Friedrich FP1 Universal Werkzeugfräs -/ Bohrmaschinen

Universal-Werkzeugfräs - und Bohrmaschine FP1

Die Deckel—FP1 ist als Prazisions—Werkzeugmaschine, deren Teile auf höchste Genauigkeit gearbeitet sind, mit auβerster Vorsicht auszupacken und zu befördern. Die Maschine wird zweckmäβіg mit einem Hebeeisen, das nur unter dem Ständerfuβ angesetzt werden darf, auf Rollen zu
ihrem Aufstellungsplatz geschafft, wo bei nur am Stander an zuschiebenist. Keines-falls düfen Funktionsteile der Maschine, wie beispielsweise Bіndeln, Handrer, Arbeitstisch,
Support usw. als Angrlffspunkte für das Anheben der Maschine oder den Transport benützt werden, da sonst die Genauigkeit der Maschine beeinträchtigt wird. Beіm Transport mit dem Kran ist ebenfalls auf die leicht zu beschadigenden Teile Rücksicht zu nehmen. Keinesfalls darf der support oder der senkrechte Tíschschlitten zum Aufhaagen der Maschine benützt werden. Am besten wird die Maschine, wie in obenstehender Skizze gezeigt, transportiert. Nach Aufstellen der Maschine (Fundamentplan S. 5) und nach Anschluss
an das Stromnetz (schaltschrank S. 7) sind die Getriebekãsten im stönder und die Ölrinnen іm spindelbock mit der vorgeschriebenen Ölmenge zu füllen (siehe schmieranleitung s. 13-18).

Die Tüгe des Schaltschrankes kann nur geőffnet werden (Halter mit Schraubenzíeher drehen), wenn sich der Hauptschalter in "Aus"- Stellung befíndet. Die aus dem Schaltschrank hängenden Drähte sind entsprechend ihren Bezeichnungen mit den gleichlautenden Klemmen des Motor-Klemmenbrettes zu verbinden. Ebenso sind die Steuerleitungsdrähte der Maschine an den entsprechenden Klemmen der Schaltschrank-Klemmenleiste anzuschlieflen.
Die Einzelheiten der elektrischen Steuerung sind dem im Schaltschrank befindlíchen Schema zu entnehmen. Die rote Signallampe zeigt den Einschaltzustand der 5-poligen Steckdose an.

Antrieb:
Als Antrieb dient ein polumschaltbarer Motor von 1/1,4 kW Leistung und einer Drehzahl von 1400/2800 U/min, der zum Zwecke der Riemenspannung mit einer nachstellbaren Motorpiatte verbunden ist.
Hauptgetriebe:
Die Antriebskraft des Motors wird durch einen Keilriemen auf die Getriebewelle n1 übertragen. Das Hauptgetriebe besitzt 16 Drehzahlstufen,dabei werden an den Frässpindeln Drehzahlen von 40 — 2000 U/min erreicht. Díe Eínstellung erfölgt űber Wählscheiben durch Verschíieben von Radblőcken.
Vorschubgetriebe:
Der Antrieb erfolgt vom Hauptgetriebe aus mit einem Kettentrieb. Das Vorschubschieberadgetriebe ermőglicht іn allen vier Bewegungsrichtungen in Verbindung mit dem polumschaltbaren Motor 16 geometrisch gestufte Vorschűbe. Die Vorschübe erstrecken sích von 10 bis 500 mm/min und sind in gleicher Weise wíe die Frässpindeldrehzahlen zu schalten. Die Vorschubbewegung des Tischschlittens
in acht verschiedene Richtungen wird durch sinnfälliges Einrűcken des Schaltknűppels der Einhebelschaltung betätigt.
Achtung!                                                                                 Die FP1—Maschine ist in ihrem Aufbau nur zum Betrieb im Rechtslauf geeignet. Wird nun trotzdem die Maschine auch im Linkslauf betrieben, so muβ darauf aufinerksam gemacht werden, dass іm Linkslauf die selbsttätígen Vorschübe nícht benűtzt werden kőnnen und auch die Kühlwasserpumpe nícht főrdert.

Tischvorschub betätigen:
Mit Einhebelschaltung werden sämtlíche Tischvorschiíbe betätigt. Die Stellungen des Hebels entsprechen den Vorschubrichtungen (s. Abb.). Nie direkt aus einer Vorschubbewegung in eine entgegengesetzte schalten, sondern erst Hebel in Mittelstellung (0)bringen und Arbeitstisch auslaufen lassen. 

 

Die Originalbroschüren stehen zum Verkauf. Eine Vorschau wird angezeigt. Der Preis der Broschüre ist auf Anfrage erhältlich.