Heidenhain TNC 530 Software

Programm Test
TNC Typ, Software und Funktionen
Dieses Handbuch beschreibt Funktionen, die in den TNCs ab den
folgenden NC Software Nummern verfügbar sind.
NC Software Nr.
iTNC 530 
iTNC 530 E 
iTNC 530 
iTNC 530 E 
iTNC 530 Programmierplatz 
Der Kennbuchstabe kennzeichnet die Exportversion der TNC. Für die Exportversion der TNC gilt folgende Einschränkung:
Geradenbewegungen simultan bis zu vier Achsen
Der Maschinenhersteller passt den nutzbaren Leistungsumfang der TNC über Maschinen Parameter an die jeweilige Maschine an. Daher sind in diesem Handbuch auch Funktionen beschrieben, die nicht an jeder TNC verfügbar sind.
TNC Funktionen, die nicht an allen Maschinen zur Verfügung stehen, sind beispielsweise:
Werkzeugvermessung mit dem TT
Setzen Sie sich bitte mit dem Maschinenhersteller in Verbindung, um den tatsächlichen Funktionsumfang Ihrer Maschine kennenzulernen.
Viele Maschinenhersteller und HEIDENHAIN bieten für die TNCs
Programmierkurse an. Die Teilnahme an solchen Kursen ist
empfehlenswert, um sich intensiv mit den TNC Funktionen vertraut zu machen.
Benutzerhandbuch Tastsystem Zyklen:
Alle Tastsystem Funktionen sind in einem separaten
Benutzerhandbuch beschrieben. Wenden Sie sich ggf. an
HEIDENHAIN, wenn Sie dieses Benutzerhandbuch
benötigen.
Benutzer Dokumentation
Die Betriebsart ist in einem separaten Lotsen
beschrieben. Wenden Sie sich ggf. an HEIDENHAIN,
wenn Sie diesen Lotsen benötigen. 
HEIDENHAIN iTNC 530
Software Optionen 
Die iTNC 530 verfügt über verschiedene Software Optionen, die von Ihnen oder Ihrem Maschinenhersteller freigeschaltet werden
können. Jede Option ist separat freizuschalten und beinhaltet jeweils die nachfolgend aufgeführten Funktionen:
Software Option
Zylindermantel Interpolation Zyklen 
Vorschub in mm min bei Rundachsen: 
Schwenken der Bearbeitungsebene Zyklus, PLANE Funktion und
Softkey 3D ROT in der Betriebsart Manuell
Kreis in drei Achsen bei geschwenkter Bearbeitungsebene
Satzverarbeitungszeit ms anstelle ms
Achs Interpolation
Spline Interpolation
3D Bearbeitung: 
Automatische Korrektur der Maschinengeometrie beim
Arbeiten mit Schwenkachsen
Position der Werkzeugspitze beim Positionieren von
Schwenkachsen beibehalten TCPM
FUNCTION TCPM: Position der Werkzeugspitze beim
Positionieren von Schwenkachsen beibehalten TCPM mit
Einstellmöglichkeit der Wirkungsweise
Berücksichtigung der Maschinen Kinematik in IST SOLL
Positionen am Satzende.
Zusätzliche Parameter Schlichten Schruppen und Toleranz für
Drehachsen im Zyklus 
LN Sätze 3D Korrektur
Software Option DCM Collison Beschreibung
Funktion, die vom Maschinenhersteller definierte Bereiche überwacht, um Kollisionen zu vermeiden.
Software Option DXF Conve Beschreibung
Konturen aus DXF Dateien Format extrahieren.
Software Option zusätzliche Dialogsprache Beschreibung  Funktion, zur Freischaltung der Dialogsprachen slowenisch, slowakisch, norwegisch, lettisch, estnisch, koreanisch,
türkisch, rumänisch.
Software Option Globale Programmeinstellungen Beschreibung  Funktion zur Überlagerung von Koordinaten 
Transformationen in den Abarbeiten, Betriebsarten, handradüberlagertes Verfahren in virtueller Achsrichtung.
Software Option AFC Beschreibung
Funktion adaptive Vorschubregelung zur Optimierung der Schnittbedingungen bei Serienproduktion.
Software Option KinematicsOpt Beschreibung
Tastsystem Zyklen zur Prüfung und Optimierung der Maschinengenauigkeit. Benutzerhandbuch
Tastsystem Zyklen
HEIDENHAIN iTNC 530
Entwicklungsstand Upgrade Funktionen
Neben Software Optionen werden wesentliche Weiterentwicklungen der TNC Software über Upgrade Funktionen, den sogenannten Feature Content Level engl. Begriff für Entwicklungsstand, verwaltet. Funktionen die dem FCL unterliegen, stehen ihnen nicht zur Verfügung, wenn Sie an Ihrer TNC einen Software Update erhalten.
Wenn Sie eine neue Maschine erhalten, dann stehen
ihnen alle Upgrade Funktionen ohne Mehrkosten zur
Verfügung.
Upgrade Funktionen sind im Handbuch mit FCL n gekennzeichnet,
wobei n die fortlaufende Nummer des Entwicklungsstandes
kennzeichnet.
Sie können durch eine käuflich zu erwerbende Schlüsselzahl die FCL Funktionen dauerhaft freischalten. Setzen Sie sich hierzu mit ihrem Maschinenhersteller oder mit HEIDENHAIN in Verbindung.
FCL Funktionen Beschreibung
Grafische Darstellung des Schutzraumes bei aktiver
Kollisionsüberwachung DCM
Handradüberlagerung in gestopptem Zustand bei aktiver
Kollisionsüberwachung DCM
3D Grunddrehung Aufspannkompensation Maschinenhandbuch FCL Funktionen Beschreibung
Tastsystem Zyklus zum 3D Antasten Benutzerhandbuch
Tastsystem Zyklen
Tastsystem Zyklen zum automatischen Bezugspunkt Setzen Mitte Nut Mitte Steg Benutzerhandbuch Tastsystem Zyklen Vorschubreduzierung bei Konturtaschenbearbeitung wenn
Werkzeug im Volleingriff ist
PLANE Funktion: Achswinkeleingabe 
Benutzer Dokumentation als Kontextsensitives Hilfesystem
programmieren Benutzerhandbuch
parallel zur Bearbeitung Klartext Dialog
Konturtasche auf Punktemuster Lotse                                                                                      FCL Funktionen Beschreibung
smarT NC Preview von Konturprogrammen im Dateimanager Lotse smarT NC            Positionierstrategie bei Punkte Bearbeitungen Lotse                                                              FCL Funktionen Beschreibung
3D Liniengrafik 
Virtuelle Werkzeugachse 
USB Unterstützung von Block Geräten 
Speichersticks, Festplatten, CD-ROM Laufwerke
Konturen filtern, die extern erstellt wurden Benutzerhandbuch Klartext Dialog
Möglichkeit, jeder Teilkontur bei der Konturformel unterschiedliche Tiefen zuzuweisen Benutzerhandbuch Klartext Dialog  Dynamische IP-Adressen Verwaltung DHCP
Tastsystem Zyklus zum globalen Einstellen von Tastsystem Parametern Benutzerhandbuch Tastsystem Zyklen
Satzvorlauf grafisch unterstützt Lotse
Koordinaten Transformationen Lotse
PLANE Funktion Lotse
Vorgesehener Einsatzort
Die TNC entspricht der Klasse A nach EN und ist hauptsächlich
für den Betrieb in Industriegebieten vorgesehen.
Rechtlicher Hinweis
Dieses Produkt verwendet Open Source Software. Weitere
Informationen finden Sie auf der Steuerung unter
Betriebsart Einspeichern Editieren
MOD Funktion
Softkey RECHTLICHE HINWEISE
HEIDENHAIN iTNC 530 
Neue Funktionen 
bezogen auf die Vorgänger Versionen 
Es wurde die neue formularbasierte Betriebsart eingeführt. Hierfür steht eine separate Benutzer Dokumentation zur
Verfügung. In diesem Zusammenhang wurde auch das TNC
Bedienfeld erweitert. Es stehen neue Tasten zur Verfügung, mit
denen innerhalb von schnell navigiert werden kann siehe
Bedienfeld 
Die Ein Prozessor Version unterstützt via USB
Zeigegeräte Mäuse
Neuer Zyklus ZENTRIEREN siehe ZENTRIEREN Zyklus 
Neue M Funktion zum Unterdrücken von
Endschaltermeldungen siehe Endschaltermeldung unterdrücken:
ist jetzt auch bei Satzvorlauf erlaubt siehe Beliebiger
Einstieg ins Programm Satzvorlauf 
Die Anzahl der zur Verfügung stehenden Q-Parameter wurde auf
erweitert siehe Programmieren: Q-Parameter 
Die Anzahl der zur Verfügung stehenden Label Nummern wurde auf erweitert. Zusätzlich können jetzt auch Label Namen vergeben
werden siehe Unterprogramme und Programmteil
Wiederholungen kennzeichnen 
Bei den Q-Parameter Funktionen können als Sprungziel
auch Label Namen vergeben werden siehe Wenn dann
Entscheidungen mit Q-Parametern 
In der zusätzlichen Statusanzeige wird jetzt auch die aktuelle
Uhrzeit angezeigt siehe Allgemeine Programminformation Reiter
PGM 
Die Werkzeugtabelle wurde um verschiedene Spalten erweitert
siehe Werkzeugtabelle: Standard Werkzeugdaten 
Der Programmtest kann jetzt auch innerhalb von
Bearbeitungszyklen angehalten und wieder fortgesetzt werden
siehe Programmtest ausführen 
Neue Funktionen 
DXF-Dateien können jetzt direkt auf der TNC geöffnet werden, um
daraus Konturen in ein Klartextdialogprogramm zu extrahieren
siehe DXF-Dateien verarbeiten Software Option 
In der Betriebsart Programmeinspeichern steht jetzt eine 3D-
Liniengrafik zur Verfügung siehe 3D-Liniengrafik FCL Funktion
Die aktive Werkzeugachsrichtung kann jetzt im manuellen Betrieb
als aktive Bearbeitungsrichtung gesetzt werden siehe Aktuelle
Werkzeugachsrichtung als aktive Bearbeitungsrichtung setzen
FCL Funktion 
Der Maschinenhersteller kann jetzt beliebig definierbare Bereiche
der Maschine auf Kollision überwachen siehe Dynamische
Kollisionsüberwachung Software Option 
Frei definierbare Tabellen kann die TNC jetzt in der bisherigen
Tabellenansicht oder alternativ in einer Formularansicht darstellen
siehe Wechseln zwischen Tabellen und Formularansicht 
Bei Konturen, die Sie über die Konturformel verknüpfen, kann jetzt
für jede Teilkontur eine separate Bearbeitungstiefe eingegeben
werden siehe SL Zyklen mit Konturformel 
Die Ein Prozessor Version unterstützt jetzt neben Zeigegeräten
Mäuse auch USB Blockgeräte Memory Stick, Disketten
Laufwerke, Festplatten, CD-ROM Laufwerke siehe USB Geräte
an der TNC FCL Funktion 
HEIDENHAIN iTNC 530
Neue Funktionen 
Es wurde die Funktion automatische Vorschubregelung AFC.
Adaptive Feed Control eingeführt siehe Adaptive
Vorschubregelung AFC Software Option 
Mit der Funktion globale Programmeinstellungen lassen sich
verschiedenen Transformationen und Programmeinstellungen in
den Programmlauf Betriebsarten einstellen siehe Globale
Programmeinstellungen Software Option 
Mit dem TNCguide steht jetzt ein kontextsensitives Hilfesystem
auf der TNC zur Verfügung siehe Kontextsensitives Hilfesystem
TNCguide FCL Funktion 
Aus DXF-Dateien können Sie jetzt auch Punktefiles extrahieren
siehe Bearbeitungspositionen wählen und speichern 
Im DXF-Konverter können Sie jetzt bei der Konturauswahl stumpf
aneinanderstoßende Konturelement teilen bzw. verlängern siehe
Konturelemente teilen, verlängern, verkürzen.
Bei der PLANE Funktion kann die Bearbeitungsebene jetzt auch direkt über Achswinkel definiert werden siehe Bearbeitungsebene über Achswinkel: PLANE AXIAL FCL Funktion 
Im Zyklus RÄUMEN, können Sie jetzt eine Vorschubreduzierung
definieren, wenn das Werkzeug mit vollem Umfang schneidet
FCL Funktion, siehe RAEUMEN Zyklus.
Im Zyklus BOHRFRÄSEN, können Sie jetzt die Fräsart Gleich
Gegenlauf wählen siehe BOHRFRAESEN Zyklus. 
Bei der Q-Parameterprogrammierung wurde die String
Verarbeitung eingeführt siehe String Parameter. 
Über den Maschinenparameter lässt sich ein Bildschirmschoner aktivieren siehe Allgemeine Anwenderparameter.
Die TNC unterstützt jetzt auch eine Netzwerkverbindung über das
NFS Protokoll siehe Ethernet Schnittstelle. 
Die Anzahl der in einer Platztabelle verwaltbaren Werkzeuge wurde auf erhöht siehe Platztabelle für Werkzeugwechsler.
Über die MOD-Funktion lässt sich jetzt die Systemzeit einstellen
siehe Systemzeit einstellen. 
Neue Funktionen 
Mit der Funktion globale Programmeinstellungen lässt sich nun
auch das handradüberlagerte Verfahren in aktiver Werkzeugachsrichtung virtuelle Achse aktivieren siehe Virtuelle Achse VT. 
Neuer Zyklus zum Fräsen von Rechteckzapfen siehe
RECHTECKZAPFEN Zyklus.
Neuer Zyklus zum Fräsen von Kreiszapfen siehe
KREISZAPFEN Zyklus.
Im Zyklus GEWINDEBOHREN SPANBRUCH, können Sie jetzt einen Faktor für die Rückzugsdrehzahl definieren, damit Sie schneller aus der Bohrung herausfahren können siehe GEWINDEBOHREN SPANBRUCH Zyklus.
Im Zyklus RÄUMEN, können Sie jetzt die Nachräumstrategie
definieren, siehe RAEUMEN Zyklus.
Im neuen Zyklus KONTURZUG-DATEN, können Sie die Anfahrart
des Zyklus KONTURZUG festlegen siehe KONTURZUG-Daten
Zyklus 
Neue Q-Parameterfunktion zum Lesen eines Systemdatums
wurde eingeführt siehe Systemdaten in einen String Parameter
kopieren.
DCM: Kollisionskörper können beim Abarbeiten jetzt
dreidimensional angezeigt werden siehe Grafische Darstellung
des Schutzraumes FCL Funktion.
DXF-Konverter: Neue Einstellmöglichkeit wurde eingeführt, mit der
die TNC bei Punkteübernahme aus Kreiselementen den
Kreismittelpunkt automatisch selektiert siehe Grundeinstellungen.
DXF-Konverter: Elementinformationen werden zusätzlich in einem
Infofenster angezeigt siehe Elementinformationen.
AFC: In der zusätzlichen Statusanzeige für AFC wird jetzt ein
Liniendiagramm angezeigt siehe Adaptive Vorschubregelung AFC
Reiter AFC, Software Option.
AFC: Regeleingangsparameter vom Maschinenhersteller wählbar
siehe Adaptive Vorschubregelung AFC Software Option.
AFC: Im Lernmodus wird die aktuell eingelernte Spindelreferenzlast in einem Überblendfenster angezeigt. Zusätzlich kann die Lernphase jederzeit per Softkeydruck neu gestartet werden siehe Lernschnitt durchführen.
AFC: Die abhängige Datei lässt sich jetzt auch in
der Betriebsart Programm Einspeichern Editieren modifizieren
siehe Lernschnitt durchführen.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Der maximal erlaubte Weg beim LIFTOFF wurde auf mm erhöht
siehe Werkzeug bei NC Stopp automatisch von der Kontur
abheben.
Die Dateiverwaltung wurde an die Dateiverwaltung in
angepasst siehe Übersicht: Funktionen der Dateiverwaltung 
Neue Funktion zum Erzeugen von Servicedateien eingeführt siehe
Servicedateien erzeugen 
Windows Manager wurde eingeführt siehe Windows Manager 
Die neuen Dialogsprachen Türkisch und Rumänisch wurden
eingeführt Software Option
Geänderte Funktionen bezogen auf die Vorgänger Versionen 
Das Layout der Statusanzeige und der zusätzlichen Statusanzeige
wurde neu gestaltet siehe Statusanzeigen 
Die Software unterstützt keine kleine Auflösung in
Verbindung mit dem Bildschirm BC mehr siehe Bildschirm
Neues Tastaturlayout der Tastatureinheit TE B siehe Bedienfeld 
In Vorbereitung auf zukünftige Funktionen wurden die zur Auswahl
stehenden Werkzeugtypen in der Werkzeugtabelle erweitert
HEIDENHAIN iTNC 530 
Geänderte Funktionen 
Der Zugriff auf die Preset Tabelle wurde vereinfacht. Des weiteren
stehen auch neue Möglichkeiten zur Eingabe von Werten in die
Preset Tabelle zur Verfügung siehe Bezugspunkte manuell in der
Preset Tabelle speichern 
Die Funktion in Inch Programmen Vorschub in Inch U ist
nicht mehr mit der Funktion FU kombinierbar
Die Vorschub Potentiometer des HR werden jetzt beim
Anwählen des Handrades nicht mehr automatisch umgeschaltet.
Die Auswahl erfolgt per Softkey auf dem Handrad. Zusätzlich wurde
das Überblendfenster bei aktivem Handrad verkleinert, um die Sicht auf die darunterliegende Anzeige zu verbessern siehe.
Potentiometer Einstellungen.
Die Maximalanzahl der Konturelemente bei SL Zyklen wurde auf
erhöht, so dass wesentlich komplexere Konturen bearbeitet
werden können siehe SL Zyklen.
FN: F-PRINT: Die Maximalanzahl der ausgebbaren Q-
Parameterwerte pro Zeile in der Format Beschreibungsdatei wurde
auf erhöht Benutzerhandbuch Klartext Dialog.
Die Softkeys START sowie START EINZELSATZ in der Betriebsart
Programmtest wurden getauscht, damit in allen Betriebsarten
Einspeichern, Test dieselbe Softkey Anordnung verfügbar ist siehe Programmtest ausführen. 
Das Softkey Design wurde komplett überarbeitet
Geänderte Funktionen 
Im Zyklus können Sie jetzt für das Vorräumwerkzeug auch einen
Werkzeugname definieren siehe RAEUMEN Zyklus.
Beim Abarbeiten von Programmen in denen ungeregelte Achsen
programmiert sind, unterbricht die TNC jetzt den Programmlauf und zeigt ein Menü zum Anfahren der programmierten Position an siehe Programmieren von nicht gesteuerten Achsen Zählerachsen 
In der Werkzeug Einsatzdatei wird jetzt auch die
Gesamtbearbeitungszeit eingetragen, die als Grundlage für die
prozentuale Fortschrittsanzeige in der Betriebsart Programmlauf
Satzfolge dient siehe Werkzeug Einsatzprüfung.
Bei der Berechnung der Bearbeitungszeit im Programmtest
berücksichtigt die TNC jetzt auch Verweilzeiten siehe
Bearbeitungszeit ermitteln.
Kreise, die nicht in der aktiven Bearbeitungsebene programmiert
sind, können jetzt auch gedreht ausgeführt werden siehe Kreisbahn um Kreismittelpunkt.
Der Softkey EDITIEREN AUS EIN in der Platztabelle kann vom
Maschinenhersteller deaktiviert werden siehe Platztabelle für
Werkzeugwechsler.
Die zusätzliche Statusanzeige wurde überarbeitet. Folgende
Erweiterungen wurden durchgeführt siehe Zusätzliche Statusanzeigen.
Eine neue Übersichtsseite mit den wichtigsten Statusanzeigen
wurde eingeführt.
Die einzelnen Statusseiten werden jetzt in Reiterform analog zu
dargestellt. Per Blättern Softkey oder per Mouse
können die einzelnen Reiter angewählt werden
Die aktuelle Laufzeit des Programmes wird prozentual in einem
Fortschrittsbalken angezeigt
Die mit dem Zyklus Toleranz eingestellten Werte werden
angezeigt
Aktive globale Programmeinstellungen werden angezeigt, sofern
diese Software Option freigeschaltet wurde
Der Status der adaptiven Vorschubregelung AFC wird angezeigt,
sofern diese Software Option freigeschaltet ist
HEIDENHAIN iTNC 530 
Geänderte Funktionen 
DCM: Freifahren nach Kollision vereinfacht
Der Eingabebereich von Polarwinkeln wurde vergrößert siehe
Schraubenlinie Helix.
Der Wertebereich für Q-Parameterzuweisungen wurde erhöht
siehe Programmierhinweise.
Die Taschen, Zapfen und Nutenfräszyklen wurden aus.
der Standard Softkeyleiste CYCL DEF TASCHEN ZAPFEN
NUTEN entfernt. Die Zyklen stehen aus Kompatibilitätsgründe
weiterhin zur Verfügung und können über die Taste GOTO gewählt
werden.
Die Softkeyleisten in der Betriebsart Programmtest wurden
angepasst an die Softkeyleisten in der Betriebsart
Bei der Zweiprozessor Version wird jetzt Windows XP verwendet
siehe Einführung 
Die Übernahme von Werten in den Taschenrechner wurde geändert siehe Berechneten Wert ins Programm übernehmen.
Inhalt
Einführung
Handbetrieb und Einrichten 
Positionieren mit Handeingabe
Programmieren: Grundlagen
Dateiverwaltung, Programmierhilfen
Programmieren: Werkzeuge
Programmieren: Konturen programmieren
Programmieren: Zusatz Funktionen
Programmieren: Zyklen
Programmieren: Sonderfunktionen
Programmieren: Unterprogramme und
Programmteil Wiederholungen
Programmieren: Q-Parameter
Programmtest und Programmlauf
MOD-Funktionen
Tabellen und Übersichten
iTNC mit Windows XP Option
Einführung 
Die iTNC 
Programmierung: HEIDENHAIN Klartext Dialog und DIN IS0
Kompatibilität 
Bildschirm und Bedienfeld
Bildschirm 
Bildschirmaufteilung festlegen
Bedienfeld 
Betriebsarten
Manueller Betrieb und El. Handrad 
Positionieren mit Handeingabe
Programm Einspeichern Editieren 
Programmtest 
Programmlauf Satzfolge und Programmlauf Einzelsatz 
Statusanzeigen
Allgemeine Statusanzeige 
Zusätzliche Statusanzeigen 
Windows Manager 
Zubehör: 3D Tastsysteme und elektronische Handräder von HEIDENHAIN 
3D Tastsysteme
Elektronische Handräder HR 
HEIDENHAIN iTNC 530 
Handbetrieb und Einrichten 
Einschalten, Ausschalten 
Einschalten 
Ausschalten 
Verfahren der Maschinenachsen
Hinweis
Achse mit den externen Richtungstasten verfahren 
Schrittweises Positionieren 
Verfahren mit dem elektronischen Handrad HR 
Elektronisches Handrad HR 
Spindeldrehzahl S, Vorschub F und Zusatzfunktion M
Anwendung 
Werte eingeben
Spindeldrehzahl und Vorschub ändern 
Bezugspunkt Setzen ohne 3D Tastsystem
Hinweis 
Vorbereitung 
Bezugspunkt setzen mit Achstasten 
Bezugspunktverwaltung mit der Preset Tabelle 
Bearbeitungsebene schwenken Software Option
Anwendung, Arbeitsweise
Referenzpunkte Anfahren bei geschwenkten Achsen
Bezugspunkt Setzen im geschwenkten System
Bezugspunkt Setzen bei Maschinen mit Rundtisch 
Bezugspunkt Setzen bei Maschinen mit Kopfwechselsystemen 
Positionsanzeige im geschwenkten System
Einschränkungen beim Schwenken der Bearbeitungsebene 
Manuelles Schwenken aktivieren
Aktuelle Werkzeugachsrichtung als aktive Bearbeitungsrichtung setzen FCL Funktion
Dynamische Kollisionsüberwachung Software Option 
Funktion 
Kollisionsüberwachung in den manuellen Betriebsarten
Kollisionsüberwachung im Automatikbetrieb 
Positionieren mit Наndeingabe
Einfache Bearbeitungen programmieren und abarbeiten
Positionieren mit Handeingabe anwenden 
Programme aus MDI sichern oder löschen
HEIDENHAIN iTNC 530 
Programmieren: Grundlagen, Dateiverwaltung, Programmierhilfen, Palettenverwaltung
Grundlagen 
Wegmessgeräte und Referenzmarken 
Bezugssystem 
Bezugssystem an Fräsmaschinen
Polarkoordinaten 
Absolute und inkrementale Werkstückpositionen 
Bezugspunkt wählen
Dateiverwaltung: Grundlagen 
Dateien 
Datensicherung 
Arbeiten mit der Dateiverwaltung
Verzeichnisse
Pfade
Übersicht: Funktionen der Dateiverwaltung
Dateiverwaltung aufrufen 
Laufwerke, Verzeichnisse und Dateien wählen 
Neues Verzeichnis erstellen nur auf Laufwerk TNC möglich 
Neue Datei erstellen nur auf Laufwerk TNC möglich
Einzelne Datei kopieren
Datei in ein anderes Verzeichnis kopieren
Tabelle kopieren 
Verzeichnis kopieren 
Eine der zuletzt gewählten Dateien auswählen
Datei löschen
Verzeichnis löschen 
Dateien markieren
Datei umbenennen 
Zusätzliche Funktionen
Arbeiten mit Shortcuts 
Datenübertragung zu von einem externen Datenträger 
Die TNC am Netzwerk
USB Geräte an der TNC FCL Funktion 
Programme eröffnen und eingeben 
Aufbau eines NC Programms im DIN ISO Format
Rohteil definieren: 
Neues Bearbeitungsprogramm eröffnen 
Werkzeugbewegungen programmieren 
Ist Positionen übernehmen
Programm editieren 
Die Suchfunktion der TNC
Programmiergrafik 
Programmiergrafik mitführen nicht mitführen 
Programmiergrafik für bestehendes Programm erstellen
Satz Nummern ein und ausblenden 
Grafik löschen 
Ausschnittvergrößerung oder Verkleinerung 
3D Liniengrafik FCL Funktion 
Anwendung 
Funktionen der 3D Liniengrafik 
NC Sätze in der Grafik farblich hervorheben 
Satz Nummern ein und ausblenden 
Grafik löschen 
Programme gliedern
Definition, Einsatzmöglichkeit
Gliederungsfenster anzeigen Aktives Fenster wechseln 
Gliederungssatz im Programmfenster links einfügen
Sätze im Gliederungsfenster wählen 
Kommentare einfügen
Anwendung
Kommentar während der Programmeingabe 
Kommentar nachträglich einfügen
Kommentar in eigenem Satz 
Funktionen beim Editieren des Kommentars
Text Dateien erstellen 
Anwendung 
Text Datei öffnen und verlassen 
Texte editieren 
Zeichen, Wörter und Zeilen löschen und wieder einfügen 
Textblöcke bearbeiten 
Textteile finden 
Der Taschenrechner 
Bedienung 
Direkte Hilfe bei NC Fehlermeldungen
Fehlermeldungen anzeigen 
Hilfe anzeigen 
Liste aller anstehenden Fehlermeldungen 
Funktion 
Fehlerliste anzeigen 
Fenster Inhalt 
Hilfesystem TNCguide aufrufen 
Servicedateien erzeugen
HEIDENHAIN iTNC 530
Kontextsensitives Hilfesystem TNCguide FCL Funktion
Anwendung 
Arbeiten mit dem TNCguide 
Aktuelle Hilfedateien downloaden 
Palettenverwaltung 
Anwendung
Paletten Tabelle wählen
Paletten Datei verlassen 
Paletten Datei abarbeiten 
Palettenbetrieb mit Werkzeugorientierter Bearbeitung 
Anwendung
Paletten Datei wählen 
Paletten Datei mit Eingabeformular einrichten 
Ablauf der werkzeugorientierten Bearbeitung
Paletten Datei verlassen 
Paletten Datei abarbeiten 
Programmieren: Werkzeuge
Werkzeugbezogene Eingaben 
Vorschub F
Spindeldrehzahl S 
Werkzeug Daten 
Voraussetzung für die Werkzeugkorrektur 
Werkzeug Nummer, Werkzeug Name 
Werkzeug Länge L 
Werkzeug Radius R 
Delta Werte für Längen und Radien 
Werkzeug Daten ins Programm eingeben
Werkzeug Daten in die Tabelle eingeben 
Einzelne Werkzeugdaten von einem externen PC aus überschreiben
Platz Tabelle für Werkzeugwechsler
Werkzeugdaten aufrufen 
Werkzeugwechsel
Werkzeug Korrektur 
Einführung 
Werkzeug Längenkorrektur 
Werkzeug Radiuskorrektur
Peripheral Milling: 3D Radiuskorrektur mit Werkzeug Orientierung 
Anwendung 
Arbeiten mit Schnittdatentabellen 
Hinweis
Einsatzmöglichkeiten
Tabelle für Werkstück Materialien 
Tabelle für Werkzeug Schneidstoffe
Tabelle für Schnittdaten
Erforderliche Angaben in der Werkzeug Tabelle
Vorgehensweise beim Arbeiten mit automatischer Drehzahlvorschub Berechnung
Tabellen Struktur verändern 
Wechseln zwischen Tabellen und Formularansicht
Datenübertragung von Schnittdaten Tabellen 
Konfigurationsdatei
HEIDENHAIN iTNC 530 
Programmieren: Konturen programmieren 
Werkzeugbewegungen
Bahnfunktionen 
Zusatzfunktionen M
Unterprogramme und Programmteil Wiederholungen
Programmieren mit Q Parametern 
Grundlagen zu den Bahnfunktionen
Werkzeugbewegung für eine Bearbeitung programmieren 
Kontur anfahren und verlassen 
Start und Endpunkt 
Tangential An und Wegfahren 
Bahnbewegungen rechtwinklige Koordinaten 
Übersicht der Bahnfunktionen 
Gerade im Eilgang 
Gerade mit Vorschub 
Fase zwischen zwei Geraden einfügen 
Ecken Runden 
Kreismittelpunkt 
Kreisbahn um Kreismittelpunkt 
Kreisbahn mit festgelegtem Radius 
Kreisbahn mit tangentialem Anschluss
Bahnbewegungen Polarkoordinaten 
Übersicht der Bahnfunktionen mit Polarkoordinaten
Polarkoordinaten Ursprung
Gerade im Eilgang 
Gerade mit Vorschub 
Kreisbahn um Pol 
Kreisbahn mit tangentialem Anschluss
Schraubenlinie Helix 
DXF Dateien verarbeiten Software Option 
Anwendung 
DXF Datei öffnen 
Grundeinstellungen 
Layer einstellen 
Bezugspunkt festlegen 
Kontur wählen und speichern 
Bearbeitungspositionen wählen und speichern 
Zoom Funktion 
Programmieren: Zusatz Funktionen 
Zusatz Funktionen und eingeben 
Grundlagen 
Zusatz Funktionen für Programmlauf Kontrolle, Spindel und Kühlmittel 
Übersicht
Zusatz Funktionen für Koordinatenangaben
Maschinenbezogene Koordinaten programmieren
Zuletzt gesetzten Bezugspunkt aktivieren
Positionen im ungeschwenkten Koordinaten System bei geschwenkter Bearbeitungsebene anfahren
Zusatz Funktionen für das Bahnverhalten 
Ecken verschleifen
Definierten Rundungskreis zwischen Geradenstücken einfügen
Punkte beim Abarbeiten von nicht korrigierten Geradensätzen nicht berücksichtigen
Kleine Konturstufen bearbeiten
Offene Konturecken vollständig bearbeiten
Vorschubfaktor für Eintauchbewegungen
Vorschub in Millimeter Spindelumdrehung
Vorschubgeschwindigkeit bei Kreisbögen
Radiuskorrigierte Kontur vorausberechnen LOOK AHEAD
Handradpositionierung während des Programmlaufs überlagern Rückzug von der Kontur in Werkzeugachsenrichtung
Tastsystemüberwachung unterdrücken
Modale Programminformationen löschen
Grunddrehung löschen
Werkzeug bei NC Stopp automatisch von der Kontur abheben
Endschaltermeldung unterdrücken
Zusatzfunktionen für Drehachsen 
Vorschub in mm min bei Drehachsen A, B, C Software Option 
Drehachsen wegoptimiert fahren
Anzeige der Drehachse auf Wert unter reduzieren
Automatische Korrektur der Maschinengeometrie beim Arbeiten mit Schwenkachsen Software Option
Position der Werkzeugspitze beim Positionieren von Schwenkachsen beibehalten TCPM Software Option
Genau Halt an Ecken mit nicht tangentialen Übergängen
Auswahl von Schwenkachsen
Berücksichtigung der Maschinen Kinematik in IST SOLL Positionen am Satzende Software Option 
HEIDENHAIN iTNC 530 
Zusatz Funktionen für Laser Schneidmaschinen 
Prinzip 
Programmierte Spannung direkt ausgeben
Spannung als Funktion der Strecke
Spannung als Funktion der Geschwindigkeit
Spannung als Funktion der Zeit ausgeben zeitabhängige Rampe
Spannung als Funktion der Zeit ausgeben zeitabhängiger Puls
Programmieren  Zyklen 
Mit Zyklen arbeiten 
Maschinenspezifische Zyklen 
Zyklus definieren über Softkeys 
Zyklus aufrufen
Zyklus Aufruf mit CYCL CALL
Zyklus Aufruf mit PAT CYCL CALL PAT 
Zyklus Aufruf mit CYCL CALL POS 
Zyklus Aufruf mit 
Arbeiten mit Zusatzachsen 
Punkte Tabellen
Anwendung 
Punkte Tabelle eingeben 
Einzelne Punkte für die Bearbeitung ausblenden
Punkte Tabelle im Programm wählen
Zyklus in Verbindung mit Punkte Tabellen aufrufen
Zyklen zum Bohren, Gewindebohren und Gewindefräsen
Übersicht 
ZENTRIEREN Zyklus 
BOHREN Zyklus 
REIBEN Zyklus 
AUSDREHEN Zyklus 
UNIVERSAL BOHREN Zyklus 
RUECKWAERTS SENKEN Zyklus 
UNIVERSAL TIEFBOHREN Zyklus 
BOHRFRAESEN Zyklus
GEWINDEBOHREN NEU mit Ausgleichsfutter Zyklus 
GEWINDEBOHREN ohne Ausgleichsfutter GS NEU Zyklus 
GEWINDEBOHREN SPANBRUCH Zyklus 
Grundlagen zum Gewindefräsen
GEWINDEFRAESEN Zyklus 
SENKGEWINDEFRAESEN Zyklus 
BOHRGEWINDEFRAESEN Zyklus 
HELIX BOHRGEWINDEFRAESEN Zyklus 
AUSSENGEWINDE FRAESEN Zyklus 
Zyklen zum Fräsen von Taschen, Zapfen und Nuten 
Übersicht 
RECHTECKTASCHE Zyklus 
KREISTASCHE Zyklus 
NUTENFRAESEN Zyklus 
RUNDE NUT Zyklus 
RECHTECKZAPFEN Zyklus 
KREISZAPFEN Zyklus 
HEIDENHAIN iTNC 530
Zyklen zum Herstellen von Punktemustern
Übersicht 
PUNKTEMUSTER AUF KREIS Zyklus 
PUNKTEMUSTER AUF LINIEN Zyklus 
SL Zyklen 
Grundlagen 
Übersicht SL Zyklen 
KONTUR Zyklus 
Überlagerte Konturen 
KONTUR DATEN Zyklus 
VORBOHREN Zyklus 
RAEUMEN Zyklus 
SCHLICHTEN TIEFE Zyklus 
SCHLICHTEN SEITE Zyklus 
KONTUR ZUG Zyklus 
KONTURZUG Daten Zyklus 
ZYLINDER MANTEL Zyklus Software Option 
ZYLINDER MANTEL Nutenfräsen Zyklus Software Option
ZYLINDER MANTEL Stegfräsen Zyklus Software Option 
ZYLINDER MANTEL Außenkontur fräsen Zyklus Software Option 
SL Zyklen mit Konturformel 
Grundlagen 
Programm mit Konturdefinitionen wählen
Konturbeschreibungen definieren 
Konturformel eingeben 
Überlagerte Konturen 
Kontur Abarbeiten mit SL Zyklen 
Zyklen zum Abzeilen
Übersicht 
3D DATEN ABARBEITEN Zyklus 
ABZEILEN Zyklus 
REGELFLAECHE Zyklus 
PLANFRAESEN Zyklus 
Zyklen zur Koordinaten Umrechnung 
Übersicht
Wirksamkeit der Koordinaten Umrechnungen
NULLPUNKT Verschiebung Zyklus 
NULLPUNKT Verschiebung mit Nullpunkt Tabellen Zyklus 
BEZUGSPUNKT SETZEN Zyklus 
SPIEGELN Zyklus 
DREHUNG Zyklus 
MASSFAKTOR Zyklus 
BEARBEITUNGSEBENE Zyklus Software Option 
Sonderzyklen 
VERWEILZEIT Zyklus 
PROGRAMM AUFRUF Zyklus 
SPINDEL ORIENTIERUNG Zyklus 
TOLERANZ Zyklus
HEIDENHAIN iTNC 530 
Programmieren: Sonderfunktionen
Übersicht Sonderfunktionen 
Hauptmenü Sonderfunktionen SPEC FCT 
Menü Programmvorgaben 
Menü Funktionen für Kontur und Punktbearbeitungen 
Menü verschiedene DIN ISO Funktionen definieren 
Menü Programmierhilfen nur Klartext Dialog
Die PLANE Funktion: Schwenken der Bearbeitungsebene Software Option 
Einführung 
PLANE Funktion definieren 
Positionsanzeige
PLANE Funktion rücksetzen 
Bearbeitungsebene über Raumwinkel definieren: PLANE SPATIAL Anwendung 
Eingabeparameter 
Bearbeitungsebene über Projektionswinkel definieren: PLANE PROJECTED 
Anwendung 
Eingabeparameter 
Bearbeitungsebene über Eulerwinkel definieren PLANE EULER 
Anwendung 
Eingabeparameter 
Bearbeitungsebene über zwei Vektoren definieren: PLANE VECTOR 
Anwendung 
Eingabeparameter
Bearbeitungsebene über drei Punkte definieren: PLANE POINTS 
Anwendung 
Eingabeparameter 
Bearbeitungsebene über einen einzelnen, inkrementalen Raumwinkel definieren: PLANE RELATIVE
Anwendung 
Eingabeparameter 
Bearbeitungsebene über Achswinkel: PLANE AXIAL FCL Funktion 
Anwendung 
Eingabeparameter 
Positionierverhalten der PLANE Funktion festlegen 
Übersicht 
Automatisches Einschwenken: MOYE TURN STAY Eingabe zwingend erforderlich 
Auswahl von alternativen Schwenkmöglichkeiten: SEQ Eingabe optional 
Auswahl der Transformationsart Eingabe optional 
Sturzfräsen in der geschwenkten Ebene
Funktion 
Sturzfräsen durch inkrementales Verfahren einer Drehachse 
Programmieren: Unter Programme und Programmteil Wiederholungen 
Unterprogramme und Programmteil Wiederholungen kennzeichnen
Label 
Unterprogramme
Arbeitsweise
Programmierhinweise
Unterprogramm programmieren 
Unterprogramm aufrufen
Programmteil Wiederholungen
Label 
Arbeitsweise 
Programmierhinweise 
Programmteil Wiederholung programmieren 
Programmteil Wiederholung aufrufen 
Beliebiges Programm als Unterprogramm
Arbeitsweise 
Programmierhinweise 
Beliebiges Programm als Unterprogramm aufrufen 
Verschachtelungen
Verschachtelungsarten 
Verschachtelungstiefe
Unterprogramm im Unterprogramm 
Programmteil Wiederholungen wiederholen
Unterprogramm wiederholen 
Programmierbeispiele
HEIDENHAIN iTNC 530 
Programmieren Q-Parameter
Prinzip und Funktionsübersicht 
Programmierhinweise 
Q-Parameter Funktionen aufrufen 
Teilefamilien Q-Parameter statt Zahlenwerte 
NC Beispielsätze
Beispiel 
Konturen durch mathematische Funktionen beschreiben
Anwendung 
Übersicht 
Grundrechenarten programmieren 
Winkelfunktionen Trigonometrie 
Definitionen 
Winkelfunktionen programmieren 
Wenn dann Entscheidungen mit Q-Parametern
Anwendung 
Unbedingte Sprünge
Wenn dann Entscheidungen programmieren 
Verwendete Abkürzungen und Begriffe 
Q-Parameter kontrollieren und ändern
Vorgehensweise
Zusätzliche Funktionen 
Übersicht 
ERROR: Fehlermeldungen ausgeben 
PRINT: Texte oder Q-Parameter Werte ausgeben
PLC: Werte an PLC übergeben 
Formel direkt eingeben
Formel eingeben
Rechenregeln 
Eingabe Beispiel 
String Parameter
Funktionen der String Verarbeitung 
String Parameter zuweisen 
String Parameter verketten 
Numerischen Wert in einen String Parameter umwandeln
Teilstring aus einem String Parameter kopieren
Systemdaten in einen String Parameter kopieren 
String Parameter in einen numerischen Wert umwandeln 
Prüfen eines String Parameters
Länge eines String Parameters ermitteln 
Alphabetische Reihenfolge vergleichen 
Vorbelegte Q-Parameter
Werte aus der PLC
WMAT Satz
Aktiver Werkzeugradius
Werkzeugachse
Spindelzustand
Kühlmittelversorgung
Überlappungsfaktor
Maßangaben im Programm
Werkzeug Länge
Koordinaten nach Antasten während des Programmlaufs 
Ist Sollwert Abweichung bei automatischer Werkzeugvermessung mit dem TT 
Schwenken der Bearbeitungsebene mit Werkstückwinkeln: von der TNC berechnete Koordinaten für Drehachsen 
Messergebnisse von Tastsystem Zyklen
siehe auch Benutzerhandbuch Tastsystem Zyklen 
Programmierbeispiele 
HEIDENHAIN iTNC 530 
Programm Test und Programmlauf
Grafiken
Anwendung 
Übersicht: Ansichten 
Draufsicht 
Darstellung in Ebenen 
3D Darstellung
Ausschnittvergrößerung 
Grafische Simulation wiederholen 
Werkzeug anzeigen
Bearbeitungszeit ermitteln 
Funktionen zur Programmanzeige
Übersicht
Programm Test 
Anwendung 
Programmlauf 
Anwendung
Bearbeitungsprogramm ausführen
Bearbeitung unterbrechen 
Maschinenachsen während einer Unterbrechung verfahren
Programmlauf nach einer Unterbrechung fortsetzen
Beliebiger Einstieg ins Programm Satzvorlauf 
Wiederanfahren an die Kontur 
Werkzeug Einsatzprüfung
Automatischer Programmstart 
Anwendung 
Sätze überspringen 
Anwendung 
Löschen des Zeichens 
Wahlweiser Programmlauf Halt 
Anwendung 
Globale Programmeinstellungen Software Option 
Anwendung 
Funktion aktivieren deaktivieren
Achsen tauschen 
Grunddrehung 
Zusätzliche, additive Nullpunktverschiebung 
Überlagertes Spiegeln 
Überlagerte Drehung
Sperren von Achsen
Vorschubfaktor 
Handrad Überlagerung 
Adaptive Vorschubregelung AFC Software Option 
Anwendung
AFC Grundeinstellungen definieren
Lernschnitt durchführen 
AFC aktivieren deaktivieren 
Protokolldatei 
HEIDENHAIN iTNC 530 
MOD Funktionen
MOD Funktion wählen 
MOD Funktionen wählen
Einstellungen ändern
MOD Funktionen verlassen 
Übersicht MOD Funktionen 
Software Nummern 
Anwendung 
Schlüssel Zahl eingeben
Anwendung 
Service Packs laden 
Anwendung 
Datenschnittstellen einrichten 
Anwendung 
RS Schnittstelle einrichten
RS Schnittstelle einrichten
BETRIEBSART des externen Geräts wählen 
BAUD-RATE einstellen
Zuweisung
Software für Datenübertragung
Ethernet Schnittstelle
Einführung
Anschluss Möglichkeiten
iTNC direkt mit einem Windows PC verbinden 
TNC konfigurieren 
PGM MGT konfigurieren 
Anwendung 
Einstellung PGM MGT ändern 
Abhängige Dateien
Maschinenspezifische Anwenderparameter 
Anwendung 
Rohteil im Arbeitsraum darstellen 
Anwendung
Gesamte Darstellung drehen
Positionsanzeige wählen 
Anwendung 
Maßsystem wählen
Anwendung 
Programmiersprache für MDI wählen 
Anwendung 
Achsauswahl für Linear Satz Generierung 
Anwendung 
Verfahrbereichsbegrenzungen eingeben, Nullpunkt Anzeige 
Anwendung 
Arbeiten ohne Verfahrbereichsbegrenzung
Maximalen Verfahrbereich ermitteln und eingeben
Bezugspunkt Anzeige
HILFE Dateien anzeigen
Anwendung 
HILFE DATEIEN wählen
Betriebszeiten anzeigen 
Anwendung 
Systemzeit einstellen 
Anwendung
Einstellungen vornehmen 
Teleservice 
Anwendung
Teleservice aufrufen beenden 
Externer Zugriff
Anwendung 
HEIDENHAIN iTNC 530
Tabellen und Übersichten 
Allgemeine Anwenderparameter 
Eingabemöglichkeiten für Maschinen Parameter 
Allgemeine Anwenderparameter anwählen 
Steckerbelegung und Anschlusskabel für Datenschnittstellen
Schnittstelle HEIDEHAIN Geräte 
Fremdgeräte 
Schnittstelle 
Ethernet Schnittstelle RJ Buchse 
Technische Information 
Puffer Batterie wechseln 
iTNC 530 mit Windows XP Option
Einführung 
Endbenutzer Lizenzvertrag EULA für Windows XP 
Allgemeines 
Technische Daten
iTNC Anwendung starten
Windows Anmeldung 
Anmeldung als TNC Bediener 
Anmeldung als lokaler Administrator 
iTNC ausschalten 
Grundsätzliches
Abmelden eines Benutzers
iTNC Anwendung beenden
Herunterfahren von Windows 
Netzwerk Einstellungen
Voraussetzung 
Einstellungen anpassen
Zugriffssteuerung 
Besonderheiten in der Datei Verwaltung 
Laufwerk der iTNC
Datenübertragung zur iTNC 
HEIDENHAIN iTNC 530 
Einführung
Die iTNC 530 HEIDENHAIN TNCs sind werkstattgerechte Bahnsteuerungen, mit denen Sie herkömmliche Fräs-, und Bohrbearbeitungen direkt an der Maschine im leicht verständlichen Klartext Dialog programmieren. Sie sind für den Einsatz an Fräs-, und Bohrmaschinen sowie Bearbeitungszentren ausgelegt. Die iTNC 530 kann bis zu zwölf Achsen steuern. Zusätzlich können Sie die Winkelposition der Spindel programmiert einstellen.
Auf der integrierten Festplatte können Sie beliebig viele Programme speichern, auch wenn diese extern erstellt wurden. Für schnelle Berechnungen lässt sich ein Taschenrechner jederzeit aufrufen.
Bedienfeld und Bildschirmdarstellung sind übersichtlich gestaltet, so dass Sie alle Funktionen schnell und einfach erreichen können.
Programmierung: HEIDENHAIN Klartext Dialog und DIN ISO
Besonders einfach ist die Programm Erstellung im
benutzerfreundlichen HEIDENHAIN Klartext Dialog. Eine
Programmiergrafik stellt die einzelnen Bearbeitungsschritte
während der Programmeingabe dar. Zusätzlich hilft die Freie Kontur Programmierung FK, wenn einmal keine NC gerechte Zeichnung vorliegt. Die grafische Simulation der Werkstückbearbeitung ist sowohl während des Programm Tests als auch während des Programmlaufs möglich.
TNC Neueinsteigern bietet die Betriebsart eine besonders
komfortable Möglichkeit, schnell und ohne großen Schulungsaufwand strukturierte Klartext Dialog Programme zu erstellen. Für steht eine separate Benutzer Dokumentation zur Verfügung. Zusätzlich können Sie die TNCs auch nach DIN ISO oder im DNC Betrieb programmieren.
Ein Programm lässt sich auch dann eingeben und testen, während ein anderes Programm gerade eine Werkstückbearbeitung ausführt gilt nicht für.
Kompatibilität
Die TNC kann Bearbeitungsprogramme abarbeiten, die an
HEIDENHAIN Bahnsteuerungen ab der TNC B erstellt wurden.
Sofern alte TNC Programme Hersteller Zyklen enthalten, ist seitens der iTNC 530 eine Anpassung mit der PC Software CycleDesign durchzuführen. Setzen Sie sich dazu mit Ihrem Maschinenhersteller oder mit HEIDENHAIN in Verbindung.
Einführung
Bildschirm und Bedienfeld
Bildschirm
Die TNC wird mit dem Farb Flachbildschirm BF TFT geliefert
siehe Bild rechts oben.
Kopfzeile
Bei eingeschalteter TNC zeigt der Bildschirm in der Kopfzeile die
angewählten Betriebsarten an: Maschinen Betriebsarten links und
Programmierbetriebsarten rechts. Im größeren Feld der Kopfzeile
steht die Betriebsart, auf die der Bildschirm geschaltet ist, dort 
erscheinen Dialogfragen und Meldetexte Ausnahme: Wenn die 
TNC nur Grafik anzeigt.
Softkeys
In der Fußzeile zeigt die TNC weitere Funktionen in einer softkey
Leiste an. Diese Funktionen wählen Sie über die 
darunterliegenden Tasten. Zur Orientierung zeigen schmale
Balken direkt über der Softkey Leiste die Anzahl der Softkey
Leisten an, die sich mit den außen angeordneten schwarzen Pfeil
Tasten wählen lassen. Die aktive softkey Leiste wird als
aufgehellter Balken dargestellt.
Softkey Wahltasten
Softkey Leisten umschalten
Festlegen der Bildschirm Aufteilung
Bildschirmumschalttaste für Maschinen und Programmierbetriebsarten
Softkey Wahltasten für Maschinenhersteller Softkeys
Softkey Leisten für Maschinenhersteller Softkeys umschalten
HEIDENHAIN iTNC 530 
Bildschirmaufteilung festlegen
Der Benutzer wählt die Aufteilung des Bildschirms: So kann die TNC in der Betriebsart Programm Einspeichern Editieren das
Programm im linken Fenster anzeigen, während das rechte Fenster gleichzeitig eine Programmiergrafik darstellt. Alternativ lässt sich im rechten Fenster auch die Programm Gliederung anzeigen oder ausschließlich das Programm in einem großen Fenster. Welche Fenster die TNC anzeigen kann, hängt von der gewählten Betriebsart ab.
Bildschirm Aufteilung festlegen:
Bildschirm Umschalttaste drucken: Die Softkey Leiste zeigt die möglichen Bildschirmaufteilungen an, siehe Betriebsarten, 
Bildschirmaufteilung mit Softkey wählen
Einführung
Bedienfeld
Die TNC wird mit dem Bedienfeld TE geliefert. Die Abbildung
rechts oben zeigt die Bedienelemente des Bedienfeldes TE 
Alpha Tastatur für Texteingaben, Dateinamen und DIN ISO
Programmierungen.
Zwei Prozessor Version: Zusätzliche Tasten zur Windows
Bedienung
Datei Verwaltung
Taschenrechner
MOD Funktion
HELP Funktion 
Programmierbetriebsarten 
Maschinenbetriebsarten
Eröffnen der Programmierdialoge
Pfeiltasten und Sprunganweisung GOTO 
Zahleneingabe und Achswahl 
Mauspad: Nur für die Bedienung der Zwei Prozessor Version,
von Softkeys und von smartT.
Die Funktionen der einzelnen Tasten sind auf der ersten
Umschlagsseite zusammengefasst.
Manche Maschinenhersteller verwenden nicht das
Standard Bedienfeld von HEIDENHAIN. Beachten Sie in
diesen Fällen das Maschinenhandbuch.
Externe Tasten, wie NC START oder NC STOPP, sind
ebenfalls im Maschinenhandbuch beschrieben.
HEIDENHAIN iTNC 530
Betriebsarten
Manueller Betrieb und El. Handrad
Das Einrichten der Maschinen geschieht im Manuellen Betrieb. In
dieser Betriebsart lassen sich die Maschinenachsen manuell oder
schrittweise positionieren, die Bezugspunkte setzen und die Bearbeitungsebene schwenken. 
Die Betriebsart El. Handrad unterstützt das manuelle Verfahren der Maschinenachsen mit einem elektronischen Handrad HR. 
Softkeys zur Bildschirm Aufteilung wählen wie zuvor beschrieben 
Softkey 
Positionen 
Links: Positionen, rechts: Statusanzeige 
Links: Positionen, rechts: Aktive Kollisionskörper
FCL Funktion
Positionieren mit Handeingabe
In dieser Betriebsart lassen sich einfache Verfahr Bewegungen mit Handeingabe programmieren, um plan zu fräsen oder vor zu positionieren. 
Softkeys zur Bildschirm Aufteilung 
Softkey
Programm 
Links: Programm, rechts: Statusanzeige 
Links: Programm, rechts: Aktive Kollisionskörper 
FCL Funktion. Wenn Sie diese Ansicht gewählt haben, zeigt die TNC eine Kollision durch rote Umrandung des Grafikfensters an. 
Einführung
Programm Einspeichern Editieren
Ihre Bearbeitungsprogramme erstellen Sie in dieser Betriebsart. Vielseitige Unterstützung und Ergänzung beim Programmieren bieten die verschiedenen Zyklen und die Q-Parameterfunktionen. Auf Wunsch zeigt die Programmiergrafik die einzelnen Schritte an.
Softkeys zur Bildschirm Aufteilung 
Programm
Links: Programm, rechts: Programmgliederung 
Links: Programm, rechts: Programmiergrafik
Links: Programm, rechts: 3D Liniengrafik
Programm Test
Die TNC simuliert Programme und Programmteile in der Betriebsart Programm Test um geometrische Unverträglichkeiten,
fehlende oder falsche Angaben im Programm und Verletzungen des Arbeitsraumes herauszufinden. Die Simulation wird grafisch mit verschiedenen Ansichten unterstützt. 
Softkeys zur Bildschirm Aufteilung siehe Programmlauf Satzfolge
und Programmlauf Einzelsatz 
HEIDENHAIN iTNC 530 
Programmlauf Satzfolge und Programmlauf Einzelsatz
In Programmlauf Satzfolge führt die TNC ein Programm bis zum Programmlauf Satzfolge
Programm Ende oder zu einer manuellen bzw. programmierten
Unterbrechung aus. Nach einer Unterbrechung können Sie den
Programmlauf wieder aufnehmen.
In Programmlauf Einzelsatz starten Sie jeden Satz mit der externen START Taste einzeln 
Softkeys zur Bildschirm Aufteilung 
Fenster Ѕоftkеу
Programm 
Links: Programm, rechts: Programmgliederung
Links: Programm, rechts: Status 
Programmlauf Satzfolge
Links: Programm, rechts: Grafik
Grafik
Links: Programm, rechts: Aktive Kollisionskörper 
FCL Funktion. Wenn Sie diese Ansicht gewählt haben, zeigt die TNC eine Kollision durch rote Umrandung des Grafikfensters an. 
Aktive Kollisionskörper FCL Funktion. Wenn Sie diese Ansicht gewählt haben, zeigt die TNC eine Kollision durch rote Umrandung des Grafikfensters an. 
Softkeys zur Bildschirm Aufteilung bei Paletten Tabellen
Fenster softkey
Paletten Tabelle
Links: Programm, rechts: Paletten Tabelle 
Links: Paletten Tabelle, rechts: Status
Links: Paletten Tabelle, rechts: Grafik 
Einführung
Status Anzeigen
Allgemeine Status Anzeige
Programmlauf Satzfolge                                                                                                              Die allgemeine Status Anzeige informiert Sie über den aktuellen  
Zustand der Maschine. Sie erscheint automatisch in den Programmlauf Einzelsatz und Programmlauf Satzfolge, solange für
die Anzeige nicht ausschließlich Grafik gewählt wurde, und beim
Positionieren mit Handeingabe. In den Betriebsarten Manueller Betrieb und El. Handrad erscheint die Status Anzeige im großen 
Informationen der Status Anzeige 
Symbol Bedeutung 
Ist oder Soll Koordinaten der aktuellen Position
Maschinenachsen: Hilfsachsen zeigt die TNC mit
kleinen Buchstaben an. Die Reihenfolge und Anzahl
der angezeigten Achsen legt Ihr Maschinenhersteller
fest. Beachten Sie Ihr Maschinenhandbuch
Die Anzeige des Vorschubs in Zoll entspricht dem
zehnten Teil des wirksamen Wertes. Drehzahl S,
Vorschub F und wirksame Zusatzfunktion M
Programmlauf ist gestartet
Achse ist geklemmt
Achse kann mit dem Handrad verfahren werden
Achsen werden unter Berücksichtigung der Grunddrehung verfahren
Achsen werden in geschwenkter Bearbeitungsebene verfahren
Die Funktion oder FUNCTION TCPM ist aktiv
Die Funktion Dynamische Kollisionsüberwachung
DCM ist aktiv
HEIDENHAIN iTNC 530 
Symbol Bedeutung
Die Funktion Adaptive Vorschubregelung AFC ist aktiv Software Option
Eine oder mehrere globale Programmeinstellungen
sind aktiv Software Option
Nummer des aktiven Bezugspunkts aus der Preset Tabelle. Wenn der Bezugspunkt manuell gesetzt wurde, zeigt die TNC hinter dem Symbol den Text MAN an
Einführung
Zusätzliche Status Anzeigen
Die zusätzlichen Status Anzeigen geben detaillierte Informationen
zum Programmablauf. Sie lassen sich in allen Betriebsarten aufrufen, mit Ausnahme der Betriebsart Programm Einspeichern Editieren.
Zusätzliche Status Anzeige einschalten
Softkey Leiste für die Bildschirm Aufteilung aufrufen
Bildschirmdarstellung mit zusätzlicher Status Anzeige
wählen: Die TNC zeigt in der rechten Bildschirmhälfte
das Statusformular Übersicht an
Zusätzliche Status Anzeigen wählen
Softkey Leiste umschalten, bis STATUS Softkeys erscheinen
Zusätzliche Status Anzeige direkt per softkey wählen, 
Positionen und Koordinaten, oder
Gewünschte Ansicht per Umschalte Softkeys wählen
Nachfolgend sind die verfügbaren Status Anzeigen beschrieben, die Sie über direkt über Softkeys oder über die Umschalte Softkeys wählen können.
Beachten Sie bitte, dass einige der nachfolgend
beschriebenen Status Informationen nur dann zur
Verfügung stehen, wenn Sie die dazugehörende
Software Option an Ihrer TNC freigeschaltet haben.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Übersicht
Das Status Formular Übersicht zeigt die TNC nach dem Einschalten Programmlauf satzfolge
der TNC an, sofern Sie die Bildschirmaufteilung
PROGRAMM STATUS bzw. POSITION STATUS gewählt haben. 
Das Übersichtsformular enthält zusammengefasst die wichtigsten Status Informationen, die Sie auch verteilt auf den entsprechenden Detailformularen finden. 
Softkey Bedeutung 
Positionsanzeige in bis zu fünf Achsen 
Werkzeug Informationen 
Aktive M Funktionen 
Aktive Koordinatentransformationen
Aktives Unterprogramm
Aktive Programmteilwiederholung
Mit PGM CALL gerufenes Programm
Aktuelle Bearbeitungszeit
Name des aktiven Hauptprogrammes
Allgemeine Programm Information Reiter PGM
Softkey Bedeutung Programmlauf Satzfolge 
Keine Direktanwahl möglich Name des aktiven Hauptprogrammes  Kreismittelpunkt 
Zähler für Verweilzeit 
Bearbeitungszeit 
Aktuelle Bearbeitungszeit 
Aktuelle Uhrzeit 
Aktueller programmierter Bahnvorschub 
Aufgerufene Programme
Einführung
Programmteil Wiederholung Unterprogramme Reiter LBL
Softkey Bedeutung 
Keine Direktanwahl möglich Aktive Programmteil Wiederholungen mit Satz Nummer, Label Nummer und Anzahl der 
programmierten noch auszuführenden Wiederholungen
Aktive Unterprogramm Nummern mit Satz Nummer, in der das Unterprogramm gerufen wurde und Label Nummer die aufgerufen wurde. 
Informationen zu Standard Zyklen Reiter 
Status Anzeigen
Softkey Bedeutung 
Keine Direktanwahl möglich Aktiver Bearbeitungszyklus 
Aktive Werte des Zyklus Toleranz
Aktive Zusatzfunktionen M Reiter M 
Softkey Bedeutung 
Keine Direktanwahl möglich Liste der aktiven M Funktionen mit festgelegter Bedeutung
Liste der aktiven M Funktionen, die von Ihrem Maschinen Hersteller angepasst werden 
HEIDENHAIN iTNC 530
Positionen und Koordinaten Reiter POS
Softkey Bedeutung 
Art der Positionsanzeige, Ist-Position
Schwenkwinkel für die Bearbeitungsebene 
Winkel der Grunddrehung 
Informationen zu den Werkzeugen Reiter TOOL
Anzeige T: Werkzeug Nummer und Name 
Anzeige RT: Nummer und Name eines Schwesterwerkzeugs 
Werkzeugachse
Programmlauf Satzfolge
Werkzeug Länge und Radien
Aufmaße Delta Werte aus der der Werkzeug Tabelle TAB und dem TOOL CALL PGM 
Standzeit, maximale Standzeit TIME und maximale Standzeit bei TOOL CALL TIME 
Anzeige des aktiven Werkzeugs und des nächsten Schwesterwerkzeugs
Einführung
Werkzeug Vermessung Reiter TT
Die TNC zeigt den Reiter TT nur dann an, wenn diese 
Funktion an Ihrer Maschine aktiv ist. 
Bedeutung 
Keine Direktanwahl möglich Nummer des Werkzeugs, das vermessen wird                      Anzeige, ob Werkzeug Radius oder Länge vermessen wird 
MIN und MAX Wert Einzelschneiden
Vermessung und Ergebnis der Messung mit 
rotierendem Werkzeug 
Nummer der Werkzeugschneide mit
zugehörigem Messwert. Der Stern hinter dem
Messwert zeigt an, dass die Toleranz aus der
Werkzeug Tabelle überschritten wurde
Koordinaten Umrechnungen Reiter TRANS
Softkey Bedeutung Programmlauf Satzfolge 
Name der aktiven Nullpunkt Tabelle 
Aktive Nullpunkt Nummer, Kommentar aus
der aktiven Zeile der aktiven Nullpunkt Nummer DOC aus Zyklus 
Aktive Nullpunkt Verschiebung Zyklus                                                                                      Die TNC zeigt eine aktive Nullpunkt Verschiebung in 
bis zu acht Achsen an 
Gespiegelte Achsen Zyklus 
Aktive Grunddrehung 
Aktiver Drehwinkel Zyklus 
Aktiver Maßfaktor Maßfaktoren Zyklen 
Die TNC zeigt einen aktiven Maßfaktor in bis zu sechs Achsen an.
Mittelpunkt der zentrischen Streckung
Siehe Zyklen zur Koordinaten Umrechnung 
HEIDENHAIN iTNC 530 
Globale Programmeinstellungen Reiter GPS, Software Option
Die TNC zeigt den Reiter nur dann an, wenn diese Programmlauf 
Funktion an Ihrer Maschine aktiv ist. 
Softkey Bedeutung
Keine Direktanwahl möglich Getauschte Achsen                                                                    Überlagerte Nullpunkt Verschiebung 
Überlagerte Spiegelung 
Globale Programmeinstellungen Reiter GPS, Software Option
Die TNC zeigt den Reiter nur dann an, wenn diese
Funktion an Ihrer Maschine aktiv ist.
Softkey Bedeutung Programmlauf Satzfolge 
Keine Direktanwahl möglich Gesperrte Achsen
Überlagerte Grunddrehung 
Überlagerte Rotation 
Aktiver Vorschubfaktor 
Einführung
Adaptive Vorschubregelung AFC Reiter AFC, Software Option
Die TNC zeigt den Reiter AFC nur dann an, wenn die ,
Funktion an Ihrer Maschine aktiv ist.
Softkey Bedeutung Programmlauf Satzfolge
Keine Direktanwahl möglich Aktiver Modus, in dem die adaptive Vorschubregelung betrieben wird 
Aktives Werkzeug Nummer und Name 
Schnittnummer Status Anzeigen
Aktueller Faktor des Vorschub Potentiometers 
Aktuelle Spindellast 
Referenzlast der Spindel 
Aktuelle Drehzahl der Spindel
Aktuelle Abweichung der Drehzahl
Aktuelle Bearbeitungszeit
Liniendiagramm, in dem die aktuelle Spindellast
und der von der TNC kommandierte Wert des
Vorschub Overrides angezeigt wird
HEIDENHAIN iTNC 530
Windows Manager
Ihr Maschinenhersteller legt den Funktionsumfang und
das Verhalten des Windows Managers fest.
Maschinenhandbuch beachten
Auf der TNC steht der Windows Manager XFCE zur Verfügung. XFCE ist ein Standardanwendung für UNIX basierte Betriebssysteme, mit der sich die grafischen Benutzeroberfläche verwalten lässt. Mit dem Windows Manager sind folgende Funktionen möglich:
Taskleiste zum Umschalten zwischen verschiedenen
Anwendungen Oberflächen anzeigen.
Windows Manager Zusätzlichen Desktop verwalten, auf dem Sonderanwendungen Ihres Maschinenherstellers ablaufen können.
Steuern des Fokus zwischen Anwendungen der NC Software und
Anwendungen des Maschinenherstellers.
Überblendfenster Pop Up Fenster können in Größe und Position
verändert werden. Schließen, Wiederherstellen und Minimieren der
Überblendfenster ist ebenfalls möglich.
Einführung
Zubehör: 3D Tastsysteme und elektronische Handräder von
HEIDENHAIN
3D Tastsysteme
Mit den verschiedenen 3D Tastsystemen von HEIDENHAIN können Sie:
Werkstücke automatisch ausrichten
Schnell und genau Bezugspunkte setzen
Messungen am Werkstück während des Programmlaufs ausführen
Werkzeuge vermessen und prüfen 
Alle Tastsystem Funktionen sind in einem separaten
Benutzer Handbuch beschrieben. Wenden Sie sich ggf. an 
HEIDENHAIN, wenn Sie dieses Benutzer Handbuch
benötigen.
Die schaltenden Tastsysteme TS
Diese Tastsysteme eignen sich besonders gut zum automatischen
Werkstück Ausrichten, Bezugspunkt Setzen, für Messungen am
Werkstück. Das TS überträgt die Schaltsignale über ein Kabel und
ist zudem eine kostengünstige Alternative, wenn Sie gelegentlich
digitalisieren müssen.
Speziell für Maschinen mit Werkzeugwechsler eignen sich die 
Tastsysteme TS siehe Bild und das kleinere TS, die die 
Schaltsignale via Infrarot Strecke kabellos übertragen.
Das Funktionsprinzip: In den schaltenden Tastsystemen von 
HEIDENHAIN registriert ein verschleißfreier optischer Schalter die
Auslenkung des Taststifts. Das erzeugte Signal veranlasst, den
Istwert der aktuellen Tastsystem Position zu speichern.
HEIDENHAIN iTNC 530
Das Werkzeug Tastsystem TT zur Werkzeug Vermessung
Das TT ist ein schaltendes 3D Tastsystem zum Vermessen und
Prüfen von Werkzeugen. Die TNC stellt hierzu Zyklen zur Verfügung mit denen sich Werkzeug Radius und Länge bei stehender oder rotierender Spindel ermitteln lassen. Die besonders robuste Bauart und die hohe Schutzart machen das TT gegenüber Kühlmittel und Spänen unempfindlich. Das Schaltsignal wird mit einem verschleißfreien optischen Schalter gebildet, der sich durch eine hohe Zuverlässigkeit auszeichnet.
Elektronische Handräder HR
Die elektronischen Handräder vereinfachen das präzise manuelle Verfahren der Achsschlitten. Der Verfahrweg pro Handrad
Umdrehung ist in einem weiten Bereich wählbar. Neben den Einbau Handrädern HR bietet HEIDENHAIN auch die
portablen Handräder HR an. Eine detaillierte 
Beschreibung des HR finden Sie im Kapitel siehe
Elektronisches Handrad HR 
Einführung
Handbetrieb und Einrichten
Einschalten, Ausschalten
Einschalten
Das Einschalten und das Anfahren der Referenzpunkte
sind maschinenabhängige Funktionen. Beachten Sie Ihr 
Maschinenhandbuch.
Die Versorgungsspannung von TNC und Maschine einschalten.  
Danach zeigt die TNC folgenden Dialog an:
Speichertest
Speicher der TNC wird automatisch überprüft.
STROMUNTERBRECHUNG
TNC Meldung, dass Stromunterbrechung vorlag
Meldung löschen
PLC PROGRAMM ÜBERSETZEN
PLC Programm der TNC wird automatisch übersetzt
SEUERSPANNUNG FÜR RELAIS FEHLT
Steuerspannung einschalten. Die TNC überprüft die
Funktion der Not Aus Schaltung
MANUELLER BETRIEB
REFERENZPUNKTE ÜBERFAHREN
Referenzpunkte in vorgegebener Reihenfolge
überfahren: Für jede Achse externe START Taste
drücken, oder Referenzpunkte in beliebiger Reihenfolge überfahren:
Für jede Achse externe Richtungstaste drücken und
halten, bis Referenzpunkt überfahren ist
Handbetrieb und Einrichten
Wenn Ihre Maschine mit absoluten Messgeräten 
ausgerüstet ist, entfällt das Überfahren der 
Referenzmarken. Die TNC ist dann sofort nach dem
Einschalten der Steuerspannung funktionsbereit. 
Wenn Ihre Maschine mit inkrementalen Messgeräten
ausgerüstet ist, dann können Sie bereits vor dem 
Anfahren des Referenzpunktes die
Verfahrbereichsüberwachung durch Drücken des 
Softkeys ÜBERWACH SW ENDSCH aktivieren. Diese
Funktion kann Ihr Maschinenhersteller achsspezifisch zur 
Verfügung stellen. Beachten Sie, dass durch Drücken des
Softkeys die Verfahrbereichsüberwachung nicht in allen
Achsen aktiv sein muss. Maschinenhandbuch beachten.
Die TNC ist jetzt funktionsbereit und befindet sich in der Betriebsart
Manueller Betrieb.
Die Referenzpunkte müssen Sie nur dann überfahren,
wenn Sie die Maschinenachsen verfahren wollen. Wenn 
Sie nur Programme editieren oder testen wollen, dann
wählen Sie nach dem Einschalten der Steuerspannung
sofort die Betriebsart Programm Einspeichern Editieren
oder Programm Test.
Die Referenzpunkte können Sie dann nachträglich
überfahren. Drücken Sie dazu in der Betriebsart Manueller
Betrieb den Softkey REF PKT ANFAHREN.
HEIDENHAIN iTNC 530
Referenzpunkt überfahren bei geschwenkter Bearbeitungsebene
Referenzpunkt überfahren im geschwenkten Koordinatensystem ist über die externen Achsrichtungstasten möglich. Dazu muss die
Funktion Bearbeitungsebene schwenken in Manueller Betrieb aktiv
sein, siehe Manuelles Schwenken aktivieren. Die TNC
interpoliert dann beim Betätigen einer Achsrichtungstaste die
entsprechenden Achsen.
Beachten Sie, dass die im Menü eingetragenen
Winkelwerte mit den tatsächlichen Winkeln der
Schwenkachse übereinstimmen.
Sofern verfügbar, können Sie die Achsen auch in der aktuellen
Werkzeugachsrichtung verfahren siehe Aktuelle Werkzeugachsrichtung als aktive Bearbeitungsrichtung setzen FCL Funktion auf.
Wenn Sie diese Funktion nutzen, dann müssen Sie bei
nicht absoluten Messgeräten die Position der
Drehachsen, die die TNC dann in einem Überblendfenster
anzeigt, bestätigen. Die angezeigte Position entspricht
der letzten, vor dem Ausschalten aktiven Position der
Drehachsen.
Sofern eine der Beiden zuvor aktiven Funktionen aktiv ist, hat die NC START Taste keine Funktion. Die TNC gibt eine entsprechende
Fehlermeldung aus.
Handbetrieb und Einrichten
Ausschalten
iTNC mit Windows XP: Siehe iTNC ausschalten 
Um Datenverluste beim Ausschalten zu vermeiden, müssen Sie das Betriebssystem der TNC gezielt herunterfahren: 
Betriebsart Manuell wählen
Funktion zum Herunterfahren wählen, nochmal mit
Softkey JA bestätigen
Wenn die TNC in einem Überblendfenster den Text 
Jetzt können Sie ausschalten anzeigt, dürfen Sie
die Versorgungsspannung zur TNC unterbrechen 
Willkürliches Ausschalten der TNC kann zu Datenverlust führen.
Beachten Sie, dass das Betätigen der END Taste nach 
dem Herunterfahren der Steuerung zu einem Neustart
der Steuerung führt. Auch das Ausschalten während dem
Neustart kann zu Datenverlust führen.
HEIDENHAIN iTNC 530
Verfahren der Maschinenachsen
Hinweis
Das Verfahren mit den externen Richtungstasten ist
maschinenabhängig. Maschinenhandbuch beachten.
Achse mit den externen Richtungstasten verfahren
Betriebsart Manueller Betrieb wählen
Externe Richtungstaste drücken und halten, solange
Achse verfahren soll, oder Achse kontinuierlich verfahren: Externe
Richtungstaste gedrückt halten und externe START
Taste kurz drücken.
Anhalten: Externe STOPP Taste drücken
Mit beiden Methoden können Sie auch mehrere Achsen gleichzeitig verfahren. Der Vorschub, mit dem die Achsen verfahren, ändern Sie über den Softkey F, siehe Spindeldrehzahl S, Vorschub F und Zusatzfunktion M.
Handbetrieb und Einrichten
Schrittweises Positionieren
Beim schrittweisen Positionieren verfährt die TNC eine
Maschinenachse um ein von Ihnen festgelegtes Schrittmaß.
Betriebsart Manuell oder El. Handrad wählen
Softkey Leiste umschalten
Schrittweises Positionieren wählen: Softkey
SCHRITTMASS auf EIN
Zustellung in mm eingeben, mm
Externe Richtungstaste drücken: beliebig oft positionieren 
Der maximal eingebbare Wert für eine Zustellung beträgt mm.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Verfahren mit dem elektronischen Handrad
Das tragbare Handrad HR ist mit zwei Zustimmtasten 
ausgerüstet. Die Zustimmtasten befinden sich unterhalb des
Sterngriffs.
Sie können die Maschinenachsen nur verfahren, wenn eine der
Zustimmtasten gedrückt ist maschinenabhängige Funktion.
Das Handrad HR verfügt über folgende Bedienelemente:
NOT AUS Taste Handrad
Zustimmtasten 
Tasten zur Achswahl
Taste zur Übernahme der Ist Position
Tasten zum Festlegen des Vorschubs langsam, mittel, schnell
Vorschübe werden vom Maschinenhersteller festgelegt
Richtung, in die die TNC die gewählte Achse verfährt
Maschinen Funktionen werden vom Maschinenhersteller
festgelegt
Die roten Anzeigen signalisieren, welche Achse und welchen
Vorschub Sie gewählt haben.
Verfahren mit dem Handrad ist bei aktivem auch während des
Programmlaufs möglich.
Verfahren
Betriebsart El. Handrad wählen
Zustimmtaste gedrückt halten
Achse wählen
Vorschub wählen
Aktive Achse in Richtung verfahren, oder
Aktive Achse in Richtung verfahren
Handbetrieb und Einrichten
Elektronisches Handrad HR 
Im Gegensatz zum HR ist das tragbare Handrad HR mit einem
Display ausgestattet, auf dem verschiedene Informationen angezeigt werden. Darüber hinaus können Sie über die Handrad Softkeys wichtige Einrichtefunktionen ausführen, Bezugspunkte setzen oder M-Funktionen eingeben und abarbeiten.
Sobald Sie das Handrad über die Handrad Aktivierungstaste aktiviert haben, ist keine Bedienung über das Bedienpult mehr möglich. Die TNC zeigt diesen Zustand am TNC Bildschirm durch ein Überblendfenster an.
Das Handrad HR verfügt über folgende Bedienelemente:
NOT AUS Taste
Handrad Display zur Status Anzeige und Auswahl von Funktionen
Softkeys
Achswahltasten
Handrad Aktivierungstaste
Pfeiltasten zur Definition der Handrad Empfindlichkeit
Richtungstaste, in die die TNC die gewählte Achse verfährt
Spindel einschalten maschinenabhängige Funktion
Spindel ausschalten maschinenabhängige Funktion
Taste NC Satz generieren
NC Start 
NC Stopp
Zustimmtaste
Handrad
Spindeldrehzahl Potentiometer
Vorschub Potentiometer
Verfahren mit dem Handrad ist bei aktivem M auch während des
Programmlaufs möglich.
Ihr Maschinen Hersteller kann zusätzliche Funktionen für
das HR zur Verfügung stellen. Maschinen Handbuch
beachten
HEIDENHAIN iTNC 530 
Display
Das Handrad Display siehe Bild besteht aus vier Zeilen. Die TNC zeigt darin folgende Informationen an:
SOLL Art der Positionsanzeige und Position der gewählten Achse
STIB Steuerung in Betrieb
Aktuelle Spindeldrehzahl
Aktueller Vorschub, mit dem die gewählte Achse
momentan verfahren wird
Fehler steht an
Funktion Bearbeitungsebene schwenken ist aktiv
Funktion Grunddrehung ist aktiv
RES Aktive Handrad Auflösung. Weg in mm Umdrehung 
Umdrehung bei Drehachsen, den die gewählte Achse bei einer
Handradumdrehung verfährt
STEP ON bzw. OFF: Schrittweises Positionieren aktiv bzw. inaktiv.
Bei aktiver Funktion zeigt die TNC zusätzlich das aktive
Verfahr Schritt an
Softkey Leiste: Auswahl verschiedener Funktionen,
Beschreibung in den nachfolgenden Abschnitten
Zu verfahrende Achse wählen
Die Hauptachsen X, Y und Z, sowie zwei weitere, vom
Maschinenhersteller definierbare Achsen, können Sie direkt über die Achswahltasten aktivieren. Wenn Sie die virtuelle Achse VT wählen wollen, oder wenn Ihre Maschine über weitere Achsen verfügt, gehen Sie wie folgt vor:
Handrad Softkey FI AX drücken: Die TNC zeigt auf dem Handrad
Display alle aktiven Achsen an. Die momentan aktive Achse blinkt
Gewünschte Achse mit Handrad Softkeys F wählen und mit Handrad Softkey F OK bestätigen
Handrad Empfindlichkeit einstellen
Die Handrad Empfindlichkeit legt fest, welchen Weg eine Achse pro Handrad Umdrehung verfahren soll. Die definierbaren
Empfindlichkeiten sind fest eingestellt und über die Handrad 
Pfeiltasten direkt wählbar nur wenn Schrittmaß nicht aktiv ist.
Einstellbare Empfindlichkeiten:
mm Umdrehung bzw. Grad Umdrehung
Handbetrieb und Einrichten
Achsen verfahren
Handrad aktivieren Handrad Taste auf dem HR drücken. Die TNC kann jetzt nur noch über das HR bedient werden, ein Überblendfenster mit Hinweistext wird am TNC Bildschirm angezeigt
Ggf. über Softkey OPM die gewünschte Betriebsart wählen siehe Betriebsarten wechseln.
Ggf. Zustimmtaste gedrückt halten
Auf dem Handrad Achse wählen die verfahren
werden soll. Zusatz Achsen über Softkeys wählen
Aktive Achse in Richtung plus verfahren, oder
Aktive Achse in Richtung minus verfahren
Handrad deaktivieren: Handrad Taste auf dem HR 
drücken. Die TNC kann jetzt wieder über das
Bedienfeld bedient werden
Potentiometer Einstellungen
Nachdem sie das Handrad aktiviert haben sind weiterhin die Potentiometer des Maschienenbedienfelds aktiv. Wenn Sie die
Potentiometer am Handrad nutzen wollen, gehen Sie wie folgt vor:
Tasten Ctrl und Handrad am HR drücken, die TNC zeigt im
Handrad Display das Softkey Menü zur Potentiometer Auswahl an
Softkey HW drücken, um die Handrad Potentiometer aktiv zu
schalten sobald Sie die Handrad Potentiometer aktiviert haben, müssen Sie vor der Abwahl des Handrades die Potentiometer des Maschinenbedienfelds wieder aktivieren. Gehen sie wie folgt vor: Tasten Ctrl und Handrad am HR drücken, die TNC zeigt im
Handrad Display das Softkey Menü zur Potentiometer Auswahl an
Softkey KBD drücken, um die Potentiometer auf dem Maschinen 
Bedienfeld aktiv zu schalten.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Schrittweise positionieren
Beim schrittweisen Positionieren verfährt die TNC die momentan
aktive Handrad Achse um ein von Ihnen festgelegtes Schrittmaß:
Handrad Softkey F STEP drücken
Schrittweise positionieren aktivieren: Handrad Softkey ON
drücken
Gewünschtes Schrittmaß durch Drücken der Tasten F oder F
wählen. Wenn Sie die jeweilige Taste gedrückt halten, erhöht die
TNC den Zählschritt bei einem Zehnerwechsel jeweils um den
Faktor zehn. Durch zusätzliches Drücken der Taste Ctrl erhöht sich der Zählschritt auf Kleinstmögliches Schrittmaß ist mm,
größtmögliches Schrittmaß ist mm
Gewähltes Schrittmaß mit Softkey OK übernehmen
Mit Handrad Taste plus bzw. die aktive Handrad Achse in die
entsprechende Richtung verfahren
Zusatzfunktionen M eingeben
Handrad Softkey F MSF drücken
Handrad Softkey F M drücken
Gewünschte M Funktionsnummer durch Drücken der Tasten F
oder F wählen
Zusatzfunktion M mit Taste NC Start ausführen
Spindeldrehzahl S eingeben
Handrad Softkey F MSF drücken
Handrad Softkey F S drücken
Gewünschte Drehzahl durch Drücken der Tasten F oder F wählen. Wenn Sie die jeweilige Taste gedrückt halten, erhöht die
TNC den Zählschritt bei einem Zehnerwechsel jeweils um den
Faktor zehn. Durch zusätzliches Drücken der Taste Ctrl erhöht sich der Zählschritt auf 
Neue Drehzahl S mit Taste NC Start aktivieren.
Vorschub F eingeben
Handrad Softkey F MSF drücken
Handrad Softkey F drücken
Gewünschten Vorschub durch Drücken der Tasten F oder F
wählen. Wenn Sie die jeweilige Taste gedrückt halten, erhöht die
TNC den Zählschritt bei einem Zehnerwechsel jeweils um den
Faktor. Durch zusätzliches Drücken der Taste Ctrl erhöht sich der
Zählschritt auf.
Neuen Vorschub F mit Handrad Softkey F OK übernehmen
Handbetrieb und Einrichten
Bezugspunkt setzen
Handrad Softkey F MSF drücken
Handrad Softkey F PRS drücken
Ggf. Achse wählen, in der der Bezugspunkt gesetzt werden soll
Achse mit Handrad Softkey F OK abnullen, oder mit Handrad
Softkeys F und F gewünschten Wert einstellen und dann mit
Handrad Softkey F OK übernehmen. Durch zusätzliches Drücken
der Taste Ctrl erhöht sich der Zählschritt auf zehn.
Betriebsarten wechseln
Über den Handrad Softkey F OPM können Sie vom Handrad aus die Betriebsart umschalten, sofern der aktuelle Zustand der Steuerung ein
Umschalten erlaubt.
Handrad Softkey F OPM drücken
Über Handrad Softkeys gewünschte Betriebsart wählen
MAN: Manueller Betrieb
MDI: Positionieren mit Handeingabe
SGL: Programmlauf Einzelsatz
RUN: Programmlauf Satzfolge
Kompletten G-Satz erzeugen
Über die MOD Funktion die Achswerte definieren, die in 
einen NC Satz übernommen werden sollen siehe
Achsauswahl für Linear Satz Generierung.
Sind keine Achsen ausgewählt, zeigt die TNC die
Fehlermeldung Keine Achsauswahl vorhanden an
Betriebsart Positionieren mit Handeingabe wählen
Ggf. mit den Pfeiltasten auf der TNC Tastatur den NC Satz wählen,
hinter den Sie den neuen L Satz einfügen wollen
Handrad aktivieren
Handrad Taste NC Satz generieren drücken: Die TNC fügt einen
kompletten L Satz ein, der alle über die MOD Funktion
ausgewählten Achspositionen enthält
HEIDENHAIN iTNC 530 
Funktionen in den Programmlauf Betriebsarten
In den Programmlauf Betriebsarten können Sie folgende Funktionen ausführen:
NC Start Handrad Taste NC Start
NC Stopp Handrad Taste NC Stopp
Wenn NC Stopp betätigt wurde: interner Stopp Handrad Softkeys
MOP und dann Stopp
Wenn NC Stopp betätigt wurde: Manuell Achsen verfahren
Handrad Softkeys MOP und dann MAN
Wiederanfahren an die Kontur, nachdem Achsen während einer
Programm Unterbrechung manuell verfahren wurden Handrad
Softkeys MOP und dann REPO . Die Bedienung erfolgt per Handrad Softkeys, wie über die Bildschirm Softkeys siehe Wiederanfahren an die Kontur 
Ein Ausschalten der Funktion Bearbeitungsebene schwenken
Softkeys MOP und dann 3D
Handbetrieb und Einrichten
Spindeldrehzahl S, Vorschub F und Zusatzfunktion M 
Anwendung
In den Betriebsarten Manueller Betrieb und El. Handrad geben Sie 
Spindeldrehzahl S, Vorschub F und Zusatzfunktion M über Softkeys ein. Die Zusatzfunktionen sind in Programmieren: CD
Zusatzfunktionen beschrieben. 
Der Maschinenhersteller legt fest, welche
Zusatzfunktionen M Sie nutzen können und welche
Funktion sie haben.
Werte eingeben
Spindeldrehzahl S, Zusatzfunktion M
Eingabe für Spindeldrehzahl wählen: Softkey 
Spindeldrehzahl eingeben und mit der externen 
START Taste übernehmen 
Die Spindeldrehung mit der eingegebenen Drehzahl S starten Sie mit einer Zusatzfunktion M. Eine Zusatzfunktion M geben Sie auf die gleiche Weise ein. 
Vorschub F
Die Eingabe eines Vorschub F müssen Sie anstelle mit der externen START Taste mit der Taste ENT bestätigen.
Für den Vorschub F gilt: 
Wenn F gleich null eingegeben, dann wirkt der kleinste Vorschub aus MP F bleibt auch nach einer Stromunterbrechung erhalten
HEIDENHAIN iTNC 530 
Spindeldrehzahl und Vorschub ändern
Mit den Override Drehknöpfen für Spindeldrehzahl S und Vorschub F lässt sich der eingestellte Wert von bis ändern.
Der Override Drehknopf für die Spindeldrehzahl wirkt nur
bei Maschinen mit stufenlosem Spindelantrieb.
Handbetrieb und Einrichten
Bezugspunkt Setzen ohne 3D Tastsystem
Hinweis
Bezugspunkt Setzen mit 3D Tastsystem: Siehe Benutzer
Handbuch Tastsystem Zyklen.
Beim Bezugspunkt Setzen wird die Anzeige der TNC auf die
Koordinaten einer bekannten Werkstück Position gesetzt.
Vorbereitung
Werkstück aufspannen und ausrichten
Nullwerkzeug mit bekanntem Radius einwechseln
Sicherstellen, dass die TNC Ist Positionen anzeigt
HEIDENHAIN iTNC 530                   
Bezugspunkt setzen mit Achstasten
Schutzmaßnahme
Falls die Werkstück Oberfläche nicht angekratzt werden
darf, wird auf das Werkstück ein Blech bekannter Dicke 
gelegt. Für den Bezugspunkt geben Sie dann einen 
größeren Wert ein.
Betriebsart Manueller Betrieb wählen
Werkzeug vorsichtig verfahren, bis es das Werkstück
berührt ankratzt
Achse wählen alle Achsen sind auch über die ASCII
Tastatur wählbar
BEZUGSPUNKT SETZEN Z
Nullwerkzeug, Spindelachse: Anzeige auf bekannte Werkzeugposition setzen oder Dicke des
Blechs eingeben. In der Bearbeitungsebene:
Werkzeug Radius berücksichtigen
Die Bezugspunkte für die verbleibenden Achsen setzen Sie auf die
gleiche Weise.
Wenn Sie in der Zustellachse ein voreingestelltes Werkzeug
verwenden, dann setzen Sie die Anzeige der Zustellachse auf die
Länge L des Werkzeugs bzw. auf die Summe Z gleich L plus d.
Handbetrieb und Einrichten
Bezugspunkt Verwaltung mit der Preset Tabelle
Tabelle editieren
Die Preset Tabelle sollten Sie unbedingt verwenden, wenn
Ihre Maschine mit Drehachsen Schwenktisch oder 
Schwenkkopf ausgerüstet ist und Sie mit der Funktion
Bearbeitungsebene schwenken arbeiten
Ihre Maschine mit einem Kopfwechsel System ausgerüstet ist 
Sie bisher an älteren TNC Steuerungen mit REF bezogenen Nullpunkt Tabellen gearbeitet haben.
Sie mehrere gleiche Werkstücke bearbeiten wollen, die 
mit unterschiedlicher Schieflage aufgespannt sind 
Die Preset Tabelle darf beliebig viel Zeilen Bezugspunkte 
enthalten. Um die Dateigröße und die Verarbeitungsgeschwindigkeit zu optimieren, sollten Sie nur so viele Zeilen verwenden, wie Sie für Ihre Bezugspunktverwaltung auch benötigen.
Neue Zeilen können Sie aus Sicherheitsgründen nur am
Ende der Preset Tabelle einfügen.
Bezugspunkte in der Preset Tabelle speichern
Die Preset Tabelle hat den Namen PRESET. PR und ist im Verzeichnis TNC gespeichert, ist nur in der Betriebsart Manuell und El. Handrad editierbar. In der Betriebsart Programm Einspeichern Editieren können Sie die Tabelle nur lesen, nicht jedoch verändern.
Das Kopieren der Preset Tabelle in ein anderes Verzeichnis zur
Datensicherung ist erlaubt. Zeilen, die von Ihrem Maschinen
Hersteller schreibgeschützt wurden, sind auch in den kopierten
Tabellen grundsätzlich schreibgeschützt, können also von Ihnen nicht verändert werden.
Verändern Sie in den kopierten Tabellen die Anzahl der Zeilen
grundsätzlich nicht. Dies könnte zu Problemen führen, wenn Sie die Tabelle wieder aktivieren wollen.
Um die in ein anderes Verzeichnis kopierte Preset Tabelle zu
aktivieren, müssen Sie diese wieder in das Verzeichnis TNC
zurückkopieren.
HEIDENHAIN iTNC 530
Sie haben mehrere Möglichkeiten, Bezugspunkte Grunddrehungen in der Preset Tabelle zu speichern:
Über Antastzyklen in der Betriebsart Manuell bzw. El. Handrad
siehe Benutzerhandbuch Tastsystem Zyklen, Kapitel 
Über die Antastzyklen im Automatik Betrieb siehe Benutzerhandbuch Tastsystem Zyklen, Kapitel 
Manuelles eintragen siehe nachfolgende Beschreibung
Grunddrehungen aus der Preset Tabelle drehen das
Koordinatensystem um den Preset, der in derselben Zeile
steht wie die Grunddrehung.
Die TNC prüft beim Setzten des Bezugspunktes, ob die
Position der Schwenkachsen mit den entsprechenden
Werten des 3D ROT Menüs übereinstimmt abhängig von
MP Einstellung. Daraus folgt:
Bei inaktiver Funktion Bearbeitungsebene Schwenken 
muss die Positionsanzeige der Drehachsen gleich null sein
ggf. Drehachsen abnullen.
Bei aktiver Funktion Bearbeitungsebene Schwenken
müssen die Positionsanzeigen der Drehachsen und die
eingetragenen Winkel im 3D ROT Menü übereinstimmen.
Ihr Maschinenhersteller kann beliebige Zeilen der Preset
Tabelle sperren, um darin feste Bezugspunkte abzulegen
einen Rundtisch Mittelpunkt. Solche Zeilen sind in
der Preset Tabelle andersfarbig markiert
Standardmarkierung ist rot.
Die Zeile null in der Preset Tabelle ist grundsätzlich
schreibgeschützt. Die TNC speichert in der Zeile null immer
den Bezugspunkt, den Sie zuletzt manuell über die
Achstasten oder per Softkey gesetzt haben. Ist der
manuell gesetzte Bezugspunkt aktiv, zeigt die TNC in der
Status Anzeige den Text PR MAN an.
Wenn Sie mit den Tastsystem Zyklen zum Bezugspunkt
Setzen automatisch die TNC Anzeige setzen, dann
speichert die TNC diese Werte nicht in der Zeile.
Handbetrieb und Einrichten
Bezugspunkte manuell in der Preset Tabelle speichern
Um Bezugspunkte in der Preset Tabelle speichern zu können, gehen Sie wie folgt vor:
Betriebsart Manueller Betrieb wählen
Werkzeug vorsichtig verfahren, bis es das Werkstück
berührt ankratzt , oder Messuhr entsprechend positionieren
Preset Tabelle anzeigen lassen: Die TNC öffnet die 
Preset Tabelle und setzt den Cursor auf die aktive Tabellenzeile
Funktionen zur Preset Eingabe wählen: Die TNC zeigt
in der Softkey Leiste die verfügbaren
Eingabemöglichkeiten an. Beschreibung der
Eingabemöglichkeiten: siehe nachfolgende Tabelle
Zeile in der Preset Tabelle wählen, die Sie ändern
wollen Zeilennummer entspricht der Preset Nummer
Ggf. Spalte Achse in der Preset Tabelle wählen, die
Sie ändern wollen. 
Per Softkey eine der verfügbaren Eingabemöglichkeiten wählen siehe nachfolgende Tabelle
HEIDENHAIN iTNC 530
Die Ist Position des Werkzeugs der Messuhr als
neuen Bezugspunkt direkt übernehmen:
Funktion speichert den Bezugspunkt nur in der
Achse ab, in der das Hellfeld gerade steht
Der Ist Position des Werkzeugs der Messuhr
einen beliebigen Wert zuweisen: Funktion
speichert den Bezugspunkt nur in der Achse ab,
in der das Hellfeld gerade steht. Gewünschten
Wert im Überblendfenster eingeben
Einen bereits in der Tabelle gespeicherten 
Bezugspunkt inkremental verschieben: Funktion 
speichert den Bezugspunkt nur in der Achse ab,
in der das Hellfeld gerade steht. Gewünschten
Korrekturwert vorzeichenrichtig im
Überblendfenster eingeben. Bei aktiver Inch
Anzeige: Wert in Inch eingeben, die TNC rechnet
intern den eingegebenen Wert nach mm um
Neuen Bezugspunkt ohne Verrechnung der 
Kinematik direkt eingeben achsspezifisch.
Diese Funktion nur dann verwenden, wenn Ihre
Maschine mit einem Rundtisch ausgerüstet ist
und Sie durch direkte Eingabe von null den
Bezugspunkt in die Rundtischmitte setzen
wollen. Funktion speichert den Wert nur in der
Achse ab, in der das Hellfeld gerade steht.
Gewünschten Wert im Überblendfenster
eingeben. Bei aktiver Inch Anzeige: Wert in Inch
eingeben, die TNC rechnet intern den
eingegebenen Wert nach mm um
Den momentan aktiven Bezugspunkt in eine 
wählbare Tabellenzeile schreiben: Funktion 
speichert den Bezugspunkt in allen Achsen ab
und aktiviert die jeweilige Tabellenzeile dann
automatisch. Bei aktiver Inch-Anzeige: Wert in
Inch eingeben, die TNC rechnet intern den
eingegebenen Wert nach mm um.
Handbetrieb und Einrichten
Erläuterung zu den in der Preset Tabelle gespeicherten Werten
Einfache Maschine mit drei Achsen ohne Schwenkvorrichtung
Die TNC speichert in der Preset Tabelle den Abstand vom
Werkstück Bezugspunkt zum Referenzpunkt ab vorzeichenrichtig
Maschine mit Schwenkkopf
Die TNC speichert in der Preset Tabelle den Abstand vom
Werkstück Bezugspunkt zum Referenzpunkt ab vorzeichenrichtig
Maschine mit Rundtisch
Die TNC speichert in der Preset Tabelle den Abstand vom
Werkstück Bezugspunkt zum Zentrum des Rundtisches ab
vorzeichenrichtig
Maschine mit Rundtisch und Schwenkkopf
Die TNC speichert in der Preset Tabelle den Abstand vom
Werkstück Bezugspunkt zum Zentrum des Rundtisches ab
Beachten Sie, dass beim Verschieben eines Teilapparates
auf Ihrem Maschinentisch realisiert durch Veränderung 
der Kinematik Beschreibung ggf. auch Presets
verschoben werden, die nicht direkt mit dem Teilapparat
zusammenhängen.
HEIDENHAIN iTNC 530
Preset Tabelle editieren
Editierfunktion im Tabellenmodus Softkey
Tabellen Anfang wählen
Tabellen Ende wählen
Vorherige Tabellen Seite wählen
Nächste Tabellen Seite wählen 
Funktionen zur Preset Eingabe wählen
Den Bezugspunkt der aktuell angewählten Zeile
der Preset Tabelle aktivieren
Eingebbare Anzahl von Zeilen am Tabellenende 
anfügen Softkey Leiste 
Hell hinterlegtes Feld kopieren Softkey Leiste
Kopiertes Feld einfügen Softkey Leiste
Aktuell angewählte Zeile zurücksetzen: Die TNC
trägt in alle Spalten ein Softkey Leiste
Einzelne Zeile am Tabellen Ende einfügen Softkey Leiste
Einzelne Zeile am Tabellen Ende löschen Softkey Leiste
Handbetrieb und Einrichten
Bezugspunkt aus der Preset Tabelle in der Betriebsart Manuell aktivieren.
Beim Aktivieren eines Bezugspunktes aus der Preset
Tabelle, setzt die TNC eine aktive Nullpunkt Verschiebung zurück.
Eine Koordinaten Umrechnung die Sie über Zyklus,
Bearbeitungsebene schwenken oder die PLANE Funktion
programmiert haben, bleibt dagegen aktiv.
Wenn Sie einen Preset aktivieren, der nicht in allen
Koordinaten Werte enthält, dann bleibt in diesen Achsen
der zuletzt wirksame Bezugspunkt aktiv.
Betriebsart Manueller Betrieb wählen
Preset Tabelle anzeigen lassen
Bezugspunkt Nummer wählen, die Sie aktivieren wollen, oder
über die Taste GOTO die Bezugspunkt Nummer
wählen, die Sie aktivieren wollen, mit der Taste ENT bestätigen
Bezugspunkt aktivieren
Aktivieren des Bezugspunktes bestätigen. Die TNC
setzt die Anzeige und wenn definiert die Grunddrehung
Preset Tabelle verlassen
Bezugspunkt aus der Preset Tabelle in einem NC Programm aktivieren
Um Bezugspunkte aus der Preset Tabelle während des Programmlaufs zu aktivieren, benutzen Sie den Zyklus. Im Zyklus definieren Sie lediglich die Nummer des Bezugspunktes den Sie aktivieren wollen siehe BEZUGSPUNKT SETZEN Zyklus.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Bearbeitungsebene schwenken
Software Option
Anwendung, Arbeitsweise
Die Funktionen zum Schwenken der Bearbeitungsebene
werden vom Maschinenhersteller an TNC und Maschine
angepasst. Bei bestimmten Schwenkköpfen
Schwenktischen legt der Maschinenhersteller fest, ob die
im Zyklus programmierten Winkel von der TNC als
Koordinaten der Drehachsen oder als Winkelkomponenten
einer schiefen Ebene interpretiert werden. Beachten Sie
Ihr Maschinenhandbuch.
Die TNC unterstützt das Schwenken von Bearbeitungsebenen an
Werkzeugmaschinen mit Schwenkköpfen sowie Schwenktischen.
Typische Anwendungen sind schräge Bohrungen oder schräg im
Raum liegende Konturen. Die Bearbeitungsebene wird dabei immer um den aktiven Nullpunkt geschwenkt. Wie gewohnt, wird die Bearbeitung in einer Hauptebene X Y Ebene programmiert,
jedoch in der Ebene ausgeführt, die zur Hauptebene geschwenkt wurde.
Für das Schwenken der Bearbeitungsebene stehen drei Funktionen zur Verfügung:
Manuelles Schwenken mit dem Softkey 3D ROT in den
Betriebsarten Manueller Betrieb und El. Handrad, siehe Manuelles
Schwenken aktivieren.
Gesteuertes Schwenken, Zyklus BEARBEITUNGSEBENE im
Bearbeitungsprogramm siehe BEARBEITUNGSEBENE Zyklus, Software Option 
Gesteuertes Schwenken, PLANE Funktion im Bearbeitungsprogramm siehe Die PLANE Funktion: Schwenken der Bearbeitungsebene Software Option 
Die TNC Funktionen zum Schwenken der Bearbeitungsebene sind
Koordinaten Transformationen. Dabei steht die Bearbeitungsebene immer senkrecht zur Richtung der Werkzeugachse.
Handbetrieb und Einrichten
Grundsätzlich unterscheidet die TNC beim Schwenken der
Bearbeitungsebene zwei Maschinen Typen:
Maschine mit Schwenktisch
Sie müssen das Werkstück durch entsprechende Positionierung
des Schwenktisches, mit einem L-Satz, in die gewünschte
Bearbeitungslage bringen.
Die Lage der transformierten Werkzeugachse ändert sich im
Bezug auf das maschinenfeste Koordinatensystem nicht. Wenn
Sie Ihren Tisch also das Werkstück um drehen, dreht
sich das Koordinatensystem nicht mit. Wenn Sie in der
Betriebsart Manueller Betrieb die Achsrichtungstaste Z
drücken, verfährt das Werkzeug in die Richtung Z
Die TNC berücksichtigt für die Berechnung des transformierten
Koordinatensystems lediglich mechanisch bedingte Versätze des
jeweiligen Schwenktisches sogenannte translatorische Anteile
Maschine mit Schwenkkopf
Sie müssen das Werkzeug durch entsprechende Positionierung
des Schwenkkopfs, mit einem L-Satz, in die gewünschte
Bearbeitungslage bringen
Die Lage der geschwenkten transformierten Werkzeugachse
ändert sich im Bezug auf das maschinenfeste
Koordinatensystem: Drehen Sie den Schwenkkopf Ihrer
Maschine also das Werkzeug in der B Achse um,
dreht sich das Koordinatensystem mit. Wenn Sie in der
Betriebsart Manueller Betrieb die Achsrichtungstaste Z
drücken, verfährt das Werkzeug in die Richtung X des
maschinenfesten Koordinatensystems
Die TNC berücksichtigt für die Berechnung des transformierten
Koordinatensystems mechanisch bedingte Versätze des
Schwenkkopfs translatorische Anteile und Versätze, die durch
das Schwenken des Werkzeugs entstehen 3D Werkzeug
Längenkorrektur
Referenzpunkte Anfahren bei geschwenkten Achsen
Bei geschwenkten Achsen fahren Sie die Referenzpunkte mit den 
externen Richtungstasten an. Die TNC interpoliert dabei die
entsprechenden Achsen. Beachten Sie, dass die Funktion
Bearbeitungsebene schwenken in der Betriebsart Manueller
Betrieb aktiv ist und der Ist Winkel der Drehachse im Menüfeld
eingetragen wurde.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Bezugspunkt Setzen im geschwenkten System
Nachdem Sie die Drehachsen positioniert haben, setzen Sie den
Bezugspunkt wie im ungeschwenkten System. Das Verhalten der
TNC beim Bezugspunkt Setzen ist dabei abhängig von der Einstellung des Maschinen Parameters in Ihrer Kinematik Tabelle:
Die TNC prüft bei aktiver geschwenkter Bearbeitungsebene, ob
beim Setzen des Bezugspunktes in den Achsen X, Y und Z die
aktuellen Koordinaten der Drehachsen mit den von Ihnen definierten Schwenkwinkeln 3D ROT Menü übereinstimmen. Ist die Funktion Bearbeitungsebene schwenken inaktiv, dann prüft die TNC, ob die Drehachsen auf null stehen Ist Positionen. Stimmen die
Positionen nicht überein, gibt die TNC eine Fehlermeldung aus.
Die TNC prüft nicht, ob die aktuellen Koordinaten der Drehachsen
Ist Positionen mit den von Ihnen definierten Schwenkwinkeln übereinstimmen.
Bezugspunkt grundsätzlich immer in allen drei
Hauptachsen setzen.
Falls die Drehachsen Ihrer Maschine nicht geregelt sind,
müssen Sie die Ist Position der Drehachse ins Menü zum
manuellen Schwenken eintragen: Stimmt die Ist Position
der Drehachsen mit dem Eintrag nicht überein,
berechnet die TNC den Bezugspunkt falsch.
Bezugspunkt Setzen bei Maschinen mit Rundtisch
Wenn Sie das Werkstück durch eine Rundtischdrehung ausrichten,
mit dem Antastzyklus, müssen Sie vor dem Setzen des
Bezugspunktes in den Linearachsen X, Y und Z die Rundtischachse nach dem Ausrichtvorgang abnullen. Ansonsten gibt die TNC eine Fehlermeldung aus. Der Zyklus bietet diese Möglichkeit direkt an, indem Sie einen Eingabeparameter setzen siehe Benutzer Handbuch Tastsystem Zyklen, Grunddrehung über eine Drehachse kompensieren.
Handbetrieb und Einrichten
Bezugspunkt Setzen bei Maschinen mit Kopfwechselsystemen
Wenn Ihre Maschine mit einem Kopfwechselsystem ausgerüstet ist, sollten Sie Bezugspunkte grundsätzlich über die Preset Tabelle
verwalten. Bezugspunkte, die in Preset Tabellen gespeichert sind,
beinhalten die Verrechnung der aktiven Maschinen Kinematik
Kopfgeometrie. Wenn Sie einen neuen Kopf einwechseln,
berücksichtigt die TNC die neuen, veränderten Kopfabmessungen, so dass der aktive Bezugspunkt erhalten bleibt.
Positionsanzeige im geschwenkten System
Die im Statusfeld angezeigten Positionen SOLL und IST beziehen
sich auf das geschwenkte Koordinatensystem.
Einschränkungen beim Schwenken der Bearbeitungsebene
Die Antastfunktion Grunddrehung ist zur Verfügung, wenn
Sie in der Betriebsart Manuell die Funktion Bearbeitungsebene
schwenken aktiviert haben
PLC Positionierungen vom Maschinenhersteller festgelegt sind
nicht erlaubt
HEIDENHAIN iTNC 530 
Manuelles Schwenken aktivieren
Manuelles Schwenken wählen: Softkey 3D ROT
Manueller Betrieb drücken
Programmlauf 
Manueller Betrieb
Hellfeld per Pfeiltaste auf Menüpunkt Manueller
Betrieb positionieren 
Manuelles Schwenken aktivieren: Softkey AKTIV drücken
Hellfeld per Pfeiltaste auf gewünschte Drehachse positionieren Schwenkwinkel eingeben
Eingabe beenden: Taste END
Zum Deaktivieren setzen Sie im Menü Bearbeitungsebene
schwenken die gewünschten Betriebsarten auf inaktiv.
Wenn die Funktion Bearbeitungsebene schwenken aktiv ist und die
TNC die Maschinenachsen entsprechend der geschwenkten Achsen verfährt, blendet die Status Anzeige das Symbol ein.
Falls Sie die Funktion Bearbeitungsebene schwenken für die
Betriebsart Programmlauf auf Aktiv setzen, gilt der im Menü
eingetragene Schwenkwinkel ab dem ersten Satz des
abzuarbeitenden Bearbeitungsprogramms. Verwenden Sie im
Bearbeitungsprogramm den Zyklus BEARBEITUNGSEBENE oder die PLANE Funktion, sind die dort definierten Winkelwerte wirksam. Im Menü eingetragene Winkelwerte werden mit den aufgerufenen Werten überschrieben.
Handbetrieb und Einrichten
Aktuelle Werkzeugachsrichtung als aktive
Bearbeitungsrichtung setzen FCL Funktion
Diese Funktion muss vom Maschinenhersteller
freigeschaltet werden. Beachten Sie Ihr Maschinenhandbuch. 
Mit dieser Funktion können Sie in den Betriebsarten Manuell und El. Handrad das Werkzeug per externer Richtungstasten oder mit dem Handrad in der Richtung verfahren, in der die Werkzeugachse momentan zeigt. Diese Funktion benutzen Sie, wenn Sie das Werkzeug während einer Programmunterbrechung in einem Achs Programm in Werkzeug Achsrichtung freifahren wollen
Sie mit dem Handrad oder den externen Richtungstasten im Manuellen Betrieb eine Bearbeitung mit angestelltem Werkzeug 
durchführen wollen
Manuelles Schwenken wählen: Softkey 3D ROT drücken
Hellfeld per Pfeiltaste auf Menüpunkt Manueller Betrieb positionieren
Aktive Werkzeugachsrichtung als aktive
Bearbeitungsrichtung aktivieren: Softkey WZ ACHSE drücken
Eingabe beenden: Taste END
Zum Deaktivieren setzen Sie im Menü Bearbeitungsebene
schwenken den Menüpunkt Manueller Betrieb auf Inaktiv.
Wenn die Funktion Verfahren in Werkzeugachsrichtung aktiv ist,
blendet die Status Anzeige das Symbol ein.
Diese Funktion steht auch dann zur Verfügung, wenn Sie
den Programmlauf unterbrechen und die Achsen manuell
verfahren wollen.
Die Hauptachse der aktiven Bearbeitungsebene X bei
Werkzeug Achse Z liegt immer in der maschinenfesten
Hauptebene Z X bei Werkzeug Achse Z.
HEIDENHAIN iTNC 530
Dynamische Kollisionsüberwachung Software Option
Funktion
Die dynamische Kollisionsüberwachung DCM engl.:
Dynamic Collision Monitoring muss von Ihrem
Maschinenhersteller an die TNC und an die Maschine
angepasst werden. Beachten Sie Ihr Maschinenhandbuch.
Der Maschinenhersteller kann beliebige Objekte definieren, die von der TNC bei allen Maschinenbewegungen überwacht werden.
Unterschreiten zwei kollisionsüberwachte Objekte einen bestimmten Abstand zueinander, gibt die TNC eine Fehlermeldung aus. Die definierten Kollisionskörper kann die TNC in einer Programmlauf Betriebsart grafisch darstellen siehe Grafische Darstellung des Schutzraumes FCL Funktion.
Die TNC überwacht auch das aktive Werkzeug mit der in der
Werkzeug Tabelle eingetragenen Länge und dem eingetragenen
Radius auf Kollision zylindrisches Werkzeug vorausgesetzt.
Beachten Sie folgende Einschränkungen:
DCM hilft die Kollisionsgefahr zu reduzieren. Die TNC
kann jedoch nicht alle Konstellationen im Betrieb berücksichtigen.
Kollisionen von definierten Maschinenkomponenten und
dem Werkzeug mit dem Werkstück werden von der TNC
nicht erkannt.
DCM kann nur Maschinenkomponenten vor Kollision
schützen, die Ihr Maschinen Hersteller richtig bezüglich
Abmessungen und Position im Maschinen
Koordinatensystem definiert hat.
Die TNC kann das Werkzeug nur dann überwachen,
wenn in der Werkzeug Tabelle ein positiver Werkzeug
Radius definiert ist. Ein Werkzeug mit Radius null kommt
oftmals bei Bohrwerkzeugen zum Einsatz kann die TNC
nicht überwachen.
Bei bestimmten Werkzeugen bei Messerköpfen
kann der kollisionsverursachende Durchmesser größer
sein als die durch die Werkzeugkorrekturdaten
definierten Abmessungen.
Handbetrieb und Einrichten
Beachten Sie folgende Einschränkungen:
Die Funktion Handradüberlagerung mit M ist in
Verbindung mit der Kollisionsüberwachung nur in
gestopptem Zustand STIB blinkt möglich. Um M
ohne Einschränkung nutzen zu können müssen Sie DCM
entweder über Softkey im Menü Kollisionsüberwachung
DCM abwählen, oder eine Kinematik ohne
Kollisionskörper CMOs aktivieren
Bei den Zyklen zum Gewindebohren ohne
Ausgleichsfutter funktioniert DCM nur dann, wenn per
MP die exakte Interpolation der Werkzeugachse mit
der Spindel aktiviert ist
Momentan steht keine Funktion zur Verfügung, mit der
Sie Kollisionen vor der Bearbeitung des Werkstücks z. B.
in der Betriebsart Programm Test prüfen können
Kollisionsüberwachung in den manuellen Betriebsarten
In den Betriebsarten Manuell oder El. Handrad stoppt die TNC eine
Bewegung, wenn zwei kollisionsüberwachte Objekte einen Abstand zueinander von bis mm unterschreiten. In diesem Fall zeigt die TNC eine Fehlermeldung an, in der die beiden kollisionsverursachenden Körper benannt sind.
Wenn Sie die Bildschirmaufteilung so gewählt haben, dass links 
Positionen und rechts Kollisionskörper dargestellt werden, dann färbt die TNC zusätzlich die kollidierenden Kollisionskörper rot ein.
Nach Anzeige der Kollisionswarnung ist eine
Maschinenbewegung mit Richtungstaste oder Handrad
nur noch möglich, wenn die Bewegung den Abstand der
Kollisionskörper vergrößert, also beispielsweise durch
Drücken der entgegengesetzten Achsrichtungstaste.
Bewegungen, die den Abstand verkleinern oder gleich
lassen, sind nicht erlaubt, solange die Kollisionsüberwachung aktiv ist.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Kollisionsüberwachung deaktivieren
Wenn Sie den Abstand zwischen kollisionsüberwachten Objekten aus Platzgründen verringern müssen, ist die Kollisionsüberwachung zu deaktivieren. 
Kollisionsgefahr
Wenn Sie die Kollisionsüberwachung deaktiviert haben,
blinkt in der Betriebsartenzeile das Symbol für die
Kollisionsüberwachung siehe nachfolgende Tabelle.
Funktion 
Symbol, das in der Betriebsartenzeile blinkt,
wenn die Kollisionsüberwachung nicht aktiv ist. 
Ggf. Softkey-Leiste umschalten 
Menü zum Deaktivieren der Kollisionsüberwachung wählen
Menüpunkt Manueller Betrieb wählen
Kollisionsüberwachung deaktivieren: Taste ENT
drücken, das Symbol für die Kollisionsüberwachung
in der Betriebsartenzeile blinkt
Achsen manuell fahren, auf Verfahrrichtung achten
Kollisionsüberwachung wieder aktivieren: Taste ENT drücken
Handbetrieb und Einrichten
Kollisionsüberwachung im Automatikbetrieb
Die Funktion Handradüberlagerung mit M ist in
Verbindung mit der Kollisionsüberwachung nur in
gestopptem Zustand STIB blinkt möglich.
Wenn die Kollisionsüberwachung aktiv ist, zeigt die TNC in
der Positionsanzeige das Symbol an.
Wenn Sie die Kollisionsüberwachung deaktiviert haben,
dann blinkt das Symbol für die Kollisionsüberwachung in
der Betriebsartenzeile.
Die Funktionen M siehe Rückzug von der Kontur in
Werkzeugachsenrichtung siehe Endschaltermeldung unterdrücken, führen ggf. zu nicht programmierten Bewegungen, wenn beim Abarbeiten dieser Funktionen von der TNC eine Kollision erkannt wird.
Die TNC überwacht Bewegungen satzweise, gibt also eine
Kollisionswarnung in dem Satz aus, der eine Kollision verursachen
würde und unterbricht den Programmlauf. Eine Vorschubreduzierung wie im Manuellen Betrieb findet generell nicht statt.
Grafische Darstellung des Schutzraumes FCL Funktion
Über die Taste Bildschirm Aufteilung können Sie die an Ihrer  Maschine definierten Kollisionskörper dreidimensional anzeigen 
lassen, siehe Programmlauf Satzfolge und Programmlauf Einzelsatz
Mit gedrückter rechter Mouse Taste können Sie die Gesamtansicht
der Kollisionskörper drehen. Per Softkey können Sie auch zwischen verschiedenen Ansicht Modi wählen:
Umschalten zwischen Drahtmodell und Volumenansicht
Umschalten zwischen Volumenansicht und 
transparenter Ansicht 
Einblenden ausblenden der Koordinatensysteme, die durch
Transformationen in der Kinematik Beschreibung entstehen
Funktionen zum Drehen, Rotieren und Zoomen
HEIDENHAIN iTNC 530 
Positionieren mit Handeingabe
Einfache Bearbeitungen
programmieren und abarbeiten
Für einfache Bearbeitungen oder zum Vorpositionieren des
Werkzeugs eignet sich die Betriebsart Positionieren mit Handeingabe.
Hier können Sie ein kurzes Programm im HEIDENHAIN Klartext
Format oder nach DIN ISO eingeben und direkt ausführen lassen.
Auch die Zyklen der TNC lassen sich aufrufen. Das Programm wird in der Datei MDI gespeichert. Beim Positionieren mit Handeingabe
lässt sich die zusätzliche Status Anzeige aktivieren.
Positionieren mit Handeingabe anwenden
Betriebsart Positionieren mit Handeingabe wählen.
Die Datei MDI beliebig programmieren
Programmlauf starten: Externe START Taste
Einschränkung
Die Freie Konturprogrammierung FK, die Programmiergrafiken                                            und Programmlauf Grafiken stehen nicht zur Verfügung.
Die Datei MDI darf keinen Programmaufruf enthalten
Beispiel 
Ein einzelnes Werkstück soll mit einer mm tiefen Bohrung
versehen werden. Nach dem Aufspannen des Werkstücks, dem
Ausrichten und Bezugspunkt Setzen lässt sich die Bohrung mit
wenigen Programmzeilen programmieren und ausführen.
Positionieren mit Handeingabe
Zuerst wird das Werkzeug mit L Sätzen Geraden über dem
Werkstück vorpositioniert und auf einen Sicherheitsabstand von mm über dem Bohrloch positioniert. Danach wird die Bohrung mit dem Zyklus TIEFBOHREN ausgeführt.
Werkzeug definieren: Nullwerkzeug, Radius 
Werkzeug aufrufen: Werkzeugachse Z,
Spindeldrehzahl U min
Werkzeug freifahren Eilgang
Werkzeug im Eilgang über Bohrloch positionieren,
Spindel ein
Werkzeug mm über Bohrloch positionieren
BOHREN Zyklus Bohren definieren
Sicherheitsabstand des Wkz über Bohrloch
Tiefe des Bohrlochs Vorzeichen gleich Arbeitsrichtung
Bohrvorschub
Tiefe der jeweiligen Zustellung vor dem Rückzug
Verweilzeit oben beim Entspannen in Sekunden
Koordinate Oberkante Werkstück
Position nach dem Zyklus, bezogen auf 
Verweilzeit am Bohrungsgrund in Sekunden
Tiefbohren aufrufen
Werkzeug freifahren
Programm Ende
Geraden Funktion siehe Gerade im Eilgang Gerade mit
Vorschub Zyklus BOHREN siehe BOHREN Zyklus 
HEIDENHAIN iTNC 530 
Beispiel: Werkstückschieflage bei Maschinen mit Rundtisch
beseitigen
Grunddrehung mit 3D Tastsystem durchführen. Siehe Benutzer
Handbuch Tastsystem Zyklen, Tastsystem Zyklen in den
Betriebsarten Manueller Betrieb und El. Handrad, Abschnitt
Werkstückschieflage kompensieren.
Drehwinkel notieren und Grunddrehung wieder aufheben
Betriebsart wählen: Positionieren mit Handeingabe
Rundtischachse wählen, notierten Drehwinkel und 
Vorschub eingeben 
Eingabe abschließen
Externe START Taste drücken: Schieflage wird durch 
Drehung des Rundtischs beseitigt
Positionieren mit Handeingabe
Programme aus MDI sichern oder löschen
Die Datei MDI wird gewöhnlich für kurze und vorübergehend
benötigte Programme verwendet. Soll ein Programm trotzdem
gespeichert werden, gehen Sie wie folgt vor:
Betriebsart wählen: Programm  Einspeichern Editieren
Dateiverwaltung aufrufen: Taste PGM MGT
Programm Management
Datei MDI markieren
Datei kopieren wählen: Softkey KOPIEREN
BOHRUNG Geben Sie einen Namen ein, unter dem der aktuelle
Inhalt der Datei MDI gespeichert werden soll
Kopieren ausführen
Dateiverwaltung verlassen: Softkey ENDE
Zum Löschen des Inhalts der Datei MDI gehen Sie ähnlich vor:
Anstatt sie zu kopieren, löschen Sie den Inhalt mit dem Softkey
LÖSCHEN. Beim nächsten Wechsel in die Betriebsart Positionieren mit Handeingabe zeigt die TNC eine leere Datei MDI an.
Wenn Sie MDI löschen wollen, dann dürfen Sie die Betriebsart Positionieren mit Handeingabe nicht angewählt haben auch nicht im Hintergrund dürfen Sie die Datei MDI in der Betriebsart Programm Einspeichern Editieren nicht angewählt haben
Weitere Informationen: siehe Einzelne Datei kopieren.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Programmieren:
Grundlagen, Datei Verwaltung,
Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
Grundlagen
Wegmessgeräte und Referenzmarken
An den Maschinenachsen befinden sich Wegmessgeräte, die die
Positionen des Maschinentisches bzw. des Werkzeugs erfassen. An Linearachsen sind üblicherweise Längenmessgeräte angebaut, an Rundtischen und Schwenkachsen Winkelmessgeräte. Wenn sich eine Maschinenachse bewegt, erzeugt das dazugehörige 
Wegmessgerät ein elektrisches Signal, aus dem die TNC die genaue X Z Y Ist Position der Maschinenachse errechnet.
Bei einer Stromunterbrechung geht die Zuordnung zwischen der
Maschinenschlitten Position und der berechneten Ist Position
verloren. Um diese Zuordnung wiederherzustellen, verfügen
inkrementale Wegmessgeräte über Referenzmarken. Beim
Überfahren einer Referenzmarke erhält die TNC ein Signal, das einen maschinenfesten Bezugspunkt kennzeichnet. Damit kann die TNC die Zuordnung der Ist Position zur aktuellen Maschinenposition wiederherstellen. Bei Längenmessgeräten mit abstandscodierten Referenzmarken müssen Sie die Maschinenachsen maximal mm verfahren, bei Winkelmessgeräten um maximal.
Bei absoluten Messgeräten wird nach dem Einschalten ein absoluter Positionswert zur Steuerung übertragen. Dadurch ist, ohne Verfahren der Maschinenachsen, die Zuordnung zwischen der Ist Position und der Maschinenschlitten Position direkt nach dem Einschalten wiederhergestellt.
Bezugssystem
Mit einem Bezugssystem legen Sie Positionen in einer Ebene oder im Raum eindeutig fest. Die Angabe einer Position bezieht sich immer auf einen festgelegten Punkt und wird durch Koordinaten
beschrieben.
Im rechtwinkligen System kartesisches System sind drei Richtungen als Achsen X, Y und Z festgelegt. Die Achsen stehen jeweils senkrecht zueinander und schneiden sich in einem Punkt, dem Nullpunkt. Eine Koordinate gibt den Abstand zum Nullpunkt in einer dieser Richtungen an. So lässt sich eine Position in der Ebene durch zwei Koordinaten und im Raum durch drei Koordinaten beschreiben.
Koordinaten, die sich auf den Nullpunkt beziehen, werden als absolute Koordinaten bezeichnet. Relative Koordinaten beziehen sich auf eine beliebige andere Position Bezugspunkt im Koordinatensystem.
Relative Koordinaten Werte werden auch als inkrementale
Koordinaten Werte bezeichnet.
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen Paletten Verwaltung
Bezugssystem an Fräsmaschinen
Bei der Bearbeitung eines Werkstücks an einer Fräsmaschine
beziehen Sie sich generell auf das rechtwinklige Koordinatensystem.
Das Bild rechts zeigt, wie das rechtwinklige Koordinatensystem den Maschinenachsen zugeordnet ist. Die Drei Finger Regel der rechten Hand dient als Gedächtnisstütze: Wenn der Mittelfinger in Richtung der Werkzeugachse vom Werkstück zum Werkzeug zeigt, so weist er in die Richtung Z, der Daumen in die Richtung X und der Zeigefinger in Richtung Y.
Die iTNC 530 kann insgesamt maximal neun Achsen steuern. Neben den Hauptachsen X, Y und Z gibt es parallellaufende Zusatzachsen U, V und W. Drehachsen werden mit A, B und C bezeichnet. Das Bild rechts unten zeigt die Zuordnung der Zusatzachsen bzw. Drehachsen zu den Hauptachsen.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Polarkoordinaten
Wenn die Fertigungszeichnung rechtwinklig bemaßt ist, erstellen Sie das Bearbeitungsprogramm auch mit rechtwinkligen Koordinaten.
Bei Werkstücken mit Kreisbögen oder bei Winkelangaben ist es oft
einfacher, die Positionen mit Polarkoordinaten festzulegen.
Im Gegensatz zu den rechtwinkligen Koordinaten X, Y und Z
beschreiben Polarkoordinaten nur Positionen in einer Ebene.
Polarkoordinaten haben ihren Nullpunkt im Pol CC, CC gleich circle centre engl. Kreismittelpunkt. Eine Position in einer Ebene ist so eindeutig festgelegt durch:
Polarkoordinatenradius: der Abstand vom Pol CC zur Position 
Polarkoordinatenwinkel: Winkel zwischen der Winkelbezugsachse
und der Strecke, die den Pol CC mit der Position verbindet
Siehe Bild rechts oben 
Festlegern von Pol und Winkelbezugsachse.
Den Pol legen Sie durch zwei Koordinaten im rechtwinkligen
Koordinatensystem in einer der drei Ebenen fest. Damit ist auch die Winkelbezugsachse für den Polarkoordinatenwinkel PA eindeutig zugeordnet.
Pol Koordinaten Ebene Winkelbezugsachse
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
Absolute und inkrementale Werkstück Positionen 
Absolute Werkstück Positionen 
Wenn sich die Koordinaten einer Position auf den Koordinaten Nullpunkt Ursprung beziehen, werden diese als absolute Koordinaten bezeichnet. Jede Position auf einem Werkstück ist durch ihre absoluten Koordinaten eindeutig festgelegt.
Beispiel: Bohrungen mit absoluten Koordinaten
Inkrementale Werkstück Positionen
Inkrementale Koordinaten beziehen sich auf die zuletzt programmierte Position des Werkzeugs, die als relativer gedachter Nullpunkt dient. 
Inkrementale Koordinaten geben bei der Programmerstellung somit das Maß zwischen der letzten und der darauf folgenden Soll Position an, um die das Werkzeug verfahren soll. Deshalb wird es auch als Kettenmaß bezeichnet.
Ein Inkremental Maß kennzeichnen Sie durch die Funktion vor der
Achsbezeichnung. 
Beispiel: Bohrungen mit inkrementalen Koordinaten
Absolute Koordinaten der Bohrung 
Bohrung , bezogen auf Bohrung 
Absolute und inkrementale Polarkoordinaten 
Absolute Koordinaten beziehen sich immer auf den Pol und die
Winkelbezugsachse.
Inkrementale Koordinaten beziehen sich immer auf die zuletzt
programmierte Position des Werkzeugs.
HEIDENHAIN iTNC 530
Bezugspunkt wählen
Eine Werkstück Zeichnung gibt ein bestimmtes Formelement des
Werkstücks als absoluten Bezugspunkt Nullpunkt vor, meist eine
Werkstück Ecke. Beim Bezugspunkt setzen richten Sie das
Werkstück zuerst zu den Maschinenachsen aus und bringen das
Werkzeug für jede Achse in eine bekannte Position zum Werkstück.
Für diese Position setzen Sie die Anzeige der TNC entweder auf null oder einen vorgegebenen Positionswert. Dadurch ordnen Sie das Werkstück dem Bezugssystem zu, das für die TNC Anzeige bzw. Ihr Bearbeitungsprogramm gilt.
Gibt die Werkstück Zeichnung relative Bezugspunkte vor, so nutzen Sie einfach die Zyklen zur Koordinaten Umrechnung siehe Zyklen zur Koordinaten Umrechnung.
Wenn die Werkstück Zeichnung nicht NC gerecht bemaßt ist, dann
wählen Sie eine Position oder eine Werkstück Ecke als Bezugspunkt, von dem aus sich die Maße der übrigen Werkstückpositionen möglichst einfach ermitteln lassen.
Besonders komfortabel setzen Sie Bezugspunkte mit einem 3D
Tastsystem von HEIDENHAIN. Siehe Benutzer Handbuch
Tastsystem Zyklen Bezugspunkt Setzen mit 3D Tastsystemen.
Beispiel 
Die Werkstück Skizze rechts zeigt Bohrungen deren 
Bemaßungen sich auf einen absoluten Bezugspunkt mit den 
Koordinaten X Y beziehen. Die Bohrungen beziehen sich 
auf einen relativen Bezugspunkt mit den absoluten Koordinaten. Mit dem Zyklus NULLPUNKT VERSCHIEBUNG können Sie 
den Nullpunkt vorübergehend auf die Position verschieben, um die Bohrungen ohne weitere Berechnungen zu programmieren.
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
Datei Verwaltung: Grundlagen 
Dateien
Dateien in der TNC Typ
Programme im HEIDENHAIN Format 
im DIN ISO Format 
Strukturierte Unit Programm 
Konturbeschreibungen
Punkte Tabellen für Bearbeitungspositionen 
Tabellen für
Werkzeuge 
Werkzeug Wechsler 
Paletten
Nullpunkte 
Punkte 
Presets 
Schnittdaten
Schneidstoffe, Werkstoffe
Abhängige Daten Gliederungspunkte
Texte als
ASCll Dateien 
Hilfe Dateien
Zeichnungsdaten als
ASCll Dateien DXF
Wenn Sie ein Bearbeitungsprogramm in die TNC eingeben, geben Sie diesem Programm zuerst einen Namen. Die TNC speichert das
Programm auf der Festplatte als eine Datei mit dem gleichen Namen ab. Auch Texte und Tabellen speichert die TNC als Dateien.
Damit Sie die Dateien schnell auffinden und verwalten können,
verfügt die TNC über ein spezielles Fenster zur Dateiverwaltung. Hier können Sie die verschiedenen Dateien aufrufen, kopieren,
umbenennen und löschen.
Sie können mit der TNC nahezu beliebig viele Dateien verwalten,
mindestens jedoch GByte Prozessor Version: GByte
HEIDENHAIN iTNC 530
Namen von Dateien
Bei Programmen, Tabellen und Texten hängt die TNC noch eine
Erweiterung an, die vom Datei Namen durch einen Punkt getrennt ist.
Diese Erweiterung kennzeichnet den Dateityp. 
Dateiname Dateityp
Die Länge von Dateinamen sollte Zeichen nicht überschreiten,
ansonsten zeigt die TNC den Programmnamen nicht mehr vollständig an. Die Zeichen sind in Dateinamen nicht erlaubt.
Andere Sonderzeichen und insbesondere Leerzeichen
dürfen Sie in Dateinamen nicht verwenden.
Die maximal erlaubte Länge von Dateinamen darf so lang
sein, dass die maximal erlaubte Pfadlänge von 
Zeichen nicht überschritten wird siehe Pfade.
Datensicherung 
Heidenhain empfiehlt, die auf der TNC neu erstellten Programme
und Dateien in regelmäßigen Abständen auf einem PC zu sichern.
Mit der kostenlosen Datenübertragungssoftware TNCremo NT stellt HEIDENHAIN eine einfache Möglichkeit zur Verfügung, Backups von auf der TNC gespeicherten Daten zu erstellen.
Weiterhin benötigen Sie einen Datenträger, auf dem alle
maschinenspezifischen Daten PLC Programm, Maschinen Parameter usw. gesichert sind. Wenden Sie sich hierzu ggf. an Ihren Maschinenhersteller.
Falls Sie alle auf der Festplatte befindlichen Dateien
sichern wollen, nimmt dies mehrere Stunden
in Anspruch. Verlagern Sie den Sicherungsvorgang ggf. in
die Nachtstunden.
Löschen Sie von Zeit zu Zeit nicht mehr benötigte
Dateien, damit die TNC für Systemdateien
Werkzeug Tabelle immer genügend freien
Festplattenspeicher zur Verfügung hat.
Bei Festplatten ist, abhängig von den
Betriebsbedingungen Vibrationsbelastung, nach
einer Dauer von drei bis fünf Jahren mit einer erhöhten
Ausfallrate zu rechnen. HEIDENHAIN empfiehlt daher die
Festplatte nach drei bis fünf Jahren prüfen zu lassen.
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
Arbeiten mit der Datei Verwaltung
Verzeichnisse
Da Sie auf der Festplatte sehr viele Programme bzw. Dateien
speichern können, legen Sie die einzelnen Dateien in Verzeichnissen Ordnern ab, um den Überblick zu wahren. In diesen Verzeichnissen können Sie weitere Verzeichnisse einrichten, sogenannte Unterverzeichnisse. Mit der Taste oder ENT können Sie Unterverzeichnisse ein bzw. ausblenden. 
Die TNC verwaltet maximal sechs Verzeichnisebenen
Wenn Sie mehr als Dateien in einem Verzeichnis
speichern, dann sortiert die TNC die Dateien nicht mehr alphabetisch.
Namen von Verzeichnissen
Der Name eines Verzeichnisses darf so lang sein, dass die maximal erlaubte Pfadlänge Zeichen nicht überschreitet siehe Pfade.
Pfade
Ein Pfad gibt das Laufwerk und sämtliche Verzeichnisse bzw.
Unterverzeichnisse an, in denen eine Datei gespeichert ist. Die
einzelnen Angaben werden mit getrennt.
Die maximal erlaubte Pfadlänge, also alle Zeichen von
Laufwerk, Verzeichnis und Dateiname inklusive
Erweiterung, darf Zeichen nicht überschreiten
Beispiel
Auf dem Laufwerk TNC wurde das Verzeichnis AUFTR angelegt.
Danach wurde im Verzeichnis AUFTR noch das Unterverzeichnis TNC NCPROG angelegt und dort das Bearbeitungsprogramm
hineinkopiert. Das Bearbeitungsprogramm hat damit den Pfad:  TNC: AUFTR NCPROG PROG
Die Grafik rechts zeigt ein Beispiel für eine Verzeichnisanzeige mit 
verschiedenen Pfaden.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Übersicht: Funktionen der Dateiverwaltung
Wenn Sie mit der alten Dateiverwaltung arbeiten wollen, 
dann müssen Sie über die MOD Funktion auf die alte
Dateiverwaltung umstellen siehe Einstellung PGM
MGT ändern 
Funktion Softkey Seite
Einzelne Datei kopieren und konvertieren 
Zielverzeichnis wählen 
Bestimmten Dateityp anzeigen 
Neue Datei anlegen 
Die letzten gewählten Dateien anzeigen
Datei oder Verzeichnis löschen
Datei markieren 
Datei umbenennen 
Datei gegen Löschen und Ändern schützen
Datei Schutz aufheben
NC Programm öffnen
Netzlaufwerke verwalten 
Verzeichnis kopieren 
Verzeichnisse eines Laufwerks anzeigen
Verzeichnis mit allen Unterverzeichnissen löschen
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
Datei Verwaltung aufrufen
Taste PGM MGT drücken: Die TNC zeigt das Fenster
zur Datei Verwaltung das Bild zeigt die
Grundeinstellung. Wenn die TNC eine andere 
Bildschirm Aufteilung anzeigt, drücken Sie den
Softkey FENSTER 
Das linke, schmale Fenster zeigt die vorhandenen Laufwerke und
Verzeichnisse an. Laufwerke bezeichnen Geräte, mit denen Daten
gespeichert oder übertragen werden. Ein Laufwerk ist die Festplatte der TNC, weitere Laufwerke sind die Schnittstellen RS
Ethernet, an die Sie beispielsweise einen Personal Computer
anschließen können. Ein Verzeichnis ist immer durch einen Ordner
Symbol links und den Verzeichnis Namen rechts gekennzeichnet. Unterverzeichnisse sind nach rechts eingerückt. Befindet sich ein
Dreieck vor dem Ordnersymbol, dann sind noch weitere
Unterverzeichnisse vorhanden, die Sie mit der Taste oder ENT
einblenden können.
Das rechte, breite Fenster zeigt alle Dateien an, die in dem gewählten Verzeichnis gespeichert sind. Zu jeder Datei werden mehrere Informationen gezeigt, die in der Tabelle unten aufgeschlüsselt sind.
Datei Name mit maximal Zeichen
Typ Dateityp
Größe Dateigröße in Byte
Geändert Datum und Uhrzeit, an der die Datei das
letzte Mal geändert wurde. Datumsformat einstellbar
Status Eigenschaft der Datei
E: Programm ist in der Betriebsart
Programm Einspeichern Editieren angewählt
S: Programm ist in der Betriebsart Programm Test angewählt
M: Programm ist in einer Programmlauf Betriebsart angewählt
P: Datei ist gegen Löschen und Ändern
geschützt Protected
Es sind abhängige Dateien vorhanden
Gliederungsdatei, Werkzeugeinsatzdatei
HEIDENHAIN iTNC 530
Laufwerke, Verzeichnisse und Dateien wählen
Datei Verwaltung aufrufen .
Benutzen Sie die Pfeil Tasten oder die Softkeys, um das Hellfeld an die gewünschte Stelle auf dem Bildschirm zu bewegen:
Bewegt das Hellfeld vom rechten ins linke Fenster und umgekehrt
Bewegt das Hellfeld in einem Fenster auf und ab
Bewegt das Hellfeld in einem Fenster seitenweise auf und ab
Schritt: Laufwerk wählen
Laufwerk im linken Fenster markieren:
Laufwerk wählen: Softkey WÄHLEN drücken, oder
Taste ENT drücken
Schritt: Verzeichnis wählen
Verzeichnis im linken Fenster markieren: Das rechte Fenster zeigt
automatisch alle Dateien aus dem Verzeichnis an, das markiert hell hinterlegt ist
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
Schritt: Datei wählen
Softkey TYP WÄHLEN drücken
Softkey des gewünschten Dateityps drücken, oder 
alle Dateien anzeigen: Softkey ALLE ANZ. drücken,
oder Wildcards benutzen, alle Dateien vom Dateityp anzeigen, die mit vier beginnen
Datei im rechten Fenster markieren: 
Softkey WÄHLEN drücken, oder Taste ENT drücken 
Die TNC aktiviert die gewählte Datei in der Betriebsart, aus der Sie die Datei Verwaltung aufgerufen haben.
HEIDENHAIN iTNC 530 
NC Programme wählen
In der Betriebsart erstellte Programme können Sie in der
Betriebsart Programm Einspeichern Editieren wahlweise mit dem
oder mit dem Klartext Editor öffnen. Standardmäßig
öffnet die TNC HU- und HC Programme immer mit dem
Editor. Wenn Sie die Programme mit dem Klartext Editor öffnen
wollen, gehen Sie wie folgt vor:
Datei Verwaltung aufrufen
Benutzen Sie die Pfeil Tasten oder die Softkeys, um das Hellfeld auf eine HU oder eine HC Datei zu bewegen:
Bewegt das Hellfeld vom rechten ins linke Fenster und umgekehrt
Bewegt das Hellfeld in einem Fenster auf und ab
Bewegt das Hellfeld in einem Fenster seitenweise auf und ab
Softkey Leiste umschalten
Untermenü zur Auswahl des Editors wählen
HU oder HC Programm mit Klartext Editor öffnen
HU Programm mit öffnen
HC Programm mit öffnen
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
Neues Verzeichnis erstellen nur auf Laufwerk TNC möglich
Verzeichnis im linken Fenster markieren, in dem Sie ein
Unterverzeichnis erstellen wollen
NEU Den neuen Verzeichnisnamen eingeben, Taste ENT drücken
Mit Softkey JA bestätigen, oder mit Softkey NEIN abbrechen
Neue Datei erstellen nur auf Laufwerk TNC möglich
Verzeichnis wählen, in dem Sie die neue Datei erstellen wollen
NEU Den neuen Dateinamen mit Datei Endung eingeben, Taste END drücken
Dialog zum Erstellen einer neuen Datei öffnen
NEU Den neuen Dateinamen mit Datei Endung eingeben,
Taste ENT drücken
HEIDENHAIN iTNC 530 
Einzelne Datei kopieren
Bewegen Sie das Hellfeld auf die Datei, die kopiert werden soll
Softkey KOPIEREN drücken: Kopierfunktion wählen.
Die TNC blendet eine Softkeyleiste mit mehreren
Funktionen ein. Alternativ können Sie auch den
Shortcut CTRL C verwenden, um den Kopiervorgang zu starten
Namen der Ziel Datei eingeben und mit Taste ENT
oder Softkey OK übernehmen: Die TNC kopiert die
Datei ins aktuelle Verzeichnis, bzw. ins gewählte Ziel
Verzeichnis. Die ursprüngliche Datei bleibt erhalten,
oder Drücken Sie den Softkey Ziel Verzeichnis wählen, um
in einem Überblendfenster das Ziel Verzeichnis zu
wählen und mit Taste ENT oder Softkey OK
übernehmen: Die TNC kopiert die Datei mit dem
gleichen Namen ins gewählte Verzeichnis. Die
ursprüngliche Datei bleibt erhalten
Die TNC zeigt ein Überblendfenster mit der
Fortschrittanzeige, wenn Sie den Kopiervorgang mit der
Taste ENT oder dem Softkey OK gestartet haben.
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
Datei in ein anderes Verzeichnis kopieren
Bildschirmaufteilung mit gleich großen Fenstern wählen
In beiden Fenstern Verzeichnisse anzeigen: Softkey PFAD drücken 
Rechtes Fenster
Hellfeld auf das Verzeichnis bewegen, in das Sie die Dateien
kopieren möchten und mit Taste ENT Dateien in diesem Verzeichnis anzeigen.
Linkes Fenster
Verzeichnis mit den Dateien wählen, die Sie kopieren möchten und mit Taste ENT Dateien anzeigen
Funktionen zum Markieren der Dateien anzeigen
Hellfeld auf Datei bewegen, die Sie kopieren möchten 
und markieren. Falls gewünscht, markieren Sie
weitere Dateien auf die gleiche Weise
Die markierten Dateien in das Zielverzeichnis kopieren
Weitere Markierungsfunktionen: siehe Dateien markieren 
Wenn Sie sowohl im linken als auch im rechten Fenster Dateien
markiert haben, dann kopiert die TNC von dem Verzeichnis aus in dem das Hellfeld steht.
Dateien überschreiben
Wenn Sie Dateien in ein Verzeichnis kopieren, in dem sich Dateien mit gleichem Namen befinden, dann fragt die TNC, ob die Dateien im Zielverzeichnis überschrieben werden dürfen:
Alle Dateien überschreiben: Softkey JA drücken oder
Keine Datei überschreiben: Softkey NEIN drücken oder
Überschreiben jeder einzelnen Datei bestätigen: Softkey
BESTÄTIG. drücken
Wenn Sie eine geschützte Datei überschreiben wollen, müssen Sie
dies separat bestätigen bzw. abbrechen.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Tabelle kopieren
Wenn Sie Tabellen kopieren, können Sie mit dem Softkey FELDER
ERSETZEN einzelne Zeilen oder Spalten in der Ziel Tabelle
überschreiben. Voraussetzungen:
die Ziel Tabelle muss bereits existieren
die zu kopierende Datei darf nur die zu ersetzenden Spalten oder
Zeilen enthalten
Der Softkey FELDER ERSETZEN erscheint nicht, wenn Sie
von extern mit einer Datenübertragungssoftware z.B.
TNCremoNT die Tabelle in der TNC überschreiben wollen.
Kopieren Sie die extern erstellte Datei in ein anderes
Verzeichnis und führen Sie anschließend den
Kopiervorgang mit der Dateiverwaltung der TNC aus.
Der Datei Typ der extern erstellten Tabelle sollte .A ASCll
sein. In diesen Fällen kann die Tabelle dann beliebige
Zeilennummern enthalten. Wenn Sie den Datei Typ .T
erstellen, dann muss die Tabelle fortlaufende, mit Null
beginnende Zeilennummern enthalten.
Beispiel
Sie haben auf einem Voreinstellgerät die Werkzeug Länge und den
Werkzeug Radius von zehn neuen Werkzeugen vermessen.
Anschließend erzeugt das Voreinstellgerät die Werkzeug Tabelle
mit zehn Zeilen sprich zehn Werkzeugen und den Spalten
Werkzeug Nummer Spalte T
Werkzeug Länge Spalte L
Werkzeug Radius Spalte R
Kopieren Sie diese Tabelle von dem externen Datenträger in ein
beliebiges Verzeichnis
Kopieren Sie die extern erstellte Tabelle mit der Dateiverwaltung der TNC über die bestehende Tabelle Die TNC fragt, ob die
bestehende Werkzeug Tabelle überschrieben werden soll:
Drücken Sie den Softkey JA, dann überschreibt die TNC die aktuelle Datei vollständig. Nach dem Kopiervorgang besteht
also aus zehn Zeilen. Alle Spalten natürlich außer den
Spalten Nummer, Länge und Radius werden zurückgesetzt
Oder drücken Sie den Softkey FELDER ERSETZEN, dann
überschreibt die TNC in der Datei nur die Spalten Nummer,
Länge und Radius der ersten zehn Zeilen. Die Daten der restlichen
Zeilen und Spalten werden von der TNC nicht verändert
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
Verzeichnis kopieren
Um Verzeichnisse kopieren zu können, müssen Sie die
Ansicht so eingestellt haben, dass die TNC Verzeichnisse
im rechten Fenster anzeigt siehe Datei Verwaltung anpassen. 
Beachten Sie, dass die TNC beim Kopieren von
Verzeichnissen nur die Dateien kopiert, die durch die
aktuelle Filtereinstellung auch angezeigt werden.
Bewegen Sie das Hellfeld im rechten Fenster auf das Verzeichnis 
das Sie kopieren wollen
Drücken Sie den Softkey KOPIEREN: Die TNC blendet das Fenster zur Auswahl des Zielverzeichnisses ein
Zielverzeichnis wählen und mit Taste ENT oder Softkey OK
bestätigen: Die TNC kopiert das gewählte Verzeichnis inklusive
Unterverzeichnisse in das gewählte Zielverzeichnis 
Eine der zuletzt gewählten Dateien auswählen
Datei Verwaltung aufrufen
Die letzten angewählten Dateien anzeigen:  
Softkey LETZTE DATEIEN drücken 
Benutzen Sie die Pfeil Tasten, um das Hellfeld auf die Datei zu 
bewegen, die Sie anwählen wollen: 
Bewegt das Hellfeld in einem Fenster auf und ab
Datei wählen: Softkey WÄHLEN drücken, oder Taste ENT drücken
HEIDENHAIN iTNC 530
Datei löschen
Bewegen Sie das Hellfeld auf die Datei, die sie löschen möchten
Löschfunktion wählen: Softkey LÖSCHEN drücken.
Die TNC fragt, ob die Datei tatsächlich gelöscht
werden soll
Löschen bestätigen: Softkey JA drücken oder
Löschen abbrechen: Softkey NEIN drücken
Verzeichnis löschen
 Löschen Sie zunächst alle Dateien und Unterverzeichnisse aus dem Verzeichnis, das Sie löschen möchten
Bewegen Sie das Hellfeld auf das Verzeichnis, das Sie löschen
möchten
Löschfunktion wählen: Softkey LÖSCHEN drücken.
Die TNC fragt, ob das Verzeichnis tatsächlich gelöscht
werden soll
Löschen bestätigen: Softkey JA drücken oder
Löschen abbrechen: Softkey NEIN drücken
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
Dateien markieren
Markierungsfunktion Softkey
Cursor nach oben bewegen
Cursor nach unten bewegen
Einzelne Datei markieren 
Alle Dateien im Verzeichnis markieren 
Markierung für einzelne Datei aufheben
Markierung für alle Dateien aufheben 
Alle markierten Dateien kopieren
HEIDENHAIN iTNC 530
Funktionen, wie das Kopieren oder Löschen von Dateien, können Sie sowohl auf einzelne als auch auf mehrere Dateien gleichzeitig
anwenden. Mehrere Dateien markieren Sie wie folgt:
Hellfeld auf erste Datei bewegen
Markierungsfunktionen anzeigen: Softkey MARKIEREN drücken
Datei markieren: Softkey DATEI MARKIEREN drücken
Hellfeld auf weitere Datei bewegen. Funktioniert nur
über Softkeys, nicht mit den Pfeiltasten navigieren
Weitere Datei markieren: Softkey DATEI MARKIEREN drücken Markierte Dateien kopieren: Softkey KOP. MARK. drücken, oder
Markierte Dateien löschen: Softkey ENDE drücken,
ENDE um Markierungsfunktionen zu verlassen und
anschließend Softkey LÖSCHEN drücken, um
markierte Dateien zu löschen
Dateien markieren mit Shortcuts
Hellfeld auf erste Datei bewegen
Taste CTRL drücken und gedrückt halten
Mit Pfeiltasten denn Cursor Rahmen auf weitere Dateien bewegen
BLANK Taste markiert die Datei
Wenn Sie alle gewünschten Dateien markiert haben: CTRL Taste
loslassen und gewünschte Dateioperation ausführen
CTRL A markiert alle im aktuellen Verzeichnis
befindlichen Dateien.
Wenn Sie anstelle der Taste CTRL die Taste SHIFT
drücken, markiert die TNC automatisch alle Dateien, die
sie mit den Pfeiltasten anwählen.
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
Datei umbenennen
Bewegen Sie das Hellfeld auf die Datei, die umbenennen möchten
Funktion zum Umbenennen wählen
Neuen Datei Namen eingeben; der Datei Typ kann
nicht geändert werden
Umbenennen ausführen: Taste ENT drücken
Zusätzliche Funktionen
Datei schützen Dateischutz aufheben
Bewegen Sie das Hellfeld auf die Datei, die Sie schützen möchten
Zusätzliche Funktionen wählen: Softkey ZUSÄTZL.FUNKT. drücken
Dateischutz aktivieren: Softkey SCHÜTZEN drücken,
die Datei erhält Status P
Dateischutz aufheben: Softkey UNGESCH. drücken
USB Gerät anbinden entfernen
Bewegen Sie das Hellfeld ins linke Fenster
Zusätzliche Funktionen wählen: Softkey ZUSÄTZL.FUNKT. drücken
Nach USB Gerät suchen
Um das USB Gerät zu entfernen: Bewegen Sie das
Hellfeld auf das USB Gerät
USB Gerät entfernen
Weitere Informationen: Siehe USB Geräte an der TNC FCL 
Funktion 
HEIDENHAIN iTNC 530 
Datei Verwaltung anpassen
Das Menü zur Anpassung der Datei Verwaltung können Sie entweder durch Maus Klick auf den Pfadnamen, oder per Softkeys öffnen: Datei-Verwaltung wählen: Taste PGM MGT drücken      Dritte Softkey Leiste wählen 
Softkey ZUSÄTZL. FUNKT. drücken
Softkey OPTIONEN drücken: Die TNC blendet das Menü zur Anpassung der Datei Verwaltung ein.
Mit den Pfeiltasten Hellfeld auf die gewünschte Einstellung schieben.
Mit der Blank Taste die gewünschte Einstellung aktivieren deaktivieren.
Folgende Anpassungen können Sie an der Datei Verwaltung
vornehmen: 
Bookmarks
Über Bookmarks verwalten Sie Ihre Verzeichnis Favoriten. Sie
können das aktive Verzeichnis hinzufügen oder löschen oder alle
Bookmarks löschen. Alle von Ihnen hinzugefügten Verzeichnisse
erscheinen in der Bookmark Liste und lassen sich somit schnell
anwählen.
Ansicht
Im Menüpunkt Ansicht legen Sie fest, welche Informationen die
TNC im Dateifenster anzeigen soll.
Datums Format
Im Menüpunkt Datums Format legen Sie fest, in welchem Format
die TNC das Datum in der Spalte Geändert anzeigen soll
Einstellungen
Wenn Cursor im Verzeichnisbaum steht: Festlegen, ob die TNC
beim Drücken der Pfeil nach rechts Taste das Fenster wechseln
soll, oder ob die TNC ggf. vorhandene Unterverzeichnisse
aufklappen soll.
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
Arbeiten mit Shortcuts
Shortcuts sind Kurzbefehle, die Sie durch bestimmte
Tastenkombinationen auslösen. kurzbefehle führen immer eine
Funktion aus, die Sie durch einen Softkey ebenfalls ausführen können.
Folgende Shortcuts stehen zur Verfügung:
CTRL S: Datei wählen siehe auch Laufwerke, Verzeichnisse und Dateien wählen 
CTRL N: Dialog starten, um eine neue Datei ein neues Verzeichnis zu erstellen siehe auch Neue Datei erstellen nur auf Laufwerk TNC möglich
CTR L C: Dialog starten, um gewählte Dateien Verzeichnisse zu kopieren siehe auch Einzelne Datei kopieren 
CTRL R: Dialog starten, um gewählte Datei Verzeichnis umzubenennen siehe auch Datei umbenennen
Taste DEL: Dialog starten, um gewählte Dateien Verzeichnisse zu löschen siehe auch Datei löschen 
CTR L O: Öffnen Mit Dialog starten siehe auch NC Programme
wählen
CTRL W: Bildschirmaufteilung umschalten siehe auch Datenübertragung zu von einem externen Datenträger 
CTRL E: Funktionen zum Anpassen der Datei Verwaltung einblenden siehe auch Datei Verwaltung anpassen 
CTRL M: USB Gerät verbinden siehe auch USB Geräte an der TNC FCL Funktion 
CTRL K: USB Gerät lösen siehe auch USB Geräte an der TNC FCL Funktion 
Shift Pfeiltaste auf bzw. ab: Mehrere Dateien bzw. Verzeichnisse markieren siehe auch Dateien markieren 
Taste ESC: Funktion abbrechen
HEIDENHAIN iTNC 530
Datenübertragung zu von einem externen Datenträger
Bevor Sie Daten zu einem externen Datenträger
übertragen können, müssen Sie Datenschnittstellen
einrichten siehe Datenschnittstellen einrichten
Wenn Sie über die serielle Schnittstelle Daten übertragen,
dann können in Abhängigkeit von der verwendeten 
Datenübertragungssoftware Probleme auftreten, die Sie
durch wiederholtes Ausführen der Übertragung beheben können. 
Datei Verwaltung aufrufen
Bildschirm Aufteilung für die Datenübertragung
wählen: Softkey FENSTER drücken. Die TNC zeigt in
der linken Bildschirmhälfte alle Dateien des aktuellen
Verzeichnisses und in der rechten Bildschirmhälfte
alle Dateien, die im Root Verzeichnis TNC: M gespeichert sind
Benutzen Sie die Pfeiltasten, um das Hellfeld auf die Datei zu
bewegen, die Sie übertragen wollen:
Bewegt das Hellfeld in einem Fenster auf und ab
Bewegt das Hellfeld vom rechten Fenster ins linke und umgekehrt
Wenn Sie von der TNC zum externen Datenträger kopieren wollen,
schieben Sie das Hellfeld im linken Fenster auf die zu übertragende Datei.
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
Wenn Sie vom externen Datenträger in die TNC kopieren wollen,
schieben Sie das Hellfeld im rechten Fenster auf die zu übertragende Datei.
Anderes Laufwerk oder Verzeichnis wählen: Softkey
zur Verzeichniswahl drücken, die TNC zeigt ein
Überblendfenster. Wählen Sie im Überblendfenster
mit den Pfeiltasten und der Taste ENT das
gewünschte Verzeichnis.
Einzelne Datei übertragen: Softkey KOPIEREN drücken, oder
mehrere Dateien übertragen: Softkey MARKIEREN
drücken auf der zweiten Softkey Leiste, siehe
Dateien markieren.
Mit Softkey OK oder mit der Taste ENT bestätigen. Die TNC blendet ein Status Fenster ein, das Sie über den Kopierfortschritt informiert, oder 
Datenübertragung beenden: Hellfeld ins linke Fenster
schieben und danach Softkey FENSTER drücken. Die
TNC zeigt wieder das Standardfenster für die Datei Verwaltung
Um bei der doppelten Dateifenster Darstellung ein
anderes Verzeichnis zu wählen, drücken Sie den Softkey
zur Verzeichniswahl. Wählen Sie im Überblendfenster mit
den Pfeiltasten und der Taste ENT das gewünschte
Verzeichnis
HEIDENHAIN iTNC 530
Die TNC am Netzwerk
Um die Ethernet Karte an Ihr Netzwerk anzuschließen, siehe Ethernet Schnittstelle 
Um die iTNC mit Windows XP an Ihr Netzwerk
anzuschließen, siehe Netzwerkeinstellungen
Fehlermeldungen während des Netzwerk Betriebs
protokolliert die TNC siehe Ethernet Schnittstelle
Wenn die TNC an ein Netzwerk angeschlossen ist, stehen Ihnen bis zu sieben zusätzliche Laufwerke im linken Verzeichnis Fenster zur Verfügung siehe Bild . Alle zuvor beschriebenen Funktionen
Laufwerk wählen, Dateien kopieren usw. gelten auch für Netzlaufwerke, sofern Ihre Zugriffsberechtigung dies erlaubt.
Netzlaufwerk verbinden und lösen
Datei Verwaltung wählen: Taste PGM MGT drücken,
ggf. mit Softkey FENSTER die Bildschirmaufteilung
so wählen, wie im Bild rechts oben dargestellt
Netzlaufwerke verwalten: Softkey NETZWERK
zweite Softkey Leiste drücken. Die TNC zeigt im
rechten Fenster mögliche Netzlaufwerke an, auf die
Sie Zugriff haben. Mit den nachfolgend
beschriebenen Softkeys legen Sie für jedes Laufwerk
die Verbindungen fest
Funktion
Netzwerk Verbindung herstellen, die TNC
schreibt in die Spalte ein M, wenn die
Verbindung aktiv ist. Sie können bis zu sieben
zusätzliche Laufwerke mit der TNC verbinden
Netzwerkverbindung beenden
Netzwerk Verbindung beim Einschalten der TNC
automatisch herstellen. Die TNC schreibt in die
Spalte Auto ein A, wenn die Verbindung
automatisch hergestellt wird
Netzwerk Verbindung beim Einschalten der TNC
nicht automatisch herstellen
Netzwerk Verbindung kann einige Zeit in Anspruch
nehmen TNC zeigt rechts oben am Bildschirm [READ DIR]
Übertragungsgeschwindigkeit liegt bei 
welchen Datei Typ Sie übertragen und wie hoch.
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
USB Geräte an der TNC FCL Funktion
Besonders einfach können Sie Daten über USB Geräte sichern bzw., in die TNC einspielen. Die TNC unterstützt folgende USB Blockgeräte:
Disketten Laufwerke mit Dateisystem FAT VFAT
Memory Sticks mit Dateisystem FAT VFAT
Festplatten mit Dateisystem FAT VFAT
CD ROM Laufwerke mit Dateisystem Joliet 
Solche USB Geräte erkennt die TNC beim Anstecken automatisch.
USB Geräte mit anderen Dateisystemen NTFS unterstützt die
TNC nicht. Die TNC gibt beim Anstecken dann die Fehlermeldung USB: TNC unterstützt Gerät nicht aus.
Die TNC gibt die Fehlermeldung USB: TNC unterstützt
Gerät nicht auch dann aus, wenn Sie einen USB Hub
anschließen. In diesem Fall die Meldung einfach mit der
Taste CE quittieren.
Prinzipiell sollten alle USB Geräte mit oben erwähnten
Dateisystemen an die TNC anschließbar sein. Sollten
dennoch Probleme auftreten, setzen Sie sich bitte mit
HEIDENHAIN in Verbindung.
In der Datei Verwaltung sehen Sie USB Geräte als eigenes Laufwerk im Verzeichnisbaum, so dass Sie die in den vorherigen Abschnitten beschriebenen Funktionen zur Datei Verwaltung entsprechend nutzen können.
Ihr Maschinenhersteller kann für USB Geräte feste
Namen vergeben. Maschinen Handbuch beachten
HEIDENHAIN iTNC 530 
Um ein USB Gerät zu entfernen, müssen Sie grundsätzlich wie folgt vorgehen:
Datei Verwaltung wählen: Taste PGM MGT drücken
 Mit der Pfeiltaste das linke Fenster wählen
Mit einer Pfeiltaste das zu trennende USB Gerät wählen
Softkey Leiste weiterschalten
Zusätzliche Funktionen wählen
Funktion zum Entfernen von USB Geräten wählen:
Die TNC entfernt das USB Geräte aus dem Verzeichnisbaum
Datei Verwaltung beenden
Umgekehrt können Sie ein zuvor entferntes USB Gerät wieder
anbinden, indem Sie folgenden Softkey betätigen:
Funktion zum Wiederanbinden von USB Geräten wählen 
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
Programme eröffnen und eingeben
Aufbau eines NC Programms im DIN ISO Format
Ein Bearbeitungsprogramm besteht aus einer Reihe von Programmsätzen. Das Bild rechts zeigt die Elemente eines Satzes.
Die TNC nummeriert die Sätze eines Bearbeitungsprogramms 
automatisch, in Abhängigkeit von definiert die
Satznummern Schrittweite.
Der erste Satz eines Programms ist mit, dem Programm Namen und der gültigen Maßeinheit gekennzeichnet. 
Die darauffolgenden Sätze enthalten Informationen über:
das Rohteil
Werkzeug Aufrufe 
Vorschübe und Drehzahlen 
Anfahren einer Sicherheitsposition
Bahnbewegungen, Zyklen und weitere Funktionen 
Der letzte Satz eines Programms ist mit, dem Programm
Namen und der gültigen Maßeinheit gekennzeichnet.
HEIDENHAIN empfiehlt, dass Sie nach dem Werkzeug
Aufruf grundsätzlich eine Sicherheitsposition anfahren,
von der aus die TNC kollisionsfrei zur Bearbeitung
positionieren kann Rohteil definieren: 
Direkt nach dem Eröffnen eines neuen Programms definieren Sie ein quaderförmiges, unbearbeitetes Werkstück. Diese Definition benötigt die TNC für die grafischen Simulationen. Die Seiten des Quaders dürfen maximal mm lang sein und liegen parallel zu den
Achsen X, Y und Z. Das Rohteil ist durch zwei seiner Eckpunkte
festgelegt:
MIN Punkt: kleinste X,Y- und Z Koordinate des Quaders;
Absolut Werte eingeben
MAX Punkt: größte X ,Y  und Z Koordinate des Quaders;
Absolut oder inkremental Werte mit eingeben
Die Rohteil Definition ist nur erforderlich, wenn Sie das
Programm grafisch testen wollen
HEIDENHAIN iTNC 530
Neues Bearbeitungsprogramm eröffnen
Ein Bearbeitungsprogramm geben Sie immer in der Betriebsart
Programm Einspeichern Editieren ein. Beispiel für eine Programm
Eröffnung:
Betriebsart Programm Einspeichern Editieren wählen
Datei Verwaltung aufrufen: Taste PGM MGT drücken
Wählen sie das Verzeichnis, in dem Sie das neue Programm speichern wollen:
Neuen Programm Namen eingeben, mit Taste ENT
bestätigen
M: Maßeinheit wählen: Softkey MM oder INCH drücken.
Die TNC wechselt ins Programm Fenster und
eröffnet den Dialog zur Definition der BLK-FORM
Rohteil
SPINDELACHSE PARALLEL X Y Z
Spindelachse eingeben
DEF BLK FORM MIN PUNKT
Nacheinander X, Y und Z Koordinaten des MIN Punkts eingeben
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
DEF BLK FORM: MAX PUNKT
Nacheinander X, Y und Z Koordinaten des MAX Punkts eingeben
Beispiel: Anzeige des Rohteils im NC Programm
Programm Anfang, Name, Maßeinheit
Spindelachse, MIN Punkt Koordinaten
MAX Punkt Koordinaten
Programm Ende, Name, Maßeinheit
Die TNC erzeugt den ersten und letzten Satz des Programms
automatisch.
Wenn Sie keine Rohteil Definition programmieren wollen,
brechen Sie den Dialog bei Spindelachse Z Ebene XY
mit der Taste DEL ab
Die TNC kann die Grafik nur dann darstellen, wenn die kürzeste Seite mindestens und die längste Seite
maximal mm groß ist.
HEIDENHAIN iTNC 530
Werkzeug Bewegungen programmieren
Um einen Satz zu programmieren, wählen Sie eine DIN ISO
Funktionstaste auf der Alpha Tastatur. Sie können auch die grauen 
Bahnfunktionstasten benutzen, um den entsprechenden G Code zu erhalten.
Achten Sie darauf, dass die Großschreibung aktiv ist.
Beispiel für einen Positioniersatz
Satz eröffnen 
KOORDINATEN
Zielkoordinate für X Achse eingeben
Zielkoordinate für Y Achse eingeben, mit Taste ENT
zur nächste Frage
FRÄSERMITTELSPUNKTSBAHN
Ohne Werkzeug Radiuskorrektur verfahren: Mit
Taste ENT bestätigen, oder Links bzw. rechts der programmierten Kontur verfahren: über Softkey wählen
VORSCHUB
Vorschub für diese Bahnbewegung mm/min, mit Taste ENT bestätigen.
Gewünschte Zusatzfunktion M Spindel eine eingeben, mit Taste END Satz beenden und speichern
Von der TNC in der Softkey Leiste angezeigte
Zusatzfunktion wählen
Das Programmfenster zeigt die Zeile:
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
Ist Positionen übernehmen
Die TNC ermöglicht die aktuelle Position des Werkzeugs in das
Programm zu übernehmen, wenn Sie
Verfahr Sätze programmieren
Zyklen programmieren
Werkzeuge mit definieren
Um die richtigen Positionswerte zu übernehmen, gehen Sie wie folgt vor:
Eingabefeld an die Stelle in einem Satz positionieren, an der Sie eine Position übernehmen wollen
Funktion Ist Position übernehmen wählen: Die TNC
zeigt in der Softkey Leiste die Achsen an, deren
Positionen Sie übernehmen können
Achse wählen: Die TNC schreibt die aktuelle Position
der gewählten Achse in das aktive Eingabefeld
Die TNC übernimmt in der Bearbeitungsebene immer die 
Koordinaten des Werkzeug Mittelpunktes, auch wenn die
Werkzeug Radiuskorrektur aktiv ist.
Die TNC übernimmt in der Werkzeug Achse immer die
Koordinate der Werkzeug Spitze, berücksichtigt also
immer die aktive Werkzeug Längenkorrektur.
Die TNC lässt die Softkey Leiste zur Achsauswahl so lange 
aktiv, bis Sie diese durch erneutes Drücken der Taste Ist
Position übernehmen wieder ausschalten. Dieses
Verhalten gilt auch dann, wenn Sie den aktuellen Satz
speichern und per Bahnfunktionstaste einen neuen Satz
eröffnen. Wenn Sie ein Satzelement wählen, in dem Sie
per Softkey eine Eingabealternative wählen müssen
die Radiuskorrektur , dann schließt die TNC die Softkey
Leiste zur Achsauswahl ebenfalls.
Die Funktion Ist Position übernehmen ist nicht erlaubt,
wenn die Funktion Bearbeitungsebene schwenken aktiv ist.
HEIDENHAIN iTNC 530
Programm editieren
Sie können ein Programm nur dann editieren, wenn es
nicht gerade in einer Maschinen Betriebsart von der TNC
abgearbeitet wird. Die TNC erlaubt zwar das Einsteuern in
den Satz, unterbindet jedoch das Speichern von
Änderungen mit einer Fehlermeldung.
Während Sie ein Bearbeitungsprogramm erstellen oder verändern,
können Sie mit den Pfeil Tasten oder mit den Softkeys jede Zeile im Programm und einzelne Wörter eines Satzes wählen:
Funktion Softkey Tasten
Seite nach oben blättern
Seite nach unten blättern BEITE
Sprung zum Programm Anfang
Sprung zum Programm Ende
Position des aktuellen Satzes im Bildschirm
verändern. Damit können Sie mehr
Programmsätze anzeigen lassen, die vor dem
aktuellen Satz programmiert sind
Position des aktuellen Satzes im Bildschirm
verändern. Damit können Sie mehr
Programmsätze anzeigen lassen, die hinter
dem aktuellen Satz programmiert sind
Von Satz zu Satz springen
Einzelne Wörter im Satz wählen
Bestimmten Satz wählen: Taste GOTO
drücken, gewünschte Satznummer eingeben, 
mit Taste ENT bestätigen. Oder:
Satznummernschritt eingeben und die Anzahl
der eingegeben Zeilen durch Druck auf
Softkey N ZEILEN nach oben oder unten
überspringen
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
Funktion
Wert eines gewählten Wortes auf null setzen 
Falschen Wert löschen
Fehlermeldung nicht blinkend löschen
Gewähltes Wort löschen
Gewählten Satz löschen
Zyklen und Programmteile löschen
Satz einfügen, den Sie zuletzt editiert bzw. gelöscht haben
Sätze an beliebiger Stelle einfügen
Wählen Sie den Satz, hinter dem Sie einen neuen Satz einfügen
wollen und eröffnen Sie den Dialog
Wörter ändern und einfügen 
Wählen Sie in einem Satz ein Wort und überschreiben Sie es mit
dem neuen Wert. Während Sie das Wort gewählt haben, steht der
Klartext Dialog zur Verfügung
Änderung abschließen: Taste END drücken
Wenn Sie ein Wort einfügen wollen, betätigen Sie die Pfeil Tasten
nach rechts oder links , bis der gewünschte Dialog erscheint und
geben den gewünschten Wert ein.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Gleiche Wörter in verschiedenen Sätzen suchen
Für diese Funktion Softkey AUTOM. ZEICHNEN auf AUS setzen.
Ein Wort in einem Satz wählen: Pfeil Tasten so oft
drücken, bis gewünschtes Wort markiert ist
Satz mit Pfeiltasten wählen
Die Markierung befindet sich im neu gewählten Satz auf dem gleichen Wort, wie im zuerst gewählten Satz.
Wenn Sie in sehr langen Programmen die Suche gestartet
haben, blendet die TNC ein Fenster mit Fortschrittsanzeige
ein. Zusätzlich können Sie dann per Softkey die
Suche abbrechen.
Die TNC übernimmt in der Werkzeug Achse immer die
Koordinate der Werkzeug Spitze, berücksichtigt also
immer die aktive Werkzeug Längenkorrektur.
Beliebigen Text finden
Suchfunktion wählen: Softkey SUCHEN drücken. Die TNC zeigt den Dialog Suche Text:
Gesuchten Text eingeben
Text suchen: Softkey AUSFÜHREN drücken
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
Programmteile markieren, kopieren, löschen und einfügen
Um Programmteile innerhalb eines NC Programms, bzw. in ein
anderes NC Programm zu kopieren, stellt die TNC folgende
Funktionen zur Verfügung: Siehe Tabelle unten.
Um Programmteile zu kopieren gehen Sie wie folgt vor:
Softkeyleiste mit Markierungsfunktionen wählen
Ersten letzten Satz des zu kopierenden Programmteils wählen
Ersten letzten Satz markieren: Softkey BLOCK MARKIEREN
drücken. Die TNC hinterlegt die erste Stelle der Satznummer mit
einem Hellfeld und blendet den Softkey MARKIEREN ABBRECHEN ein
Bewegen Sie das Hellfeld auf den letzten ersten Satz des
Programmteils den Sie kopieren oder löschen wollen. Die TNC stellt alle markierten Sätze in einer anderen Farbe dar. Sie können die Markierungsfunktion jederzeit beenden, indem Sie den Softkey
MARKIEREN ABBRECHEN drücken
Markiertes Programmteil kopieren: Softkey BLOCK KOPIEREN
drücken, markiertes Programmteil löschen: Softkey BLOCK
LÖSCHEN drücken. Die TNC speichert den markierten Block
Wählen Sie mit den Pfeiltasten den Satz, hinter dem Sie das
kopierte gelöschte Programmteil einfügen wollen
Um das kopierte Programmteil in einem anderen
Programm einzufügen, wählen Sie das entsprechende
Programm über die Datei Verwaltung und markieren dort
den Satz, hinter dem Sie einfügen wollen.
Gespeichertes Programmteil einfügen: Softkey BLOCK EINFÜGEN drücken
Funktion
Markierungsfunktion einschalten
Markierungsfunktion ausschalten
Markierten Block löschen
Im Speicher befindlichen Block einfügen
Markierten Block kopieren
HEIDENHAIN iTNC 530 
Die Suchfunktion der TNC
Mit der Suchfunktion der TNC können Sie beliebige Texte innerhalb eines Programmes suchen und bei Bedarf auch durch einen neuen Text ersetzen.
Nach beliebigen Texten suchen
Ggf. Satz wählen, in dem das zu suchende Wort gespeichert ist
Suchfunktion wählen: Die TNC blendet das
Suchfenster ein und zeigt in der Softkey Leiste die zur
Verfügung stehenden Suchfunktionen an siehe
Tabelle Suchfunktionen
Zu suchenden Text eingeben, auf Groß und 
Kleinschreibung achten
Suchvorgang einleiten: Die TNC zeigt in der Softkey
Leiste die zur Verfügung stehenden Suchoptionen an
siehe Tabelle Suchoptionen
Ggf. Suchoptionen ändern
Suchvorgang starten: Die TNC springt auf den
nächsten Satz, in dem der gesuchte Text gespeichert ist
Suchvorgang wiederholen: Die TNC springt auf den
nächsten Satz, in dem der gesuchte Text gespeichert ist 
Suchfunktion beenden
Suchfunktionen Softkey
Überblendfenster anzeigen, in dem die letzten
Suchelemente angezeigt werden. Über 
Pfeiltaste Suchelement wählbar, mit Taste ENT
übernehmen
Überblendfenster anzeigen, in dem mögliche
Suchelemente des aktuellen Satzes gespeichert
sind. Über Pfeiltaste Suchelement wählbar, mit
Taste ENT übernehmen
Überblendfenster anzeigen, in dem eine
Auswahl der wichtigsten NC Funktionen
angezeigt werden. Über Pfeiltaste Suchelement
wählbar, mit Taste ENT übernehmen
Suchen Ersetzen Funktion aktivieren 
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
Suchoptionen Softkey
Suchrichtung festlegen 
Suchende festlegen: Einstellung KOMPLETT 
sucht vom aktuellen Satz bis zum aktuellen Satz
Neue Suche starten
Suchen Ersetzen von beliebigen Texten
Die Funktion Suchen Ersetzen ist nicht möglich, wenn
Ein Programm geschützt ist
Wenn das Programm von der TNC gerade abgearbeitet wird.
Bei der Funktion ALLES ERSETZEN darauf achten, dass
Sie nicht versehentlich Textteile ersetzen, die eigentlich
unverändert bleiben sollen. Ersetzte Texte sind
unwiederbringlich verloren.
Ggf. Satz wählen, in dem das zu suchende Wort gespeichert ist
Suchfunktion wählen: Die TNC blendet das
Suchfenster ein und zeigt in der Softkey Leiste die zur
Verfügung stehenden Suchfunktionen an 
Ersetzen aktivieren: Die TNC zeigt im
Überblendfenster eine zusätzlich Eingabemöglichkeit
für den Text an, der eingesetzt werden soll
Zu suchenden Text eingeben, auf Groß und
Kleinschreibung achten, mit Taste ENT bestätigen
Text eingeben der eingesetzt werden soll, auf Groß und 
Kleinschreibung achten.
Suchvorgang einleiten: Die TNC zeigt in der Softkey
Leiste die zur Verfügung stehenden Suchoptionen an
siehe Tabelle Suchoptionen
Ggf. Suchoptionen ändern
Suchvorgang starten: Die TNC springt auf den
nächsten gesuchten Text.
Um den Text zu ersetzen und anschießend die
nächste Fundstelle anzuspringen: Softkey ERSETZEN
drücken, oder um alle gefundenen Textstellen zu
ersetzen: Softkey ALLES ERSETZEN drücken, oder
um den Text nicht zu ersetzen und die nächste
Fundstelle anzuspringen: Softkey NICHT ERSETZEN
drücken
Suchfunktion beenden
HEIDENHAIN iTNC 530 
Programmiergrafik
Programmiergrafik mitführen nicht mitführen.
Während Sie ein Programm erstellen, kann die TNC die 
programmierte Kontur mit einer 2D Strichgrafik anzeigen.
Zur Bildschirmaufteilung Programm links und Grafik rechts
wechseln: Taste SPLIT SCREEN und Softkey PROGRAMM 
GRAFIK drücken
Softkey AUTOM. ZEICHNEN auf EIN setzen. Während Sie die Programmzeilen eingeben, zeigt die TNC jede programmierte Bahnbewegung in der Grafik Fenster rechts an.
Wenn die TNC die Grafik nicht mitführen soll, setzen Sie den Softkey AUTOM. ZEICHNEN auf AUS.
AUTOM. ZEICHNEN EIN zeichnet keine Programmteil
Wiederholungen mit.
Programmiergrafik für bestehendes Programm erstellen.
Wählen Sie mit den Pfeil Tasten den Satz, bis zu dem die Grafik
erstellt werden soll oder drücken Sie GOTO und geben die
gewünschte Satz Nummer direkt ein
Grafik erstellen: Softkey RESET START drücken
Weitere Funktionen:
Programmiergrafik vollständig erstellen 
Programmiergrafik satzweise erstellen
Programmiergrafik komplett erstellen oder nach
RESET START vervollständigen 
Programmiergrafik anhalten. Dieser Softkey
erscheint nur, während die TNC eine
Programmiergrafik erstellt
Programmiergrafik neu zeichnen, wenn Neu
durch Überschneidungen Linien gelöscht wurden
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
Satz Nummern ein und ausblenden
Softkey Leiste umschalten: Siehe Bild rechts oben 
Satz Nummern einblenden: Softkey ANZEIGEN
AUSBLEND. SATZ NR. auf ANZEIGEN setzen 
Satz Nummern ausblenden: Softkey ANZEIGEN
AUSBLEND. SATZ NR. auf AUSBLEND. setzen
Grafik löschen
Softkey Leiste umschalten: Siehe Bild rechts oben
Grafik löschen: Softkey GRAFIK LÖSCHEN drücken
Ausschnittvergrößerung oder Verkleinerung
Sie können die Ansicht für eine Grafik selbst festlegen. Mit einem
Rahmen wählen Sie den Ausschnitt für die Vergrößerung oder
Verkleinerung.
Softkey Leiste für Ausschnittvergrößerung Verkleinerung wählen
zweite Leiste, siehe Bild rechts Mitte 
Damit stehen folgende Funktionen zur Verfügung: 
Funktion Softkey
Rahmen einblenden und verschieben. Zum verschieben jeweiligen Softkey gedrückt halten 
Rahmen verkleinern zum verkleinern Softkey gedrückt halten 
Rahmen vergrößern zum vergrößern Softkey gedrückt halten
Mit Softkey ROHTEIL AUSSCHN. ausgewählten
Bereich übernehmen
Mit dem Softkey ROHTEIL WIE BLK FORM stellen Sie den
ursprünglichen Ausschnitt wieder her.
HEIDENHAIN iTNC 530
3D Liniengrafik FCL Funktion
Anwendung 
Mit der dreidimensionalen Liniengrafik können Sie die 
programmierten Verfahrwege von der TNC dreidimensional darstellen lassen. Um Details schnell erkennen zu können, steht eine leistungsfähige Zoom Funktion zur Verfügung. 
Insbesondere extern erstellte Programme können Sie mit der 3D
Liniengrafik schon vor der Bearbeitung auf Unregelmäßigkeiten
prüfen, um unerwünschte Bearbeitungsmarken am Werkstück zu
vermeiden. Solche Bearbeitungsmarken treten beispielsweise dann auf, wenn Punkte vom Postprozessor falsch ausgegeben wurden. 
Damit Sie schnell Fehlerstellen aufspüren können, markiert die TNC den im linken Fenster aktiven Satz in der 3D Liniengrafik andersfarbig
Grundeinstellung: Rot 
Zur Bildschirmaufteilung Programm links und 3D Linien rechts
wechseln: Taste SPLIT SCREEN und Softkey PROGRAMM 3D 
LINIEN drücken
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
Funktionen der 3D Liniengrafik
Funktion
Zoom Rahmen einblenden und nach oben
verschieben. Zum Verschieben Softkey gedrückt halten 
Zoom Rahmen einblenden und nach unten
verschieben. Zum Verschieben Softkey gedrückt halten
Zoom Rahmen einblenden und nach links 
verschieben. Zum Verschieben Softkey gedrückt halten
Zoom Rahmen einblenden und nach rechts
verschieben. Zum Verschieben Softkey gedrückt halten
Rahmen vergrößern zum Vergrößern Softkey
gedrückt halten
Rahmen verkleinern zum verkleinern Softkey
gedrückt halten
Ausschnittvergrößerung zurücksetzen, so dass die TNC
das Werkstück gemäß programmierter BLK Form anzeigt
Ausschnitt übernehmen
Werkstück im Uhrzeigersinn drehen
Werkstück gegen Uhrzeigersinn drehen
Werkstück nach hinten kippen
Werkstück nach vorne kippen
Darstellung schrittweise vergrößern. Ist die
Darstellung vergrößert, zeigt die TNC in der
Fußzeile des Grafikfensters den Buchstaben Z an
Darstellung schrittweise verkleinern. Ist die
Darstellung verkleinert, zeigt die TNC in der
Fußzeile des Grafikfensters den Buchstaben Z an
Werkstück in Originalgröße anzeigen 
Werkstück in der zuletzt aktiven Ansicht anzeigen
HEIDENHAIN iTNC 530 
Funktion Softkey
Programmierte Endpunkte durch einen Punkt auf
der Linie anzeigen, nicht anzeigen
Den im linken Fenster angewählten NC Satz in
der 3D Liniengrafik farblich hervorgehoben
anzeigen, nicht anzeigen
Satz Nummern anzeigen, nicht anzeigen
Sie können die 3D Liniengrafik auch mit der Maus bedienen.
Folgende Funktionen stehen zur Verfügung:
Um das dargestellte Drahtmodell dreidimensional zu drehen: rechte Maustaste gedrückt halten und Maus bewegen. Die TNC zeigt ein Koordinatensystem an, das die momentan aktive Ausrichtung des Werkstückes darstellt. Nachdem Sie die rechte Maustaste losgelassen haben, orientiert die TNC das Werkstück auf die definierte Ausrichtung
Um das dargestellte Drahtmodell zu verschieben: mittlere Maustaste, bzw. Mausrad, gedrückt halten und Maus bewegen. Die TNC verschiebt das Werkstück in die entsprechende Richtung.
Nachdem Sie die mittlere Maustaste losgelassen haben,
verschiebt die TNC das Werkstück auf die definierte Position
Um mit der Maus einen bestimmten Bereich zu zoomen: mit
gedrückter linker Maustaste den rechteckigen Zoom Bereich
markieren. Nachdem Sie die linke Maustaste losgelassen haben,
vergrößert die TNC das Werkstück auf den definierten Bereich
Um mit der Maus schnell aus und ein zu zoomen: Mausrad vor
bzw. zurückdrehen
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
NC Sätze in der Grafik farblich hervorheben
Softkey Leiste umschalten
Im Bildschirm links angewählten NC Satz in der 3D
Liniengrafik rechts farblich markiert anzeigen: Softkey
AKT. ELEM. MARKIEREN AUS EIN. auf EIN setzen
Im Bildschirm links angewählten NC Satz in der 3D
Liniengrafik rechts nicht farblich markiert anzeigen:
Softkey AKT. ELEM. MARKIEREN AUS EIN. auf AUS setzen
Satz Nummern ein und ausblenden
Softkey Leiste umschalten
Satz Nummern einblenden: Softkey ANZEIGEN
AUSBLEND. SATZ NR. auf ANZEIGEN setzen 
Satz Nummern ausblenden: Softkey ANZEIGEN
AUSBLEND. SATZ NR. auf AUSBLEND. setzen
Grafik löschen
Softkey Leiste umschalten
Grafik löschen: Softkey GRAFIK LÖSCHEN drücken
HEIDENHAIN iTNC 530 
Programme gliedern
Definition, Einsatzmöglichkeit 
Die TNC gibt ihnen die Möglichkeit, die Bearbeitungsprogramme mit Gliederungssätzen zu kommentieren. Gliederungssätze sind kurze Texte max. Zeichen, die als Kommentare oder Überschriften für die nachfolgenden Programmzeilen zu verstehen sind.
Lange und komplexe Programme lassen sich durch sinnvolle
Gliederungssätze übersichtlicher und verständlicher gestalten.  
Das erleichtert besonders spätere Änderungen im Programm.
Gliederungssätze fügen Sie an beliebiger Stelle in das Bearbeitungsprogramm ein. Sie lassen sich zusätzlich in einem eigenen Fenster darstellen und auch bearbeiten bzw. ergänzen. 
Die eingefügten Gliederungspunkte werden von der TNC in einer
separaten Datei verwaltet Endung. Dadurch erhöht sich 
die Geschwindigkeit beim Navigieren im Gliederungsfenster.
Gliederungsfenster anzeigen, Aktives Fenster wechseln
Gliederungsfenster anzeigen: Bildschirmaufteilung
PROGRAMM GLIEDER. wählen
Das aktive Fenster wechseln: Softkey Fenster
wechseln drücken
Gliederungssatz im Programmfenster links einfügen
Gewünschten Satz wählen, hinter dem Sie den Gliederungssatz 
einfügen wollen
Softkey GLIEDERUNG EINFÜGEN oder Taste auf
der ASCll Tastatur drücken
Gliederungstext über Alpha Tastatur eingeben
Ggf. Gliederungstiefe per Softkey verändern
Sätze im Gliederungsfenster wählen
Wenn Sie im Gliederungsfenster von Satz zu Satz springen, führt die TNC die Satzanzeige im Programmfenster mit. So können Sie mit wenigen Schritten große Programmteile überspringen.
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
Kommentare einfügen
Anwendung
Jeden Satz in einem Bearbeitungsprogramm können Sie mit einem Kommentar versehen, um Programmschritte zu erläutern oder 
Hinweise zu geben. Sie haben drei Möglichkeiten, einen Kommentar einzugeben: 
Kommentar während der Programmeingabe 
Daten für einen Programmsatz eingeben, dann Semikolon auf 
der Alpha Tastatur drücken, die TNC zeigt die Frage Kommentar 
Kommentar eingeben und den Satz mit der Taste END abschließen 
Kommentar nachträglich einfügen 
Den Satz wählen, an den Sie den Kommentar anfügen wollen 
Mit der Pfeil nach rechts Taste das letzte Wort im Satz wählen: Ein
Semikolon erscheint am Satzende und die TNC zeigt die Frage
Kommentar
Kommentar eingeben und den Satz mit der Taste END abschließen
Kommentar in eigenem Satz
Satz wählen, hinter dem Sie den Kommentar einfügen wollen
Programmierdialog mit der Taste Semikolon auf der Alpha
Tastatur eröffnen
Kommentar eingeben und den Satz mit der Taste END abschließen
Funktionen beim Editieren des Kommentars
Funktion Softkey
An den Anfang des Kommentars springen
An das Ende des Kommentars springen
An den Anfang eines Wortes springen. Wörter
sind durch ein Blank zu trennen
An das Ende eines Wortes springen. Wörter sind
durch ein Blank zu trennen
Umschalten zwischen Einfüge und Überschreibmodus
HEIDENHAIN iTNC 530 
Text Dateien erstellen
Anwendung
An der TNC können Sie Texte mit einem Text Editor erstellen und 
überarbeiten. Typische Anwendungen:
Erfahrungswerte festhalten 
Arbeitsabläufe dokumentieren
Formelsammlungen erstellen 
Text Dateien sind Dateien vom Typ A ASCll. Wenn Sie andere
Dateien bearbeiten möchten, dann konvertieren Sie diese zuerst in
den Typ A.
Text Datei öffnen und verlassen 
Betriebsart Programm Einspeichern Editieren wählen
Datei-Verwaltung aufrufen: Taste PGM MGT drücken 
Dateien vom Typ A anzeigen: Nacheinander Softkey TYP WÄHLEN und Softkey ANZEIGEN A drücken
Datei wählen und mit Softkey WÄHLEN oder Taste ENT öffnen oder eine neue Datei öffnen: Neuen Namen eingeben, mit Taste ENT bestätigen
Wenn Sie den Text Editor verlassen wollen, dann rufen Sie die Datei Verwaltung auf und wählen eine Datei eines anderen Typs, wie ein Bearbeitungsprogramm.
Cursor Bewegungen
Cursor ein Wort nach rechts
Cursor ein Wort nach links
Cursor auf die nächste Bildschirmseite
Cursor auf die vorherige Bildschirmseite
Cursor zum Datei Anfang
Cursor zum Datei Ende
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
Editierfunktionen Taste 
Zeichen links vom Cursor löschen
Leerzeichen einfügen
Groß Kleinschreibung umschalten
Texte editieren
In der erste Zeile des Text Editors befindet sich ein 
Informationsbalken, der den Datei Namen, den Aufenthaltsort und den Schreibmodus des Cursors Engl. Einfügemarke anzeigt:
Datei: Name der Text Datei
Zeile Aktuelle Zeilenposition des Cursors
Spalte Aktuelle Spaltenposition des Cursors
INSERT Neu eingegebene Zeichen werden eingefügt
OVERWRITE: Neu eingegebene Zeichen überschreiben
vorhandenen Text an der Cursor Position
Der Text wird an der Stelle eingefügt, an der sich der Cursor gerade befindet. Mit den Pfeil Tasten bewegen Sie den Cursor an jede beliebige Stelle der Text Datei
Die Zeile, in der sich der Cursor befindet, wird farblich hervorgehoben.
Eine Zeile kann maximal Zeichen enthalten und wird mit der Taste
RET Return oder ENT umbrochen.
HEIDENHAIN iTNC 530
Zeichen, Wörter und Zeilen löschen und wieder einfügen
Mit dem Text Editor können Sie ganze Worte oder Zeilen löschen und an anderer Stelle wieder einfügen.
Cursor auf Wort oder Zeile bewegen, die gelöscht und an anderer Stelle eingefügt werden soll
Softkey WORT LÖSCHEN bzw. ZEILE LÖSCHEN drücken: Der Text wird entfernt und zwischengespeichert 
Cursor auf Position bewegen, an der der Text eingefügt werden soll und Softkey ZEILE WORT EINFÜGEN drücken
Zeile löschen und zwischenspeichern 
Wort löschen und zwischenspeichern 
Zeichen löschen und zwischenspeichern 
Zeile oder Wort nach Löschen wieder einfügen 
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
Textblöcke bearbeiten
Sie können Textblöcke beliebiger Größe kopieren, löschen und an 
anderer Stelle wieder einfügen. In jedem Fall markieren Sie zuerst den gewünschten Textblock: 
Textblock markieren: Cursor auf das Zeichen bewegen, an dem die Textmarkierung beginnen soll 
Softkey BLOCK MARKIEREN drücken 
Cursor auf das Zeichen bewegen, an dem die
Textmarkierung enden soll. Wenn Sie den Cursor mit 
den Pfeiltasten direkt nach oben und unten bewegen, werden die dazwischenliegenden Textzeilen vollständig markiert der markierte Text wird farblich hervorgehoben 
Nachdem Sie den gewünschten Textblock markiert haben, bearbeiten Sie den Text mit folgenden Softkeys weiter: 
Markierten Block löschen und zwischenspeichern
Markierten Block zwischenspeichern, ohne zu löschen kopieren
Wenn Sie den zwischengespeicherten Block an anderer Stelle
einfügen wollen, führen Sie noch folgende Schritte aus:
Cursor auf die Position bewegen, an der Sie den
zwischengespeicherten Textblock einfügen wollen
Softkey BLOCK EINFÜGEN drücken: Text wird eingefügt
Solange sich der Text im Zwischenspeicher befindet, können Sie ihn beliebig oft einfügen.
Markierten Block in andere Datei übertragen
Den Textblock wie bereits beschrieben markieren
Softkey ANHÄNGEN AN DATEI drücken. Die TNC
zeigt den Dialog Ziel Datei 
Pfad und Namen der Zieldatei eingeben. Die TNC
hängt den markierten Textblock an die Zieldatei an.
Wenn keine Zieldatei mit dem eingegebenen Namen
existiert, dann schreibt die TNC markierten Text in
eine neue Datei
Andere Datei an Cursor Position einfügen
Den Cursor an die Stelle im Text bewegen, an der Sie eine andere
Textdatei einfügen möchten
Softkey EINFÜGEN VON DATEI drücken. Die TNC
zeigt den Dialog Datei Name
Pfad und Namen der Datei eingeben, die Sie einfügen wollen
HEIDENHAIN iTNC 530 
Textteile finden
Die Suchfunktion des Text Editors findet Worte oder Zeichenketten 
im Text. Die TNC stellt zwei Möglichkeiten zur Verfügung. 
Aktuellen Text finden
Die Suchfunktion soll ein Wort finden, das dem Wort entspricht, in 
dem sich der Cursor gerade befindet:
Cursor auf das gewünschte Wort bewegen
Suchfunktion wählen: Softkey SUCHEN drücken
Softkey AKTUELLES WORT SUCHEN drücken 
Suchfunktion verlassen: Softkey ENDE drücken
Beliebigen Text finden
Suchfunktion wählen: Softkey SUCHEN drücken. Die TNC zeigt den Dialog Suche Text: 
Gesuchten Text eingeben
Text suchen: Softkey AUSFÜHREN drücken
Suchfunktion verlassen Softkey ENDE drücken
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
Der Taschenrechner
Bedienung
Die TNC verfügt über einen Taschenrechner mit den wichtigsten 
mathematischen Funktionen. 
Mit der Taste CALC den Taschenrechner einblenden bzw. wieder 
schließen
Rechenfunktionen über Kurzbefehle mit der Alpha Tastatur wählen.
Die Kurzbefehle sind im Taschenrechner farblich gekennzeichnet 
Rechen Funktion Kurzbefehl Taste 
Addieren 
Subtrahieren 
Multiplizieren
Dividieren
Sinus S
Cosinus C
Tangens T
Arcus Sinus AS
Arcus Cosinus AC
Arcus Tangens AT
Potenzieren
Quadratwurzel ziehen Q
Umkehrfunktion
Klammer Rechnung
Ergebnis anzeigen
Berechneten Wert ins Programm übernehmen
Mit den Pfeiltasten das Wort wählen, in das der berechnete Wert
übernommen werden soll
Mit der Taste CALC den Taschenrechner einblenden und
gewünschte Berechnung durchführen
Taste Ist Position übernehmen drücken: Die TNC übernimmt den
berechneten Wert ins aktive Eingabefeld und schließt den
Taschenrechner
HEIDENHAIN iTNC 530 
Direkte Hilfe bei NC Fehlermeldungen
Fehlermeldungen anzeigen
Fehlermeldungen zeigt die TNC automatisch unter anderem bei
falschen Eingaben
logischen Fehlern im Programm
nicht ausführbaren Konturelementen
unvorschriftsmäßigen Tastsystem Einsätzen
Eine Fehlermeldung, die die Nummer eines Programmsatzes enthält, wurde durch diesen Satz oder einen vorhergegangenen verursacht.
TNC Meldetexte löschen Sie mit der Taste CE, nachdem Sie die
Fehlerursache beseitigt haben. 
Um nähere Informationen zu einer anstehenden Fehlermeldung zu erhalten, drücken Sie die Taste HELP. Die TNC blendet dann ein
Fenster ein, in dem die Fehlerursache und die Fehlerbehebung
beschrieben sind.
Hilfe anzeigen
Hilfe anzeigen: Taste HELP drücken
Fehler Beschreibung und die Möglichkeiten zur 
Fehlerbeseitigung durchlesen. Ggf. zeigt die TNC 
noch Zusatz Informationen an, die bei der 
Fehlersuche durch HEIDENHAIN Mitarbeiter hilfreich 
sind. Mit der Taste CE schließen Sie das Hilfe Fenster 
und quittieren gleichzeitig die anstehende Fehlermeldung
Fehler gemäß der Beschreibung im Hilfe Fenster beseitigen
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
Liste aller anstehenden
Fehlermeldungen
Funktion
Mit dieser Funktion können Sie ein Überblendfenster anzeigen lassen, in der die TNC alle anstehenden Fehlermeldungen anzeigt. Die TNC zeigt sowohl Fehler die aus der NC kommen als auch Fehler, die von Ihrem Maschinenhersteller ausgegeben werden. 
Fehlerliste anzeigen 
Sobald mindestens eine Fehlermeldungen ansteht können Sie die 
Liste anzeigen lassen:
Liste anzeigen: Taste ERR drücken 
Mit den Pfeiltasten können Sie eine der anstehenden 
Fehlermeldungen anwählen 
Mit der Taste CE oder der Taste DEL löschen Sie die
Fehlermeldung aus dem Überblendfenster, die 
momentan angewählt ist. Wenn nur eine
Fehlermeldung ansteht, schließt sich gleichzeitig 
das Überblendfenster
Überblendfenster schließen: Taste ERR erneut
drücken. Anstehende Fehlermeldungen bleiben
erhalten
Parallel zur Fehlerliste können sie auch den jeweils zugehörigen Hilfetext in einem separaten Fenster
anzeigen lassen: Taste HELP drücken.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Fenster Inhalt
Spalte Bedeutung
Nummer Fehlernummer: Keine Fehlernummer
definiert , die von HEIDENHAIN oder Ihrem
Maschinenhersteller vergeben wird
Klasse Fehlerklasse: Legt fest, wie die TNC diesen
Fehler verarbeitet:
ERROR
Programmlauf wird von der TNC
unterbrochen INTERNER STOPP
FEED HOLD 
Die Vorschube Freigabe wird gelöscht 
PGM HOLD
Der Programmlauf wird unterbrochen STIB blinkt
PGM ABORT
Der Programmlauf wird abgebrochen INTERNER STOPP
EMERG. STOPP
NOT AUS wird ausgelöst 
RESET
TNC fährt einen Warmstart aus
WARNING
Warnmeldung, Programmlauf wird fortgesetzt
INFO
Info Meldung, Programmlauf wird fortgesetzt
Gruppe Legt fest, aus welchem Teil der
Betriebssystem Software die Fehlermeldung erzeugt wurde
OPERATING
PROGRAMMING
PLG
GENERAL
Fehlermeldung Fehlertext, den die TNC jeweils anzeigt
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
Hilfesystem TNCguide aufrufen
Per Ѕoftkey können Sie das Hilfesystem der TNC aufrufen. Momentan erhalten Sie innerhalb des Hilfesystems dieselbe Fehlererklärung, die Sie auch beim Druck auf die Taste HELP erhalten.
Wenn Ihr Maschinenhersteller auch ein Hilfesystem zur 
Verfügung stellt, dann blendet die TNC den zusätzlichen
Softkey MASCHINEN HERSTELLER ein, über den Sie
dieses separate Hilfesystem aufrufen können. Dort finden 
Sie dann weitere, detailliertere Informationen zur
anstehenden Fehlermeldung.
Hilfe zu HEIDENHAIN Fehlermeldungen aufrufen
Wenn verfügbar, Hilfe zu maschinenspezifischen
Fehlermeldungen aufrufen
HEIDENHAIN iTNC 530
Servicedateien erzeugen
Mit dieser Funktion können Sie alle für Servicezwecke relevante  Daten in eine ZIP Datei speichern. Die entsprechenden Daten der NC und PLC werden von der TNC in der Datei gespeichert. Den Namen der Datei legt die TNC automatisch fest, wobei als eindeutige Zeichenfolge die Systemzeit darstellt. 
Es stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung eine Servicedatei 
erzeugen: 
Drücken des Softkeys SERVICE DATEIEN SPEICHERN nachdem 
Sie die Taste ERR betätigt haben 
Von extern über die Datenübertragungssoftware TNCremoNT 
Beim Absturz der NC Software aufgrund eines schwerwiegenden 
Fehlers erzeugt die TNC die Servicedateien automatisch
Zusätzlich kann Ihr Maschinenhersteller für PLC Fehlermeldungen 
ebenfalls automatisch Servicedateien erzeugen lassen.
Unter anderem werden folgende Daten in die Servicedatei
gespeichert:
Logbuch
PLC Logbuch
Angewählte Dateien aller Betriebsarten SYS Dateien
Maschinen Parameter
Information und Protokolldateien des Betriebssystems teilweise
aktivierbar
PLC Speicherinhalte
In PLC definierte NC Makros
Informationen über die Hardware
Zusätzlich können Sie auf Anweisung des Kundendienstes eine
weitere Steuerdatei TNC im ASCll Format
hinterlegen. Die TNC packt dann auch die dort definierten Daten mit in die ZIP Datei
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
Kontextsensitives Hilfesystem
TNCguide FCL Funktion
Anwendung
Das Hilfesystem TNCguide steht nur zur Verfügung, 
wenn ihre Steuerungshardware über mindestens 
MByte Arbeitsspeicher verfügt und zusätzlich FCL
gesetzt ist.
Das kontextsensitive Hilfesystem TNCguide enthält die Benutzer
Dokumentation im HTML Format. Der Aufruf des TNCguide erfolgt 
über die HELP Taste, wobei die TNC teilweise situationsabhängig die zugehörige Information direkt anzeigt kontextsensitiver Aufruf.
Standardmäßig werden die deutsche und englische Dokumentation mit der jeweiligen NC Software ausgeliefert. Die restlichen Dialogsprachen stellt HEIDENHAIN zum kostenlosen Download zur Verfügung, sobald die jeweiligen Übersetzungen verfügbar sind siehe Aktuelle Hilfedateien downloaden 
Die TNC versucht grundsätzlich den TNCguide in der
Sprache zu starten, die Sie als Dialogsprache an Ihrer TNC 
eingestellt haben. Wenn die Dateien dieser Dialogsprache
an Ihrer TNC noch nicht zur Verfügung stehen, dann
öffnet die TNC die englische Version.
Folgende Benutzer Dokumentationen sind momentan im TNCguide verfügbar:
Benutzer Handbuch Klartext Dialog 
Benutzer Handbuch DIN ISO
Benutzer Handbuch Tastsystem Zyklen 
Benutzer Handbuch Lotsenformat
Liste aller NC Fehlermeldungen
Zusätzlich ist noch die Buchdatei main chm verfügbar, in der alle
vorhandenen chm Dateien zusammengefasst dargestellt sind. 
Optional kann Ihr Maschinenhersteller noch
maschinenspezifische Dokumentationen in den
TNCguide einbetten. Diese Dokumente erscheinen dann
als separates Buch in der Datei main chm
HEIDENHAIN iTNC 530
Arbeiten mit dem TNCguide
TNCguide aufrufen
Um den TNCguide zu starten, stehen mehrere Möglichkeiten zur 
Verfügung:
Taste HELP drücken, wenn die TNC nicht gerade eine
Fehlermeldung anzeigt
Per Maus Klick auf Softkeys, wenn Sie zuvor das rechts unten im
Bildschirm eingeblendete Hilfesymbol angeklickt haben
Über die Datei Verwaltung eine Hilfe Datei CHM Datei öffnen. Die
TNC kann jede beliebige CHM Datei öffnen, auch wenn diese nicht auf der Festplatte der TNC gespeichert ist
Wenn eine oder mehrere Fehlermeldungen anstehen,
dann blendet die TNC die direkte Hilfe zu den
Fehlermeldungen ein. Um den TNCguide starten zu
können müssen Sie zunächst alle Fehlermeldungen quittieren.
Die TNC startet beim Aufruf des Hilfesystems auf dem
Programmierplatz und der Zwei Prozessor Version den
systemintern definierten Standardbrowser in der Regel
den Internet Explorer und auf der Ein Prozessor Version
einen von HEIDENHAIN angepassten Browser.
Zu vielen Softkeys steht ein kontextsensitiver Aufruf zur Verfügung,
über den sie direkt zur Funktionsbeschreibung des jeweiligen
Softkeys gelangen. Diese Funktionalität steht ihnen nur über Maus
Bedienung zur Verfügung. Gehen Sie wie folgt vor:
Softkey Leiste wählen, in der der gewünschte Softkey angezeigt
wird. Mit der Maus auf das Hilfesymbol klicken, das die TNC direkt
rechts über der Softkey Leiste anzeigt: Der Maus Cursor ändert
sich zum Fragezeichen
Mit dem Fragezeichen auf den Softkey klicken, dessen Funktion Sie erklärt haben wollen: Die TNC öffnet den TNCguide Klartext Dialog Dokumentation. Wenn für den von ihnen gewählten Softkey keine Einsprungstelle existiert, dann öffnet die TNC die Buchdatei
von der aus Sie per Volltextsuche oder per Navigation
manuell die gewünschte Erklärung suchen müssen
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
Im TNCguide navigieren
Am einfachsten können Sie per Maus im TNCguide navigieren. Auf der linken Seite ist das Inhaltsverzeichnis sichtbar. Sie können durch Klick auf das nach rechts zeigende Dreieck die darunterliegenden Kapitel anzeigen lassen oder direkt durch Klick auf den jeweiligen Eintrag die entsprechende Seite anzeigen lassen. Die Bedienung ist identisch zur Bedienung des Windows Explorers. 
Verlinkte Textstellen Querverweise sind blau und unterstrichen 
dargestellt. Ein Klick auf einen Link öffnet die entsprechende Seite. Selbstverständlich könne Sie den TNCguide auch per Tasten und 
Softkeys bedienen. Nachfolgende Tabelle enthält eine Übersicht der entsprechenden Tastenfunktionen.
Nachfolgend beschriebene Tastenfunktionen stehen nur
auf der Ein Prozessor Version der TNC zur Verfügung. 
Inhaltsverzeichnis links ist aktiv:
Den darunter bzw. darüberliegenden Eintrag wählen 
Textfenster rechts ist aktiv: 
Seite nach unten bzw. nach oben verschieben, 
wenn Text oder Grafiken nicht vollständig angezeigt werden 
Inhaltsverzeichnis links ist aktiv:
Inhaltsverzeichnis aufklappen. Wenn 
Inhaltsverzeichnis nicht mehr aufklappbar, 
dann Sprung ins rechte Fenster 
Textfenster rechts ist aktiv:
Keine Funktion 
Inhaltsverzeichnis links ist aktiv:
Inhaltsverzeichnis zuklappen
Textfenster rechts ist aktiv: 
Keine Funktion 
Inhaltsverzeichnis links ist aktiv: 
Per Cursor Taste gewählte Seite anzeigen
Textfenster rechts ist aktiv:
Wenn Cursor auf einem Link steht, dann 
Sprung auf die verlinkte Seite
Inhaltsverzeichnis links ist aktiv:
Reiter umschalten zwischen Anzeige des
Inhaltsverzeichnisses, Anzeige des Stichwort
Verzeichnisses und der Funktion Volltextsuche
und Umschalten auf die rechte Bildschirmseite
Textfenster rechts ist aktiv:
Sprung zurück ins linke Fenster
HEIDENHAIN iTNC 530 
Funktion
Inhaltsverzeichnis links ist aktiv: 
Den darunter bzw. darüberliegenden Eintrag wählen
Textfenster rechts ist aktiv:
Nächsten Link anspringen
Zuletzt angezeigte Seite wählen
Vorwärts blättern, wenn Sie mehrfach die
Funktion zuletzt angezeigte Seite wählen verwendet haben
Eine Seite zurück blättern 
Eine Seite nach vorne blättern 
Inhaltsverzeichnis anzeigen ausblenden
Wechseln zwischen Vollbild Darstellung und
reduzierter Darstellung. Bei reduzierter
Darstellung sehen Sie noch einen Teil der TNC Oberfläche
Der Fokus wird intern auf die TNC Anwendung
gewechselt, so dass Sie bei geöffnetem
TNCguide die Steuerung bedienen können.
Wenn die Vollbild Darstellung aktiv ist, dann
reduziert die TNC vor dem Fokuswechsel
automatisch die Fenstergröße
TNCguide beenden
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
Stichwort Verzeichnis
Die wichtigsten Stichwörter sind im Stichwortverzeichnis Reiter 
Index aufgeführt und können von ihnen per Maus Klick oder durch 
Selektieren per Cursor Tasten direkt angewählt werden. 
Die linke Seite ist aktiv. Reiter Index wählen.
Eingabefeld Schlüsselwort aktivieren 
Zu suchendes Wort eingeben, die TNC synchronisiert
dann das Stichwortverzeichnis bezogen auf den
eingegebenen Text, so dass Sie das Stichwort in der 
aufgeführten Liste schneller finden können, oder 
Per Pfeiltaste gewünschtes Stichwort hell hinterlegen
Mit Taste ENT Informationen zum gewählten Stichwort anzeigen lassen. 
Volltext Suche
nach einem bestimmten Wort zu durchsuchen. Im Reiter Suchen haben Sie die Möglichkeit, den kompletten TNCguide 
Die linke Seite ist aktiv.
Reiter Suchen wählen
Eingabefeld Suchen: aktivieren 
Zu suchendes Wort eingeben, mit Taste ENT
bestätigen: Die TNC listet alle Fundstellen auf, die
dieses Wort enthalten 
Per Pfeiltaste gewünschte Stelle hell hinterlegen
Mit Taste ENT die gewählte Fundstelle anzeigen 
Die Volltext Suche können Sie immer nur mit einem
einzelnen Wort durchführen.
Wenn Sie die Funktion nur in Titeln suchen aktivieren 
per Maus Taste oder durch ansteuern und
anschließendes Betätigen der Blank Taste, durchsucht
die TNC nicht den kompletten Text sondern nur alle 
Überschriften.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Aktuelle Hilfedateien downloaden
Die zu Ihrer TNC Software passenden Hilfedateien finden sie auf der HEIDENHAIN Homepage Heidenhain unter:
Services und Dokumentation
Software
Hilfesystem iTNC 530
NC Software Nummer Ihrer TNC, 
Gewünschte Sprache wählen, Deutsch: Sie sehen dann ein ZIP
File mit den entsprechenden Hilfedateien
ZIP Datei herunterladen und auspacken
Die ausgepackten CHM Dateien auf die TNC in das Verzeichnis
TNC bzw. in das entsprechende Sprach
Unterverzeichnis übertragen siehe auch nachfolgende Tabelle
Wenn Sie die CHM Dateien mit TNCremoNT zur TNC
übertragen, müssen Sie im Menüpunkt
Extras Konfiguration Modus Übertragung im
Binar Format die Extension CHM eintragen.
Sprach TNC Verzeichnis
Deutsch 
Englisch 
Französisch 
Italienisch 
Spanisch 
Portugiesisch 
Schwedisch 
Dänisch 
Finnisch 
Niederländisch 
Polnisch 
Ungarisch 
Russisch 
Chinesisch 
Chinesisch Traditional
Slowenisch Software Option 
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
TNC Verzeichnis
Norwegisch 
Slowakisch 
Lettisch 
Koreanisch 
Estnisch
Türkisch 
Rumänisch 
HEIDENHAIN iTNC 530
Paletten Verwaltung
Anwendung
Die Paletten Verwaltung ist eine maschinenabhängige
Funktion. Im Folgenden wird der Standard Funktionsumfang beschrieben. Beachten Sie zusätzlich 
Ihr Maschinenhandbuch. 
Paletten Tabellen werden in Bearbeitungszentren mit Paletten 
Wechslern eingesetzt: Die Paletten Tabelle ruft für die verschiedenen Paletten die zugehörigen Bearbeitungsprogramme auf und aktiviert Nullpunkt Verschiebungen bzw. Nullpunkt Tabellen.
Sie können Paletten Tabellen auch verwenden, um verschiedene
Programme mit unterschiedlichen Bezugspunkten hintereinander
abzuarbeiten.
Paletten Tabellen enthalten folgende Angaben:
PAL PGM Eintrag zwingend erforderlich:
Kennung Palette oder NC Programm mit Taste ENT bzw. NO ENT
wählen
NAME Eintrag zwingend erforderlich:
Paletten, bzw. Programm Name. Die Paletten Namen legt der
Maschinenhersteller fest Maschinenhandbuch beachten.
Programm Namen müssen im selben Verzeichnis gespeichert sein
wie die Paletten Tabelle, ansonsten müssen Sie den vollständigen
Pfadnamen des Programms eingeben
PRESET Eintrag wahlweise:
Preset Nummer aus der Preset Tabelle. Die hier definierte Preset
Nummer wird von der TNC entweder als Paletten Bezugspunkt
Eintrag PAL in Spalte PAL PGM oder als Werkstück Bezugspunkt
Eintrag PGM in Zeile PAL PGM interpretiert
DATUM Eintrag wahlweise:
Name der Nullpunkt Tabelle. Nullpunkt Tabellen müssen im selben
Verzeichnis gespeichert sein wie die Paletten Tabelle, ansonsten
müssen Sie den vollständigen Pfadnamen der Nullpunkt Tabelle
eingeben. Nullpunkte aus der Nullpunkt Tabelle aktivieren Sie im
NC Programm mit dem Zyklus NULLPUNKT VERSCHIEBUNG
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
X, Y, Z Eintrag wahlweise, weitere Achsen möglich: О
Bei Paletten Namen beziehen sich die programmierten Koordinaten auf den Maschinen Nullpunkt. Bei NC Programmen beziehen sich die programmierten Koordinaten auf den Paletten Nullpunkt. Diese Einträge überschreiben den Bezugspunkt, den Sie zuletzt in der Betriebsart Manuell gesetzt haben. Mit der Zusatz Funktion können Sie den letzten gesetzten Bezugspunkt wieder aktivieren. 
Mit der Taste Ist Position übernehmen, blendet die TNC ein
Fenster ein, mit dem Sie verschiedene Punkte von der TNC als
Bezugspunkt eintragen lassen können siehe folgende Tabelle 
Istwerte Koordinaten der aktuellen Werkzeug Position
bezogen auf das aktive Koordinaten System eintragen 
Referenzwerte Koordinaten der aktuellen Werkzeug Position
bezogen auf den Maschinen Nullpunkt eintragen
Messwerte IST Koordinaten bezogen auf das aktive Koordinaten
System des zuletzt in der Betriebsart Manuell
angetasteten Bezugspunkts eintragen
Messwerte REF Koordinaten bezogen auf den Maschinen
Nullpunkt des zuletzt in der Betriebsart Manuell
angetasteten Bezugspunkts eintragen
Mit den Pfeiltasten und der Taste ENT wählen Sie die Position die Sie übernehmen wollen. Anschließend wählen Sie mit dem Softkey ALLE WERTE, dass die TNC die jeweiligen Koordinaten aller aktiven Achsen in die Paletten Tabelle speichert. Mit dem Softkey AKTUELLEN WERT speichert die TNC die Koordinate der Achse, auf der das Hellfeld in der Paletten Tabelle geradesteht.
Wenn Sie vor einem NC Programm keine Palette definiert
haben, beziehen sich die programmierten Koordinaten auf
den Maschinen Nullpunkt. Wenn Sie keinen Eintrag
definieren, bleibt der manuell gesetzte Bezugspunkt aktiv.
Editierfunktion
Tabellen Anfang wählen
Tabellen Ende wählen
Vorherige Tabellen Seite wählen
Nächste Tabellen Seite wählen
Zeile am Tabellen Ende einfügen
HEIDENHAIN iTNC 530 
Editierfunktion Softkeу
Zeile am Tabellen Ende löschen 
Anfang der nächsten Zeile wählen 
Eingebbare Anzahl von Zeilen am Tabellenende anfügen
Hell hinterlegtes Feld kopieren Softkey Leiste 
Kopiertes Feld einfügen Softkey Leiste 
Paletten Tabelle wählen
In der Betriebsart Programm Einspeichern Editieren oder
Programmlauf Datei Verwaltung wählen: Taste PGM MGT drücken
Dateien vom Typ P anzeigen: Softkeys TYP WÄHLEN und
ANZEIGEN P drücken
Paletten Tabelle mit Pfeil Tasten wählen oder Namen für eine neue
Tabelle eingeben
Auswahl mit Taste ENT bestätigen
Paletten Datei verlassen
Datei Verwaltung wählen: Taste PGM MGT drücken.
Anderen Datei Typ wählen: Softkey TYP WÄHLEN und Softkey für
den gewünschten Datei Typ drücken, ANZEIGEN H
Gewünschte Datei wählen
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
Paletten Datei abarbeiten 
Per Maschinen Parameter ist festgelegt, ob die Paletten
Tabelle satzweise oder kontinuierlich abgearbeitet wird.
Sofern über den Maschinen Parameter die
Werkzeug Einsatzprüfung aktiviert ist, können Sie die 
Werkzeug Standzeit für alle in einer Palette verwendeten  
Werkzeuge überprüfen siehe Werkzeug
Einsatzprüfung 
In der Betriebsart Programmlauf Satzfolge oder Programmlauf 
Einzelsatz Datei Verwaltung wählen: Taste PGM MGT drücken Dateien vom Typ P anzeigen: Softkeys TYP WÄHLEN und
ANZEIGEN P drücken 
Paletten Tabelle mit Pfeil Tasten wählen, mit Taste ENT bestätigen
Paletten Tabelle abarbeiten: Taste NC Start drücken, die TNC
arbeitet die Paletten ab wie im Maschinen Parameter festgelegt 
Bildschirm Aufteilung beim Abarbeiten der Paletten Tabelle
Wenn Sie den Programminhalt und den Inhalt der Paletten Tabelle
gleichzeitig sehen wollen, dann wählen Sie die Bildschirm Aufteilung 
PROGRAMM PALETTE. Während des Abarbeitens stellt die TNC, dann auf der linken Bildschirmseite das Programm und auf der rechten Bildschirmseite die Palette dar. Um den Programm Inhalt vor dem Abarbeiten ansehen zu können gehen Sie wie folgt vor: 
Paletten Tabelle wählen 
Mit Pfeiltasten Programm wählen, das Sie kontrollieren wollen Softkey PROGRAMM ÖFFNEN drücken: Die TNC zeigt das 
gewählte Programm am Bildschirm an. Mit den Pfeiltasten können Sie jetzt im Programm blättern 
Zurück zur Paletten Tabelle: Drücken Sie den Softkey END PGM
HEIDENHAIN iTNC 530 
Palettenbetrieb mit werkzeugorientierter Bearbeitung
Anwendung
Die Paletten Verwaltung in Verbindung mit der 
werkzeugorientierten Bearbeitung ist eine 
maschinenabhängige Funktion. Im Folgenden wird der 
Standard Funktionsumfang beschrieben. Beachten Sie 
zusätzlich Ihr Maschinenhandbuch. 
Paletten Tabellen werden in Bearbeitungszentren mit Paletten
Wechslern eingesetzt: Die Paletten Tabelle ruft für die verschiedenen Paletten die zugehörigen Bearbeitungsprogramme auf und aktiviert Nullpunkt Verschiebungen bzw. Nullpunkttabellen. 
Sie können Paletten Tabellen auch verwenden, um verschiedene 
Programme mit unterschiedlichen Bezugspunkten hintereinander
abzuarbeiten. 
Paletten Tabellen enthalten folgende Angaben: 
PAL PGM Eintrag zwingend erforderlich:
Der Eintrag PAL legt die Kennung für eine Palette fest, mit FIX wird
eine Aufspannungsebene gekennzeichnet und mit PGM geben Sie
ein Werkstück an
W-STATE:
Aktueller Bearbeitungsstatus. Durch den Bearbeitungsstatus wird
der Fortschritt der Bearbeitung festgelegt. Geben Sie für das
unbearbeitete Werkstück BLANK an. Die TNC ändert diesen Eintrag bei der Bearbeitung auf INCOMPLETE und nach der vollständigen Bearbeitung auf ENDED. Mit dem Eintrag EMPTY wird ein Platz gekennzeichnet, an dem kein Werkstück aufgespannt ist oder keine Bearbeitung stattfinden soll
METHOD Eintrag zwingend erforderlich:
Angabe, nach welcher Methode die Programm Optimierung erfolgt.
Mit WPO erfolgt die Bearbeitung werkstückorientiert. Mit TO erfolgt
die Bearbeitung für das Teil werkzeugorientiert. Um nachfolgende
Werkstücke in die werkzeugorientierte Bearbeitung
miteinzubeziehen müssen Sie den Eintrag CTO continued tool
oriented verwenden. Die werkzeugorientierte Bearbeitung ist auch
über Aufspannungen einer Palette hinweg möglich, nicht jedoch
über mehrere Paletten.
NAME Eintrag zwingend erforderlich:
Paletten, bzw. Programm Name. Die Paletten Namen legt der
Maschinenhersteller fest Maschinenhandbuch beachten.
Programme müssen im selben Verzeichnis gespeichert sein wie die Paletten Tabelle, ansonsten müssen Sie den vollständigen
Pfadnamen des Programms eingeben
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
PRESET Eintrag wahlweise:
Preset Nummer aus der Preset Tabelle. Die hier definierte Preset
Nummer wird von der TNC entweder als Paletten Bezugspunkt
Eintrag PAL in Spalte PAL PGM oder als Werkstück Bezugspunkt
Eintrag PGM in Zeile PAL PGM interpretiert
DATUM Eintrag wahlweise:
Name der Nullpunkt Tabelle. Nullpunkt Tabellen müssen im selben
Verzeichnis gespeichert sein wie die Paletten Tabelle, ansonsten
müssen Sie den vollständigen Pfadnamen der Nullpunkt Tabelle
eingeben. Nullpunkte aus der Nullpunkt Tabelle aktivieren Sie im
NC Programm mit dem Zyklus NULLPUNKT VERSCHIEBUNG
X, Y, Z Eintrag wahlweise, weitere Achsen möglich:
Bei Paletten und Aufspannungen beziehen sich die programmierten Koordinaten auf den Maschinen Nullpunkt. Bei NC Programmen beziehen sich die programmierten Koordinaten auf den Paletten bzw. Aufspannungsnullpunkt. Diese Einträge überschreiben den Bezugspunkt, den Sie zuletzt in der Betriebsart Manuell gesetzt haben. Mit der Zusatz Funktion können Sie den letzten gesetzten Bezugspunkt wieder aktivieren. Mit der Taste Ist
Position übernehmen, blendet die TNC ein Fenster ein, mit dem
Sie verschiedene Punkte von der TNC als Bezugspunkt eintragen
lassen können siehe folgende Tabelle
Bedeutung
Istwerte Koordinaten der aktuellen Werkzeugposition
bezogen auf das aktive Koordinatensystem
eintragen
Referenzwerte Koordinaten der aktuellen Werkzeug Position
bezogen auf den Maschinen Nullpunkt eintragen
Messwerte IST Koordinaten bezogen auf das aktive Koordinatensystem des zuletzt in der Betriebsart Manuell
angetasteten Bezugspunkts eintragen
Messwerte REF Koordinaten bezogen auf den Maschinennullpunkt des zuletzt in der Betriebsart Manuell angetasteten Bezugspunkts eintragen
Mit den Pfeiltasten und der Taste ENT wählen Sie die Position die Sie übernehmen wollen. Anschließend wählen Sie mit dem Softkey ALLE WERTE, dass die TNC die jeweiligen Koordinaten aller aktiven Achsen in die Paletten Tabelle speichert. Mit dem Softkey AKTUELLEN WERT speichert die TNC die Koordinate der Achse, auf der das Hellfeld in der Paletten Tabelle gerade steht.
Wenn Sie vor einem NC Programm keine Palette definiert
haben, beziehen sich die programmierten Koordinaten auf
den Maschinen Nullpunkt. Wenn Sie keinen Eintrag
definieren, bleibt der manuell gesetzte Bezugspunkt aktiv.
HEIDENHAIN iTNC 530 
SP X, SP Y, SP Z Eintrag wahlweise, weitere Achsen möglich:
Für die Achsen können Sicherheitspositionen angegeben werden,
welche mit SYSREAD von NC Makros aus
gelesen werden können. Mit SYSREAD kann
ermittelt werden, ob in der Spalte ein Wert programmiert wurde.
Die angegebenen Positionen werden nur angefahren, wenn in den
NC Makros diese Werte gelesen und entsprechend programmiert werden.
CTID Eintrag erfolgt durch TNC:
Die Kontext Identnummer wird von der TNC vergeben und enthält
Hinweise über den Bearbeitungsfortschritt. Wird der Eintrag
gelöscht, bzw. geändert, ist ein Wiedereinstieg in die Bearbeitung
nicht möglich
Tabellen Anfang wählen
Tabellen Ende wählen
Vorherige Tabellen Seite wählen 
Nächste Tabellen Seite wählen 
Zeile am Tabellen Ende einfügen 
Zeile am Tabellen Ende löschen
Anfang der nächsten Zeile wählen 
Eingebbare Anzahl von Zeilen am Tabellenende anfügen
Tabellenformat editieren
Editierfunktion im Formularmodus
Vorherige Palette wählen 
Nächste Palette wählen
Vorherige Aufspannung wählen
Nächste Aufspannung wählen 
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
Editierfunktion im Formularmodus Softkey
Vorheriges Werkstück wählen
Nächstes Werkstück wählen
Auf Paletten Ebene wechseln 
Auf Aufspannungsebene wechseln 
Auf Werkstückebene wechseln
Standardansicht Palette wählen
Detailansicht Palette wählen 
Standardansicht Aufspannung wählen 
Detailansicht Aufspannung wählen
Standardansicht Werkstück wählen
Detailansicht Werkstück wählen
Palette einfügen
Aufspannung einfügen 
Werkstück einfügen
Palette löschen 
Aufspannung löschen
Werkstück löschen
Zwischenspeicher löschen
Werkzeugoptimierte Bearbeitung
HEIDENHAIN iTNC 530 
Editierfunktion im Formularmodus 
Werkstückoptimierte Bearbeitung 
Verbinden bzw. Trennen der Bearbeitungen
Ebene als leer kennzeichnen
Ebene als unbearbeitet kennzeichnen
Paletten Datei wählen
In der Betriebsart Programm Einspeichern Editieren oder
Programmlauf Datei Verwaltung wählen: Taste PGM MGT drücken
Dateien vom Typ P anzeigen: Softkeys TYP WÄHLEN und
ANZEIGEN P drücken
Paletten Tabelle mit Pfeil Tasten wählen oder Namen für eine neue
Tabelle eingeben
Auswahl mit Taste ENT bestätigen
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
Paletten Datei mit Eingabeformular einrichten
Der Palettenbetrieb mit Werkzeug bzw. Werkstückorientierter Programm Tabelle editieren
Bearbeitung gliedert sich in die drei Ebenen:       
Paletten Ebene PAL 
Aufspannungsebene FIX
Werkstückebene PGM 
Auf jeder Ebene ist ein Wechsel in die Detailansicht möglich. In der normalen Ansicht können Sie die Bearbeitungsmethode und den 
Status für die Palette, Aufspannung und Werkstück festlegen. Falls Sie eine vorhandene Paletten Datei editieren, werden die aktuellen
Paletten Einträge angezeigt. Verwenden Sie die Detailansicht zum Einrichten der Paletten Datei
Richten Sie die Paletten Datei entsprechend der Maschinenkonfiguration ein. Falls Sie nur eine 
Aufspannvorrichtung mit mehreren Werkstücken haben,
ist es ausreichend eine Aufspannung FIX mit
Werkstücken PGM zu definieren. Enthält eine Palette
mehrere Aufspannvorrichtungen oder wird eine
Aufspannung mehrseitig bearbeitet, müssen Sie eine
Palette PAL mit entsprechenden Aufspannungsebenen FIX
definieren, Sie können zwischen der Tabellenansicht und der
Formularansicht mit der Taste für die Bildschirm Aufteilung wechseln.
Die grafische Unterstützung der Formulareingabe ist noch
nicht verfügbar.
Die verschiedenen Ebenen im Eingabeformular sind mit den
jeweiligen Softkeys erreichbar. In der Statuszeile wird im
Eingabeformular immer die aktuelle Ebene hell hinterlegt. Wenn Sie mit der Taste für die Bildschirm Aufteilung in die Tabellendarstellung wechseln, steht der Cursor auf der gleichen Ebene wie in der Formulardarstellung.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Paletten Ebene einstellen
Paletten Id: Der Name der Palette wird angezeigt 
Methode: Sie können die Bearbeitungsmethoden WORKPIECE ORIENTED bzw. TOOL ORIENTED auswählen. Die getroffene
Auswahl wird in die dazugehörige Werkstückebene mit
übernommen und überschreibt eventuell vorhandene Einträge. In 
der Tabellenansicht erscheint die Methode WERKSTÜCK
ORIENTIERT mit WPO und WERKZEUG ORIENTIERT mit TO. 
Der Eintrag TO WP ORIENTED kann nicht über Softkey 
eingestellt werden. Dieser erscheint nur, wenn in der
Werkstück bzw. Aufspannungsebene unterschiedliche 
Bearbeitungsmethoden für die Werkstücke eingestellt wurden.
Wird die Bearbeitungsmethode in der Aufspannungsebene eingestellt, werden die Einträge in die Werkstückebene übernommen und eventuell vorhandene überschrieben.
Status: Der Softkey ROHTEIL kennzeichnet die Palette mit den
dazugehörigen Aufspannungen bzw. Werkstücken als noch nicht 
bearbeitet, im Feld Status wird BLANK eingetragen. Verwenden Sie den Softkey FREIER PLATZ, falls Sie die Palette bei der Bearbeitung überspringen möchten, im Feld Status erscheint EMPTY
Details in der Paletten Ebene einrichten
Paletten Id: Geben Sie den Namen der Palette ein
Nullpunkt: Nullpunkt für Palette eingeben 
NP Tabelle: Tragen Sie Namen und Pfad der Nullpunkt Tabelle für das Werkstück ein. Die Eingabe wird in die Aufspannungs und 
Werkstückebene übernommen. 
Sich. Höhe: optional: Sichere Position für die einzelnen Achsen
bezogen auf die Palette. Die angegebenen Positionen werden nur 
angefahren, wenn in den NC Makros diese Werte gelesen und
entsprechend programmiert wurden.
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
Aufspannungsebene einstellen
Aufspannung: Die Nummer der Aufspannung wird angezeigt, nach
dem Schrägstrich wird die Anzahl der Aufspannungen innerhalb 
dieser Ebene angezeigt 
Methode: Sie können die Bearbeitungsmethoden WORKPIECE
ORIENTED bzw. TOOL ORIENTED auswählen. Die getroffene 
Auswahl wird in die dazugehörige Werkstückebene mit 
übernommen und überschreibt eventuell vorhandene Einträge. In
der Tabellenansicht erscheint der Eintrag WORKPIECE ORIENTED mit WPO und TOOL ORIENTED mit TO. 
Mit dem Softkey VERBINDEN TRENNEN kennzeichnen Sie
Aufspannungen, welche bei werkzeugorientierter Bearbeitung 
die Berechnung für den Arbeitsablauf mit eingehen. 
Aufspannungen werden durch einen unterbrochenen 
Trennungsstrich gekennzeichnet, getrennte Aufspannungen durch
eine durchgehende Linie. In der Tabellenansicht werden verbundene Werkstücke in der Spalte METHOD mit CTO 
gekennzeichnet.
Der Eintrag TO WP ORIENTATE kann nicht über Softkey
eingestellt werden, der erscheint nur, wenn in der
Werkstückebene unterschiedliche Bearbeitungsmethoden für die Werkstücke eingestellt wurden.
Wird die Bearbeitungsmethode in der
Aufspannungsebene eingestellt, werden die Einträge in
die Werkstückebene übernommen und eventuell
vorhandene überschrieben.
Status: Mit dem Softkey ROHTEIL wird die Aufspannung mit den
dazugehörigen Werkstücken als noch nicht bearbeitet
gekennzeichnet und im Feld Status wird BLANK eingetragen.
Verwenden Sie den Softkey FREIER PLATZ, falls Sie die Aufspannung bei der Bearbeitung überspringen möchten, im Feld STATUS erscheint EMPTY
HEIDENHAIN iTNC 530 
Details in der Aufspannungsebene einrichten
Aufspannung: Die Nummer der Aufspannung wird angezeigt, nach
dem Schrägstrich wird die Anzahl der Aufspannungen innerhalb dieser Ebene angezeigt.
Nullpunkt: Nullpunkt für Aufspannung eingeben 
NP Tabelle: Tragen Sie Namen und Pfad der Nullpunkt Tabelle ein, welche für die Bearbeitung des Werkstückes gültig ist. Die Eingabe wird in die Werkstückebene übernommen.
NC Makro: Bei werkzeugorientierter Bearbeitung wird das Makro 
TCTOOLMODE anstelle des normalen Werkzeugwechsel Makro 
ausgeführt. 
Sich. Höhe: optional: Sichere Position für die einzelnen Achsen
bezogen auf die Aufspannung
Für die Achsen können Sicherheitspositionen angegeben
werden, welche mit SYSREAD FN von NC Makros ausgelesen werden können. Mit SYSREAD FN kann ermittelt werden, ob in der Spalte ein Wert programmiert wurde. Die angegebenen Positionen
werden nur angefahren, wenn in den NC Makros diese
Werte gelesen und entsprechend Programmiert werden
Werkstückebene einstellen
Werkstück: Die Nummer des Werkstückes wird angezeigt, nach 
dem Schrägstrich wird die Anzahl der Werkstücke innerhalb dieser 
Aufspannungsebene angezeigt
Methode: Sie können die Bearbeitungsmethoden WORKPIECE
ORIENTET bzw. TOOL ORIENTED auswählen. In der Werkstück Tabellenansicht erscheint der Eintrag WORKPIECE ORIENTED mit WPO und TOOL ORIENTED mit TO.
Mit dem Softkey VERBINDEN TRENNEN kennzeichnen Sie Werkstücke, welche bei werkzeugorientierter Bearbeitung in die Berechnung für den Arbeitsablauf miteingehen. Verbundene Werkstücke werden durch einen unterbrochenen Trennungsstrich gekennzeichnet, getrennte Werkstücke durch eine durchgehende Linie. In der Tabellenansicht werden verbundene Werkstücke in der Spalte METHOD mit CTO gekennzeichnet.
Status: Mit dem Softkey ROHTEIL wird das Werkstück als noch nicht bearbeitet gekennzeichnet und im Feld Status wird BLANK
eingetragen. Verwenden Sie den Softkey FREIER PLATZ, falls Sie ein Werkstück bei der Bearbeitung überspringen möchten, im Feld
Status erscheint EMPTY
Stellen Sie Methode und Status in der Paletten bzw. Aufspannungsebene ein, die Eingabe wird für alle
dazugehörigen Werkstücke übernommen.
Bei mehreren Werkstückvarianten innerhalb einer Ebene
sollten Werkstücke einer Variante nacheinander
angegeben werden. Bei werkzeugorientierter Bearbeitung
können die Werkstücke der jeweiligen Variante dann mit
dem Softkey VERBINDEN TRENNEN gekennzeichnet und
gruppenweise bearbeitet werden.
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
Details in der Werkstückebene einrichten 
Werkstück: Die Nummer des Werkstückes wird angezeigt, nach dem Schrägstrich wird die Anzahl der Werkstücke innerhalb dieser 
Aufspannungs bzw. Paletten Ebene angezeigt 
Nullpunkt: Nullpunkt für Werkstück eingeben                                                                          NP Tabelle: Tragen Sie Namen und Pfad der Nullpunkt Tabelle ein, welche für die Bearbeitung des Werkstückes gültig ist. Falls Sie für
alle Werkstücke die gleiche Nullpunkttabelle verwenden, tragen Sie den Namen mit der Pfadangabe in die Paletten bzw. 
Aufspannungsebenen ein. Die Angaben werden automatisch in die Werkstückebene übernommen
NC Programm: Geben Sie den Pfad des NC Programmes an, welches für die Bearbeitung des Werkstücks notwendig ist 
Sich. Höhe: optional: Sichere Position für die einzelnen Achsen
bezogen auf das Werkstück. Die angegebenen Positionen werden 
nur angefahren, wenn in den NC Makros diese Werte gelesen und entsprechend programmiert wurden. 
HEIDENHAIN iTNC 530 
Ablauf der werkzeugorientierten Bearbeitung
Die TNC führt eine werkzeugorientierte Bearbeitung nur 
dann durch, wenn bei der Methode WERKZEUG
ORIENTIERT gewählt wurde und dadurch der Eintrag TO
bzw. CTO in der Tabelle steht.
Die TNC erkennt durch den Eintrag TO bzw. CTO im Feld Methode, das über diese Zeilen hinweg die optimierte Bearbeitung erfolgen muss.
Die Palettenverwaltung startet das NC Programm, welches in der
Zeile mit dem Eintrag TO steht
Das erste Werkstück wird bearbeitet, bis der nächste TOOL CALL
ansteht. In einem speziellen Werkzeugwechselmakro wird vom
Werkstück weggefahren
In der Spalte W STATE wird der Eintrag BLANK auf INCOMPLETE
geändert und im Feld CTID wird von der TNC ein Wert in
hexadezimaler Schreibweise eingetragen
Der im Feld CTID eingetragene Wert stellt für die TNC eine
eindeutige Information für den Bearbeitungsfortschritt
dar. Wird dieser Wert gelöscht oder geändert, ist eine
weitergehende Bearbeitung oder ein Vorauslauf bzw.
Wiedereintritt nicht mehr möglich.
Alle weiteren Zeilen der Paletten Datei, die im Feld METHODE die
Kennung CTO haben, werden in gleicher Weise abgearbeitet, wie
das erste Werkstück. Die Bearbeitung der Werkstücke kann über
mehrere Aufspannungen hinweg erfolgen.
Die TNC führt mit dem nächsten Werkzeug die weiteren
Bearbeitungsschritte wieder beginnend ab der Zeile mit dem Eintrag TO aus, wenn sich folgende Situation ergibt:
im Feld PAL PGM der nächsten Zeile würde der Eintrag PAL
stehen im Feld METHOD der nächsten Zeile würde der Eintrag TO oder WPO stehen.
in den bereits abgearbeiteten Zeilen befinden sich unter
METHODE noch Einträge, welche nicht den Status EMPTY oder
ENDED haben
Aufgrund des im Feld CTID eingetragenen Wertes wird das NC
Programm an der gespeicherten Stelle fortgesetzt. In der Regel wird bei dem ersten Teil ein Werkzeugwechsel ausgeführt, bei den
nachfolgenden Werkstücken unterdrückt die TNC den
Werkzeugwechsel
Der Eintrag im Feld CTID wird bei jedem Bearbeitungsschritt
aktualisiert. Wird im NC Programm ein END PGM oder M
abgearbeitet, wird ein eventuell vorhandener Eintrag gelöscht und
im Feld Bearbeitungsstatus ENDED eingetragen.
Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
Wenn alle Werkstücke innerhalb einer Gruppe von Einträgen mit TO bzw. CTO den Status ENDED haben, werden in der Paletten Datei die nächsten Zeilen abgearbeitet
Bei einem Satzvorlauf ist nur eine werkstückorientierte
Bearbeitung möglich. Nachfolgende Teile werden nach
der eingetragenen Methode bearbeitet.
Der im Feld CT ID eingetragene Wert bleibt maximal zwei
Wochen lang erhalten. Innerhalb dieser Zeit kann die
Bearbeitung an der gespeicherten Stelle fortgesetzt
werden. Danach wird der Wert gelöscht, um zu große
Datenmengen auf der Festplatte zu vermeiden.
Der Wechsel der Betriebsart ist nach dem Abarbeiten
einer Gruppe von Einträgen mit TO bzw. CTO erlaubt
Folgende Funktionen sind nicht erlaubt:
Verfahrbereich Umschaltung
PLC Nullpunktverschieben
Paletten Datei verlassen
Datei Verwaltung wählen: Taste PGM MGT drücken
Anderen Datei Typ wählen: Softkey TYP WÄHLEN und Softkey für
den gewünschten Dateityp drücken z.B. ANZEIGEN H Gewünschte Datei wählen
Paletten Datei abarbeiten
Im Maschinen Parameter legen Sie fest, ob die
Paletten Tabelle satzweise oder kontinuierlich
abgearbeitet wird siehe Allgemeine
Anwenderparameter.
Sofern über den Maschinen Parameter die
Werkzeug Einsatzprüfung aktiviert ist, können Sie die
Werkzeug Standzeit für alle in einer Palette verwendeten
Werkzeuge überprüfen siehe Werkzeug Einsatzprüfung. 
In der Betriebsart Programmlauf Satzfolge oder Programmlauf
Einzelsatz Datei Verwaltung wählen: Taste PGM MGT drücken
Dateien vom Typ P anzeigen: Softkeys TYP WÄHLEN und
ANZEIGEN P drücken
Paletten Tabelle mit Pfeiltasten wählen, mit Taste ENT bestätigen
Paletten Tabelle abarbeiten: Taste NC Start drücken, die TNC
arbeitet die Paletten ab wie im Maschinen Parameter festgelegt.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Bildschirm Aufteilung beim Abarbeiten der Paletten Tabelle
Wenn Sie den Programm Inhalt und den Inhalt der Paletten Tabelle Programmlauf Satzfolge gleichzeitig sehen wollen, dann wählen Sie die Bildschirm Aufteilung
PROGRAMM PALETTE. Während des Abarbeitens stellt die TNC
dann auf der linken Bildschirmseite das Programm und auf der rechten Bildschirmseite die Palette dar. Um den Programm Inhalt vor dem Abarbeiten ansehen zu können gehen Sie wie folgt vor:  Paletten Tabelle wählen 
Mit Pfeiltasten Programm wählen, das Sie kontrollieren wollen
Softkey PROGRAMM ÖFFNEN drücken: Die TNC zeigt das
gewählte Programm am Bildschirm an. Mit den Pfeiltasten können Sie jetzt im Programm blättern 
Zurück zur Paletten Tabelle: Drücken Sie den Softkey END PGM Programmieren: Grundlagen, Datei Verwaltung, Programmierhilfen, Paletten Verwaltung
Programmieren:
Werkzeuge
Werkzeugbezogene Eingaben
Vorschub F
Der Vorschub F ist die Geschwindigkeit in mm min Inch min, mit der sich der Werkzeugmittelpunkt auf seiner Bahn bewegt. Der maximale Vorschub kann für jede Maschinenachse unterschiedlich sein und ist durch Maschinen Parameter festgelegt.
Eingabe
Den Vorschub können Sie im T Satz Werkzeug Aufruf und in jedem
Positioniersatz eingeben siehe Werkzeugbewegung für eine
Bearbeitung programmieren. In Millimeter Programmen geben Sie den Vorschub Einheit mm min ein, in Inch Programmen aus Gründen der Auflösung in Inch min.
Eilgang
Für den Eilgang geben Sie G ein.
Wirkungsdauer
Der mit einem Zahlenwert programmierte Vorschub gilt bis zu dem
Satz, in dem ein neuer Vorschub programmiert wird. Ist der neue
Vorschub G Eilgang, gilt nach dem nächsten Satz mit G wieder
der letzte mit Zahlenwert programmierte Vorschub.
Änderung während des Programmlaufs
Während des Programmlaufs ändern Sie den Vorschub mit dem
Override Drehknopf F für den Vorschub.
Spindeldrehzahl S
Die Spindeldrehzahl S geben Sie in Umdrehungen pro Minute 
in einem beliebigen Satz ein beim Werkzeug Aufruf.
Programmierte Änderung
Im Bearbeitungsprogramm können Sie die Spindeldrehzahl mit einem S Satz ändern:
Spindeldrehzahl programmieren: Taste S auf der Alpha Tastatur drücken
Neue Spindeldrehzahl eingeben
Änderung während des Programmlaufs
Während des Programmlaufs ändern Sie die Spindeldrehzahl mit dem Override Drehknopf S für die Spindeldrehzahl.
Programmieren: Werkzeuge
Werkzeug Daten 
Voraussetzung für die Werkzeug Korrektur
Üblicherweise programmieren Sie die Koordinaten der
Bahnbewegungen so, wie das Werkstück in der Zeichnung bemaßt
ist. Damit die TNC die Bahn des Werkzeugmittelpunkts berechnen, also eine Werkzeug Korrektur durchführen kann, müssen Sie Länge und Radius zu jedem eingesetzten Werkzeug eingeben.
Werkzeug Daten können Sie entweder mit der Funktion G direkt im
Programm oder separat in Werkzeug Tabellen eingeben. Wenn Sie die Werkzeug Daten in Tabellen eingeben, stehen weitere 
werkzeugspezifische Informationen zur Verfügung. Die TNC 
berücksichtigt alle eingegebenen Informationen, wenn das
Bearbeitungsprogramm läuft.
Werkzeug Nummer, Werkzeug Name
Jedes Werkzeug ist durch eine Nummer zwischen und 
gekennzeichnet. Wenn Sie mit Werkzeug Tabellen arbeiten, können Sie höhere Nummern verwenden und zusätzlich Werkzeug Namen vergeben. Werkzeug Namen dürfen maximal aus Zeichen
bestehen.
Das Werkzeug mit der Nummer null ist als Null Werkzeug festgelegt und hat die Länge L gleich null und den Radius R gleich null. In Werkzeug Tabellen sollten Sie das Werkzeug TO ebenfalls mit L und R definieren.
Werkzeug Länge L
Die Werkzeug Länge L sollten Sie grundsätzlich als absolute Länge bezogen auf den Werkzeug Bezugspunkt eingeben. Die TNC benötigt für zahlreiche Funktionen in Verbindung mit Mehrachsbearbeitung zwingend die Gesamtlänge des Werkzeugs.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Werkzeug Radius R
Den Werkzeug Radius R geben Sie direkt ein.
Delta Werte für Längen und Radien
Delta Werte bezeichnen Abweichungen für die Länge und den Radius von Werkzeugen.
Ein positiver Delta Wert steht für ein Aufmaß. Bei einer
Bearbeitung mit Aufmaß geben Sie den Wert für das Aufmaß beim
Programmieren des Werkzeug Aufrufs mit T ein.
Ein negativer Delta Wert bedeutet ein Untermaß. Ein
Untermaß wird in der Werkzeug Tabelle für den Verschleiß eines
Werkzeugs eingetragen.
Delta Werte geben Sie als Zahlenwerte ein, in einem T Satz können Sie den Wert auch mit einem Q Parameter übergeben.
Eingabebereich: Delta Werte dürfen maximal mm betragen.
Delta Werte aus der Werkzeug Tabelle beeinflussen die
grafische Darstellung des Werkzeuges. Die Darstellung
des Werkstückes in der Simulation bleibt gleich.
Delta Werte aus dem T Satz verändern in der Simulation
die dargestellte Größe des Werkstückes. Die simulierte
Werkzeuggröße bleibt gleich.
Werkzeug Daten ins Programm eingeben
Nummer, Länge und Radius für ein bestimmtes Werkzeug legen Sie im Bearbeitungsprogramm einmal in einem G Satz fest:
Werkzeug Definition wählen: Taste TOOL DEF drücken
Werkzeug Nummer: Mit der Werkzeug Nummer ein
Werkzeug eindeutig kennzeichnen
Werkzeug Länge: Korrekturwert für die Länge
Werkzeug Radius: Korrekturwert für den Radius
Während des Dialogs können Sie den Wert für die Länge
und den Radius direkt in das Dialogfeld einfügen:
Gewünschten Achs Softkey drücken.
Beispiel
Programmieren: Werkzeuge
Werkzeug Daten in die Tabelle eingeben
In einer Werkzeug Tabelle können Sie bis zu Werkzeuge 
definieren und deren Werkzeug Daten speichern. Die Anzahl der 
Werkzeuge, die die TNC beim Öffnen einer neuen Tabelle anlegt, 
definieren Sie mit dem Maschinen Parameter. Beachten Sie 
auch die Editierfunktionen weiter unten in diesem Kapitel. Um zu
einem Werkzeug mehrere Korrekturdaten eingeben zu können 
Werkzeug Nummer indizieren, setzen Sie den Maschinen Parameter ungleich null. 
Sie müssen die Werkzeug Tabellen verwenden, wenn
Sie indizierte Werkzeuge, wie Stufenbohrer mit mehreren 
Längenkorrekturen, einsetzen wollen.
Ihre Maschine mit einem automatischen Werkzeug Wechsler
ausgerüstet ist.
Sie mit dem TT Werkzeuge automatisch vermessen wollen,
siehe Benutzer Handbuch Tastsystem Zyklen.
Sie mit dem Bearbeitungszyklus nachräumen wollen siehe
RAEUMEN Zyklus.
Sie mit den Bearbeitungszyklen arbeiten wollen
siehe RECHTECKTASCHE Zyklus 
Sie mit automatischer Schnittdaten Berechnung arbeiten wollen
Werkzeug Tabelle: Standard Werkzeug Daten
Abk. Eingabe
T Nummer, mit der das Werkzeug im Programm aufgerufen wird
indiziert:
NAME, mit dem das Werkzeug im Programm aufgerufen wird Werkzeug Name
L Korrekturwert für die Werkzeug Länge L Werkzeug Länge
R Korrekturwert für den Werkzeug Radius R Werkzeug Radius R
R Werkzeug Radius R für Ecken Radiusfräser nur für Werkzeug Radius R
dreidimensionale Radiuskorrektur oder grafische Darstellung der
Bearbeitung mit Radiusfräser
DL Delta Wert Werkzeug Länge L Aufmaß Werkzeug Länge
DR Delta Wert Werkzeug Radius R Aufmaß Werkzeug Radius
DR Delta Wert Werkzeug Radius R Aufmaß Werkzeug Radius R
LCUTS Schneiden Länge des Werkzeugs für Zyklus  Schneiden Länge in der Wkz Achse
ANGLE Maximaler Eintauchwinkel des Werkzeug bei pendelnder Maximaler Eintauchwinkel 
Eintauchbewegung für Zyklen und bis 
TL Werkzeug Sperre setzen TL: für Tool Locked engl. Werkzeug Wkz gesperrt
gesperrt Ja ENT Nein NO ENT
RT Nummer eines Schwester Werkzeugs falls vorhanden als Schwester Werkzeug
Ersatz Werkzeug RT: für Replacement Tool engl. Ersatz Werkzeug siehe auch TIME
TIME Maximale Standzeit des Werkzeugs in Minuten. Diese Funktion Max. Standzeit ist maschinenabhängig und ist im Maschinenhandbuch beschrieben
TIME Maximale Standzeit des Werkzeugs bei einem T Aufruf in Maximale Standzeit bei TOOL CALL
Minuten: Erreicht oder überschreitet die aktuelle Standzeit diesen
Wert, so setzt die TNC beim nächsten T Aufruf das Schwester
Werkzeug ein siehe auch
Aktuelle Standzeit des Werkzeugs in Minuten: Die TNC zählt die Aktuelle Standzeit
aktuelle Standzeit für CURrent TIME engl. aktuelle
laufende Zeit selbsttätig hoch. Für benutzte Werkzeuge können
Sie eine Vorgabe eingeben
DOC Kommentar zum Werkzeug maximal Zeichen Werkzeug Kommentar
PLC Information zu diesem Werkzeug, die an die PLC übertragen PLC Status werden soll
PLC VAL Wert zu diesem Werkzeug, der an die PLC übertragen werden soll PLC Wert 
PTYP Werkzeugtyp zur Auswertung in der Platz Tabelle Werkzeugtyp für Platztabelle
NMAX Begrenzung der Spindeldrehzahl für dieses Werkzeug. Maximaldrehzahl 
Überwacht wird sowohl der programmierte Wert
Fehlermeldung als auch eine Drehzahlerhöhung über
Potentiometer. Funktion inaktiv: eingeben
LIFTOFF Festlegung, ob die TNC das Werkzeug bei einem NC Stopp in Werkzeug abheben 
Richtung der positiven Werkzeug Achse freifahren soll, um
Freischneidemarkierungen auf der Kontur zu vermeiden. Wenn Y
definiert ist, fährt die TNC das Werkzeug um mm von der
Kontur zurück, wenn diese Funktion im NC Programm mit 
aktiviert wurde siehe Werkzeug bei NC Stopp automatisch von
der Kontur abheben: 
P Maschinenabhängige Funktion: Übergabe eines Wertes an die 
PLC. Maschinen Handbuch beachten
KINEMATIC Maschinenabhängige Funktion: Kinematik Beschreibung für zusätzliche Kinematik Beschreibung
Winkelfräsköpfe, die additiv zur aktiven Maschinenkinematik von
der TNC verrechnet werden
T ANGLE Spitzenwinkel des Werkzeuges. Wird vom Zyklus Zentrieren Spitzenwinkel Typ DRILL CSINK 
Zyklus verwendet, um aus der Durchmesser Eingabe die
Zentriertiefe berechnen zu können
Programmieren: Werkzeuge
PITCH Gewindesteigung des Werkzeuges Momentan noch ohne Funktion Gewindesteigung nur WZ Typ TAP                                                                                              AFC Regeleinstellung für die adaptive Vorschubregelung AFC, die Sie in der Spalte NAME der Tabelle festgelegt haben.
Regelstrategie per Softkey AFC REGELEIN. ZUWEISEN.
Softkey Leiste übernehmen 
Werkzeug Tabelle: Werkzeug Daten für die automatische
Werkzeug Vermessung 
Beschreibung der Zyklen zur automatischen Werkzeug
Vermessung: Siehe Benutzer Handbuch Tastsystem Zyklen
Abk. Eingaben Dialog
CUT Anzahl der Werkzeug Schneiden max. Schneiden Anzahl der Schneiden?
LTOL Zulässige Abweichung von der Werkzeug Länge L für Verschleiß Erkennung. Wird der eingegebene Wert überschritten, sperrt die TNC das Werkzeug Status L Verschleiß Toleranz: Länge?
RTOL Zulässige Abweichung vom Werkzeug Verschleiß Toleranz: Radius?
Erkennung. Wird der eingegebene Wert überschritten, sperrt die
TNC das Werkzeug Status L. Eingabebereich: bis mm
DIRECT. Schneidrichtung des Werkzeugs für Vermessung mit 
drehendem Werkzeug Schneid Richtung?
TT R OFFS Längenvermessung: Versatz des Werkzeugs zwischen Stylus Mitte und Werkzeug Mitte. Voreinstellung: Werkzeug Radius Werkzeug Versatz Radius? Taste NO ENT erzeugt R
TT L OFFS Radiusvermessung: zusätzlicher Versatz des Werkzeugs zu zwischen Stylus Oberkante und Werkzeug Unterkante. Voreinstellung: Werkzeug Versatz Länge?
LBREAK Zulässige Abweichung von der Werkzeug Länge L für Bruch Erkennung. Wird der eingegebene Wert überschritten, sperrt die TNC das Werkzeug Status L. Eingabebereich: bis mm      Bruch Toleranz: Länge?
RBREAK Zulässige Abweichung vom Werkzeug Radius R für Bruch Erkennung. Wird der eingegebene Wert überschritten, sperrt die TNC das Werkzeug Status L. Eingabebereich: bis mm Bruch Toleranz: Radius?
HEIDENHAIN iTNC 530 197
Werkzeug Tabelle: Werkzeug Daten für automatische Drehzahl
Vorschub Berechnung
Abk. Eingaben Dialog
TYP Werkzeugtyp: Softkey TYP ZUWEISEN Softkey Leiste: Die 
TNC blendet ein Fenster ein, in dem Sie den Werkzeugtyp wählen
können. Nur die Werkzeug Typen DRILL und MILL sind
momentan mit Funktionen belegt. Werkzeugtyp?
TMAT Werkzeug Schneidstoff: Softkey SCHNEIDSTOFF ZUWEISEN Softkey Leiste; Die TNC blendet ein Fenster ein, in dem Sie den Schneidstoff wählen können. Werkzeug Schneidstoff?
CDT Schnittdaten Tabelle: Softkey CDT ZUWEISEN Softkey 
Leiste; Die TNC blendet ein Fenster ein, in dem Sie die
Schnittdaten Tabelle wählen können. Name Schnittdaten Tabelle?
Werkzeug Tabelle: Werkzeug Daten für schaltende 3D
Tastsysteme nur wenn Bit in gesetzt ist, siehe auch
Benutzer Handbuch Tastsystem Zyklen
Abk. Eingaben Dialog
CAL OF Die TNC legt beim Kalibrieren den Mittenversatz in der 
Hauptachse eines 3D Tasters in dieser Spalte ab, wenn im
Kalibriermenü eine Werkzeugnummer angegeben ist Taster Mittenversatz Hauptachse
CAL OF Die TNC legt beim Kalibrieren den Mittenversatz in der 
Nebenachse eines 3D Tasters in dieser Spalte ab, wenn im
Kalibriermenü eine Werkzeugnummer angegeben ist Taster Mittenversatz Nebenachse
CAL ANG Die TNC legt beim Kalibrieren den Spindelwinkel ab, bei dem ein 3D Tasters kalibriert wurde, wenn im Kalibriermenü eine
Werkzeugnummer angegeben ist Spindelwinkel beim Kalibrieren?
Programmieren: Werkzeuge
Werkzeug Tabellen editieren
Die für den Programmlauf gültige Werkzeug Tabelle hat den Datei Namen TOOL T muss im Verzeichnis TNC gespeichert sein
und kann nur in einer Maschinen Betriebsart editiert werden.
Werkzeug Tabellen, die Sie archivieren oder für den Programm Test einsetzen wollen, geben Sie einen beliebigen anderen Datei Namen mit der Endung T.
Werkzeug Tabelle öffnen:
Beliebige Maschinen Betriebsart wählen
Werkzeug Tabelle wählen: Softkey
WERKZEUG TABELLE drücken 
Softkey EDITIEREN auf EIN setzen 
Beliebige andere Werkzeug Tabelle öffnen 
Betriebsart Programm Einspeichern Editieren wählen
Datei Verwaltung aufrufen
Wahl der Datei Typen anzeigen: Softkey TYPE
WÄHLEN drücken
Dateien vom Typ T anzeigen: Softkey ZEIGE T drücken
Wählen Sie eine Datei oder geben einen neuen
Dateinamen ein. Bestätigen Sie mit der Taste ENT
oder mit dem Softkey WÄHLEN
Wenn Sie eine Werkzeug Tabelle zum Editieren geöffnet haben, dann können Sie das der Tabelle mit den Pfeiltasten oder mit den
Softkeys auf jede beliebige Position bewegen. An einer beliebigen
Position können Sie die gespeicherten Werte überschreiben oder
neue Werte eingeben. Zusätzliche Editierfunktionen entnehmen Sie bitte aus nachfolgender Tabelle.
Wenn die TNC nicht alle Positionen in der Werkzeug Tabelle
gleichzeitig anzeigen kann, zeigt der Balken oben in der Tabelle das Symbol bzw. 
Tabellen Anfang wählen
Tabellen Ende wählen
Vorherige Tabellen Seite wählen
Nächste Tabellen Seite wählen 
Werkzeug Namen in der Tabelle suchen
HEIDENHAIN iTNC 530 
Editierfunktionen für Werkzeug Tabellen Softkey
Informationen zum Werkzeug spaltenweise
darstellen oder alle Informationen zu einem
Werkzeug auf einer Bildschirmseite darstellen
Sprung zum Zeilenanfang
Sprung zum Zeilenende
Hell hinterlegtes Feld kopieren 
Kopiertes Feld einfügen 
Eingebbare Anzahl von Zeilen Werkzeugen am 
Tabellenende anfügen
Zeile mit indizierter Werkzeug Nummer hinter 
der aktuellen Zeile einfügen. Funktion ist nur 
aktiv, wenn Sie für ein Werkzeug mehrere
Korrekturdaten ablegen dürfen Maschinen
Parameter ungleich null. Die TNC fügt hinter
dem letzten vorhandenen Index eine Kopie der
Werkzeug Daten ein und erhöht den Index um
Anwendung: Stufenbohrer mit mehreren
Längenkorrekturen
Aktuelle Zeile Werkzeug löschen 
Platznummern anzeigen, nicht anzeigen
Alle Werkzeuge anzeigen, nur die Werkzeuge
anzeigen, die in der Platz Tabelle gespeichert sind
Werkzeug Tabelle verlassen
Datei Verwaltung aufrufen und eine Datei eines anderen Typs
wählen, ein Bearbeitungsprogramm
Programmieren: Werkzeuge
Hinweise zu Werkzeug Tabellen 
Über den Maschinen Parameter legen Sie fest, welche 
Angaben in einer Werkzeug Tabelle eingetragen werden können und in welcher Reihenfolge sie aufgeführt werden.
Sie können einzelne Spalten oder Zeilen einer Werkzeug
Tabelle mit dem Inhalt einer anderen Datei überschreiben.
Voraussetzungen: 
Die Ziel Datei muss bereits existieren
Die zu kopierende Datei darf nur die zu ersetzenden
Spalten Zeilen enthalten
Einzelne Spalten oder Zeilen kopieren Sie mit dem
Softkey FELDER ERSETZEN siehe Einzelne Datei kopieren.
HEIDENHAIN iTNC 530  
Einzelne Werkzeugdaten von einem externen PC
aus überschreiben
Eine besonders komfortable Möglichkeit, beliebige Werkzeugdaten von einem externen PC aus zu überschreiben, bietet die HEIDENHAIN Datenübertragungssoftware TNCremoNT siehe Software für  Datenübertragung. Dieser Anwendungsfall tritt dann
ein, wenn Sie Werkzeugdaten auf einem externen Voreinstellgerät 
ermitteln und anschließend zur TNC übertragen wollen. Beachten Sie folgende Vorgehensweise:
Werkzeug Tabelle auf der TNC kopieren, nach
Datenübertragungssoftware TNCremoNT auf dem PC starten
Verbindung zur TNC erstellen
Kopierte Werkzeug Tabelle zum PC übertragen
Datei mit einem beliebigen Texteditor auf die Zeilen und
Spalten reduzieren, die geändert werden sollen siehe Bild. Darauf
achten, dass die Kopfzeile nicht verändert wird und die Daten immer bündig in der Spalte stehen. Die Werkzeug Nummer Spalte T muss nicht fortlaufend sein
In der TNCremoNT den Menüpunkt und wählen: TNCcmd wird gestartet. Um die Datei zur TNC zu übertragen, folgenden Befehl
eingeben und mit Return ausführen siehe Bild:
Bei der Übertragung werden nur die Werkzeug Daten
überschrieben, die in der Teildatei definiert
sind. Alle anderen Werkzeug Daten der Tabelle
bleiben unverändert.
Wie Sie Werkzeug Tabellen über die TNC Datei
Verwaltung kopieren können in der Datei Verwaltung
beschrieben siehe Tabelle kopieren auf Seite.
Programmieren: Werkzeuge
Platz Tabelle für Werkzeug Wechsler
Der Maschinen Hersteller passt den Funktionsumfang  
der Platz Tabelle an ihre Maschine an.
Maschinenhandbuch beachten.
Für den automatischen Werkzeugwechsel benötigen Sie die Platz
Tabelle Die TNC verwaltet mehrere Platz Tabellen mit
beliebigen Dateinamen. Die Platz Tabelle, die Sie für den
Programmlauf aktivieren wollen, wählen Sie in einer Programmlauf
Betriebsart über die Dateiverwaltung aus Status M. Um in einer 
Platztabelle mehrere Magazine verwalten zu können Platz Nummer indizieren, setzen Sie die Maschinen Parameter bis ungleich Null.
Die TNC kann bis zu Magazinplätze in der Platz Tabelle 
verwalten. 
Platz Tabelle in einer Programmlauf Betriebsart editieren
Werkzeug Tabelle wählen: Softkey WERKZEUG
TABELLE drücken
Platz Tabelle wählen: Softkey PLATZ TABELLE wählen
Softkey EDITIEREN auf EIN setzen, kann ggf. an ihrer
Maschine nicht nötig bzw. möglich sein:
Maschinenhandbuch beachten
HEIDENHAIN iTNC 530 
Platz Tabelle in der Betriebsart Programm Einspeichern 
Editieren wählen
Datei Verwaltung aufrufen
Wahl der Datei Typen anzeigen: Softkey TYPE
WÄHLEN drücken
Dateien vom Typ TCH anzeigen: Softkey TCH FILES
drücken zweite Softkey Leiste
Wählen Sie eine Datei oder geben einen neuen
Dateinamen ein. Bestätigen Sie mit der Taste ENT
oder mit dem Softkey WÄHLEN
Platz Nummer des Werkzeugs im Werkzeug Magazin
Werkzeug Nummer Werkzeug Nummer
ST Werkzeug ist Sonderwerkzeug ST: für Special Tool engl. 
Sonderwerkzeug; wenn ihr Sonderwerkzeug Plätze vor und hinter seinem Platz blockiert, dann sperren Sie den entsprechenden Platz in der Spalte L Status L Sonderwerkzeug?
F Werkzeug immer auf gleichen Platz im Magazin zurückwechseln F: für Fixed engl. festgelegt Festplatz? Ja ENT Nein  NO ENT L Platz sperren L: für Locked engl. gesperrt, siehe auch Spalte ST Platz gesperrt Ja ENT Nein NO ENT
PLC Information, die zu diesem Werkzeug Platz an die PLC übertragen werden soll PLC Status                                                                                                                                              TNAME Anzeige des Werkzeugnamen aus
DOC Anzeige des Kommentar zum Werkzeug aus
PTYP Werkzeugtyp. Funktion wird vom Maschinenhersteller definiert. Maschinendokumentation beachten Werkzeugtyp für Platztabelle                                      Funktion wird vom Maschinenhersteller definiert. 
Maschinendokumentation beachten Wert
RSV Platz Reservierung für Flächenmagazin Platz reserv.: Ja ENT Nein NOENT
LOCKED ABOVE Flächenmagazin: Platz oberhalb sperren Platz oben sperren
LOCKED BELOW Flächenmagazin: Platz unterhalb sperren Platz unten sperren
LOCKED LEFT Flächenmagazin: Platz links sperren Platz links sperren
LOCKED RIGHT Flächenmagazin: Platz rechts sperren Platz rechts sperren
Programmieren: Werkzeuge
Editierfunktionen für Platz Tabellen Softkey 
Tabellen Anfang wählen 
Tabellen Ende wählen
Vorherige Tabellen Seite wählen 
Nächste Tabellen Seite wählen 
Platz Tabelle rücksetzen 
Spalte Werkzeug Nummer T rücksetzen 
Sprung zum Anfang der nächsten Zeile 
Spalte rücksetzen in Grundzustand. Gilt nur für 
LOCKED LEFT und LOCKED RIGHT
Spalten RSV, LOCKED ABOVE, LOCKED BELOW,
HEIDENHAIN iTNC 530 
Werkzeug Daten aufrufen
Einen Werkzeug Aufruf T im Bearbeitungsprogramm programmieren
Sie mit folgenden Angaben: 
Werkzeug Aufruf mit Taste TOOL CALL wählen
Werkzeug Nummer: Nummer oder Name des
Werkzeugs eingeben. Das Werkzeug haben Sie zuvor
in einem G Satz oder in der Werkzeug Tabelle
festgelegt. Einen Werkzeug Namen setzt die TNC
automatisch in Anführungszeichen. Namen beziehen
sich auf einen Eintrag in der aktiven Werkzeug
Tabelle Um ein Werkzeug mit anderen
Korrekturwerten aufzurufen, geben Sie den in der
Werkzeug Tabelle definierten Index nach einem
Dezimalpunkt mit ein
Spindelachse parallel X Y Z: Werkzeugachse
eingeben
Spindeldrehzahl S: Spindeldrehzahl direkteingeben,
oder von der TNC berechnen lassen, wenn Sie mit
Schnittdaten Tabellen arbeiten. Drücken Sie dazu den
Softkey S AUTOM. BERECHNEN. Die TNC begrenzt
die Spindeldrehzahl auf den maximalen Wert, der in
Maschinenparameter festgelegt ist. Alternativ 
können Sie eine Schnittgeschwindigkeit Vc m/min
definieren. Drücken Sie dazu den Softkey VC
Vorschub F: Vorschub direkt eingeben, oder von der
TNC berechnen lassen, wenn Sie mit Schnittdaten
Tabellen arbeiten. Drücken Sie dazu den Softkey F
AUTOM. BERECHNEN. Die TNC begrenzt den
Vorschub auf den maximalen Vorschub der
langsamsten Achse in Maschinenparameter 
festgelegt. F wirkt solange, bis Sie in einem
Positioniersatz oder in einem T-Satz einen neuen
Vorschub programmieren
Aufmaß Werkzeug Länge DL Delta-Wert für die
Werkzeug Länge
Aufmaß Werkzeug Radius DR: Delta-Wert für den
Werkzeug Radius
Aufmaß Werkzeug Radius DR Delta-Wert für den
Werkzeug Radius 
Beispiel: Werkzeug Aufruf
Aufgerufen wird Werkzeug Nummer in der Werkzeugachse Z mit
der Spindeldrehzahl U/min und einem Vorschub von mm/min. Das Aufmaß für die Werkzeug Länge und den Werkzeug Radius
betragen bzw. mm, das Untermaß für den Werkzeug
Radius mm.
Das D vor L und R steht für Delta-Wert.
Programmieren: Werkzeuge
Vorauswahl bei Werkzeug Tabellen
Wenn Sie Werkzeug Tabellen einsetzen, dann treffen Sie mit einem
G-Satz eine Vorauswahl für das nächste einzusetzende Werkzeug.
Dazu geben Sie die Werkzeug Nummer bzw. einen Q-Parameter ein, oder einen Werkzeug Namen in Anführungszeichen.
Werkzeugwechsel
Der Werkzeugwechsel ist eine maschinenabhängige
Funktion. Maschinenhandbuch beachten
Werkzeugwechsel Position
Die Werkzeugwechsel Position muss kollisionsfrei anfahrbar sein. Mit den Zusatzfunktionen M können Sie eine maschinenfeste
Wechselposition anfahren. Wenn Sie vor dem ersten Werkzeug
Aufruf TO programmieren, dann verfährt die TNC den Einspann Schaft in der Spindelachse auf eine Position, die von der Werkzeug Länge unabhängig ist.
Manueller Werkzeugwechsel
Vor einem manuellen Werkzeugwechsel wird die Spindel gestoppt
und das Werkzeug auf die Werkzeugwechsel Position gefahren:
Werkzeugwechsel Position programmiert anfahren
Programmlauf unterbrechen, siehe Bearbeitung unterbrechen,
Werkzeug wechseln
Programmlauf fortsetzen, siehe Programmlauf nach einer
Unterbrechung fortsetzen 
Automatischer Werkzeugwechsel
Beim automatischen Werkzeugwechsel wird der Programmlauf nicht unterbrochen. Bei einem Werkzeug Aufruf mit T wechselt die TNC das Werkzeug aus dem Werkzeug Magazin ein.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Automatischer Werkzeugwechsel beim Überschreiten der
Standzeit: 
ist eine maschinenabhängige Funktion.
Maschinenhandbuch beachten
Ein automatischer Werkzeugwechsel mit aktiver
Radiuskorrektur ist nicht möglich, wenn an Ihrer
Maschine für den Werkzeugwechsel ein NC
Wechselprogramm verwendet wird.
Maschinenhandbuch beachten
Wenn die Standzeit eines Werkzeugs TIME erreicht, wechselt die
TNC automatisch ein Schwesterwerkzeug ein. Dazu aktivieren Sie
am Programmanfang die Zusatzfunktion. Die Wirkung von können Sie aufheben.
Die Nummer des einzuwechselnden Schwesterwerkzeuges tragen
Sie in der Spalte RT der Werkzeug Tabelle ein. Ist dort keine Werkzeug Nummer eingetragen, dann wechselt die TNC ein Werkzeug ein, das denselben Namen hat wie das momentan aktive. Die TNC startet die Suche nach dem Schwesterwerkzeug immer am Anfang der Werkzeug Tabelle, wechselt also immer das erste Werkzeug ein, das vom Tabellenanfang gesehen zu finden ist.
Der automatische Werkzeugwechsel erfolgt
nach dem nächsten NC-Satz nach Ablauf der Standzeit, oder
spätestens eine Minute nach Ablauf der Standzeit Berechnung
erfolgt für Potentiometer Stellung. Gilt nur, wenn der NC-Satz
nicht länger als eine Minute verfährt, ansonsten erfolgt der Wechsel nachdem der NC-Satz beendet ist
Läuft die Standzeit bei aktivem Look Ahead ab, so
wechselt die TNC das Werkzeug erst nach dem Satz ein,
in dem Sie die Radiuskorrektur mit einem Satz
aufgehoben haben.
Die TNC führt einen automatischen Werkzeugwechsel
auch dann aus, wenn zum Wechselzeitpunkt gerade ein
Bearbeitungszyklus abgearbeitet wird.
Die TNC führt keinen automatischen Werkzeugwechsel
aus, solange ein Werkzeug Wechselprogramm
abgearbeitet wird.
Voraussetzungen für Standard NC-Sätze mit Radiuskorrektur
Der Radius des Schwesterwerkzeugs muss gleich dem Radius des
ursprünglich eingesetzten Werkzeugs sein. Sind die Radien nicht
gleich, zeigt die TNC einen Meldetext an und wechselt das Werkzeug nicht ein.
Programmieren: Werkzeuge
Werkzeug Korrektur
Einführung
Die TNC korrigiert die Werkzeugbahn um den Korrekturwert für
Werkzeug Länge in der Spindelachse und um den Werkzeug Radius in der Bearbeitungsebene. 
Wenn Sie das Bearbeitungs-Programm direkt an der TNC erstellen, ist die Werkzeug Radiuskorrektur nur in der Bearbeitungsebene wirksam. Die TNC berücksichtigt dabei bis zu fünf Achsen incl. der Y Drehachsen.
Wenn ein CAM-System Programm Sätze mit
Flächennormalen Vektoren erstellt, kann die TNC eine 
dreidimensionale Werkzeug Korrektur durchführen, siehe 
Peripheral Milling: 3D-Radiuskorrektur mit Werkzeug
Orientierung
Werkzeug Längenkorrektur
Die Werkzeug Korrektur für die Länge wirkt, sobald Sie ein Werkzeug aufrufen und in der Spindelachse verfahren. Sie wird aufgehoben, sobald ein Werkzeug mit der Länge L gleich null aufgerufen wird.
Wenn Sie eine Längenkorrektur mit positivem Wert mit TO
aufheben, verringert sich der Abstand vom Werkzeug zu
Werkstück.
Nach einem Werkzeug Aufruf TOOL CALL ändert sich der
programmierte Weg des Werkzeugs in der Spindelachse
um die Längendifferenz zwischen altem und neuem
Werkzeug.
Bei der Längenkorrektur werden Delta Werte sowohl aus dem T-Satz als auch aus der Werkzeug Tabelle berücksichtigt.
Korrekturwert L DL TOOL CALL DL TAB mit
L: Werkzeug Länge L aus G-Satz oder Werkzeug Tabelle
DL TOOL CALL: Aufmaß DL für Länge aus T-Satz von der
Positionsanzeige nicht berücksichtigt
DL TAB: Aufmaß DL für Länge aus der Werkzeug Tabelle
HEIDENHAIN iTNC 530 
Werkzeug Radiuskorrektur
Der Programmsatz für eine Werkzeugbewegung enthält
RL oder RR für eine Radiuskorrektur
p R+ oder R , für eine Radiuskorrektur bei einer achsparallelen
Verfahrbewegung
R0, wenn keine Radiuskorrektur ausgeführt werden soll
Die Radiuskorrektur wirkt, sobald ein Werkzeug aufgerufen und mit
einem Geradensatz in der Bearbeitungsebene mit RL oder RR
verfahren wird.
Die TNC hebt die Radiuskorrektur auf, wenn Sie:
einen Geradensatz mit programmieren
die Kontur mit der Funktion DEP verlassen
einen PGM CALL programmieren
ein neues Programm mit PGM MGT anwählen
Bei der Radiuskorrektur werden Delta-Werte sowohl aus dem TOOL
CALL-Satz als auch aus der Werkzeug Tabelle berücksichtigt:
Korrekturwert mit
R: Werkzeug Radius R aus Satz oder Werkzeug Tabelle
DR Tool CALL: Aufmaß DR für Radius aus T-Satz von der
Positionsanzeige nicht berücksichtigt
DR TAB Aufmaß DR für Radius aus der Werkzeug Tabelle
Bahnbewegungen ohne Radiuskorrektur: 
Das Werkzeug verfährt in der Bearbeitungsebene mit seinem
Mittelpunkt auf der programmierten Bahn, bzw. auf die
programmierten Koordinaten.
Anwendung: Bohren, Vorpositionieren.
Programmieren: Werkzeuge
Bahnbewegungen mit Radiuskorrektur:  
Das Werkzeug verfährt rechts von der Kontur
Das Werkzeug verfährt links von der Kontur 
Der Werkzeugmittelpunkt hat dabei den Abstand des Werkzeugs
Radius von der programmierten Kontur. Rechts und links
bezeichnet die Lage des Werkzeugs in Verfahrrichtung entlang der
Werkstückkontur. Siehe Bilder rechts. 
Zwischen zwei Programmsätzen mit unterschiedlicher
Radiuskorrektur muss mindestens ein
Verfahrsatz in der Bearbeitungsebene ohne
Radiuskorrektur also mit stehen.
Eine Radiuskorrektur wird zum Ende des Satzes aktiv, in
dem sie das erste Mal programmiert wurde. 
Sie können die Radiuskorrektur auch für Zusatzachsen der
Bearbeitungsebene aktivieren. Programmieren Sie die
Zusatzachsen auch in jedem nachfolgenden Satz, da die
TNC ansonsten die Radiuskorrektur wieder in der
Hauptachse durchführt.
Beim ersten Satz mit Radiuskorrektur und beim
Aufheben positioniert die TNC das Werkzeug
immer senkrecht auf den programmierten Start oder
Endpunkt. Positionieren Sie das Werkzeug so vor dem
ersten Konturpunkt bzw. hinter dem letzten Konturpunkt,
dass die Kontur nicht beschädigt wird.
Eingabe der Radiuskorrektur
Die Radiuskorrektur geben Sie in einen Satz ein:
Werkzeugbewegung links von der programmierten
Kontur: Funktion wählen, oder
Werkzeugbewegung rechts von der programmierten
Kontur: Funktion wählen, oder
Werkzeugbewegung ohne Radiuskorrektur bzw.
Radiuskorrektur aufheben: Funktion wählen
Satz beenden: Taste END drücken
HEIDENHAIN iTNC 530 
Radiuskorrektur: Ecken bearbeiten
Außenecken:
Wenn Sie eine Radiuskorrektur programmiert haben, dann führt die TNC das Werkzeug an den Außenecken entweder auf einem
Übergangskreis oder auf einem Spline Auswahl über MP7680.
Falls nötig, reduziert die TNC den Vorschub an den Außenecken,
zum Beispiel bei großen Richtungswechseln.
Innenecken:
An Innenecken errechnet die TNC den Schnittpunkt der Bahnen, auf denen der Werkzeugmittelpunkt korrigiert verfährt. Von diesem
Punkt an verfährt das Werkzeug am nächsten Konturelement
entlang. Dadurch wird das Werkstück an den Innenecken nicht
beschädigt. Daraus ergibt sich, dass der Werkzeugradius für eine
bestimmte Kontur nicht beliebig groß gewählt werden darf.
Legen Sie den Start oder Endpunkt bei einer
Innenbearbeitung nicht auf einen Kontureckpunkt, da
sonst die Kontur beschädigt werden kann.
Ecken ohne Radiuskorrektur bearbeiten
Ohne Radiuskorrektur können Sie Werkzeugbahn und Vorschub an Werkstückecken mit der Zusatzfunktion beeinflussen, siehe Ecken verschleifen: 
Programmieren: Werkzeuge
Peripheral Milling: 3D-Radiuskorrektur mit Werkzeug Orientierung
Anwendung
Beim Peripheral Milling versetzt die TNC das Werkzeug senkrecht zur Bewegungsrichtung und senkrecht zur Werkzeugrichtung um die Summe der Delta-Werte DR Werkzeug Tabelle und T-Satz. Die
Korrekturrichtung legen Sie mit der Radiuskorrektur fest
siehe Bild rechts oben, Bewegungsrichtung Y.
Damit die TNC die vorgegebene Werkzeug Orientierung erreichen
kann, müssen Sie die Funktion siehe Position der
Werkzeugspitze beim Positionieren von Schwenkachsen beibehalten.
TCPM: Software Option und anschließend
die Werkzeug Radiuskorrektur aktivieren. Die TNC positioniert dann die Drehachsen der Maschine automatisch so, dass das Werkzeug die durch die Drehachsen Koordinaten vorgegebene Werkzeug Orientierung mit der aktiven Korrektur erreicht. 
Diese Funktion ist nur an Maschinen möglich, für deren
Schwenkachsen Konfiguration Raumwinkel definierbar
sind. Beachten Sie Ihr Maschinenhandbuch.
Die TNC kann nicht bei allen Maschinen die Drehachsen
automatisch positionieren. Beachten Sie Ihr
Maschinenhandbuch.
Beachten Sie, dass die TNC eine Korrektur um die
definierten Delta-Werte durchführt. Ein in der Werkzeug
Tabelle definierter Werkzeugradius R hat keinen Einfluss
auf die Korrektur.
Kollisionsgefahr
Bei Maschinen, deren Drehachsen nur einen
eingeschränkten Verfahrbereich erlauben, können beim
automatischen Positionieren Bewegungen auftreten, die
beispielsweise eine Drehung des Tisches erfordern.
Achten Sie auf Kollisionsgefahr des Kopfes mit dem
Werkstück oder mit Spannmitteln.
Die Werkzeug Orientierung können Sie in einem Satz wie
nachfolgend beschrieben definieren.
Beispiel: Definition der Werkzeug Orientierung mit und
Koordinaten der Drehachsen
Vorpositionieren 
aktivieren
Radiuskorrektur aktivieren
Drehachse anstellen Werkzeug Orientierung
HEIDENHAIN iTNC 530 
Arbeiten mit Schnittdaten Tabellen
Hinweis
Die TNC muss vom Maschinenhersteller für das Arbeiten
mit Schnittdatentabellen vorbereitet sein.
Ggf. stehen an ihrer Maschine nicht alle hier
beschriebenen oder zusätzliche Funktionen zur
Verfügung. Beachten Sie Ihr Maschinenhandbuch.
Einsatzmöglichkeiten
Über Schnittdaten Tabellen, in denen beliebige Werkstoff
Schneidstoff Kombinationen festgelegt sind, kann die TNC aus der 
Schnittgeschwindigkeit Vc und dem Zahnvorschub fZ die 
Spindeldrehzahl S und den Bahnvorschub F berechnen. Grundlage für die Berechnung ist, dass Sie im Programm das Werkstück Material und in einer Werkzeug Tabelle verschiedene werkzeugspezifische Eigenschaften festgelegt haben. 
Bevor Sie Schnittdaten automatisch von der TNC berechnen lassen, müssen Sie in der Betriebsart
Programmtest die Werkzeug Tabelle aktiviert haben
Status S, aus der die TNC die werkzeugspezifischen
Daten entnehmen soll.
Editierfunktionen für Schnittdaten Tabellen 
Zeile einfügen
Zeile löschen
Anfang der nächsten Zeile wählen
Tabelle sortieren 
Hell hinterlegtes Feld kopieren Softkeyleiste
Kopiertes Feld einfügen Softkeyleiste 
Tabellenformat editieren Softkeyleiste
Programmieren: Werkzeuge
Tabelle für Werkstück Materialien 
Werkstück Materialien definieren Sie in der Tabelle siehe 
Bild. Ist standardmäßig im Verzeichnis TNC: gespeichert 
und kann beliebig viele Materialnamen enthalten. Der Materialnamen darf maximal Zeichen auch Leerzeichen lang sein. Die TNC zeigt den Inhalt der Spalte NAME an, wenn Sie im Programm das Werkstück Material festlegen siehe nachfolgenden Abschnitt.
Wenn Sie die Standard Werkstofftabelle verändern, 
müssen Sie diese in ein anderes Verzeichnis kopieren.
Ansonsten werden ihre Änderungen bei einem Software
Update mit den HEIDENHAIN Standarddaten
überschrieben. Definieren Sie dann den Pfad in der Datei
mit dem Schlüsselwort WMAT siehe Konfigurationsdatei.
Um Datenverlust zu vermeiden, sichern Sie die Datei
in regelmäßigen Abständen.
Werkstück Material im NC-Programm festlegen
Im NC-Programm wählen Sie den Werkstoff über den Softkey WMAT aus der Tabelle aus:
Softkeyleiste mit Sonderfunktionen einblenden 
Werkstück Material programmieren: In der Betriebsart Programm Einspeichern Editieren Softkey WMAT drücken.
Tabelle einblenden: Softkey AUSWAHL
FENSTER drücken, die TNC blendet in einem
überlagerten Fenster die Werkstoffe ein, die in
gespeichert sind
Werkstück Material wählen: Bewegen Sie das
Hellfeld mit den Pfeiltasten auf das gewünschte
Material und bestätigen Sie mit der Taste ENT. Die
TNC übernimmt den Werkstoff in den WMAT Satz
Dialog beenden: Taste END drücken
Wenn Sie in einem Programm den WMAT Satz ändern,
gibt die TNC eine Warnmeldung aus. Überprüfen Sie, ob
die im T-Satz gespeicherten Schnittdaten noch gültig sind.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Tabelle für Werkzeug Schneidstoffe
Programm Tabelle editieren                                                                                                        Werkzeug Schneidstoffe definieren Sie in der Tabelle        
ist standardmäßig im Verzeichnis TNC: gespeichert und kann beliebig viele Schneidstoffnamen enthalten siehe Bild. Der  
Schneidstoffname darf maximal Zeichen auch Leerzeichen lang sein. Die TNC zeigt den Inhalt der Spalte NAME an, wenn Sie in der Werkzeug Tabelle den Werkzeug Schneidstoff festlegen.
Wenn Sie die Standard Schneidstoff Tabelle verändern,
müssen Sie diese in ein anderes Verzeichnis kopieren.
Ansonsten werden ihre Änderungen bei einem Software
Update mit den HEIDENHAIN Standarddaten
überschrieben. Definieren Sie dann den Pfad in der Datei
mit dem Schlüsselwort TMAT siehe Konfigurationsdatei.
Um Datenverlust zu vermeiden, sichern Sie die Datei
in regelmäßigen Abständen.
Tabelle für Schnittdaten
Die Werkstoff Schneidstoff Kombinationen mit den zugehörigen 
Schnittdaten definieren Sie in einer Tabelle mit dem Nachnamen .CDT engl. cutting data file: Schnittdaten Tabelle; siehe Bild. Die Einträge in der Schnittdaten Tabelle können von Ihnen frei konfiguriert werden.
Neben den zwingend erforderlichen Spalten NR, WMAT und TMAT kann die TNC bis zu vier Schnittgeschwindigkeit 
Kombinationen verwalten.
Im Verzeichnis TNC: ist die Standard Schnittdaten Tabelle
gespeichert. Sie können beliebig editieren und ergänzen oder beliebig viele neu Schnittdaten Tabellen hinzufügen.
Wenn Sie die Standard Schnittdaten Tabelle verändern, müssen Sie diese in ein anderes Verzeichnis kopieren.
Ansonsten werden ihre Änderungen bei einem Software
Update mit den HEIDENHAIN Standarddaten
überschrieben siehe Konfigurationsdatei.
Alle Schnittdaten Tabellen müssen im selben Verzeichnis
gespeichert sein. Ist das Verzeichnis nicht das
Standardverzeichnis TNC: müssen Sie in der Datei
nach dem Schlüsselwort PCDT den Pfad
eingeben, in dem ihre Schnittdaten Tabellen gespeichert sind.
Um Datenverlust zu vermeiden, sichern Sie ihre
Schnittdaten Tabellen in regelmäßigen Abständen.
Programmieren: Werkzeuge
Neue Schnittdaten Tabelle anlegen 
Betriebsart Programm Einspeichern Editieren wählen
Dateiverwaltung wählen: Taste PGM MGT drücken
Verzeichnis wählen, in dem die Schnittdaten Tabellen gespeichert
sein müssen Standard: TNC:
Beliebigen Dateinamen und Datei Typ .CDT eingeben, mit Taste
ENT bestätigen.
Die TNC öffnet eine Standard Schnittdaten Tabelle oder zeigt in der rechten Bildschirmhälfte verschiedene Tabellenformate an
maschinenabhängig, die sich in der Anzahl der
Schnittgeschwindigkeit Vorschubkombinationen unterscheiden.
Schieben Sie in diesem Fall das Hellfeld mit den Pfeiltasten auf das gewünschte Tabellenformat und bestätigen mit der Taste ENT. Die TNC erzeugt eine neue leere Schnittdaten Tabelle
Erforderliche Angaben in der Werkzeug Tabelle
Werkzeug Radius Spalte R DR
Anzahl der Zähne nur bei Fräswerkzeugen Spalte CUT
Werkzeugtyp Spalte TYP
Der Werkzeugtyp beeinflusst die Berechnung des Bahnvorschubs:
Fräswerkzeuge:
Alle anderen Werkzeuge: 
Spindeldrehzahl
Vorschub pro Zahn
Vorschub pro Umdrehung 
Anzahl der Zähne
Werkzeug Schneidstoff Spalte TMAT
Name der Schnittdaten Tabelle, die für dieses Werkzeug verwendet werden soll Spalte CDT
Den Werkzeugtyp, den Werkzeug Schneidstoff und den Namen der Schnittdaten Tabelle wählen Sie in der Werkzeug Tabelle über
Softkey siehe Werkzeug Tabelle: Werkzeug Daten für
automatische Drehzahlvorschubberechnung. 
HEIDENHAIN iTNC 530 
Vorgehensweise beim Arbeiten mit
automatischer Drehzahl Vorschubberechnung
Wenn noch nicht eingetragen: Werkstück Material in Datei eintragen
Wenn noch nicht eingetragen: Schneidstoff Material in Datei
eintragen
Wenn noch nicht eingetragen: Alle für die Schnittdaten
Berechnung erforderlichen werkzeugspezifischen Daten in der
Werkzeug Tabelle eintragen:
Werkzeug Radius
Anzahl der Zähne
Werkzeug Typ
Werkzeug Schneidstoff
Zum Werkzeug gehörende Schnittdatentabelle
Wenn noch nicht eingetragen: Schnittdaten in einer beliebigen
Schnittdatentabelle CDT-Datei eintragen
Betriebsart Test: Werkzeug Tabelle aktivieren, aus der die TNC die
werkzeugspezifischen Daten entnehmen soll Status S
NC-Programm: Über Softkey WMAT Werkstück Material
festlegen
NC-Programm: Im TOOL CALL Satz Spindeldrehzahl und
Vorschub über Softkey automatisch berechnen lassen
Programmieren: Werkzeuge
Tabellenstruktur verändern 
Schnittdatentabellen sind für die TNC sogenannte frei definierbare Tabellen. Das Format frei definierbarer Tabellen können Sie mit dem Struktur Editor ändern. Des Weiteren können Sie zwischen einer Tabellen Ansicht Standard Einstellung und einer Formular Ansicht wechseln. Die TNC kann maximal Zeichen pro Zeile und maximal Spalten verarbeiten. 
Wenn Sie in eine bestehende Tabelle nachträglich eine
Spalte einfügen, dann verschiebt die TNC bereits 
eingetragene Werte nicht automatisch. 
Struktur Editor aufrufen 
Drücken Sie den Softkey FORMAT EDITIEREN Softkey Ebene 
Die TNC öffnet das Editor Fenster siehe Bild, in dem die 
Tabellenstruktur umgedreht dargestellt ist. Eine Zeile im 
Editor Fenster definiert eine Spalte in der zugehörigen Tabelle.
Entnehmen Sie die Bedeutung des Strukturbefehls
Kopfzeileneintrag aus nebenstehender Tabelle. 
Die TNC wandelt Daten, die bereits in
der Tabelle gespeichert waren, ins neue Format um. Elemente, die
die TNC nicht in die neue Struktur wandeln konnte, sind mit 
gekennzeichnet, wenn Sie die Spaltenbreite verkleinert haben. 
NR Spaltennummer
NAME Spaltenüberschrift
TYP N: Numerische Eingabe
C: Alphanumerische Eingabe
WIDTH Breite der Spalte. Bei Typ N einschließlich
Vorzeichen, Komma und Nachkommastellen
DEC Anzahl der Nachkommastellen max., nur bei
Typ N wirksam
Sprachabhängige Dialoge bis max. Zeichen
HEIDENHAIN iTNC 530 
Wechseln zwischen Tabellen und Formularansicht
Alle Tabellen mit der Dateiendung .TAB können Sie sich entweder in der Listenansicht oder in der Formularansicht anzeigen lassen. 
Drücken Sie den Softkey LISTE FORMULAR. Die TNC wechselt zu der Ansicht, die im Softkey jeweils nicht hell hinterlegt ist
In der Formularansicht listet die TNC in der linken Bildschirmhälfte die Zeilennummern mit dem Inhalt der ersten Spalte.
In der rechten Bildschirmhälfte können Sie die Daten ändern.
Drücken Sie dazu die Taste ENT oder klicken Sie mit dem
Mauszeiger in ein Eingabefeld
Um geänderte Daten zu speichern, drücken Sie die Taste END oder den Softkey SPEICHERN
Um Änderungen zu verwerfen, drücken Sie die Taste DEL oder den Softkey ABBRECHEN 
Die TNC richtet die Eingabefelder auf der rechten Seite linksbündig am längsten Dialog aus. Wenn ein Eingabefeld
die maximal darstellbare Breite überschreitet, erscheint
am unteren Fensterende eine Scrollbar. Die Scrollbar
können Sie per Mouse oder per Softkey bedienen.
Programmieren: Werkzeuge
Datenübertragung von Schnittdaten Tabellen
Wenn Sie eine Datei vom Dateityp TAB oder CDT über eine externe Datenschnittstelle ausgeben speichert die TNC die Strukturdefinition der Tabelle mit ab. Die Strukturdefinition beginnt mit der Zeile STRUCTBEGIN und endet mit der Zeile STRUCTEND. Entnehmen
Sie die Bedeutung der einzelnen Schlüsselwörter aus der Tabelle.
Hinter STRUCTEND speichert die TNC den eigentlichen Inhalt der
Tabelle ab.
Konfigurationsdatei
Die Konfigurationsdatei müssen Sie verwenden, wenn ihre
Schnittdaten Tabellen nicht im Standard Verzeichnis TNC:\
gespeichert sind. Dann legen Sie in der die Pfade fest, in
denen ihre Schnittdaten Tabellen gespeichert sind.
Die Datei muss im Root Verzeichnis TNC:\ gespeichert sein.
Einträge in Bedeutung
WMAT Pfad für Werkstoff Tabelle
TMAT Pfad für Schneidstoff Tabelle
PCDT Pfad für Schnittdaten Tabellen
Beispiel für
HEIDENHAIN iTNC 530 
Programmieren: Konturen programmieren
Werkzeugbewegungen
Bahnfunktionen
Eine Werkstückkontur setzt sich gewöhnlich aus mehreren  Konturelementen wie Geraden und Kreisbögen zusammen. Mit den Bahnfunktionen programmieren Sie die Werkzeugbewegungen für Geraden und Kreisbögen.
Zusatzfunktionen M
Mit den Zusatzfunktionen der TNC steuern Sie
den Programmlauf, eine Unterbrechung des Programmlaufs
die Maschinenfunktionen, wie das Ein- und Ausschalten der 
Spindeldrehung und des Kühlmittels
das Bahnverhalten des Werkzeugs
Unterprogramme und Programmteilwiederholungen
Bearbeitungsschritte, die sich wiederholen, geben Sie nur einmal als Unterprogramm oder Programmteilwiederholung ein. Wenn Sie
einen Teil des Programms nur unter bestimmten Bedingungen
ausführen lassen möchten, dann legen Sie diese Programmschritte ebenfalls in einem Unterprogramm fest. Zusätzlich kann ein Bearbeitungsprogramm ein weiteres Programm aufrufen und ausführen lassen.
Das Programmieren mit Unterprogrammen und Programmteil
Wiederholungen ist in Kapitel beschrieben.
Programmieren mit Q-Parametern
Im Bearbeitungsprogramm stehen Q-Parameter stellvertretend für
Zahlenwerte: Einem Q-Parameter wird an anderer Stelle ein
Zahlenwert zugeordnet. Mit Q-Parametern können Sie
mathematische Funktionen programmieren, die den Programmlauf
steuern oder die eine Kontur beschreiben.
Zusätzlich können Sie mit Hilfe der Q-Parameter Programmierung
Messungen mit dem 3D-Tastsystem während des Programmlaufs
ausführen.
Das Programmieren mit Q-Parametern ist in Kapitel beschrieben.
Programmieren: Konturen programmieren 
Grundlagen zu den Bahnfunktionen
Werkzeugbewegung für eine Bearbeitung
programmieren
Wenn Sie ein Bearbeitungsprogramm erstellen, programmieren Sie nacheinander die Bahnfunktionen für die einzelnen Elemente der Werkstückkontur. Dazu geben sie gewöhnlich die Koordinaten für die Endpunkte der Konturelemente aus der Maßzeichnung ein. Aus diesen Koordinatenangaben, den Werkzeugdaten und der
Radiuskorrektur ermittelt die TNC den tatsächlichen Verfahrweg des Werkzeugs.
Die TNC fährt gleichzeitig alle Maschinenachsen, die Sie in dem
Programmsatz einer Bahnfunktion programmiert haben.
Bewegungen parallel zu den Maschinenachsen
Der Programmsatz enthält eine Koordinatenangabe: Die TNC fährt das Werkzeug parallel zur programmierten Maschinenachse.                                                                        Je nach Konstruktion ihrer Maschine bewegt sich beim Abarbeiten
entweder das Werkzeug oder der Maschinentisch mit dem aufgespannten Werkstück. Beim Programmieren der Bahnbewegung tun Sie grundsätzlich so, als ob sich das Werkzeug bewegt.
Beispiel:
Satznummer
Bahnfunktion Gerade im Eilgang
Koordinaten des Endpunkts
Das Werkzeug behält die Y und Z Koordinaten bei und fährt auf die
Position. Siehe Bild rechts oben.
Bewegungen in den Hauptebenen
Der Programmsatz enthält zwei Koordinatenangaben: Die TNC fährt das Werkzeug in der programmierten Ebene.
Beispiel:
Das Werkzeug behält die Z Koordinate bei und fährt in der XY Ebene auf die Position. Siehe Bild rechts Mitte
Dreidimensionale Bewegung
Der Programmsatz enthält drei Koordinatenangaben: Die TNC fährt das Werkzeug räumlich auf die programmierte Position.
HEIDENHAIN TNC iTNC 530
Eingabe von mehr als drei Koordinaten
Die TNC kann bis zu fünf Achsen gleichzeitig steuern. Bei einer
Bearbeitung mit fünf Achsen bewegen sich beispielsweise drei Linear und zwei Drehachsen gleichzeitig.
Das Bearbeitungsprogramm für eine solche Bearbeitung liefert
gewöhnlich ein CAM-System und kann nicht an der Maschine erstellt werden.
Beispiel:
Eine Bewegung von mehr als drei Achsen wird von der TNC
grafisch nicht unterstützt.
Kreise und Kreisbögen
Bei Kreisbewegungen fährt die TNC zwei Maschinenachsen
gleichzeitig: Das Werkzeug bewegt sich relativ zum Werkstück auf
einer Kreisbahn. Für Kreisbewegungen können Sie einen
Kreismittelpunkt eingeben.
Mit den Bahnfunktionen für Kreisbögen programmieren sie Kreise in den Hauptebenen: Die Hauptebene ist beim Werkzeug Aufruf mit dem Festlegen der Spindelachse zu definieren:
Spindelachse Hauptebene Kreismittelpunkt
Kreise, die nicht parallel zur Hauptebene liegen,
programmieren Sie auch mit der Funktion
Bearbeitungsebene schwenken siehe
BEARBEITUNGSEBENE Zyklus, Software Option
oder mit Q-Parametern siehe Prinzip und Funktionsübersicht.
Drehsinn bei Kreisbewegungen
Für Kreisbewegungen ohne tangentialen Übergang zu anderen
Konturelementen geben Sie den Drehsinn über folgende Funktionen ein:
Drehung im Uhrzeigersinn: 
Drehung gegen den Uhrzeigersinn: 
Programmieren: Konturen programmieren
Radiuskorrektur 
Die Radiuskorrektur muss in dem Satz stehen, mit dem Sie das erste Konturelement anfahren. Die Radiuskorrektur darf nicht in einem Satz für eine Kreisbahn begonnen werden. Programmieren Sie diese zuvor in einem Geraden Satz siehe Bahnbewegungen rechtwinklige Koordinaten. 
Vorpositionieren 
Positionieren Sie das Werkzeug zu Beginn eines Bearbeitungsprogramms so vor, dass eine Beschädigung von Werkzeug und Werkstück ausgeschlossen ist.
HEIDENHAIN TNC iTNC 530 
Kontur anfahren und verlassen
Start und Endpunkt.
Das Werkzeug fährt vom Startpunkt aus den ersten Konturpunkt an.
Anforderungen an den Startpunkt:
Ohne Radiuskorrektur programmiert
Kollisionsfrei anfahrbar
Nahe am ersten Konturpunkt
Beispiel
Bild rechts oben: Wenn sie den Startpunkt im dunkelgrauen Bereich festlegen, dann wird die Kontur beim Anfahren des ersten
Konturpunkts beschädigt.
Erster Konturpunkt
Für die Werkzeugbewegung auf den ersten Konturpunkt
programmieren Sie eine Radiuskorrektur. 
Startpunkt in der Spindelachse anfahren
Beim Anfahren des Startpunkts muss das Werkzeug in der
Spindelachse auf Arbeitstiefe fahren. Bei Kollisionsgefahr den
Startpunkt in der Spindelachse separat anfahren.
NC Beispielsätze
Programmieren: Konturen programmieren
Endpunkt 
Voraussetzungen für die Wahl des Endpunkts: 
Kollisionsfrei anfahrbar
Nahe am letzten Konturpunkt 
Konturbeschädigung ausschließen: Der optimale Endpunkt liegt in
der Verlängerung der werkzeugbahn für die Bearbeitung des letzten Konturelements 
Beispiel
Bild rechts oben: Wenn Sie den Endpunkt im dunkelgrauen Bereich festlegen, dann wird die Kontur beim Anfahren des Endpunkts beschädigt.
Endpunkt in der Spindelachse verlassen: 
Beim Verlassen des Endpunkts programmieren Sie die Spindelachse separat. Siehe Bild rechts Mitte.
NC-Beispielsätze
Gemeinsamer Start und Endpunkt 
Für einen gemeinsamen Start und Endpunkt programmieren Sie
keine Radiuskorrektur.
Konturbeschädigung ausschließen: Der optimale Startpunkt liegt
zwischen den Verlängerungen der Werkzeugbahnen für die
Bearbeitung des ersten und letzten Konturelements.
Beispiel
Bild rechts oben: Wenn Sie den Endpunkt im schraffierten Bereich
festlegen, dann wird die Kontur beim Anfahren des ersten
Konturpunktes beschädigt.
HEIDENHAIN TNC iTNC 530 
Tangential An- und Wegfahren
Mit Bild rechts Mitte können Sie an das Werkstück tangential
anfahren und mit Bild rechts unten vom Werkstück tangential
wegfahren. Dadurch vermeiden Sie Freischneidemarkierungen. 
Start- und Endpunkt
Start- und Endpunkt liegen nahe am ersten bzw. letzten Konturpunkt außerhalb des Werkstücks und sind ohne Radiuskorrektur zu programmieren.
Anfahren
nach dem Satz eingeben, in dem der erste Konturpunkt
programmiert ist: Das ist der erste Satz mit Radiuskorrektur Wegfahren
nach dem Satz eingeben, in dem der letzte Konturpunkt
programmiert ist: Das ist der letzte Satz mit Radiuskorrektur                                              Den Radius für müssen Sie so wählen, dass
die TNC die Kreisbahn zwischen Startpunkt und erstem
Konturpunkt sowie letztem Konturpunkt und Endpunkt
ausführen kann.
Programmieren: Konturen programmieren
NC-Beispielsätze
Startpunkt
Erster Konturpunkt
Tangential anfahren mit Radius 
KONTURELEMENTE PROGRAMMIEREN
Letzter Konturpunkt
Tangential Wegfahren mit Radius 
Endpunkt
HEIDENHAIN TNC iTNC 530 
Bahnbewegungen rechtwinklige Koordinaten
Werkzeugbewegung Funktion Erforderliche Eingaben
Gerade im Vorschub Koordinaten des Geraden Endpunkts 
Gerade im Eilgang 
Fase zwischen zwei Geraden Fasenlänge 
Koordinaten des Kreismittelpunkts 
Kreisbahn im Uhrzeigersinn                                                                                            Kreisbahn im Gegen Uhrzeigersinn                                                                                  Koordinaten des Kreisendpunkts in Verbindung mit oder zusätzlich Kreisradius 
Kreisbahn entsprechend aktiver Drehrichtung                                                              Koordinaten des Kreisendpunkts und Kreisradius 
Kreisbahn mit tangentialem Anschluss an vorhergehendes Konturelement Koordinaten des Kreisendpunkts
Kreisbahn mit tangentialem Anschluss an vorhergehendes und nachfolgendes Konturelement Eckenradius 
Programmieren: Konturen programmieren
Gerade im Eilgang 
Gerade mit Vorschub 
Die TNC fährt das Werkzeug auf einer Geraden von seiner aktuellen Position zum Endpunkt der Geraden. Der Startpunkt ist der Endpunkt des vorangegangenen Satzes.
Programmierung 
Koordinaten des Endpunkts der Geraden
Falls nötig Radiuskorrektur 
Vorschub F
Zusatzfunktion M
NC-Beispielsätze
Ist-Position übernehmen 
Einen Geraden Satz  können Sie auch mit der Taste IST
POSITION ÜBERNEHMEN generieren: 
Fahren Sie das Werkzeug in der Betriebsart Manueller Betrieb auf 
die Position, die übernommen werden soll
Bildschirmanzeige auf Programm Einspeichern Editieren wechseln
Programmsatz wählen, hinter dem der Satz eingefügt werden soll 
Taste IST POSITION ÜBERNEHMEN drücken: Die
TNC generiert einen Satz mit den Koordinaten der Ist Position 
Die Anzahl der Achsen, die die TNC im Satz
speichert, legen Sie über die MOD-Funktion fest siehe
MOD Funktion wählen.
HEIDENHAIN TNC iTNC 530 
Fase zwischen zwei Geraden einfügen
Konturecken, die durch den Schnitt zweier Geraden entstehen,
können Sie mit einer Fase versehen.
In den Geradensätzen vor und nach dem Satz programmieren
Sie jeweils beide Koordinaten der Ebene, in der die Fase ausgeführt wird
Die Radiuskorrektur vor und nach Satz muss gleich sein
Die Fase muss mit dem aktuellen Werkzeug ausführbar sein
Programmierung
Fasen Abschnitt: Länge der Fase
Falls nötig: Vorschub F wirkt nur im Satz
NC-Beispielsätze
Eine Kontur nicht mit einem Satz beginnen.
Eine Fase wird nur in der Bearbeitungsebene ausgeführt.
Der von der Fase abgeschnittene Eckpunkt wird nicht
angefahren.
Ein im Satz programmierter Vorschub wirkt nur in
diesem Satz. Danach ist wieder der vor dem Satz
programmierte Vorschub gültig.
Programmieren: Konturen programmieren
Ecken Runden 
Die Funktion rundet Kontur Ecken ab.
Das Werkzeug fährt auf einer Kreisbahn, die sowohl an das
vorhergegangene als auch an das nachfolgende Konturelement 
tangential anschließt.
Der Rundungskreis muss mit dem aufgerufenen Werkzeug ausführbar sein.
Programmierung
Rundungsradius: Radius des Kreisbogens
Falls nötig: 
Vorschub F wirkt nur im Satz
NC-Beispielsätze 
Das vorhergehende und nachfolgende Konturelement
sollte beide Koordinaten der Ebene enthalten, in der das
Eckenrunden ausgeführt wird. Wenn Sie die Kontur
ohne Werkzeugradiuskorrektur bearbeiten, dann
müssen Sie beide Koordinaten der Bearbeitungsebene 
programmieren. 
Der Eckpunkt wird nicht angefahren. 
Ein im Satz programmierter Vorschub wirkt nur in
diesem Satz. Danach ist wieder der vor dem Satz 
programmierte Vorschub gültig. 
Ein Satz lässt sich auch zum weichen Anfahren an die 
Kontur nutzen, siehe Tangential An- und Wegfahren.
HEIDENHAIN TNC iTNC 530 
Kreismittelpunkt 
Den Kreismittelpunkt legen Sie für Kreisbahnen fest, die Sie mit den Funktionen programmieren. Dazu geben Sie die rechtwinkligen Koordinaten des Kreismittelpunkts ein oder
übernehmen Sie die zuletzt programmierte Position mit oder
übernehmen Sie die Koordinaten über die Funktion Ist Position
übernehmen.
Programmierung
Koordinaten für den Kreismittelpunkt eingeben oder
um die zuletzt programmierte Position zu übernehmen: eingeben
NC-Beispielsätze
Die Programmzeilen beziehen sich nicht auf das Bild.
Gültigkeit
Der Kreismittelpunkt bleibt solange festgelegt, bis Sie einen neuen
Kreismittelpunkt programmieren. Einen Kreismittelpunkt können Sie auch für die Zusatzachsen festlegen.
Kreismittelpunkt inkremental eingeben
Eine inkremental eingegebene Koordinate für den Kreismittelpunkt
bezieht sich immer auf die zuletzt programmierte Werkzeug Position.
Mit I und J kennzeichnen Sie eine Position als
Kreismittelpunkt: Das Werkzeug fährt nicht auf diese
Position.
Der Kreismittelpunkt ist gleichzeitig Pol für
Polarkoordinaten.
Wenn Sie Parallelachsen als Pol definieren wollen,
drücken Sie zuerst die Taste I J auf der ASCII-Tastatur
und anschließend die orangene Achstaste der
entsprechenden Parallelachse.
Programmieren: Konturen programmieren
Kreisbahn um Kreismittelpunkt I, J
Legen Sie den Kreismittelpunkt I, J fest, bevor Sie die Kreisbahn
programmieren. Die zuletzt programmierte Werkzeug Position vor der Kreisbahn ist der Startpunkt der Kreisbahn.
Drehsinn
Im Uhrzeigersinn: 
Im Gegen-Uhrzeigersinn: 
Ohne Drehrichtungsangabe: Die TNC fährt die Kreisbahn mit
der zuletzt programmierten Drehrichtung 
Programmierung
Werkzeug auf den Startpunkt der Kreisbahn fahren
Koordinaten des Kreismittelpunkts eingeben
Koordinaten des Kreisbogenendpunkts eingeben
Falls nötig:
Vorschub F
Zusatz Funktion 
Die TNC verfährt Kreisbewegungen normalerweise in der
aktiven Bearbeitungsebene. Wenn Sie Kreise
programmieren, die nicht in der aktiven
Bearbeitungseben liegen, bei
Werkzeugachse Z, und gleichzeitig diese, Bewegung
rotieren, dann verfährt die TNC einen Raumkreis, also
einen Kreis in drei Achsen.
NC-Beispielsätze
Vollkreis
Programmieren Sie für den Endpunkt die gleichen Koordinaten wie für den Startpunkt.
Start- und Endpunkt der Kreisbewegung müssen auf der Kreisbahn liegen.
Eingabetoleranz: bis mm über wählbar
Kleinstmöglicher Kreis, den die TNC verfahren kann: μm.
HEIDENHAIN TNC iTNC 530 
Kreisbahn mit festgelegtem Radius
Das Werkzeug fährt auf einer Kreisbahn mit dem Radius R.
Drehsinn
Im Uhrzeigersinn: 
Im Gegen-Uhrzeigersinn:
Ohne Drehrichtungsangabe: Die TNC fährt die Kreisbahn mit
der zuletzt programmierten Drehrichtung
Programmierung
Koordinaten des Kreisbogenendpunkts eingeben
Radius R 
Achtung: Das Vorzeichen legt die Größe des
Kreisbogens fest
Falls nötig:
Vorschub F
Zusatzfunktion M
Vollkreis
Für einen Vollkreis programmieren sie zwei CR-Sätze hintereinander:
Der Endpunkt des ersten Halbkreises ist Startpunkt des zweiten.
Endpunkt des zweiten Halbkreises ist Startpunkt des ersten.
Programmieren: Konturen programmieren
Zentriwinkel CCA und Kreisbogen Radius R 
Startpunkt und Endpunkt auf der Kontur lassen sich durch vier
verschiedene Kreisbögen mit gleichem Radius miteinander verbinden:
Kleinerer Kreisbogen: CCA
Radius hat positives Vorzeichen 
Größerer Kreisbogen: CCA
Radius hat negatives Vorzeichen 
Über den Drehsinn legen Sie fest, ob der Kreisbogen außen konvex oder nach innen konkav gewölbt ist:
Konvex: Drehsinn mit Radiuskorrektur 
Konkav: Drehsinn mit Radiuskorrektur 
NC-Beispielsätze
Der Abstand von Start- und Endpunkt des 
Kreisdurchmessers darf nicht größer als der 
Kreisdurchmesser sein.
Der maximale Radius beträgt m.
Winkelachsen A, B und C werden unterstützt.
HEIDENHAIN TNC iTNC 530 
Kreisbahn mit tangentialem Anschluss
Das Werkzeug fährt auf einem Kreisbogen, der tangential an das zuvor programmierte Konturelement anschließt. 
Ein Übergang ist tangential, wenn am Schnittpunkt der
Konturelemente kein Knick- oder Eckpunkt entsteht, die
Konturelemente also stetig ineinander übergehen.
Das Konturelement, an das der Kreisbogen tangential anschließt,
programmieren Sie direkt vor dem Satz. Dazu sind mindestens 
zwei Positioniersätze erforderlich 
Programmierung
Koordinaten des Kreisbogen Endpunkts eingeben 
Falls nötig: 
Vorschub 
Zusatz Funktion 
NC-Beispielsätze
Der Satz und das zuvor programmierte
Konturelement sollten beide Koordinaten der Ebene
enthalten, in der der Kreisbogen ausgeführt wird.
Programmieren: Konturen programmieren
Beispiel: Geradenbewegung und Fasen kartesisch 
LINEAR 
Rohteil Definition für grafische Simulation der Bearbeitung
Werkzeug Definition im Programm
Werkzeug-Aufruf mit Spindelachse und Spindeldrehzahl
Werkzeug freifahren in der Spindelachse mit Eilgang
Werkzeug vorpositionieren
Auf Bearbeitungstiefe fahren mit Vorschub 
Kontur an Punkt anfahren, Radiuskorrektur aktivieren
Tangentiales Anfahren
Punkt anfahren
Punkt: erste Gerade für Ecke 
Fase mit Länge mm programmieren
Punkt: zweite Gerade für Ecke, erste Gerade für Ecke 
Fase mit Länge mm programmieren
Letzten Konturpunkt anfahren, zweite Gerade für Ecke 
Tangentiales Wegfahren
Freifahren in der Bearbeitungsebene, Radiuskorrektur aufheben
Werkzeug freifahren, Programm Ende
LINEAR 
HEIDENHAIN TNC iTNC 530
Beispiel: Kreisbewegung kartesisch
Rohteil Definition für grafische Simulation der Bearbeitung 
Werkzeug Definition im Programm
Werkzeug Aufruf mit Spindelachse und Spindeldrehzahl
Werkzeug freifahren in der Spindelachse mit Eilgang
Werkzeug vorpositionieren
Auf Bearbeitungstiefe fahren mit Vorschub 
Kontur an Punkt anfahren, Radiuskorrektur aktivieren
Tangentiales Anfahren
Punkt: erste Gerade für Ecke 
Radius mit mm einfügen, Vorschub: 
Punkt anfahren: Startpunkt des Kreises
Punkt anfahren: Endpunkt des Kreises mit, Radius mm
Punkt anfahren
Punkt anfahren
Punkt anfahren: Endpunkt des Kreises, Kreisbogen mit tangentialem Anschluss an Punkt, TNC berechnet den Radius selbst.
Programmieren: Konturen programmieren
Letzten Konturpunkt anfahren
Kontur verlassen auf einer Kreisbahn mit tangentialem Anschluss Radiuskorrektur aufheben
Werkzeug freifahren in der Werkzeug Achse, Programm Ende 
HEIDENHAIN TNC iTNC 530 
Beispiel: Vollkreis kartesisch 
Rohteil Definition
Werkzeug Definition
Werkzeug Aufruf
Werkzeug freifahren
Kreismittelpunkt definieren
Werkzeug vorpositionieren
Auf Bearbeitungstiefe fahren
Kreisstartpunkt anfahren, Radiuskorrektur 
Tangentiales Anfahren
Kreisendpunkt Kreisstartpunkt anfahren
Tangentiales Wegfahren
Freifahren in der Bearbeitungsebene, Radiuskorrektur aufheben
Werkzeug freifahren in der Werkzeug Achse, Programm Ende
Programmieren: Konturen programmieren
Kreisbahn mit tangentialem Anschluss 
Das Werkzeug fährt auf einer Kreisbahn, die tangential an ein
vorangegangenes Konturelement anschließt. 
Programmierung
Polarkoordinaten Radius R: Abstand des Kreisbahn
Endpunkts zum Pol 
Polarkoordinaten Winkel H: Winkelposition des
Kreisbahn Endpunkts 
NC Beispielsätze
Der Pol ist nicht Mittelpunkt des Konturkreises 
Schraubenlinie Helix 
Schraubenlinie entsteht aus der Überlagerung einer 
Kreisbewegung und einer Geradenbewegung senkrecht dazu. Die 
Kreisbahn programmieren Sie in einer Hauptebene.
Die Bahnbewegungen für die Schraubenlinie können Sie nur in
Polarkoordinaten programmieren.
Einsatz
Innen- und Außengewinde mit größeren Durchmessern
Schmiernuten
Berechnung der Schraubenlinie
Zum Programmieren benötigen Sie die inkrementale Angabe des
Gesamtwinkels, den das Werkzeug auf der Schraubenlinie fährt und die Gesamthöhe der Schraubenlinie.
Für die Berechnung in Fräsrichtung von unten nach oben gilt:
Anzahl Gänge Gewindegänge Gangüberlauf am
Gewindeanfang und Ende
Gesamthöhe Steigung Anzahl der Gänge 
Inkrementaler Anzahl der Gänge Winkel für
Gesamtwinkel Gewinde Anfang Winkel für Gangüberlauf
Anfangskoordinate Steigung Gewindegänge Gangüberlauf
am Gewinde Anfang
HEIDENHAIN TNC iTNC 530 
Form der Schraubenlinie
Die Tabelle zeigt die Beziehung zwischen Arbeitsrichtung, Drehsinn und Radiuskorrektur für bestimmte Bahnformen.
Innengewinde Arbeitsrichtung Drehsinn Radiuskorrektur  rechtsgängig 
linksgängig 
Schraubenlinie programmieren
Geben Sie Drehsinn und den inkrementalen
Gesamtwinkel mit gleichem Vorzeichen ein, sonst
kann das Werkzeug in einer falschen Bahn fahren.
Für den Gesamtwinkel ist einen Wert von eingebbar.
Polarkoordinatenwinkel H: Gesamtwinkel
inkremental eingeben, den das Werkzeug auf der
Schraubenlinie fährt. Nach der Eingabe des Winkels
wählen Sie die Werkzeugachse mit einer
Achswahltaste.
Koordinate für die Höhe der Schraubenlinie
inkremental eingeben
Radiuskorrektur gemäß Tabelle eingeben.
NC-Beispielsätze: Gewinde mm mit Gängen
Programmieren: Konturen programmieren
Beispiel: Geradenbewegung polar
Rohteil-Definition
Werkzeug-Definition
Werkzeug-Aufruf
Bezugspunkt für Polarkoordinaten definieren
Werkzeug freifahren
Werkzeug vorpositionieren
Auf Bearbeitungstiefe fahren
Kontur an Punkt anfahren
Kontur an Punkt anfahren
Tangentiales Wegfahren
Freifahren in der Bearbeitungsebene, Radiuskorrektur aufheben
Freifahren in der Spindelachse, Programm-Ende
HEIDENHAIN TNC iTNC 530
Beispiel: Helix 
Rohteil Definition
Werkzeug Definition
Werkzeug Aufruf
Werkzeug freifahren
Werkzeug vorpositionieren
Letzte programmierte Position als Pol übernehmen
Auf Bearbeitungstiefe fahren
Ersten Konturpunkt anfahren
Anschluss
Helix fahren
Tangentiales Wegfahren
Werkzeug freifahren, Programm Ende
Wenn Sie mehr als Gänge fertigen müssen:
Tangentiales Anfahren 
Programmieren: Konturen programmieren
Beginn der Programmteil-Wiederholung
Steigung direkt als inkrementalen Z-Wert eingeben
Anzahl der Wiederholungen Gänge
HELIX 
HEIDENHAIN TNC iTNC 530 
DXF-Dateien verarbeiten
Software Option
Anwendung
Auf einem CAD System erzeugte DXF-Dateien können Sie direkt auf der TNC öffnen, um daraus Konturen oder Bearbeitungspositionen zu extrahieren und diese als Klartext Dialog Programme bzw. als Punkte Dateien zu speichern. Die bei der Konturselektion gewonnen Klartext Dialog Programme können auch von älteren TNC Steuerungen abgearbeitet werden, da die Konturprogramme nur Sätze enthalten.
Wenn Sie DXF-Dateien in der Betriebsart Programm Einspeichern
Editieren verarbeiten, dann erzeugt die TNC Konturprogramme mit
der Dateiendung .H und Punkte Dateien mit der Endung .PNT. Wenn Sie DXF-Dateien in der Betriebsart verarbeiten, dann
erzeugt die TNC Kontur Programme mit der Dateiendung .HC und
Punkte Dateien mit der Endung .HP.
Die zu verarbeitende DXF-Datei muss auf der Festplatte der TNC gespeichert sein.
Vor dem Einlesen in die TNC darauf achten, dass der
Dateiname der DXF-Datei keine Leerzeichen bzw. nicht
erlaubte Sonderzeichen enthält siehe Namen von Dateien.
Die zu öffnende DXF-Datei muss mindestens einen Layer enthalten.
Die TNC unterstützt das am weitesten verbreiteten DXF-Format entspricht.
Die TNC unterstützt kein binäres DXF-Format. Beim
Erzeugen der DXF-Datei aus dem CAD- oder
Zeichenprogramm darauf achten, dass Sie die Datei im
ASCll-Format speichern.
Als Kontur selektierbar sind folgende DXF-Elemente: 
LINE Gerade
CIRCLE Vollkreis
ARC Teilkreis
Programmieren: Konturen programmieren
DXF Datei öffnen
Betriebsart Einspeichern Editieren wählen
Datei Verwaltung wählen
Softkey Menü zur Auswahl der anzuzeigenden Datei
Typen wählen: Softkey TYP WÄHLEN drücken
Alle DXF Dateien anzeigen lassen: Softkey ZEIGE DXF drücken
Verzeichnis wählen, in dem die DXF Datei gespeichert ist.
Gewünschte DXF Datei wählen, mit Taste ENT
übernehmen: Die TNC startet den DXF Konverter und
zeigt den Inhalt der DXF Datei am Bildschirm an. Im
linken Fenster zeigt die TNC die sogenannten Layer
Ebenen an, im rechten Fenster die Zeichnung
HEIDENHAIN TNC iTNC 530
Grundeinstellungen
Auf der dritten Softkey Leiste stehen verschiede Programm Einspeichern Editieren
Einstellmöglichkeiten zur Verfügung:
Einstellung Softkey
Lineale anzeigen nicht anzeigen: Die TNC zeigt 
die Lineale am linken und oberen Rand der 
Zeichnung an. Die auf dem Lineal angezeigten
Werte beziehen sich auf den Zeichnungsnullpunkt.
Statuszeile anzeigen nicht anzeigen: Die TNC 
zeigt die Statuszeile am unteren Rand der
Zeichnung an. In der Statuszeile stehen folgende
Informationen zur Verfügung: 
Aktive Maßeinheit MM oder INCH 
X- und Y-Koordinate der aktuellen Mouse Position
Im Modus KONTUR WÄHLEN zeigt die TNC
an, ob die selektierte Kontur offen open
contour oder geschlossen closed contour ist
Maßeinheit MM INCH: Maßeinheit der DXF
Datei einstellen. In dieser Maßeinheit gibt die
TNC auch das Konturprogramm aus
Toleranz einstellen. Die Toleranz legt fest, wie 
weit benachbarte Konturelemente voneinander 
entfernt sein dürfen. Mit der Toleranz können Sie
Ungenauigkeiten ausgleichen, die bei der
Zeichnungserstellung gemacht wurden.
Grundeinstellung ist abhängig von der
Ausdehnung der gesamten DXF-Datei
Auflösung einstellen. Die Auflösung legt fest, mit 
wieviel Nachkommastellen die TNC das Kontur 
Programm erzeugen soll. Grundeinstellung: 
Nachkommastellen entspricht μm Auflösung
bei aktiver Maßeinheit MM
Programmieren: Konturen programmieren
Einstellung Softkey
Modus für Punktübernahme bei Kreisen und
Teilkreisen. Modus legt fest, ob die TNC beim
Wählen von Bearbeitungspositionen mit einem
Mouse Klick den Kreismittelpunkt direkt
übernehmen soll AUS, oder ob zunächst
zusätzliche Kreispunkte angezeigt werden
Zusätzliche Kreispunkte nicht anzeigen,
Kreismittelpunkt direkt übernehmen, wenn
Sie einen Kreis oder einen Teilkreis anklicken
Zusätzliche Kreispunkte anzeigen,
gewünschten Kreispunkt durch erneutes
Anklicken übernehmen
Beachten Sie, dass Sie die richtige Maßeinheit einstellen
müssen, da in der DXF-Datei diesbezüglich keine
Informationen enthalten sind.
Wenn Sie Programme für ältere TNC Steuerungen
erzeugen wollen, müssen Sie die Auflösung auf 
Nachkommastellen begrenzen. Zusätzlich müssen Sie die
Kommentare entfernen, die der DXF-Konverter mit in das
Konturprogramm ausgibt.
HEIDENHAIN TNC iTNC 530 
Layer einstellen
DXF-Dateien enthalten in der Regel mehrere Layer Ebenen, mit 
denen der Konstrukteur seine Zeichnung organisieren kann. Mit Hilfe der Layertechnik gruppiert der Konstrukteur verschiedenartige Elemente, die eigentliche Werkstückkontur, Bemaßungen, Hilfs- und Konstruktionslinien, Schraffuren und Texte.
Um bei der Konturauswahl möglichst wenig überflüssige
Informationen am Bildschirm zu haben, können Sie alle überflüssigen, in der DXF-Datei enthaltenen Layer ausblenden. 
Die zu verarbeitende DXF-Datei muss mindestens einen Layer enthalten.
Sie können eine Kontur auch dann selektieren, wenn der 
Konstrukteur diese auf unterschiedlichen Layern 
gespeichert hat. Wenn nicht schon aktiv, den Modus zum Einstellen der Layer wählen: Die TNC zeigt im linken Fenster alle
Layer an, die in der aktiven DXF-Datei enthalten sind
Um einen Layer auszublenden: Mit der linken Mouse
Taste den gewünschten Layer wählen und durch
Klicken auf das Kontrollkästchen ausblenden
Um einen Layer einzublenden: Mit der linken Mouse
Taste den gewünschten Layer wählen und durch
Klicken auf das Kontrollkästchen wieder einblenden
Programmieren: Konturen programmieren
Bezugspunkt festlegen
Der Zeichnungsnullpunkt der DXF-Datei liegt nicht immer so, dass Sie diesen direkt als Werkstück Bezugspunkt verwenden können. Die TNC stellt daher eine Funktion zur Verfügung, mit der Sie den
Zeichnungsnullpunkt durch Anklicken eines Elementes an eine
sinnvolle Stelle verschieben können.
An folgenden Stellen können Sie den Bezugspunkt definieren:
Am Anfangs-, Endpunkt oder in der Mitte einer Geraden
Am Anfangs- oder Endpunkt eines Kreisbogens
Jeweils am Quadrantendbergang oder in der Mitte eines Vollkreises. Im Schnittpunkt von
Gerade, auch wenn der Schnittpunkt in der
Verlängerung der jeweiligen Geraden liegt
Gerade Kreisbogen 
Gerade Vollkreis
Kreis unabhängig ob Teil- oder Vollkreis
Um einen Bezugspunkt festlegen zu können, müssen Sie
das Touch-Pad auf der TNC-Tastatur oder eine über USB
angeschlossene Mouse verwenden.
Sie können den Bezugspunkt auch noch verändern, wenn
Sie die Kontur bereits gewählt haben. Die TNC berechnet
die tatsächlichen Konturdaten erst, wenn Sie die
gewählte Kontur in ein Konturprogramm speichern.
Bezugspunkt auf einzelnem Element wählen
Modus zum Festlegen des Bezugspunktes wählen
Mit der linken Mouse-Taste das gewünschte Element
anklicken auf das Sie den Bezugspunkt legen wollen
Die TNC zeigt per Stern wählbare Bezugspunkte an,
die auf dem selektierten Element liegen
Auf den Stern klicken, den Sie als Bezugspunkt 
wählen wollen: Die TNC setzt das Bezugspunkt
Symbol auf die gewählte Stelle. Ggf. Zoom-Funktion
verwenden, wenn das gewählte Element zu klein ist
HEIDENHAIN TNC iTNC 530 
Bezugspunkt als Schnittpunkt zweier Elemente wählen
Modus zum Festlegen des Bezugspunktes wählen
Mit der linken Mouse Taste das erste Element
Gerade, Vollkreis oder Kreisbogen anklicken: Die
TNC zeigt per Stern wählbare Bezugspunkte an, die
auf dem selektierten Element liegen
Mit der linken Mouse-Taste das zweite Element
Gerade, Vollkreis oder Kreisbogen anklicken: Die
TNC setzt das Bezugspunkt Symbol auf den Schnittpunkt
Die TNC berechnet den Schnittpunkt zweier Elemente
auch dann, wenn dieser in der Verlängerung eines
Elementes liegt.
Wenn die TNC mehrere Schnittpunkte berechnen kann,
dann wählt die Steuerung den Schnittpunkt, der dem
Mouse Klick des zweiten Elementes am nächsten liegt.
Wenn die TNC keinen Schnittpunkt berechnen kann, dann
hebt sie ein bereits markiertes Element wieder auf.
Elementinformationen
Die TNC zeigt im Bildschirm links unten an, wie weit der von Ihnen
gewählte Bezugspunkt vom Zeichnungsnullpunkt entfernt ist.
Programmieren: Konturen programmieren
Kontur wählen und speichern
Um eine Kontur wählen zu können, müssen Sie das
Touchpad auf der TNC Tastatur oder eine über USB
angeschlossene Mouse verwenden.
Wenn Sie das Kontur Programm nicht in der Betriebsart
verwenden, dann müssen Sie die
Umlaufrichtung bei der Konturauswahl so festlegen, dass
sie mit der gewünschten Bearbeitungsrichtung
übereinstimmt.
Wählen Sie das erste Konturelement so aus, dass ein
kollisionsfreies Anfahren möglich ist.
Sollten die Konturelemente sehr dicht aufeinander liegen,
Zoom-Funktion nutzen,
Modus zum Selektieren der Kontur wählen: Die TNC 
blendet die im linken Fenster angezeigten Layer aus
und das rechte Fenster ist für die Konturauswahl aktiv
Um ein Konturelement zu wählen: Mit der linken
Mouse-Taste auf das gewünschten Konturelement
klicken. Die TNC stellt das ausgewählte
Konturelement blau dar. Gleichzeitig zeigt die TNC
das gewählte Element mit einem Symbol Kreis oder
Gerade im linken Fenster an
Um das nächste Konturelement zu wählen: Mit der
linken Mouse Taste auf das gewünschte
Konturelement klicken. Die TNC stellt das
ausgewählte Konturelement blau dar. Wenn weitere
Konturelemente in der gewählten Umlaufrichtung
eindeutig selektierbar sind, dann kennzeichnet die 
TNC diese Elemente grün. Durch Klicken auf das
letzte grüne Element übernehmen Sie alle Elemente
in das Konturprogramm. Im linken Fenster zeigt die
TNC alle selektierten Konturelemente an. Noch grün
markierte Elemente zeigt die TNC ohne Häkchen in
der Spalte NC an. Solche Elemente werden beim
Speichern nicht in das Konturprogramm ausgegeben
Bei Bedarf können Sie bereits selektierte Elemente
wieder deselektieren, indem Sie das Element im
rechten Fenster erneut anklicken, jedoch zusätzlich
die Taste CTRL gedrückt halten
Gewählte Konturelemente in einem Klartext Dialog
Programm speichern: Die TNC zeigt ein
Überblendfenster, in dem Sie einen beliebigen
Dateinamen eingeben können. Grundeinstellung:
Name der DXF-Datei Wenn der Name der DXF
Umlaute oder Leerstellen enthält, dann ersetzt die
TNC diese Zeichen durch einen Unterstrich
Eingabe bestätigen: Die TNC speichert das Kontur
Programm in dem Verzeichnis, in dem auch die DXF
Datei gespeichert ist
HEIDENHAIN TNC iTNC 530
Wenn Sie noch weitere Konturen wählen wollen:
Softkey GEWÄHLTE ELEMENTE AUFHEBEN
drücken und nächste Kontur wie zuvor beschrieben wählen
Die TNC gibt zwei RohteiIdefinitionen BLK FORM mit ins
Konturprogramm aus. Die erste Definition enthält die
Abmessungen der gesamten DXF Datei, die zweite und 
damit zunächst wirksame Definition umschließt die
selektierten Konturelemente so dass eine optimierte
Rohteilgröße entsteht.
Die TNC speichert nur die Elemente, die tatsächlich auch
selektiert sind blaue markierte Elemente, also mit einem
Häckchen im linken Fenster versehen sind.
Konturelemente teilen, verlängern, verkürzen
Wenn zu selektierende Konturelemente in der Zeichnung stumpf 
an einander stoßen, müssen Sie das entsprechende Konturelement
zunächst teilen. Diese Funktion steht Ihnen automatisch zur 
Verfügung, wenn Sie sich im Modus zum Selektieren einer Kontur
befinden. 
Gehen Sie wie folgt vor:
Das stumpf anstoßende Konturelement ist ausgewählt, also blau markiert.
Zu teilendes Konturelement anklicken: Die TNC zeigt den
Schnittpunkt durch einen Stern mit Kreis an und die selektierbaren 
Endpunkte durch einen einfachen Stern
Mit gedrückter Taste CTRL auf den Schnittpunkt klicken: Die TNC 
teilt das Konturelement im Schnittpunkt und blendet die Punkte
wieder aus. Ggf. verlängert oder verkürzt die TNC das stumpf 
anstoßende Konturelement bis an den Schnittpunkt beider Elemente.
Das geteilte Konturelement erneut anklicken: Die TNC blendet den
Schnitt und die Endpunkte wieder ein
Gewünschten Endpunkt anklicken: Die TNC markiert das jetzt
geteilte Element blau
Nächstes Konturelement wählen
Wenn das zu verlängernde zu verkürzende
Konturelement eine Gerade ist, dann verlängert verkürzt
die TNC das Konturelement linear. Wenn das zu
verlängernde zu verkürzende Konturelement ein
Kreisbogen ist, dann verlängert verkürzt die TNC den
Kreisbogen zirkular.
Um diese Funktionen nutzen zu können, müssen
mindestens zwei Konturelemente bereits selektiert sein,
damit die Richtung eindeutig bestimmt ist.
Programmieren: Konturen programmieren
Elementinformationen
Die TNC zeigt im Bildschirm links unten verschiedene Informationen zu den Konturelementen an, das sie zuletzt im linken oder rechten Fenster per Mouse Klick gewählt haben. 
Gerade
Endpunkt der Geraden und zusätzlich ausgegraut den Startpunkt der Geraden
Kreis, Teilkreis
Kreismittelpunkt, Kreisendpunkt und Drehsinn. Zusätzlich
ausgegraut Startpunkt und Radius des Kreises
HEIDENHAIN TNC iTNC 530 
Bearbeitungspositionen wählen und speichern
Um Bearbeitungspositionen wählen zu können, müssen 
Sie das Touch-Pad auf der TNC-Tastatur oder eine über
USB angeschlossene Mouse verwenden.
Sollten die zu wählenden Positionen sehr dicht
aufeinander liegen, Zoom-Funktion nutzen.
Modus zum Selektieren von Bearbeitungsposition wählen: Die TNC blendet die im linken Fenster angezeigten Layer aus und das rechte Fenster ist für die Positionsauswahl aktiv
Um eine Bearbeitungsposition zu wählen: Mit der
linken Mouse-Taste das gewünschte Element
anklicken: Die TNC zeigt per Stern wählbare
Bearbeitungspositionen an, die auf dem selektierten 
Element liegen. Einen der Sterne anklicken: Die TNC
übernimmt die gewählte Position ins linke Fenster
anzeigen eines Punktsymbols
Bei Bedarf können Sie bereits selektierte Elemente
wieder deselektieren, indem Sie das Element im
rechten Fenster erneut anklicken, jedoch zusätzlich
die Taste CTRL gedrückt halten
Wenn Sie die Bearbeitungsposition durch Schneiden
zweier Elemente bestimmen wollen, erstes Element
mit der linken Mouse-Taste anklicken: Die TNC zeigt
per Stern wählbare Bearbeitungspositionen an
Mit der linken Mouse-Taste das zweite Element
Gerade, Vollkreis oder Kreisbogen anklicken: Die
TNC übernimmt den Schnittpunkt der Elemente ins 
linke Fenster anzeigen eines Punktsymbols
Gewählte Bearbeitungspositionen in eine Punkte
Datei speichern: Die TNC zeigt ein Überblendfenster,
in dem Sie einen beliebigen Dateinamen eingeben
können. Grundeinstellung: Name der DXF-Datei.
Wenn der Name der DXF Umlaute oder Leerstellen
enthält, dann ersetzt die TNC diese Zeichen durch 
einen Unterstrich
Eingabe bestätigen: Die TNC speichert das Kontur
Programm in dem Verzeichnis, in dem auch die DXF
Datei gespeichert ist 
Wenn Sie noch weiter Bearbeitungspositionen
wählen wollen um diese in einer anderen Datei zu
speichern: Softkey GEWÄHLTE ELEMENTE
AUFHEBEN drücken und wie zuvor beschrieben wählen
Elementinformationen
Die TNC zeigt im Bildschirm links unten die Koordinaten der
Bearbeitungsposition an, die Sie zuletzt im linken oder rechten Fenster per Mouse Klick gewählt haben.
Programmieren: Konturen programmieren
Zoom-Funktion
Um bei der Kontur- oder Punkteauswahl auch kleine Details leicht 
erkennen zu können, stellt die TNC eine leistungsfähige Zoom
Funktion zur Verfügung:
Werkstück vergrößern. Die TNC vergrößert
grundsätzlich so, dass die Mitte des momentan
dargestellten Ausschnittes jeweils vergrößert
wird. Ggf. mit den Bildlaufleisten die Zeichnung
so im Fenster positionieren, dass das
gewünschte Detail nach Betätigung des
Softkeys direkt sichtbar ist.
Werkstück verkleinern
Werkstück in Originalgröße anzeigen
Zoombereich nach oben verschieben
Zoombereich nach unten verschieben
Zoombereich nach links verschieben
Zoombereich nach rechts verschieben
Wenn Sie eine Mouse mit Rad verwenden, dann können
Sie durch Drehen des Rades Aus- und Ein Zoomen. Das
Zoomzentrum liegt an der Stelle, an der sich der Mouse-
Zeiger gerade befindet.
HEIDENHAIN TNC iTNC 530 
Programmieren: Zusatz-Funktionen
Zusatz Funktionen M und eingeben
Grundlagen
Mit den Zusatz Funktionen der TNC auch M-Funktionen genannt 
steuern Sie den Programmlauf, eine Unterbrechung des Programmlaufs die Maschinenfunktionen, wie das Ein- und Ausschalten der Spindeldrehung und des Kühlmittels
das Bahnverhalten des Werkzeugs
Der Maschinenhersteller kann Zusatz Funktionen
freigeben, die nicht in diesem Handbuch beschrieben
sind. Beachten Sie Ihr Maschinenhandbuch.
Sie können bis zu zwei Zusatz Funktionen M am Ende eines
Positionier-Satzes oder auch in einem separaten Satz eingeben. Die TNC zeigt dann den Dialog: Zusatz-Funktion M
Gewöhnlich geben Sie im Dialog nur die Nummer der Zusatz Funktion an. Bei einigen Zusatz Funktionen wird der Dialog fortgeführt, damit Sie Parameter zu dieser Funktion eingeben können.
In den Betriebsarten Manueller Betrieb und El. Handrad geben Sie die Zusatz Funktionen über den Softkey M ein.
Beachten Sie, dass einige Zusatz Funktionen zu Beginn
eines Positioniersatzes wirksam werden, andere am
Ende, unabhängig von der Reihenfolge, in der sie im
jeweiligen NC-Satz stehen.
Die Zusatz Funktionen wirken ab dem Satz, in dem sie
aufgerufen werden.
Einige Zusatz Funktionen gelten nur in dem Satz, in dem
sie programmiert sind. Wenn die Zusatz Funktion nicht nur
satzweise wirksam ist, müssen Sie diese in einem
nachfolgenden Satz mit einer separaten M-Funktion
wieder aufheben, oder Sie wird automatisch von der TNC
am Programmende aufgehoben.
Zusatz-Funktion im STOPP-Satz eingeben
Ein programmierter STOPP-Satz unterbricht den Programmlauf bzw. den Programmtest, für eine Werkzeugüberprüfung. In einem
STOPP-Satz können Sie eine Zusatz Funktion M programmieren:
Programmlaufunterbrechung programmieren: Taste STOPP drücken Zusatz Funktion M eingeben
NC-Beispielsätze
Programmieren: Zusatz Funktionen
Zusatz Funktionen für Programmlaufkontrolle 
Spindel und Kühlmittel
Übersicht
Wirkung am Satz Anfang Ende
Programmlauf HALT
Spindel HALT
Kühlmittel AUS
Wahlweiser Programmlauf HALT
Programmlauf HALT
Spindel HALT
Kühlmittel aus
Rücksprung zu Satz 
Löschen der Statusanzeige
abhängig von Maschinen Parameter
Spindel EIN im Uhrzeigersinn
Spindel EIN gegen den Uhrzeigersinn
Spindel HALT
Werkzeugwechsel
Spindel HALT
Programmlauf HALT abhängig von
Maschinenparameter 
Kühlmittel EIN
Kühlmittel AUS
Spindel EIN im Uhrzeigersinn
Spindel EIN gegen den Uhrzeigersinn
Kühlmittel ein
HEIDENHAIN iTNC 530 
Zusatz Funktionen für Koordinatenangaben
Maschinenbezogene Koordinaten programmieren: 
Maßstab Nullpunkt
Auf dem Maßstab legt eine Referenzmarke die Position des Maßstab Nullpunkts fest.
Maschinen Nullpunkt 
Den Maschinen Nullpunkt benötigen Sie, um
Verfahrbereichsbegrenzungen Software Endschalter zu setzen 
maschinenfeste Positionen Werkzeugwechsel Position
anzufahren einen Werkstück Bezugspunkt zu setzen
Der Maschinenhersteller gibt für jede Achse den Abstand des
Maschinennullpunkts vom Maßstab Nullpunkt in einen Maschinen
Parameter ein.
Standardverhalten
Koordinaten bezieht die TNC auf den Werkstücknullpunkt, siehe
Bezugspunkt Setzen ohne 3D-Tastsystem.
Verhalten mit Maschinen Nullpunkt
Wenn sich Koordinaten in Positioniersätzen auf den Maschinen
Nullpunkt beziehen sollen, dann geben Sie in diesen Sätzen ein.
Wenn Sie in einem Satz inkrementale Koordinaten
programmieren, dann beziehen sich diese Koordinaten auf
die letzte programmierte Position. Ist im aktiven NC
Programm keine Position programmiert, dann
beziehen sich die Koordinaten auf die aktuelle Werkzeugposition.
Die TNC zeigt die Koordinatenwerte bezogen auf den Maschinen
Nullpunkt an. In der Status Anzeige schalten Sie die Koordinaten
Anzeige auf REF, siehe Status Anzeigen.
Programmieren: Zusatz Funktionen
Verhalten mit Maschinen Bezugspunkt
Neben dem Maschinen Nullpunkt kann der
Maschinenhersteller noch eine weitere maschinenfeste
Position Maschinen Bezugspunkt festlegen.
Der Maschinenhersteller legt für jede Achse den Abstand
des Maschinen Bezugspunkts vom Maschinen Nullpunkt
fest siehe Maschinenhandbuch.
Wenn sich die Koordinaten in Positioniersätzen auf den Maschinen Bezugspunkt beziehen sollen, dann geben Sie in diesen Sätzen 
ein.
Auch mit führt die TNC die Radiuskorrektur
korrekt aus. Die Werkzeuglänge wird jedoch nicht berücksichtigt.
Wirkung
wirken nur in den Programmsätzen, in denen programmiert ist.
werden wirksam am Satz Anfang.
Werkstück Bezugspunkt
Wenn sich Koordinaten immer auf den Maschinen Nullpunkt beziehen sollen, dann kann das Bezugspunkt Setzen für eine oder mehrere Achsen gesperrt werden.
Wenn das Bezugspunkt Setzen für alle Achsen gesperrt ist, dann zeigt die TNC den Softkey BEZUGSPUNKT SETZEN in der Betriebsart Manueller Betrieb nicht mehr an.
Das Bild rechts zeigt Koordinatensysteme mit Maschinen- und
Werkstück Nullpunkt. Betriebsart Programmtest
Um Bewegungen auch grafisch simulieren zu können,
müssen Sie die Arbeitsraumüberwachung aktivieren und das Rohteil bezogen auf den gesetzten Bezugspunkt anzeigen lassen, siehe Rohteil im Arbeitsraum darstellen 
HEIDENHAIN iTNC 530 
Zuletzt gesetzten Bezugspunkt aktivieren: 
Funktion
Beim Abarbeiten von Paletten Tabellen überschreibt die TNC ggf. den zuletzt von Ihnen gesetzten Bezugspunkt mit Werten aus der
Paletten Tabelle. Mit der Funktion aktivieren Sie wieder den
zuletzt von ihnen gesetzten Bezugspunkt.
Wirkung
wirkt nur in den Programmsätzen, in denen programmiert ist.
wird wirksam am Satz Ende.
Die TNC verändert die aktive Grunddrehung beim
Ausführen der Funktion nicht.
Positionen im ungeschwenkten Koordinaten System bei geschwenkter Bearbeitungsebene anfahren:
Standardverhalten bei geschwenkter Bearbeitungsebene
Koordinaten in Positioniersätzen bezieht die TNC auf das
geschwenkte Koordinatensystem.
Verhalten
Koordinaten in Geradensätzen bezieht die TNC bei aktiver,
geschwenkter Bearbeitungsebene auf das ungeschwenkte
Koordinatensystem
Die TNC positioniert dann das geschwenkte Werkzeug auf die
programmierte Koordinate des ungeschwenkten Systems.
Nachfolgende Positionen Sätze bzw. Bearbeitungszyklen
werden wieder im geschwenkten Koordinatensystem
ausgeführt, dies kann bei Bearbeitungszyklen mit
absoluter Vorpositionierung zu Problemen führen.
Die Funktion ist nur erlaubt, wenn die Funktion
Bearbeitungsebene Schwenken aktiv ist.
Wirkung
Ist satzweise wirksam in Geradensätzen ohne Werkzeug
Radiuskorrektur.
Programmieren: Zusatz Funktionen
Zusatz Funktionen für das Bahnverhalten
Ecken verschleifen: 
Standardverhalten
Die TNC hält bei Positioniersätzen ohne Werkzeug Radiuskorrektur das Werkzeug an den Ecken kurz an Genau Halt 
Bei Programmsätzen mit Radiuskorrektur RR/RL fügt die TNC an
Außenecken automatisch einen Übergangskreis ein. 
Verhalten 
Das Werkzeug wird an eckigen Übergängen mit konstanter 
Bahngeschwindigkeit geführt: Die Ecken verschleifen und die
Werkstückoberfläche wird glatter. Zusätzlich verringert sich die 
Bearbeitungszeit. Siehe Bild rechts Mitte.
Anwendungsbeispiel: Flächen aus kurzen Geradenstücken. 
Wirkung
Wirkt nur in dem Programmsatz, in dem programmiert ist
wird wirksam am Satzanfang. Betrieb mit Schleppabstand muss 
angewählt sein. 
HEIDENHAIN iTNC 530 
Definierten Rundungskreis zwischen Geradenstücken einfügen: 
Kompatibilität 
Aus Kompatibilitätsgründen ist die Funktion weiterhin
verfügbar. Um die Toleranz beim schnellen Konturfräsen festzulegen, empfiehlt HEIDENHAIN jedoch die Verwendung des Zyklus TOLERANZ, siehe Sonderzyklen.
Punkte beim Abarbeiten von nicht korrigierten
Geradensätzen nicht berücksichtigen: 
Standardverhalten
Die TNC arbeitet alle Geradensätze ab, die im aktiven Programm
eingegeben sind.
Verhalten 
Beim Abarbeiten von nicht korrigierten Geradensätzen mit sehr
kleinen Punktabständen können Sie über den Parameter einen
minimalen Punktabstand definieren, bis zu dem die TNC Punkte beim Abarbeiten nicht berücksichtigen soll.
Wirkung
Wird wirksam am Satzanfang.
Die TNC setzt automatisch zurück, wenn Sie ein neues
Programm anwählen.
Wenn Sie in einem Positioniersatz eingeben, dann führt die
TNC den Dialog für diesen Satz fort und erfragt den minimalen
Punktabstand.
T können Sie auch über Q-Parameter festlegen siehe Prinzip und
Funktionsübersicht.
Programmieren: Zusatz Funktionen
Kleine Konturstufen bearbeiten: 
Standardverhalten
Die TNC fügt an der Außenecke einen Übergangskreis ein. Bei sehr kleinen Konturstufen würde das Werkzeug dadurch die Kontur beschädigen. 
Die TNC unterbricht an solchen Stellen den Programmlauf und gibt die Fehlermeldung Werkzeug Radius zu groß aus. 
Verhalten 
Die TNC ermittelt einen Bahnschnittpunkt für die Konturelemente 
wie bei Innenecken und fährt das Werkzeug über diesen Punkt.
Programmieren Sie in dem Satz, in dem der Außeneckpunkt
festgelegt ist. 
Anstelle sollten Sie die wesentlich leistungsfähigere Funktion verwenden siehe Radiuskorrigierte Kontur vorausberechnen 
HEIDENHAIN iTNC 530
Wirkung
Wirkt nur in dem Programmsatz, in dem programmiert ist.
Die Konturecke wird mit nur unvollständig bearbeitet.
Eventuell müssen Sie die Konturecke mit einem kleineren
Werkzeug nachbearbeiten.
NC-Beispielsätze
Großer Werkzeugradius
Konturpunkt anfahren
Kleine Konturstufe bearbeiten
Konturpunkt anfahren
Kleine Konturstufe bearbeiten
Konturpunkt anfahren
Programmieren: Zusatz Funktionen
Offene Konturecken vollständig bearbeiten: 
Standardverhalten
Die TNC ermittelt an Innenecken den Schnittpunkt der Fräserbahnen und fährt das Werkzeug ab diesem Punkt in die neue Richtung.
Wenn die Kontur an den Ecken offen ist, dann führt das zu einer
unvollständigen Bearbeitung: 
Verhalten 
Mit der Zusatzfunktion fährt die TNC das Werkzeug so weit,
dass jeder Konturpunkt tatsächlich bearbeitet wird: 
Wirkung 
Wirkt nur in den Programmsätzen, in denen programmiert ist. 
Wird wirksam am Satz Ende. 
NC-Beispielsätze
Nacheinander Konturpunkte anfahren:
HEIDENHAIN iTNC 530
Vorschubfaktor für Eintauchbewegungen: 
Standardverhalten
Die TNC fährt das Werkzeug unabhängig von der Bewegungsrichtung mit dem zuletzt programmierten Vorschub.
Verhalten 
Die TNC reduziert den Bahnvorschub, wenn das Werkzeug in
negativer Richtung der Werkzeugachse fährt. Der Vorschub beim
Eintauchen FZMAX wird errechnet aus dem zuletzt programmierten Vorschub FPROG und einem Faktor F:
Wenn Sie in einem Positioniersatz eingeben, dann führt die
TNC den Dialog fort und erfragt den Faktor F.
Wirkung
Wird wirksam am Satzanfang.
Ohne Faktor erneut programmieren
wirkt auch bei aktiver geschwenkter
Bearbeitungsebene. Die Vorschubreduzierung wirkt dann
beim Verfahren in negativer Richtung der geschwenkten
Werkzeugachse.
NC-Beispielsätze
Vorschub beim Eintauchen beträgt des Ebenen Vorschubs.
Tatsächlicher Bahnvorschub mm/min:
Programmieren: Zusatz Funktionen
Vorschub in Millimeter Spindelumdrehung:
Standardverhalten 
Die TNC verfährt das Werkzeug mit dem im Programm festgelegten Vorschub F in mm/min.
Verhalten 
In Inch Programmen ist in Kombination mit der neu 
eingeführten Vorschubalternative FU nicht erlaubt. 
Bei aktivem darf die Spindel nicht in Regelung sein. 
Mit verfährt die TNC das Werkzeug nicht in mm/min sondern:
mit dem im Programm festgelegten Vorschub F in Millimeter/Spindelumdrehung. Wenn Sie die Drehzahl über den Spindel Override verändern, passt die TNC den Vorschub automatisch an. 
Wirkung 
Wird wirksam am Satzanfang.
Heben Sie auf, indem Sie programmieren. 
HEIDENHAIN iTNC 530 
Vorschubgeschwindigkeit bei Kreisbögen:
Standardverhalten
Die TNC bezieht die programmierte Vorschubgeschwindigkeit auf die Werkzeugmittelpunktsbahn.
Verhalten bei Kreisbögen 
Die TNC hält bei innen- und Außenbearbeitungen den Vorschub von Kreisbögen an der Werkzeugschneide konstant.
Verhalten bei Kreisbögen 
Die TNC hält den Vorschub bei Kreisbögen ausschließlich bei einer
Innenbearbeitung konstant. Bei einer Außenbearbeitung von
Kreisbögen wirkt keine Vorschubanpassung.
Wirkt auch bei der Innenbearbeitung von
Kreisbögen mit Konturzyklen. Wenn sie 
vor dem Aufruf eines Bearbeitungszyklus definieren, wirkt
die Vorschubanpassung auch bei Kreisbögen innerhalb
von Bearbeitungszyklen. Am Ende oder nach Abbruch
eines Bearbeitungszyklus wird der Ausgangszustand
wiederhergestellt.
Wirkung
Werden wirksam am Satzanfang.
Setzen sie mit zurück.
Radiuskorrigierte Kontur vorausberechnen
Standardverhalten
Wenn der Werkzeugradius größer ist, als eine Konturstufe, die
Radiuskorrigiert zu fahren ist, dann unterbricht die TNC den
Programmlauf und zeigt eine Fehlermeldung. Siehe Kleine
Konturstufen bearbeiten: verhindert die
Fehlermeldung, führt aber zu einer Freischneidemarkierung und
verschiebt zusätzlich die Ecke.
Bei Hinterschneidungen verletzt die TNC die Kontur.
Programmieren: Zusatz Funktionen
Verhalten mit M120
Die TNC überprüft eine radiuskorrigierte Kontur auf
Hinterschneidungen und Überschneidungen und berechnet die
Werkzeugbahn ab dem aktuellen Satz voraus. Stellen, an denen das Werkzeug die Kontur beschädigen würde, bleiben unbearbeitet im Bild rechts dunkel dargestellt. Sie können auch verwenden, um Digitalisierdaten oder Daten, die von einem externen Programmiersystem erstellt wurden, mit Werkzeug Radiuskorrektur zu versehen.
Dadurch sind Abweichungen vom theoretischen Werkzeugradius
kompensierbar.
Die Anzahl der Sätze maximal die die TNC vorausrechnet, legen
Sie mit LA engl. Look Ahead: schaue voraus hinter fest. Je
größer Sie die Anzahl der Sätze wählen, die die TNC vorausrechnen soll, desto langsamer wird die Satzverarbeitung.
Eingabe
Wenn Sie in einem Positioniersatz eingeben, dann führt die
TNC den Dialog für diesen Satz fort und erfragt die Anzahl der
vorauszuberechnenden Sätze LA.
Wirkung
Muss in einem NC-Satz stehen, der auch die Radiuskorrektur RL
oder RR enthält. Wirkt ab diesem Satz bis Sie
die Radiuskorrektur mit RO aufheben
LAO programmieren
ohne LA programmieren
mit PGM CALL ein anderes Programm aufrufen
mit Zyklus oder mit der PLANE Funktion die
Bearbeitungsebene schwenken
Wird wirksam am Satzanfang. 
Einschränkungen
Den Wiedereintritt in eine Kontur mit  nach Extern intern
Stopp dürfen Sie nur mit der Funktion VORLAUF ZU SATZ 
durchführen
Wenn Sie die Bahnfunktionen verwenden, dürfen die
Sätze vor und hinter nur Koordinaten der
Bearbeitungsebene enthalten
Vor Verwendung der nachfolgend aufgeführte Funktionen müssen
Sie und die Radiuskorrektur aufheben:
Zyklus Toleranz
Zyklus Bearbeitungsebene
PLANE Funktion
FUNCTION TCPM nur Klartext Dialog
WRITE TO KINEMATIC nur Klartext Dialog
HEIDENHAIN iTNC 530 
Handrad Positionierung während des Programmlaufs überlagern: 
Standardverhalten
Die TNC fährt das Werkzeug in den Programmlauf Betriebsarten wie im Bearbeitungsprogramm festgelegt.
Verhalten 
Mit können Sie während des Programmlaufs manuelle
Korrekturen mit dem Handrad durchführen. Dazu programmieren Sie und geben einen achsspezifischen Wert Linearachse oder
Drehachse in mm ein.
Eingabe
Wenn Sie in einem Positionier Satz eingeben, dann führt die
TNC den Dialog fort und erfragt die achsspezifischen Werte. Benutzen Sie die orangefarbenen Achstasten oder die ASCll Tastatur zur Koordinaten Eingabe.
Wirkung
Die Handrad Positionierung heben Sie auf, indem Sie ohne
Koordinaten Eingabe erneut programmieren.
Wird wirksam am Satzanfang.
NC-Beispielsatze
Während des Programmlaufs soll mit dem Handrad in der
Bearbeitungsebene X Y um mm und in der Drehachse B um 
vom programmierten Wert verfahren werden können:
Wirkt immer im Original Koordinatensystem, auch
wenn die Funktion Bearbeitungsebene schwenken aktiv
ist wirkt auch in der Betriebsart Positionieren mit
Handeingabe
Wenn  aktiv ist, steht bei einer Programmunterbrechung die Funktion MANUELL VERFAHREN nicht zur Verfügung
Ist in Verbindung mit der Kollisionsüberwachung
DCM nur in gestopptem Zustand blinkt möglich.
Programmieren: Zusatz Funktionen
Rückzug von der Kontur in Werkzeugachsenrichtung: 
Standardverhalten
Die TNC fährt das Werkzeug in den Programmlauf Betriebsarten wie im Bearbeitungsprogramm festgelegt.
Verhalten 
Mit MB move back können Sie einen eingebbaren Weg in
Richtung der Werkzeugachse von der Kontur wegfahren.
Eingabe
Wenn Sie in einem Positioniersatz eingeben, dann führt die
TNC den Dialog fort und erfragt den Weg, den das Werkzeug von der Kontur wegfahren soll. Geben Sie den gewünschten Weg ein, den das Werkzeug von der Kontur wegfahren soll oder drücken Sie den Softkey MAX, um bis an den Rand des Verfahrbereichs zu fahren.
Zusätzlich ist ein Vorschub programmierbar, mit dem das Werkzeug den eingegebenen Weg verfährt. Wenn Sie keinen Vorschub eingeben, verfährt die TNC den programmierten Weg im Eilgang.
Wirkung
Wirkt nur in dem Programmsatz, in dem programmiert ist.
Wird wirksam am Satzanfang.
HEIDENHAIN iTNC 530 
NC-Beispielsätze
Werkzeug mm von der Kontur wegfahren
Satz: Werkzeug bis an den Rand des Verfahrbereichs fahren
Wirkt auch wenn die Funktion Bearbeitungsebene
schwenken, aktiv ist. Bei Maschinen mit
Schwenkköpfen verfährt die TNC das Werkzeug dann im
geschwenkten System.
Mit der Funktion: SYSREAD können Sie den
Abstand von der aktuellen Position zur
Verfahrbereichsgrenze der positiven Werkzeugachse
ermitteln.
Mit MB MAX können Sie nur in positiver Richtung freifahren.
Vor grundsätzliche einen TOOL CALL mit Werkzeug
Achse definieren, ansonsten ist die Verfahrrichtung nicht
definiert.
Bei aktiver Kollisionsüberwachung DCM, verfährt die
TNC das Werkzeug ggf. nur bis eine Kollision erkannt wird
und arbeitet das NC-Programm dann von dort aus ohne
Fehlermeldung weiter ab. Dadurch können Bewegungen
entstehen, die so nicht programmiert wurden
Programmieren: Zusatz Funktionen
Tastsystemüberwachung unterdrücken: 
Standardverhalten
Die TNC gibt bei ausgelenktem Taststift eine Fehlermeldung aus, 
sobald Sie eine Maschinenachse verfahren wollen. 
Verhalten 
Die TNC verfährt die Maschinenachsen auch dann, wenn das 
Tastsystem ausgelenkt ist. Diese Funktion ist erforderlich, wenn Sie einen eigenen Messzyklus in Verbindung mit dem Messzyklus schreiben, um das Tastsystem nach dem Auslenken mit einem
Positioniersatz wieder freizufahren.
Wenn Sie die Funktion einsetzen, dann darauf
achten, dass Sie das Tastsystem in die richtige Richtung
freifahren. 
Wirkt nur in Verfahr Bewegungen mit Geraden Sätzen.
Wirkung 
Wirkt nur in dem Programmsatz, in dem programmiert ist.
Wird wirksam am Satzanfang.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Modale Programminformationen löschen: 
Standardverhalten
Die TNC setzt modale Programminformationen in folgenden
Situationen zurück:
Neues Programm wählen
Zusatzfunktionen oder den Satz 
ausführen abhängig von Maschinen Parameter 
Zyklus mit Werten für das GrundverhaIten erneut definieren
Verhalten 
Alle modalen Programminformationen bis auf die Grunddrehung, 3D-Rotation und Q-Parameter werden zurückgesetzt.
Die Funktion ist bei einem Satzvorlauf nicht erlaubt.
Wirkung
Wirkt nur in dem Programmsatz, in dem programmiert ist.
Wird wirksam am Satzanfang.
Grunddrehung löschen: 
Standardverhalten
Die Grunddrehung bleibt solange wirksam, bis sie zurückgesetzt oder mit einem neuen Wert überschrieben wird.
Verhalten 
Die TNC löscht eine programmierte Grunddrehung im NC-Programm.
Die Funktion ist bei einem Satzvorlauf nicht erlaubt.
Wirkung
Wirkt nur in dem Programmsatz, in dem programmiert ist.
Wird wirksam am Satzanfang.
Programmieren: Zusatz Funktionen
Werkzeug bei NC-Stopp automatisch von der
Kontur abheben: 
Standardverhalten
Die TNC stoppt bei einem NC-Stopp alle Verfahr Bewegungen. Das
Werkzeug bleibt am Unterbrechungspunkt stehen.
Verhalten 
Die Funktion muss vom Maschinenhersteller
freigegeben sein. Der Maschinenhersteller definiert in
einem Maschinenparameter den Weg, den die TNC bei
einem LIFTOFF verfahren soll.
Die TNC fährt das Werkzeug um bis zu mm in Richtung der
Werkzeugachse von der Kontur zurück, wenn Sie in der Werkzeugtabelle in der Spalte LIFTOFF für das aktive Werkzeug den Parameter gesetzt haben siehe Werkzeugtabelle: Standard Werkzeugdaten.
LIFTOFF wirkt in folgenden Situationen:
Bei einem von ihnen ausgelösten NC-Stopp
Bei einem von der Software ausgelösten NC-Stopp, wenn im
Antriebssystem ein Fehler aufgetreten ist
Bei einer Stromunterbrechung
Beachten Sie, dass beim Wiederanfahren an die Kontur
insbesondere bei gekrümmten Flächen
Konturverletzungen entstehen können. Werkzeug vor
dem Wiederanfahren freifahren
Wirkung
Wirkt solange, bis die Funktion mit deaktiviert wird.
Wird wirksam am Satzanfang, am Satzende.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Endschaltermeldung unterdrücken: 
Standardverhalten
Die TNC stoppt den Programmlauf mit einer Fehlermeldung, wenn
das Werkzeug in einem Positioniersatz den aktiven Arbeitsraum
verlassen würde. Die Fehlermeldung wird ausgegeben, bevor der
Positioniersatz ausgeführt wird.
Verhalten 
Liegt der Endpunkt eines Positioniersatzes mit außerhalb des
aktiven Arbeitsraumes, dann verfährt die TNC das Werkzeug bis an die Grenze des Arbeitsraumes und setzt den Programmlauf dann ohne Fehlermeldung fort.
Kollisionsgefahr
Beachten sie, dass sich der Anfahrweg auf die nach dem
Satz programmierte Position ggf. erheblich verändern kann
Wirkt auch auf Verfahrbereichsgrenzen, die Sie über
die MOD-Funktion definiert haben.
Bei aktiver KoIlisionsüberwachung DCM, verfährt die
TNC das Werkzeug ggf. nur bis eine Kollision erkannt wird
und arbeitet das NC-Programm dann von dort aus ohne
Fehlermeldung weiter ab. Dadurch können Bewegungen
entstehen, die so nicht programmiert wurden
Wirkung
M150 wirkt nur bei Geradensätzen und in dem Programmsatz, in dem programmiert ist.
Wird wirksam am Satzanfang.
Programmieren: Zusatz Funktionen
Zusatz-Funktionen für Drehachsen
Vorschub in mm/min bei Drehachsen A, B, C:
Software Option 
Standardverhalten
Die TNC interpretiert den programmierten Vorschub bei einer
Drehachse in Grad/min. Der Bahnvorschub ist also abhängig von der Entfernung des Werkzeugmittelpunktes zum Drehachsenzentrum.
Je größer diese Entfernung wird, desto größer wird der
Bahnvorschub.
Vorschub in mm/min bei Drehachsen 
Die Maschinengeometrie muss vom Maschinenhersteller
in den Maschinen Parametern und folgenden festgelegt sein.
Wirkt nur bei Rund- und Drehtischen. Bei
Schwenkköpfen kann nicht verwendet werden.
Sollte ihre Maschine mit einer Tisch-/Kopfkombination
ausgerüstet sein, ignoriert die TNC Schwenkkopfdrehachsen.
Wirkt auch bei aktiver geschwenkter Bearbeitungsebene.
Können nicht gleichzeitig aktiv sein, sie
schließen sich gegenseitig aus. Führt
Ausgleichsbewegungen durch, die den Vorschub des
Werkzeuges relativ zum Werkstück nicht verändern
dürfen. Die Ausgleichsbewegung wird ganz gezielt mit
einem separaten Vorschub, den Sie im Satz
definieren können, parallel und unabhängig zum
Bearbeitungsvorschub ausgeführt. Im Gegensatz dazu
muss die TNC bei aktivem den Vorschub an der
Schneide beim Bewegen einer Drehachse so berechnen,
dass sich der programmierte Vorschub an der
Werkzeugschneide am TCP, Tool Center Point auch
ergibt. Dabei berücksichtigt die TNC die Entfernung des
TCP vom Zentrum der Drehachse.
Die TNC interpretiert den programmierten Vorschub bei einer
Drehachse in mm/min. Dabei berechnet die TNC jeweils am Satz
Anfang den Vorschub für diesen Satz. Der Vorschub bei einer
Drehachse ändert sich nicht, während der Satz abgearbeitet wird,
auch wenn sich das Werkzeug auf das Drehachsenzentrum
zubewegt.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Wirkung
Wirkt in der Bearbeitungsebene
Mit setzen Sie zurück; am Programmende wird ebenfalls unwirksam.
Wird wirksam am Satzanfang.
Drehachsen wegoptimiert fahren: 
Standardverhalten
Das Standardverhalten der TNC beim Positionieren von Drehachsen, deren Anzeige auf Werte unter 3reduziert ist, ist abhängig vom Maschinen Parameter. Dort ist festgelegt, ob die TNC die Differenz Soll Position Ist Position, oder ob die TNC grundsätzlich immer auch ohne auf kürzestem Weg die programmierte Position anfahren soll. Beispiele:
Verhalten 
Mit fährt die TNC eine Drehachse, deren Anzeige auf Werte
unter reduziert ist, auf kurzem Weg. Beispiel:
Ist-Position Soll-Position Fahrweg
Wirkung
Wird wirksam am Satzanfang.
Setzen Sie mit zurück; am Programm Ende wird 
ebenfalls unwirksam.
Programmieren: Zusatz Funktionen
Anzeige der Drehachse auf Wert unter reduzieren: 
Standardverhalten
Die TNC fährt das Werkzeug vom aktuellen Winkelwert auf den
programmierten Winkelwert.
Aktueller Winkelwert: 
Programmierter Winkelwert: 
Tatsächlicher Fahrweg: 
Verhalten 
Die TNC reduziert am Satzanfang den aktuellen Winkelwert auf einen Wert unter und fährt anschließend auf den programmierten
Wert. Sind mehrere Drehachsen aktiv, reduziert die Anzeige aller Drehachsen. Alternativ können Sie hinter eine Drehachse eingeben. Die TNC reduziert dann nur die Anzeige dieser Achse.
NC-Beispielsätze Anzeigewerte aller aktiven Drehachsen reduzieren:
Nur Anzeigewert der C-Achse reduzieren:
Anzeige aller aktiven Drehachsen reduzieren und anschließend mit der C-Achse auf den programmierten Wert fahren:
Wirkung
Wirkt nur in dem Programmsatz, in dem programmiert ist.
Wird wirksam am Satzanfang.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Automatische Korrektur der Maschinengeometrie beim Arbeiten mit Schwenkachsen: Software Option 
Standardverhalten
Die TNC fährt das Werkzeug auf die im Bearbeitungsprogramm
festgelegten Positionen. Ändert sich im Programm die Position einer Schwenkachse, so muss der Postprozessor den daraus entstehenden Versatz in den Linearachsen berechnen und in einem Positioniersatz verfahren. Da hier auch die Maschinen Geometrie eine Rolle spielt, muss für jede Maschine das NC-Programm separat berechnet werden.
Verhalten 
Die Maschinengeometrie muss vom Maschinenhersteller
in Kinematik Tabellen festgelegt sein.
Ändert sich im Programm die Position einer gesteuerten
Schwenkachse, so kompensiert die TNC den Versatz des Werkzeugs mit einer 3D-Längenkorrektur automatisch. Da die Geometrie der Maschine in Maschinenparametern abgelegt ist, kompensiert die TNC auch maschinenspezifische Versätze automatisch. Programme müssen vom Postprozessor nur einmal berechnet werden, auch wenn sie auf unterschiedlichen Maschinen mit TNC-Steuerung abgearbeitet werden.
Wenn ihre Maschine keine gesteuerten Schwenkachsen besitzt Kopf manuell zu schwenken, Kopf wird von der PLC positioniert, können Sie hinter die jeweils gültige Schwenkkopfposition eingeben Q-Parameter erlaubt.
Die Werkzeug Radiuskorrektur muss vom CAM-System bzw. vom
Postprozessor berücksichtigt werden. Eine programmierte
Radiuskorrektur führt zu einer Fehlermeldung.
Wenn die TNC die Werkzeug Längenkorrektur vornimmt, dann bezieht sich der programmierte Vorschub auf die Werkzeugspitze, sonst auf den Werkzeugbezugspunkt.
Wenn ihre Maschine einen gesteuerten Schwenkkopf hat,
können Sie den Programmlauf unterbrechen und die
Stellung der Schwenkachse verändern mit dem Handrad.
Mit der Funktion VORLAUF ZU SATZ N können Sie das
Bearbeitungsprogramm danach an der
Unterbrechungsstelle fortführen. Die TNC berücksichtigt
bei aktivem automatisch die neue Stellung der
Schwenkachse.
Um die Stellung der Schwenkachse mit dem Handrad
während des Programmlaufs zu ändern, benutzen Sie
in Verbindung mit.
Programmieren: Zusatz Funktionen
Wirkung
Wird wirksam am Satzanfang, am Satzende. 
Wirkt nicht bei aktiver Werkzeugradiuskorrektur.
Setzen Sie mit zurück. Am Programmende wird 
ebenfalls unwirksam.
Position der Werkzeugspitze beim Positionieren
von Schwenkachsen beibehalten TCPM: 
Software Option 
Standardverhalten
Die TNC fährt das Werkzeug auf die im Bearbeitungsprogramm
festgelegten Positionen. Ändert sich im Programm die Position einer Schwenkachse, so muss der daraus entstehende Versatz in den Linearachsen berechnet und in einem Positioniersatz verfahren werden siehe Bild bei.
Verhalten mit TCPM: Tool Center Point Management
Die Maschinengeometrie muss vom Maschinenhersteller
in Kinematik Tabellen festgelegt sein.
Ändert sich im Programm die Position einer gesteuerten
Schwenkachse, dann bleibt während des Schwenkvorganges die
Position der Werkzeugspitze gegenüber dem Werkstück unverändert. 
Verwenden Sie in Verbindung mit, wenn Sie während des
Programmlaufs die Stellung der Schwenkachse mit dem Handrad
verändern wollen. Die Überlagerung einer Handradpositionierung
erfolgt bei aktivem im maschinenfesten Koordinatensystem.
Bei Schwenkachsen mit Hirth-Verzahnung: Stellung der
Schwenkachse nur verändern, nachdem Sie das
Werkzeug freigefahren haben. Ansonsten können durch
das Herausfahren aus der Verzahnung Konturverletzungen
entstehen.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Hinter können Sie noch einen Vorschub eingeben, mit dem die TNC die Ausgleichsbewegungen in den Linearachsen ausfährt. Wenn Sie keinen Vorschub eingeben, oder einen der größer ist als im Maschinen Parameter festgelegt ist, wirkt der Vorschub aus
Maschinenparameter.
Vor Positionierungen mit und vor einem TOOLCALL: rücksetzen.
Um Konturverletzungen zu vermeiden dürfen Sie mit
nur Radiusfräser verwenden.
Die Werkzeuglänge muss sich auf das Kugelzentrum des
Radiusfräsers beziehen.
Wenn aktiv ist, zeigt die TNC in der Statusanzeige
das Symbol an.
Können nicht gleichzeitig aktiv sein, sie
schließen sich gegenseitig aus. Führt
Ausgleichsbewegungen durch, die den Vorschub des
Werkzeuges relativ zum Werkstück nicht verändern
dürfen. Die Ausgleichsbewegung wird ganz gezielt mit
einem separaten Vorschub, den Sie im Satz
definieren können, parallel und unabhängig zum
Bearbeitungsvorschub ausgeführt. Im Gegensatz dazu
muss die TNC bei aktivem den Vorschub an der
Schneide beim Bewegen einer Drehachse so berechnen,
dass sich der programmierte Vorschub an der
Werkzeugschneide am TCP, Tool Center Point auch
ergibt. Dabei berücksichtigt die TNC die Entfernung des
TCP vom Zentrum der Drehachse.
Programmieren: Zusatz Funktionen
bei Schwenktischen
Wenn Sie bei aktivem eine Schwenktischbewegung
programmieren, dann dreht die TNC das Koordinatensystem
entsprechend mit. Drehen Sie die C-Achse um durch
positionieren oder durch Nullpunktverschiebung und programmieren anschließend eine Bewegung in der X-Achse, dann führt die TNC die Bewegung in der Maschinenachse Y aus.
Auch den gesetzten Bezugspunkt, der sich durch die Rundtisch
Bewegung verlagert, transformiert die TNC.
Bei dreidimensionaler Werkzeugkorrektur
Wenn Sie bei aktivem und aktiver Radiuskorrektur eine
dreidimensionale Werkzeugkorrektur durchführen, positioniert die
TNC bei bestimmten Maschinen Geometrien die Drehachsen automatisch.
Wirkung
Wird wirksam am Satzanfang, am Satzende. Wirkt
auch in den manuellen Betriebsarten und bleibt nach einem
Betriebsartenwechsel aktiv. Der Vorschub für die
Ausgleichsbewegung bleibt so lange wirksam, bis Sie einen neuen
programmieren oder rücksetzen.
Setzen Sie mit zurück. Wenn Sie in einer Programmlauf
Betriebsart ein neues Programm wählen, setzt die TNC ebenfalls zurück.
NC-Beispielsätze 
Ausgleichsbewegungen mit einem Vorschub von mm/min durchführen:
HEIDENHAIN iTNC 530 
Genauhalt an Ecken mit nicht tangentialen Übergängen: 
Standardverhalten
Die TNC verfährt das Werkzeug bei Positionierungen mit Drehachsen so, dass an nicht tangentialen Konturübergängen ein
Übergangselement eingefügt wird. Der Konturübergang ist abhängig von der Beschleunigung, dem Ruck und der festgelegten Toleranz der Konturabweichung.
Das Standardverhalten der TNC können Sie mit dem
Maschinenparametern so ändern, das mit Anwahl
eines Programmes automatisch aktiv wird, siehe
Allgemeine Anwenderparameter.
Verhalten 
Die TNC verfährt das Werkzeug bei Positionierungen mit Drehachsen so, dass an nicht tangentialen Konturübergängen ein Genauhalt ausgeführt wird.
Wirkung
Wird wirksam am Satzanfang, am Satzende.
Setzen Sie mit zurück. Wenn Sie in einer Programmlauf
Betriebsart ein neues Programm wählen, setzt die TNC 
ebenfalls zurück.
Auswahl von Schwenkachsen: 
Standardverhalten 
Die TNC berücksichtigt bei den Funktionen und
Bearbeitungsebene schwenken die Drehachsen, die von Ihrem
Maschinenhersteller in Maschinenparametern festgelegt sind.
Verhalten 
Die TNC berücksichtigt bei den oben aufgeführten Funktionen nur die Schwenkachsen, die Sie definiert haben.
Wirkung
Wird wirksam am Satzanfang.
Setzen Sie zurück, indem Sie ohne Angabe von
Schwenkachsen erneut programmieren.
NC-Beispielsätze
Für die oben aufgeführten Funktionen nur die Schwenkachse C
berücksichtigen:
Programmieren: Zusatz Funktionen
Berücksichtigung der Maschinenkinematik in
IST/SOLL-Positionen am Satzende: 
Softwareoption 
Standardverhalten
Die TNC fährt das Werkzeug auf die im Bearbeitungsprogramm
festgelegten Positionen. Ändert sich im Programm die Position einer Schwenkachse, so muss der daraus entstehende Versatz in den Linearachsen berechnet und in einem Positioniersatz verfahren werden.
Verhalten 
Die TNC berücksichtigt eine Änderung der Maschinenkinematik in
der Positionsanzeige, wie sie durch Einwechseln einer
Vorsatzspindel entsteht. Ändert sich die Position einer gesteuerten
Schwenkachse, dann wird während des Schwenk Vorganges auch die Position der Werkzeugspitze gegenüber dem Werkstück verändert.
Der entstandene Versatz wird in der Positionsanzeige verrechnet.
Positionierungen mit sind bei aktivem erlaubt.
Die Positionsanzeige in den Betriebsarten SATZFOLGE
und EINZELSATZ ändert sich erst, nachdem die
Schwenkachsen ihre Endposition erreicht haben.
Wirkung
Wird wirksam am Satzanfang. Wirkt nicht in Verbindung
mit oder Bearbeitungsebene Schwenken.
Heben Sie auf, indem Sie programmieren.
Die Maschinengeometrie muss vom Maschinenhersteller
in den Maschinenparametern und folgenden
festgelegt sein. Der Maschinenhersteller legt die
Wirkungsweise in den Automatikbetriebsarten und
manuellen Betriebsarten fest. Beachten Sie Ihr
Maschinenhandbuch.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Zusatzfunktionen für Laserschneidmaschinen
Prinzip
Zum Steuern der Laserleistung gibt die TNC über den S-Analog
Ausgang Spannungswerte aus. Mit den M-Funktionen können Sie während des Programmlaufs die Laserleistung beeinflussen.
Zusatz Funktionen für Laserschneidmaschinen eingeben
Wenn Sie in einem Positioniersatz eine M-Funktion für Laserschneidmaschinen eingeben, dann führt die TNC den Dialog fort und erfragt die jeweiligen Parameter der Zusatz Funktion.
Alle Zusatzfunktionen für Laserschneidmaschinen werden wirksam
am Satzanfang.
Programmierte Spannung direkt ausgeben:
Verhalten 
Die TNC gibt den hinter programmierten Wert als Spannung V aus.
Eingabebereich: 
Wirkung
Wirkt solange, bis über eine neue Spannung ausgegeben wird.
Spannung als Funktion der Strecke: 
Verhalten 
Gibt die Spannung abhängig vom zurückgelegten Weg aus. Die
TNC erhöht oder verringert die aktuelle Spannung linear auf den
programmierten Wert V.
Eingabebereich: bis V
Wirkung
Wirkt solange, bis über eine neue Spannung ausgegeben wird.
Programmieren: Zusatz Funktionen
Spannung als Funktion der Geschwindigkeit:
Verhalten 
Die TNC gibt die Spannung als Funktion der Geschwindigkeit aus. Der Maschienenhersteller legt in Maschinenparameter bis zu drei Kennlinien FNR fest, in denen Vorschubgeschwindigkeiten
Spannungen zugeordnet werden. Mit wählen Sie die Kennlinie
FNR., aus der die TNC die auszugebende Spannung ermittelt. Eingabebereich:
Wirkung wirkt solange, bis über 
eine neue Spannung ausgegeben wird.
Spannung als Funktion der Zeit ausgeben
zeitabhängige Rampe: 
Verhalten 
Die TNC gibt die Spannung V als Funktion der Zeit TIME aus. Die TNC erhöht oder verringert die aktuelle Spannung linear in einer
programmierten Zeit  auf den programmierten Spannungswert V.
Eingabebereich
Spannung V:  bis Volt
Zeit: bis Sekunden
Wirkung
Wirkt solange, bis über 
eine neue Spannung ausgegeben wird.
Spannung als Funktion der Zeit ausgeben
Zeitabhängiger Puls: 
Verhalten 
Die TNC gibt eine programmierte Spannung als Puls mit einer programmierten Dauer TIME aus.                                                                                                              Eingabebereich: bis Volt
Zeit: bis Sekunden
Wirkung wirkt solange bis eine neue Spannung ausgegeben wird.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Programmieren: Zyklen
Mit Zyklen arbeiten
Häufig wiederkehrende Bearbeitungen, die mehrere
Bearbeitungsschritte umfassen, sind in der TNC als Zyklen
gespeichert. Auch Koordinatenumrechnungen und einige
Sonderfunktionen stehen als Zyklen zur Verfügung siehe Tabelle nächste Seite.
Bearbeitungszyklen mit Nummern ab verwenden Q-Parameter
als Übergabeparameter. Parameter mit gleicher Funktion, die die TNC in verschiedenen Zyklen benötigt, haben immer dieselbe Nummer: ist immer der Sicherheitsabstand, immer die Zustelltiefe usw.
Um Fehleingaben bei der Zyklusdefinition zu vermeiden,
vor dem Abarbeiten einen grafischen Programmtest
durchführen siehe Programmtest 
Maschinenspezifische Zyklen
An vielen Maschinen stehen Zyklen zur Verfügung, die von Ihrem
Maschinenhersteller zusätzlich zu den HEIDENHAIN Zyklen in die TNC implementiert werden. Hierfür steht ein separater Zyklen
Nummernkreis zur Verfügung.
Zyklen 
Maschinenspezifische Zyklen, die über die Taste CYCLE DEF zu
definieren sind
Zyklen 
Maschinenspezifische Tastsystemzyklen, die über die Taste
TOUCH PROBE zu definieren sind
Beachten Sie hierzu die jeweilige Funktionsbeschreibung
im Maschinenhandbuch.
Unter Umständen werden bei maschinenspezifischen Zyklen auch
Übergabeparameter verwendet, die HEIDENHAIN bereits in
Standardzyklen verwendet hat. Um bei der gleichzeitigen
Verwendung von DEF-aktiven Zyklen, die die TNC automatisch bei der Zyklusdefinition abarbeitet, siehe auch Zyklus aufrufen auf und CALL-aktiven Zyklen, die Sie zur Ausführung aufrufen müssen, siehe auch Zyklus aufrufen 
Probleme hinsichtlich des Überschreibens von mehrfach
verwendeten Übergabeparametern zu vermeiden, folgende
Vorgehensweise beachten:
Grundsätzlich DEF-aktive Zyklen vor CALL aktiven Zyklen programmieren
Zwischen der Definition eines CALL-aktiven Zyklus und dem
jeweiligen Zyklusaufruf einen DEF-aktiven Zyklus nur dann
programmieren, wenn keine Überschneidungen bei den
Übergabeparametern dieser beiden Zyklen auftreten
Programmieren: Zyklen
Zyklus definieren über Softkeys
Die Softkeyleiste zeigt die verschiedenen Zyklus Gruppen 
Zyklus Gruppe wählen, Bohrzyklen
Zyklus wählen, BOHREN. Die TNC eröffnet einen
Dialog und erfragt alle Eingabewerte; gleichzeitig 
blendet die TNC in der rechten Bildschirmhälfte eine 
Grafik ein, in der der einzugebende Parameter hell hinterlegt ist.
Geben Sie alle von der TNC geforderten Parameter ein 
und schließen Sie jede Eingabe mit der Taste ENT ab 
Die TNC beendet den Dialog, nachdem Sie alle
erforderlichen Daten eingegeben haben 
NC-Beispielsatz
HEIDENHAIN iTNC 530 
Zyklus Gruppe Softkey Seite 
Zyklen zum Tiefbohren, Reiben, Ausdrehen, Senken,
Gewindebohren, Gewindeschneiden und Gewindefräsen
Zyklen zum Fräsen von Taschen, Zapfen und Nuten 
Zyklen zur Herstellung von Punktemustern, Lochkreis oder Lochfläche
SL Zyklen mit denen aufwendigere Konturen konturparallel 
bearbeitet werden, die sich aus mehreren überlagerten Teilkonturen zusammensetzen, Zylindermantel
Interpolation
Zyklen zum Abzeilen ebener oder in sich verwundener Flächen
Zyklen zur Koordinatenumrechnung, mit 
denen beliebige Konturen verschoben,
gedreht, gespiegelt, vergrößert und
verkleinert werden
Sonderzyklen Verweilzeit, Programm 
Aufruf, Spindelorientierung, Toleranz
Wenn Sie bei Bearbeitungszyklen mit Nummern größer
indirekte Parameterzuweisungen 
verwenden, wird eine Änderung des zugewiesenen
Parameters nach der Zyklusdefinition nicht 
wirksam. Definieren Sie in solchen Fällen den
Zyklusparameter direkt.
Um die Bearbeitungszyklen  und
auch auf älteren TNC-Bahnsteuerungen
abarbeiten zu können, müssen Sie beim Sicherheitsabstand und bei der Zustelltiefe zusätzlich ein negatives
Vorzeichen programmieren.
Programmieren: Zyklen
Zyklus aufrufen
Voraussetzungen
Vor einem Zyklusaufruf programmieren Sie in jedem Fall: 
zur grafischen Darstellung nur für Testgrafik erforderlich
Werkzeug Aufruf 
Drehsinn der Spindel Zusatzfunktion 
Zyklusdefinition 
Beachten Sie weitere Voraussetzungen, die bei den
nachfolgenden Zyklusbeschreibungen aufgeführt sind. 
Folgende Zyklen wirken ab ihrer Definition im Bearbeitungsprogramm. Diese Zyklen können und dürfen Sie nicht aufrufen: die Zyklen Punktemuster auf Kreis und Punktemuster
auf Linien
den SL-Zyklus KONTUR
den SL-Zyklus KONTUR-DATEN
Zyklus TOLERANZ
Zyklen zur Koordinatenumrechnung
den Zyklus VERWEILZEIT
Alle übrigen Zyklen können Sie mit den nachfolgend beschriebenen Funktionen aufrufen.
Zyklus Aufruf mit CYCL CALL
Die Funktion ruft den zuletzt definierten Bearbeitungszyklus
einmal auf. Startpunkt des Zyklus ist die zuletzt vor dem G-Satz
programmierte Position.
Zyklusaufruf programmieren: Taste CYCL CALL drücken
Zyklusaufruf eingeben: Softkey CYCL CALL M drücken
Ggf. Zusatz Funktion M eingeben um die
Spindel einzuschalten, oder mit der Taste END den
Dialog beenden
Zyklusaufruf mit PAT CYCL CALL PAT
Die Funktion PAT ruft den zuletzt definierten Bearbeitungszyklus
an allen Positionen auf, die in einer Punktetabelle definiert sind siehe Punktetabellen.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Zyklusaufruf mit CYCL CALL POS
Die Funktion ruft den zuletzt definierten Bearbeitungszyklus
einmal auf. Startpunkt des Zyklus ist die Position, die Sie im Satz definiert haben.
Die TNC fährt die im CYCL CALL POS Satz angegebene Position mit Positionierlogik an:
Ist die aktuelle Werkzeugposition in der Werkzeugachse größer als
die Oberkante des Werkstücks, dann positioniert die TNC
zuerst in der Bearbeitungsebene auf die programmierte Position
und anschließend in der Werkzeugachse
Liegt die aktuelle Werkzeugposition in der Werkzeugachse
unterhalb der Oberkante des Werkstücks, dann positioniert
die TNC zuerst in Werkzeugachse auf die Sichere Höhe und
anschließend in der Bearbeitungsebene auf die programmierte Position
Im Satz müssen immer drei Koordinatenachsen
programmiert sein. Über die Koordinate in der Werkzeugachse können Sie auf einfache Weise die Startposition
verändern. Sie wirkt wie eine zusätzliche Nullpunktverschiebung.
Der im Satz definierte Vorschub gilt nur zum
Anfahren der in diesem Satz programmierten
Startposition.
Die TNC fährt die im Satz definierte Position
grundsätzlich mit inaktiver Radiuskorrektur RO an.
Wenn Sie mit einen Zyklus aufrufen in dem eine
Startposition definiert ist Zyklus, dann wirkt die
im Zyklus definierte Position wie eine zusätzliche
Verschiebung auf die im Satz definierte Position.
Sie sollten daher die im Zyklus festzulegende Startposition
immer mit Null definieren.
Zyklus Aufruf 
Die Satzweise wirksame Funktion ruft den zuletzt definierten
Bearbeitungszyklus einmal auf. Können Sie am Ende eines
Positioniersatzes programmieren, die TNC fährt dann auf diese
Position und ruft anschließend den zuletzt definierten
Bearbeitungszyklus auf.
Soll die TNC den Zyklus nach jedem Positioniersatz automatisch
ausführen, programmieren Sie den ersten Zyklusaufruf 
abhängig von Maschinenparameter.
Um die Wirkung von aufzuheben, programmieren Sie
in dem Positioniersatz, in dem Sie den letzten Startpunkt
anfahren, oder Sie definieren mit CYCL DEF einen neuen Bearbeitungszyklus
Programmieren: Zyklen
Arbeiten mit Zusatzachsen U V W 
Die TNC führt Zustellbewegungen in der Achse aus, die Sie im TOOL CALL Satz als Spindelachse definiert haben. Bewegungen in der Bearbeitungsebene führt die TNC grundsätzlich nur in den 
Hauptachsen X, Y oder Z aus. Ausnahmen:
Wenn Sie im Zyklus NUTENFRAESEN und im Zyklus 
TASCHENFRAESEN für die Seitenlängen direkt Zusatzachsen programmieren 
Wenn Sie bei SL-Zyklen Zusatzachsen im Konturunterprogramm programmieren 
Bei den Zyklen KREISTASCHE, RECHTECKTASCHE,  KREISTASCHE, NUT und RUNDE NUT arbeitet die TNC den Zyklus in den Achsen ab, die Sie im letzten Positioniersatz vor dem jeweiligen Zyklusaufruf programmiert haben. Bei aktiver Werkzeugachse Z sind folgende Kombinationen zulässig:
HEIDENHAIN iTNC 530 
Punktetabellen
Anwendung 
Wenn Sie einen Zyklus, bzw. mehrere Zyklen hintereinander, auf
einem unregelmäßigen Punktemuster abarbeiten wollen, dann
erstellen Sie Punktetabellen.
Wenn Sie Bohrzyklen verwenden, entsprechen die Koordinaten der Bearbeitungsebene in der Punktetabelle den Koordinaten der
Bohrungsmittelpunkte. Setzen Sie Fräszyklen ein, entsprechen die
Koordinaten der Bearbeitungsebene in der Punktetabelle den
Startpunkt Koordinaten des jeweiligen Zyklus Mittelpunkts
Koordinaten einer Kreistasche. Koordinaten in der Spindelachse
entsprechen der Koordinate der Werkstückoberfläche.
Punktetabelle eingeben
Betriebsart Programm Einspeichern Editieren wählen:
Dateiverwaltung aufrufen: Taste PGM MGT drücken
DATEI NAME
Name und Dateityp der Punktetabelle eingeben, mit Taste ENT bestätigen
Maßeinheit wählen: Softkey MM oder INCH drücken.
Die TNC wechselt ins Programmfenster und stellt
eine leere Punktetabelle dar
Mit Softkey ZEILE EINFÜGEN neue Zeile einfügen 
und die Koordinaten des gewünschten
Bearbeitungsortes eingeben
Vorgang wiederholen, bis alle gewünschten Koordinaten eingegeben sind
Mit den Softkeys X AUS EIN, Y AUS EIN, Z AUS EIN
zweite Softkeyleiste legen Sie fest, welche Koordinaten
Sie in die Punktetabelle eingeben können.
Programmieren: Zyklen
Einzelne Punkte für die Bearbeitung ausblenden 
In der Punktetabelle können Sie über die Spalte FADE den in der
jeweiligen Zeile definierten Punkt so kennzeichnen, das dieser für die Bearbeitung wahlweise ausgeblendet wird siehe Sätze überspringen.
Punkt in der Tabelle wählen, der ausgeblendet werden soll
Spalte FADE wählen
Ausblenden aktivieren, oder Ausblenden deaktivieren
Punktetabelle im Programm wählen
In der Betriebsart Programm Einspeichern Editieren das Programm wählen, für das die Punktetabelle aktiviert werden soll:
Funktion zur Auswahl der Punktetabelle aufrufen:
Taste PGM CALL drücken
Softkey PUNKTE TABELLE drücken
Name der Punktetabelle eingeben, mit Taste END bestätigen.
NC-Beispielsatz
HEIDENHAIN iTNC 530 
Zyklus in Verbindung mit Punktetabellen aufrufen
Die TNC arbeitet mit PAT die Punktetabelle ab, die Sie
zuletzt definiert haben auch wenn Sie die Punktetabelle
in einem mit verschachtelten Programm definiert haben.
Die TNC verwendet die Koordinate in der Spindelachse als
sichere Höhe, an der das Werkzeug beim Zyklusaufruf
steht. In einem Zyklus separat definierte Sichere Höhen
bzw. Sicherheitsabstände dürfen nicht größer als die
globale Pattern Sicherheitshöhe sein.
Soll die TNC den zuletzt definierten Bearbeitungszyklus an den
Punkten aufrufen, die in einer Punktetabelle definiert sind,
programmieren Sie den Zyklusaufruf mit PAT:
Zyklusaufruf programmieren: Taste CYCL CALL drücken
Punktetabelle rufen: Softkey CYCL CALL PAT drücken
Vorschub eingeben, mit dem die TNC zwischen den
Punkten verfahren soll keine Eingabe: Verfahren mit
zuletzt programmiertem Vorschub
Bei Bedarf Zusatz Funktion M eingeben, mit Taste END bestätigen
Die TNC zieht das Werkzeug zwischen den Startpunkten zurück auf die sichere Höhe sichere Höhe Spindelachsenkoordinate beim
Zyklusaufruf  Um diese Arbeitsweise auch bei den Zyklen mit
Nummern und größer einsetzen zu können, müssen Sie den 
Sicherheitsabstand mit Null definieren.
Wenn Sie beim Vorpositionieren in der Spindelachse mit reduziertem Vorschub fahren wollen, verwenden Sie die Zusatz Funktion siehe Vorschubfaktor für Eintauchbewegungen.
Wirkungsweise der Punktetabellen mit Zyklen 
Die TNC interpretiert die Punkte der Bearbeitungsebene als
Koordinaten des Bohrungsmittelpunktes. Die Koordinate der Spindelachse legt die Oberkante des Werkstücks fest, so dass die TNC automatisch vorpositionieren kann Reihenfolge: Bearbeitungsebene, dann Spindelachse .
Wirkungsweise der Punktetabellen mit SL-Zyklen und Zyklus
Die TNC interpretiert die Punkte als zusätzliche Nullpunktverschiebung.
Programmieren: Zyklen
Wirkungsweise der Punktetabellen mit Zyklen 
Die TNC interpretiert die Punkte der Bearbeitungsebene als
Koordinaten des Bohrungsmittelpunktes. Wenn Sie die in der Punktetabelle definierte Koordinate in der Spindelachse als Startpunktkoordinate nutzen wollen, müssen Sie die Werkstückoberkante mit Null definieren.
Wirkungsweise der Punktetabellen mit Zyklen 
Die TNC interpretiert die Punkte als zusätzliche Nullpunktverschiebung. Wenn Sie die in der Punktetabelle definierten Punkte als Startpunktkoordinaten nutzen wollen, müssen Sie die Startpunkte und die Werkstückoberkante im jeweiligen Fräszyklus mit Null programmieren.
Wirkungsweise der Punktetabellen mit Zyklen 
Die TNC interpretiert die Punkte der Bearbeitungsebene als
Koordinaten der Zyklus Startposition. Wenn Sie die in der Punktetabelle definierte Koordinate in der Spindelachse als Startpunktkoordinate nutzen wollen, müssen Sie die Werkstückoberkante mit Null definieren.
Gilt für alle Zyklen 
Sobald beim PAT die aktuelle Werkzeugachspositon
unterhalb der Sicheren Höhe liegt, gibt die TNC die
Fehlermeldung PNT: Sicherheitshöhe zu klein aus. Die
Sichere Höhe berechnet sich aus der Summe der
Koordinate Werkstückoberkante und dem
Sicherheitsabstand, bzw. Sicherheitsabstand, wenn vom Betrag größer ist.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Zyklen zum Bohren, Gewindebohren und Gewindefräsen
Übersicht 
Die TNC stellt insgesamt Zyklen für die verschiedensten 
Bohrbearbeitungen zur Verfügung:
Zyklus ZENTRIEREN 
Mit automatischer Vorpositionierung,
Sicherheitsabstand, wahlweise
Eingabe Zentrierdurchmesser
Zentriertiefe 
BOHREN 
Mit automatischer Vorpositionierung,
Sicherheitsabstand
REIBEN 
Mit automatischer Vorpositionierung,
Sicherheitsabstand
AUSDREHEN 
Mit automatischer Vorpositionierung,
Sicherheitsabstand
UNIVERSAL-BOHREN 
Mit automatischer Vorpositionierung,
Sicherheitsabstand, Spanbruch,
Degression
RUECKWAERTS-SENKEN 
Mit automatischer Vorpositionierung,
Sicherheitsabstand
UNIVERSAL-TIEFBOHREN 
Mit automatischer Vorpositionierung,
Sicherheitsabstand, Spanbruch,
Vorhalteabstand
BOHRFRAESEN 
Mit automatischer Vorpositionierung,
Sicherheitsabstand
GEWINDEBOHREN NEU 
Mit Ausgleichsfutter, mit automatischer
Vorpositionierung, Sicherheitsabstand
GEWINDEBOHREN GS NEU 
Ohne Ausgleichsfutter, mit
automatischer Vorpositionierung,
Sicherheitsabstand
Programmieren: Zyklen
GEWINDEBOHREN SPANBRUCH 
Ohne Ausgleichsfutter, mit 
automatischer Vorpositionierung, 
Sicherheitsabstand; Spanbruch 
GEWINDEFRAESEN 
Zyklus zum Fräsen eines Gewindes ins
vorgebohrte Material
SENKGEWINDEFRAESEN 
Zyklus zum Fräsen eines Gewindes ins 
vorgebohrte Material mit Herstellung
einer Senkfase
BOHRGEWINDEFRAESEN 
Zyklus zum Bohren ins volle Material und
anschließendem Fräsen des Gewindes 
mit einem Werkzeug 
HELIX BOHRGEWINDEFRÄSEN                                                                                            Zyklus zum Fräsen des Gewindes ins volle Material AUSSENGEWINDE FRAESEN 
Zyklus zum Fräsen eines 
Aussengewindes mit Herstellung einer Senkfase
HEIDENHAIN iTNC 530 
ZENTRIEREN Zyklus 
Die TNC positioniert das Werkzeug in der Spindelachse im Eilgang
FMAX auf den Sicherheitsabstand über der Werkstückoberfläche
Das Werkzeug zentriert mit dem programmierten Vorschub F bis
auf den eingegebenen Zentrierdurchmesser, bzw. auf die
eingegebene Zentriertiefe
Falls definiert, verweilt das Werkzeug am Zentriergrund
Abschließend fährt das Werkzeug mit FMAX auf Sicherheitsabstand oder falls eingegeben auf den zweiten Sicherheitsabstand
Beachten Sie vor dem Programmieren
Positioniersatz auf den Startpunkt Bohrungsmitte der
Bearbeitungsebene mit Radiuskorrektur programmieren.
Das Vorzeichen des Zyklusparameters 
Durchmesser, bzw. Tiefe legt die Arbeitsrichtung
fest. Wenn Sie den Durchmesser oder die Tiefe gleich Null
programmieren, dann führt die TNC den Zyklus nicht aus.
Mit Maschinenparameter Bit stellen Sie ein, ob die
TNC bei der Eingabe einer positiven Tiefe eine 
Fehlermeldung ausgeben soll Bit oder nicht Bit.
Achtung Kollisionsgefahr
Beachten Sie, dass die TNC bei positiv eingegebenem
Durchmesser bzw. bei positiv eingegebener Tiefe die
Berechnung der Vorposition umkehrt. Das Werkzeug fährt
also in der Werkzeugachse mit Eilgang auf Sicherheitsabstand unter die Werkstückoberfläche 
Programmieren: Zyklen
Sicherheitsabstand inkremental: Abstand Beispiel: NC-Sätze 
Werkzeugspitze Werkstückoberfläche; Wert W
positiv eingeben 
Auswahl Tiefe Durchmesser: Auswahl 
ob auf eingegebenen Durchmesser oder auf 
eingegebene Tiefe zentriert werden soll. Wenn auf
eingegebenen Durchmesser zentriert werden soll, 
müssen Sie den Spitzenwinkel des Werkzeugs in der 
Spalte T-ANGLE. der Werkzeugtabelle definieren
Tiefe inkremental: Abstand Werkstück
Oberfläche Zentriergrund Spitze des 
Zentrierkegels. Nur wirksam, wenn gleich Null definiert ist 
Durchmesser Vorzeichen: 
Zentrierdurchmesser. Nur wirksam, wenn gleich Eins definiert ist 
Vorschub Tiefenzustellung:
Verfahrgeschwindigkeit des Werkzeugs beim 
Zentrieren in mm/min
Verweilzeit unten: Zeit in Sekunden, die das 
Werkzeug am Bohrungsgrund verweilt
Koord. Werkstückoberfläche absolut: 
Koordinate Werkstückoberfläche
Sicherheitsabstand inkremental: 
Koordinate Spindelachse, in der keine Kollision 
zwischen Werkzeug und Werkstück Spannmittel erfolgen kann
HEIDENHAIN iTNC 530 
BOHREN Zyklus G200
Die TNC positioniert das Werkzeug in der Spindelachse im Eilgang auf den Sicherheitsabstand über der Werkstückoberfläche.
Das Werkzeug bohrt mit dem programmierten Vorschub F bis zur
ersten Zustelltiefe
Die TNC fährt das Werkzeug mit Eilgang auf den Sicherheitsabstand zurück, verweilt dort falls eingegeben und fährt
anschließend wieder mit Eilgang bis auf Sicherheitsabstand über
die erste Zustelltiefe
Anschließend bohrt das Werkzeug mit eingegebenem Vorschub F
um eine weitere Zustelltiefe
Die TNC wiederholt diesen Ablauf, bis die eingegebene
Bohrtiefe erreicht ist
Vom Bohrungsgrund fährt das Werkzeug mit Eilgang auf
Sicherheitsabstand oder falls eingegeben auf den
zweiten Sicherheitsabstand
Beachten Sie vor dem Programmieren
Positioniersatz auf den Startpunkt Bohrungsmitte der
Bearbeitungsebene mit Radiuskorrektur programmieren.
Das Vorzeichen des Zyklusparameters Tiefe legt die 
Arbeitsrichtung fest. Wenn Sie die Tiefe gleich Null
programmieren, dann führt die TNC den Zyklus nicht aus.
Mit Maschinenparameter Bit stellen Sie ein, ob die
TNC bei der Eingabe einer positiven Tiefe eine
Fehlermeldung ausgeben soll Bit gleich Eins oder nicht Bit gleich Null.
Achtung Kollisionsgefahr
Beachten Sie, dass die TNC bei positiv eingegebener 
Tiefe die Berechnung der Vorposition umkehrt. Das
Werkzeug fährt also in der Werkzeugachse mit Eilgang
auf Sicherheitsabstand unter die Werkstückoberfläche
Programmieren: Zyklen
Sicherheitsabstand inkremental: Beispiel: NC-Sätze 
Werkzeugspitze Werkstückoberfläche positiv eingeben
Tiefe inkremental: Abstand Werkstück
Oberfläche Bohrungsgrund Spitze des Bohrkegels 
Vorschub Tiefenzustellung: Verfahrgeschwindigkeit des Werkzeugs in mm/min 
Zustelltiefe inkremental: Maß, um welches
das Werkzeug jeweils zugestellt wird. Die Tiefe muss
kein Vielfaches der Zustelltiefe sein. Die TNC fährt 
einem Arbeitsgang auf die Tiefe wenn: 
Zustell-tiefe und Tiefe gleich sind 
die Zustelltiefe größer als die Tiefe ist 
Verweilzeit oben: Zeit in Sekunden, die das
Werkzeug auf dem Sicherheitsabstand verweilt
nachdem es die TNC zum Entspannen aus der
Bohrung herausgefahren hat 
Koord. Werkstückoberfläche absolut: 
Koordinate Werkstückoberfläche 
Sicherheitsabstand inkremental:
Koordinate Spindelachse, in der keine Kollision 
zwischen Werkzeug und Werkstück Spannmittel erfolgen kann
Verweilzeit unten: Zeit in Sekunden, die das 
Werkzeug am Bohrungsgrund verweilt 
HEIDENHAIN iTNC 530 
REIBEN Zyklus 
Die TNC positioniert das Werkzeug in der Spindelachse im Eilgang auf den eingegebenen Sicherheitsabstand über der Werkstückoberfläche 
Das Werkzeug reibt mit dem eingegebenen Vorschub F bis zur
programmierten Tiefe. 
Am Bohrungsgrund verweilt das Werkzeug, falls eingegeben
Anschließend fährt die TNC das Werkzeug im Vorschub F zurück 
auf den Sicherheitsabstand und von dort falls eingegeben mit
Eilgang auf den zweiten Sicherheitsabstand
Beachten Sie vor dem Programmieren
Positioniersatz auf den Startpunkt Bohrungsmitte der  Bearbeitungsebene mit Radiuskorrektur programmieren.
Das Vorzeichen des Zyklusparameters Tiefe legt die 
Arbeitsrichtung fest. Wenn Sie die Tiefe gleich Null
programmieren, dann führt die TNC den Zyklus nicht aus.
Mit Maschinenparameter Bit stellen Sie ein, ob die
TNC bei der Eingabe einer positiven Tiefe eine
Fehlermeldung ausgeben soll Bit oder nicht Bit.
Achtung Kollisionsgefahr.
Beachten Sie, dass die TNC bei positiv eingegebener
Tiefe die Berechnung der Vorposition umkehrt. Das
Werkzeug fährt also in der Werkzeugachse mit Eilgang
auf Sicherheitsabstand unter die Werkstückoberfläche
Programmieren: Zyklen                                                                                                        Beispiel: NC-Sätze
Sicherheitsabstand inkremental: Abstand Werkzeugspitze Werkstückoberfläche 
Tiefe inkremental: Abstand Werkstück Oberfläche Bohrungsgrund
Vorschub Tiefenzustellung: 
Verfahrgeschwindigkeit des Werkzeugs beim Reiben 
Verweilzeit unten: Zeit in Sekunden, die das
Werkzeug am Bohrungsgrund verweilt
Vorschub Rückzug: Verfahrgeschwindigkeit des
Werkzeugs beim Herausfahren aus der Bohrung in 
mm/min. Wenn Sie gleich Null eingeben, dann gilt 
Vorschub Reiben
Koord. Werkstückoberfläche absolut:
Koordinate Werkstückoberfläche 
Sicherheitsabstand inkremental: 
Koordinate Spindelachse, in der keine Kollision 
zwischen Werkzeug und Werkstück Spannmittel erfolgen kann 
HEIDENHAIN iTNC 530 
AUSDREHEN Zyklus 
Maschine und TNC müssen vom Maschinenhersteller vorbereitet sein.
Zyklus nur an Maschinen mit geregelter Spindel verwendbar.
Die TNC positioniert das Werkzeug in der Spindelachse im Eilgang
auf den Sicherheitsabstand über der Werkstückoberfläche
Das Werkzeug bohrt mit dem Bohrvorschub bis zur Tiefe
Am Bohrungsgrund verweilt das Werkzeug falls eingegeben 
mit laufender Spindel zum Freischneiden
Anschließend führt die TNC eine Spindelorientierung auf die
Position durch, die im Parameter definiert ist 
Falls Freifahren gewählt ist, fährt die TNC in der eingegebenen
Richtung mm fester Wert frei
Anschließend fährt die TNC das Werkzeug im Vorschub Rückzug
auf den Sicherheitsabstand und von dort falls eingegeben mit  Eilgang auf den zweiten Sicherheitsabstand. Wenn gleich Null erfolgt der Rückzug an der Bohrungswand
Beachten Sie vor dem Programmieren
Positioniersatz auf den Startpunkt Bohrungsmitte der
Bearbeitungsebene mit Radiuskorrektur programmieren.
Das Vorzeichen des Zyklusparameters Tiefe legt die
Arbeitsrichtung fest. Wenn Sie die Tiefe gleich Null
programmieren, dann führt die TNC den Zyklus nicht aus.
Die TNC stellt am Zyklusende den Kühlmittel und
Spindelzustand wieder her, der vor dem Zyklusaufruf aktiv war.
Mit Maschinenparameter Bit stellen Sie ein, ob die
TNC bei der Eingabe einer positiven Tiefe eine
Fehlermeldung ausgeben soll Bit oder nicht Bit.
Achtung Kollisionsgefahr
Beachten Sie, dass die TNC bei positiv eingegebener 
Tiefe die Berechnung der Vorposition umkehrt. Das
Werkzeug fährt also in der Werkzeugachse mit Eilgang
auf Sicherheitsabstand unter die Werkstückoberfläche
Programmieren: Zyklen
Sicherheitsabstand inkremental: Abstand 
Werkzeugspitze Werkstückoberfläche 
Tiefe inkremental: Abstand Werkstückoberfläche Bohrungsgrund Vorschub Tiefenzustellung:
Verfahrgeschwindigkeit des Werkzeugs beim Ausdrehen in mm/min.
Verweilzeit unten: Zeit in Sekunden, in der das 
Werkzeug am Bohrungsgrund verweilt 
Vorschub Rückzug: Verfahrgeschwindigkeit des
Werkzeugs beim Herausfahren aus der Bohrung mm min.
Wenn Sie gleich Null eingeben, dann gilt  Vorschub Tiefenzustellung
Koord. Werkstückoberfläche absolut: 
Koordinate Werkstückoberfläche
Sicherheitsabstand inkremental: 
Koordinate Spindelachse, in der keine Kollision 
zwischen Werkzeug und Werkstück Spannmittel erfolgen kann 
Freifahrrichtung: Richtung 
festlegen, in der die TNC das Werkzeug am
Bohrungsgrund freifährt nach der Spindelorientierung 
Werkzeug nicht freifahren
Werkzeug freifahren in Minus Richtung der Hauptachse 
Werkzeug freifahren in Minus Richtung der Nebenachse 
Werkzeug freifahren in Plus Richtung der Hauptachse
Werkzeug freifahren in Plus Richtung der Nebenachse 
Kollisionsgefahr 
Wählen Sie die Freifahrrichtung so, dass das Werkzeug 
vom Bohrungsrand wegfährt.
Überprüfen Sie, wo die Werkzeugspitze steht, wenn Sie 
eine Spindelorientierung auf den Winkel programmieren, 
den Sie im eingeben zum Beispiel in der Betriebsart 
Positionieren mit Handeingabe. Wählen Sie den Winkel 
so, dass die Werkzeugspitze parallel zu einer 
Koordinatenachse steht. 
Die TNC berücksichtigt beim Freifahren eine aktive
Drehung des Koordinatensystems automatisch.
Winkel für Spindelorientierung absolut:
Winkel, auf den die TNC das Werkzeug vor dem Freifahren positioniert
HEIDENHAIN iTNC 530 
UNIVERSAL BOHREN Zyklus 
Die TNC positioniert das Werkzeug in der Spindelachse im Eilgang
auf den eingegebenen Sicherheitsabstand über der Werkstückoberfläche 
Das Werkzeug bohrt mit dem eingegebenen Vorschub F bis zur ersten Zustelltiefe.
Falls Spanbruch eingegeben, fährt die TNC das Werkzeug um den eingegebenen Rückzugswert zurück. Wenn Sie ohne Spanbruch 
arbeiten, dann fährt die TNC das Werkzeug mit dem Vorschub Rückzug auf den Sicherheitsabstand zurück, verweilt dort falls eingegeben und fährt anschließend wieder im Eilgang bis auf Sicherheitsabstand über die erste Zustelltiefe
Anschließend bohrt das Werkzeug mit Vorschub um eine weitere Zustelltiefe. Die Zustelltiefe verringert sich mit jeder Zustellung
um den Abnahmebetrag falls eingegeben
Die TNC wiederholt diesen Ablauf bis die Bohrtiefe erreicht ist.
Am Bohrungsgrund verweilt das Werkzeug falls eingegeben 
zum Freischneiden und wird nach der Verweilzeit mit dem Vorschub Rückzug auf den Sicherheitsabstand zurückgezogen. 
Falls Sie einen zweiten Sicherheitsabstand eingegeben haben, fährt die TNC das Werkzeug mit Eilgang dorthin
Beispiel: NC-Sätze
Beachten Sie vor dem Programmieren
Positioniersatz auf den Startpunkt Bohrungsmitte der
Bearbeitungsebene mit Radiuskorrektur programmieren. 
Das Vorzeichen des Zyklusparameters Tiefe legt die 
Arbeitsrichtung fest. Wenn Sie die Tiefe gleich Null
programmieren, dann führt die TNC den Zyklus nicht aus.
Mit Maschinenparameter Bit stellen Sie ein, ob die
TNC bei der Eingabe einer positiven Tiefe eine 
Fehlermeldung ausgeben soll. Bit oder nicht Bit 
Achtung Kollisionsgefahr
Beachten Sie, dass die TNC bei positiv eingegebener
Tiefe die Berechnung der Vorposition umkehrt. Das
Werkzeug fährt also in der Werkzeugachse mit Eilgang 
auf Sicherheitsabstand unter die Werkstückoberfläche
Programmieren: Zyklen
Sicherheitsabstand inkremental: Abstand
Werkzeugspitze Werkstückoberfläche 
Tiefe inkremental: Abstand Werkstückoberfläche
Bohrungsgrund Spitze des Bohrkegels 
Vorschub Tiefenzustellung:
Verfahrgeschwindigkeit des Werkzeugs beim Bohren in mm/min.
Zustelltiefe inkremental: Maß, um welches
das Werkzeug jeweils zugestellt wird. Die Tiefe muss 
kein Vielfaches der Zustelltiefe sein. Die TNC fährt in 
einem Arbeitsgang auf die Tiefe wenn:
Zustelltiefe und Tiefe gleich sind
die Zustelltiefe größer als die Tiefe ist
Verweilzeit oben: Zeit in Sekunden, die das 
Werkzeug auf Sicherheitsabstand verweilt,
nachdem es die TNC zum Entspannen aus der 
Bohrung herausgefahren hat                                                                                                    Beispiel: NC-Sätze                                                                                                                        Koord. Werkstückoberfläche absolut:
Koordinate Werkstückoberfläche 
Sicherheitsabstand inkremental:
Koordinate Spindelachse, in der keine Kollision 
zwischen Werkzeug und Werkstück Spannmittel erfolgen kann 
Abnahmebetrag inkremental: Wert, um den die TNC die Zustelltiefe nach jeder Zustellung verkleinert
Anz. Spanbrüche bis Rückzug: Anzahl der
Spanbrüche bevor die TNC das Werkzeug aus der 
Bohrung zum Entspannen herausfahren soll. Zum
Spanbrechen zieht die TNC das Werkzeug jeweils um 
den Rückzugswert zurück 
Minimale Zustelltiefe inkremental: Falls Sie 
einen Abnahmebetrag eingegeben haben, begrenzt 
die TNC die Zustellung auf den mit eingegeben Wert 
Verweilzeit unten: Zeit in Sekunden, die das
Werkzeug am Bohrungsgrund verweilt
Vorschub Rückzug: Verfahrgeschwindigkeit des 
Werkzeugs beim Herausfahren aus der Bohrung in
mm/min. Wenn Sie gleich Null eingeben, dann fährt die
TNC das Werkzeug mit Vorschub heraus
Rückzug bei Spanbruch inkremental: Wert, um
die die TNC das Werkzeug beim Spanbrechen zurückfährt
HEIDENHAIN iTNC 530 
RUECKWAERTS SENKEN Zyklus 
Maschine und TNC müssen vom Maschinenhersteller 
vorbereitet sein.
Zyklus nur an Maschinen mit geregelter Spindel verwendbar.
Zyklus arbeitet nur mit Rückwärtsbohrstangen.
Mit diesem Zyklus stellen Sie Senkungen her, die sich auf der
Werkstückunterseite befinden.
Die TNC positioniert das Werkzeug in der Spindelachse im Eilgang
auf den Sicherheitsabstand über der Werkstückoberfläche
Dort führt die TNC eine Spindelorientierung auf die Nullposition
durch und versetzt das Werkzeug um das Exzentermaß
Anschließend taucht das Werkzeug mit dem Vorschub
Vorpositionieren in die vorgebohrte Bohrung ein, bis die Schneide
im Sicherheitsabstand unterhalb der Werkstückunterkante steht.
Die TNC fährt jetzt das Werkzeug wieder auf Bohrungsmitte,
schaltet die Spindel und ggf. das Kühlmittel ein und fährt dann mit
dem Vorschub Senken auf die eingegebene Tiefe Senkung
Falls eingegeben, verweilt das Werkzeug am Senkungsgrund und
fährt anschließend wieder aus der Bohrung heraus, führt eine
Spindelorientierung durch und versetzt erneut um das
Exzentermaß
Anschließend fährt die TNC das Werkzeug im Vorschub
Vorpositionieren auf den Sicherheitsabstand und von dort falls
eingegeben mit Eilgang auf den zweiten Sicherheitsabstand. 
Beachten Sie vor dem Programmieren 
Positioniersatz auf den Startpunkt Bohrungsmitte der
Bearbeitungsebene mit Radiuskorrektur programmieren.
Das Vorzeichen des Zyklusparameters Tiefe legt die
Arbeitsrichtung beim Senken fest. Achtung: Positives
Vorzeichen senkt in Richtung der positiven Spindelachse.
Werkzeuglänge so eingeben, dass nicht die Schneide,
sondern die Unterkante der Bohrstange vermasst ist.
Die TNC berücksichtigt bei der Berechnung des
Startpunktes der Senkung die Schneiden Länge der
Bohrstange und die Materialstärke.
Programmieren: Zyklen
Sicherheitsabstand inkremental: Abstand 
Werkzeugspitze Werkstückoberfläche 
Tiefe Senkung inkremental: Abstand
Werkstückunterkante Senkungsgrund. Positives 
Vorzeichen stellt die Senkung in positiver Richtung 
der Spindelachse her 
Materialstärke inkremental: Dicke des Werkstücks
Exzentermaß inkremental: Exzentermaß der
Bohrstange: aus Werkzeugdatenblatt entnehmen 
Schneiden Höhe inkremental: 
Unterkante Bohrstange Hauptschneide; aus Werkzeugdatenblatt entnehmen
Vorschub Vorpositionieren: Verfahrgeschwindigkeit des Werkzeugs beim Eintauchen in das Werkstück bzw. beim 
Herausfahren aus dem Werkstück in mm/min 
Vorschub Senken: Verfahrgeschwindigkeit des
Werkzeugs beim Senken in mm/min 
Verweilzeit: Verweilzeit in Sekunden am Senkungsgrund
Koord. Werkstückoberfläche absolut:
Koordinate Werkstückoberfläche
Sicherheitsabstand inkremental: 
Koordinate Spindelachse, in der keine Kollision 
zwischen Werkzeug und Werkstück Spannmittel 
erfolgen kann
Freifahrrichtung: Richtung 
festlegen, in der die TNC das Werkzeug um das
Exzentermaß versetzen soll nach der Spindelorientierung;
Eingabe von Null nicht erlaubt
Werkzeug freifahren in Minus Richtung der Hauptachse
Werkzeug freifahren in Minus Richtung der Nebenachse 
Werkzeug freifahren in Plus Richtung der Hauptachse 
Werkzeug freifahren in Plus Richtung der Nebenachse
HEIDENHAIN iTNC 530 
Kollisionsgefahr
Überprüfen Sie, wo die Werkzeugspitze steht, wenn Sie
eine Spindelorientierung auf den Winkel programmieren,
den Sie im eingeben in der Betriebsart
Positionieren mit Handeingabe. Wählen Sie den Winkel
so, dass die Werkzeugspitze parallel zu einer Koordinatenachse steht. Wählen Sie die Freifahrrichtung so, dass das Werkzeug vom Bohrungsrand wegfährt.
Winkel für Spindelorientierung absolut:
Winkel, auf den die TNC das Werkzeug vor dem Eintauchen und vor dem Herausfahren aus der Bohrung positioniert
Programmieren: Zyklen
UNIVERSAL TIEFBOHREN Zyklus 
Die TNC positioniert das Werkzeug in der Spindelachse im Eilgang auf den eingegebenen Sicherheitsabstand über der Werkstückoberfläche 
Wenn ein vertiefter Startpunkt eingegeben, fährt die TNC mit dem 
definierten Positioniervorschub auf den Sicherheitsabstand über 
den vertieften Startpunkt
Das Werkzeug bohrt mit dem eingegebenen Vorschub F bis zur 
ersten Zustelltiefe
Falls Spanbruch eingegeben, fährt die TNC das Werkzeug um den
eingegebenen Rückzugswert zurück. Wenn Sie ohne Spanbruch 
arbeiten, dann fährt die TNC das Werkzeug im Eilgang auf den 
Sicherheitsabstand zurück und anschließend wieder mit Eilgang
bis auf den eingegebenen Vorhalteabstand über die erste Zustelltiefe 
Anschließend bohrt das Werkzeug mit Vorschub um eine weitere
Zustelltiefe. Die Zustelltiefe verringert sich mit jeder Zustellung 
um den Abnahmebetrag falls eingegeben 
Die TNC wiederholt diesen Ablauf, bis die Bohrtiefe erreicht ist.
Am Bohrungsgrund verweilt das Werkzeug falls eingegeben
zum Freischneiden und wird nach der Verweilzeit mit dem
Vorschub Rückzug auf den Sicherheitsabstand zurückgezogen. 
Falls Sie einen zweiten Sicherheitsabstand eingegeben haben, fährt die TNC das Werkzeug mit Eilgang dorthin.
Beachten Sie vor dem Programmieren 
Positioniersatz auf den Startpunkt Bohrungsmitte der 
Bearbeitungsebene mit Radiuskorrektur programmieren. 
Das Vorzeichen des Zyklusparameters Tiefe legt die 
Arbeitsrichtung fest. Wenn Sie die Tiefe gleich Null
programmieren, dann führt die TNC den Zyklus nicht aus. 
Mit Maschinenparameter Bit stellen Sie ein, ob die
TNC bei der Eingabe einer positiven Tiefe eine
Fehlermeldung ausgeben soll Bit oder nicht Bit 
Achtung Kollisionsgefahr
Beachten Sie, dass die TNC bei positiv eingegebener
Tiefe die Berechnung der Vorposition umkehrt. Das
Werkzeug fährt also in der Werkzeugachse mit Eilgang
auf Sicherheitsabstand unter die Werkstückoberfläche
HEIDENHAIN iTNC 530 
Sicherheitsabstand inkremental: Abstand
Werkzeugspitze Werkstückoberfläche
Tiefe inkremental: Abstand Werkstückoberfläche
Bohrungsgrund Spitze des Bohrkegels 
Vorschub Tiefenzustellung:
Verfahrgeschwindigkeit des Werkzeugs beim Bohren in mm/min
Zustelltiefe inkremental: Maß, um welches 
das Werkzeug jeweils zugestellt wird. Die Tiefe muss 
kein Vielfaches der Zustelltiefe sein. Die TNC fährt in
einem Arbeitsgang auf die Tiefe wenn:
Zustelltiefe und Tiefe gleich sind
die Zustelltiefe größer als die Tiefe ist
Koord. Werkstückoberfläche absolut:
Koordinate Werkstückoberfläche
Beispiel: NC-Sätze
Sicherheitsabstand inkremental:
Koordinate Spindelachse, in der keine Kollision 
zwischen Werkzeug und Werkstück Spannmittel erfolgen kann
Abnahmebetrag inkremental: Wert, um den die
TNC die Zustelltiefe verkleinert
Minimale Zustelltiefe inkremental: Falls Sie
einen Abnahmebetrag eingegeben haben, begrenzt 
die TNC die Zustellung auf den mit eingegeben
Vorhalteabstand oben inkremental:
Sicherheitsabstand für Eilgangpositionierung, wenn 
die TNC das Werkzeug nach einem Rückzug aus der
Bohrung wieder auf die aktuelle Zustelltiefe fährt;
Wert bei erster Zustellung 
Vorhalteabstand unten inkremental: 
Sicherheitsabstand für Eilgangpositionierung, wenn 
die TNC das Werkzeug nach einem Rückzug aus der
Bohrung wieder auf die aktuelle Zustelltiefe fährt; 
Wert bei letzter Zustellung
Wenn Sie ungleich eingeben, dann verändert
die TNC den Vorhalteabstand zwischen der ersten und
letzten Zustellung gleichmäßig.
Programmieren: Zyklen
Bohrtiefe bis Spanbruch inkremental: 
Zustellung, nach der die TNC einen Spanbruch 
durchführt. Kein Spanbruch, wenn Null eingegeben
Rückzug bei Spanbruch inkremental: Wert, um
die die TNC das Werkzeug beim Spanbrechen 
zurückfährt. Die TNC fährt den Rückzug fest mit mm/min 
Verweilzeit unten: Zeit in Sekunden, die das
Werkzeug am Bohrungsgrund verweilt 
Vertiefter Startpunkt inkremental bezogen 
auf die Werkstückoberfläche: Startpunkt der 
eigentlichen Bohrbearbeitung, wenn bereits mit 
einem kürzeren Werkzeug auf eine bestimmte Tiefe 
vorgebohrt wurde. Die TNC fährt im Vorschub 
Vorpositionieren vom Sicherheitsabstand auf den 
vertieften Startpunkt
Vorschub Vorpositionieren: 
Verfahrgeschwindigkeit des Werkzeugs beim
Positionieren vom Sicherheitsabstand auf einen
vertieften Startpunkt in mm/min. Wirkt nur, wenn 
ungleich Null eingegeben ist.
Wenn Sie über einen vertieften Startpunkt 
eingeben, dann verändert die TNC lediglich den Startpunkt
der Zustellbewegung. Rückzugsbewegung werden von
der TNC nicht verändert, beziehen sich also auf die
Koordinate der Werkstückoberfläche.
HEIDENHAIN iTNC 530 
BOHRFRAESEN Zyklus 
Die TNC positioniert das Werkzeug in der Spindelachse im Eilgang
auf den eingegebenen Sicherheitsabstand über der Werkstückoberfläche und fährt den eingegebenen Durchmesser auf einem Rundungskreis an wenn Platz vorhanden ist
Das Werkzeug fräst mit dem eingegebenen Vorschub F in einer
Schraubenlinie bis zur eingegebenen Bohrtiefe
Wenn die Bohrtiefe erreicht ist, fährt die TNC nochmals einen
Vollkreis, um das beim Eintauchen stehengelassene Material zu entfernen
Danach positioniert die TNC das Werkzeug wieder zurück in die
Bohrungsmitte
Abschließend fährt die TNC im Eilgang zurück auf den Sicherheitsabstand. Falls Sie einen zweiten Sicherheitsabstand eingegeben haben, fährt die TNC das Werkzeug im Eilgang dorthin
Beachten Sie vor dem Programmieren
Positioniersatz auf den Startpunkt Bohrungsmitte der
Bearbeitungsebene mit Radiuskorrektur programmieren.
Das Vorzeichen des Zyklusparameters Tiefe legt die
Arbeitsrichtung fest. Wenn Sie die Tiefe gleich Null
programmieren, dann führt die TNC den Zyklus nicht aus.
Wenn Sie den Bohrungsdurchmesser gleich dem
Werkzeugdurchmesser eingegeben haben, bohrt die
TNC ohne Schraubenlinien Interpolation direkt auf die
eingegebene Tiefe.
Eine aktive Spiegelung beeinflusst nicht die im Zyklus 
definierte Fräsart.
Mit Maschinen Parameter Bit stellen Sie ein, ob die
TNC bei der Eingabe einer positiven Tiefe eine
Fehlermeldung ausgeben soll. Bit oder nicht Bit.
Achtung Kollisionsgefahr
Beachten Sie, dass die TNC bei positiv eingegebener
Tiefe die Berechnung der Vorposition umkehrt. Das
Werkzeug fährt also in der Werkzeugachse mit Eilgang
auf Sicherheitsabstand unter die Werkstück Oberfläche
Programmieren: Zyklen
Sicherheitsabstand inkremental: Abstand
Werkzeugunterkante Werkstückoberfläche
Tiefe inkremental: Abstand Werkstückoberfläche Bohrungsgrund
Vorschub Tiefenzustellung:
Verfahrgeschwindigkeit des Werkzeugs beim Bohren
auf der Schraubenlinie in mm/min 
Zustellung pro Schraubenlinie inkremental: 
Maß, um welches das Werkzeug auf einer 
Schraubenlinie jeweils zugestellt wird
Beachten Sie, dass Ihr Werkzeug bei zu großer Zustellung 
sowohl sich selbst als auch das Werkstück beschädigt.
Um die Eingabe zu großer Zustellungen zu vermeiden,
geben Sie in der Werkzeugtabelle in der Spalte ANGLE den
maximal möglichen Eintauchwinkel des Werkzeugs an,
siehe Werkzeugdaten. Die TNC berechnet
dann automatisch die maximal erlaubte Zustellung und
ändert ggf. ihren eingegebenen Wert ab.
Koord. Werkstückoberfläche absolut:
Koordinate Werkstückoberfläche
Sicherheitsabstand inkremental:
Koordinate Spindelachse, in der keine Kollision
zwischen Werkzeug und Werkstückspannmittel
erfolgen kann
Soll Durchmesser absolut: Bohrungsdurchmesser.
Wenn Sie den Soll Durchmesser
gleich dem Werkzeugdurchmesser eingeben, dann 
bohrt die TNC ohne Schraubenlinien Interpolation
direkt auf die eingegebene Tiefe
Beispiel: NC-Sätze                                                                                                        Vorgebohrter Durchmesser absolut: Sobald Sie 
in einen Wert größer Null eingeben, führt die TNC
keine Überprüfung bzgl. des Durchmesser
Verhältnisses Soll zu Werkzeugdurchmesser mehr 
durch. Dadurch können Sie Bohrungen ausfräsen,
deren Durchmesser mehr als doppelt so groß sind 
wie der Werkzeugdurchmesser 
Fräsart: Art der Fräsbearbeitung bei 
Gleichlauffräsen 
Gegenlauffräsen 
HEIDENHAIN iTNC 530 
GEWINDEBOHREN NEU mit Ausgleichsfutter Zyklus 
Die TNC positioniert das Werkzeug in der Spindelachse im Eilgang auf den eingegebenen Sicherheitsabstand über der Werkstückoberfläche
Das Werkzeug fährt in einem Arbeitsgang auf die Bohrtiefe.
Danach wird die Spindeldrehrichtung umgekehrt und das
Werkzeug nach der Verweilzeit auf den Sicherheitsabstand
zurückgezogen. Falls Sie einen zweiten Sicherheitsabstand eingegeben haben, fährt die TNC das Werkzeug mit Eilgang dorthin
Auf Sicherheitsabstand wird die Spindeldrehrichtung erneut umgekehrt.
Beachten Sie vor dem Programmieren
Positioniersatz auf den Startpunkt Bohrungsmitte der
Bearbeitungsebene mit Radiuskorrektur programmieren.
Das Vorzeichen des Zyklusparameters Tiefe legt die
Arbeitsrichtung fest. Wenn Sie die Tiefe gleich Null
programmieren, dann führt die TNC den Zyklus nicht aus.
Das Werkzeug muss in ein Längenausgleichsfutter
gespannt sein. Das Längenausgleichsfutter kompensiert
Toleranzen von Vorschub und Drehzahl während der
Bearbeitung.
Während der Zyklus abgearbeitet wird, ist der Drehknopf
für den Drehzahl Override unwirksam. Der Drehknopf für
den Vorschub Override ist noch begrenzt aktiv vom
Maschinenhersteller festgelegt, Maschinenhandbuch beachten.
Für Rechtsgewinde Spindel mit aktivieren, für Linksgewinde mit.
Mit Maschinen Parameter Bit stellen Sie ein, ob die
TNC bei der Eingabe einer positiven Tiefe eine
Fehlermeldung ausgeben soll Bit oder nicht Bit.
Achtung Kollisionsgefahr
Beachten Sie, dass die TNC bei positiv eingegebener
Tiefe die Berechnung der Vorposition umkehrt. Das
Werkzeug fährt also in der Werkzeugachse mit Eilgang
auf Sicherheitsabstand unter die Werkstückoberfläche
Programmieren: Zyklen
Sicherheitsabstand inkremental: Abstand 
Werkzeugspitze Startposition Werkstückoberfläche
Richtwert: Gewindesteigung 
Bohrtiefe Gewindelänge, inkremental: 
Abstand Werkstückoberfläche Gewindeende 
Vorschub: Verfahrgeschwindigkeit des
Werkzeugs beim Gewindebohren
Verweilzeit unten: Wert zwischen Null und
Sekunden eingeben, um ein Verkeilen des
Werkzeugs beim Rückzug zu vermeiden 
Koord. Werkstückoberfläche absolut: 
Koordinate Werkstückoberfläche
Sicherheitsabstand inkremental: 
Koordinate Spindelachse, in der keine Kollision 
zwischen Werkzeug und Werkstück Spannmittel 
erfolgen kann Beispiel: NC-Sätze 
Vorschub ermitteln: Vorschub mm/min 
S: Spindeldrehzahl U/min
p: Gewindesteigung mm 
Freifahren bei Programmunterbrechung
Wenn Sie während des Gewindebohrens die externe Stopp Taste 
drücken, zeigt die TNC einen Softkey an, mit dem Sie das Werkzeug freifahren können. 
HEIDENHAIN iTNC 530 
GEWINDEBOHREN ohne Ausgleichsfutter GS NEU Zyklus 
Maschine und TNC müssen vom Maschinenhersteller
vorbereitet sein.
Die TNC schneidet das Gewinde entweder in einem oder in mehreren Arbeitsgängen ohne Längenausgleichsfutter.
Die TNC positioniert das Werkzeug in der Spindelachse im Eilgang
auf den eingegebenen Sicherheitsabstand über der Werkstückoberfläche.
Das Werkzeug fährt in einem Arbeitsgang auf die Bohrtiefe.
Danach wird die Spindeldrehrichtung umgekehrt und das
Werkzeug nach der Verweilzeit auf den Sicherheitsabstand
zurückgezogen. Falls Sie einen zweiten Sicherheitsabstand eingegeben haben, fährt die TNC das Werkzeug mit Eilgang dorthin.
Auf Sicherheitsabstand hält die TNC die Spindel an.
Beachten Sie vor dem Programmieren
Positioniersatz auf den Startpunkt Bohrungsmitte in der
Bearbeitungsebene mit Radiuskorrektur programmieren.
Das Vorzeichen des Parameters Bohrtiefe legt die
Arbeitsrichtung fest.
Die TNC berechnet den Vorschub in Abhängigkeit von der
Drehzahl. Wenn Sie während des Gewindebohrens den
Drehknopf für den Drehzahl Override betätigen, passt die
TNC den Vorschub automatisch an.
Der Drehknopf für den Vorschub Override ist nicht aktiv.
Am Zyklusende steht die Spindel. Vor der nächsten 
Bearbeitung Spindel mit wieder einschalten.
Mit Maschinen Parameter Bit stellen Sie ein, ob die
TNC bei der Eingabe einer positiven Tiefe eine
Fehlermeldung ausgeben soll. Bit oder nicht Bit.
Achtung Kollisionsgefahr
Beachten Sie, dass die TNC bei positiv eingegebener
Tiefe die Berechnung der Vorposition umkehrt. Das
Werkzeug fährt also in der Werkzeugachse mit Eilgang
auf Sicherheitsabstand unter die Werkstückoberfläche
Programmieren: Zyklen
Sicherheitsabstand inkremental: Abstand
Werkzeugspitze Startposition Werkstückoberfläche 
Bohrtiefe inkremental: Abstand Werkstückoberfläche Gewindeende
Gewindesteigung 
Steigung des Gewindes. Das Vorzeichen legt Rechts
oder Linksgewinde fest: 
Plus gleich Rechtsgewinde 
Minus gleich Linksgewinde 
Koord. Werkstückoberfläche absolut:
Koordinate Werkstückoberfläche 
Sicherheitsabstand inkremental:
Koordinate Spindelachse, in der keine Kollision 
zwischen Werkzeug und Werkstückspannmittel 
erfolgen kann.
Beispiel: NC-Sätze 
Freifahren bei Programmunterbrechung 
Wenn Sie während des Gewindeschneidvorgangs die externe Stopp Taste drücken, zeigt die TNC den Softkey MANUELL FREIFAHREN an. Wenn Sie MANUEL FREIFAHREN drücken, können Sie das Werkzeug gesteuert freifahren. Drücken Sie dazu die positive Achsrichtungstaste der aktiven Spindelachse. 
HEIDENHAIN iTNC 530 
GEWINDEBOHREN SPANBRUCH Zyklus 
Maschine und TNC müssen vom Maschinenhersteller 
vorbereitet sein.
Zyklus nur an Maschinen mit geregelter Spindel verwendbar.
Die TNC schneidet das Gewinde in mehreren Zustellungen auf die
eingegebene Tiefe. Über einen Parameter können Sie festlegen, ob beim Spanbruch ganz aus der Bohrung herausgefahren werden soll oder nicht.
Die TNC positioniert das Werkzeug in der Spindelachse im Eilgang
auf den eingegebenen Sicherheitsabstand über der Werkstückoberfläche und führt dort eine Spindelorientierung durch.
Das Werkzeug fährt auf die eingegebene Zustelltiefe, kehrt die
Spindeldrehrichtung um und fährt je nach Definition einen
bestimmten Betrag zurück oder zum Entspannen aus der Bohrung
heraus. Sofern Sie einen Faktor für Drehzahlerhöhung definiert
haben, fährt die TNC mit entsprechend höherer Spindeldrehzahl
aus der Bohrung heraus.
Danach wird die Spindeldrehrichtung wieder umgekehrt und auf
die nächste Zustelltiefe gefahren.
Die TNC wiederholt diesen Ablauf, bis die eingegebene
Gewindetiefe erreicht ist.
Danach wird das Werkzeug auf den Sicherheitsabstand
zurückgezogen. Falls Sie einen zweiten Sicherheitsabstand eingegeben haben, fährt die TNC das Werkzeug mit Eilgang dorthin.
Auf Sicherheitsabstand hält die TNC die Spindel an.
Beachten Sie vor dem Programmieren
Positioniersatz auf den Startpunkt Bohrungsmitte in der
Bearbeitungsebene mit Radiuskorrektur programmieren.
Das Vorzeichen des Parameters Gewindetiefe legt die
Arbeitsrichtung fest. 
Die TNC berechnet den Vorschub in Abhängigkeit von der
Drehzahl. Wenn Sie während des Gewindebohrens den
Drehknopf für den Drehzahl Override betätigen, passt die
TNC den Vorschub automatisch an.
Der Drehknopf für den Vorschub Override ist nicht aktiv.
Am Zyklusende steht die Spindel. Vor der nächsten
Bearbeitung Spindel mit wieder einschalten.
Programmieren: Zyklen
Mit Maschinenparameter Bit stellen Sie ein, ob die 
TNC bei der Eingabe einer positiven Tiefe eine 
Fehlermeldung ausgeben soll. Bit oder nicht Bit. 
Achtung Kollisionsgefahr 
Beachten Sie, dass die TNC bei positiv eingegebener
Tiefe die Berechnung der Vorposition umkehrt. Das
Werkzeug fährt also in der Werkzeugachse mit Eilgang 
auf Sicherheitsabstand unter die Werkstückoberfläche.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Sicherheitsabstand inkremental: Abstand 
Werkzeugspitze Startposition Werkstückoberfläche
Gewindetiefe inkremental: Abstand
Werkstückoberfläche Gewindeende
Gewindesteigung 
Steigung des Gewindes. Das Vorzeichen legt Rechts
oder Linksgewinde fest:
Plus gleich Rechtsgewinde
Minus gleich Linksgewinde
Koord. Werkstückoberfläche absolut:
Koordinate Werkstückoberfläche
Sicherheitsabstand inkremental:
Koordinate Spindelachse, in der keine Kollision
zwischen Werkzeug und Werkstück Spannmittel
erfolgen kann Beispiel: NC-Sätze
Bohrtiefe bis Spanbruch inkremental:
Zustellung, nachdem die TNC einen Spanbruch durchführt 
Rückzug bei Spanbruch: Die TNC multipliziert 
die Steigung mit dem eingegebenen Wert und
fährt das Werkzeug beim Spanbrechen um diesen
errechneten Wert zurück. Wenn Sie eins eingeben, dann fährt die TNC zum Entspannen vollständig aus der Bohrung heraus auf Sicherheitsabstand 
Winkel für Spindelorientierung absolut: 
Winkel, auf den die TNC das Werkzeug vor dem 
Gewindeschneidvorgang positioniert. Dadurch 
können Sie das Gewinde ggf. nachschneiden 
Faktor Drehzahländerung Rückzug: Faktor, um
den die TNC die Spindeldrehzahl und damit auch den 
Rückzugsvorschub beim Herausfahren aus der
Bohrung erhöht. Eingabebereich bis 
Freifahren bei Programmunterbrechung
Wenn Sie während des Gewindeschneidvorgangs die externe Stopp Taste drücken, zeigt die TNC den Softkey MANUELL FREIFAHREN an. Wenn Sie MANUEL FREIFAHREN drücken, können Sie das Werkzeug gesteuert freifahren. Drücken Sie dazu die positive Achsrichtungstaste der aktiven Spindelachse.
Programmieren: Zyklen
Grundlagen zum Gewindefräsen
Voraussetzungen
Die Maschine sollte mit einer Spindelinnenkühlung 
Kühlschmiermittel min. bar, Druckluft min. bar ausgerüstet 
sein. Da beim Gewindefräsen in der Regel Verzerrungen am 
Gewindeprofil entstehen, sind in der Regel werkzeugspezifische
Korrekturen erforderlich, die Sie aus dem Werkzeugkatalog
entnehmen oder bei Ihrem Werkzeughersteller erfragen können.
Die Korrektur erfolgt beim Werkzeugaufruf über den Delta Radius DR.
Die Zyklen sind nur mit rechtsdrehenden Werkzeugen verwendbar. Für den Zyklus können Sie rechts- und linksdrehende Werkzeuge einsetzen.
Die Arbeitsrichtung ergibt sich aus folgenden Eingabeparametern: 
Vorzeichen der Gewindesteigung plus gleich Rechtsgewinde, minus gleich Linksgewinde und Fräsart plus eins gleich Gleichlauf, minus eins gleich Gegenlauf. 
Anhand nachfolgender Tabelle sehen sie die Beziehung zwischen 
den Eingabeparametern bei rechtsdrehenden Werkzeugen.
Innengewinde Steigung Fräsart Arbeitsrichtung 
rechtsgängig 
linksgängig 
Außengewinde Steigung Fräsart Arbeitsrichtung 
rechtsgängig 
linksgängig 
HEIDENHAIN iTNC 530 
Kollisionsgefahr
Programmieren Sie bei den Tiefenzustellungen immer die
gleichen Vorzeichen, da die Zyklen mehrere Abläufe
enthalten, die voneinander unabhängig sind. Die
Rangfolge nach welcher die Arbeitsrichtung entschieden
wird, ist bei den jeweiligen Zyklen beschrieben. Wollen Sie
einen Zyklus nur mit dem Senkvorgang wiederholen,
so geben Sie bei der Gewindetiefe Null ein, die
Arbeitsrichtung wird dann über die Senktiefe bestimmt.
Verhalten bei Werkzeugbruch
Wenn während des Gewindeschneidens ein
Werkzeugbruch erfolgt, dann stoppen Sie den
Programmlauf, wechseln in die Betriebsart Positionieren
mit Handeingabe und fahren dort das Werkzeug in einer
Linearbewegung auf die Bohrungsmitte. Anschließend
können Sie das Werkzeug in der Zustellachse freifahren
und auswechseln.
Die TNC bezieht den programmierten Vorschub beim
Gewindefräsen auf die Werkzeugschneide. Da die TNC
aber den Vorschub bezogen auf die Mittelpunkts Bahn
anzeigt, stimmt der angezeigte Wert nicht mit dem
programmierten Wert überein.
Der Umlaufsinn des Gewindes ändert sich, wenn Sie
einen Gewindefräszyklus in Verbindung mit Zyklus 
SPIEGELN in nur einer Achse abarbeiten.
Programmieren: Zyklen
GEWINDEFRAESEN Zyklus 
Die TNC positioniert das Werkzeug in der Spindelachse im Eilgang auf den eingegebenen Sicherheitsabstand über der Werkstückoberfläche 
Das Werkzeug fährt mit dem programmierten Vorschub 
Vorpositionieren auf die Startebene, die sich aus dem Vorzeichen der Gewindesteigung, der Fräsart und der Anzahl der Gänge zum
Nachsetzen ergibt.
Anschließend fährt das Werkzeug tangential in einer Helix
Bewegung an den Gewindenenndurchmesser. Dabei wird vor der 
Helix Anfahrbewegung noch eine Ausgleichsbewegung in der 
Werkzeugachse durchgeführt, um mit der Gewindebahn auf der
programmierten Startebene zu beginnen.
Abhängig vom Parameter Nachsetzen fräst das Werkzeug das
Gewinde in einer, in mehreren versetzten oder in einer 
kontinuierlichen Schraubenlinienbewegung.
Danach fährt das Werkzeug tangential von der Kontur zurück zum 
Startpunkt in der Bearbeitungsebene.
Am Ende des Zyklus fährt die TNC das Werkzeug im Eilgang auf 
den Sicherheitsabstand oder falls eingegeben auf den 
zweiten Sicherheitsabstand.
Beachten Sie vor dem Programmieren 
Positioniersatz auf den Startpunkt Bohrungsmitte der
Bearbeitungsebene mit Radiuskorrektur programmieren.
Das Vorzeichen des Zyklusparameters Gewindetiefe legt
die Arbeitsrichtung fest. Wenn Sie die Gewindetiefe gleich null
programmieren, dann führt die TNC den Zyklus nicht aus.
Die Anfahrbewegung an den Gewindenenndurchmesser
erfolgt im Halbkreis von der Mitte aus. Ist der Werkzeugdurchmesser und die vierfache Steigung kleiner als der Gewindenenndurchmesser wird eine seitliche 
Vorpositionierung ausgeführt.
Beachten Sie, dass die TNC vor der Anfahrbewegung eine 
AusgIeichsbewegung in der Werkzeugachse durchführt.
Die Größe der Ausgleichsbewegung beträgt maximal die 
halbe Gewindesteigung. Auf ausreichend Platz in der Bohrung achten.
Wenn Sie die Gewindetiefe verändern, ändert die TNC 
automatisch den Startpunkt für die Helix Bewegung.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Mit Maschinen Parameter Bit stellen Sie ein, ob die
TNC bei der Eingabe einer positiven Tiefe eine
Fehlermeldung ausgeben soll. Bit oder nicht Bit.
Achtung Kollisionsgefahr
Beachten Sie, dass die TNC bei positiv eingegebener
Tiefe die Berechnung der Vorposition umkehrt. Das
Werkzeug fährt also in der Werkzeugachse mit Eilgang
auf Sicherheitsabstand unter die Werkstückoberfläche.
Soll Durchmesser: Gewindenenndurchmesser
Gewindesteigung: Steigung des Gewindes. Das
Vorzeichen legt Recht- oder Linksgewinde fest:
plus gleich Rechtsgewinde
minus gleich Linksgewinde
Gewindetiefe inkremental: Abstand zwischen
Werkstückoberfläche und Gewindegrund
Nachsetzen: Anzahl der Gewindegänge um die
das Werkzeug versetzt wird, siehe Bild rechts unten.
Null gleich eine Schraubenlinie auf die Gewindetiefe
Eins gleich kontinuierliche Schraubenlinie auf der gesamten
Gewindelänge
größer Eins mehrere Helix Bahnen mit An- und Wegfahren,
dazwischen versetzt die TNC das Werkzeug um 
mal der Steigung
Vorschub Vorpositionieren:
Verfahrgeschwindigkeit des Werkzeugs beim
Eintauchen in das Werkstück bzw. beim
Herausfahren aus dem Werkstück in mm/min
Fräsart: Art der Fräsbearbeitung bei 
plus eins gleich Gleichlauffräsen
minus eins gleich Gegenlauffräsen                                                                                  Beispiel: NC-Sätze
Sicherheitsabstand inkremental: Abstand 
zwischen Werkzeugspitze und Werkstückoberfläche 
Koord. Werkstückoberfläche absolut:
Koordinate Werkstückoberfläche 
Sicherheitsabstand inkremental:
Koordinate Spindelachse, in der keine Kollision
zwischen Werkzeug und Werkstück Spannmittel
erfolgen kann 
Vorschub Fräsen: Verfahrgeschwindigkeit des 
Werkzeugs beim Fräsen in mm/min 
Programmieren: Zyklen
SENKGEWINDEFRAESEN Zyklus 
Die TNC positioniert das Werkzeug in der Spindelachse im Eilgang
auf den eingegebenen Sicherheitsabstand über der Werkstückoberfläche Senken 
Das Werkzeug fährt im Vorschub Vorpositionieren auf Senktiefe
minus Sicherheitsabstand und anschließend im Vorschub Senken auf die Senktiefe
Falls ein Sicherheitsabstand Seite eingeben wurde, positioniert
die TNC das Werkzeug gleich im Vorschub Vorpositionieren auf die Senktiefe
Anschließend fährt die TNC je nach Platzverhältnissen aus der
Mitte heraus oder mit seitlichem Vorpositionieren den 
Kerndurchmesser weich an und führt eine Kreisbewegung aus 
Stirnseitig Senken 
Das Werkzeug fährt im Vorschub Vorpositionieren auf die Senktiefe Stirnseitig
Die TNC positioniert das Werkzeug unkorrigiert aus der Mitte über 
einen Halbkreis auf den Versatz Stirnseitig und führt eine 
Kreisbewegung im Vorschub Senken aus
Anschließend fährt die TNC das Werkzeug wieder auf einem
Halbkreis in die Bohrungsmitte
HEIDENHAIN iTNC 530 
Gewindefräsen
Die TNC fährt das Werkzeug mit dem programmierten Vorschub
Vorpositionieren auf die Startebene für das Gewinde, die sich aus
dem Vorzeichen der Gewindesteigung und der Fräsaгt ergibt.
Anschließend fährt das Werkzeug tangential in einer Helix
Bewegung an den Gewindenenndurchmesser und fräst mit einer
Schraubenlinienbewegung das Gewinde
Danach fährt das Werkzeug tangential von der Kontur zurück zum
Startpunkt in der Bearbeitungsebene
Am Ende des Zyklus fährt die TNC das Werkzeug im Eilgang auf
den Sicherheitsabstand oder falls eingegeben auf den
Sicherheitsabstand
Beachten Sie vor dem Programmieren
Positioniersatz auf den Startpunkt Bohrungsmitte der
Bearbeitungsebene mit Radiuskorrektur programmieren.
Die Vorzeichen der Zyklen Parameter Gewindetiefe,
Senktiefe bzw. Tiefe Stirnseitig legen die Arbeitsrichtung
fest. Die Arbeitsrichtung wird nachfolgender Reihenfolge
entschieden:
Gewindetiefe
Senktiefe
Tiefe Stirnseitig
Falls Sie einen der Tiefenparameter mit null belegen, führt
die TNC diesen Arbeitsschritt nicht aus.
Wenn Sie Stirnseitig senken wollen, dann den Parameter
Senktiefe mit null definieren.
Programmieren Sie die Gewindetiefe mindestens um ein
Drittel mal der Gewindesteigung kleiner als die Senktiefe.
Mit Maschinen Parameter Bit stellen Sie ein, ob die
TNC bei der Eingabe einer positiven Tiefe eine
Fehlermeldung ausgeben soll Bit oder nicht Bit.
Achtung Kollisionsgefahr
Beachten Sie, dass die TNC bei positiv eingegebener
Tiefe die Berechnung der Vorposition umkehrt. Das
Werkzeug fährt also in der Werkzeugachse mit Eilgang
auf Sicherheitsabstand unter die Werkstückoberfläche
Programmieren: Zyklen
Soll Durchmesser: Gewindenenndurchmesser 
Gewindesteigung: Steigung des Gewindes. Das 
Vorzeichen legt Rechts- oder Linksgewinde fest: 
plus gleich Rechtsgewinde 
minus gleich Linksgewinde 
Gewindetiefe inkremental: Abstand zwischen 
Werkstückoberfläche und Gewindegrund
Senktiefe: inkremental: Abstand zwischen 
Werkstückoberfläche und Werkzeugspitze
Vorschub Vorpositionieren:
Verfahrgeschwindigkeit des Werkzeugs beim
Eintauchen in das Werkstück bzw. beim
Herausfahren aus dem Werkstück in mm/min 
Fräsart: Art der Fräsbearbeitung bei 
Gleichlauffräsen 
Gegenlauffräsen 
Sicherheitsabstand inkremental: Abstand 
zwischen Werkzeugspitze und Werkstückoberfläche 
Sicherheitsabstand Seite inkremental: 
Abstand zwischen Werkzeugschneide und
Bohrungswand 
Tiefe Stirnseitig inkremental: Abstand
zwischen Werkstückoberfläche und
Werkzeugspitze beim stirnseitigen senkvorgang
Versatz Senken Stirnseite inkremental: 
Abstand um den die TNC die Werkzeugmitte aus der
Bohrungsmitte versetzt
HEIDENHAIN iTNC 530                                                          
Koord. Werkstückoberfläche absolut: 
Koordinate Werkstückoberfläche
Sicherheitsabstand inkremental:
Koordinate Spindelachse, in der keine Kollision
zwischen Werkzeug und Werkstück Spannmittel 
erfolgen kann
Vorschub Senken: Verfahrgeschwindigkeit des
Werkzeugs beim Senken in mm/min
Vorschub Fräsen: Verfahrgeschwindigkeit des
Werkzeugs beim Fräsen in mm/min 
Programmieren: Zyklen
BOHRGEWINDEFRAESEN Zyklus 
Die TNC positioniert das Werkzeug in der Spindelachse im Eilgang auf den eingegebenen Sicherheitsabstand über der Werkstückoberfläche 
Bohren 
Das Werkzeug bohrt mit dem eingegebenen Vorschub
Tiefenzustellung bis zur ersten Zustelltiefe
Falls Spanbruch eingegeben, fährt die TNC das Werkzeug um den
eingegebenen Rückzugswert zurück. Wenn Sie ohne Spanbruch
arbeiten, dann fährt die TNC das Werkzeug im Eilgang auf den 
Sicherheitsabstand zurück und anschließend wieder mit Eilgang bis auf den eingegebenen Vorhalteabstand über die erste Zustelltiefe.
Anschließend bohrt das Werkzeug mit Vorschub um eine weitere Zustelltiefe
Die TNC wiederholt diesen Ablauf, bis die Bohrtiefe erreicht ist 
Stirnseitig Senken 
Das Werkzeug fährt im Vorschub Vorpositionieren auf die 
Senktiefe Stirnseitig
Die TNC positioniert das Werkzeug unkorrigiert aus der Mitte über 
einen Halbkreis auf den Versatz Stirnseitig und führt eine
Kreisbewegung im Vorschub Senken aus 
Anschließend fährt die TNC das Werkzeug wieder auf einem Halbkreis in die Bohrungsmitte 
HEIDENHAIN iTNC 530 
Gewindefräsen
Die TNC fährt das Werkzeug mit dem programmierten Vorschub
Vorpositionieren auf die Startebene für das Gewinde, die sich aus
dem Vorzeichen der Gewindesteigung und der Fräsart ergibt
Anschließend fährt das Werkzeug tangential in einer Helix
Bewegung an den Gewindenenndurchmesser und fräst mit einer
Schraubenlinienbewegung das Gewinde
Danach fährt das Werkzeug tangential von der Kontur zurück zum
Startpunkt in der Bearbeitungsebene
Am Ende des Zyklus fährt die TNC das Werkzeug im Eilgang auf
den Sicherheitsabstand oder falls eingegeben auf den 
Sicherheitsabstand
Beachten Sie vor dem Programmieren
Positioniersatz auf den Startpunkt Bohrungsmitte der 
Bearbeitungsebene mit Radiuskorrektur programmieren. 
Die Vorzeichen der Zyklen Parameter Gewindetiefe,
Senktiefe bzw. Tiefe Stirnseitig legen die Arbeitsrichtung
fest. Die Arbeitsrichtung wird nachfolgender Reihenfolge
entschieden:
Gewindetiefe
Bohrtiefe 
Tiefe Stirnseitig
Falls Sie einen der Tiefenparameter mit null belegen, führt
die TNC diesen Arbeitsschritt nicht aus.
Programmieren Sie die Gewindetiefe mindestens um ein
Drittel mal der Gewindesteigung kleiner als die Bohrtiefe.
Mit Maschinen Parameter Bit stellen Sie ein, ob die
TNC bei der Eingabe einer positiven Tiefe eine
Fehlermeldung ausgeben soll Bit oder nicht Bit.
Achtung Kollisionsgefahr
Beachten Sie, dass die TNC bei positiv eingegebener
Tiefe die Berechnung der Vorposition umkehrt. Das
Werkzeug fährt also in der Werkzeugachse mit Eilgang
auf Sicherheitsabstand unter die Werkstückoberfläche
Programmieren: Zyklen
Soll Durchmesser: Gewindenenndurchmesser
Gewindesteigung: Steigung des Gewindes. Das 
Vorzeichen legt Rechts- oder Linksgewinde fest: 
plus gleich Rechtsgewinde 
minus gleich Linksgewinde 
Gewindetiefe inkremental: Abstand zwischen Werkstück Oberfläche und Gewindegrund.
Bohrtiefe inkremental: Abstand zwischen
Werkstückoberfläche und Bohrungsgrund
Vorschub Vorpositionieren:
Verfahrgeschwindigkeit des Werkzeugs beim 
Eintauchen in das Werkstück bzw. beim
Herausfahren aus dem Werkstück in mm/min 
Fräsart: Art der Fräsbearbeitung bei 
plus eins gleich Gleichlauffräsen 
minus eins gleich Gegenlauffräsen 
Zustelltiefe inkremental: Maß, um welches
das Werkzeug jeweils zugestellt wird. Die Tiefe muss 
kein Vielfaches der Zustelltiefe sein. Die TNC fährt in 
einem Arbeitsgang auf die Tiefe wenn: 
Zustelltiefe und Tiefe gleich sind
die Zustelltiefe größer als die Tiefe ist 
Vorhalteabstand oben inkremental:
Sicherheitsabstand für Eilgangpositionierung, wenn 
die TNC das Werkzeug nach einem Rückzug aus der 
Bohrung wieder auf die aktuelle Zustelltiefe fährt.
Bohrtiefe bis Spanbruch inkremental: 
Zustellung, nachdem die TNC einen Spanbruch 
durchführt. Kein Spanbruch, wenn null eingegeben
Rückzug bei Spanbruch inkremental: Wert, um
die die TNC das Werkzeug beim Spanbrechen zurückfährt
Tiefe Stirnseitig inkremental: Abstand
zwischen Werkstückoberfläche und 
Werkzeugspitze beim stirnseitigen Senkvorgang 
Versatz Senken Stirnseite inkremental: 
Abstand um den die TNC die Werkzeugmitte aus der 
Bohrungsmitte versetzt 
HEIDENHAIN iTNC 530                                                                    
Sicherheitsabstand inkremental: Abstand 
zwischen Werkzeugspitze und Werkstückoberfläche 
Koord. Werkstückoberfläche absolut: 
Koordinate Werkstückoberfläche
Sicherheitsabstand inkremental: 
Koordinate Spindelachse, in der keine Kollision
zwischen Werkzeug und Werkstück Spannmittel
erfolgen kann 
Vorschub Tiefenzustellung 
Verfahrgeschwindigkeit des Werkzeugs beim Bohren in mm/min
Vorschub Fräsen: Verfahrgeschwindigkeit des
Werkzeugs beim Fräsen in mm/min 
Programmieren: Zyklen
HELIX- BOHRGEWINDEFRAESEN Zyklus 
Die TNC positioniert das Werkzeug in der Spindelachse im Eilgang
auf den eingegebenen Sicherheitsabstand über der Werkstückoberfläche
Stirnseitig Senken
Beim Senken vor der Gewindebearbeitung fährt das Werkzeug im
Vorschub Senken auf die Senktiefe Stirnseitig. Beim Senkvorgang
nach der Gewindebearbeitung fährt die TNC das Werkzeug auf die
Senktiefe im Vorschub Vorpositionieren
Die TNC positioniert das Werkzeug unkorrigiert aus der Mitte über
einen Halbkreis auf den Versatz Stirnseitig und führt eine
Kreisbewegung im Vorschub Senken aus
Anschließend fährt die TNC das Werkzeug wieder auf einem
Halbkreis in die Bohrungsmitte
Gewindefräsen
Die TNC fährt das Werkzeug mit dem programmierten Vorschub
Vorpositionieren auf die Startebene für das Gewinde
Anschließend fährt das Werkzeug tangential in einer Helix
Bewegung an den Gewindenenndurchmesser
Die TNC fährt das Werkzeug auf einer kontinuierlichen
Schraubenlinie nach unten, bis die Gewindetiefe erreicht ist
Danach fährt das Werkzeug tangential von der Kontur zurück zum
Startpunkt in der Bearbeitungsebene
Am Ende des Zyklus fährt die TNC das Werkzeug im Eilgang auf
den Sicherheitsabstand oder falls eingegeben auf den
Sicherheitsabstand
Beachten Sie vor dem Programmieren
Positioniersatz auf den Startpunkt Bohrungsmitte der
Bearbeitungsebene mit Radiuskorrektur programmieren.
Die Vorzeichen der Zyklen Parameter Gewindetiefe oder
Tiefe stirnseitig legen die Arbeitsrichtung fest. Die
Arbeitsrichtung wird nach folgender Reihenfolge entschieden:
Gewindetiefe
Tiefe Stirnseitig
Falls Sie einen der Tiefenparameter mit null belegen, führt  
die TNC diesen Arbeitsschritt nicht aus.
Wenn Sie die Gewindetiefe verändern, ändert die TNC
automatisch den Startpunkt für die Helix Bewegung.
Die Fräsart Gegen Gleichlauf ist durch das Gewinde
Rechts Linksgewinde und die Drehrichtung des
Werkzeugs bestimmt, da nur die Arbeitsrichtung von der
Werkstückoberfläche ins Teil hinein möglich ist.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Mit Maschinen Parameter Bit stellen Sie ein, ob die 
TNC bei der Eingabe einer positiven Tiefe eine
Fehlermeldung ausgeben soll Bit oder nicht Bit
Achtung Kollisionsgefahr
Beachten Sie, dass die TNC bei positiv eingegebener Tiefe die Berechnung der Vorposition umkehrt. Das
Werkzeug fährt also in der Werkzeugachse mit Eilgang
auf Sicherheitsabstand unter die Werkstückoberfläche
Programmieren: Zyklen
Soll Durchmesser: Gewindenenndurchmesser
Gewindesteigung: Steigung des Gewindes. Das 
Vorzeichen legt Rechts- oder Linksgewinde fest: 
plus gleich Rechtsgewinde
minus gleich Linksgewinde
Gewindetiefe inkremental: Abstand zwischen 
Werkstückoberfläche und Gewindegrund.
Vorschub Vorpositionieren:
Verfahrgeschwindigkeit des Werkzeugs beim
Eintauchen in das Werkstück bzw. beim
Herausfahren aus dem Werkstück in mm/min 
Tiefe Stirnseitig inkremental: Abstand
zwischen Werkstückoberfläche und
Werkzeugspitze beim stirnseitigen senkvorgang 
Versatz Senken Stirnseite inkremental: 
Abstand um den die TNC die Werkzeugmitte aus der
Bohrungsmitte versetzt 
Senkvorgang: Ausführung der Fase
null gleich vor der Gewindebearbeitung 
eins gleich nach der Gewindebearbeitung
Sicherheitsabstand inkremental: Abstand
zwischen Werkzeugspitze und Werkstückoberfläche
HEIDENHAIN iTNC 530 
Beispiel: NC-Sätze                                                                                                                  Koord. Werkstückoberfläche absolut: 
Koordinate Werkstückoberfläche
Sicherheitsabstand inkremental:
Koordinate Spindelachse, in der keine Kollision
zwischen Werkzeug und Werkstück Spannmittel erfolgen kann
Vorschub senken: Verfahrgeschwindigkeit des
Werkzeugs beim Senken in mm/min
Vorschub Fräsen: Verfahrgeschwindigkeit des
Werkzeugs beim Fräsen in mm/min 
VORSCHUB SENKEN
VORSCHUB FRAESEN
Programmieren: Zyklen
AUSSENGEWINDE FRAESEN Zyklus 
Die TNC positioniert das Werkzeug in der Spindelachse im Eilgang
auf den eingegebenen Sicherheitsabstand über der Werkstückoberfläche 
Stirnseitig senken                                                                                                                          Die TNC fährt den Startpunkt für das stirnseitige Senken
ausgehend von der Zapfenmitte auf der Hauptachse der
Bearbeitungsebene an. Die Lage des Startpunktes ergibt sich aus 
Gewinderadius, Werkzeugradius und Steigung.
Das Werkzeug fährt im Vorschub Vorpositionieren auf die 
Senktiefe Stirnseitig.
Die TNC positioniert das Werkzeug unkorrigiert aus der Mitte über 
einen Halbkreis auf den Versatz Stirnseitig und führt eine 
Kreisbewegung im Vorschub Senken aus.
Anschließend fährt die TNC das Werkzeug wieder auf einem
Halbkreis auf den Startpunkt. 
Gewindefräsen 
Die TNC positioniert das Werkzeug auf den Startpunkt falls vorher
nicht stirnseitig gesenkt wurde. Startpunkt Gewindefräsen gleich
Startpunkt Stirnseitig Senken.
Das Werkzeug fährt mit dem programmierten Vorschub
Vorpositionieren auf die Startebene, die sich aus dem Vorzeichen
der Gewindesteigung, der Fräsart und der Anzahl der Gänge zum 
Nachsetzen ergibt.
Anschließend fährt das Werkzeug tangential in einer Helix
Bewegung an den Gewindenenndurchmesser.
Abhängig vom Parameter Nachsetzen fräst das Werkzeug das
Gewinde in einer, in mehreren versetzten oder in einer 
kontinuierlichen Schraubenlinienbewegung.
Danach fährt das Werkzeug tangential von der Kontur zurück zum 
Startpunkt in der Bearbeitungsebene.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Am Ende des Zyklus fährt die TNC das Werkzeug im Eilgang auf
den Sicherheitsabstand oder falls eingegeben auf den
zweiten Sicherheitsabstand
Beachten Sie vor dem Programmieren 
Positioniersatz auf den Startpunkt Zapfenmitte der
Bearbeitungsebene mit Radiuskorrektur programmieren.
Der erforderliche Versatz für das Senken Stirnseite sollte
vorab ermittelt werden. Sie müssen den Wert von
Zapfenmitte bis Werkzeugmitte unkorrigierter Wert angeben.
Die Vorzeichen der Zyklen Parameter Gewindetiefe,
Senktiefe bzw. Tiefe Stirnseitig legen die Arbeitsrichtung
fest. Die Arbeitsrichtung wird nachfolgender Reihenfolge
entschieden:
Gewindetiefe
Tiefe Stirnseitig
Falls Sie einen der Tiefenparameter mit null belegen, führt
die TNC diesen Arbeitsschritt nicht aus.
Das Vorzeichen des Zyklusparameters Gewindetiefe legt
die Arbeitsrichtung fest.
Mit Maschinen Parameter stellen Sie ein, ob die
TNC bei der Eingabe einer positiven Tiefe eine
Fehlermeldung ausgeben soll. Bit oder nicht Bit
Achtung Kollisionsgefahr
Beachten Sie, dass die TNC bei positiv eingegebener
Tiefe die Berechnung der Vorposition umkehrt. Das 
Werkzeug fährt also in der Werkzeugachse mit Eilgang
auf Sicherheitsabstand unter die Werkstückoberfläche
Programmieren: Zyklen
Soll Durchmesser: Gewindenenndurchmesser 
Gewindesteigung: Steigung des Gewindes. Das 
Vorzeichen legt Rechts- oder Linksgewinde fest:
plus gleich Rechtsgewinde 
minus gleich Linksgewinde 
Gewindetiefe inkremental: Abstand zwischen 
Werkstückoberfläche und Gewindegrund 
Nachsetzen: Anzahl der Gewindegänge um die 
das Werkzeug versetzt wird, siehe Bild rechts unten 
null gleich eine Schraubenlinie auf die Gewindetiefe 
eins gleich kontinuierliche Schraubenlinie auf der gesamten 
Gewindelänge 
größer eins gleich mehrere Helix Bahnen mit An- und Wegfahren, 
dazwischen versetzt die TNC das Werkzeug um 
mal der Steigung
Vorschub Vorpositionieren 
Verfahrgeschwindigkeit des Werkzeugs beim 
Eintauchen in das Werkstück bzw. beim
Herausfahren aus dem Werkstück in mm/min
Fräsart: Art der Fräsbearbeitung bei 
null gleich Gleichlauffräsen 
eins gleich Gegenlauffräsen
HEIDENHAIN iTNC 530 
Beispiel: NC-Sätze
Sicherheitsabstand inkremental: Abstand
zwischen Werkzeugspitze und Werkstückoberfläche
Tiefe Stirnseitig inkremental: Abstand 
zwischen Werkstückoberfläche und 
Werkzeugspitze beim stirnseitigen senkvorgang
Versatz senken Stirnseite inkremental: 
Abstand um den die TNC die Werkzeugmitte aus der
Zapfenmitte versetzt 
Koord. Werkstückoberfläche absolut: 
Koordinate Werkstückoberfläche, 
Sicherheitsabstand inkremental: 
Koordinate Spindelachse, in der keine Kollision
zwischen Werkzeug und Werkstück Spannmittel 
erfolgen kann
Vorschub Senken: Verfahrgeschwindigkeit des 
Werkzeugs beim Senken in mm/min
Vorschub Fräsen: Verfahrgeschwindigkeit des
Werkzeugs beim Fräsen in mm/min
Programmieren: Zyklen
Beispiel: Bohrzyklen 
Rohteil Definition 
Werkzeug Definition
Werkzeug Aufruf 
Werkzeug freifahren 
Zyklus Definition 
HEIDENHAIN iTNC 530 
Bohrung anfahren, Spindel einschalten
Vorpositionieren in der Spindelachse, Zyklus Aufruf
Bohrung anfahren, Zyklus Aufruf
Spindelachse freifahren
Bohrung anfahren
Vorpositionieren in der Spindelachse, Zyklus Aufruf
Bohrung anfahren, Zyklus Aufruf
Werkzeug freifahren, Programm Ende
Zyklus Aufruf
Programmieren: Zyklen
Beispiel: Bohrzyklen
Programm Ablauf
Bohrzyklus programmieren im Hauptprogramm
Bearbeitung programmieren im Unterprogramm
Rohteil Definition
Werkzeug Definition
Werkzeug Aufruf
Werkzeug freifahren
Zyklus Definition Gewindeschneiden
Bohrung anfahren
Unterprogramm rufen
Bohrung anfahren
Unterprogramm rufen
Werkzeug freifahren, Ende des Hauptprogramms
HEIDENHAIN iTNC 530
Unterprogramm: Gewindeschneiden
Spindelwinkel für Orientierung festlegen
Spindel orientieren wiederholtes Schneiden möglich 
Werkzeug versetzen für kollisionsfreies Eintauchen abhängig
vom Kerndurchmesser und Werkzeug 
Auf Starttiefe fahren
Werkzeug wieder auf Bohrungsmitte
Zyklus aufrufen
freifahren
Ende Unterprogramm 
Programmieren: Zyklen
Beispiel: Bohrzyklen in Verbindung mit Punktetabelle
Die Bohrungskoordinaten sind in der Punktetabelle gespeichert und werden von der TNC mit PAT gerufen. 
Die Werkzeugradien sind so gewählt, dass alle Arbeitsschritte in der Testgrafik zu sehen sind.
Programmablauf 
Zentrieren, Bohren, Gewindebohren 
Rohteil Definition 
Werkzeug Definition Zentrierer
Werkzeug Definition Bohrer
Werkzeug Definition Gewindebohrer 
Werkzeug Aufruf Zentrierer 
Werkzeug auf sichere Höhe fahren F mit Wert programmieren, 
die TNC positioniert nach jedem Zyklus auf die sichere Höhe
Punkte Tabelle festlegen
Zyklus Definition Zentrieren 
Zwingend null eingeben, wirkt aus Punktetabelle
Zwingend null eingeben, wirkt aus Punktetabelle
HEIDENHAIN iTNC 530 361
Zyklus Aufruf in Verbindung mit Punktetabelle
Vorschub zwischen den Punkten: mm/min
Werkzeug freifahren, Werkzeug Wechsel 
Werkzeug Aufruf Bohrer
Werkzeug auf sichere Höhe fahren F mit Wert programmieren
Zyklus Definition Bohren
Zwingend null eingeben, wirkt aus Punktetabelle
Zyklus Aufruf in Verbindung mit Punktetabelle
Werkzeug freifahren, Werkzeugwechsel
Werkzeug Aufruf Gewindebohrer
Werkzeug auf sichere Höhe fahren
Zyklus Definition Gewindebohren
Zyklus Aufruf in Verbindung mit Punktetabelle 
Werkzeug freifahren, Programm Ende
Punktetabelle 
Programmieren: Zyklen
Zyklen zum Fräsen von Taschen, Zapfen und Nuten 
Übersicht 
Zyklus Softkey Seite
RECHTECKTASCHE 
Schrupp-, Schlichtzyklus mit Auswahl 
des Bearbeitungsumfanges und
Helix förmigem Eintauchen 
KREISTASCHE 
Schrupp-, Schlichtzyklus mit Auswahl 
des Bearbeitungsumfanges und 
Helix förmigem Eintauchen
NUTENFRAESEN 
Schrupp-, Schlichtzyklus mit Auswahl
des Bearbeitungsumfanges und
pendelndem, Helix förmigem Eintauchen 
RUNDE NUT 
Schrupp-, Schlichtzyklus mit Auswahl 
des Bearbeitungsumfanges und 
pendelndem, Helix förmigem Eintauchen
RECHTECKZAPFEN 
Schrupp-, Schlichtzyklus mit seitlicher 
Zustellung, wenn Mehrfachumlauf
erforderlich 
KREISZAPFEN 
Schrupp-, Schlichtzyklus mit seitlicher
Zustellung, wenn Mehrfachumlauf erforderlich 
HEIDENHAIN iTNC 530 
RECHTECKTASCHE Zyklus 
Mit dem Rechtecktaschenzyklus können Sie eine
Rechtecktasche vollständig bearbeiten. In Abhängigkeit der Zyklusparameter stehen folgende Bearbeitungsalternativen zur Verfügung:
Komplettbearbeitung: Schruppen, Schlichten Tiefe, Schlichten Seite
Nur Schruppen
Nur Schlichten Tiefe und Schlichten Seite
Nur Schlichten Tiefe
Nur Schlichten Seite
Bei inaktiver Werkzeugtabelle müssen Sie immer
senkrecht eintauchen, da sie keinen
Eintauchwinkel definieren können.
Schruppen
Das Werkzeug taucht in der Taschenmitte in das Werkstück ein
und fährt auf die erste Zustelltiefe. Die Eintauchstrategie legen
Sie mit dem Parameter fest.
Die TNC räumt die Tasche von innen nach außen unter
Berücksichtigung des Überlappungsfaktors Parameter und
der Schlichtaufmaße aus.
Am Ende des Ausräumvorgangs fährt die TNC das Werkzeug
tangential von der Taschenwand weg, fährt um den Sicherheitsabstand über die aktuelle Zustelltiefe und von dort aus im Eilgang zurück zur Taschenmitte
Dieser Vorgang wiederholt sich, bis die programmierte
Taschentiefe erreicht ist.
Programmieren: Zyklen
Schlichten
Sofern Schlichtaufmaße definiert sind, schlichtet die TNC zunächst
die Taschenwände, falls eingegeben in mehreren Zustellungen.
Die Taschenwand wird dabei tangential angefahren
Anschließend schlichtet die TNC den Boden der Tasche von innen 
nach außen. Der Taschenboden wird dabei tangential angefahren 
Beachten Sie vor dem Programmieren
Werkzeug auf Startposition in der Bearbeitungsebene 
vorpositionieren mit Radiuskorrektur. Parameter 
Taschenlage beachten.
Die TNC führt den Zyklus in den Achsen
Bearbeitungsebene aus, mit denen Sie die Startposition 
angefahren haben. Zum Beispiel in X und Y, wenn Sie mit 
X, Y und in U und V, wenn Sie
U, Y programmiert haben. 
Die TNC positioniert das Werkzeug in der Werkzeugachse
automatisch vor. Parameter Sicherheitsabstand beachten.
Das Vorzeichen des Zyklusparameters Tiefe legt die
Arbeitsrichtung fest. Wenn Sie die Tiefe gleich null
programmieren, dann führt die TNC den Zyklus nicht aus.
Die TNC positioniert das Werkzeug am Zyklusende wieder zurück auf die Startposition.
Die TNC positioniert das Werkzeug am Ende eines
Ausräumvorgangs im Eilgang zurück zur Taschenmitte.
Das Werkzeug steht dabei um den Sicherheitsabstand
über der aktuellen Zustelltiefe. Sicherheitsabstand so
eingeben, dass das Werkzeug beim Verfahren nicht mit
abgetragenen Spänen verklemmen kann.
Mit Maschinen Parameter Bit stellen Sie ein, ob die 
TNC bei der Eingabe einer positiven Tiefe eine 
Fehlermeldung ausgeben soll. Bit oder nicht Bit.
Achtung Kollisionsgefahr
Beachten Sie, dass die TNC bei positiv eingegebener
Tiefe die Berechnung der Vorposition umkehrt. Das
Werkzeug fährt also in der Werkzeugachse mit Eilgang
auf Sicherheitsabstand unter die Werkstückoberfläche
HEIDENHAIN iTNC 530 
Bearbeitungsumfang: Bearbeitungsumfang festlegen:
Schruppen und Schlichten
Nur Schruppen
Nur Schlichten
Schlichten Seite und Schlichten Tiefe werden nur
ausgeführt, wenn das jeweilige Schlichtaufmaß definiert ist
Seitenlänge inkremental: Länge der Tasche, parallel zur Hauptachse der Bearbeitungsebene
Seitenlänge inkremental: Länge der
Tasche, parallel zur Nebenachse der Bearbeitungsebene
Eckenradius: Radius der Taschenecke. Wenn
nicht eingegeben, setzt die TNC den Eckenradius
gleich dem Werkzeugradius
Schlichtaufmaß inkremental: Schlichtaufmaß in der Bearbeitungsebene
Drehlage absolut: Winkel, um den die gesamte
Tasche gedreht wird. Das Drehzentrum liegt in der
Position, auf der das Werkzeug beim Zyklusaufruf steht
Taschenlage: Lage der Tasche bezogen auf die
Position des Werkzeuges beim Zyklusaufruf siehe
Bild rechts Mitte:
Werkzeugposition Taschenmitte
Werkzeugposition Linke untere Ecke
Werkzeugposition Rechte untere Ecke
Werkzeugposition Rechte obere Ecke
Werkzeugposition Linke obere Ecke
Vorschub Fräsen: Verfahrgeschwindigkeit des
Werkzeugs beim Fräsen in mm/min
Fräsart: Art der Fräsbearbeitung bei:
plus eins gleich Gleichlauffräsen
minus eins gleich Gegenlauffräsen
Programmieren: Zyklen
Tiefe inkremental: Abstand Werkstückoberfläche Taschengrund
Zustelltiefe inkremental : Maß um welches
das Werkzeug jeweils zugestellt wird. Wert größer null eingeben
Schlichtaufmaß Tiefe inkremental: Schlichtaufmaß für die Tiefe 
Vorschub Tiefenzustellung:
Verfahrgeschwindigkeit des Werkzeugs beim Fahren 
auf Tiefe in mm/min
Zustellung Schlichten inkremental: Maß um 
welches das Werkzeug in der Spindelachse beim
Schlichten zugestellt wird. Schlichten in einer Zustellung 
Sicherheitsabstand inkremental: Abstand 
zwischen Werkzeugstirnfläche und Werkstückoberfläche
Koordinate Werkstückoberfläche absolut:
Absolute Koordinate der Werkstückoberfläche 
Sicherheitsabstand inkremental: 
Koordinate Spindelachse, in der keine Kollision
zwischen Werkzeug und Werkstück Spannmittel 
erfolgen kann.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Bahn Überlappung Faktor 
Radius ergibt die seitliche Zustellung k
Eintauchstrategie: Art der Eintauchstrategie:
Null gleich senkrecht eintauchen. Unabhängig vom in der
Werkzeugtabelle definierten Eintauchwinkel
ANGLE taucht die TNC senkrecht ein 
Eins gleich Helix förmig eintauchen. In der Werkzeugtabelle muss für das aktive Werkzeug der 
Eintauchwinkel ANGLE ungleich Null definiert sein. 
Ansonsten gibt die TNC eine Fehlermeldung aus 
Zwei gleich pendelnd eintauchen. In der Werkzeugtabelle 
muss für das aktive Werkzeug der Eintauchwinkel
ANGLE ungleich Null definiert sein. Ansonsten gibt die 
TNC eine Fehlermeldung aus. Die Pendellänge ist 
abhängig vom Eintauchwinkel, als Minimalwert
verwendet die TNC den doppelten Werkzeugdurchmesser 
Vorschub Schlichten: Verfahrgeschwindigkeit 
des Werkzeugs beim Seiten- und Tiefenschlichten in mm/min. 
Programmieren: Zyklen
KREISTASCHE Zyklus 
Mit dem Kreistaschenzyklus können Sie eine Kreistasche
vollständig bearbeiten. In Abhängigkeit der Zyklusparameter stehen folgende Bearbeitungsalternativen zur Verfügung:
Komplettbearbeitung: Schruppen, Schlichten Tiefe, Schlichten Seite
Nur Schruppen
Nur Schlichten Tiefe und Schlichten Seite
Nur Schlichten Tiefe 
Nur Schlichten Seite 
Bei inaktiver Werkzeugtabelle müssen Sie immer
senkrecht eintauchen, da sie keinen 
Eintauchwinkel definieren können.
Schruppen
Das Werkzeug taucht in der Taschenmitte in das Werkstück ein
und fährt auf die erste Zustell-tiefe. Die Eintauchstrategie legen 
Sie mit dem Parameter fest.
Die TNC räumt die Tasche von innen nach außen unter Berücksichtigung des Überlappungsfaktors Parameter und der 
Schlichtaufmaße Parameter aus. 
Am Ende des Ausräumvorgangs fährt die TNC das Werkzeug  tangential von der Taschenwand weg, fährt um den Sicherheitsabstand über die aktuelle Zustelltiefe und von dort aus im Eilgang zurück zur Taschenmitte 
Dieser Vorgang wiederholt sich, bis die programmierte
Taschentiefe erreicht ist 
HEIDENHAIN iTNC 530 
Schlichten
Sofern Schlichtaufmaße definiert sind, schlichtet die TNC zunächst
die Taschenwände, falls eingegeben in mehreren Zustellungen.
Die Taschenwand wird dabei tangential angefahren
Anschließend schlichtet die TNC den Boden der Tasche von innen
nach außen. Der Taschenboden wird dabei tangential angefahren
Beachten Sie vor dem Programmieren
Werkzeug auf Startposition Kreismitte in der
Bearbeitungsebene vorpositionieren mit Radiuskorrektur R0.
Die TNC führt den Zyklus in den Achsen
Bearbeitungsebene aus, mit denen Sie die Startposition
angefahren haben. In X und Y, wenn Sie mit
X, Y und in U und V, wenn Sie U, V programmiert haben.
Die TNC positioniert das Werkzeug in der Werkzeugachse
automatisch vor. Parameter Sicherheitsabstand beachten.
Das Vorzeichen des Zyklusparameters Tiefe legt die
Arbeitsrichtung fest, Wenn Sie die Tiefe gleich null
programmieren, dann führt die TNC den Zyklus nicht aus.
Die TNC positioniert das Werkzeug am Zyklusende wieder
zurück auf die Startposition.
Die TNC positioniert das Werkzeug am Ende eines
Ausräumvorgangs im Eilgang zurück zur Taschenmitte.
Das Werkzeug steht dabei um den Sicherheitsabstand
über der aktuellen Zustelltiefe. Sicherheitsabstand so
eingeben, dass das Werkzeug beim Verfahren nicht mit
abgetragenen Spänen verklemmen kann.
Mit Maschinenparameter Bit stellen Sie ein, ob die
TNC bei der Eingabe einer positiven Tiefe eine
Fehlermeldung ausgeben soll Bit oder nicht Bit.
Achtung Kollisionsgefahr
Beachten Sie, dass die TNC bei positiv eingegebener
Tiefe die Berechnung der Vorposition umkehrt. Das
Werkzeug fährt also in der Werkzeugachse mit Eilgang
auf Sicherheitsabstand unter die Werkstückoberfläche
Programmieren: Zyklen
Bearbeitungsumfang: Bearbeitungsumfang festlegen:
Schruppen und Schlichten
Nur Schruppen
Nur Schlichten
Schlichten Seite und Schlichten Tiefe werden nur
ausgeführt, wenn das jeweilige Schlichtaufmaß
definiert ist
Kreisdurchmesser: Durchmesser der fertig
bearbeiteten Tasche
Schlichtaufmaß Seite inkremental: Schlichtaufmaß
in der Bearbeitungsebene
Vorschub Fräsen: Verfahrgeschwindigkeit des
Werkzeugs beim Fräsen in mm/min
Fräsart: Art der Fräsbearbeitung bei:
Gleichlauffräsen
Gegenlauffräsen
Tiefe inkremental: Abstand Werkstückoberfläche Taschengrund
Zustelltiefe inkremental: Maß, um welches 
das Werkzeug jeweils zugestellt wird, Wert größer null eingeben.
Schlichtaufmaß Tiefe inkremental: Schlichtaufmaß für die Tiefe
Vorschub Tiefenzustellung:
Verfahrgeschwindigkeit des Werkzeugs beim Fahren
auf Tiefe in mm/min
Zustellung Schlichten inkremental: Maß, um
welches das Werkzeug in der Spindelachse beim
Schlichten zugestellt wird: Schlichten in einer Zustellung
HEIDENHAIN iTNC 530 
Sicherheitsabstand inkremental: Abstand
zwischen Werkzeugstirnfläche und Werkstückoberfläche
Koordinate Werkstückoberfläche absolut:
Absolute Koordinate der Werkstückoberfläche
Sicherheitsabstand inkremental:
Koordinate Spindelachse, in der keine Kollision
zwischen Werkzeug und Werkstück Spannmittel erfolgen kann.
Bahnüberlappung Faktor: Werkzeugradius ergibt die seitliche Zustellung 
Eintauchstrategie: Art der Eintauchstrategie:
senkrecht eintauchen. Unabhängig vom in der
Werkzeugtabelle definierten Eintauchwinkel
ANGLE taucht die TNC senkrecht ein
Beispiel: NC Sätze
Helix förmig eintauchen. In der Werkzeugtabelle muss für das aktive Werkzeug der Eintauchwinkel ANGLE ungleich null definiert sein.
Ansonsten gibt die TNC eine Fehlermeldung aus.
Vorschub Schlichten: Verfahrgeschwindigkeit 
des Werkzeugs beim Seiten- und Tiefenschlichten in mm/min
Programmieren: Zyklen
NUTENFRAESEN Zyklus 
Abhängigkeit der Zyklusparameter stehen folgende Bearbeitungsalternativen zur Verfügung: Mit dem Zyklus  können Sie eine Nut vollständig bearbeiten. In Komplettbearbeitung: Schruppen, Schlichten Tiefe, Schlichten Seite
Nur Schruppen
Nur Schlichten Tiefe und Schlichten Seite
Nur Schlichten Tiefe
Nur Schlichten Seite
Bei inaktiver Werkzeugtabelle müssen Sie immer
senkrecht eintauchen, da sie keinen
Eintauchwinkel definieren können.
Schruppen
Das Werkzeug pendelt ausgehend vom linken Nutkreismittelpunkt mit dem in der Werkzeugtabelle definierten
Eintauchwinkel auf die erste Zustelltiefe. Die Eintauchstrategie
legen Sie mit dem Parameter fest.
Die TNC räumt die Nut von innen nach außen unter
Berücksichtigung der Schlichtaufmaße Parameter
Dieser Vorgang wiederholt sich, bis die programmierte Nuttiefe 
erreicht ist
HEIDENHAIN iTNC 530 
Schlichten
Sofern Schlichtaufmaße definiert sind, schlichtet die TNC zunächst
die Nutwände, falls eingegeben in mehreren Zustellungen. Die
Nutwand wird dabei tangential im rechten Nutkreis angefahren.
Anschließend schlichtet die TNC den Boden der Nut von innen
nach außen. Der Nutboden wird dabei tangential angefahren.
Beachten Sie vor dem Programmieren
Werkzeug auf Startposition in der Bearbeitungsebene
vorpositionieren mit Radiuskorrektur R0. Parameter 
Nutlage beachten.
Die TNC führt den Zyklus in den Achsen
Bearbeitungsebene aus, mit denen Sie die Startposition
angefahren haben. In X und Y, wenn Sie mit
X, Y und in U und V, wenn Sie U, V, programmiert haben.
Die TNC positioniert das Werkzeug in der Werkzeugachse automatisch vor. Parameter Sicherheitsabstand beachten.
Das Vorzeichen des Zyklusparameters Tiefe legt die
Arbeitsrichtung fest. Wenn Sie die Tiefe gleich null
programmieren, dann führt die TNC den Zyklus nicht aus.
Ist die Nutbreite größer als der doppelte Werkzeugdurchmesser, dann räumt die TNC die Nut von innen nach
außen entsprechend aus. Sie können also auch mit
einen Werkzeugen beliebige Nuten fräsen.
Mit Maschinenparameter Bit stellen Sie ein, ob die
TNC bei der Eingabe einer positiven Tiefe eine
Fehlermeldung ausgeben soll Bit oder nicht Bit.
Achtung Kollisionsgefahr
Beachten Sie, dass die TNC bei positiv eingegebener
Tiefe die Berechnung der Vorposition umkehrt. Das
Werkzeug fährt also in der Werkzeugachse mit Eilgang
auf Sicherheitsabstand unter die Werkstückoberfläche
Programmieren: Zyklen
Bearbeitungsumfang: Bearbeitungsumfang festlegen: 
Schruppen und Schlichten
Nur Schruppen
Nur Schlichten
Schlichten Seite und Schlichten Tiefe werden nur
ausgeführt, wenn das jeweilige Schlichtaufmaß definiert ist
Nutlänge Wert parallel zur Hauptachse der
Bearbeitungsebene : Längere Seite der Nut eingeben
Nutbreite Wert parallel zur Nebenachse der
Bearbeitungsebene: Breite der Nut eingeben, wenn
Nutbreite gleich Werkzeugdurchmesser eingegeben,
dann schruppt die TNC nur Langloch fräsen. 
Maximale Nutbreite beim Schruppen: Doppelter
Werkzeugdurchmesser
Schlichtaufmaß Seite inkremental: 
Schlichtaufmaß in der Bearbeitungsebene
Drehlage absolut: Winkel, um den die gesamte
Nut gedreht wird. Das Drehzentrum liegt in der
Position, auf der das Werkzeug beim Zyklusaufruf steht.
Lage der Nut: Lage der Nut
bezogen auf die Position des Werkzeuges beim
Zyklusaufruf siehe Bild rechts Mitte:
Werkzeugposition Nutmitte
Werkzeugposition Linkes Ende der Nut
Werkzeugposition Zentrum linker Nutkreis
Werkzeugposition Zentrum rechter Nutkreis
Werkzeugposition Rechtes Ende der Nut
Vorschub Fräsen: Verfahrgeschwindigkeit des
Werkzeugs beim Fräsen in mm/min
Fräsart: Art der Fräsbearbeitung bei:
Gleichlauffräsen
Gegenlauffräsen
Tiefe inkremental: Abstand Werkstückoberfläche Nutgrund
Zustelltiefe inkremental: Maß, um welches
das Werkzeug jeweils zugestellt wird; Wert größer Null eingeben
Schlichtaufmaß Tiefe inkremental: 
Schlichtaufmaß für die Tiefe
Vorschub Tiefenzustellung:
Verfahrgeschwindigkeit des Werkzeugs beim Fahren
auf Tiefe in mm/min
Zustellung Schlichten inkremental: Maß, um
welches das Werkzeug in der Spindelachse beim
Schlichten zugestellt wird: Schlichten in einer Zustellung
HEIDENHAIN iTNC 530 
Sicherheitsabstand inkremental: Abstand
zwischen Werkzeug-Stirnfläche und Werkstückoberfläche
Koordinate Werkstückoberfläche absolut:
Absolute Koordinate der Werkstückoberfläche
Sicherheitsabstand inkremental:
Koordinate Spindelachse, in der keine Kollision
zwischen Werkzeug und Werkstück Spannmittel erfolgen kann
Eintauchstrategie: Art der Eintauchstrategie:
senkrecht eintauchen. Unabhängig vom in der
Werkzeugtabelle definierten Eintauchwinkel
ANGLE taucht die TNC senkrecht ein
Helix förmig eintauchen. In der Werkzeugtabelle
muss für das aktive Werkzeug der
Eintauchwinkel ANGLE ungleich null definiert sein.    
Ansonsten gibt die TNC eine Fehlermeldung aus.
Nur Helix förmig eintauchen, wenn genügend Platz 
vorhanden ist
pendelnd eintauchen. In der Werkzeugtabelle
muss für das aktive Werkzeug der Eintauchwinkel 
ANGLE ungleich null definiert sein. Ansonsten gibt die
TNC eine Fehlermeldung aus
Vorschub Schlichten: Verfahrgeschwindigkeit des Werkzeugs beim Seiten- und Tiefenschlichten in mm/min
Programmieren: Zyklen
RUNDE NUT Zyklus 
Mit dem Zyklus können Sie eine runde Nut vollständig bearbeiten.
In Abhängigkeit der Zyklusparameter stehen folgende 
Bearbeitungsalternativen zur Verfügung:
Komplettbearbeitung: Schruppen, Schlichten Tiefe, Schlichten Seite
Nur Schruppen
Nur Schlichten Tiefe und Schlichten Seite
Nur Schlichten Tiefe 
Nur Schlichten Seite
Bei inaktiver Werkzeugtabelle müssen Sie immer 
senkrecht eintauchen, da sie keinen 
Eintauchwinkel definieren können. 
Schruppen
Das Werkzeug pendelt im Nutzentrum mit dem in der 
Werkzeugtabelle definierten Eintauchwinkel auf die erste Zustelltiefe. Die Eintauchstrategie legen Sie mit dem Parameter fest.
Die TNC räumt die Nut von innen nach außen unter
Berücksichtigung der Schlichtaufmaße Parameter aus.
Dieser Vorgang wiederholt sich, bis die programmierte Nuttiefe 
erreicht ist.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Schlichten
Sofern Schlichtaufmaße definiert sind, schlichtet die TNC zunächst
die Nutwände, falls eingegeben in mehreren Zustellungen. Die
Nutwand wird dabei tangential angefahren.
Anschließend schlichtet die TNC den Boden der Nut von innen
nach außen. Der Nutboden wird dabei tangential angefahren.
Beachten Sie vor dem Programmieren
Werkzeug in der Bearbeitungsebene vorpositionieren mit
Radiuskorrektur. Parameter Bezug für Nutlage
entsprechend definieren.
Die TNC führt den Zyklus in den Achsen
Bearbeitungsebene aus, mit denen Sie die Startposition
angefahren haben. In X und Y, wenn Sie mit 
X, Y und in U und V, wenn Sie programmiert haben.
Die TNC positioniert das Werkzeug in der Werkzeugachse 
automatisch vor. Parameter. Sicherheitsabstand beachten.
Das Vorzeichen des Zyklusparameters Tiefe legt die
Arbeitsrichtung fest. Wenn Sie die Tiefe gleich null
programmieren, dann führt die TNC den Zyklus nicht aus.
Ist die Nutbreite größer als der doppelte Werkzeugdurchmesser, dann räumt die TNC die Nut von innen nach
außen entsprechend aus. Sie können also auch mit
kleinen Werkzeugen beliebige Nuten fräsen.
Wenn Sie den Zyklus Runde Nut in Verbindung mit
Zyklus verwenden, dann ist die Nutlage null nicht erlaubt.
Mit Maschinenparameter Bit stellen Sie ein, ob die
TNC bei der Eingabe einer positiven Tiefe eine
Fehlermeldung ausgeben soll. Bit oder nicht Bit
Achtung Kollisionsgefahr
Beachten Sie, dass die TNC bei positiv eingegebener
Tiefe die Berechnung der Vorposition umkehrt. Das
Werkzeug fährt also in der Werkzeugachse mit Eilgang
auf Sicherheitsabstand unter die Werkstückoberfläche
Programmieren: Zyklen
Bearbeitungsumfang: Bearbeitungsumfang festlegen:
Schruppen und Schlichten
Nur Schruppen
Nur Schlichten
Schlichten Seite und Schlichten Tiefe werden nur
ausgeführt, wenn das jeweilige Schlichtaufmaß definiert ist
Nutbreite Wert parallel zur Nebenachse der
Bearbeitungsebene: Breite der Nut eingeben; wenn
Nutbreite gleich Werkzeugdurchmesser eingegeben,
dann schruppt die TNC nur Langloch fräsen.
Maximale Nutbreite beim Schruppen: Doppelter
Werkzeugdurchmesser
Schlichtaufmaß Seite inkremental: Schlichtaufmaß
in der Bearbeitungsebene
Teilkreisdurchmesser: Durchmesser des Teilkreises eingeben
Bezug für Nutlage: Lage der Nut
bezogen auf die Position des Werkzeuges beim
Zyklusaufruf siehe Bild rechts Mitte:
Werkzeugposition wird nicht berücksichtigt.
Nutlage ergibt sich aus eingegebener Teilkreismitte
und Startwinkel
Werkzeugposition Zentrum linker Nutkreis.
Startwinkel bezieht sich auf diese Position.
Eingegebene Teilkreismitte wird nicht berücksichtigt
Werkzeugposition Zentrum Mittelachse.
Startwinkel bezieht sich auf diese Position.
Eingegebene Teilkreismitte wird nicht berücksichtigt
Werkzeugposition Zentrum rechter Nutkreis.
Startwinkel bezieht sich auf diese Position.
Eingegebene Teilkreismitte wird nicht berücksichtigt
Mitte Achse absolut: Mitte des Teilkreises
in der Hauptachse der Bearbeitungsebene. Nur
wirksam, wenn gleich null.
Mitte Achse absolut: Mitte des Teilkreises 
in der Nebenachse der Bearbeitungsebene. Nur
wirksam, wenn gleich null.
Startwinkel absolut: Polarwinkel des Startpunkts eingeben
Öffnungswinkel der Nut inkremental: Öffnungswinkel der Nut eingeben
HEIDENHAIN iTNC 530 
Winkelschritt inkremental: Winkel, um den
die gesamte Nut gedreht wird. Das Drehzentrum liegt
in der Teilkreismitte
Anzahl Bearbeitungen: Anzahl der
Bearbeitungen auf dem Teilkreis
Vorschub Fräsen: Verfahrgeschwindigkeit des
Werkzeugs beim Fräsen in mm/min
Fräsart: Art der Fräsbearbeitung bei:
Gleichlauffräsen
Gegenlauffräsen
Tiefe inkremental: Abstand Werkstückoberfläche, Nutgrund
Zustelltiefe inkremental: Maß, um welches 
das Werkzeug jeweils zugestellt wird, Wert größer eingeben
Schlichtaufmaß Tiefe inkremental: Schlichtaufmaß für die Tiefe
Vorschub Tiefenzustellung: 
Verfahrgeschwindigkeit des Werkzeugs beim Fahren
auf Tiefe in mm/min
Zustellung Schlichten inkremental: Maß, um
welches das Werkzeug in der Spindelachse beim 
Schlichten zugestellt wird. Schlichten in einer Zustellung.
Programmieren: Zyklen
Sicherheitsabstand inkremental: Abstand
zwischen Werkzeugstirnfläche und Werkstückoberfläche
Koordinate Werkstückoberfläche absolut:
Absolute Koordinate der Werkstückoberfläche
Sicherheitsabstand inkremental:
Koordinate Spindelachse, in der keine Kollision
zwischen Werkzeug und Werkstück Spannmittel erfolgen kann.
Eintauchstrategie: Art der Eintauchstrategie:
senkrecht eintauchen. Unabhängig vom in der
Werkzeugtabelle definierten Eintauchwinkel
ANGLE taucht die TNC senkrecht ein
Helix förmig eintauchen. In der Werkzeugtabelle 
muss für das aktive Werkzeug der
Eintauchwinkel ANGLE ungleich null definiert sein. 
Ansonsten gibt die TNC eine Fehlermeldung aus.
Nur Helix förmig eintauchen, wenn genügend Platz 
vorhanden ist.
pendelnd eintauchen. In der Werkzeugtabelle
muss für das aktive Werkzeug der Eintauchwinkel
ANGLE ungleich null definiert sein. Ansonsten gibt die 
TNC eine Fehlermeldung aus
Vorschub Schlichte: Verfahrgeschwindigkeit
des Werkzeugs beim Seiten- und Tiefenschlichten in mm/min 
HEIDENHAIN iTNC 530
RECHTECKZAPFEN Zyklus 
Mit dem Rechteckzapfen Zyklus können Sie einen
Rechteckzapfen bearbeiten. Wenn ein Rohteilmaß größer als die
maximal mögliche seitliche Zustellung ist, dann führt die TNC mehrere
seitliche Zustellungen aus bis das Fertigmaß erreicht ist.
Das Werkzeug fährt von der Zyklus Startposition aus Zapfenmitte
in positiver X-Richtung auf die Startposition der
Zapfenbearbeitung. Die Startposition liegt mm rechts neben
dem Zapfenrohteil.
Falls das Werkzeug auf dem Sicherheitsabstand steht, fährt die
TNC das Werkzeug im Eilgang FMAX auf den Sicherheitsabstand
und von dort mit dem Vorschub Tiefenzustellung auf die erste
Zustelltiefe.
Anschließend fährt das Werkzeug in einem Halbkreis tangential an
die Zapfenkontur und fräst danach einen Umlauf.
Wenn sich das Fertigmaß nicht in einem Umlauf erreichen lässt,
stellt die TNC das Werkzeug auf der aktuellen Zustelltiefe seitlich
zu und fräst danach erneut einen Umlauf. Die TNC berücksichtigt
dabei das Rohteilmaß, das Fertigmaß und die erlaubte seitliche
Zustellung. Dieser Vorgang wiederholt sich, bis das definierte
Fertigmaß erreicht ist.
Danach fährt das Werkzeug in einem Halbkreis tangential von der
Kontur weg zurück zum Startpunkt der Zapfenbearbeitung.
Anschließend fährt die TNC das Werkzeug auf die nächste Zustelltiefe 
und bearbeitet den Zapfen auf dieser Tiefe.
Dieser Vorgang wiederholt sich, bis die programmierte Zapfentiefe
erreicht ist.
Beachten Sie vor dem Programmieren
Werkzeug auf Startposition in der Bearbeitungsebene
vorpositionieren mit Radiuskorrektur. Parameter 
Zapfenlage beachten.
Die TNC positioniert das Werkzeug in der Werkzeugachse 
automatisch vor. Parameter Sicherheitsabstand beachten.
Das Vorzeichen des Zyklusparameters Tiefe legt die
Arbeitsrichtung fest. Wenn Sie die Tiefe gleich null
programmieren, dann führt die TNC den Zyklus nicht aus.
Die TNC positioniert das Werkzeug am Ende zurück auf
den Sicherheitsabstand, wenn eingegeben auf den
zweiten Sicherheitsabstand.
Programmieren: Zyklen
Mit Maschinenparameter Bit stellen Sie ein, ob die
TNC bei der Eingabe einer positiven Tiefe eine
Fehlermeldung ausgeben soll. Bit oder nicht Bit.
Achtung Kollisionsgefahr
Beachten Sie, dass die TNC bei positiv eingegebener
Tiefe die Berechnung der Vorposition umkehrt. Das
Werkzeug fährt also in der Werkzeugachse mit Eilgang
auf Sicherheitsabstand unter die Werkstückoberfläche
Rechts neben dem Zapfen ausreichend Platz für die
Anfahrbewegung lassen. Minimum: Werkzeugdurchmesser mm.
HEIDENHAIN iTNC 530
Seitenlänge: Länge des Zapfens, parallel
zur Hauptachse der Bearbeitungsebene
Rohteilmaß Seitenlänge: Länge des
Zapfenrohteils, parallel zur Hauptachse der
Bearbeitungsebene. Rohteilmaß Seitenlänge
größer als eins. Seitenlänge eingeben. Die TNC führt
mehrere seitliche Zustellungen aus, wenn die
Differenz zwischen Rohteilmaß und Fertigmaß
größer ist als die erlaubte seitliche Zustellung.
Werkzeugradius mal Bahnüberlappung. Die
TNC berechnet immer eine konstante seitliche
Zustellung.
Seitenlänge: Länge des Zapfens, parallel
zur Nebenachse der Bearbeitungsebene. Rohteilmaß
Seitenlänge zwei größer als zweite Seitenlänge eingeben.
Die TNC führt mehrere seitliche Zustellungen aus,
wenn die Differenz zwischen Rohteilmaß und
Fertigmaß größer ist als die erlaubte seitliche 
Zustellung Werkzeugradius mal Bahnüberlappung.
Die TNC berechnet immer eine konstante
seitliche Zustellung.
Rohteilmaß Seitenlänge: Länge des
Zapfenrohteils, parallel zur Nebenachse der
Bearbeitungsebene
Eckenradius: Radius der Zapfenecke
Schlichtaufmaß Seite inkremental: Schlichtaufmaß
in der Bearbeitungsebene, das die TNC bei
der Bearbeitung stehen lässt
Drehlage absolut: Winkel, um den der
gesamte Zapfen gedreht wird. Das Drehzentrum liegt
in der Position, auf der das Werkzeug beim Zyklusaufruf steht.
Zapfenlage: Lage des Zapfens bezogen auf die
Position des Werkzeuges beim Zyklusaufruf:
Werkzeugposition Zapfenmitte
Werkzeugposition Linke untere Ecke
Werkzeugposition Rechte untere Ecke
Werkzeugposition Rechte obere Ecke
Werkzeugposition Linke obere Ecke
Vorschub Fräsen: Verfahrgeschwindigkeit des
Werkzeugs beim Fräsen in mm/min
Fräsart: Art der Fräsbearbeitung bei:
Gleichlauffräsen
Gegenlauffräsen
Programmieren: Zyklen
Tiefe inkremental: Abstand Werkstückoberfläche Zapfengrund 
Zustelltiefe inkremental: Maß, um welches
das Werkzeug jeweils zugestellt wir,; Wert größer null eingeben
Vorschub Tiefenzustellung:
Verfahrgeschwindigkeit des Werkzeugs beim Fahren 
auf Tiefe in mm/min
Sicherheitsabstand inkremental: Abstand
zwischen Werkzeugstirnfläche und Werkstückoberfläche
Koordinate Werkstückoberfläche absolut: 
Absolute Koordinate der Werkstückoberfläche
Sicherheitsabstand inkremental:
Koordinate Spindelachse, in der keine Kollision 
zwischen Werkzeug und Werkstück Spannmittel 
erfolgen kann
Bahnüberlappung Faktor: Werkzeugradius
ergibt die seitliche Zustellung k. Maximaler Eingabewert: 
HEIDENHAIN iTNC 530 
KREISZAPFEN Zyklus 
Mit dem Kreiszapfenzyklus können Sie einen Kreiszapfen
bearbeiten. Wenn der Rohteildurchmesser größer als die maximal 
mögliche seitliche Zustellung ist, dann führt die TNC mehrere seitliche
Zustellungen aus bis der Fertigteildurchmesser erreicht ist.
Das Werkzeug fährt von der Zyklus Startposition aus Zapfenmitte
in positiver X-Richtung auf die Startposition der
Zapfenbearbeitung. Die Startposition liegt zwei mm rechts neben
dem Zapfenrohteil.
Falls das Werkzeug auf dem Sicherheitsabstand steht, fährt die
TNC das Werkzeug im Eilgang FMAX auf den Sicherheitsabstand
und von dort mit dem Vorschub Tiefenzustellung auf die erste
Zustelltiefe.
Anschließend fährt das Werkzeug in einem Halbkreis tangential an
die Zapfenkontur und fräst danach einen Umlauf.
Wenn sich der Fertigteildurchmesser nicht in einem Umlauf
erreichen lässt, stellt die TNC das Werkzeug auf der aktuellen
Zustelltiefe seitlich zu und fräst danach erneut einen Umlauf. Die
TNC berücksichtigt dabei den Rohteildurchmesser, den 
Fertigteildurchmesser und die erlaubte seitliche Zustellung. Dieser
Vorgang wiederholt sich, bis der definierte Fertigteildurchmesser
erreicht ist.
Danach fährt das Werkzeug in einem Halbkreis tangential von der
Kontur weg zurück zum Startpunkt der Zapfenbearbeitung.
Anschließend fährt die TNC das Werkzeug auf die nächste 
Zustelltiefe und bearbeitet den Zapfen auf dieser Tiefe.
Dieser Vorgang wiederholt sich, bis die programmierte Zapfentiefe
erreicht ist.
Beachten Sie vor dem Programmieren
Werkzeug auf Startposition in der Bearbeitungsebene
Zapfenmitte vorpositionieren mit Radiuskorrektur.
Die TNC positioniert das Werkzeug in der Werkzeugachse 
automatisch vor. Parameter Sicherheitsabstand beachten.
Das Vorzeichen des Zyklusparameters Tiefe legt die
Arbeitsrichtung fest. Wenn Sie die Tiefe gleich null
programmieren, dann führt die TNC den Zyklus nicht aus.
Die TNC positioniert das Werkzeug am Zyklusende wieder
zurück auf die Startposition.
Die TNC positioniert das Werkzeug am Ende zurück auf
den Sicherheitsabstand, wenn eingegeben auf den
zweiten Sicherheitsabstand.
Programmieren: Zyklen
Mit Maschinenparameter Bit stellen Sie ein, ob die
TNC bei der Eingabe einer positiven Tiefe eine
Fehlermeldung ausgeben soll Bit oder nicht Bit.
Achtung Kollisionsgefahr
Beachten Sie, dass die TNC bei positiv eingegebener
Tiefe die Berechnung der Vorposition umkehrt. Da 
Werkzeug fährt also in der Werkzeugachse mit Eilgang
auf Sicherheitsabstand unter die Werkstückoberfläche
Rechts neben dem Zapfen ausreichend l atz für die
Anfahrbewegung lassen. Minimum: Werkzeugdurchmesser mm.
Fertigteil Durchmesser: Durchmesser des
fertig bearbeiteten Zapfens
Rohteil Durchmesser: Durchmesser des
Rohteils. Rohteildurchmesser größer Fertigteil
Durchmesser eingeben. Die TNC führt mehrere
seitliche Zustellungen aus, wenn die Differenz
zwischen Rohteildurchmesser und Fertigteil
Durchmesser größer ist als die erlaubte seitliche
Zustellung Werkzeugradius mal Bahnüberlappung.
Die TNC berechnet immer eine konstante seitliche Zustellung
Schlichtaufmaß Seite inkremental: Schlichtaufmaß
in der Bearbeitungsebene
Vorschub Fräsen: Verfahrgeschwindigkeit des 
Werkzeugs beim Fräsen in mm/min
Fräsart: Art der Fräsbearbeitung bei:
Gleichlauffräsen
Gegenlauffräsen
HEIDENHAIN iTNC 530
Tiefe inkremental: Abstand Werkstückoberfläche Zapfengrund
Zustelltiefe inkremental: Maß, um welches
das Werkzeug jeweils zugestellt wird, Wert größer null eingeben
Vorschub Tiefenzustellung:
Verfahrgeschwindigkeit des Werkzeugs beim Fahren
auf Tiefe in mm/min
Sicherheitsabstand inkremental: Abstand
zwischen Werkzeugstirnfläche und Werkstückoberfläche
Koordinate Werkstückoberfläche absolut:
Absolute Koordinate der Werkstückoberfläche
Sicherheitsabstand inkremental:
Koordinate Spindelachse, in der keine Kollision
zwischen Werkzeug und Werkstück Spannmittel 
erfolgen kann
Bahnüberlappung Faktor: Werkzeugradius
ergibt die seitliche Zustellung k. Maximaler
Eingabewert: 
Programmieren: Zyklen
Beispiel: Tasche, Zapfen und Nuten fräsen 
Rohteil Definition
Werkzeug Definition Schruppen, Schlichten
Werkzeug Definition Nutenfräser
Werkzeug Aufruf Schruppen Schlichten 
Werkzeug freifahren 
Zyklus Definition Außenbearbeitung 
HEIDENHAIN iTNC 530 
Zyklus Aufruf Außenbearbeitung
Zyklus Definition Kreistasche
Zyklus Aufruf Kreistasche
Werkzeugwechsel
Werkzeug-Aufruf Nutenfräser
Programmieren: Zyklen
Zyklus Definition Nuten
Keine Vorpositionierung in X, Y erforderlich
Zyklus Aufruf Nuten 
Werkzeug freifahren, Programm Ende 
HEIDENHAIN iTNC 530 
Zyklen zum Herstellen von
Punktemustern
Übersicht
Die TNC stellt Zyklen zur Verfügung, mit denen Sie Punktemuster 
direkt fertigen können:
Zyklus Softkey Seite
PUNKTEMUSTER AUF KREIS 
PUNKTEMUSTER AUF LINIEN 
Folgende Bearbeitungszyklen können Sie mit den Zyklen kombinieren:
Wenn Sie unregelmäßige Punktemuster fertigen müssen, dann verwenden Sie Punktetabellen mit PAT siehe Punktetabellen.
Zyklus BOHREN
Zyklus REIBEN
Zyklus AUSDREHEN
Zyklus UNIVERSALBOHREN
Zyklus RUECKWAERTS SENKEN
Zyklus UNIVERSAL TIEFBOHREN
Zyklus GEWINDEBOHREN NEU mit Ausgleichsfutter
Zyklus GEWINDEBOHREN GS NEU ohne Ausgleichsfutter
Zyklus BOHRFRAESEN
Zyklus GEWINDEBOHREN SPANBRUCH
Zyklus ZENTRIEREN
Zyklus RECHTECKTASCHE
Zyklus KREISTASCHE
Zyklus NUTENFRAESEN
Zyklus RUNDE NUT nicht mit Zyklus kombinierbar
Zyklus RECHTECKZAPFEN
Zyklus KREISZAPFEN
Zyklus GEWINDEFRAESEN
Zyklus SENKGEWINDEFRAESEN
Zyklus BOHRGEWINDEFRAESEN
Zyklus HELIX BOHRGEWINDEFRAESEN
Zyklus AUSSEN GEWINDEFRAESEN
Programmieren: Zyklen
PUNKTEMUSTER AUF KREIS Zyklus 
Die TNC positioniert das Werkzeug im Eilgang von der aktuellen
Position zum Startpunkt der ersten Bearbeitung.
Reihenfolge: 
Sicherheitsabstand anfahren Spindelachse 
Startpunkt in der Bearbeitungsebene anfahren
Auf Sicherheitsabstand über Werkstückoberfläche fahren 
Spindelachse. 
Ab dieser Position führt die TNC den zuletzt definierten 
Bearbeitungszyklus aus.
Anschließend positioniert die TNC das Werkzeug mit einer
Geraden Bewegung auf den Startpunkt der nächsten Bearbeitung,
das Werkzeug steht dabei auf Sicherheitsabstand oder
zweiten Sicherheitsabstand.
Dieser Vorgang bis wiederholt sich, bis alle Bearbeitungen 
ausgeführt sind.
Beachten Sie vor dem Programmieren
Zyklus ist DEF-Aktiv, das heißt, Zyklus ruft
automatisch den zuletzt definierten Bearbeitungszyklus auf.
Wenn Sie einen der Bearbeitungszyklen 
mit Zyklus kombinieren, wirken 
der Sicherheitsabstand, die Werkstückoberfläche und
der zweite Sicherheitsabstand aus Zyklus.
Mitte Achse absolut: Teilkreis Mittelpunkt
in der Hauptachse der Bearbeitungsebene
Mitte Achse absolut: Teilkreis Mittelpunkt 
in der Nebenachse der Bearbeitungsebene
Teilkreis Durchmesser: Durchmesser des
Teilkreises
Startwinkel absolut: Winkel zwischen der
Hauptachse der Bearbeitungsebene und dem
Startpunkt der ersten Bearbeitung auf dem Teilkreis
Endwinkel absolut: Winkel zwischen der
Hauptachse der Bearbeitungsebene und dem
Startpunkt der letzten Bearbeitung auf dem Teilkreis
gilt nicht für Vollkreis, Endwinkel ungleich
Startwinkel eingeben, wenn Endwinkel größer als
Startwinkel eingegeben, dann Bearbeitung im Gegen
Uhrzeigersinn, sonst Bearbeitung im Uhrzeigersinn.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Winkelschritt inkremental: Winkel zwischen 
zwei Bearbeitungen auf dem Teilkreis, wenn der
Winkelschritt gleich null ist, dann berechnet die TNC 
den Winkelschritt aus Startwinkel, Endwinkel und 
Anzahl Bearbeitungen, wenn ein Winkelschritt
eingegeben ist, dann berücksichtigt die TNC den 
Endwinkel nicht, das Vorzeichen des Winkelschritts 
legt die Bearbeitungsrichtung fest Uhrzeigersinn
Anzahl Bearbeitungen: Anzahl der
Bearbeitungen auf dem Teilkreis
Sicherheitsabstand inkremental: Abstand 
zwischen Werkzeugspitze und Werkstückoberfläche
Wert positiv eingeben
Koord. Werkstückoberfläche absolut: 
Koordinate Werkstückoberfläche
Sicherheitsabstand 0204 inkremental:
Koordinate Spindelachse, in der keine Kollision 
zwischen Werkzeug und Werkstück Spannmittel erfolgen kann, Wert positiv eingeben Fahren auf sichere Höhe: Festlegen, wie das Werkzeug zwischen den Bearbeitungen verfahren soll:
Zwischen den Bearbeitungen auf Sicherheitsabstand verfahren
Zwischen den Messpunkten auf Sicherheitsabstand verfahren
Verfahr Art, Gerade, Kreis: Festlegen, mit
welcher Bahnfunktion das Werkzeug zwischen den
Bearbeitungen verfahren soll: 
Zwischen den Bearbeitungen auf einer Geraden verfahren
Zwischen den Bearbeitungen zirkular auf dem
Teilkreisdurchmesser verfahren
Programmieren: Zyklen                                                                                          PUNKTEMUSTER AUF LINIEN Zyklus 
Die TNC positioniert das Werkzeug automatisch von der aktuellen
Position zum Startpunkt der ersten Bearbeitung
Reihenfolge:
Sicherheitsabstand anfahren Spindelachse
Startpunkt in der Bearbeitungsebene anfahren
Auf Sicherheitsabstand über Werkstückoberfläche fahren
Spindelachse
Ab dieser Position führt die TNC den zuletzt definierten
Bearbeitungszyklus aus.
Anschließend positioniert die TNC das Werkzeug in positiver
Richtung der Hauptachse auf den Startpunkt der nächsten
Bearbeitung; das Werkzeug steht dabei auf Sicherheitsabstand 
oder zweiten Sicherheitsabstand.
Dieser Vorgang wiederholt sich, bis alle Bearbeitungen auf 
der ersten Zeile ausgeführt sind, das Werkzeug steht am letzten
Punkt der ersten Zeile.
Danach fährt die TNC das Werkzeug zum letzten Punkt der
zweiten Zeile und führt dort die Bearbeitung durch.
Von dort aus positioniert die TNC das Werkzeug in negativer
Richtung der Hauptachse auf den Startpunkt der nächsten
Bearbeitung.
Dieser Vorgang wiederholt sich, bis alle Bearbeitungen der
zweiten Zeile ausgeführt sind.
Anschließend fährt die TNC das Werkzeug auf den Startpunkt der
nächsten Zeile.
In einer Pendelbewegung werden alle weiteren Zeilen abgearbeitet.
Beachten Sie vor dem Programmieren
Zyklus ist DEF-Aktiv, das heißt, Zyklus ruft
automatisch den zuletzt definierten Bearbeitungszyklus auf.
Wenn Sie einen der Bearbeitungszyklen mit Zyklus kombinieren, wirken der Sicherheitsabstand, die Werkstückoberfläche, der
Sicherheitsabstand und die Drehlage aus Zyklus.
Wenn Sie den Zyklus Runde Nut in Verbindung mit
Zyklus verwenden, dann ist die Nutlage null nicht erlaubt.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Startpunkt  Achse absolut: Koordinate des 
Startpunktes in der Hauptachse der Bearbeitungsebene
Startpunkt zweite Achse absolut: Koordinate des
Startpunktes in der Nebenachse der Bearbeitungsebene
Abstand  Achse inkremental: Abstand der
einzelnen Punkte auf der Zeile 
Abstand zweite Achse inkremental: Abstand der
einzelnen Zeilen voneinander
Anzahl Spalten: Anzahl der Bearbeitungen auf der Zeile 
Anzahl Zeilen: Anzahl der Zeilen 
Drehwinkel absolut: Winkel, um den das 
gesamte Anordnungsbild gedreht wird, Drehzentrum liegt im Startpunkt.
Sicherheitsabstand inkremental: Abstand
zwischen Werkzeugspitze und Werkstückoberfläche
Koord. Werkstückoberfläche absolut:
Koordinate Werkstückoberfläche
Sicherheitsabstand inkremental:
Koordinate Spindelachse, in der keine Kollision
zwischen Werkzeug und Werkstück Spannmittel erfolgen kann
Fahren auf sichere Höhe: Festlegen, wie das 
Werkzeug zwischen den Bearbeitungen verfahren soll:
Zwischen den Bearbeitungen auf Sicherheitsabstand verfahren
Zwischen den Bearbeitungen auf zweiten Sicherheitsabstand verfahren
Programmieren: Zyklen
Beispiel: Lochkreise
Rohteil Definition
Werkzeug Definition
Werkzeug Aufruf
Werkzeug freifahren
Zyklus Definition Bohren
HEIDENHAIN iTNC 530 
Zyklus Definition Lochkreis, CYCL wird automatisch gerufen,
wirken aus Zyklus 
Werkzeug freifahren, Programm Ende
Programmieren: Zyklen
SL-Zyklen
Grundlagen
Mit den SL-Zyklen können Sie komplexe Konturen aus bis zu 
Teilkonturen Taschen oder Inseln zusammensetzen. Die einzelnen
Teilkonturen geben Sie als Unterprogramme ein. Aus der Liste der
Teilkonturen Unterprogramm Nummern, die Sie im Zyklus
KONTUR angeben, berechnet die TNC die Gesamtkontur.
Der Speicher für einen SL-Zyklus alle Konturunterprogramme
ist begrenzt. Die Anzahl der möglichen
Konturelemente hängt von der Konturart, Innen-,
Außenkontur und der Anzahl der Teilkonturen ab und 
beträgt ca. Geradensätze.
SL-Zyklen führen intern umfangreiche und komplexe
Berechnungen und daraus resultierende Bearbeitungen
durch. Aus Sicherheitsgründen in jedem Fall vor dem 
Abarbeiten einen grafischen Programmtest durchführen.
Dadurch können Sie auf einfache Weise feststellen, ob die
von der TNC ermittelte Bearbeitung richtig abläuft.
Eigenschaften der Unterprogramme
Koordinatenumrechnungen sind erlaubt. Werden sie innerhalb der
Teilkonturen programmiert, wirken sie auch in den nachfolgenden
Unterprogrammen, müssen aber nach dem Zyklusaufruf nicht 
zurückgesetzt werden.
Die TNC ignoriert Vorschübe F und Zusatzfunktionen 
Die TNC erkennt eine Tasche, wenn Sie die Kontur innen umlaufen, Beschreibung der Kontur im Uhrzeigersinn mit Radiuskorrektur
Die TNC erkennt eine Insel, wenn Sie die Kontur außen umlaufen,
z. B. Beschreibung der Kontur im Uhrzeigersinn mit Radiuskorrektur
Die Unterprogramme dürfen keine Koordinaten in der Spindelachse enthalten
Im ersten Koordinatensatz des Unterprogramms legen Sie die
Bearbeitungsebene fest. Zusatzachsen U, V, W sind in sinnvoller 
Kombination erlaubt. Im ersten Satz grundsätzlich immer beide
Achsen der Bearbeitungsebene definieren.
Wenn Sie Q-Parameter verwenden, dann die jeweiligen
Berechnungen und Zuweisungen nur innerhalb des jeweiligen
Konturunterprogrammes durchführen.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Eigenschaften der Bearbeitungszyklen
Die TNC positioniert vor jedem Zyklus automatisch auf den
Sicherheitsabstand.
Jedes Tiefenniveau wird ohne Werkzeugabheben gefräst, Inseln
werden seitlich umfahren.
Um Freischneidemarkierungen zu vermeiden, fügt die TNC an nicht tangentialen Innenecken einen global definierbaren
Verrundungsradius ein. Der im Zyklus eingebbare
Rundungsradius wirkt auf die Werkzeugmittelpunktsbahn,
vergrößert also ggf. eine durch den Werkzeugradius definierte
Rundung gilt beim Ausräumen und Seitenschlichten
Beim Seitenschlichten fährt die TNC die Kontur auf einer
tangentialen Kreisbahn an.
Beim Tiefenschlichten fährt die TNC das Werkzeug ebenfalls auf
einer tangentialen Kreisbahn an das Werkstück 
Spindelachse Z: Kreisbahn in Ebene Z, X
Die TNC bearbeitet die Kontur durchgehend im Gleichlauf bzw. im
Gegenlauf.
Mit legen Sie fest, wohin die TNC das Werkzeug
am Ende der Zyklen positioniert.
Die Maßangaben für die Bearbeitung, wie Frästiefe, Aufmaße und
Sicherheitsabstand geben Sie zentral im Zyklus als KONTURDATEN ein.
Programmieren: Zyklen
Übersicht SL-Zyklen
Zyklus Softkey 
KONTUR zwingend erforderlich 
KONTUR DATEN zwingend erforderlich 
VORBOHREN wahlweise verwendbar
RAEUMEN zwingend erforderlich 
SCHLICHTEN TIEFE wahlweise verwendbar
SCHLICHTEN SEITE wahlweise verwendbar
Erweiterte Zyklen:
Zyklus Softkey 
KONTURZUG 
KONTURZUG DATEN 
ZYLINDERMANTEL 
ZYLINDERMANTEL Nutenfräsen 
ZYLINDERMANTEL Stegfräsen
ZYLINDERMANTEL Außenkontur fräsen
HEIDENHAIN iTNC 530                                                                                                              KONTUR Zyklus 
Im Zyklus KONTUR listen Sie alle Unterprogramme auf, die zu einer Gesamtkontur überlagert werden sollen.
Beachten Sie vor dem Programmieren
Zyklus ist DEF-Aktiv, das heißt ab seiner Definition im Programm wirksam.
In Zyklus können Sie maximal Unterprogramme Teilkonturen auflisten.
Label Nummern für die Kontur: Alle Label Nummern
der einzelnen Unterprogramme eingeben, die zu
einer Kontur überlagert werden sollen. Jede Nummer
mit der Taste ENT bestätigen und die Eingaben mit
der Taste END abschließen.
Beispiel: NC-Sätze
Programmieren: Zyklen
Überlagerte Konturen
Taschen und Inseln können Sie zu einer neuen Kontur überlagern.
Damit können Sie die Fläche einer Tasche durch eine überlagernde
Tasche vergrößern oder eine Insel verkleinern.
Unterprogramme: Überlagerte Taschen
Die nachfolgenden Programmierbeispiele sind Kontur
Unterprogramme, die in einem Hauptprogramm von
Zyklus KONTUR aufgerufen werden.
Die Taschen A und B überlagern sich.
Die TNC berechnet die Schnittpunkte und sie müssen nicht
programmiert werden.
Die Taschen sind als Vollkreise programmiert.
Unterprogramm: Tasche A
Unterprogramm: Tasche B
HEIDENHAIN iTNC 530 
Summen Fläche
Beide Teilflächen A und B inklusive der gemeinsam überdeckten
Fläche sollen bearbeitet werden:
Die Flächen A und B müssen Taschen sein.
Die erste Tasche in Zyklus muss außerhalb der zweiten beginnen.
Fläche A:
Differenz Fläche
Fläche A soll ohne den von B überdeckten Anteil bearbeitet werden:
Fläche A muss Tasche und B muss Insel sein.
A muss außerhalb B beginnen.
Fläche A:
Fläche B:
Programmieren: Zyklen
Schnitt Fläche 
Die von A und B überdeckte Fläche soll bearbeitet werden. Einfach
überdeckte Flächen sollen unbearbeitet bleiben. 
A und B müssen Taschen sein. 
A muss innerhalb B beginnen.
Fläche A:
Fläche B:
HEIDENHAIN iTNC 530 
KONTUR DATEN Zyklus 
In Zyklus geben Sie Bearbeitungsinformationen für die
Unterprogramme mit den Teilkonturen an.
Beachten sie vor dem Programmieren
Zyklus ist DEF-Aktiv, das heißt Zyklus ist ab
seiner Definition im Bearbeitungsprogramm aktiv.
Das Vorzeichen des Zyklusparameters Tiefe legt die
Arbeitsrichtung fest. Wenn Sie die Tiefe gleich null
programmieren, dann führt die TNC den jeweiligen Zyklus
nicht aus.
Die in Zyklus angegebenen Bearbeitungsinformationen
gelten für die Zyklen.
Wenn Sie SL-Zyklen in Q-Parameter Programmen
anwenden, dann dürfen Sie die Parameter 
nicht als Programmparameter benutzen.
Frästiefe inkremental: Abstand
Werkstückoberfläche Taschengrund.
Bahnüberlappung Faktor: Werkzeugradius
ergibt die seitliche Zustellung.
Schlichtaufmaß Seite inkremental: Schlichtaufmaß
 in der Bearbeitungsebene.
Schlichtaufmaß Tiefe inkremental: Schlichtaufmaß für die Tiefe. 
Koordinate Werkstückoberfläche absolut: 
Absolute Koordinate der Werkstückoberfläche
Sicherheitsabstand inkremental: Abstand
zwischen Werkzeugstirnfläche und Werkstückoberfläche
Sichere Höhe absolut: Absolute Höhe, in der 
keine Kollision mit dem Werkstück erfolgen kann für
Zwischenpositionierung und Rückzug am Zyklus
Innen Rundungsradius: Verrundungsradius an
Innenecken, Eingegebener Wert bezieht sich auf
die Werkzeugmittelpunktsbahn
Drehsinn: Uhrzeigersinn: Bearbeitungsrichtung für Taschen
im Uhrzeigersinn: Gegenlauf für Tasche und Insel
im Gegenuhrzeigersinn: Gleichlauf für Tasche und Insel
Sie können die Bearbeitungsparameter bei einer Programmunterbrechung
überprüfen und ggf. überschreiben.
Programmieren: Zyklen
VORBOHREN Zyklus 
Zyklus Ablauf
Das Werkzeug bohrt mit dem eingegebenen Vorschub F von der
aktuellen Position bis zur ersten Zustelltiefe.
Danach fährt die TNC das Werkzeug im Eilgang zurück und wieder
bis zur ersten Zustelltiefe, verringert um den Vorhalteabstand t.
Die Steuerung ermittelt den Vorhalteabstand selbsttätig:
Bohrtiefe bis mm
Bohrtiefe über mm
maximaler Vorhalteabstand: mm
Anschließend bohrt das Werkzeug mit dem eingegebenen
Vorschub F um eine weitere Zustelltiefe.
Die TNC wiederholt diesen Ablauf, bis die eingegebene
Bohrtiefe erreicht ist.
Am Bohrungsgrund zieht die TNC das Werkzeug, nach der
Verweilzeit zum Freischneiden, mit Eilgang zur Startposition zurück.
Beispiel: NC-Sätze
Einsatz
Zyklus VORBOHREN berücksichtigt für die Einstichpunkte das
Schlichtaufmaß Seite und das Schlichtaufmaß Tiefe, sowie den
Radius des Ausräumwerkzeugs. Die Einstichpunkte sind gleichzeitig die Startpunkte fürs Räumen.
Zustelltiefe inkremental: Maß, um das das
Werkzeug jeweils zugestellt wird Vorzeichen bei
negativer Arbeitsrichtung
Vorschub Tiefenzustellung: Bohrvorschub in mm/min
Ausräumwerkzeug Nummer: Werkzeugnummer
des Ausräumwerkzeugs
Beachten Sie vor dem Programmieren
Die TNC berücksichtigt einen im T-Satz programmierten
Deltawert DR nicht zur Berechnung der Einstichpunkte.
An Engstellen kann die TNC ggf. nicht mit einem
Werkzeug vorbohren das größer ist als das Schruppwerkzeug.
HEIDENHAIN iTNC 530 
RAEUMEN Zyklus 
Die TNC positioniert das Werkzeug über den Einstichpunkt, dabei
wird das Schlichtaufmaß Seite berücksichtigt.
In der ersten Zustelltiefe fräst das Werkzeug mit dem
Fräsvorschub die Kontur von innen nach außen.
Dabei werden die Inselkonturen hier: C, D mit einer Annäherung
an die Taschenkontur hier: A, B freigefräst.
Im nächsten Schritt fährt die TNC das Werkzeug auf die nächste
Zustelltiefe und wiederholt den Ausräumvorgang, bis die
programmierte Tiefe erreicht ist.
Abschließend fährt die TNC das Werkzeug auf die Sichere Höhe
zurück.
Beachten Sie vor dem Programmieren
Ggf. Fräser mit einem über Mitte schneidenden Stirnzahn
verwenden DIN, oder Vorbohren mit Zyklus.
Das Eintauchverhalten des Zyklus legen Sie mit dem
Parameter und in der Werkzeugtabelle mit den
Spalten ANGLE und LCUTS fest:
Wenn definiert ist, dann taucht die TNC
grundsätzlich senkrecht ein, auch wenn für das aktive
Werkzeug ein Eintauchwinkel ANGLE definiert ist.
Wenn Sie ANGLE definieren, taucht die TNC
senkrecht ein. Als Eintauchvorschub wird dann der
Pendelvorschub verwendet.
Wenn der Pendelvorschub im Zyklus definiert ist
und ANGLE zwischen und in der Werkzeug
Tabelle definiert ist, taucht die TNC mit dem
festgelegten ANGLE Helix förmig ein.
Wenn der Pendelvorschub im Zyklus definiert ist und
kein ANGLE in der Werkzeugtabelle steht, dann gibt
die TNC eine Fehlermeldung aus.
Sind die Geometrieverhältnisse so, dass nicht
Helix förmig eingetaucht werden kann Nutgeometrie,
so versucht die TNC pendelnd einzutauchen. Die
Pendellänge berechnet sich dann aus LCUTS und
ANGLE Pendellänge.
Bei Taschenkonturen mit spitzen Innenecken kann bei
Verwendung eines Überlappungsfaktors von größer 
Restmaterial beim Ausräumen stehen bleiben.
insbesondere die innerste Bahn per Testgrafik prüfen und 
ggf. den Überlappungsfaktor geringfügig ändern. Dadurch
lässt sich eine andere Schnittaufteilung erreichen, was
oftmals zum gewünschten Ergebnis führt.
Beim Nachräumen berücksichtigt die TNC einen
definierten Verschleißwert DR des Vorräumwerkzeuges nicht.
Programmieren: Zyklen
Zustelltiefe inkremental: Maß, um das das 
Werkzeug jeweils zugestellt wird
Vorschub Tiefenzustellung: Eintauchvorschub in mm/min
Vorschub Ausräumen: Fräsvorschub in mm/min
Vorräumwerkzeug: Nummer oder
Name des Werkzeugs, mit dem die TNC bereits 
vorgeräumt hat. Umschalten auf Namen Eingabe: 
Softkey WERKZEUG NAME drücken. Spezieller
Hinweis für AWT Weber: Die TNC fügt das
Anführungszeichen oben automatisch ein, 
wenn Sie das Eingabefeld verlassen. Falls nicht
vorgeräumt wurde null eingeben, falls Sie hier eine
Nummer oder einen Namen eingeben, räumt die TNC
nur den Teil aus, der mit dem Vorräumwerkzeug
nicht bearbeitet werden konnte. Falls der
Nachräumbereich nicht seitlich anzufahren ist, taucht
die TNC pendelnd ein, dazu müssen Sie in der
Werkzeugtabelle, siehe Werkzeugdaten,
die Schneiden Länge LCUTS und
den maximalen Eintauchwinkel ANGLE des
Werkzeugs definieren. Ggf. gibt die TNC eine
Fehlermeldung aus.
Vorschub Pendeln: Pendelvorschub in mm/min
Vorschub Rückzug: Verfahrgeschwindigkeit des
Werkzeugs beim Herausfahren nach der Bearbeitung
in mm/min. Wenn Sie eingeben, dann fährt
die TNC das Werkzeug mit Vorschub heraus.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Vorschubfaktor in Prozent: Prozentualer Faktor, auf
den die TNC den Bearbeitungsvorschub 
reduziert, sobald das Werkzeug beim Ausräumen mit
dem vollen Umfang im Material verfährt. Wenn Sie
die Vorschubreduzierung nutzen, dann können Sie
den Vorschub Ausräumen so groß definieren, dass
bei der im Zyklus festgelegten Bahnüberlappung
optimale Schnittbedingungen herrschen. Die TNC
reduziert dann an Übergängen oder Engstellen den
Vorschub wie von ihnen definiert, so dass die
Bearbeitungszeit insgesamt kleiner sein sollte.
Die Vorschubreduzierung über den Parameter ist
eine FCL-Funktion und steht nach einem Software
Update nicht automatisch zur Verfügung siehe
Entwicklungsstand Upgrade Funktionen.
Nachräumstrategie: Festlegen, wie die TNC
beim Nachräumen verfahren soll, wenn der Radius
des Nachräumwerkzeuges größer als die Hälfte des
Vorräumwerkzeuges ist:
Das Werkzeug zwischen nachzuräumenden
Bereichen auf aktueller Tiefe entlang der Kontur verfahren.
Das Werkzeug zwischen nachzuräumenden
Bereichen auf Sicherheitsabstand abheben und
zum Startpunkt des nächsten Ausräumbereiches fahren.
Programmieren: Zyklen
SCHLICHTEN TIEFE Zyklus 
Die TNC ermittelt den Startpunkt fürs Schlichten
selbständig. Der Startpunkt ist abhängig von den
Platzverhältnissen in der Tasche.
Die TNC fährt das Werkzeug weich vertikaler Tangentialkreis auf die zu bearbeitende Fläche. Anschließend wird das beim Ausräumen verbliebene Schlichtaufmaß abgefräst.
Vorschub Tiefenzustellung:
Verfahrgeschwindigkeit des Werkzeugs beim Einstechen
Vorschub Ausräumen: Fräsvorschub
Vorschub Rückzug: Verfahrgeschwindigkeit des
Werkzeugs beim Herausfahren nach der Bearbeitung
in mm/min. Wenn Sie gleich null eingeben, dann fährt
die TNC das Werkzeug mit Vorschub heraus.
Beispiel: NC-Satz
HEIDENHAIN iTNC 530 
SCHLICHTEN SEITE Zyklus 
Die TNC fährt das Werkzeug auf einer Kreisbahn tangential an die
Teilkonturen. Jede Teilkontur wird separat geschlichtet.
Beachten Sie vor dem Programmieren
Die Summe aus Schlichtaufmaß Seite und
Schlichtwerkzeugradius muss kleiner sein als die 
Summe aus Schlichtaufmaß Seite, Zyklus und
Räumwerkzeugradius.
Wenn Sie Zyklus abarbeiten ohne zuvor mit Zyklus 
ausgeräumt zu haben, gilt oben aufgestellte 
Berechnung ebenso, der Radius des Räumwerkzeugs hat
dann den Wert null.
Sie können Zyklus auch zum Konturfräsen
verwenden. Sie müssen dann die zu fräsende Kontur als einzelne Insel definieren ohne Taschenbegrenzung und 
im Zyklus das Schlichtaufmaß größer
eingeben, als die Summe aus SchIichtaufmaßradius 
des verwendeten Werkzeugs.
Die TNC ermittelt den Startpunkt fürs Schlichten 
selbständig. Der Startpunkt ist abhängig von den 
Platzverhältnissen in der Tasche und dem im Zyklus 
programmierten Aufmaß. 
Die TNC berechnet den Startpunkt auch in Abhängigkeit 
von der Reihenfolge beim Abarbeiten. Wenn Sie den
Schlichtzyklus mit der Taste GOTO anwählen und das
Programm dann starten, kann der Startpunkt an einer
anderen Stelle liegen, als wenn Sie das Programm in der
definierten Reihenfolge abarbeiten.
Drehsinn, Uhrzeigersinn :
Bearbeitungsrichtung:
Drehung im Gegenuhrzeigersinn
Drehung im Uhrzeigersinn
Zustelltiefe inkremental: Maß um das das
Werkzeug jeweils zugestellt wird.
Vorschub Tiefenzustellung: Eintauchvorschub
Vorschub Ausräumen: Fräsvorschub
Schlichtaufmaß Seite inkremental: Aufmaß für
mehrmaliges Schlichten, der letzte Schlichtrest wird
ausgeräumt, wenn Sie eingeben.
Programmieren: Zyklen
KONTURZUG Zyklus 
Mit diesem Zyklus lassen sich zusammen mit Zyklus KONTUR
offene Konturen bearbeiten: Konturbeginn und Ende fallen nicht
zusammen.
Der Zyklus KONTURZUG bietet gegenüber der Bearbeitung
einer offenen Kontur mit Positioniersätzen erhebliche Vorteile:
Die TNC überwacht die Bearbeitung auf Hinterschneidungen und
Konturverletzungen. Kontur mit der Test Grafik überprüfen
ist der Werkzeugradius zu groß, so muss die Kontur an Innenecken eventuell nachbearbeitet werden.
Die Bearbeitung lässt sich durchgehend im Gleich- oder Gegenlauf
ausführen. Die Fräsart bleibt sogar erhalten, wenn Konturen
gespiegelt werden.
Bei mehreren Zustellungen kann die TNC das Werkzeug hin und her verfahren: Dadurch verringert sich die Bearbeitungszeit
Sie können Aufmaße eingeben, um in mehreren Arbeitsgängen zu
schruppen und zu schlichten.
Beachten Sie vor dem Programmieren
Das Vorzeichen des Zyklusparameters Tiefe legt die
Arbeitsrichtung fest. Wenn Sie die Tiefe gleich null
programmieren, dann führt die TNC den Zyklus nicht aus.
Die TNC berücksichtigt nur das erste Label aus Zyklus KONTUR.
Der Speicher für einen SL-Zyklus ist begrenzt. Sie können
in einem SL-Zyklus maximal Geraden Sätze programmieren.
Zyklus KONTURDATEN wird nicht benötigt.
Direkt nach Zyklus programmierte Positionen im
Kettenmaß beziehen sich auf die Position des Werkzeugs
am Zyklusende.
Achtung Kollisionsgefahr
Um mögliche Kollisionen zu vermeiden:
Direkt nach Zyklus keine Kettenmaße
programmieren, da sich Kettenmaße auf die Position
des Werkzeugs am Zyklusende beziehen.
In allen Hauptachsen eine definierte absolute Position
anfahren, da die Position des Werkzeugs am
Zyklusende nicht mit der Position am Zyklusanfang
übereinstimmt.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Frästiefe inkremental: Abstand zwischen 
Werkstückoberfläche und Konturgrund
Schlichtaufmaß Seite inkremental:
Schlichtaufmaß in der Bearbeitungsebene
Koord. Werkstückoberfläche absolut: Absolute
Koordinate der Werkstückoberfläche bezogen auf 
den Werkstücknullpunkt
Sichere Höhe absolut: Absolute Höhe, in der 
keine Kollision zwischen Werkzeug und Werkstück
erfolgen kann, Werkzeugrückzugposition am Zyklusende
Zustelltiefe inkremental: Maß, um das das 
Werkzeug jeweils zugestellt wird
Vorschub Tiefenzustellung: Vorschub bei
Verfahr Bewegungen in der Spindelachse
Vorschub Fräsen: Vorschub bei
Verfahr Bewegungen in der Bearbeitungsebene
Fräsart Gegenlauf:
Gleichlauf Fräsen: Eingabe 
Gegenlauf Fräsen: Eingabe
Abwechselnd im Gleich- und Gegenlauf fräsen bei
mehreren Zustellungen: Eingabe 
Programmieren: Zyklen
KONTURZUG Daten Zyklus 
Mit diesem Zyklus können Sie, wenn gewünscht verschiedene 
Eigenschaften des Zyklus KONTURZUG festlegen.
Beachten Sie vor dem Programmieren 
Zyklus ist DEF-Aktiv, das heißt Zyklus ist ab 
seiner Definition im Bearbeitungsprogramm aktiv. 
Bei Verwendung von Zyklus im Kontur 
Unterprogramm keine Radiuskorrektur definieren.
An- und Wegfahreigenschaften werden von der TNC
immer identisch symmetrisch durchgeführt.
Zyklus vor Zyklus definieren.
Anfahrart Wegfahrart: Definition der Anfahrart
Wegfahrart:
Kontur tangential auf einem Kreisbogen anfahren
Kontur tangential auf einer Geraden anfahren
Kontur senkrecht anfahren
Radius Korr.: Definition der
Radius Korrektur:
Definierte Kontur ohne Radius Korrektur bearbeiten
Definierte Kontur linkskorrigiert bearbeiten
Definierte Kontur rechtskorrigiert bearbeiten
Anfahrradius Wegfahrradius: Nur wirksam,
wenn tangentiales Anfahren auf einem Kreisbogen
gewählt ist. Radius des Einfahrkreises Wegfahrkreises
Mittelpunkts Winkel: Nur wirksam, wenn
tangentiales Anfahren auf einem Kreisbogen gewählt
ist. Öffnungswinkel des Einfahrkreises
Abstand Hilfspunkt: Nur wirksam, wenn
tangentiales Anfahren auf einer Geraden oder
senkrechtes Anfahren gewählt ist. Abstand des
Hilfspunktes, von dem aus die TNC die Kontur
anfahren soll.
HEIDENHAIN iTNC 530 
ZYLINDER MANTEL Zyklus, Softwareoption 
Maschine und TNC müssen vom Maschinenhersteller
vorbereitet sein.
Mit diesem Zyklus können Sie eine auf der Abwicklung definierte 
Kontur auf den Mantel eines Zylinders übertragen. Verwenden Sie den Zyklus, wenn Sie Führungsnuten auf dem Zylinder fräsen wollen.
Die Kontur beschreiben Sie in einem Unterprogramm, das Sie über
Zyklus KONTUR festlegen.
Das Unterprogramm enthält Koordinaten in einer Winkelachse 
C-Achse und der Achse, die dazu parallel verläuft Spindelachse.
Als Bahnfunktionen stehen mit R zur Verfügung.
Die Angaben in der Winkelachse können Sie wahlweise in Grad oder in mm Inch eingeben bei der Zyklusdefinition festlegen.
Die TNC positioniert das Werkzeug über den Einstichpunkt, dabei
wird das Schlichtaufmaß Seite berücksichtigt.
In der ersten Zustelltiefe fräst das Werkzeug mit dem
Fräsvorschub entlang der programmierten Kontur.
Am Konturende fährt die TNC das Werkzeug auf
Sicherheitsabstand und zurück zum Einstichpunkt
Die Schritte wiederholen sich, bis die programmierte
Frästiefe erreicht ist.
Anschließend fährt das Werkzeug auf Sicherheitsabstand
Programmieren: Zyklen
Beachten Sie vor dem Programmieren
Jeder Speicher für einen SL-Zyklus ist begrenzt. Sie können
in einem SL-Zyklus maximal Konturelemente programmieren.
Das Vorzeichen des Zyklusparameters Tiefe legt die
Arbeitsrichtung fest. Wenn Sie die Tiefe gleich null
programmieren, dann führt die TNC den Zyklus nicht aus.
Fräser mit einem über Mitte schneidenden Stirnzahn
verwenden. Der Zylinder muss mittig auf dem Rundtisch aufgespannt sein. Die Spindelachse muss senkrecht zur Rundtischachse verlaufen. Wenn dies nicht der Fall ist, dann gibt die TNC eine Fehlermeldung aus.
Diesen Zyklus können Sie auch bei geschwenkter
Bearbeitungsebene ausführen.
Die TNC überprüft, ob die korrigierte und unkorrigierte
Bahn des Werkzeugs innerhalb des Anzeigebereichs der
Drehachse liegt im Maschinenparameter definiert
ist  Bei Fehlermeldung Konturprogrammierfehler ggf.
MP gleich null setzen.
Frästiefe inkremental: Abstand zwischen Beispiel: 
Zylindermantel und Konturgrund
Schlichtaufmaß Seite inkremental: 
Schlichtaufmaß in der Ebene der Mantelabwicklung,
das Aufmaß wirkt in der Richtung der Radiuskorrektur 
Sicherheitsabstand inkremental: Abstand 
zwischen Werkzeugstirnfläche und Zylinder Mantelfläche.
Zustelltiefe inkremental: Maß, um das das
Werkzeug jeweils zugestellt wird. 
Vorschub Tiefenzustellung: Vorschub bei 
Verfahr Bewegungen in der Spindelachse. 
Vorschub Fräsen: Vorschub bei
Verfahr Bewegungen in der Bearbeitungsebene.
Zylinderradius: Radius des Zylinders, auf dem
die Kontur bearbeitet werden soll.
Bemaßungsart Grad: Koordinaten der Drehachse im Unterprogramm in Grad oder mm, Inch programmieren.
HEIDENHAIN iTNC 530 
ZYLINDER MANTEL Nutenfräsen Zyklus,
Softwareoption 
Maschine und TNC müssen vom Maschinenhersteller vorbereitet sein.
Mit diesem Zyklus können Sie eine auf der Abwicklung definierte 
Führungsnut auf den Mantel eines Zylinders übertragen. Im
Gegensatz zum Zyklus, stellt die TNC das Werkzeug bei diesem
Zyklus so an, dass die Wände bei aktiver Radiuskorrektur nahezu
parallel zueinander verlaufen. Exakt parallel verlaufende Wände
erhalten Sie dann, wenn Sie ein Werkzeug verwenden, das exakt so groß ist wie die Nutbreite.
Je kleiner das Werkzeug im Verhältnis zur Nutbreite ist, desto größere Verzerrungen entstehen bei Kreisbahnen und schrägen Geraden. Um diese verfahrensbedingten Verzerrungen zu minimieren, können Sie über den Parameter eine Toleranz definieren, mit der die TNC die herzustellende Nut an eine Nut annähert, die mit einem Werkzeug hergestellt wurde, dessen Durchmesser der Nutbreite entspricht.
Programmieren Sie die Mittelpunktsbahn der Kontur mit Angabe der Werkzeugradiuskorrektur. Über die Radiuskorrektur legen Sie fest, ob die TNC die Nut im Gleich- oder Gegenlauf herstellt. 
Die TNC positioniert das Werkzeug über den Einstichpunkt.
In der ersten Zustelltiefe fräst das Werkzeug mit dem
Fräsvorschub entlang der Nutwand, dabei wird das
Schlichtaufmaß Seite berücksichtigt.
Am Konturende versetzt die TNC das Werkzeug an die
gegenüberliegende Nutwand und fährt zurück zum Einstichpunkt.
Die Schritte wiederholen sich, bis die programmierte Frästiefe erreicht ist.
Wenn Sie die Toleranz definiert haben, dann führt die TNC die Nachbearbeitung aus, um möglichst parallele Nutwände zu erhalten. 
Abschließend fährt das Werkzeug in der Werkzeugachse zurück
auf die sichere Höhe oder auf die zuletzt vor dem Zyklus
programmierte Position abhängig von Maschinenparameter.
Programmieren: Zyklen
Beachten Sie vor dem Programmieren 
Im ersten NC-Satz des Konturunterprogramms immer
beide ZyIindermanteIkoordinaten programmieren.
Der Speicher für einen SL-Zyklus ist begrenzt. Sie können 
in einem SL-Zyklus maximal Konturelemente programmieren.
Das Vorzeichen des Zyklusparameters Tiefe legt die 
Arbeitsrichtung fest. Wenn Sie die Tiefe gleich null
programmieren, dann führt die TNC den Zyklus nicht aus.
Fräser mit einem über Mitte schneidenden Stirnzahn
verwenden DIN.
Der Zylinder muss mittig auf dem Rundtisch aufgespannt sein:
Die Spindelachse muss senkrecht zur Rundtischachse
verlaufen. Wenn dies nicht der Fall ist, dann gibt die TNC
eine Fehlermeldung aus.
Diesen Zyklus können Sie auch bei geschwenkter
Bearbeitungsebene ausführen.
Die TNC überprüft, ob die korrigierte und unkorrigierte
Bahn des Werkzeugs innerhalb des Anzeigebereichs der
Drehachse liegt ist in Maschinenparameter definiert. Bei Fehlermeldung Kontur Programmierfehler ggf. MP gleich null setzen.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Beispiel: NC-Satz                                                                                                                Frästiefe inkremental: Abstand zwischen Zylinder Mantel und Konturgrund
Schlichtaufmaß Seite inkremental:  Schlichtaufmaß in der Ebene der Mantelabwicklung, das Aufmaß wirkt in der Richtung der Radiuskorrektur.
Sicherheitsabstand inkremental: Abstand 
zwischen Werkzeugstirnfläche und Zylinder Mantelfläche. Zustelltiefe inkremental: Maß, um das das Werkzeug jeweils zugestellt wird.
Vorschub Tiefenzustellung: Vorschub bei 
Verfahr Bewegungen in der Spindelachse.
Vorschub Fräsen: Vorschub bei 
Verfahr Bewegungen in der Bearbeitungsebene.                                                    Zylinderradius: Radius des Zylinders, auf dem
die Kontur bearbeitet werden soll.
Bemaßungsart Grad: Koordinaten
der Drehachse im Unterprogramm in Grad oder mm,
Inch programmieren
Nutbreite: Breite der herzustellenden Nut.
Toleranz: Wenn Sie ein Werkzeug verwenden,
das kleiner ist als die programmierte Nutbreite,
entstehen verfahrensbedingt Verzerrungen an der
Nutwand bei Kreisen und schrägen Geraden. Wenn
Sie die Toleranz definieren, dann nähert die TNC
die Nut in einem nachgeschalteten Fräsvorgang so
an, als ob Sie die Nut mit einem Werkzeug gefräst
hätten, dass exakt so groß ist wie die Nutbreite. Mit
definieren Sie die erlaubte Abweichung von
dieser idealen Nut. Die Anzahl der
Nachbearbeitungsschritte hängt ab vom
Zylinderradius, dem verwendeten Werkzeug und der
Nuttiefe. Je kleiner die Toleranz definiert ist, desto
exakter wird die Nut, desto länger dauert aber auch
die Nachbearbeitung. Empfehlung: Toleranz von
mm verwenden.
Funktion inaktiv
Programmieren: Zyklen
ZYLINDER MANTEL Stegfräsen Zyklus,
Softwareoption 
Maschine und TNC müssen vom Maschinenhersteller 
vorbereitet sein.
Mit diesem Zyklus können Sie einen auf der Abwicklung definierten
Steg auf den Mantel eines Zylinders übertragen. Die TNC stellt das Werkzeug bei diesem Zyklus so an, dass die Wände bei aktiver
Radiuskorrektur immer parallel zueinander verlaufen. Programmieren Sie die Mittelpunktsbahn des Steges mit Angabe der Werkzeugradiuskorrektur. Über die Radiuskorrektur legen Sie fest, ob die TNC den Steg im Gleich- oder Gegenlauf herstellt.
An den Stegenden fügt die TNC grundsätzlich immer einen Halbkreis an, dessen Radius der halben Stegbreite entspricht. 
Die TNC positioniert das Werkzeug über den Startpunkt der
Bearbeitung. Den Startpunkt berechnet die TNC aus der
Stegbreite und dem Werkzeugdurchmesser. Er liegt um die halbe
Stegbreite und dem Werkzeugdurchmesser versetzt neben dem
ersten im Kontur Unterprogramm definierten Punkt. Die Radius
Korrektur bestimmt, ob links, RL Gleichlauf oder rechts vom
Steg, RR Gegenlauf gestartet wird siehe Bild rechts Mitte
Nachdem die TNC auf die erste Zustelltiefe positioniert hat, fährt
das Werkzeug auf einem Kreisbogen mit Fräsvorschub 
tangential an die Stegwand an. Ggf. wird das Schlichtaufmaß Seite
berücksichtigt.
Auf der ersten Zustelltiefe fräst das Werkzeug mit dem
Fräsvorschub entlang der Stegwand, bis der Zapfen
vollständig hergestellt ist.
Anschließend fährt das Werkzeug tangential von der Stegwand
weg zurück zum Startpunkt der Bearbeitung.
Die Schritte wiederholen sich, bis die programmierte
Frästiefe erreicht ist.
Abschließend fährt das Werkzeug in der Werkzeugachse zurück
auf die sichere Höhe oder auf die zuletzt vor dem Zyklus
programmierte Position abhängig von Maschinenparameter
HEIDENHAIN iTNC 530 
Beachten Sie vor dem Programmieren
Im ersten NC-Satz des Konturunterprogramms immer
beide Zylindermantelkoordinaten programmieren.
Achten Sie darauf, dass das Werkzeug für die An- und
Wegfahrbewegung seitlich genügend Platz hat.
Der Speicher für einen SL-Zyklus ist begrenzt. Sie können
in einem SL-Zyklus maximal Geradensätze programmieren.
Das Vorzeichen des Zyklusparameters Tiefe legt die
Arbeitsrichtung fest. Wenn Sie die Tiefe gleich null
programmieren, dann führt die TNC den Zyklus nicht aus.
Der Zylinder muss mittig auf dem Rundtisch aufgespannt sein.
Die Spindelachse muss senkrecht zur Rundtischachse
verlaufen. Wenn dies nicht der Fall ist, dann gibt die TNC
eine Fehlermeldung aus.
Diesen Zyklus können Sie auch bei geschwenkter
Bearbeitungsebene ausführen.
Die TNC überprüft, ob die korrigierte und unkorrigierte
Bahn des Werkzeugs innerhalb des Anzeigebereichs der
Drehachse liegt ist in Maschinenparameter
definiert. Bei Fehlermeldung Kontur
Programmierfehler ggf. MP gleich null setzen. 
Frästiefe inkremental: Abstand zwischen 
Zylindermantel und Konturgrund
Schlichtaufmaß Seite inkremental:
Schlichtaufmaß an der Stegwand. Das
Schlichtaufmaß vergrößert die Stegbreite um den 
zweifachen eingegebenen Wert
Sicherheitsabstand inkremental: Abstand
zwischen Werkzeugstirnfläche und Zylinder Mantelfläche 
Zustelltiefe inkremental: Maß, um das das 
Werkzeug jeweils zugestellt wird 
Vorschub Tiefenzustellung: Vorschub bei 
Verfahr Bewegungen in der Spindelachse
Vorschub Fräsen: Vorschub bei
Verfahr Bewegungen in der Bearbeitungsebene
Zylinderradius: Radius des Zylinders, auf dem
die Kontur bearbeitet werden soll.
Bemaßungsart Grad MM, INCH: Koordinaten
der Drehachse im Unterprogramm in Grad oder mm
Inch programmieren.
Stegbreite: Breite des herzustellenden Steges
ZYLINDER MANTEL Außenkontur fräsen Zyklus,
Softwareoption                                                                                                                    Maschine und TNC müssen vom Maschinenhersteller vorbereitet sein.
Mit diesem Zyklus können Sie eine auf der Abwicklung definierte
offene Kontur auf den Mantel eines Zylinders übertragen. Die TNC 
stellt das Werkzeug bei diesem Zyklus so an, dass die Wand der
gefrästen Kontur bei aktiver Radiuskorrektur parallel zur Zylinderachse verläuft.
Im Gegensatz zu den Zyklen definieren Sie im Kontur
Unterprogramm die tatsächlich herzustellende Kontur.
Die TNC positioniert das Werkzeug über den Startpunkt der
Bearbeitung. Den Startpunkt legt die TNC um dem Werkzeug
Durchmesser versetzt neben dem ersten im Kontur
Unterprogramm definierten Punkt.
Nachdem die TNC auf die erste Zustelltiefe positioniert hat, fährt
das Werkzeug auf einem Kreisbogen mit Fräsvorschub
tangential an die Kontur an. Ggf. wird das Schlichtaufmaß Seite
berücksichtigt.
Auf der ersten Zustelltiefe fräst das Werkzeug mit dem
Fräsvorschub entlang der Kontur, bis der definierte Konturzug
vollständig hergestellt ist.
Anschließend fährt das Werkzeug tangential von der Stegwand
weg zurück zum Startpunkt der Bearbeitung.
Die Schritte wiederholen sich, bis die programmierte
Frästiefe erreicht ist.
Abschließend fährt das Werkzeug in der Werkzeugachse zurück
auf die sichere Höhe oder auf die zuletzt vor dem Zyklus
programmierte Position abhängig von Maschinenparameter
HEIDENHAIN iTNC 530
Beachten Sie vor dem Programmieren
Achten Sie darauf, dass das Werkzeug für die An- und
Wegfahrbewegung seitlich genügend Platz hat.
Der Speicher für einen SL-Zyklus ist begrenzt. Sie können
in einem SL-Zyklus maximal Konturelemente programmieren.
Das Vorzeichen des Zyklusparameters Tiefe legt die
Arbeitsrichtung fest. Wenn Sie die Tiefe gleich null
programmieren, dann führt die TNC den Zyklus nicht aus.
Der Zylinder muss mittig auf dem Rundtisch aufgespannt sein.
Die Spindelachse muss senkrecht zur Rundtischachse
verlaufen. Wenn dies nicht der Fall ist, dann gibt die TNC
eine Fehlermeldung aus.
Diesen Zyklus können Sie auch bei geschwenkter
Bearbeitungsebene ausführen.
Die TNC überprüft, ob die korrigierte und unkorrigierte
Bahn des Werkzeugs innerhalb des Anzeigebereichs der
Drehachse liegt ist in Maschinenparameter
definiert. Bei Fehlermeldung Kontur
Programmierfehler ggf. MP gleich null setzen.
Frästiefe inkremental: Abstand zwischen 
Zylindermantel und Konturgrund.
Schlichtaufmaß Seite inkremental:
Schlichtaufmaß an der Konturwand
Sicherheitsabstand inkremental: Abstand
zwischen Werkzeugstirnfläche und Zylinder 
Mantelfläche.
Zustelltiefe inkremental: Maß, um das das
Werkzeug jeweils zugestellt wird.
Vorschub Tiefenzustellung: Vorschub bei 
Verfahr Bewegungen in der Spindelachse.
Vorschub Fräsen: Vorschub bei
Verfahr Bewegungen in der Bearbeitungsebene
Zylinderradius: Radius des Zylinders, auf dem
die Kontur bearbeitet werden soll.
Bemaßungsart Grad: Koordinaten
der Drehachse im Unterprogramm in Grad oder mm
Inch programmieren.
Programmieren: Zyklen
Beispiel: Überlagerte Konturen vorbohren, schruppen, schlichten 
Rohteil Definition
Werkzeug Definition Bohrer
Werkzeug Definition Schruppen, Schlichten
Werkzeug Aufruf Bohrer
Werkzeug freifahren
Kontur Unterprogramme festlegen
Allgemeine Bearbeitungsparameter festlegen
HEIDENHAIN iTNC 530
Zyklus Definition Vorbohren
Zyklus Aufruf Vorbohren
Werkzeugwechsel
Werkzeug Aufruf Schruppen, Schlichten
Zyklus Definition Vorräumen
Zyklus Aufruf Räumen
Zyklus Definition Schlichten Tiefe
Zyklus Aufruf Schlichten Tiefe
Zyklus Definition Schlichten Seite
Zyklus Aufruf Schlichten Seite
Werkzeug freifahren, Programm Ende
Programmieren: Zyklen
Kontur Unterprogramm: Tasche links
Kontur Unterprogramm: Tasche rechts
Kontur Unterprogramm: Insel Viereckig links
Kontur Unterprogramm: Insel Dreieckig rechts
HEIDENHAIN iTNC 
Beispiel: Konturzug 
Rohteil Definition
Werkzeug Definition
Werkzeug Aufruf
Werkzeug freifahren
Kontur Unterprogramm festlegen
Bearbeitungsparameter festlegen
Zyklusaufruf
Werkzeug freifahren, Programm Ende
Kontur Unterprogramm
Programmieren: Zyklen
HEIDENHAIN iTNC 530
Beispiel: Zylinder Mantel mit Zyklus
Hinweis:
Zylinder mittig auf Rundtisch aufgespannt
Bezugspunkt liegt in der Rundtischmitte
Werkzeug Definition
Werkzeug Aufruf, Werkzeugachse Y
Werkzeug freifahren
 Kontur Unterprogramm festlegen
Bearbeitungsparameter festlegen
Rundtisch vorpositionieren
Zyklus Aufruf
Werkzeug freifahren, Programm Ende
Programmieren: Zyklen
Angaben in der Drehachse in Grad
Zeichnungsmaße umgerechnet von mm in Grad 
HEIDENHAIN iTNC 530
Beispiel: Zylinder Mantel mit Zyklus 
Hinweise:
Zylinder mittig auf Rundtisch aufgespannt.
Bezugspunkt liegt in der Rundtischmitte
Beschreibung der Mittelpunktsbahn im
Kontur Unterprogramm
Werkzeug Definition
Werkzeugaufruf, Werkzeugachse Y
Werkzeug freifahren
Kontur Unterprogramm festlegen
Werkzeug auf Rundtischmitte positionieren
 Bearbeitungsparameter festlegen
Rundtisch vorpositionieren
Zyklusaufruf
Werkzeug freifahren, Programm Ende
Programmieren: Zyklen
Kontur Unterprogramm, Beschreibung der Mittelpunktsbahn
Angaben in der Drehachse in mm 
HEIDENHAIN iTNC 530 
SL-Zyklen mit Konturformel
Grundlagen 
Beispiel: Schema: Abarbeiten mit SL-Zyklen und Konturformel
Mit den SL-Zyklen und der Konturformel können Sie komplexe Konturen aus Teilkonturen Taschen oder Inseln zusammensetzen. 
Die einzelnen Teilkonturen Geometriedaten geben Sie als separate Programme ein. Dadurch sind alle Teilkonturen beliebig
wiederverwendbar. Aus den gewählten Teilkonturen, die Sie über eine Konturformel miteinander verknüpfen, berechnet die TNC die Gesamtkontur. 
Der Speicher für einen SL-Zyklus alle
Konturbeschreibungsprogramme ist auf maximal
Konturen begrenzt. Die Anzahl der möglichen 
Konturelemente hängt von der Konturart innen-,
Außenkontur und der Anzahl der Konturbeschreibungen 
ab und beträgt maximal Konturelemente.
Die SL-Zyklen mit Konturformel setzen einen 
strukturierten Programmaufbau voraus und bieten die Möglichkeit, immer wiederkehrende Konturen in einzelnen Programmen abzulegen. Über die Konturformel verknüpfen Sie die Teilkonturen zu einer Gesamtkontur und legen fest, ob es sich um eine Tasche oder Insel handelt. 
Die Funktion SL-Zyklen mit Konturformel ist in der  
Bedienoberfläche der TNC auf mehrere Bereiche verteilt
und dient als Grundlage für weitergehende Entwicklungen. Beispiel: Schema: Verrechnung der Teilkonturen mit Konturformel
Eigenschaften der Teilkonturen
Die TNC erkennt grundsätzlich alle Konturen als Tasche.
Programmieren Sie keine Radiuskorrektur. In der Konturformel 
können Sie eine Tasche durch negieren in eine Insel umwandeln. 
Die TNC ignoriert Vorschübe F und Zusatzfunktionen M
Koordinatenumrechnungen sind erlaubt. Werden sie innerhalb der
Teilkonturen programmiert, wirken sie auch in den nachfolgenden 
Unterprogrammen, müssen aber nach dem Zyklusaufruf nicht 
zurückgesetzt werden.
Die Unterprogramme dürfen auch Koordinaten in der Spindelachse
enthalten, diese werden aber ignoriert.
Im ersten Koordinatensatz des Unterprogramms legen Sie die 
Bearbeitungsebene fest. Zusatzachsen U, V, W sind erlaubt.
Programmieren: Zyklen
Eigenschaften der Bearbeitungszyklen 
Die TNC positioniert vor jedem Zyklus automatisch auf den
Sicherheitsabstand.
Jedes Tiefenniveau wird ohne Werkzeugabheben gefräst, Inseln werden seitlich umfahren.
Der Radius von lnnenecken ist programmierbar das Werkzeug
bleibt nicht stehen, Freischneidemarkierungen werden verhindert
gilt für äußerste Bahn beim Räumen und Seiten schlichten.
Beim Seiten schlichten fährt die TNC die Kontur auf einer
tangentialen Kreisbahn an.
Beim Tiefenschlichten fährt die TNC das Werkzeug ebenfalls auf 
einer tangentialen Kreisbahn an das Werkstück zum Beispiel Spindelachse Z: Kreisbahn in Ebene Z, X 
Die TNC bearbeitet die Kontur durchgehend im Gleichlauf bzw. im 
Gegenlauf λ.
Mit MP legen Sie fest, wohin die TNC das Werkzeug 
am Ende der Zyklen positioniert. 
Die Maßangaben für die Bearbeitung, wie Frästiefe, Aufmaße und
Sicherheitsabstand geben Sie zentral im Zyklus als KONTURDATEN ein.
Programm mit Konturdefinitionen wählen
Mit der Funktion CNT wählen Sie ein Programm mit Kontur
Definitionen, aus denen die TNC die Konturbeschreibungen entnimmt:
Funktionen zum Programmaufruf wählen: Taste
PGM CALL drücken
Softkey KONTUR WÄHLEN drücken
Vollständigen Programmnamen des Programms mit
der Konturdefinitionen eingeben, mit Taste END bestätigen.
CNT Satz vor den SL-Zyklen programmieren. Zyklus 
KONTUR ist bei der Verwendung von CNT nicht mehr
erforderlich.
HEIDENHAIN iTNC 530
Konturbeschreibungen definieren
Mit der Funktion DECLARE CONTOUR geben Sie einem Programm den Pfad für Programme an, aus denen die TNC die Konturbeschreibungen entnimmt:
Softkey DECLARE drücken
Softkey CONTOUR drücken
Nummer für den Konturbezeichner QC eingeben, mit
Taste ENT bestätigen.
Vollständigen Programmnamen des Programms mit
den Konturbeschreibung eingeben, mit Taste END bestätigen.
Mit den angegebenen Konturbezeichnern QC können Sie
in der Konturformel die verschiedenen Konturen
miteinander verrechnen.
Mit der Funktion DECLARE STRING definieren Sie einen
Text. Diese Funktion wird vorerst noch nicht ausgewertet. 
Programmieren: Zyklen
Konturformel eingeben 
Über Softkeys können Sie verschiedene Konturen in einer 
mathematischen Formel miteinander verknüpfen: 
Q-Parameterfunktion wählen: Taste Q drücken im Feld für Zahleneingabe, rechts. Die Softkeyleiste zeigt die Parameterfunktionen.
Funktion zur Eingabe der Konturformel wählen: Softkey KONTUR FORMEL drücken. Die TNC zeigt folgende Softkeys an:
Verknüpfungsfunktion Softkey:
geschnitten mit 
vereinigt mit 
vereinigt mit, aber ohne Schnitt 
geschnitten mit Komplement von
Komplement des Konturgebietes
Klammer auf
Klammer zu
Einzelne Kontur definieren
HEIDENHAIN iTNC 530 
Überlagerte Konturen
Die TNC betrachtet grundsätzlich eine programmierte Kontur als
Tasche. Mit den Funktionen der Konturformel haben Sie die
Möglichkeit, eine Kontur in eine Insel umzuwandeln
Taschen und Inseln können Sie zu einer neuen Kontur überlagern.
Damit können Sie die Fläche einer Tasche durch eine überlagerte
Tasche vergrößern oder eine Insel verkleinern.
Unterprogramme: Überlagerte Taschen
Die nachfolgenden Programmierbeispiele sind
Konturbeschreibungsprogramme, die in einem
Konturdefinitionsprogramm definiert werden. Das
Konturdefinitionsprogramm wiederum wird über die
Funktion CNT im eigentlichen Hauptprogramm aufgerufen.
Die Taschen A und B überlagern sich.
Die TNC berechnet die Schnittpunkte S1 und S2, sie müssen nicht
programmiert werden.
Die Taschen sind als Vollkreise programmiert.
Programmieren: Zyklen
Konturbeschreibungsprogramm: Tasche A
Konturbeschreibungsprogramm: Tasche B 
Summen Fläche 
Beide Teilflächen A und B inklusive der gemeinsam überdeckten
Fläche sollen bearbeitet werden: 
Die Flächen A und B müssen in separaten Programmen ohne
Radiuskorrektur programmiert sein.
In der Konturformel werden die Flächen A und B mit der Funktion
vereinigt mit verrechnet.
Konturdefinitionsprogramm:
HEIDENHAIN iTNC 530
Differenz Fläche
Fläche A soll ohne den von B überdeckten Anteil bearbeitet werden:
Die Flächen A und B müssen in separaten Programmen ohne 
Radiuskorrektur programmiert sein.
In der Konturformel wird die Fläche B mit der Funktion geschnitten
mit Komplement von der Fläche A abgezogen.
Konturdefinitionsprogramm: 
Schnitt Fläche
Die von A und B überdeckte Fläche soll bearbeitet werden. Einfach
überdeckte Flächen sollen unbearbeitet bleiben.
Die Flächen A und B müssen in separaten Programmen ohne
Radiuskorrektur programmiert sein
In der Konturformel werden die Flächen A und B mit der Funktion
geschnitten mit verrechnet.
Konturdefinitionsprogramm:
Kontur Abarbeiten mit SL-Zyklen
Die Bearbeitung der Gesamtkontur erfolgt mit den SL-Zyklen  Programmieren: Zyklen
Beispiel: Überlagerte Konturen mit Konturformel schruppen und schlichten.
Rohteil Definition
Werkzeug Definition Schruppfräser 
Werkzeug Definition Schlichtfräser
Werkzeug Aufruf Schruppfräser
Werkzeug freifahren
Konturdefinitionsprogramm festlegen
Allgemeine Bearbeitungsparameter festlegen
HEIDENHAIN iTNC 530 
Zyklus Definition Räumen
Zyklus Aufruf Räumen
Werkzeug Aufruf Schlichtfräser
Zyklus Definition Schlichten Tiefe
Zyklus Aufruf Schlichten Tiefe
Zyklus Definition Schlichten Seite
Zyklus Aufruf Schlichten Seite
Werkzeug freifahren, Programm Ende
Konturdefinitionsprogramm mit Konturformel:
Konturdefinitionsprogramm
Definition des Konturbezeichners für das Programm 
Wertzuweisung für verwendete Parameter im PGM 
Definition des Konturbezeichners für das Programm 
Definition des Konturbezeichners für das Programm DREIECK
Definition des Konturbezeichners für das Programm QUADRAT
Konturformel
Programmieren: Zyklen
Konturbeschreibungsprogramme: 
Konturbeschreibungsprogramm: Kreis rechts
Konturbeschreibungsprogramm: Kreis links
Konturbeschreibungsprogramm: Dreieck rechts  
Konturbeschreibungsprogramm: Quadrat links
HEIDENHAIN iTNC 530
Zyklen zum Abzeilen
Übersicht
Die TNC stellt vier Zyklen zur Verfügung, mit denen Sie Flächen mit folgenden Eigenschaften bearbeiten können:
Von einem Cam-System erzeugt
Eben rechteckig
Eben schiefwinklig
Beliebig geneigt
In sich verwunden
3D-DATEN ABARBEITEN 
Zum Abzeilen von 3D-Daten in mehreren Zustellungen
ABZEILEN Für ebene rechteckige Flächen
REGELFLAECHE  Für schiefwinklige, geneigte und
verwundene Flächen
PLANFRAESEN Für ebene rechteckige Flächen, mit
Aufmaßangabe und mehreren Zustellungen
Programmieren: Zyklen
3D-DATEN ABARBEITEN Zyklus 
Die TNC positioniert das Werkzeug im Eilgang von der aktuellen
Position aus in der Spindelachse auf Sicherheitsabstand über den 
im Zyklus programmierten MAX-Punkt.
Anschließend fährt die TNC das Werkzeug mit Eilgang in der
Bearbeitungsebene auf den im Zyklus programmierten MIN-Punkt.
Von dort aus fährt das Werkzeug mit Vorschub Tiefenzustellung
auf den ersten Konturpunkt.
Anschließend arbeitet die TNC alle in der 3D-Datendatei
gespeicherten Punkte im Vorschub Fräsen ab, falls nötig fährt die
TNC zwischendurch auf Sicherheitsabstand, um unbearbeitete
Bereiche zu überspringen.
Am Ende fährt die TNC das Werkzeug mit Eilgang zurück auf den
Sicherheitsabstand.
Beachten Sie vor dem Programmieren
Mit Zyklus können Sie extern erstellte Klartextdialogprogramme in mehreren Zustellungen abarbeiten.
Dateiname 3D-Daten: Name der Datei eingeben, in
der die zu bearbeitenden Daten gespeichert sind,
wenn die Datei nicht im aktuellen Verzeichnis steht,
kompletten Pfad eingeben.
MIN-Punkt Bereich: Minimalpunkt X-, Y- und Z-Koordinate des Bereichs, in dem gefräst werden soll.
MAX-Punkt Bereich: Maximalpunkt X-, Y- und Z-Koordinate des Bereichs, in dem gefräst werden soll.
Sicherheitsabstand inkremental: Abstand zwischen Werkzeugspitze und Werkstückoberfläche bei Eilgangbewegungen.
Zustelltiefe inkremental: Maß, um welches das
Werkzeug jeweils zugestellt wird
Beispiel: NC-Satz
Vorschub Tiefenzustellung:
Verfahrgeschwindigkeit des Werkzeugs beim 
Eintauchen in mm/min.
Vorschub Fräsen: Verfahrgeschwindigkeit des 
Werkzeugs beim Fräsen in mm/min.
Zusatzfunktion M: Optionale Eingabe einer Zusatz-Funktion.
HEIDENHAIN iTNC 530
ABZEILEN Zyklus 
Die TNC positioniert das Werkzeug im Eilgang von der aktuellen
Position aus in der Bearbeitungsebene auf den Startpunkt, die
TNC versetzt das Werkzeug dabei um den Werkzeugradius nach
links und nach oben.
Anschließend fährt das Werkzeug mit Eilgang in der Spindelachse
auf Sicherheitsabstand und danach im Vorschub Tiefenzustellung
auf die programmierte Startposition in der Spindelachse.
Danach fährt das Werkzeug mit dem programmierten Vorschub
Fräsen auf den Endpunkt, den Endpunkt berechnet die TNC aus
dem programmierten Startpunkt, der programmierten Länge und
dem Werkzeugradius.
Die TNC versetzt das Werkzeug mit Vorschub Fräsen quer auf den
Startpunkt der nächsten Zeile, die TNC berechnet den Versatz aus
der programmierten Breite und der Anzahl der Schnitte.
Danach fährt das Werkzeug in negativer Richtung der ersten Achse zurück.
Das Abzeilen wiederholt sich, bis die eingegebene Fläche
vollständig bearbeitet ist.
Am Ende fährt die TNC das Werkzeug mit Eilgang zurück auf den
Sicherheitsabstand.
Beachten Sie vor dem Programmieren
Die TNC positioniert das Werkzeug von der aktuellen
Position zunächst in der Bearbeitungsebene und
anschließend in der Spindelachse auf den Startpunkt.
Werkzeug so vorpositionieren, dass keine Kollision mit
dem Werkstück oder Spannmitteln erfolgen kann.
Programmieren: Zyklen
Startpunkt erste Achse absolut: Min-Punktkoordinate der abzuzeilenden Fläche in der Hauptachse der Bearbeitungsebene. 
Startpunkt zweite Achse absolut: Min-Punktkoordinate der abzuzeilenden Fläche in der Nebenachse der Bearbeitungsebene. 
Startpunkt dritte Achse absolut: Höhe in der Spindelachse, auf der abgezeilt wird.
Erste Seitenlänge inkremental: Länge der abzuzeilenden Fläche in der Hauptachse der Bearbeitungsebene, bezogen auf den Startpunkt erste Achse.
Zweite Seitenlänge inkremental: Länge der abzuzeilenden Fläche in der Nebenachse der Bearbeitungsebene, bezogen auf den Startpunkt zweite Achse.
Anzahl Schnitte: Anzahl der Zeilen, auf denen
die TNC das Werkzeug in der Breite verfahren soll.
Vorschub Tiefenzustellung: Verfahrgeschwindigkeit des Werkzeugs beim Fahren vom Sicherheitsabstand auf die Frästiefe in mm/min.
Vorschub Fräsen: Verfahrgeschwindigkeit des
Werkzeugs beim Fräsen in mm/min.
Vorschub quer: Verfahrgeschwindigkeit des
Werkzeugs beim Fahren auf die nächste Zeile in mm/min, wenn Sie im Material quer fahren, dann kleiner als eingeben, wenn Sie im Freien quer fahren, dann darf größer als sein.
Sicherheitsabstand inkremental: zwischen
Werkzeugspitze und Frästiefe für Positionierung am
Zyklusanfang und am Zyklusende.
HEIDENHAIN iTNC 530
REGELFLAECHE Zyklus 
Die TNC positioniert das Werkzeug von der aktuellen Position aus
mit einer 3D-Geradenbewegung auf den Startpunkt.
Anschließend fährt das Werkzeug mit dem programmierten
Vorschub Fräsen auf den Endpunkt.
Dort fährt die TNC das Werkzeug im Eilgang um den Werkzeugdurchmesser in positive Spindelachsenrichtung und danach wieder zurück zum Startpunkt.
Am Startpunkt fährt die TNC das Werkzeug wieder auf den zuletzt gefahrenen Z-Wert.
Anschließend versetzt die TNC das Werkzeug in allen drei Achsen
von Punkt eins in Richtung des Punktes vier auf die nächste Zeile.
Danach fährt die TNC das Werkzeug auf den Endpunkt dieser
Zeile. Den Endpunkt berechnet die TNC aus Punkt zwei und einem Versatz in Richtung Punkt drei.
Das Abzeilen wiederholt sich, bis die eingegebene Fläche
vollständig bearbeitet ist.
Am Ende positioniert die TNC das Werkzeug um den Werkzeugdurchmesser über den höchsten eingegebenen Punkt in der Spindelachse.
Schnittführung
Der Startpunkt und damit die Fräsrichtung ist frei wählbar, weil die
TNC die Einzelschnitte grundsätzlich von Punkt eins nach Punkt zwei fährt und der Gesamtablauf von Punkt eins und zwei nach Punkt drei und vier verläuft. Sie können Punkt eins an jede Ecke der zu bearbeitenden Fläche legen.
Die Oberflächengüte beim Einsatz von Schaftfräsern können Sie
optimieren:
Durch stoßenden Schnitt, Spindelachsenkoordinate Punkt eins größer als Spindelachsenkoordinate Punkt zwei bei wenig geneigten Flächen.
Durch ziehenden Schnitt, Spindelachsenkoordinate Punkt eins kleiner als Spindelachsenkoordinate Punkt zwei bei stark geneigten Flächen.
Bei windschiefen Flächen, Hauptbewegungsrichtung von Punkt eins nach Punkt zwei in die Richtung der stärkeren Neigung legen.
Die Oberflächengüte beim Einsatz von Radiusfräsern können Sie
optimieren:
Bei windschiefen Flächen Hauptbewegungsrichtung von Punkt eins nach Punkt zwei senkrecht zur Richtung der stärksten Neigung legen.
Beachten Sie vor dem Programmieren
Die TNC positioniert das Werkzeug von der aktuellen
Position mit einer 3D-Geradenbewegung auf den
Startpunkt eins. Werkzeug so vorpositionieren, dass keine
Kollision mit dem Werkstück oder Spannmitteln erfolgen kann.
Die TNC fährt das Werkzeug mit Radiuskorrektur 
zwischen den eingegebenen Positionen. 
Ggf. Fräser mit einem über Mitte schneidenden Stirnzahn verwenden.
Programmieren: Zyklen
Startpunkt erste Achse absolut: Startpunktkoordinate der abzuzeilenden Fläche in der Hauptachse der Bearbeitungsebene.
Startpunkt zweite Achse absolut: Startpunktkoordinate der abzuzeilenden Fläche in der Nebenachse der Bearbeitungsebene. Startpunkt dritte Achse absolut: Startpunktkoordinate der abzuzeilenden Fläche in der Spindelachse.
Zweiter Punkt erste Achse absolut: Endpunktkoordinate der abzuzeilenden Fläche in der Hauptachse der Bearbeitungsebene.
Zweiter Punkt zweite Achse absolut: Endpunktkoordinate der abzuzeilenden Fläche in der Nebenachse der Bearbeitungsebene.
Zweiter Punkt dritte Achse absolut: Endpunktkoordinate der abzuzeilenden Fläche in der Spindelachse.
Dritter Punkt erste Achse absolut: Koordinate des
Punktes in der Hauptachse der Bearbeitungsebene.
Dritter Punkt zweite Achse absolut: Koordinate des
Punktes in der Nebenachse der Bearbeitungsebene.
Dritter Punkt dritte Achse absolut: Koordinate des
Punktes in der Spindelachse.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Vierter Punkt erste Achse absolut: Koordinate des
Punktes vier in der Hauptachse der Bearbeitungsebene.
Vierter Punkt zweite Achse absolut: Koordinate des
Punktes vier in der Nebenachse der Bearbeitungsebene
Vierter Punkt dritte Achse absolut: Koordinate des
Punktes vier in der Spindelachse. 
Anzahl Schnitte: Anzahl der Zeilen, die die TNC 
das Werkzeug zwischen Punkt eins und vier, bzw. 
zwischen Punkt zwei und drei verfahren soll.
Vorschub Fräsen: Verfahrgeschwindigkeit des
Werkzeugs beim Fräsen in mm/min. Die TNC führt 
den ersten Schnitt mit dem halben programmierten Wert aus.
Programmieren: Zyklen
PLANFRAESEN Zyklus 
Mit dem Zyklus können Sie eine ebene Fläche in mehreren
Zustellungen und unter Berücksichtigung eines Schlichtaufmaßes 
planfräsen. Dabei stehen drei Bearbeitungsstrategien zur Verfügung: 
Strategie null: Mäanderförmig bearbeiten, seitliche Zustellung 
außerhalb der zu bearbeitenden Fläche.
Strategie eins: Mäanderförmig bearbeiten, seitliche Zustellung
innerhalb der zu bearbeitenden Fläche.
Strategie: Zeilenweise bearbeiten, Rückzug und seitliche 
Zustellung im Positioniervorschub.
Die TNC positioniert das Werkzeug im Eilgang von der aktuellen
Position aus mit Positionierlogik auf den Startpunkt eins: Ist die
aktuelle Position in der Spindelachse größer als der zweite Sicherheitsabstand, dann fährt die TNC das Werkzeug zunächst in der Bearbeitungsebene und dann in der Spindelachse, ansonsten zuerst auf den zweiten Sicherheitsabstand und dann in der
Bearbeitungsebene. Der Startpunkt in der Bearbeitungsebene liegt um den Werkzeugradius und um den seitlichen Sicherheitsabstand versetzt neben dem Werkstück.
Anschließend fährt das Werkzeug mit Positioniervorschub in der
Spindelachse auf die von der TNC berechnete erste Zustelltiefe.
Strategie
Danach fährt das Werkzeug mit dem programmierten Vorschub
Fräsen auf den Endpunkt. Der Endpunkt liegt außerhalb der
Fläche, die TNC berechnet ihn aus dem programmierten
Startpunkt, der programmierten Länge, dem programmierten
seitlichen Sicherheitsabstand und dem Werkzeugradius.
Die TNC versetzt das Werkzeug mit Vorschub Vorpositionieren
quer auf den Startpunkt der nächsten Zeile, die TNC berechnet den Versatz aus der programmierten Breite, dem Werkzeugradius
und dem maximalen Bahnüberlappungsfaktor.
Danach fährt das Werkzeug wieder zurück in Richtung des Startpunktes.
Der Vorgang wiederholt sich, bis die eingegebene Fläche
vollständig bearbeitet ist. Am Ende der letzten Bahn erfolgt die
Zustellung auf die nächste Bearbeitungstiefe.
Um Leer Wege zu vermeiden, wird die Fläche anschließend in
umgekehrter Reihenfolge bearbeitet.
Der Vorgang wiederholt sich, bis alle Zustellungen ausgeführt sind.
Bei der letzten Zustellung wird lediglich das eingegebene
Schlichtaufmaß im Vorschub Schlichten abgefräst.
Am Ende fährt die TNC das Werkzeug mit Eilgang zurück auf den
Sicherheitsabstand.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Strategie 
Danach fährt das Werkzeug mit dem programmierten Vorschub
Fräsen auf den Endpunkt. Der Endpunkt liegt innerhalb der
Fläche, die TNC berechnet ihn aus dem programmierten
Startpunkt, der programmierten Länge und dem Werkzeugradius.
Die TNC versetzt das Werkzeug mit Vorschub Vorpositionieren
quer auf den Startpunkt der nächsten Zeile, die TNC berechnet den Versatz aus der programmierten Breite, dem Werkzeugradius
und dem maximalen Bahnüberlappungsfaktor.
Danach fährt das Werkzeug wieder zurück in Richtung des
Startpunktes eins. Der Versatz auf die nächste Zeile erfolgt wieder
innerhalb des Werkstückes.
Der Vorgang wiederholt sich, bis die eingegebene Fläche
vollständig bearbeitet ist. Am Ende der letzten Bahn erfolgt die
Zustellung auf die nächste Bearbeitungstiefe.
Um Leer Wege zu vermeiden, wird die Fläche anschließend in
umgekehrter Reihenfolge bearbeitet.
Der Vorgang wiederholt sich, bis alle Zustellungen ausgeführt sind.
Bei der letzten Zustellung wird lediglich das eingegebene
Schlichtaufmaß im Vorschub Schlichten abgefräst.
Am Ende fährt die TNC das Werkzeug mit Eilgang zurück auf den
zweiten Sicherheitsabstand.
Programmieren: Zyklen
Strategie 
Danach fährt das Werkzeug mit dem programmierten Vorschub
Fräsen auf den Endpunkt zwei. Der Endpunkt liegt außerhalb der
Fläche, die TNC berechnet ihn aus dem programmierten 
Startpunkt, der programmierten Länge, dem programmierten 
seitlichen Sicherheitsabstand und dem Werkzeugradius.
Die TNC fährt das Werkzeug in der Spindelachse auf Sicherheitsabstand über die aktuelle Zustelltiefe und fährt im Vorschub Vorpositionieren direkt zurück auf den Startpunkt der nächsten Zeile. Die TNC berechnet den Versatz aus der programmіerten Breite, dem Werkzeugradius und dem maximalen Bahnüberlappungsfaktor.
Danach fährt das Werkzeug wieder auf die aktuelle Zustelltiefe
und anschließend wieder in Richtung des Endpunktes zwei.
Der Abzeilvorgang wiederholt sich, bis die eingegebene Fläche
vollständig bearbeitet ist. Am Ende der letzten Bahn erfolgt die
Zustellung auf die nächste Bearbeitungstiefe.
Um Leer Wege zu vermeiden, wird die Fläche anschließend in
umgekehrter Reihenfolge bearbeitet.
Der Vorgang wiederholt sich, bis alle Zustellungen ausgeführt sind.
Bei der letzten Zustellung wird lediglich das eingegebene
Schlichtaufmaß im Vorschub Schlichten abgefräst.
Am Ende fährt die TNC das Werkzeug mit Eilgang zurück auf den
zweiten Sicherheitsabstand
Beachten Sie vor dem Programmieren
Zweiten Sicherheitsabstand so eingeben, dass keine
Kollision mit dem Werkstück oder Spannmitteln erfolgen kann.
HEIDENHAIN iTNC 530
Bearbeitungsstrategie: Festlegen, wie die TNC die Fläche bearbeiten soll:
Mäanderförmig bearbeiten, seitliche Zustellung im
Positioniervorschub außerhalb der zu bearbeitenden Fläche.
Mäanderförmig bearbeiten, seitliche Zustellung im
Fräsvorschub innerhalb der zu bearbeitenden Fläche.
Zeilenweise bearbeiten, Rückzug und seitliche 
Zustellung im Positioniervorschub.
Startpunkt erste Achse absolut: Startpunktkoordinate der zu bearbeitenden Fläche in der Hauptachse der Bearbeitungsebene.
Startpunkt zweite Achse absolut: Startpunktkoordinate der abzuzeilenden Fläche in der Nebenachse der Bearbeitungsebene.
Startpunkt dritte Achse absolut: Koordinate Werkstückoberfläche, von der aus die Zustellungen berechnet werden.
Endpunkt dritte Achse absolut: Koordinate in der
Spindelachse, auf die die Fläche plangefräst werden soll.
Seitenlänge inkremental: Länge der zu bearbeitenden Fläche in der Hauptachse der Bearbeitungsebene. Über das Vorzeichen können Sie die Richtung der ersten Fräsbahn bezogen auf den
Startpunkt erste Achse festlegen.
Seitenlänge inkremental: Länge der zu bearbeitenden Fläche in der Nebenachse der Bearbeitungsebene. Über das Vorzeichen können Sie die Richtung der ersten Querzustellung bezogen auf den Startpunkt zweite Achse festlegen.
Programmieren: Zyklen
Maximale Zustelltiefe inkremental: Maß, um welches das Werkzeug jeweils maximal zugestellt wird. Die TNC berechnet die tatsächliche Zustelltiefe aus der Differenz zwischen Endpunkt und Startpunkt in der Werkzeugachse unter Berücksichtigung des Schlichtaufmaßes so, dass jeweils mit gleichen Zustelltiefen bearbeitet wird.
Schlichtaufmaß Tiefe inkremental: Wert, mit dem die letzte Zustellung verfahren werden soll.
Max. Bahnüberlappung Faktor: Maximale seitliche Zustellung k. Die TNC berechnet die tatsächliche seitliche Zustellung aus der zweiten Seitenlänge und dem Werkzeugradius so, dass jeweils mit konstanter seitlicher Zustellung bearbeitet wird. Wenn Sie in der Werkzeugtabelle einen Radius eingetragen haben zum Beispiel Plattenradius bei Verwendung eines Messerkopfes, 
verringert die TNC die seitlichen Zustellung entsprechend.
Vorschub Fräsen: Verfahrgeschwindigkeit des
Werkzeugs beim Fräsen in mm/min.
Vorschub Schlichten: Verfahrgeschwindigkeit
des Werkzeugs beim Fräsen der letzten Zustellung in mm/min.
Vorschub Vorpositionieren:
Verfahrgeschwindigkeit des Werkzeugs beim
Anfahren der Startposition und beim Fahren auf die
nächste Zeile in mm/min, wenn Sie im Material quer
fahren, dann fährt die TNC die Querzustellung mit Fräsvorschub. 
HEIDENHAIN iTNC 530
Sicherheitsabstand inkremental: Abstand zwischen Werkzeugspitze und Startposition in der Werkzeugachse. Wenn Sie mit Bearbeitungsstrategie fräsen, fährt die TNC 
im Sicherheitsabstand über der aktuellen Zustelltiefe den Startpunkt auf der nächsten Zeile an.
Sicherheitsabstand Seite inkremental: Seitlicher Abstand des Werkzeuges vom Werkstück beim Anfahren der ersten Zustelltiefe und Abstand, auf dem die seitliche Zustellung bei Bearbeitungsstrategie verfahren wird.
Zweiter Sicherheitsabstand inkremental:
Koordinate Spindelachse, in der keine Kollision zwischen Werkzeug und Werkstück Spannmittel erfolgen kann. 
Programmieren: Zyklen
Beispiel: Abzeilen
Rohteil Definition
Werkzeug Definition
Werkzeug Aufruf
Werkzeug freifahren
Zyklus Definition Abzeilen
HEIDENHAIN iTNC 530
Vorpositionieren in die Nähe des Startpunkts
Zyklus Aufruf
Werkzeug freifahren, Programm Ende
Programmieren: Zyklen
Zyklen zur Koordinatenumrechnung
Übersicht 
Mit Koordinatenumrechnungen kann die TNC eine einmal
programmierte Kontur an verschiedenen Stellen des Werkstücks mit veränderter Lage und Größe ausführen. Die TNC stellt folgende Koordinatenumrechnungszyklen zur Verfügung:
Softkey Seite
NULLPUNKT Konturen verschieben direkt im Programm
NULLPUNKT aus Nullpunkttabelle 
BEZUGSPUNKT SETZEN Bezugspunkt während des Programmlaufs setzen
SPIEGELN Konturen spiegeln 
DREHUNG Konturen in der Bearbeitungsebene drehen
MASSFAKTOR Konturen verkleinern oder vergrößern
BEARBEITUNGSEBENE Bearbeitungen im geschwenkten Koordinatensystem durchführen für Maschinen mit Schwenkköpfen und oder Drehtischen
Wirksamkeit der Koordinatenumrechnungen
Beginn der Wirksamkeit: Eine Koordinatenumrechnung wird ab ihrer Definition wirksam wird also nicht aufgerufen. Sie wirkt so lange, bis sie rückgesetzt oder neu definiert wird.
Koordinatenumrechnung rücksetzen:
Zyklus mit Werten für das Grundverhalten erneut definieren,
Maßfaktor 
Zusatzfunktionen oder den Satz ausführen, abhängig von Maschinen Parameter 
Neues Programm wählen
Zusatzfunktion Modale Programminformationen löschen programmieren
HEIDENHAIN iTNC 530
NULLPUNKT Verschiebung Zyklus 
Mit der NULLPUNKT VERSCHIEBUNG können Sie Bearbeitungen an beliebigen Stellen des Werkstücks wiederholen.
Wirkung
Nach einer Zyklusdefinition NULLPUNKTVERSCHIEBUNG beziehen sich alle Koordinateneingaben auf den neuen Nullpunkt. Die Verschiebung in jeder Achse zeigt die TNC in der zusätzlichen Statusanzeige an. Die Eingabe von Drehachsen ist auch erlaubt.
Verschiebung: Koordinaten des neuen Nullpunkts
eingeben; Absolutwerte beziehen sich auf den
Werkstücknullpunkt, der durch das Bezugspunktsetzen
festgelegt ist, Inkrementalwerte beziehen
sich immer auf den zuletzt gültigen Nullpunkt dieser
kann bereits verschoben sein.
Rücksetzen
Die Nullpunktverschiebung mit den Koordinatenwerten 
hebt eine Nullpunktverschiebung wieder auf.
Grafik
Wenn Sie nach einer Nullpunktverschiebung eine neues Rohteil
programmieren, können Sie über den Maschinenparameter
entscheiden, ob sich das Rohteil auf den neuen oder alten Nullpunkt
beziehen soll. Bei der Bearbeitung mehrerer Teile kann die TNC
dadurch jedes Teil einzeln grafisch darstellen.
Statusanzeigen
Die große Positionsanzeige bezieht sich auf den aktiven
verschobenen Nullpunkt.
Alle in der zusätzlichen Statusanzeige angezeigte Koordinaten
Positionen, Nullpunkte beziehen sich auf den manuell gesetzten
Bezugspunkt.
Beispiel: NC-Sätze
Programmieren: Zyklen
NULLPUNKT Verschiebung mit Nullpunkttabellen Zyklus 
Nullpunkte aus der Nullpunkttabelle beziehen sich
immer und ausschließlich auf den aktuellen Bezugspunkt Preset.
Der Maschinenparameter, mit dem früher festgelegt wurde,
ob sich Nullpunkte auf den Maschinennullpunkt
oder den Werkstücknullpunkt beziehen, hat nur
noch eine Sicherheitsfunktion. Ist MP gesetzt 
gibt die TNC eine Fehlermeldung aus, wenn eine
Nullpunktverschiebung aus einer Nullpunkttabelle
aufgerufen wird.
Nullpunkttabellen aus der TNC, deren Koordinaten
sich auf den Maschinennullpunkt bezogen,
dürfen in der iTNC nicht verwendet werden.
Wenn Sie Nullpunktverschiebungen mit Nullpunkttabellen einsetzen, dann verwenden Sie die Funktion Select Table, um die gewünschte Nullpunkttabelle vom
NC-Programm aus zu aktivieren. 
Wenn Sie ohne den Select Table Satz: TAB: arbeiten,
müssen Sie die gewünschte Nullpunkttabelle vor dem
Programmtest oder dem Programmlauf aktivieren gilt 
auch für die Programmiergrafik:
Gewünschte Tabelle für Programmtest in der
Betriebsart Programmtest über die Dateiverwaltung
wählen: Tabelle erhält den Status S.
Gewünschte Tabelle für den Programmlauf in einer
Programmlaufbetriebsart über die Dateiverwaltung
wählen: Tabelle erhält den Status M.
Die Koordinatenwerte aus Nullpunkttabellen sind
ausschließlich absolut wirksam.
Neue Zeilen können Sie nur am Tabellenende einfügen.
HEIDENHAIN iTNC 530
Anwendung
Nullpunkttabellen setzen Sie ein bei
häufig wiederkehrenden Bearbeitungsgängen an verschiedenen
Werkstückpositionen oder
häufiger Verwendung derselben Nullpunktverschiebung.
innerhalb eines Programms können Sie Nullpunkte sowohl direkt in
der Zyklus Definition programmieren als auch aus einer Nullpunkttabelle heraus aufrufen.
Verschiebung: Tabellenzeile: Nummer des
Nullpunktes aus der Nullpunkttabelle oder einen 
Q-Parameter eingeben. Wenn Sie einen Q-Parameter
eingeben, dann aktiviert die TNC die Nullpunktnummer,
die im Q-Parameter steht.
Rücksetzen
Aus der Nullpunkttabelle Verschiebung zu den Koordinaten aufrufen.
Verschiebung zu den Koordinaten direkt mit einer
Zyklusdefinition aufrufen.
Nullpunkttabelle im NC-Programm wählen.
Mit der Funktion Select Table: TAB: wählen Sie die Nullpunkttabelle, aus der die TNC die Nullpunkte entnimmt:
Satz vor Zyklus Nullpunktverschiebung programmieren.
Eine mit Select Table gewählte Nullpunkttabelle bleibt
solange aktiv, bis Sie mit TAB oder über PGM MGT eine
andere Nullpunkttabelle wählen.
Funktionen zum Programmaufruf wählen: Taste PGM CALL drücken
Softkey NULLPUNKTTABELLE drücken
Vollständigen Pfadnamen der Nullpunkttabelle
eingeben, mit Taste END bestätigen
Programmieren: Zyklen
Nullpunkttabelle editieren
Die Nullpunkttabelle wählen Sie in der Betriebsart Programm
Einspeichern Editieren
Dateiverwaltung aufrufen: Taste PGM MGT drücken,
siehe Dateiverwaltung: Grundlagen 
Nullpunkttabellen anzeigen: Softkeys TYP WÄHLEN
und ZEIGE D drücken.
Gewünschte Tabelle wählen oder neuen Dateinamen eingeben.
Datei editieren. Die Softkeyleiste zeigt dazu folgende
Funktionen an:
Funktion
Tabellenanfang wählen
Tabellenende wählen
Seitenweise blättern nach oben 
Seitenweise blättern nach unten
Zeile einfügen nur möglich am Tabellenende 
Zeile löschen 
Eingegebene Zeile übernehmen und Sprung zur 
nächsten Zeile
Eingebbare Anzahl von Zeilen Nullpunkten am
Tabellenende anfügen
Nullpunkttabelle in einer Programmlaufbetriebsart editieren.
In einer Programmlaufbetriebsart können Sie die jeweils aktive
Nullpunkttabelle wählen. Drücken Sie dazu den Softkey
NULLPUNKTTABELLE. ihnen stehen dann die selben
Editierfunktionen zur Verfügung wie in der Betriebsart Programm
Einspeichern Editieren.
HEIDENHAIN iTNC 530
Istwerte in die Nullpunkttabelle übernehmen
Über die Taste Ist-Position übernehmen können Sie die aktuelle
Werkzeugposition oder die zuletzt angetastete Positionen in die 
Nullpunkttabelle übernehmen: 
Eingabefeld auf die Zeile und in die Spalte positionieren, in die eine Position übernommen werden soll.
Funktion Ist-Position übernehmen wählen: Die TNC
fragt in einem Überblendfenster ab, ob Sie die
aktuelle Werkzeugposition oder zuletzt angetastete
Werte übernehmen wollen.
Gewünschte Funktion mit Pfeiltasten wählen und mit
Taste ENT bestätigen.
Werte in allen Achsen übernehmen: Softkey ALLE
WERTE drücken, oder
Wert in der Achse übernehmen, auf der das
Eingabefeld steht: Softkey AKTUELLEN WERT drücken.
Nullpunkttabelle konfigurieren
Auf der zweiten und dritten Softkeyleiste können Sie für jede
Nullpunkttabelle die Achsen festlegen, für die Sie Nullpunkte 
definieren wollen. Standardmäßig sind alle Achsen aktiv. Wenn Sie eine Achse aussperren wollen, dann setzen Sie den entsprechenden Achs softkey auf AUS. Die TNC löscht dann die zugehörige Spalte in der Nullpunkttabelle.
Wenn Sie zu einer aktiven Achse keinen Nullpunkt definieren wollen, drücken Sie die Taste NO ENT. Die TNC trägt dann einen Bindestrich in die entsprechende Spalte ein.
Nullpunkttabelle verlassen
In der Dateiverwaltung anderen Dateityp anzeigen lassen und
gewünschte Datei wählen.
Statusanzeigen
In der zusätzlichen Statusanzeige werden folgende Daten aus der
Nullpunkttabelle angezeigt siehe Koordinatenumrechnungen
Reiter TRANS:
Name und Pfad der aktiven Nullpunkttabelle
Aktive Nullpunktnummer
Kommentar aus der Spalte DOC der aktiven Nullpunktnummer
Programmieren: Zyklen
BEZUGSPUNKT SETZEN Zyklus 
Mit dem Zyklus BEZUGSPUNKT SETZEN können Sie einen in einer Preset Tabelle definierten Nullpunkt als neuen Bezugspunkt aktivieren.
Wirkung
Nach einer Zyklusdefinition BEZUGSPUNKT SETZEN beziehen sich alle Koordinateneingaben und Nullpunktverschiebungen absolute und inkrementale auf den neuen Preset.
Beim Aktivieren eines Bezugspunktes aus der Preset Tabelle, setzt die TNC eine aktive Nullpunktverschiebung zurück.
Die TNC setzt den Preset nur in den Achsen, die in der 
Preset Tabelle mit Werten definiert sind. Der Bezugspunkt
von Achsen, die mit minus gekennzeichnet sind bleibt unverändert.
Wenn Sie den Preset Nummer Zeile aktivieren, dann
aktivieren Sie den Bezugspunkt, den Sie zuletzt in einer 
manuellen Betriebsart gesetzt haben. 
In der Betriebsart PGM-Test ist Zyklus nicht wirksam. 
Nummer für Bezugspunkt: Nummer des Bezugspunktes aus der Preset Tabelle angeben, der aktiviert werden soll.
Statusanzeigen
In der Statusanzeige zeigt die TNC die aktive Preset Nummer hinter
dem Bezugspunktsymbol an.
HEIDENHAIN iTNC 530 
SPIEGELN Zyklus 
Die TNC kann Bearbeitung in der Bearbeitungsebene spiegelbildlich
ausführen.
Wirkung
Die Spiegelung wirkt ab ihrer Definition im Programm. Sie wirkt auch
in der Betriebsart Positionieren mit Handeingabe. Die TNC zeigt aktive
Spiegelachsen in der zusätzlichen Statusanzeige an.
Wenn Sie nur eine Achse spiegeln, ändert sich der Umlaufsinn des
Werkzeugs. Dies gilt nicht bei Bearbeitungszyklen. 
Wenn Sie zwei Achsen spiegeln, bleibt der Umlaufsinn erhalten.
Das Ergebnis der Spiegelung hängt von der Lage des Nullpunkts ab:
Nullpunkt liegt auf der zu spiegelnden Kontur: Das Element wird
direkt am Nullpunkt gespiegelt.
Nullpunkt liegt außerhalb der zu spiegelnden Kontur: Das Element
verlagert sich zusätzlich.
Wenn Sie nur eine Achse Spiegeln, ändert sich der
Umlaufsinn bei den Fräszyklen mit Nummer.
Ausnahme: Zyklus, bei dem der im Zyklus definierte Umlaufsinn erhalten bleibt.
Programmieren: Zyklen
Gespiegelte Achse: Achsen eingeben, die gespiegelt 
werden sollen, Sie können alle Achsen spiegeln incl. 
Drehachse, mit Ausnahme der Spindelachse und
der dazugehörigen Nebenachse. Erlaubt ist die
Eingabe von maximal drei Achsen.
Rücksetzen: Zyklus Spiegeln mit Eingabe NO ENT erneut programmieren. 
Beispiel: NC-Satz
HEIDENHAIN iTNC 530 
DREHUNG Zyklus G73
innerhalb eines Programms kann die TNC das Koordinatensystem in
der Bearbeitungsebene um den aktiven Nullpunkt drehen. 
Wirkung 
Die DREHUNG wirkt ab ihrer Definition im Programm. Sie wirkt auch
in der Betriebsart Positionieren mit Handeingabe. Die TNC zeigt den
aktiven Drehwinkel in der zusätzlichen Statusanzeige an.
Bezugsachse für den Drehwinkel:
W X/Y Ebene X-Achse
Y/Z Ebene Y-Achse
Z/X Ebene Z-Achse
Beachten Sie vor dem Programmieren
Die TNC hebt eine aktive Radiuskorrektur durch
Definieren von Zyklus auf Ggf. Radiuskorrektur
erneut programmieren.
Nachdem Sie Zyklus definiert haben, verfahren Sie
beide Achsen der Bearbeitungsebene, um die Drehung zu aktivieren.
Drehung: Drehwinkel in Grad eingeben. 
Eingabebereich: absolut oder inkremental 
Rücksetzen
Zyklus DREHUNG mit Drehwinkel erneut programmieren.
Beispiel: NC-Satz
Programmieren: Zyklen
MASSFAKTOR Zyklus 
Die TNC kann innerhalb eines Programms Konturen vergrößern oder
verkleinern. So können Sie beispielsweise 
Schrumpf- und Aufmaß Faktoren berücksichtigen. 
Wirkung 
Der MASSFAKTOR wirkt ab seiner Definition im Programm. Er wirkt 
auch in der Betriebsart Positionieren mit Handeingabe. Die TNC zeigt
den aktiven Maßfaktor in der zusätzlichen Statusanzeige an.
Der Maßfaktor wirkt in der Bearbeitungsebene, oder auf alle drei Koordinatenachsen
gleichzeitig abhängig von Maschinenparameter,
auf Maßangaben in Zyklen und auch auf Parallelachsen U, V, W 
Voraussetzung
Vor der Vergrößerung bzw. Verkleinerung sollte der Nullpunkt auf eine
Kante oder Ecke der Kontur verschoben werden.
Faktor: Faktor F eingeben, die TNC multipliziert 
Koordinaten und Radien mit F wie in Wirkung beschrieben.
Vergrößern: F größer als bis 
Verkleinern: F kleiner als bis 
Rücksetzen
Zyklus MASSFAKTOR mit Faktor für die entsprechende Achse
erneut programmieren.
Beispiel: NC-Sätze
HEIDENHAIN iTNC 530
BEARBEITUNGSEBENE Zyklus, Softwareoption 
Die Funktionen zum Schwenken der Bearbeitungsebene
werden vom Maschinenhersteller an TNC und Maschine
angepasst. Bei bestimmten Schwenkköpfen
Schwenktischen legt der Maschinenhersteller fest, ob
die im Zyklus programmierten Winkel von der TNC als
Koordinaten der Drehachsen oder als mathematische
Winkel einer schiefen Ebene interpretiert werden.
Beachten Sie Ihr Maschinenhandbuch.
Das Schwenken der Bearbeitungsebene erfolgt immer um
den aktiven Nullpunkt.
Wenn Sie den Zyklus bei aktivem verwenden,
dann hebt die TNC die Radiuskorrektur und damit auch
die Funktion automatisch auf. 
Grundlagen siehe Bearbeitungsebene schwenken
Softwareoption: Lesen Sie diesen Abschnitt vollständig durch.
Wirkung
Im Zyklus definieren Sie die Lage der Bearbeitungsebene, sprich
die Lage der Werkzeugachse bezogen auf das maschinenfeste
Koordinatensystem, durch die Eingabe von Schwenkwinkeln. Sie
können die Lage der Bearbeitungsebene auf zwei Arten festlegen:
Stellung der Schwenkachsen direkt eingeben
Lage der Bearbeitungsebene durch bis zu drei Drehungen
Raumwinkel des maschinenfesten Koordinatensystems
beschreiben. Die einzugebenden Raumwinkel erhalten Sie, indem
Sie einen Schnitt senkrecht durch die geschwenkte
Bearbeitungsebene legen und den Schnitt von der Achse aus
betrachten, um die Sie schwenken wollen. Mit zwei Raumwinkeln
ist bereits jede beliebige Werkzeuglage im Raum eindeutig definiert.
Beachten Sie, dass die Lage des geschwenkten
Koordinatensystems und damit auch Verfahr Bewegungen
im geschwenkten System davon abhängen, wie Sie die
geschwenkte Ebene beschreiben.
Wenn Sie die Lage der Bearbeitungsebene über Raumwinkel
programmieren, berechnet die TNC die dafür erforderlichen
Winkelstelllungen der Schwenkachsen automatisch und legt diese in
den Parametern A-Achse bis C-Achse ab. Sind zwei
Lösungen möglich, wählt die TNC, ausgehend von der Nullstellung
der Drehachsen, den kürzeren Weg.
Die Reihenfolge der Drehungen für die Berechnung der Lage der
Ebene ist festgelegt: Zuerst dreht die TNC die A-Achse, danach die 
B-Achse und schließlich die C-Achse.
Programmieren: Zyklen
Zyklus wirkt ab seiner Definition im Programm. Sobald Sie eine 
Achse im geschwenkten System verfahren, wirkt die Korrektur für 
diese Achse. Wenn die Korrektur in allen Achsen verrechnet werden
soll, dann müssen Sie alle Achsen verfahren.
Falls Sie die Funktion SCHWENKEN Programmlauf in der Betriebsart 
Manuell auf AKTIV gesetzt haben siehe Bearbeitungsebene
schwenken wird der in diesem Menü eingetragene Winkelwert vom Zyklus BEARBEITUNGSEBENE überschrieben.
Drehachse und -winkel: Drehachse mit zugehörigem
Drehwinkel eingeben, die Drehachsen A, B und C
über Softkeys programmieren.
Da nicht programmierte Drehachsenwerte grundsätzlich
immer als unveränderte Werte interpretiert werden,
sollten Sie immer alle drei Raumwinkel definieren, auch 
wenn einer oder mehrere Winkel gleich null sind.
Wenn die TNC die Drehachsen automatisch positioniert, dann können
Sie noch folgende Parameter eingeben
Vorschub: Verfahrgeschwindigkeit der Drehachse 
beim automatischen Positionieren 
Sicherheitsabstand inkremental: Die TNC
positioniert den Schwenkkopf so, dass die Position, 
die sich aus der Verlängerung des Werkzeugs um den
Sicherheitsabstand, sich relativ zum Werkstück nicht ändert.
Rücksetzen
Um die Schwenkwinkel rückzusetzen, Zyklus BEARBEITUNGSEBENE
erneut definieren und für alle Drehachsen null eingeben. Anschließend
Zyklus BEARBEITUNGSEBENE nochmal definieren, und den Satz
ohne Achsangabe abschließen. Dadurch setzen Sie die Funktion inaktiv.
HEIDENHAIN iTNC 530 
Drehachse positionieren
Der Maschinenhersteller legt fest, ob Zyklus die
Drehachsen automatisch positioniert, oder ob Sie die
Drehachsen im Programm vorpositionieren müssen.
Beachten Sie Ihr Maschinenhandbuch.
Wenn Zyklus die Drehachsen automatisch positioniert, gilt:
Die TNC kann nur geregelte Achsen automatisch positionieren.
In der Zyklus Definition müssen Sie zusätzlich zu den
Schwenkwinkeln einen Sicherheitsabstand und einen Vorschub
eingeben, mit dem die Schwenkachsen positioniert werden.
Nur voreingestellte Werkzeuge verwenden volle Werkzeuglänge
im Satz bzw. in der Werkzeugtabelle.
Beim Schwenkvorgang bleibt die Position der Werkzeugspitze
gegenüber dem Werkstück nahezu unverändert.
Die TNC führt den Schwenkvorgang mit dem zuletzt
programmierten Vorschub aus. Der maximal erreichbare Vorschub
hängt ab von der Komplexität des Schwenkkopfes, Schwenktisches.
Wenn Zyklus die Drehachsen nicht automatisch positioniert,
positionieren Sie die Drehachsen, mit einem Satz vor der Zyklusdefinition.
NC-Beispielsätze:
Drehachse positionieren
Winkel für Korrekturberechnung definieren
Korrektur aktivieren Spindelachse
Korrektur aktivieren Bearbeitungsebene
Programmieren: Zyklen
Positionsanzeige im geschwenkten System
Die angezeigten Positionen SOLL und IST und die Nullpunktanzeige
in der zusätzlichen Statusanzeige beziehen sich nach dem Aktivieren
von Zyklus auf das geschwenkte Koordinatensystem. Die angezeigte Position stimmt direkt nach der Zyklusdefinition also ggf. nicht mehr mit den Koordinaten der zuletzt vor Zyklus programmierten Position überein.
Arbeitsraumüberwachung
Die TNC überprüft im geschwenkten Koordinatensystem nur die
Achsen auf Endschalter, die verfahren werden. Ggf. gibt die TNC eine
Fehlermeldung aus. 
Positionieren im geschwenkten System
Mit der Zusatzfunktion können Sie auch im geschwenkten 
System Positionen anfahren, die sich auf das ungeschwenkte 
Koordinatensystem beziehen, siehe Zusatzfunktionen für Koordinatenangaben.
Auch Positionierungen mit Geradensätzen die sich auf das Maschinen
Koordinatensystem beziehen Sätze, lassen sich
bei geschwenkter Bearbeitungsebene ausführen. Einschränkungen: 
Positionierung erfolgt ohne Längenkorrektur 
Positionierung erfolgt ohne Maschinengeometriekorrektur
Werkzeugradiuskorrektur ist nicht erlaubt 
Kombination mit anderen Koordinatenumrechnungszyklen
Bei der Kombination von Koordinatenumrechnungszyklen ist darauf 
zu achten, dass das Schwenken der Bearbeitungsebene immer um 
den aktiven Nullpunkt erfolgt. Sie können eine Nullpunktverschiebung
vor dem Aktivieren von Zyklusdurchführen: dann
verschieben Sie das maschinenfeste Koordinatensystem.
Falls Sie den Nullpunkt nach dem Aktivieren von Zyklus 
verschieben, dann verschieben Sie das geschwenkte Koordinatensystem.
Wichtig: Gehen Sie beim Rücksetzen der Zyklen in der umgekehrten
Reihenfolge wie beim Definieren vor:
Nullpunktverschiebung aktivieren
Bearbeitungsebene schwenken aktivieren
Drehung aktivieren
Werkstückbearbeitung
Drehung rücksetzen
Bearbeitungsebene schwenken rücksetzen
Nullpunktverschiebung rücksetzen
HEIDENHAIN iTNC 530
Automatisches Messen im geschwenkten System
Mit den Messzyklen der TNC können Sie Werkstücke im
geschwenkten System vermessen. Die Messergebnisse werden von
der TNC in Q-Parametern gespeichert, die Sie anschließend
weiterverarbeiten können zum Beispiel Messergebnisse auf Drucker ausgeben.
Leitfaden für das Arbeiten mit Zyklus BEARBEITUNGSEBENE
Programm erstellen
Werkzeug definieren entfällt, wenn aktiv, volle Werkzeuglänge eingeben
Werkzeug aufrufen
Spindelachse so freifahren, dass beim Schwenken keine Kollision
zwischen Werkzeug und Werkstück Spannmittel erfolgen kann.
Ggf. Drehachsen mit Satz positionieren auf entsprechenden
Winkelwert abhängig von einem Maschinenparameter.
Ggf. Nullpunktverschiebung aktivieren
Zyklus BEARBEITUNGSEBENE definieren, Winkelwerte der
Drehachsen eingeben.
Alle Hauptachsen X, Y, Z verfahren, um die Korrektur zu aktivieren.
Bearbeitung so programmieren, als ob sie in der ungeschwenkten
Ebene ausgeführt werden würde.
Ggf. Zyklus BEARBEITUNGSEBENE mit anderen Winkeln
definieren, um die Bearbeitung in einer anderen Achsstellung
auszuführen. Es ist in diesem Fall nicht erforderlich Zyklus 
zurückzusetzen, Sie können direkt die neuen Winkelstellungen
definieren.
Zyklus BEARBEITUNGSEBENE rücksetzen, für alle Drehachsen
null eingeben.
Funktion BEARBEITUNGSEBENE deaktivieren, Zyklus erneut
definieren, Satz ohne Achsangabe abschließen
Ggf. Nullpunktverschiebung rücksetzen
Ggf. Drehachsen in die Nullstellung positionieren
Werkstück aufspannen
Vorbereitungen in der Betriebsart
Positionieren mit Handeingabe
Drehachsen zum Setzen des Bezugspunkts auf entsprechenden
Winkelwert positionieren. Der Winkelwert richtet sich nach der von
Ihnen gewählten Bezugsfläche am Werkstück.
Programmieren: Zyklen
Vorbereitungen in der Betriebsart Manueller Betrieb 
Funktion Bearbeitungsebene schwenken mit Softkey 3D-ROT auf 
AKTIV setzen für Betriebsart Manueller Betrieb, bei nicht geregelten
Achsen Winkelwerte der Drehachsen ins Menü eintragen. 
Bei nicht geregelten Achsen müssen die eingetragenen Winkelwerte 
mit der Ist-Position der Drehachsen übereinstimmen, sonst
berechnet die TNC den Bezugspunkt falsch.
Bezugspunkt Setzen
Manuell durch Ankratzen wie im ungeschwenkten System siehe 
Bezugspunkt Setzen ohne 3D-Tastsystem.
Gesteuert mit einem HEIDENHAIN 3D-Tastsystem siehe Benutzerhandbuch Tastsystemzyklen.
Automatisch mit einem HEIDENHAIN 3D-Tastsystem siehe
Benutzerhandbuch Tastsystem Zyklen.
Bearbeitungsprogramm in der Betriebsart Programmlauf 
Satzfolge starten
Betriebsart Manueller Betrieb
Funktion Bearbeitungsebene schwenken mit Softkey 3D-ROT auf 
INAKTIV setzen. Für alle Drehachsen Winkelwert ins Menü
eintragen, siehe Manuelles Schwenken aktivieren.
HEIDENHAIN iTNC 530
Beispiel: Koordinaten Umrechnungszyklen
Programmablauf
Koordinaten Umrechnungen im Hauptprogramm
Bearbeitung im Unterprogramm
Unterprogramme
Rohteil Definition
Werkzeug Definition
Werkzeug Aufruf
Werkzeug freifahren
Nullpunktverschiebung ins Zentrum
Fräsbearbeitung aufrufen
Marke für Programmteilwiederholung setzen
Drehung inkremental
Fräsbearbeitung aufrufen
Rücksprung zu LBL, insgesamt sechsmal
Drehung rücksetzen
Nullpunktverschiebung rücksetzen
Werkzeug freifahren, Programm Ende
Programmieren: Zyklen
Unterprogramm
Festlegung der Fräsbearbeitung
HEIDENHAIN iTNC 530
Sonderzyklen
VERWEILZEIT Zyklus 
Der Programmlauf wird für die Dauer der VERWEILZEIT angehalten.
Eine Verweilzeit kann beispielsweise zum Spanbrechen dienen.
Wirkung
Der Zyklus wirkt ab seiner Definition im Programm. Modal wirkende
bleibende Zustände werden dadurch nicht beeinflusst, wie die
Drehung der Spindel.
Verweilzeit in Sekunden: Verweilzeit in Sekunden eingeben.
Eingabebereich: Stunde in Schritten
Beispiel: NC-Satz
Programmieren: Zyklen
PROGRAMMAUFRUF Zyklus
Sie können beliebige Bearbeitungsprogramme, wie spezielle
Bohrzyklen oder Geometriemodule, einem Bearbeitungszyklus
gleichstellen. Sie rufen dieses Programm dann wie einen Zyklus auf.
Beachten Sie vor dem Programmieren 
Das aufgerufene Programm muss auf der Festplatte der 
TNC gespeichert sein. 
Wenn Sie nur den Programmnamen eingeben, muss das 
zum Zyklus deklarierte Programm im selben Verzeichnis 
stehen wie das rufende Programm. 
Wenn das zum Zyklus deklarierte Programm nicht im 
selben Verzeichnis steht wie das rufende Programm, dann 
geben Sie den vollständigen Pfadnamen ein,
Wenn Sie ein Programm zum Zyklus deklarieren
wollen, dann geben Sie den Dateityp hinter dem 
Programmnamen ein.
Q-Parameter wirken bei einem Programmaufruf mit
Zyklus grundsätzlich global. Beachten Sie daher, dass 
Änderungen an Q-Parametern im aufgerufenen Programm
sich ggf. auch auf das aufrufende Programm auswirken.
Programmname: Name des aufzurufenden Programms
ggf. mit Pfad, in dem das Programm steht.
Das Programm rufen Sie auf mit separater Satz oder
satzweise oder wird nach jedem Positioniersatz ausgeführt
Beispiel: Programmaufruf
Aus einem Programm soll ein über Zyklus aufrufbares Programm 
gerufen werden.
HEIDENHAIN iTNC 530
SPINDELORIENTIERUNG Zyklus 
Maschine und TNC müssen vom Maschinenhersteller vorbereitet sein.
In den Bearbeitungszyklen wird intern
Zyklus verwendet. Beachten Sie in Ihrem NC-Programm,
dass Sie ggf. Zyklus nach einem der oben
genannten Bearbeitungszyklen erneut programmieren müssen.
Die TNC kann die Hauptspindel einer Werkzeugmaschine ansteuern
und in eine durch einen Winkel bestimmte Position drehen.
Die Spindelorientierung wird benötigt bei Werkzeugwechselsystemen mit bestimmter Wechselposition für das Werkzeug zum Ausrichten des Sende- und Empfangsfensters von 3D-Tastsystemen mit Infarotübertragung.
Wirkung
Die im Zyklus definierte Winkelstellung positioniert die TNC durch
Programmieren von maschinenabhängig.
Wenn Sie programmieren, ohne zuvor den Zyklus 
definiert zu haben, dann positioniert die TNC die Hauptspindel auf
einen Winkelwert, der in einem Maschinenparameter festgelegt ist
siehe Maschinenhandbuch.
Orientierungswinkel: Winkel bezogen auf die Winkelbezugsachse der Arbeitsebene eingeben.
Eingabebereich: 
Eingabefeinheit:
Programmieren: Zyklen
TOLERANZ Zyklus 
Maschine und TNC müssen vom Maschinenhersteller vorbereitet sein.
Durch die Angaben im Zyklus können Sie das Ergebnis bei der
HSC-Bearbeitung hinsichtlich Genauigkeit, Oberflächengüte und 
Geschwindigkeit beeinflussen, sofern die TNC an die 
maschinenspezifischen Eigenschaften angepasst wurde.
Die TNC glättet automatisch die Kontur zwischen beliebigen 
unkorrigierten oder korrigierten Konturelementen. Dadurch verfährt
das Werkzeug kontinuierlich auf der Werkstückoberfläche und 
schont dabei die Maschinenmechanik. Zusätzlich wirkt die im Zyklus
definierte Toleranz auch bei Verfahr Bewegungen auf Kreisbögen.
Falls erforderlich, reduziert die TNC den programmierten Vorschub automatisch, so dass das Programm immer ruckelfrei mit der
schnellstmöglichen Geschwindigkeit von der TNC abgearbeitet wird.
Auch wenn die TNC mit nicht reduzierter Geschwindigkeit
verfährt, wird die von ihnen definierte Toleranz grundsätzlich
immer eingehalten. Je größer Sie die Toleranz definieren, desto
schneller kann die TNC verfahren.
Durch das Glätten der Kontur entsteht eine Abweichung. Die Größe
dieser Konturabweichung Toleranzwert ist in einem Maschinenparameter 
von Ihrem Maschinenhersteller festgelegt. Mit dem Zyklus
können Sie den voreingestellten Toleranzwert verändern und
unterschiedliche Filter Einstellungen wählen, vorausgesetzt ihr
Maschinenhersteller nutzt diese Einstellmöglichkeiten.
Bei sehr kleinen Toleranzwerten kann die Maschine die
Kontur nicht mehr ruckelfrei bearbeiten. Das Ruckeln liegt
nicht an fehlender Rechenleistung der TNC, sondern an
der Tatsache, dass die TNC die Konturübergänge nahezu
exakt anfahren, die Verfahrgeschwindigkeit also ggf.
drastisch reduzieren muss.
HEIDENHAIN iTNC 530
Einflüsse bei der Geometriedefinition im CAM-System
Der wesentlichste Einflussfaktor bei der externen 
NC-Programmerstellung ist der im CAM-System definierbare
Sehnenfehler S. Über den Sehnenfehler definiert sich der maximale
Punktabstand des über einen Postprozessor PP erzeugten 
NC-Programmes. Ist der Sehnenfehler gleich oder kleiner als der im
Zyklus gewählte Toleranzwert T, dann kann die TNC die
Konturpunkte glätten, sofern durch spezielle Maschineneinstellungen
der programmierte Vorschub nicht begrenzt wird.
Eine optimale Glättung der Kontur erhalten Sie, wenn Sie den
Toleranzwert im Zyklus zwischen dem eins und zweifachen des
CAM-Sehnenfehlers wählen.
Programmierung
Beachten Sie vor dem Programmieren
Zyklus ist DEF-Aktiv, das heißt ab seiner Definition im Programm wirksam.
Die TNC setzt den Zyklus zurück, wenn Sie
den Zyklus erneut definieren und die Dialogfrage
nach dem Toleranzwert mit NO ENT bestätigen,
über die Taste PGM MGT ein neues Programm anwählen.
Nachdem Sie den Zyklus zurückgesetzt haben,
aktiviert die TNC wieder die über Maschinenparameter
voreingestellte Toleranz.
Der eingegebene Toleranzwert T wird von der TNC in 
MM-Programm in der Maßeinheit mm und in einem 
Inch-Programm in der Maßeinheit Inch interpretiert. 
Wenn Sie ein Programm mit Zyklus einlesen, dass als
Zyklusparameter nur den Toleranzwert T beinhaltet, fügt
die TNC ggf. die beiden restlichen Parameter mit dem
Wert null ein.
Bei zunehmender Toleranzeingabe verkleinert sich bei
Kreisbewegungen im Regelfall der Kreisdurchmesser.
Wenn an Ihrer Maschine der HSC-Filter aktiv ist ggf. beim
Maschinenhersteller nachfragen, kann der Kreis auch größer werden.
Wenn Zyklus aktiv ist, zeigt die TNC in der
zusätzlichen Statusanzeige, Reiter CYC die definierten Parameter an.
Programmieren: Zyklen
Toleranzwert: Zulässige Konturabweichung in mm 
bzw. Inch bei Inch-Programmen 
Schlichten gleich null, Schruppen gleich eins: Filter aktivieren: 
Eingabewert null: 
Mit höherer Konturgenauigkeit fräsen. Die TNC 
verwendet die von Ihrem Maschinenhersteller
definierten Schlichtfiltereinstellungen. 
Eingabewert eins:
Mit höherer Vorschubgeschwindigkeit fräsen.
Die TNC verwendet die von Ihrem
Maschinenhersteller definierten Schruppfiltereinstellungen.
Die TNC arbeitet mit optimaler Glättung der Konturpunkte was zu einer 
Reduzierung der Bearbeitungszeit führt.
Toleranz für Drehachsen: Zulässige
Positionsabweichung von Drehachsen in Grad bei
aktivem. Die TNC reduziert den Bahnvorschub
immer so, dass bei mehrachsigen Bewegungen die
langsamste Achse mit ihrem maximalen Vorschub
verfährt. In der Regel sind Drehachsen wesentlich
langsamer als Linearachsen. Durch Eingabe einer
großen Toleranz, können Sie die Bearbeitungszeit bei mehrachsigen 
Bearbeitungsprogrammen erheblich verkürzen, da die TNC die
Drehachse dann nicht immer auf die vorgegebene
Soll-Position fahren muss. Die Kontur wird durch
Eingabe der Drehachsentoleranz nicht verletzt. Es
verändert sich lediglich die Stellung der Drehachse
bezogen auf die Werkstückoberfläche.
Die Parameter stehen nur dann zur Verfügung,
wenn Sie an Ihrer Maschine die Softwareoption HSC-Bearbeitung aktiv haben.
HEIDENHAIN iTNC 530
Programmieren: Sonderfunktionen
Übersicht Sonderfunktionen
Über die Taste SPEC FCT und die entsprechenden Softkeys, haben
Sie Zugriff auf die verschiedensten Sonderfunktionen der TNC. In den
folgenden Tabellen erhalten Sie eine Übersicht, welche Funktionen
verfügbar sind.
Hauptmenü Sonderfunktionen SPEC FCT
Sonderfunktionen wählen 
Funktion Softkey Beschreibung
Programmvorgaben definieren
Funktionen für Kontur- und Punktbearbeitungen
PLANE-Funktion definieren 
Verschiedene Funktionen definieren
Programmierhilfen verwenden
Gliederungspunkt definieren 
Menü Programmvorgaben
Menü Programmvorgaben wählen 
Softkey Beschreibung
Rohteil definieren
Werkstoff definieren 
Nullpunkttabelle wählen
Programmieren: Sonderfunktionen
Menü Funktionen für Kontur- und Punktbearbeitungen
Menü für Funktionen zur Kontur- und Punktbearbeitung wählen
Funktion Softkey Beschreibung 
Konturbeschreibung zuweisen 
Konturdefinition wählen
Komplexe Konturformel definieren
Punktedatei mit Bearbeitungspositionen wählen 
Menü verschiedene DIN ISO-Funktionen definieren 
Menü zur Definition verschiedener Klartextfunktionen wählen
Funktion Softkey Beschreibung
String-Funktionen definieren 
HEIDENHAIN iTNC 530
Menü Programmierhilfen nur Klartextdialog
Menü für Programmierhilfen wählen 
Menü zur Umwandlung, Konvertierung von Dateien wählen
Strukturierte Programmkonvertierung nach Klartexthandbuch Unstrukturierte Programmkonvertierung nach Klartexthandbuch
Rückwärtsprogramm erzeugen Klartexthandbuch
Konturen filtern Klartexthandbuch
Programmieren: Sonderfunktionen
Die PLANE Funktion:
Schwenken der Bearbeitungsebene Softwareoption 
Einführung 
Die Funktionen zum Schwenken der Bearbeitungsebene
müssen von Ihrem Maschinenhersteller freigegeben sein.
Die PLANE Funktion können Sie grundsätzlich nur an
Maschinen einsetzen, die über mindestens zwei
Drehachsen Tisch oder und Kopf verfügen. Ausnahme:
Die Funktion PLANE AXIAL können Sie auch dann
verwenden, wenn an Ihrer Maschine nur eine einzelne
Drehachse vorhanden bzw. aktiv ist.
Mit der PLANE Funktion gleich Ebene steht ihnen eine
leistungsfähige Funktion zur Verfügung, mit der Sie auf
unterschiedliche Weisen geschwenkte Bearbeitungsebenen
definieren können.
Alle in der TNC verfügbaren PLANE Funktionen beschreiben die
gewünschte Bearbeitungsebene unabhängig von den Drehachsen,
die tatsächlich an ihrer Maschine vorhanden sind. Folgende
Möglichkeiten stehen zur Verfügung:
Funktion Erforderliche Parameter Softkey 
Drei Raumwinkel 
Zwei Projektionswinkel sowie ein Rotationswinkel 
Drei Eulerwinkel Präzession, Nutation und Rotation 
Normalenvektor zur Definition der Ebene und
Basisvektor zur Definition der Richtung der geschwenkten X-Achse
Koordinaten von drei beliebigen Punkten der zu schwenkenden Ebene
Einzelner, inkremental wirkender Raumwinkel
HEIDENHAIN iTNC 530
Funktion Erforderliche Parameter Softkey 
Bis zu drei absolute oder inkrementale Achswinkel
PLANE Funktion rücksetzen
Um die Unterschiede zwischen den einzelnen
Definitionsmöglichkeiten bereits vor der Funktionsauswahl zu
verdeutlichen, können Sie per Softkey eine Animation starten.
Die Parameterdefinition der Plane Funktion ist in zwei Teile gegliedert:
Die geometrische Definition der Ebene, die für jede der 
verfügbaren PLANE Funktionen unterschiedlich ist.
Das Positionierverhalten der PLANE Funktion, das
unabhängig von der Ebenen Definition zu sehen ist und 
für alle PLANE Funktionen identisch ist siehe
Positionierverhalten der PLANE Funktion festlegen.
Die Funktion Ist-Position übernehmen ist bei aktiver
geschwenkter Bearbeitungsebene nicht möglich.
Wenn Sie die PLANE Funktion bei aktivem 
verwenden, dann hebt die TNC die Radiuskorrektur und
damit auch die Funktion automatisch auf.
Programmieren: Sonderfunktionen
PLANE Funktion definieren
Softkeyleiste mit Sonderfunktionen einblenden                                                                        TNC Sonderfunktionen wählen: Softkey
in SPEZIELLE TNC FUNKT. drücken 
PLANE Funktion wählen: Softkey BEARB. EBENE 
SCHWENKEN drücken: Die TNC zeigt in der Softkeyleiste
die zur Verfügung stehenden Definitionsmöglichkeiten an.
Funktion wählen bei aktiver Animation
Animation einschalten: Softkey ANIMATION WÄHLEN EINAUS auf EIN stellen.
Animation für die verschiedenen Definitionsmöglichkeiten starten: 
Einen der zur Verfügung stehenden Softkeys drücken, die TNC 
hinterlegt den gedrückten Softkey andersfarbig und startet die zugehörige Animation.
Um die momentan aktive Funktion zu übernehmen: Taste ENT 
drücken oder Softkey der aktiven Funktion erneut drücken: Die TNC führt den Dialog fort und fragt die erforderlichen Parameter ab.
Funktion wählen bei inaktiver Animation
Gewünschte Funktion per Softkey direkt wählen: Die TNC führt den 
Dialog fort und fragt die erforderlichen Parameter ab.
Positionsanzeige
Sobald eine beliebige PLANE Funktion aktiv ist, zeigt die TNC in der
zusätzlichen Statusanzeige den berechneten Raumwinkel an siehe 
Bild. Grundsätzlich rechnet die TNC unabhängig von der
verwendeten PLANE Funktion intern immer zurück auf Raumwinkel.
HEIDENHAIN iTNC 530
PLANE Funktion rücksetzen
Softkeyleiste mit Sonderfunktionen einblenden 
TNC Sonderfunktionen wählen: Softkey
SPEZIELLE TNC FUNKT. drücken
PLANE Funktion wählen: Softkey BEARB. EBENE
SCHWENKEN drücken: Die TNC zeigt in der Softkeyleiste
die zur Verfügung stehenden Definitionsmöglichkeiten an.
Funktion zum Rücksetzen wählen: Damit ist die PLANE
Funktion intern zurückgesetzt, an den aktuellen 
Achspositionen ändert sich dadurch nichts.
Festlegen, ob die TNC die Schwenkachsen
automatisch in Grundstellung fahren soll MOVE oder
TURN oder nicht STAY, siehe Automatisches
Einschwenken: MOVE TURN STAY Eingabe
zwingend erforderlich.
Eingabe beenden: Taste END drücken
Die Funktion PLANE RESET setzt die aktive PLANE Funktion
oder einen aktiven Zyklus vollständig zurück.
Winkel gleich null und Funktion inaktiv. Eine Mehrfachdefinition
ist nicht erforderlich.
Programmieren: Sonderfunktionen
Bearbeitungsebene über Raumwinkel definieren:
PLANE SPATIAL
Anwendung
Raumwinkel definieren eine Bearbeitungsebene durch bis zu drei 
Drehungen um das maschinenfeste Koordinatensystem. Die 
Reihenfolge der Drehungen ist fest eingestellt und erfolgt zunächst
um die Achse A, dann um B, dann um C, die Funktionsweise
entspricht der des Zyklus, sofern die Eingaben im Zyklus auf
Raumwinkel gestellt waren.
Beachten Sie vor dem Programmieren
Sie müssen immer alle drei Raumwinkel SPA, SPB und SPC
definieren, auch wenn einer der Winkel null ist.
Die zuvor beschriebene Reihenfolge der Drehungen gilt
unabhängig von der aktiven Werkzeugachse.
Parameterbeschreibung für das Positionierverhalten:
siehe Positionierverhalten der PLANE Funktion festlegen.
HEIDENHAIN iTNC 530
Eingabeparameter
Raumwinkel A: Drehwinkel SPA um die
maschinenfeste Achse X siehe Bild rechts oben.
Eingabebereich von bis
Raumwinkel B: Drehwinkel SPB um die
maschinenfeste Achse Y siehe Bild rechts oben.
Eingabebereich von bis
Raumwinkel C: Drehwinkel SPC um die
maschinenfeste Achse Z siehe Bild rechts Mitte.
Eingabebereich von bis
Weiter mit den Positioniereigenschaften siehe
Positionierverhalten der PLANE Funktion festlegen.
Verwendete Abkürzungen
Abkürzung Bedeutung
SPATIAL Engl. spatial gleich räumlich
SPA spatial A: Drehung um X-Achse
SPB spatial B: Drehung um Y-Achse
SPC spatial C: Drehung um Z-Achse
Beispiel: NC-Satz
Programmieren: Sonderfunktionen
Bearbeitungsebene über Projektionswinkel definieren:
Anwendung
Projektionswinkel definieren eine Bearbeitungsebene durch die
Angabe von zwei Winkeln, die Sie durch Projektion der ersten Koordinatenebene
Z, X bei Werkzeugachse Z und der zweiten Koordinatenebene Y, Z
bei Werkzeugachse Z in die zu definierende Bearbeitungsebene
ermitteln können.
Beachten Sie vor dem Programmieren 
Projektionswinkel können Sie nur dann verwenden, wenn
ein rechtwinkliger Quader bearbeitet werden soll.
Ansonsten entstehen Verzerrungen am Werkstück. 
Parameterbeschreibung für das Positionierverhalten: 
Siehe Positionierverhalten der PLANE Funktion festlegen.
HEIDENHAIN iTNC 530
Eingabeparameter
Proj. Winkel erste Koordinatenebene: Projizierter
Winkel der geschwenkten Bearbeitungsebene in die
erste Koordinatenebene des maschinenfesten 
Koordinatensystems Z, X bei Werkzeugachse Z,
siehe Bild rechts oben. Eingabebereich von bis 
Achse ist die Hauptachse der aktiven Bearbeitungsebene X bei
Werkzeugachse Z, positive Richtung siehe Bild rechts oben.
Proj.-Winkel zweite Koordinatenebene: Projizierter
Winkel in die zweiten Koordinatenebene des
maschinenfesten Koordinatensystems Y, Z bei
Werkzeugachse Z, siehe Bild rechts oben.
Eingabebereich von bis
Achse ist die Nebenachse der aktiven
Bearbeitungsebene Y bei Werkzeugachse Z
ROT-Winkel der geschw. Ebene: Drehung des
geschwenkten Koordinatensystems um die
geschwenkte Werkzeugachse entspricht
sinngemäß einer Rotation mit Zyklus DREHUNG.
Mit dem Rotationswinkel können Sie auf einfache
Weise die Richtung der Hauptachse der
Bearbeitungsebene X bei Werkzeugachse Z, Z bei
Werkzeugachse Y, siehe Bild rechts Mitte
bestimmen. Eingabebereich von bis
Weiter mit den Positioniereigenschaften siehe
Positionierverhalten der PLANE Funktion festlegen
Verwendete Abkürzungen
Abkürzung Bedeutung
projiziert
Hauptebene Beispiel: NC-Satz
Nebenebene Rotation
Programmieren: Sonderfunktionen
Bearbeitungsebene über Eulerwinkel definieren:
PLANE EULER
Anwendung
Eulerwinkel definieren eine Bearbeitungsebene durch bis zu drei
Drehungen um das jeweils geschwenkte Koordinatensystem. Die
drei Eulerwinkel wurden vom Schweizer Mathematiker Euler definiert.
Übertragen auf das Maschinenkoordinatensystem ergeben sich
folgende Bedeutungen:
Präzessionswinkel Drehung des Koordinatensystems um die
EULPR Z-Achse
Nutationswinkel Drehung des Koordinatensystems um die durch
EULNU den Präzessionswinkel verdrehte X-Achse 
Rotationswinkel Drehung der geschwenkten Bearbeitungsebene
EULROT um die geschwenkte Z-Achse
Beachten Sie vor dem Programmieren
Die zuvor beschriebene Reihenfolge der Drehungen gilt
unabhängig von der aktiven Werkzeugachse.
Parameterbeschreibung für das Positionierverhalten:
Siehe Positionierverhalten der PLANE Funktion festlegen.
HEIDENHAIN iTNC 530
Eingabeparameter
Drehw. Hauptkoordinatenebene: Drehwinkel EULPR
um die Z-Achse siehe Bild rechts oben. Beachten Sie:
Eingabebereich ist bis
Achse ist die X-Achse
Schwenkwinkel Werkzeugachse: Schwenkwinkel
EULNUT des Koordinatensystems um die durch den
Präzessionswinkel verdrehte X-Achse siehe Bild
rechts Mitte. Beachten Sie:
Eingabebereich ist bis
Achse ist die Z-Achse
ROT-Winkel der geschw. Ebene: Drehung EULROT des
geschwenkten Koordinatensystems um die geschwenkte Z-Achse entspricht sinngemäß einer Rotation mit Zyklus DREHUNG. Mit dem
Rotationswinkel können Sie auf einfache Weise die
Richtung der X-Achse in der geschwenkten
Bearbeitungsebene bestimmen siehe Bild rechts
unten. Beachten Sie:
Eingabebereich ist bis
Achse ist die X-Achse
Weiter mit den Positioniereigenschaften siehe
Positionierverhalten der PLANE Funktion festlegen.
NC-Satz
Verwendete Abkürzungen
Abkürzung Bedeutung
EULER Schweizer Mathematiker, der die sogenannten
Eulerwinkel definierte.
EULROT
EULPR Präzessionswinkel: Winkel, der die Drehung des
Koordinatensystems um die Z-Achse beschreibt
EULNU Nutationswinkel: Winkel, der die Drehung des
Koordinatensystems um die durch den
Präzessionswinkel verdrehte X-Achse beschreibt
EULROT Rotationswinkel: Winkel, der die Drehung der
geschwenkten Bearbeitungsebene um die
geschwenkte Z-Achse beschreibt.
Programmieren: Sonderfunktionen
Bearbeitungsebene über zwei Vektoren definieren:
PLANE VECTOR
Anwendung
Die Definition einer Bearbeitungsebene über zwei Vektoren können
Sie dann verwenden, wenn Ihr CAM-System den Basisvektor und den
Normalenvektor der geschwenkten Bearbeitungsebene berechnen
kann. Eine normierte Eingabe ist nicht erforderlich. Die TNC berechnet
die Normierung intern, so dass Sie Werte zwischen und eingeben können.
Der für die Definition der Bearbeitungsebene erforderliche
Basisvektor ist durch die Komponenten BX, BY und BZ definiert siehe
Bild rechts oben. Der Normalenvektor ist durch die Komponenten NX,
NY und NZ definiert.
Der Basisvektor definiert die Richtung der X-Achse in der
geschwenkten Bearbeitungsebene, der Normalenvektor bestimmt die
Richtung der Bearbeitungsebene und steht senkrecht darauf.
Beachten Sie vor dem Programmieren
Die TNC berechnet intern aus den von Ihnen
eingegebenen Werten jeweils normierte Vektoren.
Parameterbeschreibung für das Positionierverhalten:
Siehe Positionierverhalten der PLANE Funktion festlegen.
HEIDENHAIN iTNC 530
Eingabeparameter
X-Komponente Basisvektor: X-Komponente BX des
BX Basisvektors B siehe Bild rechts oben.
Eingabebereich:
Y-Komponente Basisvektor: Y-Komponente BY des
Basisvektors B siehe Bild rechts oben.
Eingabebereich:
Z-Komponente Basisvektor: Z-Komponente BZ des
Basisvektors B siehe Bild rechts oben.
Eingabebereich:
X-Komponente Normalenvektor: X-Komponente NX
des Normalenvektors N siehe Bild rechts Mitte. 
Eingabebereich:
Y-Komponente Normalenvektor: Y-Komponente NY
des Normalenvektors N siehe Bild rechts Mitte.
Eingabebereich:
Z-Komponente Normalenvektor: Z-Komponente NZ
des Normalenvektors N siehe Bild rechts unten. 
Eingabebereich:
Weiter mit den Positioniereigenschaften siehe
Positionierverhalten der PLANE Funktion festlegen
NC-Satz
Verwendete Abkürzungen
Abkürzung Bedeutung
VECTOR Englisch Vector Deutsch Vektor
BX, BY, BZ Basisvektor: X-, Y- und Z-Komponente
NX, NY, NZ Normalenvektor: X-, Y- und Z-Komponente
Programmieren: Sonderfunktionen
Bearbeitungsebene über drei Punkte definieren: 
Anwendung
Eine Bearbeitungsebene lässt sich eindeutig definieren durch die 
Angabe dreier beliebiger Punkte dieser Ebene. Diese 
Möglichkeit ist in der Funktion PLANE POINTS realisiert.
Beachten Sie vor dem Programmieren
Die Verbindung von Punkt eins zu Punkt zwei legt die Richtung 
der geschwenkten Hauptachse fest X bei Werkzeugachse Z.
Die Richtung der geschwenkten Werkzeugachse 
bestimmen Sie durch die Lage des dritten Punktes bezogen auf
die Verbindungslinie zwischen Punkt eins und Punkt zwei. Mit 
Hilfe der Rechte-Hand-Regel Daumen X-Achse,
Zeigefinger Y-Achse, Mittelfinger Z-Achse, siehe Bild
rechts oben, gilt: Daumen X-Achse zeigt von Punkt eins
nach Punkt zwei, Zeigefinger Y-Achse zeigt parallel zur
geschwenkten Y-Achse in Richtung Punkt drei. Dann zeigt
der Mittelfinger in Richtung der geschwenkten Werkzeugachse. 
Die drei Punkte definieren die Neigung der Ebene. Die 
Lage des aktiven Nullpunkts wird von der TNC nicht verändert. 
Parameterbeschreibung für das Positionierverhalten:
Siehe Positionierverhalten der PLANE Funktion festlegen.
HEIDENHAIN iTNC 530
Eingabeparameter
X-Koordinate erster Ebenen Punkt: X-Koordinate des
ersten Ebenen Punktes siehe Bild rechts oben.
Y-Koordinate erster Ebenen Punkt: Y-Koordinate des
ersten Ebenen Punktes siehe Bild rechts oben.
Z-Koordinate erster Ebenen Punkt: Z-Koordinate des
ersten Ebenen Punktes siehe Bild rechts oben.
X-Koordinate zweiter Ebenen Punkt: X-Koordinate des
zweiten Ebenen Punktes siehe Bild rechts Mitte. 
Y-Koordinate zweite Ebenen Punkt: Y-Koordinate des
zweiten Ebenen Punktes siehe Bild rechts Mitte.
Z-Koordinate zweiter Ebenen Punkt: Z-Koordinate des
zweiten Ebenen Punktes siehe Bild rechts Mitte.
X-Koordinate dritter Ebenen Punkt: X-Koordinate des
dritten Ebenen Punktes siehe Bild rechts unten.
Y-Koordinate Ebenen Punkt: Y-Koordinate des
dritten Ebenen Punktes siehe Bild rechts unten.
Z-Koordinate dritter Ebenen Punkt: Z-Koordinate des
dritten Ebenen Punktes siehe Bild rechts unten.
Weiter mit den Positioniereigenschaften siehe
Positionierverhalten der PLANE Funktion festlegen.
NC-Satz
Verwendete Abkürzungen
Abkürzung Bedeutung
Punkte
Programmieren: Sonderfunktionen
Bearbeitungsebene über einen einzelnen, inkrementalen
Raumwinkel definieren:
PLANE RELATIVE 
Anwendung 
Den inkrementalen Raumwinkel verwenden Sie dann, wenn eine
bereits aktive geschwenkte Bearbeitungsebene durch eine weitere
Drehung geschwenkt werden soll. Beispiel Fase an einer
geschwenkten Ebene anbringen.
Beachten Sie vor dem Programmieren
Der definierte Winkel wirkt immer bezogen auf die aktive 
Bearbeitungsebene, ganz gleich mit welcher Funktion Sie
diese aktiviert haben.
Sie können beliebig viele PLANE RELATIVE Funktionen
nacheinander programmieren.
Wollen Sie wieder auf die Bearbeitungsebene zurück, die 
vor der PLANE RELATIVE Funktion aktive war, dann 
definieren Sie PLANE RELATIVE mit dem gleichen Winkel,
jedoch mit dem entgegengesetzten Vorzeichen.
Wenn Sie PLANE RELATIVE auf eine ungeschwenkte
Bearbeitungsebene anwenden, dann drehen Sie die
ungeschwenkte Ebene einfach um den in der PLANE
Funktion definierten Raumwinkel.
Parameterbeschreibung für das Positionierverhalten:
siehe Positionierverhalten der PLANE Funktion 
festlegen.
HEIDENHAIN iTNC 530
Eingabeparameter
Inkrementaler Winkel: Raumwinkel, um den die
aktive Bearbeitungsebene weitergeschwenkt
werden soll siehe Bild rechts oben. Achse um die
geschwenkt werden soll per Softkey wählen. 
Eingabebereich: bis
Weiter mit den Positioniereigenschaften siehe
Positionierverhalten der PLANE-Funktion festlegen
Verwendete Abkürzungen
Abkürzung Bedeutung
RELATIV Englisch relative bezogen auf
Beispiel: NC-Satz
Programmieren: Sonderfunktionen
Bearbeitungsebene über Achswinkel: PLANE AXIAL
FCL Funktion 
Anwendung
Die Funktion PLANE AXIAL definiert sowohl die Lage der 
Bearbeitungsebene als auch die Soll-Koordinaten der Drehachsen.
insbesondere bei Maschinen mit rechtwinkligen Kinematiken und mit Kinematiken in denen nur eine Drehachse aktiv ist, lässt sich diese Funktion einfach einsetzen.
Die Funktion PLANE AXIAL können Sie auch dann 
verwenden, wenn Sie nur eine Drehachse an ihrer
Maschine aktiv haben. 
Die Funktion PLANE RELATIV können Sie nach PLANE AXIAL 
verwenden, wenn ihre Maschine Raumwinkeldefinitionen
erlaubt. Maschinenhandbuch beachten. 
Beachten Sie vor dem Programmieren
Nur Achswinkel eingeben, die tatsächlich an ihrer
Maschine vorhanden sind, ansonsten gibt die TNC eine
Fehlermeldung aus. 
Mit PLANE AXIAL definierte Drehachskoordinaten sind
modal wirksam. Mehrfachdefinitionen bauen also 
aufeinander auf, inkrementale Eingaben sind erlaubt. 
Zum Rücksetzen der Funktion PLANE AXIS die Funktion
PLANE RESET verwenden. Rücksetzen durch Eingabe von null
deaktiviert PLANE AXIAL nicht. 
Die Funktionen SEQ, TABLE ROT und COORD ROT haben in
Verbindung mit PLANE AXIS keine Funktion. 
Parameterbeschreibung für das Positionierverhalten:
Siehe Positionierverhalten der PLANE-Funktion festlegen.
HEIDENHAIN iTNC 530
Eingabeparameter
Achswinkel A: Achswinkel, auf den die A-Achse
eingeschwenkt werden soll. Wenn inkremental
eingegeben, dann Winkel, um den die A-Achse von
der aktuellen Position aus weitergeschwenkt werden
soll. Eingabebereich:
Achswinkel B: Achswinkel, auf den die B-Achse
eingeschwenkt werden soll. Wenn inkremental
eingegeben, dann Winkel, um den die B-Achse von
der aktuellen Position aus weitergeschwenkt werden
soll. Eingabebereich: 
Achswinkel C: Achswinkel, auf den die C-Achse 
eingeschwenkt werden soll. Wenn inkremental
eingegeben, dann Winkel, um den die C-Achse von
der aktuellen Position aus weitergeschwenkt werden
soll. Eingabebereich:
Weiter mit den Positioniereigenschaften siehe
Positionierverhalten der PLANE Funktion festlegen.
axial gleich achsenförmig
Programmieren: Sonderfunktionen
Positionierverhalten der PLANE Funktion festlegen
Übersicht
Unabhängig davon, welche PLANE Funktion Sie verwenden um die geschwenkte Bearbeitungsebene zu definieren, stehen folgende Funktionen zum Positionierverhalten immer zur Verfügung:
Automatisches Einschwenken 
Auswahl von alternativen Schwenkmöglichkeiten
Auswahl der Transformationsart 
Automatisches Einschwenken: 
Eingabe zwingend erforderlich
Nachdem Sie alle Parameter zur Ebenen Definition eingegeben haben, müssen Sie festlegen, wie die Drehachsen auf die berechneten Achswerte eingeschwenkt werden sollen:
Die PLANE Funktion soll die Drehachsen automatisch 
auf die berechneten Achswerte einschwenken,
wobei sich die Relativposition zwischen Werkstück
und Werkzeug nicht verändert. Die TNC führt eine
Ausgleichsbewegung in den Linearachsen aus.
Die PLANE Funktion soll die Drehachsen automatisch 
auf die berechneten Achswerte einschwenken,
wobei nur die Drehachsen positioniert werden. Die 
TNC führt keine Ausgleichsbewegung in den
Linearachsen aus.
Sie schwenken die Drehachsen in einem
nachfolgenden, separaten Positioniersatz ein.
Wenn Sie die Option MOVE PLANE Funktion soll automatisch mit
Ausgleichsbewegung einschwenken gewählt haben, sind noch die 
zwei nachfolgend erklärten Parameter Abstand Drehpunkt von 
WZ-Spitze und Vorschub zu definieren. Wenn Sie die Option TURN PLANE Funktion soll automatisch ohne Ausgleichsbewegung einschwenken gewählt haben, ist noch der nachfolgend erklärte Parameter Vorschub zu definieren.
Wenn Sie die Funktion PLANE AXIAL in Verbindung mit STAY
verwenden, dann müssen Sie die Drehachsen in einem
separaten Positioniersatz nach der PLANE Funktion
einschwenken.
HEIDENHAIN iTNC 530
Abstand Drehpunkt von WZ-Spitze inkremental: Die TNC schwenkt
das Werkzeug den Tisch um die Werkzeugspitze ein. Über den
Parameter verlagern Sie den Drehpunkt der
Einschwenkbewegung bezogen auf die aktuelle Position der
Werkzeugspitze.
 Beachten Sie
Wenn das Werkzeug vor dem Einschwenken auf dem
angegebenen Abstand zum Werkstück steht, dann
steht das Werkzeug auch nach dem Einschwenken
relativ gesehen auf der gleichen Position siehe Bild
rechts Mitte.
Wenn das Werkzeug vor dem Einschwenken nicht auf
dem angegebenen Abstand zum Werkstück steht, dann
steht das Werkzeug nach dem Einschwenken relativ
gesehen versetzt zur ursprünglichen Position siehe Bild
rechts unten.
Vorschub: Bahngeschwindigkeit, mit der das Werkzeug
einschwenken soll.
Programmieren: Sonderfunktionen
Drehachsen in einem separaten Satz einschwenken 
Wenn Sie die Drehachsen in einem separaten Positioniersatz
einschwenken wollen Option gewählt, gehen Sie wie folgt vor:
Werkzeug so vorpositionieren, dass beim Einschwenken
keine Kollision zwischen Werkzeug und Werkstück 
Spannmittel erfolgen kann.
Beliebige PLANE Funktion wählen, automatisches Einschwenken mit STAY definieren. Beim Abarbeiten berechnet die TNC die  Positionswerte der an ihrer Maschine vorhandenen Drehachsen und legt diese in den Systemparametern ab.
Positioniersatz definieren mit den von der TNC berechneten 
Winkelwerten.
NC-Beispielsätze: Maschine mit C-Rundtisch und A-Schwenktisch auf einen Raumwinkel B einschwenken.
Auf sichere Höhe positionieren
Funktion definieren und aktivieren
Drehachse positionieren mit den von der TNC berechneten Werten
Bearbeitung in der geschwenkten Ebene definieren
HEIDENHAIN iTNC 530
Auswahl von alternativen Schwenkmöglichkeiten: Eingabe optional
Aus der von ihnen definierten Lage der Bearbeitungsebene muss die TNC die dazu passende Stellung der an ihrer Maschine vorhandenen Drehachsen berechnen. In der Regel ergeben sich immer zwei Lösungsmöglichkeiten.
Über den Schalter SEQ stellen Sie ein, welche Lösungsmöglichkeit die TNC verwenden soll:
SEQ positioniert die Masterachse so, dass sie einen positiven
Winkel einnimmt. Die Masterachse ist die zweite Drehachse ausgehend vom Tisch oder die erste Drehachse ausgehend vom Werkzeug abhängig von der Maschinenkonfiguration, siehe auch Bild rechts oben.
SEQ positioniert die Masterachse so, dass sie einen negativen
Winkel einnimmt.
Liegt die von ihnen über SEQ gewählte Lösung nicht im Verfahrbereich der Maschine, gibt die TNC die Fehlermeldung Winkel nicht erlaubt aus.
Bei Verwendung der Funktion PLANE AXIS hat der Schalter
keine Funktion.
Wenn Sie SEQ nicht definieren, ermittelt die TNC die Lösung wie folgt:
Die TNC prüft zunächst, ob beide Lösungsmöglichkeiten im
Verfahrbereich der Drehachsen liegen.
Trifft dies zu, wählt die TNC die Lösung, die auf dem kürzesten
Weg zu erreichen ist.
Liegt nur eine Lösung im Verfahrbereich, dann verwendet die TNC
diese Lösung.
Liegt keine Lösung im Verfahrbereich, dann gibt die TNC die
Fehlermeldung Winkel nicht erlaubt aus.
Programmieren: Sonderfunktionen
Beispiel für eine Maschine mit C-Rundtisch und A-Schwenktisch. Programmierte Funktion: 
Auswahl der Transformationsart 
Eingabe optional
Für Maschinen die einen C-Rundtisch haben, steht eine Funktion zur Verfügung, mit der Sie die Art der Transformation festlegen können:
COORD ROT legt fest, dass die PLANE Funktion nur das
Koordinatensystem auf den definierten 
Schwenkwinkel drehen soll. Der Rundtisch wird nicht bewegt, die Kompensation der Drehung erfolgt rechnerisch.
TABLE ROT legt fest, dass die PLANE Funktion den 
Rundtisch auf den definierten Schwenkwinkel 
positionieren soll. Die Kompensation erfolgt durch 
eine Werkstückdrehung.
Bei Verwendung der Funktion PLANE AXIS haben die 
Funktionen COORD ROT und TABLE ROT keine Funktion.
HEIDENHAIN iTNC 530
Sturzfräsen in der geschwenkten Ebene
Funktion
In Verbindung mit den neuen PLANE Funktionen können Sie
in einer geschwenkten Bearbeitungsebene sturzfräsen. Hierfür
stehen zwei Definitionsmöglichkeiten zur Verfügung:
Sturzfräsen durch inkrementales Verfahren einer Drehachse
Sturzfräsen über Normalenvektoren nur Klartext Dialog
Sturzfräsen in der geschwenkten Ebene funktioniert nur
mit Radiusfräsern.
Bei Schwenkköpfen Schwenktischen, können Sie den
Sturzwinkel auch als Raumwinkel definieren. Verwenden
Sie dazu FUNCTION TCPM nur Klartext Dialog.
Sturzfräsen durch inkrementales Verfahren einer Drehachse
Werkzeug freifahren aktivieren.
Beliebige PLANE Funktion definieren, Positionierverhalten
beachten.
Über einen L-Satz den gewünschten Sturzwinkel in der
entsprechenden Achse inkremental verfahren
NC-Beispielsätze: 
Auf sichere Höhe positionieren, aktivieren
PLANE Funktion definieren und aktivieren
Sturzwinkel einstellen
Bearbeitung in der geschwenkten Ebene definieren
Programmieren: Sonderfunktionen
Programmieren:
Unterprogramme und Programmteilwiederholungen
Unterprogramme und Programmteilwiederholungen
kennzeichnen.
Einmal programmierte Bearbeitungsschritte können Sie mit 
Unterprogrammen und Programmteilwiederholungen wiederholt
ausführen lassen.
Label
Unterprogramme und Programmteilwiederholungen beginnen im
Bearbeitungsprogramm mit der Marke L. L ist eine Abkürzung für 
Marke, Kennzeichnung.
LABEL erhalten eine Nummer oder einen von
Ihnen definierbaren Namen. Jede LABEL Nummer, bzw. jeden
LABEL Namen, dürfen Sie im Programm nur einmal vergeben.
Die Anzahl von eingebbaren Label Namen ist lediglich durch den
internen Speicher begrenzt.
Wenn Sie eine Label Nummer bzw. einen Label Namen
mehrmals vergeben, gibt die TNC beim Beenden des 
Satzes eine Fehlermeldung aus.
Bei sehr langen Programmen können Sie über 
die Überprüfung auf eine eingebbare Anzahl von Sätzen
begrenzen. 
Label null kennzeichnet ein Unterprogramm Ende und darf deshalb beliebig oft verwendet werden.
Programmieren: Unterprogramme und Programmteilwiederholungen
Unterprogramme
Arbeitsweise
Die TNC führt das Bearbeitungsprogramm bis zu einem
Unterprogrammaufruf aus. N ist eine beliebige Label Nummer.
Ab dieser Stelle arbeitet die TNC das aufgerufene Unterprogramm
bis zum Unterprogrammende ab.
Danach führt die TNC das Bearbeitungsprogramm mit dem Satz
fort, der auf den Unterprogrammaufruf folgt.
Programmierhinweise 
Ein Hauptprogramm kann bis zu Unterprogramme enthalten.
Sie können Unterprogramme in beliebiger Reihenfolge beliebig oft
aufrufen.
Ein Unterprogramm darf sich nicht selbst aufrufen.
Unterprogramme ans Ende des Hauptprogramms hinter dem Satz
programmieren.
Wenn Unterprogramme im Bearbeitungsprogramm vor dem Satz
stehen, dann werden sie ohne Aufruf mindestens einmal abgearbeitet.
Unterprogramm programmieren
Anfang kennzeichnen: Taste LBL SET drücken
Unterprogramm Nummer eingeben, mit Taste END
bestätigen. Wenn Sie LABEL Namen verwenden
wollen: Taste drücken, um zur Texteingabe zu
wechseln.
Ende kennzeichnen: Taste LBL SET drücken und
Label Nummer null eingeben
Unterprogramm aufrufen
Unterprogramm aufrufen: Taste LBL CALL drücken
Label Nummer: Label Nummer des aufzurufenden
Unterprogramms eingeben, mit Taste ENT
bestätigen. Wenn Sie LABEL Namen verwenden
wollen: Softkey LBL NAME drücken, um zur
Texteingabe zu wechseln
L ist nicht erlaubt, da es dem Aufruf eines
Unterprogrammendes entspricht.
HEIDENHAIN iTNC 530
Programmteilwiederholungen
Label
Programmteilwiederholungen beginnen mit der Marke L. Eine
Programmteilwiederholung schließt mit Ln.m ab, m ist die Anzahl der Wiederholungen.
Arbeitsweise
Die TNC führt das Bearbeitungsprogramm bis zum Ende des
Programmteils aus.
Anschließend wiederholt die TNC den Programmteil zwischen
dem aufgerufenen Label und dem Label Aufruf L so oft, wie
Sie hinter dem Komma angegeben haben.
Danach arbeitet die TNC das Bearbeitungsprogramm weiter ab.
Programmierhinweise
Sie können einen Programmteil bis zu Mal hintereinander
wiederholen.
Programmteile werden von der TNC immer einmal häufiger
ausgeführt, als Wiederholungen programmiert sind.
Programmteilwiederholung programmieren
Anfang kennzeichnen: Taste LBL SET drücken, mit
Taste ENT bestätigen.
Label Nummer für den zu wiederholenden
Programmteil eingeben, mit Taste ENT bestätigen.
Wenn Sie LABEL Namen verwenden wollen: Taste
drücken, um zur Texteingabe zu wechseln
Programmteilwiederholung aufrufen
Taste LBL CALL drücken
Label Nummer: Label Nummer des zu wiederholenden
Programmteils eingeben, mit Taste ENT bestätigen.
Wenn Sie LABEL Namen verwenden wollen: Taste
drücken, um zur Texteingabe zu wechseln
Wiederholung REP: Anzahl der Wiederholung
eingeben, mit Taste ENT bestätigen
Programmieren: Unterprogramme und Programmteilwiederholungen
Beliebiges Programm als Unterprogramm
Arbeitsweise 
Die TNC führt das Bearbeitungsprogramm aus, bis Sie ein 
anderes Programm mit aufrufen.
Anschließend führt die TNC das aufgerufene Programm bis zu
seinem Ende aus.
Danach arbeitet die TNC das aufrufende Bearbeitungsprogramm
mit dem Satz weiter ab, der auf den Programmaufruf folgt.
Programmierhinweise
Um ein beliebiges Programm als Unterprogramm zu verwenden 
benötigt die TNC keine Label.
Das aufgerufene Programm darf keine Zusatzfunktion enthalten.
Das aufgerufene Programm darf keinen Aufruf mit ins aufrufende Programm enthalten Endlosschleife.
HEIDENHAIN iTNC 530
Beliebiges Programm als Unterprogramm aufrufen
Funktionen zum Programmaufruf wählen: Taste PGM CALL drücken
Softkey PROGRAMM drücken
Vollständigen Pfadnamen des aufzurufenden
Programms eingeben, mit Taste END bestätigen.
Das aufgerufene Programm muss auf der Festplatte der
TNC gespeichert sein.
Wenn Sie nur den Programmnamen eingeben, muss das
aufgerufene Programm im selben Verzeichnis stehen wie
das rufende Programm.
Wenn das aufgerufene Programm nicht im selben
Verzeichnis steht wie das rufende Programm, dann geben
Sie den vollständigen Pfadnamen ein.
Wenn Sie ein Klartextdialogprogramm aufrufen wollen,
dann geben Sie den Dateityp .H hinter dem Programmnamen ein.
Sie können ein beliebiges Programm auch über den Zyklus aufrufen.
Q-Parameter wirken bei einem PGM CALL grundsätzlich
global. Beachten Sie daher, dass Änderungen an Q-Parametern
im aufgerufenen Programm sich ggf. auch auf
das aufrufende Programm auswirken.
Koordinaten Umrechnungen, die Sie im gerufenen
Programm definieren und nicht gezielt zurücksetzen,
bleiben grundsätzlich auch für das rufende Programm
aktiv. Die Einstellung des Maschinenparameters hat hierauf keinen Einfluss.
Programmieren: Unterprogramme und Programmteilwiederholungen
Verschachtelungen 
Verschachtelungsarten
Unterprogramme im Unterprogramm
Programmteilwiederholungen in Programmteilwiederholung
Unterprogramme wiederholen
Programmteilwiederholungen im Unterprogramm
Verschachtelungstiefe
Die Verschachtelungstiefe legt fest, wie oft Programmteile oder Unterprogramme weitere Unterprogramme oder Programmteilwiederholungen enthalten dürfen. 
Maximale Verschachtelungstiefe für Unterprogramme: 
Maximale Verschachtelungstiefe für Hauptprogramm Aufrufe: 
Programmteilwiederholungen können Sie beliebig oft verschachteln.
Unterprogramm im Unterprogramm
NC-Beispielsätze
Unterprogramm wird aufgerufen
Letzter Programmsatz des Hauptprogramms 
Anfang von Unterprogramm 
Unterprogramm wird aufgerufen
Ende von Unterprogramm 
Anfang von Unterprogramm 
Ende von Unterprogramm 
HEIDENHAIN iTNC 530
Programmausführung
Hauptprogramm UPGMS wird bis Satz ausgeführt
Unterprogramm wird aufgerufen und bis Satz ausgeführt.
Ende von Unterprogramm und Rücksprung zum
Unterprogramm, von dem es aufgerufen wurde
Unterprogramm wird von Satz bis Satz ausgeführt.
Ende von Unterprogramm und Rücksprung ins Hauptprogramm
Hauptprogramm UPGMS wird von Satz bis Satz
ausgeführt. Rücksprung zu Satz und Programm Ende
Programmteilwiederholungen wiederholen
NC-Beispielsätze
Anfang der Programmteilwiederholung
Programmteil zwischen diesem Satz und 
Satz wird zweimal wiederholt
Programmteil zwischen diesem Satz und 
Satz wird einmal wiederholt
Programmausführung
Hauptprogramm REPS wird bis Satz ausgeführt
Programmteil zwischen Satz und Satz wird zweimal wiederholt
Hauptprogramm REPS wird von Satz bis Satz ausgeführt
Programmteil zwischen Satz und Satz wird einmal
wiederholt beinhaltet die Programmteilwiederholung zwischen Satz und Satz 
Hauptprogramm REPS wird von Satz bis Satz ausgeführt
Programm Ende                                                                                                            Programmieren: Unterprogramme und Programmteilwiederholungen
Unterprogramm wiederholen
NC-Beispielsätze 
Anfang der Programmteilwiederholung 
Unterprogrammaufruf 
Programmteil zwischen diesem Satz und Satz wird zweimal wiederholt
Letzter Satz des Hauptprogramms 
Anfang des Unterprogramms
Ende des Unterprogramms
Programm Ausführung
Hauptprogramm UPGREP wird bis Satz ausgeführt
Unterprogramm zwei wird aufgerufen und ausgeführt
Programmteil zwischen Satz und Satz wird zweimal
wiederholt: Unterprogramm zwei wird zweimal wiederholt
Hauptprogramm UPGREP wird von Satz bis Satz einmal ausgeführt
Programm Ende
HEIDENHAIN iTNC 530
Programmierbeispiele
Beispiel: Konturfräsen in mehreren Zustellungen
Programmablauf
Werkzeug vorpositionieren auf Oberkante
Werkstück
Zustellung inkremental eingeben
Konturfräsen
Zustellung und Konturfräsen wiederholen
Werkzeugdefinition
Werkzeugaufruf
Werkzeug freifahren
Pol setzen
Vorpositionieren Bearbeitungsebene
Vorpositionieren auf Oberkante Werkstück
Programmieren: Unterprogramme und Programmteilwiederholungen
Marke für Programmteilwiederholung
Inkrementale Tiefenzustellung im Freien
Erster Konturpunkt
Kontur anfahren
Kontur verlassen
Freifahren
Rücksprung zu Label eins, insgesamt viermal
Werkzeug freifahren, Programm Ende
HEIDENHAIN iTNC 530
Beispiel: Bohrungsgruppen
Programmablauf
Bohrungsgruppen anfahren im Hauptprogramm 
Bohrungsgruppe aufrufen Unterprogramm
Bohrungsgruppe nur einmal im
Unterprogramm programmieren
Werkzeugdefinition
Werkzeugaufruf
Werkzeug freifahren
Zyklusdefinition Bohren
Programmieren: Unterprogramme und Programmteilwiederholungen
Startpunkt Bohrungsgruppe eins anfahren
Unterprogramm für Bohrungsgruppe rufen
Startpunkt Bohrungsgruppe zwei anfahren
Unterprogramm für Bohrungsgruppe rufen
Startpunkt Bohrungsgruppe drei anfahren
Unterprogramm für Bohrungsgruppe rufen
Ende des Hauptprogramms
Anfang des Unterprogramms eins: Bohrungsgruppe
Zyklus aufrufen für Bohrung eins
Bohrung zwei anfahren, Zyklus aufrufen
Bohrung drei anfahren, Zyklus aufrufen
Bohrung vier anfahren, Zyklus aufrufen
Ende des Unterprogramms 
HEIDENHAIN iTNC 530
Beispiel: Bohrungsgruppe mit mehreren Werkzeugen
Programmablauf 
Bearbeitungszyklen programmieren im Hauptprogramm
Komplettes Bohrbild aufrufen
Unterprogramm
Bohrungsgruppen anfahren im
Unterprogramm eins, Bohrungsgruppe aufrufen
Unterprogramm 
Bohrungsgruppe nur einmal im
Unterprogramm programmieren
Werkzeugdefinition Zentrierbohrer
Werkzeugdefinition Bohrer
Werkzeugdefinition Reibahle
Werkzeugaufruf Zentrierbohrer
Werkzeug freifahren
Zyklusdefinition Zentrieren
Unterprogramm für komplettes Bohrbild rufen
Programmieren: Unterprogramme und Programmteilwiederholungen
Werkzeugwechsel
Werkzeugaufruf Bohrer 
Neue Tiefe fürs Bohren 
Neue Zustellung fürs Bohren
Unterprogramm für komplettes Bohrbild rufen
Werkzeugwechsel 
Werkzeugaufruf Reibahle
Zyklusdefinition Reiben
Unterprogramm für komplettes Bohrbild rufen
Ende des Hauptprogramms
Anfang des Unterprogramms: Komplettes Bohrbild
Startpunkt Bohrungsgruppe anfahren
Unterprogramm für Bohrungsgruppe rufen
Startpunkt Bohrungsgruppe anfahren
Unterprogramm für Bohrungsgruppe rufen
Startpunkt Bohrungsgruppe anfahren
Unterprogramm für Bohrungsgruppe rufen
Ende des Unterprogramms 
Anfang des Unterprogramms: Bohrungsgruppe
Zyklus aufrufen für Bohrung 
Bohrung anfahren, Zyklus aufrufen
Bohrung anfahren, Zyklus aufrufen
Ende des Unterprogramms 
HEIDENHAIN iTNC 530 527
Programmieren:
Q-Parameter
Prinzip und Funktionsübersicht
Mit Q-Parametern können Sie mit einem Bearbeitungsprogramm
eine ganze Teilefamilie definieren. Dazu geben Sie anstelle von
Zahlenwerten Platzhalter ein: die Q-Parameter.
Q-Parameter stehen beispielsweise für
Koordinatenwerte
Vorschübe
Drehzahlen
Zyklusdaten
Außerdem können Sie mit Q-Parametern Konturen programmieren,
die über mathematische Funktionen bestimmt sind oder die
Ausführung von Bearbeitungsschritten von logischen Bedingungen
abhängig machen.
Ein Q-Parameter ist durch den Buchstaben Q und eine Nummer
zwischen und gekennzeichnet. Die Q-Parameter sind in
verschiedene Bereiche unterteilt:
Bedeutung
Frei verwendbare Parameter, global für alle im bis 
TNC-Speicher befindlichen Programme wirksam.
Frei verwendbare Parameter, sofern keine 
Überschneidungen mit SL-Zyklen auftreten
können, global für alle im TNC-Speicher
befindlichen Programme wirksam.
Parameter für Sonderfunktionen der TNC
Parameter, die bevorzugt für Zyklen verwendet 
werden, global für alle im TNC-Speicher 
befindlichen Programme wirksam
Parameter, die bevorzugt für Herstellerzyklen 
verwendet werden, global für alle im TNC-Speicher 
befindlichen Programme wirksam. Ggf.
Abstimmung mit Maschinenhersteller oder
Drittanbieter erforderlich.
Parameter, die bevorzugt für Call-Aktive 
Herstellerzyklen verwendet werden, global für 
alle im TNC-Speicher befindlichen Programme
wirksam.
Parameter, die bevorzugt für Def-Aktive 
Herstellerzyklen verwendet werden, global für 
alle im TNC-Speicher befindlichen Programme wirksam.
Programmieren: Q-Parameter
Zusätzlich stehen ihnen auch QS-Parameter das S steht für String zur
Verfügung, mit denen Sie auf der TNC auch Texte verarbeiten können.
Prinzipiell gelten für QS-Parameter dieselben Bereiche wie für 
Q-Parameter siehe Tabelle oben.
Beachten Sie, dass auch bei den QS-Parametern der
Bereich für interne Texte reserviert ist.
Programmierhinweise
Parameter und Zahlenwerte dürfen in ein Programm gemischt
eingegeben werden.
Sie können Q-Parametern Zahlenwerte zwischen und
zuweisen, insgesamt sind also inklusive Vorzeichen zehn
Stellen erlaubt. Das Dezimalkomma können Sie an beliebiger Stelle
setzen. intern kann die TNC Zahlenwerte bis zu einer Breite von Bit
vor und bis zu Bit nach dem Dezimalpunkt berechnen Bit
Zahlenbreite entsprechen einem Dezimalwert von.
QS-Parametern können Sie maximal Zeichen zuweisen.
Die TNC weist einigen Q-Parametern selbsttätig immer 
die gleichen Daten zu, dem Q-Parameter den
aktuellen Werkzeugradius, siehe Vorbelegte Q-Parameter.
Wenn Sie die Parameter in verschlüsselten
Herstellerzyklen verwenden, legen Sie über den
Maschinenparameter fest, ob diese Parameter
nur lokal im Hersteller Zyklus wirken oder global für alle
Programme.
Mit dem Maschinenparameter legen Sie fest, ob die
TNC Q-Parameter am Programmende zurücksetzen soll,
oder ob die Werte erhalten bleiben sollen. Darauf achten,
dass diese Einstellung keine Auswirkung auf ihre 
Q-Parameterprogramme hat.
HEIDENHAIN iTNC 530
Q-Parameter Funktionen aufrufen
Während Sie ein Bearbeitungsprogramm eingeben, drücken Sie die
Taste Q im Feld für Zahleneingaben und Achswahl unter 
Taste. Dann zeigt die TNC folgende Softkeys:
Funktionsgruppe Softkey
Mathematische Grundfunktionen 
Winkelfunktionen 
Wenn dann Entscheidungen, Sprünge 
Sonstige Funktionen 
Formel direkt eingeben 
Funktion zur Bearbeitung komplexer Konturen
Funktion zur String Verarbeitung
Programmieren: Q-Parameter
Teilefamilien Q-Parameter statt Zahlenwerte 
Mit der Q-Parameterfunktion: ZUWEISUNG können Sie 
Parametern Zahlenwerte zuweisen. Dann setzen Sie im 
Bearbeitungsprogramm statt dem Zahlenwert einen Q-Parameter ein.
NC-Beispielsätze
Zuweisung
erhält den Wert
entspricht 
Für Teilefamilien programmieren Sie die charakteristischen
Werkstückabmessungen als Q-Parameter.
Für die Bearbeitung der einzelnen Teile weisen Sie dann jedem dieser
Parameter einen entsprechenden Zahlenwert zu.
Beispiel
Zylinder mit Q-Parametern
Zylinderradius
Zylinderhöhe 
Zylinder 
HEIDENHAIN iTNC 530
Konturen durch mathematische Funktionen beschreiben.
Anwendung 
Mit Q-Parametern können Sie mathematische Grundfunktionen im
Bearbeitungsprogramm programmieren:
Q-Parameterfunktion wählen: Taste Q drücken im Feld für 
Zahleneingabe, rechts. Die Softkeyleiste zeigt die Q-Parameterfunktionen
Mathematische Grundfunktionen wählen: Softkey GRUNDFUNKT.
drücken. Die TNC zeigt folgende Softkeys:
Übersicht
Funktion Softkey
Wert direkt zuweisen
Summe aus zwei Werten bilden und zuweisen 
Differenz aus zwei Werten bilden und zuweisen
Produkt aus zwei Werten bilden und zuweisen
Quotient aus zwei Werten bilden und zuweisen
Verboten: Division durch null
Wurzel aus einer Zahl ziehen und zuweisen
Verboten: Wurzel aus negativem Wert
Zeichen dürfen Sie eingeben:
zwei Zahlen
zwei Q-Parameter
eine Zahl und einen Q-Parameter
Die Q-Parameter und Zahlenwerte in den Gleichungen können Sie
beliebig mit Vorzeichen versehen.
Programmieren: Q-Parameter
Grundrechenarten programmieren
Eingabebeispiel:
Q-Parameterfunktionen wählen: Taste Q drücken
Mathematische Grundfunktionen wählen: Softkey
GRUNDFUNKT. drücken
Q-Parameterfunktion ZUWEISUNG wählen: Softkey
drücken
PARAMETER NR. FÜR ERGEBNIS
Nummer des Q-Parameters eingeben:
WERT ODER PARAMETER
den Zahlenwert zuweisen
Beispiel: NC-Satz
HEIDENHAIN iTNC 530
Eingabebeispiel:
Q-Parameterfunktionen wählen: Taste Q drücken
Mathematische Grundfunktionen wählen: softkey
FWKT. GRUNDFUNKT. drücken
Q-Parameterfunktion MULTIPLIKATION wählen:
Softkey drücken
PARAMETER NR. FÜR ERGEBNIS
Nummer des Q-Parameters eingeben:
WERT ODER PARAMETER
als ersten Wert eingeben
WERT ODER PARAMETER
als zweiten Wert eingeben
Beispiel: NC-Satz
Programmieren: Q-Parameter
Winkelfunktionen
Trigonometrie
Definitionen
Sinus, Cosinus und Tangens entsprechen den Seitenverhältnissen
eines rechtwinkligen Dreiecks. Dabei entspricht
Sinus: 
Cosinus: 
Tangens: 
Dabei ist
die Seite gegenüber dem rechten Winkel
die Seite gegenüber dem Winkel
die dritte Seite
Aus dem Tangens kann die TNC den Winkel ermitteln:
Beispiel:
Zusätzlich gilt:
HEIDENHAIN iTNC 530 
Winkelfunktionen programmieren
Die Winkelfunktionen erscheinen mit Druck auf den Softkey
WINKELFUNKT. Die TNC zeigt die Softkeys in nachfolgender Tabelle.
Programmierung: vergleiche Beispiel: Grundrechenarten programmieren
Sinus eines Winkels in Grad bestimmen und zuweisen
Cosinus eines Winkels in Grad bestimmen und zuweisen
zwei Werten bilden und zuweisen
Winkel mit arctan aus zwei Seiten oder sin und cos
des Winkels bestimmen und zuweisen
Programmieren: Q-Parameter
Wenn dann Entscheidungen mit Q-Parametern 
Anwendung
Bei Wenn dann Entscheidungen vergleicht die TNC einen  
Q-Parameter mit einem anderen Q-Parameter oder einem Zahlenwert.                          Wenn die Bedingung erfüllt ist, dann setzt die TNC das Bearbeitungsprogramm
an dem Label fort, der hinter der Bedingung programmiert 
ist Label siehe Unterprogramme und Programmteilwiederholungen
kennzeichnen. Wenn die Bedingung nicht erfüllt ist, dann
führt die TNC den nächsten Satz aus.
Wenn Sie ein anderes Programm als Unterprogramm aufrufen 
möchten, dann programmieren Sie hinter dem Label einen
Programmaufruf mit.
Unbedingte Sprünge 
Unbedingte Sprünge sind Sprünge, deren Bedingung immer 
unbedingt erfüllt ist.
Wenn dann Entscheidungen programmieren 
Die Wenn dann Entscheidungen erscheinen mit Druck auf den
Softkey SPRÜNGE. Die TNC zeigt folgende Softkeys:
Funktion 
WENN GLEICH, SPRUNG
Wenn beide Werte oder Parameter gleich, Sprung zu angegebenem Label
WENN UNGLEICH, SPRUNG 
Wenn beide Werte oder Parameter ungleich, Sprung
zu angegebenem Label
WENN GROESSER, SPRUNG 
Wenn erster Wert oder Parameter größer als zweiter
Wert oder Parameter, Sprung zu angegebenem Label
WENN KLEINER, SPRUNG 
Wenn erster Wert oder Parameter kleiner als zweiter 
Wert oder Parameter, Sprung zu angegebenem Label
HEIDENHAIN iTNC 530 
Verwendete Abkürzungen und Begriffe
Wenn
Gleich
Nicht gleich
Größer als
Gehe zu
Programmieren: Q-Parameter
Q-Parameter kontrollieren und ändern
Vorgehensweise
Sie können Q-Parameter beim Erstellen, Testen und Abarbeiten in den 
Betriebsarten Programm Einspeichern, Editieren, Programm Test,
Programmlauf Satzfolge und Programmlauf Einzelsatz kontrollieren
und auch ändern.
Ggf. Programmlauf abbrechen externe STOPP Taste und 
Softkey INTERNER STOPP drücken bzw. Programm Test anhalten
Q-Parameter Funktionen aufrufen: Taste bzw.
Softkey INFO in der Betriebsart Programm
Einspeichern Editieren drücken. 
Die TNC listet alle Parameter und die dazugehörigen 
aktuellen Werte auf. Wählen Sie mit den Pfeiltasten
oder den Softkeys zum seitenweise Blättern den
gewünschten Parameter an.
Wenn Sie den Wert ändern möchten, geben Sie einen
neuen Wert ein, bestätigen Sie mit der Taste ENT.
Wenn Sie den Wert nicht ändern möchten, dann
drücken Sie den Softkey AKTUELLEN WERT oder
beenden Sie den Dialog mit der Taste END.
Von der TNC verwendete Parameter, sind mit
Kommentaren versehen. 
Wenn sie String Parameter kontrollieren oder ändern
wollen, drücken sie den Softkey PARAMETER ANZEIGEN.
Die TNC stellt dann alle String Parameter dar,
die zuvor beschriebenen Funktionen gelten ebenso.
HEIDENHAIN iTNC 530
Zusätzliche Funktionen
Übersicht
Die zusätzlichen Funktionen erscheinen mit Druck auf den Softkey
SONDER FUNKT. Die TNC zeigt folgende Softkeys:
Fehlermeldungen ausgeben
Texte oder Q-Parameterwerte unformatiert ausgeben
Werte an die PLC übergeben
Programmieren: Q-Parameter
Fehlermeldungen ausgeben
NC-Beispielsatz
Die TNC soll eine Meldung ausgeben, die unter der Fehlernummer
gespeichert ist.
Mit der Funktion: ERROR können Sie programmgesteuert
Meldungen ausgeben lassen, die vom Maschinenhersteller bzw. von
HEIDENHAIN vorprogrammiert sind: Wenn die TNC im Programmlauf 
oder Programmtest zu einem Satz kommt, so unterbricht sie
und gibt eine Meldung aus. Anschließend müssen Sie das Programm
neu starten. Fehlernummern: siehe Tabelle unten.
Fehlernummer 
Maschinenabhängiger Dialog 
Interne Fehlermeldungen siehe Tabelle rechts
Von HEIDENHAIN vorbelegte Fehlermeldung
Fehlernummer Text
Spindel
Werkzeugachse fehlt
Werkzeugradius zu klein
Werkzeugradius zu groß
Bereich überschritten
Anfangsposition falsch
DREHUNG nicht erlaubt
MASSFAKTOR nicht erlaubt
SPIEGELUNG nicht erlaubt
Verschiebung nicht erlaubt
Vorschub fehlt
Eingabewert falsch
Vorzeichen falsch
Winkel nicht erlaubt
Antastpunkt nicht erreichbar
Zu viele Punkte
Eingabe widersprüchlich
CYCL unvollständig
Ebene falsch definiert
Falsche Achse programmiert
Falsche Drehzahl
Radiuskorrektur undefiniert
Rundung nicht definiert
Rundungsradius zu groß
Undefinierter Programmstart
Zu hohe Verschachtelung
Winkelbezug fehlt
Kein Bearb. Zyklus definiert
Nutbreite zu klein
Tasche zu klein
nicht definiert
größer eingeben
CYCL nicht erlaubt
zu groß
größer eingeben
größer null eingeben
ungleich eingeben
Winkelbereich eingeben
größer eingeben
null nicht erlaubt
Verfahrrichtung nicht definiert
Keine Nullpunkttabelle aktiv
Lagefehler: Mitte erste Achse
Lagefehler: Mitte zweite Achse
Bohrung zu klein
Bohrung zu groß
Zapfen zu klein
Zapfen zu groß
Tasche zu klein: Nacharbeit
Tasche zu klein: Nacharbeit 
Tasche zu groß: Ausschuss
Zapfen zu klein: Ausschuss
Zapfen zu groß: Nacharbeit
TCHPROBE: Fehler Größtmaß
TCHPROBE: Fehler Kleinstmaß
TCHPROBE: Durchm. zu groß
TCHPROBE: Durchm. zu klein
Keine Messachse definiert
Werkzeugbruchtoleranz überschritten
ungleich null eingeben
Betrag größer eingeben
Nullpunkttabelle
Fräsart ungleich eingeben
Gewindetiefe verringern
Kalibrierung durchführen
Toleranz überschritten
Satzvorlauf aktiv
ORIENTIERUNG nicht erlaubt
ROT nicht erlaubt
ROT aktivieren
Tiefe negativ eingeben
im Messzyklus undefiniert
Werkzeugachse nicht erlaubt
Berechnete Werte fehlerhaft
Messpunkte widersprüchlich
Sichere Höhe falsch eingegeben
Eintauchart widersprüchlich
Bearbeitungszyklus nicht erlaubt
Zeile ist schreibgeschützt
Aufmaß größer als Tiefe
Kein Spitzenwinkel definiert
Daten widersprüchlich
Nutlage null nicht erlaubt
Zustellung ungleich null eingeben
Programmieren: Q-Parameter
PRINT: Texte oder Q-Parameterwerte ausgeben
Datenschnittstelle einrichten: Im Menüpunkt PRINT bzw. 
PRINTTEST legen Sie den Pfad fest, auf dem die TNC die 
Texte oder Q-Parameterwerte speichern soll, siehe Zuweisung.
Mit der Funktion: PRINT können Sie Werte von Q-Parametern: und Fehlermeldungen über die Datenschnittstelle ausgeben, zum Beispiel an einen Drucker. Wenn Sie die Werte intern abspeichern oder an einen Rechner ausgeben, speichert die TNC die Daten in der Datei Ausgabe während des Programmlaufs oder in Print der Datei Ausgabe während des Programmtests. Die Printtest
Ausgabe erfolgt gepuffert und wird spätestens am Ende oder
wenn das PGM angehalten wird, ausgelöst. In der BA Einzelsatz
startet die Datenübertragung am Satzende.
Dialoge und Fehlermeldung ausgeben mit: PRINT Zahlenwert
Zahlenwert: Dialoge für Herstellerzyklen
Fehlermeldungen
Beispiel: Dialog Nummer ausgeben
Dialoge und Q-Parameter ausgeben mit: PRINT Q-Parameter
Anwendungsbeispiel: Protokollieren einer Werkstückvermessung.
Sie können bis zu sechs Q-Parameter und Zahlenwerte gleichzeitig ausgeben.
Beispiel: Dialog und Zahlenwert ausgeben
Werte an PLC übergeben.
Mit der Funktion: PLC können Sie bis zu zwei Zahlenwerte oder
Q-Parameter an die PLC übergeben.
Schrittweiten und Einheiten: 
Beispiel: Zahlenwert entspricht an PLC übergeben
HEIDENHAIN iTNC 530
Formel direkt eingeben
Formel eingeben
Über Softkeys können Sie mathematische Formeln, die mehrere
Rechenoperationen beinhalten, direkt ins Bearbeitungsprogramm
eingeben.
Die Formeln erscheinen mit Druck auf den Softkey FORMEL. Die TNC
zeigt folgende Softkeys in mehreren Leisten: 
Verknüpfungsfunktion
Addition
Subtraktion
Multiplikation
Division
Klammer auf
Klammer zu
Wert quadrieren 
Wurzel ziehen 
Sinus eines Winkels 
Cosinus eines Winkels
Tangens eines Winkels
Arcus Sinus
Umkehrfunktion des Sinus, Winkel bestimmen aus
dem Verhältnis Gegenkathete Hypotenuse
Arcus Cosinus
Umkehrfunktion des Cosinus, Winkel bestimmen aus
dem Verhältnis Ankathete Hypotenuse
Programmieren: Q-Parameter
Verknüpfungsfunktion
Arcus Tangens
Umkehrfunktion des Tangens, Winkel bestimmen aus
dem Verhältnis Gegenkathete Ankathete
Werte potenzieren
Konstante PI
Logarithmus Naturalis einer Zahl bilden
Logarithmus einer Zahl bilden, Basiszahl 
Exponentialfunktion, hoch 
Werte negieren Multiplikation mit 
Nachkommastellen abschneiden 
Absolutwert einer Zahl bilden
Vorkommastellen einer Zahl abschneiden
Vorzeichen einer Zahl prüfen
Wenn Rückgabewert 
Modular Wert Divisionsrest berechnen
Ergebnis:
HEIDENHAIN iTNC 520
Rechenregeln
Für das Programmieren mathematischer Formeln gelten folgende
Regeln:
Punkt vor Strichrechnung
Rechenschritt 
oder
Rechenschritt quadrieren 
Rechenschritt mit potenzieren 
Distributivgesetz
Gesetz der Verteilung beim Klammerrechnen
Programmieren: Q-Parameter
Eingabe Beispiel
Winkel berechnen mit arctan aus Gegenkathete und Ankathete
Ergebnis zuweisen:
Q-Parameterfunktionen wählen: Taste drücken
Formel Eingaben wählen: Softkey FORMEL drücken
PARAMETER NR. FÜR ERGEBNIS
Parameternummer eingeben 
Softkeyleiste weiterschalten und Arcus Tangensfunktion wählen 
Softkeyleiste weiterschalten und Klammer öffnen
Q-Parameter Nummer eingeben
Division wählen
Q-Parameter Nummer eingeben 
Klammer schließen und Formeleingabe beenden
NC-Beispielsatz
HEIDENHAIN iTNC 530 
String Parameter
Funktionen der String Verarbeitung
Die String Verarbeitung engl. String gleich Zeichenkette über QS-Parameter
können Sie verwenden, um variable Zeichenketten zu erstellen.
Einem String Parametern können Sie eine Zeichenkette Buchstaben,
Ziffern, Sonderzeichen, Steuerzeichen und Leerzeichen mit einer
Länge von bis zu Zeichen zuweisen. Die zugewiesenen
bzw. eingelesenen Werte können Sie mit den nachfolgend
beschriebenen Funktionen weiterverarbeiten und überprüfen. Wie bei
der Q-Parameterprogrammierung stehen Ihnen insgesamt 
QS-Parameter zur Verfügung siehe auch Prinzip und
String Parameter Funktionsübersicht auf.
In den Q-Parameterfunktionen STRING FORMEL und FORMEL sind
unterschiedliche Funktionen für die Verarbeitung von String Parametern enthalten.
Funktionen der STRING FORMEL
String Parameter zuweisen 
String Parameter verketten 
Numerischen Wert in einen String Parameter umwandeln
Teilstring aus einem String Parameter kopieren
Systemdaten in einen String Parameter kopieren
String Funktionen in der FORMEL Softkey Funktion
String Parameter in einen numerischen Seite Wert umwandeln
Prüfen eines String Parameters 
Länge eines String Parameters ermitteln 
Alphabetische Reihenfolge vergleichen 
Wenn Sie die Funktion STRING FORMEL verwenden, ist
das Ergebnis der durchgeführten Rechenoperation immer
ein String. Wenn Sie die Funktion FORMEL verwenden, ist
das Ergebnis der durchgeführten Rechenoperation immer
einen numerischen Wert.
Programmieren: Q-Parameter
String Parameter zuweisen
Bevor Sie String Variablen verwenden, müssen Sie diese zuerst
zuweisen. Dazu verwenden Sie den Befehl DECLARE STRING.
TNC Sonderfunktionen wählen: Taste SPEC FCT
drücken
Funktion DECLARE wählen
Softkey STRING wählen
NC-Beispielsatz:
String Parameter
String Parameter verketten
Mit dem Verkettungsoperator String Parameter
können Sie mehrere String Parameter miteinander verbinden.
Q-Parameterfunktionen wählen
STRING Funktion STRING FORMEL wählen
Nummer des String Parameters eingeben, in den die
TNC den verketteten String speichern soll, mit Taste
ENT bestätigen.
Nummer des String Parameters eingeben, in dem der
erste Teilstring gespeichert ist, mit Taste ENT
bestätigen: Die TNC zeigt das Verkettungssymbol an
Mit Taste ENT bestätigen
Nummer des String Parameters eingeben, in dem der
zweite Teilstring gespeichert ist, mit Taste ENT
bestätigen.
Vorgang widerholen, bis Sie alle zu verkettenden
Teilstrings gewählt haben, mit Taste END beenden.
Beispiel: soll den kompletten Text von enthalten
Parameter Inhalte:
Werkstück
Status
Werkstück Status: Ausschuss
HEIDENHAIN iTNC 530
Numerischen Wert in einen String Parameter umwandeln
Mit der Funktion TOCHAR wandelt die TNC einen numerischer Wert in
einen String Parameter um. Auf diese Weise können Sie Zahlenwerte
mit Stringvariablen verketten.
Q-Parameterfunktionen wählen
Funktion STRING FORMEL wählen
Funktion zum Umwandeln eines numerischen Wertes 
in einen String Parameter wählen
Zahl oder gewünschten Q-Parameter eingeben, den
die TNC wandeln soll, mit Taste ENT bestätigen
Wenn gewünscht die Anzahl der Nachkommastellen
eingeben, die die TNC mit umwandeln soll, mit Taste
ENT bestätigen
Klammerausdruck mit Taste ENT schließen und
Eingabe mit Taste END beenden
Beispiel: Parameter in String Parameter umwandeln,
Dezimalstellen verwenden
Programmieren: Q-Parameter
Teilstring aus einem String-Parameter kopieren
Mit der Funktion SUBSTR können Sie aus einem String Parameter einen
definierbaren Bereich herauskopieren.
Q-Parameter Funktionen wählen
Funktion STRING FORMEL wählen
Nummer des Parameters eingeben, in den die TNC
die kopierte Zeichenfolge speichern soll, mit Taste
ENT bestätigen
Funktion zum Ausschneiden eines Teilstrings wählen
Nummer des QS-Parameters eingeben, aus dem Sie
den Teilstring herauskopieren wollen, mit Taste ENT
bestätigen 
Nummer der Stelle eingeben, ab der Sie den Teilstring
kopieren wollen, mit Taste ENT bestätigen
Anzahl der Zeichen eingeben, die Sie kopieren wollen,
mit Taste ENT bestätigen
Klammerausdruck mit Taste ENT schließen und
Eingabe mit Taste END beenden
Darauf achten, dass das erste Zeichen einer Textfolge
intern an der Stelle beginnt.
Beispiel: Aus dem String Parameter ist ab der dritten Stelle
ein vier Zeichen langer Teilstring zu lesen
HEIDENHAIN iTNC 530
Systemdaten in einen String Parameter kopieren
Mit der Funktion SYSSTR können Sie Systemdaten in einen String
Parameter kopieren. Momentan steht nur das Auslesen der aktuellen
Systemzeit zur Verfügung:
Q-Parameterfunktionen wählen 
Funktion STRING FORMEL wählen
Nummer des Parameters eingeben, in den die TNC
die kopierte Zeichenfolge speichern soll, mit Taste
ENT bestätigen
Funktion zum Kopieren von Systemdaten wählen
Nummer des Systemschlüssels, für die Systemzeit
eingeben, den Sie kopieren wollen, mit Taste
ENT bestätigen
Index des Systemschlüssels eingeben, ab der Sie den
Teilstring kopieren wollen, mit Taste ENT bestätigen.
Der Index legt beim Lesen bzw. Wandeln des 
Systemdatums das Datumsformat fest siehe
Beschreibung weiter unten
Arrayindex des zu lesenden Systemdatums eingeben
hat noch keine Funktion, mit Taste NO ENT
bestätigen
Nummer des Q-Parameters, aus dem die TNC das
kalendarische Datum ermitteln soll, sofern Sie die
Systemzeit zuvor gelesen
haben. Wenn DAT nicht eingegeben, dann ermittelt
die TNC das kalendarische Datum der aktuellen
Systemzeit
Klammerausdruck mit Taste ENT schließen und
Eingabe mit Teste END beenden
Diese Funktion ist für zukünftige Erweiterungen
vorbereitet. Der Parameter hat noch keine Funktion.
Programmieren: Q-Parameter
Für die Formatierung des Datums können Sie folgende Formate
verwenden:
Beispiel: Aktuelle Systemzeit im Format auslesen und im Parameter ablegen. 
HEIDENHAIN iTNC 530
String Parameter in einen numerischen Wert umwandeln
Die Funktion TONUMB wandelt einen String Parameter in einen 
numerischen Wert um. Der umzuwandelnde Wert sollte nur aus
Zahlenwerten bestehen.
Der umzuwandelnde QS-Parameter darf nur einen
Zahlenwert enthalten, ansonsten gibt die TNC eine
Fehlermeldung aus.
Q-Parameterfunktionen wählen
Funktion FORMEL wählen
Nummer des Parameters eingeben, in den die TNC
den numerischen Wert speichern soll, mit Taste ENT bestätigen
Softkeyleiste umschalten
Funktion zum Umwandeln eines String Parameters in
einen numerischen Wert wählen
Nummer des QS-Parameters eingeben, den die TNC
wandeln soll, mit Taste ENT bestätigen
Klammerausdruck mit Taste ENT schließen und
Eingabe mit Taste END beenden
Beispiel: String Parameter in einen numerischen Parameter umwandeln
Programmieren: Q-Parameter
Prüfen eines String Parameters
Mit der Funktion INSTR können Sie überprüfen, ob bzw. wo ein String
Parameter in einem anderen String Parameter enthalten ist.
Q-Parameter Funktionen wählen
Funktion FORMEL wählen
Nummer des Q-Parameters eingeben, in den die TNC
die Stelle speichern soll, an der der zu suchende Text
beginnt, mit Taste ENT bestätigen
Softkeyleiste umschalten 
Funktion zum Prüfen eines String Parameters wählen 
Nummer des QS-Parameters eingeben, in dem der zu
suchende Text gespeichert ist, mit Taste ENT bestätigen
Nummer des QS-Parameters eingeben, den die TNC
durchsuchen soll, mit Taste ENT bestätigen
Nummer der Stelle eingeben, ab der die TNC den
Teilstring suchen soll, mit Taste ENT bestätigen
Klammerausdruck mit Taste ENT schließen und
Eingabe mit Taste END beenden
Darauf achten, dass das erste Zeichen einer Textfolge
intern an der Stelle beginnt.
Wenn die TNC den zu suchenden Teilstring nicht findet,
dann speichert sie die Gesamtlänge des zu
durchsuchenden Strings Zählung beginnt hierbei in
den Ergebnisparameter.
Tritt der zu suchende Teilstring mehrfach auf, dann liefert
die TNC die erste Stelle zurück, an der Sie den Teilstring findet.
Beispiel: durchsuchen auf den in Parameter
gespeicherten Text. Suche ab der dritten Stelle beginnen
HEIDENHAIN iTNC 530
Länge eines String Parameters ermitteln
Die Funktion STRLEN liefert die Länge des Textes, der in einem
wählbaren String Parameter gespeichert ist.
Q-Parameterfunktionen wählen
Funktion FORMEL wählen
Nummer des Q-Parameters eingeben, in dem die TNC
die zu ermittelnde String Länge speichern soll, mit
Taste ENT bestätigen
Softkeyleiste umschalten
Funktion zum Ermitteln der Textlänge eines String
Parameters wählen
Nummer des QS-Parameters eingeben, von dem die
TNC die Länge ermitteln soll, mit Taste ENT bestätigen
Klammerausdruck mit Taste ENT schließen und
Eingabe mit Taste END beenden
Beispiel: Länge von ermitteln
Programmieren: Q-Parameter
Alphabetische Reihenfolge vergleichen
Mit der Funktion STRCOMP können Sie die alphabetische Reihenfolge
von String Parametern vergleichen.
Q-Parameterfunktionen wählen
Funktion FORMEL wählen
Nummer des Q-Parameters eingeben, in dem die TNC
das Vergleichsergebnis speichern soll, mit Taste ENT
bestätigen
Softkeyleiste umschalten
Funktion zum Vergleichen von String Parametern wählen
Nummer des ersten QS-Parameters eingeben, den
die TNC vergleichen soll, mit Taste ENT bestätigen
Nummer des zweiten QS-Parameters eingeben, den
die TNC vergleichen soll, mit Taste ENT bestätigen
Klammerausdruck mit Taste ENT schließen und
Eingabe mit Taste END beenden
Die TNC liefert folgende Ergebnisse zurück:
Die verglichenen QS-Parameter sind identisch.
Der erste QS-Parameter liegt alphabetisch vor dem
zweiten QS-Parameter.
Der erste QS-Parameter liegt alphabetisch hinter
dem zweiten QS-Parameter.
Beispiel: Alphabetische Reihenfolge vergleichen
HEIDENHAIN iTNC 530
Vorbelegte Q-Parameter
Die Q-Parameter werden von der TNC mit Werten 
belegt. Den Q-Parametern werden zugewiesen:
Werte aus der PLC
Angaben zu Werkzeug und Spindel
Angaben zum Betriebszustand
Messergebnisse aus Tastsystem-Zyklen usw. 
Vorbelegte Q-Parameter zwischen dürfen
Sie in NC-Programmen nicht als Rechenparameter
verwenden, ansonsten können unerwünschte Effekte auftreten.
Werte aus der PLC: 
TNC benutzt die Parameter um Werte aus der PLC
in ein NC-Programm zu übernehmen.
WMAT Satz: 
Die TNC legt das im WMAT Satz definierte Material im Parameter ab.
Aktiver Werkzeugradius: 
Der aktive Wert des Werkzeugradius wird zugewiesen. 
setzt sich zusammen aus:
Werkzeugradius R Werkzeugtabelle oder Satz
Deltawert DR aus der Werkzeugtabelle
Deltawert DR aus dem TOOL CALL Satz
Programmieren: Q-Parameter
Werkzeugachse: 
Der Wert des Parameters hängt von der aktuellen
Werkzeugachse ab:
Werkzeugachse Parameterwert
Keine Werkzeugachse definiert 
X-Achse 
Y-Achse
Z-Achse 
U-Achse 
V-Achse 
W-Achse 
Spindelzustand:
Der Wert des Parameters hängt von der zuletzt programmierten
M-Funktion für die Spindel ab:
M-Funktion Parameterwert 
Kein Spindelzustand definiert 
Spindel EIN, Uhrzeigersinn 
Spindel EIN, Gegenuhrzeigersinn 
HEIDENHAIN iTNC 530
Kühlmittelversorgung: 
Kühlmittel EIN 
Kühlmittel AUS 
Überlappungsfaktor: 
Die TNC weist den Überlappungsfaktor beim Taschenfräsen zu.
Maßangaben im Programm: 
Der Wert des Parameters hängt bei Verschachtelungen mit 
von den Maßangaben des Programms ab, das als erstes andere
Programme ruft.
Maßangaben des Hauptprogramms Parameterwert
Metrisches System mm 
Zollsystem Inch 
Werkzeuglänge: 
Der aktuelle Wert der Werkzeuglänge wird zugewiesen.
Programmieren: Q-Parameter
Koordinaten nach Antasten während des Programmlaufs
Die Parameter enthalten nach einer programmierten
Messung mit dem 3D-Tastsystem die Koordinaten der Spindelposition zum Antastzeitpunkt. Die Koordinaten beziehen sich auf den Bezugspunkt, der in der Betriebsart Manuell aktiv ist.
Die Länge des Taststifts und der Radius der Tastkugel werden für
diese Koordinaten nicht berücksichtigt.
Koordinatenachse Parameterwert
X-Achse 
Y-Achse 
Z-Achse 
Achse abhängig von 
Ist Sollwert Abweichung bei automatischer
Werkzeugvermessung mit dem TT
Ist Soll Abweichung Parameterwert
Werkzeuglänge 
Werkzeugradius 
Schwenken der Bearbeitungsebene mit
Werkstückwinkeln: von der TNC berechnete
Koordinaten für Drehachsen
Koordinaten Parameterwert
A-Achse 
B-Achse 
C-Achse 
HEIDENHAIN iTNC 530
Messergebnisse von Tastsystemzyklen
siehe auch Benutzerhandbuch Tastsystemzyklen
Gemessene Istwerte
Winkel einer Geraden 
Mitte in der Hauptachse
Mitte in der Nebenachse 
Durchmesser 
Taschenlänge 
Taschenbreite 
Länge in der im Zyklus gewählten Achse
Lage der Mittelachse
Winkel der A-Achse
Winkel der B-Achse
Koordinate der im Zyklus gewählten Achse
Ermittelte Abweichung Parameterwert
Mitte in der Hauptachse 
Mitte in der Nebenachse
Durchmesser
Taschenlänge
Taschenbreite
Gemessene Länge
Lage der Mittelachse
Programmieren: Q-Parameter
Ermittelte Raumwinkel Parameterwert 
Drehung um die A-Achse 
Drehung um die B-Achse
Drehung um die C-Achse 
Werkstückstatus Parameterwert 
Gut 
Nacharbeit 
Ausschuss 
Gemessene Abweichung mit Zyklus Parameterwert
X-Achse 
Y-Achse 
Z-Achse 
Werkzeugvermessung mit BLUM Laser Parameterwert
Reserviert 
Reserviert für interne Verwendung Parameterwert
Merker für Zyklen Bearbeitungsbilder 
Nummer des aktiven Tastsystemzyklus 
Status Werkzeugvermessung mit TT Parameterwert
Werkzeug innerhalb Toleranz 
Werkzeug ist verschlissen überschritten
Werkzeug ist gebrochen überschritten
HEIDENHAIN iTNC 530
Programmierbeispiele
Programmablauf
Die Ellipsenkontur wird durch viele kleine
Geradenstücke angenähert über 
definierbar. Je mehr Berechnungsschritte
definiert sind, desto glatter wird die Kontur.
Die Fräsrichtung bestimmen Sie über den Start
und Endwinkel in der Ebene:  Bearbeitungsrichtung im Uhrzeigersinn:
Startwinkel größer als Endwinkel
Bearbeitungsrichtung im Gegenuhrzeigersinn:
Startwinkel kleiner als Endwinkel
Werkzeugradius wird nicht berücksichtigt
Mitte X-Achse
Mitte Y-Achse
Halbachse X
Halbachse Y
Startwinkel in der Ebene
Endwinkel in der Ebene
Anzahl der Berechnungsschritte
Drehlage der Ellipse
Frästiefe
Tiefenvorschub
Fräsvorschub
Sicherheitsabstand für Vorpositionierung
Rohteildefinition
Werkzeugdefinition
Werkzeugaufruf
Werkzeug freifahren
Programmieren: Q-Parameter
Bearbeitung aufrufen
Werkzeug freifahren, Programm Ende
Unterprogramm: Bearbeitung
Nullpunkt ins Zentrum der Ellipse verschieben 
Drehlage in der Ebene verrechnen 
Winkelschritt berechnen 
Startwinkel kopieren 
Schnittzähler setzen
X-Koordinate des Startpunkts berechnen
Y-Koordinate des Startpunkts berechnen 
Startpunkt anfahren in der Ebene
Vorpositionieren auf Sicherheitsabstand in der Spindelachse 
Auf Bearbeitungstiefe fahren
Winkel aktualisieren
Schnittzähler aktualisieren
Aktuelle X-Koordinate berechnen
Aktuelle Y-Koordinate berechnen
Nächsten Punkt anfahren
Abfrage ob unfertig, wenn ja dann Rücksprung zu Label
Drehung rücksetzen
Nullpunktverschiebung rücksetzen
Auf Sicherheitsabstand fahren
Unterprogramm Ende
HEIDENHAIN iTNC 530 
Beispiel: Zylinder konkav mit Radiusfräser
Programmablauf
Programm funktioniert nur mit Radiusfräser, die 
Werkzeuglänge bezieht sich auf das Kugelzentrum
Die Zylinderkontur wird durch viele kleine
Geradenstücke angenähert über 
definierbar. Je mehr Schnitte definiert sind, 
desto glatter wird die Kontur.
Der Zylinder wird in Längsschnitten hier: Parallel 
zur Y-Achse gefräst.
Die Fräsrichtung bestimmen Sie über den Start
und Endwinkel im Raum:
Bearbeitungsrichtung im Uhrzeigersinn:
Startwinkel > Endwinkel
Bearbeitungsrichtung im Gegenuhrzeigersinn:
Startwinkel kleiner als Endwinkel
Werkzeugradius wird automatisch korrigiert
Mitte X-Achse
Mitte Y-Achse
Mitte Z-Achse
Startwinkel Raum Ebene Z/X
Endwinkel Raum Ebene Z/X
Zylinderradius
Länge des Zylinders
Drehlage in der Ebene X/Y
Aufmaß Zylinderradius
Vorschub Tiefenzustellung
Vorschub Fräsen
Anzahl Schnitte
Rohteildefinition
Werkzeugdefinition
Werkzeugaufruf
Werkzeug freifahren
Bearbeitung aufrufen
Aufmaß rücksetzen
Programmieren: Q-Parameter
Bearbeitung aufrufen
Werkzeug freifahren, Programm Ende
Unterprogramm: Bearbeitung 
Aufmaß und Werkzeug bezogen auf Zylinderradius verrechnen
Schnittzähler setzen
Startwinkel Raum Ebene kopieren 
Winkelschritt berechnen
Nullpunkt in die Mitte des Zylinders X-Achse verschieben 
Drehlage in der Ebene verrechnen 
Vorpositionieren in der Ebene in die Mitte des Zylinders 
Vorpositionieren in der Spindelachse 
Pol setzen in der Z/X Ebene 
Startposition auf Zylinder anfahren, schräg ins Material eintauchend 
Längsschnitt in Richtung 
Schnittzähler aktualisieren
Raumwinkel aktualisieren
Abfrage ob bereits fertig, wenn ja, dann ans Ende springen
Angenäherten Bogen fahren für nächsten Längsschnitt
Längsschnitt in Richtung Y
Schnittzähler aktualisieren
Raumwinkel aktualisieren
Abfrage ob unfertig, wenn ja dann Rücksprung zu LBL 
Drehung rücksetzen
Nullpunktverschiebung rücksetzen
Unterprogramm Ende
HEIDENHAIN iTNC 530
Beispiel: Kugel konvex mit Schaftfräser
Programmablauf
Programm funktioniert nur mit Schaftfräser
Die Kugelkontur wird durch viele kleine
Geradenstücke angenähert Z/X Ebene, über
definierbar. Je kleiner der Winkelschritt
definiert ist, desto glatter wird die Kontur.
Die Anzahl der Konturschnitte bestimmen Sie
durch den Winkelschritt in der Ebene über.
Die Kugel wird im 3D-Schnitt von unten nach
oben gefräst.
Werkzeugradius wird automatisch korrigiert
Mitte X-Achse
Mitte Y-Achse
Startwinkel Raum Ebene 
Endwinkel Raum Ebene 
Winkelschritt im Raum
Kugelradius
Startwinkel Drehlage in der Ebene 
Endwinkel Drehlage in der Ebene
Winkelschritt in der Ebene fürs Schruppen
Aufmaß Kugelradius fürs Schruppen
Sicherheitsabstand für Vorpositionierung in der Spindelachse
Vorschub Fräsen
Rohteildefinition
Werkzeugdefinition
Werkzeugaufruf
Werkzeug freifahren
Bearbeitung aufrufen
Aufmaß rücksetzen
Programmieren: Q-Parameter
Winkelschritt in der Ebene fürs Schlichten
Bearbeitung aufrufen
Werkzeug freifahren, Programm Ende 
Unterprogramm: Bearbeitung
Z-Koordinate für Vorpositionierung berechnen
Startwinkel Raum Ebene kopieren 
Kugelradius korrigieren für Vorpositionierung
Drehlage in der Ebene kopieren 
Aufmaß berücksichtigen beim Kugelradius 
Nullpunkt ins Zentrum der Kugel verschieben 
Startwinkel Drehlage in der Ebene verrechnen 
Vorpositionieren in der Spindelachse
Pol setzen in der Ebene für Vorpositionierung 
Vorpositionieren in der Ebene 
Pol setzen in der Ebene, um Werkzeugradius versetzt
Fahren auf Tiefe
Angenäherten Bogen nach oben fahren
Raumwinkel aktualisieren
Abfrage ob ein Bogen fertig, wenn nicht, dann zurück zu LBL 
Endwinkel im Raum anfahren
In der Spindelachse freifahren
Vorpositionieren für nächsten Bogen
Drehlage in der Ebene aktualisieren
Raumwinkel rücksetzen
Neue Drehlage aktivieren
Abfrage ob unfertig, wenn ja, dann Rücksprung zu LBL 
Drehung rücksetzen
Nullpunktverschiebung rücksetzen
Unterprogramm Ende
HEIDENHAIN iTNC 530
Programmtest und Programmlauf
Grafiken
Anwendung 
In den Programmlauf Betriebsarten und der Betriebsart Programmtest simuliert die TNC eine Bearbeitung grafisch. Über Softkeys wählen sie, ob als
Draufsicht
Darstellung in Ebenen
3D-Darstellung
Die TNC-Grafik entspricht der Darstellung eines Werkstücks, das mit einem zylinderförmigen Werkzeug bearbeitet wird. Bei aktiver
Werkzeugtabelle können Sie die Bearbeitung mit einem Radiusfräser darstellen lassen. Geben Sie dazu in der Werkzeugtabelle ein.
Die TNC zeigt keine Grafik, wenn das aktuelle Programm keine gültige Rohteildefinition enthält, kein Programm angewählt ist.
Über die Maschinenparameter können Sie einstellen,
dass die TNC auch dann eine Grafik anzeigt, wenn Sie keine
Spindelachse definiert haben oder verfahren.
Mit der neuen 3D-Grafik können Sie auch Bearbeitungen
in der geschwenkten Bearbeitungsebene und Mehrseitenbearbeitungen grafisch darstellen, nachdem Sie das
Programm in einer anderen Ansicht simuliert haben. Um
diese Funktion nutzen zu können, benötigen Sie
zumindest die Hardware. Um bei älteren
Hardwareversionen die Geschwindigkeit der Testgrafik
zu beschleunigen, sollten Sie das Bit des Maschinenparameters setzen. Dadurch werden Funktionen, die speziell für die neue 3D-Grafik implementiert wurden, deaktiviert.
Die TNC stellt ein im Satz programmiertes Radiusaufmaß nicht in der Grafik dar.
Programmtest und Programmlauf
Geschwindigkeit des Programmtests einstellen
Die Geschwindigkeit beim Programmtest können Sie nur
dann einstellen, wenn Sie die Funktion Bearbeitungszeit
anzeigen aktiv haben siehe Stoppuhrfunktion anwählen. Ansonsten führt die TNC den Programmtest immer mit maximal möglicher
Geschwindigkeit aus.
Die zuletzt eingestellte Geschwindigkeit bleibt so lange Grafiken
aktiv auch über eine Stromunterbrechung hinaus, bis Sie
diese erneut verstellen.
Nachdem Sie ein Programm gestartet haben, zeigt die TNC folgende Softkeys, mit der Sie die Simulationsgeschwindigkeit einstellen können:
Funktionen Softkey
Programm mit der Geschwindigkeiten testen, mit der
es auch abgearbeitet wird, programmierte Vorschübe
werden berücksichtigt.
Testgeschwindigkeit schrittweise erhöhen
Testgeschwindigkeit schrittweise verkleinern
Programm mit maximal möglicher Geschwindigkeit
testen Grundeinstellung
Sie können die Simulationsgeschwindigkeit auch einstellen, bevor
Sie ein Programm starten:
Softkeyleiste weiterschalten
Funktionen zur Einstellung der
Simulationsgeschwindigkeit wählen
Gewünschte Funktion per Softkey wählen,
Testgeschwindigkeit schrittweise erhöhen
HEIDENHAIN iTNC 530 577
Übersicht: Ansichten
In den Programmlauf Betriebsarten und in der Betriebsart
Programmtest zeigt die TNC folgende Softkeys:
Softkey
Draufsicht
Grafiken
Darstellung in Ebenen
3D-Darstellung
Einschränkung während des Programmlaufs
Die Bearbeitung lässt sich nicht gleichzeitig grafisch darstellen, wenn der Rechner der TNC durch komplizierte Bearbeitungsaufgaben oder großflächige Bearbeitungen bereits ausgelastet ist. Beispiel: Abzeilen
über das ganze Rohteil mit großem Werkzeug. Die TNC führt die
Grafik nicht mehr fort und blendet den Text ERROR im Grafikfenster
ein. Die Bearbeitung wird jedoch weiter ausgeführt.
Draufsicht 
Programmtest
Sofern Sie eine Mouse an ihrer Maschine verfügbar 
haben, können Sie durch Positionieren des Mouse Zeigers
über eine beliebige Stelle des Werkstücks, die Tiefe an
dieser Stelle in der Statuszeile ablesen.
Diese grafische Simulation läuft am schnellsten ab
Draufsicht mit Softkey wählen
Für die Tiefendarstellung dieser Grafik gilt: Je tiefer, 
desto dunkler
Programmtest und Programmlauf
Darstellung in Ebenen
Die Darstellung zeigt eine Draufsicht mit Schnitten, ähnlich einer
technischen Zeichnung. Ein Symbol links unter der Grafik gibt an, ob die Darstellung der Projektionsmethode eins oder der
Projektionsmethode zwei nach DIN, Teil entspricht über 
wählbar.
Bei der Darstellung in Ebenen stehen Funktionen zur Ausschnittsvergrößerung zur Verfügung, siehe Ausschnittsvergrößerung.
Zusätzlich können Sie die Schnittebene über Softkeys verschieben.
Wählen Sie den Softkey für die Darstellung des
Werkstücks in Ebenen.
Softkeyleiste umschalten, bis der Auswahlsoftkey
für die Funktionen zum Verschieben der Schnittebene erscheint.
Funktionen zum Verschieben der Schnittebene
wählen: Die TNC zeigt folgende Softkeys
Vertikale Schnittebene nach rechts oder
links verschieben.
Vertikale Schnittebene nach vorne oder
hinten verschieben.
Horizontale Schnittebene nach oben oder
unten verschieben
Die Lage der Schnittebene ist während des Verschiebens am
Bildschirm sichtbar.
Die Grundeinstellung der Schnittebene ist so gewählt, dass sie in der Bearbeitungsebene in der Werkstückmitte liegt und in der Werkzeugachse auf der Werkstückoberkante.
Koordinaten der Schnittlinie
Die TNC blendet die Koordinaten der Schnittlinie, bezogen auf den
Werkstücknullpunkt unten im Grafikfenster ein. Angezeigt werden
nur Koordinaten in der Bearbeitungsebene. Diese Funktion aktivieren Sie mit Maschinenparameter.
HEIDENHAIN iTNC 530
3D-Darstellung
Die TNC zeigt das Werkstück räumlich. Wenn Sie über eine
entsprechende Hardware verfügen, dann stellt die TNC in der
hochauflösenden 3D-Grafik auch Bearbeitungen in der geschwenkten Bearbeitungsebene und Mehrseitenbearbeitungen grafisch dar.
Die 3D-Darstellung können Sie um die vertikale Achse drehen und um die horizontale Achse kippen. Sofern Sie eine Mouse an ihre TNC angeschlossen haben, können Sie durch gedrückt halten der rechten Maustaste diese Funktion ebenso ausführen.
Die Umrisse des Rohteils zu Beginn der grafischen Simulation können Sie als Rahmen anzeigen lassen.
In der Betriebsart Programmtest stehen Funktionen zur Ausschnittsvergrößerung zur Verfügung, siehe Ausschnittsvergrößerung.
3D-Darstellung mit Softkey wählen. Durch
zweimaliges Drücken des Softkeys schalten Sie um
auf die hochauflösende 3D-Grafik. Die Umschaltung
ist nur möglich, wenn die Simulation bereits beendet
ist. Die hochauflösende Grafik zeigt detaillierter die
Oberfläche des bearbeiteten Werkstücks an.
Die Geschwindigkeit der 3D-Grafik hängt von der
Schneidlänge Spalte LCUTS in der Werkzeugtabelle ab.
Ist LCUTS mit null definiert Grundeinstellung, dann rechnet
die Simulation mit einer unendlich langen Schneidlänge,
was zu hohen Rechenzeit führt. Sofern Sie kein LCUTS
definieren wollen, können Sie den Maschinenparameter
auf einen Wert zwischen und setzen. Dadurch
begrenzt die TNC intern die Schneidlänge auf einen Wert,
der sich errechnet aus mal Werkzeugdurchmesser.
Programmtest und Programmlauf
3D-Darstellung drehen und vergrößern, verkleinern
Softkeyleiste umschalten, bis der Auswahlsoftkey
für die Funktionen Drehen und Vergrößern,
Verkleinern erscheint
Funktionen zum Drehen und Vergrößern, verkleinern
wählen:
Darstellung in Schritten vertikal drehen
Darstellung in Schritten horizontal kippen
Darstellung schrittweise vergrößern. Ist die
Darstellung vergrößert, zeigt die TNC in der
Fußzeile des Grafikfensters den Buchstaben Z an.
Darstellung schrittweise verkleinern. Ist die
Darstellung verkleinert, zeigt die TNC in der
Fußzeile des Grafikfensters den Buchstaben Z an.
Darstellung auf programmierte Größe rücksetzen
Sofern Sie eine Maus an ihre TNC angeschlossen haben, können Sie die zuvor beschriebenen Funktionen auch mit der Maus durchführen:
Um die dargestellte Grafik dreidimensional zu drehen: rechte
Maustaste gedrückt halten und Maus bewegen. Bei der
hochauflösenden 3D-Grafik zeigt die TNC ein Koordinatensystem
an, das die momentan aktive Ausrichtung des Werkstückes darstellt, bei der normalen 3D-Darstellung dreht sich das Werkstück komplett mit. Nachdem Sie die rechte Maustaste losgelassen haben, orientiert die TNC das Werkstück auf die definierte Ausrichtung.
Um die dargestellte Grafik zu verschieben: mittlere Maustaste,
bzw. Mausrad, gedrückt halten und Maus bewegen. Die TNC
verschiebt das Werkstück in die entsprechende Richtung. Nachdem Sie die mittlere Maustaste losgelassen haben, verschiebt die TNC das Werkstück auf die definierte Position.
Um mit der Maus einen bestimmten Bereich zu zoomen: mit
gedrückter linker Maustaste den rechteckigen Zoombereich
markieren. Nachdem Sie die linke Maustaste losgelassen haben,
vergrößert die TNC das Werkstück auf den definierten Bereich.
Um mit der Maus schnell aus- und einzuzoomen: Mausrad vor
bzw. zurückdrehen.
HEIDENHAIN iTNC 530
Rahmen für die Umrisse des Rohteils ein- und ausblenden
Softkeyleiste umschalten, bis der Auswahlsoftkey für die
Funktionen Drehen und Vergrößern, verkleinern erscheint.
Funktionen zum Drehen und Vergrößern, verkleinern
wählen:
Rahmen für BLK-FORM einblenden: Hellfeld im
Softkey auf ANZEIGEN stellen
Rahmen für BLK-FORM ausblenden: Hellfeld im
Softkey auf AUSBLEND. stellen
Programmtest und Programmlauf
Ausschnittsvergrößerung
Den Ausschnitt können Sie in der Betriebsart Programmtest und in Programmtest einer Programmlaufbetriebsart in allen Ansichten verändern.
Dafür muss die grafische Simulation bzw. der Programmlauf gestoppt sein. Eine Ausschnittsvergrößerung ist immer in allen
Darstellungsarten wirksam.
Ausschnittsvergrößerung ändern 
Softkeys siehe Tabelle
Falls nötig, grafische Simulation stoppen 
Softkeyleiste umschalten, bis der Auswahlsoftkey
mit Funktionen zur Auschnittvergrößerung erscheint.
Funktionen zur Auschnittvergrößerung wählen
Werkstückseite mit Softkey siehe Tabelle unten wählen
Rohteil verkleinern oder vergrößern: Softkey bzw.
gedrückt halten
Programmtest oder Programmlauf neu starten mit 
Softkey START RESET START stellt das
ursprüngliche Rohteil wieder her
Funktion Softkeys
Linke, rechte Werkstückseite wählen
Vordere, hintere Werkstückseite wählen
Obere, untere Werkstückseite wählen
Schnittfläche zum Verkleinern oder 
Vergrößern des Rohteils verschieben
Ausschnitt übernehmen 
HEIDENHAIN iTNC 530
Cursor Position bei der Ausschnittsvergrößerung
Die TNC zeigt während einer Ausschnittsvergrößerung die
Koordinaten der Achse an, die Sie gerade beschneiden. Die
Koordinaten entsprechen dem Bereich, der für die Ausschnittsvergrößerung festgelegt ist. Links vom Schrägstrich zeigt die TNC die kleinste Koordinate des Bereichs MIN Punkt , rechts davon die größte MAX Punkt.
Bei einer vergrößerten Abbildung blendet die TNC unten rechts am
Bildschirm MAGN ein.
Wenn die TNC das Rohteil nicht weiter verkleinern bzw. vergrößern
kann, blendet die Steuerung eine entsprechende Fehlermeldung ins
Grafikfenster ein. Um die Fehlermeldung zu beseitigen, vergrößern
bzw. verkleinern Sie das Rohteil wieder.
Grafische Simulation wiederholen
Ein Bearbeitungsprogramm lässt sich beliebig oft grafisch simulieren.
Dafür können Sie die Grafik wieder auf das Rohteil oder einen
vergrößerten Ausschnitt aus dem Rohteil zurücksetzen.
Funktion
Unbearbeitetes Rohteil in der zuletzt gewählten  Ausschnittsvergrößerung anzeigen.
Ausschnittsvergrößerung zurücksetzen, so dass die TNC das bearbeitete oder unbearbeitete Werkstück 
gemäß programmierter BLK Form anzeigt.
Mit dem Softkey ROHTEIL WIE BLK FORM zeigt die TNC
auch nach einem Ausschnitt ohne AUSSCHN.
ÜBERNEHM. dass Rohteil wieder in programmierter
Größe an.
Werkzeug anzeigen
In der Draufsicht und in der Darstellung in Ebenen können Sie sich
das Werkzeug während der Simulation anzeigen lassen. Die TNC stellt das Werkzeug in dem Durchmesser dar, der in der Werkzeugtabelle definiert ist.
Funktion
Werkzeug bei der Simulation nicht anzeigen
Werkzeug bei der Simulation anzeigen 
Programmtest und Programmlauf
Bearbeitungszeit ermitteln
Programmlauf Betriebsarten
Anzeige der Zeit vom Programmstart bis zum Programmende. Bei 
Unterbrechungen wird die Zeit angehalten.
Programmtest
Anzeige der Zeit, die die TNC für die Dauer der Werkzeugbewegungen, die mit Vorschub ausgeführt werden errechnet. Verweilzeiten werden von der TNC mit eingerechnet. Die von der TNC ermittelte Zeit eignet sich nur bedingt zur Kalkulation der Fertigungszeit, da die TNC keine maschinenabhängigen Zeiten für Werkzeugwechsel berücksichtigt.
Wenn Sie Bearbeitungszeit ermitteln auf ein gestellt haben, können Sie sich eine Datei erzeugen lassen, in der die Einsatzzeiten aller in
einem Programm verwendeten Werkzeuge aufgeführt sind siehe 
Abhängige Dateien.
Stoppuhrfunktion anwählen
Softkeyleiste umschalten, bis der Auswahlsoftkey
für die Stoppuhrfunktionen erscheint
Stoppuhrfunktionen wählen
Gewünschte Funktion per Softkey wählen
angezeigte Zeit speichern
Stoppuhrfunktionen Softkey
Funktion Bearbeitungszeit ermitteln einschalten EIN,
ausschalten AUS
Angezeigte Zeit speichern
Summe aus gespeicherter und
angezeigter Zeit anzeigen
Angezeigte Zeit löschen 
Die TNC setzt während des Programmtests die
Bearbeitungszeit zurück, sobald eine neues Rohteil
abgearbeitet wird.
HEIDENHAIN iTNC 530
Funktionen zur Programmanzeige
Übersicht
In den Programmlauf Betriebsarten und der Betriebsart Programmtest zeigt die TNC Softkeys, mit denen Sie das Bearbeitungsprogramm seitenweise anzeigen lassen können:
Funktion
Im Programm um eine Bildschirmseite zurückblättern 
Im Programm um eine Bildschirmseite Vorblättern
Programmanfang wählen 
Programmende wählen
Programmtest und Programmlauf
Programm-Test
Anwendung
In der Betriebsart Programmtest simulieren Sie den Ablauf von
Programmen und Programmteilen, um Fehler im Programmlauf
auszuschließen. Die TNC unterstützt Sie beim Auffinden von
geometrischen Unverträglichkeiten
fehlenden Angaben
nicht ausführbaren Sprüngen
Verletzungen des Arbeitsraums
Zusätzlich können Sie folgende Funktionen nutzen:
Programmtest satzweise
Testabbruch bei beliebigem Satz
Sätze überspringen
Funktionen für die grafische Darstellung
Bearbeitungszeit ermitteln
Zusätzliche Statusanzeige
HEIDENHAIN iTNC 530
Die TNC kann bei der grafischen Simulation nicht alle,
tatsächlich von der Maschine ausgeführten 
Verfahr Bewegungen simulieren,
Verfahr Bewegungen beim Werkzeugwechsel, die der
Maschinenhersteller in einem Werkzeugwechselmacro
oder über die PLC definiert hat.
Positionierungen, die der Maschinenhersteller in einem
M-Funktionsmacro definiert hat.
Positionierungen, die der Maschinenhersteller über die
PLC ausführt.
Positionierungen, die einen Paletten Wechsel
durchführen.
HEIDENHAIN empfiehlt daher jedes Programm mit
entsprechender Vorsicht einzufahren, auch wenn der
Programmtest zu keiner Fehlermeldung und zu keinen
sichtbaren Beschädigungen des Werkstücks geführt hat.
Die TNC startet einen Programmtest nach einem
Werkzeugaufruf grundsätzlich immer auf folgender
Position:
In der Bearbeitungsebene auf der Position.
In der Werkzeugachse mm oberhalb des in der
Rohteildefinition definierten Maximalpunktes.
Wenn Sie dasselbe Werkzeug aufrufen, dann simuliert die
TNC das Programm weiter von der zuletzt, vor dem
Werkzeugaufruf programmierten Position.
Um auch beim Abarbeiten ein eindeutiges Verhalten zu
haben, sollten Sie nach einem Werkzeugwechsel
grundsätzlich eine Position anfahren, von der aus die TNC
kollisionsfrei zur Bearbeitung positionieren kann.
Ihr Maschinenhersteller kann auch für die Betriebsart
Programmtest ein Werkzeugwechselmakro definieren,
dass das Verhalten der Maschine exakt simuliert,
Maschinenhandbuch beachten.
Programmtest und Programmlauf
Programmtest ausführen
Bei aktivem zentralen Werkzeugspeicher müssen Sie für den
Programmtest eine Werkzeugtabelle aktiviert haben Status S.
Wählen Sie dazu in der Betriebsart Programmtest über die Dateiverwaltung eine Werkzeugtabelle aus.
Mit der MOD-Funktion ROHTEIL aktivieren Sie für
den Programmtest eine Arbeitsraumüberwachung, siehe Rohteil
im Arbeitsraum darstellen.
Betriebsart Programmtest wählen
Dateiverwaltung mit Taste PGM MGT anzeigen und
Datei wählen, die Sie testen möchten oder
Programmanfang wählen: Mit Taste GOTO Zeile
wählen und Eingabe mit Taste ENT bestätigen.
Die TNC zeigt folgende Softkeys:
Funktionen
Rohteil rücksetzen und gesamtes Programm testen
Gesamtes Programm testen
Jeden Programmsatz einzeln testen 
Programmtest anhalten Softkey erscheint nur, wenn
Sie den Programmtest gestartet haben.
Sie können den Programmtest zu jeder Zeit auch innerhalb von
Bearbeitungszyklen unterbrechen und wieder fortsetzen. Um den
Test wieder fortsetzen zu können dürfen Sie folgende Aktionen nicht durchführen:
mit der Taste GOTO einen anderen Satz wählen
Änderungen am Programm durchführen
die Betriebsart wechseln
ein neues Programm wählen
HEIDENHAIN iTNC 530
Programmtest bis zu einem bestimmten Satz ausführen
Mit STOPP BEI N führt die TNC den Programmtest nur bis zum Satz mit der Satznummer N durch.
In der Betriebsart Programmtest den Programmanfang wählen
Programmtest bis zu bestimmtem Satz wählen:
Softkey STOPP BEI N drücken
Stopp bei N: Satznummer eingeben, bei der der
Programmtest gestoppt werden soll
Programm: Name des Programms eingeben, in dem
der Satz mit der gewählten Satznummer steht, die
TNC zeigt den Namen des gewählten Programms an,
wenn der Programmstopp in einem mit PGM CALL 
aufgerufenen Programm stattfinden soll, dann diesen
Namen eintragen
Vorlauf bis: P: Wenn Sie in eine Punktetabelle
einsteigen wollen, hier die Zeilennummer eingeben,
an der Sie einsteigen wollen
Tabelle PNT: Wenn Sie in eine Punktetabelle
einsteigen wollen, hier den Namen der Punktetabelle
eingeben, in die Sie einsteigen wollen
Wiederholungen: Anzahl der Wiederholungen
eingeben, die durchgeführt werden sollen, falls N
innerhalb einer Programmteilwiederholung steht
Programmabschnitt testen: Softkey START drücken,
die TNC testet das Programm bis zum eingegebenen
Satz
Programmtest und Programmlauf
Programmlauf
Anwendung 
In der Betriebsart Programmlauf Satzfolge führt die TNC ein 
Bearbeitungsprogramm kontinuierlich bis zum Programmende oder bis zu einer Unterbrechung aus. 
In der Betriebsart Programmlauf Einzelsatz führt die TNC jeden Satz nach Drücken der externen START Taste einzeln aus.
Die folgenden TNC Funktionen können Sie in den Programmlauf
Betriebsarten nutzen: 
Programmlauf unterbrechen
Programmlauf ab bestimmtem Satz 
Sätze überspringen 
Werkzeug-Tabelle editieren 
Q-Parameter kontrollieren und ändern 
Handradpositionierung überlagern 
Funktionen für die grafische Darstellung
Zusätzliche Statusanzeige
Bearbeitungsprogramm ausführen
Vorbereitung
Werkstück auf dem Maschinentisch aufspannen
Bezugspunkt setzen
Benötigte Tabellen und Paletten Dateien wählen Status M
Bearbeitungsprogramm wählen Status M
Vorschub und Spindeldrehzahl können Sie mit den
Drehknöpfen ändern.
Über den Softkey FMAX können Sie die Vorschubgeschwindigkeit reduzieren, wenn Sie das NC-Programm
einfahren wollen. Die Reduzierung gilt für alle Eilgang und
Vorschubbewegungen. Der von ihnen eingegebene Wert
ist nach dem Aus Einschalten der Maschine nicht mehr
aktiv. Um die jeweils festgelegte maximale Vorschubgeschwindigkeit nach dem Einschalten
wiederherzustellen, müssen Sie den entsprechenden
Zahlenwert erneut eingeben.
Programmlauf satzfolge
Bearbeitungsprogramm mit externer START Taste starten
Programmlauf Einzelsatz
Jeden Satz des Bearbeitungsprogramms mit der externen START
Taste einzeln starten
HEIDENHAIN iTNC 530
Bearbeitung unterbrechen
Sie haben verschiedene Möglichkeiten, einen Programmlauf zu
unterbrechen:
Programmierte Unterbrechungen
Externe STOPP Taste
Umschalten auf Programmlauf Einzelsatz
Programmieren von nicht gesteuerten Achsen Zählerachsen
Registriert die TNC während eines Programmlaufs einen Fehler, so
unterbricht sie die Bearbeitung automatisch.
Programmierte Unterbrechungen
Unterbrechungen können Sie direkt im Bearbeitungsprogramm
festlegen. Die TNC unterbricht den Programmlauf, sobald das
Bearbeitungsprogramm bis zu dem Satz ausgeführt ist, der eine der folgenden Eingaben enthält:
mit und ohne Zusatzfunktion
Zusatzfunktion 
Zusatzfunktion wird vom Maschinenhersteller festgelegt.
Unterbrechung durch externe STOPP Taste
Externe STOPP Taste drücken: Der Satz, den die TNC zum
Zeitpunkt des Tastendrucks abarbeitet, wird nicht vollständig
ausgeführt, in der Statusanzeige blinkt das Symbol.
Wenn Sie die Bearbeitung nicht fortführen wollen, dann die TNC mit
dem Softkey INTERNER STOPP zurücksetzen: das Symbol in
der Statusanzeige erlischt. Programm in diesem Fall vom
Programmanfang aus erneut starten.
Bearbeitung unterbrechen durch Umschalten auf Betriebsart
Programmlauf Einzelsatz
Während ein Bearbeitungsprogramm in der Betriebsart
Programmlauf Satzfolge abgearbeitet wird, Programmlauf Einzelsatz wählen. Die TNC unterbricht die Bearbeitung, nachdem der aktuelle Bearbeitungsschritt ausgeführt wurde.
Programmtest und Programmlauf
Programmieren von nicht gesteuerten Achsen Zählerachsen 
Diese Funktion muss von Ihrem Maschinenhersteller
angepasst werden. Beachten Sie Ihr Maschinenhandbuch. 
Die TNC unterbricht den Programmlauf automatisch, sobald in einem Verfahrsatz eine Achse programmiert ist, die vom 
Maschinenhersteller als nicht gesteuerte Achse Zählerachse 
definiert wurde. In diesem Zustand können Sie die nicht gesteuerte Achse manuell auf die gewünschte Position fahren. Die TNC zeigt 
dabei im linken Bildschirmfenster alle anzufahrenden Sollpositionen an, die in diesem Satz programmiert sind. Bei nicht gesteuerten Achsen zeigt die TNC zusätzlich den Restweg an. 
Sobald in allen Achsen die richtige Position erreicht ist, können Sie den Programlauf mit Start fortsetzen.
Die gewünschte Anfahrfolge wählen und jeweils mit 
Start ausführen. Nicht geregelte Achsen manuell
positionieren, die TNC zeigt den noch verbleibenden
Restweg in dieser Achse mit an, siehe
Wiederanfahren an die Kontur.
Bei Bedarf wählen, ob geregelte Achsen im
geschwenkten oder im ungeschwenkten
Koordinatensystem verfahren werden sollen.
Bei Bedarf geregelte Achsen per Handrad oder per
Achsrichtungstaste verfahren
HEIDENHAIN iTNC 530
Maschinenachsen während einer Unterbrechung verfahren
Sie können die Maschinenachsen während einer Unterbrechung wie in der Betriebsart Manueller Betrieb verfahren.
Kollisionsgefahr
Wenn sie bei geschwenkter Bearbeitungsebene den
Programmlauf unterbrechen, können Sie mit dem Softkey
das Koordinatensystem zwischen geschwenkt,
ungeschwenkt und aktive Werkzeugachsrichtung
umschalten.
Die Funktion der Achsrichtungstasten, des Handrads und
der Wiederanfahrlogik werden dann von der TNC
entsprechend ausgewertet. Achten Sie beim Freifahren
darauf, dass das richtige Koordinatensystem aktiv ist, und
die Winkelwerte der Drehachsen im Menü eingetragen sind.
Anwendungsbeispiel:
Freifahren der Spindel nach Werkzeugbruch
Bearbeitung unterbrechen
Externe Richtungstasten freigeben: Softkey MANUEL VERFAHREN
drücken.
Ggf. per Softkey 3D ROT das Koordinatensystem aktivieren, in dem
Sie verfahren wollen.
Maschinenachsen mit externen Richtungstasten verfahren
Bei einigen Maschinen müssen Sie nach dem Softkey 
MANUEL VERFAHREN die externe START Taste zur
Freigabe der externen Richtungstasten drücken. Beachten
Sie Ihr Maschinenhandbuch.
Ihr Maschinenhersteller kann festlegen, dass Sie die
Achsen bei einer Programmunterbrechung immer im
momentan aktiven, ggf. also im geschwenkten,
Koordinatensystem verfahren. Beachten Sie Ihr
Maschinenhandbuch.
Programmtest und Programmlauf
Programmlauf nach einer Unterbrechung fortsetzen 
Wenn Sie den Programmlauf während eines Bearbeitungszyklus unterbrechen, müssen Sie beim Wiedereinstieg mit dem Zyklusanfang fortfahren. Bereits ausgeführte Bearbeitungsschritte muss die TNC dann erneut abfahren. 
Wenn Sie den Programmlauf innerhalb einer Programmteil
Wiederholung oder innerhalb eines Unterprogramms unterbrechen,
müssen Sie mit der Funktion VORLAUF ZUSATZ die 
Unterbrechungsstelle wieder anfahren.
Die TNC speichert bei einer Programmlaufunterbrechung
die Daten des zuletzt aufgerufenen Werkzeugs
aktive Koordinatenumrechnungen, Nullpunktverschiebung,
Drehung, Spiegelung
die Koordinaten des zuletzt definierten Kreismittelpunkts
Beachten Sie, dass die gespeicherten Daten solange aktiv
bleiben, bis Sie sie zurücksetzen indem Sie ein neues
Programm anwählen .
Die gespeicherten Daten werden für das Wiederanfahren an die
Kontur nach manuellem Verfahren der Maschinenachsen während
einer Unterbrechung Softkey POSITION ANFAHREN genutzt.
Programmlauf mit START Taste fortsetzen
Nach einer Unterbrechung können Sie den Programmlauf mit der
externen START Taste fortsetzen, wenn Sie das Programm auf
folgende Art angehalten haben:
Externe STOPP Taste gedrückt
Programmierte Unterbrechung
Programmlauf nach einem Fehler fortsetzen
Bei nicht blinkender Fehlermeldung:
Fehlerursache beseitigen
Fehlermeldung am Bildschirm löschen: Taste CE drücken
Neustart oder Programmlauf fortsetzen an der Stelle, an der
unterbrochen wurde.
Bei blinkender Fehlermeldung:
Taste END zwei Sekunden gedrückt halten, TNC führt einen
Warmstart aus.
Fehlerursache beseitigen
Neustart
Bei wiederholtem Auftreten des Fehlers notieren Sie bitte die
Fehlermeldung und benachrichtigen den Kundendienst.
HEIDENHAIN iTNC 530
Beliebiger Einstieg ins Programm Satzvorlauf
Die Funktion VORLAUF ZU SATZ muss vom 
Maschinenhersteller freigegeben und angepasst werden. 
Beachten Sie Ihr Maschinenhandbuch.
Mit der Funktion VORLAUF ZU SATZ Satzvorlauf können Sie ein Bearbeitungsprogramm ab einem frei wählbaren Satz abarbeiten.
Die Werkstückbearbeitung bis zu diesem Satz wird von der TNC
rechnerisch berücksichtigt. Sie kann von der TNC grafisch dargestellt werden.
Wenn Sie ein Programm mit einem INTERNEN STOPP abgebrochen haben, dann bietet die TNC automatisch den Satz zum Einstieg an, in dem Sie das Programm abgebrochen haben. 
Sofern das Programm durch einen der nachfolgend aufgeführten 
Umstände unterbrochen wurde, speichert die TNC diesen
Unterbrechungspunkt:
Durch einen NOTAUS
Durch einen Stromausfall
Durch einen Steuerungsabsturz
Nachdem Sie die Funktion Satzvorlauf aufgerufen haben, können Sie über den Softkey LETZTEN WÄHLEN den Unterbrechungspunkt
wieder aktivieren und per NC-Start anfahren. Die TNC zeigt dann nach dem Einschalten die Meldung NC-Programm wurde abgebrochen.
Der Satzvorlauf darf nicht in einem Unterprogramm
beginnen.
Alle benötigten Programme, Tabellen und Paletten Dateien müssen in einer Programmlaufbetriebsart
angewählt sein Status.
Enthält das Programm bis zum Ende des Satzvorlaufs eine
programmierte Unterbrechung, wird dort der Satzvorlauf
unterbrochen. Um den Satzvorlauf fortzusetzen, die
externe START Taste drücken.
Nach einem Satzvorlauf müssen Sie das Werkzeug mit der
Funktion POSITION ANFAHREN auf die ermittelte
Position fahren.
Die Werkzeuglängenkorrektur wird erst durch den
Werkzeugaufruf und einen nachfolgenden Positioniersatz
wirksam. Das gilt auch dann, wenn Sie nur die
Werkzeuglänge geänderte haben.
Die Zusatzfunktionen modale
Programminformationen löschen und 
Grunddrehung löschen sind bei einem Satzvorlauf nicht
erlaubt.
Programmtest und Programmlauf
Über Maschinenparameter wird festgelegt, ob der
Satzvorlauf bei verschachtelten Programmen im Satz 
des Hauptprogramms oder im Satz des Programms
beginnt, in dem der Programmlauf zuletzt unterbrochen wurde.
Mit dem Softkey 3D ROT können Sie das Koordinatensystem zum Anfahren der Einstiegsposition zwischen geschwenkt, ungeschwenkt und aktive Werkzeugachsrichtung umschalten. 
Wenn Sie den Satzvorlauf innerhalb einer Paletten Tabelle
einsetzen wollen, dann wählen Sie zunächst mit den
Pfeiltasten in der Paletten Tabelle das Programm, in das 
Sie einsteigen wollen und wählen dann direkt den Softkey
VORLAUF ZU SATZ.
Alle Tastsystemzyklen werden bei einem Satzvorlauf von
der TNC übersprungen. Ergebnisparameter, die von 
diesen Zyklen beschrieben werden, enthalten dann ggf.
keine Werte.
Die Funktionen sind bei einem Satzvorlauf nicht
erlaubt.
Wenn Sie einen Satzvorlauf in einem Programm
ausführen, das enthält, führt die TNC ggf.
Ausgleichsbewegungen durch. Die
Ausgleichsbewegungen werden der Anfahrbewegung
überlagert.
Ersten Satz des aktuellen Programms als Beginn für Vorlauf wählen:
GOTO null eingeben.
Satzvorlauf wählen: Softkey SATZVORLAUF drücken
Vorlauf bis: Nummer des Satzes eingeben, bei
dem der Vorlauf enden soll.
Programm: Namen des Programms eingeben, in dem
der Satz steht.
Wiederholungen: Anzahl der Wiederholungen
eingeben, die im Satzvorlauf berücksichtigt werden
sollen, falls Satz innerhalb einer Programmteil
Wiederholung steht.
Satzvorlauf starten: Externe START Taste drücken
Kontur anfahren siehe folgenden Abschnitt.
HEIDENHAIN iTNC 530
Wiederanfahren an die Kontur 
Mit der Funktion POSITION ANFAHREN fährt die TNC das Werkzeug in folgenden Situationen an die Werkstückkontur: 
Wiederanfahren nach dem Verfahren der Maschinenachsen
während einer Unterbrechung, die ohne INTERNER STOPP
ausgeführt wurde.
Wiederanfahren nach einem Vorlauf mit VORLAUF ZU SATZ,
nach einer Unterbrechung mit INTERNER STOPP
Wenn in einem Verfahrsatz auch eine ungeregelte Achse 
programmiert ist, siehe Programmieren von nicht gesteuerten 
Achsen Zählerachsen.
Wiederanfahren an die Kontur wählen: Softkey POSITION  ANFAHREN wählen.
Ggf. Maschinenstatus wiederherstellen.
Achsen in der Reihenfolge verfahren, die die TNC am Bildschirm 
vorschlägt: Externe START Taste drücken oder
Achsen in beliebiger Reihenfolge verfahren: Softkeys ANFAHREN
X, ANFAHREN Z usw. drücken und jeweils mit externer START
Taste aktivieren.
Bearbeitung fortsetzen: Externe START Taste drücken
Programmtest und Programmlauf
Werkzeug Einsatzprüfung
Die Funktion Werkzeug Einsatzprüfung muss vom 
Maschinenhersteller freigegeben werden. Beachten Sie 
Ihr Maschinenhandbuch.
Um eine Werkzeug Einsatzprüfung durchführen zu können, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: 
Bit des Maschinenparameters muss gesetzt sein
Bearbeitungszeit ermitteln in der Betriebsart Programmtest muss
aktiv sein. Das zu prüfende Klartext-Dialog Programm muss in der Betriebsart Programmtest vollständig simuliert worden sein.
Über den Softkey WERKZEUG EINSATZPRÜFUNG können sie vor
dem Start eines Programmes in der Betriebsart Abarbeiten prüfen, ob die verwendeten Werkzeuge noch über genügend Reststandzeit
verfügen. Die TNC vergleicht hierbei die Standzeit Istwerte aus der
Werkzeugtabelle, mit den Sollwerten aus der Werkzeugeinsatzdatei.
Die TNC zeigt, nachdem Sie den Softkey betätigt haben, das Ergebnis der Einsatzprüfung in einem Überblendfenster an. Überblendfenster mit Taste CE schließen.
HEIDENHAIN iTNC 530
Die TNC speichert die Werkzeugeinsatzzeiten in einer separaten
Datei mit der Endung siehe MOD Einstellung Abhängige Dateien ändern. Die erzeugte Werkzeugeinsatzdatei enthält folgende Informationen:
Die Einträge sind in chronologischer Reihenfolge aufgelistet
TTOTAL: Gesamte Einsatzzeit eines Werkzeugs
STOTAL: Aufruf eines Unterprogramms einschließlich Zyklen, die Einträge sind in
chronologischer Reihenfolge aufgelistet
TIMETOTAL: Gesamtbearbeitungszeit des NC-Programms wird in der Spalte WTIME
eingetragen. In der Spalte PATH hinterlegt die TNC den Pfadnahmen des
entsprechenden NC-Programms. Die Spalte TIME enthält die Summe aller TIME Einträge nur mit Spindel Ein und ohne Eilgangbewegungen. Alle übrigen Spalten
setzt die TNC auf null.
TOOLFILE: In der Spalte PATH hinterlegt die TNC den Pfadnahmen der Werkzeugtabelle, mit der Sie den Programmtest durchgeführt haben. Dadurch kann die TNC bei der eigentlichen Werkzeug Einsatzprüfung feststellen, ob Sie den
Programmtest mit durchgeführt haben.
TNR Werkzeug-Nummer: noch kein Werkzeug eingewechselt
IDX Werkzeug Index
NAME Werkzeugname aus der Werkzeugtabelle
TIME Werkzeugeinsatzzeit in Sekunden
Programmtest und Programmlauf
Spalte Bedeutung
RAD Werkzeugradius Aufmaß Werkzeugradius DR aus der Werkzeugtabelle. 
Einheit ist μm
BLOCK Satznummer, in dem der TOOL CALL Satz programmiert wurde
PATH TOKEN TOOL: Pfadname des aktiven Haupt bzw. Unterprogramms
TOKEN STOTAL: Pfadname des Unterprogramms 
Bei der Werkzeugeinsatzprüfung einer Paletten Datei stehen zwei
Möglichkeiten zur Verfügung:
Hellfeld steht in der Paletten Datei auf einem Paletten Eintrag:
Die TNC führt für die Werkzeugeinsatzprüfung für die komplett Palette durch.
Hellfeld steht in der Paletten Datei auf einem Programmeintrag:
Die TNC führt nur für das angewählte Programm die Werkzeugeinsatzprüfung durch.
HEIDENHAIN iTNC 530
Automatischer Programmstart
Anwendung
Um einen automatischen Programmstart durchführen zu
können, muss die TNC von Ihrem Maschinenhersteller
vorbereitet sein, Maschinenhandbuch beachten.
Über den Softkey AUTOSTART siehe Bild rechts oben, können Sie in
einer Programmlauf Betriebsart zu einem eingebbaren Zeitpunkt das
in der jeweiligen Betriebsart aktive Programm starten:
Fenster zur Festlegung des Startzeitpunktes einblenden siehe Bild rechts Mitte.
Zeit Std, Min, Sek: Uhrzeit, zu der das Programm gestartet werden soll
Datum: Datum, an dem das Programm gestartet werden soll
Um den Start zu aktivieren: Softkey AUTOSTART auf EIN stellen 
Programmtest und Programmlauf
Sätze überspringen
Anwendung
Sätze, die Sie beim Programmieren mit einem Zeichen
gekennzeichnet haben, können Sie beim Programmtest oder
Programmlauf überspringen lassen:
Programmsätze mit Zeichen nicht ausführen oder
testen: Softkey auf EIN stellen
Programmsätze mit Zeichen ausführen oder
testen: Softkey auf AUS stellen
Diese Funktion wirkt nicht für Sätze.
Die zuletzt gewählte Einstellung bleibt auch nach einer
Stromunterbrechung erhalten.
Löschen des Zeichens
In der Betriebsart Programm Einspeichern, Editieren den Satz
wählen, bei dem das Ausblendzeichen gelöscht werden soll
Zeichen löschen
HEIDENHAIN iTNC 530 603
Wahlweiser Programmlauf Halt
Anwendung
Die TNC unterbricht wahlweise den Programmlauf oder den Programmtest bei Sätzen in denen ein programmiert ist. Wenn Sie in der Betriebsart Programmlauf verwenden, dann schaltet die TNC die Spindel und das Kühlmittel nicht ab.
Programmlauf oder Programmtest bei Sätzen mit nicht unterbrechen: Softkey auf AUS stellen. 
Programmlauf oder Programmtest bei Sätzen mit
unterbrechen: Softkey auf EIN stellen.
Programmtest und Programmlauf
Globale Programmeinstellungen Softwareoption
Anwendung
Die Funktion Globale Programmeinstellungen, die insbesondere im Programmlauf Großformenbau zum Einsatz kommt, steht in den Programmlauf
Betriebsarten und im MDI Betrieb zur Verfügung. Sie können damit 
verschiedene Koordinatentransformationen und Einstellungen
definieren, die global und überlagert für das jeweils angewählte NC-Programm wirken, ohne dass Sie hierfür das NC-Programm verändern müssen.
Sie können globale Programmeinstellungen auch mitten im Programm
aktivieren bzw. deaktivieren, sofern Sie den Programmlauf
unterbrochen haben siehe Bearbeitung unterbrechen.
Folgende globale Programmeinstellungen stehen zur Verfügung:
Funktionen Icon
Achsen tauschen 
Grunddrehung
Zusätzliche, additive Nullpunktverschiebung
Überlagertes Spiegeln
Überlagerte Drehung
Sperren von Achsen
Definition einer Handradüberlagerung auch in virtueller Achsrichtung
Definition eines global gültigen Vorschubfaktors
HEIDENHAIN iTNC 530
Globale Programmlaufeinstellungen können Sie nicht
verwenden, wenn Sie die Funktion Verfahren auf
maschinenfeste Positionen in Ihrem NC-Programm
verwendet haben.
Die Look Ahead Funktion können Sie dann
verwenden, wenn Sie die globalen
Programmeinstellungen vor dem Start des Programms
aktiviert haben. Sobald Sie bei aktivem mitten im
Programm globale Programmeinstellungen ändern, gibt
die TNC eine Fehlermeldung aus und sperrt das weitere Abarbeiten.
Bei aktiver Kollisionsüberwachung DCM dürfen Sie keine
Handradüberlagerung definieren. 
Die TNC stellt alle Achsen, die an ihrer Maschine nicht
aktiv sind, im Formular ausgegraut dar.
Funktion aktivieren, deaktivieren 
Globale Programmeinstellungen bleiben solange aktiv, bis
Sie von ihnen wieder manuell zurückgesetzt werden.
Die TNC zeigt in der Positionsanzeige das Symbol an,
wenn eine globale Programmeinstellung aktiv ist.
Wenn Sie über die Dateiverwaltung ein Programm
wählen, gibt die TNC eine Warnmeldung aus, wenn 
globale Programm Einstellungen aktiv sind. Sie können
dann per Softkey die Meldung einfach quittieren oder das
Formular direkt aufrufen, um Änderungen vorzunehmen.
Globale Programmeinstellungen wirken in der Betriebsart
generell nicht.
Programmlauf Betriebsart oder Betriebsart MDI wählen
Softkeyleiste umschalten 
Formular globale Programmeinstellungen aufrufen 
Gewünschte Funktionen mit entsprechenden Werten aktivieren
Programmtest und Programmlauf
Wenn Sie mehrere globale Programmeinstellungen
gleichzeitig aktivieren, dann berechnet die TNC die
Transformationen intern in folgender Reihenfolge:
Achsentausch
Grunddrehung
Verschiebung
Spiegeln
Überlagerte Drehung
Die restlichen Funktionen Achsen sperren, Handradüberlagerung und
Vorschubfaktor wirken unabhängig voneinander.
Um im Formular navigieren zu können stehen die nachfolgend
tabellarisch aufgeführten Funktionen zur Verfügung. Zusätzlich
können Sie das Formular auch per Mouse bedienen.
Funktionen
Sprung zur vorherigen Funktion
Sprung zur nächsten Funktion
Nächstes Element wählen
Vorheriges Element wählen
Funktion Achsen tauschen: Liste der verfügbaren Achsen aufklappen
Funktion Ein-, Ausschalten, wenn Fokus auf einer Checkbox steht 
Funktion globale Programmeinstellungen rücksetzen:
Alle Funktionen deaktivieren
Alle eingegebenen Werte setzen, Vorschubfaktor
setzen. Grunddrehung setzen, wenn kein
Preset aus der Preset Tabelle aktiv ist, ansonsten
setzt die TNC die in der Preset Tabelle zum aktiven
Preset eingetragene Grunddrehung.
Alle Änderungen seit dem letzten Aufruf des
Formularen verwerfen.
Alle aktiven Funktionen deaktivieren, eingegebene
bzw. eingestellte Werte bleiben erhalten. 
Alle Änderungen speichern und Formular schließen.
HEIDENHAIN iTNC 530
Achsentauschen
Mit der Funktion Achsen tauschen können Sie die in einem beliebigen
NC-Programm programmierten Achsen auf die Achskonfiguration
Ihrer Maschine oder auf die jeweilige Aufspannsituation anpassen:
Nach Aktivierung der Funktion Achsen tauschen wirken
alle nachfolgend durchgeführten Transformationen auf die
getauschte Achse.
Darauf achten, dass Sie den Achsentausch sinnvoll
durchführen, ansonsten gibt die TNC Fehlermeldungen aus.
Darauf achten, dass nach Aktivierung dieser Funktion ggf.
ein Wiederanfahren an die Kontur erforderlich wird. Die
TNC ruft das Wiederanfahrmenü dann automatisch nach
dem Schließen des Formulars auf siehe Wiederanfahren
an die Kontur.
Im Formular globale Programmeinstellungen den Fokus auf
Tauschen Ein, Aus setzen, Funktion mit Taste SPACE aktivieren
Mit der Pfeiltaste nach unten den Fokus auf die Zeile setzen, in der
links die zu tauschende Achse steht.
Taste GOTO drücken, um die Liste der Achsen anzuzeigen, auf die
Sie tauschen wollen.
Mit der Pfeiltaste nach unten die Achse wählen auf die Sie tauschen
wollen und mit Taste ENT übernehme.
Wenn Sie mit einer Mouse arbeiten, dann können Sie durch Klick auf
das jeweilige Menü die gewünschte Achse direkt wählen. 
Grunddrehung
Mit der Funktion Grunddrehung kompensieren Sie eine Werkstück
Schieflage. Die Wirkungsweise entsprich der Funktion Grunddrehung,
die Sie im manuellen Betrieb über Antastfunktionen erfassen können.
Demzufolge synchronisiert die TNC im Formular eingetragene Werte
mit den Werten im Grunddrehungsmenü und umgekehrt.
Darauf achten, dass nach Aktivierung dieser Funktion ggf.
ein Wiederanfahren an die Kontur erforderlich wird. Die
TNC ruft das Wiederanfahrmenü dann automatisch nach
dem Schließen des Formulars auf siehe Wiederanfahren
an die Kontur.
Programmtest und Programmlauf
Zusätzliche, additive Nullpunktverschiebung
Mit der Funktion additive Nullpunktverschiebung können Sie
beliebige Versätze in allen aktiven Achsen kompensieren.
Die im Formular definierten Werte wirken zusätzlich zu
bereits im Programm über Zyklus Nullpunktverschiebung definierten Werten.
Beachten Sie, dass die Verschiebungen bei aktiver
geschwenkter Bearbeitungsebene im
Maschinenkoordinatensystem wirken.
Darauf achten, dass nach Aktivierung dieser Funktion ggf.
ein Wiederanfahren an die Kontur erforderlich wird. Die
TNC ruft das Wiederanfahrmenü dann automatisch nach
dem Schließen des Formulars auf siehe Wiederanfahren
an die Kontur.
Überlagertes Spiegeln
Mit der Funktion überlagertes Spiegeln können Sie alle aktiven Achsen
spiegeln.
Die im Formular definierten Spiegelachsen wirken
zusätzlich zu bereits im Programm über Zyklus Spiegeln
definierten Werten.
Darauf achten, dass nach Aktivierung dieser Funktion ggf.
ein Wiederanfahren an die Kontur erforderlich wird. Die
TNC ruft das Wiederanfahrmenü dann automatisch nach
dem Schließen des Formulars auf siehe Wiederanfahren
an die Kontur.
Im Formular globale Programmeinstellungen den Fokus auf
spiegeln Ein, Aus setzen, Funktion mit Taste SPACE aktivieren.
Mit der Pfeiltaste nach unten den Fokus auf die Achse setzen die Sie spiegeln wollen. 
Taste SPACE drücken, um die Achse zu spiegeln. Erneutes 
Betätigen der Taste SPACE hebt die Funktion wieder auf.
Wenn Sie mit einer Mouse arbeiten, dann können Sie durch Klick auf
die jeweilige Achse die gewünschte Achse direkt aktivieren.
HEIDENHAIN iTNC 530
Überlagerte Drehung
Mit der Funktion überlagerte Drehung können Sie eine beliebige
Drehung des Koordinatensystem in der momentan aktiven
Bearbeitungsebene definieren.
Die im Formular definierte überlagerte Drehung wirkt
zusätzlich zum bereits im Programm über Zyklus 
Rotation definierten Wert.
Darauf achten, dass nach Aktivierung dieser Funktion ggf.
ein Wiederanfahren an die Kontur erforderlich wird. Die
TNC ruft das Wiederanfahrmenü dann automatisch nach
dem Schließen des Formulars auf siehe Wiederanfahren
an die Kontur.
Sperren von Achsen
Mit dieser Funktion können Sie alle aktiven Achsen sperren. Die TNC
führt dann beim Abarbeiten des Programmes keine Bewegungen in
den von ihnen gesperrten Achsen aus.
Darauf achten, dass beim Aktivieren dieser Funktion die
Position der ausgesperrten Achse keine Kollisionen
verursacht.
Im Formular globale Programmeinstellungen den Fokus auf Sperren
Ein, Aus setzen, Funktion mit Taste SPACE aktivieren.
Mit der Pfeiltaste nach unten den Fokus auf die Achse setzen die Sie
sperren wollen.
Taste SPACE drücken, um die Achse zu sperren. Erneutes
Betätigen der Taste SPACE hebt die Funktion wieder auf.
Wenn Sie mit einer Mouse arbeiten, dann können Sie durch Klick auf
die jeweilige Achse die gewünschte Achse direkt aktivieren.
Vorschubfaktor
Mit der Funktion Vorschubfaktor können Sie den programmierten
Vorschub prozentual reduzieren oder erhöhen. Die TNC erlaubt
Eingaben zwischen.
Darauf achten, dass die TNC den Vorschubfaktor immer
auf den aktuellen Vorschub bezieht, den Sie ggf. bereits
durch Änderung des Vorschub erhöht oder
reduziert haben können.
Programmtest und Programmlauf
Handradüberlagerung
Mit der Funktion Handradüberlagerung erlauben Sie das überlagerte
Verfahren mit dem Handrad während die TNC ein Programm abarbeitet.
In der Spalte Max. Wert definieren Sie den maximal erlaubten Weg,
den Sie per Handrad verfahren können. Den tatsächlich in jeder Achse
verfahrenen Wert übernimmt die TNC in die Spalte Startwert, sobald
Sie den Programmlauf unterbrechen. Der Startwert bleibt
so lange gespeichert, bis Sie diesen löschen, auch über eine
Stromunterbrechung hinaus. Den Startwert können Sie auch
editieren, die TNC reduziert den von ihnen eingegebenen Wert ggf.
auf den jeweiligen Max. Wert.
Wenn beim Aktivieren der Funktion ein Startwert
eingetragen ist, dann ruft die TNC beim Schließen des
Fensters die Funktion Wiederanfahren an die Kontur auf,
um den definierten Wert zu verfahren siehe
Wiederanfahren an die Kontur.
Ein bereits im NC-Programm definierter 
maximaler Verfahrweg wird vom eingetragenen Wert im 
Formular überschrieben. Bereits mit dem Handrad über 
verfahrene Werte trägt die TNC wiederum in die
Spalte Startwert des Formularen ein, so dass beim
Aktivieren kein Sprung in der Anzeige entsteht. Ist der 
über bereits verfahrene Weg größer als der im
Formular erlaubte Maximalwert, dann ruft die TNC beim
Schließen des Fensters die Funktion Wiederanfahren an
die Kontur auf, um den Differenzwert zu verfahren siehe
Wiederanfahren an die Kontur.
Wenn Sie versuchen einen Startwert einzugeben, der 
größer als der Max. Wert ist, gibt die TNC eine
Fehlermeldung aus. Startwert grundsätzlich nicht größer
als Max. Wert eingeben.
Max. Wert nicht zu groß eingeben. Die TNC reduziert den
Verfahrbereich um den von Ihnen eingegebenen Wert in
positiver und negativer Richtung.
HEIDENHAIN iTNC 530
Virtuelle Achse VT
Sie können eine Handradüberlagerung auch in der momentan aktiven
Werkzeugachsrichtung ausführen. Für die Aktivierung dieser
Funktion steht die Zeile VT Virtual Toolaxis zur Verfügung.
Über das Handrad können Sie die Achse VT anwählen, um
überlagert in virtueller Achsrichtung verfahren zu können, siehe Zu
verfahrende Achse wählen.
Auch in der zusätzlichen Statusanzeige Reiter POS zeigt die TNC den
in der virtuellen Achse verfahrenen Wert in einer eigenen
Positionsanzeige VT an.
Die TNC deaktiviert den in virtueller Achsrichtung
verfahren Wert, sobald Sie ein neues Werkzeug aufrufen.
In virtueller Achsrichtung können Sie handradüberlagert
nur bei inaktivem DCM oder im gestoppten Zustand Stib
blinkt verfahren.
Programmtest und Programmlauf
Adaptive Vorschubregelung
AFC Softwareoption
Anwendung
Die Funktion AFC muss vom Maschinenhersteller freigegeben und angepasst werden. Beachten Sie Ihr Maschinenhandbuch.
insbesondere kann Ihr Maschinenhersteller auch
festgelegt haben, ob die TNC die Spindelleistung oder einen beliebigen anderen Wert als Eingangsgröße für die Vorschubregelung verwenden soll. 
Für Werkzeuge unter mm Durchmesser ist die adaptive 
Vorschubregelung nicht sinnvoll. Der Grenzdurchmesser 
kann auch größer sein, wenn die Nennleistung der Spindel sehr hoch ist.
Bei Bearbeitungen, bei denen Vorschub und
Spindeldrehzahl zueinander passen müssen zum Beispiel beim
Gewindebohren dürfen Sie nicht mit adaptiver Vorschubregelung arbeiten.
Bei der adaptiven Vorschubregelung regelt die TNC abhängig von der
aktuellen Spindelleistung den Bahnvorschub beim Abarbeiten eines
Programmes automatisch. Die zu jedem Bearbeitungsabschnitt
gehörende Spindelleistung ist in einem Lernschnitt zu ermitteln und
wird von der TNC in einer zum Bearbeitungsprogramm gehörenden
Datei gespeichert. Beim Start des jeweiligen Bearbeitungsabschnitts,
der im Normalfall durch das Einschalten der Spindel mit erfolgt,
regelt die TNC dann den Vorschub so, dass sich dieser innerhalb von
ihren definierbarer Grenzen befindet.
Auf diese Weise lassen sich negative Auswirkungen auf Werkzeug,
Werkstück und Maschine vermeiden, die durch sich ändernde
Schnittbedingungen entstehen können. Schnittbedingungen ändern
sich insbesondere durch:
Werkzeugverschleiß
Schwankende Schnitttiefen, die vermehrt bei Gussteilen auftreten
Härteschwankungen, die durch Materialeinschlüsse entstehen
HEIDENHAIN iTNC 530
Der Einsatz der adaptiven Vorschubregelung AFC bietet folgende
Vorteile:
Optimierung der Bearbeitungszeit
Durch Regelung des Vorschubs versucht die TNC, die vorher
gelernte maximale Spindelleistung während der gesamten
Bearbeitungszeit einzuhalten. Die Gesamtbearbeitungszeit wird
durch Vorschuberhöhung in Bearbeitungszonen mit weniger
Materialabtrag verkürzt.
Werkzeugüberwachung
Überschreitet die Spindelleistung den eingelernten Maximalwert,
reduziert die TNC den Vorschub so weit, bis die Referenz
Spindelleistung wieder erreicht ist. Wird beim Bearbeiten die
maximale Spindelleistung überschritten und dabei gleichzeitig der
von ihnen definierte Mindestvorschub unterschritten, führt die TNC
eine Abschaltreaktion durch. Dadurch lassen sich Folgeschäden
nach Fräser Bruch oder FräѕеrvеrѕсhІеіß verhindern.
Schonung der Maschinenmechanik
Durch rechtzeitige Vorschubreduzierung bzw. durch entsprechende
Abschaltreaktionen lassen sich Überlastschäden an der Maschine
vermeiden
Programmtest und Programmlauf
AFC Grundeinstellungen definieren
In der Tabelle, die im Root Verzeichnis TNC gespeichert
sein muss, legen Sie die Regeleinstellungen fest, mit denen die TNC
die Vorschubregelung durchführen soll.
Die Daten in dieser Tabelle stellen Default Werte dar, die beim
Lernschnitt in eine zum jeweiligen Bearbeitungsprogramm
gehörende abhängige Datei kopiert werden und als Grundlage für die
Regelung dienen. Folgende Daten sind in dieser Tabelle zu definieren:
NR Laufende Zeilennummer in der Tabelle hat sonst keine weitere Funktion
AFC Name der Regeleinstellung. Diesen Namen müssen 
Sie in die Spalte AFC der Werkzeugtabelle eintragen. 
Er legt die Zuordnung der Regelparameter zum Werkzeug fest
FMIN Vorschub, bei dem die TNC eine Überlastreaktion
ausführen soll. Wert prozentual bezogen auf den
programmierten Vorschub eingeben. Eingabebereich: 
FMAX Maximaler Vorschub im Material, bis zu dem die TNC
automatisch erhöhen darf. Wert prozentual bezogen auf den programmierten Vorschub eingeben.
FIDL Vorschub mit dem die TNC verfahren soll, wenn das 
Werkzeug nicht schneidet Vorschub in der Luft. Wert
prozentual bezogen auf den programmierten Vorschub eingeben.
FENT Vorschub mit dem die TNC verfahren soll, wenn das
Werkzeug ins Material hinein oder herausfährt. Wert
prozentual bezogen auf den programmierten Vorschub
eingeben. Maximaler Eingabewert: 
OVLD Reaktion, die die TNC bei Überlast ausführen soll:
M: Abarbeiten eines vom Maschinenhersteller definierten Makros
S: Sofort NC-Stopp ausführen
F: NC-Stopp ausführen, wenn das Werkzeug freigefahren ist
E: Nur eine Fehlermeldung am Bildschirm anzeigen
Keine Überlastreaktion ausführen
Die Überlastreaktion führt die TNC aus, wenn bei
aktiver Regelung die maximale Spindelleistung für
mehr als eine Sekunde überschritten und dabei
gleichzeitig der von Ihnen definierte Mindestvorschub
unterschritten wird. Gewünschte Funktion über die Tastatur eingeben.
POUT Spindelleistung bei der die TNC einen Werkstück
Austritt erkennen soll. Wert prozentual bezogen auf die
gelernte Referenzlast eingeben. Empfohlener Wert:
SENS Empfindlichkeit Aggressivität der Regelung. Wert
zwischen fünfzig und zweihundert eingebbar. Fünfzig entspricht einer
trägen, zweihundert einer sehr aggressiven Regelung. Eine
aggressive Regelung reagiert schnell und mit hohen
Werteänderungen, neigt jedoch zum Überschwingen.
Empfohlener Wert: 
PLC Wert, den die TNC zu Beginn eines Bearbeitungsabschnittes an die PLC übertragen soll.
Funktion legt der Maschinenhersteller fest, Maschinenhandbuch beachten.
Sie können in der Tabelle beliebig viele
Regeleinstellungen Zeilen definieren.
Wenn im Verzeichnis TNC keine Tabelle
vorhanden ist, dann verwendet die TNC einen intern fest
definierte Regeleinstellungen für den Lernschnitt. Es
empfiehlt sich jedoch grundsätzlich mit der Tabelle zu arbeiten.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Datei anzulegen nur 
erforderlich, wenn die Datei noch nicht vorhanden ist:
Betriebsart Programm Einѕреіchern Editieren wählen
Dateiverwaltung wählen: Taste PGM MGT drücken
Verzeichnis TNC wählen
Neue Datei eröffnen, mit Taste ENT bestätigen: Die TNC
blendet eine Liste mit Tabellenformaten ein.
Tabellenformat wählen und mit Taste ENT bestätigen: Die
TNC legt die Tabelle mit der Regeleinstellung Standard an.
Programmtest und Programmlauf
Lernschnitt durchführen
Bei einem Lernschnitt kopiert die TNC zunächst für jeden
Bearbeitungsabschnitt die in der Tabelle definierten
Grundeinstellungen in die Datei entspricht 
dabei dem Namen des NC-Programms, für das Sie den Lernschnitt
durchgeführt haben. Zusätzlich erfasst die TNC die während des 
Lernschnitts aufgetretene maximale Spindelleistung und speichert
diesen Wert ebenfalls in die Tabelle ab.
Jede Zeile der Datei entspricht einem
Bearbeitungsabschnitt, den Sie mit bzw. starten und mit
beenden. Alle Daten der Datei können Sie 
editieren, sofern Sie noch Optimierungen vornehmen wollen. Wenn
Sie Optimierungen im Vergleich zu den in der Tabelle
eingetragenen Werten durchgeführt haben, schreibt die TNC einen 
vor die Regeleinstellung in der Spalte AFC. Neben den Daten aus der Tabelle siehe AFC Grundeinstellungen definieren,
speichert die TNC noch folgende zusätzliche Informationen in die Datei
Spalte Funktion
NR Nummer des Bearbeitungsabschnitts 
TOOL Nummer oder Name des Werkzeugs, mit dem der
Bearbeitungsabschnitt durchgeführt wurde nicht editierbar
IDX Index des Werkzeugs, mit dem der
Bearbeitungsabschnitt durchgeführt wurde nicht editierbar
Unterscheidung für Werkzeugaufruf:
Werkzeug wurde mit seiner Werkzeugnummer aufgerufen
Werkzeug wurde mit seinem Werkzeugnamen aufgerufen
PREF Referenzlast der Spindel. Die TNC ermittelt den Wert 
prozentual, bezogen auf die Nennleistung der Spindel 
ST Status des Bearbeitungsabschnitts:
L: Beim nächsten Abarbeiten erfolgt für diesen
Bearbeitungsabschnitt ein Lernschnitt, bereits
eingetragene Werte in dieser Zeile werden von der
TNC überschrieben
C: Lernschnitt wurde erfolgreich durchgeführt. Beim
nächsten Abarbeiten kann automatische Vorschubregelung erfolgen
AFC Name der Regeleinstellung
HEIDENHAIN iTNC 530
Bevor Sie einen Lernschnitt durchführen, auf folgende
Voraussetzungen achten:
Bei Bedarf die Regeleinstellungen in der Tabelle anpassen.
Gewünschte Regeleinstellung für alle Werkzeuge in der Spalte AFC
der Werkzeugtabelle eintragen.
Programm anwählen das Sie einlernen wollen.
Funktion adaptive Vorschubregelung per Softkey aktivieren siehe
AFC aktivieren, deaktivieren.
Wenn Sie einen Lernschnitt durchführen, zeigt die TNC in
einem Überblendfenster die bis dato ermittelte Spindelreferenzleistung an.
Sie können die Referenzleistung jederzeit zurücksetzen,
indem Sie den Softkey PREF RESET drücken. Die TNC
startet dann die Lernphase neu.
Wenn Sie einen Lernschnitt durchführen, setzt die TNC
 intern den Spindel Override auf. Sie können die
Spindeldrehzahl dann nicht mehr verändern.
Sie können während des Lernschnittes über den
Vorschub Override den Bearbeitungsvorschub beliebig
verändern und somit Einfluss auf die ermittelte
Referenzlast nehmen.
Sie müssen nicht den vollständigen Bearbeitungsschritt 
im Lernmodus fahren. Wenn sich die Schnittbedingungen
nicht mehr wesentlich verändern, dann können Sie sofort
in den Modus Regeln wechseln. Drücken Sie dazu den
Softkey LERNEN BEENDEN, der Status ändert sich dann
von L auf C.
Sie können einen Lernschnitt bei Bedarf beliebig oft 
wiederholen. Setzen Sie dazu den Status ST manuell
wieder auf L. Eine Wiederholung des Lernschnitts kann
erforderlich sein, wenn der programmierte Vorschub viel
zu hoch programmiert war und Sie während des
Bearbeitungsschrittes den Vorschub Override stark
zurückdrehen müssen.
Die TNC wechselt den Status von Lernen L auf Regeln C
nur dann, wenn die ermittelte Referenzlast größer als 
beträgt. Bei kleineren Werten ist eine adaptive
Vorschubregelung nicht möglich.
Sie können zu einem Werkzeug beliebig viele
Bearbeitungsschritte einlernen. Hierfür stellt Ihr
Maschinenhersteller entweder eine Funktion zur
Verfügung oder integriert diese Möglichkeit in die
Funktionen. Maschinenhandbuch beachten.
Ihr Maschinenhersteller kann eine Funktion zur Verfügung
stellen, mit der sich der Lernschnitt nach einer wählbaren
Zeit automatisch beenden lässt. Maschinenhandbuch beachten.
Programmtest und Programmlauf
Gehen Sie wie folgt vor, um die Datei anzuwählen und ggf. zu editieren:
Betriebsart Programmlauf Satzfolge wählen
Softkeyleiste umschalten
Tabelle der AFC Einstellungen wählen
Wenn erforderlich Optimierungen durchführen
Beachten Sie, das die Datei zum Editieren gesperrt ist, solange Sie das NC-Programm
abarbeiten. Die TNC zeigt die Daten in der Tabelle dann rot an.
Die TNC setzt die Editiersperre erst zurück, wenn eine der 
folgenden Funktionen abgearbeitet wurde: 
Sie können die Datei auch in der Betriebsart 
Programm Einspeichern, Editieren verändern. Falls erforderlich,
können Sie dort auch einen Bearbeitungsabschnitt komplette Zeile
löschen. 
Um die Datei editieren zu können, 
müssen Sie ggf. die Dateiverwaltung so einstellen, das
die TNC abhängige Dateien anzeigen soll siehe PGM
MGT konfigurieren.
HEIDENHAIN iTNC 530
AFC aktivieren, deaktivieren
Betriebsart Programmlauf Satzfolge wählen 
Softkeyleiste umschalten
Adaptive Vorschubregelung aktivieren: Softkey auf
EIN stellen, die TNC zeigt in der Positionsanzeige
das AFC Symbol an siehe Adaptive
Vorschubregelung AFC Reiter AFC, Softwareoption.
Adaptive Vorschubregelung deaktivieren: Softkey auf 
AUS stellen.
Die adaptive Vorschubregelung bleibt so lange aktiv, bis
Sie diese wieder per Softkey deaktivieren. Die TNC
speichert die Stellung des Softkeys auch über eine
Stromunterbrechung hinaus.
Wenn die adaptive Vorschubregelung im Modus Regeln
aktiv ist, setzt die TNC intern den Spindel Override auf.
Sie können die Spindeldrehzahl dann nicht mehr verändern.
Wenn die adaptive Vorschubregelung im Modus Regeln
aktiv ist, übernimmt die TNC die Funktion des Vorschub Overrides: 
Wenn Sie den Vorschub Override erhöhen, hat dies
keinen Einfluss auf die Regelung.
Wenn Sie den Vorschub Override um mehr als 
bezogen auf die maximale Stellung reduzieren, dann
schaltet die TNC die adaptive Vorschubregelung ab. In
diesem Fall blendet die TNC ein Fenster mit
entsprechendem Hinweistext ein.
In NC-Sätzen, in denen FMAX programmiert ist, ist die
adaptive Vorschubregelung nicht aktiv.
Satzvorlauf bei aktiver Vorschubregelung ist erlaubt, die
TNC berücksichtigt die Schnittnummer der Einstiegsstelle.
Die TNC zeigt in der zusätzlichen Statusanzeige
verschiedene Informationen an, wenn die adaptive
Vorschubregelung aktiv ist siehe Adaptive
Vorschubregelung AFC Reiter AFC, Softwareoption.
Zusätzlich zeigt die TNC in der Positionsanzeige das Symbol an.
Programmtest und Programmlauf
Protokolldatei
Während eines Lernschnitts speichert die TNC für jeden
Bearbeitungsabschnitt verschiedene Informationen in der Datei
ab. entspricht dabei dem Namen des NC-Programms,
für das Sie den Lernschnitt durchgeführt haben. Beim
Regeln aktualisiert die TNC die Daten und führt verschiedene
Auswertungen durch. Folgende Daten sind in dieser Tabelle gespeichert:
NR Nummer des Bearbeitungsabschnitts
TOOL Nummer oder Name des Werkzeugs, mit dem der
Bearbeitungsabschnitt durchgeführt wurde
IDX Index des Werkzeugs, mit dem der
Bearbeitungsabschnitt durchgeführt wurde
SNOM Solldrehzahl der Spindel U/min
SDIF Maximale Differenz der Spindeldrehzahl in von der Solldrehzahl
LTIME Bearbeitungszeit für den Lernschnitt
CTIME Bearbeitungszeit für den Regelschnitt
TDIFF Zeitunterschied zwischen der Bearbeitungszeit beim
Lernen und Regeln in
PMAX Maximal aufgetretene Spindelleistung während der
Bearbeitung. Die TNC zeigt den Wert prozentual,
bezogen auf die Nennleistung der Spindel an
PREF Referenzlast der Spindel. Die TNC zeigt den Wert
prozentual, bezogen auf die Nennleistung der Spindel an
OVLD Reaktion, die die TNC bei Überlast ausgeführt hat:
M: Ein vom Maschinenhersteller definiertes Makro wurde abgearbeitet
S: Direkter NC-Stopp wurde ausgeführt
F: NC-Stopp wurde ausgeführt, nachdem das Werkzeug freigefahren wurde
E: Es wurde eine Fehlermeldung am Bildschirm angezeigt
Es wurde keine Überlastreaktion ausgeführt
BLOCK Satznummer, an der der Bearbeitungsabschnitt beginnt
HEIDENHAIN iTNC 530
Die TNC ermittelt die gesamte Bearbeitungszeit für alle
Lernschnitte LTIME, alle Regelschnitte CTIME und den
gesamten Zeitunterschied TDIFF und trägt diese Daten 
hinter dem Schlüsselwort TOTAL in die letzte Zeile der
Protokolldatei ein.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Datei DEP anzuwählen:
Betriebsart Programmlauf Satzfolge wählen
Softkeyleiste umschalten
Tabelle der AFC Einstellungen wählen 
Protokolldatei anzeigen
Programmtest und Programmlauf
MOD-Funktionen
MOD-Funktion wählen
Über die MOD-Funktionen können Sie zusätzliche Anzeigen und 
Eingabemöglichkeiten wählen. Welche MOD-Funktionen zur
Verfügung stehen, hängt von der gewählten Betriebsart ab.
MOD-Funktionen wählen
Betriebsart wählen, in der Sie MOD-Funktionen ändern möchten. 
MOD-Funktionen wählen: Taste MOD drücken. Die
Bilder rechts zeigen typische Bildschirmmenüs für
Programm Einspeichern, Editieren Bild rechts oben 
Programmtest Bild rechts unten und in einer
Maschinen-Betriebsart Bi1d nächste Seite 
Einstellungen ändern
MOD-Funktion im angezeigten Menü mit Pfeiltasten wählen
Um eine Einstellung zu ändern, stehen abhängig von der gewählten
Funktion drei Möglichkeiten zur Verfügung: 
Zahlenwert direkt eingeben, beim Festlegen der
Verfahrbereichsbegrenzung
Einstellung durch Drücken der Taste ENT ändern, beim
Festlegen der Programmeingabe
Einstellung ändern über ein Auswahlfenster. Wenn mehrere
Einstellmöglichkeiten zur Verfügung stehen, können Sie durch
Drücken der Taste GOTO ein Fenster einblenden, in dem alle
Einstellmöglichkeiten auf einen Blick sichtbar sind. Wählen Sie die
gewünschte Einstellung direkt durch Drücken der entsprechenden
Zifferntaste links vom Doppelpunkt, oder mit der Pfeiltaste und
anschließendem bestätigen mit der Taste ENT. Wenn Sie die
Einstellung nicht ändern wollen, schließen Sie das Fenster mit der
Taste END.
MOD-Funktionen verlassen
MOD-Funktion beenden: Softkey ENDE oder Taste END drücken
Übersicht MOD-Funktionen
Abhängig von der gewählten Betriebsart können Sie folgende 
Änderungen vornehmen:
Programm Einspeichern, Editieren:
Verschiedene Softwarenummern anzeigen 
Schlüsselzahl eingeben 
Schnittstelle einrichten 
Ggf. Maschinenspezifische Anwenderparameter 
Ggf. HILFE Dateien anzeigen 
Laden von Servicepacks
Zeitzone einstellen 
Rechtliche Hinweise
Programmtest:
Verschiedene Softwarenummern anzeigen 
Schlüsselzahl eingeben
Datenschnittstelle einrichten
Rohteil im Arbeitsraum darstellen
Ggf. Maschinenspezifische Anwenderparameter
Ggf. HILFE Dateien anzeigen
Zeitzone einstellen
Rechtliche Hinweise
Alle übrigen Betriebsarten:
Verschiedene Softwarenummern anzeigen 
Kennziffern für vorhandene Optionen anzeigen
Positionsanzeigen wählen
Maßeinheit mm/Inch festlegen
Programmiersprache festlegen für MDI
Achsen für Ist Positionsübernahme festlegen
Verfahrbereichsbegrenzung setzen
Bezugspunkte anzeigen
Betriebszeiten anzeigen
Ggf. HILFE Dateien anzeigen
Zeitzone einstellen
Rechtliche Hinweise
HEIDENHAIN iTNC 530
Software Nummern
Anwendung 
Folgende Software Nummern stehen nach Anwahl der MOD-Funktionen im TNC-Bildschirm:
NC: Nummer der NC-Software wird von HEIDENHAIN verwaltet
PLC: Nummer oder Name der PLC-Software wird von Ihrem
Maschinenhersteller verwaltet
Entwicklungsstand FCL Feature Content Level: Auf der
Steuerung installierter Entwicklungsstand siehe
Entwicklungsstand Upgrade Funktionen.
DSP: Nummer der Drehzahlregler Software wird von
HEIDENHAIN verwaltet
ICTL: Nummer der Stromregler Software wird von
HEIDENHAIN verwaltet
MOD-Funktionen
Schlüsselzahl eingeben
Anwendung
Die TNC benötigt für folgende Funktionen eine Schlüsselzahl:
Funktion
Anwenderparameter wählen 
Ethernet Karte konfigurieren nicht iTNC mit Windows XP 
Sonderfunktionen bei der Q-Parameter Programmierung freigeben
Zusätzlich können Sie über das Schlüsselwort Version eine Datei 
erstellen, die alle aktuellen Softwarenummern Ihrer Steuerung 
enthält:
Schlüsselwort Version eingeben, mit Taste ENT bestätigen.
Die TNC zeigt am Bildschirm alle aktuellen Softwarenummern an.
Versionsübersicht beenden: Taste END drücken
Bei Bedarf können Sie die im Verzeichnis TNC gespeicherte Datei auslesen und für Diagnosezwecke Ihrem Maschinenhersteller oder HEIDENHAIN zusenden.
HEIDENHAIN iTNC 530
Servicepacks laden
Anwendung 
Setzen Sie sich unbedingt mit Ihrem Maschinenhersteller
in Verbindung, bevor Sie ein Servicepack installieren. 
Die TNC führt nach Beendigung des lnstallationsvorgangs einen Warmstart aus. Maschine vor dem Laden des Servicepacks in den NOT AUS Zustand bringen.
Falls noch nicht durchgeführt: Netzlaufwerk verbinden,
von dem aus Sie das Servicepack einspielen wollen.
Mit dieser Funktion können Sie auf einfache Weise an ihrer TNC ein
Softwareupdate durchführen.
Betriebsart Programm Einspeichern Editieren wählen
Taste MOD drücken
Softwareupdate starten: Softkey Servicepack laden drücken,
die TNC zeigt ein Überblendfenster zur Auswahl des Update.
Mit den Pfeiltasten das Verzeichnis wählen, in dem das Servicepack gespeichert ist. Die Taste ENT klappt die jeweilige Unterverzeichnisstruktur auf.
Datei wählen: Taste ENT auf dem gewählten Verzeichnis zweimal
drücken. Die TNC wechselt vom Verzeichnisfenster ins Dateifenster.
Updatevorgang starten: Datei mit Taste ENT wählen: Die TNC
entpackt alle erforderlichen Dateien und startet anschließend die
Steuerung neu. Dieser Vorgang kann einige Minuten in Anspruch nehmen.
MOD-Funktionen
Datenschnittstellen einrichten
Anwendung
Zum Einrichten der Datenschnittstellen drücken Sie den Softkey. Die TNC zeigt ein Bildschirmmenü in das Sie folgende Einstellungen eingeben: Schnittstelle einrichten
Betriebsart und Baud-Raten werden für die Schnittstelle links im Bildschirm eingetragen.
Betriebsart und Baud-Raten werden für die Schnittstelle rechts im Bildschirm eingetragen.
BETRIEBSART des externen Geräts wählen
In den Betriebsarten FE und EXT können Sie die 
Funktionen alle Programme einlesen, angebotenes
Programm einlesen und Verzeichnis einlesen nicht nutzen.
BAUD-RATE einstellen
Die BAUD-RATE Datenübertragungsgeschwindigkeit ist zwischen
und Baud wählbar.
Externes Gerät Betriebsart Symbol
PC mit HEIDENHAIN
Übertragungssoftware 
TNCremo NT
HEIDENHAIN Disketten Einheiten
Fremdgeräte, wie Drucker, Laser, 
Stanzer, PC ohne TNCremo NT
HEIDENHAIN iTNC 530
Zuweisung
Mit dieser Funktion legen Sie fest, wohin Daten von der TNC
übertragen werden.
Anwendungen:
Werte mit der Q-Parameter Funktion ausgeben
Von der TNC Betriebsart hängt ab, ob die Funktion PRINT oder PRINT TEST benutzt wird:
TNC Betriebsart Übertragungsfunktion
Programmlauf Einzelsatz PRINT
Programmlauf Satzfolge PRINT
Programmtest PRINT TEST
PRINT und PRIN -TEST können Sie wie folgt einstellen:
Daten über ausgeben 
Daten auf der Festplatte der TNC ablegen
Daten in dem Verzeichnis speichern, in dem das 
Programm mit steht
Dateinamen:
Betriebsart Dateiname
Werte mit Programmlauf
Werte mit Programmtest
MOD-Funktionen
Software für Datenübertragung
Zur Übertragung von Dateien von der TNC und zur TNC, sollten Sie die HEIDENHAIN Software zur Datenübertragung TNCremoNT benutzen.
Mit TNCremoNT können Sie über die serielle Schnittstelle oder über die Ethernet Schnittstelle alle HEIDENHAIN Steuerungen ansteuern.
Die aktuelle Version von TNCremo NT können Sie
kostenlos von der HEIDENHAIN File Base herunterladen 
Systemvoraussetzungen für TNCremoNT:
PC mit Prozessor oder besser
Betriebssystem Windows 
MByte Arbeitsspeicher
MByte frei auf ihrer Festplatte
Eine freie serielle Schnittstelle oder Anbindung ans Netzwerk
Installation unter Windows
Starten Sie das Installationsprogramm mit dem Datei Manager Explorer
Folgen Sie den Anweisungen des Setupprogramms
TNCremoNT unter Windows starten
Wenn Sie TNCremoNT das erste Mal starten, versucht TNCremoNT
automatisch eine Verbindung zur TNC herzustellen.
HEIDENHAIN iTNC 530
Datenübertragung zwischen TNC und TNCremoNT
Bevor Sie ein Programm von der TNC zum PC übertragen
unbedingt sicherstellen, dass Sie das momentan auf der
TNC angewählte Programm auch gespeichert haben. Die 
TNC speichert Änderungen automatisch, wenn Sie die Betriebsart auf der TNC wechseln oder wenn Sie über die
Taste PGM MGT die Dateiverwaltung anwählen. 
Überprüfen Sie, ob die TNC an der richtigen seriellen Schnittstelle
Ihres Rechners, bzw. am Netzwerk angeschlossen ist. 
Nachdem Sie die TNCremoNT gestartet haben, sehen Sie im oberen Teil des Hauptfensters alle Dateien, die im aktiven Verzeichnis gespeichert sind. Über, Dateien, Ordner Wechsel, können Sie ein beliebiges Laufwerk bzw. ein anderes Verzeichnis auf Ihrem Rechner wählen.
Wenn Sie die Datenübertragung vom PC aus steuern wollen, dann
bauen Sie die Verbindung auf dem PC wie folgt auf:
Wählen Sie, Datei, Verbindung erstellen. Die TNCremoNT
empfängt nun die Datei- und Verzeichnisstruktur von der TNC und 
zeigt diese im unteren Teil des Hauptfensters an.
Um eine Datei von der TNC zum PC zu übertragen, wählen Sie die
Datei im TNC-Fenster durch Mausklick und ziehen die markierte
Datei bei gedrückter Maustaste in das PC-Fenster.
Um eine Datei vom PC zur TNC zu übertragen, wählen Sie die Datei
im PC-Fenster durch Mausklick und ziehen die markierte Datei bei
gedrückter Maustaste in das TNC-Fenster.
Wenn Sie die Datenübertragung von der TNC aus steuern wollen,
dann bauen Sie die Verbindung auf dem PC wie folgt auf:
Wählen Sie, Extra, TNC Server. Die TNCremoNT startet dann
den Serverbetrieb und kann von der TNC Daten empfangen, bzw. an die TNC Daten senden.
Wählen Sie auf der TNC die Funktionen zur Dateiverwaltung über
die Taste PGM MGT siehe Datenübertragung zu, von einem
externen Datenträger und übertragen die gewünschten Dateien.
TNCremoNT beenden
Wählen Sie den Menüpunkt 
Beachten Sie auch die kontextsensitive Hilfefunktion von
TNCremoNT, in der alle Funktionen erklärt sind. Der Aufruf
erfolgt über die Taste.
MOD-Funktionen
Ethernet Schnittstelle 
Einführung
Die TNC ist standardmäßig mit einer Ethernet Karte ausgerüstet, um die Steuerung als Client in Ihr Netzwerk einzubinden. Die TNC
überträgt Daten über die Ethernet Karte mit
dem smb-Protokoll server message block für Windows
Betriebssysteme, oder
der TCP IP Protokoll Familie Transmission Control Protocol, Internet
Protocol und mit Hilfe des NFS Network File System. Die TNC
unterstützt auch das NFS V Protokoll, mit dem sich höhere
Datenübertragungsraten erzielen lassen.
Anschluss Möglichkeiten
Sie können die Ethernet Karte der TNC über den Anschluss in Ihr Netzwerk einbinden oder direkt mit einem PC verbinden. Der Anschluss ist galvanisch von der  
Steuerungselektronik getrennt.
Beim BaseTX bzw. BaseT-Anschluss verwenden Sie Twisted
Pair Kabel, um die TNC an Ihr Netzwerk anzuschließen.
Die maximale Kabellänge zwischen TNC und einem 
Knotenpunkt ist abhängig von der Güteklasse des Kabels,
von der Ummantelung und von der Art des Netzwerks. 
Wenn Sie die TNC direkt mit einem PC verbinden, müssen 
Sie ein gekreuztes Kabel verwenden.
HEIDENHAIN iTNC 530 
iTNC direkt mit einem Windows PC verbinden
Sie können ohne großen Aufwand und ohne Netzwerk Kenntnisse die TNC direkt mit einem PC verbinden, der mit einer Ethernet Karte
ausgerüstet ist. Dazu müssen Sie lediglich einige Einstellungen auf
der TNC und die dazu passenden Einstellungen auf dem PC
durchführen.
Einstellungen auf der iTNC
Verbinden Sie die iTNC Anschluss und den PC mit einem
gekreuzten Ethernet Kabel Handelsbezeichnung: Patchkabel
gekreuzt oder STP Kabel gekreuzt.
Drücken Sie in der Betriebsart Programm Einspeichern, Editieren die Taste MOD. Geben Sie die Schlüsselzahl ein, die iTNC zeigt den Hauptbildschirm zur Netzwerk Konfiguration siehe Bild rechts oben.
Drücken Sie den Softkey DEFINE NET zur Eingabe der allgemeinen
Netzwerkeinstellungen siehe Bild rechts Mitte.
Geben Sie eine beliebige Netzwerk Adresse ein. Netzwerk
Adressen setzen sich aus vier durch einen Punkt getrennte Internetadresse der TNC
Zahlenwerten zusammen.
Wählen Sie mit der Pfeiltaste nach rechts die nächste Spalte und geben die Subnet Mask ein. Die Subnet Mask setzt sich ebenfalls 
aus vier durch einen Punkt getrennte Zahlenwerten zusammen.
Drücken Sie die Taste END, um die allgemeinen Netzwerk
Einstellungen zu verlassen.
Drücken Sie den Softkey DEFINE MOUNT zur Eingabe der PC- spezifischen Netzwerkeinstellungen siehe Bild rechts unten.
Definieren Sie den PC Namen und das Laufwerk des PC auf das
Sie zugreifen wollen, beginnend mit zwei Schrägstrichen.
Wählen Sie mit der Pfeiltaste nach rechts die nächste Spalte und
geben den Namen ein, unter dem der PC in der Dateiverwaltung
der iTNC angezeigt werden soll. 
Wählen Sie mit der Pfeiltaste nach rechts die nächste Spalte und
geben den Dateisystem Typ smb ein.
Wählen Sie mit der Pfeiltaste nach rechts die nächste Spalte und
geben folgende Informationen ein, die vom Betriebssystem des 
PC abhängen:
Beenden Sie die Netzwerk Konfiguration: Taste END zwei Mal
betätigen, die iTNC startet automatisch neu.
Die Parameter User Name, Workgroup und Password müssen
nicht in allen Windows Betriebssystemen angegeben
werden.
MOD-Funktionen
Einstellungen auf einem PC mit Windows XP
Voraussetzung:
Die Netzwerkkarte muss auf dem PC bereits installiert und 
funktionsfähig sein. 
Wenn Sie den PC, mit dem Sie die iTNC verbinden wollen,
bereits in ihrem Firmennetz eingebunden haben, sollten
Sie die PC Netzwerk Adresse beibehalten und die 
Netzwerk Adresse der TNC anpassen.
Wählen Sie die Netzwerkeinstellungen über 
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol Verbindung und anschließend im angezeigten Menü auf
Doppelklicken Sie auf um die IP-Einstellungen siehe Bild rechts oben zu ändern .
Falls noch nicht aktiv, wählen Sie die Option Folgende IP-Adresse verwenden. Geben Sie im Eingabefeld dieselbe IP-Adresse ein,
die Sie in der iTNC unter den PC spezifischen Netzwerkeinstellungen festgelegt haben.
Geben Sie im Eingabefeld ein
Bestätigen Sie die Einstellungen mit OK.
Speichern Sie die Netzwerkkonfiguration mit ggf. müssen
Sie Windows jetzt neu starten.
HEIDENHAIN iTNC 530
TNC konfigurieren
Konfiguration der Zwei Prozessorversion: siehe 
Netzwerkeinstellungen
Lassen Sie die TNC von einem Netzwerkspezialisten
konfigurieren.
Beachten Sie, dass die TNC einen automatischen
Warmstart durchführt, wenn Sie die IP-Adresse der TNC
ändern.
Drücken Sie in der Betriebsart Programm Einspeichern, Editieren die Taste MOD. Geben Sie die Schlüsselzahl ein, die TNC zeigt den Hauptbildschirm zur Netzwerkkonfiguration.
Allgemeine Netzwerkeinstellungen
Drücken Sie den Softkey DEFINE NET zur Eingabe der allgemeinen
Netzwerkeinstellungen und geben Sie folgende Informationen ein:
ADDRESS Adresse, die Ihr Netzwerkspezialist für die TNC
vergeben muss. Eingabe: Vier durch Punkt
getrennte Zahlenwerte,
Alternativ kann die TNC die IP-Adresse auch
dynamisch von einem DHCP-Server beziehen.
In diesem Fall DHCP eintragen. Anmerkung: Die
DHCP-Anbindung ist eine FCL Funktion.
MASK Die SUBNET MASK dient zur Unterscheidung
der Netz- und Host-ID des Netzwerks. Eingabe:
Vier durch Punkt getrennte Zahlenwerte, Wert
beim Netzwerkspezialisten erfragen,
BROADCAST Die Broadcastadresse der Steuerung wird nur
benötigt, wenn sie von der Standardeinstellung
abweicht. Die Standardeinstellung wird gebildet
aus Netz-ID und Host-ID, bei der alle Bits auf eins
gesetzt sind.
ROUTER Internetadresse Ihres Default Routers. Nur
eingeben, wenn Ihr Netzwerk aus mehreren
Teilnetzen besteht. Eingabe: Vier durch Punkt
getrennte Zahlenwerte, Wert beim Netzwerkspezialisten erfragen.
HOST Name, mit dem sich die TNC im Netzwerk meldet
DOMAIN Name einer Domäne ihres Firmennetzwerkes
NAMESERVER Netzwerkadresse des Domainservers. Sind
DOMAIN und NAMESERVER definiert, können
Sie in der Mount Tabelle die symbolischen
Rechnernamen verwenden, so dass die
Eingabe der IP-Adresse entfällt. Alternativ
können Sie auch DHCP für die dynamische
Verwaltung zuweisen.
Die Angabe über das Protokoll entfällt bei der iTNC 530, es
wird das Übertragungsprotokoll gemäß RFC verwendet.
Gerätespezifische Netzwerkeinstellungen
Drücken Sie den Softkey DEFINE MOUNT zur Eingabe der  
gerätespezifischen Netzwerkeinstellungen. Sie können beliebig 
viele Netzwerkeinstellungen festlegen, jedoch nur maximal 
gleichzeitig verwalten.
Einstellung Bedeutung
MOUNTDEVICE Anbindung über nfs:
Name des Verzeichnisses das angemeldet
werden soll. Dieser wird gebildet durch die
Netzwerkadresse des Servers, einem
Doppelpunkt und dem Namen des zu
mountenden Verzeichnisses. Eingabe: Vier
durch Punkt getrennte Zahlenwerte, Wert
beim Netzwerkspezialisten erfragen.
Verzeichnis des NFS-Servers, 
das Sie mit der TNC verbinden wollen.
Achten Sie bei der Pfadangabe auf die Groß und
Kleinschreibung.
Anbindung über smb:
Netzwerkname und Freigabename des
Rechners eingeben.
MOUNTPOINT Name, den die TNC in der Dateiverwaltung
anzeigt, wenn die TNC mit dem Gerät
verbunden ist. Beachten Sie, der Name muss
mit einem Doppelpunkt enden.
FILESYSTEM-TYPE Dateisystemtyp. NFS: Network File System
SMB: Server Message Block Windows Protokoll
OPTIONS bei FILESYSTEM TYPE Angaben ohne Leerzeichen, durch Komma getrennt und hintereinandergeschrieben.
Groß-, Kleinschreibung beachten.
RSIZE: Paketgröße für Datenempfang in Byte.
Eingabebereich: 
WSIZE: Paketgröße für Datenversand in Byte.
Eingabebereich: 
TIMEO: Zeit in Zehntelsekunden, nach der die
TNC einen vom Server nicht beantworteten
Remote Procedure Call wiederholt.
Eingabebereich:  Wenn kein
Eintrag erfolgt, wird der Standardwert 
verwendet. Höhere Werte nur verwenden,
wenn die TNC über mehrere Router mit dem
Server kommunizieren muss. Wert beim
Netzwerkspezialisten erfragen.
SOFT: Definition, ob die TNC den Remote
Procedure Call solange wiederholen soll, bis
der NFS-Server antwortet.
soft eingetragen: Remote Procedure Call nicht
wiederholen
soft nicht eingetragen: Remote Procedure Call
immer wiederholen
OPTIONS FILESYSTEM TYPE smb zur direkten Anbindung an Windows Netzwerke bei Angaben ohne Leerzeichen, durch Komma getrennt und hintereinander geschrieben.
 Groß-, Kleinschreibung beachten.
 IP: IP-Adresse des PC, mit dem die TNC
 verbunden werden soll
 USERNAME: Benutzername mit dem sich die
 TNC anmelden soll
WORKGROUP: Arbeitsgruppe unter der sich die
TNC anmelden soll
PASSWORD: Passwort mit dem sich die TNC
anmelden soll maximal Zeichen
AM Definition, ob sich die TNC beim Einschalten
automatisch mit dem Netzlaufwerk verbinden soll.
Nicht automatisch verbinden
Automatisch verbinden
Die Einträge USERNAME, WORKGROUP und PASSWORD in der
Spalte OPTIONS können bei Windows Netzwerken evtl. entfallen.
Über den Softkey PASSWORT KODIEREN können Sie das
unter OPTIONS definierte Passwort verschlüsseln.
MOD-Funktionen
Netzwerk Identifikation definieren
Softkey DEFINE UID GID zur Eingabe der Netzwerk Identifikation
drücken
TNC USER ID Definition, mit welcher User Identifikation der
Endanwender im Netzwerk auf Dateien
zugreift. Wert beim Netzwerkspezialist erfragen
OEM USER ID Definition, mit welcher User Identifikation der
Maschinenhersteller im Netzwerk auf Dateien
zugreift. Wert beim Netzwerkspeziallisten erfragen
TNC GROUP ID Definition, mit welcher Gruppen Identifikation
Sie im Netzwerk auf Dateien zugreifen. Wert
beim Netzwerkspezialisten erfragen. Die
Gruppen Identifikation ist für Endanwender 
und Maschinenhersteller gleich
UID for mount Definition, mit welcher User Identifikation der
Anmeldevorgang ausgeführt wird.
USER: Die Anmeldung erfolgt mit der USER Identifikation
ROOT: Die Anmeldung erfolgt mit der
Identifikation des ROOT Users, Wert
HEIDENHAIN iTNC 530
Netzwerk Verbindung prüfen
Softkey PING drücken 
Im Eingabefeld HOST die Internetadresse des Gerätes eingeben, zu dem Sie die Netzwerkverbindung prüfen wollen.
Mit Taste ENT bestätigen. Die TNC sendet Datenpakete so lange,
bis Sie mit der Taste END den Prüfmonitor verlassen.
In der Zeile TRY zeigt die TNC die Anzahl der Datenpaket an, die 
zuvor definierten Empfänger abgeschickt wurden. Hinter der Anzahl der abgeschickten Datenpaket zeigt die TNC den Status:
Statusanzeige Bedeutung
HOST RESPOND Datenpaket wieder empfangen, Verbindung in  Ordnung
TIMEOUT Datenpaket nicht wieder empfangen,
Verbindung prüfen
CAN NOT ROUTE Datenpaket konnte nicht gesendet werden,
Internetadresse des Servers und des Routers
an der TNC prüfen
MOD-Funktionen
PGM MGT konfigurieren
Anwendung
Über die MOD-Funktion legen Sie fest, welche Verzeichnisse bzw.
Dateien von der TNC angezeigt werden sollen:
Einstellung PGM MGT: Vereinfachte Dateiverwaltung ohne
Verzeichnisanzeige oder erweiterte Dateiverwaltung mit
Verzeichnisanzeige
Einstellung Abhängige Dateien: Definieren, ob abhängige Dateien
angezeigt werden sollen oder nicht.
Beachten Sie: Siehe Arbeiten mit der Dateiverwaltung
Einstellung PGM MGT ändern
Dateiverwaltung in der Betriebsart Programm Einspeichern,
Editieren wählen: Taste PGM MGT drücken
MOD-Funktion wählen: Taste MOD drücken
Einstellung PGM MGT wählen: Hellfeld mit Pfeiltasten auf
Einstellung PGM MGT schieben, mit Taste ENT zwischen STANDARD und ERWEITERT umschalten
Die Neue Dateiverwaltung Einstellung Erweitert bietet folgende
Vorteile:
Vollständige Mausbedienung zusätzlich zur Tastenbedienung
möglich
Sortierfunktion verfügbar
Texteingabe synchronisiert das Hellfeld auf den nächstmöglichen
Dateinamen
Favoriten Verwaltung
Konfigurationsmöglichkeit der anzuzeigenden Informationen
Datumsformat einstellbar
Fenstergrößen flexibel einstellbar
Schnellbedienung durch Verwendung von Shortcuts möglich
HEIDENHAIN iTNC 530
Abhängige Dateien
Abhängige Dateien haben zusätzlich zur Dateikennung die Endung
SECtion engl. Gliederung, DEPendent engl. abhängig.
Folgende unterschiedliche Typen stehen zur Verfügung:
Dateien mit der Endung SEC, DEP erzeugt die TNC, wenn Sie mit der Gliederungsfunktion arbeiten. In der Datei stehen Informationen, die die TNC benötigt, um schneller von einem Gliederungspunkt auf den nächsten zu springen.
Werkzeug Einsatzdatei für einzelne Klartextdialog
Programme siehe Werkzeugeinsatzprüfung.
Werkzeug Einsatzdatei für eine komplette Palette
Dateien mit der Endung erzeugt die TNC, wenn Sie in einer
Programmlauf Betriebsart die Werkzeug Einsatzprüfung siehe
Werkzeug Einsatzprüfung, für einen Paletten Eintrag
der aktiven Paletten Datei durchführen. In dieser Datei ist dann die
Summe aller Werkzeug Einsatzzeiten aufgeführt, also die
Einsatzzeiten aller Werkzeuge, die Sie innerhalb der Palette
verwenden.
Datei, in der die TNC die Regelparameter für die
adaptive Vorschubregelung AFC speichert siehe Adaptive
Vorschubregelung AFC Softwareoption.
DEP: Datei, in der die TNC statistische Daten der adaptiven 
Vorschubregelung AFC speichert siehe Adaptive
Vorschubregelung AFC Softwareoption.
MOD-Einstellung Abhängige Dateien ändern
Dateiverwaltung in der Betriebsart Programm Einspeichern,
Editieren wählen: Taste PGM MGT drücken
MOD-Funktion wählen: Taste MOD drücken
Einstellung Abhängige Dateien wählen: Hellfeld mit Pfeiltasten auf Einstellung Abhängige Dateien schieben, mit Taste ENT zwischen
AUTOMATISCH und MANUELL umschalten
Abhängige Dateien sind in der Dateiverwaltung nur
sichtbar, wenn Sie die Einstellung MANUELL gewählt haben.
Existieren zu einer Datei abhängige Dateien, dann zeigt die
TNC in der Statusspalte der Dateiverwaltung ein
Zeichen an, nur wenn Abhängige Dateien auf AUTOMATISCH
gestellt ist.
MOD-Funktionen
Maschinenspezifische
Anwenderparameter
Anwendung
Um die Einstellung maschinenspezifischer Funktionen für den
Anwender zu ermöglichen, kann ihr Maschinenhersteller bis zu 
Maschinenparameter als Anwenderparameter definieren.
Diese Funktion steht nicht bei allen TNC zur Verfügung.
Beachten Sie Ihr Maschinenhandbuch.
HEIDENHAIN iTNC 530
Rohteil im Arbeitsraum darstellen
Anwendung
In der Betriebsart Programmtest können Sie die Lage des Rohteils im Arbeitsraum der Maschine grafisch überprüfen und die Arbeitsraumüberwachung in der Betriebsart Programmtest aktivieren.
Die TNC stellt einen transparenten Quader als Arbeitsraum dar,
dessen Maße in der Tabelle Verfahrbereich aufgeführt sind
Standardfarbe: Grün. Die Maße für den Arbeitsraum entnimmt die
TNC aus den Maschinenparametern für den aktiven Verfahrbereich.
Da der Verfahrbereich im Referenzsystem der Maschine definiert ist, entspricht der Nullpunkt des Quaders dem Maschinenullpunkt. Die Lage des Maschinennullpunkts im Quader können Sie durch drücken des Softkeys Softkeyleiste sichtbar machen. Standardfarbe: weiß
Ein weiterer transparenter Quader stellt das Rohteil dar, dessen
Abmaße in der Tabelle BLK FORM aufgeführt sind Standardfarbe: Blau 
Die Abmaße übernimmt die TNC aus der Rohteildefinition des
angewählten Programms. Der Rohteilquader definiert das Eingabe
Koordinatensystem, dessen Nullpunkt innerhalb des Verfahrbereichsquaders liegt. Die Lage des aktiven Nullpunkts innerhalb des Verfahr Bereiches können Sie durch Drücken des Softkeys Werkstücknullpunkt anzeigen Softkeyleiste sichtbar machen.
Wo sich das Rohteil innerhalb des Arbeitsraumes befindet ist im
Normalfall für den Programmtest unerheblich. Wenn Sie jedoch Programme testen, die Verfahr Bewegungen enthalten, müssen Sie das Rohteil grafisch so verschieben, dass keine Konturverletzungen auftreten. Benutzen Sie dazu die in der nachfolgenden Tabelle aufgeführten Softkeys.
Darüber hinaus können Sie auch die Arbeitsraumüberwachung für die Betriebsart Programmtest aktivieren, um das Programm mit dem aktuellen Bezugspunkt und den aktiven Verfahr Bereichen zu testen siehe nachfolgende Tabelle, letzte Zeile.
Funktion Softkey
Rohteil nach links verschieben
Rohteil nach rechts verschieben
Rohteil nach vorne verschieben 
Rohteil nach hinten verschieben
Rohteil nach oben verschieben
MOD-Funktionen
Rohteil nach unten verschieben
Rohteil bezogen auf den gesetzten Bezugspunkt anzeigen
Gesamten Verfahrbereich bezogen auf das
dargestellte Rohteil anzeigen
Maschinennullpunkt im Arbeitsraum anzeigen
Vom Maschinenhersteller festgelegte Position
Werkzeugwechselpunkt im Arbeitsraum anzeigen
Werkstücknullpunkt im Arbeitsraum anzeigen
Arbeitsraumüberwachung beim Programmtest,
einschalten EIN , ausschalten AUS
Gesamte Darstellung drehen
Auf der dritten Softkeyleiste stehen Ihnen Funktionen zur Verfügung, mit denen Sie die Gesamtdarstellung drehen und kippen können:
Darstellung vertikal drehen 
Darstellung horizontal kippen
HEIDENHAIN iTNC 530
Positionsanzeige wählen
Anwendung 
Für den Manuellen Betrieb und die Programmlauf Betriebsarten
können Sie die Anzeige der Koordinaten beeinflussen:
Das Bild rechts zeigt verschiedene Positionen des Werkzeugs
Ausgangsposition
Zielposition des Werkzeugs 
Werkstücknullpunkt 
Maschinennullpunkt
Für die Positionsanzeigen der TNC können Sie folgende Koordinaten wählen:
Soll Position: von der TNC aktuell vorgegebener Wert
Ist Position: momentane Werkzeugposition 
Referenzposition: Ist Position bezogen auf den 
Maschinennullpunkt
Restweg zur programmierten Position: Differenz 
zwischen Ist- und Zielposition
Schleppfehler: Differenz zwischen Soll und Ist Position
Auslenkung des messenden Tastsystems 
Verfahrwege, die mit der Funktion Handradüberlagerung  ausgeführt wurden
Nur Positionsanzeige 
Mit der MOD-Funktion Positionsanzeige wählen Sie die Positionsanzeige in der Statusanzeige.
MOD-Funktionen
Maßsystem wählen
Anwendung
Mit dieser MOD-Funktion legen Sie fest, ob die TNC Koordinaten in
mm oder Inch Zollsystem anzeigen soll.
Metrisches Maßsystem:  mm MOD-Funktion
Wechsel mm Anzeige mit drei Stellen nach dem Komma Zollsystem MOD-Funktion Wechsel
Inch Anzeige mit vier Stellen nach dem Komma
Wenn Sie die Inch Anzeige aktiv haben, zeigt die TNC auch den Vorschub in Inch, mm an. In einem Inch Programm müssen Sie den
Vorschub mit einem Faktor größer eingeben.
HEIDENHAIN iTNC 530
Programmiersprache für MDI wählen
Anwendung
Mit der MOD-Funktion Programm Eingabe schalten Sie der
Programmierung der Datei MDI um.
MDI im Klartextdialog programmieren:
Programm Eingabe: HEIDENHAIN
gemäß DIN ISO programmieren:
Programm Eingabe: ISO
MOD-Funktionen
Achsauswahl für Linearsatz Generierung
Anwendung
Im Eingabe Feld für die Achsauswahl legen Sie fest, welche
Koordinaten der aktuellen Werkzeugposition in einen L-Satz
übernommen werden. Die Generierung eines separaten L-Satzes
erfolgt mit der Taste Ist Position übernehmen. Die Auswahl der
Achsen erfolgt wie bei Maschinenparametern bitorientiert:
Achsauswahl: X, Y, Z Achse übernehmen
Achsauswahl: X, Y Achse übernehmen
Achsauswahl: X Achse übernehmen
HEIDENHAIN iTNC 530
Verfahrbereichsbegrenzungen eingeben, Nullpunktanzeige
Anwendung 
innerhalb des maximalen Verfahrbereichs können Sie den tatsächlich nutzbaren Verfahrweg für die Koordinatenachsen einschränken.
Anwendungsbeispiel: Teilapparat gegen Kollisionen sichern.
Der maximale Verfahrbereich ist durch Software Endschalter
begrenzt. Der tatsächlich nutzbare Verfahrweg wird mit der MOD-
Funktion VERFAHRBEREICH eingeschränkt: Dazu geben Sie die
Maximalwerte in positiver und negativer Richtung der Achsen
bezogen auf den Maschinennullpunkt ein. Wenn ihre Maschine über mehrere Verfahr Bereiche verfügt, können Sie die Begrenzung für jeden Verfahrbereich separat einstellen Softkey VERFAHRBEREICH.
Arbeiten ohne Verfahrbereichsbegrenzung
Für Koordinatenachsen, die ohne Verfahrbereichsbegrenzungen 
verfahren werden sollen, geben Sie den maximalen Verfahrweg der
TNC als VERFAHRBEREICH ein.
Maximalen Verfahrbereich ermitteln und eingeben
Positionsanzeige REF anwählen
Manueller Betrieb
Gewünschte positive und negative Endpositionen der X, Y und Z
Achse anfahren Werte mit Vorzeichen notieren.
MOD-Funktionen wählen: Taste MOD drücken
Verfahrbereichsbegrenzung eingeben: Softkey
VERFAHRBEREICH drücken. Notierte Werte für die
Achsen als Begrenzungen eingeben
MOD-Funktion verlassen: Softkey ENDE drücken
Aktive Werkzeugradiuskorrekturen werden bei
Verfahrbereichsbegrenzungen nicht berücksichtigt.
Verfahrbereichsbegrenzungen und Software Endschalter 
werden berücksichtigt, nachdem die Referenzpunkte
überfahren sind.
MOD-Funktionen
Bezugspunktanzeige
Die im Bildschirm rechts oben angezeigten Werte definieren den
momentan aktiven Bezugspunkt. Der Bezugspunkt kann manuell
gesetzt oder aus der Preset Tabelle aktiviert worden sein. Sie können den Bezugspunkt im Bildschirmmenü nicht verändern.
Die angezeigten Werte sind abhängig von Ihrer
Maschinenkonfiguration. Beachten Sie die Hinweise in
Kapitel siehe Erläuterung zu den in der Preset Tabelle gespeicherten Werten.
HEIDENHAIN iTNC 530
HILFE Dateien anzeigen
Anwendung 
Hilfe Dateien sollen den Bediener in Situationen unterstützen, in 
denen festgelegte Handlungsweisen, das Freifahren der 
Maschine nach einer Stromunterbrechung, erforderlich sind. Auch Zusatzfunktionen lassen sich in einer HILFE Datei dokumentieren. 
Bild rechts zeigt die Anzeige einer HILFE Datei
Die HILFE Dateien sind nicht an jeder Maschine verfügbar. 
Nähere Informationen erteilt Ihr Maschinenhersteller. 
HILFE DATEIEN wählen
MOD-Funktion wählen: Taste MOD drücken 
Wählen der zuletzt aktiven HILFE Datei Softkey HILFE drücken 
Falls nötig, Datei Verwaltung aufrufen Taste PGM 
MGT und andere Hilfe Datei wählen.
MOD-Funktionen
Betriebszeiten anzeigen
Anwendung
Der Maschinenhersteller kann noch zusätzliche Zeiten
anzeigen lassen. Maschinenhandbuch beachten.
Über den Softkey MASCHINEN ZEIT können Sie sich verschiedene
Betriebszeiten anzeigen lassen: 
Steuerung ein: Betriebszeit der Steuerung seit der
Inbetriebnahme
Maschine ein Betriebszeit der Maschine seit der
Inbetriebnahme 
Programmlauf: Betriebszeit für den gesteuerten Betrieb
seit der Inbetriebnahme
HEIDENHAIN iTNC 530
Systemzeit einstellen
Anwendung 
Über den Softkey DATUM, UHRZEIT EINSTELLEN können Sie die
Zeitzone, das Datum und die Systemuhrzeit einstellen.
Einstellungen vornehmen
Wenn Sie Zeitzone, Datum oder Systemzeit verstellen,
dann ist ein Neustart der TNC erforderlich. Die TNC gibt in
diesen Fällen beim Schließen des Fensters eine Warnung aus. 
MOD-Funktion wählen: Taste MOD drücken
Softkeyleiste weiterschalten 
Zeitzonenfenster anzeigen: Softkey ZEITZONE
EINSTELLEN drücken
Im linken Bereich des Überblendfensters per  
Mausklick das Jahr, den Monat und den Tag einstellen
Im rechten Teil Zeitzone per Mausklick wählen, in
der Sie sich befinden.
Bei Bedarf die Uhrzeit verstellen per Zahleneingabe
Einstellungen speichern: Schaltfläche OK anklicken
Änderungen verwerfen und Dialog abbrechen:
Schaltfläche Abbrechen anklicken
MOD-Funktionen
Teleservice
Anwendung
Die Funktionen zum Teleservice werden vom Maschinenhersteller freigegeben und festgelegt. 
Maschinenhandbuch beachten 
Die TNC stellt zwei Softkeys für den Teleservice zur
Verfügung, damit zwei verschiedene Servicestellen
eingerichtet werden können.
Die TNC verfügt über die Möglichkeit, Teleservice durchführen zu
können. Dazu sollte ihre TNC mit einer Ethernet Karte ausgerüstet
sein, mit der sich eine höhere Datenübertragungsgeschwindigkeit
erreichen lässt als über die serielle Schnittstelle.
Mit der HEIDENHAIN Teleservice Software, kann Ihr Maschinenhersteller dann zu Diagnosezwecken über ein ISDN-Modem eine Verbindung zur TNC aufbauen. Folgende Funktionen stehen zur Verfügung:
Online Bildschirmübertragung
Abfragen von Maschinenzuständen
Übertragung von Dateien
Fernsteuerung der TNC
Teleservice aufrufen, beenden
Beliebige Maschinenbetriebsart wählen
MOD-Funktion wählen: Taste MOD drücken
Verbindung zur Servicestelle aufbauen: Softkey
SERVICE bzw. SUPPORT auf EIN stellen. Die TNC
beendet die Verbindung automatisch, wenn für eine
vom Maschinenhersteller festgelegte Zeit
keine Datenübertragung durchgeführt wurde.
Verbindung zur Servicestelle lösen: Softkey SERVICE
bzw. SUPPORT auf AUS stellen. Die TNC beendet die
Verbindung nach ca. einer Minute
HEIDENHAIN iTNC 530
Externer Zugriff
Anwendung
Der Maschinenhersteller kann die externen
Zugriffsmöglichkeiten über die Schnittstelle
konfigurieren. Maschinenhandbuch beachten
Mit dem Softkey EXTERNER ZUGRIFF können Sie den Zugriff über die Schnittstelle freigeben oder sperren.
Durch einen Eintrag in der Konfigurationsdatei können Sie
ein Verzeichnis einschließlich vorhandener Unterverzeichnisse mit
einem Passwort schützen. Bei einem Zugriff über die Schnittstelle auf die Daten aus diesem Verzeichnis wird das Passwort abgefragt. Legen Sie in der Konfigurationsdatei den Pfad und das Passwort für den externen Zugriff fest.
Die Datei muss im Root Verzeichnis TNC gespeichert sein.
Wenn Sie nur einen Eintrag für das Passwort vergeben,
wird das ganze Laufwerk geschützt.
Verwenden Sie für die Datenübertragung die aktualisierten
Versionen der HEIDENHAIN Software TNCremo oder
TNCremoNT.
Eintrag Bedeutung
REMOTE.TNCPASSWORD: Passwort für Zugriff
REMOTE.TNCPRIVATEPATH: Pfad der geschützt werden soll
Beispiel für TNC
Externen Zugriff erlauben, sperren
Beliebige Maschinenbetriebsart wählen 
MOD-Funktion wählen: Taste MOD drücken
Verbindung zur TNC erlauben: Softkey EXTERNER
ZUGRIFF auf EIN stellen. Die TNC lässt den Zugriff auf Daten über die LSV Schnittst. Bei einem Zugriff auf ein Verzeichnis, welches in der Konfigurationsdatei angegeben wurde, wird das Passwort abgefragt.
Verbindung zur TNC sperren: Softkey EXTERNER
ZUGRIFF auf AUS stellen. Die TNC sperrt den Zugriff
über die Schnittstelle.
MOD-Funktionen
Allgemeine Anwenderparameter 
Allgemeine Anwenderparameter sind Maschinenparameter, die das Verhalten der TNC beeinflussen. 
Typische Anwenderparameter sind zum Beispiel
die Dialogsprache 
das Schnittstellenverhalten
Verfahrgeschwindigkeiten
Bearbeitungsabläufe
die Wirkung der Override
Eingabe Möglichkeiten für Maschinenparameter
Maschinenparameter lassen sich beliebig programmieren als
Dezimalzahlen
Zahlenwert direkt eingeben
Dualzahlen, Binärzahlen
Prozentzeichen vor Zahlenwert eingeben
Hexadezimalzahlen
Dollarzeichen vor Zahlenwert eingeben
Beispiel:
Anstelle der Dezimalzahl können Sie auch die Binärzahl 
oder die Hexadezimalzahl eingeben. 
Die einzelnen Maschinenparameter dürfen gleichzeitig in den
verschiedenen Zahlensystemen angegeben sein.
Einige Maschinenparameter haben Mehrfachfunktionen. Der
Eingabewert solcher Maschinenparameter ergibt sich aus der
Summe der mit einem plus gekennzeichneten Einzeleingabewerte.
Allgemeine Anwenderparameter anwählen
Allgemeine Anwenderparameter wählen Sie in den MOD-Funktionen mit der Schlüsselzahl an.
In den MOD-Funktionen stehen auch maschinenspezifische ANWENDERPARAMETER zur Verfügung.
Tabellen und Übersichten
Externe Datenübertragung
TNC-Schnittstellen EXT an externes Gerät anpassen 
Datenbit Parität: Bit 
Block Check Charakter BCC beliebig: Bit 
Block Check Charakter BCC Steuerzeichen nicht erlaubt: Bit 
Übertragungsstopp durch RTS aktiv: Bit 
Übertragungsstopp durch RTS nicht aktiv: Bit 
Übertragungsstopp durch DC aktiv: Bit 
Übertragungsstopp durch DC nicht aktiv: Bit 
Zeichenparität geradzahlig: Bit 
Zeichenparität ungeradzahlig: Bit 
Zeichenparität unerwünscht: Bit 
Zeichenparität erwünscht: Bit 
Anzahl der Stopp Bits, dіе am Ende eines Zeichens gesendet werden:
Stoppbit: Bit 
Beispiel: 
TNC Schnittstelle EXT auf externes Fremdgerät mit
folgender Einstellung anpassen:
Datenbit, BCC beliebig, Übertragungsstopp durch DC, geradzahlige
Zeichenparität, Zeichenparität erwünscht, Stoppbit
Eingabe für 
Schnittstellen Typ für EXT festlegen Standardübertragung: 
Schnittstelle für blockweises Übertragen: 
3D-Tastsysteme
Übertragungsart wählen 
Tastsystem mit Kabel Übertragung: 
Tastsystem mit Infrarot Übertragung: 
Antastvorschub für schaltendes Tastsystem 
Maximaler Verfahrweg zum Antastpunkt 
Sicherheitsabstand zum Antastpunkt bei 
automatischem Messen
Eilgang zum Antasten für schaltendes 
Tastsystem
3D-Tastsysteme
Vorpositionieren mit Maschineneilgang 
Vorpositionieren mit Geschwindigkeit aus 
Vorpositionieren mit Maschineneilgang: 
Tastsystem Mittenversatz messen beim 
Kalibrieren des schaltenden Tastsystems Keine Drehung des 3D-Tastsystems beim Kalibrieren: 
M-Funktion für Drehung des Tastsystems beim Kalibrieren: 
M-Funktion um Infrarottaster vor jedem Messvorgang zu orientieren Funktion inaktiv: 
Orientierung direkt über die NC: 
M-Funktion für Orientierung des Tastsystems: 
Orientierungswinkel für den Infrarottaster 
Differenz zwischen aktuellen Orientierungswinkel und 
Orientierungswinkel aus ab dem
eine Spindelorientierung durchgeführt werden soll
Automatikbetrieb: Infarottaster vor dem 
Antasten automatisch auf die 
programmierte Antastrichtung orientieren Funktion inaktiv: Infarottaster orientieren:        Manueller Betrieb: Antastrichtung unter 
Berücksichtigung einer aktiven Funktion inaktiv: 
Grunddrehung korrigieren Grunddrehung berücksichtigen: 
Mehrfachmessung für programmierbare Antastfunktion 
Vertrauensbereich für Mehrfachmessung 
Automatischer Kalibrierzyklus: Mitte des Verfahrbereich 
Kalibrierrings in der X-Achse bezogen auf 
den Maschinennullpunkt
Automatischer Kalibrierzyklus: Mitte des Verfahrbereich 
Kalibrierrings in der Y-Achse bezogen auf 
den MaschinennuIIpunkt
Automatischer Kalibrierzyklus: Oberkante Verfahrbereich 
des Kalibrierrings in der Z-Achse bezogen 
auf den Maschinennullpunkt
Automatischer Kalibrierzyklus: Abstand Verfahrbereich 
unterhalb der Ringoberkante, an der die 
TNC die Kalibrierung durchführt
Radiusvermessung mit TT: Verfahrbereich 
Antastrichtung Positive Antastrichtung in der Winkelbezugsachse 
Positive Antastrichtung in der Achse: 
Negative Antastrichtung in der Winkelbezugsachse 
Negative Antastrichtung in der Achse: 
Tabellen und Übersichten
3D-Tastsysteme
Antastvorschub für zweite Messung mit 
TT, Stylus Form, Korrekturen in Antastvorschub für zweite Messung mit TT berechnen,
mit konstanter Toleranz: Bit 
Antastvorschub für zweite Messung mit TT berechnen,
mit variabler Toleranz: Bit 
Konstanter Antastvorschub für zweite Messung mit TT Bit 
Maximal zulässiger Messfehler mit TT 
bei der Messung mit rotierendem Werkzeug Empfehlung: mm
Notwendig für die Berechnung des
Antastvorschubs in Verbindung mit Empfehlung: mm
Antastvorschub für TT bei stehendem Werkzeug 
Radiusvermessung mit TT: Abstand Verfahrbereich 
Werkzeugunterkante zu Stylus Oberkante 
Sicherheitsabstand in der Spindelachse
über dem Stylus des TT bei Vorpositionierung
Sicherheitszone in der Bearbeitungsebene
um den Stylus des TT bei Vorpositionierung
Eilgang im Antastzyklus für TT 
M-Funktion für Spindelorientierung bei Einzelschneidenvermessung
Funktion inaktiv
Messung mit rotierendem Werkzeug: 
Zulässige Umlaufgeschwindigkeit am Fräser Umfang
Notwendig für die Berechnung von Drehzahl
und Antastvorschub
Messung mit rotierendem Werkzeug: 
Maximal zulässige Drehzahl 
Bei Eingabe wird die Drehzahl begrenzt.
HEIDENHAIN iTNC 530
3D-Tastsysteme
Koordinaten des TT Stylus Mittelpunkts bezogen auf den Maschinennullpunkt
Verfahrbereich
Überwachung der Stellung von Dreh- und Parallelachsen Funktion inaktiv: 
Achsstellung überwachen, bitcodiert für jede Achse definierbar: 
Dreh- und Parallelachsen definieren, die überwacht werden sollen Stellung der A-Achse nicht überwachen: 
Stellung der A-Achse überwachen: 
Stellung der B-Achse nicht überwachen: 
Stellung der B-Achse überwachen: 
Stellung der C-Achse nicht überwachen: 
Stellung der C-Achse überwachen: 
Stellung der U-Achse nicht überwachen: 
Stellung der U-Achse überwachen: 
Stellung der V-Achse nicht überwachen: 
Stellung der V-Achse überwachen: 
Stellung der W-Achse nicht überwachen: 
Stellung der W-Achse überwachen: 
KinematicsOpt: Toleranzgrenze für 
Fehlermeldung im Modus Optimieren 
Tabellen und Übersichten
3D-Tastsysteme
KinematicsOpt: Maximal erlaubte 
Abweichung vom eingegebenen Kalibrierkugelradius
TNC Anzeigen, TNC Editor
Zyklus Spindelorientierung am Zyklus Anfang                                                  Spindelorientierung durchführen:                                                                                            Keine Spindelorientierung durchführen: 
Programmierplatz einrichten
TNC mit Maschine: 
TNC als Programmierplatz mit aktiver PLC: 
TNC als Programmierplatz mit nicht aktiver PLC: 
Dialog Stromunterbrechung nach dem Einschalten quittieren                                              Mit Taste quittieren:                                                                                                        Automatisch quittieren: 
Programmierung: 
Satznummern Schrittweite festlegen 
Anwahl von Datei Typen sperren                                                                                                Alle Datei Typen über Softkey anwählbar: 
Anwahl von HEIDENHAIN Programme sperren 
Anwahl von DIN ISO Programme sperren 
Anwahl von Werkzeugtabellen sperren 
Anwahl von Nullpunkttabellen sperren 
Anwahl von Paletten Tabellen sperren 
Anwahl von Textdateien sperren 
Anwahl von Punktetabellen sperren 
Editieren von Datei Typen sperren                                                                                      Hinweis: Falls Sie Dateitypen sperren, löscht die TNC alle Dateien dieses Typs.                Editor nicht sperren:                                                                                                                Editor sperren für
HEIDENHAIN Programme: Bit 
DIN ISO Programme: Bit  
Werkzeugtabellen: Bit 
Nullpunkttabellen: Bit 
Paletten Tabellen: Bit 
Textdateien: Bit 
Punktetabellen: Bit 
HEIDENHAIN iTNC 530
TNC Anzeigen, TNC Editor
Softkey bei Tabellen sperren
Softkey EDITIEREN AUS EIN nicht sperren: 
Softkey EDITIEREN AUS EIN sperren für
Ohne Funktion: Bit 
Ohne Funktion: Bit 
Werkzeugtabellen: Bit 
Nullpunkttabellen: Bit 
Paletten Tabellen: Bit
Ohne Funktion: Bit 
Punktetabellen: Bit 
Paletten Tabellen konfigurieren
Paletten Tabelle nicht aktiv: 
Anzahl der Paletten pro Paletten Tabelle: 
Nullpunkt Dateien konfigurieren
Nullpunkttabelle nicht aktiv: 
Anzahl der Nullpunkte pro Nullpunkttabelle: 
Programmlänge, bis zu der LBL-Nummern überprüft werden
Programmlänge, bis zu der FK-Sätze überprüft werden
Dialogsprache festlegen
Englisch: 
Deutsch: 
Tschechisch: 
Französisch: 
Italienisch: 
Spanisch: 
Portugiesisch: 
Schwedisch: 
Dänisch: 
Finnisch: 
Niederländisch: 
Polnisch: 
Ungarisch: 
reserviert: 
Russisch kyrillischer Zeichensatz: nur möglich bei MC 
Chinesisch simplified: nur möglich bei MC 
Chinesisch traditional: nur möglich bei MC
Slowenisch: nur möglich ab MC, Softwareoption
Norwegisch: nur möglich ab MC, Softwareoption
Slowakisch: nur möglich ab MC, Softwareoption
Lettisch: nur möglich ab MC, Softwareoption
Koreanisch: nur möglich ab MC, Softwareoption
Estnisch: nur möglich ab MC, Softwareoption
Türkisch: nur möglich ab MC, Softwareoption
Rumänisch: nur möglich ab MC, Softwareoption
Tabellen und Übersichten
TNC Anzeigen, TNC Editor
Werkzeugtabelle konfigurieren
Nicht aktiv: 
Anzahl der Werkzeuge, die die TNC beim Öffnen einer neuen Werkzeugtabelle generiert:
Wenn Sie mehr Werkzeuge benötigen, können Sie die Werkzeug Tabelle erweitern mit
der Funktion N ZEILEN AM ENDE ANFÜGEN, siehe Werkzeugdaten
Werkzeug Platztabelle konfigurieren: Magazin                                                                        Nicht aktiv: 
Anzahl der Plätze im Werkzeugmagazin: 
Wird in MP bis der Wert null eingetragen, wird nur ein Werkzeugmagazin verwendet.
Werkzeugnummern indizieren, um zu einer Werkzeugnummer mehrere Korrekturdaten abzulegen                                                                                                                                    Nicht indizieren:                                                                                                                          Anzahl der erlaubten Indizierung: bis                                                                                Softkey Platztabelle 
Softkey PLATZ TABELLE in der Werkzeugtabelle anzeigen: 
Softkey PLATZ TABELLE in der Werkzeugtabelle nicht anzeigen: 
HEIDENHAIN iTNC 530 
TNC Anzeigen, TNC Editor 
Werkzeugtabelle konfigurieren Nicht aufführen: Spaltennummer in der Werkzeugtabelle für Werkzeugname NAME: bis, Spaltenbreite: Zeichen
Werkzeuglänge L: bis, Spaltenbreite: Zeichen
Werkzeugradius R: bis, Spaltenbreite: Zeichen
Aufmaß Länge DL: bis, Spaltenbreite: Zeichen
Aufmaß Radius DR: bis, Spaltenbreite: Zeichen 
Werkzeug gesperrt TL: bis, Spaltenbreite: Zeichen 
Schwesterwerkzeug RT: bis, Spaltenbreite: Zeichen
Maximale Standzeit TIME: bis, Spaltenbreite: Zeichen
Max. Standzeit bei TOOL CALL TIME: bis, Spaltenbreite: Zeichen
Aktuelle Standzeit CUR. TIME: bis, Spaltenbreite: Zeichen
Werkzeug Kommentar DOC: bis, Spaltenbreite: Zeichen
Anzahl der Schneiden CUT.: bis, Spaltenbreite: Zeichen
Toleranz für Verschleißerkennung Werkzeuglänge LTOL: bis, Spaltenbreite: Zeichen
Toleranz für Verschleißerkennung Werkzeugradius RTOL: bis, Spaltenbreite: Zeichen
Tabellen und Übersichten
TNC Anzeigen, TNC Editor
Werkzeugtabelle
konfigurieren nicht aufführen: Spaltennummer in der Werkzeugtabelle für                          Schneidrichtung DIRECT: bis, Spaltenbreite: Zeichen                                                        PLC-Status PLC: bis, Spaltenbreite: Zeichen
Zusätzlicher Versatz des Werkzeugs in der Werkzeugachse 
Spaltenbreite: Zeichen
Versatz des Werkzeugs zwischen Stylus Mitte und Werkzeugmitte 
Spaltenbreite: Zeichen
Toleranz für Brucherkennung Werkzeuglänge LBREAK: bis, Spaltenbreite: Zeichen
Toleranz für Brucherkennung Werkzeugradius RBREAK: bis, Spaltenbreite: Zeichen
Schneiden Länge Zyklus LCUTS: bis, Spaltenbreite: Zeichen
Maximaler Eintauchwinkel Zyklus ANGLE.: bis, Spaltenbreite:  Zeichen
Werkzeugtyp TYP: bis, Spaltenbreite: Zeichen
Werkzeugschneidstoff TMAT: bis, Spaltenbreite: Zeichen 
Schnittdatentabelle CDT: bis, Spaltenbreite: Zeichen
PLC-Wert PLC-VAL: bis, Spaltenbreite: Zeichen
Taster Mittenversatz Hauptachse CAL-OFF: bis, Spaltenbreite:  Zeichen
Taster Mittenversatz Nebenachse CALL-OFF: bis, Spaltenbreite:  Zeichen
Spindelwinkel beim Kalibrieren CALL-ANG: bis, Spaltenbreite:  Zeichen
Werkzeugtyp für die Platztabelle PTYP: bis, Spaltenbreite: Zeichen
Begrenzung Spindeldrehzahl NMAX: bis, Spaltenbreite: Zeichen
Freifahren bei NC-Stopp LIFTOFF: Spaltenbreite: Zeichen
Maschinenabhängige Funktion P: bis, Spaltenbreite: Zeichen
Werkzeugspezifische Kinematik Beschreibung KINEMATIC: Name der Kinematik Beschreibung, Spaltenbreite: Zeichen
Spitzenwinkel T_ANGLE: bis, Spaltenbreite: Zeichen
Gewindesteigung PITCH: bis, Spaltenbreite: Zeichen
Adaptive Vorschubregelung AFC: Name der Regeleinstellung aus der Tabelle, Spaltenbreite: Zeichen
HEIDENHAIN iTNC 530
TNC Anzeigen, TNC Editor
Werkzeug Platztabelle konfigurieren nicht aufführen: Spaltennummer in der Platztabelle für Werkzeugnummer T: bis                                                                              Sonderwerkzeug ST: bis                                                                                                      Festplatz F: bis 
Platz gesperrt L: bis 
PLC Status PLC: bis 
Werkzeugname aus der Werkzeugtabelle TNAME: bis 
Kommentar aus der Werkzeugtabelle DOC: bis 
Werkzeugtyp PTYP: bis 
Wert für PLC P: bis
Reservierter Platz RSV: bis 
Platz oben sperren LOCKED ABOVE: bis 
Platz unten sperren LOCKED BELOW: bis 
Platz links sperren LOCKED LEFT: bis 
Platz rechts sperren LOCKED RIGHT: bis 
Betriebsart Manueller 
Betrieb: Anzeige des Vorschubs Vorschub F nur anzeigen, wenn Achsrichtungstaste gedrückt wird:  Vorschub F anzeigen, auch wenn keine Achsrichtungstaste gedrückt wird Vorschub, der über Softkey F definiert wurde oder Vorschub der langsamsten Achse: 
Dezimalzeichen festlegen
Komma als Dezimalzeichen anzeigen: 
Punkt als Dezimalzeichen anzeigen: 
Positionsanzeige in der Werkzeugachse
Anzeige bezieht sich auf den Werkzeugbezugspunkt: 
Anzeige in der Werkzeugachse bezieht sich auf die
Werkzeugstirnfläche: 
Tabellen und Übersichten
TNC Anzeigen, TNC Editor
Anzeigeschritt für die Spindelposition 
Anzeigeschritt X-Achse 
Bezugspunkt Setzen in der Preset Tabelle sperren
Bezugspunkt Setzen nicht sperren: 
Bezugspunkt Setzen in der X-Achse sperren: Bit 
Bezugspunkt Setzen in der Y-Achse sperren: Bit 
Bezugspunkt Setzen in der Z-Achse sperren: Bit 
Bezugspunkt Setzen in der Achse sperren: Bit
Bezugspunkt Setzen sperren
Bezugspunkt Setzen nicht sperren: 
Bezugspunkt Setzen in der X-Achse sperren: Bit 
Bezugspunkt Setzen in der Y-Achse sperren: Bit 
Bezugspunkt Setzen in der Z-Achse sperren: Bit 
Bezugspunkt Setzen in der Achse sperren: Bit 
Bezugspunkt Setzen mit orangenen Achstasten sperren Bezugspunkt Setzen nicht sperren:                                                                                                                                Bezugspunkt Setzen über orangefarbige Achstasten sperren: 
HEIDENHAIN iTNC 530
TNC Anzeigen, TNC Editor 
Statusanzeige, Q-Parameter, Werkzeugdaten und  Bearbeitungszeit rücksetzen            Alles rücksetzen, wenn Programm angewählt wird:                                                                Alles rücksetzen, wenn Programm angewählt wird und bei END PGM: 
Nur Statusanzeige, Bearbeitungszeit und Werkzeugdaten rücksetzen, wenn Programm angewählt wird:                                                                                                                            Nur Statusanzeige, Bearbeitungszeit und Werkzeugdaten rücksetzen, wenn Programm angewählt wird und bei END PGM: 
Statusanzeige, Bearbeitungszeit und Q-Parameter rücksetzen, wenn Programm angewählt wird:                               
Festlegungen für Grafik Darstellung
Grafische Darstellung in drei Ebenen nach DIN, Teil, Projektionsmethode: Bit 
Neue BLK FORM bei Zykl. NULLPUNKT bezogen auf den alten Nullpunkt anzeigen: Bit 
Neue BLK FORM bei Zykl. NULLPUNKT bezogen auf den neuen Nullpunkt anzeigen: Bit 
Cursorposition bei der Darstellung in drei Ebenen nicht anzeigen: Bit 
Cursorposition bei der Darstellung in drei Ebenen anzeigen: Bit 
Software Funktionen der neuen 3D-Grafik aktiv: Bit
Software Funktionen der neuen 3D-Grafik inaktiv: Bit 
Begrenzung der zu simulierenden Schneidlänge eines Werkzeuges. Nur wirksam, wenn kein LCUTS definiert ist.                                                                                                        Faktor mit dem der Werkzeugdurchmesser multipliziert wird, um die Simulationsgeschwindigkeit zu erhöhen. Bei Eingabe von null nimmt die TNC eine unendlich lange Schneidlänge an, was die Simulationsgeschwindigkeit erhöht.
Grafische Simulation ohne programmierte Spindelachse:
Werkzeugradius
Grafische Simulation ohne programmierte Spindelachse:
Eindringtiefe
Grafische Simulation ohne programmierte Spindelachse: Funktion für Start: Funktion nicht aktiv                                                                                                                                    Tabellen und Übersichten
Grafische Simulation ohne programmierte Spindelachse:                                                    M-Funktion für Ende: Funktion nicht aktiv
Bildschirmschoner einstellen 
Zeit in Minuten nach der der Bildschirmschoner einschaltet: Funktion nicht aktiv
Kein Bildschirmschoner aktiv: 
Standard Bildschirmschoner des X-Servers: 
3D-Linienmuster: 
HEIDENHAIN iTNC 530
Bearbeitung und Programmlauf
Wirksamkeit Zyklus MASSFAKTOR 
MASSFAKTOR wirkt in Achsen: 
MASSFAKTOR wirkt nur in der Bearbeitungsebene: 
Werkzeugdaten Kalibrierdaten verwalten 
Die TNC speichert die Kalibrierdaten für das 3D-Tastsystem intern:
Die TNC verwendet als Kalibrierdaten für das 3D-Tastsystem die
Korrekturwerte des Tastsystems aus der Werkzeugtabelle:
SL-Zyklen 
Kanal um die Kontur fräsen im Uhrzeigersinn für Inseln und im
Gegenuhrzeigersinn für Taschen: Bit 
Kanal um die Kontur fräsen im Uhrzeigersinn für Taschen und im
Gegenuhrzeigersinn für Inseln: Bit 
Konturkanal vor dem Ausräumen fräsen: Bit 
Konturkanal nach dem Ausräumen fräsen: Bit 
Korrigierte Konturen vereinigen: Bit 
Unkorrigierte Konturen vereinigen: Bit 
Ausräumen jeweils bis zur Taschentiefe: Bit 
Tasche vor jeder weiteren Zustellung vollständig umfräsen und
ausräumen: Bit 
Für die Zyklen gilt:
Werkzeug am Zyklusende auf die letzte vor dem Zyklusaufruf
programmierte Position fahren: Bit 
Werkzeug zum Zyklusende nur in der Spinddelachse freifahren: Bit 
Zyklus TASCHENFRAESEN, Zyklus 
KREISTASCHE: Überlappungsfaktor 
Zulässige Abweichung des Kreisradius am 
Kreisendpunkt im Vergleich zum Kreisanfangspunkt
Endschaltertoleranz für 
Funktion inaktiv: 
Toleranz, um die der Software Endschalter noch mit 
überfahren werden darf: bis
Wirkungsweise verschiedener Zusatzfunktionen M                                                            Hinweis: Die Faktoren werden vom Maschinenhersteller festgelegt. Beachten Sie Ihr Maschinenhandbuch.                                                                                      Programmlaufhalt bei: Bit                                                                                                        Kein Programmlaufhalt bei: Bit 
Kein Zyklusaufruf mit: Bit 
Zyklusaufruf mit: Bit 
Programmlaufhalt bei M-Funktionen: Bit 
Kein Programmlaufhalt bei M-Funktionen: Bit 
Faktoren über nicht umschaltbar: Bit 
Faktoren über umschaltbar: Bit 
Vorschub in der Werkzeugachse mit 
Reduzieren nicht aktiv: Bit 
Vorschub in der Werkzeugachse mit 
Reduzieren aktiv: Bit 
Genauhalt bei Positionierungen mit Drehachsen nicht aktiv: Bit 
Genauhalt bei Positionierungen mit Drehachsen aktiv: Bit
Tabellen und Übersichten
Bearbeitung und Programmlauf
Fehlermeldung bei Zyklusaufruf 
Fehlermeldung ausgeben, wenn kein aktiv: Bit 
Fehlermeldung unterdrücken, wenn kein aktiv: Bit 
reserviert: Bit 
Fehlermeldung unterdrücken, wenn Tiefe positiv programmiert: Bit
Fehlermeldung ausgeben, wenn Tiefe positiv programmiert: Bit 
M-Funktion für Spindelorientierung in den Bearbeitungszyklen Funktion inaktiv: 
Orientierung direkt über die NC: 
M-Funktion für die Spindelorientierung: bis 
Maximale Bahngeschwindigkeit bei 
Vorschub Override in den Programmlauf Betriebsarten
Vorschub für Ausgleichsbewegungen von Drehachsen 
Kompatibilität Maschinen Parameter für Nullpunkttabellen Nullpunktverschiebungen beziehen sich auf den Werkstück Nullpunkt: 
Bei Eingabe von in älteren TNC Steuerungen und in der Software
bezogen sich Nullpunktverschiebungen auf den Maschinen
Nullpunkt. Diese Funktion steht jetzt nicht mehr zur Verfügung. Anstelle REF bezogener Nullpunkttabellen ist jetzt die Preset Tabelle zu verwenden siehe Bezugspunkt Verwaltung mit der Preset Tabelle.
HEIDFNHAIN iTNC 530
Steckerbelegung und Anschlusskabel für Datenschnittstellen
Schnittstelle HEIDEHAIN Geräte 
Die Schnittstelle erfüllt EN Sichere Trennung vom Netz.
Bitte beachten, dass PIN und des Verbindungskabels
gebrückt sind.
Bei Verwendung des poligen Adapterblocks:
Tabellen und Übersichten
Fremdgeräte
Die Stecker Belegung am Fremdgerät kann erheblich von der Stecker Belegung eines HEIDENHAIN Gerätes abweichen.
Sie ist vom Gerät und der Übertragungsart abhängig. Entnehmen Sie bitte die Steckerbelegung des Adapterblocks der untenstehenden Tabelle.
HEIDENHAIN iTNC 530
Schnittstelle
An der Schnittstelle werden nur Fremdgeräte angeschlossen.
Die Schnittstelle erfüllt EN Sichere Trennung vom Netz.
Die Steckerbelegungen von TNC Logikeinheit und
Adapterblock sind identisch.
Tabellen und Übersichten
Technische Information
Symbolerklärung
Standard
Achsoption
Software Option 
Benutzer Funktionen
Kurzbeschreibung Grundausführung: Achsen plus Spindel
Vierte NC-Achse plus Hilfsachse
oder weitere Achsen oder weitere Achsen plus Spindel
Digitale Strom und Drehzahlregelung
Programm Eingabe Im HEIDENHAIN Klartext Dialog, mit und nach DIN ISO                        Positionsangaben Soll Positionen für Geraden und Kreise in rechtwinkligen Koordinaten oder Polarkoordinaten
Maßangaben absolut oder inkremental
Anzeige und Eingabe in mm oder Inch
Anzeige des Handradwegs bei der Bearbeitung mit Handrad Überlagerung
Werkzeugkorrekturen Werkzeugradius in der Bearbeitungsebene und Werkzeuglänge
Radiuskorrigierte Kontur bis zu Sätze vorausberechnen 
Dreidimensionale Werkzeugradiuskorrektur zur nachträglichen Änderung von Werkzeugdaten, ohne das Programm erneut berechnen zu müssen
Werkzeugtabellen Mehrere Werkzeugtabellen mit jeweils bis zu Werkzeugen
Schnittdatentabellen zur automatischen Berechnung von Spindeldrehzahl und Vorschub aus werkzeugspezifischen Daten Schnittgeschwindigkeit, Vorschub pro Zahn
Konstante Bezogen auf die Werkzeugmittelpunktsbahn
Bahngeschwindigkeit Bezogen auf die Werkzeugschneide
Parallelbetrieb Programm mit grafischer Unterstützung erstellen, während ein anderes Programm abgearbeitet wird
3D-Bearbeitung Softwareoption Besonders ruckarme Bewegungsführung                          3D-Werkzeugkorrektur über Flächennormalen Vektor
Ändern der Schwenkkopfstellung mit dem elektronischen Handrad während des Programmlaufs, Position der Werkzeugspitze bleibt unverändert 
Werkzeug senkrecht auf der Kontur halten
Werkzeugradiuskorrektur senkrecht zur Bewegungs- und Werkzeugrichtung
Rundtischbearbeitung Programmieren von Konturen auf der Abwicklung eines Zylinders
Softwareoption Vorschub in mm/min
HEIDENHAIN iTNC 530
Benutzer Funktionen
Konturelemente Gerade
Fase
Kreisbahn
Kreismittelpunkt
Kreisradius
Tangential anschließende Kreisbahn
Ecken runden
Anfahren und Verlassen der Kontur Über Gerade: tangential oder senkrecht, über Kreis
Freie Konturprogrammierung Freie Konturprogrammierung FK im HEIDENHAIN Klartext mit grafischer FK Unterstützung für nicht NC-gerecht bemaßte Werkstücke
Programmsprünge Unterprogramme
Programmteilwiederholung
Beliebiges Programm als Unterprogramm
Bearbeitungszyklen Bohrzyklen zum Bohren, Tiefbohren, Reiben, Ausdrehen, Senken Gewindebohren mit und ohne Ausgleichsfutter
Zyklen zum Fräsen von Innen- und Außengewinden
Rechteck- und Kreistasche schruppen und schlichten
Zyklen zum Abzeilen ebener und schiefwinkliger Flächen
Zyklen zum Fräsen gerader und kreisförmiger Nuten
Punktemuster auf Kreis und Linien
Konturtasche auch konturparallel
Konturzug
Zusätzlich können Herstellerzyklen spezielle vom Maschinenhersteller erstellte Bearbeitungszyklen integriert werden
Koordinatenumrechnung Verschieben, Drehen, Spiegeln
Maßfaktor achsspezifisch
Schwenken der Bearbeitungsebene Softwareoption 
Q-Parameter Mathematische Funktionen 
Logische Verknüpfungen 
Klammerrechnung
Absolutwert einer Zahl, Konstante
Negieren, Nachkommastellen oder Vorkommastellen abschneiden
Funktionen zur Kreisberechnung
String-Parameter
Programmierhilfen Taschenrechner
Kontextsensitive Hilfefunktion bei Fehlermeldungen
Kontextsensitives Hilfesystem TNCguide FCL Funktion
Grafische Unterstützung beim Programmieren von Zyklen
Kommentar Sätze im NC-Programm
Tabellen und Übersichten
Benutzer Funktionen
Teach-In Ist Positionen werden direkt ins NC-Programm übernommen
Test Grafik Darstellungsarten Grafische Simulation des Bearbeitungsablaufs auch wenn ein anderes Programm abgearbeitet wird
Draufsicht Darstellung in Ebenen 3D-Darstellung
Ausschnitt Vergrößerung
Programmiergrafik In der Betriebsart Programm Einspeichern werden die eingegebenen NC-Sätze mitgezeichnet auch wenn ein anderes Programm abgearbeitet wird.
Bearbeitungsgrafik Grafische Darstellung des abgearbeiteten Programms in Draufsicht Darstellung in Darstellungsarten Ebenen 3D-Darstellung
Bearbeitungszeit Berechnen der Bearbeitungszeit in der Betriebsart Programmtest
Anzeige der aktuellen Bearbeitungszeit in den Programmlauf Betriebsarten
Wiederanfahren an die Kontur Satzvorlauf zu einem beliebigen Satz im Programm und Anfahren der errechneten Soll Position zum Fortführen der Bearbeitung Programm unterbrechen, Konturverlassen und wieder anfahren
Nullpunkttabellen Mehrere Nullpunkttabellen
Paletten Tabellen Paletten Tabellen mit beliebig vielen Einträge zur Auswahl von Paletten, NC-Programmen und Nullpunkten können Werkstück- oder Werkzeugorientiert abgearbeitet werden
Tastsystemzyklen Tastsystem kalibrieren
Werkstück Schieflage manuell und automatisch kompensieren
Bezugspunkt manuell und automatisch setzen
Werkstücke automatisch vermessen
Zyklen zur automatischen Werkzeugvermessung
Zyklen zur automatischen Kinematik Vermessung
Technische Daten
Komponenten Hauptrechner 
Regler Einheit 
Bedienfeld
Flachbildschirm mit Softkeys
Programmspeicher Mindestens GByte, Zwei Prozessor System mindestens GByte
Eingabefeinheit und bis bei Linearachsen
Anzeigeschritt bis bei Winkelachsen
Eingabebereich Maximum mm Zoll bzw. 
HEIDENHAIN iTNC 530
Technische Daten
Interpolation Gerade in Achsen
Gerade in Achsen Export genehmigungspflichtig, Softwareoption 
Kreis in Achsen
Kreis in Achsen bei geschwenkter Bearbeitungsebene Softwareoption 
Schraubenlinie:
Überlagerung von Kreisbahn und Gerade
Spline:
Abarbeiten von Splines Polynom Grades
Satzverarbeitungszeit ms
3D Gerade ohne Radiuskorrektur ms Softwareoption 
Achsregelung Lageregelfeinheit: Signalperiode des Positionsmessgeräts
Zykluszeit Lageregler: ms
Zykluszeit Drehzahlregler: 
Zykluszeit Stromregler: minimal 
Verfahrweg Maximal Zoll
Spindeldrehzahl Maximal U/min bei Polpaaren
Fehler Kompensation Lineare und nichtlineare Achsfehler, Lose, Umkehrspitzen bei Kreisbewegungen, Wärmeausdehnung
Haftreibung
Datenschnittstellen je eine 
Erweiterte Datenschnittstelle mit LSV Protokoll zum externen Bedienen der TNC über die Datenschnittstelle mit HEIDENHAIN Software TNCremo
Ethernet Schnittstelle 
ca. bis Baud abhängig vom Dateityp und der Netzauslastung
USB
Zum Anschluss von Zeigegeräten Maus und Blockgeräten Speichersticks,
Festplatten, CD-ROM Laufwerke
Umgebungstemperatur Betrieb: bis 
Lagerung: bis 
Zubehör
Elektronische Handräder ein tragbares Handrad mit Display oder
ein tragbares Handrad oder ein Einbauhandrad oder
bis zu drei Einbauhandräder über Handradadapter 
Tastsysteme TS: schaltendes 3D-Tastsystem mit Kabelanschluss oder schaltendes 3D-Tastsystem mit Infrarotübertragung
schaltendes 3D-Tastsystem zur Werkzeugvermessung
Tabellen und Übersichten
Softwareoption 
Rundtischbearbeitung Programmieren von Konturen auf der Abwicklung eines Zylinders
Vorschub in mm/min
Koordinatenumrechnungen Schwenken der Bearbeitungsebene
Interpolation Kreis in Achsen bei geschwenkter Bearbeitungsebene
Softwareoption 
3D-Bearbeitung Besonders ruckarme Bewegungsführung
3D-Werkzeugkorrektur über Flächennormalen Vektor
Ändern der Schwenkkopfstellung mit dem elektronischen Handrad während des Programmlaufs, Position der Werkzeugspitze bleibt unverändert 
Point Management
Werkzeug senkrecht auf der Kontur halten
Werkzeug Radiuskorrektur senkrecht zur Bewegungs- und Werkzeugrichtung
Spline Interpolation 
Interpolation Gerade in Achsen Export genehmigungspflichtig
Satzverarbeitungszeit ms
Software Option DXF-Konverter
Aus DXF-Daten Konturprogramme und Bearbeitungspositionen extrahieren Unterstütztes Format: AutoCAD                                      
Für Klartext Dialog und Komfortable Bezugspunktfestlegung 
Softwareoption dynamische Kollisionsüberwachung DCM
Kollisionsüberwachung in allen Maschinen Betriebsarten Maschinenhersteller definiert zu überwachende Objekte    Dreistufige Warnung im Manuellen Betrieb
Programmunterbrechung im Automatikbetrieb
Überwachung auch von Achsbewegungen
Softwareoption zusätzliche Dialogsprachen
Zusätzliche Dialogsprachen Slowenisch
Norwegisch
Slowakisch
Lettisch
Koreanisch
Estnisch
Türkisch
Rumänisch
HEIDENHAIN iTNC 530
Softwareoption Globale Programmeinstellungen
Funktion zur Überlagerung von Koordinaten Transformationen in den Abarbeiten Betriebsarten                                                                                                                          Achsen tauschen                                                                                                              Überlagerte Nullpunkt Verschiebung
Überlagertes spiegeln 
Sperren von Achsen
Handrad Überlagerung
Überlagerte Grunddrehung und Rotation
Vorschubfaktor
Softwareoption Adaptive Vorschubregelung AFC
Funktion adaptive Vorschubregelung zur Optimierung der Schnittbedingungen bei Serienproduktion                                                                                                              Erfassung der tatsächlichen Spindelleistung durch einen Lernschnitt                                  Definition von Grenzen, in denen die automatische Vorschubregelung stattfindet
Vollautomatische Vorschubregelung beim Abarbeiten 
Softwareoption KinematicsOpt
Tastsystemzyklen zum automatischen Prüfen und Optimieren der Maschinenkinematik  Aktive Kinematik sichern, wiederherstellen                                                                            Aktive Kinematik prüfen
Aktive Kinematik optimieren
Upgrade Funktionen 
Freischaltung von wesentlichen Weiterentwicklungen                                                Virtuelle Werkzeugachse                                                                                                        Antastzyklus, schnelles Antasten
CAM offline Punktefilter
3D-Liniengrafik
Konturtasche: Jeder Teilkontur separate Tiefe zuweisen
Koordinaten Transformationen
PLANE Funktion
Grafisch unterstützter Satzvorlauf
Erweiterte USB Funktionalität
Netzwerk Einbindung über DHCP und DNS
Tabellen und Übersichten
Upgrade-Funktionen FCL 
Tastsystemzyklus zum 3D-Antasten
Freischaltung von wesentlichen Weiterentwicklungen                                        Antastzyklen zum Setzen eines Bezugspunktes in der Mitte einer Nut bzw. in der Mitte eines Steges
PLANE Funktion: Achswinkel Eingabe
Benutzer Dokumentation als kontextsensitive Hilfe direkt auf der TNC 
Vorschubreduzierung bei Konturtaschenbearbeitung wenn Werkzeug im Volleingriff ist
Konturtasche auf Muster
Parallel Programmierung möglich
Preview von Konturprogrammen im Dateimanager
Positionierstrategie bei Punkte Bearbeitungen
Upgrade Funktionen FCL
Freischaltung von wesentlichen Weiterentwicklungen                                              Grafische Darstellung des Schutzraumes bei aktiver Kollisionsüberwachung DCM          Handradüberlagerung in gestopptem Zustand bei aktiver Kollisionsüberwachung DCM  3D-Grunddrehung Aufspannkompensation, muss vom Maschinenhersteller angepasst werden
HEIDENHAIN iTNC 530
Eingabeformate und Einheiten von TNC Funktionen
Positionen, Koordinaten, Kreisradien, Fasenlängen  Vorkommastellen, Nachkommastellen mm
Werkzeug Nummern bis 
Werkzeug Namen Zeichen, bei TOOL CALL zwischen geschrieben. Erlaubte Sonderzeichen: 
Delta Werte für Werkzeugkorrekturen bis mm
Spindeldrehzahlen bis U/min
Vorschübe bis mm/min oder mm/Zahn oder mm/U
Verweilzeit in Zyklus bis 
Gewindesteigung in diversen Zyklen bis mm
Winkel für Spindelorientierung bis 
Winkel für Polarkoordinaten, Rotation, bis
Ebene schwenken
PoIarkoordinatenwinkel für bis 
Schraubenlinien Interpolation CP
Nullpunkt Nummern in Zyklus bis 
Maßfaktor in Zyklen und bis 
Zusatz Funktionen M bis 
Q-Parameter Nummern bis 
Q-Parameter Werte bis Stellen, Gleitkomma
Marken LBL für Programmsprünge bis 
Marken LBL für Programmsprünge Beliebiger Textstring zwischen Hochkommas
Anzahl von Programmteil Wiederholungen REP
Fehler Nummer bei Q-Parameter Funktion bis 
Spline Parameter bis
Exponent für Spline Parameter bis 
Normalenvektoren N und T bei 3D-Korrektur bis
Tabellen und Übersichten
Pufferbatterie wechseln 
Wenn die Steuerung ausgeschaltet ist, versorgt eine Pufferbatterie
die TNC mit Strom, um Daten im RAM-Speicher nicht zu verlieren. 
Wenn die TNC die Meldung Pufferbatterie wechseln anzeigt, 
müssen die Batterien ausgetauscht werden:
Zum Wechseln der Pufferbatterie Maschine und TNC ausschalten.
Die Pufferbatterie darf nur von entsprechend geschultem
Personal gewechselt werden.
Batterie Typ: Lithium Batterie, Typ CR
Die Puffer-Batterie befindet sich an der Rückseite der MC.
Batterie wechseln: neue Batterie kann nur in der richtigen Lage
eingesetzt werden.
HEIDENHAIN iTNC 530
iTNC 530 mit Windows XP Option
Einführung
Endbenutzer Lizenzvertrag EULA für Windows XP
Beachten Sie bitte den Microsoft Endbenutzer
Lizenzvertrag EULA, der Ihrer Maschinen
Dokumentation beiliegt.
Einführung
Sie finden die EULA auch auf den Internetseiten der Fa.
HEIDENHAIN.
Allgemeines
In diesem Kapitel sind die Besonderheiten der iTNC 530
mit Windows XP beschreiben. Alle Systemfunktionen von
Windows Kapitel sind in der Windows Dokumentation
nachzulesen.
Die TNC Steuerungen von HEIDENHAIN waren immer schon
anwenderfreundlich: einfache Programmierung im HEIDENHAIN
Klartext Dialog, praxisgerechte Zyklen, eindeutige Funktionstasten,
und anschauliche Grafikfunktionen machen sie zu den beliebten
werkstattprogrammierbaren Steuerungen.
Jetzt steht dem Anwender auch das Standard Windows 
Betriebssystem als Benutzer Schnittstelle zur Verfügung. Die neue
leistungsstarke HEIDENHAIN Hardware mit zwei Prozessoren bildet dabei die Basis für die iTNC 530 mit Windows XP.
Ein Prozessor kümmert sich um die Echtzeitaufgaben und das
HEIDENHAIN Betriebssystem, während der zweite Prozessor
ausschließlich dem Standard Windows Betriebssystem zur Verfügung steht und so dem Anwender die Welt der Informationstechnologie öffnet.
Auch hier steht der Bedienkomfort an erster Stelle:
In das Bedienfeld ist eine komplette PC-Tastatur mit Touchpad
integriert. Der hochauflösende Flachbildschirm zeigt sowohl die
iTNC Oberfläche als auch die Windows Anwendungen
Über die USB Schnittstellen können PC Standard Geräte wie
beispielsweise Maus, Laufwerke usw. einfach an die Steuerung
angeschlossen werden.
iTNC 530 mit Windows XP Option
Technische Daten
Technische Daten iTNC 530 mit Windows XP 
Ausführung Zwei Prozessor Steuerung mit Echtzeit Betriebssystem HEROS zur Maschinensteuerung
PC-Betriebssystem Windows XP als Benutzerschnittstelle
Speicher RAM Speicher:
MByte für Steuerungsanwendungen
MByte für Windows Anwendungen
Festplatte
GByte für TNC Dateien
GByte für Windows Daten, davon sind ca. GByte für Anwendungen
verfügbar
Datenschnittstellen Ethernet BaseT bis MBit/s,
abhängig von der Netzauslastung
max. Bit/s
max. Bit/s
USB
HEIDENHAIN iTNC 530
iTNC 530 Anwendung starten
Windows Anmeldung
Nachdem Sie die Stromversorgung eingeschaltet haben, bootet die
iTNC 530 automatisch. Wenn der Eingabedialog zur Windows
Anmeldung erscheint, stehen zwei Möglichkeiten der Anmeldung zur Verfügung:
Anmeldung als TNC Bediener 
Anmeldung als lokaler Administrator
Anmeldung als TNC Bediener
Im Eingabefeld User Name den Benutzernamen TNC eingeben, im Eingabefeld Password nichts eingeben, mit Button OK bestätigen
Die TNC Software wird automatisch gestartet, im iTNC Control 
Panel erscheint die Statusmeldung Starting, Please wait.
Solange das iTNC Control Panel angezeigt wird,
noch keine anderen Windows Programme starten
bzw. bedienen. Wenn die iTNC-Software erfolgreich
gestartet ist, minimiert sich das Control Panel zu einem
HEIDENHAIN Symbol in der Taskleiste.
Diese Benutzerkennung erlaubt nur sehr
eingeschränkten Zugriff im Windows Betriebssystem. Sie
dürfen weder Netzwerk Einstellungen ändern, noch neue
Software installieren.
iTNC 530 mit Windows XP Option
Anmeldung als lokaler Administrator
Setzen Sie sich mit Ihrem Maschinenhersteller in
Verbindung, um den Benutzernamen und das Passwort zu erfragen.
Als lokaler Administrator dürfen Sie Software Installationen und
Netzwerk Einstellungen vornehmen.
HEIDENHAIN leistet keine Unterstützung bei der
Installation von Windows Anwendungen und übernimmt
keine Gewähr für die Funktion der von Ihnen installierten
Anwendungen.
HEIDENHAIN haftet nicht für fehlerhafte
Festplatteninhalte, die durch Installation von Updates von
Fremdsoftware oder zusätzlicher Anwendungssoftware entstehen.
Sind nach Änderungen an Programmen oder Daten
Service Einsätze von HEIDENHAIN erforderlich, dann
stellt HEIDENHAIN die angefallenen Service Kosten in Rechnung.
Um die einwandfreie Funktion der iTNC Anwendung zu
gewährleisten, muss das Windows XP System zu jedem Zeitpunkt
genügend:
CPU-Leistung
freien Festplattenspeicher auf dem Laufwerk C
Arbeitsspeicher
Bandbreite des Festplatten Interfaces
zur Verfügung haben.
HEIDENHAIN iTNC 530
Die Steuerung gleicht kurze Einbrüche bis zu einer Sekunde bei einer Blockzykluszeit von ms in der Datenübertragung vom
Windowsrechner durch eine umfangreiche Pufferung der TNC Daten aus. Bricht jedoch die Datenübertragung vom Windows System über einen längeren Zeitraum erheblich ein, kann es zu
Vorschubeinbrüchen beim Programmlauf und dadurch zur
Beschädigung des Werkstücks kommen.
Folgende Voraussetzungen bei Software
Installationen beachten:
Das zu installierende Programm darf den Windows 
Rechner nicht bis an seine Leistungsgrenze beanspruchen
MByte RAM, MHz Taktfrequenz.
Programme, die unter Windows in den Prioritätsstufen
höher als normal, hoch oder Echtzeit ausgeführt werden Spiele,
dürfen nicht installiert werden.
Virenscanner sollten Sie prinzipiell nur dann verwenden,
wenn die TNC gerade kein NC-Programm abarbeitet.
HEIDENHAIN empfiehlt, Virenscanner entweder direkt
nach dem Einschalten oder direkt vor dem Ausschalten
der Steuerung anzuwenden.
iTNC 530 mit Windows XP Option
iTNC ausschalten
Grundsätzliches 
Um Datenverluste beim Ausschalten zu vermeiden, müssen Sie die
iTNC 530 gezielt herunterfahren. Dafür stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, die in den folgenden Abschnitten beschrieben sind.
Willkürliches Ausschalten der iTNC kann zu Datenverlust führen.
Bevor Sie Windows beenden, sollten Sie die iTNC 
Anwendung beenden.
Abmelden eines Benutzers 
Sie können Sich jederzeit von Windows abmelden, ohne dass die
iTNC Software davon beeinträchtigt wird. Während des
 Abmeldevorganges ist jedoch der iTNC Bildschirm nicht mehr sichtbar und Sie können keine Eingaben mehr machen.
Beachten Sie, dass maschinenspezifische Tasten 
Start oder die Achsrichtungstasten aktiv bleiben.
Nachdem sich ein neuer Benutzer angemeldet hat, ist der iTNC Bildschirm wieder sichtbar. 
HEIDENHAIN iTNC 530
iTNC-Anwendung beenden
Achtung
Bevor Sie die iTNC Anwendung beenden, unbedingt die Not aus Taste betätigen. Ansonsten könnte Datenverlust
entstehen oder die Maschine könnte beschädigt werden.
Zum Beenden der iTNC Anwendung stehen zwei Möglichkeiten zur
Verfügung:
Internes Beenden über die Betriebsart Manuell: beendet gleichzeitig Windows
Externes Beenden über das iTNC Control Panel: beendet nur die
iTNC Anwendung
Internes Beenden über die Betriebsart Manuell
Betriebsart Manuell wählen
Softkey Leiste weiterschalten, bis Softkey zum Herunterfahren der
iTNC Anwendung angezeigt wird.
Funktion zum Herunterfahren wählen, anschließende
Dialogfrage nochmals mit Softkey JA bestätigen.
Wenn auf dem iTNC Bildschirm die Meldung 
erscheint, dann dürfen Sie die Versorgungsspannung zur iTNC 
unterbrechen.
Externes Beenden über das iTNC Control Panel
Auf der Tastatur die Windows Taste betätigen: Die iTNC
Anwendung wird minimiert und die Task Leiste angezeigt.
Auf das grüne HEIDENHAIN Symbol rechts unten in der Task Leiste doppelklicken: Das iTNC Control Panel erscheint siehe Bild
Funktion zum Beenden der iTNC Anwendung
wählen: Schaltfläche Stopp iTNC drücken
Nachdem Sie die Not Aus Taste betätigt haben iTNC
Meldung mit Schaltfläche Yes bestätigen: Die iTNC
Anwendung wird gestoppt
Das iTNC Control Panel bleibt aktiv. Über die
Schaltfläche Restart iTNC können Sie die iTNC
wieder neu starten
Um Windows zu beenden wählen Sie
die Schaltfläche Start
den Menüpunkt Shut down
und bestätigen mit OK
iTNC 530 mit Windows XP Option
Herunterfahren von Windows 
Wenn Sie versuchen, Windows herunterzufahren während die iTNC 
Software noch aktiv ist, gibt die Steuerung eine Warnung aus siehe
Bild.
Achtung 
Bevor Sie mit OK bestätigen, unbedingt die Not Aus Taste 
betätigen. Ansonsten könnte Datenverlust entstehen oder 
die Maschine könnte beschädigt werden.
Falls Sie mit OK bestätigen, wird die iTNC Software heruntergefahren und anschließend Windows beendet.
Achtung 
Windows blendet nach einigen Sekunden eine eigene
Warnung ein siehe Bild, die die TNC Warnung überdeckt.
Warnung niemals mit End Now bestätigen, ansonsten
könnte Datenverlust entstehen oder die Maschine könnte 
beschädigt werden.
HEIDENHAIN iTNC 530
Netzwerk Einstellungen
Voraussetzung
Um Netzwerk Einstellungen vornehmen zu können
müssen Sie sich als lokaler Administrator anmelden. 
Setzen Sie sich mit Ihrem Maschinenhersteller in
Verbindung, um den dafür erforderlichen Benutzernamen
und das Passwort zu erfragen.
Einstellungen sollten nur von einem Netzwerk Spezialisten vorgenommen werden.
Einstellungen anpassen
Im Auslieferungszustand enthält die iTNC zwei Netzwerk
Verbindungen, die Local Area Connection und die iTNC lnternal Connection siehe Bild.
Die Local Area Connection ist die Verbindung der iTNC an Ihr 
Netzwerk. Alle von Windows XP her bekannten Einstellungen dürfen Sie an Ihr Netzwerk anpassen siehe hierzu auch die Windows XP Netzwerk Beschreibung.
Die iTNC lnternal Connection ist eine interne iTNC
Verbindung. Änderungen an den Einstellungen dieser
Verbindung sind nicht erlaubt und können zur 
Funktionsunfähigkeit der iTNC führen. 
Diese interne Netzwerk Adresse ist voreingestellt auf
und darf nicht mit Ihrem Firmennetzwerk
kollidieren. Das Subnet darf also nicht
vorhanden sein. Setzen Sie sich bei Adressenkonflikten
ggf. mit HEIDENHAIN in Verbindung.
Die Option Netzwerkadresse automatisch beziehen darf nicht aktiv
sein.
iTNC 530 mit Windows XP Option
Zugriffssteuerung
Administratoren haben Zugriff auf die TNC Laufwerke D, E und F.
Beachten Sie, dass die Daten auf diesen Partitionen teilweise binär codiert sind und schreibende Zugriffe zu undefiniertem Verhalten der iTNC führen können.
Die Partitionen D, E und F haben Zugriffsrechte für die
Benutzergruppen SYSTEM und Administrators. Durch die Gruppe
SYSTEM wird sichergestellt, dass der Windows Service, der die
Steuerung startet, Zugriff erhält. Durch die Gruppe Administrators
wird erreicht, dass der Echtzeitrechner der iTNC über die iTNC
lnternal Connection Netzwerkverbindung erhält.
Sie dürfen weder den Zugriff für diese Gruppen
einschränken, noch andere Gruppen hinzufügen und in
diesen Gruppen bestimmte Zugriffe verbieten.
Zugriffsbeschränkungen haben unter Windows Vorrang
gegenüber Zugriffsberechtigungen.
HEIDENHAIN iTNC 530
Besonderheiten in der Dateiverwaltung
Laufwerk der iTNC
Wenn Sie die Dateiverwaltung der iTNC aufrufen, erhalten Sie im 
linken Fenster eine Auflistung aller verfügbaren Laufwerke
Windows Partition der eingebauten Festplatte
Serielle Schnittstelle
Daten Partition der iTNC
Zusätzlich können noch weitere Netzlaufwerke vorhanden sein, die
Sie über den Windows Explorer angebunden haben. 
Beachten Sie, dass das Daten Laufwerk der iTNC unter 
dem Namen TNC in der Datei Verwaltung erscheint. 
Dieses Laufwerk besitzt im Windows Explorer den Namen D. 
Unterverzeichnisse auf dem TNC Laufwerk RECYCLER
und SYSTEM VOLUME IDENTIFIER werden von Windows XP
angelegt und dürfen von ihnen nicht gelöscht werden.
Über den Maschinen Parameter können Sie
Laufwerksbuchstaben definieren, die in der Datei 
Verwaltung der TNC nicht angezeigt werden sollen.
Wenn Sie im Windows Explorer ein neues Netzlaufwerk angebunden haben, müssen Sie ggf. die iTNC Anzeige der verfügbaren Laufwerke aktualisieren:
Datei Verwaltung aufrufen: Taste PGM MGT drücken
Hellfeld nach links ins Laufwerkfenster setzen
Softkey Leiste auf die zweite Ebene umschalten
Laufwerk Ansicht aktualisieren: Softkey AKT. BAUM drücken
iTNC 530 mit Windows XP Option
Datenübertragung zur iTNC 530 
Bevor Sie von der iTNC aus eine Datenübertragung 
starten können, müssen Sie das entsprechende
Netzlaufwerk über den Windows Explorer angebunden
haben. Der Zugriff auf sogenannte UNC Netzwerknamen
ist nicht möglich.
TNC spezifische Dateien
Nachdem Sie die iTNC 530 in Ihr Netzwerk eingebunden haben,
können Sie von der iTNC aus auf einen beliebigen Rechner zugreifen und Dateien übertragen. Sie dürfen bestimmte Datei Typen jedoch nur durch eine Daten Übertragung von der iTNC aus starten. Grund dafür ist, dass bei der Daten Übertragung zur iTNC die Dateien in ein Binärformat gewandelt werden müssen.
Kopieren der nachfolgend aufgeführten Datei Typen über
den Windows Explorer auf das Daten Laufwerk D ist nicht erlaubt.
Datei Typen, die nicht über den Windows Explorer kopiert werden
dürfen:
Klartext Dialog Programme Endung .H
Unit Programme Endung .HU
Kontur Programme Endung .HC
DIN ISO Programme Endung .I
Werkzeug Tabellen Endung .T
Werkzeug Platztabellen Endung .TCH
Paletten Tabellen Endung .P 
Nullpunkt Tabellen Endung .D
Punkte Tabellen Endung .PNT
Schnittdaten Tabellen Endung .CDT
frei definierbare Tabellen Endung .TAB
Vorgehensweise bei der Daten Übertragung: Siehe
Datenübertragung zu von einem externen Datenträger.
ASCII Dateien
ASCII Dateien mit der Endung .A, können Sie ohne
Einschränkung direkt über den Explorer kopieren.
Beachten Sie, dass alle Dateien, die Sie auf der TNC
bearbeiten wollen, auf dem Laufwerk D gespeichert sein müssen.
HEIDENHAIN iTNC 530
PLANE Funktion                                                                                                              Achswinkel Definition, Animation, Auswahl möglicher Lösungen, Automatisches Einschwenken, Eulerwinkel Definition, Inkrementale Definition, Positionierverhalten, Projektionswinkel Definition, Punkte Definition, Raumwinkel Definition, Sturzfräsen, Vektor Definition, Zurücksetzen                                                                                  Planfräsen                                                                                                                                Platz Tabelle                                                                                                            Polarkoordinaten, Grundlagen, Programmieren                                                        Positionen wählen aus DXF                                                                                      Positionieren bei geschwenkter Bearbeitungsebene, mit Handeingabe                                Preset-Tabelle                                                                                                                Programm Aufbau, editieren, gliedern, neues eröffnen                                          Programm Aufruf, Beliebiges Programm als Unterprogramm, über Zyklus                          Programmierhilfen                                                                                                      Programmlauf ausführen, fortsetzen nach Unterbrechung, Globale Programmeinstellungen, Sätze überspringen, Satzvorlauf, Übersicht, unterbrechen          Programmname: Siehe Dateiverwaltung, Dateiname                                            Programmteile kopieren                                                                                          Programmteil Wiederholung                                                                                        Programm Test ausführen, bis zu einem bestimmten Satz Geschwindigkeit einstellen, Übersicht                                                                                                                                  Programm Verwaltung: Siehe Datei Verwaltung Programmvorgaben                                    Puffer Batterie wechseln                                                                                                  Punktemuster, auf Kreis, auf Linien, Übersicht                                                                      Punkte Tabellen                                                                                                                                Q-Parameter, Programmierung, Programmierhinweise                                                            Q-Parameter kontrollieren, unformatiert ausgeben, vorbelegte,  
Werte an PLC übergeben                                                                                                                Q-Parameter Programmierung, Mathematische Grundfunktionen, Programmierhinweise, wenn dann Entscheidungen, Winkelfunktionen, Zusätzliche Funktionen                                                                                                                      Radiuskorrektur Außenecken, lnnenecken, Eingabe                                          Rechtecktasche Schruppen und Schlichten                                                      Rechteckzapfen                                                                                                          Referenzpunkte überfahren                                                                                          Regelfläche                                                                                                                            Reiben                                                                                                                                            Rohteil definieren                                                                                                                Rückwärts Senken                                                                                                            Rückzug von der Kontur                                                                                                          Runde Nut Schruppen und Schlichten                                                                                        Satz einfügen, ändern, löschen                                                                                    Satzvorlauf  nach Stromausfall
Schlüssel Zahlen 
Schnittdaten Berechnung 
Schnittdaten Tabelle
Schraubenlinie
Schwenkachsen
Schwenken der Bearbeitungsebene                                                                    Seitenschlichten
Senkgewindefräsen
Service Pack installieren
SL-Zyklen, Ausräumen, Grundlagen, Kontur Daten, Konturzug, Schlichten Seite, Schlichten Tiefe, Überlagerte Konturen, Vorbohren, Zyklus Kontur                                        SL-Zyklen mit Konturformel                                                                                                Software Nummer
Software Optionen                                                                                                                Software Update durchführen 
Sonderfunktionen
SPEC FCT 
Spiegeln
Spindeldrehzahl ändern
Spindeldrehzahl eingeben
Spindel Orientierung 
Status Anzeige allgemeine, zusätzliche
Steckerbelegung Datenschnittstellen                                                                                    String Parameter                                                                                                                  Sturzfräsen in geschwenkter Ebene
Suchfunktion                                                                                                                  Systemzeit einstellen 
Systemzeit lesen                                                                                                              HEIDENHAIN iTNC 530 
Taschenrechner                                                                                                                  Werkstück Material festlegen                                                                                          Zeitzone einstellen
Tastsystem Überwachung                                                                                                Werkstück Positionen absolute, inkrementale                                                          Zentrieren                                                                                                                                    Zubehör
Technische Daten iTNC 530 mit Windows XP                                                    Zusatzachsen                                                                                                                          Werkzeug Bewegungen programmieren                                                                                  Zusatz Funktionen eingeben, für das Bahnverhalten, für Drehachsen, für Koordinatenangaben, für Laserschneidmaschinen, für Programmlaufkontrolle, für Spindel und Kühlmittel                                                                                                      Teilefamilien
Teleservice                                                                                                                            Werkzeug Daten aufrufen, Delta Werte, in die Tabelle eingeben, indizieren, ins Programm eingeben
Text Datei, Editier Funktionen, Lösch Funktionen, öffnen und verlassen,                      Textteile finden
Text Variablen                                                                                                                          Werkzeug Einsatz Datei                                                                                                          Zyklen und Punktetabellen
Tiefbohren, Vertiefter Startpunkt                                                                                      Werkzeug Einsatzprüfung                                                                                                        Zyklus aufrufen, definieren, Gruppen                                                                       
Werkzeug Korrektur, Länge, Radius
Tiefenschlichten 
TNCguide 
TNCremo                                                                             
Werkzeuglänge                                                                                 
Zylinder 
TNCremoNT                                                                       
Werkzeugname                                                                       
Zylindermantel 
TNC Software updaten                                                               
Werkzeugnummer                                                                         
Konturfräsen 
Trigonometrie                                                                       
Werkzeugradius                                                                                   
Steg bearbeiten 
Werkzeug Schneidstoff 
Werkzeug Tabelle, editieren, verlassen, Editierfunktionen, Eingabemöglichkeiten
Überlagerte Transformationen   
Überwachung Kollision  
Universal Bohren                                                                       
Werkzeugtyp wählen 
Unterprogramm                                                   
Werkzeugvermessung 
USB Geräte anschließen, entfernen                               
Werkzeugwechsel                                                             
Wiederanfahren an die Kontur 
USB Schnittstelle                                                                                 
Windows XP 
Windows Anmeldung 
Winkelfunktionen 
Verschachtelungen 
Versionsnummern 
Vertiefter Startpunkt beim Bohren 
Verweilzeit 
Verzeichnis erstellen, kopieren, löschen
Vollkreis 
Vorschub ändern, bei Drehachsen
Vorschub in Millimeter Spindelumdrehung 
Vorschubfaktor für Eintauchbewegungen 
Vorschubregelung automatische 
Wirkung 
Konstante Bahngeschwindigkeit an der Werkzeugschneide 
Vorschub Erhöhung und Reduzierung 
Konstante Bahngeschwindigkeit an der Werkzeugschneide 
nur Vorschub Reduzierung
rücksetzen
Autom. Korrektur der Maschinengeometrie beim Arbeiten mit Schwenkachsen 
rücksetzen
Vorschub bei Winkelachsen in mm/min 
rücksetzen
Handrad Positionierung während des Programmlaufs überlagern 
Radiuskorrigierte Kontur vorausberechnen
Punkte beim Abarbeiten von nicht korrigierten Geradensätzen nicht berücksichtigen
Drehachsen wegoptimiert verfahren 
rücksetzen
Position der Werkzeugspitze beim Positionieren von Schwenkachsen beibehalten TCPM 
rücksetzen
Im Positioniersatz: Punkte beziehen sich auf das ungeschwenkte Koordinatensystem 
Genauhalt an nicht tangentialen Konturübergängen bei Positionierungen mit Drehachsen 
rücksetzen
Vorschub F in Millimeter pro Spindelumdrehung 
rücksetzen
Auswahl von Schwenkachsen
Rückzug von der Kontur in Werkzeugachsenrichtung
Tastsystemüberwachung unterdrücken
Modale Programminformationen löschen 
Grunddrehung löschen 
Berücksichtigung der Maschinen Kinematik in IST/SOLL Positionen am Satzende 
zurücksetzen
Werkzeug bei NC-Stopp automatisch von der Kontur abheben 
zurücksetzen 
Endschaltermeldung unterdrücken satzweise wirksame Funktion
Laserschneiden: Programmierte Spannung direkt ausgeben 
Laserschneiden: Spannung als Funktion der Strecke ausgeben 
Laserschneiden: Spannung als Funktion der Geschwindigkeit ausgeben 
Laserschneiden: Spannung als Funktion der Zeit ausgeben Rampe
Laserschneiden: Spannung als Funktion der Zeit ausgeben Puls
Übersichtstabelle: Zusatz Funktionen
Programmlauf HALT Spindel HALT Kühlmittel AUS 
Wahlweiser Programmlauf HALT 
Programmlauf HALT Spindel HALT Kühlmittel AUS ggf. Löschen der Statusanzeige 
abhängig von Maschinenparameter Rücksprung zu Satz 
Spindel EIN im Uhrzeigersinn 
Spindel EIN gegen den Uhrzeigersinn
Spindel HALT
Werkzeugwechsel Programmlauf HALT abhängig von Maschinenparameter Spindel HALT
Kühlmittel EIN 
Kühlmittel AUS
Spindel EIN im Uhrzeigersinn Kühlmittel EIN 
Spindel EIN gegen den Uhrzeigersinn Kühlmittel ein
Gleiche Funktion wie 
Freie Zusatz Funktion oder 
Zyklusaufruf, modal wirksam abhängig von Maschinenparameter
Nur im geschleppten Betrieb: konstante Bahngeschwindigkeit an Ecken
Im Positioniersatz: Koordinaten beziehen sich auf den Maschinen Nullpunkt 
Im Positioniersatz: Koordinaten beziehen sich auf eine vom Maschinenhersteller definierte Position, auf die Werkzeugwechsel Position
Anzeige der Drehachse reduzieren auf einen Wert unter
Kleine Konturstufen bearbeiten
Offene Konturen vollständig bearbeiten
Satzweiser Zyklusaufruf 
Automatischer Werkzeugwechsel mit Schwesterwerkzeug, bei abgelaufener Standzeit 
rücksetzen 
Vorschub beim Eintauchen reduzieren auf Faktor F prozentualer Wert
Zuletzt gesetzten Bezugspunkt wieder aktivieren 
Bearbeitung mit zweitem Faktor durchführen
Fehlermeldung bei Schwesterwerkzeugen mit Aufmaß unterdrücken rücksetzen 

Die Originalbroschüren stehen zum Verkauf. Eine Vorschau wird angezeigt. Der Preis der Broschüre ist auf Anfrage erhältlich.