Weiler Baureihe 260 Drehbänke

Bedienungs-Anleitung
Baureihe 260
WEILER KG
Werkzeugmaschinenfabrik
522 Herzogenaurach
Nürnberg
West-Germany
BAUREIHE 260
Präzisions-Mechaniker-Drehbank MD 260
MD 20/3 mit 38 mm Spindelbohrung
Präzisions-Nachdrehbank MF 260
MF 260/3 mit 38 mm SpindeIbohrung
Präzisions-Fertigungs- u. Nachdrehbank FDU 260
FDU 260/38 mit 38 mm SpindeIbohrung
Präzisions-Revolverdrehbank RDU 260
RDU 260/3 mit 38 mm Spindelbohrung
Maschinen-Nr.
WEILER KG WERKZEUGMASCHINENFABRIK, HERZOGENAURACH BEI NÜRNBERG
Typ:
WEILER lnhaltsverzeichnis 260
260/38
A. Baureihe 260, Allgemeines
1. Eingang und Aufstellen der Maschine
Inhaltsverzeichnis Blatt 1
Gesamtansichten Fig. 2
1-1. Auspacken Blatt 3
1-2. Prüfen der Lieferung, Maschinen-Nummer Blatt 3
1-3. Transport Blatt 3
1-4. Aufstellen und Ausrichten Blatt 3
1-5. Reinigen Blatt 3
1-6. Elektrischer Anschluβ Blatt 3
1-7. Schmierung und Wartung Blatt 3
B. Präzisions-Mechaniker Drehbank MD 260 und MD 260/38
Prezisions-Nachdrehbank MF 260 und MF 260/38
Schaltplan Fig. 5
Schmierplan für MD 260 und MD 260/38 Fig. 6
2-1. Antrieb und Riemenwechsel Blatt 7
2-2. Spindelstock, Nachstellen und Ausbauen der Lagerung Blatt 7
Spindelstock ET 1-5-160
Ersatzteilliste für Spindelstock ET 1-5-160
2-3. Schnellspanneinrichtung, 
Einstellen und Ausbauen Blatt 8
SchneIIspanneinrichtung ET 0-160
Ersatzteilliste für Schnellspannung ET 0-160
2-6. Kühlmitteleinrichtung Blatt 9
2-7. Störungen Blatt 9
2-8. Material-Vorschubeinrichtung Blatt 9
Material-Vorschubeinrichtung ET 10-662
Ersatzteilliste für Material-Vorschubeinrichtung ET 10-662
C. Präzisions-Nachdrehbank MF 260 und 260/38
Schmierplan Fig. 11
Hebelreitstock ET 3-561
D. Präzisions-Revolverdrehbank RD 260 und RD 260/38
Schaltplan Fig. 12
Schmierplan Fig. 13
Antrieb und Aufbau der Maschine siehe Absatz B, 2-1 bis 2-8
2-4. Einhebelbedienung und Schaltung Blatt 14 und 15
2-5. Revolverschlitten Blatt 16 und 17
Revolverschlitten ET 3-560
Ersatzteilliste für Revolverschlitten ET 3-560
Revolverkopfwerkzeuge Blatt 18, 19, 20, 21
E. Baureihe MD - MF - RDU - FDU 260 38
2-9. Antrieb und Riemenwechsel Blatt 23
2-10. Spindelstock, Aus- und Einbau der Lagerung Blatt 23
Spindelstock ET 1-1155
Ersatzteilliste für Spindelstock ET 1-1155
Übriger Aufbau der Maschine siehe Absatz B 2-3 bis 2-8 t
bzw. Abs. C und D
Der Behälter bzw. die Kiste ist nur an der besonders gekennzeichneten Stelle zu öffnen.
1-2. Prüfen der Lieferung, Maschinen-Nummer:
Nach sorgfältigem Auspacken und Entfernen der Befestigungsteile Bodenverschraubung beachten ist die Maschine auf Unversehrtheit und das Zubehör auf
Vollständigkeit zu prüfen. Eventuelle Reklamationen sind sofort unter Angabe der Maschinen-Nummer bei dem Lieferanten geltend zu machen. Die Maschinen-Nummer ist in die hintere Führungsbahn am rechten Ende des Bettes eingeschlagen.
1-3. Transport:
Bei Maschinen mit Guβ-Unterbau wird das Hanfseil für den Kran unterhalb der Spänewanne um die rechteckigen Kastenfüβe gelegt. 
Auf dem Fuβboden kann die Maschine mittels einer entsprechend bemessenen Holzbohle liícht auf Rollen fortbewegt werden.
1-4 Aufstellen und Ausrichten:
Um die höchstmögliche Drehgenauigkeit und ein absolut ruhiges Arbeiten zu erreichen, ist die Drehbank mittels Eisenkeilen und Wasserwaage ungefähr auszurichten. Ein genaues Ausrichten mit einer Präzisions-Wasserwaage erübrigt sich, da das Bett mit einer Dreipunktauflage versehen ist. Beі Tischdrehbänken ohne Spänewanne muβ diese Dreipunktauflage durch Unterlegen von Scheiben an den Befestigungsschrauben erst geschaffen werden. Die
Abstände für die Fundament- bzw. Befestigungsschrauben sind in der angegeben.
1-5. Reinigen:
Vor lnbetriebnahme ist die Drehbank mit einem weichen Putzlappen gründlich zu reinigen.
1-6. Elektrischer Anschluß:
Bei Maschinen mit Kühlmitteleinrichtung wird hier auch der Pumpenmotor angeschlossen. Nur bei Tischdrehbänken muβ Motor und Aufbau-Wendeschalter erst 1t. Schaltbild
angeschlossen bzw. geschaltet werden Abb. 2 
1-7. Schmierung und Wartung:
Vor lnbetriebnahrne der Drehbank sind alle freien Schmierstellen sorgfältig durchzuschmieren. Die Spindellagerung und alle anderen Wälzlagerstellen sind reichlich mit Fett versorgt und erst nach den im Schmierplan angegebenen Zeiträumen nachzuschmieren. Es ist zweckmäβig, die Drehbank in den ersten Betriebsstunden nicht sofort mit den höchsten Drehzahlen laufen zu lassen, damit die anfänglich auftretende Erwärmung der Lagerung in normalen Grenzen wird.
Täglich:
Schlittenführungen ölen. Wanne von Spönen säubern.
Wöchentlich:
Maschine gründlich reinigen. Sauberkeit des Kühlmiittels überprüfen.
Vierteljährlich:
Lagerspiel der Schlittenführung sowie bei der Baureihe 260 auch Lagerspiel der Spindellagerung überprüfen. Spiel zwischen Supportspindeln und Muttern überprüfen; die Muttern sind radial nachstellbar. Kühlmittelbehälter reinigen.
Jährlich:
Kugellager im Motor ausbauen, auswaschen und den freien Raum des Kugelkäfigs höchstens bis zur Hälfte mit frischem Lagerfett füllen. Nur hochwertiges Lagerfett verwenden.
C Weiler KG - Werkzeugmcschinenfabrik
Aufbau der Maschine und Hinweise für den praktischen Betrieb
2-1 Antrieb und Riemenwechsel:
Der Antriebsmotor ist im linken kastenfuß bzw. im linken Teil des Unterbaues auf einer einstellbaren Wippe angeordnet. Die Kraftübertragung erfolgt mittels Keilriemen über eіn Zwischenvorgelege mit Stufenscheiben auf die Hauptspindel. Um die Riemen auf andere Stufen umlegen zu können, hebt man die Motorwippe soweit hoch, bis der dazugehörige Stützhebel einrastet. Zu beachten ist, daß die
Riemen nicht durch das volle Motorgewicht belastet werden. Die Spannung der Riemen wird über den Stützhebel mit Hilfe einer Rändelschraube gesichert.
2-2. Spindelstock, Nachstellen und Ausbau der Lagerung ET1-5-160
Die Hauptspindel ist vorn in 2 nachstellbaren Präzisions-Wälzlagern, hinten in einem nicht nachstellbaren Präzisions-Zylinder-Rollenlager gelagert. Dieses ist so
bemessen und eingebaut, daß es bei richtiger Wartung die Lebensdauer der Hauptlager erreicht. Das Spindelkopf-Gewinde für die Aufnahme des Futterflansches besitzt ein geringes Spiel. Dieses Spiel hat auf die Drehgenauigkeit
keinen Einfluß. Die Drehgenauigkeit ist allein von dem Sitz der Paßflächen abhängig.
Ausbau der Drehspindel:
Ein sachgemäβer Aus- und Einbau der Drehspindel ist für die Erhaltung der Genauigkeit und Laufruhe von entscheidender Bedeutung. Die Wälzlager von höchst erreichbarer Präzision müssen auch entsprechend behandelt werden. Bei dem Aus- und Einbau von Spindel oder Lager ist daher jedes Schlagen mit dem Hammer, wie es sonst bei Kugellagern üblich ist, unbedingt zu vermeiden.
Man geht dabei in der nachstehend angegebenen Reihenfolge vor:
1. Spannzangen-Einrichtung abbauen; Abs. 2-3, ET 0-160
2. Bei Maschinen mit Gewindestrehleinrichtung: Schalthebel mit Nabe, Bolzen und Gabel für Zahnrad 9 entfernen. Zahnrad 9 zurückschieben bis die Paßfeder 23 frei liegt, Paßfeder 23 herausnehmen.
3. Seeger-Sicherungsring 15 entfernen.
4. Gegenmutter 8 und Einstellmutter 7 völlig lösen.
5. Lagerdeckel 2 Abschrauben.
6. Hauptspindel nach vorne herausdrücken.
Weiler KG - Werkzeugmaschinenfabrik ET 1-5-160
Herzogenaurach - Nürnberg/Germany
Ersatzteilliste für Typ:
WElLER
Spindelstock 260
Spindeldrehzahlen bis 1800 bzw. 2000 U/min Spindeldrehzahlen über 2000 U/min
1 Drehspindel 
2 Deckscheibe normaltourig  
3 Zwischenring normaltourig Abstandsring hochtourig
4 Ring normaltourig  Ring hochtourig
5 Lagerdeckel
6 Riemenscheibe  
7/8 Nutmutter für No. 1 7/8 Nutmutter für No. 1
9 Antriebsrad z= 57 für Strehleinrichtung 9 Antriebsrad z= 57 für Strehleinrichtung
10 Ring 
11 Lagerdeckel 
12 Zwischenring 
13 Ring 
14 Lagerdeckel 
15 Seeger-Sicherung für No. 1 
16 Handspannrohr 
17 Handrad 
18 Kegelrollenlager normaltourig
19 Spannzange 
20 Schutzmutter mit Nasenscheibe 
21 Zwischenring hochtourig
22 Schrägkugellager hochtourig
23 Paβfeder für Strehleinrichtung 
24 Antriebsrad z= 57 für Strehleinrichtung 
25 Antriebswelle für Strehleinrichtung 
26 Lagerdeckel mit Bremskonus
27 Zylinderrollenlager normal- und hochtourig 
28 Nadellager für Strehleinrichtung 
29 Keilriemen 
Weuler KG - Werkzeugmaschinenfabrik
ET 1-5-160
Herzogenaurach - Nürnberg/Germany
Lebensdauer der Spannzange
Die Spannzangen sind mittels einer Nut am Kopf oder Schaft und einer entsprechenden Nase in der Spindel, der Spindelmutter oder Konusbuchse gegen Verdrehung gesichert. Besonders ist auf genigende Schmierung des Bronze-Gleitringes und die richtige Anzahl und Lage der Kugeln 2 ET 0-160 . Bei häufigem Spannen wird der Bronze-Gleitring gut handwarm, muss also öfter geschmiert
werden. Die Schnellspanneinrichtung kann infolge des Federringes 3 kleinere Maβunterschiede im Werkstückdurchmesser bis 0,1 mm aufnehmen. Die Stärke der Spannung wird mittels des Einstellringes 12 sowie des Spannrohres eingestellt und über den Rastbolzen 11 mit der Kugel gerastet und gesichert. Das Entspannen der Spannzange geschieht bei der Ausführung ohne Konusbremse zwangsläufig durch den im Einstellring  befindlichen Sprengring. Beі der Ausführung mit
Konusbremse wird die Spannzange über die Schrauben und die Muttern zwangsläufig geöffnet.
Die Muttern sollen nur das zwangsläufige Öffnen der Zange bewirken und keine Wegbegrenzung für den Spannring bzw. den Spannhebel sein. Diese Einstellung muss nach einer stärkeren Abnützung der Bremsscheibe wiederholt werden.
Baureihe: 260 Baureihe: 260/38
Baureihe: LZ 300 
Ausführung ohne Bremskonus 
1 Gleitring 
2 Stahlkugel 
3 Federring 
4 Schnellspannrohr 
5 Stahlkugel für No. 11 
6 Ansatzschraube mit Fettnippel 
8 Ansatzschraube ohne Fettnippel 
9 Spannring 
10 Spannring 
11 Rastbolzen 
12 Einstellring 
13 Seeger-Sprengring 
Herzogenaurach - Nürnberg/Germany
Kühlmitteleinrichtung Typ:
WEILER 260
Material-Vorschubeinrichtung 260/38
Der Pumpenmotor wird durch einen eigenen, am Gehäuse angebrachten Schalter betätigt. Auf Verwendung eines säurefreien Kühlmittels ist besonders zu achten. Zur Reinigung des Kühlmittelbehälters wird der Deckel mit der angeflanschten Pumpe abgenommen.
2-7. Störungen:
Bei Betriebsstörungen und Beschädigungen jeglicher Art ist es angebracht, unter Angabe der Maschinen-Nummer und genauester Beschreibung der Störung, beі dem Lieferanten rückzufragen.
2-8. MATERIALVORSCHUBEINRICHTUNG für Stangen bis 1,6 m Länge
Aufstellen und Ausrichten: ET 10-662
Die Materialvorschubeinrichtung wird so angeliefert, dass sie leicht und schnell montiert werden kann. Zuerst steckt man den hinteren Stangenkopf auf das dazugehörige Ständerrohr und schiebt die Büchse am vorderen Ende des
Materialführungsrohres in den vorderen Stangenkopf eіn. Als dann zieht man das freie Seilende durch die Gabel der losen Rolle, sowie um diese selbst und hängt es іm Schlitz des hinteren Stangenkopfes ein. Sollte das Seil zu lang sein, so bindet man einen neuen, der erforderlichen Länge
entsprechenden Knoten. Bei zu kurzem Seil muss der Abstand der beiden Ständer verringert werden. Anschließend legt man das Seil, wie aus der Zeichnung ersichtlich, um die beiden festen Rollen und hängt das andere Ende in den Bolzen an der Vorschublasche ein.
Es ist unbedingt erforderlich, die beiden Ständer mit je 3 Fundamentschrauben am Boden zu befestigen und nach Möglichkeit mit Zement einzugießen. Von großer
Wichtigkeit ist ferner, dass das Materialführungsrohr fluchtend zur Drehspindel ausgerichtet wird. Die Höhe läβt sich nach Lösen der beiden Sechskant-Klemmschrauben an den Ständern leicht einstellen.
Aufbau und Handhabung:
Die Vorschubeinrichtung kann für blankgezogenes Rundmaterial bis 28 mm Ø verwendet werden. Die gröβte Stangenlänge ist 1,6 m. Der Vorschub erfolgt durch
Gewichtszug; die Anzahl der Gewichte wird dem Stangendurchmesser angepaßt. Die Materialstange wird im Vorschubrohr mittels eines kugelgelagerten, mitlaufenden Hohlkörners zentriert. Durch sorgfältiges und gleichmäβiges Abrunden bzw. Anspitzen der Stangenenden kann ein guter Rundlauf der Materialstangen erreicht werden. Nur eine gut umlaufende Stange wird durch die Spannzange fest genug
gespannt werden können.
Einlegen der Materialstangen:
Man zieht die Vorschublasche an ihrem Griff bis an den hinteren Stangenkopf zurück, nimmt das Seil ab und hängt es an dem Stehbolzen eіn. Alsdann löst man am vorderen Stangenkopf die Exzenterklemmung und schwenkt das Materialführungsrohr soweit aus, dass die Materialstange von vorne am Spindelstock der Maschine vorbei eingeführt werden kann. Hiernach wird das Führungsrohr in seine Arbeitsstellung zurückgeschwenkt und festgeklemmt, sowie das Material in die Drehspindel und Spannzange eingeführt. Nach Einhängen des Seiles in den Bolzen der Vorschublasche ist die Einrichtung betriebsbereit.
Weiler KG - Werkzeugmaschinenfabrik
Blatt 16
Herzogenaurach - Nürnberg/Germany
Typ:
WEILER Revolverschlitten RDU 260
RDU 260/38
In einer bestimmten Phase dieses Vorganges beginnt die Schaltwalze bewegt durch den Steuerbolzen über die Kupplung und das Kegelradpaar und den Revolverkopf zu drehen. Nach einer Drehung von 60 ist der Schaltvorgang
beendet, der Riegel zentriert und verriegelt den Kopf wieder automatisch. Der Schlitten befindet sich jetzt in seiner äuβersten Rechtsstellung. Wird nun der Schlitten nach links bzw. nach vorne in seine Ausgangsstellung bewegt, so dreht sich jetzt die Schaltwalze allein in umgekehrter Drehrichtung um 60 zurück, so daß in der Ausgangsstellung alle Teile wieder ihre alte Lage zueinander einnehmen. Um den Revolverkopf von Hand drehen zu können, sind zwei Möglichkeiten vorgesehen. Einmal kann man durch Niederdrücken des Hebels die Verriegelung lösen und so den Revolverkopf in Schaltrichtung weiterdrehen. Die zweite Möglichkeit besteht daran, daβ man den Revolverschlitten sowait zurück bewegt, bis die beiden Nietköpfe an der Vorderseite von Schlitten und Unterteil übereinander stehen. An dieser Stelle ist die Verriegelung wieder gelöst. Kommt durch eine Fehlschaltung sie ist nur möglich, wenn nicht ganz durchgeschaltet wird eine Blockierung des Revolverschlittens zustande, so dreht man am Revolverkopf oder an der Anschlagtrommel entgegengesetzt der Schaltrichtung einen kleinen Betrag wieder zurück, bis der Riegel einrastet. Hat man, um die
Blockierung zu beheben, irrtümlicherweise bereits in der Schaltrichtung weitergedreht, so rastet der Riegel zwar auch ein, die Schaltwalze ist jedoch damit 60 verdreht und die Blockierung noch nicht beseitigt. Jetzt muss entweder um 60 entgegengesetzt der Schaltrichtung zurückgedreht oder um 5 x 60 in der Schaltrichtung weitergedreht werden, damit die Blockierung behoben ist.
Abbau des Schlittens:
Wenn der Schlitten abgebaut werden muss, entfernt man zunächst den Schutzdeckel, löst den Gewindestift und anschlieβend die Lochmutter damit die Anschlagtrommel abgezogen werden kann. Ist dies geschehen, läβt sich der
Schlitten nach links bzw. nach vorne abziehen. Sollten aus irgend einem Grunde auch die im inneren des Schlittens gelagerten Teile ausgebaut werden, ist äuβeгste Vorsicht geboten. Nachdem man sich alle Teile, auch die Schaltwelle in ihrer Lage zueinander gezeichnet hat, schlägt man die  Paβstifte durch und zieht die Schaltwelle nach rechts heraus. Damit sind die wichtigsten Teile ausgebaut und alle anderen Teile gut zugänglich. Bei dem Zusammenbau ist das achsiale Spiel der Schaltwelle mittels der Lochmutter  genau einzustellen und durch die Lochmutter zu sichern. Die Kegelräder und müssen dabei ein bestimmtes Flankenspiel haben, damit die genaue Lagerung des Revolverschlittens nicht behindert wird.
Weiler KG - Werkzeugmaschinenfabrik
Blatt 17
Herzogenaurach - Nürnberg/Germany
Typ:
WEILER Revolverkopfwerkzeuge RDU 260
RDU 260/38
Spannzangen-Halter mit Spannbetätigung mittels Mutter für Spannzangen No. 610 zur Aufnahme von Bohrwerkzeugen mit zylindr. Schaft, einschl. 
Aufnahme mittels Spannbüchsen mit oder ohne Druckstücke für Bohrer bis 8 mm 
Passend in Bohrerhalter, sowie für alle übrigen Werkzeughalter mit Mittelbohrung 15 mm 
Spannzangen 
WELTER Revolverkopfwerkzeuge RDU 260
RDU 260/38
Selbstöffnender präzisions-Gewindeschneidkopf
Type F-G 2, mit radialer Schneidbackenführung zum Schneiden 
Schneidbereich: metrische Normal- und Feingewinde Steigung
Für jede Gewindesteigung bzw. Gewindedurchmesser ist ein Satz zu vier Schneidbacken erforderlich.
Beschreibung der Maschine, τyp:
praktische Hinweise
Aufbau der Maschine und Hinweise für den praktischen Betrieb
ANTRIEB UND RIEMENWECHSEL
Der Antriebsmotor ist linksseitig іm Untergestell auf einer verstellbaren Wippe angeordnet. Die Kraftübertragung erfolgt mittels Keilriemen über ein Zwischenvorgelege mit Stufenscheiben auf die Hauptspindel. Zum Umlegen der Riemen hebt man die Motorwippe nach Lösen der Rändelschraube soweit an, bis der dazugehörige Stützhebel einrastet. Die Spannung der Riemen wird über den Stützhebel durch die Rändelschraube wiederum gesichert.
SPINDELSTOCK: AUS- UND EINBAU DER LAGERUNG ET 1-1155
Die Drehspindel ist in ausgesuchten Schrägkugellagern eіner Sonderbauart UKF mit höchster Genauigkeit gelagert. Diese Lager sind spielfrei eingebaut und besitzen dank ihrer Konstruktion eine so hohe Tragfähigkeit, daβ sie in Verbindung mit ihrer Eigenschaft, sich bis zu gewissen Grenzen bei Abnutzung selbsttätig nachzustellen, die Lebensdauer der Maschine erreichen. Eine Einstellung des
Lagerspiels ist also in diesem Falle nicht nötig. Es ist einleuchtend, daβ die Lager den an sie gestellten erhöhten Ansprüchen nur gewachsen sein können, wenn auch ihrer Wartung die entsprechende Beachtung geschenkt wird. Von gröβter Wichtigkeit ist, daβ zum Nachschmieren der Lager
ausschIießlich spezialfett Marke Beacon M-285 der ESSO-Erzeugung verwendet und davon jeweils nur kleine Mengen nachgefüllt werden. Fette handelsüblicher Qualität dürfen keineswegs Verwendung finden.
Siehe Absatz 1-7, Blatt 3, Schmierung und Wartung
Die Erwärmung der Lagerstellen darf im Dauerbetrieb etwa 50 C = 120 F= 40 R betragen.
Aus- und Einbau der Drehspindel
Wälzlager höchster Genauigkeit machen eine angemessene Behandlung zur Bedingung. 

Die Originalbroschüren stehen zum Verkauf. Eine Vorschau wird angezeigt. Der Preis der Broschüre ist auf Anfrage erhältlich.