Heidenhain TNC 426 Steuerung
HEIDENHAlN
Tastsystem-Zyklen
TNC 426
TNC 430
NC-Software
Benutzerhandbuch
Deutsch de
TNC-Typ, Software und Funktionen
Dieses Handbuch beschreibt Funktionen, die in den TNCs ab den folgenden NC Software Nummern verfügbar sind.
TNC Typ NC Software Nr.
TNC 426, TNC 430
TNC 426, TNC 430
TNC 426, TNC 430
Die Kennbuchstaben E und F kennzeichnen Exportversionen der TNC.
Für die Exportversionen der TNC gilt folgende Einschränkung
Geradenbewegungen simultan bis zu vier Achsen
Der Maschinenhersteller paßt den nutzbaren Leistungsumfang der
TNC über Maschinen Parameter an die jeweilige Maschine an. Daher sind in diesem Handbuch auch Funktionen beschrieben, die nicht an jeder TNC verfügbar sind.
TNC Funktionen, die nicht an allen Maschinen zur Verfügung stehen, sind beispielsweise:
Digitalisieren Option
Werkzeugvermessung mit dem TT
Setzen Sie sich bitte mit dem Maschinenhersteller in Verbindung, um den tatsächlichen Funktionsumfang lhrer Maschine kennenzulernen.
Viele Maschinenhersteller und HEIDENHAIN bieten für die TNCs Programmier Kurse an. Die Teilnahme an solchen Kursen ist empfehlenswert, um sich intensiv mit den TNC Funktionen vertraut zu machen.
Benutzerhandbuch
Alle TNC Funktionen, die nicht mit dem Tastsystem in
Verbindung stehen, sind im Benutzerhandbuch der jeweiligen Steuerung beschrieben. Wenden Sie sich ggf. an
HEIDENHAIN, wenn Sie dieses Benutzerhandbuch
benötigen.
Vorgesehener Einsatzort
Die TNC entspricht der Klasse A nach EN und ist hauptsächlich für den Betrieb in lndustriegebieten vorgesehen.
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Neue Funktionen der NC Software
Verwalten beliebig vieler Kalibrierdaten beim schaltenden Tastsystem TS siehe Mehrere Sätze von Kalibrierdaten verwalten ab NC Software
Zyklen zur automatischen Werkzeugvermessung mit dem TT
in DIN ISO siehe Übersicht
Zyklus zur Erfassung des Wärmegangs einer Maschine siehe
ACHSVERSCHIEBUNG MESSEN Tastsystem Zyklus, DIN
ISO ab NC Software verfügbar
Geänderte Funktionen der Software
Alle Zyklen zum Automatischen Bezugspunkt Setzen können jetzt
auch bei aktiver Grunddrehung ausgeführt werden siehe Gemeinsamkeiten aller Tastsystemzyklen zum Bezugspunkt Setzen
Zyklus ermittelt die bem Schwenken der Bearbeitungsebene
mit Raumwinkel erforderlichen Winkelwerte siehe MESSEN EBENE Tastsystem Zyklus, DIN ISO:
Inhalt
Einführung
Tastsystem Zyklen in den Betriebsarten
Manuell und El. Handrad
Tastsystem Zyklen zur automatischen
Werkstückkontrolle
Tastsystem Zyklen zur automatischen
Werkzeugvermessung
Digitalisieren HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Einführung
Allgemeines zu den Tastsystem Zyklen Funktionsweise
Tastsystem Zyklen in den Betriebsarten Manuell und El. Handrad
Tastsystem Zyklen für den Automatikbetrieb
Bevor Sie mit Tastsystem Zyklen arbeiten
Maximaler Verfahrweg zum Antastpunkt:
Sicherheitsabstand zum Antastpunkt:
lnfrarot Tastsystem auf programmierte Antastrichtung orientieren:
Mehrfachmessung:
Vertrauensbereich für Mehrfachmessung:
Schaltendes Tastsystem, Antastvorschub:
Schaltendes Tastsystem, Eilgang für Vorpositionieren:
Messendes Tastsystem, Antastvorschub:
Messendes Tastsystem, Eilgang für Vorpositionieren:
Tastsystem Zyklen abarbeiten
Inhalt
Tastsystem in den Betriebsarten Manuell und El. Handrad
Einführung
Übersicht
Tastsystem Zyklus wählen
Messwerte aus den Tastsystem Zyklen protokollieren
Messwerte aus den Tastsystem Zyklen in eine Nullpunkt Tabelle schreiben
Schaltendes Tastsystem kalibrieren
Einführung
Kalibrieren der wirksamen Länge
Wirksamen Radius kalibrieren und Tastsystem Mittenversatz ausgleichen
Kalibrierwerte anzeigen
Mehrere Sätze von Kalibrierdaten verwalten ab NC Software
Messendes Tastsystem kalibrieren
Einführung
Ablauf
Kalibrierwerte anzeigen
Werkstück Schieflage kompensieren
Einführung
Grunddrehung ermitteln
Grunddrehung anzeigen
Grunddrehung aufheben
Bezugspunkt Setzen mit 3D Tastsystemen
Einführung
Bezugspunkt Setzen in einer beliebigen Achse siehe Bild rechts
Ecke als Bezugspunkt Punkte übernehmen, die für Grunddrehung angetastet wurden siehe Bild rechts
Ecke als Bezugspunkt Punkte nicht übernehmen, die für Grunddrehung angetastet wurden
Kreismittelpunkt als Bezugspunkt
Bezugspunkte über Bohrungen Kreiszapfen setzen
Werkstücke vermessen mit 3D Tastsystemen
Einführung
Koordinate einer Position am ausgerichteten Werkstück bestimmen
Koordinaten eines Eckpunktes in der Bearbeitungsebene bestimmen
Werkstückmaße bestimmen
Winkel zwischen der Winkelbezugsachse und einer Werkstück Kante bestimmen
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
Werkstück Schieflage automatisch erfassen
Übersicht
Gemeinsamkeiten der Tastsystemzyklen zum Erfassen der Werkstück Schieflage
GRUNDDREHUNG Tastsystem Zyklus
GRUNDDREHUNG über zwei Bohrungen Tastsystem Zyklus
GRUNDDREHUNG über zwei Zapfen Tastsystem Zyklus
GRUNDDREHUNG über eine Drehachse kompensieren Tastsystem Zyklus
GRUNDDREHUNG SETZEN Tastsystem Zyklus
ab NC Software verfügbar
Schieflage eines Werkstücks über C Achse ausrichten Tastsystem Zyklus
ab NC Software verfügbar
Bezugspunkte automatisch setzen
Übersicht
Gemeinsamkeiten aller Tastsystemzyklen zum Bezugspunkt-Setzen
BEZUGSPUNKT RECHTECK INNEN Tastsystem Zyklus
BEZUGSPUNKT RECHTECK AUSSEN Tastsystem Zyklus
BEZUGSPUNKT KREIS INNEN Tastsystem Zyklus
BEZUGSPUNKT KREIS AUSSEN Tastsystem Zyklus
BEZUGSPUNKT ECKE AUSSEN Tastsystem Zyklus
BEZUGSPUNKT ECKE INNEN Tastsystem Zyklus
BEZUGSPUNKT LOCHKREIS-MITTE Tastsystem Zyklus
BEZUGSPUNKT TASTSYSTEMACHSE Tastsystem Zyklus
BEZUGSPUNKT MITTE von BOHRUNGEN Tastsystem Zyklus
Inhalt
Werkstücke automatisch vermessen
Übersicht
Messergebnisse protokollieren
Messergebnisse in Parametern
Status der Messung
Toleranz Überwachung
Werkzeug Überwachung
Bezugssystem für Messergebnisse
BEZUGSEBENE Tastsystem Zyklus
BEZUGSEBENE Polar Tastsystem Zyklus
MESSEN WINKEL Tastsystem Zyklus
MESSEN BOHRUNG Tastsystem Zyklus
MESSEN KREIS AUSSEN Tastsystem Zyklus
MESSEN RECHTECK INNEN Tastsystem Zyklus
MESSEN RECHTECK AUSSEN Tastsystem Zyklus
MESSEN BREITE INNEN Tastsystem Zyklus
MESSEN STEG AUSSEN Tastsystem Zyklus
MESSEN KOORDINATE Tastsystem Zyklus
MESSEN LOCHKREIS Tastsystem Zyklus
MESSEN EBENE Tastsystem Zyklus
Sonderzyklen
Übersicht
TS KALIBRIEREN Tastsystem Zyklus
MESSEN Tastsystem Zyklus, ab NC Software verfügbar
ACHSVERSCHIEBUNG MESSEN Tastsystem Zyklus
ab NC-Software verfügbar
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkzeugvermessung
Werkzeug Vermessung mit dem Tischtastsystem TT
Übersicht
Maschinen Parameter einstellen
Messergebnisse anzeigen
Verfügbare Zyklen
Übersicht
Unterschiede zwischen den Zyklen
TT kalibrieren
Werkzeug Länge vermessen
Werkzeug Radius vermessen
Werkzeug komplett vermessen
Digitalisieren
Digitalisieren mit schaltendem oder messendem Tastsystem Option
Übersicht
Funktion
Digitalisier Zyklen programmieren
Digitalisierzyklen wählen
Digitalisier Bereich festlegen
Punkte Tabellen
Digitalisierarten
Mäanderförmig digitalisieren
Höhenlinien digitalisieren
Zeilenweise digitalisieren
Digitalisieren mit Drehachsen
Digitalisierdaten in einem Bearbeitungsprogramm verwenden
NC Beispielsätze einer Digitalisierdaten Datei, die mit Zyklus HOEHENLINIEN erfasst wurden
Inhalt
Einführung
Allgemeines zu den Tastsystem Zyklen
Die TNC muss vom Maschinenhersteller für den Einsatz
von 3D Tastsystemen vorbereitet sein.
Wenn Sie Messungen während des Programmlaufs
durchführen, dann achten Sie darauf, dass die Werkzeug
Daten Länge, Radius entweder aus den kalibrierten
Daten oder aus dem letzten TOOL-CALL-Satz verwendet
werden können Auswahl über MP.
Falls Sie abwechselnd mit einem schaltenden und einem
messenden Tastsystem arbeiten, beachten Sie, dass
über MP das richtige Tastsystem gewählt ist
das messende und das schaltende Tastsystem nie
gleichzeitig an der Steuerung angeschlossen sind
Die TNC kann nicht feststellen, welches Tastsystem
tatsächlich іn der Spindel eingesetzt ist.
Funktionsweise
Wenn die TNC einen Tastsystem Zyklus abarbeitet, fährt das 3D Tastsystem achsparallel auf das Werkstück zu auch bei aktiver Grunddrehung und bei geschwenkter Bearbeitungsebene. Der Maschinenhersteller legt den Antastvorschub in einem Maschinen Parameter fest siehe Bevor Sie mit Tastsystem Zyklen arbeiten weiter hinten in diesem Kapitel.
Wenn der Taststift das Werkstück berührt,
sendet das 3D Tastsystem ein Signal an die TNC: Die Koordinaten
der angetasteten Position werden gespeichert
stoppt das 3D Tastsystem und
fährt im Eilvorschub auf die Startposition des Antastvorgangs zurück
Wird innerhalb eines festgelegten Wegs der Taststift nicht ausgelenkt, gibt die TNC eine entsprechende Fehlermeldung aus Weg:
Einführung
Tastsystem Zyklen in den Betriebsarten Manuell
und El. Handrad
Die TNC stellt in den Betriebsarten Manuell und El. Handrad Tastsystem Zyklen zur Verfügung, mit denen Sie:
das Tastsystem kalibrieren
Werkstück Schieflagen kompensieren
Bezugspunkte setzen
Tastsystem Zyklen für den Automatik Betrieb
Neben den Tastsystem Zyklen, die Sie in der Betriebsarten Manuell Manuelle und El. Handrad verwenden, stellt die TNC eine Vielzahl von Zyklen für die unterschiedlichsten Einsatzmöglichkeiten im Automatik Betrieb
zur Verfügung:
Schaltendes Tastsystem kalibrieren
Werkstück Schieflagen kompensieren
Bezugspunkte setzen Automatische Werkstück Kontrolle
Automatische Werkzeug Vermessung
Digitalisieren mit schaltendem oder messendem Tastsystem
Option
Die Tastsystem Zyklen programmieren Sie in der Betriebsart
Programm Einspeichern Editieren über die Taste TOUCH PROBE. Tastsystem Zyklen mit Nummern ab verwenden, ebenso wie neuere Bearbeitungszyklen, Q Parameter, Übergabeparameter. Parameter mit gleicher Funktion, die die TNC in verschiedenen Zyklen benötigt, haben immer dieselbe Nummer: Q260 ist immer die Sichere Höhe, Q261 immer die Messhöhe usw.
Um die Programmierung zu vereinfachen, zeigt die TNC während der Zyklus Definition ein Hilfsbild an. Im Hilfsbild ist der Parameter hell hinterlegt, den Sie eingeben müssen siehe Bild rechts .
Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind in den Hilfsbildern
nicht immer alle Eingabeparameter dargestellt.
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430 Tastsystem Zyklus in Betriebsart Einspeichern Editieren definieren
Die Softkey Leiste zeigt in Gruppen gegliedert alle
verfügbaren Tastsystem Funktionen an
Antastzyklus Gruppe wählen, Bezugspunkt setzen
Digitalisierzyklen und Zyklen zur automatischen
Werkzeug Vermessung stehen nur zur Verfügung
wenn lhre Maschine dafür vorbereitet ist Zyklus wählen, Bezugspunkt Setzen Taschenmitte. Die TNC eröffnet einen Dialog und erfragt alle
Eingabewerte, gleichzeitig blendet die TNC in der
rechten Bíldschirmhälfte eine Grafik ein, in der der
einzugebende Parameter hell hinterlegt ist
Geben Sie alle von der TNC geforderten Parameter ein
und schließen Sie jede Eingabe mit der Taste ENT ab
Die TNC beendet den Dialog, nachdem Sie alle
erforderlichen Daten eingegeben haben Messzyklus Gruppe Softkey
Zyklen zum automatischen Erfassen und Kompensieren einer Werkstück Schieflage
Zyklen zum automatischen Bezugspunkt setzen
Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
Automatischer Kalibrierzyklus
Zyklen zum Digitalisieren mit messendem Tastsystem
Option, nicht DIN ISO
Zyklen zum Digitalisieren mit schaltendem Tastsystem
Option, nicht DIN ISO
Zyklen zur automatischen Werkzeug Vermessung
wird vom Maschinenhersteller freigegeben, nicht
DIN ISO
Einführung
Bevor Sie mit Tastsystem Zyklen arbeiten
Um einen möglichst groβen Anwendungsbereich an Messaufgaben
abdecken zu können, stehen lhnen über Maschinen Parameter Einstellmöglichkeiten zur Verfügung, die das grundsätzliche Verhalten alleг Tastsystem Zyklen festlegen
Maximaler Verfahrweg zum Antastpunkt
Wenn der Taststift innerhalb des in MP6130 festgelegten Wegs nicht ausgelenkt wird, gibt die TNC eine Fehlermeldung aus.
Sicherheitsabstand zum Antastpunkt:
In MP6140 legen Sie fest, wie weit die TNC das Tastsystem vom definierten bzw. vom Zyklus berechneten Antastpunkt entfernt vorpositionieren soll. Je kleiner Sie diesen Wert eingeben, desto genauer müssen Sie die Antastpositionen definieren. In vielen Tastsystem Zyklen können Sie zusätzlich einen Sicherheits Abstand definieren, der additiv zum Maschinen Parameter wirkt.
lnfrarot Tastsystem auf programmierte
Antastrichtung orientieren:
Um die Messgenauigkeit zu erhöhen, können Sie über MP 6165
erreichen, dass ein lnfrarot Tastsystem vor jeden Antastvorgang in
Richtung der programmierten Antastrichtung orientiert. Der Taststift
wird dadurch immer in die gleiche Richtung ausgelenkt.
Mehrfachmessung:
Um die Messsicherheit zu erhöhen, kann die TNC jeden Antastvorgang bis zu dreimal hintereinander ausführen. Weichen die gemessenen Positionswerte zu sehr voneinander ab, gibt die TNC eine Fehlermeldung aus Grenzwert in MP6171 festgelegt. Über die Mehrfachmessung können Sie ggf. zufällige Messfehler ermitteln, die durch Verschmutzung entstehen.
Liegen die Messwerte innerhalb des Vertrauensbereichs, speichert
die TNC den Mittelwert aus den erfassten Positionen.
Vertrauensbereich für Mehrfachmessung:
Wenn Sie eine Mehrfachmessung durchführen, legen Sie in MP6171 den Wert ab, den die Messwerte voneinander abweichen dürfen. Überschreitet die Differenz der Messwerte den Wert in, gibt die TNC eine Fehlermeldung aus.
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Schaltendes Tastsystem, Antastvorschub
In MP6120 legen Sie den Vorschub fest, mit dem die TNC das Werkstück antasten soll.
Schaltendes Tastsystem, Eilgang für
Vorpositionieren:
In MP6150 legen Sie den Vorschub fest, mit dem die TNC das Tastsystem vorpositioniert, bzw. zwischen Messpunkten positioniert.
Messendes Tastsystem, Antastvorschub
In MP6360 legen Sie den Vorschub fest, mit dem die TNC das Werkstück antasten soll.
Messendes Tastsystem, Eilgang für
Vorpositionieren: In MP6361 legen Sie den Vorschub fest, mit dem die TNC das Tastsystem vorpositioniert, bzw. zwischen Messpunkten positioniert.
Bevor Sie mit Tastsystem Zyklenarbeiten
Einführung
Tastsystem Zyklen abarbeiten
Alle Tastsystem Zyklen sind DEF aktiv. Die TNC arbeitet also den
Zyklus automatisch ab, wenn im Programmlauf die Zyklus Definition von der TNC abgearbeitet wird.
Achten Sie darauf, dass am Zyklus Anfang die Korrektur
Daten Länge, Radius entweder aus den kalibrierten
Daten oder aus dem letzten TOOL CALL Satz aktiv werden
Auswahl über MP7411, siehe Benutzerhandbuch
der jeweiligen Steuerung, Allgemeine Anwender Parameter NC Software
Die Tastsystem Zyklen dürfen Sie auch bei
aktiver Grunddrehung abarbeiten. Achten Sie jedoch darauf, dass sich der Winkel der Grunddrehung nicht mehr
verändert, wenn Sie nach dem Messzyklus mit dem
Zyklus Nullpunkt Verschiebung aus Nullpunkt Tabelle
arbeiten.
Tastsystem Zyklen mit einer Nummer gröβer positionieren das Tastsystem nach einer Positionierlogik vor
Ist die aktuelle Koordinate des Taststift Südpols kleiner als die Koordinate der Sicheren Höhe im Zyklus definiert, dann zieht die TNC das Tastsystem zuerst in der Tastsystemachse auf Sichere Höhe zurück und positioniert anschließend in der Bearbeitungsebene zum ersten Antastpunkt.
Ist die aktuelle Koordinate des Taststift Südpols gгöβeг als die Koordinate der Sicheren Höhe, positioniert die TNC das Tastsystem zuerst in der Bearbeitungsebene auf den ersten Antastpunkt und anschlieβend in der Tastsystemachse direkt auf die Messhöhe
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Tastsystem Zyklen in den Betriebsarten Manuell und
El. Handrad
Einführung
Übersicht
In der Betriebsart Manueller Betrieb stehen lhnen folgende
Tastsystem Zyklen zur Verfügung
Einführung Wirksame Länge kalibrieren
Wirksamen Radius kalibrieren
Grunddrehung über eine Gerade ermitteln
Bezugspunkt Setzen in einer wählbaren Achse
Ecke als Bezugspunkt setzen
Kreismittelpunkt als Bezugspunkt setzen
Grunddrehung über zwei Bohrungen Kreiszapfen
ermitteln
Bezugspunkt über vier Bohrungen Kreiszapfen setzen
Kreismittelpunkt über drei Bohrungen Zapfen setzen
Tastsystem Zyklus wählen
Betriebsart Manueller Betrieb oder El. Handrad wählen
Antastfunktionen wählen: Softkey ANTAST FUNKION
FUNNTION drücken. Die TNC zeigt weitere Softkeys: Siehe
Tabelle rechts
Tastsystem Zyklus wählen: Softkey ANTASTEN
ROT drücken, die TNC zeigt am Bildschirm das entsprechende Menü an
Tastsystem Zyklen in den Betriebsarten Manuell und El. Handrad
Messwerte aus den Tastsystem Zyklen
protokollieren
Die TNC muss für diese Funktion vom Maschinenherstelleг vorbereitet sein. Maschinenhandbuch beachten
Nachdem die TNC einen beliebigen Tastsystem Zyklus ausgeführt hat, zeigt die TNC den Softkey DRUCKEN. Wenn Sie den Softkey betätigen, protokolliert die TNC die aktuellen Werte des aktiven Tastsystem Zyklus. Über die PRINT Funktion im Schnittstellen Konfigurationsmenü siehe Benutzerhandbuch, MOD Funktionen, Datenschnittstelle einrichten legen Sie fest, ob die TNC:
die Messergebnisse ausdrucken soll die Messergebnisse auf der Festplatte der TNC speichern soIl
die Messergebnisse auf einem PC speichern soll Wenn Sie die Messergebnisse speichern, legt die TNC die Datei an. Falls Sie im Schnittstellen Konfigurationsmenü keinen Pfad und keine Schnittstelle festgelegt haben, speichert die TNC
die Datei im Hauptverzeichnis
Wenn Sie den Softkey DRUCKEN drücken, darf die Datei
in der Betriebsart Programm Einspeichern Editieren nicht angewählt sein. Sonst gibt die TNC eine Fehlermeldung aus.
Die TNC schreibt die Messwerte ausschließlich in die
Datei. Wenn Sie mehrere Tastsystem
Zyklen hintereinander ausführen und deren Messwerte
speichern wollen, müssen Sie den Inhalt der Datei TCH
zwischen den Tastsystem Zyklen sichern, indem
Sie sie kopieren oder umbenennen.
Format und Inhalt der Datei TCHPRINT legt Ihr Maschinenhersteller fest.
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Messwerte aus den Tastsystem Zyklen in eine
Nullpunkt Tabelle schreiben
Diese Funktion ist nur aktiv, wenn Sie an lhrer TNC Nullpunkt Tabellen aktiv haben Bit im Maschinen Parameter
Über den Softkey EINTRAG NULLPUNKT TABELLE kann die TNC, nachdem ein beliebiger Tastsystem Zyklus ausgeführt wurde, die Messwerte іn eіne Nullpunkt Tabelle schreiben:
Beliebige Antastfunktion durchführen
Gewünschte Koordinaten des Bezugspunkts in die dafür angebotenen Eingabefelder eintragen abhängig vom ausgeführten Tastsystem Zyklus
Nullpunkt Nummer im Eingabefeld Nullpunkt Nummer eingeben
Namen der Nullpunkt Tabelle vollständiger Pfad im Eingabefeld
Nullpunkt Tabelle eingeben
Softkey EINTRAG NULLPUNKT TABELLE drücken, Die TNC zeigt
einen Hinweis, ob die Daten als lstwerte oder als Referenzwerte in
die angegebene Nullpunkt Tabelle übernommen werden sollen
Wenn Sie zusätzlich zur gewünschten Koordinate des Bezugspunkts noch einen inkrementalen Abstand in die Tabelle eintragen wollen, stellen Sie den Softkey ABSTAND auf EIN. Die TNC blendet dann für jede Achse ein zusätzliches Eingabefeld ein, in dem Sie den gewünschten Abstand eingeben können. Die TNC schreibt dann die Summe aus gewünschtem Bezugspunkt und dem dazugehörigen Abstand in die Tabelle.
Wenn Sie direkt nach einem Antastvorgang den Bezugspunkt über das Antast Menü neu gesetzt haben, dürfen
Sie die ermittelten Antastwerte nicht zusätzlich in eine
Nullpunkt Tabelle schreiben. Die von der TNC gespeicherten Antastwerte beziehen sich immer auf den Bezugspunkt, der zum Zeitpunkt des Antastvorgangs aktiv war
und würden dadurch zu einem falschen Eintrag in die Nullpunkt Tabelle führen.
Tastsystem Zyklen in den Betriebsarten Manuell und El. Handrad
Schaltendes Tastsystem kalibrieren
Einführung
Das Tastsystem müssen Sie kalibrieren bei
lnbetriebnahme
Taststift Bruch
Taststift Wechsel
Änderung des Antastvorschubs
Unregelmäβigkeiten, beispielsweise durch Erwärmung der
Maschine
Beim Kalibrieren ermittelt die TNC die wirksame Länge des Taststifts und den wirksamen Radius der Tastkugel. Zum Kalibrieren des 3D Tastsystems spannen Sie einen Einstellring mit bekannter Höhe und bekanntem innenradius auf den Maschinentisch.
Kalibrieren der wirksamen Länge
Bezugspunkt in der Spindel Achse so setzen, dass für den Maschinentisch gilt:
Kalibrierfunktion für die Tastsystem Länge wählen:
Softkey ANTAST FUNKTION und KAL. drücken. Die
TNC zeigt ein Menüfenster mit vier Eingabefeldern
Werkzeug Achse eingeben Achstaste
Bezugspunkt: Höhe des Einstellrings eingeben
Menüpunkte Wirksamer Kugelradius und Wirksame
Länge erfordern keine Eingabe
Tastsystem dicht über die Oberfläche des Einstellrings
fahren
Wenn nötig Verfahrrichtung ändern: über Softkey oder
Pfeiltasten wählen
Oberfläche antasten: Externe START Taste drücken
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Wirksamen Radius kalibríeren und Tastsystem
Mittenversatz ausgleichen
Die Tastsystem Achse fällt normalerweise nicht genau mit der Spindelachse zusammen. Die Kalibrier Funktion erfasst den Versatz zwischen Tastsystem Achse und Spindelachse und gleicht ihn rechnerisch aus.
Bei dieser Funktion dreht die TNC das 3D Tastsystem um. Die Drehung wird durch eine Zusatz Funktion ausgelöst, die der Maschinenhersteller im Maschinen Parameter festlegt.
Die Messung für den Tastsystem Mittenversatz führen Sie nach dem Kalibrieren des wirksamen Tastkugelradius durch.
Tastkugel im Manuellen Betrieb in die Bohrung des Einstellrings
positionieren
Kalibrier Funktion für den Tastkugel Radius und den
Tastsystem Mittenversatz wählen: Softkey KAL. R
drücken Werkzeug Achse wählen, Radius des Einstellrings eingeben
Antasten: externe START Taste drücken. Das 3D
Tastsystem tastet in jede Achsrichtung eine Position
der Bohrung an und errechnet den wirksamen Tastkugel Radius
Wenn Sie die Kalibrierfunktion jetzt beenden möchten, dann Softkey ENDE drücken
Um den Tastkugel Mittenversatz zu bestimmen, muss die
TNC vom Maschinenhersteller vorbereitet sein. Maschinenhandbuch beachten
Tastkugel Mittenversatz bestimmen: Softkey
drücken. Die TNC dreht das Tastsystem um
Antasten: externe START Taste drücken. Das
Tastsystem tastet in jede Achsrichtung eine Position
in der Bohrung und errechnet den Tastsystem Mittenversatz
Tastsystem Zyklen in den Betriebsarten Manuell und El. Handrad
Kalibrierwerte anzeigen
Die TNC speichert wirksame Länge, den wirksamen Radius und Betrag des Tastsystem Mittenversatzes und berücksichtigt diese
Werte bei späteren Einsätzen des 3D Tastsystems. Um die gespeicherten Werte anzuzeigen, drücken Sie KAL. L und KAL. R.
Kalibrierwerte in der Werkzeug Tabelle speichern
Diese Funktion steht nur zur Verfügung, wenn Sie Bit im
Maschinen Parameter TOOL CALL aktivieren gesetzt haben und die Werkzeug Tabelle aktiv ist Maschinen Parameter
Wenn Sie Messungen während des Programmlaufs durchführen, können Sie über einen TOOL CALL die Korrekturdaten für das Tastsystem aus der Werkzeug Tabelle aktivieren. Um die Kalibrierdaten in der Werkzeug Tabelle zu speichern, geben Sie im Kalibriermenü die Werkzeug Nummer an mit ENT bestätigen und drücken anschließend den Softkey R EINTRAG WERKZEUG TABELLE bzw. L EINTRAG WERKZEUG TABELLE.
Mehrere Sätze von Kalibrierdaten verwalten
ab NC Software
Um mehrere Sätze von Kalibrierdaten verwenden zu können, müssen
Sie Bit im Maschinen Parameter setzen. Die Kalibrierdaten
Länge, Radius, Mittenversatz und Spindelwinkel werden von der
TNC dann grundsätzlich in der Werkzeug Tabelle unter einer
im Kalibriermenü wählbaren Werkzeug Nummer gespeichert siehe
auch Benutzer Handbuch, Kapitel Werkzeug Daten.
Wenn Sie diese Funktion benutzen, dann müssen Sie vor
der Ausführung eines Tastsystem Zyklus die entsprechende Werkzeug Nummer mit einem Werkzeug Aufruf
aktivieren, unabhängig davon, ob Sie einen Tastsystem
Zyklus im Automatik Betrieb oder im Manuellen Betrieb
sind abarbeiten wollen.
Sie können die Kalibrierdaten im Kalibriermenü ansehen und ändern, müssen aber darauf achten, dass Sie Änderungen wieder in die Werkzeug Tabelle zurückschreiben, indem Sie den Softkey
R EINTRAG WERKZEUG TABELLE bzw. L EINTRAG WERKZEUG TABELLE drücken. Die TNC schreibt die Kalibrierwerte nicht automatisch in die Tabelle
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Messendes Tastsystem kalibrieren
Einführung
Wenn die TNC die Fehlermeldung Taststift ausgelenkt
anzeigt, wählen Sie das Menü zum 3D Kalíbrieren an und
betätigen dort den Softkey RÜCKS. 3D.
Das messende Tastsystem ist nach jeder Änderung der
Tastsystem Maschinen Parameter zu kalibrieren.
Das Kalibrieren der wirksamen Länge erfolgt wie beim
schaltenden Tastsystem. Zusätzlich ist der Werkzeug
Radius Eckenradius einzugeben.
Mit MP6321 legen Sie fest, ob die TNC das messende
Tastsystem mit oder ohne Umschlagmessung kalibriert.
Mit dem 3D Kalibrierzyklus für das messende Tastsystem vermessen Sie ein Ringnormal vollautomatisch. Das Ringnormal ist von HEIDENHAIN erhältlich. Das Ringnormal befestigen Sie mit Spannpratzen auf dem Maschinentisch.
Die TNC berechnet aus den beim Kalíbrieren gewonnenen Messwerten die Federkonstanten des Tastsystems, die Durchbiegung des Taststifts und den Taststift Mittenversatz. Diese Werte trägt die TNC am Ende des Kalibriervorgangs automatisch ins Eingabemenü ein.
Ablauf
Tastsystem im Manuellen Betrieb ungefähr in die Mitte des Ring
normals vorpositionieren und auf drehen.
3D Kalíbrierzyklus wählen Softkey KAL. 3D drücken
Tasterradius und Tasterradius eingeben. Taststiftradius
gleich Taststiftradius eingeben, wenn Sie
einen kugelförmigen Taststift verwenden. Taststiftradius
ungleich Taststiftradius eingeben, wenn
Sie einen Taststift mit Eckenradius verwenden
Durchmesser Einstellring: Durchmesser ist auf dem
Ringnormal eingraviert
Kalibriervorgang starten: Externe START Taste drücken
Das Tastsystem vermisst das Ringnormal nach
einem fest programmierten Ablauf
Tastsystem manuell auf Grad drehen, sobald die
TNC dazu auffordert
Kalibriervorgang zur Bestimmung des Taststift Mittenversatzes starten Externe Start Taste drücken.
Das Tastsystem vermisst das Ringnormal nochmals
nach einem fest programmierten Ablauf
Tastsystem Zyklen in den Betriebsarten Manuell und El. Handrad
Kalibrierwerte anzeigen
Die Korrekturfaktoren und die Kraftverhältnisse werden in der TNC
gespeichert und bei späteren Einsätzen des messenden Tastsystems berücksichtigt.
Drücken Sie den Softkey KAL. 3D, um die gespeicherten Werte anzuzeigen.
Kalibrierwerte in der Werkzeug Tabelle speichern
Diese Funktion steht nur zur Verfügung, wenn Sie den
Maschinen Parameter Tastsystemdaten mit
TOOL CALL aktiviern gesetzt haben und die Werkzeug
Tabelle aktiv ist Maschinen Parameter ungleich.
Wenn Sie Messungen während des Programmlaufs durchführen, können Sie über einen TOOL CALL die Korrekturdaten für das Tastsystem aus der Werkzeug Tabelle aktivieren. Um die Kalibrierdaten in der Werkzeug Tabelle zu speichern, geben Sie im Kalibriermenü die Werkzeug Nummer an mit ENT bestätigen und drücken anschließend den Softkey R EINTRAG WERKZEUG TABELLE.
Die TNC speichert den Tasterradius in der Spalte R, den
Tasterradius in der Spalte.
Messen des Tastsystem kalibrieren
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Werkstück Schieflage kompensieren
Einführung
Eine schiefe Werkstück Aufspannung kompensiert die TNC rechnerisch durch eine Grunddrehung.
Dazu setzt die TNC den Drehwinkel auf den Winkel, den eine Werkstückfläche mit der Winkelbezugsachse der Bearbeitungsebene einschlieβen soll. Siehe Bild rechts.
Antastrichtung, um Messen der Werkstück Schieflage
immer senkrecht zur Winkelbezugsachse wählen.
Damit die Grunddrehung im Programmlauf richtig verrechnet wird, müssen Sie іm ersten Verfahrsatz beide Koordinaten der Bearbeitungsebene programmieren.
Grunddrehung ermitteln
Antastfunktion wählen: Softkey ANTASTEN ROT drücken
Tastsystem in die Nähe des ersten Antastpunkts positionieren
Antastrichtung senkrecht zur Winkelbezugsachse
wählen: Achse und Richtung über Softkey wählen
Antasten: Externe START Taste drücken
Tastsystem in die Nähe des zweiten Antastpunkts
positionieren
Antasten: Externe START Taste drücken
Die TNC speichert die Grunddrehung netzausfallsicher. Die Grunddrehung ist für alle nachfolgenden Programmläufe wirksam.
Tastsystem Zyklen in den Betriebsarten Manuell und El. Handrad
Grunddrehung anzeigen
Der Winkel der Grunddrehung steht nach erneutem Wählen von Manueller Betrieb ANTASTEN ROT in der Drehwinkelanzeige. Die TNC zeigt den Drehwinkel auch in der zusätzlichen Statusanzeige an STATUS POS.
In der Statusanzeige wird ein Symbol für die Grunddrehung eingeblendet, wenn die TNC die Maschinenachsen entsprechend der Grunddrehung verfährt.
Grunddrehung aufheben
Antastfunktion wählen: Softkey ANTASTEN ROT drücken
Drehwinkel eingeben, mit Taste ENT übernehmen
Antastfunktion beenden: Taste END drücken HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Bezugspunkt Setzen mit 3D Tastsystemen
Einführung
Die Funktionen zum Bezugspunkt Setzen am ausgerichteten Werkstück werden mit folgenden Softkeys gewählt
Bezugspunkt Setzen in einer beliebigen Achse mit ANTASTEN POS Ecke als Bezugspunkt setzen mit ANTASTEN
Kreismittelpunkt als Bezugspunkt setzen mit ANTASTEN
Bezugspunkt-Setzen in einer beliebigen Achse
siehe Bild rechts
Antastfunktion wählen: Softkey ANTASTEN POS dгücken
Tastsystem in die Nähe des Antastpunkts positionieren
Antastrichtung und gleichzeitig Achse wählen, für die
der Bezugspunkt gesetzt wird, Z in Richtung Z
antasten: Über Softkey wählen
Antasten: Externe START Taste drücken
Bezugspunkt: Soll Koordinate eingeben, mit Taste
ENT übernehmen
Bezugspunkt Setzen mit 3D Tastsystemen
Tastsystem Zyklen in den Betriebsarten Manuell und El. Handrad
Ecke als Bezugspunkt Punkte übernehmen, die
für Grunddrehung angetastet wurden siehe Bild rechts
Antastfunktion wählen: Softkey ANTASTEN P drücken
Antastpunkte aus Grunddrehung: Taste ENT drücken, um die Koordinaten der Antastpunkte zu übernehmen
Tastsystem in die Nähe des ersten Antastpunkts auf
der Werkstück Kante positionieren, die für die Grunddrehung nicht angetastet wurde
Antastrichtung wählen: Über Softkey wählen
Antasten: Externe START Taste drücken
Tastsystem in die Nähe des zweiten Antastpunkts auf
der gleichen Kante positionieren
Antasten: Externe START Taste drücken
Bezugspunkt: Beide Koordinaten des Bezugspunkts
im Menüfenster eingeben, mit Taste ENT übernehmen
Antast Funktion beenden: Taste END drücken
Ecke als Bezugspunkt Punkte nicht
übernehmen, die für Grunddrehung angetastet wurden
Antastfunktion wählen: Softkey ANTASTEN P drücken
Antastpunkte aus Grunddrehung: Mit Taste NO ENT verneinen Dialogfrage erscheint nur, wenn Sie zuvor eine Grunddrehung
durchgeführt haben
Beide Werkstück Kanten je zweimal antasten
Koordinaten des Bezugspunkts eingeben, mit Taste ENT übernehmen
Antast-Funktion beenden: Taste END drücken
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Kreismittelpunkt als Bezugspunkt
Mittelpunkte von Bohrungen, Kreistaschen, Vollzylindern, Zapfen,
kreisförmigen Inseln usw. können Sie als Bezugspunkte setzen.
lnnenkreis:
Die TNC tastet die Kreis lnnenwand in alle vier Koordinatenachsen Richtungen an.
Bei unterbrochenen Kreisen Kreisbögen können Sie die Antastrichtung beliebig wählen.
Tastkugel ungefähr in die Kreismitte positionieren
Antastfunktion wählen: Softkey ANTASTEN CC wählen
Antasten: Externe START Taste viermal drücken. Das
Tastsystem tastet nacheinander Punkte der Kreis lnnenwand an
Wenn Sie mit Umschlagmessung arbeiten wollen nur
bei Maschinen mit Spindel Orientierung, abhängig
von Softkey drücken und erneut
Punkte der Kreis lnnenwand antasten
Wenn Sie ohne Umschlagmessung arbeiten wollen:
Taste END drücken
Bezugspunkt: Im Menüfenster beide Koordinaten des
Kreismittelpunkts eingeben, mit Taste ENT übernehmen
Antastfunktion beenden: Taste END drücken
Außenkreis:
Tastkugel in die Nähe des ersten Antastpunkts außerhalb des
Kreises positionieren
Antastrichtung wählen: Entsprechenden softkey wählen
Antasten: Externe START Taste drücken
Antastvorgang für die übrigen Punkte wiederholen. Siehe Bild
rechts unten
Koordinaten des Bezugspunkts eingeben, mit Taste ENT übernehmen
Nach dem Antasten zeigt die TNC die aktuellen Koordinaten des Kreismittelpunkts und den Kreisradius PR an.
Tastsystem Zyklen in den Betriebsarten Manuell und El. Handrad
Bezugspunkte über Bohrungen Kreiszapfen setzen
In der zweiten Softkey Leiste stehen Softkeys zur Verfügung, mit Programm denen Sie Bohrungen oder Kreiszapfen zum Bezugspunkt Setzen nutzen können.
Festlegen ob Bohrung oder Kreiszapfen angetastet werden soll
Antastfunktion wählen: Softkey ANTAST FUNKTION drücken, Softkeyleiste weiterschalten
Antastfunktion wählen: Softkey ANTASTEN ROT
drücken
Bohrung oder Kreiszapfen wählen: Aktives Element ist eingerahmt
Bohrungen antasten
Tastsystem ungefähr in der Mitte der Bohrung vorpositionieren. Nachdem Sie die externe START Taste gedrückt haben, tastet die TNC automatisch vier Punkte der Bohrungswand an.
Anschließend, fahren Sie das Tastsystem zur nächsten Bohrung und tasten diese genauso an. Die TNC wiederholt diesen Vorgang, bis alle Bohrungen für die Bezugspunkt Bestimmung angetastet sind.
Kreiszapfen antasten
Tastsystem in die Nähe des ersten Antastpunkts am Kreiszapfen
positionieren. Über Softkey Antastrichtung wählen, Antastvorgang mit externer START Taste ausführen. Vorgang insgesamt viermal ausführen.
Übersicht
Grunddrehung über Bohrungen:
Die TNC ermittelt den Winkel zwischen der Verbindungslinie der Bohrungsmittelpunkte und einer Soll Lage Winkel Bezugsachse
Bezugspunkt über Bohrungen:
Die TNC ermittelt den Schnittpunkt der beiden zuerst
und der beiden zuletzt angetasteten Bohrungen. Tasten
Sie dabei über Kreuz an wie auf dem Softkey dargestellt, da die TNC sonst einen falschen Bezugspunkt berechnet
Kreismittelpunkt über Bohrungen:
Die TNC ermittelt eine Kreisbahn, auf der alle Bohrungen liegen und errechnet für die Kreisbahn einen Kreismittelpunkt.
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Werkstücke vermessen mit 3D Tastsystemen
Einführung
Sie können das Tastsystem in den Betriebsarten Manuell und El.
Handrad auch verwenden, um einfache Messungen am Werkstück
durchzuführen. Mit dem 3D Tastsystem bestimmen Sie:
Positionskoordinaten und daraus Maße und Winkel am Werkstück
Koordinate einer Position am ausgerichteten Werkstück bestimmen
Antastfunktion wählen: Softkey ANTASTEN POS drücken
Tastsystem in die Nähe des Antastpunkts positionieren
Antastrichtung und gleichzeitig Achse wählen, auf die
die Koordinate sich beziehen soll: Entsprechenden
Softkey wählen.
Antastvorgang starten: Externe START Taste drücken
Die TNC zeigt die Koordinate des Antastpunkts als Bezugspunkt an.
Koordinaten eines Eckpunktes in der Bearbeitungsebene bestimmen
Koordinaten des Eckpunktes bestimmen: Siehe Ecke als Bezugspunkt Punkte nicht übernehmen, die für Grunddrehung angetastet wurden. Die TNC zeigt die Koordinaten der angetasteten Ecke als Bezugspunkt an.
Tastsystem Zyklen in den Betriebsarten Manuell und El. Handrad
Werkstückmaße bestimmen
Antastfunktion wählen: Softkey ANTASTEN POS drücken
Tastsystem in die Nähe des ersten Antastpunkts positionieren
Antastrichtung über Softkey wählen
Antasten: Externe START Taste drücken
Als Bezugspunkt angezeigten Wert notieren nur, falls vorher gesetzter Bezugspunkt wirksam bleibt
Bezugspunkt eingeben
Dialog abbrechen: Taste END drücken
Antastfunktion erneut wählen: Softkey ANTASTEN POS drücken
Tastsystem in die Nähe des zweiten Antastpunkts positionieren
Antastrichtung über Softkey wählen: Gleiche Achse,
jedoch entgegengesetzte Richtung wie beim ersten Antasten.
Antasten: Externe START Taste drücken
In der Anzeige Bezugspunkt steht der Abstand zwischen den beiden Punkten auf der Koordinatenachse. Positionsanzeige wieder auf Werte vor der Längenmessung setzen
Antastfunktion wählen: Softkey ANTASTEN POS drücken
Ersten Antastpunkt erneut antasten
Bezugspunkt auf notierten Wert setzen
Dialog abbrechen: Taste END drücken
Wínkel messen
Mit einem 3D Tastsystem können Sie einen Winkel in der Bearbeitungsebene bestimmen. Gemessen wird der
Winkel zwischen der Winkelbezugsachse und einer Werkstück-
Kante oder der Winkel zwischen zwei Kanten
Der gemessene Winkel wird als Wert von maximal angezeigt.
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Wínkel zwischen der Winkelbezugsachse und einer Werkstück-Kante bestimmen
Antastfunktion wählen: Softkey ANTASTEN ROT drücken
Drehwinkel: Angezeigten Drehwinkelnotieren, falls Sie die zuvor durchgeführte Grunddrehung später wieder herstellen möchten
Grunddrehung mit der zu vergleichenden Seite durchführen siehe Werkstück Schieflage kompensieren
Mit Softkey ANTASTEN ROT den Winkel zwischen
Winkelbezugsachse und Werkstückkante als Drehwinkel anzeigen lassen Grunddrehung aufheben oder ursprüngliche Grunddrehung wieder herstellen:
Drehwinkel auf notierten Wert setzen
Winkel zwischen zwei Werkstück-Kanten bestimmen
Antastfunktion wählen: Softkey ANTASTEN ROT drücken
Drehwinkel: Angezeigten Drehwinkel notieren, falls Sie die zuvor
durchgeführte Grunddrehung wieder herstellen möchten
Grunddrehung für die erste Seite durchführen siehe Werkstück
Schieflage kompensieren Zweite Seite ebenfalls wie bei einer Grunddrehung antasten, Drehwinkel hier nicht auf null setzen Mit Softkey ANTASTEN ROT Winkel PA zwischen den Werkstück-
Kanten als Drehwinkel anzeigen lassen
Grunddrehung aufheben oder ursprüngliche Grunddrehung wieder
herstellen: Drehwinkel auf notierten Wert setzen
Tastsystem Zyklen in den Betriebsarten Manuell und El. Handrad
Tastsyѕtem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
Werkstück Schieflage automatisch erfassen
Übersicht
Die TNC stellt fünf Zyklen zur Verfügung, mit denen Sie eine Werkstück Schieflage erfassen und kompensieren können. Zusätzlich können Sie mit dem Zyklus eіne Grunddrehung zurücksetzen:
Zyklus Softkey
GRUNDDREHUNG Automatische Erfassung
über zwei Punkte, Kompensation über Funktion
Grunddrehung
ROT BOHRUNGEN Automatische Erfassung über zwei Bohrungen, Kompensation über Funktion Grunddrehung
ROT ZAPFEN Automatische Erfassung
über zwei Zapfen, Kompensation über Funktion
Grunddrehung
ROT UEBER DREHACHSE Automatische
Erfassung über zwei Punkte, Kompensation über ROT
Funktion Grunddrehung
ROT UEBER C ACHSE Automatisches Ausrichten eines Winkelversatzes zwischen einem
Bohrungs-Mittelpunkte und der positiven
Achse, Kompensation über Rundtisch Drehung
GRUNDDREHUNG SETZEN Setzen einer
beliebigen Grunddrehung
Gemeinsamkeiten der Tastsystemzyklen zum
Erfassen der Werkstück Schieflage
Bei den Zyklen können Sie über den Parameter
Voreinstellung Grunddrehung festlegen, ob das Ergebnis der Messung um einen bekannten Winkel siehe Bild rechts korrigiert
werden soll. Dadurch können Sie die Grunddrehung an einer beliebigen Gerade des Werkstückes messen und den Bezug zur eigentlicheп Richtung herstellen.
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück-Kontrolle
GRUNDDREHUNG Tastsystem Zyklus,
Der Tastsystem Zyklus ermittelt durch Messung zweier Punkte, die auf einer Geraden liegen müssen, eine Werkstück-Schieflage.
Über die Funktion Grunddrehung kompensiert die TNC den gemessenen Wert Siehe auch Werkstück Schieflage kompensieren
Die TNC positioniert das Tastsystem mit Eilvorschub Wert aus
MP6150 bzw. MP6361 und mit Positionierlogik siehe
Tastsystem Zyklen abarbeiten zum programmierten Antastpunkt Die TNC versetzt dabei das Tastsystem um den Sicherheits Abstand entgegen der festgelegten Verfahrrichtung
Anschließend fährt das Tastsystem auf die eingegebene Messhöhe und führt den ersten Antast Vorgang mit Antast Vorschub durch
Anschließend fährt das Tastsystem zum nächsten Antastpunkt
und führt den zweiten Antast Vorgang durch
Die TNC positioniert das Tastsystem zurück auf die Sichere Höhe
und führt die ermittelte Grunddrehung durch
Beachten Sie vor dem Programmieren
Vor der Zyklus Definition müssen Sie einen Werkzeug
Aufruf zur Definition der Tastsystem Achse programmiert haben.
Die TNC setzt eine aktive Grunddrehung am Zyklusanfang zurück.
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Messpunkt Achse absolut: Koordinate
des ersten Antastpunktes in der Hauptachse der
Bearbeitungsebene
Messpunkt Achse absolut: Koordinate
des ersten Antastpunktes in der Nebenachse der
Bearbeitungsebene
Messpunkt Achse absolut: Koordinate
des zweiten Antastpunktes in der Hauptachse der
Bearbeitungsebene
Messpunkt Achse absolut: Koordinate
des zweiten Antastpunktes in der Nebenachse der
Bearbeitungsebene
Messachse: Achse der Bearbeitungsebene, in
der die Messung erfolgen soll:
Hauptachse Messachse
Nebenachse Messachse
Verfahrrichtung: Richtung, in der das Tastsystem auf das Werkstück zufahren soll:
Verfahrrichtung negativ
Verfahrrichtung positiv
Messhöhe in der Tastsystem Achse absolut:
Koordinate des Kugelzentrums Berührpunkt in der
Tastsystem Achse, auf der die Messung erfolgen soll
Sicherheits Abstand inkremental: Zusätzlicher Abstand zwischen Messpunkt und Tastsystemkugel. Wirkt additiv zu MP
Sichere Höhe absolut: Koordinate in der Tastsystem Achse, in der keine Kollision zwischen Tastsystem und Werkstück Spannmittel erfolgen kann
Fahren auf sichere Höhe: Festlegen, wie das
Tastsystem zwischen den Messpunkten verfahren soll:
Zwischen Messpunkten auf Messhöhe verfahren
Zwischen Messpunkten auf Sicherer Höhe verfahren
Voreinstellung Grunddrehung absolut: Wenn
sich die zu messende Schieflage nicht auf die Hauptachse, sondern auf eine beliebige Gerade beziehen
soll, Winkel der Bezugsgeraden eingeben. Die TNC
ermittelt dann für die Grunddrehung die Differenz aus
dem gemessenen Wert und dem Winkel der Bezugsgeraden
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
GRUNDDREHUNG über zwei Bohrungen
Tastsystem Zyklus
Der Tastsystem Zyklus erfasst die Mittelpunkte zweier Bohrungen. Anschließend berechnet die TNC den Winkel zwischen der Hauptachse der Bearbeitungsebene und der Verbindungsgeraden der Bohrungs Mittelpunkte. Über die Funktion Grunddrehung kompensiert die TNC den berechneten Wert Siehe auch Werkstück Schieflage kompensieren.
Die TNC positioniert das Tastsystem mit Eilvorschub Wert aus
und mit Positionierlogik siehe Tastsystem Zyklen abarbeiten auf den eingegebenen Mittelpunkt der ersten Bohrung
Anschließend fährt das Tastsystem auf die eingegebene Messhöhe und erfasst durch vier Antastungen den ersten Bohrungsmittelpunkt
Anschließend fährt das Tastsystem zurück auf die sichere Höhe
und positioniert auf den eingegebenen Mittelpunkt der zweiten
Bohrung
Die TNC fährt das Tastsystem auf die eingegebene Messhöhe und erfasst durch vier Antastungen den zweiten Bohrungs Míttelpunkt Abschließend fährt die TNC das Tastsystem zurück auf die Sichere Höhe und führt die ermittelte Grunddrehung durch
Beachten Sie vor dem Programmieren
Vor der Zyklus Definition müssen Sie einen Werkzeug
Aufruf zur Definition der Tastsystem Achse programmiert haben.
Die TNC setzt eine aktive Grunddrehung am Zyklusanfang
zurück.
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Bohrung: Mitte Achse absolut: Mittelpunkt der ersten Bohrung in der Hauptachse der Bearbeitungsebene
Bohrung: Mitte Achse absolut: Mittelpunkt der ersten Bohrung in der Nebenachse der Bearbeitungsebene
Bohrung: Mitte Achse absolut: Mittelpunkt der zweiten Bohrung in der Hauptachse der Bearbeitungsebene
Bohrung: Mitte Achse absolut: Mittelpunkt der zweiten Bohrung in der Nebenachse der Bearbeitungsebene
Messhöhe in der Tastsystem Achse absolut:
Koordinate des Kugelzentrums Berührpunkt in der
Tastsystem-Achse, auf der die Messung erfolgen soll
Sichere Höhe Q260 absolut: Koordinate in der Tastsystem-Achse, in der keine Kollision zwischen Tastsystem und Werkstück Spannmittel erfolgen kann
Voreinstellung Grunddrehung absolut: Wenn
sich die zu messende Schieflage nicht auf die Hauptachse, sondern auf eine beliebige Gerade beziehen
soll, Winkel der Bezugsgeraden eingeben. Die TNC
ermittelt dann für die Grunddrehung die Differenz aus dem gemessenen Wert und dem Winkel der Bezugsgeraden
Beispiel: NC Sätze
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
GRUNDDREHUNG über zwei Zapfen
Tastsystem Zyklus
Der Tastsystem Zyklus erfasst die Mittelpunkte zweier Zapfen.
Anschließend berechnet die TNC den Winkel zwischen der Hauptachse der Bearbeitungsebene und der Verbindungsgeraden der Zapfen Mittelpunkte. Über die Funktion Grunddrehung kompensiert die TNC den berechneten Wert Siehe auch Werkstück Schieflage kompensieren.
Die TNC positioniert das Tastsystem mit Eilvorschub
und mit Positionierlogik siehe Tastsystem Zyklen abarbeiten auf den Antastpunkt des ersten Zapfens
AnschIießend fährt das Tastsystem auf die eingegebene Messhöhe und erfasst durch vier Antastungen den ersten Zapfen Mittelpunkt. Zwischen den jeweils um versetzten Antastpunkten
verfährt das Tastsystem auf einem Kreisbogen
Anschließend fährt das Tastsystem zurück auf die sichere Höhe
und positioniert auf den Antastpunkt des zweiten Zapfens
Die TNC fährt das Tastsystem auf die eingegebene Messhöhe
und erfasst durch vier Antastungen den zweiten Zapfen Mittelpunkt
Abschließend fährt die TNC das Tastsystem zurück auf die Sichere
Höhe und führt die ermittelte Grunddrehung durch
Beachten Sie vor dem Programmieren
Vor der Zyklus Definition müssen Sie einen Werkzeug
Aufruf zur Definition der Tastsystem Achse programmiert
haben.
Die TNC setzt eine aktive Grunddrehung am Zyklusanfang
zurück.
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Zapfen: Mitte Achse absolut: Mittelpunkt des ersten Zapfens in der Hauptachse der Bearbeitungsebene
Zapfen: Mitte Achse absolut: Mittelpunkt des ersten Zapfens in der Nebenachse der Bearbeitungsebene
Durchmesser Zapfen: Ungefährer Durchmesser des Zapfens. Wert eher zu groß eingeben
Messhöhe Zapfen in Achse absolut: Koordinate des Kugelzentrums Berührpunkt in der Tastsystem Achse, auf der die Messung des Zapfens erfolgen soll
Zapfen: Mitte Achse absolut: Mittelpunkt des zweiten Zapfens in der Hauptachse der Bearbeitungsebene
Zapfen: Mitte Achse absolut: Mittelpunkt des zweiten Zapfens in der Nebenachse der Bearbeitungsebene
Durchmesser Zapfen: Ungefährer Durchmesser des Zapfens. Wert eher zu groß eingeben
Messhöhe Zapfen in TS-Achse absolut: Kooгdinate des Kugelzentrums Berührpunkt in der Tastsystem Achse, auf der die Messung des Zapfens erfolgen soll Sicherheitsabstand Tastsystem
Sichere Höhe absolut: Koordinate in der Tastsystem Achse, in der keine Kollision zwischen Tastsystem und Werkstück Spannmittel erfolgen kann
Fahren auf sichere Höhe: Festlegen, wie das
Tastsystem zwischen den Messpunkten verfahren soll:
Zwischen Messpunkten auf Messhöhe verfahren
Zwischen Messpunkten auf Sicherer Höhe verfahren
Voreinstellung Grunddrehung absolut: Wenn
sich die zu messende Schieflage nicht auf die Hauptachse, sondern auf eine beliebige Gerade beziehen
soll, Winkel der Bezugsgeraden eingeben. Die TNC
ermittelt dann für die Grunddrehung die Differenz aus
dem gemessenen Wert und dem Winkel der Bezugsgeraden.
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
GRUNDDREHUNG über eine Drehachse
kompensieren Tastsystem Zyklus,
Der Tastsystem Zyklus ermittelt durch Messung zweier Punkte, die auf einer Gerade liegen müssen, eine Werkstück Schieflage. Die ermittelte Werkstück Schieflage kompensiert die TNC durch Drehung, der A, B oder C Achse. Das Werkstück darf dabei beliebig auf dem Rundtisch aufgespannt sein.
Die TNC positioniert das Tastsystem mit Eilvorschub und mit Positionierlogik siehe Tastsystem Zyklen abarbeiten zum programmierten Antastpunkt. Die TNC versetzt dabei das Tastsystem um den Sicherheitsabstand entgegen deг festgelegten Verfahrrichtung
Anschließend fährt das Tastsystem auf die eingegebene Messhöhe und führt den ersten Antastvorgang mit Antastvorschub durch.
Anschließend fährt das Tastsystem zum nächsten Antastpunkt
und führt den zweiten Antastvorgang durch
Die TNC positioniert das Tastsystem zurück auf die Sichere Höhe
und positioniert die im Zyklus definierte Drehachse um den ermittelten Wert
Beachten Sie vor dem Programmieren
Vor der Zyklus Definition müssen Sie einen Werkzeug
Aufruf zur Definition der Tastsystem Achse programmiert haben.
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Messpunkt Achse absolut: Koordinate
des ersten Antastpunktes in der Hauptachse der Bearbeitungsebene
Messpunkt Achse absolut: Koordinate des ersten Antastpunktes in der Nebenachse der Bearbeitungsebene
Messpunkt Achse absolut: Koordinate des zweiten Antastpunktes in der Hauptachs der Bearbeitungsebene
Messpunkt Achse absolut: Koordinate des zweiten Antastpunktes in der Nebenachse der Bearbeitungsebene
Messachse: Achse, in der die Messung erfolgen soll:
Hauptachse Messachse
Nebenachse Messachse
Tastsystem Achse Messachse
Verfahrrichtung: Richtung, in der das Tastsystem auf das Werkstück zufahren soll:
Verfahrrichtung negativ
Verfahrrichtung positiv
Messhöhe in der Tastsystem Achse absolut:
Koordinate des Kugelzentrums Berührpunkt in der
Tastsystem Achse, auf der die Messung erfolgen soll
Sicherheitsabstand inkremental: Zusätzlicher Abstand zwischen Messpunkt und Tastsystemkugel. Sichere Höhe absolut: Koordinate in der Tastsystem Achse, in der keine Kollision zwischen Tastsystem und Werkstück Spannmittel erfolgen kann
Fahren auf sichere Höhe: Festlegen, wie das Tastsystem zwischen den Messpunkten verfahren soll:
Zwischen Messpunkten auf Messhöhe verfahren
Zwischen Messpunkten auf Sicherer Höhe verfahren
Achse für Ausgleichsbeweguпg: Festlegen mit
welcher Drehachse die TNC die gemessene Schieflage kompensieren soll:
Schieflage mit Drehachse A kompensieren
Schieflage mit Drehachse B kompensieren
Schieflage mit Drehachse C kompensieren
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstückkontrolle
GRUNDDREHUNG SETZEN Tastsystem Zyklus, ab NC Software verfügbar
Mit dem Tastsystem Zyklus können Sie während des Programmlaufs automatisch eine beliebige Grunddrehung setzen. Vorzugsweise ist der Zyklus zu verwenden, wenn Sie eine zuvor durchgeführte Grunddrehung rücksetzen wollen.
Voreinstellung Grunddrehung: Winkelwert, mit dem
die Grunddrehung gesetzt werden soll
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Schieflage eines Werkstücks über C Achse
ausrichten Tastsystem Zyklus, ab NC Software verfügbar
Mit dem Tastsystem Zyklus ermitteln Sie
den Winkelversatz zwischen der positiven Y Achse des aktiven
Koordinatensystems und der Mittellinie einer Bohrung oder
den Winkelversatz zwischen der Sollposition und der lstposition
eines Bohrungsmittelpunktes
Den ermittelten Winkelversatz kompensiert die TNC durch Drehung der C Achse. Das Werkstück darf dabei beliebig auf dem Rundtisch aufgespannt sein, die Y Koordinate der Bohrung muss jedoch positiv sein. Wenn Sie den Winkelversatz der Bohrung mit Tastsystemachse Horizontale Lage der Bohrung messen, kann es erforderlich sein, den Zyklus mehrfach auszuführen, da durch die Messstrategie eine Ungenauigkeit von ca. der Schieflage entsteht.
Die TNC positioniert das Tastsystem mit Eilvorschub und mit Positionierlogik siehe Tastsystem Zyklen abarbeiten zum Antastpunkt. Die TNC berechnet die Antastpunkte aus den Angaben im Zyklus und dem Sicherheitsabstand
Anschließend fährt das Tastsystem auf die eingegebene Messhöhe und führt den ersten Antastvorgang mit Antastvorschub
durch. Die TNC bestimmt die Antastrichtung automatisch in Abhängigkeit vom programmierten Startwinkel.
Danach fährt das Tastsystem zirkular, entweder auf Messhöhe
oder auf Sicherer Höhe, zum nächsten Antastpunkt und führt
dort den zweiten Antastvorgang durch
Die TNC positioniert das Tastsystem zum Antastpunkt und
danach zum Antastpunkt und führt dort den dritten bzw. vierten
Antastvorgang durch und positioniert das Tastsystem auf die
ermittelte Bohrungsmitte
Abschließend positioniert die TNC das Tastsystem zurück auf die
Sichere Höhe und richtet das Werkstück durch Drehung des Rundtisches aus. Die TNC dreht dabei den Rundtisch so, dass der Bohrungsmittelpunkt nach der Kompensation sowohl bei vertikaler
als auch bei horizontaler Tastsystemachse in Richtung der positiven Y Achse, oder auf der Sollposition des Bohrungsmittelpunktes liegt. Der gemessene Winkelversatz steht zusätzlich noch im Parameter zur Verfügung
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
Beachten Sie vor dem Programmieren
Um eine Kollision zwischen Tastsystem und Werkstück zu
vermeiden, geben Sie den Soll Durchmesser der Tasche
Bohrung eher zu klein ein.
Wenn die Taschenmaße und der Sicherheitsabstand eine
Vorpositionierung in die Nähe der Antastpunkte nicht
erlauben, tastet die TNC immer ausgehend von der
Taschenmitte an. Zwischen den vier Messpunkten fährt
das Tastsystem dann nicht auf die Sichere Höhe.
Vor der Zyklus Definition müssen Sie einen Werkzeug
Aufruf zur Definition der Tastsystemachse programmiert haben.
Mitte Achse absolut: Mitte der Tasche in
der Hauptachse der Bearbeitungsebene
Mitte Achse absolut: Mitte der Tasche in
der Nebenachse der Bearbeitungsebene. Wenn Sie
programmieren, dann richtet die TNC den
Bohrungsmittelpunkt auf die positive Y Achse aus,
wenn Sie ungleich programmieren, dann richtet die TNC den Bohrungsmittelpunkt auf die Sollposition aus
Soll Durchmesser: Ungefährer Durchmesser
der Kreistasche Bohrung. Wert eher zu klein eingeben
Startwinkel absolut: Winkel zwischen der
Hauptachse der Bearbeitungsebene und dem ersten Antastpunkt
Winkelschritt inkremental: Winkel zwischen
zwei Messpunkten, das Vorzeichen des Winkelschritts legt die Drehrichtung fest Uhrzeigersinn, mit der das Tastsystem zum nächsten Messpunkt fährt. Wenn Sie Kreisbögen vermessen wollen, dann programmieren Sie einen Winkelschritt kleiner
Je kleiner Sie den Winkelschritt programmieren, desto
ungenauer berechnet die TNC den Kreismittelpunkt. Kleinster Eingabewert.
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Messhöhe in der Tastsystem Achse absolut:
Koordinate des Kugelzentrums Berührpunkt in der
Tastsystem Achse, auf der die Messung erfolgen soll
Sicherheitsabstand inkremental: Zusätzlicher Abstand zwischen Messpunkt und Tastsystemkugel.
Sichere Höhe absolut: Koordinate in der Tastsystemachse, in der keine Kollision zwischen Tastsystem und Werkstück Spannmittel erfolgen kann
Fahren auf sichere Höhe: Festlegen, wie das
Tastsystem zwischen den Messpunkten verfahren soll:
Zwischen Messpunkten auf Messhöhe verfahren
Zwischen Messpunkten auf Sicherer Höhe verfahren
Null setzen nach Ausrichtung: Festlegen,ob
die TNC die Anzeige der C Achse auf setzen soll,
oder den Winkelversatz in die Spalte der Nullpunkt
Tabelle schreiben soll:
Anzeige der C Achse auf setzen
Gemessenen Winkelversatz vorzeichen richtig in
die Nullpunkt Tabelle schreiben. Zeilen Nummer
Wert vom. Ist bereits eine C Verschiebung in
die Nullpunkt Tabelle eingetragen, dann addiert die
TNC den gemessenen Winkelversatz vorzeichenrichtig
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
Beispiel: Grunddrehung über zwei Bohrungen bestimmen
Mittelpunkt der Bohrung: X Koordinate
Mittelpunkt der Bohrung: Y Koordinate
Mittelpunkt der Bohrung: X Koordinate
Mittelpunkt der Bohrung: Y Koordinate
Koordinate in der Tastsystem Achse, auf der die Messung erfolgt Höhe, auf der das Tastsystem Achse ohne kolIision verfahren kann Winkel der Bezugsgeraden
Bearbeitungsprogramm aufrufen
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Bezugspunkte automatisch setzen
Übersicht
Die TNC stellt neun Zyklen zur Verfügung, mit denen Sie Bezugspunkte automatisch setzen oder die ermittelten Werte in die aktive Nullpunkt Tabelle schreiben können:
Zyklus
BZPKT RECHTECK INNEN Länge und Breite
eines Rechtecks innen messen, Rechteckmitte
als Bezugspunkt setzen
BZPKT RECHTECK AUSSEN Länge und
Breite eines Rechtecks außen messen,
Rechteckmitte als Bezugspunkt setzen
BZPKT KREIS INNEN Vier beliebige Kreispunkte
innen messen, Kreismitte als Bezugspunkt setzen
BZPKT KREIS AUSSEN Vier beliebige Kreispunkte
außen messen, Kreismitte als Bezugspunkt setzen
BZPKT ECKE AUSSEN Zwei Geraden außen
messen, Schnittpunkt der Geraden als Bezugspunkt setzen
BZPKT ECKE INNEN Zwei Geraden innen
messen, Schnittpunkt der Geraden als Bezugspunkt setzen
BZPKT LOCHKREIS MITTE Softkey Ebene Drei beliebige Bohrungen auf dem Lochkreis messen, Lochkreis Mitte als Bezugspunkt setzen
BZPKT TS ACHSE Softkey Ebene Beliebige Position in der Tastsystem Achse messen und als Bezugspunkt setzen
BZPKT BOHRUNGEN. Softkey Ebene
Jeweils Bohrungen über Kreuz messen,
Schnittpunkt der Verbindungsgeraden als
Bezugspunkt setzen
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
Gemeinsamkeiten aller Tastsystemzyklen zum
Bezugspunkt Setzen
Bei TNCs mit der Software Nummer dürfen
Sie die Tastsystem Zyklen auch bei aktiver
Rotation Grunddrehung oder Zyklus abarbeiten. Bei
älteren Softwareständen gibt die TNC eine Fehlermeldung aus, wenn die Rotation aktiv ist.
Bezugspunkt und Tastsystem Achse
Die TNC setzt den Bezugspunkt in der Bearbeitungsebene in Abhängigkeit von der Tastsystem Achse, die Sie in lhrem Messprogramm definiert haben
Aktive Tastsystem Achse Bezugspunkt Setzen
Berechneten Bezugspunkt in eine Nullpunkt Tabelle schreiben
Bei allen Zyklen zum Bezugspunkt Setzen können Sie über den Eingabeparameter festlegen, ob Sie den berechneten Bezugspunkt in der Anzeige setzen, oder in eine Nullpunkt Tabelle schreiben wollen.
Wenn Sie den berechneten Bezugspunkt in eine Nullpunkt Tabelle schreiben wollen, dann müssen Sie vor dem
Start des Messprogramms in einer Programmlauf
Betriebsart eine Nullpunkt Tabelle aktiviert haben Status M.
Die TNC berücksichtigt beim Schreiben in die Nullpunkt
Tabelle den Maschinen Parameter:
Werte bezogen auf Werkstück Nullpunkt,
Werte bezogen auf Maschinen Nullpunkt.
Die TNC rechnet die momentan in Nullpunkt Tabellen
gespeicherten Werte nicht um, wenn Sie nach
dem Schreibvorgang ändern.
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
BEZUGSPUNKT RECHTECK INNEN Tastsystem Zyklus
Der Tastsystem Zyklus ermittelt den Mittelpunkt einer Rechtecktasche und setzt diesen Míttelpunkt als Bezugspunkt. Wahlweise kann die TNC den Mitteipunkt auch in eine Nullpunkt Tabelle schreiben.
Die TNC positioniert das Tastsystem mit Eilvorschub Wert und mit Positionierlogik siehe Tastsystem Zyklen abarbeiten zum Antastpunkt. Die TNC berechnet die Antastpunkte aus den Angaben im Zyklus und dem Sicherheitsabstand
Anschließend fährt das Tastsystem auf die eingegebene Messhöhe und führt den ersten Antastvorgang mit Antastvorschub durch
Danach fährt das Tastsystem entweder achsparallel auf Messhöhe
oder linear auf Sicherer Höhe zum nächsten Antastpunkt und
führt dort den zweiten Antastvorgang durch
Die TNC positioniert das Tastsystem zum Antastpunkt und
danach zum Antastpunkt und führt dort den dritten bzw. vierten
Antastvorgang durch
Abschließend positioniert die TNC das Tastsystem zurück auf die
Sichere Höhe und setzt den Bezugspunkt in die Taschenmitte oder
schreibt die Koordinaten der Taschenmitte in die aktive Nullpunkt
Tabelle
Beachten Sie vor dem Programmieren
Um eine Kollision zwischen Tastsystem und Werkstück zu
vermeiden, geben Sie die und Seiten Länge der
Tasche eher zu klein ein.
Wenn die Taschenmaβe und der Sicherheitsabstand eine
Vorpositionierung in die Nähe der Antastpunkte
erlauben, tastet die TNC immer ausgehend von der
Taschenmitte an. Zwischen den vier Messpunkten fährt
das Tastsystem dann nicht auf die Sichere Höhe.
Vor der Zyklus Definition müssen Sie einen Werkzeug
Aufruf zur Definition der Tastsystem Achse programmiert
haben.
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle Mitte Achse absolut: Mitte der Tasche in der Hauptachse der Bearbeitungsebene
Mitte Achse absolut: Mitte der Tasche in der Nebenachse der Bearbeitungsebene
Seiten Länge inkremental: Länge der
Tasche, parallel zur Hauptachse der Bearbeitungsebene
Seiten Länge inkremental: Länge der
Tasche, parallel zur Nebenachse der Bearbeitungsebene
Messhöhe in der Tastsystem Achse absolut:
Koordinate des Kugelzentrums Berührpunkt in der
Tastsystem Achse, auf der die Messung erfolgen soll
Sicherheitsabstand inkremental: Zusätzlicher
Abstand zwischen Messpunkt und Tastsystemkugel.
Sichere Höhe absolut: Koordinate in der Tastsystemachse, in der keine Kollision zwischen Tastsystem und Werkstück Spannmittel erfolgen kann
Fahren auf sichere Höhe: Festlegen, wie das
Tastsystem zwischen den Messpunkten verfahren soll:
Zwischen Messpunkten auf Messhöhe verfahren
Zwischen Messpunkten auf Sicherer Höhe verfahren
Nullpunkt Nummer in Tabelle: Nummer in der
Nullpunkt Tabelle angeben, in der die TNC die Koordinaten
der Taschenmitte speichern soll. Beі Eingabe
von, setzt die TNC die Anzeige automatisch
so, dass der neue Bezugspunkt in der Taschenmitte sitzt
Neuer Bezugspunkt Hauptachse absolut : Koordinate
in der Hauptachse, auf die die TNC die ermittelte Taschenmitte setzen soll. Grundeinstellung
Neuer Bezugspunkt Nebenachse absolut : Koordinate in der Nebenachse, auf die die TNC die ermittelte Taschenmitte setzen soll. Grundeinstellung
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
BEZUGSPUNKT RECHTECK AUSSEN
Tastsystem Zyklus
Der Tastsystem Zyklus ermittelt den Mittelpunkt eines Rechteckzapfens und setzt diesen Mittelpunkt als Bezugspunkt. Wahlweise kann die TNC den Mittelpunkt auch in eine Nullpunkt Tabelle schreiben.
Die TNC positioniert das Tastsystem mit Eilvorschub Wert aus
und mit Positionierlogik siehe Tastsystem Zyklen abarbeiten zum Antastpunkt. Die TNC berechnet die Antastpunkte aus den Angaben im Zyklus und dem Sicherheits Abstand
Anschließend fährt das Tastsystem auf die eingegebene Messhöhe und führt den ersten Antast Vorgang mit Antast Vorschub durch
Danach fährt das Tastsystem entweder achsparallel auf Messhöhe
oder linear auf Sicherer Höhe zum nächsten Antastpunkt und
führt dort den zweiten Antastvorgang durch
Die TNC positioniert das Tastsystem zum Antastpunkt und
danach zum Antastpunkt und führt dort den dritten bzw. vierten
Antastvorgang durch
Abschließend positioniert die TNC das Tastsystem zurück auf die
Sichere Höhe und setzt den Bezugspunkt in der Zapfenmitte oder
schreibt die Koordinaten der Zapfenmitte in die aktive Nullpunkt
Tabelle
Beachten Sie vor dem Programmieren
Um eine Kollision zwischen Tastsystem und Werkstück zu vermeiden, geben Sie die Seiten Länge des Zapfens eher zu groß ein.
Vor der Zyklus Definition müssen Sie einen Werkzeugaufruf zur Definition der Tastsystem Achse programmiert haben.
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
Mitte Achse absolut: Mitte des Zapfens in der Hauptachse der Bearbeitungsebene
Mitte Achse absolut: Mitte des Zapfens in der Nebenachse der Bearbeitungsebene
Seiten Länge inkremental: Länge des Zapfens, parallel zur Hauptachse der Bearbeitungsebene
Seiten Länge inkremental: Länge des Zapfens, parallel zur Nebenachse der Bearbeitungsebene
Messhöhe in der Tastsystem Achse absolut:
Koordinate des Kugelzentrums Berührpunkt in der
Tastsystem Achse, auf der die Messung erfolgen soll
Sicherheits Abstand inkremental: Zusätzlicher Abstand zwischen Messpunkt und Tastsystemkugel.
Sichere Höhe absolut: Koordinate in der Tastsystem Achse, in der keine Kollision zwischen Tastsystem und Werkstück Spannmittel erfolgen kann
Fahren auf sichere Höhe: Festlegen, wie das
Tastsystem zwischen den Messpunkten verfahren soll:
Zwischen Messpunkten auf Messhöhe verfahren
Zwischen Messpunkten auf Sicherer Höhe verfahren
Nullpunkt Nummer in Tabelle: Nummer in der
Nullpunkt Tabelle angeben, in der die TNC die Koordinaten
der Zapfenmitte speichern soll. Bei Eingabe
von, setzt die TNC die Anzeige automatisch
so, dass der neue Bezugspunkt in der Zapfenmitte sitzt
Neuer Bezugspunkt Hauptachse absolut: Koordinate in der Hauptachse, auf die die TNC die ermittelte Zapfenmitte setzen soll. Grundeinstellung
Neuer Bezugspunkt Nebenachse absolut: Koordinate in der Nebenachse, auf die die TNC die ermittelte Zapfenmitte setzen soll. Grundeinstellung
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
BEZUGSPUNKT KREIS INNEN Tastsystem Zyklus
Der Tastsystem Zyklus ermittelt den Mittelpunkt einer Kreistasche Bohrung und setzt diesen Mittelpunkt als Bezugspunkt. Wahlweise kann die TNC den Mittelpunkt auch in eine Nullpunkt Tabelle schreiben.
Die TNC positioniert das Tastsystem mit Eilvorschub Wert und mit Positionierlogik siehe Tastsystem Zyklen abarbeiten zum Antastpunkt. Die TNC berechnet die Antastpunkte aus den Angaben im Zyklus und dem Sicherheits Abstand
Anschließend fährt das Tastsystem auf die eingegebene Messhöhe und führt den ersten Antastvorgang mit Antastvorschub durch. Die TNC bestimmt die Antastrichtung automatisch in Abhängigkeit vom programmierten Startwinkel
Danach fährt das Tastsystem zirkular, entweder auf Messhöhe
oder auf Sicherer Höhe, zum nächsten Antastpunkt und führt
dort den zweiten Antastvorgang durch
Die TNC positioniert das Tastsystem zum Antastpunkt und
danach zum Antastpunkt und führt dort den dritten bzw. vierten
Antastvorgang durch
Abschließend positioniert die TNC das Tastsystem zurück auf die
Sichere Höhe und setzt den Bezugspunkt in der Taschenmitte
oder schreibt die Koordinaten der Taschenmitte in die aktive Nullpunkttabelle
Beachten Sie vor dem Programmieren
Um eine Kollision zwischen Tastsystem und Werkstück zu
vermeiden, geben Sie den Soll Durchmesser der Tasche
Bohrung eher zu klein ein.
Wenn die Taschenmaβe und der Sicherheitsabstand eіne
Vorpositionierung in die Nähe der Antastpunkte nicht
erlauben, tastet die TNC immer ausgehend von der
Taschenmitte an. Zwischen den vier Messpunkten fährt
das Tastsystem dann nicht auf die Sichere Höhe.
Vor der Zyklus Defínition müssen Sie einen Werkzeug
Aufruf zur Definition der Tastsystem Achse programmiert
haben.
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
Mitte Achse absolut: Mitte der Tasche in
der Hauptachse der Bearbeitungsebene
Mitte Achse absolut: Mitte der Tasche in
der Nebenachse der Bearbeitungsebene. Wenn Sie
gleich programmieren, dann richtet die TNC den
Bohrungsmittelpunkt auf die positive Y Achse aus,
wenn Sie ungleich programmieren, dann richtet
die TNC den Bohrungsmittelpunkt auf die Sollposition aus
Soll Durchmesser: Ungefährer Durchmesser der
Kreistasche Bohrung. Wert eher zu klein eingeben
Startwinkel absolut: Winkel zwischen der
Hauptachse der Bearbeitungsebene und dem ersten Antastpunkt
Winkelschritt inkremental: Winkel zwischen
zwei Messpunkten, das Vorzeichen des Winkelschritts legt die Drehrichtung fest Uhrzeigersinn,
mit der das Tastsystem zum nächsten Messpunkt
fährt. Wenn Sie Kreisbögen vermessen wollen, dann
programmieren Sie einen Winkelschritt kleiner
Je kleiner Sie den Winkelschritt programmieren, desto
ungenauer berechnet die TNC den Bezugspunkt. Kleinster
Eingabwert:
Messhöhe in der Tastsystem Achse absolut:
Koordinate des Kugelzentrums Berührpunkt in der
Tastsystem Achse, auf der die Messung erfolgen soll
Sicherheitsabstand inkremental: Zusätzlicher
Abstand zwischen Messpunkt und Tastsystemkugel.
Sichere Höhe absolut: Koordinate in der Tastsystem Achse, in der keine Kollision zwischen Tastsystem und Werkstück Spannmittel erfolgen kann
Fahren auf sichere Höhe: Festlegen, wie das
Tastsystem zwischen den Messpunkten verfahrensoll:
Zwischen Messpunkten auf Messhöhe verfahren
Zwischen Messpunkten auf Sicherer Höhe verfahren
Nullpunkt Nummer in Tabelle: Nummer in der
Nullpunkt Tabelle angeben, in der die TNC die Koordinaten
der Taschenmitte speichern soll. Bei Eingabe von
setzt die TNC die Anzeige automatisch so,
dass der neue Bezugspunkt in der Taschenmitte sitzt
Neuer Bezugspunkt Hauptachse absolut: Koordinate
in der Hauptachse, auf die die TNC die ermittelte Taschenmitte setzen soll. Grundeinstellung
Neuer Bezugspunkt Nebenachse absolut: Koordinate in der Nebenachse, auf die die TNC die ermittelte Taschenmitte setzen soll. Grundeinstellung
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
BEZUGSPUNKT KREIS AUSSEN Tastsystem Zyklus
Der Tastsystem Zyklus ermittelt den Mittelpunkt eines Kreiszapfens und setzt diesen Mittelpunkt als Bezugspunkt. Wahlweise kann die TNC den Mittelpunkt auch in eine Nullpunkt Tabelle schreiben.
Die TNC positioniert das Tastsystem mit Eilvorschub Wert aus
und mit Positionierlogik siehe Tastsystem
Zyklen abarbeiten zum Antastpunkt. Die TNC
berechnet die Antastpunkte aus den Angaben im Zyklus und dem
Sicherheits-Abstand.
Anschließend fährt das Tastsystem auf die eingegebene Messhöhe und führt den ersten Antast Vorgang mit Antastvorschub durch. Die TNC bestimmt die Antast Richtung automatisch in Abhängigkeit vom programmierten Startwinkel
Danach fährt das Tastsystem zirkular, entweder auf Messhöhe
oder auf Sicherer Höhe, zum nächsten Antastpunkt und führt
dort den zweiten Antastvorgang durch
Die TNC positioniert das Tastsystem zum Antastpunkt und
danach zum Antastpunkt und führt dort den dritten bzw. vierten
Antastvorgang durch
Abschließend positioniert die TNC das Tastsystem zurück auf die
Sichere Höhe und setzt den Bezugspunkt in der Zapfenmitte oder
schreibt die Koordinaten der Zapfenmitte in die aktive Nullpunkt
Tabelle
Beachten Sie vor dem Programmieren
Um eine Kollision zwischen Tastsystem und Werkstück zu
vermeiden, geben Sie den Soll Durchmesser der Tasche
Bohrung eher zu gгoß ein.
Vor der Zyklus Definition müssen Sie einen Werkzeug
Aufruf zur Definition der Tastsystemachse programmiert
haben.
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
Mitte Achse absolut: Mitte des Zapfens in
der Hauptachse der Bearbeitungsebene
Mitte Achse absolut: Mitte des Zapfens in
der Nebenachse der Bearbeitungsebene. Wenn Sie
gleich programmieren, dann richtet die TNC den
Bohrungs Mittelpunkt auf die positive Y Achse aus,
wenn Sie ungleich programmieren, dann richtet
die TNC den Bohrungs Mittelpunkt auf die
Sollposition aus
Soll Durchmesser: Ungefährer Durchmesser
des Zapfens. Wert eher zu groβ eingeben
Startwinkel absolut: Winkel zwischen der Hauptachse der Bearbeitungsebene und dem ersten Antastpunkt
Winkelschritt inkremental: Winkel zwischen
zwei Messpunkten, das Vorzeichen des Winkelschritts
legt die Drehrichtung fest Uhrzeigersinn,
mit der das Tastsystem zum nächsten Messpunkt
fährt. Wenn Sie Kreisbögen vermessen wollen, dann
programmieren Sie einen Winkelschritt kleiner
Je kleiner Sie den Winkelschritt programmieren, desto
ungenauer berechnet die TNC den Bezugspunkt. Kleinster
Eingabewert.
Messhöhe in der Tastsystem Achse absolut:
Koordinate des Kugelzentrums Berührpunkt in der
Tastsystem Achse, auf der die Messung erfolgen soll
Sicherheits Abstand inkremental: Zusätzlicher Abstand zwischen Messpunkt und Tastsystemkugel.
Sichere Höhe absolut: Koordinate in der Tastsystem
Achse, in der keine Kollision zwischen Tastsystem
und Werkstück Spannmittel erfolgen kann
Fahren auf sichere Höhe: Festlegen, wie das
Tastsystem zwischen den Messpunkten verfahren soll:
Zwischen Messpunkten auf Messhöhe verfahren
Zwischen Messpunkten auf Sicherer Höhe verfahren
Nullpunkt Nummer in Tabelle: Nummer in der
Nullpunkt Tabelle angeben, in der die TNC die Koordinaten
der Zapfenmitte speichern soll. Bei Eingabe
von gleich, setzt die TNC die Anzeige automatisch.
so, dass der neue Bezugspunkt in der Zapfenmitte sitzt
Neuer Bezugspunkt Hauptachse absolut: Koordinate
in der Hauptachse, auf die die TNC die ermittelte
Zapfenmitte setzen soll. Grundeinstellung
Neuer Bezugspunkt Nebenachse absolut: Koordinate
in der Nebenachse, auf die die TNC die ermittelte
Zapfenmitte setzen soll. Grundeinstellung
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
BEZUGSPUNKT ECKE AUSSEN Tastsystem Zyklus
Der Tastsystem Zyklus ermittelt den Schnittpunkt zweier Geraden und setzt diesen Schnittpunkt als Bezugspunkt. Wahlweise kann die TNC den Schnittpunkt auch in eine Nullpunkt Tabelle schreiben.
Die TNC positioniert das Tastsystem mit Eilvorschub Wert aus
und mit Positionierlogik siehe Tastsystem
Zyklen abarbeiten zum ersten Antastpunkt
siehe Bild rechts oben. Die TNC versetzt dabei das Tastsystem
um den Sicherheits Abstand entgegen der jeweiligen Verfahrrichtung
Anschließend fährt das Tastsystem auf die eingegebene Messhöhe
und führt den ersten Antast Vorgang mit Antast Vorschub durch. Die TNC bestimmt die Antast Richtung automatisch in Abhängigkeit vom programmierten Messpunkt
Die TNC misst die erste Gerade immer in Richtung der
Nebenachse der Bearbeitungsebene.
Danach fährt das Tastsystem zum nächsten Antastpunkt und
führt dort den zweiten Antastvorgang durch
die TNC positioniert das Tastsystem zum Antastpunkt und
danach zum Antastpunkt und führt dort den dritten bzw. vierten
Antast Vorgang durch
Abschließend positioniert die TNC das Tastsystem zurück auf die
Sichere Höhe und setzt den Bezugspunkt im Schnittpunkt der
gemessenen Geraden oder schreibt die Koordinaten des
Schnittpunkts in die aktive Nullpunkt Tabelle
Beachten Sie vor dem Programmieren
Durch die Lage der Messpunkte und legen Sie die
Ecke fest, an der die TNC den Bezugspunkt setzt siehe
Bild rechts Mitte und nachfolgende Tabelle.
Vor der Zyklus Definition müssen Sie einen Werkzeug
Aufruf zur Definition der Tastsystem Achse programmiert
haben.
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
Messpunkt Achse absolut: Koordinate
des ersten Antastpunktes in der Hauptachse der
Bearbeitungsebene
Messpunkt Achse absolut: Koordinate
des ersten Antastpunktes in der Nebenachse der
Bearbeitungsebene
Abstand Achse inkremental: Abstand zwischen
erstem und zweitem Messpunkt in der Hauptachse
der Bearbeitungsebene
Messpunkt Achse absolut: Koordinate
des dritten Antastpunktes in der Hauptachse der
Bearbeitungsebene
Messpunkt Achse absolut: Koordinate
des dritten Antastpunktes in der Nebenachse der
Bearbeitungsebene
Abstand Achse inkremental: Abstand zwischen
drittem und viertem Messpunkt in der Nebenachse
der Bearbeitungsebene
Messhöhe in der Tastsystem Achse absolut:
Koordinate des Kugelzentrums Berührpunkt in der
Tastsystem Achse, auf der die Messung erfolgen soll
Sicherheits Abstand inkremental: Zusätzlicher
Abstand zwischen Messpunkt und Tastsystemkugel.
wirkt additiv zu
Sichere Höhe absolut: Koordinate in der Tastsystem
Achse, in der keine Kollision zwischen Tastsystem
und Werkstück Spannmittel erfolgen kann
Fahren auf sichere Höhe: Festlegen, wie das
Tastsystem zwischen den Messpunkten verfahren soll:
Zwischen Messpunkten auf Messhöhe verfahren
Zwischen Messpunkten auf Sicherer Höhe verfahren
Grunddrehung durchführen: Festlegen, ob die
TNC die Werkstückschieflage durch eine Grunddrehung
kompensieren soll:
Keine Grunddrehung durchführen
Grunddrehung durchführen
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430 Nullpunkt Nummer in Tabelle: Nummer in der
Nullpunkt Tabelle angeben, in der die TNC die Koordinaten
der Ecke speichern soll. Bei Eingabe von
gleich, setzt die TNC die Anzeige automatisch so,
dass der neue Bezugspunkt in der Ecke sitzt Neuer Bezugspunkt Hauptachse absolut: Koordinate
in der Hauptachse, auf die die TNC die ermittelte
Ecke setzen soll. Grundeinstellung
Neuer Bezugspunkt Nebenachse absolut: Koordinate
in der Nebenachse, auf die die TNC die ermittelte
Ecke setzen soll. Grundeinstellung
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
BEZUGSPUNKT ECKE INNEN Tastsystem Zyklus
Der Tastsystem Zyklus ermittelt den Schnittpunkt zweier
Geraden und setzt diesen Schnittpunkt als Bezugspunkt. Wahlweise kann die TNC den Schnittpunkt auch in eine Nullpunkt Tabelle schreiben.
Die TNC positioniert das Tastsystem mit Eilvorschub Wert aus
und mit Positionierlogik siehe Tastsystem
Zyklen abarbeiten zum ersten Antastpunkt
siehe Bild rechts oben, den Sie im Zyklus definieren. Die TNC
versetzt dabei das Tastsystem um den Sicherheits Abstand entgegen der jeweiligen Verfahrrichtung
Anschließend fährt das Tastsystem auf die eingegebene Messhöhe
und führt den ersten Antast Vorgang mit Antast Vorschub durch. Die Antast Richtung ergibt sich durch die Eckennummer
Die TNC misst die erste Gerade immer in Richtung der
Nebenachse der Bearbeitungsebene.
Danach fährt das Tastsystem zum nächsten Antastpunkt und
führt dort den zweiten Antastvorgang durch
Die TNC positioniert das Tastsystem zum Antastpunkt und
danach zum Antastpunkt und führt dort den dritten bzw. vierten
Antastvorgang durch
Abschließend positioniert die TNC das Tastsystem zurück auf die
Sichere Höhe und setzt den Bezugspunkt im Schnittpunkt der
gemessenen Geraden oder schreibt die Koordinaten des Schnittpunkts in die aktive Nullpunkt Tabelle
Beachten Sie vor dem Programmieren
Vor der Zyklus Definition müssen Sie einen Werkzeug
Aufruf zur Definition der Tastsystem Achse programmiert haben.
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Messpunkt Achse absolut: Koordinate
des ersten Antastpunktes in der Hauptachse der
Bearbeitungsebene
Messpunkt Achse absolut: Koordinate
des ersten Antastpunktes in der Nebenachse der
Bearbeitungsebene
Abstand Achse inkremental: Abstand zwischen
erstem und zweitem Messpunkt in der Hauptachse
der Bearbeitungsebene
Abstand Achse inkremental: Abstand zwischen
drittem und viertem Messpunkt in der Nebenachse
der Bearbeitungsebene
Ecke: Nummer der Ecke, an der die TNC den
Bezugspunkt setzen soll
Messhöhe in der Tastsystem Achse absolut:
Koordinate des Kugelzentrums Berührpunkt in der
Tastsystem Achse, auf der die Messung erfolgen soll
Sicherheits Abstand inkremental: Zusätzlicher
Abstand zwischen Messpunkt und Tastsystemkugel.
wirkt additiv zu
Sichere Höhe absolut: Koordinate in der Tastsystem
Achse, in der keine Kollision zwischen Tastsystem
und Werkstück Spannmittel erfolgen kann
Fahren auf sichere Höhe: Festlegen, wie das
Tastsystem zwischen den Messpunkten verfahren soll:
Zwischen Messpunkten auf Messhöhe verfahren
Zwischen Messpunkten auf Sicherer Höhe verfahren
Grunddrehung durchführen: Festlegen, ob die
TNC die Werkstück Schieflage durch eine Grunddrehung
kompensieren soll:
Keine Grunddrehung durchführen
Grunddrehung durchführen
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
Nullpunkt Nunmer in Tabelle: Nummer in der
Nullpunkt Tabelle angeben, in der die TNC die Koordinaten
der Ecke speichern soll. Bei Eingabe von gleich,
setzt die TNC die Anzeige automatisch so,
dass der neue Bezugspunkt in der Ecke sitzt
Neuer Bezugspunkt Hauptachse absolut: Koordinate
in der Hauptachse, auf die die TNC die ermittelte
Ecke setzen soll. Grundeinstellung
Neuer Bezugspunkt Nebenachse absolut: Koordinate
in der Nebenachse, auf die die TNC die ermittelte
Ecke setzen soll. Grundeinstellung
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
BEZUGSPUNKT LOCHKREIS MITTE Tastsystem Zyklus
Der Tastsystem Zyklus berechnet den Mittelpunkt eines Lochkreises durch Messung dreier Bohrungen und setzt diesen Mittelpunkt als Bezugspunkt. Wahlweise kann die TNC den Mittelpunkt auch in eine Nullpunkt Tabelle schreiben.
Die TNC positioniert das Tastsystem mit Eilvorschub Wert aus und mit Positionierlogik siehe Tastsystem
Zyklen abarbeiten auf den eingegebenen Mittelpunkt
der ersten Bohrung
Anschließend fährt das Tastsystem auf die eingegebene Messhöhe
und erfasst durch vier Antastungen den ersten Bohrungsmittelpunkt
Anschließend fährt das Tastsystem zurück auf die Sichere Höhe
und positioniert auf den eingegebenen Mittelpunkt der zweiten
Bohrung
Die TNC fährt das Tastsystem auf die eingegebene Messhöhe und
erfasst durch vier Antastungen den zweiten Bohrungs Mittelpunkt
Anschließend fährt das Tastsystem zurück auf die Sichere Höhe
und positioniert auf den eingegebenen Mittelpunkt der dritten
Bohrung
Die TNC fährt das Tastsystem auf die eingegebene Messhöhe und
erfasst durch vier Antastungen den dritten Bohrungs Mittelpunkt
Abschließend positioniert die TNC das Tastsystem zurück auf die
Sichere Höhe und setzt den Bezugspunkt in die Mitte des Lochkreises oder schreibt die Koordinaten des Lochkreis Mittelpunkts in die aktive Nullpunkt Tabelle
Beachten Sie vor dem Programmieren
Vor der Zyklus Definition müssen Sie einen Werkzeug
Aufruf zur Definition der Tastsystem Achse programmiert haben.
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
Mitte Achse absolut: Lochkreis Mitte Sollwert
in der Hauptachse der Bearbeitungsebene
Mitte Achse absolut: Lochkreis Mitte Sollwert
in der Nebenachse der Bearbeitungsebene
Soll Durchmesser: Ungefähren Lochkreis
Durchmesser eingeben. Je kleiner der Bohrungsdurchmesser
ist, desto genauer müssen Sie den Soll Durchmesser angeben
Winkel Bohrung absolut: Polarkoordinaten Winkel des ersten Bohrungs Mittelpunktes in der Bearbeitungsebene
Winkel Bohrung absolut: Polarkoordinaten Winkel des zweiten Bohrungs Mittelpunktes in der Bearbeitungsebene
Winkel Bohrung absolut: Polarkoordinaten Winkel des dritten Bohrungs Mittelpunktes in der Bearbeitungsebene
Messhöhe in der Tastsystem Achse absolut:
Koordinate des Kugelzentrums Berührpunkt in der
Tastsystem Achse, auf der die Messung erfolgen soll
Sichere Höhe absolut: Koordinate in der Tastsystem
Achse, in der keine Kollision zwischen Tastsystem
und Werkstück Spannmittel erfolgen kann
Nullpunkt Nummer in Tabelle: Nummer in der
Nullpunkt Tabelle angeben, in der die TNC die Koordinaten
der Lochkreis Mitte speichern soll. Bei Eingabe
von gleich, setzt die TNC die Anzeige automatisch
so, dass der neue Bezugspunkt in der Lochkreis Mitte sitzt
Neuer Bezugspunkt Hauptachse absolut: Koordinate
in der Hauptachse, auf die die TNC die ermittelte
Lochkreis Mitte setzen soll.
Grundeinstellung
Neuer Bezugspunkt Nebenachse absolut: Koordinate
in der Nebenachse, auf die die TNC die ermittelte Lochkreis Mitte setzen soll.
Grundeinstellung
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
BEZUGSPUNKT TASTSYSTEM ACHSE
Tastsystem Zyklus
Der Tastsystem Zyklus misst eine beliebige Koordinate in der
Tastsystem Achse und setzt diese Koordinate als Bezugspunkt. Wahlweise kann die TNC die gemessene Koordinate auch in eine Nullpunkt Tabelle schreiben.
Die TNC positioniert das Tastsystem mit Eilvorschub Wert aus
und mit Positionierlogik siehe Tastsystem
Zyklen abarbeiten zum programmierten Antastpunkt.
Die TNC versetzt dabei das Tastsystem um den Sicherheits
Abstand in Richtung der positiven Tastsystem Achse
Anschließend fährt das Tastsystem in der Tastsystem Achse auf
die eingegebene Koordinate des Antastpunktes und erfasst
durch einfaches Antasten die Ist Position
Abschließend positioniert die TNC das Tastsystem zurück auf die
Sichere Höhe und setzt den Bezugspunkt in der Tastsystem Achse
oder schreibt die Koordinate in die aktive Nullpunkt Tabelle
Beachten Sie vor dem Programmieren
Vor der Zyklus Definition müssen Sie einen Werkzeug
Aufruf zur Definition der Tastsystem Achse programmiert
haben. Die TNC setzt dann in dieser Achse den Bezugspunkt.
Messpunkt Achse absolut: Koordinate des ersten Antastpunktes in der Hauptachse der Bearbeitungsebene
Messpunkt Achse absolut: Koordinate des ersten Antastpunktes in der Nebenachse der Bearbeitungsebene
Messpunkt Achse absolut: Koordinate
des ersten Antastpunktes in der Tastsystem Achse
Sicherheits Abstand inkremental: Zusätzlicher
Abstand zwischen Messpunkt und Tastsystemkugel.
wirkt additiv zu
Sichere Höhe absolut: Koordinate in der
Tastsystem Achse, in der keine Kollision zwischen Tastsystem
und Werkstück Spannmittel erfolgen kann
Nullpunkt Nuпmer in Tabelle: Nummer in der
Nullpunkt Tabelle angeben, in der die TNC die Koordinate
speichern soll. Bei Eingabe von gleich, setzt
die TNC die Anzeige automatisch so, dass der neue
Bezugspunkt auf der angetasteten Fläche sitzt
Neuer Bezugspunkt TS Achse absolut: Koordinate
in der Tastsystem Achse, auf die die TNC den
Bezugspunkt setzen soll. Grundeinstellung
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
BEZUGSPUNKT MITTE von BOHRUNGEN
Tastsystem Zyklus
Der Tastsystem Zyklus berechnet den Schnittpunkt der Verbindungslinien von jeweils zwei Bohrungs Mittelpunkten und setzt diesen Schnittpunkt als Bezugspunkt. Wahlweise kann die TNC den Schnittpunkt auch in eine Nullpunkt Tabelle schreiben.
Die TNC positioniert das Tastsystem mit Eilvorschub Wert aus
und mit Positionierlogik siehe Tastsystem
Zyklen abarbeiten in die Mitte der ersten Bohrung
Anschließend fährt das Tastsystem auf die eingegebene Messhöhe
und erfasst durch vier Antastungen den ersten Bohrungsmittelpunkt
AnschIießend fährt das Tastsystem zurück auf die Sichere Höhe
und positioniert auf den eingegebenen Mittelpunkt der zweiten
Bohrung
Die TNC fährt das Tastsystem auf die eingegebene Messhöhe und
erfasst durch vier Antastungen den zweiten Bohrungs Mittelpunkt
Die TNC wiederholt Vorgang drei und vier für die Bohrungen drei und vier
AbschIießend positioniert die TNC das Tastsystem zurück auf die
Sichere Höhe und setzt den Bezugspunkt im Schnittpunkt der Verbindungslinien Bohrungs Mittelpunkt und oder schreibt
die Koordinaten des Schnittpunkts in die aktive Nullpunkt Tabelle
Beachten Sie vor dem Programmieren
Vor der Zyklus Definition müssen Sie einen Werkzeug
Aufruf zur Definition der Tastsystem Achse programmiert
haben.
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Mitte Achse absolut: Mittelpunkt der
Bohrung in der Hauptachse der Bearbeitungsebene
Mitte Achse absolut: Mittelpunkt der
Bohrung in der Nebenachse der Bearbeitungsebene
Mitte Achse absolut: Mittelpunkt der
Bohrung in der Hauptachse der Bearbeitungsebene
Mitte Achse absolut: Mittelpunkt der
Bohrung in der Nebenachse der Bearbeitungsebene
Mitte Achse absolut: Mittelpunkt der Bohrung in der Hauptachse der Bearbeitungsebene
Mitte Achse absolut: Mittelpunkt der
Bohrung in der Nebenachse der Bearbeitungsebene
Mitte Achse absolut: Mittelpunkt der
Bohrung in der Hauptachse der Bearbeitungsebene
Mitte Achse absolut: Mittelpunkt der
Bohrung in der Nebenachse der Bearbeitungsebene
Messhöhe in der Tastsystem Achse absolut:
Koordinate des Kugelzentrums Berührpunkt in der
Tastsystem Achse, auf der die Messung erfolgen soll
Sichere Höhe absolut: Koordinate in der Tastsystem
Achse, in der keine Kollision zwischen Tastsystem
und Werkstück Spannmittel erfolgen kann
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
Nullpunkt Nummer in Tabelle Nummer in der Nullpunkt
Tabelle angeben, in der die TNC die Koordinaten
des Schnittpunkts der Verbindungslinien speichern
soll. Bei Eingabe von gleich setzt die TNC die
Anzeige automatisch so, dass der neue Bezugspunkt
im Schnittpunkt der Verbindungslinien sitzt
Neuer Bezugspunkt Hauptachse absolut: Koordinate in der Hauptachse, auf die die TNC den ermittelten
Schnittpunkt der Verbindungslinien setzen soll.
Grundeinstellung
Neuer Bezugspunkt Nebenachse absolut: Koordinate
in der Nebenachse, auf die die TNC den ermittelten
Schnittpunkt der Verbindungslinien setzen soll.
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Beispiel: Bezugspunkt Setzen Werkstück Oberkante und Mitte Kreissegment
Werkzeug null aufrufen zur Festlegung der Tastsystem Achse
Zyklus Definition zum Bezugspunkt Setzen in der Tastsystem Achse
Antastpunkt: X Koordinate
Antastpunkt: Y Koordinate
Antastpunkt: Z Koordinate
Sicherheits Abstand zusätzlich
Höhe, auf der das Tastsystem Achse ohne Kollision verfahren kann
Anzeige setzen
Tastsystemachse null setzen
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
Mittelpunkt des Kreises: X Koordinate
Mittelpunkt des Kreises: Y Koordinate
Durchmesser des Kreises
Polarkoordinaten Winkel für Antastpunkt
Winkelschritt zur Berechnung der Antastpunkte
Koordinate in der Tastsystem Achse, auf der die Messung erfolgt
Sicherheits Abstand zusätzlich
SICHERE Höhe, auf der das Tastsystem-Achse ohne Kollision verfahren kann
Zwischen den Messpunkten nicht auf sichere Höhe fahren
Anzeige setzen
Anzeige in X auf null setzen
Anzeige in Y auf zehn setzen
Anzeige in Y auf zehn setzen
Bearbeitungsprogramm aufrufen
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Beispiel: Bezugspunkt Setzen Werkstück Oberkante und Mitte Lochkreis
Der gemessene Lochkreis Mittelpunkt soll zur späteren
Verwendung in eine Nullpunkt Tabelle geschrieben werden.
Werkzeug null aufrufen zur Festlegung der Tastsystem Achse
Zyklus-Definition zum Bezugspunkt Setzen in der Tastsystem Achse
Antastpunkt: X Koordinate
Antastpunkt: Y Koordinate
Antastpunkt: Z Koordinate
Sicherheits Abstand zusätzlich
Höhe, auf der die Tastsystem Achse ohne Kollision verfahren kann
Z Koordinate in die Nullpunkt Tabelle schreiben
Tastsystemachse null setzen
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
Mittelpunkt des Lochkreises: X Koordinate
Mittelpunkt des Lochkreises: Y Koordinate
Durchmesser des Lochkreises
Polarkoordinaten Winkel für Bohrungsmittelpunkt eins
Polarkoordinaten Winkel für Bohrungsmittelpunkt zwei
Polarkoordinaten Winkel für Bohrungsmittelpunkt drei
Koordinate in der Tastsystem Achse, auf der die Messung erfolgt
Höhe, auf der die Tastsystem Achse ohne Kollision verfahren kann Lochkreis Mitte X und Y in die Nullpunkt Tabelle schreiben
Nullpunkt mit Zyklus auf die Lochkreis Mitte schieben
Bearbeitungsprogramm aufrufen
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Werkstücke automatisch vermessen
Übersicht
Die TNC stellt zwölf Zyklen zur Verfügung, mit denen Sie Werkstücke automatisch vermessen können:
Zyklus
BEZUGSEBENE Messen einer Koordinate in einer
wählbaren Achse
BEZUGSEBENE POLAR Messen eines Punktes,
Antastrichtung über Winkel
MESSEN WINKEL Winkel in der Bearbeitungsebene messen
MESSEN BOHRUNG Lage und Durchmesser
einer Bohrung messen
MESSEN KREIS AUSSEN Lage und Durchmesser
eines kreisförmigen Zapfens messen
MESSEN RECHTECK INNEN Lage, Länge und
Breite einer Rechteck Tasche messen
MESSEN RECHTECK AUSSEN Lage, Länge und
Breite eines Rechteck Zapfens messen
MESSEN BREITE INNEN Softkey Ebene Nutbreite
innen messen
MESSEN STEG AUSSEN Softkey Ebene Steg
außen messen
MESSEN KOORDINATE Softkey Ebene Belіebige
Koordinate in wählbarer Achse messen
MESSEN LOCHKREIS Softkey Ebene Lochkreis
Lage und Durchmesser messen
MESSEN EBENE Softkey Ebene A und B Achsenwinkel
einer Ebene messen
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
Messergebnisse protokollieren
Zu allen Zyklen, mit denen Sie Werkstücke automatisch vermessen können Ausnahmen: Zyklus null und eins, erstellt die TNC ein Messprotokoll. Das Messprotokoll speichert die TNC standardmäßig als ASCll Datei in dem Verzeichnis, aus dem Sie das Messprogramm abarbeiten. Alternativ können Sie das Messprotokoll auch über die Datenschnittstelle direkt auf einen Drucker ausgeben oder auf einem PC speichern. Setzen Sie dazu die Funktion Print im Schnittstellen Konfigurationsmenü siehe auch Benutzer Handbuch, MOD u. Funktionen, Datenschnittstelle einrichten.
Alle Messwerte, die in der Protokolldatai aufgeführt sind,
beziehen sich auf den Bezugspunkt, der zum Zeitpunkt der
jeweiligen Zyklus Ausführung aktiv ist. Zusätzlich kann das
Koordinatensystem noch in der Ebene gedreht oder mit
3D ROT geschwenkt sein. In diesen Fällen rechnet die
TNC die Messergebnisse ins jeweils aktive Koordinatensystem um.
Benutzen Sie die HEIDENHAIN Datenübertragungssoftware
TNCremo, wenn Sie das Messprotokoll über die Datenschnittstelle ausgeben wollen.
Beispiel: Protokolldatei für Antastzyklus:
Messprotokoll Antastzyklus Bohrung messen
Datum
Uhrzeit
Messprogramm
Sollwerte Mitte Hauptachse
Mitte Nebenachse
Durchmesser
Vorgegebene Grenzwerte Größtmaß Mitte Hauptachse
Kleinstmaß Mitte Hauptachse
Größtmaß Mitte Nebenachse
Kleinstmaß Mitte Nebenachse
Gгößtmaß Bohrung
Kleinstmaß Bohrung
lstwerte Mitte Hauptachse
Mitte Nebenachse
Durchmesser
Abweichungen Mitte Hauptachse
Mitte Nebenachse
Durchmesser
Weitere Messergebnisse Messhöhe
Messprotokoll Ende
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Messergebnisse in Q Parametern
Die Messergebnisse des jeweiligen Antast Zyklus legt die TNC in den global wirksamen Q Parametern ab. Abweichungen
vom Sollwert sind in den Parametern gespeichert.
Beachten Sie die Tabelle der Ergebnis Parameter, die bei jeder Zyklus Beschreibung mit aufgeführt ist.
Zusätzlich zeigt die TNC bei der Zyklus-Definition im Hilfsbild des
jeweiligen Zyklus die Ergebnis Parameter mit an siehe Bild rechts
oben. Status der Messung
Bei einigen Zyklen können Sie über die global wirksamen Q Parametern den Status der Messung abfragen:
Mess Status Parameter Wert
Messwerte liegen innerhalb der Toleranz
Nacharbeit erforderlich
Ausschuss
Die TNC setzt den Nacharbeits bzw. Ausschuss Merker, sobald einer der Messwerte außerhalb der Toleranz liegt. Um festzustellen welches Messergebnis außerhalb der Toleranz liegt, beachten Sie zusätzlich das Messprotokoll, oder prüfen Sie die jeweiligen Messergebnisse auf ihre Grenzwerte.
Die TNC setzt die Status Merker auch dann, wenn Sie
keine Toleranzwerte oder Größt-/Kleinstmaβe eingeben.
Toleranz Überwachung
Bei den meisten Zyklen zur Werkstück Kontrolle können Sie von der TNC eine Toleranz Überwachung durchführen lassen. Dazu müssen Sie bei der Zyklus Definition die erforderlichen Grenzwerte definieren.
Wenn Sie keine Toleranzüberwachung durchführen wollen, geben Sie diese Parameter mit null ein voreingestellter Wert
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
Werkzeug Überwachung
Bei einigen Zyklen zur Werkstück Kontrolle können Sie von der TNC eine Werkzeug Überwachung durchführen lassen. Die TNC übewacht dann, ob aufgrund der Abweichungen vom Sollwert Werte im Werkzeug Radius korrigiert werden soll
die Abweichungen vom Sollwert Werte gгößeг als die
Bruch Toleranz des Werkzeugs ist
Werkzeug korrigieren
Funktion arbeitet nur bei aktiver Werkzeug Tabelle
wenn Sie die Werkzeug Überwachung im Zyklus einschalten
ungleich eingeben
Die TNC korrigiert den Werkzeug Radius in der Spalte DR der Werkzeug Tabelle grundsätzlich immer, auch wenn die gemessene Abweichung innerhalbhalb der vorgegebenen Toleranz liegt. Ob Sie nacharbeiten müssen, können Sie in lhrem NC Programm über den Parameter abfragen Nacharbeit erforderlich
Für den Zyklus gilt darüber hinaus:
Wenn als Messachse eine Achse der aktiven Bearbeitungsebene
.definiert ist führt die TNC eine Werkzeug Radiuskorrektur
durch, wie zuvor beschrieben. Die Korrektur Richtung
ermittelt die TNC anhand der definierten Verfahrrichtung
Wenn als Messachse die Tastsystem Achse gewählt ist
führt die TNC eine Werkzeug Längenkorrektur durch
Werkzeug Bruchüberwachung
Funktion arbeitet nur bei aktiver Werkzeug Tabelle
wenn Sie die Werkzeug Überwachung im Zyklus einschalten
ungleich null eingeben
wenn für die eingegebene Werkzeug Nummer in der Tabelle
die Bruch Toleranz RBREAK gгöβeг null eingegeben
ist siehe auch Benutzerhandbuch, Kapitel Werkzeug Daten
Die TNC gibt eine Fehlermeldung aus und stoppt den Programmlauf, wenn die gemessene Abweichung gгößeг als die Bruch Toleranz des Werkzeugs ist. Gleichzeitig sperrt sie das Werkzeug in der Werkzeug Tabelle Spalte TL L.
Bezugssystem für Messergebnisse
Die TNC gibt alle Messergebnisse in die Ergebnis Parameter und in die Protokolldatei im aktiven also ggf. im verschobenen oder und
gedrehtem geschwenktem Koordinatensystem aus.
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
BEZUGSEBENE Tastsystem Zyklus
Das Tastsystem fährt in einer 3D Bewegung mit Eilvorschub Wert
aus die im Zyklus programmierte Vorposition an
AnschIießend führt das Tastsystem den Antast Vorgang mit
Antast Vorschub durch. Die Antast Richtung ist im Zyklus festzulegen.
Nachdem die TNC die Position erfasst hat, fährt das Tastsystem
zurück auf den Startpunkt des Antast Vorgangs und speichert die
gemessene Koordinate in einem Q Parameter ab. Zusätzlich speichert die TNC die Koordinaten der Position, an der sich das Tastsystem zum Zeitpunkt des Schaltsignals befindet, in den Parametern ab. Für die Werte in diesen Parametern
berücksichtigt die TNC Taststiftlänge und Radius nicht.
Beachten Sie vor dem Programmieren.
Tastsystem so vorpositionieren, dass eine Kollision beim
Anfahren der programmierten Vorposition vermieden wird. Beispiel NC Sätze
Parameter Nr. für Ergebnis: Nummer des Q Parameters eingeben, dem der Wert der Koordinate zugewiesen wird
Antast Achse Antast Richtung Antast Achse mit
Achswahl Taste oder über die ASCll Tastatur und Vorzeichen
für Antastrichtung eingeben. Mit Taste ENT bestätigen
Positions Sollwert Über die Achswahl Tasten oder
über die ASCll Tastatur alle Koordinaten für das Vorpositionieren des Tastsystems eingeben
Eingabe abschließen Taste ENT drücken
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
BEZUGSEBENE Polar Tastsystem Zyklus
Der Tastsystem Zyklus ermittelt in einer beliebigen Antast Richtung eine beliebige Position am Werkstück.
Das Tastsystem fährt in einer 3D Bewegung mit Eilvorschub Wert
aus MP6150 bzw. MP6361 die im Zyklus programmierte Vorposition an
Anschließend führt das Tastsystem den Antast Vorgang mit
Antast Vorschub MP6120 bzw. MP6360 durch. Beim Antastvorgang verfährt die TNC gleichzeitig in zwei Achsen abhängig vom Antast WinkeI Die Antast Richtung ist über Polarwinkel im Zyklus festzulegen
Nachdem die TNC die Position erfasst hat, fährt das Tastsystem
zurück auf den Startpunkt des Antast Vorgangs. Die Koordinaten
der Position, an der sich das Tastsystem zum Zeitpunkt des Schaltsignals befindet, speichert die TNC in den Parametern
Beachten Sie vor dem Programmieren
Tastsystem so vorpositionieren, dass eine Kollision beim
Anfahren der programmierten Vorposition vermieden wird.
Beispiel NC Sätze Antast Achse Antast Achse mit Achswahl Taste oder
über die ASCll Tastatur eingeben. Mit Taste ENT
bestätigen
Antast Winkel: Winkel bezogen auf die Antast Achse,
in der das Tastsystem verfahren soll
Positions Sollwert Über die Achswahl Tasten oder
über die ASCll Tastatur alle Koordinaten für das Vorpositionieren des Tastsystems eingeben
Eingabe abschließen Taste ENT drücken
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
MESSEN WINKEL Tastsystem Zyklus
Der Tastsystem Zyklus 420 ermittelt den Winkel, den eine beliebige
Gerade mit der Hauptachse der Bearbeitungsebene einschließt.
Die TNC positioniert das Tastsystem mit Eilvorschub Wert aus
und mit Positionierlogik siehe Tastsystem
Zyklen abarbeiten zum programmierten Antastpunkt
Die TNC versetzt dabei das Tastsystem um den Sicherheits
Abstand entgegen der festgelegten Verfahrrichtung
Anschließend fährt das Tastsystem auf die eingegebene Messhöhe
und führt den ersten Antast Vorgang mit Antast Vorschub durch
Danach fährt das Tastsystem zum nächsten Antastpunkt und
führt den zweiten Antast Vorgang durch
Die TNC positioniert das Tastsystem zurück auf die Sichere Höhe
und speichert den ermittelten Winkel in folgendem Q Parameter
Parameter Nummer Bedeutung
Gemessener Winkel bezogen auf die
Hauptachse der Bearbeitungsebene
Beachten Sie vor dem Programmieren
Vor der Zyklus Definition müssen Sie einen Werkzeug
Aufruf zur Definition der Tastsystem Achse programmiert haben.
Messpunkt Achse absolut: Koordinate
des ersten Antastpunktes in der Hauptachse der
Bearbeitungsebene
Messpunkt Achse absolut: Koordinate
des ersten Antastpunktes in der Nebenachse der Bearbeitungsebene
Messpunkt Achse absolut: Koordinate
des zweiten Antastpunktes in der Hauptachse der
Bearbeitungsebene
Messpunkt Achse absolut: Koordinate
des zweiten Antastpunktes in der Nebenachse der
Bearbeitungsebene
Messachse: Achse, in der die Messung erfolgen soll:
Hauptachse Messachse
Nebenachse Messachse
Tastsystem Achse Messachse
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
Beі Tastsystem Achse Messachse beachten:
gleich wählen, wenn Winkel in Richtung der
Achse gemessen werden soll, ungleich wählen, wenn Winkel in Richtung der Achse gemessen werden soll.
Verfahrrichtung : Richtung, in der das Tastsystem
auf das Werkstück zufahren soll: Verfahrrichtung negativ
Verfahrrichtung positiv
Messhöhe in der Tastsystem Achse absolut:
Koordinate des Kugelzentrums Berührpunkt in der
Tastsystem Achse, auf der die Messung erfolgen soll
Sicherheits Abstand inkremental: Zusätzlicher
Abstand zwischen Messpunkt und Tastsystemkugel.
wirkt additiv zu
Sichere Höhe absolut: Koordinate in der Tastsystem
Achse, in der keine Kollision zwischen Tastsystem
und Werkstück Spannmittel erfolgen kann
Fahren auf sichere Höhe: Festlegen, wie das
Tastsystem zwischen den Messpunkten verfahren soll:
Zwischen Messpunkten auf Messhöhe verfahren
Zwischen Messpunkten auf Sicherer Höhe verfahren
Messprotokoll: Festlegen, ob die TNC ein Messprotokoll erstellen soll:
Kein Messprotokoll erstellen
Messprotokoll erstellen: Die TNC legt die Protokolldatei standardmäßig іn dem Verzeichnis ab, in dem auch Ihr Messprogramm gespeichert ist
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
MESSEN BOHRUNG Tastsystem Zyklus,
Der Tastsystem Zyklus ermittelt den Mittelpunkt und den Durchmesser einer Bohrung Kreistasche. Wenn Sie die entsprechenden Toleranzwerte im Zyklus definieren, führt die TNC einen Soll lstwertvergleich durch und legt die Abweichungen in Systemparametern ab.
Die TNC positioniert das Tastsystem mit Eilvorschub Wert aus
und mit Positionierlogik siehe Tastsystem
Zyklen abarbeiten zum Antastpunkt. Die TNC berechnet die Antastpunkte aus den Angaben im Zyklus und dem
Sicherheits Abstand
Anschließend fährt das Tastsystem auf die eingegebene Messhöhe und führt den ersten Antast Vorgang mit Antast Vorschub
durch. Die TNC bestimmt die Antast Richtung automatisch in Abhängigkeit vom programmierten Startwinkel
Danach fährt das Tastsystem zirkular, entweder auf Messhöhe
oder auf Sicherer Höhe, zum nächsten Antastpunkt und führt
dort den zweiten Antast Vorgang durch
Die TNC positioniert das Tastsystem zum Antastpunkt und
danach zum Antastpunkt und führt dort den dritten bzw. vierten
Antast Vorgang durch Abschließend positioniert die TNC das Tastsystem zurück auf die Sichere Höhe und speichert die lstwerte und die Abweichungen in folgenden Parametern:
lstwert Mitte Hauptachse
lstwert Mitte Nebenachse
lstwert Durchmesser
Abweichung Mitte Hauptachse
Abweichung Mitte Nebenachse
Abweichung Durchmesser
Beachten Sie vor dem Programmieren
Vor der Zyklus Definition müssen Sie einen Werkzeug
Aufruf zur Definition der Tastsystem Achse programmiert haben.
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
Mitte Achse absolut: Mitte der Bohrung in
der Hauptachse der Bearbeitungsebene
Mitte Achse absolut: Mitte der Bohrung in
Nebenachse der Bearbeitungsebene
Soll Durchmesser: Durchmesser der Bohrung eingeben
Startwinkel absolut: Winkel zwischen der Hauptachse der Bearbeitungsebene und dem ersten Antastpunkt
Winkelschritt inkremental: Winkel zwischen
zwei Messpunkten, das Vorzeichen des Wirrkelschritts
legt die Bearbeitungsrichtung fest Uhrzeigersinn.
Wenn Sie Kreisbögen vermessen wollen,
dann programmieren Sie einen Winkelschritt kleiner.
Je kleiner Sie den Winkelschritt programmieren, desto
ungenauer berechnet die TNC die Bohrungsmaβe.
Kleinster Eingabwert:
Messhöhe in der Tastsystem Achse absolut:
Koordinate des Kugelzentrums Berührpunkt in der
Tastsystem Achse, auf der die Messung erfolgen soll
Sicherheits Abstand inkremental: Zusätzlicher Abstand zwischen Messpunkt und Tastsystemkugel.
wirkt additiv zu
Sichere Höhe absolut: Koordinate in der Tastsystem
Achse, in der keine Kollision zwischen Tastsystem
und Werkstück Spannmittel erfolgen kann
Fahren auf sichere Höhe: Festlegen, wie das
Tastsystem zwischen den Messpunkten verfahren soll:
Zwischen Messpunkten auf Messhöhe verfahren
Zwischen Messpunkten auf Sicherer Höhe verfahren
Größtmaß Bohrung: Größter erlaubter Durchmesser der Bohrung Kreistasche
Kleinstmaß Bohrung: Kleinster erlaubter Durchmesser der Bohrung Kreistasche
Toleranzwert Mitte Achse: Erlaubte Lageabweichung
in der Hauptachse der Bearbeitungsebene
Toleranzwert Mitte Achse: Erlaubte Lageabweichung
in der Nebenachse der Bearbeitungsebene
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Messprotokoll: Festlegen, ob die TNC ein Messprotokoll
erstellen soll:
Kein Messprotokoll erstellen
Messprotokoll erstellen Die TNC legt die Protokolldatei standardmäßig in
dem Verzeichnis ab, in dem auch Ihr Messprogramm
gespeichert ist
PGM Stop bei Toleranzfehler: Festlegen, ob
die TNC bei Toleranz Überschreitungen den Programmlauf unterbrechen und eine Fehlermeldung
ausgeben soll:
Programmlauf nicht unterbrechen, keine Fehlermeldung ausgeben
Programmlauf unterbrechen, Fehlermeldung ausgeben
Werkzeug Nummer für Überwachung: Festlegen,
ob die TNC eine Werkzeug Überwachung durchführen
soll siehe Werkzeug Überwachung Überwachung nicht aktiv
Werkzeug Nummer in der Werkzeug Tabelle
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
MESSEN KREIS AUSSEN Tastsystem Zyklus,
Der Tastsystem Zyklus ermittelt den Mittelpunkt und den Durchmesser eines Kreiszapfens. Wenn Sie die entsprechenden Toleranzwerte im Zyklus definieren, führt die TNC einen Soll lstwertvergleich durch und legt die Abweichungen in Systemparametern ab.
Die TNC positioniert das Tastsystem mit Eilvorschub Wert aus und mit Positionierlogik siehe Tastsystem
Zyklen abarbeiten zum Antastpunkt. Die TNC
berechnet die Antastpunkte aus den Angaben im Zyklus und dem
Sicherheits Abstand
Anschließend fährt das Tastsystem auf die eingegebene Messhöhe und führt den ersten Antast Vorgang mit Antast Vorschub
MP6120 bzw. MP6360 durch. Die TNC bestimmt die Antast Richtung automatisch in Abhängigkeit vom programmierten Startwinkel
Danach fährt das Tastsystem zirkular, entweder auf Messhöhe
oder auf Sicherer Höhe, zum nächsten Antastpunkt und führt
dort den zweiten Antast Vorgang durch
Die TNC positioniert das Tastsystem zum Antastpunkt und
danach zum Antastpunkt und führt dort den dritten bzw. vierten
Antast Vorgang durch
Abschließend positioniert die TNC das Tastsystem zurück auf die
Sichere Höhe und speichert die lstwerte und die Abweichungen in
folgenden Parametern:
Parameter Nummer Bedeutung
lstwert Mitte Hauptachse
lstwert Mitte Nebenachse
lstwert Durchmesser
Abweichung Mitte Hauptachse
Abweichung Mitte Nebenachse
Abweichung Durchmesser
Beachten Sie vor dem Programmieren
Vor der Zyklus Definition müssen Sie einen Werkzeug
Aufruf zur Definition der Tastsystem Achse programmiert haben.
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Mitte Achse absolut: Mitte des Zapfens in der Hauptachse der Bearbeitungsebene
Mitte Achse absolut: Mitte des Zapfens in
der Nebenachse der Bearbeitungsebene
Soll Durchmesser: Durchmesser des Zapfens eingeben
Startwinkel absolut: Winkel zwischen der
Hauptachse der Bearbeitungsebene und dem ersten Antastpunkt
Winkelschritt inkremental: Winkel zwischen
zwei Messpunkten, das Vorzeichen des Winkelschritts
legt die Bearbeitungsrichtung fest Uhrzeigersinn.
Wenn Sie Kreisbögen vermessen wollen,
dann programmieren Sie einen Winkelschritt kleiner
Je kleiner Sie den Winkelschritt programmieren, desto
ungenauer berechnet die TNC die Zapfenmaβe. Kleinster
Eingabwert:
Messhöhe in der Tastsystem Achse absolut:
Koordinate des Kugelzentrums Berührpunkt in der
Tastsystem Achse, auf der die Messung erfolgen soll
Sicherheits Abstand inkremental: Zusätzlicher
Abstand zwischen Messpunkt und Tastsystemkugel.
wirkt additiv zu
Sichere Höhe absolut: Koordinate in der Tastsystem
Achse, in der keine Kollision zwischen Tastsystem
und Werkstück Spannmittel erfolgen kann
Fahren auf sichere Höhe: Festlegen, wie das
Tastsystem zwischen den Messpunkten verfahren soll:
Zwischen Messpunkten auf Messhöhe verfahren,
Zwischen Messpunkten auf Sicherer Höhe verfahгen
Größtmaß Zapfen: Größter erlaubter Durchmesser des Zapfens
Kleinstmaß Zapfen: Kleinster erlaubter Durchmesser des Zapfens
Toleranzwert Mitte Achse: Erlaubte Lageabweichung
in der Hauptachse der Bearbeitungsebene
Toleranzwert Mitte Achse: Erlaubte Lageabweichung
in der Nebenachse der Bearbeitungsebene
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
Messprotokoll: Festlegen, ob die TNC ein Messprotokoll
erstellen soll: Kein Messprotokoll erstellen
Messprotokoll erstellen: Die TNC legt die
Protokolldatei standardmässig in dem Verzeichnis ab, in dem auch Ihr Messprogramm gespeichert ist.
PGM Stop bei Toleranzfehler: Festlegen, ob
die TNC bei Toleranz Überschreitungen den Programmlauf unterbrechen und eine Fehlermeldung ausgeben soll:
Programmlauf nicht unterbrechen, keine Fehlermeldung ausgeben
Programmlauf unterbrechen, Fehlermeldung ausgeben
Werkzeug Nummer für Überwachung: Festlegen,
ob die TNC eine Werkzeug Überwachung durchführen
soll siehe Werkzeug Überwachung
Überwachung nicht aktiv
Werkzeug Nummer in der Werkzeug Tabelle
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 4З0
MESSEN RECHTECK INNEN Tastsystem Zyklus
Der Tastsystem Zyklus ermittelt den Mittelpunkt sowie Länge
und Breite einer Rechtecktasche. Wenn Sie die entsprechenden Toleranzwerte im Zyklus definieren, führt die TNC einen Soll lstwertvergleich durch und legt die Abweichungen in Systemparametern ab.
Die TNC positioniert das Tastsystem mit Eilvorschub Wert aus und mit Positionierlogik siehe Tastsystem
Zyklen abarbeiten zum Antastpunkt. Die TNC
berechnet die Antastpunkte aus den Angaben im Zyklus und dem
Sìcherheits Abstand
Anschließend fährt das Tastsystem auf die eingegebene Messhöhe
und führt den ersten Antast Vorgang mit Antast Vorschub durch
Danach fährt das Tastsystem entweder achsparallel auf Messhöhe
oder linear auf Sicherer Höhe zum nächsten Antastpunkt und
führt dort den zweiten Antast Vorgang durch
Die TNC positioniert das Tastsystem zum Antastpunkt und
danach zum Antastpunkt und führt dort den dritten bzw. vierten
Antast Vorgang durch
Abschließend positioniert die TNC das Tastsystem zurück auf die
Sichere Höhe und speichert die lstwerte und die Abweichungen in
folgenden Parametern:
Parameter Nummer Bedeutung
lstwert Mitte Hauptachse
lstwert Mitte Nebenachse
lstwert Seiten Länge Hauptachse
lstwert Seiten Länge Nebenachse
Abweichung Mitte Hauptachse
Abweichung Mitte Nebenachse
Abweichung Seiten Länge Hauptachse
Abweichung Seiten Länge Nebenachse
Beachten Sie vor dem Programmieren
Vor der Zyklus Definition müssen Sie einen Werkzeug
Aufruf zur Definition der Tastsystem Achse programmiert
haben.
Wenn die Taschenmaße und der Sicherheits Abstand eine
Vorpositionierung in die Nähe der Antastpunkte nicht
erlauben, tastet die TNC immer ausgehend von der
Taschenmitte an. Zwischen den vier Messpunkten fährt
das Tastsystem dann nicht auf die Sichere Höhe.
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
Mitte Achse absolut: Mitte der Tasche in
der Hauptachse der Bearbeitungsebene
Mitte Achse absolut: Mitte der Tasche in
der Nebenachse der Bearbeitungsebene
Seiten Länge: Länge der Tasche, parallel zur
Hauptachse der Bearbeitungsebene
Seiten Länge: Länge der Tasche, parallel zur
Nebenachse der Bearbeitungsebene
Messhöhe in der Tastsystem Achse absolut:
Koordinate des Kugelzentrums Berührpunkt in der
Tastsystem Achse, auf der die Messung erfolgen soll
Sicherheits Abstand inkremental: Zusätzlicher Abstand zwischen Messpunkt und Tastsystemkugel.
wirkt additiv zu
Sichere Höhe absolut: Koordinate in der Tastsystem
Achse, in der keine Kollision zwischen Tastsystem
und Werkstück Spannmittel erfolgen kann
Fahren auf sichere Höhe: Festlegen, wie das
Tastsystem zwischen den Messpunkten verfahren soll:
Zwischen Messpunkten auf Messhöhe verfahren
Zwischen Messpunkten auf Sicherer Höhe verfahren
Größtmaß Seiten Länge: Größte erlaubte Länge der Tasche
Kleinstmaß Seiten Länge: Kleinste erlaubte Länge der Tasche
Größtmaß Seiten Länge: Größte erlaubte Breite der Tasche
Kleinstmaß Seiten Länge: Kleinste erlaubte Breite der Tasche
Toleranzwert Mitte Achse: Erlaubte Lageabweichung
in der Hauptachse der Bearbeitungsebene
Toleranzwert Mitte Achse: Erlaubte Lageabweichung
in der Nebenachse der Bearbeitungsebene.
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Messprotokoll: Festlegen, ob die TNC ein Messprotokoll erstellen soll:
Kein Messprotokoll erstellen
Messprotokoll erstellen Die TNC legt die Protokolldatei standardmäßig in dem Verzeichnis ab, in dem auch Ihr Messprogramm gespeichert ist
PGM Stop bei Toleranzfehler: Festlegen, ob die TNC bei Toleranz Überschreitungen den Programmlauf unterbrechen und eine Fehlermeldung ausgeben soll:
Programmlauf nicht unterbrechen, keine Fehlermeldung ausgeben
Programmlauf unterbrechen, Fehlermeldung ausgeben
Werkzeug Nummer für Überwachung: Festlegen
ob die TNC eine Werkzeug Überwachung durchführen
soll siehe Werkzeug Überwachung
Überwachung nicht aktiv
Werkzeug Nummer in der Werkzeug Tabelle
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
MESSEN RECHTECK AUSSEN Tastsystem Zyklus
Der Tastsystem Zyklus ermittelt den Mittelpunkt sowie Länge
und Breite eines Rechteckzapfens. Wenn Sie die entsprechenden
Toleranzwerte im Zyklus definieren, führt die TNC einen Soll lstwertvergleich durch und legt die Abweichungen in Systemparametern ab.
Die TNC positioniert das Tastsystem mit Eilvorschub Wert aus
und mit Positionierlogik siehe Tastsystem Zyklen abarbeiten zum Antastpunkt. Die TNC berechnet die Antastpunkte aus den Angaben im Zyklus und dem Sicherheits Abstand
Anschließend fährt das Tastsystem auf die eingegebene Messhöhe und führt den ersten Antast Vorgang mit Antast Vorschub durch
Danach fährt das Tastsystem entweder achsparallel auf Messhöhe
oder linear auf Sicherer Höhe zum nächsten Antastpunkt und
führt dort den zweiten Antast Vorgang durch
Die TNC positioniert das Tastsystem zum Antastpunkt und
danach zum Antastpunkt und führt dort den dritten bzw. vierten
Antast Vorgang durch
Abschließend positioniert die TNC das Tastsystem zurück auf die
Sichere Höhe und speichert die lstwerte und die Abweichungen in
folgenden Parametern:
Parameter Nummer Bedeutung
lstwert Mitte Hauptachse
lstwert Mitte Nebenachse
lstwert Seiten Länge Hauptachse
lstwert Seiten Länge Nebenachse
Abweichung Mitte Hauptachse
Abweichung Mitte Nebenachse
Abweichung Seiten Länge Hauptachse
Abweichung Seiten Länge Nebenachse
Beachten Sie vor dem Programmieren
Vor der Zyklus Definition müssen Sie einen Werkzeug
Aufruf zur Definition der Tastsystem Achse programmiert haben.
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Mitte Achse absolut: Mitte des Zapfens in der Hauptachse der Bearbeitungsebene Mitte Achse absolut: Mitte des Zapfens in der Nebenachse der Bearbeitungsebene
Seiten Länge: Länge des Zapfens, parallel
zur Hauptachse der Bearbeitungsebene
Seiten Länge: Länge des Zapfens, paгallel
zur Nebenachse der Bearbeitungsebene
Messhöhe in der Tastsystem Achse absolut:
Koordinate des Kugelzentrums Berührpunkt in der
Tastsystem Achse, auf der die Messung erfolgen soll
Sicherheits Abstand inkremental: Zusätzlicher
Abstand zwischen Messpunkt und Tastsystemkugel.
wirkt additiv zu
Sichere Höhe absolut: Koordinate in der Tastsystem
Achse, in der keine Kollision zwischen Tastsystem
und Werkstück Spannmittel erfolgen kann
Fahren auf sichere Höhe: Festlegen, wie das
Tastsystem zwischen den Messpunkten verfahren soll:
Zwischen Messpunkten auf Messhöhe verfahren
Zwischen Messpunkten auf Sicherer Höhe verfahren
Größtmaß Seiten Länge: Größte erlaubte Länge des Zapfens
Kleinstmaß Seiten Länge: Kleinste erlaubte Länge des Zapfens
Größtmaß Seiten Länge: Größte erlaubte Breite des Zapfens
Kleinstmaß Seiten Längе: Kleinste erlaubte Breite des Zapfens
Toleranzwert Mitte Achse: Erlaubte Lageabweichung
in der Hauptachse der Bearbeitungsebene
Toleranzwert Mitte Achse: Erlaubte Lageabweichung
in der Nebenachse der Bearbeitungsebene
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
Messprotokoll: Festlegen, ob die TNC ein Messprotokoll erstellen soll:
Kein Messprotokoll erstellen
Messprotokoll erstellen: Die TNC legt die Protokolldatei standardmäßig in dem Verzeichnis ab, in dem auch Ihr Messprogramm gespeichert ist
PGM Stop bei Toleranzfehler: Festlegen, ob
die TNC bei Toleranz Überschreitungen den Programmlauf unterbrechen und eine Fehlermeldung ausgeben soll:
Programmlauf nicht unterbrechen, keine Fehlermeldung ausgeben
Programmlauf unterbrechen, Fehlermeldung ausgeben
Werkzeug Nummer für Überwachung: Festlegen,
ob die TNC eine Werkzeug. Überwachung durchführen soll siehe Werkzeug Überwachung
Überwachung nicht aktiv Werkzeug Nummer in der Werkzeug Tabelle
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
MESSEN BREITE INNEN Tastsystem Zyklus
Der Tastsystem Zyklus ermittelt die Lage und die Breite einer Nut Tasche. Wenn Sie die entsprechenden Toleranzwerte im Zyklus definieren, führt die TNC einen Soll lstwertvergleich durch und legt die Abweichung in einem Systemparameter ab.
Die TNC positioniert das Tastsystem mit Eilvorschub Wert aus
und mit Positionierlogik siehe Tastsystem Zyklen abarbeiten zum Antastpunkt. Die TNC berechnet die Antastpunkte aus den Angaben im Zyklus und dem Sicherheits Abstand
Anschließend fährt das Tastsystem auf die eingegebene Messhöhe und führt den ersten Antast Vorgang mit Antast Vorschub durch. Antastung immer in positive Richtung der programmierten Achse
Wenn Sie für die zweite Messung einen Versatz eingeben, dann
fährt die TNC das Tastsystem achsparallel zum nächsten Antastpunkt und führt dort den zweiten Antast Vorgang durch. Wenn Sie keinen Versatz eingeben, misst die TNC die Breite direkt in der entgegengesetzten Richtung
Abschließend positioniert die TNC das Tastsystem zurück auf die Sichere Höhe und speichert die lstwerte und die Abweichung in
folgenden Parametern
Parameter Nummer Bedeutung
lstwert gemessene Länge
Istwert Lage Mittelachse
Abweichung der gemessenen Länge
Beachten Sie vor dem Programmieren
Vor der Zyklus Definition müssen Sie einen Werkzeug
Aufruf zur Definition der Tastsystem Achse programmiert haben.
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
Startpunkt Achse absolut: Startpunkt des
Antastvorgangs in der Hauptachse der Bearbeitungsebene
Startpunkt Achse absolut: Startpunkt des
Antastvorgangs in der Nebenachse der Bearbeitungsebene
Versatz für Messung inkremental: Wert, um den das Tastsystem vor der zweiten Messungversetzt wird. Wenn Sie null eingeben, versetzt die TNC das Tastsystem nicht
Messachse: Achse der Bearbeitungsebene, in der die Messung erfolgen soll:
Hauptachse Messachse
Nebenachse Messachse
Messhöhe in der Tastsystem Achse absolut:
Koordinate des Kugelzentrums Berührpunkt in der
Tastsystem Achse, auf der die Messung erfolgen soll
Sichere Höhe absolut: Koordinate in der Tastsystem
Achse, in der keine Kollision zwischen Tastsystem
und Werkstück Spannmittel erfolgen kann
Solllänge: Sollwert der zu messenden Länge
Größtmaß: Größte erlaubte Länge
Kleinstmaß: Kleinste erlaubte Länge
Messprotokoll: Festlegen, ob die TNC ein Messprotokoll erstellen soll:
Kein Messprotokoll erstellen
Messprotokoll erstellen: Die TNC legt die Protokolldatei standardmäßig in dem Verzeichnis ab, in dem auch Ihr Messprogramm gespeichert ist
PGM Stop bei Toleranzfehler: Festlegen, ob
die TNC bei Toleranz Überschreitungen den Programmlauf unterbrechen und eine Fehlermeldung ausgeben soll: Programmlauf nicht unterbrechen, keine Fehlermeldung ausgeben
Programmlauf unterbrechen, Fehlermeldung ausgeben
Werkzeug Nummer für Überwachung: Festlegen,
ob die TNC eine Werkzeug Überwachung durchführen soll siehe Werkzeug Überwachung
Überwachung nicht aktiv
Werkzeug-Nummer in der Werkzeug Tabelle
HEIDENNAIN TNC 426, TNC 430
MESSEN STEG AUSSEN Tastsystem Zyklus
Der Tastsystem Zyklus ermittelt die Lage und die Breite eines
Steges. Wenn Sie die entsprechenden Toleranzwerte im Zyklus definieren, führt die TNC einen Soll lstwertvergleich durch und legt die Abweichung in Systemparametern ab.
Die TNC positioniert das Tastsystem mit Eilvorschub Wert aus
und mit Positionierlogik siehe Tastsystem Zyklen abarbeiten zum Antastpunkt. Die TNCberechnet die Antastpunkte aus den Angaben im Zyklus und dem Sicherheits Abstand
Anschließend fährt das Tastsystem auf die eingegebene Messhöhe
und führt den ersten Antast Vorgang mit Antast Vorschub durch.
Antastung immer іn negative Richtung der programmierten Achse
Danach fährt das Tastsystem auf sicherer Höhe zum nächsten
Antastpunkt und führt dort den zweiten Antast Vorgang durch
Abschließend positioniert die TNC das Tastsystem zurück auf die
Sichere Höhe und speichert die lstwerte und die Abweichung in
folgenden Parametern:
lstwert gemessene Länge
lstwert Lage Mittelachse
Abweichung der gemessenen Länge
Beachten sie vor dem Programmieren
Vor der Zyklus Definition müssen Sie einen Werkzeug
Aufruf zur Definition der Tastsystem Achse programmiert haben.
Messpunkt Achse absolut: Koordinate des
ersten Antastpunktes in der Hauptachse der Bearbeitungsebene
Messpunkt Achse absolut: Koordinate des
ersten Antastpunktes in der Nebenachse der Bearbeitungsebene
Messpunkt Achse absolut: Koordinate des
zweiten Antastpunktes in der Hauptachse der Bearbeitungsebene Messpunkt Achse absolut: Koordinate des
zweiten Antastpunktes in der Nebenachse der Bearbeitungsebene
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
Messachse: Achse der Bearbeitungsebene, in
der die Messung erfolgen soll:
Hauptachse Messachse
Nebenachse Messachse
Messhöhe in der Tastsystem Achse absolut:
Koordinate des Kugelzentrums Berührpunkt in der
Tastsystem Achse, auf der die Messung erfolgen soll
Sicherheits Abstand inkremental: Zusätzlicher Abstand zwischen Messpunkt und Tastsystemkugel.
wirkt additiv zu
Sichere Höhe absolut: Koordinate in der Tastsystem
Achse, in der keine Kollision zwischen Tastsystem
und Werkstück Spannmittel erfolgen kann
Soll Länge: Sollwert der zu messenden Länge
Größtmaß: Größte erlaubte Länge
Kleinstmaß: Kleinste erlaubte Länge
Messprotokoll: Festlegen, ob die TNC ein Messprotokoll erstellen soll: Kein Messprotokoll erstellen
Messprotokoll erstellen: Die TNC legt die Protokolldatei standardmäßig in dem Verzeichnis ab, in dem auch Ihr Messprogramm gespeichert ist
PGM Stop bei Toleranzfehler: Festlegen,ob
die TNC bei Toleranz Überschreitungen den Programmlauf unterbrechen und eine Fehlermeldung ausgeben soll:
ProgrammIauf nicht unterbrechen, keine Fehlermeldung ausgeben Programmlauf unterbrechen, Fehlermeldung ausgeben
Werkzeug Nummer für Überwachung Festlegen
ob die TNC eine Werkzeug Überwachung durchführen soll siehe Werkzeug Überwachung
Überwachung nicht aktiv
Werkzeug Nummer in der Werkzeug Tabelle
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
MESSEN KOORDINATE Tastsystem Zyklus
Der Tastsystem Zyklus ermittelt eine Koordinate in einer wählbaren Achse und legt den Wert in einem Systemparameter Sie
die entsprechenden Toleranzwerte im Zyklus definieren, führt die TNC einen Soll lstwertvergleich durch und legt die Abweichung in Systemparametern ab.
Die TNC positioniert das Tastsystem mit Eilvorschub Wert aus
und mit Positionierlogik siehe Tastsystem
Zyklen abarbeiten zum Antastpunkt. Die TNC
versetzt dabei das Tastsystem um den Sicherheits Abstand entgegen der festgelegten Verfahrrichtung
Danach positioniert die TNC das Tastsystem in der Bearbeitungsebene auf den eingegebenen Antastpunkt und misst dort den lstwert in der gewählten Achse
Abschließend positioniert die TNC das Tastsystem zurück auf die
Sichere Höhe und speichert die ermittelte Koordinate in folgendem Parameter:
Parameter Nummer Bedeutung
Gemessene Koordinate
Beachten Sie vor dem Programmieren
Vor der Zyklus Definition müssen Sie einen Werkzeug
Aufruf zur Definition der Tastsystem Achse programmiert haben.
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
Messpunkt Achse absolut: Koordinate des
ersten Antastpunktes in der Hauptachse der Bearbeitungsebene
Messpunkt Achse absolut: Koordinate des
ersten Antastpunktes in der Nebenachse der Bearbeitungsebene
Messhöhe in der Tastsystem Achse absolut:
Koordinate des Kugelzentrums Berührpunkt in der
Tastsystem Achse, auf der die Messung erfolgen soll
Sicherheits Abstand inkremental: Zusätzlicher Abstand zwischen Messpunkt und Tastsystemkugel.
wirkt additiv zu
Messachse Hauptachse: Achse in der die Messung erfolgen soll:
Hauptachse Messachse
Nebenachse Messachse
Tastsystem Achse Messachse
Verfahrrichtung: Richtung, in der das Tastsystem
auf das Werkstück zufahren soll:
Verfahrrichtung negativ
Verfahrrichtung positiv
Sichere Höhe absolut: Koordinate in der Tastsystem Achse, in der keine Kollision zwischen Tastsystem und Werkstück Spannmittel erfolgen kann
Messprotokoll: Festlegen, ob die TNC ein Messprotokoll erstellen soll:
Kein Messprotokoll erstellen
Messprotokoll erstellen: Die TNC legt die Protokolldatei standardmäβig in dem Verzeichnis ab, in dem auch Ihr Messprogramm gespeichert ist
Größtmaß: Größter erlaubter Messwert
Kleinstmaß: Kleinster erlaubter Messwert
PGM Stop bei Toleranzfehler: Festlegen, ob die TNC bei Toleranz Überschreitungen den Programmlauf unterbrechen und eine Fehlermeldung ausgeben soll: Programmlauf nicht unterbrechen, keine Fehlermeldung ausgeben
Programmlauf unterbrechen, Fehlermeldung ausgeben
Werkzeug Nummer für Überwachung: Festlegen,
ob die TNC eine Werkzeug Überwachung durchführen soll siehe Werkzeug Überwachung auf Seite
Überwachung nicht aktiv
Werkzeug Nummer in der Werkzeug Tabelle
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
MESSEN LOCHKREIS Tastsystem Zyklus
Der Tastsystem Zyklus ermittelt den Mittelpunkt und den Durchmesser eines Lochkreises durch Messung dreier Bohrungen. Wenn Sie die entsprechenden Toleranzwerte im Zyklus definieren, führt die TNC einen Soll lstwertvergleich durch und legt die Abweichung in Systemparametern ab.
Die TNC positioniert das Tastsystem mit Eilvorschub Wert aus
und mit Positionierlogik siehe Tastsystem Zyklen abarbeiten auf den eingegebenen Mittelpunkt der ersten Bohrung
Anschließend fährt das Tastsystem auf die eingegebene Messhöhe und erfasst durch vier Antastungen den ersten Bohrungsmittelpunkt
Anschließend fährt das Tastsystem zurück auf die Sichere Höhe
und positioniert auf den eingegebenen Mittelpunkt der zweiten
Bohrung
Die TNC fährt das Tastsystem auf die eingegebene Messhöhe und
erfasst durch vier Antastungen den zweiten Bohrungs Mittelpunkt
Anschließend fährt das Tastsystem zurück auf die Sichere Höhe
und positioniert auf den eingegebenen Mittelpunkt der dritten
Bohrung
Die TNC fährt das Tastsystem auf die eingegebene Messhöhe und
erfasst durch vier Antastungen den dritten Bohrungs Mittelpunkt
Abschließend positioniert die TNC das Tastsystem zurück auf die
Sichere Höhe und speichert die lstwerte und die Abweichungen in
folgenden Parametern:
Parameter Nummer Bedeutung
lstwert Mitte Hauptachse
lstwert Mitte Nebenachse
lstwert Lochkreis Durchmesser
Abweichung Mitte Hauptachse
Abweichung Mitte Nebenachse
Abweichung Lochkreis Durchmesser
Beachten Sie vor dem Programmieren
Vor der Zyklus Definition müssen Sie einen Werkzeug
Aufruf zur Definition der Tastsystem Achse programmiert
haben.
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
Mitte Achse absolut: Lochkreis Mitte Sollwert
in der Hauptachse der Bearbeitungsebene
Mitte Achse absolut: Lochkreis Mitte Sollwert
in der Nebenachse der Bearbeitungsebene
Soll Durchmesser: Lochkreis Durchmesser eingeben
Winkel Bohrung absolut: Polarkoordinaten Winkel des ersten Bohrungs Mittelpunktes in der Bearbeitungsebene
Winkel Bohrung absolut: Polarkoordinaten Winkel des zweiten Bohrungs Mittelpunktes in der Bearbeitungsebene
Winkel Bohrung absolut: Polarkoordinaten Winkel des dritten Bohrungs Mittelpunktes in der Bearbeitungsebene
Messhöhe in der Tastsystem Achse absolut:
Koordinate des Kugelzentrums Berührpunkt in der
Tastsystem Achse, auf der die Messung erfolgen soll:
Sichere Höhe absolut: Koordinate in der Tastsystem
Achse, in der keine Kollision zwischen Tastsystem
und Werkstück Spannmittel erfolgen kann
Größtmaß: Größter erlaubter Lochkreis Durchmesser
Kleinstmaß: Kleinster erlaubter Lochkreis Durchmesser
Toleranzwert Mitte Achse: Erlaubte Lageabweichung
in der Hauptachse der Bearbeitungsebene
Toleranzwert Mitte Achse: Erlaubte Lageabweichung
in der Nebenachse der Bearbeitungsebene
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Beispiel: NC Sätze Messprotokoll: Festlegen, ob die TNC ein Messprotokoll erstellen soll:
Kein Messprotokoll erstellen
Messprotokoll erstellen: Die TNC legt die Protokolldatei standardmäßig in dem Verzeichnis ab, in dem auch Ihr Messprogramm gespeichert ist
PGM Stop bei Toleranzfehler: Festlegen, ob
die TNC bei Toleranz Überschreitungen den Programmlauf unterbrechen und eine Fehlermeldung ausgeben soll:
Programmlauf nicht unterbrechen, keine Fehlermeldung ausgeben
Programmlauf unterbrechen, Fehlermeldung ausgeben
Werkzeug Nummer für Überwachung: Festlegen,
ob die TNC eine Werkzeug Bruchübenwachung
durchführen soll siehe Werkzeug Überwachung
Überwachung nicht aktiv
Werkzeug Nummer in der Werkzeug Tabelle
Achtung, hier nur Bruch Überwachung aktiv, keine automatische Werkzeug Korrektur.
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
MESSEN EBENE Tastsystem Zyklus
Der Tastsystem Zyklus ermittelt die Winkel einer Ebene durch
Messung dreier Punkte und legt die Werte in Systemparametern ab.
Die TNC positioniert das Tastsystem mit Eilvorschub Wert aus
und mit Positionierlogik siehe Tastsystem Zyklen abarbeiten zum programmierten Antastpunkt und misst dort den ersten Ebenenpunkt. Die TNC versetzt dabei das Tastsystem um den Sicherheits Abstand entgegen der Antastrichtung
Anschließend fährt das Tastsystem zurück auf die Sichere Höhe
danach in der Bearbeitungsebene zum Antastpunkt und misst
dort den lstwert des zweiten Ebenenpunktes
AnschIießend fährt das Tastsystem zurück auf die Sichere Höhe,
danach in der Bearbeitungsebene zum Antastpunkt und misst
dort den lstwert des dritten Ebenenpunktes
Abschließend positioniert die TNC das Tastsystem zurück auf die
Sichere Höhe und speichert die ermittelten Winkelwerte in folgenden Parametern:
Parameter Nummer Bedeutung
Winkel der A Achse
Winkel der B Achse
Drehung um die A Achse
Drehung um die B Achse
Dreh um die C Achse
Beachten Sie vor dem Programmieren
Vor der Zyklus Definition müssen Sie einen Werkzeug
Aufruf zur Definition der Tastsystem Achse programmiert haben.
Damit die TNC Winkelwerte berechnen kann, dürfen die
drei Messpunkte nicht auf einer Geraden liegen.
Ab NC Software werden in den Parametern
die Winkel der Drehachsen ermittelt, welche
bei der Funktion Bearbeitungsebene Schwenken mit
Raumwinkel benötigt werden. Über die ersten zwei Messpunkte bestimmen Sie die Ausrichtung der Hauptachse
beim Schwenken der Bearbeitungsebene.
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Messpunkt Achse absolut: Koordinate
des ersten Antastpunktes in der Hauptachse der
Bearbeitungsebene
Messpunkt Achse absolut: Koordinate
des ersten Antastpunktes in der Nebenachse der
Bearbeitungsebene
Messpunkt Achse absolut: Koordinate des ersten Antastpunktes in der Tastsystem Achse
Messpunkt Achse absolut: Koordinate des zweiten Antastpunktes in der Hauptachse der Bearbeitungsebene
Messpunkt Achse absolut: Koordinate des zweiten Antastpunktes in der Nebenachse der Bearbeitungsebene
Messpunkt Achse absolut: Koordinate des zweiten Antastpunktes in der Tastsystem Achse
Messpunkt Achse absolut: Koordinate des dritten Antastpunktes in der Hauptachse der Bearbeitungsebene
Messpunkt Achse absolut: Koordinate des dritten Antastpunktes in der Nebenachse der Bearbeitungsebene
Messpunkt Achse absolut: Koordinate des dritten Antastpunktes in der Tastsystem Achse
Sicherheits Abstand: Zusätzlicher
Abstand zwischen Messpunkt und Tastsystemkugel.
wirkt additiv zu
Sichere Höhe absolut: Koordinate in der Tastsystem Achse, in der keine Kollision zwischen Tastsystem und Werkstück Spannmittel erfolgen kann
Beispiel: NC Sätze
Messprotokoll: Festlegen, ob die TNC ein Messprotokoll
erstellen soll:
Kein Messprotokoll erstellen
Messprotokoll erstellen: Die TNC legt die а
Protokolldatei standardmäßig in dem Verzeichnis ab, in dem auch Ihr Messprogramm gespeichert ist
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
Beispiel: Rechteck Zapfen messen und nachbearbeiten
Programm Ablauf:
Rechteck Zapfen schruppen mit Aufmaß
Rechteck Zapfen messen
Rechteck Zapfen schlichten unter
Berücksichtigung der Messwerte
Werkzeug Aufruf Vorbearbeitung
Werkzeug freifahren
Taschen Länge in X Schrupp Maß
Taschen Länge in Y Schrupp Maß
Unterprogramm zur Bearbeitung aufrufen
Werkzeug freifahren, Werkzeug Wechsel
Taster aufrufen
Gefrästes Rechteck messen
Soll Länge in X Endgültiges Maß
Soll Länge ìn Y Endgültiges Maß
Eìngabewerte für Toleranzprüfung nicht erforderlich
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Kein Messprotokoll ausgeben
Keine Fehlermeldung ausgeben
Keine Werkzeug Überwachung
Länge in X berechnen anhand der gemessenen Abweichung
Länge іn Y berechnen anhand der gemessenen Abweichung
Taster freifahren, Werkzeug Wechsel
Werkzeug Aufruf Schlichten
Unterprogramm zur Bearbeitung aufrufen
Werkzeug freifahren, Programm Ende
Unterprogramm mit Bearbeitungs Zyklus Rechteck Zapfen
Länge in X variabel für schruppen und schlichten
Länge іn Y variabel für schruppen und schlichten
Zyklus Aufruf
Unterprogramm Ende
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
Beispiel: Rechtecktasche vermessen, Messergebnisse protokollieren
Werkzeug Aufruf Taster
Taster freifahren
Soll Länge in X
Soll Länge in Y
Größtmaß in X
Kleinstmaß in X
Größtmaß in Y
Kleinstmaß in Y
Erlaubte Lageabweichung in X
Erlaubte Lageabweichung in Y
Messprotokoll ausgeben
Bei Toleranzüberschreitung keine Fehlermeldung anzeigen
Keine Werkzeug Überwachung
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Werkzeug freifahren, Programm Ende
Messprotokoll Datei
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
Sonderzyklen
Übersicht
Die TNC stellt drei Zyklen zur für folgende Sonderanwendungen zur Verfügung:
Schaltendes Tastsystem kalibrieren
Messzyklus zur Erstellung von Hersteller Zyklen
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
TS KALIBRIEREN Tastsystem Zyklus
Der Tastsystem Zyklus kalibriert ein schaltendes Tastsystem automatisch an einem Kalibrierring oder einem Kalibrierzapfen.
Bevor Sie kalibrieren, müssen Sie in den Maschinen Parametern bis das Zentrum des Kalibrierwerkstücks іm Arbeitsraum der Maschine festlegen.
Wenn Sie mit mehreren Verfahrberechen arbeiten, dann
können Sie zu jedem Verfahrbereich einen eigenen Satz
Koordinaten für das Zentrum des Kalíbrierwerkstückes
ablegen.
Das Tastsystem fährt mit Eilvorschub auf die
Sichere Höhe nur wenn aktuelle Position unterhalb der sicheren
Höhe liegt
Danach positioniert die TNC das Tastsystem in der Bearbeitungsebene ins Zentrum des Kalibrierrings innen kalibrieren oder in die Nähe des ersten Antastpunktes außen kalibrieren
Danach fährt das Tastsystem auf die Messtiefe Ergibt sich aus
Maschinen Parameter und und tastet nacheinander
in den Kalibrierring an
Abschließend fährt die TNC das Tastsystem auf die Sichere Höhe
und schreibt den wirksamen Radius der Tastkugel in die Kalibrierdaten
Sichere Höhe absolut: Koordinate in der Tastsystem
Achse, in der keine Kollision zwischen Tastsystem
und Kalibrierwerkstück Spannmittel erfolgen kann
Radius Kalibrierring: Radius des Kalibrierwerkstücks
Festlegen,ob die TNC innen oder außen kalibrieren soll:
Innen kalibrieren
Außen kalibrieren
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
MESSEN Tastsystem Zyklus ab NC Software verfügbar
Der Tastsystem Zyklus ermittelt in einer wählbaren Antast Richtung eine beliebige Position am Werkstück. Im Gegensatz zu anderen
Messzyklen, können Sie im Zyklus den Messweg und den Messvorschub direkt eingeben. Ein Rückzug nach Erfassung des Messwertes erfolgt nicht automatisch.
Das Tastsystem fährt von der aktuellen Position aus mit dem eingegebenem Vorschub in die festgelegte Antast Richtung. Die
Antast Richtung ist über Polarwinkel im Zyklus festzulegen
Nachdem die TNC die Position erfasst hat, stoppt das Tastsystem.
Die Koordinaten des Tastkugelmittelpunktes X, Y, Z, speichert die
TNC in drei aufeinanderfolgenden Parametern ab. Die Nummer
des ersten Parameters definieren Sie im Zyklus
Falls erforderlich, müssen Sie den Rückzug des Tastsystems separat in einem Verfahrsatz programmieren
Beachten Sie vor dem Programmieren
Mit der Funktion SYSWRITE können Sie
festlegen, ob der Zyklus auf den Tastereingang wirken soll.
Mit der satzweise wirksamen Funktion verfügbar ab
NC Software Nummer können Sie die Tasterüberwachung abschalten, damit Sie mit einem Verfahrsatz
freifahren können. Achten Sie darauf, dass die Freifahrrichtung ríchtig gewählt ist, da Sie ansonsten das Tastsystem beschädigen können.
Parameter Nr. für Ergebnis: Nummer des Parameters eingeben, dem die TNC den Wert der ersten Koordinate X zuweisen soll
Antast Achse: Hauptachse der Bearbeitungsebene
eingeben X bei Werkzeug Achse Z, Z bei Werkzeug
Achse Y und Y bei Werkzeug Achse X , mit Taste ENT bestätigen
Antast Winkel: Winkel bezogen auf die Antast Achse,
in der das Tastsystem verfahren soll, mit Taste ENT bestätigen
Maximaler Messweg: Verfahrweg eingeben, wie weit
das Tastsystem vom Startpunkt aus verfahren soll,
mit Taste ENT bestätigen
Vorschub: Messvorschub eingeben
Eingabe abschließen: Taste ENT drücken
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
ACHSVERSCHIEBUNG MESSEN Tastsystem Zyklus ab NC Software verfügbar
Mit dem Tastsystem Zyklus können Sie die Achsverschiebungen ihrer Maschine ermitteln. Dazu sollten Sie ein exakt vermessenes zylindrisches Kalibrierwerkzeug in Verbindung mit dem TT verwenden.
Voraussetzungen:
Bevor Sie Zyklus das erste Mal abarbeiten, müssen
Sie das TT mit dem TT Zyklus kalibriert haben.
Die Werkzeug Daten des Kalibrierwerkzeugs müssen in
der Werkzeug Tabelle hinterlegt sein.
Bevor der Zyklus abgearbeitet wird, müssen Sie das Kalibrierwerkzeug mit TOOL CALL aktivieren.
Das Tischtastsystem TT muss am Tastsystem Eingang
X der Logik Einheit angeschlossen und funktionsfähig
sein Maschinen Parameter.
Die TNC positioniert das Kalibrierwerkzeug mit Eilvorschub Wert
und mit Positionierlogik siehe Kapitel in die Nähe des TT
Zuerst führt die TNC in der Tastsystemachse eine Messung durch.
Dabei wird das Kalibrierwerkzeug um den Betrag versetzt, den Sie
in der Werkzeug Tabelle in der Spalte TT festgelegt
haben Standard Werkzeug Radius. Die Messung in der
Tastsystem Achse wird immer durchgeführt
Anschließend führt die TNC die Messung in der Bearbeitungsebene durch. In welcher Achse und in welcher Richtung in der Bearbeitungsebene gemessen werden soll, legen Sie über den Parameter fest
Falls Sie eine Kalibrierung durchführen, legt die TNC die Kalíbrierdaten intern ab. Wenn Sie eine Messung durchführen, vergleicht die TNC die Messwerte mit den Kalibrierdaten und schreibt die Abweichungen in folgende Parameter:
Parameter Nummer Bedeutung
Abweichung vom Kalibrierwert in X
Abweichung vom Kalibrierwert in Y
Abweichung vom Kalibrierwert in Z
Die Abweichung können Sie direkt verwenden, um über eіпe inkrementale Nullpunkt Verschiebung Zyklus die Kompensation
durchzuführen.
Abschließend fährt das Kalibrierwerkzeug zurück auf die Sichere
Höhe
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkstück Kontrolle
Beachten Sie vor dem Programmieren
Bevor Sie eine Messung durchführen, müssen Sie mindestens einmal kalibriert haben, ansonsten gibt die TNC eine
Fehlermeldung aus. Wenn Sie mit mehreren Verfahrbereichen
arbeiten, dann müssen Sie für jeden Verfahrbereich
eine Kalibrierung durchführen.
Mit jedem Abarbeiten von Zyklus setzt die TNC die
Ergebnisparameter zurück.
Wenn Sie einen Grenzwert für die Achsverschiebung in
den Achsen der Maschine festlegen wollen, dann tragen
Sie in der Werkzeug Tabelle in den Spalten LTOL
für die Spindelachse und RTOL für die Bearbeitungsebene
die gewünschten Grenzwerte ein. Beim Überschreiten
der Grenzwerte gibt die TNC dann nach einer Kontrollmessung
eine entsprechende Fehlermeldung aus.
Am Zyklusende stellt die TNC den Spindelzustand wieder
her, der vor dem Zyklus aktiv war.
Festlegen, ob Sie kalibrieren oder eine Kontrollmessung durchführen wollen: ACHSVERSCHIEBUNG MESSEN
Kalibrieren MESSART Messen
ANTASTRICHTUNGEN
Antastrichtungen: Antastrichtungen in der Bearbeitungsebene definieren:
Messen nur in positiver Hauptachsen Richtung
Messen nur in positiver Nebenachsen Richtung
Messen nur in negativer Hauptachsen Richtung
Messen nur in negativer Nebenachsen Richtung
Messen in positiver Hauptachsen und in positiver
Nebenachsen Richtung
Messen in positiver Hauptachsen und in negativer
Nebenachsen Richtung
Messen in negativer Hauptachsen und in positiver
Nebenachsen Richtung
Messen in negativer Hauptachsen und in negativer Nebenachsen Richtung
Die Antastrichtungen beim Kalibrieren und Messen müssen übereinstimmen, ansonsten ermittelt die TNC falsche Werte.
Sicherheits Abstand inkremental: Zusätzlicher
Abstand zwischen Messpunkt und Tastsystemscheibe.
Sichere Höhe absolut: Koordinate in derTastsystem
Achse, in der keine Kollision zwischen Tastsystem
und Werkstück Spannmittel erfolgen kann bezogen
auf den aktiven Bezugspunkt
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkzeug Vermessung
Werkzeugvermessung mit dem Tischtastsystem TT
Übersicht
Maschine und TNC müssen vom Maschinenhersteller für
das Tastsystem TT vorbereitet sein.
Ggf. stehen an lhrer Maschine nicht alle hier beschriebenen Zyklen und Funktionen zur Verfügung. Beachten Sie Ihr Maschinenhandbuch.
Mit dem Tischtastsystem und den Werkzeug Vermessungszyklen der ETNC vermessen Sie Werkzeuge automatisch: Die Korrekturwerte für Länge und Radius werden von der TNC im zentralen Werkzeugspeicher abgelegt und beim nächsten Werkzeug Aufruf verrechnet. Folgende Vermessungsarten stehen zur Verfügung:
Werkzeug Vermessung mit stillstehendem Werkzeug
Werkzeug Vermessung mit rotierendem Werkzeug
Einzelschneiden Vermessung
Maschinen Parameter einstellen
Die TNC verwendet für die Vermessung mit stehender
Spindel den Antast Vorschub.
Beim Vermessen mit rotierendem Werkzeug berechnet die TNC die Spindeldrehzahl und den Antastvorschub automatisch.
Die Spindeldrehzahl berechnet sich dabei wie folgt:
mit Drehzahl Maximal zulässige Umlaufgeschwindigkeit
Aktiver Werkzeug Radius
Der Antastvorschub berechnet sich aus:
Messtoleranz mit Antast Vorschub
Messtoleranz Messtoleranz abhängig von Drehzahl
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkzeug Vermessung
Mit stellen Sie die Berechnung des Antastvorschubs ein:
Die Messtoleranz bleibt konstant unabhängig vom Werkzeug
Radius. Bei sehr großen Werkzeugen reduziert sich der Antast Vorschub jedoch zu Null. Dieser Effekt macht sich um so früher bemerkbar, je kleiner Sie die maximale Umlaufgeschwindigkeit und die zulässige Toleranz wählen.
Die Messtoleranz verändert sich mit zunehmendem Werkzeug
Radius. Das stellt auch bei großen Werkzeugradien noch einen ausreichenden Antastvorschub sicher. Die TNC verändert die Messtoleranz nach folgender Tabelle:
Werkzeug Radius Messtoleranz
Der Antastvorschub bleibt konstant, der Messfehler wächst jedoch linear mit gгößeг werdendem Werkzeug Radius:
Messtoleranz mit Aktiver Werkzeug Radius
Maximal zulässiger Messfehler
Messergebnisse anzeigen
Mit dem Softkey STATUS TOOL PROBE können Sie die Ergebnisse in der zusätzlichen Statusanzeige einblenden in den Maschinen Betriebsarten. Die TNC zeigt dann links
das Programm und rechts die Messergebnisse an. Messwerte, die die zulässige VerschIeißtoIeranz überschritten haben, kennzeichnet die TNC mit einem Messwerte, die die zulässige Bruchtoleranz Überschritten haben, mit einem B.
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Verfügbare Zyklen
Übersicht
Die Zyklen zur Werkzeugvermessung programmieren Sie in der
Betriebsart Programm Einspeichern Editieren über die Taste TOUCH PROBE. Folgende Zyklen stehen zur Verfügung:
Altes Format Neues Format
TT kalíbrieren
Werkzeug Länge vermessen
Werkzeug Radius vermessen
Werkzeug Länge und Radius vermessen
Die Zyklen stehen ab der NC Software zur Verfügung.
Die Vermessungszyklen arbeiten nur bei aktivem zentralen Werkzeugspeicher
Bevor Sie mit den Vermessungszyklen arbeiten, müssen
Sie alle zur Vermessung erforderlichen Daten im zentralen
Werkzeugspeicher eingetragen und das zu vermessende
Werkzeug mit TOOL CALL aufgerufen haben.
Sie können Werkzeuge auch bei geschwenkter Bearbeitungsebene vermessen.
Unterschiede zwischen den Zyklen
Der Funktionsumfang und der Zyklus Ablauf ist absolut identisch. Zwischen den Zyklen bestehen lediglich die
zwei folgenden Unterschiede:
Die Zyklen stehen unter auch in zur Verfügung
Anstelle eines frei wählbaren Parameters für den Status der Messung verwenden die neuen Zyklen den festen Parameter
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkzeug Vermessung
TT kalibrieren
Die Funktionsweise des Kalibrierzyklus ist abhängig von Maschinen Parameter. Beachten Sie Ihr Maschinenhandbuch.
Bevor Sie kalibrieren, müssen Sie den genauen Radius
und die genaue Länge des Kalibrier Werkzeugs in der
Werkzeug Tabelle eintragen.
In den Maschinen Parametern bis muss die Lage des TT im Arbeitsraum der Maschine festgelegt sein.
Wenn Sie einen der Maschinen Parameter bis
ändern, müssen Sie neu kalibrieren.
Das TT kalibrieren Sie mit dem Messzyklus TCH PROBE oder
TCH PROBE. Der Kalibrier Vorgang läuft automatisch ab. Die TNC
ermittelt auch automatisch den Mìttenversatz des Kalibrierwerkzeugs.
Dazu dreht die TNC die Spindel nach der Hälfte des Kalibrier Zyklus um.
Als Kalibrier Werkzeug verwenden Sie ein exakt zylindrisches Teil, einen Zylinderstift. Die Kalibrier Werte speichert die TNC und berücksichtigt sie bei nachfolgenden Werkzeug Vermessungen.
Bespiel: NC Sätze altes Format Sichere Höhe: Position in der Spindelachse eingeben,
in der eine Kollision mit Werkstücken oder Spannmitteln ausgeschlossen ist. Die Sichere Höhe bezieht
sich auf den aktiven Werkstück Bezugspunkt. Wenn
die Sichere Höhe so klein eingegeben ist, dass die
Werkzeugspitze unterhaİb der Telleroberkante liegen
würde, positioniert die TNC das Kalibrierwerkzeug
automatisch über den Teller Sicherheitszone aus Beispiel: NC Sätze neues Format
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Werkzeug Länge vermessen
Bevor Sie Werkzeuge zum ersten Mal vermessen, tragen Sie den
ungefähren Radius, die ungefähre Länge, die Anzahl der Schneiden und die Schneid Richtung des jeweiligen Werkzeugs in die Werkzeug Tabelle ein.
Zum Vermessen der Werkzeug Länge programmieren Sie den Mess Zyklus TCH PROBE WERKZEUG LAENGE. Über Eingabe Parameter können Sie die Werkzeug Länge auf drei verschiedene Arten bestimmen:
Wenn der Werkzeug Durchmesser gгößeг als der Durchmesser der Messfläche des TT ist, dann vermessen Sie mit rotierendem Werkzeug
Wenn der Werkzeug Durchmesser kleiner als der Durchmesser der Messfläche des TT ist oder wenn Sie die Länge von Bohrern oder Radiusfräsern bestimmen, dann vermessen Sie mit stillstehendem Werkzeug
Wenn der Werkzeug Durchmesser gгößeг als der Durchmesser der Messfläche des TT ist, dann führen Sie eіпe Einzelschneiden Vermessung mit stillstehendem Werkzeug durch
Messablauf Vermessung mit rotierendem Werkzeug
Um die längste Schneide zu ermitteln wird das zu vermessende Werkzeug versetzt zum Tastsystem Mittelpunkt und rotierend auf die Messfläche des TT gefahren. Den Versatz programmieren Sie in der Werkzeug Tabelle unter Werkzeug Versatz: Radius TT: ROFFS.
Messablauf Vermessung mit stillstehendem Werkzeug für
Bohrer
Das zu vermessende Werkzeug wird mittig über die Messfläche
gefahren. Anschließend fährt es mit stehender Spindel auf die Messfläche des TT. Für diese Messung tragen Sie den Werkzeug Versatz:
Radius TT: ROFFS in deг Werkzeug Tabelle mit ein.
Messablauf Einzelschneiden Vermessung
Die TNC positioniert das zu vermessende Werkzeug seitlich vom Tastkopf vor. Die Werkzeug Stirnfläche befindet sich dabei unterhalb der Tastkopf Oberkante wie in festgelegt. In der Werkzeug Tabelle können Sie unter Werkzeug Versatz: Länge TT: LOFFS einen zusätzlichen Versatz festlegen. Die TNC tastet mit rotierendem Werkzeug radial an, um den Startwinkel für die Einzelschneiden Vermessung zu bestimmen. Anschließend vermisst sie die Länge alleг Schneiden durch Ändern der Spindel Orientierung. Für diese Messung programmieren Sie die SCHNEIDENVERMESSUNG im ZYKLUS TCH PROBE
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkzeug Vermessung
Zyklus Definition Beispiel: Erstvermessung mit rotierendem Werkzeug, altes Format
Werkzeug messen prüfen: Festlegen, ob das
Werkzeug zum ersten Mal vermessen wird oder ob
Sie ein bereits vermessenes Werkzeug überprüfen
möchten. Bei der Erstvermessung überschreibt die
TNC die Werkzeug Länge L im zentralen Werkzeugspeicher und setzt den Delta Wert DL gleich Null.
Falls Sie ein Werkzeug prüfen, wird die gemessene
Länge mit der Werkzeug Länge L aus verglichen. Die TNC berechnet die Abweichung vorzeichenrichtig und trägt diese als Delta Wert DL ein. Zusätzlich steht die Abweichung auch im
Q Parameter zur Verfügung. Wenn der Wert größer ist als die zulässige Verschleiß oder Delta Bruch Toleranz für die Werkzeug Länge, dann sperrt die TNC das Werkzeug Status L in TOOL Beispiel: Prüfen mit Einzelschneiden Vermessung, Status in speichern, altes Format TCH PROBE WERKZEUG LAENGE TCH PROBE PRUEFEN Parameter Nr. für Ergebnis: Parameter Nummer, in der die TNC den Status der Messung abspeichert: Werkzeug innerhalb der Toleranz
Werkzeug ist verschlissen LTOL überschritten
Werkzeug ist gebrochen LBREAK überschritten
Wenn Sie das Messergebnis nicht innerhalb des
Programms weiterverarbeiten wollen, Dialogfrage mit Taste NO ENT bestätigen
Beispiel: NC Sätze, neues Format TCH PROBE WERKZEUG LAENGE
Sichere Höhe: Position in der Spindelachse eingeben,
in der eine Kollision mit Werkstücken oder Spannmitteln
ausgeschlossen ist. Die Sichere Höhe bezieht
sich auf den aktiven Werkstück Bezugspunkt. Wenn
die Sichere Höhe so klein eingegeben ist, dass die
Werkzeugspitze unterhalb der Telleroberkante liegen
würde, positioniert die TNC das Werkzeug automatisch
über den Teller Sicherheitszone aus
Schneidenvermessung: Festlegen,ob
eine Einzelschneiden Vermessung durchgeführt werden soll
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Werkzeug Radius vermessen
Bevor Sie Werkzeuge zum ersten Mal vermessen, tragen Sie den
ungefähren Radius, die ungefähre Länge, die Anzahl der Schneiden und die Schneidrichtung des jeweiligen Werkzeugs in die Werkzeug Tabelle ein.
Zum Vermessen des Werkzeug Radius programmieren Sie den Mess Zyklus TCH PROBE WERKZEUG RADIUS. Über Eingabe Parameter können Sie den Werkzeug Radius auf zwei Arten bestimmen:
Vermessung mit rotierendem Werkzeug
Vermessung mit rotierendem Werkzeug und anschließender Einzelschneiden Vermessung
Zylinderförmige Werkzeuge mit Diamantoberfläche können
ab der NC Software mit stehender Spindel
vermessen werden. Dazu müssen Sie in der Werkzeugtabelle
die Schneidenanzahl CUT mit null definieren und
Maschinen Parameter anpassen. Beachten Sie Ihr
Maschinenhandbuch.
Messablauf
Die TNC positioniert das zu vermessende Werkzeug seitlich vom Tastkopf vor. Die Fräserstirnfläche befindet sich dabei unterhalb der Tastkopf Oberkante, wie in festgelegt. Die TNC tastet mit
rotierendem Werkzeug radial an. Falls zusätzlich eine Einzelschneiden Vermessung durchgeführt werden soll, werden die Radien aller Schneiden mittels Spindel Orientierung vermessen.
Tastsystem Zyklen zur automatischen Werkzeug Vermessung
Zyklus Definition Beispiel: Erstvermessung mit rotierendem Werkzeug, altes Format
Werkzeug messen prüfen: Festlegen, ob Sie das
Werkzeug zum ersten Mal vermessen oder ob ein
bereits vermessenes Werkzeug überprüft werden
soll. Bei der Erstvermessung überschreibt die TNC
den Werkzeug Radius R im zentralen Werkzeugspeicher
und setzt den Delta Wert DR. Falls
Sie ein Werkzeug prüfen, wird der gemessene Radius
mit dem Werkzeug Radius R aus verglichen.
Die TNC berechnet die Abweichung vorzeichenrichtig
und trägt díese als Delta Wert DR in TOOL ein. Zusätzlich steht die Abweichung auch im Parameter zur Verfügung. Wenn der Delta Wert größer ist als die zulässige Verschleiß oder Bruch Toleranz Beispiel: Prüfen mit Einzelschneidenvermessung, für den Werkzeug Radius, dann sperrt die TNC das Werkzeug Status L in TOOL. Status speichern, altes Format
Parameter Nr. für Ergebnis: Parameter Nummer in der die TNC den Status der Messung abspeichert. PROBE WERKZEUG RADIUS PROBE PRUEFEN PROBE HOEHE PROBE SCHNEIDENVERMESSUNG
Werkzeug innerhalb der Toleranz
Werkzeug ist verschlissen RTOL überschritten
Werkzeug ist gebrochen RBREAK überschritten
Wenn Sie das Messergebnis nicht innerhalb des Programms weiterverarbeiten wollen, Dialogfrage mit Taste NO ENT bestätigen
Beispiel: NC Sätze neues Format TOOL CALL PROBE WERKZEUG RADIUS PRUEFEN SICHERE HOEHE SCHNEIDENVERMESSUNG
Sichere Höhe: Position in der Spindelachse eingeben,
in der eine Kollision mit Werkstücken oder Spannmitteln ausgeschlossen ist. Die Sichere Höhe bezieht
sich auf den aktiven Werkstück Bezugspunkt. Wenn
die Sichere Höhe so klein eingegeben ist, dass die
Werkzeugspitze unterhalb der Telleroberkante liegen
würde, positioniert die TNC das Werkzeug automatisch über den Teller Sicherheitszone aus
Schneidenvermessung: Festlegen,ob zusätzlich eine Einzelschneiden Vermessung durchgeführt werden soll oder nicht
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Werkzeug komplett vermessen
Bevor Sie Weгkzeuge zum ersten Mal vermessen, tragen Sie den
ungefähren Radius, die ungefähre Länge, die Anzahl der Schneiden und die Schneidrichtung des jeweiligen Werkzeugs in die Werkzeugtabelle ein.
Um das Werkzeug komplett zu vermessen Länge und Radius, programmieren Sie den Messzyklus TCH PROBE WERKZEUG MESSEN. Der Zyklus eignet sich besonders für die Erstvermessung von Werkzeugen, da verglichen mit der Einzelvermessung von Länge
und Radius eіn erheblicher Zeitvorteil besteht. Über Eingabeparameter können Sie das Werkzeug auf zwei Arten vermessen:
Vermessung mit rotierendem Werkzeug
Vermessung mit rotierendem Werkzeug und anschließender Einzelschneidenvermessung
Zylindeгförmige Werkzeuge mit Diamantoberfläche können ab der NC Software mit stehender Spindel vermessen werden. Dazu müssen Sie in der Werkzeugtabelle die Schneidenanzahl CUT mit null definieren und Maschinenparameter anpassen. Beachten Sie Ihr Maschinenhandbuch.
Messablauf
Die TNC vermisst das Werkzeug nach einem fest programmierten
Ablauf. Zunächst wird der Werkzeugradius und anschließend die
Werkzeuglänge vermessen. Der Messablauf entspricht den Abläufen aus Messzyklus
Tastsystemzyklen zur automatischen Werkzeugvermessung
Zyklusdefinition Erstvermessung mit rotierendem Werkzeug, altes Format
Werkzeug messen prüfen: Festlegen, ob das
Werkzeug zum ersten Mal vermessen wird oder ob
Sie ein bereits vermessenes Werkzeug überprüfen
möchten. Bei der Erstvermessung überschreibt die
TNC den Werkzeugradius R und die Werkzeuglänge L im zentralen Werkzeugspeicher und setzt die Deltawerte DR und DL Falls Sie ein Werkzeug prüfen, werden die gemessenen Werkzeugdaten mit den Werkzeugdaten aus TOOL.T verglichen. Die TNC berechnet die Abweichungen vorzeichenrichtig und trägt diese als DeItawerte DR und DL in TOOL.T ein. Zusätzlich stehen die Abweichungen auch in den Q Parametern zur Verfügung. Beispiel: Prüfen mit Einzelschneidenvermessung, Status іn Q speichern, altes Format Wenn einer der Deltawerte größer ist als die zulässigen Verschleiß oder Bruchtoleranzen, dann sperrt die TNC das Werkzeug Status L in TOOL.T
Parameter Nr. für Ergebnis: Parameternummer,
in der die TNC den Status der Messung abspeichert:
Werkzeug innerhalb der Toleranz
Werkzeug ist verschlissen LTOL oder und RTOL überschritten
Beispiel: NC Sätze, neues Format: Werkzeug ist gebrochen LBREAK oder und RBREAK überschritten. Wenn Sie das Messergebnis nicht innerhalb des Programms weiterverarbeiten wollen, Dialogfrage mit Taste NO ENT bestätigen
Sichere Höhe: Position in der Spindelachse eingeben,
in der eine Kollision mit Werkstücken oder Spannmitteln ausgeschlossen ist. Die Sichere Höhe bezieht
sich auf den aktiven Werkstückbezugspunkt. Wenn
die Sichere Höhe so klein eingegeben ist, dass die
Werkzeugspitze unterhalb der Telleroberkante liegen
würde, positioniert die TNC das Werkzeug automatisch über den Teller Sicherheitszone
Schneidenvermessung Nein Ja: Festlegen,ob
zusätzlich eine Einzelschneidenvermessung durchgeführt werden soll oder nicht
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Digitalisieren
Digitalisieren mit schaltendem oder messendem Tastsystem
Option
Übersicht
Mit der Option Digitalisieren erfasst die TNC 3D Formen mit einem Tastsystem.
Zum Digitalisieren benötigen Sie folgende Komponenten: Tastsystem
Softwaremodul Option Digitalisieren
Ggf. HEIDENHAIN Digitalisierdaten Auswertesoftware SUSA zur
Weiterverarbeitung von Digitalisierdaten, die mit dem Zyklus
MAEANDER gewonnen wurden
Zum Digitalisieren mit den Tastsystemen stehen folgende Digitalisierzyklen zur Verfügung:
BEREICH quaderförmig, schaltendes und messendes Tastsystem: Digitalisierbereich festlegen
MAEANDER, schaltendes Tastsystem: Mänderförmig digitalisieren
HOEHENLINIE, schaltendes Tastsystem: In Höhenlinien digitalisieren
ZEILE, schaltendes Tastsystem: Zeilenförmig digitalisieren
BEREICH Punktetabelle, messendes Tastsystem: Digitalisierbereich festlegen
MAEANDER, messendes Tastsystem: Mänderförmig digitalisieren HOEHENLINIE, messendes Tastsystem: In Höhenlinien digitalisieren
ZEILE, messendes Tastsystem: Zeilenförmig digitalisieren
TNC und Maschine müssen vom Maschinenhersteller für
den Einsatz eines Tastsystems vorbereitet sein.
Digitalisieren
Bevor Sie mit dem Digitalisieren beginnen, müssen Sie
das Tastsystem kalibrieren.
Falls Sie abwechselnd mit einem schaltenden und einem
messenden Tastsystem arbeiten, achten Sie darauf, dass:
über das richtige Tastsystem gewählt ist
das messende und das schaltende Tastsystem nie
gleichzeitig an der Steuerung angeschlossen sind
Die TNC kann nicht feststellen, welches Tastsystem tatsächlich in der Spindel eingesetzt ist.
Funktion
Eine 3D Form wird mit dem Tastsystem Punkt für Punkt in einem
wählbaren Raster abgetastet. Die Digitalisiergeschwindigkeit liegt
beim schaltenden Tastsystem zwischen und bei
einem Punktabstand von mm. Beim messenden Tastsystem legen Sie die Digitalisiergeschwindigkeit im Digitalisierzyklus
fest. Sie können bis zu mm min eingeben.
Die erfassten Positionen speichert die TNC direkt auf der Festplatte.
Mit der Schnittstellenfunktion PRINT legen Sie fest, in welchem Verzeichnis die Daten gespeichert werden.
Wenn Sie zum Fräsen der erfassten Digitalisierdaten ein Werkzeug verwenden, dessen Radius dem Taststiftradius entspricht, dann können Sie die Digitalisierdaten direkt mit dem Zyklus abarbeiten siehe Benutzer Handbuch, Kapitel Zyklen zum Abzeilen.
Die Digitalisierzyklen sind für die Hauptachsen X, Y und Z
und für die Drehachsen A, B und C zu programmieren.
Koordinatenumrechnungen oder eine Grunddrehung düгfen während des Digitalisierens nicht aktiv sein.
Die TNC gibt die BLK FORM mit in die Digitalisierdatendatei
aus. Dabei vergrößert die TNC das durch Zyklus BEREICH
festgelegte Rohteil um den doppelten Wert für messendes Tastsystem.
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Digitalisierzyklen
programmieren
Digitalisierzyklen wählen
Taste TOUCH PROBE drücken
Über Softkey den gewünschten Digitalisierzyklus wählen
Dialogfragen der TNC beantworten: Geben Sie die entsprechenden
Werte über die Tastatur ein und bestätigen jede Eingabe mit der
Taste ENT. Wenn die TNC alle erforderlichen lnformationen hat,
beendet sie die Zyklusdefinition automatisch. lnformationen zu den
einzelnen Eingabeparametern finden Sie bei der jeweiligen Zyklus Beschreibung in diesem Kapitel
Digitalisierbereich festlegen
Zur Definition des Digitalisierbereichs stehen zwei Zyklen zur Verfügung. Mit Zyklus BEREICH können Sie einen quaderförmigen Bereich definieren, in dem die Form abgetastet wird. Beim messenden Tastsystem können Sie alternativ über Zyklus BEREICH eine Punktetabelle wählen, in der die Bereichsgrenze als Polygonzug beliebiger Form festgelegt ist.
Quaderförmigen Digitalisierbereich festlegen
Den Digitalisierbereich legen Sie als Quader durch Angabe von Minimum und Maximumkoordinaten in den drei Hauptachsen X, Y und Z fest wie bei der Rohteildefinition BLK FORM siehe Bild rechts.
PGM Name Digitalisierdaten: Name der Datei, in der die TNC die
Digitalisierdaten speichert.
Geben Sie im Bildschirmmenü zur Konfiguration der
Datenschnittstelle den vollständigen Pfadnamen ein, in
dem die TNC die Digitalisierdaten speichern soll.
Achse TCH PROBE: Tastsystemachse eingeben
MIN Punkt Bereich. Minimalpunkt des Bereichs, in dem digitalisiert
wird
MAX Punkt Bereich: Maximalpunkt des Bereichs, in dem digitalisiert wird
Sichere Höhe: Position in der Tastsystemachse, in der eine Kollision von Taststift und Form ausgeschlossen ist
Beispiel
PROBE BEREICH
PROBE PGM NAME: DATEN
PROBE Z X Y Z
PROBE Z X Y Z
PROBE HOEHE
Digitalisieren
Digitalisierbereich beliebiger Form festlegen nur messendes
Tastsystem
Digitalisierzyklus ist nicht mit Digitalisierzyklus
HOEHENLINIEN kombinierbar.
Den Digitalisierbereich legen Sie in einer Punktetabelle fest, die Sie in der Betriebsart Positionieren mit Handeingabe generieren. Die einzelnen Punkte können Sie peг TEACH IN erfassen oder automatisch von der TNC erzeugen Iassen, während Sie den Taststift von Hand um das Werkstück führen siehe Bild rechts .
PGM Name Digitalisierdaten: Name der Datei, in der die TNC die
Digitalisierdaten speichert
Geben Sie im Bildschirmmenü zur Konfiguration der
Datenschnittstelle den vollständigen Pfadnamen ein, in
dem die TNC die Digitalisierdaten speichern soll.
Achse TCH PROBE: Tastsystemachse eingeben.
PGM Name Bereichsdaten: Name der Punktetabelle, in der der
Bereich festgelegt ist
MIN Punkt Achse TCH PROBE: Minimal Punkt des DIGITALISIER
Bereichs in der Tastsystemachse
MAX Punkt Achse TCH PROBE: Maximal Punkt des DIGITALISIER Bereichs in der Tastsystemachse
Sichere Höhe: Position in der Tastsystemachse, in der eine Kollision von Taststift und Form ausgeschlossen ist
Beispiel
PROBE BEREICH
PROBE PGM DIGIT: DATEN
PROBE PGM RANGE
PROBE MIN MAX HOEHE:
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Punktetabellen
Wenn Sie mit einem messenden Tastsystem arbeiten, dann können Sie in der Betriebsart Positionieren mit Handeingabe Punktetabellen erfassen, um einen beliebig geformten Digitalisierbereich festzulegen oder um beliebige Konturen zu erfassen, die mit Zyklus abgearbeitet werden können. Dazu benötigen Sie die Softwareoption Digitalisieren mit messendem Tastsystem von HEIDENHAIN.
Punkte können Sie auf zwei Arten erfassen:
manuell per TEACH IN oder automatisch von der TNC erzeugen lasse. Die TNC speichert in einer Punktetabelle, die als Digitalisier Bereich verwendet werden soll, maximal Punkte.
Um die Überwachung zu aktivieren, stellen Sie den Softkey BEREICH KONTUR DATEN auf BEREICH.
Die Punkte werden durch Geraden miteinander verbunden
und legen so den Digitalisierbereich fest. Die TNC verbindet den letzten Punkt in der Tabelle automatisch durch eine Gerade mit dem ersten Punkt in der Tabelle.
Punktetabellen erfassen
Nachdem Sie das messende Tastsystem in die Spindel eingesetzt und mechanisch verriegelt haben, wählen Sie über den Softkey PNT eine Punktetabelle aus:
In der Betriebsart Positionieren mit Handeingabe Softkey PNT drücken. Die TNC zeigt Softkeyleisten mit folgenden Softkeys:
Funktion
Punkte manuell erfassen
Punkte automatisch erfassen
Zwischen Digitalisierbereich und Kontur wählen
X Koordinate nicht speichern speichern
Y Koordinate nicht speichern speichern
Z Koordinate nicht speichern speichern
Eingabe für Kontur KONTUR DATEN oder Digitalisierbereich
BEREICH wählen: Softkey TM: BEREICH KONTUR DATEN auf
gewünschte Funktion schalten
Digitalisieren
Wenn Sie die Punkte manuell per TEACH IN erfassen möchten, dann gehen Sie wie folgt vor:
Manuelles Erfassen wählen: Softkey PUNKTE MANUELL ÜBERN
drücken. Die TNC zeigt folgende Softkeys:
Funktion Softkey
Vorschub, mit dem das Tastsystem auf eine Auslenkung reagieren soll
Position in Punktetabelle speichern
Vorschub festlegen, mit dem das Tastsystem auf eine Auslenkung
reagieren soll: Softkey drücken und Vorschub eingeben
Festlegen, ob die TNC die Koordinaten bestimmter Achsen erfassen soll oder nicht: Softkey
gewünschte Funktion schalten
Tastsystem auf ersten Punkt des zu erfassenden Bereichs bzw. auf ersten Konturpunkt fahren: Taststift per Hand in gewünschte Verfahrrichtung auslenken
Softkey IST POSITION UEBERNEHMEN drücken. Die TNC trägt die Koordinaten der gewählten Achsen in die Punktetabelle ein. Zum Festlegen des Digitalisierbereichs werden nur die Koordinaten der Bearbeitungsebene ausgewertet
Tastsystem auf den nächsten Punkt verfahren und die Ist Position
übernehmen. Vorgang wiederholen, bis der gesamte Bereich
erfasst ist
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Wenn Sie die Punkte automatisch von der TNC erzeugen lassen
wollen, dann gehen Sie wie folgt vor:
Punkte automatisch erfassen: Softkey PUNKT AUTOM. ÜBERN.
drücken. Die TNC zeigt folgende Softkeys:
Vorschub, mit dem das Tastsystem auf eine Auslenkung reagieren soll
Punktabstand bei automatischer Erfassung festlegen
Vorschub festlegen, mit dem das Tastsystem auf eine Auslenkung reagieren soll: Softkey drücken und Vorschub eingeben
Punkte automatisch erfassen: Softkey PUNKT AUTOM. ÜBERN. drücken. Die TNC zeigt weitere Softkeys
Vorschub festlegen, mit dem das Tastsystem auf eine Auslenkung reagieren soll: Softkey drücken und Vorschub eingeben
Punktabstand festlegen, in dem die TNC Punkte erfasst: Softkey
PUNKTABSTAND drücken und Punktabstand eingeben. Nachdem
Sie den Punktabstand eingegeben haben, zeigt die TNC den Softkey START
Tastsystem auf den ersten Punkt des zu erfassenden Bereichs bzw. auf ersten Konturpunkt verfahren: Taststift per Hand in die
gewünschte Verfahrrichtung auslenken
Aufnahme beginnen: Softkey START drücken
Taststift per Hand in die gewünschte Verfahrrichtung auslenken. Die TNC erfasst die Koordinaten im eingegebenen Punktabstand
Aufnahme beenden: Softkey STOP drücken
Digitalisieren
Digitalisierarten
Mäanderförmig digitalisieren
Schaltendes Tastsystem: Digitalisierzyklus MAEANDER
Messendes Tastsystem: Digitalisierzyklus MAEANDER
Mit dem Digitalisierzyklus MAEANDER digitalisieren Sie eine 3D Form mäanderförmig. Dieses Verfahren eignet sich besonders für relativ flache Formen. Falls Sie die Digitalisierdaten mit der HEIDENHAIN Auswertesoftware SUSA weiterverarbeiten, müssen Sie mäanderförmig digitalisieren.
Beim Digitalisiervorgang wählen Sie eine Achse der Bearbeitungsebene, in der das Tastsystem in positiver Richtung bis zur Bereichsgrenze fährt ausgehend vom MIN Punkt in der Bearbeitungsebene.
Dort wird das Tastsystem um den Linienabstand versetzt und fährt
anschließend auf dieser Zeile wieder zurück. Am anderen Ende der Zeile wird dann das Tastsystem erneut um den Linienabstand versetzt. Der Vorgang wiederholt sich, bis der gesamte Bereich abgetastet ist.
Am Ende des Digitalisiervorgangs fährt das Tastsystem auf die
Sichere Höhe zurück.
Beim Digitalisieren mit dem messenden Tastsystem merkt sich die
TNC Positionen, an denen starke Richtungsänderungen aufgetreten sind bis zu max. Positionen pro Zeile. Auf der nächsten Zeile reduziert die TNC automatisch den Digitalisiervorschub, wenn das Tastsystem in die Nähe einer solchen Stelle kommt. Dadurch erhalten Sie bessere Abtastergebnisse.
Startpunkt
MIN Punkt Koordinaten in der Bearbeitungsebene aus Zyklus
BEREICH oder aus Zyklus BEREICH, Spindelachsen Koordinate
Sichere Höhe
Startpunkt wird von der TNC automatisch angefahren: Zuerst in der Spindelachse auf Sichere Höhe, dann in der Bearbeitungsebene
Form anfahren
Das Tastsystem fährt in negativer Spindelachsenrichtung auf die
Form zu. Die Koordinaten der Position, bei der das Tastsystem die
Form berührt, werden gespeichert.
Im Bearbeitungsprogramm müssen Sie vor dem Digitalisierzyklus MAEANDER den Digítalisierzyklus BEREICH definieren.
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Digitalisier Parameter
Die Parameter mit einem M gelten für das messende Tastsystem, Beispiel: NC Sätze bei schaltendem Tastsystem
Parameter mit einem S gelten für das schaltende Tastsystem:
Linienrichtung M, S: Koordinatenachse der Bearbeitungsebene,
in deren positiver Richtung das Tastsystem vom ersten gepeicherten Konturpunkt aus fährt
Begrenzung in Normalen Richtung S: Strecke, um die das Tastsystem nach einer Auslenkung freifährt. Eingabebereich:
Empfehlung: Eingabewert sollte zwischen Punktabstand und
Punktabstand liegen. Je kleiner die Tastkugel desto größer sollten
Sie die Begrenzung in Normalen Richtung wählen
Beispiel: NC Sätze bei messendem Tastsystem
Abtastwinkel M: Verfahrrichtung des Tastsystems bezogen auf
die Linienrichtung. Eingabebereich:
Vorschub F M: Digitalisiergeschwindigkeit eingeben. Je gгöβeг Sie die Digitalisiergeschwindigkeit wählen, desto ungenauer werden die gewonnener abtastdaten
MIN Vorschub M: Digitalisiervorschub für die erste Zeile. Eingabebereich:
MIN. Linienabstand M: Wenn Sie einen kleineren Wert eingegeben als bei Linienabstand, verringert die TNC im Bereich von steilen Konturstücken den Abstand der Zeilen bis zum programmierten Minimum. Damit wird eine gleichmäβige Dichte der erfassten Punkte auch bei stark strukturierten Oberflächen erreicht. Eingabebereich:
Linienabstand M, S: Versatz des Tastsystems an den Zeilenenden; Zeilen Abstand. Eingabebereich:
MAX. Punktabstand M, S: Maximaler Abstand zwischen den von
der TNC gespeicherten Punkten. Die TNC berücksichtigt zusätzlich
wichtige, die Form des Modells bestimmende Punkte, an
lnnenecken. Eingabebereich:
Toleranzwert M: Die TNC unterdrückt das Speichern von digitalisierten Punkten, solange der Abstand einer Geraden zwischen den beiden letzten Abtastpunkten den Toleranzwert nicht überschreitet. Dadurch wird bei gekrümmten Konturen eine hohe Punktedichte erreicht und bei ebenen Konturen werden möglichst wenig Punkte ausgegeben. Mit Toleranzwert gibt die TNC die Punkte im programmierten Punktabstand aus. Eingabebereich:
Vorschub Reduzierung an Kanten M: Dialogfrage mit NO ENT
bestätigen. Die TNC trägt selbständig einen Wert ein
Die Vorschub Reduzierung wirkt nur, wenn die Digitalisierzeile nicht mehr als Punkte enthält, an denen der
Vorschub reduziert werden muss.
Digitalisieren
Höhenlinien digitalisieren
Schaltendes Tastsystem: Digitalisierzyklus
Messendes Tastsystem: Digitalisierzyklus
Mit dem Digitalisierzyklus HOEHENLINIEN wird eine 3D Form stufenweise digitalisiert. Das Digitalisieren in Höhenlinien eignet sich besonders für steile Formen Angussbohrungen von Spritzwerkzeugen oder wenn nur eine einzige Höhenlinie erfasst werden soll.
Umrisslinie einer Kurvenscheibe
Beim Digitalisiervorgang fährt das Tastsystem nachdem der erste
Punkt erfasst wurde auf konstanter Höhe um die Form. Wird der
erste erfasste Punkt wieder erreicht, erfolgt eine Zustellung um den eingegebenen Linienabstand in positiver oder negativer Richtung der Spindelachse. Das Tastsystem verfährt erneut auf konstanter Höhe um das Werkstück bis zum ersten erfassten Punkt auf dieser Höhe.
Der Vorgang wiederholt sich, bis der gesamte Bereich digitalisiert ist. Am Ende des Digitalisiervorgangs fährt das Tastsystem auf die
Sichere Höhe und den programmierten Startpunkt zurück.
Beim Digitalisieren mit dem messenden Tastsystem merkt sich die
TNC Positionen, an denen starke Richtungsänderungen aufgetreten sind bis zu max. Positionen pro Zeile. Auf der nächsten Höhenlinie reduziert die TNC automatisch den Digitalisier Vorschub, wenn das Tastsystem in die Nähe der kritischen Stelle kommt. Dadurch erhalten Sie bessere Abtastergebnisse.
Einschränkungen für den Abtastbereich
In der Tastsystem Achse: Der definierte BEREICH muss mindestens um den Tastkugel Radius unter dem höchsten Punkt der 3D Form liegen
In der Bearbeitungsebene: Der definierte Bereich muss mindestens um den Tastkugel Radius gгößeг als die 3D Form sein
Startpunkt
Spindelachsen Koordinate des MIN Punkts aus Zyklus BEREICH,
wenn Linienabstand positiv eingegeben ist
Spindelachsen Koordinate des MAX Punkts aus Zyklus BEREICH,
wenn Linienabstand negativ eingegeben ist
Koordinaten der Bearbeitungsebene im Zyklus HOEHENLINIEN
definiert Startpunkt wird von der TNC automatisch angefahren: Zuerst in der Spindelachse auf Sichere Höhe, dann in der Bearbeitungsebene
Im Bearbeitungs Programm müssen Sie vor dem Digitalisierzyklus HOEHENLINIEN den Digitalisierzyklus BEREICH definieren.
Der Digitalisierzyklus ist nicht mit dem DigitaIisierzykIus
BEREICH kombinierbar.
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Digitalisier Parameter
Die arameter mit einem M gelten für das messende Tastsystem
Parameter mit einem S gelten für das schaltende Tastsystem:
Zeitbegrenzung M, S: Zeit, innerhalb der das Tastsystem den ersten Antastpunkt einer Höhenlinie nach einem Umlauf erreichen
muss. In MP legen Sie fest, wie genau der erste Antastpunkt
wieder erreicht werden muss. Die TNC bricht den Digitalisierzyklus
ab, falls die eingegebene Zeit überschritten wird. Eingabebereich:
bis Sekunden. Keine Zeitbegrenzung, wenn Sie null eingeben
Startpunkt M, S: Koordinaten des Startpunkts in der Bearbeitungsebene Beispiel: NC Sätze bei messendem Tastsystem
Startachse und Richtung M, S: Koordinatenachse und Richtung,
in der das Tastsystem die Form anfährt
Anfangsachse und Richtung M, S: Koordinatenachse und Richtung, auf der das Tastsystem die Form während des Digitalisierens umfährt. Mit der Digitalisierrichtung legen Sie bereits fest, ob die nachfolgende Fräsbearbeitung im Gleich oder Gegenlauf durchgeführt wird
Vorschub F M: Digitalisiergeschwindigkeit eingeben. Eingabebereich: bis mm min. Je gгößeг Sie die Digitalisiegeschwindigkeit wählen, desto ungenauer werden die gewonnenen Abtastdaten
MIN. Vorschub M: Digitalisiervorschub für die erste Zeile. Eingabebereich: bis mm min
MIN. Linienabstand M: Wenn Sie einen kleineren Wert eingegeben als bei Linienabstand, verringert die TNC im Bereich von steilen
Konturstücken den Abstand der Zeilen bis zum programmierten
Minimum. Damit wird eine gleichmäßige Dichte der erfassten
Punkte auch bei stark strukturierten Oberflächen erreicht. Eingabebereich: bis mm M, bis mm S
Begrenzung in Normalen Richtung S: Strecke, um die das Tastsystem nach einer Auslenkung freifährt. Eingabebereich:
Empfehlung: Eingabewert sollte zwischen Punktabstand und
Punktabstand liegen. Je kleiner die Tastkugel, desto gгößeг sollten
Sie die Begrenzung in Normalen Richtung wählen
Linienabstand und Richtung M, S: Versatz des Tastsystems,
wenn es den Anfangspunkt einer Höhenlinie wieder erreicht; das
Vorzeichen legt die Richtung fest, in welche das Tastsystem versetzt wird. Eingabebereich: bis mm M, bis mm S
Wenn Sie nur eine einzige Höhenlinie digitalisieren wollen,
dann geben Sie für den MIN. Linienabstand und den Linieabstand null ein.
MAX. Punktabstand M, S: Maximaler Abstand zwischen den von
der TNC gespeicherten Punkten. Die TNC berücksichtigt zusätzlich
wichtige, die Form des Modells bestimmende Punkte, an
lnnenecken. Eingabebereich: bis 20 mm M, bis mm S
Digitalisieren
Toleranzwert M: Die TNC unterdrckt das Speichern von digitalisierten Punkten, solange der Abstand einer Geraden zwischen den beiden letzten Abtastpunkten den Toleranzwert nicht überschreitet. Dadurch wird bei gekrümmten Konturen eine hohe Punktedichte erreicht und bei ebenen Konturen werden möglichst wenig Punkte ausgegeben. Mit Toleranzwert null gibt die TNC die Punkte im programmierten Punktabstand aus. Eingabebereich:
Vorschubreduzierung an Kanten M: Dialogfrage mit NO ENT
bestätigen. Die TNC trägt selbständig einen Wert ein
Die Vorschubreduzierung wirkt nur, wenn die Digitalisierzeile nicht mehr als Punkte enthält, an denen der
Vorschub reduziert werden muss.
Zeilenweise digitalisieren
Schaltendes Tastsystem: Digitalisierzyklus ZEILE
Messendes Tastsystem: Digitalisierzyklus ZEILE
Mit dem Digitalisierzyklus ZEILE digitalisieren Sie eine 3D Form zeilenweise.
Mit dem messenden Tastsystem setzen Sie diesen Digitalisierzyklus hauptsächlich ein, wenn Sie mit einer Drehachse digitalisieren. Siehe Digitalisieren mit Drehachsen.
Mit dem schaltenden Tastsystem setzen Sie diesen Digitalisierzyklus hauptsächlich ein, wenn Sie relativ flache Teile digitalisieren, die ohne Digitalisierdatenauswertung konstant im Gleich oder Gegenlauf abgearbeitet werden sollen.
Beim Digitalisieren fährt das Tastsystem in positiver Richtung einer
wählbaren Achse der Bearbeitungsebene bis zur Bereichsgrenze.
Anschließend fährt es auf die Sichere Höhe und im Eilgang zurück zum Anfang der nächsten Zeile. Dort fährt das Tastsystem im Eilgang in negativer Spindelachsenrichtung bis zur Höhe für Vorschubreduzierung und ab dieser Höhe im Antastvorschub, bis die 3D Form berührt wird. Der Vorgang wiederholt sich, bis der gesamte Bereich abgetastet ist. Verfahrwege siehe Bild rechts unten. Am Ende des Digitalisiervorgangs fährt das Tastsystem auf die Sichere Höhe zurück.
Beim Digitalisieren mit dem messenden Tastsystem merkt sich die
TNC Positionen, an denen starke Richtungsänderungen aufgetreten sind bis zu max. Positionen pro Zeile. Auf der nächsten Zeile reduziert die TNC automatisch den Digitalisiervorschub, wenn das Tastsystem in die Nähe einer solchen Stelle kommt. Dadurch erhalten Sie bessere Abtastergebnisse.
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Startpunkt
Positive oder negative Bereichsgrenze der programmierten Linienrichtung abhängig von der Digitalisierrichtung
MIN Punkt Koordinaten in der Bearbeitungsebene aus Zyklus
BEREICH oder aus Zyklus BEREICH, Spindelachsen Koordinate
Sichere Höhe
Startpunkt wird von der TNC automatisch angefahren: Zuerst in der Spindelachse auf Sichere Höhe, dann in der Bearbeitungsebene
Form anfahren
Das Tastsystem fährt in negativer Spindelachsenrichtung auf die
Form zu. Die Koordinaten der Position, bei der das Tastsystem die
Form berührt, werden gespeichert.
Im Bearbeitungs Programm müssen Sie vor dem Digitalisierzyklus ZEILE den Digitalisierzyklus BEREICH definieren.
Digitalisier Parameter
Die Parameter mit einem M gelten für das messende Tastsystem, Beispiel: NC Sätze beі schaltendem Tastsystem
Parameter mit einem S gelten für das schaltende Tastsystem:
Zeilenrichtung M, S: Koordinatenachse der Bearbeitungsebene
zu der das Tastsystem parallel verfährt. Mit der Digitalisierrichtung
legen Sie bereits fest, ob die nachfolgende Fräsbearbeitung іm
Gleich oder Gegenlauf durchgeführt wird
Abtastwinkel M: Verfahrrichtung des Tastsystems bezogen auf
die Zeilenrichtung. Durch Kombination von Zeilenrichtung und
können Sie die Digitalisierrichtung beliebig festlegen.
Beispiel: NC Sätze bei messendem Tastsystem Abtastwinkel Eingabebereich:
Höhe für Vorschubreduzierung M, S: Koordinate in der Spindelachse, bei der an jedem Zeilenanfang vom Eilgang auf den Antastvorschub umgeschaltet wird. Eingabebereich:
Vorschub F M: Digitalisier Geschwindigkeit eingeben. Eingabebereich: Je gгößeг Sie die Digitalisiergeschwindigkeit wählen, desto ungenauer werden die gewonnenen Abtastdaten
MIN. Vorschub M: Digitalisiervorschub für die erste Zeile. Eingabebereich:
MIN. Linienabstand M: Wenn Sie einen kleineren Wert eingegeben als bei Linienabstand, verringen die TNC im Bereich von steilen
Konturstücken den Abstand der Zeilen bis zum programmierten
Minimum. Damit wird eine gleichmäßige Dichte der erfassten
Punkte auch bei stark strukturierten Oberflächen erreicht. Eingabebereich: bis mm M, bis mm S
Begrenzung in Normalen Richtung S: Strecke, um die das Tastsystem nach einer Auslenkung freifährt. Eingabebereich:
Empfehlung: Eingabewert sollte zwischen Punktabstand und
Punktabstand liegen. Je kleiner die Tastkugel, desto gгößeг sollten
Sie die Begrenzung in Normalen Richtung wählen
Linienabstand und Richtung M, S: Versatz des Tastsystems an
den Zeilenenden gleich Zeilenabstand. Eingabebereich: bis mm
M , bis mm S
MAX. Punktabstand M, S: Maximaler Abstand zwischen den von
der TNC gespeicherten Punkten. Die TNC berücksichtigt zusätzlich
wichtige, die Form des Modells bestimmende Punkte, an
lnnenecken. Eingabebereich: bis mm M, bis mm S
Toleranzwert M: Die TNC unterdrückt das Speichern von digitalisierten Punkten, solange der Abstand einer Geraden zwischen den beiden letzten Abtastpunkten den Toleranzwert nicht überschreitet. Dadurch wird bei gekrümmten Konturen eine hohe Punktedichte erreicht und bei ebenen Konturen werden möglichst wenig Punkte ausgegeben. Mit ToIeranzwert null gibt die TNC die Punkte im programmierten Punktabstand aus. Eingabebereich:
Vorschubreduzierung an Kanten M: Dialogfrage mit NO ENT
bestätigen. Die TNC trägt selbständig einen Wert ein.
Die Vorschubreduzierung wirkt nur, wenn die Digitalisierzeile nicht mehr als Punkte enthält, an denen der Vorschub reduziert werden muss.
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Digítalisieren mit Drehachsen
Wenn Sie ein schaltendes Tastsystem einsetzen, dann können Sie mit Drehachsen mäanderförmig Zyklus, zeilenförmig Zyklus oder
mit Höhenlinien Zyklus digitalisieren. In jedem Fall geben Sie іm
Zyklus BEREICH die entsprechende Drehachse ein. Die TNC interpretiert die Drehachsen Werte in Grad.
Wenn Sie ein messendes Tastsystem einsetzen, dann können Sie
beim Digitalisieren mit Drehachsen ausschließlich den Zyklus ZEILE verwenden. Die Drehachse definieren Sie als Spaltenachse.
Digitalisier Daten
Die Digitalisierdaten Datei enthält Angaben für die im Zyklus BEREICH festgelegten Achsen.
Die TNC gibt keine BLK FORM mit aus, da die grafische Darstellung von Drehachsen nicht möglich ist.
Beim Digitalisieren und beim Fräsen muss der Anzeigemodus der Drehachse übereinstimmen Anzeige reduzieren auf Wert unter oder Anzeige nicht reduzieren.
Digitalisieren
Messendes Tastsystem: Zyklus Zeile mit Drehachse
Wenn Sie im Eingabeparameter LINIENRICHTUNG eine Linearachse X definiert haben, dann schaltet die TNC am Zeilenende die in Zyklus BEREICH festgelegte Drehachse A um den Abstand weiter. Siehe Bilder rechts.
Beispiel: NC Sätze
TCH PROBE BEREICH
TCH PROBE PGM DIGIT: DATRND
TCH PROBE Z X A Z
TCH PROBE X A Z
TCH PROBE HOEHE
TCH PROBE ZEILE
TCH PROBE RICHTUNG
WINKEL: HOEHE
TCH PROBE
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Schaltendes Tastsystem: Zyklus MAEANDER mit Drehachse
Wenn Sie im Eingabeparameter Linienrichtung eine Linearachse
X definieren, dann schaltet die TNC am Zeilenende die in Zyklus
BEREICH festgelegte Drehachse A um den Abstand
weiter. Das Tastsystem schwingt dann in der Z X Ebene: Siehe Bild rechts oben.
Wenn Sie als Linienrichtung eine Drehachse A definieren, dann
schaltet die TNC am Zeilenende die im Zyklus BEREICH festgelegte Linearachse X um den Abstand weiter. Das Tastsystem
schwingt dann in der Z A Ebene: Siehe Bild rechts Mitte.
Beispiel: NC Sätze
TCH PROBE BEREICH
TCH PROBE PGM DIGIT: DATRND
TCH PROBE Z X A Z
TCH PROBE X A Z
TCH PROBE HOEHE
TCH PROBE MAEANDER
TCH PROBE RICHTUNG
TCH PROBE HUB
Digitalisieren
HOEHENLINIEN mit Drehachse
Im Zyklus legen Sie den Startpunkt in einer Linearachse X und
einer Drehachse C fest. Die Anfahrfolge definieren Sie ebenso.
Das Tastsystem schwingt dann in der X C-Ebene. Siehe Bild
rechts unten.
Dieses Verfahren eignet sich auch für Maschinen, die nur über zwei Linearachsen Z X und eine Rundachse C verfügen.
Beispiel: NC Sätze
TCH PROBE BEREICH
TCH PROBE PGM DIGIT DATH
TCH PROBE Z X C Z
TCH PROBE X C Z
TCH PROBE HOEHE
TCH PROBE HOEHENLINIEN
TCH PROBE ZEIT X C
TCH PROBE ANFAHRFOLGE X C
TCH PROBE HUB
Die in der Anfahrfolge festgelegte Drehrichtung der Drehachse gilt für alle Höhenlinien Zeilen. Über die Drehrichtung legen Sie bereits fest, ob die nachfolgende Fräsbearbeitung im Gleich oder Gegenlauf durchgeführt werden soll.
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Digtalisierdaten in einem Bearbeitungsprogramm verwenden
NC Beispielsätze einer Digitalisierdatendatei,
die mit Zyklus HOEHENLINIEN erfasst wurden
Programm Name DATEN: Im Zyklus BEREICH festgelegt
Rohteil Definition: Gгöße wird von der TNC festgelegt
Sichere Höhe in der Spindelachse: Im Zyklus Bereich
festgelegt
Startpunkt in X Y: Im Zyklus HOEHENLINIEN festgelegt
Starthöhe in Z: Im Zyklus HOEHENLINIEN festgelegt, abhängig vom Vorzeichen des Linienabstandes
Erste erfasste Position
Zweite erfasste Position
Erste Höhenlinie digitalisiert: Erste erfasste Position wieder erreicht
Letzte erfasste Position im Bereich
Zurück auf den Startpunkt in X Y
Zurück auf Sichere Höhe in der Spindelachse
Programm Ende
Die maximale Größe der Digitalisierdaten Datei beträgt MByte.
Dies entspricht dem zur Verfügung stehenden Platz auf der Festplatte der TNC, wenn sonst keine Programme gespeichert sind.
Digitalisieren
Um die Digitalisierdaten abzuarbeiten, stehen lhnen zwei Möglichkeiten zur Verfügung:
Bearbeitungs Zyklus, wenn Sie mit mehreren Zustellungen arbeiten müssen nur für Daten die mit den Zyklen MAEANDER und ZEILE erfasst wurden, siehe Benutzerhandbuch, Kapitel
Zyklen zum Abzeilen
Hilfsprogramm erstellen, wenn Sie nur Schlichten wollen:
BEGIN PGM FRAESEN
TOOL DEF L R Werkzeug Definition: Werkzeug Radius gleich Taststift Radius
TOOL CALL Z Werkzeugaufruf
L RO F M Fräsvorschubfestlegen, Spindel und Kühlmittel EIN
CALL PGM DATEN Digitalisierdaten aufrufen
END PGM FRAESEN MM Programm Ende
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430
Symbole
3D Tastsysteme kalibrieren messendes schaltendes Kalibrierwerte in TOOL.T speichern Unterschiedliche Kalibrierdaten verwalten Antastvorschub Antastwerte in Nullpunkt Tabelle schreiben Antastzyklen Betriebsart Manuell für den Automatik Betrieb Automatische Werkzeugvermessung siehe Werkzeugvermessung Bezugspunkt automatisch setzen Ecke auβen Ecke innen in der Tastsystemachse Mitte von vier Bohrungen Mittelpunkt einer Kreistasche Bohrung Mittelpunkt einer Rechtecktasche Mittelpunkt eines Kreiszapfens Mittelpunkt eines Lochkreises Mittelpunkt eines Rechteckzapfens Bezugspunkt manuell setzen Ecke als Bezugspunkt in einer beliebigen Achse Kreismittelpunkt als Bezugspunkt über Bohrungen Zapfen Bohrung vermessen Breite außen messen Breite innen messen Digitalisierdaten abarbeiten Digitalisieren Bereich festlegen Digitalisierzyklen programmieren in Höhenlinien mäanderförmig mit Drehachsen Punktetabellen Übersicht zeilenweise Ebenenwinkel messen Einzelne Koordinate messen
Ergebnisparameter Grunddrehung direkt setzen in der Betriebsart Manuell erfassen während des Programmlaufs erfassen Kreis außen messen Kreis innen messen Lochkreis messen Maschinen Parameter für 3D Tastsystem Mehrfachmessung Meßergebnisse in Q Parametern Meßergebnisse protokollieren Nullpunkt Tabelle Übernehmen von Tastergebnissen Nutbreite messen Positionierlogik
Rechtecktasche vermessen
Rechteckzapfen vermessen
Status der Messung
Steg außen messen
Toleranz Überwachung Vertrauensbereich
Wärmedehnung messen
Werkstücke vermessen
Werkstück Schieflage kompensieren
durch Messung zweier Punkte einer Geraden über eine Drehachse
über zwei Bohrungen
über zwei Kreiszapfen
Werkzeug Korrektur
Werkzeug Überwachung Werkzeug Vermessung
Komplett vermessen
Maschinen Parameter
Meßergebnisse anzeigen
TT kalibrieren
Übersicht Werkzeug Länge Werkzeugradius
Winkel einer Ebene messen
Winkel messen
HEIDENHAIN TNC 426, TNC 430