Bimak 40 Tischbohrmaschine

BETRIEBSANLEITUNG


HEBEN

Drahtseile 10 mm Ø oder Hanfseile 25 mm Ø verwenden.
Maschine an Berührungsstellen der Seíte zweckmässig schützen 
MASCHINENMASSE UND FUNDAMENT AUFSTELLEN
Maschine auf einem 200 mm starken Betonfundament auf-
stellen, der um 100 mm grösser als die Grundplatte der Ma-
schine sein soll.
Víer Löcher von 70 mm Ø für die Ankerbolzen vorsehen.
Nach Abbindung des Zementes um den Ankerbolzen herum
Maschíne durch progressíves Anziehen der Bolzen genau
ausrichten.
Nur Flüssiges Zement ín die Fuge zwischen Grundplatte
und Fundament giessen.
Vorschubgetriebe-
Ölstandsglas
Ölablasschraube
SCHMIERUNG
Empfohlene Ölsorten:
Díe Machine wírd ohne Őlfűllung gelíefert. Foglich beide Getrie-
be vor lnbetriebsetzung der Maschíne auffüllen.
Deckel 2 abnehmen .
Täglich vor Arbeitsbeginn Führungen, Säule und Bohrpínole ab-
schmiereп. Ferner Tischhebevorrichtung durch die zwei Öler ne-
ben der Handkurbel häufíg abschmíeren.
Jede Woche den Deckel Nr. 4 abnehmen und die Spindel mit einer
Fettölmischung schmieren.
433-AC Erdklemme
434-AC Kraftleitungsklemmen
435-AC Lichtleitungsklemmen
Elektropumpe
Man nimmt den 427 Seite 2 Deckel weg, und befestigt die Erdlei-
tung in der 433-AC Klemme die drei Phasendrähte in die 434-AC Klemmen und die Lichtphasen in die 435-AC Klemmen.
Man kontrolliert, dass sich die spindel im Uhrzeigersinn dreht, andernfalls kehrt maп Phasen der 434-AC Klemmen.
SCHALTUNG DER SPINDELGESCHWINDIGKEITEN
 Lichtschalter
Kühlpumpenschalter
Motor - Polwendeschalter
Uebersetzungsverhältnis
Uebersetzungsverhältnis
Riemenscheibe
Beíspíel von Geschwíndígkeítswahl:
Wenn man will, dass die Spindel 120 Drehzahlen pro Min, macht,
muss man das 438-AC Verhältnis gebrauchen, den 439-AC Keilriemen in die B.
Stellung verstellen, danach Strom geben indem man den Umauf die Stellung dreht.
Bei hohen Geschwíndigkeiten den Riemen etwas locker las-
sen. 

BOHRER OHNE MOTORSCHUTZSCHALTER

SCHALTPLAN BOHRER M1T
MOTORSCHUTZSCHALTER UND
SPERRE GEMÄSS VORSCHRIFTEN
Beí Umstellung auf eine
andere Motorspannung, íst auch die
spuIenspannung des Motorschutz
schalters zu wechseln.

SPERRVORRICHTUNG GEMÄSS VORSCHRIFTEN

Der Motor der mit díeser Vorrichtung versehenen Bohrer íst
mit Überlastungs-und Kurzschlusschutz versehen; ferner
spricht die vorrichtung beim Öffnen des riemenschutzes
und beí Stromausfall an.
Der thermísche Auslöser dieser vorrichtung ist durch Ver-
stellen eines an eíner frontseítigen Ska1a verschiebbaren
Zeigers einstellbar, die unter der Schutzhaube liegt, welche
nach Losen der Schraube  Abb. 7 abnehmbar ist.
Díe an der Skala abgelesene Eichung muss der Ampere-
Zahl entsprechen, wie auf dem Motorschild angegeben;
falls die Vorríchtung nícht eingeschaltet bleiben sollte, kann
der Eichwert etwas erhöht werden, wobeí der Zeíger nach
rechts zu stellen ist.
ACHTUNG: Die Auslösespule der Sperrvorríchtung steht
ständíg unter spannung, auch bei Stillstand des Bohrers;
bei längererArbeitsunterbrechung bzw. bei betríebsausset-
zung, den Hauptschatter vor dem Stecker stets ausschal-
ten.

Kupplung 129 in eíne der Nuten des Flansches Nr. 110 
zuschalten, wodurch die Blockíerung der Spíndel erreícht 
wírd. 
MONTAGEBEISPIEL FRÄSERHALTERAUSRŰSTUNG
BOHRTIEFENEINSTELLUNG 
ist beim Bohren mit automatischem Spíndelvorschub mög-
lích. Hebe1 12 lösen, gewűnsche Bohrtiefe an Skalenring 11
mit Nullmarke an Schaltkopf 17 ín Übereínstímmung brin-
gen und Hebel 12 wieder festzíehen. Vor Einrücken des au-
tomatíschen Vorschubes sích vergewissern, dass sich Tie-
fenanschlag R Fíg. 9 fűr manuellen Vorschub in seíner un-
tersten Posítíon befíndet.

AUTOMATISCHER BOHRSPINDELVORSCHUB

Zum Schalten des automatischen Spíndelvorschubes He-
bel 1 zu sích zíehen. Sích dabeí vergewíssern, dass sich Tie-
fenanschlag R für manuellen Vorschub ín seíner untersten
Positíon befindet. 
Díe Schaltüng der Vorschubgeschwindigkeit ist bei stillstehender Maschíne mít Hebel F möglich.
Fűr manuellen Vorschub mít Handrad Hebel F auf neutrale
Positíon zwíschen zweí Vorschubwerten versetzen und
automatíschen Vorschub mit Hebel 1 einrücken; der Hand-
vorschub der Bohrspíndel íst vom Skalenring 
ablesbar.
Der Handvorschub íst beím Fräsen zum Zustellen nach je-
dem Schnítt nützlích.

NACHSTELLUNG DER BOHRSPINDELPINOLE NACHSTELLUNG DER VORSCHUBEINRŰCKUNG

Zur Nachstellung von Pinole E folgendermassen vorgehen: Ruckt der automatische Vorschub beim Bohren aus,
Schrauben A und C lockern, Schraube B um einen Bruch- Schraube D etwas anzíehen, um den Federdruck auf die
teil eíner Umdrehung aufdrehen und Schrauben A und C Welle zu erhöhen.
soweit anzíehen, bís das erforderliche Spie1 hergestellt ist.
Für Fräsarbeiten soll das Spiel zur Vermeidung von Schwíngungen sehr kleín sein Schraube C solange anziehen, bis
der Pínolenvorschub etwas hart geht .

10 Rückzugfedergehause 32 Stösselrückzugfeder
33 Schaltstössel
12 Klemmhebel 34 Ríng
13 Kugelgríff 35 Scheibe
14 Schalthebel 36 Feder NACHSTELLUNG DER RŰCKZUGFEDER
15 Zylinderstíft 37 Gewíndeverschluss

16 Deckscheíbe 38 Lagergehäuse
17 Schaltkopf 39 Schneckenwellenlager Díe Bohrspíndel wírd durch eine Rückzugfeder
18 Schaltwelle 40 Gleitstück ausbalancíert.
19 Kuge1 1/4 Ø 41 Kugelgríff Wírd eíne Nachstellung der Feder erforderlich, 20 Feder 42 Vorschubwahlhebel
Gewíndestift G lockern, kIemmhebeI 12 lösen und 21 Gewindestift 43 Hebel
Schaltkopf 17 sowíe skalenring 11 abziehen. 22 Schaltbolzen 44 Nabe
23 Schaltnockeп 45 Lagergehäuse Schrauben V herausdrehen, beim Entfernen der
24 Spindelrückzugfeder 46 Feder letzten Schraube Gehäuse 10 festhalten, damít
25 Rückzugfederhaltestift 47 Kuge1 1/4 Ø es durch die Federkraft nicht zurückspríngt.
26 Vorschubwelle 48 Deckel Gehäuse in gewűnschte Richtung drehen, bís eine
27 Lagergehäuse 49 Schnecke
der Schrauben in eine andere Bohrung eíngreift.
28 Vorschubrítzel 50 Zahnrad
Tei1e in umgekehrter Reihenfolge montieren und
29 Lagergehäuse 51 Bohrkopfgehäuse
sich vergewissern, dass Gewíndestift G in die 30 Vorschubwelle 52 Distanzstűck
31 Schneckenrad 53 Lagecgehäuse vorgesehene Kerbe eíngreíft.

VORSCHUBGETRIEBE
61 Zahnrad 74 Lagergehäuse
62 Zahnrad 75 Flansch
63 Zahnrad 76 Klemmschraube
64 Schnecke 77 Handrad
65 Schneckenrad 78 Gríff
NACHSTELLUNG DER ÜBERLASTFEDER
66 Distanzstück 79 Schneckenwelle
F1G. 11 67 Lagergehäuse 80 Schíeberad
68 Überlastfeder 81 We11e Bei Lieferung der Maschíne ist die Feder richtig
69 Druckring 82 Dístanzstück eingestellt. Wird der automatische Vorschub un-
70 Zahnrad 83 Schneckenrad regelmässíg ruckendes Drehen und Anhalten
71 Zylinderstift 84 Bohrkopfgehäuse von Handrad 77 Deckel 2 Fig. 2 entfernen und
72 Selbstsichernde Mutter 85 Skalemring Mutter 72 starker anzíehen, damít Feder 68 mehr
73 Distanzstück 86 unterlegscheibe zusammengedrückt wírd.
KOPF-EINHEIT
Antriebscheibe
unterlange
Distanzstίick
Motor
Motorflansch
Keilriemen
Zentral Unterlage
Mittlere Riemenscheibe
Keilriemen
Unterlegscheibe
Schild
Ring
Riemenscheibe
Schutzdeckel
Motor Schutzdeckel
Zahnrad Engrenage
Distanzstück
Ring
Spindel
Gewindeschutz
Rohrstutzen
Vorschubritzel
Distanzstück
KREUZTISCHŰBERSICHT
Längsspindel
Querschraubenlager , Fester Queranschlag
Tischhub-Schieber , Vierkantmutter
Stellstift Führungsleiste  Stellstift der Spindelmutter
Längsanschlag 26 Stellschraube der
Längsleiste Spindelmutter
Querspindel
Zahnstange Tischhub Klemmuter 
Zahnrad Tischhub
Zylinderstift  Querspindelmutter
Schwenkarm  Längsspíndelmutter
Schnecke für Tischhub 
Längsspíndellager
Kegelstift
BEDIENUNG DES KREUZTISCHES
Führungen und Leitspíndel hãufíg schmíeren. Zuverlässiger
Betrieb des Tisches íst durch regelmässige Schmíerung
unbedingt. Führungsleisten und Spindelmuttern sínd mit
Spíelausgleich versehen.

Die Originalbroschüren stehen zum Verkauf. Eine Vorschau wird angezeigt. Der Preis der Broschüre ist auf Anfrage erhältlich.