Schütte WU3 Werkzeugschleifmaschinen
A 902 a
Sonderzubehör
zu
Schütte Werkzeugschleifmaschinen
ALFRED H. SCHÜTTE KÖLN-DEUTZ
Werkzeugschleifmaschinen
erfüllen ihre Aufgabe sowohl bei der Herstellung alѕ auch beі der lnstandhaltung von Schneidwerkzeugen aller Art. In steigendem Maße werden diese Maschinen auch für allgemeine Schleifarbeiten in der Produktion eingesetzt.
Maschinentypen W U 3 W U 2 mS W U 3 mS W U 4 mS
Spitzenhöhe normal / mit Erhöhungsstücke Sonderzubehör mm 115/200 115/200 115/200 115/200
Spitzenentfernung normal / mit verlängertem Schwenktisch Sonderzubehör mm 500/750 500/ - 500/750 650/1000
Einspanndurchmesser normal / mit Erhöhungsstücke Sonderzubehör mm 250/400 250/400 250/400 250/400
Gröβter / kleinster Abstand Aufspanntischoberfläche bis Spindelmitte mm 345/45 325/75 370/70 335/35
Gröβter senkrechter Abstand Körnerspitze unter / übeг Spindelmitte mm 230/70 210/40 255/45 220/80
Gröβter waagerechter Abstand Spindelmitte bis Körnerspitze / Aufspanntischkante mm 340/385 360/405 340/385 340/385
Längsschlittenweg / Querschlittenweg mm 500/270 320/270 500/270 650/270
Senkrechtweg des Schlittenträgers mm 300 250 300 300
Schwenkbarkeit des Aufspanntisches Grad 90 90 90 90
Schwenkbarkeit des Schleifkopfes um die Senkrecht-Achse etwa Grad 360 360 360 360
Neigbarkeit des Schleifkopfes auf Freiwinkel unter und über Mitte Grad --- 15..0..15 15..0..15 15..0..15
Einstellbarkeit des Schleifkopfes auf Drallwinkel Rechts- und LinksdraiI Grad --- 60..0..60 60..0..60 60..0..60
Drehzahlen der Schleifspindel etwa U/min 2650/5300 3650/6100 1100/2200 1100/2200
---- ----- 3000/6000 3000/6000
Drehzahlen der Schleifspindel mit Sondermotor etwa U/min 1325/2650/5300 ----- -------- -----------
Leistung des Antriebmotors / Hydraulikmotors etwa KW 0,55/- 0,6/- 0,9/- 0,9/0,55
Reingewicht der Maschine etwa kg 780 500 780 910
Schon mit dem unten aufgeführten Normalzubehör der Schütte Werkzeugschleifmaschinen WU kann eine große Anzahl der gebräuchlichen Werkzeuge sauber und wirtschaftlich geschliffen werden. Durch das in dieser Druckschrift zusammengefaßte wird der Anwendungsbereich der WU-Maschinen noch erheblich erweitert. Es ist ein Vorzug der Schütte WU-Maschinen, daß die meisten Sondereinrichtungen für alle Maschinengröβen anwendbar sind. Alles in dieser Druckschrift behandelte Sonderzubehör kann auch nachgeliefert werden.
Werkstückspindelstock bestehend aus:
Unterteil, Winkelstück, Aufspannteil mit lnnenkegel
MK 5,
einschließlich
Mitnehmer,
Körnerspitze mit Morsekegel MK 3,
Einsatzbüchsen mit Morsekegel MK 5/4, 5/3, 5/2,
Reitstock mit einer langen und einer kurzen
Körnerspitze mit Morsekegel MK 2,
Diamanthalter,
Stützfingerhalter mit zwei
Zwischenstücken für Stützfinger,
Stützfinger,
Höhenlehre zum Einstellen des Stützfingers,
Einsatzdorne,
Schleifscheiben nach DIN 69149,
Schleifscheibenschutzhauben,
Schutzhaubenhalter mít zwei Bolzen,
Schmierpressen,
Bedienungsschlüssel,
Zubehör zum seitlichen Anbringen der Schleifspindel
(nur für WU 3 mS und WU 4 mS).
Sonderzubehör Nr. Bezeichnung Seite
1.01-1.09 Einsatzdorne zur Schleifspindel 6...7
1.01 A-1.09 A Einsatzdorne zur Schleifspindel
3.01-3.06 Einsatzdorne zur Schleifspindel
3.01 A-3.06 A Einsatzdorne zur Schleifspindel
0.18 Schraubstöcke 8
1.23 Schraubstöcke
3.23 Schraubstöcke
0.19 Zwischenstück 9
0.20 Unterteil 9
0.21 Winkelstück 9
0.22 Gelenkstück 9
0.25 Schwerer Stützfingerhalter 10
0.29 Selbsttätige Teilvorrichtung Sonderblatt
0.30 Teilvorrichtung zum Werkstückspindelstock 10
0.31 Hinterschleifvorrichtung 11..13
0.31 A-C Hinterschleifvorrichtung
2.46-3.46 Schleifvorrichtung für schwere Messerköpfe 14
2.52-3.52 Außenrund-, lnnenrund- und Planschleifvorrichtungen 15...19
4.53 Schleifspindelhalter 20
2.54 Erhöhungsstücke 20
4.54 Erhöhter Schleifspindelhalter 20
3.55 Schrägstellbare Hilfsschleifspindel 21
3.55 A Zusatzeinrichtung zum Wetzen von Reibahlen 21
3.55 B Schrägstellbare Hilfsschleifspindel mit erhöhter
Grundplatte 22
0.56 Schleifstaubsauger 22
1.57 & 3.57-9.59 Radienschleifvorrichtungen 23...25
0.57 Zwischenplatte 26
9.59 A Zwischenstück 26
0.60 Erhöhungsstücke für Werkstückspindelstock
und Reitstock 26
0.68-0.68 A Abrichtdiamanten 27
0.69 Universalabrichte 27
0.70 Fräseraufnahmen 28
0.71 Stützflnger mit Feinstellschraube 28
0.72 Linker Reitstock 29
0.73 Höhenreitstock 29
0.74 Radienabrichte 30
0.75 Aufnahmedorne 30
0.76-0.76 A Aufspannteile 31..32
0.78-0.79 Aufspannteile
0.80 Dreibacken-Spannfutter 32
0.81-0.81 A Spannzangeneinrichtungen 33
3.85 Einstellbare Höhenlehre 34
0.88 Schleifvorrichtung für RundformmeißeI 35...36
0.93 Einstell- und Prüflehre für Profilfräser 36
0.95 Drallschleifvorrichtung 37...38
0.96 Plattengleichrichter 39
0.97-9.97 Elektromagnetische
0.97 A-9.97 A Aufspannplatten 39
0.98-9.98 Permanentmagnetische
0.98 A Aufspannplatten 39
0.98 B Lamellenpolblöcke 39
0.99-0.99 A Entmagnetisier-Apparate 39
Die Bestellnummer des Sonderzubehörs setzt sich zusammen aus einer Kennummer (Zahl vor dem Punkt) und einer Stammnummer (Zahl hinter dem Punkt). Die Kennnummer gibt an, für welche Maschinen das Sonderzubehör gebraucht werden kann. Abweichungen an einem Sonderzubehör (z. B. bei Einsatzdornen in Zollabmessungen) sind mit einem Großbuchstuben hinter der Stammnummer gekennzeichnet.
Beі Bestellungen von Sonderzubehör braucht nur die jeweilige Bestellnummer angegeben zu werden.
zur Schleifspindel
Einsatzdorne dienen zur Aufnahme der Schleifkörper. Das Aufbringen der Schleifscheiben sollte nur von Fachleuten vorgenommen werden. Die Scheiben müssen sich leicht auf den Dorn schieben lassen. Der Sitz darf weder zu stramm noch zu lose sein. Der Mindestdurchmesser der Flansche muss ein Drittel des Scheibendurchmessers betragen. Die Wahl der Einsatzdorne - ob mit Flanschscheibe oder Flanschbüchse - muss danach getroffen werden.
Einsatzdorne müssen mit gröβter Sorgfalt behandelt und vor Beschädigungen geschützt werden. Man bewahrt sie zweckmäβig in Holzkästen auf.
Die Einsatzdorne Nr. 1.01, Nr. 1.02 und Nr. 1.03 sowie Nr. 3.01, Nr. 3.02 und Nr. 3.03 sind je einmal im Normalzubehör der entsprechenden Maschinengröβe eingeschlossen. Alle übrigen Dorne sind Sonderzubehör bzw. Teil eines Sonderzubehörs. Es können jedoch auch die im Normalzubehör enthaltenen Einsatzdorne als Sonderzubehör nachgeliefert werden. Es ist von Vorteil, die Schleifscheiben auf dem entsprechenden Einsatzdorn zu belassen. Aus diesem Grunde sollte für jede Scheibe der passende Dorn bestellt werden. Die Flanschscheiben der Dorne Nr. 1.01, Nr. 3.01, Nr. 1.04, Nr. 3.04 und Nr. 1.07 sind untereinander austauschbar, ebenso die Flansche der Dorne Nr. 1.02/3.02, Nr. 1.03 und Nr. 3.03.
Einsatzdorn Nr. D L mm B max. mm B min. mm
1.01 20mm 57 13 9
1.01 A 3/4" 57 13 9
3.01 20mm 26 13 9
3.01 A 3/4" 26 13 9
1.02 20mm 64 14 8
1.02 A 3/4" 64 14 8
3.02 20mm 56 14 8
3.02 A 3/4" 56 14 8
1.03 13mm 15 9 3
1.03 A 1/2" 15 9 3
3.03 13mm 18 9 3
3.03 A 1/2" 18 9 3
1.04 20mm 114 13 9
1.04 A 3/4" 114 13 9
3.04 70mm 84 22 9
3.04 A 2 1/2" 84 22 9
3.04 B 20mm 86 13 9
3.04 C 3/4" 86 13 9
2.05 7mm 15 24 12
2.05 A 1/4" 15 24 12
3.05 7mm 18 24 12
3.05 A 1/4" 18 24 12
1.06 6mm 30 -- --
1.06 A 1/4" 30 -- --
3.06 6mm 35 -- --
3.06 A 1/4" 35 -- --
1.07 20mm 27 13 9
1.07 A 3/4" 27 13 9
1.08 8mm 42 18 12
1.08 A 5/16" 42 18 12
1.09 13 mm 100 25 16
1.09 A 1/2" 100 25 16
Schraubstöcke werden in der Hauptsache zum Spannen von Drehstählen sowie für Werkstücke, die flachgeschliffen werden sollen, gebraucht. Die Schraubstöcke Nr. 0.18, Nr. 1.23 und Nr. 3.23 können an dem Unterteil Nr. 0.20, an dem Winkelstück Nr. 0.21 oder an dem Gelenkstück Nr. 0.22 (Abb. 35 bis 37) befestigt und nach Winkelteilung geschwenkt werden. Ein Unterteil Nr. sowie ein Winkelstück Nr. 0.21 gehören als Teile des Werkstückspindelstockes zum Normalzubehör der Maschine. Um die Schraubstöcke jedoch stets einsatzbereit zu haben, empfiehlt eѕ sich, ein Unterteil Nr. 0.20 und gegebenenfalls ein Winkelstück Nr. 0.21 zusätzlich zu beziehen. Das Gelenkstück Nr. 0.22 ist in jedem Falle Sonderzubehör.
Kleiner Schraubstock Nr. 0.18
anwendbar auf allen Typen der SCHÜTTE Werkzeugschleifmaschinen.
Spannweite 50 mm
Breite der Spannbacken 100 mm
Höhe der Spannbacken 24 mm
Kleiner Schraubstock Nr. 0.18 A
wie vor, jedoch Schleifscheiben mit Bohrung in entsprechenden Zollabmessungen.
Abb. 28, Schraubstock mit zwei Spannschrauben, gerader Schleifkörper 100x12 x20 DIN 69120, kegelige Topfschleifscheibe E 125 DIN 69149
Großer Schraubstock Nr. 1.23
für die SCHÜTTE Werkzeugschleifmaschinen WU 2 mS, WU 3 mS und WU 4 mS.
Spannweite 100 mm
Breite der Spannbecken 120 mm
Höhe der Spannbacken 28 mm
Großer Schraubstock Nr. 1.23 A
wie vor, jedoch Schleifscheibe mit Bohrung in entsprechender Zollabmessung und Einsatzdorn Nr. 1.04 A.
Abb. 29, Schraubstock mit zwei Spannschrauben, gerader Schleifkörper 150 x13 x20 DIN 69120, Einsatzdorn mit FIanschscheiben, Bolzen
für Schutzhaubenhalter
Großer Schraubstock Nr. 3.23
anwendbar auf den SCHÜTTE Werkzeugschleifmaschinen WU3 und WU4.
Spannweite 100 mm
Breite der Spannbacken 120 mm
Höhe der Spannbacken 28 mm
Großer Schraubstock Nr. 3.23 A
wie vor, jedoch Schleifscheibe mit Bohrung in entsprechender Zollabmessung und Einsatzdorn Nr. 3.04 A., Schraubstock mit zwei Spannschrauben, gerader Schleifkörper 150 x16 x70 DIN 69120, Einsatzdorn mit Flanschscheiben, Bolzen für Schutzhaubenhalter
Das Zwischenstück Nr. 0.19 wird in Verbindung mit dem Winkelstück Nr. 0.21 gebraucht, wenn das Aufspannteil Nr. 0.79 (Normalzubehör) mehr als 25 Grad geneigt werden muβ oder wenn mit der Teilvorrichtung Nr. 0.30 unter einer Neigung von mehr als 10 Grad gearbeitet wird. Es kann auch notwendig werden, wenn ein Schraubstock in Verbindung mit dem Winkelstück Nr. 0.21 gebraucht werden soll.
Das Unterteil Nr. 0.20 ist ein Bestandteil des zum Normalzubehör gehörenden Werkstückspindelstockes, kann jedoch auch einzeln geliefert werden, um z. B. die Schraubstöcke Nr. 0.18, Nr. 1.23 bzw. Nr. 3.23 oder die Aufspannteile Nr. 0.79 bzw. Nr. 0.79 A stets einsatzbereit zu haben.
Das Winkelstück Nr. 0.21 ist ein Bestandteil des zum Normalzubehör gehörenden Werkstückspindelstockes. Wie beim Unterteil Nr. 0.20 empfiehlt eѕ sich jedoch, auch das Winkelstück Nr. 0.21 zusätzlich zu beziehen.
Das Gelenkstück Nr. 0.22 wird zusammen mit den Schraubstöcken Nr. 0.18, Nr. 1.23 bzw. Nr. 3.23 sowie mit dem Unterteil Nr. 0.20 gebraucht.
Dieses Zubehör dient in Verbindung mit einem mitgelieferten federnden Stützfinger zum Abstützen von schweren geradegenuteten, hinterdrehten Formfräsern o. ä. sowie Messerköpfen. Die kräftige Ausführung schlieβt eіn Durchbiegen aus. Der Stützfinger weicht beim Teilen des Werkstückes von einem Zahn zum anderen federnd aus und kehrt selbsttätig wieder in die Arbeitsstellung zurück. Der Halter kann auch in Verbindung mit den Stützfingern des Normalzubehörs angewendet werden. Reichen die Bewegungsmöglichkeiten des Halters nicht aus, kann ein Teil des schwenkbaren Stützfingerhalters (WU 3 d 630 a Normalzubehör) angebaut werden. (Stützfinger mit Feinstellschraube Nr. 28)
zum Werkstückspindelstock
Die Teilvorrichtung wird in Verbindung mit dem Werkstückspindelstock des Normalzubehörs angewendet. Zum Anbau an den Werkstückspindelstock werden von diesem die Nutmutter und der dahinterliegende Aufnahmering abgenommen. AnsteIIe des Aufnahmeringes wird der Teilscheibenflansch mit der aufgesteckten Teilscheibe auf den Kegel der Spindel geschoben und mit der Nutmutter festgezogen. Das Böckchen mit dem Teilhebel wird an der Aufspannfläche des Werkstückspindelstockes befestigt. Einstellschrauben dienen zum Einstellen der richtigen Lage des Werkstückes zur Schleifscheibe und zur radialien Spanzustellung.
Die zur Teilvorrichtung lieferbaren Teilscheiben haben neigt werden, z. B. beim Schleifen von Winkelfräsern, wird entweder 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 14, 16, 18, 20, 22, 24, 26, 28, 30, 32, 36 oder 40 Lücken. Weitere Teilscheiben mit bis zu 60 Lücken können nach vorheriger Anfrage geliefert werden.
Muss beim Nachschleifen von Werkzeugen der Werkstückspindelstock mit der Teilvorrichtung um mehr als 10 Grad geneigt werden, z.B. beim Schleifen von Winkelfräsern, wird zwischen Werkstückspindelstock und Winkelstück Nr. 0.21 das Zwischenstück Nr. 0.19 eingesetzt.
zurn axialen Hinterschleifen von Aufstecksenkern, Drei- oder Vierschneidenbohrern, aber auch zum radialen Hinterschleifen des Anschnittes an Gewindebohrern oder ähnlichen Werkzeugen, zum gleichzeitigen axialen und radialen Hinterschleifen, z.B. von Formbohrern oder dergleichen.
Die Hinterschleifvorrichtung Nr. 0.31 besteht aus einem Unterteil, dem Aufspannkopf mit lnnenkegel MK4, einer Teilscheibe mit vier Lücken, einer kegeligen Topfschleifscheibe E100 DIN 69149, einem Aufnahmedorn 19 mm Durchmesser für Werkzeuge mit kegeliger Bohrung 1:30
und zwei Kurven mit 4 bzw. 8 mm Steigung rechts. Weitere Teilscheiben mit anderen Lückenzahlen, Aufnahmedorne für kleinere und größere Durchmesser und Kurven mit anderen Steigunpen sind lieferbar.
In der Hohlspindel ist die Teilspindel gelagert, die in ihrer kegeligen Bohrung (MK4) den Schaft des Werkzeuges, den Aufnahmedorn, oder beim Schleifen von Gewindebohrern eine Spannzangeneinrichtung, aufnimmt (Einsatzbüchsen zur Aufnahme kleinerer Werkzeugschäfte sind lieferbar). Am äuβeren Ende der Teilspindel wird die Teilscheibe aufgebracht, deren Teillückenzahl entsprechend der Schneidenzahl des zu schleifenden Werkzeuges sein muss.
Der axiale Hinterschliff am Werkzeug wird durch eine auswechselbare Kurve erzeugt. Diese erteilt der Teilspindel mit dem darin aufgenommenen Werkzeug bei ihrer Drehung eine Bewegung in Richtung der Längsachse.
Der Aufspannkopf, der auf dem Unterteil festgeschraubt ist, kann nach einer Wínkelteilung ein- und festgestellt
werden. Im Kopf ist eine Hohlspindel gelagert, die beim Schleifen um einen der Schneidenzahl des Werkzeuges entsprechenden Winkel, d.h. bei dreischneidigen Werkzeugen um etwa 120°, bei vierschneidigen um etwa 90° usw., gedreht wird. Die Bewegung der Hohlspindel wird durch einstellbare Anschläge genau begrenzt. Diese müssen ѕo eingestellt sein, dass am Ende der Bewegung der nächstfolgende Schneidzahn am Werkzeug nicht durch die Schleifscheibe beschädigt wird.
In Verbindung mit einem Winkelstück Nr. 0.21 kann durch die Hinterschleifvorrichtung Nr. 0.31 bei Gewindebohrern mit Schälanschnitt in einer Aufspannung sowohl der Anschnitt hinterschliffen wie auch — nach entsprechendem Abrichten der Schleifscheibe—der Schälanschnitt nachgeschliffen werden (Abb. 49).Werkzeuge, die außer dem axialen Hinterschliff noch einen Freiwinkel in radialer Richtung aufweisen müѕѕen, z.B. Formbohrer, lassen sich unter Anwendung der Hinterschleifvorrichtung Nr. 0.31 A, B oder C einwandfrei hinterschleifen. Zum Erzeugen des axialen Hinterschliffs dient die gleiche Kurve wie bei der Hinterschleifvorrichtung Nr. 0.31. Durch eine exzentrische Lagerung derTeilspindel wird bei deren Verdrehen gleichzeitig der radiale Freiwinkel geschliffen. Die Lage der Exzentrizität ist am Aufspannkopf markiert. Entsprechend der Gröβe des radialen Freiwinkels „ß" (Abb.43) wird die Hinterschleifvorrichtung Nr. 0.31 anstelle mit der normalen Hohlspindel mit einer Exzenterbüchse ausgerüstet, deren Exzentrizität beі eіnem mittleren Freiwinkel ,, ß" von 6° vom Werkzeugdurchmesser abhängig und aus nachstehender Tabelle ersichtlich ist.
Werkzeugdurchmeser: Exzentrizität der Büchse Hinterschleifvorrichtung
d + D / 2 in mm in mm Nr.
3...12 0,5 0.31 A
12...30 1,0 0.31 B
über 30 2,0 0.31 C
Die Schleifvorrichtung Nr. 0.31 A, B oder C besteht aus einem Unterteil, dem Aufspannkopf mit lnnenkegel MK4, einer Teilscheibe mit drei Lücken und je einer Kurve mit 2 bzw. 4 mm Steigung rechts. Wie bei der Hinterschleifvorrichtung Nr. 0.31, können weitere Teilscheiben mit anderen Lückenzahlen und Kurven mit anderen Steigungen geliefert werden. Kurven, Einsatzbüchsen und Teilscheiben sind für alle Hinterschleifvorrichtungen austauschbar.
Mit Hilfe dieser Vorrichtungen können Messerköpfe bis 420 mm Durchmesser geschliffen werden. Sie ist kräftig durchgebildet, so daβ eine sichere und starre Aufnahme für schwere Werkzeuge gewährleistet ist. Die Aufnahmespindel mit lnnenkegel Metr. Kegel 80 ist kugelgelagert und erhält dadurch beim Schleifen unter Anwendung des schweren Stützfingerhalters Nr. 0.25 mit Stützfinger eіne leichte Beweglichkeit. Neben den zur Vorrichtung gehörenden zwei Einsatzbüchsen werden weitere Einsätze mit den gebräuchlichsten Kegeln, auch mit Steilkegel, ab Lager geliefert. Trotz des Eigengewichtes der Vorrichtungen können noch Werkzeuge von beträchtlicher Schwere aufgenommen werden.
Jedoch sollte zur Schonung der Maschinen ein Höchstgewicht des zu schleifenden Werkzeuges von 70 kg nicht überschritten werden.
Nr. 2.46
Diese Vorrichtung besteht aus einem Aufspannteil, einer Einsatzbüchse Metr. Kegel 80 / MK 6 einer Einsatzbüchse Metr. Kegel 80 / MK 5, drei Befestigungsschrauben für Aufspanndorne und zwei Bedienungsschlüsseln.
Nr. 3.46
Die Vorrichtung wird auf den Maschinen WU 3 und WU 4 angewendet und kann zum Einstellen des Freiwinkels bis 11 Grad nach oben und unten geneigt werden. Sie besteht aus einem neigbaren Aufspannteil, je einer Einsatzbüchse Metr. Kegel 80 / MK 6 und Metr. Kegel 80 / MK 5, drei Befestigungsschrauben und zwei Bedienungsschlüsseln.
Gröβter Einspanndurchmesser beím Schleifen von Messerköpfen mit Hilfe von Normal- und Sonderzubehör
Normal- oder Sonderzubehör WU 2 mS WU 3 mS WU 4 mS
WU3 WU4
Werkstückspindelstock 250 250 250
Werkstückspindelstock mit Erhöhungsstück Nr. 0.60 --- 400 400
Schleifvorrichtung Nr. 2.46 oder für schwere Messerköpfe
und schwerer Stützfingerhalter Nr. 0.25 mit Stützfinger --- 420 420
Zum Außenrund-, Innenrund- und Planschleifen auf den Maschinen WU 3 mS und WU 4 mS mit neigbarem Schleifkopf erhält der zum Normalzubehör der Maschine gehörende Werkstückspindelstock einen eigenen Motorantrieb. Dieser wirkt auf die Spindel des Werkstückspindelstockes, so dass beim Schleifen das eingespannte Werkstück umläuft. Die Teile des Motorantriebes lassen sich in einfacher Weise und in kürzester Zeit auf den Werkstückspindelstock aufbringen. Zum Außenrund-, lnnenrund- und Planschleifen wird die Schleifspindel der Maschine mit den zum Normalzubehör gehörenden Teilen seitlich am Schleifkopf angebracht. Der Motorantrieb zum Werkstückspindelstock besteht aus einem Winkelstück, an dem ein Flansch drehbar befestigt ist. Auf dem Flansch ist ein Motor (0,15 kW) mit Wendeschalter aufgebaut. Über einen Dreistufen-Riemenantrieb sowie über eine Schnecke und einem Antriebsrad wird die Werkstückspindel oder eine umlaufende Mitnehmerscheibe angetrieben.
Außenrundschleifen
Zum Außenrundschieifen wird der Motorantrieb nach Abb. 55 auf den Werkstückspindelstock aufgebaut. Die Werkstücke werden entweder zwischen Spitzen aufgenommen oder fliegend gespannt. Da im Beispiel Abb. 55 das Werkstück zwischen Spitzen aufgenommen ist und mit
einem umlaufenden Mitnehmer gearbeitet wird, muss die Werkstückspindel mit der Rändelschraube (Abb. 57) festgeklemmt werden. Bei fliegend gespannten Werkstücken (Abb. 63) wird die Rändelschraube gelöst, da die Spindel mit dem Spannfutter umläuft.
lnnenrundschleifen
Zum innenrundschleifen wird der Motorantrieb nach Abb. 56 auf dem Werkstückspindelstock befestigt und das Dreibacken-Spannfutter aufgeschraubt. Da die Werkstückspindel mit dem Spannfutter umläuft, muss die Rändelschraube (Abb. 57) gelöst sein. Auf die Schleifspindel der Maschine setzt man die zur Vorrichtung gehörende kleine Riemenscheibe und erreicht damit die zum Innenrundschleifen erforderliche höhere Drehzahl.
Planschleifen
Beim Planschleifen von Werkstücken ist der Aufbau des Motorantriebes zum Werkstückspindelstock der gleiche wie beim Innenrundschleifen. Lediglich das Winkelstück mit dem Aufspannteil wird um 90° geschwenkt (Abb.57), und die Schleifspindel wird mit der normalen Riemenscheibe angetrieben.
Technische Daten der Aυβenrund-, lnnenrund- und Planschleifvorrichtung
Nr.2.52 für Maschinen WU 3 mS WU 4 mS
Außenrundschleifen
Gößte Schleiflänge (Aufspanntisch normal) mm 250 320
Gröβte Schleíflänge (Aufspanntisch 180 ° gedreht) mm 400 500
Gröβter zu schleifender Werkstückdurchmesser (Aufspanntisch normal) mm 175 175
Gröβter zu schleifender Werkstückdurchmesser (Aufspanntisch 180 ° gedreht) mm 235 235
Kleinster Schleifscheibendurchmesser mm 140 140
Drehzahl der Schleifspindel U/min 3000 3000
lnnenrundschleifen
Gröβte Schleiflänge (mit Einsatzdorn Nr. 1.09) mm 112 112
Gröβte Schleiflänge (mit Einsatzdorn Nr. 1.08) mm 46 46
Gröβter Einspanndurchmesser mm 125 125
Gröβter Schleifscheibendurchmesser mm 32 32
Kleinster Schleifscheibendurchmesser mm 6 6
Drehzahl der Schleifspindel U/min 9600 9600
Planschleifen
Gröβter Abstand von Schleifspindelmitte bis Stirnfläche
Dreibackenspannfutter (Aufspanntisch normal) mm 112 112
Gröβter Abstand von Schleifspindelmitte bis Stirnfläche
Dreibackenspannfutter (Aufspanntisch 180 ° gedreht) mm 172 172
Auβenrund-, lnnenrund- und Planschleifen
Schwenkbarkeit des Motorwerkstückspindelstockes Grad 360 360
Drehzahl der Motorwerkstückspindel U/min 112/180/280 112/180/280
Antriebmotor des Werkstückspindelstockes kW 0,18 0,18
Der Motorantrieb zum Werkstückspindelstock der Maschinen WU 3 mS und WU 4mS kann auch auf den Maschinen WU 3 und WU 4 angewendet werden. Die Vorrichtung wird an eine der dreipoligen Steckdosen an der Schalttafel der Maschine angeschlossen. Ein Wechselschalter gestattet, die Werkstückspindel auf Rechts- oder Linkslauf zu schalten.
Zum AußenrundschIeifen wird der Motorantrieb nach Abb.65 auf den Werkstückspindelstock aufgebaut. Alle übrigen Handhabungen sind die gleichen wie beim Auβenrundschleifen auf der Maschine WU 3 mS.
Zum Innenrundschleifen wird der Lagerbock für die lnnenschleifspindel an der seitlichen Aufspannfläche des Schleifkopfes befestigt. Die lnnenschleifspindel wird durch einen Flachriemen von der Schleifspindel der Maschine angetrieben, auf die zu diesem Zweck die zur Vorrichtung gehörende Riemenscheibe aufgesetzt wird. Der Lagerbock der lnnenschleifspindel ist zweiteilig, so daβ durch Verschieben des Oberteiles auf dem Unterteil der Antriebriemen gespannt werden kann.
Beim Planschleifen wird der Motorwerkstückspindelstock um 90 ° geschwenkt. Die zum AußenrundschIeifen vorgesehene Schleifscheibe 250 x 16 x 70 mm kann auch zum Planschleífen angewendet werden.
Technische Daten der Außenrund-, lnnenrund- und Planschleifvorrichtung Nr. 3.52
für Maschinen WU3--WU4
Außenrundschleifen
Gröβter Abstand zwischen Spitzen (WU 3/ WU 4) mm 500/650
Gгöβte zu schleifende Länge (WU 3 / WU 4) mm 200/325
Gröβter Abstand von Schleifspindelmitte bis Mitte Werkstückspindelstock mm 330
Kleinster Abstand von Schleifspindelmitte bis Mitte Werkstückspindelstock mm 100
Gröβter zu schleifender Durchmesser mm 220
3 Drehzahlen der Werkstückspindel U/min 112/180/280
lnnenrundschleifen
Größteг Einspanndurchmesser mm 110
Gröβter zu schleifender Durchmesser etwa mm 80
Kleinster zu schleifender Durchmesser etwa mm 8
Größte zu schleifende Länge etwa mm 140
4 DrehzahIen der InnenschIeifspindel U/min 2650/4250/5300/8500
PlanschIeifen
Schwenkbarkeit des Motorwerkstückspindelstockes Grad 360
Gröβter Abstand von Schleifspindelmitte bis Stirnfläche Dreibackenspannfutter mm 200
Das angegebene Maβ ist nur auf solche Fälle bezogen, in denen der Durchmesser der Schleifscheibe gröβer ist als der Durchmesser der lnnenschleifspindel. Wenn Einsatzdorne angewendet werden, richtet sich die größte zu schleifende Länge nach der Länge der Einsatzdorne.
Die Außenrund-, lnnenrund- und Planschleifvorrichtung besteht aus:
Abb. 68
Motorantrieb, Mitnehmerscheibe zum Außenrundschleifen, Antriebrad zum Innenrundschleifen, Schutzhaube und Deckel mit Befestigungsschrauben
Abb. 69
Dreibacken-Spannfutfer mit je einem Satz Spannbacken zum Außen- und Innenspannen, Bedienungsschlüssel
Abb. 70
Schleifscheibe zum AußenrundschIeifen
250 x 16 x 70 mm mit Flansch
Abb. 71
Schleifscheíben-Schutzhaube zum Außenrundschleifen mit HaIter
Abb. 72
Lagerbock mit lnnenschleifspindel
Abb. 73
InnenschIeifspindeI „51 45 rechts", zwei Antriebscheiben 42 bzw. 70 mm Durchrnesser, vier verschiedene Einsatzdorne
Abb. 74
Schutzhaube für lnnenschleifspindel, Befestigungsbolzen, Antriebscheibe 70 mm Durchmesser, Antriebriemen, Bedienungsschlüssel, Fettspritze
Abb. 75
Schleifscheiben zum Innenrundschleifen:
5 Scheiben 55 x 18 x 25 mm
5 Scheiben 25x18x 6 mm
5 Scheiben 20 x 15 x 4 mm
5 Scheiben 12 x 12 x 3 mm
zum Anbringen der Schleifspindel seitlich am Schleifkopf
Die Konstruktion des neigbaren Schleifkopfes gestattet das Herausnehmen der Schleifspindel, um sie rechts oder links seitlich am Schleifkopf anbringen zu können. Die seitliche Anordnung der Schleifspindel ist bei manchen Schleifarbeiten von Vorteil. Die dazu erforderlichen Teile sind bei den Maschinen WU 3 mS und WU 4 mS іm Normalzubehör enthalten. Für die Maschine WU 2 mS werden die Teile als Sonderzubehör, bestehend aus dem Schleifspindelhalter, dem Antriebriemen, der Riemenschutzhaube mit Befestigungsschrauben und zwei Plastik-Abdeckscheiben, geliefert.
Erhöhungsstücke zum Schleifspindelhalter werden dann gebraucht, wenn zum Schleifen bestimmter Werkzeuge die Spindel seitlich am Schleifkopf angebracht wird, wobei die Schleifscheibe weiter vom Schleifkopf abstehen muβ, alѕ dies mit dem normalen Schleifspindelhalter der Fall wäre. Ein bezeichnendes Beispiel dafür ist das Schleifen der Freifläche an eіпem Räumwerkzeug mit geradlinigem Zahngrund. Für den gleichen Anwendungszweck, für den bei den Maschinen WU 3 mS und WU 4 mS Erhöhungsstücke zum normalen Schleifspindelhalter gebraucht werden, wird für die Maschine WU 2 mS ein kompletter erhöhter Schleifspindelhalter geliefert. Dazu gehören der Schleifspindelhalter aus Nr. 4.53, zwei Erhöhungsstücke, eіn Antriebriemen und eine Riemenschutzhaube.
Auf den Maschinen WU 3 und WU 4 ohne neigbaren Schleifkopf wird das direkte Einstellen des Freiwinkels zum Schärfen von kegeligen Werkzeugen sowie zum Schärfen und Abrunden von Messerköpfen, Fräsern und anderen geradegenuteten Werkzeugen durch die schrägstellbare Hilfsschleifspindel ermöglicht. Dieses Sonderzubehör besteht aus einer Grundplatte mit Winkelteilung, zwei Befestigungsschrauben, dem Spindelträger mit Schleifspindel, zwei Keilriemenscheiben mit Keilriemen, einem Einsatzdorn mit je einer Flanschbüchse 13 und 20 mm Durchmesser, Riemenschutzhaube mit Befestigungsschraube, Bedienungsschlüssel, kegelige Topfschleifscheibe E 80 DIN 69149 und Schutzhaubenhalter. Die Vorrichtung wird mit zwei Schrauben an einer der seitlichen Spannflächen am Schleifkopf befestigt. Die Hilfsschleifspindel wird durch Keilriemen von der Schleifspindel der Maschine angetrieben, die zu diesem Zweck eine Antriebscheibe auf dem Einsatzdorn Nr. 3.01 des Normalzubehörs aufnimmt. Sie kann nach einer Skalenteilung bis 15 schräg nach oben oder unten ein- und festgestellt werden. Sie läuft in Wälzlagern und ist zur Aufnahme auswechselbarer Einsatzdorne eingerichtet. Zum bequemen Spannen der Keilriemen ist die Spindel in der Schleifspindelhülse exzentrisch gelagert. In Verbindung mit der schrägstellbaren Hilfsschleifspindel Nr. 3.53 kann mit dieser Zusatzeinrichtung auf den Maschinen WU 3 und WU 4 (mit normalen Drehzahlen) die Freifläche an Reibahlen gewetzt werden. Die für diese Arbeit erforderliche Drehzahl von 1240 U/min wird mit den zur Einrichtung gehörenden Antriebscheiben von 25 bzw. 54 mm Durchmesser nur erreicht, wenn die Maschinenspindel mit der Drehzahl von 2650 U/min umläuft. Ist die Maschine jedoch mit einer dritten Schleifspindeldrehzahl (1325 U/min) ausgerüstet, kann diese Arbeit auch mit der Schleifspindel der Maschine unter Anwendung des Einsatzdornes Nr.3.05 mit Wetzscheibe ausgeführt werden. Die Zusatzeinrichtung Nr.3.55 A besteht aus einem Einsatzdorn, einer Antriebscheibe mit 25 mm Durchmesser, einer Antriebscheibe mit 54 mm Durchmesser, einem Stützfingerhalter mit Stützfinger, einer Wetzscheibe und einem Bedienungsschlüssel.
mit erhöhter Grundplatte
Die Vorrichtung wird zum Schärfen von Räumwerkzeugen mit geradlinigem Zahngrund gebraucht. Sie besteht aus einer erhöhten Grundplatte mit Winkelteilung, zwei Befestigungsschrauben, dem Spindelträger mit Schleifspindel, zwei Keilriemenscheiben mit Keilriemen, einem Einsatzdorn mit je einer Flanschbüchse 13 und 20 mm Durchmesser, einer Riemenschutzhaube mit Befestigungsschraube, zwei Bedienungsschlüsseln, einem geraden Schleifkörper 100x13x20 mm DIN 69120 und einem Schutzhaubenhalter. Der Anbau an die Maschine ist der gleiche wie bei der schrägstellbaren Hilfsschleifspindel Nr. 3.55 (Seite 21).
zum Absaugen von Schleifstaub an Schleifmaschinen für Metallbearbeitung. Er besteht aus einem zweiteiligen Stahlblechgehäuse mit einer eingebauten Abscheidevorrichtung. Der Absaugschlauch ist mit einer Halterung versehen, die an Schütte Werkzeugschleifmaschinen WU
an einer der beiden Aufspannflächen seitlich am Schleifkopf angeschraubt wird. Der Ansaugstutzen kann dem jeweiligen Zweck entsprechend so zur Schleifscheibe gedreht werden, dass ein Optimum an Saugwirkung erreicht wird. Wenn nicht anders gewünscht, wird der Schleifstaubsauger mit einem Drehstrommotor geschlossener Bauart 220/380 Volt und mit einem Gummischlauch von 1,50 m geliefert.
Das Reinigen des Staubsaugers, das in Abständen von zwei bis drei Wochen vorzunehmen ist, geschieht wie folgt:
1. Oberteil des zweiteiligen Gehäuses abnehmen.
2. Filter herausnehmen und abklopfen.
3. Staub aus dem Unterteil des Gehäuses entfernen.
Technische Daten
Durchmesser mm 500
Höhe mm 880
Gewicht kg 60
Saugleistung m^3/mіn 7...8
Gesamtdruck mm/Ws 100
Antriebmotor kW 0,55
Drehzahl des Motors U/min 2800
Diese Vorrichtungen dienen zum Schleifen der Freifläche an Werkzeugen, die runde Schneiden aufweisen, wie Gesenkfräser, Formfräser u.ä. Mit Hilfe dieser Vorrichtungen können auβer den Radien auch die sich tangential anschlieβenden Schneiden ohne Umstellen der Vorrichtung geschliffen werden, wobei der einmal eingestellte Freiwinkel auf der ganzen Länge konstant bleibt.
Bei geradegenuteten Wert der Radius und dann die sich anschließende gerade Schneide geschliffen werden oder auch umgekehrt.
Bei drallgenuteten Werkzeugen dagegen muss immer zuerst der Radius geschliffen werden. Die sich anschließenden drallgenuteten Umfangs-oder Stirnschneiden werden dann mit Hilfe eines Stützfingers bearbeitet.
Anwendung und Wirkungsweise
.
Die Vorrichtung wird auf den Aufspanntisch der Maschine gesetzt und festgeschraubt. Ein besonderes Ausrichten ist nicht notwendig. Zum Schleifen eines bestimmten Radius wird zunächst der Kreuzschlitten der Vorrichtung mit Werkzeugspindelstock und Werkzeug so geschwenkt, dass die Achse des Werkzeuges in Richtung der Längsschlittenbewegung verläuft. Die Einstellungen des Schwenkteiles des Kreuzschlittens sind durch Anschläge bestimmt, die nach einer Gradteilung am Umfang der Grundplatte gesetzt werden. Das Einstellen des Werkzeuges geschieht zweckmäßig in nachstehender Reihenfolge:
1. Durch Verstellen des oberen Schlittens wird der Scheitelpunkt des Werkzeuges mit der Kante der Einstell-Lehre zum Berühren gebracht. Die Kante der Einstell-Lehre stimmt mit dem Drehpunkt des Kreuzschlitten-Schwenkteiles überein.
2. Nach Entfernen der Lehre wird das Werkzeug durch Verstellen des oberen Schlittens in Achsrichtung des Werkzeuges um das gewünschte Radienmass "r" übeг den Drehpunkt des Kreuzschlitten-Schwenkteiles hinaus versetzt.
3. Nun wird die Mantelfläche des Werkzeuges durch Verstellen des unteren Schlittens mit der Einstell-Lehre zum Berühren gebracht Der obere Schlitten darf dabei nicht mehr verstellt werden.
4. Die Einstell-Lehre wird wieder entfernt und das Werkzeug durch Verschieben des unteren Schlittens um das Radienmaß "r" übeг den Drehpunkt des Kreuzschlitten-Schwenkteiles hinaus radial verstellt
Die Einstellung des unteren und des oberen Schlittens kann an den Skalenringen der entsprechenden Verstellspindel abgelesen werden. Eine volle Umdrehung der Spindel entspricht einer Verstellung von 3 mm 1 Teilstrich = 0,05 mm. Nun wird die zu schleífende Schneidkante des Werkzeuges an die Schleifscheibe gebracht. Zum Schleifen der halbkreisförmig verlaufenden Schneiden muss das Schwenkteil des Kreuzschlittens auf der Grundplatte um den Drehpunkt nach rechts und links geschwenkt werden. Der Schwenkbereich ist durch die Anschläge am Umfang der Grundplatte einstellbar. Die Spanzustellung geschieht durch Verschieben des oberen Schlittens in der axialen Richtung des Werkzeuges.
Das Schleifen der Freifläche an den sich an den Radius anschließenden gerade- oder drallgenuteten Schneiden am Umfang oder an der Stirnseite geschieht in einem Arbeitsgang, wobei bei drallgenuteten Werkzeugen ein entsprechender Stützfinger zu Hilfe genommen werden muss. Damit die Schneidkante des Werkzeuges immer in Höhe der Werkzeugachse liegt, ist der Schneidzahn bzw. der Stützfinger nach dem Markierungsstrich an der Einstell-Lehre auszurichten.
Kleine Radíenschleifvorrichtung Nr. 1.57
Diese Vorrichtung wird nur auf den Schütte Werkzeugschleifmaschinen WU mS angewendet. Sie dientzum Schleifen von Gesenkfräsern nach DIN 1889 sowie für alle übrigen Werkzeuge mit radiusförmigen Schneiden. Die Grundplatte ist nicht neigbar, da der Schleifkopf der Maschine in den entsprechenden Freiwinkel gebracht werden kann. Der Aufnahmekegel des Aufspannteiles gestattet, Werkzeuge mit Kegelschaft MK4 aufzunehmen. Mit Hilfe von Einsatzbüchsen können auch Werkzeuge mit kleineren Kegelschäften gespannt werden. Zur Aufnahme von Werkzeugen mit zylindrischem Schaft dienen die Spannzangeneinrichtungen Nr. 0.81 und Nr. 0.81 A.
Die Vorrichtung besteht aus einer festen Grundplatte, einem schwenkbaren Kreuzschlitten, dem kugelgelagerten Aufspannteil, einer Teilvorrichtung ohne Teilscheibe, einer Einstell-Lehre und einem geraden einseitig ausgesparten Schleifkörper 65x20x13 mm Aussparung
37x12 mm.
Teilscheiben mit 5, 6, 7, 8, 9, 10, 12, 14, 16, 18, 20, 22 oder 24 Lücken sowie Einsatzbüchsen MK4/3, MK4/2 und MK4 1 sind lieferbar.
Kleіne Radienschleifvorrichtung Nr. 3.57
zur Anwendung auf den Schütte Werkzeugschleifmaschinen WU 3 und WU 4. Der Anwendungsbereich und die Wirkungsweise sind die gleichen wie bei der kleinen Radienschleifvorrichtung Nr. 1.57. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Vorrichtung Nr. 3.57 mit einer Grundplatte ausgerüstet ist, die es gestattet, die Werkzeuge in jeden gewünschten Freiwinkel innerhalb des Bereiches 12...0....12 Grad zu neigen.
Große Radienschleifvorrichtung Nr. 9.59
Die Vorríchtung dient zum Schleifen und Abrunden der Schneiden von Messerköpfen und ähnlichen schweren Schneidwerkzeugen. Sie ist auf den Schütte Werkzeugschleifmaschinen WU 3, WU 3 mS, WU 4 und WU 4 mS anwendbar.
Wird die Vorrichtung auf der Maschine WU 3 gebraucht, ist außerdem die schrägstellbare Hilfsschleifspindel erforderlich
Die große Radienschleifvorrichtung besteht aus eіner festen Grundplatte, dem schwenkbaren Kreuzschlitten, dem kugelgelagerten Aufspannteil mit Aufnahmekegel MK 5, der Teilvorrichtung ohne Teilscheibe, einer Einstell-Lehre und einem geraden einseitig ausgesparten Schleifkörper 65 x 20 x 13 mm Aussparung 37 x 12 mm.
Teilscheiben mit 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 14, 16, 18, 20, 22, 24, 26, 28, 30, 32, 36 ader 40 Lücken sind lieferbar. Weitere Teilscheiben mit bis zu 60 Lücken auf Anfrage. Zur Aufnahme von Werkzeugen mít Kegelschäften abweichend von MK 5 kann die große Radienschleifvorrichtung Nr. 9.59 gegen Mehrpreis auch mit den Aufspannteilen Nr.0.76, Nr.0.76A, Nr.0.78 oder Nr.0.79 A ausgerüstet werden (Aufnahmekegel siehe unter der betreffenden Nummer des Aufspannteiles).
Arbeitsbereich der Radienschleifvorrichtungen Nr. 1.57, Nr. 3.57 und Nr. 9.59
A B
Kleine Radienschleifvorrichtung Größtmaß 190 65
Nr. 1.57 und 3.57 Kleinstmaß 20 0
Kleine Radienschleifvorrichtung Größtmaß 190 155
Nr. 1.57 und 3.57 mit Zwischenplatte Nr. 0.57 Kleinstmaß 20 90
Große Radienschleifvorrichtung Größtmaß 135 180
Nr. 9.59 Kleinstmaß 45 50
Große Radienschleifvorrichtung Größtmaß 135 130
Nr. 9.59 mit Zwischenstück Nr. 0.19 Kleinstmaß 45 0
Große Radienschleifvorrichtung Größtmaß 135 125
Nr. 9.59 mit Zwischenstück Nr. 9.59 Kleinstmaß 220 0
Sie wird in Verbíndung mit den kleinen Radienschleifvorrichtungen gebraucht, wenn Scheibenfräser oder ähnliche Werkzeuge abgerundet werden sollen, deren Durchmesser über dem normalen Arbeitsbereich der Vorrichtung liegen (siehe obige Tabelle).
Sollen auf der großen Radienschleifvorrichtung Nr. 9.59 lange Gesenkfräser abgerundet werden, wird das Zwischenstück Nr. 9.59 A gebraucht. Das Aufspannteil muss auf dem Zwischenstück an der hinteren Zentrierung angebracht werden.
Erhöhungsstücke Nr. 0.60 für Werkstückspindelstock und Reitstock
Die Erhöhungsstücke, 1 Satz = 2 Stück, Höhe 85 mm, dienen in Verbindung mit Werkstückspindelstock und rechtem Reitstock bzw. linkem Reitstock zum Erweitern des Einspannbereiches von 250 mm auf 400 mm Durchmesser.
Abrichtdiamant Nr. 0.68
zu dem im Normalzubehör der Maschine eingeschlossenen Diamanthalter und zu den Vorrichtungen Nr. 0.69 und Nr. 0.88. Der Diamant (0,5 Karat) ist in einer Patrone — DIN 1820, Aufnahmeschaft MK 0— gefaßt.
Abrichtdiamant Nr. 0.68 A
zur Radienabrichte Nr. 0.74. Der Diamant (0,4 Karat) ist in einer Spezialpatrone gefaßt. (Abrichten bzw. Aufrauhen von Schleifscheiben siehe „Arbeitsbeispiele für SCHÜTTE Werkzeugschleifmaschinen WU—R 491").
Universalabrichte Nr. 0.69
Diese Vorrichtung dient in Verbindung mit dem Abrichtdiamanten Nr. 0.68 zum Abrichten von Schleifscheiben mit bestimmten Winkeln, z. B. Tellerschleifscheiben. Der Halter, der an eine der seitlich am Schleifkopf befındlichen Aufspannflächen befestigt wird, trägt den in der Längsrichtung verschiebbaren und nach einer Winkelteilung schwenkbaren Arm. In diesem ist, nach einer Gradteilung verstellbar, ein Senkrechtarm angebracht, der den Diamanthalter aufnimmt. Der Diamanthalter ist in einer Hülse gelagert, die in einem festkemmbaren Auge des Armes verschoben und gedreht werden kann. Der Diamant wird durch eine Schraube zugestellt und durch eіnen Knopf an der Schleifscheibe vorbeigeführt.
Die Universalabrichte Nr. 0.69 besteht aus einem Halter, dem Waagerechtarm, dem Senkrechtarm und der Hülse mit dem Diamanthalter (ohne Diamant).
Die Fräseraufnahmen bieten die Möglichkeit, Scheibenfräser, Stirnfräser, Wínkelfräser und ähnliche Werkzeuge mit zylindrischer Bohrung іm Werkstückspindelstock fliegend aufzunehmen. Sie werden mit einem Aufnahmeschaft MK4 und je einem Aufnahmedorn mit 16, 22, 27, 32 und 40 mm Durchmesser geliefert. Der Aufnahmeschaft wird in der festgeklemmten Hohlspindel des Werkstückspindelstockes aufgenommen. Der
Aufnahmedorn mit dem aufgesteckten Werkzeug wird in die Bohrung des Aufnahmeschaftes so weit eingeführt und dann festgeklemmt, daβ sich das Werkzeug ohne axiales Spiel auf dem Zentriersitz des Aufnahmedornes drehen läβt.
Der Stützfinger mit Feinstellschraube kann an Stelle der normalen Stützfinger angewendet werden. Er wird in einen normalen geraden oder schwenkbaren Stützfingerhalter eingespannt und ermöglicht durch eine Feínstellschraube leichtes und genaues Einstellen. Zum Stützfinger mit Feinstellschraube werden vier verschiedene Zahnstützen geliefert.
Der linke Reitstock wird zusammen mit dem rechten Reitstock Normalzubehör, auch unter der Nr. 0.72 A alѕ Sonderzubehör zusätzlich lieferbar gebraucht, wenn kleine Werkzeuge zwischen Spitzen geschliffen werden sollen. Er ermöglicht beim Schleifen solcher Werkzeuge gute Sicht und leichte Handhabung für den Bedíenenden. Bei beiden Reitstöcken ist die Pinole zurückziehbar. Bei gleichzeitiger Anwendung der Reitstöcke muβ die Pinole des rechten (normalen) Reítstockes mit Hilfe des Knebels festgeklemmt werden. Zum linken Reitstock Nr. 0.72 gehören — wie auch zum normalen Reitstock — je eine kurze und eine lange Körnerspitze mit Kegelschaft MK 2.
In Verbindung mit dem zum Normalzubehör der Maschine gehörenden Werkstückspindelstock ist der Höhenreitstock eine notwendige Einrichtung zum Hinterschleifen von Gewindebohrern mit langem Anschnitt und zum Schleifen der Spanfläche an kegeligen Reibahlen. Zwischen den Führungen des Ständers ist ein durch eine Spindel senkrecht verstellbarer Flansch angeordnet. Dieser Flansch kann mit einem Knebel festgesetzt werden. Das Pinolenlager ist an dem Flansch befestigt und nach einer Winkelteilung einstellbar. Die PinoIe mit auswechselbarer Körnerspitze kann durch einen Hebel zurückgezogen werden.
Die Radienabrichte dient zum Formen eines erhaben oder vertieft gerundeten Schleifscheibenumfanges, wie er z. B. zum Schleifen der Spannuten und des Anschnittes von Gewindebohrern sowie zum Schleifen von Keilwellen erforderlich ist.
Die Radienabrichte wird auf den Schwenktisch der Maschine aufgebaut. Mit einer schwenkbaren Lehre wird der gewünschte Radius über oder unter der Schwenkmitte eingestellt. Der Drehpunkt liegt genau in der Achsmitte von Aufspannkopf des Werkstückspindelstockes und Reitstock. Der Diamant kann grob und fein eingesteIIt werden.
Radius (mm) Größter Scheibendurchm. (mm) Verstellbarkeit A (mm) Schwenkbarkeit B (Grad) Verstellbarkeit C (mm)
über 8...30 250
Mitte 7 230
6 210
A 5 190
30
4 175
3 160
2 150
1 130
Mitte
B 0 130 180
unter 1 125
Mitte 2 120
C 3 115
4 110
15
5 105
6...8 100
9...10 95
11...15 90
Die Aufnahmedorne ermöglichen das Spannen von Schneidwerkzeugen mit zylindrischer Bohrung zwischen Spitzen. Die Drehung des Werkzeuges beim Teilen von Zahn zu Zahn geschieht durch einen Mitnehmer. Die Aufnahmedorne werden satzweise geliefert. Ein Satz besteht aus je zwei Dornen 16 mm Durchmesser und 140 mm Länge, 22 x 180 mm, 27 x 200 mm, 32 x 240 mm uпd 40 x 280 mm.
Die Aufspannteile sind kugelgelagert und gewährleisten ѕo einen einwandfreien Sitz der gespannten Werkzeuge. Sie werden an das Winkelstück Nr. 0.21 angeschraubt und ermöglichen beim Schleifen der Werkzeuge gute Sicht und leichte Handhabung. Die Aufspannteile Nrr. 0.76, Nr. 0.76 A, Nr. 0.78 und Nr. 0.79 A können gegen das normale Aufspannteil Nr. 0.79 des Werkstückspindelstockes und der großen Radienschleifvorrichtung Nr. 9.59 ausgewechselt werden.
Großes Aufspannteil Nr. 0.76
mit lnnenkegel MK 6, geeignet zum Spannen schwerer Werkzeuge mit Kegelschaft MK 6. (Das große Aufspannteil Nr.0.76 lässt sich nicht in Verbindung mit dem Reitstock (Normalzubehör) anwenden.
Großes Aufspannteil Nr. 0,76 A
mit InnenkegeI Steilkegel 50 einschIießIich einer Spannschraube. Zum Spannen von Werkzeugen mit Kegelschaft, abweichend von Steilkegel 50, können Einsatzbüchsen mit Steilkegel 50/40 und 50/30 einschIießIich Spannschrauben geliefert werden. (Das große Aufspannteil Nr. 0.76A lässt
sich nicht in Verbindung mit dem Reitstock (Normalzuzubehör) anwenden.
Kleínes Aufspannteil Nr. 0.78
mit lnnenkegel MK3 einschIießIich zwei Mitnehmern, einer Körnerspitze MK1 und je einer Einsatzbüchse MK3/2 und MK3/1.
Normales Aufspannteil Nr. 0.79
mit lnnenkegel MK 5 einschließlich einer Körnerspitze MK3, drei Mitnehmern und je einer Einsatzbüchse MK5/4, MK5/3 und MK5/2. Das normale Aufspannteil ist als Teil des Werkstückspindelstockes im Normalzubehör enthalten.
Normales Aufspannteil Nr. 0.79 A
mit lnnenkegel Steilkegel 40 einschIießIich einer Einsatzbüchse Steilkegel 40/30 und zwei Spannschrauben.
Das Dreibackenfutter hat einen Spannbereich von 130 mm Durchmesser und wird zusammen mit je einem Satz Spannbacken geliefert. Es wird auf den Werkstückspindelstock (Normalzubehör) aufgebracht und eignet sich vor allem zum Spannen von Werkzeugen, die wegen ihrer Länge
nicht zwischen Spitzen aufgenommen werden können. Zwischen Futterflansch und Spindelkopf ist Radialluft vorgesehen, um das Spannfutter genau laufend ausrichten zu können.
Schneidwerkzeuge mit zylindrischem Schaft lassen sich mit der Spannzangeneinrichtung genau zentrisch einspannen, wobei höchste Rundlaufgenauigkeit erreicht wird. Die Einrichtung besteht aus einem Halter zur Aufnahme der Spannzange und aus der Spannzange selbst. Mit jeder Vorrichtung wird eine Spannzange geliefert. Weitere Spannzangen in den Abmessungen, die innerhalb des Spannbereiches der Vorrichtung liegen, gestuft von 0,5 bis 0,5 mm Bohrungsdurchmesser, sind lieferbar.
Besonders zu erwähnen sind die geringen Abmessungen der Einrichtungen und der einfache Spannzangenwechsel, der dadurch ermöglicht wird, daβ die Spannmutter auf dem Halter gleichzeitig als Abziehmutter ausgebildet ist. Nach dem Abdrehen der Mutter wird die mitherausgezogene Spannzange durch seitlichen Druck aus der Mutter gelöst. Zum Einsetzen einer Spannzange genügt eѕ, diese leicht in die Spannmutter einzudrücken. Durch Verdrehen der Mutter mit der Hand läβt sich das zu spannende Werkzeug infolge des schlanken Kegels fest genug spannen.
Spannzangeneinrichtung Nr. 0.81
In der Spannenzangeneinrichtung können Werkzeuge mit zylindrischem Schaft von 3 bіѕ 16 mm Durchmesser eingespannt werden. Der Halter hat einen Kegelschaft MK3 (durchgehende Schaftbohrung 16 mm). Die Spannzangeneinrichtung Nr. 0.81 kann im Aufspannteil des Werkstückspindelstockes (Normalzubehör), im kleinen Aufspannteil Nr. 0.78, in den Hinterschleifvorrichtungen Nr. 0.31 und 0.31 A, in den Außenrund-, lnnenrund- und Planschleifvorrichtungen Nr.2.52 und Nr.3.52, in den Radienschleifvorrichtungen Nr.1.57 und Nr.3.57 sowie in
den Drallschleifvorrichtungen Nr.4.95 und Nr.9.95 angewendet werden. Wo der Aufnahme-InnenkegeI von MK3 abweicht, wird zur Aufnahme der Spannzangeneinrichtung Nr.0.81 eіne entsprechende Zwischenbüchse gebraucht.
Spannzangeneinrichtung Nr. 0.81 A
Die Spannzangeneinrichtung Nr.0.81 A mit Kegelschaft MK4 (durchgehende Schaftbohrung 20 mm) und mit einem Spannbereich von 5 bis 25 mm kann in Verbindung mit dem gIeichen Sonderzubehör angewendet werden wie die Spannzangeneinrichtung Nr. 0.81, mit Ausnahme des kleinen Aufspannteiles Nr. 0.78.
Schneidwerkzeuge werden in den meisten Fällen durch Schleifen der Freifläche geschärft, wenn nicht zur Beibehaltung eines bestimmten Profiles die Spanfläche nachgeschliffen werden muss. Bei der Schütte Werkzeugschleifmaschine WU 3 mit nicht neigbarem Schleifkopf muβ zur Erreichung des richtigen Freiwinkels der Stützfinger und damit die Werkzeugschneide entsprechend über oder unter der Werkzeugachshöhe eingestellt werden. Zur Bestimmung des gewünschten Freiwinkels und zur richtigen Einstellung des Stützfingers dient die einstellbare Höhenlehre.
Mit ihr kann ohne Zuhilfenahme von Schaubildern oder Tabellen und unabhängig vom Gefühl und von der Geschicklichkeit des Bedienungsmannes bei gerade- und drallgenuteten Werkzeugen der richtige Freiwinkel immer wieder erreicht werden.
Der Halter der einstellbaren Höhenlehre trägt ein Drehteil „A" für den Drallwinkel und ein neigbares Teil „B" für den Freiwinkel. Ein in seiner Längsrichtung verschiebbares Zeigerlineal ist mit einer metrischen Durchmesserskalaversehen (auf Wunsch auch mit Zolleinteilung).
Arbeitsweise:
-Das Zeigerlineal wird entsprechend dem Durchmesser „D" des Werkzeuges eingestellt.
-Die Spitze des Zeigerlineals wird mit dem neigbaren Teil um das Maß des gewünschten Freiwinkels ,Alpha´ nach vorne oder nach hinten geneigt.
-Das Drehteil wird nun in den Drallwinkel „Gamma" des Werkzeuges geschwenkt.
Der Schleifpunkt, der durch die Oberkante des Stützfingers bestimmt ist, muss immer in Höhe der Schleifspindelachse liegen, weil senkrecht geschliffen werden muss.
Werkzeugdurchmesser, einstellbar .. bis mm 250
Freiwinkel, einstellbar ............... bis Grad 25
Drallwinkel, einstellbar .............. bis Grad 6
Sie dient zum Schleifen der Spanfläche an Rundformmeiβeln und ähnlichen Werkzeugen. Bestimmend für den Spanwinkel, der je nach dem zu bearbeitenden Werkstoff 0 bis 35 Grad betragen kann, sind der Durchmesser „D", die Überhöhung „h" und das Maß „A".
Zum Nachschleifen der Spanfläche wird nur das Maß „A" gebraucht. Die auf den Werkstückspindelstock aufzubringende Schleifvorrichtung gestattet das Einstellen des Abrichtdiamanten auf dieses Maß. Somit ist es möglich, die zum Schnitt kommende Stirnseite der Topfschleifscheibe durch Zustellen des Querschlittens der Maschine in der dem Spanwinkel entsprechenden Schleifebene abzuziehen. Die Spanzustellung beim Schleifen geschieht mit einem Rändelrad an der Schleifvorrichtung durch Drehen des Werkzeuges um seine eigene Achse zur Schleifscheibe hin. Die Schleifvorrichtung Nr. 0.88 besteht aus einem Winkelstück mit Schnecke und Rändelrad, dem Antriebrad, dem Lagerbock mit Schwenkarm und Meßbolzen, einem Verschluβdeckel und vier Befestigungsschrauben. Ein Bolzen іm Schwenkarm hat an seiner linken Stirnseite einen Innenkegel MK 0 zur Aufnahme des Abrichtdiamanten Nr. 0.68.
Berechnung des Maßes „A" an Rundformmeіβeln:
Angenäherter Wert: A= cos ( -D/2-tan 7 + h )
Genauwert: A= cos;(Wurzel (D/2)^2 - h^2 tan 7 + h)
A=Einstellwert an der Schleifvorrichtung
D=Durchmesser des Rundformmeißels
h=Überhöhung
7=Spanwinkel
Tabelle für das Maß „A" beі verschiedenen RundformmeißeI-Durchmessern „D" und Spanwinkeln "7" bei konstanter Überhöhung „h":
Spanwinkel 7 "h"=4mm "h"=5mm
D=70 D=75 D=70 D=75 D=80 D=90
0° 4,0 4,0 5,0 5,0 5,0 5,0
3° 5,8 5,9 6,8 6,9 7,1 7,4
4° 6,4 6,6 7,4 7,6 7,7 8,1
5° 7,0 7,2 8,0 8,2 8,4 8,9
6° 7,6 7,9 8,6 8,9 9,1 9,7
7° 8,2 8,5 9,2 9,5 9,8 10,5
8° 8,8 9,2 9,8 10,1 10,5 11,2
10° 10,0 10,4 10,9 11,4 11,8 12,8
11° 10,6 11,0 11,5 12,0 12,5 13,6
12° 11,2 11,7 12,1 12,6 13,1 14,4
12°-30° 11,4 12,0 12,4 12,9 13,5 14,7
13° 11,7 12,3 12,7 13,2 13,8 15,1
14° 12,3 12,9 13,2 13,8 14,5 15,9
15° 12,9 13,5 13,8 14,4 15,1 16,6
16° 13,4 14,1 14,4 15,0 15,8 17,4
18° 14,6 15,3 15,5 16,2 17,0 18,9
20° 15,6 16,5 16,6 17,4 18,3 20,4
22° 16,7 17,7 17,6 18,5 19,5 21,9
24° 17,8 18,8 18,7 19,7 20,7 23,3
25° 18,3 19,4 19,2 20,2 21,3 24,0
30° 20,8 22,1 21,6 22,9 24,2 27,5
35° 23,2 24,7 23,7 25,4 26,9 30,7
für Profilfräser
Um Verzerrungen des Profils aп den Schneidkanten von Abwälzfräsern, Gewindefräsern, Zahnstangenfräsern u.ä. mit radial verlaufenden Spanflächen (Spanwinkel = 0°) zu vermeiden, ist es notwendig, die Spanfläche an solchen Werkzeugen genau radial zu schleifen, abgesehen von Schruppfräsern, deren Spanfläche zuweilen unterschliffen wird. Die Lehre Nr.0.93 gestattet das EinsteiIen und Prüfen des Werkzeuges. Die Spanfläche des Zahnes muss dabei an der scharfen Kante des Meβbolzenѕ anliegen (Lichtspalt). Die Einstell- und Prüflehre Nr.0.93 besteht aus einem Prisma, das auf den Aufnahmedorn des Werkzeuges aufgesetzt wird und am obeгen Steg einen verstellbaren Meßbolzen trägt.
Anwendbar auf SCHÜTTE Werkzeugschleifmaschinen ab Baujahr 1962
Vornehmlich zum Schleifen der Spanflächen an drallgenuteten Schneidwerkzeugen, wie Abwälz-, Walzen- oder Schaftfräsern, Reibahlen u.a. Mit Hilfe dieser Vorrichtung wird an den geschliffenen Werkzeugen neben einer genauen Teilung vor allem eіne präzise gleichbleibende Steigung an allen Schneiden erreicht. Die für solche Arbeiten erforderliche Drehbewegung des Werkzeuges steht in einstellbarer Abhängigkeit von der Längsbewegung des Maschinenschlittens. Diese Abhängigkeit der Drehbewegung ist dadurch gegeben, daβ die Wälzspindel der Getriebeeinheit der Vorrichtung mit einem ortsfesten aber schwenkbaren Leitlineal verbunden ist, an dem sich eine in der Getriebeeinheit geführte Schubstange während der Längsschlittenbewegung quer zur Wälzspindel verschiebt und diese Bewegung durch stählerne Rollbänder über ein spielfreies Zahnradpaar auf die Wälzspindel überträgt.
Die Getriebeeinheit mit dem Teilscheibenflansch aus Nr. 0.30 wird auf den Aufspanntisch der Maschine gesetzt und festgeschraubt. Die Spitzenhöhe entspricht der des normalen Werkstückspindelstockes, so daβ der zum Normalzubehör der Maschine gehörende Reitstock gebraucht werden kann.
Auf der Aufspannfläche am Querschlitten der Maschine wird die Leitlineal-Einheit festgeschraubt. Der Zapfen der Schubstange wird in die Bohrung der auf dem Leitlineal gleitenden Gabel eingeführt und geklemmt.
Maβgebend für das Einstellen der Drallsteigung ist die Winkelstellung des Leitlineals (Einstellwinkel "7"). Im Diagramm (Abb.154) sind die Beziehungen der Werte zum Ermitteln des Einstellwinkels „Alpha" graphisch dargestellt. Da die Ablesegenauigkeit des Diagrammes in vielen Fällen nichtausreichend sein wird, kann der Einstellwinkel „Alpha" am Leitlineal auch ausfolgender Gleichung errechnet werden:
(1) tan Alpha = 94,20/ Hn
wobei Alpha Einstellwinkel am Leitlineal,
94,20 Konstante aus dem Übersetzungsverhältnis der Vorrichtungen und
Hn Spannutensteigung am Werkzeug sind.
Um den Wert des nach dem Diagramm oder nach Gleichung (1) ermittelten Einstellwinkels „Alpha." ist das Leitlineal nach Gradteilung nach rechts oder links, je nach Steigungsrichtung des Dralls, zu schwenken und festzuklemmen. Bedingt durch die höhere Genauigkeit der Drallsteigung bei Abwälzfräsern ist beim Schleifen der Spanfläche an diesen Werkzeugen der Einstellwinkel „Alpha" am Leitlineal mit Hilfe von genauen Anschlagstücken einzustellen.
Die Länge „L" des Anschlagstückes, entsprechend dem Einstellwinkel "Alpha" am Leitlineal, errechnet sich aus:
(2) L= 110- 150 sin Alpha ,, wobei die ZahIen Bezugswerte des Leitlineals sind.
Für alle eingängigen Wälzfräser für Stirnräder nach DIN 8002 genügen sechs verschiedene Anschlagstücke, deren theoretische Längen in nachstehender Tabelle zusammengefaβt sind:
Spannutensteigung Hn Anschlagstück L
4000 mm 106,468 mm
4500 mm 106,860 mm
5000 mm 107,174 mm
5600 mm 107,477 mm
б300 mm 107,757 mm
7100 mm 108,010 mm
Die Getriebeeinheit der Drallschleifvorrichtung Nr.0.95 mit Aufnahmekegel MK 4 ist so ausgelegt, dass bei einem Einstellwinkel am Leitlineal von 45° eіne kleinste Steigung von 94 mm eingestellt und geschliffen werden kann.
Kleinere Schneidwerkzeuge, vor allem drallgenutete Gewindebohrer mit Spannutensteigungen kleiner als 94 mm bzw. mit gröβerem Einstellwinkel „Alpha", können ebenfalls noch auf der Drallschleifvorrichtung Nr.0.95 (ausgenommen auf den Maschinen WU4 und WU4mS) bearbeitet werden. Voraussetzung dafür ist die Anwendung eines Zwischenstückes, das mit der Vorrichtung geliefert wird. Das Zwischenstück wird zwischen Schubstange und Gabel
am Leitlineal eingebaut. Die Drehbewegung des Werkzeuges wird hierbei von der Wälzspindel der Getriebeeinheit eingeleitet. Beim Schleifen von drallgenuteten Werkzeugen mit kleinem Durchmesser und dadurch entsprechend großem Einstellwinkel „Alpha" am Leitlineal ist darauf zu achten, dass mit gröβer werdendem Einstellwinkel die Schleiflänge kürzer wird. Da der axiale Hinterschliff an Gewindebohrern gleichfalls eine drallförmig verlaufende Fläche darstellt, kann mit der Drallschleifvorrichtung auch hinterschliffen werden.
Normalzubehör: Zubehör zum seitlichen Anbringen der Schleifspindel
Ѕondeгzubehöг: Drallschleifvorrichtung Nr.0.95 mit Zwischenstück,
Spannzangeneinrichtung Nr. 0.81
Außerdem: Gerader Schleifkörper DIN 69120
Einstellung: Schleifkopf schwenken um Senkrechtachse entsprechend Anschnittwinkel
Aufspanntisch 0°
LeitIineaI entsprechend Hinterschliffwinkel
Spanzustellung: Durch Querschlitten