Frömag Nut-/ und Profiliermaschine

FROMAG Technik

Das Hydraulíksystem in seiner Bauart als Einkreis-Ölhydraulik mit Antrieb über eine Axialkolbenpumpe hat langfristig keine Leckverluste. Die Leistungsfähigkeit der Maschine bleibt
auch bei Dauerbelastung erhalten. Die über Proportional-Servoventile regelbare Axialkolbenpumpe ermöglicht eine stufenlose Einstellung der Schnitt- und Rücklaufgeschwindigkeit. Beide Geschwindigkeiten lassen sich auch während des Programmablaufes über Bildschirmtastatur beliebig ändern. Die prismatische Schlittenführung für den Werkzeugschlitten hat ein ausserst günstiges Verhältnis von Führungslänge zu Führungsbreite. Die gehdrteten und geschliffenen Leisten sind auf dem gesamten Maschinen-körper aufgeschraubt und lassen sich
leicht nachstellen. Mít der hydraulischen Werkzeug-absenkung wird die Werkzeugausrüstung unter den Maschinentisch gefahren. Das ermöglicht das Nachmessen von bearbeiteten Profilen während der Fertigung bei aufgespanntem Werkstück. Durch diese Einrichtung lassen sich ausserdem lange und schwere Werkstücke einfach aufsetzen und abnehmen. Díe Werkzeugfűhrung wird besonders stabil (grosser Flansch mit vier Schrauben) und lagegenau (Fixierstift) іm Maschinentisch befestigt. Die Oberflächenbehandlung der Gleitbahnen in der Werkzeugführung gewährleistet auch bei ständigem Einsatz geringen VerschIeiss. Das sind wichtige Voraussetzungen, um auch in der Serienproduktion Nuten und Profile in den
geforderten Genauigkeiten herzustellen. Die lange Verzahnung von Werkzeug-halter und Vorschubstange IdBt es zu, ohne Sondereinrichtungen unterschiedlichste Nutenlagen im Werkstück zu bearbeiten.

Die FRŐMAG CNC ist eine Mikroprozessor-Steuerung, die ganz speziell auf die Technologie der Nutfertigung und der FRŐMAG Nutmaschine ausgerichtet ist. Modernste Hard- und Software bieten bei hohem Bedienungskomfort eine intelligente und leistungsfähige Steuerungstechnik. Für die Nutherstellung stehen insgesamt 3 Betriebsarten zur Verfügung (Ziehen, Stossen, Räumen), die mit jeweils einer Symboltaste angewählt werden. Jede Betriebsart ist im Hand-,
Einricht- oder Automatikbetrieb ausführbahr. Neben den erforderlíchen Grundfunktionen, die für jede Betriebsart notwendig sind, verfügt die FRÖMAG CNC-Steuerung über diverse Zusatz-ausstattungen. Zur optimalen Anpassung an die neue Steuerungstechnik ist die Maschine mit einem direkt wirkenden hochdynamischen Vorschubantrieb sowie mit einem Hubwegmessystem ausgerüstet. Hierdurch ist es u.a. mőglich, das Werkzeug mit hoher Vorschubgeschwindigkeit an
das Werkstűck heranzuführen und nach automatischer Anschnitterkennung in kurzer Zeit auf Arbeitsvorschub umzuschalten. Ausserdem wird die Werkzeug-abhebung während des Rückhubes nicht hydraulisch sondern direkt mit
dem Vorschubantrieb ausgeführt. Die modular aufgebaute FRÖMAG CNC-Steuerung MS 2570 besteht in ihrer Grundaustattung aus einem Commander mit 9,5-Zoll-Bildschirm und alphanumerischer Tastatur, einer CPU-Platine MS 2573 mit Mikro-prozessor Typ 80188 und Coprozessor
Typ 8087, mit bis zu 1 Mbyte Speicher, bis zu 96 kByte batteriegepuffert für Betriebsdaten sowie mindestens einer
Achsenplatine MS 2575 oder MS 2577. CPU- und Achsenmodule sind in einem separaten Gehäuse mit Netzteil und Busbaugruppe steckbar angeordnet. Die CPU des Commanders, die für die Bildaufbereítung und Tastaturabfrage
zuständig ist, und die der Steuerung sind mit einer seriellen Schnittstelle miteinander verbunden. Die Achsenbaugruppe MS 2575 ermőglicht den AnschIuss eines inkrementalen Wegmessystems (GIasmasstab, Drehgeber etc.), an die Baugruppe MS 2577 kann ein absolutes Wegmess-system (Linear- oder Drehpotentiometer) angeschlossen werden.
Darüber hinaus verfügen beide Platinen űber jeweils einen Analogausgang z.B. zur lagegeregelten Ansteuerung eines Servoantriebes, űber 8 digitale Ausgänge und 8 digíiale Eingänge. Auf die Baugruppe MS 2575 kann ein Anschnittmodul MS 2576 aufgesetzt werden, mit dem eine präzise Berűhrungserkennung zwischen Werkzeug und Werkstück mit einer Genauigkeit im Mikrometerbereich mőglich ist. Neben der hohen Flexibilität bietet dieses Konzept eínen guten Servicekomfort. Ein Selbstdiagnosesystem
lokalisiert auftretende Fehler und zeigt diese an. Die betreffende Baugruppe kann dadurch auch von nicht speziell
geschultem Personal getauscht werden. Die Bedienung erfolgt im klartextgeführten Dialogbetrieb. Steckbare Textproms ermőglichen eine leichte Anpassung an unterschiedliche Sprachen. Das Bedienungspersonal wird mit übersichtlichen Menues durch das Programm geführt und benőtigt keine
Computerkenntnisse. Die Eingabe erfolgt űber eine drei-dimensionale Folientastatur mit Druckpunkt (Tastenhőhe 1 mm, Tastenfläche 16 mm x 16 mm). Diese Kombination
gewährleistet einen hohen Bedienungskomfort und ein hermetisch dichtes, werkstattgerechtes Bedienfeld. Neben der Basismaschine kőnnen z.B. Zusatzeinrichtungen wie Rund- und Transfertische, Handhabungsgeräte, Be- und Entladesysteme sowie Vernetzungen mit anderen Fertigungs-maschinen gesteuert werden. Das modulare Baukastensystem ermőglicht umfangreiche Erweiterungen ohne hohe Mehrkosten.

Die Originalbroschüren stehen zum Verkauf. Eine Vorschau wird angezeigt. Der Preis der Broschüre ist auf Anfrage erhältlich.