Mas VO 50 Radialbohrmaschinen

Vo 50

 

BOHRSCHLITTEN. Der Bohrschlitten wird auf dem Auslegerarm mittels eines Handrads verstellt. In der geforderten Lage wird der Bohrschlitten durch eine in der Handradnabe angebrachte Taste auf die elektro-hydraulische Weise auf der Führungsbahn festgeklemmt.

Der Maschinenvorschub der Arbeitsspindel verfügt über eine für die Maximalleistung anstellbare Uberlastkupplung, die die Bohrschlitteneinheit gegen eventuelle Beschädigung sichert.

Das 16-stufige Spindeldrehzahl- und Vorschubgetriebe ermöglicht die optimale Ausnutzung der Maschinenmöglichkeiten. Die geforderten Drehzahl- und Vorschübestufen werden beim Maschinenstillstand bzw. während des vorherdurchgeführten Arbeitsgangs hilfs Tasten vorgewählt. Die Realisierung verläuft nach dem Schalthebelimpuls. Der Handvorschub der Pinole wird durch ein Hebelpaar an der Frontseite des Bohrschlittens durchgeführt. Dieses Hebelpaar wird auch zum Einschalten des motorischen Vorschubs ausgenutzt. Die handbetätigten Feinvorschübe werden durch ein an der Hebelpaarwelle angebrachtes Betätigungsrad ausgeübt. Die Bohrtiefe kann man hilfs eines Festanschlags gemäß Skala begrenzen. Die Programmeinstellung von Drehzahlen, Vorschüben und Tiefen wird hauptsächlich bei der Serienfertigung verwendet. Der Programm kann bis 20 Arbeitsschritte enthalten und wird während der Bearbeitung des ersten Werkstücks eingestellt. Die Schaltung der Einzelstufen von Spindeldrehzahlen und -Vorschüben, das

Festklemmen des Bohrschlittens auf dem Auslegerarm und des Mantels an der Säule wird auf elektro-hydraulische Weise gelöst.

Beim Gewindebohren kommt es automatisch nach dem Endanschlaganfahren zur Drehrichtungsumkehr.

Die Spindelhülse ist gegen Verunreinigung mittels einer Manschette geschützt. Zum Ausgleich des Spindelgewichts wird eine Federkraft ausgenutzt.

Die Originalbroschüren stehen zum Verkauf. Eine Vorschau wird angezeigt. Der Preis der Broschüre ist auf Anfrage erhältlich.