Jones- Shipman Schleifmaschinen
Jones-shipman 1300 schleifmaschine 1
Instruktionen für Bedienung und Instandhaltung der Jones-Shipman Modelle 1300 und 1305
Präzisions-Schleifmaschinen
Diese Handbuch ist dazu bestimmt, dem Bedienungsmann allgemeine Richtlinien über die Handhabung und über die Funktionen der Maschine zu geben; ferner um sicherstellen, dass günstigste Arbeitsergebnisse erzielt werden. Wir empfehlen deshalb, dass das Buch vollständig durchgearbeitet und verstanden wreden muss, bevor irgendwelche Schleifoperationen vorgenommen werden. Die Maschine wurde für Präzisions-Schleifarbeiten konstruiert und gebaut. Es liegt deshalb im eigenen Interesse des Bedienungsmannes, die Maschine auf Grund der Anleitung zu benutzen, um stürungsfreien Betrieb und beste Schleifergebnisse zu gewährleisten. Besondere Aufinerksamkeit sollte der Schmierung gewidmet werden und die entsprechenden Hinweise müssen in jeder Hinsicht befolgt werden.
Um jedes mögliche spätere Missverständnis zu vermeіdeп, sollten bei jeder Bezugnahme auf diese Maschine immer die nebenstehenden Kenn-Nummern angegeben werden, die mit denjenigen übereinstimmeп, die auf der Oberfläche der Tischgleitbahn, an der rechten Seite der Maschine, eingeschlagen sind.
TYPE E AUSSEN-RUNDSCHLEIFMASCHINEN
Modell 1300/E, Arbeitsbereich 254x685 mm. Modell 1305/E, Arbeitsbereich 254 x 1016 mm.
TYPE EIU RUND- UND INNENSCHLEIFMASCHINEN
Modell 1300/EIU, Arbeitsbereich 254 x 685 mm. Modell 1305/EIU, Arbeitsbereich 254 x 1016 mm.
TYPE EIT MIT DOPPELT SCHWENKBAREM SCHLEIFKOPF
Modell 1300/EIT, Arbeitsbereich 254x685 mm. Modell 1305/EIT, Arbeitsbereich 254 x 1016 mm.
TYPE EIUR UNIVERSALMASCHINEN
Modell 1300/EIUR, Arbeitsbereich 254 x 685 mm. Modell 1305/EIUR, Arbeitsbereích 254 x 1016 mm.
Es ist unser Bestreben, Maschinen zu liefern, welche die letzten Entwicklungen des Schleifmaschinenbaues enthalten. Aus diesem Grunde sind die in dieser Broschüre enthaltenen Angaben wohl zum Zeilpunkt des Druckes gültig; Anderungen und Verbesserungen können jedoch laufend vorgenommen werden.
Anheben
Modell 1300
Die Maschinen sollten nur in der dargestellten Art und Weise angehoben werden. Es wird keine Verantwortung für Beschädigungen oder Ungenauigkeiten an der Maschine übernommen, die bei Anwendung einer anderen Hebemethode auftreten
Fundament
Um grösste Stabilität und beständige Arbeitsgenauigkeit dieser Maschine zu gewährleisten, sollte das Fundament so solid wie möglich sein. Es wird empfohlen, dass der Fundament-Zementblock wenigstens 150 mm über das Maschinenunterteil hinausgeht und dass es 600 mm tief ist; es ist aber möglich, dass auch mit schwächeren Fundamenten gute Arbeitsergebnisse erzielt werden können. Die Maschine ist sowohl in Längs- als auch in Planrichtung auszurichten, und zwar unter Verwendung einer Präzisions-Wasserwaage, die auf den Tisch zu legen ist. Die Schrauben und der Spielraum unter dem Maschinenunterteil müssen dann einzementiert werden, um über das gesamte Maschinenunterteil eine solide Lagerung zu erhalten.
Aufstellung
Es wird alles unternommen, um sicherzustellen, dass die Maschine in einer erstklassigen Verfassung geliefert wird. Für den Transport wurde entsprechende Vorsorge getroffen und bei Erhalt der Maschine sollten die nachfolgenden Punkte beachtet werden:
1. Schutzüberzug. Alle äusseren, ungestrichenen Flächen erhalten vor dem Versand einen Schutzüberzug, der vor dem Versuch, die Maschine laufen zu lassen, entfernt werden muss. Die Flächen sind mit einem Lösungsmittel oder mit einem gewöhnlichen Entfettungsmittel, wir z.B. weissem Spiritus, abzureiben.
2. Entfernung der Schrauben für die Ausgleichsgewichte. Um die Ausgleichsgewichte während des Transportes zu halten, sind Schrauben angebracht. Diese müssen entfernt werden, bevor ein Versuch unternommen wird, das Handrad für die Verstellung des Schleifkopfes zu betätigen.
3. Schleifkopf. Wenn Maschinen komplett zusammengebaut geliefert werden, ist das Öl іm Schleifkopf nicht abgelassen. Bevor man die Maschine startet, sollte jedoch der Ölstand überprüft werden. Type E: 3,4 Liter, Type EIU 1,4 Liter, Type EIUR 0,4 Liter, Type EIT 1,4 Liter. Nur für Exportmaschinen: Der Schleifkopf ist von der Maschine abgenommen und das Öl abgelassen, um die Verpackung zu erleichtern. Der Schleifkopf ist wieder auf seine Führungen zu setzen und der Ölbehälter nach Vorschrift zu füllen. Die ungefähre Ölmenge, die für jeden Schleifkopf erforderlich ist, ist oben angegeben. Die Anweisungen, die auf den erwähnten Seiten gegeben werden, sind jedoch ebenfalls nachzulesen.
4a. Hydraulikölbehälter—Modell 1300. Der Deckel am Vorderteil der Maschine ist zu entfernen und der Öltank bis zu der Marke, die am Schauglas angebracht ist, zu füllen. Man versichere sich, dass sämtliche Anschlüsse zu Maschine und Behälter einwandfrei sind. Das Fassungsvermögen des Behälters beträgt etwa 26 Liter. Nur für Exportmaschinen: Die Hydraulikpumpe wurde für den Transport fest verschraubt. Bevor die Maschine gestartet wird, sind die Schrauben und Halterungen zu entfernen, und zwar so wie es auf der mitgelieferten Anweisung gezeigt wird.
4b. Hydraulikbehälter—Modell 1305. Am Ende des Hydraulik-Rücklaufrohres wurde ein Plastikstopfen eingesteckt. Dieser muss vor der Aufstellung des Hydraulikbehälters entfernt werden. Der Deckel, der Überdruckventil und Druckanzeiger freilegt, ist abzunehmen und der äussere Ölbehälter bis zu der am Schauglas befindlichen Marke zu füllen. Ferner vergewissere man sich, dass alle Anschlüsse zur Maschine einwandfrei sind. Das Fassungsvermögen des Behälters beträgt 54 Liter. Die flexiblen Rohrleitungen sind für den Transport abgenommen. Um das Wiederanschliessen zu erleichtern, sind die Enden der Druckrohre und die richtigen Anschlüsse rot gekennzeichnet.
5. Kühlmittelversorgung. Der äussere Kühlmittelbehälter ist ganz zu füllen und der Schlauch an die Kühlmitteldüse anzuschliessen.
6. Elektrische Anschlüsse. Die Hauptleitung ist mit dem Trennschalter zu verbinden. Alle Motoren und Starter waren in unserem Werk angeschlossen. Der Umlauf der Schleifspindel ist zu prüfen. Er sollte im Uhrzeigersinne erfolgen, von der linken Seite der Maschine aus gesehen. Wenn der Umlauf gegen die Uhrzeigerrichtung erfolgt, müssen zwei der Hauptanschlussleitungen umgewechselt werden. Alle anderen Motorrichtungen sind dann richtig, wenn die Schleifspindel in der richtigen Richtung umläuft.
Elektrosystem
Der elektrische Hauptschaltschrank ist an der Rückseite des Maschinenbettes angebracht. Der Netzanschluss ist an der Unterseite des Schaltschrankes bei (B) angebracht und die Trennschaltereinheit befindet sich bei (C). Eіne Sicherheits-vorrichtung ist in Form einer Sperrung zwischen Trennschalter und Schaltschranktür eingebaut. Dadurch ist es unmöglich, die Schaltschranktür zu öffnen, sofern der Trennschalter nicht in "Aus"—Stellung ist. Elektrische Überlastungsrelais sind an jedem Schützensatz angebaut. Die verschiedenen Schütze können anhand des Schaltplanes, der getrennt mitgeliefert wird, bestimmt werden.
Die Haupt-Steuertafel ist auf der Oberseite des Schaltschrankes angebracht. Sie ist mit keilförmigen elektrischen Steuerschaltern versehen. Zum leichteren Verständnis wurden internationale Symbole verwendet.
Ein Anschluss für die Kühlmittelpumpe ist an der äusseren linken Seite der Ecke am Punkt (J) angebracht. Sofern ein elektronischer Werkstückspindelstock geliefert wird, befinden sich die Schaltgeräte hierfür in einem Schrank auf Rädern an der Rückseite der Maschine. lm übrigen ist die getrennt mitgelieferte Anweisung für Bedienung und Wartung zu beachten.
Tisch
Die Arbeitsfläche des Tisches ist genau geschliffen; die Vorderkante bildet eine absolut gerade Kante zum genauen Ausrichten von Tischeinrichtungen. Der Tisch kann in beide Richtungen geschwenkt werden; eіne angebaute Mikrometerschraube dient zur Feineinstellung des Kegels. Eine Skala, die am Tischende angebracht ist zeigt die Wínkeleinstellung in Grad und den Kegel je Fuss an. Der Unterschlitten läuft auf prismatischen und Flachführungen, die durch das Hydrauliksystem automatisch geschmiert werden.
Tischbewegung
Die Tischbewegung wird hydraulisch bewirkt. Dadurch wird eine stufenlose Regelbarkeit der Verstellgeschwindigkeiten ermöglicht. Ein Vorteil diese Systems ist, dass, unabhängig von der Geschwindigkeit, vom Minimum zum Maximum, eine genaue Umsteuerung des Tisches in sehr engen Toleranzen möglich wird. Eine stossfreie Umsteuerung über den ganzen Geschwindigkeitsbereich ist ebenfalls gewährleistet. Das Ein und Ausrücken der Handbewegung ist automatisch mit der Kraftverstellung verriegelt. Verstellbare Aus-Nocken steuern die Länge der Tischbewegung. Der Tisch kann, wenn erforderlich, auch über die Nocken bewegt werden, ohne die Einstellung zu ändern. Um genaues Ansatzschleifen zu ermöglichen ist eine Feinverstellung von Hand vorgesehen; der Steuergriff für die Verstellung ist eingeteilt in 0,025 mm. Der Steuergriff kann mit dem Verstellhandrad leicht verbunden und entkuppelt werden.
Handbetätigung der Tischbewegung
1. Handrad für die Handverstellung. Automatisches Einrücken und Ausrücken durch Betätigen des Ein/Aus—Hebels (6) für die Tischbewegung.
2. Daumenhebel für das Einrücken der Feinverstellung. Zum Einrücken der Feinverstellung im Uhrzeigersinne drehen.
3. Griff für die Hand-Feinverstellung. Kann verwendet werden, um den Tisch in jeder Richtung zu bewegen beim Schleifen einer Schulter (Ansatzschleifen). Drehen im Uhrzeigersinne, um den Tisch von links nach rechts zu bewegen.
Kraftbetätigung der Tischbewegung
4. Tischumsteuernocken. Diese sind so einzustellen, dass die gewünschte Längsbewegung erreicht wird. Die Anschlagstücke können hochgestellt werden, damit sich der Tisch über den Schalthebel bewegen kann. Man vergewissere sich, dass sich nichts was zur Tischausrüstung gehört іm Bereich der Schleifscheibe befindet.
5. Tischumsteuerhebel. Der Stössel in díesem Hebel ist nach auswärts gezogen, um dem rechtsseitigen Tischnocken das Vorbeigehen zu erlauben, während der linksseitige Tíschnocken gestoppt wird. Diese Methode wird beim Innenschleifen angewandt, da es dadurch möglich wird, die Schleifscheibe zur Prüfung des Werkstückes abzuheben.
6. Ein/Aus-Hebel für die Tischbewegung. Dieser wird im Uhrzeigersinne gedreht, um die Tischbewegung zu starten.
7. Steuerung der Verstellgeschwindigkeit. Um die Tischgeschwindigkeit zu erhöhen, im Uhrzeigersinne drehen.
ZUR BEACHTUNG: Die Zahlen zeigen nur die Stellung der Steuerung an und haben keine direkte Bezíehung zur Tischgeschwindigkeit.
Quervorschub
Das Handrad für den Quervorschub ist mit einer Masseinteilung versehen. Ferner ist es mit einem Festanschlag versehen, der entweder mit automatischer oder mit Handsteuerung eingesetzt werden kann; ein mit Masseinteilung versehener Knopf am Handrad ermöglicht die Feineinstellung des Festanschlages. Automatischer oder Quervorschub von Hand können je nach Wunsch eingerückt werden; die Feineinstellung von Hand kann durch einen Daumenhebel betätigt werden, der beim Niederdrücken den Schleifkopf um 0,0025 mm vorwarts bewegt. Der Bedienungsmann kann sicher sein, dass sich die Schleifscheibe beіm Niederdrücken nur um dieses Mass vorwärts bewegt; es ist also nicht notwendig die kalíbrierte Rundskala zu beobachten. Ein automatischer Einstechvorschub des Schleifkopfes wird bei jeder Umsteuerung des Tisches bewirkt. Er kann verändert werden von 0,0025 mm bis 0,015 mm (0,005 bis 0,03 mm Abnahme im Durchmesser) durch einen Steuerknopf.
8. Handrad für den Quervorschub. Im Uhrzeigersinne drehen, um den Schleifkopf vorwärts zu bringen; der Indexring ist vollständig mit einer Masseinteilung in 0,01 mm— Schritte versehen (0,01 mm auf den Durchmesser).
9. Einstellknopf. Dieser wird dazu verwendet, die Stellung des Indexringes und des Festanschlages, in Verbindung zum Handrad umzustellen.
10. Einrückhebel für den Festanschlag Aufwärts eingerückt; abwarts ausgerückt.
11. Vorschub-Tipphebel. Jedes Drücken dieses Hebels bewegt das Handrad und bewirkt einen Vorschub von 0,0025 mm (0,005 mm auf den Durchmesser).
12. Automatische Steuerung des Vorschubwertes. Der Vorschub ist veränderlich von 0,0025 mm bis 0,015 mm (0,005 bis 0,030 mm auf den Durchmesser). Der Vorschub wird bei jeder Tischumsteuerung bewirkt; durch Herausschrauben des Knopfes wird er erhöht und durch Hineindrehen vermindert.
13. Automatischer Vorschubeinrückhebel. Zum Einrücken entgegen dem Uhrzeigersinne bewegen. ZUR BEACHTUNG: Dieser Hebel muss ausgerückt sein, bevor das Handrad entgegen dem Uhrzeigersinne bewegt wird.
14. Einrückknopf für den Eilvorschub. Der Eilvorschub (5:1) wird durch Herausziehen dieses Knopfes eingerückt. ZUR BEACHTUNG: Die Verwendung des EiI-Einstechvorschubes überdeckt jede vorhergehende Einstellung von normalen Vorschubanordnungen.
15. Einstellschraube für den Tischumsteuerhebel. Mit dieser Schraube wird die Federspannung zum Tischumsteuerllebel eingestellt. Diese wird eingestellt bevor die Maschine unser Werk verlässt. Normalerweise ist keine weitere Verstellung notwendig.
------------p16
Modelle 1300 und 1305
PRÄZISIOΛS-SCIILE1F6LaSCH15EA
ANLEITUNG FÜR AUFSTELLUNG
UND BEDIENUNG DER
, ј ѕЈґ7јЈј іF7 ,
PRÄZ1S10NS-SCHLEIFMASCHINEN
MODELLE 1300 UND 1305
Diese Handbuch ist dazu bestimmt, denı Bedienungsmann allgemeíne Ríchtlíníen über die
Handhabung und über die Funktíonen der Maschíne zu geben; ferner um sicherstellen, dass
gűnstigste Arbeítsergebnísse erzíelt werden. Wír empfehlen deshalb, dass das Buch vollständíg
durchgearbeitet und verstanden wreden muss, bevor irgendwelche Schleífoperatíonen vorgen-
ommen werden.
Die Maschíne wurde fűr Präzísions-Schleifarbeíten konstruiert und gebaut. Es liegt deshalb im
eigenen Interesse des Bedienungsmannes, die Maschíne auf Grund der Anleitung zu benutzen,
um stőrungsfreien Betríeb und beste Schleífergebnísse zu gewährleísten. Besondere Aufinerksam-
keít sollte der Schmierung gewídmet werden und die entsprechenden Hínweise műssen in jeder
Hinsicht befolgt werden.
Maschinen-Montage-Nr.
Um jedes möglíche spãtere
Missverstdndnis zu vermeiden,
sollten Ьeі jeder Bezugnahme
Maschínen-Standort-Nr.
auf diese Maschíne ímmer die
nebenstehenden Kenn-Nummern
angegeben werden, die mít
denjenigenű6ereíпstémmen, dée Mode11...... ..._.......................................................
auf der βberffäche der
Tŕschgleitbahn, an der rechten
Vcrsanddatum der Maschine ...___ Seíte der Maschéne,
eŕngeschlagen sind.
A. A. JONES SHIPMAN, LTD
NARBOROUGH ROAD SOUTH. LEICESTER, ENGLAND
Telefon; 823222 10 Anschlüsse T legramme: CHUCK, LEICESTER
BÜRO UfiD AU55TELLUNGSRAUM 1N LONDON: 5052 GREAT PETER STREET, Telefon: ABBEY 5908/9
PRAZ1510N5 - SCHLEIFMASCHINEN
MODELLE 1300 UND 1305
TYPE E AUSSEN-RUNDSCHLEIFMASCHINEN
Mode11 1300/E, Arbeitsbereich 254 x 685 mm.
Mode11 1305/E, Arbeítsbereich 254 x 1016 mm.
TYPE EIU RUND- UND INNENSCHLEIFMASCHINEN
Mode11 1300/EIU, Arbeitsbereích 254 x 685 mm.
Mode11 1305/EIU, Arbeítsbereích 254 x 1016 mm.
TYPE EIT MIT DOPPELT SCHWENKBAREM SCHLEIFKOPF
Mode11 1300/EIT, Arbeítsbereích 254 x 685 mm.
Mode11 1305/E1T, Arbeítsbereích 254 x 1016 mm.
TYPE EIUR UNIVERSALMASCHINEN
Mode11 1300/EIUR, Arbeitsbereich 254 x 685 mm.
Mode11 1305/Σ1 U R, Arbeítsbereích 254 x 1016 mm.
Es ist unser Bestreben, Maschínen zu liefern, welche die letzten Entwicklungen des Schleif-
maschíneпbaues enthalten. Aus díesem Grunde sind die in dieser Braschüre enthaltenen
Angaben wohl zum Zeitpunkt des Druckes gиltig, Anderungen und Verbesserungen kdnnen
jedoch laufend vorgenommen werden.
Díe Maschinen enthalten Konstruktions-Einzelheiten, die in den folgenden Patenten eingeschlossen sínd:
Gross-Brítannien 666996, Frankreich 1007454, Schweiz 285548, Kanada 495809, USA 2706467.
2
1 N HALT
Seŕte
Kűhlmíttelversorgung - - - - - - - - 30
Ununterbrochener Eínstechvorschub - - - - - - 15
Hydraulíkplan fűr ununterbrochenen Eínstechvorschub - - - - 14
Quervorschub - - - - - - - - - 13
Elektrosystem - - - - - - - - _ 9
Fundament - - - - - - - - - - 7
P1aп des Hydraulíksystems - - - - - - - - 14
Hydrauliksystem, Mode1l 1300 - - - - - - - 28
Hydraulíksystem, Model1 1305 - - - - - - - 29
Hydraulísche Tischbewegung - - - - - - - 16
Aufstellung - - - - - - - - - - 8
lnnenschleífspíndeln - - - - - - - - 26, 27
Anheben der Maschine - - - - - - - - 6
Schmíermittel - - - - - - - - - 10
Schmíerung - - - - - - - - - 11
Ersatzteile - - - - - - - - - - 32
Technísche Daten - - - - - - - - - 5
Starten der Maschine - - - - - - - - 10
Tíschbewegung - - - - - - - - _ 12
Hydraulíkplan fűr die Tischbewegung - - - - - - 14
Reítstock - - - - - - - - - - 26
kegeleinstellung des Tisches - - - - - - - 16
Auswuchten der Schleífscheíbe - - - - - - - 31
Schleífkopf Type E, Aussen-Rundschleífen - - - - - - 17
Schleífkopf Type E1U, Rund und Innenschleίfen - - - - - 18, 19
Schleífkopf Type EIUR, Uníversal - - - - - - - 20, 21
Schleífkopf Type E1T, doppelt schwenkbar - - - - - - 22, 23
Werkstűck-Spíndelstock - - - - - - - - 24, 25
Weítere Hínweise űber die allgemeíne Schleífpraxis, die fűr Benutzer eíne Hí1fe seín können,
sínd ín unserer Broschűre Technik des Präzísíonsschleífens enthalten, die auf Anforderung zur
Verfűgung steht.
3
MODEL 1300 E1T
ARBEITSBEREICH 254 x 685 mm
MODELL 1305 E1U
ARBEITSBEREICH 254 x 1016 mm
TECHNISCHE DATEN
MODELL 1300 1305
Grősster zu schleífender Durchmesser mít neuer Schleífscheíbe . 254 mm 254 mm
Schleifläπge zwíschen Spítzen .. .. .. .. .. .. 685 mm 1016 mm
Abstand von Tischoberfläche bís spítzen .. .. .. .. 127 mm 127 mm
Tischverstellung, Fraswínkel .. .. .. .. .. .. 20 17
Motor der Hydraulíkpumpe .. .. .. .. .. .. PS 2 PS
FUR ALLE Tíschbewegung stufenlos regelbar .. .. .. .. .. 75-3685 mm/mіп 75-4572 mm/min
M O DE LLE Vorschubbereích bei Tíschumkehr, Reduzíerung im Durchmesser .. 0,005 0,030 mm
Drehzahlen der Werkstűckspíndel .. .. .. .. .. 40, 60, 90, 140, 210, 320 U/min
Motor des Werkstűckspíndelstocks .. .. .. .. .. PS
Gesamthőhe .. .. .. .. .. .. .. .. 1730 mm 1730 mm
Nettogewícht .. .. .. .. .. .. .. .. 1800 2400
Bruttogewícht .. .. .. .. .. .. .. .. 2400 ca. kg 3000 ca. kg
Verschiffungsabmessungen .. .. .. .. .. .. 5,66 ca. cЬm 7,36 ca. cЬm
TY P E E Normale Schleífscheibe .. .. .. .. .. .. .. 356 x 38 x 127 mm 356 x 38 x 127 mm
AUSSEN- Drehzahlen der Schleífscheíbe 2 .. .. .. .. .. 1500-1750 U/min 1500-1750 U/min
Motor des Schleifspindelstосks .. .. .. .. .. .. 3 PS 3 PS
R U N D- Querbewegung des schleifspindelstocks .. .. .. .. 179 mm 179 mm
SCHLEIFEN zuzüglích 25 mm Schlíttenverstellung
Normale Schleífscheibe .. .. .. .. .. .. .. 305 x 25 x 127 mm 305 x 25 x 127 mm
TYPE E1 U Drehzahlen der Schleífscheíbe 2 .. .. .. .. .. 1750-2300 U/min 1750-2300 U/min
R U N D- U N D Motor des Schleífspíndelstосks .. .. 2 PS 2 PS
1 N N E N- Drehzahl der Innenschleífspíndel Nr. 1660, rechtsseítíg .. .. 16000 U/min 16000 U/min
SCHLEIFEN Bereich der Innenschleífspindel Nr. 1660, rechtsseítíg .. .. 19-50 mm ø 19-50 mm ø
Querbewegung des Schleifkopfes .. .. .. .. .. 179 mm 179 mm
Normal-Schleifscheibe .. .. .. .. .. .. .. 305 x 25 x 127 mm 305 x 25 x 127 mm
Drehzahlen der Schleifscheíbe 2 .. .. .. .. .. 1750-2300 U/min 1750-2300 U/min
TYPE E1T Motor des Schleifspíndelstосks .. .. .. .. .. .. 2 PS 2 PS
Drehzahl der Innenschleífspíndel Nr. 1660, rechtsseítig .. .. 16000 U/mín 16000 U/min
DOPPELT Bereich der Innenschleifspíndel Nr. 1660, rechtsseítíg .. .. 19-50 mm 19-50 mm
SC H W E N K- Querbewegung des Schleíf kopfes .. .. .. .. .. 178 x 105 mmVerst. 178 x 105 mmVerst.
gAR Schleifkopf, obere Schwenkverstellung, nach jeder Seíte der Normal-
stellung .. .. .. .. .. .. .. .. .. 180 180
Schwenkbares Unterteil, Drehung im Uhrzeígersínne .. .. 90 90
Schwenkbares Unterteil, Drehung entgegen dem Uhrzeigersinne 750 75
Senkrechtbewegung des 5chleífkopfes .. .. .. .. .. 158 mm 158 mm
Grősster Abstand von Spíndelmítte bís Tíschoberflache .. .. 270 mm 270 mm
Kleínster Abstand von Spíndelmítte bís Tíschoberfläche .. .. 111 mm 111 mm
TYPE E1 U R Motor des Schleífkopfes .. .. .. .. .. .. .. 1- PS 1+ PS
U N 1 V E R AL Querbewegung des Schleifkopfes .. .. .. .. .. 205 mm 205 mm
Gтősse der Aussenschleífscheíbe .. .. .. .. .. .. 250 x 25 x 120 mm 250 x 25 x 120 mm
Drehzahl der Aussenschleifscheíbe .. .. .. .. .. 2000-2550 U/min 2000-2550 U/mín
Drehzahl der Innenschleífspíndel Nr. 1660, rechtsseítíg .. .. 16000 U/mín 16000 U/min
Bereích der Iπnenschleífspíndel Nr.. 1660, rechtsseítig .. .. 19-50 mm ø 19-50 mm k,
Díe Standardmaschínen sind fűr Einzelmotorantríeb vorgesehen, und zwar einschliesslích Motoren und Steuerungen
fűr eínen Betríeb beí 220/250 Volt oder beí 380/440 Volt, 3 Phašen, 50 Períoden Drehstrom. Andere Spannungen und
Stromarten auf Wunsch .
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ANHEBEN
Díe Maschinen sollten nur in der
dargestellten Art und Weíse angehoben
werden. Es wírd keíne Verantwortung
für Beschädígungen oder Ungenauig-
keίten an der Maschine übernommen,
die beí Anwendung eíner anderen
Hebemethode auftreten.
MODELL 1305
6
FUNDAMENT
Um grősste Stabílítät und beständíge Arbeitsgenauigkeit dieser Maschine zu gewährleísten, sollte das Fundament so
solid wie mőglích sein. Es wird empfohlen, dass der Fundament-Zementblock wenígstens 150 mm über das Maschínen-
unterteil hinausgeht und dass es 600 mm tief íst; es íst aber mőglich, dass auch mít schwacheren Fundamenten gute
Arbeítsergebnísse erzielt werden kőnnen.
Díe Maschine ist sowohl ín Längs- a1s auch in Planríchtung auszuríchten, und zwar unter Verwendung eíner Prazísíons-
Wasserwaage, die auf den Tísch zu legen íst. Díe Schrauben und der Spíelraum unter dem Maschinenunterteíl müssen
dann eínzementiert werden, um über das gesamte Maschinenunterteíl eine solide Lagerung zu erhalten.
MODELL 1300
1300 mm
SCHLEIFKOPF MAX.
840mm E
1 0
ELEKTRONIKSCHRANK 85mп 85пm E E : vI
E E KUMLMITTEL E Ì ε о о ø
,õ м 735mm 1б5mm11 425,mm 4вmп1 320mm
1 E E
E 254mm І 254mm
3 SPANN5CHLITZE ı O Φ E E E cV E iSmm BRE1T E E E .J C C
1ıI 125mm_I1Iı Λ OP . Φ V
180mm
иε
E wε E E E иε MAX. И Λ ecε M IT T E L LI N I MAX. 32mm 6EWEбUNO mm v Λ BEWEGUNG
Φ 48 . mm m 48mm
t i
380m фέi 410mm 445mm E
E
In
770 mm 1575 mm STEUERUNG 770 mm
3115mm
LÖCHER D1E DERART GEZEICHNET 51ND,
BEZEICHNEN NUR D1E HEBESTELLE
840mm 650 mm
UMfANG DE5 PH1L1P5-UNIVERSAIKLARERS
1 LAGE DE5 E1NLA55E5 FUR DEN ELEKTRISCHEN ELENTRONIKSCHRANK SCHLEIFKOPF MAX.
_ .1300mm _ _
Γ . 85 E 85
Ć KUHLMI7TELBEHALTER - D º1 560mm
E ε E UNP-PVMPE ;--- ----- 0 0
õ uиD-PuмРε
735 mm 165mm 425 mm 650 mm
330mm 330mm
3 sPANNsCHLUZE
35mпт 6RE1i 254mm
RETT-MiTTELLiNiE
MAX. E MAX.
aEWEGUNG E º REWEDUNG
w
STEUERUNG MAX. LOCHER. D1E DERART GEZEICHNET s1ND,
aěZE1CHNEN NUR D1F HEBEãTELLE 660mm 455mm 1 455mm 660 mm
1100 ıi 2230mm 1100 mm
4430 ЕІ
MODELL 1305
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AUFSTELLUNG
Es wírd a11es unternommen, um sicherzustellen, dass die Maschine in einer erstklassígen Verfassung geliefert wírd. Fűr
den Transport wurde entsprechende Vorsorge getroffen und bei Erhalt der Maschíne sollten die nachfolgenden Punkte
beachtet werden:
1. Schutzüberzug
A11e äusseren, ungestrichenen Flächen erhalten vor dem Versand eínen Schutzűberzug, der vor dem Versuch, die Maschine
laufen zu lassen, entfernt werden muss. Die Flachen sínd mit einem Lősungsmíttel oder mít einem gewőhnlíchen
Entfettungsmíttel, wir weíssem Spírítus, abzureíben.
2. Entfernung der Schrauben fär die Ausgleíchsgewichte
Um díe Ausgleíchsgewíchte während des Transportes zu halten, sínd Schrauben angebracht. Diese műssen entfernt
werden, bevor ein Versuch unternommen wírd, das Handrad fűr die Verstellung des Schleífkopfes zu betätigen.
З. 5chleíf kopf
Wenn Maschínen komplett zusammengebaut gelíefert werden, íst das 01 іm Schleifkopf nícht abgelassen. Bevor man
die Maschíne startet, sollte jedoch der Őlstand űberprűft werden.
Type E 3,4 Líter Seíte 17
Type EIU 1,4 Líter Seite 19
Type E1UR 0,4 Liter Seíte 21
Type E1T 1,4 Liter Seíte 23
Nur fűr Exportmaschinen: Der Schleifkopf íst von der Maschine abgenommen und das 01 abgelassen, um die Verpackung
zu erleíchtern. Der Schleifkopf íst wíeder auf seine Fűhrungen zu setzen und der Őlbehälter nach Vorschrift zu fűllen.
Díe ungefähre Őlmenge, die fűr jeden Schleífkopf erforderlích íst, íst oben angegeben. Díe Anweísungen, die auf den
erwahnten Seíten gegeben werden, sínd jedoch ebenfalls nachzulesen.
Wíchtíg: Es ist nur das auf Seite 10 empfohlene 61 zu verwenden.
4a. Hydraulikölbehälter Mode111300
Der Deckel am Vorderteil der Maschine ist zu entfernen und der Őltank bís zu der Marke, die am Schauglas angebracht
ist, zu fűllen. Man versichere sích, dass sämtlíche Anschlűsse zu Maschíne und Behälter einwandfreí sínd. Das Fassungs-
vermőgen des Behälters beträgt etwa 26 Líter.
Nur fűr Exportmaschinen: Díe Hydraulíkpumpe wurde fűr den Transport fest verschraubt. Bevor die Maschine
gestartet wird, sínd die Schrauben und Halterungen zu entfernen, und zwar so wíe es auf der mitgelíeferten Anweisung
gezeigt wírd.
Wíchtig: Es íst nur das auf Seíte 10 empfohlene 01 zu verwenden.
4b. Hydraulíkbehälter Mode111305
Am Ende des Hydraulik-Rűcklaufrohres wurde ein Plastíkstopfen eingesteckt. Díeser muss vor der Aufstellung des
Hydraulikbehälters entfernt werden.
Der Deckel, der Überdruckventíl und Druckanzeiger freílegt, íst abzunehmen und der äussere Őlbehälter bís zu der
am Schauglas befindlíchen Marke zu fűllen. Ferner vergewíssere man sich, dass a11e Anschlűsse zur Maschine eínwand-
freí sind. Das Fassungsvermőgen des Behälters beträgt 54 Líter.
Díe flexiblen Rohrleítungen sínd fűr den Transport abgenommen. Um das Wíederanschliessen zu erleichtern, sínd die
Enden der Druckrohre und die richtígen Anschlűsse rot gekennzeíchnet.
Wichtíg: Es íst nur das auf Seíte 10 empfohlene 01 zu verwenden.
5. Kűhlmíttelversorgung
Der äussere kűhlmittelbehalter ist ganz zu füllen und der Schlauch an die Kűhlmítteldűse anzuschlíessen.
6. Elektrische Anschlűsse
Díe Hauptleítung íst mít dem Trennschalter zu verbinden. A11e Motoren und Starter waren in unserem Werk ange-
schlossen. Der Umlauf der Schleífspíndel íst zu prűfen. Eг sollte im Uhrzeigersínne erfolgen, von der línken Seíte der
Maschíne aus gesehen. Wenn der Umlauf gegen die Uhrzeígerrichtung erfolgt, műssen zwei der Hauptanschlussleitungen
umgewechselt werden. A11e anderen Motorríchtungen sind dann ríchtig, wenn die Schleifspindel in der richtigen
Ríchtung umläuft.
8
ELEKTROSYSTEIr1
Der elektrische Hauptschaltschrank A íst an der
Rűckseíte des Maschinenbettes angebracht. Der
Netzanschluss ist an der Unterseíte des Schalt-
schrankes beí B angebracht und die Trenn-
schaltereínheit befindet sích beí C . Eіпe Sícher-
heíts-vorrichtung ist in Form einer Sperrung
zwischen Trennschalter und Schaltschranktűr einge-
baut. Dadurch ist es unmöglich, die Schalt-
schranktűr zu őffnen, sofern der Trennschalter
nicht in Aus Stellung íst. Elektrische Űber-
lastungsrelais sínd an jedem Schűtzensatz angebaut.
Die verschiedenen Schűtze können anhand des
Schaltplanes, der getrennt mítgeliefert wird, be-
stimmt werden.
Die Haupt-Steuertafel D íst auf der Oberseíte des
Schaltschrankes angebracht. Síe ist mit keil-
förmigen elektríschen Steuerschaltern versehen.
Zum leíchteren Verständnis wurden ínternatíonale
Symbole verwendet. Es handelt sích um folgende:
E Hydraulísche Tischbewegung Eín/Aus
Schalter.
F Schleifspindel Ein/Aus Schalter.
G Werkstűckspíndel Ein/Aus Schalter.
H Kűhlmittel Ein/Aus Schalter.
Ein Anschluss fűr die Kűhlmíttelpumpe íst an der
äusseren linken Seite der Ecke am Punkt J
angebracht.
Sofern ein elektronischer Werkstűckspindelstock
geliefert wírd, befinden sích die Schaltgeräte híerfűr
in einem Schrank auf Rädern aп der Rűckseíte der
1Vlaschíne. Im űbrígen íst die getrennt mítgelíeferte
Anweisung fűr Bedienung und Wartung zu
beachten.
STARTEN DER MASCHINE
Bevor die Maschíne nach der Aufstellung gestartet wird, sollte man sích vergewíssern, dass die folgenden Punkte beachtet
wurden und dass der Inhalt der sích híerauf beziehenden Seíten verstanden wurde:
I. Motor läuft in der richtigen Drehríchtung. Seíte 8, Absatz 6
2. 01 im Hydraulikbehälter Seite 8, Absatz 4
3. 01 im Reservoir des Schleífkopfes Seíte 8, Absatz 3
4. Maschíne űberall geschmíert Seíte 11
5. Ríemen fűr Werkstűckspíndelstock und Schleífspíndelstock auf den richtigen
Ríemenscheiben. Siehe Drehzahltabellen
6. Antriebsriemen richtíg gespannt. Síehe entsprechende Seíten
7. Schrauben an den Ausgleíchsgewíchten entfernt Seíte 8, Absatz 2
8. Kűhlmittelbehälter gefűllt Seíte 8, Absatz 5
9. Schleífkopf íst zurűckgezogen, sodass der Tisch freí íst Seite 13
10. Tischnocken an der Gleítbahn festgespannt und Hub so eingestellt, dass
Tíschausrűstung frei ist. Seite 12, Absatz 4
11. Umsteuerhebel befindet sich zwíschen den Nocken fűr die Tíschverstellung. Seite 12, Absatz 5
Bevor man die Őlpumpe laufen lässt, beachte man die Anweísungen fűr das Hydrauliksystem auf den Seiten 28 und 29.
SCHMIERMITTEL
Die Maschinen laufen in unserem Werk mít folgenden Arten von Schmíermítteln:
Lieferant Bezeichnung
Eindruckschmierung Mobil Oі1 Co. Ltd. Vacuoline 1405
Hydr. Stoss-System .. Mobíl Oi1 Co. Ltd. Vacuoline 1405
Werkstűckspíndeln . Mobí1 Oi1 Co. Ltd. Velocite No. 6
Fettnippel .. Mobí1Oі - -
ANMERKUNG: Normalerweíse lauf-
Őlnippel .. Mobí1 Oi
en a11e Schleíf-und Spindelköpfe mít
Mobí1 Oi Velocíte-61 Nr. 3. Ein Schild mit dem Schleífspindel..
díesbezüglichen Vermerk ist an den
Innenschleifspindeln Köpfen angebracht. Wenn dieses nicht
Keіл vorhanden ist bedeutet das, daβ eіп in
der Betríebsanleítung vorg eschrie-
benes 61 zu verwenden íst.
Andere Líeferanten werden fиr die Anwendung entsprechende Ő1e empfehl
Es ist notwendig, dass díe Schmierung díeser Maschíne systematísch, in regelmässígen Abstdnden durchgefLihrt wírd,
ie aufder gegenűberliegenden Seíte und in den einzelnen Anweisungen beschrieben.
10
SCHMIERUIVG
Schleífköpfe Siehe Seite
Type E Aussen-Rundschleífmaschíne .. 17
Type E1U Rund- und Innenschleífmaschine 19
Type EIT mit doppelt schwenkbarem Schleífkopf 23
Type EIUR Uníversalmaschine .. .. 21
Werkstűckspindelstock .. .. .. 25
Reítstock .. .. .. .. .. 26
Prísmatische und Flachführungen des Tisches .. 16
п .. .. .. 27
Querschlitten, Vorschubspíndeln und Lager
Typen E, EIU und EIUR Síehe unten
Type EIT Hinterschlítten Síehe unten
Handradgetriebe fűr di;e Querbewegung Siehe unten
V orschubuntersetzungskasten Síehe unten
Querschlitten, Vorschubspindel und Lager
Maschinentypen E, E1U und EIUR
Díese werden mít der Eindruckschmíer-Einríchtung 51
geschmiert, die an der Ríickseíte der Maschine ange-
bracht íst. Díese Einheít wird durch scharfes Zíehen des
Handgríf3ès betätigt; sobald Wíderstand zu fíihlen ist,
lässt man den Handgriff sofort 1os. Man wíederholt dies
sechs Ma1. Es wird empfohlen, diese Schmíerung
wenígstens eínmal je Tag auszufíihren.
Type EIT Hinterschlítten.
An den Punkten 53 , 54 , 55 und 56 sínd zehn
Ö1піppe1 angebracht. Díese sollten täglich geőlt werden.
Handradgetriebe fűr die Querbewegung
Díeses íst jede Woche durch Öffnen der Ventíle 21 zu
schmieren; hinsichtlich der Entlüftung síehe Seíte 16.
Vorschubuntersetzungskasten
Díe beíden Níppel 52 sind a11e zweí Monate zu
schmíeren.
11
T1SCH
Díe Arbeitsfläche des Tisches íst genau geschlíłTen; die Vorderkante bíldet eine absolut gerade Kante zum genauen
Ausríchten von Tíscheìnríchtungen. Der Tisch kann in beíde Ríchtungen geschwenkt werden; eіпe angebaute Mikro-
meterschraube dient zur Feíneínstellung des Kegels. Eine Ska1a, die am Tischende angebracht íst zeígt die Wínkeleín-
stellung in Grad und den Kegel je Fuss an.
Der Unterschlitten läuft auf prísmatíschen und Flachfűhrungen, die durch das Hydrauliksystem automatisch geschmíert
werden.
TISCHBEWEGUNG
Die Tischbewegung wírd hydraulísch bewírkt. Dadurch wírd eine stufenlose Regelbarkeit der Verstellgeschwíndíg-
keíten ermőglícht. Eίп Vorteíl díese systems ist, dass, unabhangíg von der Geschwíndígkeit, vom Minimum zum
Maximum, eine genaue Umsteuerung des Tisches in sehr engen Toleranzen mőglích wírd. Eine stossfreíe Umsteuerung
űber den ganzen Geschwíndigkeítsbereích ist ebenfalls gewährleistet. Das Ein und Ausrűcken der Handbewegung íst
automatisch mit der Kraftverstellung verríegelt. Verstellbare Aus-Nocken steuern die Lange der Tischbewegung.
Der Tísch kann, wenn erforderlich, auch űber die Nocken bewegt werden, ohne die Einstellung zu ändern. Um genaues
Ansatzschleifen zu ermőglichen ist eine Feínverstellung von Hand vorgesehen; der Steuergríff fűr die Verstellung ist
eíngeteilt in 0,025 mm. Der Steuergríff kann mít dem Verstellhandrad leicht verbunden und entkuppelt werden.
HANDBETí4T1GUNG DER TISCHBEWEGUNG
1. Handrad fűr die Handverstellung
Automatisches Eínrűcken und Ausrűcken durch Betätigen des Eín/Aus Hebels 6 fűr die Tischbewegung.
2. Daumenhebel fűr das Eínrűcken der Feinversteliung.
Zum Einrücken der Feínverstellung im Uhrzeígersínne drehen.
З. Gríff fűr die Hand-Feinverstellung
Kann verwendet werden, um den Tísch in jeder Ríchtung zu bewegen beim Schleifen einer Schulter Ansatzschleifen .
Drehen im Uhrzeigersínne, um den Tísch von línks nach rechts zu bewegen.
KRAFTBETÄTIGUNG DER TISCHBEWEGUNG
4. Tíschumsteuernocken
Díese sind so einzustellen, dass die gewűnschte Langsbewegung erreícht wird. Die Anschlagstűcke kőnnen hochgestellt
werden, damit sích der Tisch űber den Schalthebel bewegen kann. Man vergewissere sích, dass sích níchts was zur
Tíschausrиstung gebőrt im Bereich der Schleífscheíbe befindet.
5. Tíschumsteuerhebel
Der Stössel in diesem Hebe1 íst nach auswärts gezogen, um dem rechtsseítígen Tíschnocken das Vorbeigehen zu erlauben,
wahrend der linksseitige Tíschnocken gestoppt wírd. Díese Methode wírd beím Innenschleífen angewandt, da es dadurch
mőglích wird, die Schleífscheíbe zur Prűfung des Werkstűckes abzuheben.
ő. Eín/Aus-Hebe1 fűr die Tíschbewegung
Díeser wírd im Uhrzeígersínne gedreht, um die Tíschbewegung zu starten.
7. Steuerung der Verstellgeschwíndígkeít
Um die Tíschgeschwíndígkeít zu erhőhen, im Uhrzeigersínne drehen.
ZUR BEACHTUNG: Díe Zahlen zeígen nur die Stellung der Steuerııng an und haben keíne dírekte Bezíehııng zıır
Tischgeschwind ígkeit.
12
QUERVORSCH U B
Das Handrad für den Quervorschub ist mít eíner Masseínteílung versehen. Ferner ist es mít eínem Festanschlag versehen, der entweder
mit automatischer oder mít Handsteuerung eíngesetzt werden kann; ein mít Masseínteílung versehener Knopf am Handrad ermőglicht die
Feíneínstellung des Festanschlages. Automatíscher oder Quervorschub von Hand kőnnen je nach Wunsch eingeruckt werden; die Feíneín-
stellung von Hand kann durch eínen Daumenhebel betätígt werden, der beim Níederdrűcken den schleífkopf um 0,0025 mm vorwärts bewegt.
Der Bedienungsmann kann sícher seín, dass sích die Schleífscheíbe beím Niederdríicken nur um dieses Mass vorwärts bewegt; es íst also nícht
notwendíg die kalíbríerte Rundskala zu beobachten.
Eín automatischer Eínstechvorschub des Schleífkopfes wird bei jeder Umsteuerung des Tísches bewírkt. Er kann veгändeг[ werden von
0,0025 mm bís 0,015 mm 0,005 bís 0,03 mm Abnahme іm Durchmesser durch eínen Steuerknopf.
8. Handrad fiir den Quervorschub
Im Uhrzeígersinne drehen, um den schleífkopf vorwärts zu bringen; der Indexring ist vollständíg mít einer 1v1asseínteílung in 0,01 nını
Schrítte versehen 0,01 mm auf den Durchmesser .
9. Einstellknopf
Dieser wird dazu verwendet, die stellung des Indexrínges und des Festanschlages, in Verbíndung zum Handrad umzustellen.
10. Eínrűckhebel fűr den Festanschlag
Aufwärts eingerückt; abwärts ausgerűckt.
11. Vorschub-Típphebel
Jedes Drűcken dieses Hebels bewegt das Handrad und bewírkt eínen Vorschub von 0,0025 mm 0,005 mm auf den Durchmesser .
12. Automatische Steuerung des Vorschubwertes
Der Vorschub íst veränderlich von 0,0025 mm bís 0,015 mm 0,005 bís 0,030 mm auf den Durchmesser . Der Vorschub wírd bei jeder Tíschum-
steuerung bewirkt; durch Herausschrauben des Knopfes wírd er erhőht und durch Híneíndrehen vermíndert.
13. Automatíscher Vorschu6eínrűckhe6el
Zum Eínrücken entgegen dem Uhrzeigersínne bewegen.
ZUR BEACHTUNG: Dieser Hebe1 muss ausgerűckt seín, bevor das Handrad 8 entgegen dem Uhrzeígersinne bewegt wird.
14. Einriickknopf für den Eílvorschub
Der Eílvorschub 5:1 wírd durch Herausziehen díeses Knopfes eíngerűckt.
ZUR BEACHTUNG: Díe Verwendung des Ei1-Eínstechvorschubes űberdeckt jede vorhergehende Eínstellung von normalen Vorschuban-
ordnungen.
15. Eínstellschraube für den Tíschumsteuerhebel
Mít dieser Schraube wírd die Federspannung zum Tíschumsteuerhebel 5 eíngestellt. Díese wírd eingestellt bеvoг dje Maschíne unser Werk
verlässt. Normalerweise íst keíne weítere Verstellung notwendíg.
13
HYDRAULIKPLAN
HYDRAULIKPLAN FŰR D1E TISCHBEWEGUNG
=._ Tísch
\
---
M E M É MЕ_ ,
AM
AA
Tisch Ein п
MAN Aus Ventil
Kolben für das
Ausruchken der
ein Handversteliung aus , P
ı cV ,; т L
Verbunden mit B
1 zur Betätígung
L --1 ----- des
а sprungvorschubes τ
1
Tischumkehrventil
7 kgiј έ
ı< cm F-
1 ME 1
E1ec VJ
Olbehälter Mot. Durchgangsvorschubventil,
Erklärung zu den Symbolen
Vorschubwahlventil P =Hauptdruck
ME -Hauptablass
É unterbrochen AA AM=Wechselweise P ME
-і AA =Wechseiweise P AE ME
AE =Atmospharischer
Ablass
ú
Aгm ausgerückt, wenn
Wahlventil in Stellung
ununterbrochen
Verbunden
mit A
ununterbrochen
20
. AE 19
---- ı І 12 mech.
U
T1
A_A______
Fиhrungsventil
Relaísventíl
Vorschubkolben
Sperrklinke ausgerückt,
AA bei Posítíon Vorschub aus
ERKLÁRUNG ZU DEN SYMBOLEN
14
DURCHLAUFENDER ElNSTECHYORSCHUB
Vor dem Arbeíten mít durchlaufendem Eínstechvorschub schalte man zuerst den Hebe1 7 aus und schalte den Hebe1
6 eín. Díe Vorschub-Sperrklínke íst durch Bewegen des Hebels 13 іm Gegenuhrzeigersínne eíngerиckt; der Durchlauf-
vorschub wírd durch Bewegen des Wahlhebels 17 іm Uhrzeigersínne gestartet.
Der Eínstechvorschub wird durch eine dauernde Betätígung der Sperrklínke fijr unterbrochenen Vorschub durch einen
hydraulíschen Pendelmechanismus bewirkt. Díe Grősse des Vorschubs je Hub des Mechanísmus wird durch die Ste11-
schraube 12 gesteuert, und zwar in derselben Weíse wíe beim normalen unterbrochenen Vorschub; der grősste Wert
des durchlaufenden Eínstechvorschubes beträgt 0,8 Umdrehungen des Quervorschub-Handrades. Die Geschwíndigkeit
oder der Vorschubwert werden durch den Knopf 18 geregelt.
Zur Beachtung: Man die Sperrklínke durch Bewegen des Hebels 13 im Gegenuhrzeígersínne aus, bevor man das
Handrad wíeder von Hand einstellt.
Bezugnehmend auf den P1an auf der gegenűberlíegenden Seíte: Die Verbíndungsstange fűr den unterbrochenen Vorschub
19 , die mit dem Vorschubarm 20 verríegelt íst, wird entríegelt, wenn der durchlaufende Einstechvorschub-Mechanís-
mus durch den Hebe1 17 eíngerűckt wírd. Díe Verbíndungsstange wírd wieder verríegelt durch Bewegung des Umkehr-
hebels 5 , nachdem Hebe1 17 im Gegenuhrzeígersínne zu der Stellung unterbrochener Vorschub bewegt wírd.
Wenn jedoch die vo11e Bewegung des Hebels 5 durch eine kurze Tíschbewegung eingeschriinkt werden sollte, wird
die Wíeder-Verτíegelung der Verbindungsstange 19 nícht stattfinden, wenn nicht die Verstellspíndel 12 umgestellt
wird, um dem Umlauf des Vorschubarmes 20 zu entsprechen, zur reduzíerten Bewegung der Verbíndungsstange 19 .
15
НYDRAULISCHE TISCHBEWEGUNG
Díe Tischumsteuernocken 4 Seíte 13 werden so eingestelli .
dass die gewűnschte Bewegungslänge erreícht wird. М іп
vergewissere sích, dass sích der Tíschumsteucτhcbel 5
zwíschen den Nocken befindet, drehe den Tischverstellhebcl
6 im Gegenuhrzeígersínne zur Stop-Stellung und drehe die
Steuerung fűr die Verstellgeschwíndígkeít 7 auf Nu11. Díe
Hydraulíkpumpe wírd durch Drűcken der Taste E Seíte 9
aп der elektríschen Steuertafel gestartet. Der Hebe1 6 wírd
іm Uhrzeígersínne zur Start-Stellung gedreht und die Steuerung
fűr die Tíschgeschwíndígkeít 7 so weít wíe bвnőtígt geöffnet;
nun sollte sích der Tísch zwíschen den Nocken bewegen.
Zur Beachtung: Man sollte wenigstens eine halbe Mínute nach
dem Starten der Pumpe vergehen lassen, bevor man mít der
Maschíne arbeítet, Díes íst notwendíg, um díe Luft aus den
Ő1umlaufleítungen zu entfernen.
Das Herauszíehen kleíner Mengen Luft aus dem Hydraulík-
system wírd während des Laufens der Masehíne automatísch
bewirkt. Im Fa11e einer offensíchtlíchen Ansammlung von
1uft, wodurch beím ersten Starten ein ruckweíses Laufén
auftritt, ist die Steuerung 7 auf den Maxímalwert zu stellen
MODELL 1300 und die Ablassventile 21 sind zu őffnen. Der Tísch sollte
sích dann mít der maxímalen Geschwíndígkeít bewe<aen, bís
die Luft entfernt íst; dann schlíesse man die Ablassventilc 21 .
Schmíerung Prismatísche und Flaehfűhrungs5ahneıı
des Tisches
Diese werden automatísch geschmiert, und zwar durch 61 aus
dem Hydraulíksystem; die Regelung erfolgt durch die Ventíle
22 . Die richtíge Stellung fűr die Ventile 22 wírd béí der
Benutzung ermíttelt, aber am Anfang sollte eíne Őffnungsdre-
hung an jedem Ventíl genűgen.
Zur Beachtung: Man darf den Tísch níemals bewegen, wenn
die Ventíle 22 geschlossen sínd.
Der Zugang zu den Ventílen 21 und 22 erfolgt beím Mode11
1300 durch Lockern des Rändelknopfes 23 und Heraus-
schwíngen des Őleínfűlldeekels. Beim Mode11 1 i<і dcr
Deckel 24 direkt unter der Steuertafel aп der Vordcr ιiıc
der Maschine zu őffnen, u ті die Ventíle 21 und 22 t rciıu-
legen.
KEGELEINSTELLUNG DES TISCHES
Der Tísch kann in beíde Ríchtungen geschwenkt werden. Eine
Gradeínteílung am rechten Tischende zeígt díe Grade an und
den Kege1 je Fuss. Zum Verschwenken sind die beiden
Schrauben 25 aп jedem Tíschende zu lockern, der Stőssel
26 herauszuzíehen und zu drehen, bís der Stíft ausserhalb
des Schlítzes gehalten wírd.
Man drűcke dann den Tísch in den ungefähren Wínkel und
setze anschliessend den Stőssel 26 wíeder eín. Díe eııdgültíge
und genaue Eínstellung kann durch den Feíneínstellkп 27
vorgenommen werden. Man drehe den Knopf 27 inı l:hr-
zeígersínne, um das rechte Tíschende gegen den Sclıïсilkπpf
zu bewegen. A11e víer Schraubeıı sínd danii wieder anıııїi lıen.
16
SCHLEθFSPiNDELSί CK
TYPE E AUSSEN- RUNI7SCHLEIFMASCHINE
Spíndeldrehzahlen und Anweisungen fűr ihr Wechseln
Es sínd zwei Spindeldrehzahlen vorgesehen: 1500 und 1750 U min. Díe níedríge Drehzahl verwendet man, wenn eine
neue Schleífscheíbe eingesetzt wurde und die hohe Drehzahl, wenn der Schleífscheíbendurchmesser nur noch 305 mm
oder weníger beträgt.
Zum Wechseln der Drehzahlen sind zwei Stufen-Keílríemenscheíben vorgesehen, die durch Abnehmen des Riemen-
schutzes zugänglích werden. Die Ríemeneínstellung wírd durch Schleifenlassen des Motors geprűft, bis die erforderlíche
Spannung vorhanden ist. Die Eínstellung wird so vorgenommen, wíe es auf Seíte 18 beím Spíndelstock E1U beschríeben
íst.
SCHMIERUNG
Díe Spíndel lauft in langen B1ei-Bronzelagern, die unter Druck von einer Őlpumpe aus geschmíert werden, die sich an
der Rűckseite des Spíndelstocks befindet. Das 01 wird durch cin auswechselbares Fílter 31 gepumpt, bevor es durch
das síchtbare Őlstandsglas 32 geht; dann wírd es auf die beiden Lager verteílt. Das Ő1tìlterelement sollte bei einer
Maschíne, die norma1 benutzt wírd, alle 12 Monate ausgewechselt werden.
Wenn díe Spíndel läuft, sollte das 01 ímmer іm Őlstandsglas 32 síchtbar seín. Wenn díes nícht der Fa11 íst, erreícht
das 01 die Lager nícht. Dies bedeutet, dass nícht genung 01 іm Behälter íst. Um frisches 01 nachzufűllen muss ein
Rändelverschluss auf dem Schleífkopfdeckel abgenommen werden. Es sollte soweit aufgefüllt werden, bis das 01 in der
Mítte des Anzeigers 33 aп der Seíte des Spíndelstocks steht.
Das 01 sollte a11e 500 Arbeitsstunden gewechselt werden; dabei wírd der Behälter gereinigt und wíeder sauberes 01
eíngefűllt. Zum Ablassen des Ő1s íst ein Verschluss beí 34 vorgesehen.
Díe beiden Schmíerníppel am Motor benőtígen a11e sechs Monate Fett. Bezűglích der empfohlenen Schmíermíttel wírd
auf Seíte 10 verwíesen.
гf // С rĆ S ГС7/ 1
1-
SCa-1 LE1 FSP1 N DELSТOCK
Type E1U Rund- und lnnenschleífmaschine
Wechseln von Aussen- auf Innenschleífen
Der Sohleifkopf ist sowohl fűr das Aussenschleífen a1s auch fűr das Innenschleifen vorgesehen. Zum Wechseln von
einer Schleifart auf die andere íst die Schraube bei 35 zu lősen und eine weítere auf der gegenűberliegenden Seíte.
Der Schleífkopf wírd dann auf dem mít eíner Gradeinteílung versehenen Unterteíl um 180 geschwenkt und in dieser
Stellung wieder befestigt.
Spíndeldrehzahlen fűr das Aussenschleifen und Anweisungen fűr íhr WechseIn
Es sind zwei Spíndeldrehzahlen vorgesehen, und zwar 1750 und 2300 U/min. Díe níedríge Drehzahl wírd dann ver-
wendet, wenn eine neue Schleífscheíbe eíngesetzt wurde und die hohe, wenn der Schleífscheíbendurchmesser 254 mm
oder weníger beträgt. Díe beíden Spíndeldrehzahlen erzielt man durch zweí Stufen-Ríemenscheíben auf der Motorwelle
und der Spinde1we11e. Um die níedrige Spindeldrehzahl zu erhalten, muss der poppelkeílriemen, wíe abgebíldet, auf
die inneren Riemenscheíben gelegt werden, und fiir die hohe Drehzahl auf die äusseren Ríemenscheibenstufen.
Aufbau für das Innenschleifen
Die Innenschleifspíndel wírd von der Motorríemenscheibe zu eíner Vorgelegewelle angetríeben, die wíederum die
Innerıschleífspindel durch einen endlosen Flachríemen antreíbt.
Ríemenspannung Aussenschleífen
Um die Keílríemen fűr das Aussenschleífen eínzustellen ist die Keílleiste durch die Schraube 36 zu lősen und die
Verstellschraube 37 fűr die Motorgrundplatte im Uhrzeigersínne zu drehen, um die Ríemen zu spannen. Wenn die
ríchtige Spannung erreicht ist, muss die Schraube an der Keílleíste wíeder angezogen werden.
18
Riemenspannung keilrieinen zum Innenschleifen
Zum Eínstellen der Keilríemen, welche die Vorgelegewelle treíben, sínd die beíden Muttern 38 zu lősen und die Platte
39 auf íhrer exzentrischen Bűchse zu schwenken. Wenn die Keílriemen ríchtig gespannt sínd, werden die Muttern
38 wieder angezogen. Díe Abdeckung wírd wíeder aufgesetıt.
Riemenspannung Flachríemen zum Innenschleífen
Der Rienıeııschutz braucht nícht entfernt zu werden, wenn der Flachríemen eingestellt wírd, der die Innenschleífspíndel
antreibt. Es sind eínfach die Sechskantschrauben 40 zu lösen und der Halter 41 durch die Sechskantwelle 42
einzustellen, die sích an der Kurve am Ríemenschutz befindet. Wenn die richtíge Spannung erreicht íst, sind die Schrau-
ben 40 wíeder anzuzíehen.
5CHMIERUNG
Die Spíndel läuft in B1eí-Bτonzelagern, die dauernd durch 01 geschmíert werden; die Druckschmíerung erfolgt von
einer Raderpumpe aus, die 01 aus einem Behälter herauspumpt, der ínnerhalb des Schleifkopfes líegt.
Das ŐІ geht von der Pumpe durch ein austauschbares Fílter 43 bevor es durch das Schauglas 44 flíesst, an dem
ersíchtlích íst, ob das 01 eínwandfreí zu den Lagern gefőrdert wird. Eín Őlschauglas 45 zeígt die Menge des Őls an,
die sích im Őlbehälter befindet. In díesem Schauglas sollte ímmer 01 sichtbar seín. Zum Auffűllen ist der Verschluss
46 aп der oberen Seíte des Spindelkopfs zu entfernen und 61 eínzufűllen, bís es etwas mehr a1s die Hälfte űber das
Őlschauglas 45 hínausgeht.
Míndestens a11e 500 Stunden sollte der Behälter durch Entfernen des Verschlusses 47 geleert und mit fríschem 01
gefűllt werden. Díe Lager der Vorgelegewelle sind őlversiegelt, sodass ihrer Schmíerung keine weítere Aufinerksamkeít
zugewandt werden muss.
Es wírd empfohlen, das Ő1filterelement a11e 12 Monate auszuwechseln, wenn die Maschine norma1 eíngesetzt wird.
Bezűglich der empfohlenen Schmíermíttel wírd auf Seíte 10 verwíesen.
19
SCHLEIFSPINDELSTOCK
TYPE E1UR UNIVERSALMASCHINE
Verschwenken
Der Schleífkopf íst zum Verschwenken fűr Aussen- und Innenschleifen und fűr Auf- und Abwärtsbewegung zum
Fräser- und Werkzeugschleífen vorgesehen. Zum Schwenken sínd die vier Schrauben 48 am Sockel des Schleifkopfes
zu lősen; dann wírd das Verschwenken um den gewűnschten Betrag, der bei 49 angezeígt wírd, vorgenommen. 1n
díeser Stellung sínd die Schrauben wíeder anzuzíehen.
Hochheben
Um den Schleífkopf zu heben, íst der Hebe1 50 durch Drehen entgegen dem Uhrzeigersinne zu lősen und das Handrad
51 zu drehen. Das Handrad zum Hochheben 51 kann in jede belíebíge Stellung geschwenkt werden, je nachdem wíe
es dem Bedíenungsmann zusagt, und zwar durch Lősen der beíden Schraubenmuttern 52 am Kopf der Säu1e des
Schleífkopfes. Wenn die gewűnschte Stellung erreícht ist, sind die Muttern wíeder anzuzíehen.
Drehzahlen der Aussenschleifspindel und íhr Wechseln
Es sínd zweí Spíndeldrehzahlen vorhanden, und zwar 2000 und 2550 U/mín. Man verwendet die niedríge Drehzahl,
wenn eine neue Schleífscheíbe eíngesetzt wurde und die hohe Drehzahl, wenn der Schleífscheibendurchmesser 200 mm
oder weniger betragt. Für den Drehzahlwechsel wírd eine zusatzlíche Ríemenscheibe geliefert, die gegen die auf der
Schleífspíndel befindlíche ausgetauscht werden kann. Zum Auswechseln sínd die Schraube Rechtsgewínde und der
Scheíbenflansch von dem kegeligen Spíndelende 53 zu entfernen. Beide Keílríemen werden dann abgenommen. Díe
Feststellnıutter fűr die Ríemenscheibe 54 an der Spindel, die ein Línksgewinde besitzt, wird entfernt. Dann wírd der
Ríemenscheibenabzieher benutzt, der mít der Maschíne gelíefert wird. Díeser ist in die Aussparung der Riemenscheíbe
eínzuschrauben; dann íst die Schraube am Ende des Abzíehers fest anzuziehen. Man drehe den Abzieher von Hand
oder mít einem Drehstíft, um die Ríemenscheibe vom Spíndelkegel herunterzubríngen. Díe andere Riemenscheíbe
wird dann eíngesetzt und sorgfältíg montíert.
Auf bau für das Iмenschleifen
Die Innenschleifspíndel wird von der Motorriemenscheíbe zu einer Vorgelegewelle getrieben, die wiederum die Innen-
schleifspíndel durch einen endlosen Flachríemen treibt.
Ríemenspannung
Aussenschleifen
Zur Einstellung der Kei1-
ríemen fűr das Aussen-
schleífen íst die Stellschraube
55 fiir die Motorgrund-
platte im Uhrzeígersínne zu
drehen, um den Ríemen zu
spannen.
Riemenspaмung
Keílriemen fűr das
Innenschleífen
Zum Eínstellen der Kei1-
ríemen, welche die Vorge-
legewelle antreiben, sind die
beiden Muttern 56 zu
lockern und die Platte zu
senken bís die ríchtige Span-
nung erreícht íst. Dann s ıtıd
die Muttern 56 anzuzíehen.
20
Ríemenspannung Flachriemen fűr das
Innenschleifen
Um die Spannung des Flachríemens eínzustellen,
der die Innenschleifspindel antreibt, sínd die
Muttern 57 zu lősen und die Spannschraube 58
zu verstellen, bís der Riemen ríchtíg gespannt íst.
SCHMIERUNG 55
Die Lager der Vorgelegewelle sind őlversíegelt,
sodass ihrer Schmíerung keíne weítere Aufinerk-
samkeit zuzuwenden ist. Zweí Schmíeтníppel beí
59 sollten a11e drei Monate geschmiert werden
Díe beíden Schmíernippel an jedem Ende der
Motorwelle benőtigen Schmíerung a11e sechs
Monate. Der Verschluss 60 wírd gelőst und das
Getriebe und die Leitspíndel jede Woche geőlt.
AXIALES PENDELN DER SCHLEIFSPINDEL
Um jedes Endspiel im Axíallager zu beheben ist der rechtsseítíge Schleífscheíbenaufbau zu entfernen, um, wie abgebíldet,
das Ende der Spíndel freízulegen. Díe Verschlussmutter 62 íst durch eíníge wenige Umdrehungen im Gegenuhrzeiger-
sinne zu lősen; dann íst der Lagerdeckel 61 leícht im Uhrzeígersínne zu verstellen, und zwar mít dem dafűr vorgese-
henen Schlűssel, bís der erforderlíche Betrag von Axialspiel erreícht ist. Dann ist die Verschlussmutter 62 anzuziehen.
Dabeí ist zu berűcksíchtígen, dass das Lagerspíel beím Anziehen die Tendenz hat, sich zu vergrőssern; díes ınuss deshalb
beí der Eínstellung des Lagerdeckels 61 in Betracht gezogen werden.
SCHMIERUNG DER SCHLEIFSPINDEL
Díe Schleifspíndel wird durch ein blbad mit Schleuderbewegung geschmíert, sodass eín dauernder blstrom zu den
Lagern liíesst. Ein Ölstandsanzeíger 63 ist
vorgesehen; wenn die Spíndel steht, muss das 01
in der Mítte dieses Glases stehen.
Wenn notwendíg sollte 01 nachgefűllt werden, und
zwar durch Entfernen des Rändelknopfes auf dem
Deckel 64 . Das Ö1bad sollte wenígstens a11e 500
Arbeitsstunden abgelassen, gereínígt und mít
fríschem 01 wieder gefüllt werden. Bezüglích der
empfohlenen Schmíermittel wírd auf Seíte 10
verwíesen.
21
SCHLEIFSPINDELSTOCK
TYPE E1T M1T DOPPELT SCHWENKBAREM HINTERSCHLITTEN
Bei diesem Schleifkopf handelt es sích um die Aus-
fűhrung fur das Rund- und Innenschleífen, mít eíner
Aussenschleifscheíbe 305 x 25 x 127 mm Bohrung an
jedem Ende der Spindel.
Beim Schleífen von parallelen oder kegelígen Werk-
t. _m ti, - stűcken, das mit der Tísch-Schwenkverstellung durch-
gefűhrt werden kann, wírd die Schleífscheíbe auf das
línksseitige Ende der Spíndel montíert. Auf das
rechtsseítige Spíndelende wírd der dafűr vorgesehene
Deckel aufgesetzt. Wenn auf der Maschíne Steí1-
kegelarbeíten durchgefűhrt werden und die Schleif-
scheibe auf das rechtsseitige Ende montíert wurde,
wírd der Deckel am Spíndelende durch den rechts-
seitígen Schleifscheíbenschutz ersetzt; auch die Kűh1-
mítteldűse und die Rohleitungen werden nach dieser
Seíte umgesetzt.
Fűr Innenschleífarbeíten wird der Schleifkopf auf dem
oberen Drehteíl um 180 geschwenkt und wíe
erforderlích auf denı Schleífkopfschlitten eingestellt. Díe äussere Schleífspindel kann man mít der niedrigen Drehzahl
laufen lassen; sie sollte aber, ob eine Schleifscheíbe montíert ist oder nícht, mít dem dafűr vorgesehenen Deckel
geschűtzt werden, der durch eíne Schraube am Visier des Schleifscheíbenschutzes angebracht werden kann.
Aufbau fűr das Aussenschleífen uіъd Drehzahlwechsel
Es sind zwei Spíndeldrehzahlen vorgesehen: 1750 und 2300 U/mín. Díe níedrige Drehzahl wírd bei eíner neuen Schleíf-
scheibe und die hőhere Drehzahl dann verwendet, wenn der Durchmesser der Schleífscheíbe 254 mm oder weniger
beträgt.
Der Antrieb zur Spíndel erfolgt durch zweí umsteckbare Zweistufen-Keílríemenscheiben, die auf eínen Zapfen an der
Motorwelle montíert sínd und durch eínen Rändelknopf 65 іп íhreт Stellung gehalten werden. Um die hőhere Drehzahl
zu erhalten muss die grőssere Stufenscheíbe nach ínnen gestellt seín; der längste der dreí vorhandenen Keilriemen muss
auf der grősseren Stufenscheíbe und auf der Spindel-Ríemenscheibe líegen. Díe níedríge Drehzahl wírd durch Umstecken
der Riemenscheibe erreicht, sodass die grőssere Stufenscheibe nach aussen geríchtet íst; zum Antrieb der Spindel wird
dann der Riemen mít der mittleren Länge verwendet.
Aufbau fűr das Innenschleifen
Der Antrieb der Innenschleífspíndel erfolgt von der grősseren Stufenscheíbe an der Motorríemenscheibe aus die wie fűr
die niedrige Drehzahl beim Aussenschleífen montíert seín muss zu eíner Vorgelegewelle und zwar űber den kűrzesten
der mitgelíeferten Keilríemen. Die Vorgelegewelle treibt wíederum die lnnenschleífspíndel durch einen endlosen
Flachriemen an.
Riemenspannung Aussenschleífen
Zum Einstellen des Keílriemens fűr das Aussenschleifen íst die Keílleíste durch die Schraube 66 zu lősen und die
Verstellschraube 67 im Uhrzeigersinne zu drehen,
um den Ríemen zu spannen. Wenn die richtige
Spannung vorhanden íst muss die Schraube 66 aп
der Keílleíste wieder angezogen werden.
Ríemenspannung Keílríemen zum Innenschleifen
Zum Eínstellen der Keílreímen, welche die Vorge-
legewelle treíben, sínd die beíden Muttern 68 zu
lősen und díe Platte 69 auf ihrer exzentrischen
Bűchse zu drehen. Wenn die Keílríemen ríchtíg
gespannt sínd, miissen die Muttern 68 wieder
angezogen werden.
Ríemenspannung Flachríemen zum Innenschleífeп
Die beiden Muttern 70 sínd zu lősen; der F1ach-
ríemenantríeb zur Innenschleifspíndel wírd dadurch
eingestellt, dass díe Platte 7l zuτűckgezogen wírd,
bís die gewűnschte Spannung erreícht íst. Dann íst
der Deckel wíeder aufzusetzen.
22
Normales Kegelschleífen
Der Haupt-Hínterschlítten kann auf seínem Drehteíl, und zwar dem unteren, űber einen Bereích von 900 nach rechts und
уoп 15 nach línks geschwenkt werden. Der Querschlítten, der das Sεhleífkopf-Drehteíl trägt, wird durch das Quer-
vorschub-Handrad an der Schaltplatte betätígt; dabei kann die Bewegungsríchtung im Verhältnís zum Werkstűck,
durch das untere Drehteíl ín jedem Winkel erreícht werden.
Díe Eínzelheiten des Vorschubes des Haupt-Hínterschlíttens sínd díeselben wie bei den anderen Typen. Ein Stei1-
vorschub ist vorgesehen, der dazu verwendet werden kann, den Querschlítten schnell űber seinen Bereích zu bewegen.
Er wírd durch Herausziehen des Knopfes 14-Seíte 13 eíngerűckt, der in der Mitte des Quervorschub-Handrades líegt.
Der Knopf muss zurűckgedrűckt werden, wenn normaler oder selbsttätíger Vorschub verwendet wírd. Der Schleífkopf-
schlitten ist im wesentlichen ein Schlítten zur Grobeinstellung; er hat einen Bereích von 105 mm, der ausreícht, um zu
gewährleisten, dass sich die Schleifscheíbe in a11en Eínstellungen des Schwenkschlíttens ínnerhalb des Bereíchs des
Arbeítsdurchmessers befindet. Um den Schleifkopfschlítten zu verstellen muss er durch Lősen der Muttern 72
entspannt und durch Drehen der Schraube 73 mít dem dafűr vorgesehenen Kurbelhebel verstellt werden. Durch
Anziehen der Muttern 72 ist wíeder zu spannen.
Steílkegelsch1eífen
Beím Einstellen des Schlíttens zum Steílkegelschleífen íst wíe folgt vorzugehen: Die beíden Schrauben 74 sind zu
lősen um die untere Schwenkung zu ermőglíchen; der Haupt-Hinterschlitten ist in den gewűnschten Wínkel zu schwenken;
die Schrauben 74 werden wíeder angezogen. Díe beíden Schrauben 75 werden gelőst, um die obere Schwenkung zu
ermőglíchen; dann wird der Kopf in den 90 Wínkel geschwenkt und die beíden Schrauben 75 werden wíeder ange-
zogen.
Um die Schleifscheíbe in den Arbeítsbereích zu bríngen ist der Schleífkopfschlítten wíe vorher beschrieben eínzustellen.
Es íst nun mőglích, die Schleífscheíbe űber den Steílkegel des Werkstиckes zu bewegen, und zwar durch das Quervor-
schub-Handrad an der Schaltplatte. Der Vorschub wird nun durch díe Feínverstell-Steuerung zum Tísch bewirkt.
Beí diesem Aufbau kann die hydraulische Verstellung nicht verwendet werden. lrgendwelche Korrekturen an dem
zu schleífenden Kege1 kőnnen иber die Schwenkverstellung des Tisches in der normalen Art und Weíse vorgenommen
werden.
SCHMIERUNG
Díe Spíndel läuft in B1ei-Bronze-Lagern, die dauernd mít 01 geschmíert werden; die Druckschmíerung wird von eíner
Räderpumpe bewírkt, die 01 aus einem Behälter herauszíeht, der sích im Schleífkopf befindet. Das 01 geht von der
Pumpe zu einem austauschbaren Fílter 76 , bevor es durch das Schauglas 77 flíesst, an dem ersíchtlích íst, ob das 01
eínwandfreí zu den Lagern gefőrdert
wírd. Wenn das Nachfűllen notwendíg
íst, entferne man den Fűllverschluss und
deп Tauchstab 78 und fulle auf, bıs
sích d Őlstand zwísch en den Markíer- 77
ungen am Tauchstab befindet. Dann ıst
der Verschluss 78 wíeder eínzusetzen. 68
Der Őlbehälter sollte a11e 500 Arbeíts-
stunden am Verschluss 79 geleert
und wíeder mít frischem 01 gefűllt
werden.
Díe Lager an der Vorgelegewelle sínd
őldícht, sodass ihrer Schmierung keíne
weítere Aufinerksamkeít zuzuwenden
ist. Zwei Schmíerníppel am Motor
műssen a11e sechs Monate geschmíert
werderı.
Es wírd empfohlen, das 01filterelement
Ьeі einer Maschíne, díe ín normaler
Benutzung íst, a11e 12 Monate zu
wechseln.
Bezűglích der empfohlenen Schmíer-
míttel wírd auf Seíte 10 verwíesen.
23
WεRκsτüeκsP N Dειsτocκ
Der Werkstűckspíndelstock besitzt ein schwenkbares Unterteíl; er ist fűr mitlaufende und feststehende Spítzen vorge-
sehen und wírd durch einen Motor mit gleíchbleibender Drehzahl angetríeben, der die vo11e Leistung beí a11en Durch-
messern űberträgt.
Es sind sechs Drehzahlen durch Kei1riemen wechsel vorgesehen. Eine Drehzahltabelle ermőglicht es dem Bedíenungs-
mann, die ríchtígen Riemenscheíben beím Wechseln von eíner Drehzahl auf die andere auszuwählen. Eine Schnell-
Entspannvorrichtung, um den Ríemen fűr díesen Zweck zu lősen, ist eíngebaut. Es íst mőglích, den Spíndelstдεk um
90 ím Gegenuhrzeígersínne und um 15 іm Uhrzeígersínne zu verschwenken.
Es ist Vorsorge dafűr getrofЭвn, dass der Antrieb von der Spindel auf die Mitnehmerscheíbe umgewechselt werden kann,
wenn mít fester Spítze gearbeitet werden so11.
EinsteIlung der Ríemenspannung ,
Um die Motorriemen 1 zu spannen, ist die Schraube 2 zu lősen; dann kann die Spannung durch die Schraube 3 ,
die auf Seíte 25 zu sehen ist, eingestellt werden.
Fűr das Spannen des vorderen Spíndelantríebs muss zuerst der Deckel 4 entfernt werden, der zur Űberprűfung der
Ríemenspannung vorgesehen íst; dann sind die beíden Gewíndestifte 5 zu lősen. Anschlíessend ist eіп Drehstíft ín das
Loch tí eínzufűhren und die exzentrísche Nabe vorwarts in Pfeilríchtung zu ziehen. Díe Ríemenspannung íst an dcr
Prűfőfiцung zu űberprűfen; dann sínd a11e Schrauben usw. wieder anzuzíehen. Der Wechselantríeb wírd durch Ver-
stellung der Stírnschraube 8 gespannt. Fűr die Motorgrundplatte ist eine Keílleíste vorgesehen, die beí Abnutzung
nachzustellen ist. Díes wírd durch Lősen der vier Schrauben 9 und durch Anzíehen der beiden Schrauben 10 wíe
erforderlich vorgenommen. Zum Schlusse sind die vier Schrauben 9 anzuzíehen.
Umwechseln des Spíndelantríebs
Fűr das Umwechseln vom Arbeiten mít umlaufender Spitze zum Arbeíten mít fester Spítze, vergewissere man sích
zuerst, dass die Werkstűckspíndel feststeht. Dann schraube man den hínteren Sperrstift 11 in den geschlítzten Ring an
der Spindel. Nun drűcke man den Stőssel 12 mit einem Schτaubenzieheτ hinunter und drehe um 1800 bis es wíeder an
der Stírnscheíbe blockíert.
Zum Wechseln von fester auf umlaufende Spítze ist der Vorgang ledíglích umzukehren.
Beі Verwendung des Spíndelstocks mít umlaufender Spítze erlaubt die Anordnung der freíen Schleifscheíbe der
Spíndel іл der Schleífríchtung umzulaufen, während das Spannfuter oder die Planscheíbe zum Arbeíten eingeríchtet
werden.
Wichtíg. Nach eíner Bewegung der Spindel von Hand, zum Messen mit der Uhr, sollte síe von Hand rűckwärts
gedreht werden, bís dabeí ein Wíderstand auftrítt, sodass die Masse verkleinert wírd, wenn der Antrieb gestartet wird;
ausserdem wírd dadurch unnőtíges Klemmen von Futter oder Planscheibe verhíndert.
Zur Beachtung: Wenn Futter oder Planscheibe nícht verwendet werden, muss der Spindelnasenríng 13 ímmer іп
seíner Stellung festgeschraubt seín. Um íhn anzuzíehen, muss er im Uhrzeígersïnne gedreht werden. Dadurch wird
vermieden, dass Kиhlmíttel und Schmutz in die Lager eíndringen.
24
Nachstellen der Lager
Die Spindel läuft in zweí B1ei-Bronze-Lagern.
Es íst Vorsorge dafűr getrofièn, dass auch ein
űbermässiges Spíe1, das im Laufe der Zeít
durch Abnutzung entsteht, behoben werden
kann.
Zur Beachtung: Da das Spíe1 jeweíls nur sehr
klein sein darf, sollten die Muttern weder
unnőtíg weit gelőst, noch űbermässíg ange-
zogen werden, um ein Verzíehen zu ver-
meiden.
Jedes Lager ist wíe folgt nachzustellen. Díe
Schraube 14 , die Mutter 15 und die beiden
Muttern 16 sind zu lősen. Dann íst die
Schraube 14 vorsichtíg anzuzuiehen, bís das
ríchtíge Laufspiel vorhanden ist. Es kann
erforderlích sein, die Muttern 16 und 17
während des Anzíehens der Schraube 14
weíter zu lősen. Díe Muttern 16 műssen
dann in gleícher Weíse angezogen werden,
Anschliessend muss die Schraube 15 vor-
sichtíg gedreht werden, bís síe fest ist. Zum
Schluss wírd dann die Schraube 14 ange-
zogen.
Um eín Endspíel in der Spíndel zu beheben sínd die Spannmuttern 17 nachzustellen, bis das ríchtíge Laufspíel erreicht
íst.
Schwenken und Ausrichten des Werkstűckspindelstocks
Um den Spíndelstock zu verschwenken íst die Spann-
VergrösserteAbstände schraube 18 zu lősen und dann die Einstellung auf den
kann man durch en[- gewűnschten Wínkel nach dem Teilríng vorzunehmen. sprechendes Ver5ch-
Maп vergewíssere sích, dass die Spannschraube wieder
wenken deY T1sChober- angezogen íst. Fläche und des Werk-
scückspíndelstocks er-
Ein Ausríchtstab, um den schwenkbaren Werkstűck- zielen.
spíndelstock zum Reítstock auszurichten, wírd mitgelíe-
fert. Híerzu ist die Spítze іm Spíndelstock herauszuneh-
men und der Ausríchtstab in den Spíndelstock einzu-
fűhren. Durch Lősen der Schraube 18 muss es dem
Spíndelstock mőglích seín frei zu schwenken. Dann ist
scн LEIFKOPFTYPE
eíne Statív-Messuhr mit Líppenanschlag anzuordnen. ε ј EiU Das Messuhrstatív ís dann entlang der Vorderkante des Grösster Abstand E1T 1 E1UR
A zwíschen
Tísches zu verschíeben und der schwenkbare Werkstűck- Planscheíbe und
neur Schleíf-
spíndelstock zu verstellen, bis der erforderlíche Grad von 33 mm 55 mm 152 mm 54 m m scheí6e.
Fluchtung erreícht íst. Dann ist die Schraube 18
. anzuzíehen.
sGHM1ERUNG
Der Spíndelbehälter íst mit 01, wie auf Seíte 10 empfohlen, zu fűllen, bis der Ölstand in der Mítte des Schauglases 19
zu sehen íst. Die Einfüllőffnung líegt bei 20 ; der Verschluss 21 íst fűr das Ablassen vorgesehen.
A11e 2000 Laufstunden muss der Behälter geleert und mít sauberem 01 wíeder gefűllt werden.
Díe beíden Schmíerníppel am Motor műssen a11e sechs Monate geschmíert werden.
Zur Beaehtung: A11e Kugellager iIfl Weгkstűckspindelstock sínd őldícht, sodass es nícht erforderlích íst, íhrer Schmíerung
weitere Aufinerksamkeit zuzuwenden.
25
REITSTOCK
Der Reitstock wírd durch einen Hebel 25 betätígt. Er besitzt eíne kräftíge Feder hínter der Spíndel, die durch einen
Rändelknopf 26 eíngestellt werden kann. Zusätzlích íst noch der Hebe1 27 angebaut, der die Spíndel des Betätígungs-
hebels festklemmt, sodass verhíndert wírd, dass der Reítstock unter eíner aussergewőhnlích starken Belastung zurűck-
weícht.
ABZIEHEN VON SCHLEIFSCHEIBEN
An der Rűckseite des Reitstocks kann ein
Abzíehdiamant angebracht werden. Es muss
dafűr gesorgt werden, dass díeser so fest wie
mőglích gespannt wírd.
Wichtíg. Díe Schleífscheíbe kann nur abge-
ríchtet werden; wcıın die Schleífspíndel paral-
1e1 zu den Tíschfűhrungen íst, wenn der
Schleífkoрf auf Nu11 geschwenkt íst.
SCHMIERUNG
Díe Ő1nippe1 28 ; 29 und 30 ıııűsscn täg-
lích geschmíert werden.
WARTUNG
Das Aufnehmen von Seítenspíel in der
Reítstockbohrung wírd durch Verstellen einer
Ausgleichsscheíbe vorgenommen, die fűr
diesen Zweck vorgesehen íst.
Zur Beachtung: Beim Schleífen von Werkstűcken mit kleinen Durchmessern unter ca. 12 mm sollte im Reitstock eíne
abgesetzte Spítze verwendet werden.
Ì N C.hľLtÌΓJΓ iv ίı:
Jede Spindel íst grűndlích geprиft und sorgfältíg abgenommen und eíngestellt bevor síe unser Werk verlässt. Weítere
Nachstellungen sollten deshalb fűr eínige Zeit nicht notwendíg seín. Wenn eine Nachstellung notwendig wird, sollte die
Spíndel an uns zurűckgesandt werden. Jones-shipman lnnenschleífspíndeln, die zur Verwendung bei diesen Maschínen-
modellen geeígnet sínd, werden in dreí Grőssen fűr Bohrungen von 9,5 bís 100 mm geliefert, und zwar wíe folgt:
Nr. 1656 9,5 19 mm Ø Durchschníttlíche Drehzahl 23000 U/min.
Nr. 1660 19-50 mm Ø Durchschníttlíche Drehzahl 16000 U/min.
Nr. 1662 50-100 mm Ø Durchschnittlíche Drehzahl 9000 U/mín.
Fűr das Mode11 Nr. 1656 kann eine Spíndel mít Spíndelkopf-Spannzange gelíefert werden, zur Aufnahme ınontíerter
Schleífscheíben mit 3 mm Schaftdurchmesser und fűr die Nr. 1660 mít 6 мm Schaftdurchmesser.
Jedc Spíndel wircl nıit drei Einsatzśpindein gelíefcrt, die, wcnn nícht anders gewìínscht, díe Ahmessungen hahen, die in
der Zeíchnung auf Seíte 27 gezeígt werden.
26
1 N NENSCH LE1 FSP1 N DELN
Behandlung der Innenschleífspindeln
1. Maп versuche keínerleí Nachstellungen der Lager durch Aufbrechen der Plombe vorzunehmen. So11te eine Nach-
stellung erforderlích sein, so ist die Spíndel zur Prűfung durch unsere Fachleute einzusenden.
2. Maп unterwerfe die Einsatzspindel .keínem schweren Stoss oder eíner anderen űblen Behandlung. Eine
verbogenen Spíndel erzeugt Vibratíomen und greift die Lager sehr schnell an.
З. Maп benutze keínen Hammerstíel oder ähnliche Míttel um die Spíndel aus ihrem Sitz zu entfernen. Man lockere
die Spannsschraube und nehme die Spíndel durch Drehen mit der Hand heraus. Drehbewegungen sollten auch beím
Einbríngen der Spíndel ín ihren Sítz angewandt werden.
4. Man lasse die Spindel nícht mít eíner Schleífscheibe laufen, die nicht abgerichtet íst. Beim Eínsetzen vergewíssere
man sích, dass die Schleífscheíbe gleichmässig ausgewuchtet ist.
5. Die Spindeln sínd őlversíegelt und benőtígen keíne weitere Schmíerung.
PLAN FŰR DEN ERSATZSERVIСE
Díeser P1an versetzt uns ín die Lage, eine Ersatz-lnnenschleifspindel an jeden Kunden in Gross-Britannien im Austausch
gegen die vorhandene Spíndel zu líefern, und zwar zu eínem festen Betrag, der einer normalen durchschníttlichen Repara-
tur entsprícht.
Wír behalten uns das Recht vor, jede nach díesem P1an zurűckgesandte Innenschleífspíndel zurűckzuweísen, wenn síe
zu schwer beschädígt ist oder bei Abnutzung im Garantíeaustausch.
ι 25 340mm
6,4mm Ѓ 50mm І 64 mm 1SOmm 50m 2,5mm
й
п 41mm t- θ EE
Øo É
d6,4mmi
5pгеde1 ndt Sponnzo nge É
líeferung ouf Bestellung Mode11 1 6 5 6
9
u
370mm
m - 82mm mm 1å0mm_ 50mm
6ηmm-- É 8mm 6,4mm
y ı mm E é
ø
o
á
Spíndel mit 5φ aпge E
líeferungouf BeѕteΠтg 38mm
; Mode11 1 6 6 0
P_E
øE mm
E 13mm
m E 135m 180mm 4pmm
н E 38mm 9mm 8пm
E
100mm _ ,
P8EE _ E
E φ
_______ E _ υ,пtr,μиεl . b η
_ ummť - .-50 m, -- MoŮe11 1 6 6 L
ı;
HYDRAU LІКЅYЅТЕМ
NYODELL 1300
Díe Hydraulíkpumpeneínheít íst in sích geschlossen und beweglích vorgesehen, um síe von der übrígen Maschíne zu
ísolíeren. Die Ventíle und Zylíndergehäuse brauchen nícht gewartet zu werden. Abgesehen von Kettenspannung und
01 sínd keine anderen Nachstellungen notwendíg.
EINSTELLUNG DES ITYDRAULIICDRUCKS
Bevor man versucht, den Druck ím System zu ändern, vergewíssere maп sich, dass siclı die Maschínensteuerungen ln
der Stellung befinden, die den grőssten Druck ergíbt. Díes kann durch langsames Laufenlassen des Tisches zu eínem
beliebígen Tischende und durch volles Őffnen des Geschwíndigkeitsdrosselgríffes 7-Seíte 13 erreícht werden, wenn
díese Stellung erzielt wurde. Man vergewíssere sích, dass der Tísch-Ein; Aus-Hebe1 6 ín der Ein-Stellung verbleíbt.
Der Őldruck arbeitet mít eínem Maximum von 8,5 kg/cm2 und wírd durch einen federbetätígten Stőssel aufrechterhalten.
Es íst unwahrscheínlích, dass dies írgendeíne Nachstellung benőtígt, aber wenn notwendig benutze man immer einen
Druckmesser. Erhőhungen űber den maximalen Druck hínaus kőnnen ernste Beschädigungen der Pumpe ergeben.
Zur Beachtung: Bevor man mít der Maschíne arbeítet, sollte man wenigstens eine halbe Mínute nach dem Starten der
Pumpe vergehen lassen. Díes íst notwendíg, damit die Luft aus allen Ő1umlaufrohren herausgehen kann. Síehe Seíte
16 bezűglich des Herausbringens der Luft.
WARTUNG UND ANWEθSUNGEN Fĺ1R EAS ÖLEINFÜLLEN
Das Hydraulikől sollte wenigstens a11e 12 Monate gewechselt werden. Zum Őlwechsel nehme man den Deckel an der
Vorderseite der Maschíne ab, damít, wíe die Abbíldung zeígt, die Hydraulikpumpeneínlıeít freilíegt. Man schraube den
oberen Anschluss 32 ab und lege ihn in eínen Behälter. Dann schaltet man die Hydraulíkpumpe ein, die den Behälter
bís auf 12 mm vom Boden leert. Danach schaltet man die Pumpe aus. Anschllessend entfernt man den oberen Anschluss
33 , die Verbindungsrohre 34 und die Wanne 35 . Man hebe den Tank leícht und ziehe íhn aus der Maschine. Dann
nímmt man den Deckel vom Behälter und reínige a11es übríge.
Der Behälter sollte vollkommen sauber sein,
bevor man íhn wíeder eínsetzt. Díe Rohran-
schlűsse sind sícher anzuschrauben. Es muss
sorgfältíg darauf geachtet werden, dass die
Rohrleítungen richtig wíeder angeschlossen
werden, wie aus der Abbíldung zu ersehen ist.
Druck. Verbínde vom Pumpenanschluss 32
Ьeіm Motor zum Anschluss 32 bel der
Maschíne. Druckanschlűsse sínd rot gest-
ríchen.
Ablassen. Verbinde vom Pumpenanschluss
33 zum Ansehluss 33 an der Maschíne.
Der Behälter wírd dann beim Punkt 35
gefűllt ca. 26 Liter . Man verwende nur das
auf Seíte 10 empfohlene Ő1. Das 61 muss bís
an die Őlstandsmarke bei 36 am Mess-
behälter gehen. Es wírd empfohlen, díes jede
Woche nachzuprűfen und wenn notwendíg Ő
nachzufűllen. Zu díesem Zweck lst es nícht
notwendig, díe Frontplatte abzunehmen. Man
schwenkt einfach den Ő1fű11deckel und hat
dann Zugang zur Eínfíillwanne 35 .
28
HYDRAU L1 KSYSTEM
MODELL 1305
Das Hydraulíksystem wírd durch eínen 2 PS-Motor űber eíne schragzahnradpumpe angetríeben. Eín Űberdruckventíl
íst ín den Umlauf eíngebaut um den Druck zu steuern.
ARBEITSANWEISUNG HYDRAULIKPUMPE
Bevor die Pumpe gestartet wird, achte man darauf, dass die Tíschvcrstell-Steuerung 6 Seíte 13 in der Aus
Stellung ist, díeser Hebe1 muss in senkrechter Stellung stehen. Díe Pumpe kann nun durch Drűcken der Taste
E Seíte 9 an der Steuertafel gestartet werden.
Zur Beachtung: Man sollte wenigstens eine halbe Mínute nach dem Starten der Maschine vergehen lassen, bevor man
mít der Maschíne arbeítet. Dies ist notwendig, damít die Luft aus a11en O1umlaufrohren herausgeht. Bezűglích des
Herausbríngens der Luft síehe Seite 16.
E1N5TELLUNG DES ITYDRAULIKDRUCKS
Bevor man versucht, den Druck im System zu verandern, vergewíssere man sích, dass sích die Maschínensteuerungen
in der Stellung befinden, die den grőssten Druck am Manometer 40 ergíbt. Díes kann durch langsames Laufenlassen
des Tísches zu einem belíebígen Ende und durch volles Űffnen des Geschwíndígkeitsdrosselgríffes 7 Seíte 13 erfolgen,
wenn díese Stellung erreícht ist. Man vergewíssere sich, dass der Tisch-Ein/Aus-Hebe1 6 in der Eín-Stellung verbleibt.
Man entferne den Deckel des Ölbehälters, um den Regulíerhahnblock 37 freízulegen. Der Druckregler 38 steuert
den Hydraulikdruck im Drucksystem fűr die Tíschbewegung. Díeser sollte 8,5 kg/cm2 fűr den normalen Bedarf betragen.
Wenn schwere Eínríchtungen auf dem Tísch verwendet werden, kann es notwendíg seín, den Druck auf etwa 9,8 kg/cm2
zu erhöhen. Ein hőherer Druck sollte nícht verwendet werden, da übermässíger Druck die Pumpe beschädigt. Maп
prűfe durch Őffnen des Hahnes 39 und Ablesen des Druckes am Manometer 40 . Wenn der Druck níedríg ist, lőse
man die Sperrmutter 41 und drehe den Druckregler im Uhrzeigersinne, bís das Manometer den erforderlíchen Druck
anzeígt. Dann spanne man die Sperrmutter 41 wieder an und schliesse den Hahn 39 .
ANWEISUNGEN FÜR WARTUNG UND ŐLEINFÜLLEN
Díeser Behälter wírd durch Entfernen der äusseren Blechabdeckung frei, sodass die Eínfűllőíínung 42 freigelegt wírd
Man fű11e bis zum Ölstand, der am blstandsglas 43 angezeígt wírd. Das Fassungsvermőgen des Behälters beträgt
ungefähr 55 Liter, Man verwende nur das auf Seíte 10 empfohlene Ö1.
AЈ1e 2000 Laufstunden sollte der Behälter vőllíg geleert und gereínigt werden. Hierzu nimmt man díe blleítungen usw. ab,
entfernt die iussere Abdeckung und hebt dann den gesamten oberen Rahmen ab, nachdem die Halteschrauben 44
vorne und híııten gelőst worden sind. Der Behälter kann dann umgedreht und wíe gewűnscht entleert werden.
A11e 2000 Laufstunden sollte der obere Rahmen des
Behälters entfernt und der Fílter 45 von Ablage-
rungen gesäubert werden, und zwar durch den
Schraubverschluss am Grund des Filters. Das
Element Zum Reinígen ist zugänglích durch Auf-
schrauben der víer Kopfschrauben und Abnehmen
des Kőrpers.
A11e 25 Laufstunden sollte man das grosse geríllte
Handrad, das den Ö1fllter 46 betätígt, zweí oder
drei Ma1 drehen, jeweíls im Uhrzeigersinne, um die
Ablagerungen, die sích vom 01 angesammelt
haben, zu entfernen.
Zur Beachtung: Díe obengenannten Zeíträume
gelten nur dann, wenn fűr das Wíederfűllen
sauberes 01 verwendet wírd und wenn normale
Arbeitsbedíngungen vorherrschen.
29
KU H LM 1TTELVERSORG U NG
Das Kűhlmittel wird durch einen Kűhlmíttel-
Umlauf- und Reínígungsbehälter zur Schleif-
scheibe gebracht.
Das Kűhlmíttel kommt űber Tísch und Ständer
zum Behälter zurűck, durch eine Seríe von Becken
und Fíltern, die sích in zweí иbereínanderlíegenden
Abteilen befinden. Díe Tűre kann wíe abgebíldet
geőffnet werden; síe bíldet dann eine Ablaufschale,
in welche die Ablagerungen mít den dafűr vorgε-
sehenen Werkzeugen gebracht werden, von wo síe
dann in den Schleifschlammbehälter, der sích im
unteren Abteíl befindet, kommen. Der Schleíf-
schlammbehälter kann auf Rädern herausgenorn-
men werden, ohne dass der Kűhlmíttelbehälter
dadurch beeinträchtígt wírd. Díe Ablagerungen
kőnnen während des Laufens der Maschíne
herausgenommen werden.
Díe Elektropumpe ist vollkommen eingeschlossen
írn oberen Abteíl untergebracht. Síe íst mít der
Maschíne durch eíne Leitung verbunden, die im
rűckwärtígen Teі1 der Maschíne eíngesteckt íst.
Die Pumpe wird durch Drűcken der Taste H Seite 9 an der elektrischen Steuertafel gestartet.
PHILIPS UNIVERSAL KUHLM1TTELREINIGER
ππ D DDΛ`ίGUTVPG
Die meísten Jones-Shípman Präzísíons-Schleíf-
maschínen werden komplett mit der oben beschríe-
benen Kűhlmittelversorgung gelíefert. Wo aber
grőssere Fíltereínríchtungen erforderlích sind, urn
feínstgeschlíffene Flächen zu erhalten, oder bei
schwerer Spanabnahme, wird der Philíps Universal-
Kűhlmíttelreíníger anstelle der normalen Eínheít
gegen Mehrpreís gelíefert. Mít diesem Kűh1-
míttelreíniger werden getrennte Anweísungen mít-
gelíefert. Das Fassungsvermőgen des Behälters
beträgt 55 Líter.
30
AUSWUCHTEN DER SCHLEIFSCHEiBE
Die Schleífscheíben fűr das Aussenschleifen sínd auf Flansche montíert, die ohne weíteres von der Schleífspindel auf-
genommen werden kőnnen. Am Schleifscheíbenflansch sínd Ausgleíchsgewíchte oder Kei1e angebracht. Es íst unbedingt
notwendíg, dass die Schleífscheíbe anhand dieser Kei1e ríchtíg ausgewuchtet wird, bevor die Hijlse, welche die Schleíf-
scheíbe trägt, auf die Schleifspindel aufgebracht wird.
Um eine neue Schleífscheíbe auf die Hи1se zu montíeren, lőse man die Klemmutter, die ein Linksgewinde besitzt und
nehme den Flansch ab.
Man entferne die vorhandene Schleifscheíbe und montíere eine neue Schleífscheibe auf den feststehenden Flansch.
Dann wírd der Flansch wíeder befestígt und die Klemmutter fest angezogen. A11es zusammen wird dann auf dem
Kege1 des mítgelíeferten Auswuchtdornes befestígt und danach am besten auf ein Auswuchtwerkzeug gelegt oder auch
auf para11e1e Blőcke.
Um die Schleifscheibe auszuwuchten geht inan folgendermassen
vor:
1. Man befestíge die Schleífscheíbe sícher auf dem Flansch;
dann setze man die Ausgleíchsgewíchte eínander dírekt
gegenűber ein.
1
Hier
Dann ríchtet man die Schleífscheíbe aЬ. markieren ;.-
2. Man nehme den Aufbau vom Schleífkopf ab und montíere
íhn auf den Auswuchtdorn; dann setze man a11es auf die
Auswuchteínheít und lasse es umlaufen, bis es hä1t,
danach wírd die Schleífscheíbe oben in der Mítte markíert. ј2
З. Man versetze die Ausgleíchsgewichte um 90 von der
Markíerung und einander direkt gegenиber.
4. Man versetze die Gewíchte gleich gegen die Markierung,
jeweíls um ungefähr 3 mm, bis der Aufbau in jeder Stellung
statisch verbleibt.
Dann ınontíere man den Aufbau wieder auf den Schleif-
kopf und ríchte díe Schleifscheíbe wíeder ab, bevor man
damít arbeitet.
31
ERSATZTEI LE
Type E, Aussen- Rundschleífkopf Reítstock
48 A Querschnítt Keílriemeл І Paar 1ğ Bohrung Walker Líon O Dichtung 1
zueínanderpassend
1j Bohrung Walker Líon O Dichtung 1
5/LJT 1j R M vorgespannte Präzísionslager 1 Paar
G 3404 Uhrfeder 32574 102 1
Element fűг den Puro1a[oc Mícroníc Fílter 1
2Y64104 Haupt-Druckfeder 1
Type EIU, schwenkbarer Spindelkopf
13/LJ j Kugellager 2
Hydraulíkpumpensystem Mode11 1300
43 2 M Keі1гіemeп 2
33 M Keílriemen 2 Nr. 5 Gummílager 1
1; Bohrung Gaco Őldíchtung MIS 14 1 Hydraulíkschlauch 1
Element fűr den Purolator Microníc Filter 1 Hydraulíkschlauch 1
13412 3á Aussendurchmesser Oldichtung l
31 j Flachríemen Mode11 1656 1
31 j Flachríemen Mode11 1650 1
33 Flachriemen Mode11 1662 1 Hydraulíkpumpensystem Mode11 1305
1 36 Bohrung Őldíchtung MIS 13 1
Type EIUR, Universal-Schleífkopf Element fűr den Purolator Fílter, Type FUI 2
Manometer 0-200 í. 1 11/LJ j Kugellager 2
46 ; A Querschnitt Keilriemen 1 Paaг
zueinanderpassend
29 ј M Keílríemen 1 Paar
zueinanderpassend Schleifscheiben, Normalgrőssen und Qualítaten
18ј x1 Flachríemen Mode11 1656 1
19 x 1 Flachríemen Mode11 1660 1 356 mm Durchmesser x 38 mm breít x 127 mm Bohrung A 465-
20ј x 1 Flachríemen Mode11 1662 1 K5-V30 passend fíir Flansch UC 8002 fíir Spíndelkopf Type E
305 mm Durchmesser x 25 mm breít x 127 mm Bohrung A 465-
Type EIT, doppelt schwenkbarer Schleifkopf K5-V30 passend fűr Flansch UC 8022 fíir Spíndelkopf Type EIU
1З/L7 ; Kugellager 2 305 mm Durchmesser x 25 mm breít x 127 mm Bohrung A 465-
A50 Querschnítt Keílríemen für Aussenspíndel 1 K5-V30 passend fűr Flansch UC 8071 fűr Spíndelkopf Type EIT
46 I/CA Querschnitt Keilríemen fűr Aussenspindel 1
36 I/CA Querschnitt Keilríemen fűr Innenantríeb 1 250 mm Durchmesser x 25 mm breít x 121 mm Bohrung B1att-
Element fűr den Purolator Microníc Fílter 1 schleífscheíbe passend fűr Flansch UC 8042.
24 Bohrung Gaco Őldíchtung MIS 20 1
2 Bohrung Gaco Őldíchtung MIS 24 1
30 x 1 F]achríemen Mode11 1656 1 Zur Beachtung. Fűr Schleifscheíben unter 25 mm Breíte íst der
30; x 1 Flachríemen Mode11 1660 1 Flansch UC 8040 zu verwenden.
32 x 1 Flachriemen Model1 1662 1
100 mm Durchmesser x 9,5 mm breit x 32 mm Bohrung B1att-
10 Werkstückspíndelstock mit fester und umlaufender schleífscheíbe A60-K5-V30 passend fиr die Flansche UC8044
Spítze
und UC8109.
31 M Keílriemen 1 Satz
4 zusammenpassende Ríemen 114 mm Durchmesser x 13 mm breit x 32 mm Tellerscheibe
LJ j Traglager 3 A54-M-BF passend fűr Flansche UC8044 und UC8109.
LJ 4 Traglager 1
23 M Keilríemen 2 100mm Durchmesser x 38mm breít x 32mm Bohrung Kegeltopf-
33 A Querschnítt Keílriemen 1 scheíbe A54-M-BF passend fűr Flansche UC8044 und UC8109
MIM 80100 Gaco Őldíchtung 1
2ј Bohrung Őldichtung MIS 28 1
XLJ 3i Traglager 2 Wichtig. Bei der Bestellung von Ersatzteilen íst ímmer die
Z 3106 L/20 Línksgewíndeschraube 1 Maschinen-Standort-Nr. anzugeben.
Eiπe vollständige Ersatzteílliste steht auf Anforderung zur Verfügung.
32
М co. 300 164 Gedruckt in England
M
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