Gierth christian HNZ Nutenziehmaschine

Gierth christian hnz nutenzeihen 1

Mit uns ist Nutenziehen einfach!

Know-How im Detail
In dem Maschinentisch befindet sich eine Bohrung zur Aufnahme der Werkzeugführungen und eine Mittelnut zur Fixierung der Werkzeugführungen und Vorrichtungen. Die Flansche der Werkzeugführungen haben einen passenden Zentrierbund und werden mit vier Zylinderkopfschrauben auf den Maschinentisch geschraubt.

Unter dem Maschinentisch ist eine Spänerutsche montiert, die über jeweils zum Messerhalter passende Blecheinsätze die Späne in den Spänebehälter der Maschinentür leitet.

Der Schlitten läuft über verschleißarme Gleitlager (kein Nachschmieren erforderlich und problemloser Einsatz von Emulsion) auf zwei gehärteten und geschliffenen Rundführungen. Die Rundführungen sind unter dem Maschinentisch angeflanscht und werden im Maschinenfuß radial geführt.

Der Drehpunkt des Werkzeugträgers, in den der Messerhalter eingespannt wird, befindet sich im Schlitten weit unten. Winkelveränderungen am Ziehmesser beim Herausfahren (in die Nutentiefe) werden dadurch minimiert.

Der Messerhalter wird formschlüssig in einer rechteckigen Ausnehmung aufgenommen und mit einem Schnellspannhebel gespannt (ca. 1/4-Umdrehung).

Die Hydraulikzylinder sind außerhalb der Rundführungen zentrisch zum Kraftfluss angeordnet. Dadurch wirken keine Kippkräfte auf die Schlittenführungen, was den Verschleiß minimiert. Auch die Hydraulikzylinder sind unter dem Maschinentisch angeflanscht, sodass das gesamte „Innenleben" der Maschine, zusammen mit dem Maschinentisch, aus dem Maschinenkörper herausgehoben werden kann.

Die Vorschubachse ist auf der Rückseite des Maschinenschlittens montiert. Als Antrieb dient ein Schrittmotor, der über eine Kupplung mit einer Kugelgewindespindel verbunden ist. Die Kugelmutter wird über einen jährlich zu wechselnden permanenten Schmierstoffgeber mit Fett versorgt. Auch die Vorschubachse läuft auf verschleißarmen Gleitlagern. Die Vorschubstange wird in einer Fix-Position auf einem Stift zentriert und mit einer Schraube befestigt.

Für die Steuerung werden überwiegend Standardbauteile von Siemens verwendet. Als SPS-Steuerung dient eine S7-200 mit entsprechenden Anbaumodulen. Die Eingaben erfolgen über ein Touchpanel, das auf einem schwenkbaren und höhenverstellbaren Tragarm befestigt ist. Eine integrierte Druckmessung ermöglicht auch die Überwachung der Schnittkraft über das Touchpanel.

Die zur Bearbeitung benötigten Parameter werden im Klartext eingegeben. Die Geschwindigkeiten und der Vorschub können während des Automatikbetriebs verändert werden. Die Hublage wird über ein berührungsloses Längenmesssystem (Hersteller Balluff) erfasst und kann per „Teach-In" übernommen werden.

Für die Herstellung von Mehrfachnuten, Keilnabenprofilen und Verzahnungen sind als Zubehör sowohl einfache manuelle Teilvorrichtungen, als auch automatische, in die Maschinensteuerung integrierte Teilapparate erhältlich.

Die Besonderheiten

  • Zwangsläufig lagerichtiges, wiederholgenaues Einspannen der Werkzeuge
  • Hublageneinstellung durch Direkteingabe oder "Teach-In" 
  • Direkte Positionseingabe für die Nutentiefeneinstellung - ohne Ankratzen, ohne störanfällige Anschnitterkennung 
  • Hublagenbegrenzung für kleinere Werkzeuge — Werkzeugschutz
  • Automatische Bogenmaβberechnung 
  • Mittiger Kraftfluss durch zentrische Zwei-Zylinder-Bauweise 
  • Energiesparende Druck-Volumenstromgeregelte Proportionalhydraulik
  • Zugkraftüberwachung und -begrenzung über das Touchpanel
  • Rückhubgeschwindigkeit regelbar
  • PS-Steuerung (Siemens S7-200)
  • Bei Bedarf (z.B. zähe Werkstoffe, die zur Bildung von Aufbauschneiden neigen) kann das Ziehmesser im Rückhub auch komplett aus der Nute herausgefahren werden
  • Abspeichern von Datensätzen
  • Einfacher Transport durch Ringschraube im Maschìnentisch

Warum wir die Maschine "easy" nennen?
Unsere Maschine ist so einfach zu bedienen und so flexibel, dass es ganz „easy" ist, mit ihr neue Aufgaben in Angriff zu nehmen. Überzeugen Sie sich bei einer Probebearbeitung von der Leistungsfähigkeit und der einfachen Handhabung unserer vielseitigen Nutenziehmaschinen.

Besonders schnell und einfach einzurichten (unter 5 Minuten inkl. Werkzeugwechsel)
Auch von ungeubtem Personal problemlos zu bedienen 
Mögliche Einrichtfehler (z.B. Werkzeugbruch) werden minimiert
Kaum Wartungsarbeiten erforderlich

Was ist Nutzenziehen?
In mehreren vertikalen Doppelhüben wird die Nute mit dem einschneidigen Ziehmesser Span für Span in das Werkstück gezogen. 
Das Werkstück, die Zentrierungen und die Werkzeugführung befinden sich dabei statisch auf dem Maschinentisch. 
Der Messerhalter und die Vorschubstange machen zusammen die vertikale Schnittbewegung. 
Die Zustellung der Spanstärke erfolgt durch den Keil der Vorschubstange, die vor jedem neuen Abwärtshub relativ zu dem Ziehmesser nach unten gezogen wird. Die Breitentoleranz der Nute wird durch das entsprechend geschliffene Ziehmesser erreicht. 
Das Werkstück und auch das Ziehmesser werden exakt mittig zur Werkzeugführung aufgenommen. 
Durch die formschlüssige Verbindung von Werkstück und Werkzeug sind die genaue Lage der Nute in der Bohrung und auch die Achsparallelität gewährleistet. 
Das geführte Werkzeug sorgt für eine hohe Oberflächengüte.

Die Originalbroschüren stehen zum Verkauf. Eine Vorschau wird angezeigt. Der Preis der Broschüre ist auf Anfrage erhältlich.