Prvomajska ALG 100 Universal Werkzeugfräsmaschine


UNIVERSAL - WERKZEUGFRÄSMASCHINE
ALG-100 B

Die Werkzeugfräsmaschine ALG-100 B ist eine neue, verbesserte Ausführung der Maschine ALG-100, die seit Jahren in den Fachkreisen des Inn und Auslandes bekannt ist.
Die Hauptmerkmale im Aufban der Maschine sind:
Ein Frästisch mit senkrechter Aufspannfläche, der von Hand und selbsttätig auf und ab, sowie in Längsrichtung beweglich ist. Eine wagrechte Frässpindel die in einem, von Hand, quer zum Frästisch verstellbaren Spindelbock, eingebaut ist. Die senkrechte Aufspannfläche des Frästisches bietet verschiedenste Möglichkeiten zur Anwendung und Aufnahme verschiedenen Zubehörs wie zB: des feststehenden oder des schwenkbaren Winkeltisches, des Teilkopfes und weiteren Zubehörs, sowie auch der Werkstücke selbst.
In die, oben am Spindelbock befindlichen Führun-gen, können Zusatzeinrichtungen wie: der Gegenhalter, der Senkrechtfräskopf, der Schnel-läufer-Fräskopf und der Stossapparat, eingeführt werden.
Die eingenartige Gestaltung dieser Fräsmaschine und die vielen Zusatzgeräte, die ihre wertvolle und unentbehrliche Ergänzung sind, machen sie universell anwendbar. Neben verschiedenartigen Fräsen, kann man an der Maschine bohren, senken, reiben, ausdrehen und stossen.
Diese weiten Anwendungs- und Bearbeitungsmö-glichkeiten erlauben oft eine vollständige Bearbeitung der Werkstückes an verschiedenen Flächen, unter verschiedenen Schrägen, innen und aussen, bei einmaligem Aufspannen und ohne Bedarf an besonde-ren, meistens teueren, Spann- und Aufnahmevorricht-ungen. Alles aufgeführte, erweist die Fräsmaschine ALG-100 B besonders geeignet zur Herstellung verschiedener Schneidwerkzeuge, Vorrichtungen, Lehren, Formen, Stempel, Stanz- und Biegewerkzeuge sowie zur Bearbeitung präziser Werkstücke in Einzel- und Kleinserienfertigung. Sie ist demnach für alle Bear-beitungsaufgaben wo neben Universalität besondere Forderungen an Präzision, verhälnismässig grosse Leistung und Handlichkeit beim Bedienen der Maschine gestellt werden, geschaffen.


    ⁃      Einfaches Bedienen durch sinnfällig verteilte Bedienungs-Elemente in Reichweite des Arbeitenden.
    ⁃      Verhältnismässig grosse Leistung, ermöglicht durch starre Konstruktion und rechlich dimensionierte Elemente.
    ⁃      Universell anwendbar, durch eigenartige Gestaltung und grosse Answahl verschiedener Zusatzgeräte.
    ⁃      Lagerung der Frässpindel in Gleitlagern mit einstellbarer Lager-luft ermöglicht besonders sauber bearbeitete Flächen zu erlangen.
    ⁃      Alle Zahnräder gehärtet und im Spindelgetriebe sowie teilweise im Vorschubgetriebe an den Zahnflanken geschliffen.
    ⁃      Grosse Answahl von Spindeldrehzahlen und Vorschubgrössen ermöglicht wirtschaftliche Fertigung.
    ⁃      Einhebelschaltung für Längs- und Höhenselbstgang.
    ⁃      Vorschubgrössen Längs und Senkrecht in beiden richtungen gleich.
    ⁃      Alle Führungen mit eingebauten Keilleisten zum Einstellen des Spi-eles.
    ⁃      Alle drei Bewegungsspindeln für Tisch-Support- und Spindelbock-bewegung aus vergüteten Stahl gefertigt, mit präzis geschliffenem Gewinde, alle mit zweiteiligen Muttern zum einstellen der Luft.
    ⁃      Grosse Messcheiben ermöglichen leichtes und genaues Ablesen sowie präzises Einrichten.
    ⁃      Leichtes und schneles Auflegen von Endmassen und Befestigen von Messeruhren auf dafür engebaute Ständer und Halter, wodurch präzieseste Einstellungen bzw Bearbeitungen in allen drei Koordinaten leicht auszufürbar sind.
    ⁃      An der Vorschubgetriebe-Abtriebswelle eingebauter Abscherstift als Sicherung gegen Überlastung.
    ⁃      Die elektrische Aurüstung übersichtlich und geschütezt in einem gesonderten Schaltschrank zusammengefasst, wobei eingebaute Elemente von erstklassiger Qualität sind und die Ausführung den internationalen Vorschriften entschticht.

BESCHREIBUNG DER MASCHINE

DER STÄNDERFUSS ist vorne als Kühlmittelbehälter ausgeführt. Er ist reichlich verrippt und ist dadurch eine stabile Unterlage für den Ständer. An seiner hinteren Flanke ist der konsolenförmige Träger des Antriebsmotors angebracht. Er ist so gestaltet, dass er senkrecht verstellt werden kann, wodurch die Antriebskeilriemen gespannt werden können.
DER MASCHINENSTÄNDER ist an der Vorderseite mit Führungen für den Support, und oben mit Führungen für den beweglichen Spindel-bock versehen. Beides sind Schwalbenschwanzführungen. Der Ständer ist sehr starr und robust gebaut. In seinem Oberteil ist das Spindel-getriebe, und darunter in einem gesonderten Raum das Vorschubge-triebe eingebaut. Unter dem Vorschubgetriebe befindet sich die Kühl-mittelzahnradpumpe, deren Sangrohr mit dem Saugkorb in den Kühl-mittelbehälter im Ständerfuss eintaucht.
DER SPINDELBOCK is in den Führungen am Ständer eingesetzt. Er kann durch Handantrieb, um 170 mm verschoben werden. Das Spiel in den Führungen kann mittels einer Keilleiste präzis eingestellt werden.
Im Spindelbock ist die kräftige gehärtete Frässpindel, die in bronzenen Gleitlagern gelagert ist, eingebaut. Der Innenkegel der Spindel ist Morse 4. Das Vorder- und Hinterlager sind kegelig, so dass die Lagerhuft fein eingestellt werden kann. Die Spindellager werden automatisch vom Olbad im Spindelgetriebe aus geschmiert. Die Ge-windespindel für Handverstellung des Spindelbockes ist durch einen
Balg geschützt.


DAS SPINDELGETRIEBE ist mit Zahnrädern, die alle gehärtet und an den Zahnflanken geschliffen sind, ausgeführt. Die 12 Spindeldreh-zahlen werden durch verschieben der Zahnräder mit zwei Schalthe-bein und durch Umschalten des Polumschaltbaren Motors gewechselt.
Auf der Antriebswelle des Spindelgetriebes, die durch zwei Keilriemen angetrieben wird, ist ein Kunststoffhandrad angebracht. Dieses Handrad befindet sich an der Hinterseite der Maschine. Mit ihm können die Zahnräder beim Umschalten bewegt, und die Frässpindel beim Prüfen und Anstellen des Werkzeuges, sowie beim Aufsetzen der Zusatzgeräte auf den Spindelbock, gedreht werden. Das Schmieren aller Elemente im Spindelgetriebe erfolgt selbsttätig durch zerstäuben des Olbades.
DAS VORSCHUBGETRIEBE ist mit der Antriebswelle des Spindelge-triebes durch eine Rollenkette kinematisch verbunden. Alle Zahnräder des Getriebes sind gehärtet und teils, die schnellaufenden, an den Lahnflanken geschliffen. Alle Wellen sind in Kugellagern gelagert.
Die 16 Vorschubgrössen werden durch Verschieben der Zahnräder mit zwei Schalthebeln und durch Umschalten des Motors erreicht.
Die Getriebeabtriebswelle treibt vorne über ein Kegelrad die Selbst-gänge des Supportes und Tisches an. An ihrem hinteren Ende wird über einen Abscherstift, der zur Sicherung gegen Überlastung dient, angetrieben. Da dieser Abscherstift direkt an der Abtriebswelle eingesetzt ist, so ist durch ihn die Maschine praktisch bei allen Vorschubgrössen geschützt.
An der linken unteren Ständerseite befindet sich eine Tür, die den Raum in dem die Zahnrad-Kühlmittelpumpe eingebaut ist, verschli-esst. Oberhalb der Pumpe befindet sich die Trommel mit dem Ab-scherstift der auf diese Weise zugänglich ist und, bei Bedarf, leicht ausgewechselt werden kann.
DER SUPPORT ist sehr starr und mit langen Führungen am Maschi-nenständer ausgeführt. An seiner Vorderseite wird, in Schwalbensch-wanzführungen der Frästisch geführt. In den Führungen des Sup-portes, sowie des Tisches kann die Luft mit den eingebauten Keillei-sten eingestellt werden.
Die Gewindespindeln für Tisch-Längsbewegung und Support-Höhen-bewegung sind aus Spezial-Vergütungsstahl mit präzis geschliffenen Gewinde angefertigt. Alle Antriebszahnräder im Support sind ge-Alle Übertragungselemente, Lager, Spindeln und die Führungen des Tisches werden aus einem besonderen Ölbehälter im Support ge-schmiert.
DIE ANSCHLÄGE zur Begrenzung des Längs- und Höhenselbstganges
Verschebare Anschage, mi dien der Slosigang on beebied
Stelle im Selbstgangbereich begrenzt werden kann, montiert.
DIE FEINMESS- UND EINSTELLEINRICHTUNGEN machen es leicht genau zu arbeiten.
Für schnelles Grobeinstellen, für alle drei Bewegungsrichtungen, sind Messlineale mit Millimeterteilung angebaut.
Genaues Einstellen von Abständen ist dank der präzisen Ausführung der Gewindespindeln durch Anwendung der grossen Messcheiben ermöglicht. (1 Teilung = 0,02 mm)
Präziseste Massbestimmungen im Koordinatensystem sind durch Anwendung von Endmass und Messuhr ermöglicht. Diese Methode des direkten Messens ist unabhängig von der eventuellen Abnützung und Masshaltigkeit der mechanischen Bewegungsorgane und besonders geeignet zum Einstellen der genauen Lochabstände nach Koordi-
DIE ELEKTROAUSRÜSTUNG der Maschine ist in einem gesonderten Schaltschrank untergebracht. Dies
Vorteile, weil alle
Elektroelemente übersichtlich zugänglich und geschützt untergebracht sind. In der Maschine befindet sich nur der Antriebs-Elektromotor.
Am Schaltschrank vorne, ist der Hauptschalter und Polumschalter für den Antriebsmotor und an seiner linken Seite sind die Schukosteck-dosen zum Anschluss des Schnelläufermotors sowie für die Maschi-
der oberen Stirnseite sind die Drucktaster zum ein-
und Abschalten des Maschinenständers sowie ein zweites Paar Druck-taster für den Schnelläfermotor. Es ist auch eine Sicherung in dem Sinne vorgesehen, dass man beim angeschlossenen Schnelläufermo-tor mit dem Drucktaster den Maschinenmotor (Vorschub) nicht in Gang setzen kann, wenn nicht zuvor der Schnelläufer (Werkzeug) eingeschaltet wurde. Beim Abschalten des Schnelläufers wird automatisch auch der Maschinenmotor ausgeschaltet.
Im Schaltschrank sind die Schutzhalter für beide Motoren, die Sicherungen sowie ein Trafo (24V) für die Maschinenleuchte und die Komandos eingebaut.


DAS ZUBEHÖR

Das Normalzubehör wird zu jeder Maschine mitgeliefert.
Das Sonderzubehör dagegen nur auf Forderung des Käufers gegen besondere Berechnung.
Folgend die Beschreibung des wichtigeren Zubehörs.
GEGENHALTER MIT LAGER (03-06/R3)
Bei Anwendung der Maschine ALG-100 B als Waagerechtfräsmaschine wird dieser Gegenhalter, der in die Führungen des Spindelbockes eingeführt und festgeklemmt wird, verwendet. In seinem Lager werden die Fräsdorne (03-06/R4-R7) gestützt.

SENKRECHTFRÄSKOPF VG-1 (03-06/V1)
Bei Anwedung der Maschine als Senkrecht-fräsmaschine wird dieser Fräskopf, dessen Konsole in die Führungen des Spindelboc-kes eingeführt wird, verwendet. Der Fräs-kopf erhält seinen Antrieb vom Zahnrad an der Maschinenfrässpindel. Durch Schalten der Drehzahlstufen am Maschinenspindel-getriebe und mit dem Motor werden 12 Spindeldrehzahlen von 95-1800 U/Min er-reicht.
Die Fräskopfspindel ist gehärtet und hat einen Innenkegel Morse 4. Sie ist im Vor-derlager in einem zweireihigen Zylinderrol-lenlager der Reihe »NN« gelagert und in einer Hülse, die von Hand um 70 mm verschiebbar ist, eingebaut.
Der Fräskopf ist um 360° schwenkbar. Seine Konsole kann in den Spindelbockführun-gen um 17 mm und mit dem Spindelbock um 170 mm vorgeschoben werden.


SCHNELLÄUFERFRÄSKOPF (03-06/V2)
Dieser Fräskopf, mit eigenem Antriebsmotor ist für Arbeiten mit Werkzeugen kleinen Durchmessers, wo hohe Drehzahlen notwendig sind, vorgesehen. Die Frässpin-del besitzt 6 Drehzahlstufen von 1900-6000 U/Min die durch Wechseln der Riemenüber-setzung an den mehrstufigen Riemenscheiben erreicht werden.
Die gehärtete Frässpindel ist mit einem Spezial-Innenkegel zur Aufnahme der Spannzangen (03-06/V20) versehen, so dass nur mit Hilfe dieser Spannzangen, Werkzeuge mit zylindrischem Schaft von 4-12,5 mm aufgenommen werden können.
Der Schnelläufer ist an einer eigenen langen Konsole, die am Spindelbock der Maschine verschiebbar ist, schwenkbar mon-tiert. Dank der langen Konsole kann eine sehr grosse Ausladung erreicht werden (siehe die Technische Daten).


STOSSAPPARAT (03-06/V3)
Auch diese Zubehör wird auf den Spindelbock der Maschine montiert und wird vom Zahnrad an der Frässpindel angetrieben. Der Stossapparat ist mit langen Führungen für den Stössel, in welchem die Luft einstellbar ist, gebaut. Der Stösselhub ist einstellbar von 0-70 mm und der Apparatkopf ist schwenkbar. Durch Anwendung der 10 niederen Spindeldrehzahlstufen können 10 Doppelhübe von 22,4—180/Min geschaltet werden.

 

SCHWENKBARER WINKELTISCH (03-06/V4)
Die Aufspannfläche dieses Tisches kann in drei Richtungen des Raumes geschwenkt werden. Seine weitgehenden Schwenkmöglichkeiten gestatten es, die Werkstücke ohne zeitraubenden Umspannens in die für die Bearbeitung erforderliche Lage zu bringen, wobei die gewünschten Neigungen an grossen Gradteilungen eingestellt werden können.

TEILKOPF (03-06/V6)
Der Teilkopf ist eine Spezialausführung. Seine lange, kräftige und steife Spindel ist vorne in einem kombinierten kegeligen und zylindrischen Gleitlager gelagert.
Der Innenkegel der Teilkopfspindel ist dem der Frässpindel der Maschine identisch d.h. Morse 4. An der Aussenseite ist die Spindelnase mit einem Gewinde,zur Befestigung von grösserem Zubehör, versehen.
Der Teilkopf ist auf einer besonderen Winkelplatte so angebaut, dass er in zwei zueinander rechtwinkligen Ebenen, nach den gegebenen technischen Daten, schwenkbar ist. Die Schwenkwinkel können nach grossen Gradteilungen eingestellt werden.
Der Teilkopf kann an den Maschinentisch sowie auf den feststehenden Winkeltisch oder den schwenkbaren Winkeltisch montiert werden. Auf den Teilkopf kann der zugehörige Gegenhalter mit Spitze befestigt werden, so dass Arbeiten zwischen den Spitzen ausführbar sind.
Mit dem Teilkopf kann man, nach Ausrücken, der Schnecke, von Hand, die Teilkopfspindel mit einer, auf der Spindel festsitzenden zwölfrastigen Teilscheibe direkt teilen und so die gewünschte Winkelteilung
1/2, 1/3, 1/4, 1/6 und 1/12 einrasten.
Bei belibiger Winkelteilung erfolgt die Einstellung nach der angebrachten Gradteilung.
Mit Hilfe von 3 Lochscheiben kann man nach einer Teiltabelle indirektes Teilen bis zu 1/1080 ausführen.


RUNDTISCH (03-06/V7)
Bei vielen Fräs- und Bohrarbeiten, wo das Werkstück bei der Bearbeitung gedreht oder an ihm Teil-arbeiten durchgeführt werden sollen, ist der Rund-tisch ein sehr nützliches Zubehör. Seine Merkmale sind:
Der grosse Durchmesser seiner Arbeitsfläche von 380 mm mit 7 T-Nuten sowie seine niedrige Bauhöhe (110 mm), so dass er sehr stabil ist und nicht viel von der nützlichen Senkrechtverstellung des Maschi-nensupportes eingebüsst wird.
Am Rundtisch kann man, nach Ausrücken der Schne-cke, mittels der eingebauten 24-rastigen Teilscheibe direkt teilen. Man kann aush beliebige Winkeltei-lung nach der angebrachten Gradteilung oder indirektes Teilen mit drei auswechselbaren Teilscheiben durchführen.
Durch einen besonderen Hebelgriff, kann der Tisch in der eingestellten Lage festgeklemmt werden, wodurch beim Fräsen das Schneckenrad, die Schnecke sowie die Teilscheibe, dem Arbeitsdruck nicht ausge-setz sind. Das Spiel im Eingriff der Schnecke mit dem bronzenen Schneckenrad, kann eingestellt werden.

KOPIEREINRICHTUNG (03-06/V8)
Diese Einrichtung bestehet aus 4 Stan-
Spindeld kei geschmant as Kopie
ren wird so durchgeführt, dass man den Taster, welcher im Durchmesser mit dem Fräser gleich sein soll, am Gestänge der Kopiereinrichtung befestigt.
Höhen-
Dungs wegungen oder auch Querbe
wegungen des Spindelbockes) wird der Arbeitstisch mit dem Werkstück und der Schablone so bewegt, dass der Taster, an der Schablone geführt wird.

ZWEIBACKEN - SCHRAUBSTOCK (03-06/V9)
Dieser Schraubstock ist ein Zusatz-Zubehör zum Teilkopf. Er kann nur auf die Teilkopfspindel montiert, angewendet werden. Durch drehen seiner Spindel werden gleichzeitig seine beiden gehärteten backen zueinander bzw. voneinander bewegt. 

DREIBACKENFUTTER UND FLANSCHE (03-06/V10 - V12A)
Als Zubehör zum Teilkopf sind 3 Drei-backenfutter verschiedener Grösse, die unter Bestell - Nr. 03-06/V10, V11 und V12 komplett mit den dazugehörigen Flanschen mit Dorn bzw. Gewindeboh-rung versehen sind, vorgesehen. Wenn der Kunde schon ein Futter entsprechender Grösse besitzt, oder es selbst anschaffen will, werden die entsprechenden Futterflansche mit Dorn bzw.
Gewindebohrung, aber mit Bearbeit-ungszugabe am Flansch zum Anpassen des Futters, unter Bestell - Nr. 03-06/ V10 A, V11 A und V12 A geliefert.
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STEMPELFRÄSEINRICHTUNG (03-06/V13)
Auch diese Einrichtung ist ein Zusatzgerät zum Teilkopf. Ein spezieller Support, der auf die Nase der Teilkopfspindel montiert wird, ist der wesentlichste Teil der ganzen Einrichtung. Mit ihm ist es möglich, schnell und genau, einen Radiusmittelpunkt auf die Drehachse der Teilkopfspindel einzu-stellen. Weitere Teile der Stempelfräsein-richtung sind Elemente zum Einstellen und zur Kontrolle, die auf den Gegenhalter des Teilkopfes montiert werden. Es sind das Einstallglas; die Messeinrichtung und die Zentriernadel.
DER SUPPORT besteht aus der Grundplat-te, die mit einer Gewindebohrung zum Aufschrauben auf die Teilkopfspindel, versehen ist. Auf der Grundplatte befindet sich der in Flachführungen geführte Schlitten, der um 45 mm verschiebbar ist. Auf ihm sitzt ein Drehflansch. Der Schlitten wird direkt mit der Hand grob verschoben bzw. einge-stellt. Zur Feineinstellung ist eine besondere Spindel eingebaut.
Der Drehflansch und der Schlitten werden mit derselben Exzenterklemmung festge-klemmt.

 

DAS EINSTELLGLAS wird auf den Teilkopfgegenhal-ter montiert. Die Glasplatte dieser Einstelleinrichtung ist mit konzentrischen Kreisen und einem Faden-kreuz, welches genau auf die Teilkopfachse einjus-tiert, versehen. Durch Verstellen und Drehen des Stempels, kann schnell und leicht der Mittelpunkt der zu fräsenden Radialfläche genau in die Teilkopf-achse gebracht werden, wenn er auch ausserhalb des Stempels liegt. Diese Einrichtung ist besonders geeignet Stempel nach Muster oder Anriss zu fer-tigen.


DIE ZENTRIERNADEL ist auch mit eigenem Halter, zur Montage auf den Teilkopfgegenhalter, versehen.
Sie dient zur genauen Einstellung der angebohrten Mittelpunkte auf die Teilkopfspindelachse. Das Einstellen erfolgt, indem man die Spitze der Zentrier-nadel in den angebohrten Mittelpunkt am Werkstück setzt. Nun wird der Schlitten verschoben und der Drehflansch mit dem Werkstück gedreht und einge-stellt, bis das obere Ende der Zentriernadel beim Drehen der Teilkopfspindel keinen Ausschlang mehr zeigt. Die Beobachtung der beiden oberen Nadelspitzen ist durch die 20-fache Übersetzung erleich-tert. Wenn beispielsweise die untere Nadelspitze nur 0,03 mm ausserhalb des Drehpunktes liegt, dann ergibt sich an der oberen Nadelspitze ein Gesamtan-schlag von 1,2 mm.

DIE MESSEINRICHTUNG
Das ist ein besonderer Halter mit einer Spezialschub-lehre die auf den Teilkopfgegenhalter geschoben und befestigt wird. Mit der Schublehre ist ein laufendes Kontrollieren der Innen- und Aussenradien während der Bearbeitung ermöglicht.

 

 

Die Originalbroschüren stehen zum Verkauf. Eine Vorschau wird angezeigt. Der Preis der Broschüre ist auf Anfrage erhältlich.