Jung HF 50 Flach und Profileschleifen

Jung hf 50 flach und profileschleifen

Genauigkeits-Flach- und Profilschleifmaschinen 
Baureihe HF 50

HF 50 N
Normalausführung für Drehstrom-Antrieb der Schleifspindel mit einer Schleifspindel-Drehzahl von 2.850 U/min.

HF 50 R
mit Gleichstrom-Antrieb der Schleifspindel zur stufenlosen Drehzahl-Einstellung von 1.000 — 4.000 U/min. Diese Ausführung ist vorgesehen zum Schleifen von hochlegierten Werkzeugstählen, Schnellschnittstählen oder Hartmetall.

HF 50 RD
mit Gleichstrom-Regelantrieb der Schleifspindel wie die Ausführung HF 50 R. Zum Profilschleifen ist die Maschine eingerichtet für die Aufnahme des Diaform-Schleifscheiben-Profiliergerätes Gröβe 5/1 mit einem Übersetzungs-Verhältnis von 10 zu 1. Außerdem sollte dieses Modell stets mit der Zählwerks-Projektions-Optik für die Bestimmung der Querbewegung des Schleiftisches ausgerüstet sein, denn diese Einrichtung ist zum genauen Profilschleifen unbedingt erforderlich. 

Der Schleifkopf ruht auf einer kräftigen und starren Säule mit quadratischem Querschnitt, die in dem schweren Maschinenbett in prismatischen Gleitbahnen vierfach auf eine Länge von 900 mm geführt wird.

Der Antrieb der Schleifspindel erfolgt wahlweise über einen Drehstrom- oder Gleichstrom-Elektromotor. Schleifspindel und Motor sind sorgfältig elektro-dynamisch ausgewuchtet, so daß sich nicht nur Flächen mit höchster Güte und Ebenheit, sondern auch Formen, Schlitze, Paßnuten, Führungen, usw. mit gröβter Genauigkeit schleifen lassen. Die von uns gewählte Konstruktion verhindert, daß sich die Motorwärme auf die Schleifspindel und den Spindelkopf auswirken kann.

Die Schleifspindel ist horizontal angeordnet. Sie ist eine geschlossene Baueinheit, die in den Schleifkopf eingeschoben wird. Die Welle läuft in spielfrei vorgespannten Kugellagern, wodurch eine Laufgenauigkeit radial und axial von 0.003 mm erreicht wird. Die Dauerschmierung der Lager verringert den Wartungsaufwand der Maschine erheblich.

Werkstoff: Einsatzstahl 16MnCr5. 80 kg Festigkeit, 63 HRc
Schleifscheibe: DGS Ek 80 K2
Geschliffen auf: Maschine HF 50 R
Meßdaten: Höhe 10.000-fach vergrößert. Länge 100-fach vergrößert
Oberflächengüte: CLA 0.04 my

Der Längstisch wird hydraulisch angetrieben und ist in zwei prismatischen Gleitbahnen geführt. Das dafür erforderliche Aggregat befindet sich im Maschinenbett. Der Aufbau ist robust und damit äußerst betriebssicher. Der Tischvorschub ist von 1 bis 20 m/min. mit einem Hebel stufenlos einstellbar. Die Tischumsteuerung erfolgt elektrohydraulisch über verstellbare Anschläge. Darüber hinaus sind beiderseits Sicherheits-Endanschläge vorgesehen.

Die Führungsbahnen des Tisches sind gegen das Eindringen von Schleifstaub sorgfältig abgedichtet (DBGM).

Die Quervorschub-Bewegung liegt im Maschinentisch. Diese Bauart gewährleistet vor allem bei der Durchführung schwieriger Schleifarbeiten eine hohe Feinfühligkeit und Beweglichkeit. Sie erleichtert auch die Überwachung der Quermeßwege, wofür wir eine optische Projektions-Einrichtung entwickelt haben. Der Querschlitten wird in zwei V-Gleitbahnen geführt und von einem Getriebemotor über die Querverstellspindel angetrieben. Der Sprungvorschub ist von 0.2 bis 8 mm je Tischhub mit einem Drehknopf stufenlos wählbar. Die Umsteuerung des Querschlittens erfolgt elektrisch über verstellbare Anschläge. Zum schnellen Einfahren des Werkstückes ist ein Eilvorschub vorgesehen, der durch Knopfdruck geschaltet werden kann. Mit einem Handrad kann der Querschlitten manuell verfahren werden. Der Skalenring ist verstellbar und besitzt eine Teilung von 0.02 mm. Die Feinzustellung wird mit einem Rändelknopf ausgeführt (Teilung 0.01 mm). Der Querschlitten kann bei Ausführung von Einstech-Schleifarbeiten mit einer Klemmvorrichtung arretiert werden.

Für die Höhenverstellung des Schleifkopfes stehen vier verschiedene Vorschub- und Zustellelemente zur Verfügung: 

  1. Schnellverstellung „auf" und „ab" durch Elektromotor mittels Drucktaster
  2. Handrad mit verstellbarem Skalenring (Teilung 0.002 mm)
  3. Tipphebel-Zustellung, einstellbar von 0.001 bis 0.01 mm 
  4. Automatische Zustellung, einstellbar von 0.001 bis 0.01 mm Vorschub je Tischumsteuerung oder wahlweise je Tisch-Doppelhub, einschließlich selbsttätiger Abschaltung der Tiefenzustellung durch feinfühlig einstellbaren Anschlag mit Endmaßamboß und Meßuhr (0.01 mm Teilung).
  1. Handrad für Höhenverstellung
  2. Skalenring (Skalenteilung 0.002 mm)
  3. Klemmschraube für den Skalenring
  4. Drucktaster für die Eilgang-Höhenbewegungen
  5. Tipphebel für die Zustellung des Schleifkopfes
  6. Kippschalter für Ein- und Abschaltung der automatischen Höhenzustellung
  7. Schraube und Kontermutter zum Einstellen der Zustellgröße (0.001 — 0.01 mm) bei Tipphebel-Zustellung oder automatischer Höhenzustellung

Die selbsttätige Schleifkopf-Zustellung in Verbindung mit dem Ausfunkzeitschalter erlaubt, insbesondere bei Serienteilen, eine maßgenaue halbautomatische Arbeitsweise und damit eine in hohem Maße wirtschaftliche Ausnutzung der Maschine.

Eine Schmiereinrichtung versorgt die Gleitbahnen von Längstisch und Querschlitten automatisch mit Öl, sobald der Tisch in Bewegung ist. Alle übrigen Schmierstellen werden über eine zentrale Handschmierpumpe versorgt.

Das Schaltpult ist sinnfällig links am Maschinenbett angebracht, während rechts — am Standort des Bedienungsmannes und leicht zugänglich — die Zählwerksoptik zur Kontrolle der Querbewegung des Schleiftisches angebaut wird.

Die gesamten elektrischen Schalt- und Steuergeräte sind zentral und übersichtlich in einem Schaltschrank untergebracht, der auf der Maschinenrückseite montiert ist. Links und rechts am Schaltschrank befinden sich die Spezialsteckdosen zum Anschluß der Zusatzgeräte. Sie haben unterschiedliche Steckbilder, um einer Verwechslung (unterschiedliche Stromaufnahme) vorzubeugen. Eine Gleichrichteranlage in Verbindung mit einer Unfallschutz-Einrichtung zur Verwendung elektro-magnetischer Spannplatten ist serienmäβig vorgesehen. Sämtliche Antriebsmotore sind über Motorschutzschalter gegen kurzschluß und Überlast abgesichert.

Alle Maschinen sind serienmäßig mit einem handbetätigten Abrichtapparat, montiert am Schleifkopf, zum zylindrischen Abrichten der Schleifscheibe ausgerüstet. Die Schleifscheibe muß nicht nur vor dem Auswuchten abgerichtet, sondern bei der Ausführung von Flächenschleifarbeiten immer wieder nachgerichtet werden. Das Abrichtmaß kann am Zustellknopf (Teilung 0.01 mm) abgelesen und beim Weiterschleifen leicht und maßgenau kompensiert werden.

Maschinenausführung HF 50 R mit stufenlosem Regelantrieb der Schleifspindel 
Wenn häufig Flächen- oder Formteile aus hochlegierten Werkzeug- oder Schnellschnittstählen geschliffen werden müssen, wie beispielsweise im gesamten Schnittwerkzeugbau, dann empfehlen wir unsere Maschine HF 50 R mit stufenlosem Regelantrieb der Schleifspindel zur Einstellung jeder Drehzahl im Bereich von 1.000 — 4.000 U/min. Das Schleifen hochempfindlicher Werkstoffe kann dann sicher und wirtschaftlich stets mit der Schnittgeschwindigkeit erfolgen, die sich als zweckmäßig erweist. Auch die Oberflächengüte läßt sich durch die Schleifspindel-Drehzahl in hohem Maß beeinflussen. Der Regelantrieb erleichtert es außerdem, eine hohe Genauigkeit und Oberflächengüte schneller zu erzielen, als wenn nur eine Drehzahl verfügbar ist. Besonders wertvoll ist der Regelantrieb bei der Bearbeitung wärmeempfindlicher Werkstoffe, weil die „Härte" der Schleifscheibe durch den weiten Drehzahlbereich beeinflusst werden kann. Die Auswahl der Schleifscheiben und ebenso die Lagerhaltung vereinfachen sich dadurch wesentlich. Die Schleifspindel-Drehzahl wird durch einen Drehknopf eingestellt. Der Gleichstrom-Umformer ist in einem von der Maschine getrennten Schaltschrank untergebracht. Rechtsseitig in diesem Schrank ist Platz für die Aufbewahrung von Werkzeugen.

Maschine HF 50 R: 
Die gewünschte Umfangsgeschwindigkeit der Schleifscheibe wird am Drehknopf des Schaltschrankes eingestellt und am Anzeigegerät abgelesen. Eine Regeleinrichtung am Abrichtapparat hält die eingestellte Umfangsgeschwindigkeit konstant, wenn durch Abrichten der Scheibe deren Durchmesser abnimmt.

Maschine HF 50 RD 
Einrichtung zur Regelung der Schleifspindel-Drehzahl

Maschinenausführung HF 50 RD mit stufenlosem Regelantrieb der Schleifspindel und eingerichtet zur Aufnahme des Diaform-Gerätes Gr. 5/1 
Im Schnittwerkzeugbau müssen häufig schwierige Formen geschliffen werden. Neben der rein geometrischen oder progressiven Schleifmethode — unter Anwendung unserer Abrichtgeräte für Radien, Winkel und Nuten — kann die Maschine HF 50 RD auch für die Diaform-Methode eingesetzt werden.

Diese Maschine besitzt ebenfalls den stufenlosen Regelantrieb der Schleifspindel von 1.000 — 4.000 U/min., wobei lediglich die Einstellung der Schleifscheiben-Umfangsgeschwindigkeit von der Ausführung HF 50 R abweicht. Der Schleifscheiben-Durchmesser wird am Schalter des Schaltschrankes eingestellt. Das Einstellen der Umfangsgeschwindigkeit erfolgt am Drehknopf, der Wert wird am Anzeigegerät abgelesen. Die Verbindung unserer Flachschleifmaschine mit dem Diaform-Gerät Gr. 5/1 hat zu einer überaus leistungsfähigen Profilschleifmaschine geführt. Dieses Abrichtgerät ist einfach in seinem Aufbau und leicht zu bedienen. Die Schleifscheibe wird über einen Pantographen (Übersetzungsverhältnis 10 zu 1) nach einer Schablone profiliert. Durch die Anordnung auf dem Schleifkopf ist das Gerät ständig einsatzbereit und justiert. Der Schleiftisch bleibt für die erforderlichen Spann- und Meßvorgänge frei.

Das Profilschleifen auf unserer hochgenauen Langtisch-Flachschleifmaschine HF 50 RD unter Anwendung des Diaform-Schleifscheiben-Profilergerätes bietet folgende wesentliche Vorteile:

  • Übergang von der handwerklichen auf die maschinelle Arbeitsmethode, insbesondere bei der Herstellung von Schnittwerkzeug-Einzelteilen.
  • Weitgehende Ausschaltung des personellen Risikos durch Fortfall jeder Handarbeit.
  • Bearbeitung der fertig gehärteten Werkzeugteile bis zur Einbaureife. Eine metallurgische Veränderung der Oberfläche oder ein Verzug des Profils wird dadurch vermieden.
  • Die gesamte Profilbreite (25 mm) kann meist in einem Arbeitsgang erfasst werden.
  • Schleiflänge 500 mm; es lassen sich also mehrere Werkstücke gleichzeitig schleifen (z. B. Schnitt- und Führungseinsätze in einem Arbeitsgang).
  • Auch komplizierte und unregelmäßige Profile können durch Anwendung dieser Methode ohne Schwierigkeit hergestellt werden.
  • Der zeitliche Aufwand für die erforderlichen Vorarbeiten, d. h. die Herstellung der Kopierschablone, ist sehr gering. Die Schablone kann aus Aluminium-, Messing- oder Stahlblech angefertigt werden.
  • Form und Gegenform — Schablone und Gegenschablone — lassen sich durch Abgießen absolut genau und profilgetreu auf einfachstem Weg herstellen.
  • Hohe Kopiergenauigkeit (Profilgenauigkeit) durch Auslegung der Schablone im Maßstab 10 zu 1.
  • Die vergrößerte Kopierschablone (10 zu 1) ermöglicht die Beherrschung kleinster Profile (Nadelstempel).
  • Das Abtasten einer Kopierschablone schließt Profilfehler durch Unachtsamkeit des Bedienungsmannes aus. 
  • Die Schablone gewährleistet — unabhängig von den Fähigkeiten des Schleifers — die Einhaltung einer bestimmten Profilgenauigkeit.
  • Viele Arbeiten wiederholen sich in gewissen Zeitabständen. Die Kopierschablone garantiert eine gleichbleibende und größtmögliche Genauigkeit bei Wiederholungsarbeiten oder in der Serienfertigung.
  • Durch das Abrichten der Schleifscheibe mit einem Einzeldiamanten ergibt sich eine höchstmögliche und gleichbleibende Oberflächengüte.
  • Der Diamantverschleiß ist gering, da mit zwei Diamanten gearbeitet wird. Beide Diamanten für das Vor- bzw. Feinprofilieren sind ständig einsatzbereit.
  • Eine Überhitzung der Werkstück-Oberfläche wird durch die Verwendung weicher Schleifscheiben vermieden.
  • Die Zählwerks-Optik für die Bestimmung des Stellweges quer zur Schleifscheibe gewährleistet durch ihre berührungslose Meßmethode eine Ablesegenauigkeit von 0.001 mm.
  • Durch die Anwendung dieses Schleifverfahrens lassen sich die Herstellkosten gegenüber allen herkömmlichen Methoden erheblich senken.
  • Voll geschliffene Werkzeuge (Stempel, Führung und Matrize) haben eine weit höhere Standzeit.
  • Völlige Austauschbarkeit der Einzelteile durch maßgeschliffene Stempel und Matrizen-Segmente. Ersatzstempel oder Matrizen-Segmente können aus Vorrat sofort wieder in ein defektes Werkzeug eingebaut werden. Die Instandsetzungskosten sind dadurch auf ein Minimum beschränkt.
  • Anwendung von Trocken- oder Naßschliff nach Wahl. Auf die leistungssteigernde Kühlflüssigkeit muss z. B. bei optischen Profilschleifmaschinen verzichtet werden.
  • Eine Diaform-Maschine kann auch als Flachschleifmaschine Verwendung finden.
  • Der Regelantrieb der Schleifspindel erhöht die Oberflächengüte und vermindert den Diamantverschleiß beim Profilieren der Scheibe.
  • Durch Verwendung einer elektromagnetischen Spannplatte mit fester Längsanschlagleiste können Werkstücke für Zwischenmessungen ohne Gefahr einer späteren Maßveränderung abgenommen und wieder aufgelegt werden.

Zählwerks-Projektions-Optik für die Querbewegung des Schleiftisches
Für die genaue Positionierung des Werkstückes zur Schleifscheibe lassen sich unsere Flach- und Profilschleifmaschinen mit einer Zählwerks-Optik zur Kontrolle der Querstellwege ausrüsten. Die Herstellung hochpräziser Werkzeugteile mit mehrfachen Abstufungen, feinen Schlitzen oder Nuten wird durch die Anwendung dieser Quermeßoptik wesentlich erleichtert. Das Meβgerät wird an der rechten Seite des Querschlittens montiert und ist damit in einer günstigen Lage zum Standort des Bedienungsmannes. Durch die besondere Anordnung der Linsen und eines Grünfilters werden Spiegelungen ausgeschaltet. Das gut ausgeleuchtete Meßfeld kann bequem eingesehen und die Zahlenwerte fehlerfrei eingestellt und abgelesen werden. Das MeßfeId des optischen Zählwerks zeigen die nebenstehenden Abbildungen. Bei Beginn der Schleifarbeiten kann der GIasmaßstab zunächst auf vollen mm-Wert justiert werden. Die Meßwerte lassen sich vorwählen, so daß beim Verstellen des Querschlittens der Teilstrich nur noch in die Fanggabel eingefahren werden muß. Die direkte Ablesegenauigkeit beträgt 0.001 mm (.0001 inch).

Beispiel:
Ausgangsstellung: 28.231 mm 
Soll-Abstand zur nächsten Werkstückstufe: 129.447 mm 
Dezimalstellen vorwählen, einstellen auf: 678 
Querschlitten verfahren, bis der mm-Teilstrich in der Fanggabel erscheint: 157

Der Beseitigung des Schleif- und Abdrehstaubes sollte besondere Bedeutung beigemessen werden. Dafur liefern wir einige sehr zweckmäβige Einrichtungen: Die Trockenschleifeinrichtung besteht aus der zweifachen Staubabsaugung (Schutzhaube, Saugschnauze, Absaugeschläuche) іn Verbindung mit dem Trocken-Filtergerät. Beі Anschluβ der Maschine an eine vorhandene zentrale Absaugeanlage ist nur die zweifache Staubabsaugung erforderlich. Sie besteht aus den Absaugeschläuchen und der Saugschnauze, die horizontal und vertikal verstellbar ist zur Anpassung an das Werkstück.

Die Naβschleifanrichtung sollte immer Bestandteil der Maschinen-Ausrüstung sein, weil beim Naβschliff nicht nur der Schleifstaub vollständig gebunden, sondern in der Regel auch eine höhere Schleifleistung bei geringerem Schleifscheibenverbrauch erzielt wird. Eine Elektropumpe sorgt für den Umlauf des Kühlmittels, das in einem Absetz- und Klärbecken mit eingebautem Magnetfilter gereinigt wird. Wir empfehlen die Verwendung eines säurefreien, transparenten Kühlmittelzusatzes. Wahlweise steht auch eine Naβschleifeinrichtung mit Papierfilter-Reinigungsanlage zur Verfügung, wodurch eine noch gründlichere Reinigung des Kühlmittels erreicht wird. Für Sonderfälle können wir auf Anfrage auch andere Reinigungsanlagen anbieten.

Elektro-magnetische Aufspannplatte
durchgehenede Querpolteilung, Längsanschlagleiste, Betriebsspannung 24 Volt Gleichstrom

Elektro-magnetische Aufspannplatte
enge Längspolteilung, Längsanschlagleiste, Betriebsspannung 24 Volt Gleichstrom. Unsere Maschinen werden serienmäβig mit zwei Anschluβmöglichkeiten für elektro-magnetische Spanngeräte (24 Volt Gleichstrom) und einer Unfallschutzeinrichtung ausgerüstet, die den Forderungen des § 11 der Unfallverhütungsvorschriften für Flachschleifmaschinen entspricht. Die dafür erforderliche Kontroll-Lampe befindet sich m Schaltpult der Maschine.

Permanent-magnetische Aufspannplatte
durchgehende Querpolteilung, Längsanschlagleiste

Sinus-Magnetspanntisch SM 32
einseitig schwenkbar bis 30 Grad, Winkeleinstellung durch Endmaße, elektro-magnetische Aufspannplatte für 24 Volt Gleichstrom, durchgehende Querpolteilung, Polabstand 9 mm, Längsanschlagleiste, eingebautes Kühlsystem zum Anschluß an die Naßschleifeinrichtung, Winkeleinstelltabelle
Spannfläche: 450 x 175 mm
Bauhöhe: 120 mm
Grundfläche: 560 x 255 mm
Gewicht: 60 kg

Sinus-Magnetspanntisch SM 33
beidseitig in folgenden Bereichen schwenkbar

  1. nach Endmaßen bis 75 Grad
  2. nach Skala bis 90 Grad
  3. nach 3 Anschlägen, serienmäßig eingestellt auf 0, 45 und 90 Grad

permanent-magnetische Aufspannplatte, durchgehende Querpolteilung, Polabstand 7 mm, Längsanschlagleiste, Winkeleinstelltabelle
Spannfläche: 250 x 100 mm
Bauhöhe: 116 mm
Grundfläche: 440 x 115 mm
Gewicht: 20 kg

Magnetspannblöcke PMB
permanent-magnetisch, dreiseitig spannend, Querpolteilung, Polabstand 2 mm
Länge: 100 mm
Breite: 50 mm
Höhe: 50 mm

Radien-Abrichtapparat RA 38
zum Abrichten von Kreisbogen, mit drei auswechselbaren Abdreheinsätzen, Skalenscheibe und 3 Anschlägen zur Begrenzung des Abdrehweges, lieferbar mit drei verschiedenen Abdreharmen für folgende Radien-Bereiche, bezogen auf das Werkstück:
konkav: 0.5 - 65 mm
konvex: 0.5 - 200 mm
Abrichtdiamanten: FA 42 - 12, RA 38 - 53

Sinus-Winkel-Abrichtapparat WA 45
Der gewünschte Winkel wird mit Endmaßen nach einer von uns mitgelieferten Tabelle eingestellt (Sinusprinzip). Die gegen Schleifstaub gesicherten Gleitführungen des Schiebers sind gehärtet und geschliffen. Der Diamantträger läβt sich verstellen, um möglichst günstige Abdrehwege zu erzielen.
Grundstellung: 45 Grad
Gesamt-Einstellbereich: 0 - 90 Grad
Sinusbasis: 100 mm
größter Abdrehweg: 45 mm
Grundfläche: 140 x 70 mm
Gewicht: 4.75 kg
Abrichtdiamant FA 42 - 12

Seiten-Abrichtapparat NA 50
zum Abrichten der Seitenflächen an Schleifscheiben, für das Einstechen von Nuten und Schlitzen 0.5 — 20 mm breit
Grundfläche: 162 x 70 mm
Bauhöhe: 107 mm
Gewicht: 4.75 kg
Abrichtdiamant NA 50 - 15

Spitzen SB 35
zur schleifgerechten Aufnahme linearer Formstempel mit Kreis- oder Teilungscharakter; beschränkt auch für Teilarbeiten verwendbar, indem Werkstück-Fixierung durch Winkel-Endmaße oder Schwenken (Sinus-Magnetspanntisch) erfolgt.
Spitzenhöhe: 35 mm
Spitzenweite: 30-120 mm
Gesamthöhe: 85 mm
Breite der Grundplatte: 85 mm
Länge der Grundplatte: 320 mm
Gewicht: 7,5 kg

Hinterschleifgerät HA 20
zum Schleifen einer geometrisch und räumlich genauen Konizität der Form an Schnitteinsätzen (nur in Verbindung mit einer Maschine HF 50 verwendbar). Winkel einstellbar von 0-2 Grad, für Werkstücke mit folgenden maximalen Abmessungen
Länge: 56 mm
Breite: 70 mm
Höhe: 25 mm
Profiltiefe, max.: 15 mm
Gewicht des Gerätes: 16 kg

Optischer Teilkopf OTA 76
universelles Teilgerät zur Herstellung und Messung genauer Winkel und Kreisteilungen
Spitzenhöhe: 76 mm
Spitzenweite: 169 mm
Grundfläche: 280 x 155 mm
Gesamthöhe: 170 mm
Aufn. Innenkegel d. Teilspindel: MK 3
Rundlaufgenauigkeit: 0.002 mm
Glaskreisteilung (Skal. 1 Grad): 0-360 Grad
Ablesung: 5 Sek.
Winkelgenauigkeit: 10 Sek.
Gesamtvergrößerung: 32-fach
Gewicht: 12 kg

Winkel-Abrichtapparat WA 42
Das Gerät ist für die Serienfertigung zum Schleifen prismatischer Nuten entwickelt worden. Die Montage erfolgt auf dem Schleiftisch. Die Abdrehköpfe sind in drei Ausführungen für einen Gesamtwinkel von 30, 60 und 90 Grad lieferbar.
Grundfläche: 110 x 95 mm
Gewicht: 6 kg
Abrichtdiamant WA 43 - 45

Winkel-Abrichtapparat WA 43
zum Aufsetzen auf den Schleifkopf (an Stelle des normalen Abrichtapparates) mit zwei feststehenden Diamantträgern zum beiderseitigen Abrichten der Schleifscheibe im Winkel von 45 Grad (Gesamtwinkel 90 Grad) 
Abrichtdiamant WA 43-45

Aufsatz-Rundtisch AR 39
für die Bearbeitung ringförmiger Werkstücke, mit permanent-magnetischem Rundfutter 160 mm Durchmesser
Größter Spanndurchmesser: 150 mm
Bauhöhe: 180 mm
Drehzahl des Rundtisches: 150 U/min.
Kraftbedarf: 0.18 kW

Auswuchtwaage AW
zum Auswuchten von Schleifscheiben bis 250 mm Durchmesser. Mit diesem Gerät lassen sich auch kleinste Wuchtfehler messen und ausgleichen. Für das Schleifergebnis ist eine sorgfältig ausgewuchtete Schleifscheibe von besonderer Bedeutung.

Elektro-magnetischer Hilfsmagnet HM
zweiseitig spannend, zwei verschiedene Polfelder, enge Längspolteilung — Polabstand 4,5 mm, durchgehende Querpolteilung — Pol- abstand 11 mm, für 24 Volt Gleichstrom.
HM 15: 150 x 75 x 75 mm
HM 20: 200 x 75 x 75 mm

Entmagnetisierapparat EA
zur Beseitigung des von der Aufspannplatte übernommenen Magnetismus, für 220 Volt Wechselstrom. 
Größe: Polfläche
EA 1: 200 x 135 mm
EA 2: 250 x 250 mm

Die Originalbroschüren stehen zum Verkauf. Eine Vorschau wird angezeigt. Der Preis der Broschüre ist auf Anfrage erhältlich.