Heidenhain TNC 407 Steuerung
ist die Programmierhilfe für die HEIDENHAIN Steuerungen in Kurzfassung.
Eine vollständige Anleitung zum Programmieren und Bedienen der TNC finden Sie im Benutzerhandbuch. Dort finden Sie auch lnformationen
zu den SL-Zyklen Gruppe
zur Q-Parameter Programmierung
zum zentralen Werkzeugspeicher
zur 3D-Werkzeugkorrektur
Wichtige lnformationen werden im Lotsen mit folgenden Symbolen herausgestellt:
Wichtiger Hinweis
Warnung: Bei Nichtbeachten Gefahr für Bediener oder Maschine
Maschine und TNC müssen vom Maschinenhersteller für die beschriebene Funktion vorbereitet sein.
Kapitel im Benutzerhandbuch. Hіer finden Sie ausführliche Informationen zum aktuellen Thema.
Dieser Lotse gilt für die TNCs ab folgenden Software-Nummern:
TNC 407
TNC 415 B, TNC 425
TNC 415 F, TNC 425 E Export Version
Inhalt
Grundlagen
Konturen anfahren und verlassen
Bahnfunktionen
Freie Konturprogrammierung
Unterprogramme und Programmteilwiederholungen
Mit Zyklen arbeiten
Einfachere Bearbeitungszyklen
SL-Zyklen
Zyklen zur Koordinatenumrechung
Sonderzyklen
Digitalisieren von 3D-Formen
Grafiken und Statusanzeigen
DIN/ISO Programmierung
Zusatz Funktionen M
Grundlagen Programme, Dateien
Siehe Einführung, Datei Verwaltung.
Programme, Tabellen und Texte speichert die TNC in Dateien.
Die Datei Bezeichnung besteht aus zwei Komponenten:
Datei Name maximale Länge: oder Zeichen
Datei Typ siehe Tabelle rechts
Neues Bearbeitungsprogramm eröffnen
Datei vom Typ .H wählen
Neuen Datei Namen eingeben
Maßangaben im Programm wählen mm oder inch
Rohteil BLK-Form für Grafik festlegen:
Spindelachse angeben
Koordinaten des MIN-Punktes:
kleinste X-, Y- und Z-Koordinate
Koordinaten des MAX-Punktes:
größte X-, Y- und Z-Koordinate
Dateien іn der TNC Datei Typ
Programme
im HEIDENHAIN Format .H
im DIN/ISO Format .I
Tabellen für
Werkzeuge .T
Nullpunkte .D
Paletten .P
Punkte .PNT
Texte als
ASCll-Dateien .A
Abhängig von Maschinenparameter
Bildschirm-Aufteilung festlegen
Siehe Einführung, die TNC
Softkeys zum Festlegen der Bildschirmaufteilung anzeigen
Betriebsart Bildschirm Inhalt
MANUELLER BETRIEB HANDRAD Positionen
Positionen links Status rechts
POSITIONEN MIT HANDEINGABE
Programm links Status rechts
PROGRAMMLAUF SATZFOLGE
PROGRAMMLAUF EINZELSATZ
PROGRAMMTEST Programm links
Programm Gliederung rechts
Programm links
Status rechts
Programm links
Grafik rechts
Grafik
PROGRAMM EINSPEICHERN EDITIEREN
Programm
Programm links
Programm Gliederung rechts
Rechtwinklige Koordinaten absolut
Die Maßangaben beziehen sich auf den aktuellen Nullpunkt.
Das Werkzeug verfährt auf absolute Koordinaten.
In einem NC-Satz programmierbare Achsen
Geradenbewegung: oder beliebige Achsen abhängig von Maschine oder Steuerung
Kreisbewegung: Linear Achsen einer Ebene oder
Linear-Achsen mit Zyklus BEARBEITUNGSEBENE
Rechtwinklige Koordinaten inkremental
Maßangaben beziehen sich auf die letzte programmierte Position des Werkzeugs.
Das Werkzeug verfährt um inkrementale Maße.
Kreismittelpunkt und Pol: CC
Der Kreismittelpunkt CC ist einzugeben, um kreisförmige Bahnbewegungen mit der Bahnfunktion C zu programmieren.
CC wird andererseits als Pol für Maßangaben in Polarkoordinaten verwendet.
CC wird in rechtwinkligen Koordinaten festgelegt.
Ein absolut festgelegter Kreismittelpunkt oder Pol CC bezieht sich
immer auf den Werkstück Bezugpunkt.
Ein inkremental festgelegter Kreismittelpunkt oder Pol CC bezieht sich
immer auf die letzte programmierte Position des Werkzeugs.
Winkelbezugsachse
Winkel wie Polarkoordinaten Winkel PA und Drehwinkel ROT
beziehen sich auf die Bezugsachse.
Arbeítseben Bezugsachse und Richtung
Kreismittelpunkt in Polarkoordinaten: siehe FK Programmierung
Polarkoordinaten
Maßangaben in Polarkoordinaten beziehen sich auf den Pol CC.
Eine Position wird in der Arbeitsebene festgelegt durch
Polarkoordinaten Radius PR Abstand der Position vom Pol CC
Polarkoordinaten Winkel PA Winkel von der Winkelbezugsachse zur Strecke CC PR
Inkrementale Maßangaben
Ilnkrementale Maßangaben in Polarkoordinaten beziehen sich auf die
letzte programmierte Position.
Programmieren von Polarkoordinaten
Bahnfunktion wählen
P-Taste drücken
Dialogfragen beantworten
Werkzeuge definieren
Werkzeugdaten
Jedes Werkzeug wird durch eine Werkzeugnummer zwischen
und oder durch einen Werkzeugnamen nur bei Werkzeugtabellen gekennzeichnet.
Werkzeugdaten eingeben
Die Werkzeugdaten Länge L und Radius R können eingegeben werden:
in Form einer Werkzeugtabelle zentral, Programm
oder
unmittelbar im Programm mit TOOL DEF-Sätzen lokal
WERKZEUGNUMMER
WERKZEUGLAENGE L
WERKZEUGRADIUS R
Die Werkzeuglänge ist als die Längendifferenz zum Nullwerkzeug zu programmieren:
Werkzeug länger als Nullwerkzeug
Werkzeug kürzer als Nullwerkzeug
Die tatsächliche Werkzeuglänge mit einem Voreinstellgerät
ermitteln, programmiert wird die ermittelte Länge.
Werkzeugdaten aufrufen
WERKZEUGNUMMER oder Name
SPINDELACHSE PARALLEL: Werkzeug Achse
SPINDELDREHZAHL S
AUFMASS für die WERKZEUGLAENG DL Verschleiß
AUFMASS für den WERKZEUGRADIUS DR Verschleiß
Werkzeug-Wechsel
Beim Anfahren der Werkzeugwechselposition auf Kollisionsgefahren achten.
Drehsinn der Spindel durch M-Funktion festlegen:
Rechtslauf
Linkslauf
Aufmaße für Werkzeugradius oder Länge maximal mm
Werkzeug Korrekturen
Bei der Bearbeitung berücksichtigt die TNC Länge L und Radius R des
aufgerufenen Werkzeugs.
Längenkorrektur
Beginn der Wirksamkeit:
Werkzeug in der Spindelachse verfahren
Ende der Wirksamkeit:
Neues Werkzeug oder Werkzeug mit der Länge aufrufen
Radiuskorrektur
Beginn der Wirksamkeit:
Werkzeug in der Bearbeitungsebene mit RR oder RL verfahren
Ende der Wirksamkeit:
Positioniersatz mit RO programmieren
Ohne Radiuskorrektur arbeiten Bohren:
Werkzeug mit RO verfahren
Bezugspunkt Setzen ohne 3D-Tastsystem
Beim Bezugspunkt setzen wird die Anzeige der TNC auf die Koordinaten einer bekannten Werkstückposition gesetzt:
Nullwerkzeug mit bekanntem Radius einwechseln
Betriebsart MANUELLER BETRIEB oder EL. HANDRAD wählen
Bezugsfläche in der Werkzeugachse ankratzen und Werkzeuglänge
eingeben
Bezugsflächen in der Bearbeitungsebene ankratzen und Position
des Werkzeugmittelpunkts eingeben
Bezugspunkt Setzen mit 3D-Tastsystem
Besonders schnell, einfach und genau erfolgt das Bezugspunkt setzen
mit einem HEIDENHAIN 3D-Tastsystem.
Folgende Antastfunktionen stehen in den Betriebsarten
MANUELLER BETRIEB und EL. HANDRAD zur Verfügung:
Grunddrehung
Bezugspunkt Setzen in einer beliebigen Achse
Ecke als Bezugspunkt setzen
Kreismittelpunkt als Bezugspunkt setzen
Konturen anfahren und verlassen
Startpunkt liegt außerhalb der Kontur und muß ohne Radiuskorrektur
angefahren werden.
Hilfspunkt liegt außerhalb der Kontur und wird von der TNC errechnet.
Die TNC verfährt das Werkzeug vom Startpunkt zum Hilfspunkt im Eilgang.
Erster Konturpunkt PA und letzter Konturpunkt PE
Der erste Konturpunkt PA wird im APPR-Satz engl: approach, anfahren
programmiert. Der letzte Konturpunkt wird wie gewohnt programmiert.
Endpunkt PN
PN liegt außerhalb der Kontur und ergibt sich aus dem DEP-Satz engl:
depart, verlassen. PN wird automatisch mit angefahren.
Bahnfunktionen beim Anfahren und Verlassen
Softkey mit der gewünschten Bahnfunktion drücken:
Gerade mit tangentialem Anschluß
Gerade senkrecht zum Konturpunkt
Kreisbahn mit tangentialem Anschluß
Geradenstück mit tangentialem Übergangskreis an die Kontur
Radiuskorrektur im APPR-Satz programmieren
DEP-Sätze setzen die Radiuskorrektur auf
Anfahren auf einer Geraden mit tangentialem Anschluß
KOORDINATEN für ersten Konturpunkt
Abstand LAENGE zwischen PH und PA eingeben
RADIUSKORREKTUR
Anfahren auf einer Geraden senkrecht zum ersten Konturpunkt
KOORDINATEN für ersten Konturpunkt PA
Abstand LAENGE zwischen PH uпd PA eingeben
RADIUSKORREKTUR
Anfahren auf einer Kreisbahn mit tangentialem Anschluß
KOORDINATEN für ersten Konturpunkt PA
RADIUS R eingeben
MITTELPUNKTSWINKEL eingeben
RADIUSKORREKTUR
Anfahren auf einer Kreisbahn mit tangentialem Anschluß an Kontur und Geradenstück KOORDINATEN für ersten Konturpunkt
RADIUS eingeben
RADIUSKORREKTUR
Wegfahren auf einer Geraden mit tangentialem Anschluß
Abstand LAENGE zwischen PE und PN.
eingeben
Wegfahren auf einer Geraden senkrecht zum letzten Konturpunkt
Abstand LAENGE zwischen PE und PN
eingeben
Wegfahren auf einer Kreisbahn mit tangentialem Anschluß
Wegfahren auf einer Kreisbahn mit tangentialem
Anschluβ an die Kontur und Geradenstück
KOORDINATEN des Endpunkts
RADIUS
Bahnfunktionen für Positioniersätze
Siehe Werkzeug Bewegungen programmieren.
Vereinbarung
Für die Programmierung der Werkzeug Bewegung wird grundsätzlich angenommen, daß sich das Werkzeug bewegt und das Werkstück stillsteht.
Eingabe der Ziel Positionen
Ziel Positionen können in rechtwinkligen oder Polarkoordinaten eingegeben werden sowohl absolut als auch inkremental, oder gemischt absolut und inkremental.
Angaben im Positioniersatz
Ein vollständiger Positioniersatz enthält folgende Angaben:
Bahnfunktion
Koordinaten des Konturelement Endpunkts Zielposition
Radiuskorrektur
Vorschub F
Zusatz Funktion M
Werkzeug zu Beginn eines Bearbeitungsprogramms so vorpositionieren, daß eіne Beschädigung von Werkzeug und Werkstück ausgeschlossen ist.
Bahnfunktionen
Gerade Seite
Fase zwischen zwei Geraden
Ecken Runden
Kreismittelpunkt oder Pol-Koordinaten eingeben
Kreisbahn um Kreismittelpunkt
Kreisbahn mit Radiusangabe
Kreisbahn mit tangentialem AnschIuß an vorangehendes Konturelement
Gerade
KOORDINATEN des Geraden Endpunkts
RADIUSKORREKTUR
VORSCHUB F
ZUSATZ-FUNKTION M
Mit rechtwinkligen Koordinaten:
Mit Polarkoordinaten
Pol CC festlegen, bevor Polarkoordinaten programmiert werden.
Pol CC nur in rechtwinkligen Koordinaten programmieren
Pol CC ist solange wirksam, bis ein neuer Pol CC festgelegt wird
Fase zwischen zwei Geraden einfügen
Länge des FASEN ABSCHNITT
Eіne Kontur kann nicht mit einem CHF-Satz begonnen werden.
Die Radiuskorrektur vor und nach dem CHF-Satz muß gleich sein.
Die Fase muß mit dem aufgerufenen Werkzeug ausführbar sein.
Ecken Runden
Kreisbogen Anfang und Ende bilden tangentiale Übergänge mit dem
vorhergehenden und nachfolgenden Konturelement.
RADIUS R des Kreisbogens
VORSCHUB F für das Ecken Runden
Der Rundungskreis muß mit dem aufgerufenen Werkzeug ausführbar sein.
Kreisbahn um Kreismittelpunkt CC
KOORDINATEN des Kreismittelpunkts CC
KOORDINATEN des Kreisbogen Endpunkts
DREHSINN DR
Mit C und CP kann ein Vollkreis in einem Satz programmiert werden.
Mit rechtwinkligen Koordinaten:
Mit Polarkoordinaten:
Pol CC festlegen, bevor Polarkoordinaten programmiert werden.
Pol CC nur in rechtwinkligen Koordinaten programmieren
Pol CC ist solange wirksam, bis eіn neuer Pol CC festgelegt wird.
Kreis Endpunkt wird nur mit PA festgelegt
Kreisbahn CR mit Radius Angabe
KOORDINATEN des Kreisbogen Endpunkts
RADIUS R
gгoβeг Kreisbogen: ZW, R negativ
kleiner Kreisbogen: ZW, R positiv
DREHSINN DR
Kreisbogen Startpunkt
Bogen
Kreisbahn CT mit tangentialem Anschluß
KOORDINATEN des Kreisbogen Endpunkts
RADIUSKORREKTUR RR/RL/RO
VORSCHUB F
ZUSATZ FUNKTION
Mit rechtwinkligen Koordinaten:
Mit Polarkoordinaten:
Pol CC festlegen, bevor Polarkoordinaten programmiert
werden
Pol CC nur in rechtwinkligen Koordinaten programmieren
Pol CC ist solange wirksam, bis ein neuer Pol CC festgelegt wird.
Schraubenlinie nur in Polarkoordinaten
Berechnungen Fräsrichtung von unten nach oben
Anzahl Gänge: Gewindegänge Gangüberlauf am Gewindeanfang und Gewindeende
Gesamthöhe: Steigung Anzahl der Gänge
Inkrementaler Polarkoordinatenwinkel: IPA Anzahl der Gänge
Anfangswinkel: PA = Winkel für Gewindeanfang Winkel für Gangüberlauf
Anfangskoordinate: Steigung Gewindegänge Gangüberlauf am Gewindeanfang
Form der Schraubenlinie
lnnengewinde Arbeitsrichtung Drehsinn Radiuskorrektur
rechtsgängig
linksgängig
Gewinde mm mit Gängen:
Freie Konturprogrammierung FK
Fehlen in der Werkstückzeichnung Zielpunkt Koordinaten oder
enthalten diese Zeichnungen Angaben, die nicht über die grauen
Bahnfunktionstasten eìngegeben werden können, geht man auf die
Freie Konturprogrammierung FK über.
Mögliche Angaben zu einem Konturelement:
Bekannte Koordinaten des Endpunkts
Hilfspunkte auf dem Konturelement Е
Hilfspunkte in der Nähe des Konturelements
Relativbezug zu einem anderem Konturelement
Richtungsangaben Wínkel Lageangaben
Angaben zum Konturverlauf
FK Programmierung richtig nutzen: Diese Maßangaben sind mit FK programmierbar
Alle Konturelemente müssen in der Bearbeitungsebene liegen
Alle verfügbaren Angaben zu einem Konturelement eingeben
Beim Mischen von konventionellen und FK Sätzen muß jeder
Abschnitt eindeutig bestimmt sein, der mit FK programmiert wurde.
Erst dann erlaubt die TNC die Eingabe konventioneller Bahnfunktionen.
Mit der Programmiergrafik arbeiten
Die Bildschirmaufteilung PGM GRAPHIC wählen
Die Programmiergrafik zeigt die den Eingaben entsprechende Werkstück Kontur an. Führen die eingegebenen Daten auf mehrere Lösungen, erscheint eine Softkey Leiste mit folgenden Funktionen:
Die verschiedenen Lösungen anzeigen
Die angezeigte Lösung auswählen und übernehmen
Weitere Konturelemente programmieren
Programmiergrafik zum nächsten programmierten Satz erstellen
Standardfarben der Programmiergrafik
Eindeutig bestimmtes Konturelement
Konturelement entspricht einer von mehreren Lösungen
Eingegebene Daten genügen noch nicht zur Berechnung
des Konturelements
Konturelement aus einem Unterprogramm
FK Dialog eröffnen
Gerade Kreis
Konturelement ohne tangentialen Anschluß
Konturelement mit tangentialem Anschluß
Pol für FK Programmierung
Endpunkt Koordinaten X,Y oder PA, PR
Rechtwinklige Koordinaten X und Y
Polarkoordinaten bezogen auf FPOL
Inkremental Eingaben
Kreismittelpunkt CC im FC FCT Satz
Rechtwinklige Koordinaten des Kreismittelpunkts
Polarkoordinaten des Kreismittelpunkts bezogen auf FPOL
Inkremental Eingaben
Hilfspunkte
auf einer Kontur
Bei Geraden: bis zu Hilfspunkte
Bei Kreisen: bis zu Hilfspunkte
neben einer Kontur
Koordinaten des Hilfspunkts
Abstand
Richtung und Länge des Konturelements
Angaben zur Geraden
Anstiegswinkel der Geraden
Länge der Geraden
Angaben zur Kreisbahn
Anstiegswinkel der Eintrittstangente
Länge des Kreisbogenabschnitts
Kennzeichnung einer geschlossenen Kontur
Beginn: CLSD
Ende: CLSD
Relativbezug auf Satz N:
Koordinaten angeben
Rechtwinklige Koordinaten bezogen auf Satz
Polarkoordinaten bezogen auf Satz
Angaben mit Relativbezug inkremental eingeben
CC läßt sich auch mit Relativbezug programmieren
Relativbezug auf Satz N:
Richtung und Abstand des Konturelements
Anstiegswinkel
Gerade: parallele Konturelemente
Kreisbahn: paгallel zur Eíntrittstangente
Abstand
Angaben mit Relativbezug inkremental eingeben
Relativbezug auf Satz N:
Kreismittelpunkt CC
Rechtwinklige Koordinaten des Kreismittelpunkts bezogen auf Satz N
Polarkoordinaten des Kreismittelpunkts bezogen auf Satz N
Angaben mit Relativbezug inkremental eingeben
Unterprogramme und Programmteilwiederholungen
Einmal programmierte Bearbeitungsschritte lassen sich mit Unterprogrammen und Programmteilwiederholungen wiederholt ausführen.
Arbeiten mit Unterprogrammen
Das Hauptprogramm läuft bis zum Unterprogrammaufruf ab.
Anschließend wird das Unterprogramm durch gekennzeichnet bis zum Unterprogrammende ausgeführt
Das Hauptprogramm wird fortgesetzt
Unterprogramme hinter das Hauptprogrammende stellen
Sprung, Rücksprung
Dialogfrage REP mit NO ENT beantworten
ist unzulässig
Arbeiten mit Programmteilwiederholungen
Das Hauptprogramm läuft bis zum Aufruf der Programmteilwiederholung ab.
Der Programmteil zwischen und wird so oft wiederholt, wie unter REP angegeben ist.
Nach der letzten Wiederholung wird das Hauptprogramm fortgesetzt.
Das zu wiederholende Programmteil wird also einmal öfter ausgeführt, als Wiederholungen programmiert sind.
Verschachtelte Unterprogramme:
Unterprogramm im Unterprogramm
Das Hauptprogramm läuft bis zum ersten Unterprogrammaufruf ab.
Unterprogramm wird bis zum zweiten Unterprogrammaufruf ausgeführt.
Unterprogramm läuft bis zum Unterprogrammende ab.
Unterprogramm wird fortgeführt und läuft bis zu seinem Ende ab
Das Hauptprogramm wird fortgeführt
EinUnterprogramm darf sich nicht selbst aufrufen.
Unterprogramme können bis zu maximal Ebenen verschachtelt werden.
sprung, Rücksprung
Hauptprogramm als Unterprogramm
Aufrufendes Hauptprogramm läuft bis zum Aufruf ab
Aufgerufenes Hauptprogramm wird vollständig ausgeführt
Aufrufendes Hauptprogramm wird fortgeführt
Das aufgerufene Hauptprogramm darf nicht durch oder beendet werden
sprung, Rücksprung
Mit Zyklen arbeiten
Einfachere Bearbeíitungszyklen
Häufig wiederkehrende Bearbeitungen sind in der TNC als Zyklen gespeichert. Auch Koordinaten Umrechnungen und einige Sonderfunktionen stehen als Zyklen zur Verfügung.
Die Maßangaben in der Werkzeugachse wirken immer inkrenıental , auch ohne Kennzeichnung per Taste.Das Vorzeichen des Zyklusparameters TIEFE legt dieBearbeitungsrichtung fest.
TIEFBOHREN
GEWINDEBOHREN
GEWINDESCHNEIDEN
NUTENFRAESEN
TASCHENFRAESEN
KREISTASCHE
SL-Zyklen
KONTUR
KONTURDATEN
TIEFBOHREN
VORBOHREN
RAEUMEN
SCHLICHTEN TIEFE
SCHLICHTEN SEITE
ZYLINDERMANTEL
NULLPUNKT
SPIEGELN
DREHUNG
BEARBEITUNGSEBENE
MASSFAKTOR
VERWEILZEIT
ORIENTIERUNG
Vorschübe werden in mm /min angegeben, die Verweilzeit in Sekunden.
Zyklen zur Koordinatenumrechnung
Zyklen definieren
gewünschten Zyklus wählen:
mit den Pfeiltasten oder direkt mit GOTO und Zyklus Nummer
Zyklus aufrufen
Die folgenden Zyklen wirken ab ihrer Definition im Bearbeitungsprogramm:
Zyklen zur Koordinatenumrechnung
Zyklus VERWEILZEIT
die SL-Zyklen KONTUR und KONTURDATEN
Alle anderen Zyklen wirken nach dem Aufruf mit
CYCL CALL: wirkt satzweise
wirkt satzweise
wirkt modal abhängig von Maschinenparametern
Einfachere Bearbeitungszyklen
TIEFBOHREN
Zyklus TIEFBOHREN wählen
SICHERHEITSABSTAND:
BOHRTIEFE Abstand Werkstückoberfläche Bohrungsgrund:
ZUSTELLTIEFE:
VERWEILZEIT IN SEKUNDEN
VORSCHUB F
Bei BOHRTIEFE ZUSTELLTIEFE verfährt das Werkzeug in einem Arbeitsgang auf BOHRTIEFE.
GEWINDEBOHREN mit Ausgleichsfutter
Längenausgleichsfυtter einwechseln
Zyklus GEWINDEBOHREN wählen
SICHERHEITSABSTAND:
BOHRTIEFE Gewindelänge Abstand zwischen
Werkstückoberfläche und Gewindeende:
VERWEILZEIT IN SEKUNDEN Wert zwischen und Sekunden
VORSCHUB F Spindeldrehzahl S Gewindesteigung P
Für Rechtsgewinde ist die Spindel mit zu aktivieren, für Linksgewinde mit
GEWINDEBOHREN ohne Ausgleichsfutter
Maschine und TNC müssen vom HersteIler für das
Gewindebohren ohne Ausgleichsfutter vorbereitet sein
Bearbeitung wird mit geregelter Spindel ausgeführt
Zyklus GEWINDEBOHREN GS wählen
SICHERHEITSABSTAND: BOHRTIEFE Gewindelänge Abstand zwischen
Werkstückoberfläche und Gewindeende:
GEWINDESTEIGUNG:
Das Vorzeichen legt Rechts- und Linksgewinde fest:
Rechtsgewinde:
Linksgewinde:
GEWINDESCHNEIDEN
Maschine und TNC müssen vom Hersteller für das GEWINDESCHNEIDEN vorbereitet sein
Bearbeitung wird mit geregeIter Spindel ausgeführt
Zyklus GEWINDESCHNEIDEN wählen
TIEFE Gewindelänge Abstand zwischen Werkstückoberfläche und Gewindeende:
GEWINDESTEIGUNG:
Das Vorzeíchen legt Rechts- und Linksgewinde fest:
Rechtsgewinde:
Línksgewinde:
Geregelte Spindel
NUTENFRAESEN
Der Zyklus erfordert einen Fräser mit Stirnzahn über Mitte schneidend oder Vorrbohren am Stratpunkt.
Der Fräserdurchmesser darf nicht größer als die Nutbreite
und nicht kleiner als die Hälfte der Nutbreite sein.
Vorpositionieren in die Mitte der Nut und um den Werkzeugradius
versetzt in die Nut mit Radiuskorrektur RO
Zyklus NUTENFRAESEN wählen
SICHERHEITSABSTAND:
FRAESTIEFE Tiefe der Nut:
ZUSTELLTIEFE:
VORSCHUB TIEFENZUSTELLUNG Verfahrgeschwindigkeit beim Einstechen
SEITENLAENGE Länge der Nut:
Erste Schnittrichtung durch Vorzeichen festlegen
SEITENLAENGE Breite der Nut:
VORSCHUB zum Fräsen
TASCHENFRAESEN
Der Zyklus erfordert einen Fräser mit Stirnzahn über Mitte schneidend oder Vorbohren in Taschenmitte.
Der Fräser beginnt mit der positiven Achsrichtung der längeren Seite und bei quadratischen Taschen, in positiver Y Richtung.
Vorpositionieren über Taschenmitte mit Radiuskorrektur RO
Zyklus TASCHENFRAESEN wählen
SICHERHEITSABSTAND:
FRAESTIEFE Tiefe der Tasche:
ZUSTELLTIEFE:
VORSCHUB TIEFENZUSTELLUNG
SEITENLAENGE Länge der Tasche, parallel zur ersten Hauptachse der Bearbeitungsebene:
SEITENLAENGE Breite der Tasche, Vorzeichen immer positiv:
Vorschub
DREHUNG IM UHRZEIGERSINN: DR
Gleichlauf Fräsen bei: Gegenlauf Fräsen bei:
RUNDUNGSRADIUS Radius für die Taschenecken
TASCHENFRAESEN
KREISTASCHE
Der Zyklus erfordert einen Fräser mit Stirnzahn über Mitte
schneidend oder Vorbohren in Taschenmitte
Vorpositionieren über Taschenmitte mit Radiuskorrektur RO
Zyklus wählen
SICHERHEITSABSTAND:
FRAESTIEFE Tiefe der Tasche:
ZUSTELLTIEFE:
VORSCHUB TIEFENZUSTELLUNG
KREISRADIUS R Radius der Kreistasche
VORSCHUB
DREHUNG IM UHRZEIGERSINN: DR
Gleichlauf Fräsen bei:
Gegenlauf Fräsen bei:
SL-Zyklen
Allgemeines
SL-Zyklen sind dann vorteilhaft, wenn sich Konturen aus mehreren
Teilkonturen zusammensetzen maximal Inseln oder Taschen.
Die Teilkonturen werden in Unterprogrammen definiert.
Für die Teilkonturen ist zu beachten:
Bei einer Tasche wird die Kontur innen umlaufen, bei einer Insel außen.
An- und Wegfahrbewegungen sowie Zustellungen in der Werkzeugachse können nicht programmiert werden.
In Zyklus KONTUR aufgelistete Teilkonturen müssen jeweils geschlossene Konturen ergeben.
Der Speicher für einen SL-Zyklus ist begrenzt. So können in einem SL-Zyklus maximal Geraden Sätze programmiert werden.
Die Kontur für den Zyklus KONTURZUG darf nicht geschlossen sein.
Vor dem Programm auf eine grafische Simulation durchführen.
Sie zeigt, ob die Konturen richtig definiert wurden.
KONTUR
In Zyklus KONTUR werden die Unterprogramme aufgelistet, die zu einer geschlossenen Gesamtkontur überlagert werden.
Zyklus KONTUR wählen
LABELNUMMERN FUER KONTUR: LABEL Nummern der Unterprogramme auflisten, die zu einer geschlossenen Gesamtkontur zu überlagern sind.
Zyklus KONTUR wirkt ab seiner Definition
und sind Taschen und Inseln
KONTURDATEN
In Zyklus KONTURDATEN werden Bearbeitungsinformationen für die Zyklen bis festgelegt.
Zyklus KONTURDATEN wählen
FRAESTIEFE:
Abstand Werkstück Oberfläche Taschengrund, inkremental
BAHNUEBERLAPPUNG FAKTOR:
Werkzeug Radius ergibt seitliche Zustellung
SCHLICHTAUFMASS SEITE:
Schlichtaufmaß der Taschen-, Inselwände
SCHLICHTAUFMASS TIEFE:
Schlichtaufmaß für den Taschengrund
KOORD. WERKSTUECKOBERFLAECHE:
Koordinate der Werkstück Oberfläche bezogen auf den aktuellen Nullpunkt, absolut
SICHERHEITSABST.:
Abstand Werkzeug Werkstück Oberfläche, inkremental
SICHERE HOEHE: Höhe, in der keine Kollision mit dem Werkstück erfolgen kann,
absolut
INNEN RUNDUNGSRADIUS:
Verrundungsradius der Werkzeugmittelpunktsbahn an den lnnenecken
DREHSINN UHRZEIGERSINN
Im Uhrzeigersinn
Gegenuhrzeigersinn
Zyklus 20 KONTUR DATEN wirkt ab seiner Definition
VORBOHREN
Zyklus VORBOHREN wählen
ZUSTELLTIEFE, inkremental
VORSCHUB TIEFENZUSTELLUNG
AUSRAEUMWERKZEUG NUMMER: Nummer des Ausräumwerkzeugs
RAEUMEN
Das Ausräumen erfolgt konturparallel für jede Zustelltiefe.
Zyklus RAEUMEN wählen
ZUSTELLTIEFE, inkremental
VORSCHUB TIEFENZUSTELLUNG
VORSCHUB AUSRAEUMEN
SCHLICHTEN TIEFE
Die zu bearbeitende Ebene wird um das Schlichtaufmaß Tiefe konturparallel geschlichtet.
Zyklus SCHLICHTEN TIEFE wählen
VORSCHUB TIEFENZUSTELLUNG
VORSCHUB AUSRAEUMEN
SCHLICHTEN SEITE
Schlichten der einzelnen Teilkonturen.
Zyklus SCHLICHTEN SEITE wählen
DREHSINN UHRZEIGERSINN
Im Uhrzeigersinn
Im Gegenuhrzeigersinn
ZUSTELLTIEFE, inkremental
VORSCHUB TIEFENZUSTELLUNG
VORSCHUB AUSRAEUMEN
SCHLICHTAUFMASS SEITE: Aufmaß für mehrmaliges Schlichten
Die Summe Schlichtwerkzeug Radius muß kleiner sein als die Summe Räumwerkzeug Radius
Zyklus RAEUMEN vor Zyklus aufrufen
KONTURZUG
Mit diesem Zyklus werden die Daten zur Bearbeitung einer offenen
Kontur festgelegt, die in einem Kontur Unterprogramm definiert sind.
Zyklus KONTURZUG wählen
FRAESTIEFE, inkremental
SCHLICHTAUFMASS SEITE: Schlichtaufmaß in der Bearbeitungsebene
KOORD. WERKSTUECKOBERFLÄCHE: Koordinate der Werkstück Oberfläche, absolut
SICHERE HOEHE: Höhe, in der Werkzeug und Werkstück nicht kollídíeren können; absolut
ZUSTELLTIEFE, inkremental
VORSCHUB TIEFENZUSTELLUNG
VORSCHUB FRAESEN
FRAESART GEGENLAUF
Gleichlauf Fräsen:
Gegenlauf Fräsen:
Pendelnd, bei mehreren Zustellungen:
Zyklus KONTUR darf nur eine Labelnummer enthalten
Unterprogramm darf maxіmal Geradenstücke enthalten
Zylinder Mantel
Der Zyklus erfordert einen Fräser mit Stirnzahn über Mitte schneidend
Mit dem Zyklus ZYLINDER MANTEL läßt sich eine zuvor auf der
Abwicklung definierte Kontur auf den Mantel eines Zylinders übertragen.
Kontur in einem Unterprogramm definieren und über Zyklus KONTUR festlegen
Zyklus ZYLINDER MANTEL auswählen
FRAESTIEFE
SCHLICHTAUFMASS SEITE: Schlichtaufmaß oder eingeben
SICHERHEITSABSTAND: Abstand zwischen Werkzeug und
Werkstückoberfläche
ZUSTELLTIEFE Abwicklung
VORSCHUB TIEFENZUSTELLUNG
VORSCHUB FRAESEN
ZYLINDERRADIUS: Radius des Zylinders
BEMASSUNGSART GRAD: Koordinaten im Unterprogramm in Grad oder mm
Maschine und TNC müssen vom Hersteller für den Zyklus ZYLINDER MANTEL vorbereitet sein.
Das Werkstück muß zentrisch aufgespannt sein.
Die Werkzeugachse muß senkrecht zur Rundtischachse stehen.
Zyklus KONTUR darf nur eine Labelnummer enthalten.
Unterprogramm darf maximal Geradenstücke enthalten
Zyklen zur Koordinatenumrechnung
Mìt den Zyklen zur Koordinatenumrechnung lassen sich Konturen
verschieben Zyklus NULLPUNKT
spiegeln Zyklus SPIEGELN
drehen in der Ebene Zyklus DREHUNG
aus der Ebene schwenken Zyklus BEARBEITUNGSEBENE
verkleinern, vergrößern Zyklus MASSFAKTOR
Die Zyklen zur Koordinatenumrechnung sind nach ihrer Definition
solange wirksam, bis sie zurückgesetzt oder neu definiert werden.
Die ursprüngliche Kontur sollte in einem Unterprogramm festgelegt sein.
Eingabewerte können sowohl absolut als auch inkremental angegeben werden.
NULLPUNKT VERSCHIEBUNG
Zyklus NULLPUNKT VERSCHIEBUNG wählen
Koordinaten des neuen Nullpunkts oder Nummer des Nullpunkts
aus der Nullpunkt Tabelle eingeben
Nullpunktverschiebung rücksetzen: Erneute Zyklus Definition mit
Eingabewerten
Bearbeitungsunterprogramm aufrufen
Bearbeitungsunterprogramm aufrufen
Nullpunktverschiebung vor anderen Koordinatenumrechnungen durchführen
SPIEGELN
Zyklus SPIEGELN wählen
GESPIEGELTE ACHSE eingeben: X oder Y bzw. X und Y
SPIEGELN rücksetzen: Erneute Zyklus Definition mit Eingabe NO ENT
Die Werkzeugachse kann nicht gespiegelt werden.
Der Zyklus spiegelt immer die Original Kontur hier im
Beispiel im Unterprogramm abgelegt.
DREHUNG
Zyklus DREHUNG wählen
DREHWINKEL eingeben:
Eingabebereich bis
Bezugsachse für den Drehwinkel
Arbeitsebene Bezugsachse und Richtung
DREHUNG rücksetzen: Erneute Zyklus Definition mit Drehwinkel
BEARBEITUNGSEBENE
Der Zyklus BEARBEITUNGSEBENE unterstützt das Arbeiten mit
Schwenkköpfen und oder Schwenktischen.
Werkzeug aufrufen
Werkzeug in der Werkzeugachse freifahren vermeidet Kollision
Drehachsen mit L-Satz auf gewünschte Winkel positionieren
Zyklus BEARBEITUNGSEBENE wählen
SCHWENKWINKEL der entsprechenden Achse eingeben
Korrektur aktivieren: Alle Achsen verfahren
Bearbeitung programmieren, als wäre die Ebene nicht geschwenkt
Rücksetzen des Zyklus BEARBEITUNGSEBENE schwenken:
Erneute Zyklus Definition mit Schwenkwinkel Null.
Maschine und TNC müssen vom Hersteller für das Schwenken
der BEARBEITUNGSEBENE vorbereitet sein
MASSFAKTOR
Zyklus MASSFAKTOR wählen
MASSFAKTOR SCL Maßstab eingeben:
Eingabebereich bis
Verkleinern
Vergrößern
MASSFAKTOR rücksetzen: Erneute Zyklus Definition mit
MASSFAKTOR wirkt in der Bearbeitungsebene oder іn den drei
Hauptachsen abhängig vom Maschinenparameter
MASSFAKTOR ACHSSPEZIFISCH
Zyklus MASSFAKTOR ACHSSPEZIFISCH wählen
ACHSE und FAKTOR: Koordinatenachsen und Faktoren der
achsspezifischen Streckung oder Stauchung
ZENTRUMSKOORDINATEN: Zentrum der Streckung oder Stauchung
MASSFAKTOR ACHSSPEZIFISCH rücksetzen: Erneute Zyklus Definition mit
Faktor für die geänderten Achsen.
Koordinatenachsen mit Positionen für Kreisbahnen dürfen nicht
mit unterschiedlichen Faktoren gestreckt oder gestaucht werden.
Sonder Zyklen
VERWEILZEIT
Der Programmlauf wird für die Dauer der VERWEILZEIT angehalten.
Zyklus VERWEILZEIT wählen
VERWEILZEIT IN SEKUNDEN eingeben
VERWEILZEIT
PGM CALL
Zyklus PGM CALL wählen Name des aufzurufenden Programms eingeben
Der Zyklus PGM CALL muß aufgerufen werden
Spindel ORIENTIERUNG
Zyklus ORIENTIERUNG wählen
ORIENTIERUNGSWINKEL bezogen auf die Winkelbezugsachse
der Arbeitsebene eingeben:
Eingabebereich bis
Eingabe Feinheit
Zyklus mit aufrufen
Maschine und TNC müssen vom Hersteller für die Spindel ORIENTIERUNG vorbereitet
ORIENTIERUNG
WINKEL
Digitalisieren von 3D-Formen
Maschine und TNC müssen vom Hersteller für das Digitalisieren
von 3D-Formen vorbereitet sein.
Die TNC stellt für das Digitalisieren mit einem messenden Tastsystem
folgende Zyklen zur Verfügung:
Digitalisierbereich festlegen: TCH PROBE BEREICH
Mäanderförmig digitalisieren: TCH PROBE MAEANDER
Stufenweise digitalisieren: TCH PROBE HOEHENLINIEN
Zeilenweise digitalisieren: TCH PROBE ZEILE
Die Digitalisier Zyklen lassen sich nur im KLARTEXT DIALOG programmieren. Sie können für die Hauptachsen X, Y, Z und die Rundachsen A, B, C programmiert werden.
Koordinatenumrechnungen oder eine Grunddrehung dürfen nicht aktiv sein.
Digitalisier Zyklen müssen nicht aufgerufen werden, sie
wirken ab ihrer Definition im Bearbeitungsprogramm.
Digitalisier Zyklen wählen
Übersicht über Tastsystem Funktionen aktivieren
mit den Pfeiltasten oder direkt mit GOTO und Zyklusnummer
Digitalisier Zyklus BEREICH
Schnittstelle zur Datenübertragung festlegen
TOUCH PROBE: Zyklus BEREICH wählen
PGM NAME DIGITALISIERDATEN: Name für das NC-Programm
eingeben, in dem die Digitalisierdaten abgespeichert werden
ACHSE TCH PROBE: Tastsystemachse angeben
MIN PUNKT BEREICH
MAX PUNKT BEREICH
SICHERE HOEHE: Höhe, in der eine Kollision von Taststift und Form ausgeschlossen ist:
Digitalisier Zyklus BEREICH
Schnittstelle zur Datenübertragung festlegen
TOUCH PROBE: Zyklus BEREICH wählen
PGM NAME DIGITALISIERDATEN: Name für das NC-Programm
eingeben, in dem die Digitalisierdaten abgespeichert werden
ACHSE TCH PROBE: Tastsystemachse angeben
PGM NAME BEREICHSDATEN: Name der Punktetabelle, in der
der Bereich festgelegt ist
MIN PUNKTACHSE TCH PROBE: Minimalpunkt in der Tastsystemachse eingeben
MAX PUNKT ACHSE TCH PROBE: Maximalpunkt in der Tastsystemachse eingeben
SICHERE HOEHE: Höhe, in der eine Kollision von Taststift und Form ausgeschlossen ist:
Digitalisier Zyklus MAEANDER
Mit Zyklus MAEANDER läßt sich eine 3D-Form mäanderförmig digitalisieren.
Zyklus BEREICH oder BEREICH definieren
TOUCH PROBE: Zyklus MAEANDER wählen
LINIENRICHTUNG: Koordinatenachse, in deren positiver Richtung
das Tastsystem vom ersten Konturpunkt aus verfährt
ABTASTWINKEL: Verfahrrichtung des Tastsystems bezogen auf
die LINIENRICHTUNG
VORSCHUB F: Maximaler Digitalisiervorschub
MIN. LINIENABSTAND: Minimaler Versatz des Tastsystems an
den Bereichsenden in steilen Konturstücken.
LINIENABSTAND: Versatz des Tastsystems an den Bereichsenden
MAX. PUNKTABSTAND
TOLERANZWERT: Die TNC unterdrückt das Speichern von Punkten, solange ihr Abstand von einer Geraden, die durch die letzen beiden Punkte definiert ist, kleiner ist als der TOLERANZWERT.
LINIENABSTAND und MAX. PUNKTABSTAND dürfen maxіmal mm betragen
LINIENRICHTUNG so festlegen, daß möglichst senkrecht abgetastet wird
Digitalisier Zyklus HOEHENLINIEN
Mit Zyklus HOEHENLINIEN läßt sich eine 3D-Form stufenweise digitalisieren.
Zyklus BEREICH oder BEREICH definieren
TOUCH PROBE: Zyklus HOEHENLINIEN wählen
ZEITBEGRENZUNG: Zeit in Sekunden, in der das Tastsystem den ersten Antastpunkt nach einem Umlauf erreicht haben muß.
Keine Zeitbegrenzung: eingeben
STARTPUNKT: Koordinaten des Startpunkts Digitalisieren
STARTACHSE UND RICHTUNG: Koordinatenachse und Richtung,
auf der das Tastsystem die Form anfährt.
ANFANGSACHSE UND RICHTUNG: Koordinatenachse und
Richtung, auf der das Tastsystem mit dem Digitalisieren beginnt
VORSCHUB F: Maximaler Digitalisiervorschub
MIN. LINIENABSTAND: Minimaler Versatz des Tastsystems am Ende einer Höhenlinie in flachen Konturstücken
LINIENABSTAND UND RICHTUNG: Versatz des Tastsystems,
wenn es den Startpunkt einer Höhenlinie wieder erreicht
MAX. PUNKTABSTAND
TOLERANZWERT: Die TNC unterdrückt das Speichern von Punkten, solange ihr Abstand von einer Geraden, die durch die letzen beiden Punkte definiert ist, kleiner ist als der TOLERANZWERT.
LINIENABSTAND und MAX. PUNKTABSTAND dürfen maxіmal mm betragen
Digitalisier Zyklus ZEILE
Mit Zyklus ZEILE läßt sich eine 3D-Form zeilenweise digitalisieren. Hauptanwendung: Digitalisieren mit Drehachsen
Zyklus BEREICH oder BEREICH definieren
TOUCH PROBE: Zyklus ZEILE wählen
ZEILENRICHTUNG: Koordinatenachse der Bearbeitungsebene,
zu der das Tastsystem parallel verfährt.
ABTASTWINKEL: Verfahrrichtung des Tastsystems bezogen
auf die ZEILENRICHTUNG
HOEHE FÜR VORSCHUBREDUZIERUNG: Koordinate in der
Werkzeugachse, bei der die TNC bei jedem Zeílenanfang vom Eilgang
auf den Antastvorschub umschaltet.
VORSCHUB F: Maximaler Digitalisiervorschub
MIN. LINIENABSTAND: Minimaler Versatz des Tastsystems am
Ende einer Höhenlinie in steilen Konturstücken
LINIENABSTAND UND RICHTUNG: Versatz des Tastsystems,
wenn es den Startpunkt einer Höhenlinie wieder erreicht
MAX. PUNKTABSTAND
TOLERANZWERT: Die TNC unterdrückt das Speichern von Punkten, solange ihr Abstand von einer Geraden, die durch die letzen beiden Punkte definiert ist, kleiner ist als der TOLERANZWERT.
LINIENABSTAND und MAX. PUNKTABSTAND dürfen maximal mm betragen
Grafiken und Status Anzeigen
Siehe Grafiken und Status Anzeigen
Werkstück im Grafikfenster festlegen
Der Dialog für die BLK-FORM erscheint automatisch, wenn ein neues
Programm eröffnet wírd.
Neues Programm eröffnen oder im bereits geöffneten Programm
den Softkey BLK FORM drücken
Spindelachse
MIN- und MAXPUNKT
Nachfolgend eіne Auswahl häufig benötigter Funktionen.
Programmiergrafik
Die Bildschirmaufteilung PGM GRAPHICS wählen.
Während der Programm Eingabe kann die TNC die programmierte
Kontur mit einer zweidimensionalen Grafik darstellen:
automatisch mitzeichnen
Grafik manuell starten
Test Grafik und Programmlauf Grafik
Die Bildschirmaufteilung GRAPHICS oder PGM GRAPHIC wählen.
In der Betriebsart PROGRAMMTEST und in den Programmlauf
Betriebsarten kann die TNC eine Bearbeitung grafisch simulieren.
Über Softkey sind folgende Ansichten wählbar:
Draufsicht
Darstellung in 3 Ebenen
3D-Darstellung
Status Anzeigen
Die Bildschirmaufteilung PGM STATUS POSITION STATUS wählen
Im unteren Abschnitt des Bildschirms stehen in den Programmlauf
Betriebsarten Informationen über
Werkzeug Position
Vorschub
aktive Zusatz Funktionen
Über Softkeys können weitere Status Informationen in einem Bildschirmfenster eingeblendet werden:
Programm Informationen
Werkzeug Positionen
Werkzeug Daten
Koordinaten Umrechnungen
Werkzeug Vermessung
DIN/ISO Programmierung
Werkzeug Bewegungen programmieren mit rechtwinkligen Koordinaten
Geradenbewegung im Eilgang
Geradenbewegung
Kreisbewegung im Uhrzeigersinn
Kreisbewegung im Gegenuhrzeigersinn
Kreisbewegung ohne Drehrichtungsangabe
Kreisbewegung mit tangentialem Konturanschluß
Achsparalleler Positioniersatz
Standard Bearbeitungszyklen
Tiefbohren
Gewindebohren
Gewíndebohren GS geregelte Spindel
Gewindeschneiden
Nutenfräsen
Rechteck Taschenfräsen, Bearbeitungsrichtung im Uhrzeigersinn
Rechteck Taschenfräsen, Bearbeitungsrichtung im Gegenuhrzeigersinn
Kreistaschen Fräsen, Bearbeitungsrichtung im Uhrzeigersinn
Kreistaschen Fräsen, Bearbeitungsrichtung im Gegenuhrzeigersinn
Werkzeugbewegungen programmieren mit Polarkoordinaten
Geradenbewegung im Eilgang
Geradenbewegung
Kreisbewegung im Uhrzeigersinn
Kreisbewegung im Gegenuhrzeigersinn
Kreisbewegung ohne Drehrichtungsangabe
Kreisbewegung mit tangentialem Konturanschluß
SL-Zyklen Gruppe
Kontur Unterprogramme festlegen
Vorbohren
Ausräumen
Konturfräsen im Uhrzeigersinn
Konturfräsen im Gegenuhrzeigersinn
Satzweise wirksame Funktion
SL-Zyklen Gruppe
Kontur Unterprogramme festlegen
Kontur Daten
Vorbohren
Räumen
Schlichten Tiefe
Schlichten Seite
Konturzug
Zylindermantel
Bearbeitungsebene festlegen
Ebene X/Y, Werkzeug Achse Z
Ebene Z/X, Werkzeug Achse Y
Ebene Y/Z, Werkzeug Achse X
Vierte Achse ist Werkzeug Achse
Fase, Rundung, Kontur anfahren, verlassen
Fase mit Fasenlänge R
Ecken abrunden mit Radius R
Kontur tangential anfahren auf Kreis mit Radius R
Kontur tangential verlassen auf Kreis mit Radius R
Koordinatenumrechnungen
Nullpunkt Verschiebung aus Nullpunkt Tabellen
Nullpunkt Verschiebung direkt eingeben
Spiegeln von Konturen
Koordinatensystem drehen
Maßfaktor, Konturen verkleinern, vergrößern
Bearbeitungsebene
Werkzeug Definition
Werkzeug Definition im Programm mit Länge L und Radius R
Werkzeug Radiuskorrekturen
Keine Radiuskorrektur
Werkzeug Radiuskorrektur links von der Kontur
Werkzeug Radiuskorrektur rechts von der Kontur
Achsparallele Radiuskorrektur, Verfahrweg verlängern
Achsparallele Radiuskorrektur, Verfahrweg verkürzen
Sonder Zyklen
Verweilzeit
Spindel Orientierung
Programm zum Zyklus deklarieren
Zyklus Aufruf
Satzweise wirksame Funktion
Maßangaben
Maßangaben absolut
Maßangaben inkremental Kettenmaß
Maßeinheit festlegen Programm Anfang
Maßeinheit Inch
Maßeinheit mm
Rohteil für Grafik definieren
Ebene festlegen, Koordinaten MIN-Punkt
Maßangabe mit Koordinaten MAX-Punkt
Sonstige G-Funktionen
Letzte Position als Pol übernehmen
Programmlauf stoppen
Nächste Werkzeug Nummer aufrufen nur bei zentralem Werkzeugspeicher
Automatisches Messen mit dem 3D-Tastsystem
Marke Label Nummer setzen
Satzweise wirksame Funktion
Q-Parameter Funktionen
Wert direkt zuweisen
Summe aus zwei Werten bilden und zuweisen
Differenz aus zwei Werten bilden und zuweisen
Produkt aus zwei Werten bilden und zuweisen
Quotient aus zwei Werten bilden und zuweisen
Wurzel aus einer Zahl ziehen und zuweisen
Sinus eines Winkels in Grad bestimmen und zuweisen
Cosinus eines Winkels in Grad bestimmen und zuweisen
Wurzel aus Summe der Quadrate zweier Zahlen
ziehen und zuweisen Pythagoras
Winkel mit arctan aus zwei Seiten oder sin und cos des Winkels bestimmen und zuweisen
Wenn gleich, Sprung zu angegebenem Label
Wenn ungleich, Sprung zu angegebenem Label
Wenn größer, Sprung zu angegebenem Label
Wenn kleiner, Sprung zu angegebenem Label
Text am Bildschirm ausgeben
Text oder Parameter Inhalte über die Datenschnittstelle ausgeben
Zahlenwerte oder Q-Parameter an die PLC übergeben
Anwender Zyklen aufrufen
Adressen
Programm Anfang
Schwenkachse um Y
Schwenkachse um X
Polarkoordinaten Radius bei
Kreis Radius bei
Drehachse um Z
Rundungsradius bei
Q-Parameter Funktionen definieren, Anwender Zyklen aufrufen Fasen Länge beі
Werkzeug Radius bei
Toleranz für Rundungskreis mit
Spindeldrehzahl in U/min
Vorschub in mm/min bei Positioniersätzen
Winkel für Spindel Orientierung bei
Verweilzeit in sec bei
Werkzeug Nummer bei
Maßfaktor bei
Werkzeug Aufruf
G-Funktionen siehe Liste G-Funktionen
Nächstes Werkzeug aufrufen bei
Polarkoordinaten Winkel
Parallelachse zu X
Drehwinkel bei
Parallelachse zu Y
X-Koordinate des Kreismittelpunktes, Pols
Parallelachse zu Z
Y-Koordinate des Kreismittelpunktes, Pols
X-Achse
Z-Koordinate des Kreismittelpunktes, Pols
Y-Achse
Marke Label Nummer setzen bei
Z-Achse
Zu einer Marke Label Nummer springen
Zeichen für Satzende
Werkzeug Länge bei
Zusatz Funktion
Satz Nummer
Zyklus Parameter bei Bearbeitungszyklen
Wert oder Q-Parameter bei Q-Parameter Definitionen
Q-Parameter Platzhalter Bezeichnung
Zusatz Funktionen M
Programmlauf Halt, Spindel Halt, Kühlmittel Aus
Programmlauf Halt, Spindel Halt, Kühlmittel Aus
Anzeige der Drehachse auf einen Wert unter Grad reduzieren
Rücksprung zu Satz ggf. Statusanzeige löschen
Reserviert
Spindel Ein іm Uhrzeigersinn
Kleine Konturstufen bearbeiten
Spindel Ein іm Gegenuhrzeigersinn
Ende der Bahnkorrektur
Spindel Halt
Zyklus Aufruf, satzweise wirksam
Werkzeugwechsel Freigabe, Programmlauf Halt, abhängig von Maschinenparameter Spindel Halt
Automatischer Werkzeugwechsel nach Ablauf der Standzeit
rücksetzen
Kühlmittel Ein
Vorschub beim Eintauchen reduzieren auf Faktor F
Kühlmittel Aus
Bearbeitung mit erstem Faktor durchführen
Spindel Ein іm Uhrzeigersinn, Kühlmittel Ein
Bearbeitung mit zweitem Faktor durchführen
Spindel Ein im Gegenuhrzeigersinn, Kühlmittel Ein
Siehe Benutzerhandbuch
rücksetzen
Gleiche Funktion wie
Konstante Bahngeschwindigkeit an der Werkzeugschneide bei Radien Vorschub Erhöhung und Reduzierung
Freie Zusatz Funktion oder Zyklus Aufruf, modal wirksam abhängig von Maschinenparameter
Konstante Bahngeschwindigkeit an der Werkzeugschneide bei Radien nur Vorschub Reduzierung
Konstante Bahngeschwindigkeit an Ecken
wirkt nur im geschleppten Betrieb
Im Positioniersatz: Koordinaten beziehen sich auf den Maschinen Nullpunkt
rücksetzen
Rundungskreis zwischen Geraden einfügen, mit Toleranzvorgabe und Grenzwinkel
Im Positioniersatz: Koordinaten beziehen sich
auf eine vom Maschinenhersteller festgelegte Position
rücksetzen
Siehe Benutzerhandbuch
Reserviert
rücksetzen
Vorschub bei Winkelachsen in mm/min
Handrad Positionierung während des Programmlaufs überlagern
Punkte bei der Berechnung des Rundungskreises mit nicht berücksichtigen
Zusatz Funktionen für Laser Schneidmaschinen
Siehe Benutzerhandbuch
Nur Klartext Dialog
TNC Service
Änderungen vorbehalten