Heidenhain TNC Bahnsteuerung

TNC Bahnsteuerungen
Programmierbeispiele
Klartext Programmierung                                                                                                  Bevor Sie anfangen
Ergänzend zum ausführlichen Bedienerhandbuch sollen
die HEIDENHAIN Programmierbeispiele dazu beitragen,
daß Sie die vielseitigen Fähigkeiten Ihrer TNC Bahnsteuerung
schnell und umfassend nutzen. Denn Beispiele
versteht man oft besser und schneller als wortreiche Erklärungen.
Insgesamt Anwendungsbeispiele, ausführlich kommentiert
und nach steigendem Schwierigkeitsgrad geordnet,
führen Sie durch die gesamte Programmierung Ihrer TNC.
Für jeden ist das Richtige dabei:
Einfache Beispiele für den NC-Einsteiger, in der Schulung
oder im Selbststudium, vermitteln den ersten Kontakt zur Fertigungspraxis.
Aufwendigere Programmstrukturen mit Unterprogramm
Technik, Nullpunktverschiebung und Parameterprogrammierung
geben auch dem Fertigungsprofi an der Maschine
wertvolle Hinweise für die beste Lösung seiner Fertigungsaufgaben.
Sie laufen auf der HEIDENHAIN Bahnsteuerung TNC355,
können aber auch für die Typen TNC155 sowie 151 verwendet werden.
Je nach Steuerungstyp sind bei der Angabe von Polarkoordinaten
und kettenmaßen unterschiedliche Bedienabläufe
erforderlich. Bitte beachten Sie die Hinweise auf
der nächsten Seite.
Für den Programmtest mit der Bildschirmgrafik
TNC355, TNC155 sind jeweils zu Programmbeginn die
Rohteilabmessungen BLK FORM Sätze programmiert.
Da diese Sätze zur eigentlichen Bearbeitung nicht erforderlich
sind, wurden sie bei der Nummerierung der Programmsätze nicht mitgezählt. 
Auf der TNC151 ist kein Programmtest mit der Bildschirmgrafik
möglich. Prüfen Sie das Programm in
diesem Fall in Betriebsart Programm Test oder besser
noch mit einem Probewerkstück.
Die Technologiedaten sind Tabellenwerte und müssen
den jeweiligen Arbeitsbedingungen angepasst werden.
Natürlich wurden alle Programmierbeispiele sorgfältig
getestet. Überprüfen Sie dennoch jedes eingegebene Programm,
bevor Sie mit der Bearbeitung beginnen. Für nicht
ordnungsgemäß durchgeführte Bearbeitungen mit den folgenden
Programmen und deren Folgen kann
HEIDENHAIN keine Gewährleistung übernehmen.
Unterschiede bei der Programmeingabe
zwischen TNC 355 und TNC 155 sowie TNC 151
In diesem Heft sind die Bedienabläufe für die TNC 355 aufgeführt.
Bei der TNC 355 sind die von der TNC155, TNC 151 gewohnten,
roten Kontrolllämpchen auf dem Bedienfeld entfallen.
Dadurch haben sich die Bedienabläufe für die Eingabe von
Polarkoordinaten und Kettenmaßangaben geändert.
Polarkoordinaten
TNC 155/151:
TNC155/151: Zuerst Taste P, dann Dialog Eröffnungstaste
für Geraden- oder Kreisinterpolation drücken.
Taste P ist selbsthaltend Kontrolllämpchen leuchtet.
Vor Eingabe eines Satzes mit Kartesischen Koordinaten
Taste P erneut drücken Kontrolllämpchen erlischt. 
TNC355: Zuerst Dialog Eröffnungstaste für Geraden
oder Kreisinterpolation drücken. Anschließend Taste P drücken. 
Kettenmaß
TNC155/151: Taste ist selbsthaltend. Nach Drücken 
der Taste gelten alle eingegebenen Koordinaten als 
Kettenmaßwerte Kontrolllämpchen leuchtet. Zur Eingabe
von AbsoIutmaßangaben Taste erneut drücken
Kontrolllämpchen erlischt.
TNC355: Taste ist nicht selbsthaltend.
Für jede Kettenmaßangabe Taste drücken.
Tangentiales Anfahren 
Geraden fräsen 
Kreise fräsen 
Schraubenlinien fräsen 
Bearbeitungszyklen 
Unterprogramm Technik 
Koordinatenumrechnungen 
Parameter Programmierung 
Programmaufruf 
Inhalt
Tangentiales Anfahren und Verlassen einer Kontur
Anfahren und Verlassen einer Kontur 
Geraden fräsen mit der Vertikalspindel
Rechtwinklige Koordinaten 
Polarkoordinaten 
Fasen
Geraden fräsen im Raum 
Geraden fräsen mit der Horizontalspindel
Endpunkt in rechtwinkligen Koordinaten 
Endpunkt in Polarkoordinaten 
Kreise fräsen mit der Vertikalspindel
Ecken runden 
Mittelpunkt und Endpunkt, Endpunkt in rechtwinkligen Koordinaten
Mittelpunkt und Endpunkt, Endpunkt in Polarkoordinaten
Radius und Endpunkt, Endpunkt in rechtwinkligen Koordinaten 
Tangentialer Konturanschluß, Endpunkt in rechtwinkligen Koordinaten
Tangentialer Konturanschluß, Endpunkt in Polarkoordinaten
Kreise fräsen mit der Horizontalspindel
Ecken runden
Mittelpunkt und Endpunkt, Endpunkt in rechtwinkligen Koordinaten 
Mittelpunkt und Endpunkt, Endpunkt in Polarkoordinaten 
Radius und Endpunkt, Endpunkt in rechtwinkligen Koordinaten 
Tangentialer Konturanschluß, Endpunkt in rechtwinkligen Koordinaten 
Tangentialer Konturanschluß, Endpunkt in Polarkoordinaten 
Schraubenlinien fräsen
Mit der Vertikalspindel, Programmierung über einen CP-Satz 
Mit der Horizontalspindel, Programmierung über einen CP-Satz 
Mit der Horizontalspindel und einem NC-Rundtisch C-Achse 
Bearbeitungszyklen
Tiefbohren 
Gewindebohren 
Nutenfräsen 
Rechteck Taschen fräsen
Kreistaschenfräsen 
Fräsen einer Tasche mit beliebiger Kontur Beispiel
Fräsen einer Tasche mit beliebiger Kontur Beispiel
Unterprogramm Technik
Werkzeugwechsel 
Fräsen eines Bearbeitungsbildes
Fräsen eines Sechskantstempels 
Koordinaten Umrechnungen
Nullpunktverschiebung 
Drehung des Koordinatensystems
Verschiebung des Koordinatensystems mit anschließender Drehung 
Spiegeln einer Kontur 
Verkleinern Vergrößern von Konturen 
Parameter Programmierung
Bohrbilder auf Teilkreis 
Ziehstempel fräsen, Beispiel Zylinderhälfte 
Ziehstempel fräsen, Beispiel abgerundeter Quader 
Frei programmierbarer Zyklus Programm Aufruf
Tiefbohren mit Spanbrechen Hauptprogramm 
Tiefbohren mit spanbrechen Zyklus 
Abzeilen mit Tiefenzustellung Hauptprogramm 
Abzeilen mit Tiefenzustellung Zyklus 
TNC Bahnsteuerungen
Tangentiales Anfahren und Verlassen einer Kontur
PGM 100
Tangentiales Anfahren und Verlassen einer Kontur mit einem RND-Satz
Werkstoff: Aluminium
Werkzeug: Schrupp-, Schlichtfräser 
Anfahren der Werkzeugwechselposition als Unterprogramm
LBL definiert Siehe auch Unterprogrammtechnik.
Definition und Aufruf des Werkzeugs. Programmlauf
STOP in Satz wird nur für manuellen Werkzeugwechsel
benötigt. Positionieren auf Frästiefe
Zum tangentialen Anfahren der Kontur wird ein
Hilfspunkt, der erste Konturpunkt
und der RND-Satz benötigt. Dabei
muß ein Wechsel der Radiuskorrektur von R0 zu
RR bzw. RL stattfinden.
Fräsen der Kontur.
Zum tangentialen Verlassen der Kontur wird der
letzte Konturpunkt, der RND-Satz 
und ein Hilfspunkt benötigt. Dabei
muß ein Wechsel der Radiuskorrektur von RR
bzw. RL zu R0 stattfinden.
Anfahren der Werkzeugwechsel Position über
Unterprogramm Aufruf LBL. Programm Ende.
TNC Bahnsteuerungen
Geraden Fräsen
PGM 110 bis PGM 160
Geraden fräsen
mit der Vertikalspindel
Endpunkte in rechtwinkligen Koordinaten
Ansicht A
Werkstoff: Aluminium
Werkzeug: Walzenstirnfräser 
Anfahren der Werkzeugwechsel Position als
Unterprogramm LBL definiert.
Siehe auch Unterprogrammtechnik.
Definition und Aufruf des Werkzeugs.
Programmlauf STOP in Satz wird nur für manuellen
Werkzeugwechsel benötigt.
Zum tangentialen Anfahren der Kontur wird ein
Hilfspunkt benötigt.
Fräsen der ersten Geraden.
Fräsen der weiteren Geraden.
Tangentiales Verlassen der Kontur 
Anfahren der Werkzeugwechselposition
über Unterprogramm Aufruf LBL.
Programm Ende
Geraden fräsen mit der Vertikalspindel
Endpunkte in Polarkoordinaten
Werkstoff: Aluminium
Werkzeug: Walzenstirnfräser 
Anfahren der Werkzeugwechselposition als 
Unterprogramm LBL definiert. 
Definition und Aufruf des Werkzeugs.
Zum tangentialen Anfahren der Kontur wird ein
Hilfspunkt benötigt.
Festlegen des Pols, Fräsen der ersten Geraden,
Endpunkt festgelegt über Pol CC,
Radius PR und Winkel PA.
Fräsen der weiteren Geraden, als Pol-Definition
wird jeweils die letzte Ist-Position des Werkzeugs übernommen.
Satz könnte auch lauten:
Tangentiales Verlassen der Kontur,
Anfahren der Werkzeugwechselposition
 über Unterprogramm LBL,
Programm Ende.
Geraden fräsen mit der Vertikalspindel
Fasen
Werkstoff: Aluminium
Werkzeug: Schrupp-, Schlichtfräser 
Anfahren der Werkzeugwechselposition als
Unterprogramm LBL definiert.
Definition und Aufruf des Werkzeugs
Zum tangentialen Anfahren der Kontur wird ein
Hilfspunkt benötigt.
Festlegung der Fase über die ersten beiden
Geraden Satz und Satz. Fräsen der
Geraden und der Fase.
Fräsen der Kontur und der weiteren Fasen.
Tangentiales Verlassen der Kontur, Anfahren
der Werkzeugwechselposition über Unterprogramm
Aufruf LBL. Programm Ende.
Geraden fräsen mit der Vertikalspindel
Geraden im Raum
Werkstoff: Aluminium 
Werkzeug: Kugelkopffräser 
geforderte Breite der zu fräsenden Bahn bestimmt den Durchmesser
Anfahren der Werkzeugwechselposition als Unterprogramm
LBL definiert.
Definition und Aufruf des Werkzeugs.
Positionieren über Werkstückoberfläche auf
Sicherheitsabstand.
Einstechen, Fräsen der Raumgeraden.
Das Werkzeug bewegt sich auf einer auskorrigierten Bahn.
Fräsen bei gleichbleibender Tiefe, parallel zur Y-Achse.
Fräsen der zweiten Geraden. Anschließend Anfahren
der Werkzeugwechselposition über
Unterprogramm Aufruf LBL, Programm Ende.
Geraden fräsen mit der Horizontalspindel
Endpunkte in rechtwinkligen Koordinaten
Werkstoff: Aluminium
Werkzeug: Schrupp-, Schlichtfräser 
Anfahren der Werkzeugwechselposition als
Unterprogramm LBL definiert.
Definition und Aufruf des Werkzeugs.
Tangentiales Anfahren der Kontur über einen Hilfspunkt.
Fräsen der Geraden.
Tangentiales Verlassen der Kontur 
Anfahren der Werkzeugwechsel Position über
Unterprogramm LBL. Programm Ende.
Geraden fräsen mit der Horizontalspindel
Endpunkte in Polarkoordinaten
Werkstoff: Aluminium
Werkzeug: Schrupp-, Schlichtfräser 
Anfahren der Werkzeugwechselposition als
Unterprogramm LBL definiert.
Definition und Aufruf des Werkzeugs.
Anfahren der Kontur auf einer Geraden über einen Hilfspunkt.
Festlegen des ersten Pols, Fräsen der ersten Geraden.
Istwert Übernahme für Pol-Definition,
Fräsen der weiteren Kontur.
Fräsen der letzten Geraden, Verlassen der
Kontur auf einer Geraden, Anfahren der 
Werkzeugwechselposition über Unterprogramm
Aufruf LBL, Programm Ende.
TNC Bahnsteuerungen
Kreise Fräsen
PGM 210 bis PGM 285
Kreise fräsen mit der Vertikalspindel
Ecken Runden
nicht bemaßte Radien 
Werkstoff: Aluminium
Werkzeug: Schrupp-, Schlichtfräser 
geforderte Breite der zu fräsenden Bahn bestimmt den Durchmesser
Anfahren der Werkzeugwechselposition als
Unterprogramm LBL definiert.
Definition und Aufruf des Werkzeugs.
Zum tangentialen Anfahren der Kontur wird ein Hilfspunkt benötigt.
Definition der ersten beiden Konturelemente,
Fräsen der ersten Geraden, Runden der Ecke,
Fräsen der zweiten Geraden.
Runden der nächsten Ecke, Fräsen der weiteren
Geraden mit Abrunden der Ecken.
Fräsen der letzten Gerade, tangentiales 
Verlassen der Kontur, Anfahren der 
Werkzeugwechselposition über Unterprogramm Aufruf
LBL, Programm Ende.
Kreise fräsen mit der Vertikalspindel
Festlegung über Mittelpunkt und Endpunkt.
Endpunkte in rechtwinkligen Koordinaten
Werkstoff: Aluminium
Anfahren der Werkzeugwechselposition als
Unterprogramm LBL definiert.
Definition und Aufruf des Werkzeugs.
Zum tangentialen Anfahren der Kontur wird ein Hilfspunkt benötigt.
Festlegung des Kreismittelpunkts CC,
Angabe des Kreisendpunkts und der 
Fräsrichtung DR, Fräsen des Kreises.
Tangentiales Verlassen der Kontur, Anfahren
der Werkzeugwechselposition über 
Unter Programm Aufruf LBL, Programm Ende.
Kreise fräsen mit der Vertikal Spindel
Festlegung über Mittelpunkt und Endpunkt
Endpunkte in Polarkoordinaten
Werkstoff: Aluminium
Werkzeug: Walzenstirnfräser 
Anfahren der Werkzeugwechselposition als 
Unterprogramm LBL definiert.
Definition und Aufruf des Werkzeugs.
Zum tangentialen Anfahren der Kontur wird ein Hilfspunkt benötigt.
Festlegen des Pols, Fräsen der Geraden zum
Anfangspunkt der Kreisbahn. Fräsen der Rundung
für den tangentialen Übergang der beiden
Konturelemente Gerade und Kreis.
Fräsen der Kreisbahn in positiver Drehrichtung
DR. Kreismittelpunkt Pol wird aus Satz 
übernommen. Fräsen der Rundung für den 
tangentialen Übergang der beiden Konturelemente
Gerade und Kreis.
Fräsen der letzten Gerade, tangentiales 
Verlassen der Kontur, Anfahren der 
Werkzeugwechselposition über Unterprogramm Aufruf
LBL, Programm Ende.
Kreise fräsen mit der Vertikalspindel
Festlegung über Radius und Endpunkt
Endpunkte in rechtwinkligen Koordinaten
Werkstoff: Aluminium 
Werkzeug: Schrupp-, Schlichtfräser 
geforderte Breite der zu fräsenden Bahn bestimmt den Durchmesser
Anfahren der Werkzeugwechselposition als 
Unterprogramm LBL definiert.
Definition und Aufruf des Werkzeugs.
Zum Anfahren der Kontur auf einer achsparallelen
Geraden wird ein Hilfspunkt benötigt, der
mit Radiuskorrektur angefahren werden muß.
Fräsen der ersten Geraden, Fräsen der Kreisbahn
in positiver Drehrichtung DR. Positives
Vorzeichen des Kreisradius R bei einem 
Zentriwinkel kleiner.
Fräsen der zweiten Geraden.
Verlassen der Kontur auf einer achsparallelen
Geraden über einen Hilfspunkt mit Radiuskorrektur,
Anfahren der Werkzeugwechselposition
über Unterprogramm Aufruf LBL, Programm Ende.
Kreise fräsen mit der Vertikalspindel
Kreise mit tangentialem KonturanschIuß
Endpunkte in rechtwinkligen Koordinaten
Werkstoff: Aluminium
Werkzeug: Schrupp-, Schlichtfräser 
geforderte Breite der zu fräsenden Bahn bestimmt den Durchmesser 
Anfahren der Werkzeugwechselposition als
Unterprogramm LBL definiert.
Definition und Aufruf des Werkzeugs.
Zum tangentialen Anfahren der Kontur wird ein Hilfspunkt benötigt.
Fräsen der ersten Geraden, Fräsen der tangential anschließenden Kreisbahn.
Fräsen der zweiten Geraden, Fräsen der tangential anschließenden Kreisbahn.
Tangentiales Verlassen der Kontur, Anfahren
der Werkzeugwechselposition über Unterprogramm Aufruf LBL, Programm Ende.
Kreise fräsen mit der Vertikalspindel
Kreise mit tangentialem Konturanschluß
Endpunkte in Polarkoordinaten
Werkstoff: Aluminium
Schrupp-, Schlichtfräser
Anfahren der Werkzeugwechselposition als Unterprogramm LBL definiert.
Definition und Aufruf des Werkzeugs.
Anfahren der Kontur auf einer achsparallelen
Geraden über einen Hilfspunkt, der mit Radiuskorrektur angefahren werden muß.
Fräsen der ersten Geraden.
Istwert Übernahme für Pol Definition zur Festlegung der zweiten Geraden, Fräsen der
zweiten Geraden.
Fräsen der tangential anschließenden Kreisbahn, Angaben PR und PA beziehen sich auf den Pol CC in Satz.
Verlassen der Kontur auf einer achsparallelen
Geraden über einen Hilfspunkt mit Radiuskorrektur, Anfahren der Werkzeugwechselposition über Unterprogramm Aufruf LBL, Programm Ende.
Kreise fräsen mit der Horizontalspindel
Ecken Runden
Werkstoff: Aluminium
Werkzeug: Schrupp-, Schlichtfräser 
Anfahren der Werkzeugwechselposition als Unterprogramm LBL definiert.
Definition und Aufruf des Werkzeugs.
Anfahren der Kontur auf einer achsparallelen Geraden über einen Hilfspunkt mit Radiuskorrektur. Zustellen auf Frästiefe.
Definition der ersten beiden Konturelemente,
Fräsen der ersten Geraden, Runden der Ecke,
Fräsen der zweiten Geraden.
Runden der Ecke zwischen Gerade und Kreisbahn, 
Fräsen der Kreisbahn, Runden der Ecke
zwischen Kreisbahn und nächster Gerade.
Fräsen der Gerade.
Verlassen der Kontur auf einer achsparallelen
Geraden mit Radiuskorrektur, Anfahren der
Werkzeugwechselposition über Unterprogramm
Aufruf LBL, Programm Ende.
Kreise fräsen mit der Horizontalspindel
Festlegung über Mittelpunkt und Endpunkt
Endpunkte in rechtwinkligen Koordinaten
Werkstoff: Aluminium
Werkzeug: Schrupp-, Schlichtfräser
Anfahren der Werkzeugwechselposition als Unterprogramm LBL definiert. 
Definition und Aufruf des Werkzeugs.
Anfahren der Kontur auf einer achsparallelen Geraden
über einen Hilfspunkt mit Radiuskorrektur. 
Zustellen auf Frästiefe mm, Fräsen des Schlitzes.
Rückziehen des Werkzeugs auf Frästiefe mm,
tangentiales Anfahren der Kontur über einen Hilfspunkt.
Fräsen der beiden Kreisbahnen in negativer Drehrichtung DR.
Tangentiales Verlassen der Kontur. Anfahren
der Werkzeugwechselposition über Unterprogramm Aufruf LBL, Programm Ende.
Kreise fräsen mit der Horizontalspindel
Festlegung über Mittelpunkt und Endpunkt
Endpunkte in Polarkoordinaten
Werkstoff: Aluminium
Werkzeug: Walzenstirnfräser 
Anfahren der Werkzeugwechselposition als Unterprogramm LBL definiert.
Definition und Aufruf des Werkzeugs.
Anfahren der Kontur auf einer achsparallelen
Geraden über einen Hilfspunkt mit Radiuskorrektur.
Festlegen des ersten Pols, Fräsen der Geraden,
Fräsen der Kreisbahn in positiver Drehrichtung
Fräsen der weiteren Kontur.
Die Kontur ist bereits verlassen. Anfahren der
Werkzeugwechselposition über Unterprogramm Aufruf LBL, Programm Ende.
Kreise fräsen mit der Horizontalspindel
Festlegung über Radius und Endpunkt
Endpunkte in rechtwinkligen Koordinaten
Werkstoff: Aluminium
Werkzeug: Schrupp-, Schlichtfräser 
Anfahren der Werkzeugwechselposition als
Unterprogramm LBL definiert.
Definition und Aufruf des Werkzeugs.
Zum tangentialen Anfahren der Kontur wird ein Hilfspunkt benötigt.
Fräsen der ersten Geraden und der ersten Kreisbahn Angaben für Z im Kettenmaß. Negatives Vorzeichen für Kreisradius R bei einem Zentriwinkel größer als.
Fräsen der weiteren Kontur. Positives Vorzeichen für Kreisradius R in Satz bei einem Zentriwinkel kleiner als.
Verlassen der Kontur auf einer achsparallelen Geraden, Anfahren der Werkzeugwechselposition über Unterprogramm Aufruf LBL,
Programm Ende.
Kreise fräsen mit der Horizontalspindel
Kreise mit tangentialem KonturanschIuß
Endpunkte in rechtwinkligen Koordinaten
Werkstoff: Aluminium
Werkzeug: Walzenstirnfräser 
Anfahren der Werkzeugwechselposition als Unterprogramm LBL definiert.
Definition und Aufruf des Werkzeugs.
Anfahren der Kontur auf einer achsparallelen
Geraden über einen Hilfspunkt mit Radiuskorrektur.
Fräsen der ersten Geraden und der ersten Kreisbahn, Kreisbahn schließt tangential an die Gerade an. 
Fräsen der weiteren Kontur.
Tangentiales Verlassen der Kontur, Anfahren
der Werkzeugwechselposition über Unterprogramm-Aufruf LBL, Programm Ende.
Kreise fräsen mit der Horizontalspindel
Kreise mit tangentialem KonturanschIuß
Endpunkte in Polarkoordinaten
Werkstoff: Aluminium
Werkzeug: Walzenstirnfräser 
Anfahren der Werkzeugwechselposition als Unterprogramm LBL definiert.
Definition und Aufruf des Werkzeugs.
Anfahren der Kontur auf einer achsparallelen
Geraden über einen Hilfspunkt mit Radiuskorrektur.
Festlegen des ersten Pols, Fräsen der ersten
Geraden. Fräsen der tangential anschließenden
Kreisbahn PR bezieht sich auf Pol CC in
Satz, Winkelangabe PA im Kettenmaß.
Fräsen der zweiten tangential anschließenden
Kreisbahn PR Angabe bezieht sich auf Pol CC
in Satz, Winkelangabe PA im Kettenmaß.
Fräsen der letzten Geraden, tangentiales
Verlassen der Kontur, Anfahren der Werkzeugwechselposition über Unterprogramm Aufruf LBL, Programm Ende.
TNC Bahnsteuerungen
Schraubenlinien Fräsen
PGM 310 bis PGM 330
Schraubenlinien fräsen mit der Vertikalspindel
Programmierung über einen CP-Satz
Werkstoff: Aluminium 
Rohmaße: Platte mit durchgehender Bohrung                                                      Werkzeug: Gewindefräser 
Schraubenlinien kann die Grafik der TNC nicht darstellen. In diesem Fall
überprüft man das Programm in Betriebsart Programmtest auf geometrische Fehler.
Anfahren der Werkzeugwechselposition als Unterprogramm LBL definiert.
Definition und Aufruf des Werkzeugs.
Positionieren des Gewindefräsers zur Start Position am unteren Bohrungsrand mit einem Überhang von zwei Schneiden. Der Bohrungsrand wird über einen Hilfspunkt 
angefahren.
Die Winkelangabe für das Fräsen auf einer
Schraubenlinie erhält man über folgende Formel:
mit IPA gleich Winkel im Kettenmaß, entspricht
der Anzahl der Umdrehungen 
L gleich Gewindelänge
a gleich Anzahl der Schneiden die sich beim Start gleichzeitig im Eingriff befinden.
P gleich Gewindesteigung
Beachte: Befinden sich über die ganze Gewindelänge die Schneiden des Werkzeugs im Eingriff, muß mindestens eine Umdrehung, programmiert werden.
Für das vorliegende Beispiel ergibt die Formel:
Festlegen des Kreismittelpunkts, Fräsen des
Gewindes. Das Werkzeug fährt auf der Schraubenlinie
in positiver Z-Richtung. Für ein Rechtsgewinde
ist daher die Drehrichtung DR plus. Die
Radiuskorrektur für ein Innengewinde ist bei der vorgegebenen Drehrichtung RL.
Verlassen der Bohrung, Anfahren der Werkzeugwechsel Position über Unterprogrammaufruf LBL, Programm Ende.
Schraubenlinien fräsen mit der Horizontalspindel
Programmierung über einen CP-Satz
Werkstoff: Aluminium
Rohmaße: Zapfen Höhe mm auf einer Platte                                                      Werkzeug: Gewindefräser Schneiden
Schraubenlinien kann die Grafik der TNC nicht darstellen. In diesem Fall überprüft man das Programm in Betriebsart Programmtest auf geometrische Fehler.
Anfahren der Werkzeugwechselposition als Unterprogramm LBL definiert.
Definition und Aufruf des Werkzeugs.                                                                      Positionieren des Gewindefräsers zur Startposition am unteren Gewindeauslauf des
Zapfens. Die Position wird über einen Hilfspunkt Satz angefahren.
Die Winkelangabe für das Fräsen auf einer
Schraubenlinie erhalt man über folgende Formel
Bezeichnungen siehe Programm:
Für das vorliegende Beispiel ergibt die Formel:
Festlegen des Kreismittelpunkts, Fräsen des
Gewindes. Das Werkzeug fährt auf der Schraubenlinie
in positiver Y Richtung. Für ein Rechtsgewinde
ist daher die Drehrichtung DR. Die
Radiuskorrektur für ein Außengewinde ist bei der
vorgegebenen Drehrichtung RR.
Verlassen des Zapfens, Anfahren der Werkzeugwechselposition
über Unterprogramm Aufruf LBL, Programm Ende.
Schraubenlinien fräsen mit der Horizontalspindel und einem
Rundtisch C-Koordinate
Werkstoff: Aluminium
Rohmaße: Zapfen Höhe mm                                                                              Werkzeug: Fingerfräser                                                                                            Bewegungen in der C-Achse kann die Grafik der TNC nicht darstellen. In diesem Fall überprüft man das Programm in der Betriebsart Programmtest auf
geometrische Fehler.
Anfahren der Werkzeugwechselposition als Unterprogramm LBL definiert.
Definition und Aufruf des Werkzeugs.                                                                          Positionieren des Fräsers zur Startposition am
oberen Zapfenende im Sicherheitsabstand mm.
Einstechen auf die geforderte Schmiernuttiefe von mm.
Fertigen der Schmiernut: Während sich der
Zylinder mit dem Rundtisch dreht, fährt das Werkzeug
achsparallel in negativer Z-Richtung. Die
Winkelangabe für die C-Koordinate zum Drehen
des Rundtisches erhält man über folgende Formel:
mit C Winkel im Kettenmaß, entspricht der
Anzahl der Umdrehungen,
Z Gewindelänge
P Gewindesteigung
Für das vorliegende Beispiel ergibt die Formel:
Fräsen der Schmiernut. Das Werkzeug fährt
achsparallel in negativer Z-Richtung, während
sich der Rundtisch im Gegenuhrzeigersinn dreht.
Dadurch entsteht eine rechtsdrehende Schraubenlinie auf dem Zylinder.
Verlassen des Zapfens, Anfahren der Werkzeugwechselposition
über Unterprogramm Aufruf LBL, Programm Ende.
TNC Bahnsteuerungen
Bearbeitungszyklen
PGM 410 bis PGM 470
Bearbeitungszyklen
Tiefbohren
Werkstoff: Aluminium 
Werkzeuge: NC-Anbohrer, Spitzenwinkel 
Anfahren der Werkzeugwechselposition als Unterprogramm LBL definiert.          Definition der beiden Werkzeuge:
NC-Anbohrer Werkzeug Nr.,
Bohrer Werkzeug Nr.
Aufruf des Anbohrers, Anfahren der ersten Bohrposition
im Eilgang, Positionieren auf Sicherheitsabstand.
Anbohren, Rückzug auf Sicherheitsabstand im Eilgang.
Anfahren der nächsten Bohrposition im Eilgang,
Anbohren, Rückzug auf Sicherheitsabstand. 
Anfahren der Werkzeugwechselposition über 
Unterprogramm Aufruf LBL. Aufruf des Bohrwerkzeugs. 
Bearbeitungszyklen
Tiefbohren
Zyklusdefinition für das Bohren der beiden Löcher.
Anfahren der ersten Bohrposition im Eilgang,
Positionieren auf Sicherheitsabstand, Aufruf und
Ausführung des Zyklus Tiefbohren. Nach Ausführung
des Zyklus zieht die TNC das Werkzeug
selbsttätig auf den Sicherheitsabstand zurück.
Anfahren der nächsten Bohrposition im Eilgang,
Aufruf des Zyklus Tiefbohren über einen CYCL CALL-Satz.
Anfahren der Werkzeugwechselposition über
Unterprogramm Aufruf LBL, Programm Ende.
Bearbeitungszyklen
Gewindebohren
Werkstoff: Aluminium 
Rohmaße: Lochplatte aus Beispiel Tiefbohren
Programm, bereits vorgebohrt
Werkzeug: Gewindebohrer 
Anfahren der Werkzeugwechselposition als
Unterprogramm LBL definiert.
Definition und Aufruf des Werkzeugs:
Ermittlung des Vorschubs F mm/min für den
Zyklus Gewindebohren:
S Spindeldrehzahl aus der Werkzeugdefinition für den Gewindebohrer
P Gewindesteigung mm
Für das vorliegende Beispiel erhält man:
Zyklusdefinition für das Gewindebohren der beiden Löcher.
Anfahren der ersten Position im Eilgang. Positionieren
auf Sicherheitsabstand. Aufruf und Ausführung
des Zyklus Gewindebohren. Nach
Ausführung des Zyklus zieht die TNC selbsttätig
das Werkzeug mit umgekehrter Spindeldrehrichtung
auf den Sicherheitsabstand zurück.
Anfahren der nächsten Position im Eilgang. Aufruf
des Zyklus Gewindebohren über die Zusatzfunktion.
Anfahren der Werkzeugwechselposition über
Unterprogramm Aufruf LBL, Programm Ende.
Bearbeitungszyklen
Fräsen einer Nut
Werkstoff: Aluminium
Werkzeuge: Schrupp-, Schlichtfräser
Anfahren der Werkzeugwechselposition
als Unterprogramm LBL definiert.
Definition und Aufruf des Werkzeugs.
Zyklusdefinition für das Fräsen der Nut.
Der Zyklus ist ein kombinierter Schrupp-, Schlichtzyklus.
Das Schlichtaufmaβ beträgt mm.
Werkzeugdurchmesser und Schlichtaufmaβ
ergibt die Breite der Nut in Satz.
Schlichtaufmaß
Anfahren der Startposition auf einer Bahn senkrecht
zur Längsrichtung der Nut, das Werkzeug
muß eine korrigierte Position vor Ausführung des
Zyklus einnehmen. Anschließend Positionieren
auf Sicherheitsabstand.
Aufruf des Zyklus über CYCL CALL. Anfahren
der Werkzeugwechselposition über 
Unterprogramm Aufruf LBL, Programm Ende.
Bearbeitungszyklen
Fräsen einer Rechtecktasche
nicht bemaßte Radien R10
Werkstoff: Aluminium
Rohmaße: mm
Werkzeug: Schaftfräser 
Stirnschneide über Mitte schneidend
Anfahren der Werkzeugwechselposition als
Unterprogramm LBL definiert.
Definition und Aufruf des Werkzeugs.
Zyklusdefinition für das Fräsen der beiden Taschen.
CYCL DEF TASCHENFRAESEN
Anfahren der ersten Startposition und Positionieren
auf Sicherheitsabstand. Aufruf des Zyklus über CYCL CALL.
Anfahren der nächsten Startposition im Eilgang,
Aufruf des Zyklus über CYCL CALL.
Anfahren der Werkzeugwechselposition über
Unterprogramm Aufruf LBL, Programm Ende.
Bearbeitungszyklen
Fräsen einer Kreistasche
Werkstoff: Aluminium 
Werkzeug: Schaftfräser 
Stirnschneide über Mitte schneidend
Anfahren der Werkzeugwechselposition als
Unterprogramm LBL definiert.
Definition und Aufruf des Werkzeugs.
Zyklusdefinition für das Fräsen der beiden Kreistaschen.
Anfahren der ersten Startposition und Positionieren
auf Sicherheitsabstand. Aufruf des Zyklus über CYCL CALL.
Anfahren der nächsten Startposition im Eilgang,
Aufruf des Zyklus über CYCL CALL.
Anfahren der Werkzeugwechselposition über
Unterprogramm Aufruf LBL, Programm Ende.
Bearbeitungszyklen
Fräsen einer Tasche mit beliebiger Kontur
Beispiel 1
Werkstoff: Aluminium
Werkzeuge: Bohrer 
Schruppfräser
Stirnschneide über Mitte schneidend, 
Schlichtfräser 
Anfahren der Werkzeugwechselposition als Unterprogramm LBL definiert.
Definitionen der Werkzeuge zum Vorbohren,
Schruppen, Ausräumen und Schlichten.
Zyklusdefinition für die Konturbeschreibung.
Anhand der aufgeführten Konturlabel erkennt
die TNC, in welchen Unterprogrammen die 
Teilkonturen abgelegt sind.
Aufruf des Werkzeugs zum Vorbohren, Positionieren auf Sicherheitsabstand.
Zyklusdefinition für das Vorbohren.
Aufruf des Zyklus über CYCL CALL. Das Werkzeug
fährt nacheinander die Einstechpositionen
der resultierenden Kontur an und führt den Zyklus Vorbohren aus.
Bearbeitungszyklen
Fräsen einer Tasche mit beliebiger Kontur
Beispiel 
Anfahren der Werkzeugwechselposition über
Unterprogramm Aufruf LBL, Aufruf des Werkzeugs
zum Ausräumen Schruppzyklus. 
Positionieren auf Sicherheitsabstand.
Zyklusdefinition für das Ausräumen der Tasche.
Aufruf des Zyklus über CYCL CALL. Das Werkzeug
fräst unter Berücksichtigung des Schlichtaufmaßes
die resultierende Taschenkontur und
die Inselkontur. Anschließend wird die Tasche
unter dem im Zyklus programmierten Winkel ausgeräumt.
Anfahren der Werkzeugwechselposition über
Unterprogramm Aufruf LBL, Aufruf des Werkzeugs
zum Schlichten der Kontur. Positionieren auf Sicherheitsabstand.
Zyklusdefinition für das Schlichten der Kontur.
Aufruf des Zyklus über CYCL CALL. Die Kontur
der Tasche und der Insel wird im Gegenlauf
Angabe DR in Satz geschlichtet.
Anfahren der Werkzeugwechselposition über
Unterprogramm Aufruf LBL. Programmlauf
Halt und Rücksprung zum Programmanfang.
Nach dem Programmlauf Halt folgt die Auflistung
aller Unterprogramme die im Zyklus KONTUR
mit ihren Labelnummern aufgeführt sind. Die 
Teilkonturen werden nach den Angaben in der Werkstückzeichnung programmiert.
Bearbeitungszyklen
Fräsen einer Tasche mit beliebiger Kontur
Beispiel 
Konturbeschreibung der Tasche. Die Konturelemente
sind im Uhrzeigersinn programmiert, die Angabe
der Radiuskorrektur für eine Tasche ist dann RR.
Konturbeschreibung der Insel. Die Konturelemente
sind gegen den Uhrzeigersinn programmiert,
die Angabe der Radiuskorrektur für eine Insel ist dann RR.
Konturbeschreibung der überlagerten Insel.
Konturbeschreibung der überlagerten Tasche.
Bearbeitungszyklen
Fräsen einer Tasche mit beliebiger Kontur
Beispiel 
Konturbeschreibung der überlagerten Insel.
Konturbeschreibung der überlagerten Tasche.
Programm Ende.
Bearbeitungszyklen
Fräsen einer Tasche mit beliebiger Kontur
Beispiel
Werkstoff: Aluminium 
Werkzeuge: Bohrer, Schruppfräser, Schlichtfräser 
Anfahren der Werkzeugwechselposition als Unterprogramm LBL definiert.
Definitionen der Werkzeuge zum Vorbohren, Schruppen, Ausräumen und Schlichten. 
Zyklusdefinition für die Konturbeschreibung.
Aufruf des Werkzeugs zum Vorbohren, Positionieren auf Sicherheitsabstand.
 Zyklusdefinition für das Vorbohren.
Aufruf des Zyklus über CYCL CALL. Das Werkzeug
fährt nacheinander die Einstechpositionen
der resultierenden Kontur an und führt den Zyklus Vorbohren aus.
Bearbeitungszyklen
Fräsen einer Tasche mit beliebiger Kontur
Beispiel
Anfahren der Werkzeugwechselposition über
Unterprogramm Aufruf LBL, Aufruf des
Werkzeugs zum Ausräumen Schruppzyklus.
Positionieren auf Sicherheitsabstand.
Zyklusdefinition für das Ausräumen der Tasche.
Aufruf des Zyklus über CYCL CALL. Das Werkzeug
fräst unter Berücksichtigung des Schlichtaufmaßes
die resultierende Taschenkontur und
die Inselkontur. Anschließend wird die Tasche
unter dem im Zyklus programmierten Winkel ausgeräumt.
Anfahren der Werkzeugwechselposition über
Unterprogramm Aufruf LBL, Aufruf des Werkzeugs
zum Schlichten der Kontur. Positionieren auf Sicherheitsabstand.
Zyklusdefinition für das Schlichten der Kontur.
Aufruf des Zyklus über CYCL CALL. Die Kontur
der Tasche und der Insel wird im Gleichlauf Angabe
DR in Satz geschlichtet.
Anfahren der Werkzeugwechselposition über
Unterprogramm Aufruf LBL, Programmlauf
Halt und Rücksprung zum Programm Anfang.
Nach dem Programmlauf Halt folgt die Auflistung
aller Unterprogramme, die im Zyklus KONTUR
mit ihren Labelnummern aufgeführt sind. Die Teilkonturen
werden nach den Angaben in der Werkstückzeichnung programmiert.
Bearbeitungszyklen
Fräsen einer Tasche mit beliebiger Kontur
Beispiel 
Konturbeschreibung der Tasche im Uhrzeigersinn mit Radiuskorrektur RR.
Konturbeschreibung der überlagerten Tasche im Gegenuhrzeigersinn mit Radiuskorrektur RL. 
Konturbeschreibung der Insel im Gegenuhrzeigersinn mit Radiuskorrektur RR.
Konturbeschreibung der überlagerten Insel im Gegenuhrzeigersinn mit Radiuskorrektur RR.
Programm Ende.
TNC Bahnsteuerungen
Unterprogramm Technik
PGM 510 bis PGM 530
Unterprogramm Technik
Werkzeugwechsel                                                                                                      Werkstoff: Aluminium                                                                                                      Werkzeuge: Schaftfräser, NC-Anbohrer, Bohrer, Gewindebohrer                                    Beim Einsatz mehrerer Werkzeuge innerhalb eines Programms müssen Werkzeugwechsel manuell oder automatisch durchgeführt werden. 
Für jeden Wechsel muß das Werkzeug dieselbe 
Wechselposition anfahren. Um sich die wiederholte
Programmierung dieser Position zu sparen, gibt man 
das Anfahren der Werkzeugwechselposition als 
Unterprogramm ein. Das Unterprogramm steht entweder
dort, wo es das erste Mal gebraucht wird oder am Programmende.
Für einen Werkzeugwechsel wird dann
nur noch das Unterprogramm aufgerufen; die TNC 
führt anschließend die Anweisungen innerhalb des 
Unterprogramms aus.
Der Unterprogrammanfang ist mit einer Labelnummer,
LBL gekennzeichnet. Am Ende wird jedes
Unterprogramm mit LBL abgeschlossen. 
Für einen manuellen Werkzeugwechsel muß vor dem
Aufruf des neuen Werkzeugs ein programmierter Halt
eingegeben werden.
Anfahren der Werkzeugwechselposition als 
Unterprogramm LBL definiert.
Definitionen der Werkzeuge.
Aufruf des Werkzeugs
Mit dem Werkzeug ruft die TNC die dazugehörigen
Korrekturwerte Längen- und Radiuswerte
auf und berücksichtigt sie beim Fräsen der Kontur.
Die Maschine befindet sich bereits auf der
Werkzeugwechselposition, da die TNC die 
Anweisungen in den Sätzen 2 bis 4 schon durchlaufen
und ausgeführt hat. Ein Unterprogrammaufruf
kann daher im AnschIuß an das Unterprogramm entfallen.
Anfahren der Kontur auf einer achsparallelen
Geraden über einen Hilfspunkt mit Radiuskorrektur.
Fräsen der ersten Geraden.
Unterprogramm Technik
Werkzeugwechsel
Fräsen der weiteren Kontur.
Anfahren der Werkzeugwechselposition über
Unterprogramm Aufruf CALL LBL, unter der
Anzahl der Wiederholungen REP findet keine Eingabe 
statt, ENT-Taste drücken. Die
TNC springt innerhalb des Programms zur Stelle
mit dem Label und führt alle Anweisungen bis
zum Labe aus.
Anschließend springt sie wieder zurück und führt
das Programm mit dem nächsten Satz fort. Aufruf des Werkzeugs.
Positionieren des Werkzeugs über Bohrungsmitte
im Sicherheitsabstand. Dieser Abschnitt
ist ebenfalls als Unterprogramm definiert.
Anschließend Anbohren und senken.
Anfahren der Werkzeugwechselposition über
Unterprogramm Aufruf CALL LBL. Aufruf des Werkzeugs.
Unterprogramm Aufruf CALL LBL für das Positionieren
des Werkzeugs über Bohrungsmitte im
Sicherheitsabstand. Anschließend Bohren.
Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über
Unterprogramm Aufruf CALL LBL. Aufruf des Werkzeug.
Unterprogramm Aufruf CALL LBL für das Positionieren
des Werkzeugs über Bohrungsmitte im Sicherheitsabstand.
Zyklusdefinition für das Gewindebohren der beiden
Löcher Erklärung der Zyklusparameter
siehe PGM. Anschließend Zyklusaufruf
zum Bohren der Gewinde. 
Anfahren der Werkzeugwechselposition über
Unterprogramm Aufruf CALL LBL. Programm Ende.
Unterprogramm Technik
Fräsen eines Bearbeitungsbilds
Werkstoff: Aluminium
Werkzeug: Schrupp-, Schlichtfräser 
Stirnschneide über Mitte schneidend
Anfahren der Werkzeugwechselposition als
Unterprogramm LBL definiert.
Definition und Aufruf des Werkzeugs.
Die drei Kreise haben alle die gleichen Abmessungen
bezogen auf ihren Mittelpunkt. Daher
empfiehlt es sich, das Fräsen des Kreises in
einem Unterprogramm abzulegen. Das Unterprogramm
wird dann nach jeder Mittelpunkts Definition
mit CC aufgerufen und ausgeführt.
Anfahren der Werkzeugwechselposition über
Unterprogramm Aufruf LBL. Programmlauf
Halt und Rücksprung zum Programmanfang.
Unterprogramm für das Fräsen eines Kreises.
Der Unterprogramm Anfang ist gekennzeichnet
mit der Label Nummer LBL, das Ende mit
LBL. Dazwischen steht das Fräsen des Kreises
bezogen auf den letztgültigen Mittelpunkt CC.
Programm Ende.
Programmteil Wiederholung
Fräsen eines Sechskant Stempels
Werkstoff: Aluminium 
Werkzeug: Walzenstirnfräser 
Anfahren der Werkzeugwechselposition als
Unterprogramm LBL definiert.
Definition und Aufruf des Werkzeugs.
Zum tangentialen Anfahren der Kontur wird ein
Hilfspunkt benötigt.
Die Kontur des Sechskantstempels setzt sich
aus sechs Geraden zusammen. Die Endpunkte 
der Geraden liegen alle auf einem Kreis mit dem
Radius mm. Jeweils zwei Endpunkte schließen
mit dem Kreismittelpunkt einen Winkel von
ein. Die Programmierung der Geraden erfolgt
daher über Polarkoordinaten mit einer Winkel
Angabe im Kettenmaß. Um ein sechsmaliges 
Programmieren zu vermeiden, setzt man die Gerade
in eine Programmteilwiederholung ein und gibt
nach dem erstmaligen Durchlauf des Programmteils
die Anweisung zur viermaligen Wiederholung.
Der letzte Konturpunkt wird außerhalb der 
Programmteilwiederholung programmiert, denn vor 
und nach einem RND-Satz muß ein Positioniersatz stehen.
Der Programmteilanfang ist gekennzeichnet mit
der Labelnummer LBL, das Ende mit dem
Aufruf CALL LBL und der Anzahl der 
Wiederholungen REP. Dazwischen steht das 
Geradenfräsen mit der Positionsangabe im Kettenmaß.
Tangentiales Verlassen der Kontur, Anfahren der
Werkzeugwechselposition über Unterprogramm
Aufruf LBL, Programm Ende.
TNC Bahnsteuerungen
Koordinaten Umrechnungen
PGM 610 bis PG M 650
Koordinaten Umrechnungen
Nullpunkt Verschiebung
Alle Radien R 
Werkstoff: Aluminium
Werkzeug: Schrupp-, Schlichtfräser 
Stirnschneide über Mitte schneidend
Absatz vorgefräst
Anfahren der Werkzeugwechselposition als
Unterprogramm LBL definiert.
Definition und Aufruf des Werkzeugs.
Die Programmsätze zum Anfahren und Verlassen
und zur Definition der Kontur sind in einem
Unterprogramm mit der Labelnummer abgelegt.
Unterprogramm Anfang: Anfahren einer Hilfsposition
mit Sicherheitsabstand zur Werkstückoberfläche.
Einsenken, tangentiales Anfahren der Kontur.
Definition der Kontur.
Tangentiales Verlassen der Kontur, Zurückziehen
auf Sicherheitsabstand, Unterprogramm Ende.
Koordinaten Umrechnungen
Nullpunkt Verschiebung
Zyklus Definition für das Verschieben des 
Koordinatensystems. Neuer Nullpunkt ist die Werkstückmitte.
Der Zyklus ist nach der Definition sofort wirksam.
Unterprogramm Aufruf LBL, Fräsen der Kontur
mit anschließendem Rückzug des Werkzeugs auf Sicherheitsabstand.
Aufheben der Nullpunktverschiebung, Anfahren
der Werkzeugwechselposition über Unterprogramm
Aufruf LBL, Programm Ende.
Koordinaten Umrechnungen
Drehung des Koordinatensystems
Alle Radien 
Werkstoff: Aluminium 
Werkzeug: Schrupp-, Schlichtfräser 
Stirnschneide über Mitte schneidend
Anfahren der Werkzeugwechsel Position als Unterprogramm LBL definiert.
Definition und Aufruf des Werkzeugs.
Zyklusdefinition für das Fräsen der Taschen.
Programmteilwiederholung LBL: Positionieren
im Sicherheitsabstand über Taschenmitte,
Aufruf des Zyklus für das Fräsen der Tasche.
Zyklusdefinition für das Drehen des Koordinatensystems
Winkelangabe im Kettenmaß, bezieht
sich auf den zuletzt definierten Winkel ROT und
zweifache Programmteilwiederholung zur
Werkzeugpositionierung und Ausführung des
Fräszyklus. Der Zyklus Drehung ist nach der
Definition sofort wirksam.
Aufheben des Zyklus Drehung, anschließend
Anfahren der Werkzeugwechselposition über
Unterprogramm Aufruf LBL, Programm Ende.
Koordinaten Umrechnungen
Verschiebung des Koordinatensystems mit anschließender Drehung
Alle Radien 
Werkstoff: Aluminium
Werkzeug: Schrupp-, Schlichtfräser 
Stirnschneide über Mitte schneidend
Anfahren der Werkzeugwechselposition als
Unterprogramm LBL definiert.
Definition und Aufruf des Werkzeugs.
Verschiebung des Koordinatensystems auf den
Bezugspunkt der Konturbemaßung. Absolut Maßangabe,
da der neue Bezugspunkt absolut
bemaßt ist. Der Zyklus ist nach Definition sofort
wirksam. Das Fräsen der Kontur mit anschließendem
Rückzug des Werkzeugs auf Sicherheitsabstand,
ist im Unterprogramm LBL am Ende des Programms programmiert.
Aufruf des Unterprogramms LBL.
Verschiebung des Koordinatensystems auf den
Bezugspunkt der gedrehten Kontur. Kettenmaßangabe, 
da sich die Maße des neuen Bezugspunkts
auf den zuletzt gültigen Bezugspunkt beziehen.
Drehung des verschobenen Koordinatensystems
im Absolut Maß auf. Der Zyklus Drehung ist
nach der Definition sofort wirksam.
Anschließend Aufruf des Unterprogramms LBL
und Fräsen der Kontur.
Aufheben der Drehung und der Verschiebung.
Anfahren der Werkzeugwechselposition über
Unterprogramm Aufruf LBL, Programm Ende.
Die Programmsätze zum Anfahren und zur Definition
der Kontur sind im Unterprogramm mit der
Labelnummer abgelegt.
Unterprogramm LBL: Anfahren einer Hilfsposition
im Sicherheitsabstand zur Werkstückoberfläche.
Einsenken, tangentiales Anfahren an die Kontur.
Definition der Kontur.
Tangentiales Verlassen der Kontur, Zurückziehen
auf Sicherheitsabstand, Unterprogramm Ende.
Kоordinаtеn Umrechnungen
Spiegeln einer Kontur
Alle Radien 
Werkstoff: Aluminium
Werkzeug: Schrupp-, Schlichtfräser 
Stirnschneide über Mitte schneidend
Anfahren der Werkzeugwechselposition als
Unterprogramm LBL definiert.
Definition und Aufruf des Werkzeugs.
Die Programmsätze zum Anfahren und Verlassen
und zur Definition der Kontur sind in einem
Unterprogramm mit der Labelnummer abgelegt.
Unterprogramm Anfang. Anfahren einer Hilfsposition
im Sicherheitsabstand zur Werkstückoberfläche.
Einsenken, tangentiales Anfahren der Kontur.
Definition der Kontur.
Tangentiales Verlassen der Kontur, Zurückziehen
auf Sicherheitsabstand. Unterprogramm Ende.
Koordinaten Umrechnungen
Spiegeln einer Kontur
Zyklus Definition für die in X gespiegelte Kontur.
Der Zyklus ist nach der Definition sofort wirksam
und vertauscht die Vorzeichen aller X-Koordinaten
der nachfolgenden Programmsätze.
Unterprogramm Aufruf LBL: Fräsen der gespiegelten
Kontur. Anschließend Rückzug des
Werkzeugs auf den Sicherheitsabstand.
Zyklus Definition für die in X und Y gespiegelte
Kontur. Durch den erneuten Zyklus Spiegeln wird
der zuletzt programmierte Zyklus Spiegeln aufgehoben.
Der jetzt programmierte Zyklus vertauscht
die Vorzeichen aller X- und Y-Koordinaten der
nachfolgenden Programmsätze. Anschließend Fräsen
der gespiegelten Kontur über Unterprogramm Aufruf.
Zyklus Definition für die in Y gespiegelte Kontur.
Der vorher programmierte Zyklus Spiegeln ist
damit aufgehoben. In den folgenden Programmsätzen
werden die Vorzeichen der Y-Koordinaten
vertauscht. Anschließend Fräsen der gespiegelten
Kontur über Unterprogramm Aufruf.
Aufheben des Zyklus Spiegeln. Anfahren der
Werkzeugwechselposition über Unterprogramm
Aufruf LBL, Programm Ende.
Koordinaten Umrechnungen
Verkleinern, Vergrößern von Konturen Maßfaktor
Werkstoff: Aluminium
Werkzeug: Walzenstirnfräser 
Anfahren der Werkzeugwechselposition als
Unterprogramm LBL definiert.
Definition und Aufruf des Werkzeugs. Anfahren
des Sicherheitsabstands.
Anfahren der Ausgangsposition.
Unterprogramm Anfang:
Zustellen auf die Frästiefe im Kettenmaß.
Tangentiales Anfahren an die Kontur.
Fräsen der Kontur.
Tangentiales Verlassen der Kontur. Anfahren der
Ausgangsposition, Unterprogramm Ende.
Zyklus Definition für den Maßfaktor, der Zyklus
ist nach der Definition sofort wirksam und bewirkt
eine Vergrößerung der X- und Y-Koordinaten
um den eingegebenen Faktor.
Anfahren des Sicherheitsabstands.
Aufruf des Unterprogramms LBL. Fräsen der
um den Faktor vergrößerten Kontur.
Zurücksetzen des Maßfaktors auf Anschließend
Anfahren der Werkzeugwechselposition
über Unterprogramm Aufruf LBL, Programm Ende.
Abhängig von einem Maschinenparameter kann
der Maßfaktor auch für alle drei Koordinaten X, Y
und Z gültig sein. In diesem Falle ist eine entsprechende
Abänderung des Programms nötig.
TNC Bahnsteuerungen
Parameter Technik
PGM 710 bis PGM 730
Parameter Programmierung
Bohrbilder auf Teilkreis
Werkstoff: Aluminium 
Werkzeuge: NC-Anbohrer, Bohrer, Gewindebohrer 
Anzahl der Bohrungen auf dem Teilkreis                                                                          Teilkreisradius                                                                                                                    Winkel der ersten Bohrung                                                                                            Geometrie                                                                                                                          Die Teilkreise für die Bohrbilder sind über die 
Mittelpunktskoordinaten X und Y, sowie über den Radius angegeben.
Die erste Bohrung liegt jeweils auf der Achse des
Teilkreises, der Winkel ist gleich dem Anfangswinkel.
Ist die Anzahl der Bohrungen bekannt, so kann der
Winkel zwischen zwei Bohrungen mit folgender
Gleichung bestimmt werden:
Addiert man den Winkelschritt zum Winkel der
ersten Bohrung, so ist die Position der nächsten Bohrung
über Polarkoordinatenradius und Winkel definiert.
Vorgehen
Die Gewinde werden in drei Arbeitsgängen mit drei 
verschiedenen Werkzeugen gebohrt:
Werkzeug zum Zentrieren für Werkzeug und zum Fasen der Bohrung,
Werkzeug zum Vorbohren der Sacklöcher,
Werkzeug zum Gewindebohren.
Innerhalb eines Arbeitsgangs fährt das aktuelle Werkzeug
alle zu fertigenden Bohrungen an. Nach Erreichen der
jeweiligen Position erfolgt ein Zyklusaufruf über die Zusatzfunktion.
Parameter Programmierung
Bohrbilder auf Teilkreis
Parameterdefinitionen für die Bohrbildgeometrie.
Anzahl der Bohrungen auf dem Teilkreis
Anfahren der Werkzeugwechselposition als 
Unterprogramm LBL definiert.
Definitionen der Werkzeuge für Zentrieren, Bohren
und Gewindebohren.
Festlegen des Winkelschritts zur Positionierung der Werkzeuge.
Aufruf des NC-Anbohrers. Zyklus Definition für das Zentrieren.
Vor jedem Zyklusaufruf muß sich das Werkzeug auf der
richtigen Position befinden. Die Lage der beiden Teilkreise
ist im Unterprogramm LBL abgelegt.
Die Einzelpositionen auf dem Teilkreis haben für beide
Teilkreise die gleichen Polarkoordinaten. Die Berechnung
und die Positionierung findet in einem weiteren Unterprogramm
LBL statt.
Der Unterprogramm Aufruf LBL erfolgt innerhalb des
Unterprogramms LBL. Die Verschachtelung ist so programmiert,
dass das Werkzeug nach jeder Pol-Definition
alle Positionen auf dem Teilkreis anfährt.
Unterprogramm Aufruf LBL.
Unterprogramm LBL: Positionierung in Z auf den 
Sicherheitsabstand. Festlegung des Pols für den ersten
Teilkreis. Unterprogramm Aufruf LBL.
Unterprogramm LBL: Zuweisung des Anfangswinkels
für den Polarkoordinatenwinkel PA.
Anschließend Zyklus Aufruf über Zusatzfunktion.
Parameter Programmierung
Bohrbilder auf Teilkreis
Festlegung der nächsten Position: Erhöhung des Winkels
LBL um Winkelschritt.
Ist der neue Winkel kleiner als, erfolgt ein Sprung auf
LBL und das Werkzeug fährt zur nächsten Position. 
Ist der Winkel gleich oder größer, sind alle Positionen 
auf dem Teilkreis bereits angefahren worden, und das 
Unterprogramm LBL wird beendet. 
Wieder Unterprogramm LBL: Festlegung des Pols für
den zweiten Teilkreis. Erneuter Aufruf des 
Unterprogramms LBL.
Das Werkzeug fährt die Positionen des zweiten Teilkreises
nacheinander an. Nach Erreichen jeder Position erfolgt
ein Zyklus Aufruf.
Unterprogramm LBL Ende und Rücksprung ins
Hauptprogramm zu Satz.
Anfahren der Werkzeugwechselposition, Aufruf des 
Bohrwerkzeugs, Zyklus Definition für das Bohren der Sacklöcher.
Aufruf des Unterprogramms LBL. Anfahren aller
Positionen der beiden Teilkreise. Bei jeder Position wird
der Zyklus ausgeführt.
Anfahren der Werkzeugwechselposition, Aufruf des
Gewindebohrers, Zyklus Definition für das Gewinde bohren.
Aufruf des Unterprogramms LBL. Bohren der Gewinde.
Anfahren der Werkzeugwechselposition, Programm Halt
und Rücksprung zu Programm Beginn. Gleichzeitig
werden alle Parameter auf  null gesetzt.
Parameter Programmierung
Ziehstempel fräsen
Beispiel Zylinderhälfte
Ansicht 
Werkstoff: Aluminium  
Werkzeug: Kugelkopffräser 
Rohling Abmessungen: mm                                                                                  Grundkreisradius                                                                                                            Zylinderlänge                                                                                                                    Anfangswinkel                                                                                                        Sicherheitsabstand                                                                                                        Winkelschritt                                                                                                                    Geometrie
Der Querschnitt der liegenden Zylinderhälfte ist ein Halbkreis.
Für die Positionierung des Werkzeuges muß der
Werkzeugbezugspunkt hier der Mittelpunkt des
Kugelkopfes berücksichtigt werden.
Die Zustellpunkte des Werkzeuges liegen daher auf einer
Kreisbahn, die um den Werkzeugradius größer ist,
als die des Zylinderquerschnittes.
Sind Radius und Winkel bekannt, lässt sich ein
Punkt auf dem Halbkreis für die Fräsermittelpunktsbahn
durch die Koordinaten X und Z darstellen:
Für einen Winkel ist der Z-Wert 
gleich dem Radius und der X-Wert gleich null.
Verkleinert man den Winkel jeweils um einen kleinen 
Winkelschritt bis zum Wert gleich null, so beschreiben die
Gleichungen für und alle Punkte auf dem Viertelkreis
zwischen der Z- und der X-Achse.
Vorgehen
Die Zylinderhälfte wird in zwei Arbeitsgängen durch
Zeilenfräsen erzeugt. Das Werkzeug fährt längs der 
Zylindermantelfläche von vorne nach hinten, wird zugestellt
und fährt wieder auf einer Geraden in der Gegenrichtung zurück.
Nach Fertigstellung des ersten Zylinderviertels erfolgt
eine Spiegelung aller X-Werte und der Bearbeitungsvorgang
wiederholt sich.
Hinweis: Zum besseren Überblick beim Durcharbeiten dieses
Programms finden Sie eine ausführliche Liste aller hier verwendeten
Parameter am Ende dieses Beispiels.
Parameter Programmierung
Ziehstempel fräsen
Beispiel Zylinderhälfte
Bearbeitungen mit Kugelkopffräsern kann die TNC-Grafik
nicht im Detail darstellen. Bei der Programmsimulation
auf dem Bildschirm wird die Bearbeitung so gezeigt, wie
sie mit einem um den Fräser Radius kürzeren Schaftfräser 
erfolgt wäre. Zur vollständigen Darstellung der Bearbeitung
gibt man deshalb die Höhe des Rohlings entsprechend größer an.
Grafikdarstellung Bearbeitung 
Parameterdefinitionen für die Zylinder Geometrie. Parameter
steht für den Sicherheitsabstand seitlich zum
Werkstück. Je kleiner der Winkelschritt in Parameter,
desto besser werden Formgenauigkeit und Oberflächengüte.
Aufruf des Werkzeugs Nr. Anfahren der Ausgangsposition
im Eilgang Unterprogramm LBL.
Definition und Aufruf des Werkzeugs Nr.
Bei den Parameterberechnungen zur Werkzeugpositionierung
wird die Mittelpunktsbahn des Fräsers berechnet.
Die Werkzeuglänge L muß daher um den Fräser Radius 
verkürzt werden. Beim Ankratzen an der Werkstückoberfläche
setzt man dann den Bezugspunkt für bzw. Aufmaß.
Mit dem Werkzeugaufruf legt die TNC den Werkzeugradius
selbsttätig unter dem Parameter ab.
Festlegen der Parameter für das Positionieren des Werkzeugs
in der Y-Richtung im Sicherheitsabstand zum Werkstück.
Parameter, Werkzeugradius, Sicherheitsabstand
Berechnung des Radius für die Zustellung des Werkzeugs
am kreisförmigen Zylinderquerschnitt.
Die X- und die Z-Koordinate sind abhängig vom variablen
Winkel. Für jeden neuen Winkel erfolgt eine
Neuberechnung der Parameter X-Koordinate und
Parameter Z-Koordinate. Die Parameterdefinitionen
dafür stehen in einem Unterprogramm LBL am
Ende des Programms.
Zuweisung des Anfangswertes für den Winkel. Der
mit Parametern programmierte Abzeilvorgang steht in
einem Unterprogramm LBL. Anschließend erfolgt der
Aufruf des Unterprogramms LBL, in dem die Parameter
für die X- und Z-Koordinate berechnet werden. 
Parameterprogrammierung
Ziehstempel fräsen
Beispiel Zylinderhälfte
Unterprogramm LBL: Die Berechnung der Parameter
für die X- und Z-Koordinate erfolgt in zwei Schritten. 
Erster Schritt: Berechnung der Winkelfunktionen.
Länge 
Zweiter Schritt: Berechnung der Parameter für X und Z
mit den Zwischenergebnissen aus Satz.
Unterprogramm Ende.
Anfahren der Startposition im Sicherheitsabstand Satz. 
Abzeilen entlang einer Geraden Satz, Positionieren
des Werkzeugs im Sicherheitsabstand zum Werkstück.
Für die Festlegung der nächsten Geraden wird der Winkel
reduziert.
Ist der reduzierte Winkel kleiner als null, sind die Berechnungen
hinfällig. In diesem Fall erfolgt ein Sprung auf LBL.
Anfahren der Startposition für den nächsten Abzeilvorgang.
Abzeilen in Gegenrichtung entlang einer
Geraden. Positionieren des Werkzeugs im
Sicherheitsabstand zum Werkstück.
Erneute Reduzierung des Winkels für den nächsten Abzeilvorgang.
Für die nächsten Abzeilvorgänge verwendet man die
Sätze mit jeweils neu berechneten Werten für
das Positionieren des Werkzeugs. Dazu ist ein Rücksprung
auf die Sprungmarke LBL in Satz notwendig.
Diesen Rücksprung kann man nicht mit CALL LBL programmieren,
da ein Unterprogramm nicht aus sich selbst
heraus, sondern nur aus einem Haupt- oder einem anderen
Unterprogramm aufgerufen werden kann. Deshalb
verwendet man hier eine Wenn, Dann Sprunganweisung,
deren Sprungvoraussetzung immer zutrifft.
Ist der Winkel nach etlichen Abzeilvorgängen kleiner
als null, wird der Sprung auf die Sprungmarke LBL in
Satz ausgeführt. LBL in Satz dient zum Abschluss
des Unterprogramms LBL.
Parameter Programmierung
Ziehstempel fräsen
Beispiel Zylinderhälfte
Zum Fräsen des zweiten Zylinderviertels werden die
Vorzeichen aller X-Koordinaten mit dem Zyklus Spiegeln
vertauscht und das Unterprogramm LBL wird erneut
aufgerufen. Vorher muß das Werkzeug die Ausgangsposition 
einnehmen, die Anweisungen dafür stehen im Unterprogramm
LBL. Ebenso muß der Winkel wieder den Anfangswert annehmen.
Definition des Zyklus Spiegeln, Vorzeichenwechsel aller
X-Werte. Die Zyklusdefinition ist zugleich Zyklusaufruf.
Anschließend erfolgt der Aufruf des Unterprogramms
LBL, in dem alle Werkzeugbewegungen berechnet
und durchgeführt werden.
Aufheben des Zyklus Spiegeln Satz, Anfahren
der Ausgangsposition über Unterprogrammaufruf
LBL, Programmlauf Halt und Rücksprung zum 
Programmanfang. Mit werden alle Parameter wieder auf Null gesetzt.
Parameter Liste
Grundkreis Radius
Zylinder Länge
Anfangswinkel
Winkelschritt
Sicherheitsabstand in Y
Winkel beim Abzeilen
Werkzeug Radius automatisch belegt
Radius der Werkzeugmittelpunktsbahn
Werkzeug Mittelpunktskoordinate in X
Werkzeug Mittelpunktskoordinate in Z
Start Koordinate in Y vorne
Start Koordinate in Y hinten
Parameter Programmierung
Ziehstempel fräsen
Beispiel abgerundeter Quader
Werkstoff: Aluminium 
Werkzeug: Schrupp-, Schlichtfräser Ø 10mm, schneiden
Radius
Anfangswinkel
Sicherheitsabstand
Vorschub im mm/min
Winkelschritt
Vorgehen
Für die Programmerstellung wird der Quader in einzelne
Schichten parallel zur X, Y-Ebene zerlegt. Jede Schicht
hat eine rechteckförmige Kontur. Die Kontur ist über ihre 
Eckpunkte definiert, wobei alle Ecken mit RND abgerundet werden.
Die Koordinaten der Eckpunkte und der Rundungsradius
sind abhängig von der Höhenkoordinate Z und unterscheiden
sich von Schicht zu Schicht.
Innerhalb des Programms werden daher für jede Z-Koordinate
die Koordinaten X und Y für die Eckpunkte und der
jeweilige Rundungsradius berechnet.
Geometrie
In der Z, X-Schnittebene und der X. Y-Schnittebene
stellen sich die abgerundeten Kanten der Quaderoberseite
als Viertelkreise dar.
Aus den Schnittebenen erhält man bei bekanntem Winkel
die Koordinaten für den Eckpunkt P:
Wert für Z-Koordinate 
Wert für X-Koordinate 
Wert für Y-Koordinate
Für den Anfangswinkel ist der Z-Wert 
gleich dem Radius, der X-Wert gleich der halben
Seitenlänge und der Y-Wert gleich der halben Quaderbreite.
Erhöht man den Winkel  jeweils um einen kleinen
Winkelschritt bis zum Wert, so wandern die
Eckpunkte auf einen Kreisbahn mit dem Radius. Es
entsteht eine Stufenform, abhängig vom Winkelschritt.
Rundet man die Ecken innerhalb jeder Schicht mit
dem Rundungsradius ab, so erhält man die gewünschte
Quaderform. Je kleiner der Winkelschritt desto genauer
werden Formgenauigkeit und Oberflächengüte.
Parameter Programmierung
Ziehstempel fräsen
Beispiel abgerundeter Quader
Rohteil Abmessungen für die Bearbeitungssimulation
mit der Bildschirmgrafik. Bei der Bearbeitung wird ein
zylindrischer Schaftfräser verwendet.
Parameter Definitionen zur Quader Geometrie Satz.
Unter dem Parameter ist der Sicherheitsabstand
des Werkzeugs zum Werkstück abgelegt. Parameter 
steht für den Vorschub.
Aufruf des Werkzeugs Nr. Anfahren der Werkzeugwechselposition
im Eilgang als Unterprogramm LBL definiert.
Definition und Aufruf des Werkzeugs.
Parameter Programmierung
Ziehstempel fräsen
Beispiel abgerundeter Quader
Festlegung des Parameters für die Y-Koordinate
der Ausgangsposition. Das Werkzeug soll in Y vor
dem Werkstück im Sicherheitsabstand positioniert
werden. Der Fräserradius wird mit TOOL CALL automatisch
in Parameter abgelegt.
Zustellen des Werkzeugs im Eilgang zur Ausgangsposition.
Die folgenden Zielpunkt Koordinaten für das Fräsen des
Quaders sind abhängig vom variablen Winkel. Für jeden
neuen Winkel erfolgt eine Berechnung der Parameter 
X-Koordinate, Y-Koordinate und Z-Koordinate.
Die entsprechenden Parameter Definitionen
stehen daher in einem Unterprogramm.
Innerhalb der Berechnungen gibt es Parameter Gleichungen, 
die unabhängig vom Winkel sind und einen für
die nachfolgenden Berechnungen immer gleichbleibenden
Wert annehmen. Um Rechenzeit zu sparen, programmiert
man diese Berechnungen außerhalb des Unterprogramms.
Festlegen der Parameter, die unabhängig vom variablen
Winkel sind. 
Parameter für die X-Werte, 
Parameter für die Y-Werte.
Zuweisung des Anfangswertes für den Winkel.
Anschließend erfolgt ein Unterprogrammaufruf 
LBL, in dem die Parameter für die X-, Y- und Z-Koordinaten
der Quadereckpunkte berechnet werden.
Die Berechnung der Parameter erfolgt in mehreren Teilschritten.
Zuerst die Berechnung der Winkel-Funktionen:
Dann die Berechnungen mit den erhaltenen 
Zwischenergebnissen für die X- und Y-Koordinate:
Und für die Z-Koordinate.
Parameter Programmierung
Ziehstempel fräsen
Beispiel abgerundeter Quader
Tangentiales Anfahren der Kontur 
und Fräsen der ersten Quaderhälfte.
Fräsen der zweiten Quaderhälfte.
Tangentiales Verlassen der Kontur, Zustellen
des Werkzeugs auf die nächste über Parameter
Rechnung festgelegte Höhenposition.
Zur Festlegung der Kontur für die nächste Schicht wird
der Winkel erhöht.
Nimmt der Winkel einen Wert kleiner als an, erfolgt 
ein Sprung auf LBL. Anschließend folgt eine neue LBL 
Berechnung und das Fräsen der nächsten Schicht.
Nimmt der Winkel einen Wert größer als an, ist
die Bearbeitung beendet. Aufruf des Unterprogramms
LBL zum Freifahren des Werkzeugs mit anschießendem
Programmlauf Halt: Rücksprung zum Programmbeginn
und Rücksetzen aller Parameter auf null.
Mit diesem Programm kann man ebenso eine Halbkugel
fertigen. Für die Parameter sind dann Beispielsweise 
folgende Werte einzusetzen:
Länge wird zum Durchmesser
Breite wird zum Durchmesser
Höhe wird zum Radius
Radius der Ecken wird zum Kugelradius
TNC Bahnsteuerungen
Frei programmierbare Zyklen
Programm Aufruf
PG M 810/9990, PG M 820/9995
Frei programmierbarer Zyklus Programmaufruf
Tiefbohren mit Spanbrechen
Werkstoff: Aluminium 
Werkzeug: Spiralbohrer 
Rohling Abmessung: mm
Sicherheitsabstand                                                                                                      Bohrtiefe                                                                                                                          Zustelltiefe                                                                                                                        Abhebeweg                                                                                                          Vorschub Tiefenzustellung
Vorgehen
Im Hauptprogramm PGM fährt das Werkzeug nacheinander
die in der Werkstückzeichnung festgelegten
Bohrpositionen an. Nach Erreichen jeder Position erfolgt
ein Aufruf des Programms PGM, in dem das Tiefbohren
 mit Vorschub Halt über Parameterberechnungen
definiert ist. Da vier Bohrungen gefertigt werden müssen,
ist es vorteilhaft, das Programm als frei programmierbaren
Zyklus zu definieren. So kann der Zyklus
nach Erreichen der jeweiligen Bohrposition über die
Zusatzfunktion Satzweise aufgerufen werden.
Programmanfang des Hauptprogramms. Parameter
Definitionen für das Fertigen einer einzelnen
Bohrung. 
Anfahren der Werkzeugwechselposition als 
Unterprogramm LBL definiert.
Definition und Aufruf des Werkzeugs für das Bohren.
Zyklusdefinition für den Programmaufruf. Das
Programm beschreibt das Tiefbohren
mit Vorschub Halt Erläuterung siehe Seite.
Dieses Programm kann als Bearbeitungszyklus
Satzweise aufgerufen werden.
Frei programmierbarer Zyklus Programmaufruf
Tiefbohren mit Spanbrechen
Vor jedem Zyklusaufruf muß sich das Werkzeug auf
der richtigen Position befinden. Zuerst Anfahren der
ersten Bohrposition, dann Positionierung in Z auf
Sicherheitsabstand. Aufruf des zuletzt definierten
Zyklus am Ende des Positioniersatzes.
Nach Ausführung des Zyklus fährt das Werkzeug die
nächste Bohrposition an und führt den Zyklus erneut aus.
Anfahren der Werkzeugwechselposition über Unterprogramm
Aufruf LBL, Programm Ende für das Hauptprogramm.
Hinweis: Ist satzweise wirksam und bewirkt den Z
Aufruf des zuletzt definierten Zyklus am Satzende.
Abhängig von Maschinenparametern kann stattdessen 
auch verwendet werden, ist modal wirksam, 
der Befehl wird einmal programmiert und
von da an automatisch am Ende jedes Positioniersatzes
ausgeführt. Löschen von mit.
Parameter Programm
Tiefbohren mit Spanbrechen
Im geschützten Programm erfolgt die Auswertung 
der Parameter und die Durchführung
des Tiefbohrens. Für dieses Parameter
Programm grundsätzlich positive Parameterwerte
verwenden.
Sicherheitsabstand
Bohrtiefe 
Zustelltiefe
Abhebeweg
Vorschub Tiefenzustellung
Der Parameter ist ein Hilfsparameter, der im weiteren
Verlauf des Programms zu Berechnungen
herangezogen wird. Er hat als Anfangswert den Wert 
der Zustelltiefe.
Das Bohrwerkzeug fährt mit dem unter dem Parameter
abgelegten Vorschub die Werkstückoberfläche an.
Die Sätze überprüfen die Werte der Parameter
Bohrtiefe und Zustellung. Falls die Zustellung
größer sein sollte als die Bohrtiefe, sind die
Sätze nicht erfüllt, die TNC gibt die im Satz 
programmierte Fehlermeldung aus.
LBL Fehlermeldung 
Sind die Sätze erfüllt, springt die TNC zu
LBL und stellt das Werkzeug um den unter 
abgelegten Wert zu.
Anschließend fährt das Werkzeug im Eilgang um
den Abhebeweg zurück und stellt erneut im 
programmierten Vorschub die Zustelltiefe zu.
Unter dem Parameter ist die verbleibende
Resttiefe abgelegt. Anschließend wird
der Parameter um die Zustelltiefe erhöht.
Falls die verbleibende Resttiefe größer als die
Zustelltiefe ist, erfolgt ein Rücksprung zu LBL
und die Sätze werden wiederholt.
Ist die verbleibende Resttiefe kleiner als die
Zustellung, wird das Werkzeug auf die Bohrtiefe
zugestellt. Anschließend erfolgt ein Rückzug 
im Eilgang, dann ein Rückzug um den
Sicherheitsabstand.
Das Programm Ende bewirkt den Rücksprung
in das Programm.
Frei programmierbarer Zyklus Programm Aufruf
Abzeilen mit Tiefenzustellung
Werkstoff: Aluminium  
Rohmaße: mm 
Werkzeug: Schruppfräser                                                                                                Sicherheitsabstand                                                                                                      Werkstück Länge                                                                                                        Breite der freizufräsenden Fläche                                                                                Frästiefe
Zustellfaktor Arbeitsebene
Zustellfaktor Tiefenzustellung
Vorschub in mm/min
Vorgehen
Zunächst zeilenweises Fräsen der Werkstückoberfläche
auf Maß. Nullpunktverschiebung inkremental in Z-Richtung
um mm, Abzeilen bis zur ersten Treppenstufe.
Erneute Nullpunktverschiebung in Z-Richtung und 
Abzeilen der zweiten Treppenstufe.
Im Hauptprogramm PGM fährt das Werkzeug nacheinander
drei Startpositionen an und führt jedes Mal den im
Programm definierten Abzeilzyklus aus.
Der Programm Aufruf ist als Zyklus definiert, so dass mit
der Zusatzfunktion im Positioniersatz das Abzeilen
aufgerufen werden kann.
Programmanfang des Hauptprogramms. Eingabe
der Rohteilabmessungen für den Programmtest
mit der Bildschirmgrafik.
Parameter Definitionen für die freizufräsende
Fläche, für die Zustellfaktoren bezogen auf den
Werkzeugradius und für den Fräsvorschub.
Anfahren der Werkzeugwechselposition als 
Unterprogramm LBL definiert.
Definition und Aufruf des Werkzeugs.
Frei programmierbarer Zyklus Programmaufruf
Abzeilen mit Tiefenzustellung
Unter dem Parameter ist der seitliche Abstand
zum Werkstück abgelegt siehe Positioniersatz.
Er setzt sich aus dem Sicherheitsabstand und 
dem Werkzeugradius zusammen.
Der Werkzeugradius wird mit TOOL COOL automatisch
im Parameter abgelegt.
Zyklusdefinition für den Programmaufruf. Das Programm
beschreibt das Abzeilen mit Tiefenzustellung.
Erläuterung siehe Seite. 
Dieses Programm kann als Bearbeitungszyklus 
satzweise nach Anfahren der Start Position aufgerufen werden.
Anfahren der Start Position und Zyklus Aufruf mit Zusatzfunktion.
Berechnung der Abzeilbreite für die jeweils nächste
Treppenstufe. Inkrementale Nullpunktverschiebung
in Z-Richtung. Zweifache Programmteilwiederholung
zum Fräsen der Treppenstufe.
Aufheben der Nullpunktverschiebung und Anfahren 
der Werkzeugwechselposition über Unterprogramm
Aufruf LBL, Programm Ende für das Hauptprogramm.
Parameterprogramm
Abzeilen mit Tiefenzustellung
Im geschützten Programm erfolgt die Auswertung
der Parameter und die Durchführung des Abzeilvorgangs.
Sicherheitsabstand
Werkstücklänge
Breite der freizufräsenden Fläche
Frästiefe
Zustellfaktor Arbeitsebene
Zustellfaktor Tiefenzustellung
Vorschub in mm/min
Der Parameter nimmt den Wert der Zeilenlänge
in X-Richtung an. Er setzt sich aus der Werkstücklänge 
und dem seitlichen Abstand zusammen.
Der Parameter ist das ZusteIImaß in der Arbeitsebene,
die Tiefenzustellung. Beide Parameter
sind abhängig von den Zustellfaktoren im 
Hauptprogramm PGM und dem aktuellen 
Werkzeugradius.
Dem Parameter ist die Breite der abzuzeilenden
Fläche abzüglich des Werkzeugradius 
zugeordnet, so dass beim Zustellen in Y-Richtung
ohne Radiuskorrektur gefahren werden kann.
Ist der Y-Wert, den das Werkzeug auf der
Ausgangsposition vor der nächsten Tiefenzustellung
einnehmen muß, berücksichtigt die
erste Zustellung in Y-Richtung.
Im nächsten Programmabschnitt sind die Arbeitsschritte
für die Tiefenzustellungen beschrieben. 
Die Zustellung erfolgt immer absolut in negativer 
Z-Richtung um den Wert des Parameters
siehe Satz. Der Parameter wird für
jede Zustellung neu berechnet. Zu Beginn hat er
den Anfangswert null.
Vor der Tiefenzustellung wird das Werkzeug im
Eilgang auf die Ausgangsposition gefahren.
Berechnung der absoluten Zustelltiefe. Ist
die Zustelltiefe kleiner als die unter vorgegebene
Gesamttiefe, wird der Satz übersprungen 
und das Programm ab LBL fortgeführt.
Andernfalls bekommt der Parameter den
Wert der Gesamttiefe.
Parameterprogramm
Abzeilen mit Tiefenzustellung
Zustellung des Werkzeugs auf die berechnete Tiefe.
Aufruf des Unterprogramms LBL für das Abzeilen
in der Arbeitsebene, Erklärung siehe unten.
Nach dem Abzeilen der Fläche erfolgt eine Abfrage
des Parameters nach seinem aktuellen Wert.
Hat die Zustelltiefe die Gesamttiefe noch
nicht erreicht, erfolgt eine erneute Berechnung von
Rücksprung auf LBL. 
Hat die Zustelltiefe die Gesamttiefe erreicht, ist
eine weitere Bearbeitung überflüssig. Es erfolgt ein
Sprung zum Programm Ende LBL.
Unterprogramm LBL für das Abzeilen in der
Arbeitsebene:
Die Zustellung in Y-Richtung erfolgt immer absolut
um den Wert des Parameters siehe Satz.
Der Parameter wird für jede Zustellung neu
berechnet. Zu Beginn hat er den Anfangswert 
gleich Zustellung Werkzeugradius .
Fräsen der ersten Zeile in positiver X-Richtung.
Berechnung der absoluten Zustellung in Y-Richtung,
anschließend Zustellung in Y.
Das Werkzeug steht momentan rechts von der
Kontur, die nächste Zeile muß in Gegenrichtung
gefräst werden. Da in X-Richtung der Weg
inkremental angegeben ist siehe Satz, genügt 
ein Vorzeichenwechsel für den Parameter.
Ist die Zustellung in Y kleiner als die unter 
berechnete Breite, erfolgt ein Rücksprung auf
LBL: das Werkzeug fräst die nächste Zeile,
wird wieder in Y zugestellt, Parameter wechselt
erneut das Vorzeichen und ist damit wieder positiv.
Parameterprogramm
Abzeilen mit Tiefenzustellung
Ist die Zustellung in Y gleich oder größer als die
unter berechnete Breite, wird dem Parameter
der Wert der Breite zugewiesen und die Zustellung
in Y korrigiert. Anschließend fräst das Werkzeug 
die letzte Zeile achsparallel zur X-Achse.
Das Abzeilen der Fläche mit der ersten Tiefenzustellung 
ist abgeschlossen. Da aber vor der nächsten 
Tiefenzustellung immer eine Ausgangsposition links
von der Kontur angefahren wird, muß
sichergestellt sein, dass das darauffolgende Zeilenfräsen
in X auch in positiver Achsrichtung erfolgt.
Deshalb muß vor dem Unterprogrammende der 
Parameter einen positiven Wert annehmen.
Das Unterprogramm LBL wird solange aufgerufen,
bis die Zustelltiefe  den vorgegebenen Wert 
angenommen hat. In diesem Fall ist das Programm
für das Abzeilen beendet. Das Programm Ende von
PGM löst den Rücksprung ins Hauptprogramm aus.
HEIDENHAIN

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