Mengele 450 hydraulische Tafelschere

GWF-MENGELE

Hydraulische Tafelscheren

 

Das sind die hydraulischen Tafelscheren von GWF. Das Ergebnis jahrzehntelanger Erfahrung mit Weiterentwicklungen.

Aufbau. Kräftige Baureihe, hohe Betriebssicherheit, einfache Bedienung, lange Lebensdauer, hohe Wirtschaftlichkeit.

Gebaut für Blechdicken von 4 - 25 mm bei Gesamtlängen von 2000 - 6000 mm.

Überlast-Sicherung. Der hydraulische Druck wird vom Werk begrenzt. Er entspricht der höchstzulässigen Schneidkraft. Die Schere kann somit nicht überlastet werden.

Wenn Dicke oder Festigkeit der Bleche die Leistung der Maschine überschreiten, kommt der Messerbalken zum Stillstand.

Weiches, schlagfreies Schneiden. Ein weiterer Vorteil der GWF hydraulischen Tafelscheren ist die weiche Arbeitsweise. Sie wird erreicht, weil sich die Massenkräfte in engen Grenzen halten lassen.

Das Bedienen der Tafelscheren. Die Bedienung erfolgt über einen beweglichen Fußschalter, der durch ein gut geschütztes Kabel mit dem Schaltschrank verbunden ist.

Nach Schnittende wird der Fußschalter freigegeben, worauf der Schnitthub sofort unterbrochen wird und der Messerbalken unverzüglich in seine obere Ausgangsstellung zurückkehrt. Dadurch läßt sich nach dem Schneiden kürzerer Bleche die Bewegungsrichtung des Messerbalkens sofort umkehren, und die Hubzeit wird entsprechend verkürzt. Die Hubumsteuerung nach dem Schnitt erfolgt hydraulisch.

Betriebssicherheit

Betriebssichere Schneidwinkelverstellung. Bei den Scheren wird der Schneidwinkel durch Eingeben über Tippschalter elektrohydraulisch eingestellt.

Er kann weitgehend verringert werden, sodaß dünnere Bleche mit optimalem Winkel und auch schneller geschnitten werden können. Die Verstellung erfolgt über den elektrohydraulischen Antrieb. Der minimale und der maximale Schneidwinkel sind durch Endschalter begrenzt.

Außer der Schneidkraft beeinflußt der Schneidwinkel auch die Blechstreifendeformation. Je kleiner er ist, desto größer wird die Schneidkraft und desto geringer sind die Verwindungstendenzen bei schmalen, langen Blechzuschnitten. Ein kleiner Schneidwinkel bringt also Vorteile wie höhere Hubzahl der Schere und geringere Blechstreifenverwindung.

 

Der Schneidspalt ist für den einwandfreien Schnitt von außerordentlicher Bedeutung.

Bei größeren Scheren ist die richtige Einstellung des Schneidspaltes Voraussetzung für gute Schnittergebnisse. Da aber im Betrieb die ständige, meist umständliche Anpassung des Schneidspaltes an das gerade vorliegende Schnittgut aus Zeitgründen oder Bequemlichkeit vielfach unterlassen wird, haben GWF Tafelscheren ab 10 mm eine eigene Schnell-Schneidspaltverstellung.

Die Verstellung erfolgt elektrohydraulisch durch Eingabe über Tippschalter.

Schneidwinkel- und Schneidspaltverstellung. Mit Druckknöpfen zur Vorwahl für größere oder kleinere Blechdicken werden getrennt ohne Zeitverlust Schneidwinkel und Schneidspalt eingestellt. Die eingestellte Blechdicke ist neben der Bedienungstafel abzulesen.

 

| Ständer, Tisch und Verbindungsstücke sind geschweißt und bilden einen sehr steifen Maschinenkörper. Durchbiegungen und Auffederungen werden in engen Grenzen gehalten.

Die Tischfläche ist mehrfach unterbrochen.

Schmale Bleche können bequem eingelegt und abgehoben werden. Auf Wunsch können Kugelgleiter geliefert werden, sodaß auch Grobbleche leicht zu manipulieren sind.

Der optische Schnittlinienanzeiger ermöglicht das Schneiden nach Anriß und gehört zur Grundausrüstung der Scheren.

Das Einstellen der Tafelschere erfolgt über die Schalttafel links an der Frontseite der Maschine; in ihr sind alle Schalt- und Bedie-nungsorgane zusammengefaßt: Drucktaster für Ein- und Ausschalten des Hauptmotors / optischer Schnittlinienanzeiger / Einstellung von Schneidwinkel, Schneidspalt sowie hinterem Blechanschlag / Einrichtung für das Nachfüllen des Stickstoffspeichers, der den Rückzug des Messerbalkens bewirkt.

Der elektrische Schaltschrank mit dem Hauptschalter befindet sich außen an der linken Ständerseite.

Ölbehälter, Pumpenaggregat und Steuerung sind im Maschinengestell untergebracht. Als Hauptpumpe findet in der Regel eine geräuscharme Innenzahnradoumpe Verwendung.

Und auf Wunsch:

Winkelanschlag mit Kreisskala und Nonius.

Niederhalter mit Kunststoffkappen (Vulkollan).

Scherentisch mit Kunststoffbelag (Ferrozell).

Schnittlängenbegrenzung, zeitdruckabhängig.

Getrennte Niederhalterbetätigung.

Schermesser in Sonderqualität für Schnittgut mit höherer Festigkeit.

Verschiebbare Auflagekonsolen auf Tischvorderseite.

Blechhochhaltevorrichtung mit Schrottweiche.

Stapeleinrichtung mit Blechhochhalteeinrichtung und Schrottweiche in verschiedenen Ausführungen.

Schneidspaltverstellung bei Kleinscheren.

Kugelgleiter im Tisch.

Hinterer Blechanschlag aufklappbar.

CNC-gesteuerter hinterer Blechanschlag.

CNC-gesteuerter Vorderanschlag.

Blechanschlaglüftung.

Blechanschlag mit Kontaktanschlägen.

2 Klappanschläge am vorderen linken

Seitenanschlag zum Schneiden von Rechteckformaten.

 

Rationalisieren Sie Ihre Schere!

Die Stapelanlage ist die zweckmäßige Ergänzung Ihrer Tafelschere.

Die GWF-Stapelanlage verbessert die Schnittleistung Ihrer Tafelschere bis zu 40 %.

Die GWF-Stapelanlage humanisiert den Arbeitsplatz, spart das mühsame Entnehmen und zeitraubende Sortieren der Zuschnitte und Heraussuchen der Abfallstreifen hinter der Schere und bietet Sicherheit.

Die GWF-Stapelanlage besteht aus einem oder mehreren Förderbändern hinter der Schere, bei dünneren Blechen mit Stützrollen am Auslauf

  • mit integrierter Blechhochhaltung oder
  • mit Schrottweiche und herausfahrbarem Schrottwagen
  • und einer oder mehreren Stapelstellen.

Die GWF-Stapelanlage

  • transportiert das Blech aus dem Scherenbereich - der
    Gefahrenzone - heraus
  • hält größere Zuschnitte durchhangfrei hoch und führt sie
    maßgenau zum Anschlag
  • trennt Abfallstreifen und Besäumstreifen von Nutz-zuschnitten und wiederverwendbaren Streifen
  • stapelt die Zuschnitte - auch Streifen wechselnder Breite - kantengenau, u.U. mehrfach parallel hintereinander
  • erleichtert die Entnahme der Stapel.

 

Einstellung der Tafelscheren

... der richtige Anschlag!

Der Messerbalken ist auf der Rückseite verstärkt. Diese zusätzliche Querversteifung nimmt seitliche Schneidkräfte sicher auf. Messerbalken bzw. Untermesserblock sind so gestaltet, daß Parallelitätskorrekturen von Ober- und Untermesser einfach vorzunehmen sind. Der Messerbalken wird im oberen und unteren Teil durch Rollen geführt. Das Lagerspiel wird durch schrägwirkende Rückzugskolben ausgeglichen, die durch einen Hydrospeicher beaufschlagt werden. Die seitliche Führung des Messerbalkens erfolgt durch Stützrollen. Bei schweren und langen Scheren werden die Rollenführungen durch Gleitführungen ersetzt. Die hydraulische Steuerung der Tafelscheren gewährleistet eine gleichmäßige Bewegung der beiden Preßkolben und damit eine genaue Vorlaufbewegung des Messerbalkens.

Die Ober- und Untermesser sind aus bestem Werkzeugstahl gefertigt und haben vier Schneidkanten. Das Auswechseln der Messer ist schnell und einfach vorzunehmen. Leichte Zugänglichkeit und die Möglichkeit, den Messerbalken an jeder Stelle anzuhalten, erleichtern Messerwechsel und Korrekturen des Schneidspaltes.

Der richtige Anschlag

Blechanschläge. Der hintere Parallelanschlag ist bei allen Scheren 1000 mm verstellbar. Er wird elektromotorisch angetrieben und von der Frontseite aus über eine Positionssteuerung gesteuert. Die Ablesegenauigkeit an der dazugehörenden Digitalanzeige beträgt 1 mm. Die gewünschte Streifenbreite wird dabei eingetastet, der Anschlag fährt daraufhin in die jeweilige Position und verharrt dort. Auf Wunsch kann ein aufklappbarer Blechanschlag vorgesehen werden. Der vordere linke Seitenanschlag erlaubt ein präzises, rechtwinkliges Schneiden der Bleche. Dieser Seitenanschlag hat eine 1500 mm lange Meßskala in mm-Teilung. Wie die zusätzlichen Blechauflagekonsolen ist er mit einer T-Nut versehen, sodaß auch ein vorderer Blechanschlag benutzt werden kann.

Hydraulisch betätigte Blechniederhalter arbeiten mit Vorlauf gegenüber dem Messerbalken und halten die Bleche schon vor Schnittbeginn zuverlässig fest.

Die Niederhalter mit hydraulischem Einzelantrieb geben das Blech bei Schnittende sofort frei. Auf Wunsch können sie druckeinstellbar oder mit Kunststoffkappen geliefert werden.

Eine zuverlässige Nachschlagsicherung ist durch die Steuerung der Schere gegeben. Ein Folgehub kann erst dann eingeleitet werden, wenn der den Hub auslösende Fußschalter freigegeben wird. Zur weiteren Sicherheit tragen der Fingerschutz - er läßt eine gute Sicht auf die Schnittlinie zu - und der überdeckte

Fußschalter bei.

Der Fingerschutz. Dieser ist nach den bestehenden Vorschriften ausgeführt und bietet den jeweils vorgeschriebenen Sicherheitsabstand zur nächsten Gefahrenquelle. Zur leichteren Blechzuführung ist er mit Griffmulden versehen.

Die Originalbroschüren stehen zum Verkauf. Eine Vorschau wird angezeigt. Der Preis der Broschüre ist auf Anfrage erhältlich.