Lindner TYPE GUS Gewinde-/ und Schneckenschleifmaschinen
... .HERBERT LINDNER GMBH
FABRIK FUR WERKZEUGMASCHINEN ZUR FEINSTBEARBEITUNG
BERLIN - WITTENAULUBARSERSTRASSE 8-38
TELEGRAMME: ZAHNRADLINDNER TELEFON: 495241 493381
INHALTSVERZEICHNIS
Seite
Über 30 Jahre LINDNER-Gewindeschleifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
Die Arbeitsverfahren beim LINDNER-Gewindeschleifen . . . . . . . . 4
Gewinde-Längsschleifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5-6
Gewinde-Einstechschleifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6-7
Arbeitsverfahren beim Schleifen mehrgängiger Gewinde. . . . . . . 8
Das Schleifen von Profilen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8
Mengenherstellung von Gewindebohrern und Gewindefräsern . . 9
Arbeitsverfahren beim Schruppen und Schlichten. . . . . . . . . . . . 10
LINDNER-Gewindeschleifmaschinen „Einheitstyp“ und „GUS“ . Tafel 1
Gewíndeschleifmaschine "Einheitstyp"
Bezeichnung der Bedienungselemente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Die Organe der Maschinen „Einheitstyp“ und „GUS“. . . . . . . . . . . 12
Das Bett. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Der Schleiftisch und seine Organe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Der Werkstückspindelkasten und seine Organe. . . . . . . . . . . . . . 14
Der Schleifspindelkasten des „Einheitstyps“. . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Der Schleifspindelkasten des Modells „GUS“. . . . . . . . . . . . . . . . 16
Selbsttätig wirkende Einrichtungen zum Einstechschleifen von Gewinden und Profiien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17-18
Einrichtung zum Schleifen von Gewindeformen und Profilen an ebenen Flächen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . 18
Die Einrichtung zur Verwendung kleiner Schleifscheiben . . . . 19-20
Schleifspindeln zur Verwendung kleiner Schleifscheiben . . . .. . 21
Das Abrichten der Schleifscheiben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .22
Diamantabziehvorrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .23-24
Abrichtvorrichtungen durch umlaufende Werkzeuge . . . . . . . . . 25
Einrichtung zum Hinterschleifen gerade- und spiralgenuteter Werkzeuge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Teileinrichtung zum Schleifen mehrgängiger Gewinde . . . . . . . 26
Teileinrichtung zur axialen Verschiebung des Schleiftisches . . . . 27
Einrichtung für Patronenspannung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .27
Genauigkeits-Dreipunktlünette . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Mikrooptische Einrichtung zum Vergleichen von Gewinden und Profilen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Korrektionseinrichtung zur Erzielung gewollter Plus- und Minussteigungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .28
Auswuchtgerät zum statischen Auswuchten von Gewindeschleifscheiben. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Stellungsprüfgerät . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Gummi-Elastik-Fundierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Absaugevorrichtung für Kühlflüssigkeitsnebel . . . . . . . . . . . . . . . . 29 HL.,-Hochleistungsschleifscheiben zum Gewinde- oder Profilschleifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 Arbeitsbereich, erzielbare Genauigkeiten, Maße, Gewichte, Kraftbedarf der Gewindeschneidmaschinen „Einheitstyp“ und „GUS“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31-34
Zubehör zu den Gewindeschleifmaschinen „Einheitstyp“ und „GUS“. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .35-37
Gewindeschleifen auf der Drehbank . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38-39 LINDNER-Gewindeschleifmaschinen „GK“ und „FS 10“ . . . . Tafel 11 LINDNER-Gewindeschleifmaschinen „GL“ . . . . . . . . . . . . . . . . . 40-43 LINDNER-Fabrikationsprogramm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
über 30 Jahre Lindner-Gewindeschleifen
Im Jahre 1923 schufen wir die erste Gewinde-Schleifmaschine. Inzwischen haben mehrere tausend Gewinde-Schleifmaschinen verschiedenster Konstruktionen unser Werk verlassen und das Lindner-Gewindeschleifen in der Welt zu einem Begriff gemach. Die Frage, ob man ein Gewinde schleift oder nicht, ist heute für das Schleifen entschieden, denn täglich werden wohl Hunderttausende oder gar Millionen Gewinde geschliffen. Das Gewindeschleifen aus den Anfängen bis zur heutigen Höhe entwickelt und der Technik nutzbar gemacht zu haben, betrachten wir als unseren Verdienst. Weit über 100 gewerbliche Schutzrechte und Patente im In- und Ausland sind das Ergebnis unserer klar und zielsicher gestellten Aufgaben auf den Gebieten des Gewindeschleifens. Vor 30 Jahren benutzte man zur Herstellung von Gewinden ausschließlich stählerne Werkzeuge. Hiermit ließen sich nur solche Werkstoffe bearbeiten, die von ihnen noch angreifbar waren. Durch das Hinzukommen der Schleifscheibe entstand in der Gewindeherstellung eine grundsätzliche Neuerung, denn jetzt konnte man auch hart bzw. spröde Werkstoffe, wie gehärteter Stahl, Glas, Porzellan, Kunstharze und dergl. bearbeiten. Das Schleifen der Gewinde wurde zur wirtschaftlichsten Fertigungsart.
Das Gewindeschleifen ist aber nicht nur das Bearbeitungsverfahren an harten oder schwierig zu bearbeitenden Werkstoffen, sondern ganz allgemein das rationellste Arbeitsverfahren für die Herstellung von Präzisionsgewinden überhaupt. Kein Betrieb, der wirtschaftlich rechnet, kann ohne Gewindeschleifen auskommen. Man muss das Gewinde an Gewindelehren, Mikrometerspindeln, Gewindeschneidwerkzeugen und dergleichen schleifen, man wird es an allen Werkstücken schleifen, die den Anspruch auf hohe Oberflächengüte und Einhaltung engerer Toleranzen erheben. Hierzu zählen Schnecken, Leitspindeln und alle Gewinde an gehärteten, vergüteten oder sonstigen hochwertigen Konstruktionsstählen.
In über dreißigjähriger Arbeit schufen wir in engster Fühlungnahme mit unserer Kundschaft zielgerichtete Konstruktionen und Arbeitsverfahren, von denen diese Druckschrift Zeugnis legen soll. Wir wissen, dass unser Name uns verpflichtet, in erhöhter Maβe der Sache und unserer Kundschaft zu dienen, und richten daher in bester KIeinarbeit unsere Wollen und Fähigkeiten auf die Verfeinerung von Arbeitsverfahren, Maschine und Schleifscheibe.
Die Arbeitsverfahren beim Lindner - Gewindeschleifen
Wer Gewinde schleifen will, muss vor der Wahl einer Maschine wissen, welches Arbeitsverfahren sich für seine Zwecke eignet. Deshalb stellen wir der Maschinenbeschreibung diese voran.
Es werden zwei Hauptverfahren eingesetzt, und zwar:
Gewinde-Längsschleifen
Bei Gewinde-Längsschleifen schleift man mit der ein- oder mehrprofiligen Schleifscheibe längs der Werkstückachse bei einer Vielzahl von Umdrehungen des Werkstückes.
Bild 1. Längsschleifen mit der einprofiligen Schleifscheibe
Bild 2. Längsschleifen mit der mehrprofiligen Schleifscheibe.
Gewinde-Einstechschrauben .
Beim Gewinde-Einstechschleifen schleift man mit der mehrprofiligen Schleifscheibe bei etwa einer Umdrehung des Werkstückes.
Bild З. Einstechschleifen
HL-Hochleistungs-Schleifscheiben zum Gewinde- und Profilschleifen
Gewinde - Längsschleifen
Das Arbeitsgebiet des Gewinde Längsschleifens mit der einprofiligen Schleifscheibe ist das Schleifen von Gewindelehren, besonders genauen Gewindebohrern, Mikrometerspindeln und anderen Genauigkeitsspindeln. Ferner wird es dort angewandt, wo eine Formgebung aufgrund der Feinheit der Gewindesteigung mit der mehrprofiligen Schleifscheibe nicht mehr möglich ist. Auch Gewinde mit großem Steigungswinkel, zB Modul-, Trapez- und Sägengewinde, können nur mit der einprofiligen Schleifscheibe hergestellt werden. Ebenso können Werkzeuge mit hochgängiger Spiralnute nur mit der einprofiligen Schleifscheibe hinterschlíffen werden.
Spanaufteílung
Θ
Schruppen Schlichten
Hinterschliff-Bewegung
Bewegungsablauf Bewegungsablauf
Bild 5
Die mehrprofilige Schleifscheibe arbeitet beim Längsschleifen ähnlich einem Gewindesträhler, dh mit konischem Anschnitt. Da sich die Schleifarbeit auf mehrere Schleifrippen verteilt, ist die Schleifleistung gegenüber der einprofiligen Schleifscheibe höher und die Standzeit länger. Das Maß aus Gewindelänge und Schleifscheibenbreite ergibt die Lauflänge. Um eine zusätzliche Totzeit zu vermeiden, muss die Schleifscheibenbreite im richtigen Verhältnis zur Länge und zum Durchmesser des Gewindes stehen. Bei kurzem Gewinde mit kleinem Durchmesser oder kurzem Schleifweg wird man eine verhältnismäßig schmale Schleifscheibe und bei einem langen Gewinde eine entsprechend breite Schleifscheibe wählen.
Die Steigungsgenauigkeit ist beim Gewindelängsschleifen für die ein- und mehrprofilige Schleifscheibe gleich. (Für den Flankenwinkel und Flankendurchmesser s. Tabelle über Genauigkeiten.)
Es können auch Werkstücke mit geraden und nicht zu hochgängigen Spannuten mit der mehrprofiligen Schleifscheibe hinterschliffen werden.
Besondere Beachtung findet das Längsschleifen mit mehrprofiliger Schleifscheibe bei lnnengewinden. Bei Gewinden, insbesondere lnnengewinden, die bis dicht an einen Bund heranlaufen, ist das Längsschleifen mit mehrprofiliger Schleifscheibe aufgrund der konischen Schleifscheibenform nicht immer anwendbar.
In diesen Fällen kann man das Einstech- und Längsschleifen verbinden. (DRP.)
Bewegungsallauf
Hinterschlíff-Bewegung
Spanaufteílung
Bild 7
Gewinde - Einstechschleifen
Dieses Verfahren ist das leistungsfähigste. Man soll es daher so weitgehend wie möglich anwenden.
Die Schleifscheibe ist hierbei zylindrisch und etwas breiter als das zu schleifende Gewinde. Ob man das Gewinde in einem Arbeitsgang schleift und danach schlichtet, entscheidet vornehmlich die geforderte Genauigkeit. Über erzielbare Genauigkeiten (siehe Tabelle S. 33-34.) Bei allen unseren Gewinde-Schleifmaschinen ist die größte Schleifscheibenbreite 40mm
Damit können Gewinde bis 36 mm Länge geschliffen werden. Wenn das Gewindelänger ist, kann man entscheiden, ob es möglich oder zweckmäßig ist, mit der mehrprofiligen Schleífscheibe im Längsschlíff zu arbeiten oder zwei bzw. Mehrere Einstiche nebeneinander zu setzen. Die in der Maschine eingebaute Einzahn-Kupplung gestattet das Nebeneinander-Einstechschleifen bei einer Genauigkeit von ± 0,005 mm in der Steigung. (DRP).
Die Schleifscheibe wird durch umlaufende Werkzeuge (Profilrollen) abgerichtet. Steigungen unter 0,75 mm und über 4 mm können im Allgemeinen nicht im Einstechschlíff hergestellt werden.
Infolge seiner großen Wírtschaftlichkeit hat das Gewinde- Einstechschleifen mehr Anwendung gefunden. Unsere Modelle „Einheitstyp“ und „GUS“ sind daher mit Richtungen versehen, die das selbsttätige Einstechschleifen beim Außen- und Innenschleifen gestatten. Die Werkstücke können in allen auf der Maschine möglichen Spannarten aufgenommen werden. Der Steigungsvorschub erfolgt beim Einstechschleifen über Wechselräder, die auf Die Leitspindel wirken, wobei die Werkstückspindel zwei Umdrehungen im Vorlauf macht. Hiervon entfallen 1 1/4 Umdrehungen auf den eigentlichen Schleifvorgang, 3/4 Umdrehung wird zum Erreichen der Ausgangsstellung benötigt. Durch Hebelschaltung wird gleichzeitig die Einschaltung des Kühlmittelumlaufs, des Vorschubs, der Beistellung und die Stillsetzung nach erfolgtem Arbeitsgang, sowie die Abschaltung des Kühlmittelumlaufs bewirkt. Da bei der selbsttätigen Stellung der Schleifscheibe keine ungleichmäßige Belastung auftreten kann, trägt dies ganz wesentlich zur Standzeiterhöhung der Schleifscheibe bei. Beim Schleifen von lnnengewinden muß nach Beendigung des Arbeitsvorganges die Schleifscheibe in Längsrichtung beendet werden so weit aus dem Innengewinde herausgefahren werden, dass das Werkstück bequem gemessen und ausgetauscht werden kann. Das Herausfahren erfolgt in 80fach beschleunigtem Eilgang und kann durch Endanschlag begrenzt werden.
Bei Werkstücken mit Spannuten erfolgt der Einsatz der Schleifscheibe in der Spannute und die Stellung kann sofort auf volle Tiefe vorgenommen werden. Es fällt demzufolge die selbsttätige, allmähliche Beistellung an, so dass für den gesamten Schleifvorgang eine vollständige Werkstückumdrehung ausreicht.
Arbeitsverfahren beim Schleifen mehrgängiger Gewinde
Mehrgängige Gewinde können mit der ein- oder mehrprofiligen
Schleifscheibe geschliffen werden. Die Größen des Steigungswinkels und das Gewindeprofil sind mitbestimmt, ob ein mehrgängiges Gewinde nur mit der einprofiligen oder auch mit der mehrprofiligen Schleifscheibe geschliffen werden kann. Beim einprofiligen Schleífen wird jeder Gang für sich geschliffen. Die Teilung von Gang zu Gang erfolgt durch eine Teileinrichtung. Dieses Verfahren ist bei allen Gewindearten und -göβen innerhalb des Arbeitsbereichs der Maschine anwendbar.
Innerhalb bestimmter Anwendungsgebiete können auch mehrgängige Gewinde mit der mehrprofiligen Schleifscheibe geschliffen werden. Je nach den Umständen wird die mehrprofilige
Schleifscheibe stufenförmig oder zylindrisch verwendet. Stufenförmig wirkt sie spanaufteilend, und ihre Anwendung ist nur dann möglich, wenn die Anzahl ihres Profils ein Mehrfaches der an einer Gangzahl des zu schleifenden Gewindes ist. Jede Rippe einer Profilgruppe schleift dann einen Gewindegang, und die Anzahl der Profilgruppen muss der Gangzahl des Gewindes entsprechen. Das Abrichten der stufenförmigen Schleifscheibe erfolgt durch eine Profilrolle, deren entsprechende Ausgestaltung keinerlei Schwierigkeiten bereitet. Wenn eine hohe Gangzahl die Anwendung der spanaufteilenden, stufenförmigen Schleifscheibe nicht mehr gestattet, arbeitet man mit der zylindrischen Schleifscheibe. Sie wirkt wie eine Anzahl im Abstand der Teilung nebeneinander angeordneter, einprofiliger Schleifscheiben.
Die stufenförmige Schleifscheibe wird stets im Längsschiff, die zylindrische Schleifscheibe im Längs- oder Einstechschliff arbeiten. Das Einstechschleifen wird dann vorteilhaft angewendet, wenn die Schleifscheibe in ihrer Breite das Doppelte oder Mehrfache der Gewindesteigung enthält. Entsprechend steigt auch die Leistung auf dem Doppelte oder Mehrfache gegenüber dem Gewinde-Längsschleifen mit der zylindrischen Schleifscheibe. Bei langen Werkstücken oder wenn es auf hohe Steigungsgenauigkeit ankommt, wird man das Gewinde-Längsschleifen mit der
stufenförmigen oder zylindrischen Schleifscheibe zur Anwendung bringen. Um die volle Schleifscheibenbreite von
40 mm ausnutzen zu können, erfolgt das Schleifen bei achsenparalleler Lage unter entsprechender Korrektur des
Schleifscheibenprofils (DRP.) Da sich mehrprofilige Schleifscheiben nur mit Gewindeformen bis zu 0,75 mm Steigung
abrichten lassen, stößt die Korrektur bei Gewinden unter 1 ,25 mm Steigung wegen der alsdann benötigten, feinen Schleifscheibenspitze auf Schwieigkeiten. Man kann die Korrektur vermeiden, wenn man mit eingestelltem Steigungswinkel schleift. Dann wird jedoch eine Korrektur in der Teilung der Schleifrippen notwendig, damit das Werkstück im Achsenschnitt die richtige Steigung erhält. Diese Korrektur hängt vom Steigungswinkel ab und ist leicht zu korrigieren. Sie beträgt, auf 25 mm Schleifscheibenbreite gerechnet, 25 X cos a 25, bei 31/20 Steigungswinkel
also 0,046 mm auf 25 mm Länge. Beim Schleifen der Profilrollen findet die Korrektureinrichtung Anwendung.
Bei Gewindeformen unter 0,75 mm Steigung schruppt man mit der mehrprofiligen und schlichtet mit der einprofiligen Schleífscheíbe (DRP.). Auch bei höchsten Genauigkeitsansprüchen wird man die einprofilige Schleifscheibe bei Schlichten verwenden.
Das Schleifen von Profilen
Unsere Gewinde-Schleifmaschinen eignen sich auch in vortrefflicher Weise zum Schleifen von Profilen. Das Abrichten der Schleifscheibe erfolgt je nach Zweckmäßigkeit durch Diamanten oder
Profilrollen. Das Profilschleifen kann nicht nur an runden, sondern auch an ebenen Flächen angewendet werden.
Die Profile können sich am Werkstück sowohl als Schraubengang
Wälzfräser als auch ringförmig verlaufend befinden. Mit der
Einrichtung zur Verwendung kleiner Schleifscheiben können die
Fräser hinterschliffen werden.
Man kann auch mit der großen Schleifscheibe hinterschleifen.
Dies ist eine Frage der Spannutenbreite bzw. der Größe des
Hinterschliffs. Das Abrichten der Schleifscheibe erfolgt durch Profilrollen.
8
Mengenherstellung von Gewindebohrern und Gewindefräsern
Beim Schleifen von Gewindebohrern wendet man verschiedene Schleifverfahren an. Gewindesteigungen unter 0,75 mm schleift man mit der einprofiligen Scheibe aus dem Vollen. Bei größeren Steigungen hat man die Wahl, mit der mehrprofiligen Schleifscheibe im Einstechverfahren zu schruppen und zu schlichten oder das Schlichten im Längsschleífen mit der ein- oder mehrprofiligen Schleifscheibe auszufihren. Für hohe Genauigkeitsansprüche wird man das Schlichten im Längsschleífen durchführen. Bei Gewinden über 36 mm Länge (M12) hat man wiederum die Wahl, das Gewinde in zwei Einstichen nebeneinander oder mit der mehrprofiligen Schleifscheibe im Längsschleifen zu schruppen. Das Schlichten kann dann im Längsschliff ein- oder mehrprofilig erfolgen. Bei Gewinden über 2,5 mm Steigung kann man auch die Schrupparbeit vor dem Härten durch Schneiden, Fräsen oder Walzen vornehmen.
Gleichgültig welches Arbeitsverfahren man wählt, es ist wichtig, dass Vierkant in Beziehung zu den Spannuten bzw. zu dem vorgearbeiteten Gewinde zu bringen. Beim Schruppen im Einstechen bedarf man einer bestimmten Stellung des Rohlings zur Spannute, um den Einsatz der Schleifscheibe auf volle Gewindetiefe ohne Schleifwirkung durchzuführen. Die Spannute muss auch so liegen, dass bei der Stellung der Schleifscheibe am höchsten die Kanten der sich gegenüberliegenden Gewindestege berührt werden.
Auf diese Weise ermöglichen die Spannuten das Schleifen in genau einer Umdrehung des Werkstückes.
Die Ausschaltung der Maschine erfolgt nach einer Drehbewegung von 360 Grad selbsttätig.
Beim Schlichten ist zu beachten, dass sich der vorgearbeitete Gewindegang zum Schleifscheibenprofil und außerdem die Zahnbrust wegen des Hinterschliffs in der richtigen Stellung befinden müssen. Wollte man jedes Mal diese Stellung suchen, so ginge unnötig viel Zeit verloren.
Wir empfehlen daher folgendes Arbeitsverfahren:
Der Gewindebohrer-Rohling wird vor dem Fräsen der Spannuten mit einem Vierkant versehen. Eine beliebige Fläche desselben zeichnet man durch Körnerschlag oder Feilstrich. Beim nächsten Nuten-
Fräsen benutzt man einen Mitnehmer nach Zubehör und achtet darauf, dass die Kordelschraube stets auf die gezeichnete Fläche des Vierkants einwirkt. Beim Gewindeschleifen wird dann stets die Lage
der Zahnbrust für den Hinterschliff und beim Einstechschleifen die Stellung der Spannute für die Beistellung auf volle Gewindetiefe gegeben sein. Beim Schlichten ergibt sich dann ebenso folgerichtig die Stellung des vorgearbeiteten Gewindes zur Schleifscheibe. Dieses Arbeitsverfahren gewährleistet überhaupt erst die wirtschaftliche Herstellung von Gewindebohrern in der Massenfertigung (DRP).
Beim Schleifen von Gewíпdefräsern arbeitet man sinngemäβ von der Mitnahme in Nute bzw.
Ausnehmung für Mitnehmerlappen.
Bild 11. Gewinde-Längsschleifen mit der einprofiligen Schleifscheibe Bild 12. Gewinde-Längsschleifen mit der mehrprofiligen Schleifscheibe
Bild 1З. Gewinde-Einstechschleifen
Bild 14. Aufnahmedorn zum wirtschaftlichen Schleífen von Gewindefräsern
Arbeitsverfahren beim Schruppen und Schlichten .
Im Allgemeinen gilt die Regel, dass man bei der Unterteilung des Arbeitsganges in Schruppen und Schlichten, wenn es die Aufnahme des Werkstückes nur irgendwie erlaubt ist, zunächst alle Werkstücke schruppt und danach schlichtet. Wenn Schruppen und Schlichten in zwei getrennten Arbeitsgängen erfolgt, dh das Werkstück zwischendurch aus der Maschine herausgenommen wird, ist es der Grundsatz, den Mitnehmer immer auf dem Werkstück zu lassen, um eine zeitraubende Neueinstellung der Schleifscheibe zum Gewindegang zu vermeiden. Wo sich dies nicht durchführen lässt, ist die Einsetzung des Werkstückes auf besonders dafür entwickelte Stellungsprüfgeräte Zubehör Nr.62 außerhalb der Maschine vorzunehmen. Es entstehen dann keine Totzeiten, weil diese Arbeit während des Schleifens des vorherigen Werkstückes erfolgen kann. Die Entfernung des Werkstückes von der Maschine zwischen Schruppen und Schlichten lässt sich auch beim Innenschleifen sehr gut durchführen, indem man das Werkstück durch einen feinen Riβ kennzeichnet und diese Marke mit einer gleichen Marke an der Spannvorrichtung in Deckung bringt.
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Bild 15. Kleines und großes Stellungsprüfgerät .
LiNDNER
Gewinde-Schfeifmaschinen
EINHEITSTYP und GUS
Tafel 1
Bild 17
Bild 18
Geschliffen auf
LINDNER-GEWINDE-SCHLEIFMASCHINE
Bild 19. Gewinde-Schleifmaschine "Einheitstyp"
1 Umschalthebel für hohe auf hohe Steigung
2 Handrad zur stufenlosen Drehzahlregelung
3 Umschalthebel für Hinterschiff oder selbsttätígeτ Einstechschleifen von Profilen
4 Umschaltung des Werkstücks-Drehzahlbereiches Zwecks
schneIIen Tischrücklaufs
5 Hahn zum Absperren des Kühlmittelzuflusses
6 Kühlmittel-Zuführschlauch
7 Kühldüse
8 Platzleuchte
9 Warnlampe (leuchtet rot, wenn Schleifscheibe läuft)
10 Schleifspindelkasten
11 Befätigungshebel für die Reitstockpinole
12 Schutzhaube über der Riemenscheibe des Schleifspindelantriebs
13 Klemmhebel für die Reitstockpinote
14 Hauptschalter
15 3-poligeSteckdose für die Einrichtung zur Verwendung kleiner Schleifscheiben
16 2-polige Steckdose für Handlampe
17-20 Wahlschalter für die Arbeitsweise der Maschine
21 Pumpenschalter
22 Schalter für die Mikro-Beleuchtung
23 Schalter für die Ölnebelabsaugung
24 Druckknopf für das Ein- und Ausschalten des Schleifganges der Hauptspindel
25 Handrad zur Einstellung der Schleifscheibe
26-27 Kordelgriffe für die seitliche Verschiebung des Schleiftisches beim Einstellen der Schleifscheibe in den Griff eines vorgearbeiteten Gewindes
28 Druckknopfsteuerung für Spindelmotor und Tischbewegung
29 Kipphebel „A“ zur schnellen Heranführung des Werkstückes an die Schleifscheibe und zur Einleitung des selbsttätigen Arbeitsablaufes
30 Anschlag für den Kipphebel „A“ beim Innenschleifen
31 Feinstellung des Werkstückes zur Schleifscheibe
32 Handhebel zur Entlastung des Schleiftisches beim Wechsel der Hinterschleifkurven
33 Maschinenbett
34 Kurbel für Schnitttischverstellung von Hand
35-36 Rechenuhren für Schnittgeschwinigkeiten und Steigungswinkel
37 Anzeifger für die Werkstückspindelzahl (Tachometer)
Falls Steigung und Drehzahlreihe es gestatten, entsteht beim Schalten beider Hebel ein 10x8 = 80fach beschleunigter Rücklauf
11
Die Organe der Maschinen
ЕINHEITSTYP und GUS
Die konstruktive Gestaltung der Modelle Einheitstyp und
GUS ist in den Grundelementen aller Ausführungen mit Ausnahme des Schleifspindelkastens einheitlich. Während bem Modell Einheitstyp die Einstellung des Steigungswinkels bis zu 10° .
beiderseits durch Schwenken des Schleiftisches erfolgt, ist beim
Modell GUS noch zusätzlich der Schleifspindelkasten beiderseits bis auf 30° Steigungswinkel einschwenkbar, wodurch ein
gröβter Steigungswinkel von 40° gegeben ist. .
Bild 20. Schleifen eiпer viergängigen Schnecke
Das Bett
Das Bett für beide Modelle ist konstruktiv auβerordentlich robust ausgebildet und daher sehr stabil. Auf ihm findet der Schleifspindelkasten und der Schleiftisch mit Werkstückspindelkasteп und Reitstock Aufnahme. Beim Modell ,,Einheitstyp" ist der Hauptschleifspindelmotor im innern des Bettes, aber losgelöst von diesem, unmittelbar auf dem Fuβboden schwingungsisoliert untergebracht. Er wirkt gleichzeitig als Riemenspanner und ist deshalb mit einem Stoßdämpfer versehen. Die Beistellorgane für den Schleifspindelkasten sind ebenfalls mit dem Bett verbunden. Díe elektrischen Leitungen und Schalter sind .
gleichfalls im Maschinenbett untergebracht. .
Im innern des Bettes befinden sich die Aggregate für die Absaugung des beim Schleifen entstehenden Kühlflüssigkeitsnebels. Diese Einrichtung ist Sonderzubehőr.
Das Kühlmittelbecken ist verhältnismäβig groß und faßt etwa 250 Liter Kühlflűssigkeit. Es besitzt mehrere Klärkammern und Fílter, in denen die zurckflieβende Kűhlflűssigkeit von den Schleifspänen und ausgebrochenen Schleifkörnern gereinigt wird, so daβ ein besonderes Filteraggregat überflüssig ist. Die ausgeschiedenen Schleifspäne lassen sich bequem und leicht aus dem Kühlmittelbecken entfernen.
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BiId 22. Kühlmittelbecken Bild 23. Kühlflüssigkeítsnebel-Absaugung
Bild 24. Schleíftisch mit Werkstückspindelkasten und Reitstock auf Schwenksegment sitzend.
Der Schleíftísch und seine Organe
Der Schleíftisch, der gleichzeitig auch den Werkstückspindelkasten und den Reitstock trägt, sitzt auf einem schwenkbaren Sockel, der mit einem Führungsträger und einem Konuslineal verbunden ist. Für
die Einstellung eines vorgearbeiteten Gewindes zur Schleífscheibe íst die Fundamentplatte des Sockels in Achsrichtung der Werkstückspindel fein verschiebbar. Die Verschiebung kann an einer Meβuhг auf 0,01 mm abgelesen werden. Die Gleitbahnen des Führungsträgers werden durch Stahlbänder vor dem Eindringen von Schmutz und Schleifstaub geschützt. Hierdurch wird eine Beschädigung und ein Verschleiß der Führungsbahnen vermieden. Die Abdeckung der Gleitfläche am Konuslineal erfolgt durch den
Schleiftisch. Durch Schwenken des Schleiftisches wird der Steigungswinkel bequem über Ritzel und Zahnsegment eingestellt.
Die gewünschte Stellung ist an einer Skala ablesbar. Die im Schleíftisch befındliche Genauigkeítsleitspindel ist gehärtet und im Gewinde geschliffen. Der Schleiftísch ruht hinten auf gehärteten Stahlwalzen und stützt sich vorn auf einem Gleitschuh ab. Durch diese Konstruktion ist der ganze Schleiftisch zur
Schleífscheibe kippbar. Hierdurch wird eine schnelle Bei- und Abstellung des Werkstückes zu und von der Schleifscheibe ermöglicht.
Am Schleiftisch befindet sich der Beistellhebel, der durch Umlegen, auβeг der Beistellung, über elektrische Relaísschaltungen das EinschaIten der Werkstückbewegungen: Vorschub, Steigung, Hinterschleifen und des Kühlmittelumlaufs sowie das selbsttätige Abschalten der genannten Vorgänge, nach Beendígung des
Arbeitsganges, bewírkt. Wírd der Hebel in seine Ausgangsstellung zurückgelegt, so wird das Werkstück aus dem Schleifscheibenbereich entfernt und gleichzeitig der selbsttätige Leerrücklauf in Bewegung gesetzt.
Mit Hilfe des Konuslineals kann das Schleifen konischer Gewinde rechtwínklíg zum Mantel oder zur Achse bis zur gгöβteп Konízítät 1:16 auch an Werkzeugen mit geraden und spiraligen Nuten aus-
geübt werden.
Auβeг der im Maschinenbett befindlichen Grobbeistellung des Schleífspindelkastens befindet sich am Schleiftisch noch eine Feinbeistellung für Zustellungen auf 0,0005 mm pгo Teilstrich.
Handliche Zentralschmierungen gestatten die gleichzeitige Versorgung aller hauptsächlichen Schmierstellen.
Bild 25. Schleiftisch mit Leitspindel und Hinterschleifschwinge von unten gesehen
Der Werkstückspindelkasten und seine Organe
Der auf dem Schleiftisch sitzende Werkstückspindelkasten übt mit dem Schleiftisch zusammen die Hauptfunktionen der Maschine aus. Sein Antrieb erfolgt über Keilriemen durch einen schwingungsisolierten Motor, der seine Kraft auf ein ebenfalls gegen
Schwingungen isoliertes, stufenloses Getriebe überträgt. Weitere Getriebe bewirken den Antrieb der Werkstück- bzw. Leitspindel. Eine Ölpumpe sorgt für die selbsttätigen Schmierungen aller umlaufenden Getriebeteile.
Die gehärtete und im Gewinde geschliffene Genauigkeits-Leitspindel wird über Wechselräder angetrieben. Durch das Übersetzungsgetriebe kann der selbsttätige Tischrücklauf beschleunigt werden.
Die Ausführungen B und C besitzen Einrichtungen
zum Hinterschleifen. Mit einer Zusatzeinrichtung (Zubehörnr.36) wird auch das Hinterschleifen spiralig genuteter Werkzeuge mit fortlaufender Gewindesteigung ermöglicht. Je nach Wahl der Wechselгädeг und der Stellung des Schalthebels für Steigungserhöhung können Gewinde von 0,25-60 mm und in Sonderausführung bis 120 mm Steigung erzielt werden.
Die Werkstückspindel ist gehärtet und auf das sorgfältigste axіal spielfrei und nachstellbar gelagert.
Sie hat eine Bohrung von 37 mm und einen gehärteten lnnenkonus Morse 5. Auf dem Spindelflansch werden Spanneinrichtungen und die Teileinrichtung für Mehrfachgewinde (Zubehör Nr.40) aufgenom-
men. Die groβe Spindelbohrung dient zur Hindurchführung von langen Werkstücken, zur Aufnahme einer Patronenspanneinrichtung mit einem Spannbereich von 4-25 mm und zur Aufnahme der Einrichtung zum selsttätigen Einstechschleifen zwischen den Spitzen (Zubehör Nr. 40)
Bild 26 Werstückspindelkasten mit Abgenommenen Schutzhauben Bild 27 Werkstückspindelkasten, unterer Getriebekasten
Bild 28. Teileinrichtung zur axialen Verschiebung des Schleiftisches Verbindung mit dem Difterential zum Hinterschleífen von spiral-
genuteten Werkzeugen mit ringförmig verlaufenden Profien
(Gewindefräser)
14
Der Schleifspindelkasten
des "Einheitstyp"
Der Schleifspindelkasten ist auf den Gleitführungen des Bettes feinfühlig verschiebbar. Die Organe für die Beistellung sind mit dem Bett verbunden. Die gehärtete Schleifspindel ist auf das sorgfältigste gelagert, da von ihr zum gröβten Teіl die Oberflächengüte des geschliffenen Werkstückes abhängt. Sie läuft in Spezialgleitlagern.
Trotz eines Lagerspiels von nur 0,002 mm tritt keine
fühlbare Erwärmung ein. Die Besonderheit der Querlager erfordert als Schmiermittel ein Gemisch aus 90% Petroleum und 10% Schmieröl. Der Schmiermittelumlauf erfolgt selbsttätig und kann an Schaugläsern beobachtet werden. Aber auch geringe Erwärmungen der Schleifspindellagerung werden für die Genauigkeit der Gewindesteigung durch die Besonderheit der von uns gewählten Längslagerung wirkungslos.
Das Längslager ist, vom eigentlichen Schleifspindelkasten getrennt, in einem Gegenhalter angeordnet.
Die Schleifspindel besitzt einen Konus zur Aufnahme der Schleifscheibenflansche.
Der Antrieb der Schleifspindel erfolgt durch den im Maschinenbett, aber losgelöst von diesem, schwingungsisoliert aufgestellten Motor über ein Zwischenvorgelege durch Keilriemen. DieAntriebsleistung beträgt 2,2 bzw. 5 kW.
Unter einer aufklappbaren Schutzhaube befinden
sich dieFührungsbahnen zur Aufnahme der verschiedenen Abrichtvorrichtungen. Hierüber siehe Seiten 23
bís 25. Außerdem ist der Schleifspindelkasten mit
eіneг Spannfläche zur Aufnahme der Einrichtung
zur Verwendung kleiner Schleifscheiben Seiten 19
bis 20 versehen.
Speziell entwickelte Kühldüsen bewirken eine einwandfreie Reinigung der Schleifscheiben von Schleifspänen und die Kühlung des Werkstückes während des Schleifvorganges, da der Kühlstrom aus einem Mundstück radial zur Schleifscheibe und tangential
zum Werkstück geführt wird.
Bild 29. Schleifspindelkasten von vorn gesehen
Bild 30. Spindelschleifkasten mit aufgeklappten Schutzkaube und Abziehvorrichtung
Bild 31. Handrad mit Begrenzungsanschlag für die Schleifscheibenbeistellung
Bild 32. Schleifspindelkasten GUS von vorn gesehen. Schutzhaube geschlossen, aufsitzende Kühldüsen
Bild 33. Schleifspindelkasten "GUS" , Schutzhaube aufgeklappt, Abziehgerät sichtbar
Der Schleifspindelkasten des Modells "GUS"
Während beim Schleifspindelkasten Modell ,,Einheitstyp" die Schleifspindel іn ihrer horizontalen Lage nicht verändert
werden kann, ist der Schleifspindelkasten des Modells "GUS" so ausgebildet, daβ die Schleifspindel beiderseits um
30° aus ihrer horizontalen Lage zur Einstellung des Steigungswinkels geschwenkt werden kann. Die Schwenkung ist an einer Gradskala mit Nonius einstellbar. Da bei der Maschine "GUS" zusätzlich auch noch der Schleiftisch um 10° geschwenkt werden kann, ist ein maximaler Gesamtsteigungswinkel von 40° eínstellbar. Dieser hohe Steigungswinkel ermöglicht eѕ, auf der Maschine auch hochgängige Schnecken zu schleifen. Die Schleifspindel ist gehärtet und auf das
sorgfältigste gelagert. Als Schmiermittel wird ein Gemisch aus 90% Petroleum und 10% Schmíeröl verwendet. Trotz des auβerordentlích engen Lagerspiels von nur 0,002 mm tritt eine fühlbare Erwärmung der Schleifspindellagerung nicht ein. Der Schmiermittelumlauf in den Querlagern wird durch die Schmiermittelpumpe bewirkt. Der Umlauf kann an einem Schauglas beobachtet werden. Durch einen elektrischen Druckwächter ist dafür Sorge getragen,daβ die
Schleifspindel erst anläuft, wenn die Lagerstellen mit Schmiermittel versorgt sind. Auch der Axiallagerung der SpindeI
ist gröβte Sorgfalt zugewandt worden. Das Längslager ist vom eigentlichen Schleifspindelkasten getrennt, in einem
Gegenhalter angeordnet. Dadurch machen sich auch geringe Erwärmungen der Schleifspindellagerung durch die
Besonderheit der von uns gewählten Längslagerung auf die Gewindesteigung nicht bemerkbar. Die Schleifspindel besitzt zur Aufnahme der Schleifscheibenflansche einen Konus. Die Schleifscheibenflansche sind auch auf dem Einheitstyp sowie auf den früheren Modellen FS 2, FS 20, FS 3 und FS 30 verwendbar.
Der Antrieb der Schleifspindel erfolgt durch einen im Schleifspindelkasten sitzenden, polumschaltbaren Motor für zwei
Geschwindigkeiten mit 2,5/4,5 KW Antríebsleistung. Die höhere Geschwindigkeit ist für den Schleifvorgang vorgesehen, die verminderte Geschwindigkeit dient dem Abrichten der Schleifscheibe mittels Diamanten. Die Kraftübertragung erfolgt durch Keilriemen. Für das Einrollen des Gewindeprofils in mehrprofilige Schleifscheiben durch umlaufende Werkzeuge Profılrollen ist eine weitere Herabsetzung der Schleifscheibendrehzahl notwendig. Hierfür ist ein besonderer Einrollmotor (Kraftbedarf = 0,25 KW) vorgesehen, der mit dem Hauptschleifspindelmotor verbunden ist.
Der Schleifspindelkasten besitzt an der Vorderseite eine
Spannfläche für die Aufnahme der Einrichtung zur Verwendung kleiner Schleifscheiben (Zubehőr Nr.70) Unter eіneг
aufklappbaren Haube befindet sich das Aufnahmeprisma
für die Abrichtgeräte. Siehe hierzu besondere Beschreibung . Die Abrichtgeräte können vom Bedienungsstand aus betätigt werden. Ebenfalls an der Vorderseite des Schleifspindelkastens befindet sich ein Träger für die Aufnahme der Mikroskopeinrichtung bzw. der Kühlmitteldüsen. Der Aufnahmeträger ist durch eine Stellschraube quer zur Schleifscheibe verschiebbar.
Speziell entwickelte Kühldüsen bewirken eine einwandfreie Reinigung der Schleifscheiben von Schleifspänen und
die Kühlung des Werkstückes während des Schleífvorganges, da der Kühlstrom aus einem Mundstück radial zur Schleifscheibe und tangential zum Werkstück geführt wird.
Bild 34. Schleifspindelkasten "GUS" , seitlich gesehen, mit Skala und
Nonius fűr die Einstellung des Steigungswinkels
Selbsttätig wirkende Einrichtungen zum Einstechschleifen
von Gewinden und Profilen
Bild 35. Einstechschleifen eines Auβengewindes
Wegen seiner großin Wirtschaftlichkeit hat das Gewínde-Einstechschleifen ständig an Bedeutung gewonnen. Deshalb sind alle Ausführungen des "Einheitstyp" und des Modells "GUS" mit diesen Einrichtungen versehen. Die Werkstücke können in allen
auf der Maschine möglichen Spannarten aufgenommen und die Gewinde oder Profile im Eínstechverfahren außen und innen selbsttätig geschliffen werden. Durch Umlegen des Hebels A (Bild 19, Ziffer 29, Seite 11) wird gleichzeitig die Einschaltung des
Kühlmittelumlaufs, des Vorschubs, der Beistellung und Abrückung von der Schleifscheibe, sowie die Stillsetzung des Werkstückes nach erfolgtem Arbeitsgang und die Abschaltung des Kühlmittelumlaufs bewirkt.
Der Steigungsvorschub erfolgt über Wechselräder durch die Leitspindel, wobei die Werkstückspindel 2 Umdrehungen im Vorlauf macht. Hiervon entfallen1 1/4 Umdrehungen auf den eigentlIchen Schleifvorgang, 3/4 Umdrehung wird zum Erreichen der
Ausgangsstellung benötigt. Nach Rückschaltung des Hebels A beginnt der Rücklauf. Eг kann auf das 8fache beschleunigt werden.
Da es unvermeidlich ist, daß zwischen Vor- und Rücklaυf toter Gang entsteht, haben wir die Einrichtung zum selbsttätigen Einstechschleifen von Gewinden zwischen den Spitzen (Zubehör nr.48) geschaffen.
Mit dieser Einrichtung erfolgt der Steigungsvorschub
nicht durch die Leitspindel, sondern durch die Leitpatrone, so daß es möglích ist, den Vor- und Rücklauf gleich lang zu wählen. Die Spanbeistellung erfolgt bei eingeschatetem Vorschub. Man braucht hierzu ja nach Gewindegröße bzw. Werkstückdurchmesser 1/8 bis 1/4 Umdrehungen und eine weitere volle Umdrehung für das Gewindeschleifen. Der gleich lange Rücklauf erfolgt mechanisch.Durch die Hebel A können die bereits oben erwähnten Funktionen ausgelöst werden. Durch die selbstätige Beistellung des Werkstückes zur Schleífscheibe tritt keine ungleichmäβige Belastung auf, was ganz wesentlich zur Standzeiterhöhung der Schleifscheobe beiträgt.
Beim Schleifen von lnnengewinden muβ die Schleifscheibe zum Messen oder Wechseln des Werkstückes
in Längsrichtung aus dem Gewinde herausgefahren werden. Das Herausfahren erfolgt im 80fach beschleunigten Eilgang und ist durch Endanschlag zu begrenzen.
Beim Einstechschleifen von Profilen arbeitet man im Gegensatz zum Gewinde-Einstechschleifen mit vielen Werkstückumdrehungen, also gгoβem Vorschub und kleiner Beistellung. Nach erfolgter Spannung
des Werkstückes schaltet man den Hebel A für die
Auslösung der bereits beschríebenen Funktionen zum selbsttätigen Ablauf des Schleifvorganges. Nach erreichter Maβstellung erfolgen noch eíníge Werkstückumdrehungen ohne Beistellung zum Ausfunken. Die gröβte Profilbreite entspricht der gröβten Schleifscheibenbreite von 40 mm beim Auβenschleifen und 20 mm beim Innenschleífen. Die gröβte zu schleifende Profoltiefe beträgt 6 mm auf den Durchmesser gerechnet.
Bild 35. Einstechschleifen eines Außengewindes
Bild 36. Einstechschleifen eines Innengewindes
Bild 37-39. Selbsttätiges Einstechschleifen zwischen den Spitzen mit Leitpatronenvorschub
Bild 40. selbsttätiges Einstechschleifen von Innenprofilen
Bild 41. Gewindeform-Flächenschleifen
Bild 42. schleifen von 2 Satz (8Stück) radialer Schneidbacken
Bild 43. Schleifen von Tangential Schneidbacke
Bild 44. Messeinrichtung
Bild 45. Schleifen eines Innengewindes mit der mehrprofiligen Schleifscheibe
Einrichtung zum Schleifen von Gewindeformen und Profılen
an ebenen Flächen
Mit dieser Einrichtung können Schneidbacken für tangentiale und radiale Anordnung, Einsätze für Gewindetoleranzlehren, Mikrometereinsätze, Strähler, Flachlehren, Zahnstangen u. dergl. geschliffen werden. Sie wird auf den Schleiftisch aufgesetzt und
durch die Werkstückspindel der Maschine stufenlos regelbar angetrieben. Eine Werkstückspindelumdrehung entspricht 23 mm Hub an der Einrichtung. Die Hublänge ist zwischen 30 und 130 mm einstellbar. Spann- und Meβeinrichtungen vervollständigen dieses Sonderzubehör.
Einrichtung zur Verwendung kleiner Schleifscheíben
zum Schleifen von lnnengewinden und Profilen sowie zum Hinterschleifen von Fräsern.
Die Aufnahme der Einrichtung zur Verwendung kleiner Schleifscheiben erfolgt an der
Vorderseite des Schleifspindelkastens. Der Antrieb der Schleifspindel wird durch einen Motor von 1,5 kW Leistung bewirkt. Auf den Schleifspindeln können Schleifscheiben von 12 bis 150 mm Durchmesser und 6 bis 20 mm Breite für das Ein- und Mehrprofil-SchIeifen aufgenommen werden. Auswechselbare Riemenscheiben gestatten, die Schleifspindel-Drehzahlen den jeweiligen Bedürfnissen anzupassen. Tabelle über Schleifspindeln siehe Seite 21 .
a) Das Schleifen von lnnengewinden oder Profilen
Schwierig zu bearbeítende Werkstoffe und ständig steigende Genauigkeiten verlangen immer mehr auch das Schleifen von lnnengewinden. Die Anwendung der verbesserten Arbeitsverfahren bringt auch bei Verwendung kleiner Schleifscheiben wirtschaftliche Arbeítszeiten. Für die Verwendung der ein- oder mehrprofiligen Schleifscheibe gilt jedoch grundsätzlich das gleiche wie beim Schleifen mit groβer Schleifscheibe. Beim Innengewindeschleifen
hat die mehrprofilige Schleifscheibe іm Hinblick auf die verringerte Leistung der kleinen Schleifscheibe noch gröβeгe Bedeutung.
Die einprofilige Schleifscheibe wird vornehmlich bei Gewinden höchster Genauigkeit Lehren und bei Lochgröβen unter 25 mm angewandt, während die mehrprofilige Schleifscheibe
beim Gewinde-Längsschleifen und Einstechschleifen Verwendung findet. Gewinde bis 16 mm Länge werden im Einstech-, längere Gewinde іm Längsschleifverfahren geschliffen. Bei
Werkstücken, die keinen freien Auslauf haben oder bei denen das Gewinde gegen einen Ansatz läuft, wendet man das Verbund-Einstech- und Längsschleifen an.
Das Abrichten der Schleifscheiben erfolgt wie beim AußengewindeschIeifen durch Diamant-abzieh- oder Einrollvorrichtungen (mögliche Profile siehe Seiten 23-25) . Zum Einrollen können die gleichen Profilrollen benutzt werden wie für die großen Mehrprofilschleifscheiben.
Bild 46. Verbundschleifen
19
b) Das Schleifen von Wälzfräsern
Zum Schleifen von Stirnradwälzfräsern verwendet
man ausschIießlich die Einprofilschleifscheibe. Die
Anforderungen an die Genauigkeit des Flankenwinkels sind die höchsten. Es ist durchaus möglich, auch mit der großen Schleifscheibe von 350 mm Durchmesser einen Wälzfräser zu schleifen. Dabei mußte man aber eіne verhältnismäβig groβe Spannute anwenden, und der Fräser würde dann weniger
Zähne erhalten. Dies ist jedoch ein Nachteil beim
Gebrauch auf deг Abwälzfräsmaschine. Beі gleichem
Durchmesser bringt eine höhere Zähnezahl auch eine
Leistungssteigerung des Fräsers und damit der gesamten Maschine. Deshalb sollte man mit der Zeit beim Schleifen von Stirnradwälzfräsern nicht sparen, weil dieser Mehraufwand bei der Herstellung durch die Mehrleistung beim Fräsen reichlich aufgewogen wird. Darum raten wir, Stirnradwälzfräser nur mit
der kleinen Schleifscheibe zu hinterschleifen, um dem Fräser soviel Zähne wie nur möglich zu geben. Außer Stirnradwälzfräsern lassen sich auch Wälzfräser für Keilwellen und Kerbzahnprofile mit dieser Einríchtung hinterschleifen. Die Schleifscheibe wird hierzu durch Profilrollen abgerichtet.
Bild 47. Hinferschleifen eines Stirnradwälzfräsers
Bild 48. Hinterschleifen eines Keilwellen-Wälzfräsers
20
Schleífspindeln zurVerwendung kleiner Schleifscheiben
m/5
Schleifspindel Nr. 1 30 Riemenscheiben- I Schleifspindel- Riemen-
durchmesser mm drehzahlen Länge Zubehőr
Motor Schleifspindel I U/mín mm
Kleinsteг Schleífscheibendurchmesser, 25 210 28 21 300 1210
einprofilig . . . . . . . . . 18 mm C10 32 18 600 1210 mehrprofilig . . . . . . . . 16 mm 210 36 16 600 1210
Schleifspindeldurchmesser . . . . . 50 г mm 5chleil- 2111 40 14 900 1210 20І / / 1Ї Scheibeπ
2s
3 Riemenscheiben- Schleifspindel- Riemendurchmesser mm drehzahlen Iänge
Motor Schleifspindel i U/mín m Schleifspindel Nr. 2
210 36 16 600 1210
Zubehör 210 40 14900 1210
Kleinster Schleifscheibendurchmesser, 210 56 1255 einprofilig . . . . . . . . . 26 mm 10600
mehrprofilig . . . . . . . . 25 mm 185 56 9 400 1210
210 7 8 500 12-a5 5Schleifspindeldurchmesser . . . . . 60 mm Schlei/- 185 70 1210 10 Schei6en Φ 7500
3 0 Riemenscheíben- Schleifspíndel- Riemen-
durchmesser mm drehzahlen 1änge
Motor ; Schleífspíndel I Ujmín mm
Schleifspindel Nr. 2a
210 36 166гю 1210
Zubehőr 210 40 14900 1210
25 210 45 13 200 1210
185 45 11600 1210 Kleinster 5chleifscheí6endurchmesser, 210 56 1255 einprofılig . . . . . . . . . 10600 26 mm
mehrprofilig . . . . . . . . 25 mm 185 56 9 400 1210
5chlaifspíndeldurchmesser . . . . . 60 mm 5[h/ei/- 210 70 8 50 1 1255
185 70 1210 20 Scheiben φ 7500
30 40 50 mm 70
6 -+ 14 ґ
1
700 m m -100 ;: 100mm
m/s
Schleifspíndel Nr. 3 3
t1Ї Riemenschei6en- i Schleífspíndel- Riemen-
O O durchmenser mm drehzahlen länge Zu6ehőr Nr. 79 I
Motor ı Schleífspíndel I UЈmin mm
kieInsIer Schleifscheíbendurchmesser, 25 иφ 0
bИ 185 70 7500 1210
eínprofilíg . . . . . . . . . 66 mm э
95 45 6000 1010 mehrproβlíg . . . . . . . . 64 mm 95 56 1 4 800 1040
Schleiłspindøldurchmesser . . . . . 60 mm schieif- 05 ı 70 j 3 850 1040 2 Scheί6en Φ
70 - 100 mm 150
` 5onderschleifspiπdøl zum Schleifen von Durchmessarn unter 25 mm auf Anfrage 21
Das Abrichten der Schleifscheiben
Wír unterscheiden grundsätzlich zwei Hauptarten von Abrichtverfahren:
1. Das Abrichten durch Diamanten Roh- oder Formdiamanten , wobei die Diamanten in Abziehvorrichtungen aufgenommen werden.
2. Das Abrichten durch umlaufende Werkzeuge Profilrollen , wobei diese in Einrollvorrichtuпgen aufgenommen werden.
Die Diamantabziehvorrichtungen werden zum Abziehen der einprofiligen Gewindeformschleifscheiben benutzt. Die mit Profilrollen arbeitenden Einrollvorrichtungen dienen zum Abrichten mehrprofiliger
Gewindeformschleifscheiben. Formschleifscheiben können sowohl mit Diamantabziehvorrichtungen als auch mit Einrollvorrichtungen abgerichtet werden.
Als allgemeine Regel gilt, daß der Diamant stets mit einer scharfen Kante arbeitet, insbesondere bei Feingewinden von etwa 1,25 mm Steigung abwärts. Die Diamantaufnahmen sind so ausgebildet, daβ
man durch Drehen neue Kanten zur Wirkung bringen kann. Ist die Abnutzung sehr weit fortgeschrítten,
so muβ der Diamant neu gefaβt werden. Ein Wechseln der Kanten íst nötig, wenn der Diamant singt.
Beіm Abziehen ist darauf zu achten, daβ der Diamant immer von der Schleifscheibenspitze aus angreifend arbeítet. Für Gewinde mit Auβenabrundung (Whítworth) wird die Schleifscheibe entweder mittels eines geschliffenen Formdiamanten abgerichtet oder das Gewinde wird in zwei Arbeitsgängen geschliffen. Im ersten Arbeitsgang werden Flanke und Kern mit einer Schleifscheibe nach Form b, іm zweíten Arbeitsgang die Auβenabrundung mit einer Schleifscheibe nach Form g geschliffen.
Man kann auch auf den Formdiamanten verzichten, wenn zur Konkavprofilierung der Schleifscheibe eine Profilrolle verwendet wird. Am wirtschaftlichsten ist es, mit einer zweiprofiligen Schleifscheibe ín
einem Arbeitsgang Flanke, Kern und Außenabrundung zu schleifen.
Zur Schonung des Diamanten und zur Verhinderung der Staubbildung soll das Abziehen der Schleifscheiben möglichst unter Zuführung der Kühlflüssigkeit erfolgen. Auch empfiehlt es sich, um das Verhältnis zwischen Arbeitsfläche und toter Fläche an der Schleifscheibe nicht zu ungünstig werden zu lassen, mit einem Karborundumstein oder einem abgestumpften, bzw. eigens für diesen Zweck bereitgestellten Diamanten, der von Hand geführt wird, die nicht zur Wirkung kommenden Flächen der Schleifscheibe freizudrehen.
Beіm Einrollen mehrprofiliger Gewinde- oder Profilschleifscheben muß die Kühlmittelzufuhr unter vollem Druck erfolgen, damit die herausgebrochenen Schleifkörner sicher fortgespült werden.
Das Abrichten erfolgt nach Einschalten des Übersetzungsgetriebes bei langsamer Drehzahl bzw. Einschalten des Einrollmotors beim Modell "GUS". Die Profilrolle ist bei stillstehender Schleifscheibe anzusetzen.
Um einem Ausbröckeln des Schleifscheibenrandes entgegenzuwirken, sind vor dem Abrichten die Auβenkanten der Schleifscheibe mit einem Karborundumstein abzuschrägen.
Die Häufigkeit des Abziehens hängt von verschiedenen Faktoren ab. Hierzu rechnen insbesondere die verlangte Maß- und Profilhaltigkeit, der zu schleifende Werkstoff und das Kühlmittel. Alle zusammen
bestimmen den Standweg der Schleifscheibe. Häufiges Abziehen ist immer wirtschaftlicher als der Versuch, das Profil der Scheibe durch niedrigen Vorschub lange zu halten. Díe geringen Mehrkosten für den etwas gröβeren Schleibscheiben- und Diamanten-Verbrauch stehen in keinem Verhältnis zu den Ersparnissen durch Mehrleistung.
Fornı a Form b Form t Form g
i Profilrolle
Diamant - Abziehvorrichtungen
Abziehbare Gewindeformen Bild50
Gewindeform-Abziehvorrichtung für Spitzgewinde ohne und mit Außenabrundung, für Maschine "Eínheítstyp" (Zubehőrnr. 25)
Abziehbar Gewindeformen Bild 51
Gewindeform-Abziehvorrichtung zum Abrichten von Gewindeformen ohne und mit Außenabrundung, Trapez-, Modul- und Sägengewinde sowie konkaven und konvexen Kreisprofilen, für Maschine
"Einheitstyp" (Zubehör 27)
Abziehbare Gewindeformen Bild52
Gewindeform-Abziehvorríchtung zum Abríchten von Gewindeformen ohne und mít AuBenabrun-
dung, Trapez-, Modul- und Sägengewinde sowie konkaven und konvexen Kreisprofilen, für Maschine "GUS" Zubehőr
23
Beіѕpіele für Profilformen
Bild. 53
Kopier-Abziehvorrichtung zum Abrichten durch Diamanten nach Schablone
Zubehör Nr. 29
Sie dient zum Abrichten korrigierter Profile an Schleifscheiben, die ihrerseits ein geradliniges Profil іm Achsenschnitt an Modul-, Trapez- und Sägengewinden erzeugen. Die Aufnahme erfolgt zwischen
den Spitzen. Das korrigierte Profil wird unter Einschaltung des jeweils zu schleifenden Steigungsvorschubs erzielt.
Bild. 54
Abziehvorrichtung zur Erzielung gerader Flanken an Modul-, Trapez- und Sägengewinden
Zubehör nr. 28
Abziehbare Profile
Bild.55
Pantographen-Abziehvorrichtung
Sie dient zum Profilieren von Schleifscheiben durch
einen schabIonengesteuerten Diamanten, und zwar für Profile, welche sich aus Kreisbögen und geraden oder gekrümmten Strecken zusammensetzen. Diese Profile dürfen nicht länger als 40 mm und nicht tiefer als 20 mm sein. Im gegensatz zu der elektronisch angetriebenen Kopier-Abziehvorrichtung mit steilen Neigungswinkeln (bis 90°) abgezogen werden. Der von zwei entgegengesetz gerichteten Neigungen gebildete Winkel darf aber nicht kleiner als 15 ° sein.
24
Teileinrichtung zur axialen Verschiebung des Schleiftisches
Diese Teileinrichtung wird beim Schleifen ringförmig verlaufender Gewindeformen und Profile sowie beim Schleifen an ebenen Flächen
benötigt. Für jede Teilung ist eine volle Kurbelumdrehung erforderlich. Die Übertragung erfolgt durch Wechselräder auf die Leitspindel. Es können alle innerhalb des Arbeitsbereichs der Maschine liegenden TeiIungen in eínfachster und genauester Weise ausgeführt werden.
Bild 66. WerkstickspindeIkasten seitlich mit Teileinrichtung
Einrichtung für Patronenspannung
Bild.67
Mit dieser Einrichtung können Werkstückdurchmesser von 4-25 mm gespannt werden. Spannpatronen hierzu in vollen und Bruchteilen von Millimetern lieferbar.
Bild. 68
Genauigkeits-Dreipunktlünette- zur Verhinderung des Durchbiegens beim Schleifen langer Werkstücke.
Aufnahmebereich von 10 bis 50 mm Durchmesser
27
Mikro-optische Einrichtung zum Vergleichen von Gewinden und Profilen
Die Einrichtung dient zur optischen Kontrolle der Schleifscheibenform und des Werkstückes sowie zur genauen Einstellung der Schleifscheibe zum Werkstück beim Einrichten für das Schleifen vorgearbeiteter Gewinde. Sie ist an der spritzwasserdichten
Schutzhaube angebracht und nach dem Koordinatensystem fein verschiebbar. Die Beleuchtungseinrichtung befindet sich unterhalb des Mikroskop-Blickfeldes und ist wasserdicht gekapselt. Nach dem
Gebrauch kann das Mikroskop abgehoben und auf einen Mikroskopständer gesetzt werden, wodurch es gleichzeitig als Werkstatt-Hilfsmikroskop Verwendung finden kann. Das Mikroskop besitzt eine Revolverstrichplatte für die gebräuchlichsten Gewinde
nach DIN und ein Strichkreuz. Es kann jedoch auch mit Sonderstrichplatten für Trapezgewinde, Kreisbögen und Radien bis 15 mm ausgestattet werden. Sonstige Gewindeformen auf Anfrage
Bild 70. Mikro.optische Einrichtung
Korrektionseinrichtung zur Erzielung gewollter Plus- und Minussteigungen
Bei manchen Arbeiten muβ eine von der normalenabweichende Steigung erzielt werden. Mit der Korrektionseinrichtung können von der normalen Steigung abweichende Plus- oder Minuskorrekturen von 0,002 bis 0,110 mm auf 25 mm Gewindelänge durch
eingeschaltete Wechselräder erzielt werden. Stirnradwälzfräser haben beispielsweise іm Normalschnitt die genaue Modulteilung. Dies bedingt, daβ die Steigung іm Achsenschnitt von der genauen Modulsteigung etwas abweicht und eine Korrektur notwendig macht.
Bild 72. Auswuchtgerät
Bild 71. Werkstückspindelkasten seitlich mit Korrekturrädern
Auswuchtgerät zum statischen Auswuchten von Gewinde-Schleifscheiben
Um Schwingungen zu vermeiden, muβ die Schleifscheibe sehr sorgfältig ausgewuchtet werden, da sich andernfalls Rattermarken auf dem Werkstück zeigen würden. Die in den Flansch gespannte Schleifscheibe wird vor dem Auswuchten auf die Maschine genommen und mit einem Karborundumstein oder mit einem von Hand geführten Diamanten auf genauen Rundlauf abgezogen. Das Wuchten erfolgt auf dem nebenstehenden Gerät durch Verschieben der Auswuchtsteine in der Ringnut des Flansches.
28 .
Stellungsprüfgerät
Um vorgearbeitete Gewinde mit dem Gewindegang symmetrisch zur Schleifscheibe einzustellen, empfehlen wir die Benutzung der
Stellungsprüfgeräte, die es auf einfache Weise gestatten, die Lage des vorgearbeíteten Gewindeganges zum Mitnehmer zu bestimmen,
während das vorhergehende Arbeitsstück auf der Maschine geschliffen wird.
Kleinster Werkstücksdurchmesser 2 bzw. 10 mm
Gröβter Werkstücksdurchmesser 50 bzw. 300 mm
Gröβte Spitzenweite 350 bzw. 800 mm
Bild 73. Stellungsprüfgerät
Gummi-Elastic-Fundierung
Obwohl wir bei unseren Gewinde-Schleifmaschinen alle umlaufenden Teile statisch oder dynamisch so auswuchten, daß ein mőglichst erschütterungsfreier Lauf der Maschine
erreicht wird, können durch andere, in der Nähe stehende Maschinen oder bei Aufstellung in einem Stockwerkbau durch Gebäudeschwingungen Erschütterungen übertragen werden. Um diese auszuschließen, wird die Maschine auf elastische Gummipuffer gesetzt. Das Maschinenbett ist mit entsprechenden Aussparungen für die Unterbringung der Gummipuffer versehen. Bei Verwendung der Gummi-Elastic-Fundierung erübrígt sich bei Aufstellung der Maschine auf gewachsenem Boden ein besonderes Fundament.
Bild 74. Gummi-Elastic-Fundierung
Absaugevorrichtung für Kühlflüssigkeitsnebel
Bei der Verwendung von Schleífölen tritt als unangenehme Begleiterscheinung der Ölnebel auf. Dort, wo keine Zentralabsaugung vorhanden ist, braucht deshalb nicht auf die Absaugung des Kühlflüssigkeitsnebels verzichtetzu werden. Das nebenstehende Sonderzubehör ist organisch in die Maschine eingebaut und benötigt keinen zusätzlichen Platz. Der abgesaugte Nebel wird durch Filter geführt, welche die im Nebel enthaltenen Ölteilchen absorbieren und durch eine Pumpe dem Kühlmittelumlauf wieder zuführen. Die gereinigte Luft wird nach oben abgeblasen.
Bild 75. Absaugung mit Filtern
29
Hochleistungs-Schleifscheiben zum Gewinde- oder Profilschleifen
Die Schleifscheibe spielt als Werkzeug eine ebenso wichtige Rolle wie etwa der Drehstahl oder Fräser.
Es gibt in der Schleiftechnik keine Aufgabe, bei der es so sehr auf die Schleifscheibe ankommt, wie beim
Gewindeschleifen. Bei ihrer Herstellung spielen viele Faktoren eine Rolle, da die Schleifscheibe den gestellten Anforderungen sehr feinfühlig zugepaßt sein muß. In den vor mehr als 20 Jahren begonnenen Laboratoriumsversuchen gelang es uns, die eigene Schleifscheiben-Herstellung sehr weitgehend zu vervollkommnen. Im Zusammenspiel mit der von uns entwickelten Prüfmethode ist es jetzt möglich, jeweils die einmal als richtig erkannte Schleifscheibe wiederzufinden. Für jede Gewindeart und -gröβe benötigt man andere Schleifscheiben, ebenso werden für Schnell-,Werkzeug- und Konstruktionsstahl unterschiedliche Schleifscheiben gebraucht. Um unseren Abnehmern die Auswahl der richtigen Schleifscheiben so einfach wie möglich zu machen, haben wir die untenstehende Tabelle aufgestellt. Die Schleifscheiben-Nummer zeigt, welche Gewindearten und -gгöβen man mit ihr zu schleifen vermag.
Schleifscheibentabelle für FL-Hochleistungs-Schleifscheiben
zum Außen- und lnnengewinde- bzw. Profilschleifen
Steigung in mm Gang je 1 -- 600 550
Steigung Kern- fi ςtei n Kern- łL- Gang Kern- L- Gan g Kern- 1L-
abrundungl Scheibe gug abrundung Scheibe abrundung Scheibe abrundung Scheíbe
mm r-mm Nr. mm r _ -mm Nr. je 1 r -mm Nr. je 1 r_mm ı Nr.
0,25 0,03 1,75 0,11 48 0,072 1 9 0,388
0,3 І 0,03 00 2,0 0,13 3 8 0,436 6
0,35 0,03 2,5 0,16 40 0,087 2 ı 7 0,498
0 4 0 03 32 0,108
0,45 І 0,03 3,0 0,19 Y8 0124 6 0,581
0,5 0,03 о 3,5 0,22 4 26 0,134 3 5 0,698 7
0,6 0,04 4,0 0,25 24 0,145 4,5 0,775
0,7 0,04
0,75 0,05 4,5 0,28 20 0,174 4 0,872
0,8 0,05 5,0 0,32 18 0,194 3,5 0,997
1 5 4
0,9 0,06 5,5 0,35 16 0,218 3,25 1,073
1,0 0,06 ı 14 0,249 3 1,163 8
1,25 0,08 ı 12 0,291
1,5 0,09 ? 6,0 0,38 fj 11 0,317 І 5
10 0,349
Zur Beachtung: Die FL-Hochleistungs-Schleifscheiben werden unterschieden in solche für:
SS - Schnellstahl, WS - Werkzeugstahl, KS = Konstruktionsstahl.
Deshalb im Bestellungsfalle Werkstoff angeben.
30
Die Gewinde-Schleifmaschinen "Einheitstyp" und "GUS"
Arbeitsbereich
Ausführung
a Außengewindeschleifen A ı B ı C ı D
Schleifscheibendurchmesser, neu ................................ mm 350
Schleifscheibendurchmesser, abgenutzt ........... .............. mm 275
Schleifscheibenbreiten ........................................ mm 8 14 20 25 30 40
400
Spitzenweite Grőβe K = kurz (nur Einheitstyp) .......mm 400
Gгöβe L = lang (Eínheitstyp und GUS) . .. mm 800
Gröβte zu schleifende Gewindelänge
von Spitze deг Werkstückspindel aus gerechnet Gröβe K= kurz mm 250
Gröβe L = lang mm 500
Kleinster Schleifdurchmesser einprofilige Schleifscheibe.... etwa mm
mehrprofilige Schleifscheibe.... etwa mm 4
Gröβter Schleifdurchmesser ein- und mehrprofilige Schleifscheibe
auf 100 mm Länge von Spitze deг Werkstückspindel aus gerechnet mm 250
auf Gesamtlänge .......................................... mm 200
Kleinste zu schleifende Steigung: eіnpгofilige Schleifscheibe mm 0,25
mehrprofilige Schleifscheibe mm 0,75
іn Sonderfällen mm 0,5
Gröβte zu schleifende Steigung eіnpгofilige Schleifscheibe:
bei Spitzgewinde ...................... mm
eingängige Gewinde Trapezgewinde nach DIN :......... mm 24
bzw. Schnecken .. Modul 8
mehrgängige Gewinde ...................................... mm 60
in Sonderausführung ........................................ mm 120
Gröβtmögliches Gewindeprofil entsprechend eingängigem Gewinde
Gröβte zu schleifende Steigung m e h r p r o f i l i g e Schleifscheibe:
eingängige Gewinde Spitzgewinde und Trapezgewinde nach DIN .......... mm 6
mehrgängige Gewinde ...................................... mm 60
Gröβtmögliches Gewindeprofil entsprechend eingängigem Gewinde
Gröβter einzustellender Steigungswinkel, rechts und links
Einheitstyp .............................................. Grad 10
TypeGUS ................................................ Grad 40
Gröβe des Hinterschliffes, bezogen auf Zahnteilung und Halbmesser
des Werkstückes, stufenlos einstellbar von = bis ............ mm 0,015 = 4,0
Einstellbare Spannutenzahlen ...................................... 2-10,12,14,16,18
Spiralsteigung
Mögliches Verhältnis von Gewindesteigung
gröβtes 3000
für Gewindesteigung bis 6 mm .......... kleinstes ............ 30
gröβtes 300
für Gewindesteigungen über 6 bis 60 mm .. kleinstes ............ 3
Gröβte zu schleifende Konizität .................................... 1 :16
Bohrung der Werkstückspindel ................................ mm 37
Morsekonus der Werkstückspindel.............................. 5
Patronenspannung ............................................ mm 4 = 25
Werkstückdrehzahl stufenlos ................................ U/min 0,18 = 30
in Sonderausführung ....................................... mm 60
Die Buchstaben A, B, C, D bezeichnen die Eignung der Maschine.
31
Ausführung
Hinterschleifen mit kleiner Schleifscheibe A ı B I C D
unter Benutzung der Einrichtung zur Verwendung kleiner Schleifscheiben
Schleifen von Stirnradwälzfräsern
Kleinster zu schleifender Modul ................................. . 0,2
Gröβter zu schleifender Modul .................................. 4
Schleifen von Gewindefräsern
Kleinste zu schleifende Steigung: einproilige Schleifscheibe .. mm ı 0,5
mehrprofilige Schleifscheibe .. mm 0,75
Gröβte zu schleifende Steigung: einprofilige Schleifscheibe .. mm 6
mehrprofilige Schleifscheibe .. mm 3 --
Bei Verwendung des Sonderreitstockes
Gröβter Abstand Werkstückmitte bis Schleifspindelmitte....., mm 130
Kleinster Abstand Werkstückmitte bis Schleifspindelmítte...... mm 30
Beі fliegender Aufspannung
Gröβter Abstand Werkstückmitte bis Schleifspindelmitte...... mm 130
Kleinster Abstand Werkstückmitte bis Schleifspindelmitte...... mm 0
b lnnengewindeschleifen
unter Benutzung der Einrichtung zur Verwendung kleiner Schleifscheiben
Schleifscheibenbreiten 6 14 20
Kleinster Schleifscheibendurchmesser ...................... etwa mm 12 bzw. 18
Gröβter Schleifscheibendurchmesser ............................ mm 150
Kleinster Schleifdurchmesser e i n p r o f i l i g e Schleifscheibe etwa mm 15 bzw. 25
m e h r p r o f i l i g e Schleifscheibe etwa mm 23
Gröβter Schleifdurchmesser ein- und mehrprofilige Schleifscheibe
Eг ist abhängig vom Werkstückdurchgang. Dieser beträgt auf
100 mm Länge von der Werkstückspitze aus gerechnet ........ mm 250
darüber hinaus ............................................ mm 200
Gröβte zu schleifende Gewindelänge
Schleifspindel ........................................ mm 40
Schleifspindel ........................................ mm 60
Schleifspindel Nr. 2 a ........................................ mm 40
Schleifspindel Nr. 3 mm 100
Kleinste zu schleifende Steigung: einprofilige Schleifscheibe .... mm 0,4
mehrprofilige Schleífscheibe etwa mm 0,7
Gröβte zu schleifende Steigung: Schleifspindel Nr. 2 a und Nr. 3
einproflilige Schleifscheibe .... mm 6
mehrprofilige Schleifscheibe etwa mm 3
Gröβter einzustellender Steigungswinkel ................ etwa Grad 6
abhängig von Werkstück- und Spindelabmessungen
Gröβte zu schleifende Konizität .................................... 1:16
c Profilschleifen
Das Profilschleifen erfolgt im Längs- und Einstechverfahren. Es wird
beіm Auβenschleifen mit groβer, beim Hiııterschleifen mit groβer oder
kleiner und beim innenschleifen mit kleiner Schleifscheibe ausgeführt.
Gröβte Profilbreite entsprechend der gröβten Schleifscheibenbreite von
40 mm, groβe Schleifscheibe
Auβenschleifen, auch Hinterschleifen .................. etwa mm _ 38
20 mm, kleine Schleifscheibe
Auβenschleifen, nur Hinterschleifen .................... etwa mm 18
20 mm, kleine Schleifscheibe
lnnenschleifen ....................................... etwa mm 18
Nur bei Sondeг-Schleifspindel auf Anfrage .
In Sonderfällen bis 180 mm.
32
i Ausführung
A B C D
Schleifen von Gewindeformen und Profilen ebenen Flächen
Kleinste zu schleifende Gewindeform Gewindesteigung
einprofilige Schleifscheibe ............................ etwa mm 0,25
mehrprofilige Schleifscheibe ............................ etwa mm 0,75
Gröβte zu schleifende Gewindeform Gewindesteigung
Spitzgewinde ............ etwa mm 6
einprofilige Schleifscheibe Trapezgewinde nach DIN etwa mm 18
Zahnstangenprofil .......... Modul 6
1 Spitzgewinde ............ etwa mm 6
mehrprofilige Schleifscheibe Trapezgewinde nach DIN etwa mm 6
I. Zahnstangenprofil .......... Modul 2
Entfernung zwíschen Schleíffläche und hinterer Bezugskante
bei neuer Schleifscheibe 350 mm Durchmesser .......... etwa mm 32
bei abgenutzter Schleifscheibe bis zu 250 mm Durchmesser etwa mm 82
Gröβte zu schleifende Breite ............................ etwa mm 150
Antrieb durch Werkstückspindel der Maschine stufenlos regelbar.
Eine Umdrehung der Werkstückspindel entspricht
einem Hub von ........................................ etwa mm 23
Kleinste Hublänge ...................................... etwa mm 30
Grőβte Hublänge ...................................... etwa mm 130
Spannmöglichkeiten Zwischen den Spitzen, Patronenspannung, Futter, Planscheibe
Erzielbare Genauigkeiten
Außen- und lnnenschleifen mit großer und kleiner Schleifscheibe
A B C D
Flankendurchmesser
ein- bzw. zweiprofilige Schleifscheibe
beim Schlichten ...................................... etwa mm + 0,002
mehrprofilige Schleifscheibe Einstechschleifen
beim Schleifen in einem Arbeitsgang ................ etwa mm + 0,02
beіm Schlichten Schleifaufmaß 0,1-0,3 mm іm
Durchmesser .................................... etwa mm 0,01
mehrprofilige Schleifscheibe Gewinde-Längsschleifen
beim Schleifen in einem Arbeitsgang ................ etwa mm 0,015
beim Schlichten Schleifaufmaβ 0,1-0,3 mm im
Durchmesser .................................... etwa mm 0,004
FlankenwinkeI
(Die angegebenen Toleranzen beziehen sich auf den halben Flankenwinkel)
einprofilige Schleifscheibe, mit Diamanten abgerichtet ............ 5
in Sonderfällen..............................................
ein- bzw. zweiprofilige Schleifscheibe, mit Profilrolle abgerichtet ..
mehrprofilige Schleífscheibe Einstechschleifen und Gewinde-
Längsschleífen ................................................
Beіm Schleifen von Gewinden über 75 mm Länge bzw. Durchmesser ist für die Einhaltung der garantierten Genauigkeiten
gegebenenfalls die Aufstellung der Maschine in einem temperierten Raum Bedingung.
33
A B C D
Gewindesteigung
ein- und mehrprofilige Schleifscheibe Längsschleifen
auf 25 mm Länge ..................................... . 0.,.00 2mm 0,003 0,005
auf 300 mm Länge ........................................ mm 0,005 0,006 0,008
mehrprofilige Schleifscheibe Einstechschleifen auf 25 mm Länge mm 0,005
Teilung beim Schleifen ringförmig verlaufender Profile .
ein- und mehrprofilige Schleifscheibe Längsschleifen
auf 25 mm Länge ........................................ mm . 0,003 0,004 0,005
mehrprofilige Schleifscheibe Einstechschleifen auf 25 mm Länge mm 0,008
Beіm Schleifen von Gewinden über 75 mm Länge bzw. Durchmesser ist für die Einhaltuпg der garantierten Genauigkeit .
gegebenenfalls die Aufstellung der Maschine in einem tempereirten Raum Bedingung
Maβe, Gewichte, Motorleistung
Ausführung A B C D
Gгöβe K ı L K ı L K ı L K ı L
Platzbedarf der Maschine ı
etwa cm x cm x 355 x 290 xı 355 X 290 x 355 x 290 x 355 x
ı290 320 290 ı 320 290 320 290 320
Gewicht EINHEITSTYP GUS EINHEITSTYP GUS EINHEITSTYP GUS EINHEITSTYP GUS
unverpackt ........ etwa2 9k0g0 3300 3500 2900 3300 3500 2900 ı 3300 35209000 3300 3500
verpackt .......... etwa3 4k0g0 3900 4200 3400 3900 4200 3ı400 3900 İ 42003400 3900 4200
Deckenbelastung je m2 0k0g 1000 1000 1000 1000 1000 1000 1000 10001000 1000 1000
kistenmaße EINHEITSTYP TYPE GUS
Kiste Nr. 1 Maschine .. cm 295 x 210 x 210 295 x 210 x 210 .
Kiste Kühlmittelbecken .............. cm 140 x 90 x 85 140 x 90 x 85
Kiste Zubehör ...... ı 135 x 90 x 70 145 x 90 x 75 .
Motorleistung: EINHEITSTYP TYPE GUS .
für den Schleifspindelantrieb bei Verwendung von Schleifscheiben bis zu 14 mm Breite .
etwa kW 2,2 .
bei Verwendung von Schleifscheiben bis zu 40 mm Breite etwa kW 5,0 2,5/4,5
für die Einrollvorrichtung etwa kW 0,25
für die Schleifspindelschmierung etwa kW 0,125 .
bei Verwendung der Einrichtung Zubehör etwa kW 1,5 1,5
für den Werkstückspindelantrieb etwa kW 0,55 0,55
für die Kühlmittelpumpe etwa kW 0,43 0,43
für die Absaugeeinrichtung für Kühlflüssigkeitsnebel etwa kW 0,75 0,75
für die Rückförderpumpe zur Absaugeeinrichtung für Kühlflüssigkeitsnebel etwa kW 0,07 0,07
Die Buchstaben A, B, C, D bezeichnen die Eignung der Maschine. Das Modell Einheitstyp ist in zwei Gröβen líeferbar, und zwar .
Grőβe K= kurz und Gгőβe L= lang. Das Modell GUS wird nur in Gröβe L= lang geliefert.
34
Zubehör zu den Gewinde-Schleifmaschinen Einheitstyp und GUS
Zur Maschine gehörendes Normal-Zubehör N und Sonderzubehör S
Zubehör Díe Buchstaben A, B, C, D bezeichnen die Eignung der EINHEITSTYP GUS
Nr. Maschine Ausführung Ausführung
A ı B ı C ı D A ı B ı C ı D
Nr.1 Elektrische Ausrüstung für das Schleifen mit Schleifscheiben von 8-14 mm Breite einschl. lnstallation
Nr.2 Elektrische Ausrüstung für das Schleifen mit Schleífscheiben
von 8-40 mm Breite einschl. lnstallation
Nr.5-17 1 Betriebsanleitung, 1 Mitnehmerscheibe, 2 Spitzen mít Abdrückmuttern fϋr Einheitstyp bzw. 3 Spitzen mit Abdrückmuttern für Typ GUS , 1 Satz Wechselräder für
die Gewindesteigung, 1 Satz Riemen, alle erforderlichen
Schutzeínrichtungen, 1 Platzleuchte, 1 Meßuhr, 1 Auswuchtdorn, 1 Satz Bedienungsschlüssel, 1 Schmierölpresse, Kühleinrichtung einschl. Kühlmittelbecken, Elektropumpe und Letungen
Nr.20 1 fL-Hochleistungsschleifscheibe 350 x 8 x 160 mm, 1 groβer und 1 kleiner Schleifscheibenflansch, je eіn Paar
Zwischenlageringe, 1 Kühldüse für 8 mm breite Schleifscheiben
Nr.25 Gewindeform-Abziehvorrichtung
a für Spitzgewinde o h n e Außenabrundung und Profile
b Zusatzeinrichtung für Spitzgewinde m i t Auβenabrundung
27 Abziehvorríchtung fűr Gewinde- und Kreisprofile ı
a für Gewindeformen o h n e Außenabrundung und
Profıle
b Zusatzeinrichtung für Gewindeformen m i t Auβenabrundung und für konvexe Profile
Nr.27b Gewindeform-Abziehvorrichtung zum Abrichten von Gewindeformen o h n e und m i t Außenabrundung, Trapez-, Modul- und Sägengewinde sowie konkaven und
konvexen Kreisprofilen
Nr. 28 Sonder-Abziehvorrichtung zur ErzieIung gerader Flanken
an Modul-, Trapez- und Sägengewinden
Nr. 29 Kopierabziehvorrichtung zum Abrichten von Profilen durch Diamanten nach Schablone S ı
Nr 32 Einrolleinrichtung zum Abrichten der Schleifscheiben von
8 bis 14 mm Breite, einschIießlich einer Kühldüse für
14 mm breite Schleifscheiben
Nr.33 Einrollenrichtung zum Abrichten der Schleifscheiben von
8 bis 40 mm Breite, einschließIich 1 Schleifscheibenflansch für 20 bis 40 mm breite Schleifscheiben, 1 Paaг Zwischenlageringe, 3 Kühldüsen für 14 bis 20 mm, 25
bis 30 mm und 40 mm breite Schleifscheiben
Nr. 35 Einrichtung zum Hinterschleifen gerade genuteter Werkzeuge, einschIießIich 1 Satz Wechselräder
Nr.36 Einrichtung zum Hinterschleifen spiralgenuteter Werkzeuge, einschIießIich 1 Satz Wechselräder zur Erzielung
der Spiralsteigung
1 Fester Bestandteil der Maschine, jedoch wegen Verschiedenheit im Maschinenpreis nicht enthalten.
2 Wird an Stelle des Zubehörs Nr. 25 das Zubehör Nr 27gewählt, so kommt nur der Differenzpreis in Frage.
3 Wird an Stelle des Zubehörs Nr. 33 das Zubehör Nr. 32 gewählt, ergibt sich ein Minderpreis.
4 Wird bei Ausführung D nur in Verbindung mit Zubehör Nr. 49 benötigt.
35
Zubehör Die Buchstaben A, B, C, D bezeichnen die Eignung deг "EINHEITSTYP" "GUS"
Ausführung Ausführung Maschine A ı B I C D A B i C D
Nr. 37 Hinterschliffkurven für einen Hinterschliff von ı ı
a 0,015 bis 0,06 mm c 0,25 bís 1,00 mm
Ь 0,06 bis 0,25 mm d 1,00 bís 4,00 mm, - S S
bezogen auf Zahnteilung und Halbmesser des Werk-
stücks
Nr.38 1 Satz Mitnehmer fűr Gewindebohrer mit Vierkant von ı
4 bis 32 mm ı N ı N ı
Nr.39 2 Hohlspitzen mít Abdrückmuttern S S
Nr.40 Teileinrichtung zum Schleifen mehrgängiger Gewinde mit
auswechselbaren Teilscheiben S S
Nr. 41 Teileinrichtung zur axialen Verschiebung des Schleiftisches über Wechselräder 5
Nr. 42 Einrichtung für Patronenspannung von 4 bis 25 mm Werk-
stückdurchmesser S
Nr. 43 Mikro-optische Einrichtung S S
Nr.43a Ersatzglühlampen fűr die Beleuchtungseinrichtung an der
Maschine S S
Nr. 44 Korrektionseinrichtung zur Erzielung gewollter Plus- und
Minussteigungen von 0,002 bís 0,110 mm auf 25 mm S S
Länge
Nr. 45 1 Satz Wechselräder zum Schleifen von Modulsteigungen S S
Nr. 46 Dreipunktlünette für 10 bis 50 mm Aufnahmedurchmesser S
Nr. 47 Selbsttätige Einrichtung zum Einstechschleifen von Außen-
und lnnengewinden N ı N N N
Hierzu erforderlich: ı
a) 2 Kurven b) 1 Satz Wechselräder ı N ı S ı N
Nr. 48 Einrichtung zum selbsttätigen Einstechschleifen zwischen
den Spitzen S S
Hierzu erforderlich:
a) Leitpatronen b) Leitmuttern c) 1 Wechselrad
Nr. 49 Einrichtung zum selbsttätigen Einstechschleifen von Auβen-
und lnnenprofilen N2 ı N3 N2 N3
Hierzu erforderlich: a) Kurven S S
Nr. 55 a bis d Abziehdiamanten іn Fassung S
Nr. 56 Konkav-Profilrollen S S
Nr. 57 Gewinde-Profi1rollen
a) 17 mm breit c) 37 mm breit S S
b)27 mm breit d) 47 mm breít
Nr. 58 Profilrollen für Sonderprofile auf Anfrage S S
Nr. 59 FL-Hochleistungs-Schleifscheiben siehe Tabelle S S
Nr. 60 Schleifscheibenflansche und Zwischenlagen für 8 mm, 8 bis
14 mm, 20 bis 40 mm breite Schleifscheiben S
Nr. 61 Auswuchtgerät zum statischen Auswuchten der Schleif-
scheiben
Hierzu erforderlich: Zubehör Nr. 33 2 Zubehör Nr. 29 bzw. 33 sowie 36 3 Zubehör Nr. 6 und gegebenenfalls Nr. 29.
36
Zubehör Die Buchstaben A, B, C, D bezeichnen die Eignung der "EINHEITSTYP" "GUS"
Maschine Ausführung Ausführung
A I B I C I D A B 1 C I D
Nr. 62 Stellungsprüfgeräte für die symmetrische EinsteIIung des
Gewindes zur Schleifscheibe bei Werkstücken mit vorgearbeitetem Gewinde, einschIießIich 1 Meßuhr und 3 Tastspitzen
a) Spitzenweite 350 mm b) Spitzenweite 800 mm
Nr. 63 Gummi-Elastic-Fundierung zur schwingungsisolierten Auf-
stellung der Maschine S S
Nr. 64 Absauge-Einrichtung für Kühlflüssigkeitsnebel mit Elektro-
motor und elektrischer lnstallation einschl. Elektropumpe S S
für die Ölrückförderung
Nr. 65 1 Satz Wechselräder für Diametral-Pitch-Steigungen S S
Nr. 66 Abschallvorrichtung für das Schleifen von Gewindefräsern
Stillsetzung des Werkstückes erfolgt selbsttätig nach S S
eіner Umdrehung
Nr. 70 Einrichtung zur Verwendung kleiner Schleifscheiben einschl.
1 elektrischen Ausrüstung mit Motor von 1,5 kW,
1 Zwischenstückes, 1 kombinierten Vierbackenfutters
mit Futterflansch, 1 Planscheibe, 1 Schutzkappe zur Ab-deckung der Schleifspindel an der Maschine, 1 Ausricht- und Einspanndorns, 1 Kühlmittelzuführung, 1 Kühlmittelzuführung durch die Werkstückspindel
Nr. 71 Gewindeform-Abziehvorrichtung für Zubehör
a) für Spitzgewinde o h n e Auβenabrundung S ı
b) Zusatzeinrichtung für Spitzgewinde m i t Außenabrundung
Nr. 73 Einrollvorrichtung (für Zubehör Nr. 70) S S
Nr. 75 Sonderreitstock zum Hinterschleifen von Fräsern zwischen
den Spitzen S
Nr. 76 bis 79 Schleifspindeln Nr. 1 bis 3 siehe Tabelle S. 21 S S
Nr. 81 Riemenscheiben S
Nr. 82 Riemen S
Nr. 83 FL-Hochleistungs-Schleifscheiben síehe Tabelle .30 S S
Nr. 84 Schleifscheibenflansche (für Zubehőr Nr. 76 bis 79) S S
Nr. 90 Einrichtung zum Schleifen von Gewindeformen und Profilen an ebenen Flächen S S
Nr. 91 Spanneinrichtung für Radial-Schneidbacken, Tangential-
Schneidbacken, Gewindewalzbacken, Formstähle und
ähnliche Werkstücke
a) bis c) Spannkörper für Radial - Schneidbacken in 3 Gröβen
d) bis f) Spannkörper für Tangential-Schneidbacken іn 3 Gröβen
Nr.92 Spanneinrichtung für Flachlehren, Zahnstangen und ähnliche Werkstücke S
Nr. 93 Meßeinrichtung zur Einstellung der Gewindeform zur seitlichen Bezugskante bei Radial- und Tangential-Schneidbacken
Nr. 94 Aufnahmekörper für die Spanneinrichtungen zum Messen
der Werkstückhöhe S
37
Gewindeschleifen auf der Drehbank
Wo geringer Arbeitsanfall die Anschaffung einer Gewinde-Schleifmaschine nicht geboten erscheínen läβt, braucht man auf das Gewindeschleifen nicht zu verzichten. Aber selbst dann, wenn man Gewinde-Schleifmaschinen besitzt, lassen sich verschiedene Schleifaufgaben nur mit Hilfe einer Zusatzeinrichtung auf der Drehbank lösen. Die von uns entwickeIte Hochleistungs-Gewinde-Schleifeinrichtung HGa findet Aufnahme auf dem Support von Leitspindel-Drehbänken, deren Spitzenhöhe mindestens 180 mm betragen muß; zweckmäßige Höhe ist jedoch 200 bis 260 mm. Da mit Kühlflüssigkeit geschliffen werden muß, wählt man möglichst eine Maschine, die Einrichtungen hierfür besitzt; andernfalls muβ man einen Behälter mit Elektropumpe gesondert verwenden. Im Vergleich zu Gewinde-Schleifmaschinen liegen bei der Drehbank die Drehzahlen der Hauptspindel Vorschubgeschwindigkeit sehr hoch. Man schleift deshalb nach dem Grundsatz: Geringe Spanbeistellung bei hohem Vorschub.
Auch beim Gewindeschleifen auf der Drehbank kann man im Längs- und Einstechverfahren arbeiten. Da beim Einstechschleifen sehr geringe Umfangsgeschwindigkeiten des Werkstücks 50 bis 100 mm pгo Minute benötigt werden, wird man in vielen Fällen ohne Umbau
des Antriebes der Drehbankspindel nicht auskommen.
Die Gewinde-Schleifeinrichtung Typ HGa eignet sich zum Außen- wie auch zum innengewindeschleifen. Schleiflänge und Schleifdurchmesser sind durch die Abmessungen der
Drehbank und die Standzeit der Schleifscheibe gegeben. Die erzielbaren Genauigkeiten sind abhängig von der Steigungsgenauigkeit der verwendeten Drehbank.
Entsprechende Sonderzubehöre gestatten eine universelle Anwendung.
Sonder-Katalog Nr. 136.
Bild 76 Gewindeschleifapperat Typ hGa
Bild 77. Schleífen einer Schnecke mit der einprofiligen Schleifscheibe
LINDNER
Gewinde-Schleifmaschínen
Modell GK und FS10
LINDNER
Gewindeschleifmaschinen
sind seit über 30 Jahren
ein Weltbegriff für Genauigkeít und Qualität
Bild 86. Schleifen eines lnnengewindes Einstechschleifen
Bild 82. Schleifen eines Gewindedorns Kegel 1:6
Bild 83. Schleifen einer API-Gewindelehre
Bild 84. Schleifen eines Innengewindes Längsschleifen
Bild 85. Schleifen eines Innengewindes Einstechschleifen
Die Maschinen FS10 undGK sínd Gewinde-Schleifmaschinen,
die in besonderen Abmessungen bzw. für besondere
Zwecke gebaut werden. Sie eignen sich für Werkstücke
mit großen Durchmessern bei verhältnismäβig kurzen Gewindelängen, insbesondere aber zum Schleifen von Außen-
und lnnengewinden an Lehrdornen und Lehrringen nach den Vorschriften des A. P. L. (Pіpe Specifıcations and Line Pіpe Specifications) . Auf den Maschinen können konische
Gewinde bis zu einer grőβten Konizität von 1:4 außen
wie auch innen geschliffen werden. Zum Schleifen konischer Werkstücke ist ein Leitlineal vorgesehen. Die Einstellmessung erfolgt sehr genau durch Meßuhr und Endmaβ. Wir gewährleisten, daß die Genauigkeitsvorschriften für Gewindelehren für A. P. I.-Röhren eingehalten werden.
Die Maschinen sind zur Verwendung ein- und mehrprofiliger Schleifscheiben eingerichtet, ebenso kann man Links-und Rechtsgewinde schleifen. Für das Außen- und lnnen-
schleifen ist je ein Schleifspindelkasten vorgesehen, die
zum Zwecke des Austausches von den Beistellschlitten lösbar sind. Die Einstellung des Steigungswinkels erfolgt an der Schleifspindel. Der gröβte einstellbare Steigungswinkel beträgt 6 Grad. Ferner ist es möglich, die Stirnflächen an den Gewinden planzuschleifen.
Die Aufnahme der Werkstücke erfolgt zwischen den Spitzen oder fliegend auf einer Planscheibe. Im allgemeinen wird eine mit der Planscheibe zu verbindende Aufspannvorrichtung für das Werkstück notwendig sein. Damit diese genau konzentrisch läuft, kann sie sowohl im Durchmesser als auch an den Stirnseiten auf der Maschine geschliffen werden.
Die Gewindesteigung wird durch eine gehärtete und geschliffene Genauigkeits-Leitspindel erzielt, die von der Werkstückspindel über Wechselräder angetrieben wird.
Die Werkstückdrehzahl ist stufenlos regelbar und kann an
einem Tachometer abgelesen werden. Beide Modelle besitzen eine weitgehend durchgebildete elektrísche Ausrüstung, haben Eilrücklauf und Endausschaltung in der Längs- und Umfangsrichtung. Durch letztere ist es möglich, in jedem Winkelgrad das Werkstück stillzusetzen. Die Schleifspindel ist ín Spezialgleitlagern gelagert. Trotz eines Lagerspiels von nur 0,002 mm trítt eine fühlbare Erwärmung an den Lagerstellen nicht ein. Da von dem ruhigen Lauf
der SchleifspindeI die Güte des Schliffbildes ganz wesentlich abhängt, haben wir der Spindellagerung unsere ganz besondere Aufmerksamkeit gewidmet.
Beі großen Werkstückdurchmessern bereitet es Schwierigkeit, die Schleífscheibe in ein vorgearbeitetes Gewinde einzuführen. Deshalb ist das Modell FS 10 mit einer optischen Projektionseinrichtung versehen.
Arbeitsbereich, erzielbare Genauigkeiten, Maße und Gewichte
FS 10 GK
Arbeitsbereich
Spitzenweite mm 500 700
Gröβte Schleiflänge
beginnend 165 mm von der Planscheibe .......................... mm 300
beginnend 60 mm von der Planscheibe .......................... mm 450
Schleifscheibendurchmesser
Außenschleifen.................................................. mm 500 500
mm 18-250 18-250
Schleifscheibenbreite
Außenschleifen.................................................. mm 8-40 8-40
lnnenschleífen mm 6-20 6-20
Schleifdurchmesser,
kleinster.......................................................... mm 100 10
gröβter, auf Gesamtschleiflänge .................................. mm 550 500
auf 180 mm in der Aussparung .................................... mm 700
Gröβter Werkstückdurchlass......................................... mm 900 550
Zu schleifende Steigung
kleinste, mit Einprofilscheibe ...................................... mm 1,5 0,5
kleinste, mit Mehrprofilscheibe .................................... m m 1,5 1
gröβte............................................................ mm 10 15
Gröβtes zu schleifendes Profil
Spitzgewinde .................................................... mm 6 6
Trapezgewinde .................................................. mm 10 10
Schneckengewinde .............................................. Modu1 3,5 5
Gröβter Steigungswinkel, rechts und links .......................... Grad 6 6
Gröβte zu schleifende Konizität .......................................... 14 1:4
Werkstück-Drehzahl, stufenlos U/min...... 0,05-1,8
nach Wahl Gruppe 1 0,05-3,2
nach Wahl Gruppe 2................................................ 0,1-6,4
nach Wahl Gruppe 3................................................ 0,2-12,8
Bohrung der WerkstückspindeI ........................................ mm 75 44
Aufnahmekonus der WerkstuckspindeI .......................... metrisch 100 50
Erzielbare Genauigkeiten
Nach API-Toleranzen
Flankendurchmesser für Gewindelehren
Flankenwinkel auf 1/2 Flankenwinkel bezogen ............................
Gewindesteigung ..........................................................
Maße, Gewichte, Kraftbedarf
Platzbedarf.......................................................... cm 400 X 350 350 X 350
Gewicht, t 7500 5200
verpackt 8800 6000
Kraftbedarf ............................................ insgesamt etwa kW 6,5 5,5
Bild 78. Schleifen einer feingängigen Spіndel mít der einprofiligen Schleifscheibe
Bild 79. Schleifen eines Gewindebohrers mit der mehrprofiligen Schleifscheibe
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LINDNER
Gewinde-Schleifmaschinen Modell GL
Die Gewinde-Schleifmaschinen Modell GL sind von uns in erster Linie für das Schleifen langer Gewinde an Leit- und
Transportspindeln entwickelt worden. Während bisher Gewindespindeln groβeг Länge hauptsächlích durch Schneiden
oder Fräsen hergestellt wurden, sind die Ansprüche, die man an die Genauigkeit solcher Werkstücke stellt, nur durch Schleifen zu erreichen. Abgesehen von der durch Schleifen erzielbaren besseren Oberflächengüte, zwingt auch die Verwendung hochfesten oder gehärteten Materials zum Schleifen der Gewinde. Mít diesem Verfahren sind selbstverständlich bedeutend höhere Steigungsgenauigkeíten als beim Schneiden oder Fräsen zu erreichen.
Die Gewinde-Schleifmaschine GL ist in zwei Gröβen lieferbar, und zwar
als Modell GL2 mit einer Spitzenweite von 2000 mm und
als Modell GL4 mit einer Spitzenweite von 4000 mm.
Eventuell können auch Sonderwünsche auf eine Zwischengröβe von 3000 mm Spitzenweite Berücksichtigung finden.
Die gröβte Schleiflänge für das Schleífen in einem Zug entspricht der jeweiligen Spitzenweite. Unabhängig von der Spitzenweite können jedoch auch Spindeln mit darüber hinausgehenden Längen geschliffen werden, wenn man ein absatzweises Schleifen des Gewindes in Kauf nimmt und der Durchmesser des Werkstückes 100 mm nicht überschreitet. Da die Werkstückspindel eine Bohrung von 105 mm besitzt, kann die über die Spitzenweite hinausgehende Länge des Werkstückes durch die hohle Werkstückspindel geschoben werden.
Bild 87. Gewinde-Schleifmaschine Modell GL4
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Der gröβte Werkstückdurchgang über dem Schleiftisch beträgt 500 mm und der gröβte schleifbare Außendurchmesser des Werkstűckes 400 mm. Es lassen sich Gewindesteigungen von 1-150 mm, in Sonderausführung sogar bis maximal 250 mm Steigung, іm Rechts- oder Linksgang schleifen. Der gröβte eіnzustellende Steigungswinkel beträgt 40 Grad für Rechtsgewinde und 30 Grad
fűr Linksgewinde.
Geschliffen werden können alle Arten von zylindrischen Außengewinden, z. B. Trapez-, Modul-, Sägen-, Spitz- und Rundgewinde. Durch Zusatzeinrichtungen Iäßt sich der Arbeítsbereich dieser Maschine erweitern. Eine Einrichtung zur
Verwendung kleiner Schleifscheiben macht auch das gelegentliche Schleifen von lnnengewinden möglich.
Die Maschinen besitzen jedoch keine Hinterschleifeinrichtung. Sollen gelegentlich auch Gewindeschneidwerkzeuge hinterschliffen werden, so bedient man sich einer auf den Schleiftisch aufzusetzenden Vorrichtung, die von der Werkstückspindel angetrieben wird und einen eigenen Getriebekasten, Schwenktisch und Reitstock besitzt (Sonderzubehör) . Mit dieser Vorrichtung können sowohl gerade als auch spiralförmig genutete Schneidwerkzeuge hinterschliffen werden.
Der Unterbau der Maschine besteht aus einem dreiteiligen Vorder- und dem Hinterbett, die miteinander verschraubt und verbolzt eine starre Einheit bilden.
Auf dem Vorderbett lagert und führt sich der Schleiftisch, welcher den
W e r k s t ű c k s p i n d e l k a s t e n, den Reitstock und die Setzstöcke trägt.
Der S c h l e i f s p i n d e l k a s t e n mit dem Schleifspindelantrieb befindet sich auf dem Hinterbett. An der Vorderseite des Schleífspindelkastens sitzen die Abrichtgeräte.
Der S c h l e i f t i s c h ist so geführt, daß er in jeder Stellung auf seiner ganzen Länge auf der Fűhrung aufliegt. Die Führung erfolgt in Flach- und V-förmigen Rollenbahnen, die gewährleisten, daß alle Bewegungen des Schleiftisches zügig und sprungfrei vonstatten gehen. In gleicher Weise ist auch der Schleifspindelkasten gelagert, so daß dadurch die gröβtmögliche Genauigkeit für die Zustellung gewährleistet wird.
Die im Schleiftisch gelagerte, gehärtete und im Gewinde geschliffene Genauigkeitsleitspindel bewirkt über Wechselräder, die vom Werkstückspindelkasten aus angetriebeп werden, die Erzielung der Gewindesteigung. Die Leitspindel ist sehr sorgfältig und trotz ihrer großen Länge durchbiegungsfrei gelagert.
Durch ihren ausgebohrten Kern fließt ein dauernder Kühlstrom, um die an den FIanken zwischen Spindel und Mutter auftretende Wärme abzuführen. Um über den gesamten Schleífbereich eine möglichst hohe Steigungsgenauigkeit zu halten, besitzen diese Maschinen eine in beiden Bewegungsrichtungen des Schleíftisches wirkende Steigungskorrektur. Die Werkstückspindeldrehzahlen sind im Arbeitsgang von 0,1-25 U/min stufenlos regelbar. Der Eilrücklauf des Schleiftisches ist zwischen 15-60 U/min vorwählbar. Die Bohrung der Werkstückspindel beträgt 105 mm und der Aufnahmezylinder der Werkstückspindel 110 mm.
Die Schmierung der Maschine ist mit Ausnahme weniger, nebensächlicher Schmierstellen weitgehend zentralisiert. Die wichtigsten Getriebeeinheiten besitzen Umlaufschmierung, Ölbecken, Pumpe und Filter.
Durch eine zweistufıge Schleuderpumpe wird der Schleifscheibe und dem Werkstück durch Spezialkühldüsen unter hohem Druck in reíchlicher Menge Kühlmittel zugeführt. Das Kühlmittelbecken faβt etwa 400 Liter und die Pumpe fördert 120-150 Liter pro Minute. Es empfiehlt sich, das durch die an Schleifscheibe und Werkstück auftretende Schleifwärme erwärmte Kühlmittel auf eine
den jeweiligen Schleifverhältnissen angepaβte, konstanteTemperatur zu bringen. Hierfür kann als Sonderzubehör ein Kühlaggregat geliefert werden, das durch einen Thermostaten die Temperatur des aus der Kühldüse strömenden Kühlmittels regelt. Wenn man bedenkt, daβ 1 Grad Temperaturunterschied Längenveränderungen von etwa 12-13 auf einen Meter hervorruft, so wird klar, daß der Temperatureinfluβ beim Schleifen langer Gewindespindeln eine
ausschlaggebende Rolle spielt.
Die hauptsächlichsten Bedienungs- und Kommandoelemente sind zentral im S t e u e r p u l t am Mittelteil des Vorderbettes angeordnet. Eine Schaltbank nimmt die gröβte Zahl der elektrischen Schalt- und Steuergeräte auf. Die Schaltbank ist so ausgeführt, daβ sie gleichzeitig als Ablage für Werkzeuge etc. benutzt werden kann.
Wie bereits angeführt, sitzen die Abricht- und Einrollgeräte an der Vorderseite des Schleifspindelkastens. Für das Abrichten einprofiliger Schleifscheiben ist eine D і a m a п t a b z і e h v o г г і c h t u n g vorgesehen, die automatisch arbeitet. Díe Abrichtbeträge und die Abrichtintervalle können vorgewählt werden. Als Abrichtdiamanten werden in Schäfte gefaβte Rohdiamanten benutzt.
Für das Abrichten mehrprofiliger Schleifscheiben kann die E i n r o l l v o r r і c h t u n g anstelle der Diamantabziehvorrichtung benutzt werden. Diese arbeitet ebenfalls automatisch, kann aber auch von Hand betätigt werden. Für das Profilieren der mehrprofiligen Scheiben werden Profilrollen benutzt. Diese sind zwar einer gewissen Abnutzung unterworfen, jedoch kann das Nachschleifen auf der Maschine selbst erfolgen, wenn dieTeileinrichtung zur axialen
Verschiebung des Schleiftisches (Sonderzubehör) vorhanden íst. Da das Einrollen bei stark herabgesetzter Drehzahl der Schleífscheíbe erfolgen muβ, ist eine entsprechende Einrichtung zur Drehzahlherabsetzung vorgesehen.
Auf den Gewinde-Schleifmaschinen Modell GL kann sowohl mit der einprofiligen als auch mit der mehrprofiligen Schleifscheíbe gearbeitet werden. Man schleift entweder im axialen Durchschliff oder im Einstechschliff. Es können Rechts- und Linksgewinde sowie mehrgängige Geinde geschliffen werden.
Für alle Gangzahlen, welche bei mehrgängigen Gewinden ín 12 aufgehen,
erfolgt die Umfangsteilung űber das W erkstűckspíndelgetríebe halbautoma-
tisch, fűr a11e anderen Gangzahlen, die in 12 nicht aufgehen, ist eine Teileinrichtung für mehrgängige Gewinde (Sonderzubehőr) lieferbar.
Das Schleifen im axialen Durchschliff kann nach zwei Verfahren ausgeführt
werden:
a) Eínwegschleifen, b) Pendelschleifen.
Beі dem Verfahren nach a) Einwegschleifen wird nur in einer Richtung geschliffen, wobei nach vollendetem Durchschliff die Schleifscheibe vom Werkstück abgestellt und der Schleiftisch im Eilgang in seine Ausgangsstellung zurückfährt. Beim Verfahren nach b) Pendelschleifen wird in beiden Richtungen, also im Hіn- und Hergang, geschlíffen. Hierbei ist die Einstellung eines in das
Getriebe eingebauten Spielausgleichs erforderlich. Diese Einstellung erfolgt am Steuerpult.
Bild 92. Mikroskop-Einrichtung für
die Kontrolle der Profile an Schleifscheibe und Werkstück
Beide Verfahren können іm halbautomatischen Ablauf als auch durch Handsteuerung an der Maschlne ausgeübt werden.
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Hauptabmessungen u. Arbeitsbereiche der Lindner-Gewindeschleifmaschinen GL2 u. GL4
Arbeitsbereich GL 2 1 GL 4
Spitzenweite........................................................... mm 2000 4000
Gröβte zu schleifende Gewindelänge in einem Zug ..................................... mm 2000 4000
Schleifscheibendurchmesser
Auβenschleifen ........................................................... mm 500 500
lnnenschleifen......................................:............. mm 18-150 18-150
Schleifscheibenbreite
Auβenschleifen ......................... .............. .............. mm 8-40 8-40
lnnenschleífen........................................................... mm 6-20 6-20
Kleinster Schleifdurchmeѕѕeг........................................... mm 10 10
Gröβter Schleifdurchmesser
auf Gesamtlänge ......................................................... mm 400 400
Gröβfer Werkstückdurchlaβ übeг dem Schleiftisch ........................................ mm 550 550
Zu schleifende Steigung
kleinste, mit Einprofilscheibe ........................................................... mm 1 1
mit Mehrprofilscheibe....................................................... mm 1 1
gröβte ...........................................................................mm 150 150
іn Sonderausführung ................................................... mm 250 250
Göβtes zu schleifendes Profil
Spitzgewinde ........................................................................mm 8 8
Trapezgewinde ................................................................ mm 32 32
Schneckengewinde.......................:.............................. Modul 10 10
Gгöβteг Steigungswinkel
Rechtsgewinde .............................................................. Grad 40 40
Linksgewinde .......................:..................................:...... Grad 30 30
Werkstückdrehzahl, stufenIos
im Arbeitsgang 0,1-25 0,1-25
im Eilgang, vorwählbar in 15-60 15-60
Bohrung der Werkstückspindel .................................... mm 105 105
Aufnahmezyinder der Werkstückspindel ................................................. mm 110 110
Erzielbare Genauigkeiten
Flankendurchmesser
Längsschleífen
mit ein- oder mehrprofiliger Scheifscheibe beim Schlichten .................. ......... mm _+_ 0,005 0,005
mit mehrprofiliger Schleifscheibe in einem Arbeitsgang .................................... mm 0,015 0,015
Einstechmesser
mehrprofiliger Schleifscheibe beim Schleifen in einem Arbeitsgang .................... mm 0,02 0,02
beim Schlichten ....... ................................................. mm 0,01 0,01
Flankenwinkel (auf 1/2 Flankenwinkel bezogen)
mit Diamanten abgegrenzt, einprofilig ............................... .................... + 5, + 5
mit Profilrollen abgerichtet, mehrprofilig ................... ................................. 10 10
Gewindesteigung
Längsschleifen, ein- und mehrprofilig auf 25 mm Länge ...... ................................................. ............... mm 0,003 0,003
auf 300 mm Länge ............................ ....................mm 0,005 0,006
Einstechen, mehrprofilig
auf 25 mm Länge ... .............................................. mm 0,006 0,006
Maβe, Gewichte, Kraftbedarf
Platzbedarf.......................... ....................,Cm 650x370 1050 x 370
Gewicht, unverpackt ................................... etwa kg 13 000 18 000
Gewicht, verpackt ........................................etwa kg 14 200 20 000
Kraftbedarf, insgesamt .....:.........................................kW. 10,5 10,5
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UNSER FABRIKATIONSPROGRAMM
Gewinde-Schleifmaschinen "Einheitstyp" und "GUS"
Gewinde-Schleifmaschinen "FS 10" und "GK"
Gewinde-Schleifmaschinen "GL 2" und "GL 4"
Hochleistungs-Gewindeschleifapparate Typ "HGa"
Sonderzubehör für Gewinde-Schleifmaschinen
Gehärtete und geschlíffene Gewindespinne deln
Hochleistungs-Gewindeschleifscheiben
Lehrenbohrwerk "LB 14" mit Projektionsoptik
Lehrenbohrwerk "LB 15 A" mit Projektionsoptik und Vorwahl der Verstellmaße
Genauigkeits-Rundteiltische
Werkzeuge zum Lehrenbohren
Sonderdrucksachen über unsere Lehrenbohrwerke und den Gewinde-Schleifapparat Typ HG a stehen auf Wunsch zur Verfügung
Gedruckt bei Otto von Holten in Berlin