Demoor 825 Hohlspindeldrehmaschine

Demoor 825 drehmaschine 1

DEMOOR-Drehmaschinen vereinigen іn sich alle Voraussetzungen, welche an moderne Werkzeugmaschinen gestellt werden müssen, wie eine kräftige und unverwüstliche Bauweise, gut abgestufte Hauptspindelumdrehungszahlen und eine leichte und handliche Bedienung. Selbst nach jahrelangem Einsatz behalten sie ihre ursprüngliche Genauigkeit. DEMOOR-Drehmaschínen senken die Produktionskosten und sind ein dauerhafter Wertbestand in jedem Betrieb.
KRÄFTIG - GENAU - HANDLICH - LANGE LEBENSDAUER

Konstruktion und Ausführung ermöglichen hohe Schnittgeschwindigkeiten und entsprechen somit modernen Anforderungen, wie sie durch die Verwendung von Hartmetall-Schneidwerkzeugen und Alluminiumoxyd-Schneidkeramik bei negativen Spanwinkeln erforderlich sind. Durch eine dreifache TIMKEN-Rollenlagerung zwei Kegelrollenlager und ein Schrägrollenlager wird die Hauptspindel vom Axialdruck vollständig entlastet. Alle anderen Wellen laufen in Schrägrollenlagern. Sämtliche Zahnräder sind aus Cr-Ni-Stahl gefertigt und besitzen geschlíffene Zahnflanken. Die Radsätze sind auf sechsfach genuteten Keilwellen verschiebbar, welche gehärtet und geschliffen sind.

Eіпe Ölpumpe speist die Druckölleitung, welche die Eingriffstellen der Zahnräder versorgt. An der Ansaugleitung ist ein Magnetfilter angebaut.

Über eine doppelte Lamellenkupplung erhält die Hauptspindel zwei geometrisch abgestufte Drehzahlreihen. Ein Hebel am Nortonkasten gestattet den wechsel des Drehsinns der Hauptspindel. Gleichzeitig wird über eine bestimmte Stellung dieses Hebels beіm Gewindeschneiden die Leitspindelumsteuerung vorgenommen.

Eine hydraulische Lamellenbremse bringt die Spindel selbsttätig zum Stillstand, wenn die Reibungskupplung ausgerückt wird. Die Leerlaufzeit wird also verringert.

Die eingestellten Schnittgeschwindigkeiten können an einer zentralen Einstellvorrichtung abgelesen werden. Ein Fenster aus Plexiglas schützt die Wählscheiben und macht gleichzeitig den Umlauf des zur Schmierung verwendeten Drucköls sichtbar.

Der Spindelkopf ist ähnlich DIN 55022 und in Form eines Flansches mit Kurzkegel ausgeschmiedet. Híerdurch wird die Planscheibe gegen selbsttätiges Lösen gesichert. In der Axialrichtung sind an der Planscheiben-Nabe 4 Befestigungsschrauben angebracht, welche in 4 entsprechenden Bohrungen freien DurchIaß finden, und zwar nicht allein an dem Spindelflansch, sondern auch an einem Scheibenring, der hinter dem Flansch auf dem Spindelkörper lose anmontiert ist. Durch eine einfache Umdrehung des gerändelten Scheibenringes werden die Schraubenköpfe gesichert. Es genügt dann durch einfache Schlüsseldrehung die Bolzen festzuschrauben. Das Anbringen wird außerdem durch Zentrierbolzen an der Spindelnase erleichtert. Durch die Verwendung dieses Kurzkegels mit Bajonettscheiden-Verschluss wird der Wechsel des Spannwerkzeuges wesentlich erleichtert und erfolgt ohne nennenswerten Zeitaufwand.

Am linken Hauptspindelende befindet sich ein verstellbarer Teilring zum Schneiden von mehrgängigen Gewinden. Der Antrieb erfolgt mittels Keilriemen über eine keilgenutete Motorscheibe. Die Motorplatte ist für die Regulierung der Riemenspannung senkrecht versetzbar.

Die schwere Ausführung und eine kräftige Querverrippung verleihen der Maschine eine große Starrheit. Zwischen den Rippen sind breite Kanäle mit starker Neigung angeordnet, um die Späne nach der Rückseite hin abgleiten zu lassen.

Das Bett ist aus hochveredeltem Guß gefertigt, die Führungen werden gehärtet und geschliffen und besitzen eine große Brinellhärte.

Rechts und links am Schlitten sind lange Schutzbleche mit Filzeinlagen angeflanscht. Sie schützen die Führungen, welche sich bei dieser Konstruktion über die ganze Länge des Bettes erstrecken, damit die Schutzvorrichtungen ungehindert am Spindelkasten und am Reitstock vorbeigleiten können. Außerdem befindet sich am Schlitten eine Ölpumpe, welche das Getriebe für den Längs- und Planzug, die Bettführungen und falls vorhanden auch die Konischdreheinrichtung im geschlossenen Umlauf versorgt. Diese Neuerung vervollständigt die gesamte automatische Schmierung der Maschinen.

Vorn hat die Führung die Form eines breiten langgestreckten "V" mit ungleichen Schenkeln, wie in nebenstehender Abb. gezeigt. Bei dieser auf Erfahrung beruhenden Lösung wird die zur Aufnahme des starken Schnittdruckes bestimmte Fläche widerstandsfähiger und jedes Bestreben des Schlittens, auf der Führung auszuweichen, wird auszuweichen, wird ausgeschaltet. Das breite "V" ist ein Element der Überlegenheit gegenüber einer Konstruktion mit schmaler V-Führung. Die Bewegung des Schlíttens erfolgt rationell auf einer Flachführung. Zu beachten sind noch die nachstellbaren konischen Leisten an den Support-Führungen bzw. an der vorderen Bettführung.

Aus der obenstehenden Schnittzeichnung kann man die Konstruktionsmerkmale zur Ausschaltung des toten Ganges an der Spindel des Planzuges erkennen. Die Mutter ist zweiteilig ausgeführt. Jedes Teil ist mit zwei Schraubenbolzen am Schlitten befestigt (Exzenter mit Schraube und konischem Teil).

DEMOOR-Drehmaschinen entsprechen den Abnahme-Bedingungen nach Prof. Schlesinger bzw. Salmon. In Sonderausführung können auch Maschinen mit Werkzeugmachergenauigkeit geliefert werden.

Der "Einzel-Schalthebel" lässt nach Wunsch den Längs- oder Quervorschub über eine Fallschnecke einrücken Letztere rückt im Falle der Überlastung selbsttätig den Vorschub aus. Diese Einrichtung arbeitet sehr feinfühlig, und der Vorschub bleibt vollständig im Einsatz bis an die äusserste Grenze. Diese Eigenschaft kann beim Drehen von Serien gleich langer Werkstücke ausgenützt werden. Jeweils durch einen der fünf Anschläge wird automatisch jede Bewegung des Längs- und PIanzuges, gleich in welcher Richtung begrenzt. Zwei Längs-Anschläge und sämtliche
Quer-Anschläge haben Mikrometer-Einstellung.

Über den Einzel-Schalthebel in der Tiefstellung wird die Schloβrautter für das Gewindeschneiden eingerückt.

Ein Hebel links vom Arbeiter (Abb. Seite 1) gestattet auch eine willkürliche Betätigung des Anschlages der Fallschnecke. Ein anderer Hebel betätigt die Umkehrung der Vorschubrichtung, ohne dass der Arbeiter seinen Platz verlassen muss. In ähnlicher Weise ist es möglich, den Satz des an der Tabelle abgelesenen Vorschubs durch 2 zu dividieren, falls der Arbeiter beim Plandrehen denselben auf Radius statt Durchmesser erreichen will.

WICHTIG!
Konstruktions-, Mass- und Gewichtsänderungen bleiben immer vorbehalten.

UMFANGREICHE MÖGLICHKEITEN MIT DEM DEMOOR-GEWINDE-RÄDERKASTEN .
Der Zahnradmechanísmus wird in dem hermetisch geschlossenen Getriebekasten vollkommen geschützt. Drei einstellbare Drehgriffe betätigen sämtliche Vorschubmöglichkeiten. Unsere Konstruktion im Räderkasten ist in den Zahnrädergrössen so gewählt, dass infolge
günstigster Modulmasse höchste Genauigkeit bei sämtlichen herzustellenden Gewinden erzielt wird. Alle Wellen laufen auf Kegelrollenlagern.

Eine Zweigleitung der Zentral-Oelschmierung des Spindelkastens versorgt die Vorschrubräder samt den gesondert gekapselten Antriebsrädern am äusseren linken Ende der Bank. 

Auf Wunsch wird im Getriebekasten eine Zahnradübersetzung 1: 2,5 eingebaut, Codewort "Pafin", so dass Gewinde in Zoll mit 2,5 multipliziert (Feingewinde bis und mít 75 Gänge/1") und metrische Gewinde durch 2,5 dividiert werden (Feingewinde bis 0,4 mm). Die Bedienungsweise ist die gleiche wie bei der Schaltung Zug- oder Leitspindelvorschub (Siehe Abbildung, rechte Ecke oben).

Die normale Konstruktion des Vorschubskastens bietet eine Auswahl von ungefähr 200 verschiedenen Werten und zwar von 0,04 bis 4 mm in Längsrichtung und von 0,02 bis 2 mm in der Querrichtung.

Hinter dem linken Hauptlager der Hauptspindel ist ein Teilring angebracht, der eine einfache Einstellung beim Schneiden von mehrgängigen Gewinden gestattet. Er ist eingerichtet für die Teilung von : 1 : 2-3-4-5-6-8-10-12-15

ZUBEHÖR

  • Planscheibe (Deutsche Bauart) mit 4 umkehrbaren und voneinander unabhängigen Spannbacken.
  • Mitnehmerscheibe, Futterflansch, fester Setzstock, mitlaufender Setzstock, Vierkantstahlhalter.
  • 2 feststehende Körnerspitzen, 1 Reduzierhülse, 5 Längs-Anschläge darunter 2 verstellbar durch Mikrometerschraube, 5 Quer-Anschläge mit Mikrometer-Einstellung für das Plandrehen bezw. die Wahl der Spantiefe.
  • Schnittgeschwindigkeitssucher, Magnetfilter, Abstech-Support, Gewindeschneiduhr, Teilscheibe zum schneiden von mehrgängigen Gewinden, Geschwindigkeits-, Gewindeschneid-, Nachstell- und Behandlungstabellen, 1 Satz Schlüssel.
  • Kompletter Riemenantrieb einschl. Hauptmotor, dan erforderlichen Schaltgeräten und Anbaukosten. Druckknopf-Bedienung.
  • Kühlmitteleinrichtung, Elektropumpe und Leitungen; Spänefangschale für Typeп 821 bis 823.
  • Planscheibe (amerik. Bauart) mit 4 umkehrbaren, voneinander unabhängigen Backen, Körper aus Stahlguss.
  • Selbstzentrierendes Universalfutter (Stahl 2 x 3 Backen, davon 1 Staz gehärtete und umkehrbare und 1 Satz ungehärtete, unmittelbare Befestigung auf den Spindelflansch.
  • Hydraulisches oder Pressluft-Futter.
  • HYDROMINIC Gewindeschneidautomat einschl. Konuslineal und hydraulische Apparatur.
  • Verschiedene Schnellwechsel-Stahlhalter, verschiedene Eilgänge oder Selbstgänge.
  • Elektro-Support-Schleifmaschine die anstelle des Stahlhalters angebracht wird.
  • Konischdreheinrichtung.
  • Hydraulische Kopiergeräte verschiedener Konstruktionen.
  • Sonderskale zum Ablesen der Längsverstellung.
  • zahnradübersetzung 1 : 2,5 im Getriebekasten zum schneiden von Feingewinden.
  • Maschinenleuchte mit Trafo 24 V.

WICHTIG!
Sonderzubehör und Normalzubehör seht verbindlich nur aus dem Angebot hervor.

Die Hauptspindeln dieser schweren Drehmaschinen sind dreifach gelagert zwei TIMKEN-Kegelrollenlager und ein TIMKEN-Schrägrollenlager .

Das Bett besitzt eine Kastenform, wie es bei schweren Drehmaschinen üblich sein sollte, jedoch bei Konkurrenzfabrikaten nicht in jedem FalIe vorzufinden ist. Das Kastenbett ist doppelwandig ausgeführt, wodurch eine absolute Starrheit und Schwingungsfreiheit erzielt wird. Die Bettführungen aller schweren DEMOOR-Drehmaschinen sind in Normalausführung gehärtet und geschliffen. Eine zusätzliche Ölpumpe im Schlosskasten versorgt die Maschinen
mit groβer Spitzenweite mit einer automatischen Schmierung der Bettführungen.

Die schweren DEMOOR-Drehmaschinen werden auf Wunsch mit Normalzubehör und Sonderzubehör ausgerüstet, wie auf Seite 8 beschrieben. Außerdem sind jederzeit Sonderkonstruktionen möglich. Angebote für Sonderkonstruktionen werden auf Anfrage abgegeben.

TYPE 825 SPEZIAL
für die Schwerindustrie in Sonderkonstruktion hergestellt. Die Maschine ist mit zwei Schlítten ausgerüstet. Auf jedem Schlitten wurde ein TUCOP-Kopiergerät und ein HYDRO-MINIC-Gewindeschneid-Automat montiert. Automatische Öffnung der Leitspindelmutter.

Sie besitzen die gleichen Eigenschaften wie die voraus beschriebenen DEMOOR-Drehmaschinen in schwerer Ausführung, können jedoch zusätzlich mit einer groβen Hauptspindelbohrung ausgerüstet werden. Diese Modelle DEMOOR OIL-FIELD sind besonders für die Rohrbearbeitung in der Erdölindustrie und anderswo konstruiert worden, also für Bearbeítungsstätten, wo ein großer Spindeldurchlass unerlässlich ist.

Danach beträgt die Hauptspindelbohrung Wahlweise 155-230-335- oder 360 mm.

Trotz der schweren Ausführung dieser Maschinen, die für schwere Belastungen konstruiert wurden, bleiben sie
handlich und universell einsatzfähig. So sind DEMOOR-Drehmaschinen im Einsatz für Kopierarbeiten und Gewindeschneidarbeiten in den Erdölbetrieben aller Weltteile zu finden.

Die Eigenschaften dieser Typen sind im sonderkatalog automatische Gewindeschneid-Drehbänke HYDRO-MINIC mit allen technischen Einzelheiten ausführlich beschreíben.

Die Originalbroschüren stehen zum Verkauf. Eine Vorschau wird angezeigt. Der Preis der Broschüre ist auf Anfrage erhältlich.